Flyzo
28.06.2010, 17:12
so, hier mal meine off topic story, welche ich auch in anderen foren poste. sie hat nichts mit pokemon zu utn, gehört daher nicht in den fanwork bereich^^ sie schriebe ich nur nebenbei und sie ist eigenltihc nur die eine hälfte einer koopstory, aber ich denke meine sicht reicht fürs erste^^ es ist beabsichtigt keine charakterbeschriebung vorhanden, damit ihr euch ein bild macht. auch wenn es anfangs schleierhaft erscheint, ist das heir eine fantasystory^^Nur eben Contemponary Fantasy, was nicht bedeutet das hier jetzt möchtegern ddiscokugel vampire etc. auftauchen. lasst euch einfach überraschen.
P.S.:eddi ist kein werwolf, auch kein vampir^^
Neuer Anfang
Voller Neugier auf meinen ersten Schultag radelte ich über die kleinen Wege und Pfade zwischen den Hochhäusern in Richtung Schule. Es roch noch nach Frühling, die Vögel zwitscherten in der Luft. Doch all diese schönen Dinge schienen nur da zu sein um mich von meiner Angst abzulenken. Wie würden die anderen Schüler auf mich reagieren? Sie hatten ja bestimmt noch nie einen Einwanderer, der direkt aus dem Ausland kam in der Klasse. Obwohl es hier in der Stadt ja genug Leute zu geben schien, die wie ich aus dem Ausland kamen. Doch ich hatte keine Zeit mich in meiner Angst versinken zu lassen, so schlimm würde es schon nicht sein. Doch es war nun mal eine meiner Macken, immer vom schlimmsten auszugehen. Ich war eben kein Pessimist, sondern eher ein Optimist mit Erfahrung. Und ehe ich mich versah, war ich auch schon in der Schule angekommen. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, das ich viel zu früh war. Verdammt! Das hieß ich musste mich hinsetzen und waten. Ich hasste nichts mehr als warten. Deshalb ließ ich mir mehr Zeit beim Abschließen meines Fahrrads, beim Gehen ins Schulgebäude und auch beim Suchen des Sekretariats. Zu allem Übel brauchte das nicht all zu viel Zeit. Ich meldete mich im Sekretariat, wo man mir trocken sagte das ich mich davor einfach nur hinsetzen sollte. Gesagt, getan. Ich setzte mich hin und wartete. Immer dieses Warten.
Doch wenigstens erfuhr ich, das ich nicht der einzige neue war. In die selbe Klasse sollte auch ein Mädchen kommen. Doch leider erfuhr ich auch, dass meine Lehrerin eine ziemliche Rassistin sein könnte. Ich kam darauf, als ich hörte wie aus dem Sekretariat eine Lehrerin sprach: „Sind meine neuen Schüler schon da? Also diese Migrantin aus Schottland und der Russe?“ Ich hörte die Verachtung in den letzten Worten. Und leider wurde ich schon vor dem erstem Unterricht ein Russe genannt. Toll, genau das, was ich vermeiden wollte, war eingetreten. Doch ich ließ mich nicht beirren, atmete einmal tief durch und suchte nach einer Beschäftigung, welche ich schließlich in meinen Klavierübungen fand. Da meine Tante kein Klavier oder Keyboard besaß, musste ich meine Finger anders warmhalten, deshalb machte ich dauernd eine schwerere Variante des „Däumchendrehens“. In Gedanken versunken, bemerkte ich meine Umwelt gar nicht mehr. Doch als ich aufsah und eine Pause einlegte, bemerkte ich ein Mädchen, dass mich mit fragendem Blick ansah. Ich lächelte sie an, bekam ein weiteres Lächeln als Antwort und begab mich wieder zu meinen Fingerspielchen. Doch ich sah wieder auf, sie schaute mich immer noch an. Ich wollte sie fragen, ob sie sich setzen wollte, doch da bemerkte ich es. Meine linke Hand, sie war mal wieder am Zittern. In letzter Zeit hatte ich das des öfteren, doch es wurde von mal zu mal schlimmer. Ich versuchte es zu verbergen, indem ich meine Arme überkreuzte. Doch dann fragte ich das Mädchen endlich, ob sie sich nicht hinsetzen wollte, ich werde sie ja schon nicht beißen. Sie nickte lächelnd, setzte sich hin und fing plötzlich an zu kichern. Ich fragte mich schon, was los war, doch noch bevor ich fragen konnte begrüßte uns auch schon unsere Lehrerin. Sie war genau so wie ich es mir laut ihrer Stimme gedacht hatte. Typische Lehrerin. Klamotten, die selbst in Kasachstan keiner mehr trägt, dicke Brille auf dem Kopf und wahrscheinlich schon ein paar Jahre an der Rente vorbei. Sie sprach zuerst das neben mir sitzende Mädchen an. „Du musst Diana-Jane Westwood sein, oder?“, fragte sie. Doch da störte mich etwas. Obwohl sie ja scheinbar „schottische Migrantin“, wie vorhin gesagt, war, hatte sie einen Deutschen Vornamen? Doch ich erhielt meine Antwort direkt dadurch, dass Diana-Jane empört antwortete: „Diana-Jane bitte. Und ja, dass bin ich.“. Sie sprach es mit der englischen Aussprache aus, was nun auch besser zu ihrem Nachnamen passte. Nun Sprach die Lehrerin mich an: „Dann bist du wohl Eduard Kolw. Ich bin Frau Letta. Folgt mir.“ so gingen wir in relativ langsamen Schritttempo durch die Schule. Unser Klassenzimmer war wie es schien im letztem Gebäude.
Um mal ein wenig mehr über Diana-Jane zu erfahren, beschloss ich mich ein Gespräch mit ihr zu beginnen, da es bei Frau Lettas Tempo eh noch eine Weile dauern könnte bis wir angekommen waren. „Kann ich dich nur Diana nennen oder muss beides?“, fragte ich sie. „Lieber ist mir beides.“, antwortete sie. Doch sie schien nicht gerade interessiert daran, das Gespräch am Laufen zu halten. So entschied ich mich, weiter zu fragen. „Kommst du aus England?“-“Naja nicht ganz. Komm aus Schottland. Ist ja da in der Nähe.“ „Was ist denn mit deinem Akzent? Entweder hört man den nicht oder du hast gar keinen.“, fragte ich hinterher. Sie reagierte nun ertappt. Sie rieb sich kurz unter der Nase, schien sich eine Antwort zu überlegen, welche sie mir auch gleich kundtat: „Ich lebe seit ich ein kleines Baby bin in Deutschland. Der englische Akzent ist anscheinend zu Hause geblieben. Um genau zu sein bin ich auch ohne Akzent sehr glücklich. Aber meine Wurzeln habe ich trotzdem nicht vergessen."
Ich würde gerne weiter mit ihr sprechen, doch ich schien ihr erstens auf die Nerven zu gehen und zweitens waren wir im Klassenzimmer angekommen. Pünktlich zum Eintreffen der Lehrerin brach die große Panik aus. Jeder huschte auf seinen Platz, bereits nach wenigen Sekunden legte sich das Chaos auch wieder. Doch wieder war irgendetwas komisch. Jeder Schüler schien Diana-Jane anzustarren. Die Jungs flüsterten sich etwas zu, boxten sich danach gegen die Schulter und fingen an zu lachen, während die Mädchen sich etwas zuflüsterten, sich auf die Schulter klatschten und anfingen zu kichern. Mir und Diana-Jane wurden am Ende der öden Klasse zwei Plätze zugewiesen, so dass wir nebeneinander saßen. Ich erhoffte nun, dass mir der erste Tag wenigstens Lust auf mehr machen würde.
Flyzo^^
P.S.:eddi ist kein werwolf, auch kein vampir^^
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Voller Neugier auf meinen ersten Schultag radelte ich über die kleinen Wege und Pfade zwischen den Hochhäusern in Richtung Schule. Es roch noch nach Frühling, die Vögel zwitscherten in der Luft. Doch all diese schönen Dinge schienen nur da zu sein um mich von meiner Angst abzulenken. Wie würden die anderen Schüler auf mich reagieren? Sie hatten ja bestimmt noch nie einen Einwanderer, der direkt aus dem Ausland kam in der Klasse. Obwohl es hier in der Stadt ja genug Leute zu geben schien, die wie ich aus dem Ausland kamen. Doch ich hatte keine Zeit mich in meiner Angst versinken zu lassen, so schlimm würde es schon nicht sein. Doch es war nun mal eine meiner Macken, immer vom schlimmsten auszugehen. Ich war eben kein Pessimist, sondern eher ein Optimist mit Erfahrung. Und ehe ich mich versah, war ich auch schon in der Schule angekommen. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, das ich viel zu früh war. Verdammt! Das hieß ich musste mich hinsetzen und waten. Ich hasste nichts mehr als warten. Deshalb ließ ich mir mehr Zeit beim Abschließen meines Fahrrads, beim Gehen ins Schulgebäude und auch beim Suchen des Sekretariats. Zu allem Übel brauchte das nicht all zu viel Zeit. Ich meldete mich im Sekretariat, wo man mir trocken sagte das ich mich davor einfach nur hinsetzen sollte. Gesagt, getan. Ich setzte mich hin und wartete. Immer dieses Warten.
Doch wenigstens erfuhr ich, das ich nicht der einzige neue war. In die selbe Klasse sollte auch ein Mädchen kommen. Doch leider erfuhr ich auch, dass meine Lehrerin eine ziemliche Rassistin sein könnte. Ich kam darauf, als ich hörte wie aus dem Sekretariat eine Lehrerin sprach: „Sind meine neuen Schüler schon da? Also diese Migrantin aus Schottland und der Russe?“ Ich hörte die Verachtung in den letzten Worten. Und leider wurde ich schon vor dem erstem Unterricht ein Russe genannt. Toll, genau das, was ich vermeiden wollte, war eingetreten. Doch ich ließ mich nicht beirren, atmete einmal tief durch und suchte nach einer Beschäftigung, welche ich schließlich in meinen Klavierübungen fand. Da meine Tante kein Klavier oder Keyboard besaß, musste ich meine Finger anders warmhalten, deshalb machte ich dauernd eine schwerere Variante des „Däumchendrehens“. In Gedanken versunken, bemerkte ich meine Umwelt gar nicht mehr. Doch als ich aufsah und eine Pause einlegte, bemerkte ich ein Mädchen, dass mich mit fragendem Blick ansah. Ich lächelte sie an, bekam ein weiteres Lächeln als Antwort und begab mich wieder zu meinen Fingerspielchen. Doch ich sah wieder auf, sie schaute mich immer noch an. Ich wollte sie fragen, ob sie sich setzen wollte, doch da bemerkte ich es. Meine linke Hand, sie war mal wieder am Zittern. In letzter Zeit hatte ich das des öfteren, doch es wurde von mal zu mal schlimmer. Ich versuchte es zu verbergen, indem ich meine Arme überkreuzte. Doch dann fragte ich das Mädchen endlich, ob sie sich nicht hinsetzen wollte, ich werde sie ja schon nicht beißen. Sie nickte lächelnd, setzte sich hin und fing plötzlich an zu kichern. Ich fragte mich schon, was los war, doch noch bevor ich fragen konnte begrüßte uns auch schon unsere Lehrerin. Sie war genau so wie ich es mir laut ihrer Stimme gedacht hatte. Typische Lehrerin. Klamotten, die selbst in Kasachstan keiner mehr trägt, dicke Brille auf dem Kopf und wahrscheinlich schon ein paar Jahre an der Rente vorbei. Sie sprach zuerst das neben mir sitzende Mädchen an. „Du musst Diana-Jane Westwood sein, oder?“, fragte sie. Doch da störte mich etwas. Obwohl sie ja scheinbar „schottische Migrantin“, wie vorhin gesagt, war, hatte sie einen Deutschen Vornamen? Doch ich erhielt meine Antwort direkt dadurch, dass Diana-Jane empört antwortete: „Diana-Jane bitte. Und ja, dass bin ich.“. Sie sprach es mit der englischen Aussprache aus, was nun auch besser zu ihrem Nachnamen passte. Nun Sprach die Lehrerin mich an: „Dann bist du wohl Eduard Kolw. Ich bin Frau Letta. Folgt mir.“ so gingen wir in relativ langsamen Schritttempo durch die Schule. Unser Klassenzimmer war wie es schien im letztem Gebäude.
Um mal ein wenig mehr über Diana-Jane zu erfahren, beschloss ich mich ein Gespräch mit ihr zu beginnen, da es bei Frau Lettas Tempo eh noch eine Weile dauern könnte bis wir angekommen waren. „Kann ich dich nur Diana nennen oder muss beides?“, fragte ich sie. „Lieber ist mir beides.“, antwortete sie. Doch sie schien nicht gerade interessiert daran, das Gespräch am Laufen zu halten. So entschied ich mich, weiter zu fragen. „Kommst du aus England?“-“Naja nicht ganz. Komm aus Schottland. Ist ja da in der Nähe.“ „Was ist denn mit deinem Akzent? Entweder hört man den nicht oder du hast gar keinen.“, fragte ich hinterher. Sie reagierte nun ertappt. Sie rieb sich kurz unter der Nase, schien sich eine Antwort zu überlegen, welche sie mir auch gleich kundtat: „Ich lebe seit ich ein kleines Baby bin in Deutschland. Der englische Akzent ist anscheinend zu Hause geblieben. Um genau zu sein bin ich auch ohne Akzent sehr glücklich. Aber meine Wurzeln habe ich trotzdem nicht vergessen."
Ich würde gerne weiter mit ihr sprechen, doch ich schien ihr erstens auf die Nerven zu gehen und zweitens waren wir im Klassenzimmer angekommen. Pünktlich zum Eintreffen der Lehrerin brach die große Panik aus. Jeder huschte auf seinen Platz, bereits nach wenigen Sekunden legte sich das Chaos auch wieder. Doch wieder war irgendetwas komisch. Jeder Schüler schien Diana-Jane anzustarren. Die Jungs flüsterten sich etwas zu, boxten sich danach gegen die Schulter und fingen an zu lachen, während die Mädchen sich etwas zuflüsterten, sich auf die Schulter klatschten und anfingen zu kichern. Mir und Diana-Jane wurden am Ende der öden Klasse zwei Plätze zugewiesen, so dass wir nebeneinander saßen. Ich erhoffte nun, dass mir der erste Tag wenigstens Lust auf mehr machen würde.
Flyzo^^