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BGS:Battleground Survivor (FSK 16)

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    • BGS:Battleground Survivor (FSK 16)

      Ein Kämpfer darf kein Mitleid haben.
      Ein Kämpfer darf keine Angst haben.
      Ein Kämpfer darf keine Skrupel haben.
      Und: Ein Kämpfer sorgt für Unterhaltung!


      Ich begrüße euch bei meiner neuen Fanfiction BGS:Battleground Survivor

      Mir war danach, eine Geschichte mit brutalem Ernst und aus der Sicht eines Pokémon zu schreiben. Ich hoffe, dass die Geschichte sich in eine gute Richtung entwickelt, die euch fesselt und spannend ist!

      Ich will gar nicht lang um den heißen Brei herum reden, aber ich muss euch warnen, dass die Geschichte stellenweise sehr brutal sein wird und auch mit Gewaltszenen versehen sein wird.




      Name der Geschichte: BGS:BattleGround Survivor
      Name des Autors: San
      Herkunft: Pokémon © Nintendo, GAME FREAK, The Pokémon Company International
      Genre: Thriller, Action, Drama
      Sonstiges: Eine Untergrundgesellschaft, die Pokémon zum Kämpfen zwingt. Gegeneinander in einer Arena, gleich der Glatiatoren der Antike. Menschlichkeit kann man hier kaum erwarten. Weder von dem Pokémon und erst recht nicht von den Menschen.


      P:Prolog


      Wo beginnt man eine Geschichte? Bei den Erinnerung des Protagonisten? Bei einer Vorgeschichte aller Vorfälle? Oder mitten im Geschehen? Es gibt dafür viele Möglichkeiten.
      Diese Geschichte beginnt… wo beginnt diese Geschichte? Das ist eine gute Frage. Es ist eine Geschichte über ein Pokémon. Soviel ist sicher. Ein Pokémon, dessen Leben von vielen Kämpfen, von Ängsten und Wut getränkt ist. Wut, aber auch Trauer und Fernweh, Sehnsucht nach Freiheit und nach etwas, das es nicht in den Kampf treibt. Eine Geschichte über ein Pokémon, das seine Wünsche und Träume nie leben durfte, bis sie irgendwann verblassten. Genau wie all die Erinnerung an eine Zeit vor den Kämpfen, obgleich diese Erinnerungen in einem so frühen Stadium seines Lebens entstanden waren, dass sie ohnehin nie direkt greifbar waren. Verwirrende Ansprache, oder nicht? Dann seht lieber selbst, wie das alles entstanden ist und wie mein Vater zu dem wurde, was er … eben geworden ist.

      Kleine Risse bildeten sich auf der glatten Oberfläche des Eis. Es wackelte, leise, fiepsende Geräusche drangen daraus. Ein blauer, fast runder Kopf mit zwei Antennenartigen Stielen auf der Oberseite legte sich an das weiße Ei, stupste sanft mit dem kurzen Schnabel daran und stieß einen erfreuten Aufschrei aus. Der Kopf gehörte einem prächtigen Altaria, dem Vater des kleinen Wesens, das jeden Moment das Tageslicht erblicken würde. Er hatte das Ei in seinem wolligen ‚Feder’kleid gebettet, um es dort warm zu halten. Das Drachenpokémon hob seinen Kopf an und stieß einen lauten, erfreuten Laut aus und nur wenig später war ein zweites, etwas kleineres Pokémon der gleichen Art bei ihm. Seine Partnerin. Jene, die das Ei geboren hatte, die es mit ihm zusammen behütet und beschützt hatte, die es warm gehalten hatte und sich seit Wochen… Monaten auf den Anblick ihres Kindes freute. Die beiden blauen Köpfe schmiegten sich aneinander, liebkosten sich und drückten sich freudestrahlend an das Ei, welches bereits von außen hin immer lebendiger wurde, mehr und mehr Risse bekam, wackelte und schließlich zu leuchten begann. Die Schale zerbrach, das Licht verblasste. Zum Vorschein kam ein kleines, blaues Kügelchen, umgeben von einem pur weißen Flaum, wie Watte. Der kleine Schnabel öffnete sich langsam und weit und gab ein leises Fiepen von sich, wenn die Mimik mehr wie ein Gähnen aussah.
      Der Kopf seines Vaters stupste das frisch geschlüpfte Wesen liebevoll an.
      „Na? Ausgeschlafen?“, lächelte er seinem Sprössling stolz zu und hob seinem Kopf ein wenig an, um der Mutter des kleinen Wablu die Chance zu geben, es zu begrüßen.

      Neunzehn Tage dauerte das Glück an, das die beiden Altaria mit ihrem Sohn erleben durften. Neunzehn wertvolle Tage. Und plötzlich stand alles in Flammen. Der Wald, der den steinigen Vorsprung auf halber Höhe des Bergs umgab, brannte lichterloh. Pokémon flohen, wohin sie nur konnten, einige wurden gefangen im Feuer und ihre Schreie hallten aus dem Knistern und Krachen. Der Vater des erst geschlüpften Wablu war von den Rufen eines Metang wachgeworden, danach gesellten sich immer mehr und mehr Rufe dazu, die Luft wurde mit Rauch und Hitze getränkt, doch auch Furcht und Panik war spürbar. Hastig blickte Altaria sich um, der Wald und die Wiese am Fuße der Meteorfälle war das reinste Flammenmeer, es weckte seine Frau mit einem groben Stoß.
      „Wir müssen weg! Das Feuer kriecht die Meteorfälle hinauf, schnell!“
      Unverzüglich parkte er Wablu, das ängstlich fiepte, auf seinem wolligen Rücken und hob hab. Er konnte nur noch beobachten, wie die Flammen den Baum, auf dem das Nest gebaut war, auffraßen und ihn in die Tiefe stürzten.
      „Flieg!“, brüllte er seinem Weibchen zu, das geschockt zusah, wie ihre Heimat von diesem Meer aus Flammen brüllend niedergemäht wurde.
      Doch das eindringliche Rufen ihres Gatten brachte sie hart in die Realität zurück und sie flohen, gemeinsam mit vielen anderen Pokémon. Doch die meisten von ihnen hatten nicht das Glück, davon zu kommen. Einige kamen um, andere erlitten ein vollkommen anderes Schicksal. Bis die menschlichen Einsatzkräfte aus Laubwechselfeld eintrafen, war das Gröbste bereits geschehen. Doch bis dahin war noch Zeit, genug Zeit, um einem Brutalanda in die Fänge zu fliegen, das mit gierigen, blutrünstigen Augen die flüchtige Familie ansah, mit breitem Grinsen seine Skrupellosigkeit zeigte und einen Hyperstrahl ohne Vorwarnung abschoss.
      „Iar!! Zyn!!“
      Panisch hallten die Namen durch die Luft, ehe das Altariaweibchen zu dem Angreifer blickte, verängstigt, flehend und jede Narbe mit Furch betrachtete, die über den Körper Brutalandas verteilt waren. Ihr Blick blieb hängen an einer Eisenkette, die um den Hals des Pokémon geschlungen war und ein rundes Wappen auf sich trug, in dessen Mitte ein roter, gezackter Kreis aggressiv hervorstach.
      „Bitte… was soll das…“, hauchte sie verzweifelt, doch das Drachenpokémon hob seine Klaue und zog durch.
      Ein heftiger Schlag schlug das Weibchen gen Boden, ließ sie in mitten der Flammen auf einem Baumstumpf aufkommen, hinabrollen. Sie war sofort tot.
      Ihr Sohn war eingebettet in den toten, wolligen Flügeln seines Vaters, der mit einigem Abstand zum Wald an einer Felswand abgeprallt war und von dort abgerutscht war. Der Hyperstrahl war stark gewesen, zu stark. Dieses Wesen, das ihn abgefeuert hatte, musste viele, unzählige und unfehlbar harte Kämpfe bestritten haben, um solch eine Wucht zu erhalten.
      „Du… musst leben… Zyn…“
      Schwer atmend betrachtete er das ohnmächtige Wablu in seiner Wolle, war nicht mehr fähig, es daraus zu befreien. Schmerzerfüllt verzog sich sein Gesicht, ehe sein Kopf kraftlos zu Boden ging und seine Augen noch eine Weile in die Ferne sah, wo die Flammen weiterhin alles zerstörten, bis die Welt um ihn herum schwärzer wurde… und vollends verblasste.


      Die Rauchschwaden zogen in den Himmel, versuchten dort ihre Freiheit zu finden, sich aufzulösen und die Schmerzen und Schreie loszulassen, die das Feuer, aus denen sie entstanden waren, loszulassen. Eiserne Stiefel bohrten sich derweil in den verbrannten Boden.
      Ein kräftiger Mann, dessen Gesicht mit einer breiten Narbe links überzogen war, schleifte ein weißes Pokémon mit roter Musterung hinter sich her, gepackt an dessen Nacken. Das Sengo war bewusstlos, von Ruß befleckt und hatte die Folgen des Waldbrandes auf seinem Fell, seiner Hat. Brandwunden, Kratzer und weitere Wunden. Der Mann kümmerte sich nicht darum, dass das Pokémon durch Dreck und über Steine, über die letzten Gluten geschliffen wurde, ignorierte die in der Ferne tobenden Einsatzkräfte und erfasste jedes Pokémon, das Opfer dieses Geschehens war. Doch die meisten waren tot. Genau wie das Altaria, das er am Fuß der Felsenbucht fand. Nicht jedoch das kleine Wablu, das scheinbar nahezu unverletzt in dem Flügel des ausgewachsenen Altaria lag. Ein gemeines Lächeln zog sich über das Gesicht des Menschen, der sich hinabbeugte, achtlos den Flügel beiseiteschob und das runde, blaue Pokémon fest umgriff.
      „Na, kleiner?“ Ein raues, leises Lachen entwich seiner Kehle. „Freu dich auf dein neues Zuhause. Du wirst hier nichts vermissen, glaub mir. Du wirst dich auf etwas ganz anderes konzentrieren...“


      ________





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      Dieser Beitrag wurde bereits 13 mal editiert, zuletzt von Isanya ()

    • O_O

      Die armen Pokemon? Was haben die vor? :(

      Ich finde es faszinierend, wie du die Atmosphäre und diese einzelnen, banalen Taten beschreibst. So ausführlich, aber dann wiederrum nicht so, dass es langweilig wird.

      Das Setting ist sehr schön gewählt, die Meteorfälle, das Feld der Route 114 und genau die charakteristischen Pokemon, die in dieser Region auch zu finden sind.

      Irgendwie habe ich schon eine Vorahnung, wo das arme kleine Wablu landen wird. Mit Kämpfen hat es sicher einiges zu tun, wie der Titel bereits versprechen wird. Was ich mir für das erste Kapitel allerdings wünsche, ist ein Einblick in das Leben, bevor Zyn erwachsen wird. Also was diese Leute mit Pokemon machen, die eben noch nicht für irgendwas zu gebrauchen sind. Wo kommen sie unter, wer kümmert sich um sie, was bekommen sie zu essen? :D

      Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die neue Geschichte ^^
    • Wow, ein Feedback! Vielen Dank, Meow :3

      Es freut mich, dass die Atmosphäre wirkt und das Setting. Ich war mir erst nicht sicher, wo es spielen soll, aber da schein ich dann ja doch das passende Gebiet gefunden zu haben.

      Die armen Pokémon? ... Ja, das trifft wohl zu. :(

      Vorahnung, hm? Ich glaub, ich hätte was falsch gemacht, wenn man diese Vorahnung NICHT hätte D:
      Aber eins kann ich dir versprechen: Zyns Kindheit und wie er aufwachsen wird, kommt auf jedenfall. Das ist schließlich auch ein wichtiger Aspekt der Geschichte :)



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    • Neue Geschichte! Yay! Und direkt so anders als SP oder PS. Aber irgendwie erinnert mich der Auftakt an ToC. Nicht wegen der genauen Vorgänge, sondern wegen dieses brutalen Auftakts einer neuen Geschichte.
      Es klingt definitiv spannend, aber gerade bin ich etwas verwirrt: ist der Erzähler der Geschichte das Wablu, das über die Veränderung des Altaria spricht? Okay, wohl eher nicht. Also ist es das Kind des Wablu, das nun von diesem Mann (sicherlich der Trainer des Brutalanda) mitgenommen wird?

      So viel kann ich gar nicht sagen. Es gab ein paar kleinere Rechtschreibfehler, die ich dir noch schreiben werde, aber es klingt großartig - wenn auch noch nicht wirklich enorm gefüllt - und ich freue mich auf weitere Kapitel!


      Rechtschreibfehlerliste:
      soviel -> so viel (hier braucht es nicht die Konjunktion)
      hob hab -> hob ab
      seiner Hat -> seiner Haut

      Das war es mit den Fehlern, wollte dich nur informieren.

      An einer Stelle benutzt du bei zwei aufeinander folgenden Sätzen "Doch" am Anfang. Das ist ein wenig unglücklich, da das jedoch ein Einzelfall ist, war das nicht weiter störend.

      Wie gesagt: Freude und Spannung einem neuen Kapitel gegenüber!
    • Schick, schick! Das arme Wablu - hoffentlich wird es wie versprochen ein Kämpfer, der für Unterhaltung sorgt :bg:
      Hübscher Stil, gut zu lesen :bew1: Allerdings wäre es gut, wenn du deine Texte Korrekturlesen würdest, bei Geschichten von dir stolpert man des öfteren mal über Stilblüten :$
      Eine eine nette Geschichte, direkt mal diesen Thread abonnieren :D
      Ich liebe dich, HERR, meine Stärke!
      Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Retter, mein Gott,
      mein Hort, bei dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine Festung.
      Psalm 18,2–3


      Avatar by fabulous ItsQbiKS
    • Uh, FSK 16, das klingt schon mal toll! :bg:
      Und die ersten vier Sätze auch, wird ja immer besser. :>


      Dusk erwähnte ja bereits einige Rechtschreibfehler, und auch die ein oder andere Stilblüte erweckt bei mir den Eindruck, als hättest du das recht hastig geschrieben, oder jedenfalls nicht mehr korrekturgelesen, doch davon abgesehen ist deine Geschichte gut geschrieben, und, hier muss ich Meowstic zustimmen, dir gelingt es wunderbar, mit deiner Erzählweise eine bestimmte Atmosphäre erhorzurufen. Etwa am Anfang, die Szene, in der sich die Altarias aneinanderschmiegen, diese putzigen, knuffigen Viecher, das ist wirklich süß. :bg: Und dann wieder der Wechsel zum Bedrohlichen, Respekt!


      Die paar Sachen, die mir negativ aufgefallen sind, schreibe ich hier mal gerade hin:

      Das Drachenpokémon hob seinen Kopf an und stieß einen lauten, erfreuten Laut aus
      Ein "lauter Laut", das klingt nicht gut, und wäre dir beim Korrekturlesen sicher aufgefallen, daher meine Vermutung, dass du das nicht mehr getan hast. :$


      Seine Partnerin. Jene, die das Ei geboren hatte
      Eier werden nicht geboren, sondern gelegt. Die Geburt erfolgt ja in dem Sinne erst beim Schlüpfen, nicht aber beim Legen. :ups:


      Unverzüglich parkte er Wablu, das ängstlich fiepte, auf seinem wolligen Rücken und hob hab.
      Das ist nicht falsch, aber mir gefällt die Ausdrucksweise nicht, ist es nicht umgangssprachlich, bei so etwas von "parken" zu sprechen? Selbst wenn nicht, es passt einfach nicht zum dramatischen Geschehen.


      Doch das eindringliche Rufen ihres Gatten brachte sie hart in die Realität zurück und sie flohen, gemeinsam mit vielen anderen Pokémon. Doch die meisten von ihnen hatten nicht das Glück, davon zu kommen. Einige kamen um, andere erlitten ein vollkommen anderes Schicksal. Bis die menschlichen Einsatzkräfte aus Laubwechselfeld eintrafen, war das Gröbste bereits geschehen. Doch bis dahin war noch Zeit, genug Zeit, um einem Brutalanda in die Fänge zu fliegen, das mit gierigen, blutrünstigen Augen die flüchtige Familie ansah, mit breitem Grinsen seine Skrupellosigkeit zeigte und einen Hyperstrahl ohne Vorwarnung abschoss.
      Da hat der Dusk nicht aufgepasst, es waren sogar drei Sätze. Oder soll das ein Stilmittel sein? :$


      Die Rauchschwaden zogen in den Himmel, versuchten dort ihre Freiheit zu finden, sich aufzulösen und die Schmerzen und Schreie loszulassen, die das Feuer, aus denen sie entstanden waren, loszulassen.
      Bei dem Satz wollte ich nur sagen, dass er mir außerordentlich gut gefällt, die Metaphern sind schön gewählt, und wirken nicht aufgesetzt teifgründig, wie das ja schnell geschieht. :>


      Dusk hat keine Ahnung von Rechtschreibung und deutscher Sprache, wenn das eine komplette Liste der Fehler (Ja, ich meinte auch Rechtschreibfehler! Guck mal bei den "Antennenartigen" nach, du Spammer!) sein sollte. :zunge:


      Aber was motze ich denn die ganze Zeit herum? Die Geschichte hat mir ja bis hierhin gut gefallen, die Atmosphären werden gut erzeugt, und es soll brutal zugehen. Wunderbar. :hihi: Nur das Korrekturlesen sollte noch gemacht werden. :ups:


      Edit: Taubiola, der Doofi, war der eiskalt schneller. :noldxheul:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sneek ()

    • Krass 3 mal Feedback über Nacht.
      Üble Sache XD
      Und mega-überraschend :D

      Der Erzähler: Grund-Erzähler ist tatsächlich das Kind des Wablu, dann wird in die personelle Sicht gewechselt, weil es doch eher anstrengend und auch nervig zu lesen ist, wenn die Geschichte aus "mein vater tut dies" und "mein vater sagte das" besteht xD

      Hm. Ja. zu den Tippfehlern kann ich nur sagen: I'm sorry. xD
      Da gestehe ich, habe ich die absolute Autorenblindheit. Ich lese die Texte nach dem Schreiben nochmal und bemerke auch einige Fehlerchen, die sich eingeschlichen haben, aber ein paar übersehe ich dann doch, weil das intellente (!) menschliche Hirn kleine Fehler automatisch ausbessert x.x'

      Danke für die Hinweise, die Fehlerchen werden behoben.

      "parken": ist wohl richtig, optimal formuliert ist es nicht, ich denk mir was aus :)

      "lauter Laut": das war gewollt so, da der Laut als solcher keine Aussage über die Lautstärke macht, in der er ausgeführt wird. Ist ja schlichtweg das Wort für ein Geräusch, das einem bekannten Buchstaben ähnelt. Es gibt auch leise Laute. Daher sah ich kein Problem darin, zu definieren, dass dieser Laut durchaus auch laut war. (zumal ein weiteres adjektiv zwischen den Worten war) O:

      "geborene Eier": ... ja. man legt Eier udn gebärt sie nicht. Das ist richtig. 'D

      Es freut mich, dass die Geschichte zu so viel Resonanz geführt hat und hoffe, die nächsten Kapitel spannend und anschaulich gestalten zu können.
      Und ich finds interessant, dass Duskichu sich an ToC erinnert fühlt xD



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    • So San, dann setz ich mich mal eben an den dir schon gestern
      versprochenen Kommentar! c:
      (Ja, es überrascht mich gerade selbst, dass ich es mal auf die Reihe kriege)

      Allem voran erstmal: Ich finde den Prolog wirklich gelungen. Will auch unbedingt wissen wie es weitergeht und bin auch schon sehr gespannt auf das nächste Kapitel. Soviel erstmal dazu.
      Ich finde es ja toll, dass du mal ein etwas ungewöhnlicheres Pokémon als Hauptcharakter (falls das Wablu dann letzendlich der Protagonist sein sollte) gewählt hast. Ich persönlich finde dieses Pokémon sowieso klasse, also hier schonmal ein großer Pluspunkt.
      Mensch, immer diese fiesen Brutalandas :( *hust*
      Finds ja total mies wie das Vieh erstmal die Eltern des Kleinen umgebracht hat. Ob sich Zyn noch an ihm und dem Trainer rächen wird? Wie wird sich wohl sein Charakter formen? Wird er ebenfalls zu so einer eiskalten 'Kampfmaschine' wie das Brutalanda?
      Wie du schon siehst, der Prolog wirft schon Fragen auf, die mich umso neugieriger auf die Fortsetzung machen! Ich werde die Geschichte selbstverständlich weiterlesen und noch fleißig kommentieren c:

      Kritik wurde ja schon von meinen Vorpostern geäußert, mMn hat von den angesprochenen Kritikpunkten aber keiner wirklich beim Lesen gestört. Mir ist da eigentlich auch kaum was aufgefallen.

      Und ich glaube ich muss auch nicht mehr erwähnen, dass es stilisch wirklich sehr schön geschrieben ist.
      Okay, jetzt hab ich es doch gemacht. Ich denke aber, dem kann keiner widersprechen.

      Ich freue mich wirklich schon sehr auf mehr C:

    • Renee! =D
      Freut mich, dass du die Geschichte auch gelesen hast und dass sie dir gefällt!
      (FSK 16, DAS DARFST DU NOCH GAR NICHT! >: )

      Ja, mit dem Protagnisten hab ich etwas länger überlegt und sogar random.org befragt und Wablu war dann eher so ne spontane Eingebung. oo' Hätte ich mir den Stress auch sparen können xD

      fiese Brutalandas... ja. D: Aber es ist nun das Imbradrachenvieh aus Hoenn. .__.'' Deswegen hab ichs gewählt.
      (Außerdem sollst du doch nicht *** spoilern!!!)

      Fragen sind immer gut! Aber wie du aus ToC weißt, heißt das nicht zwingend, dass die Antworten bereits im nächsten Kapitel zu finden sind - das bleibt eine Überraschung :P

      Auch wenn die Fehler kaum beim Lesen gestört haben - Danke für die Hinweise.
      Ich habs selbst noch einen.. wahrscheinlich sogar den brutalsten... gefunden, den keiner von euch angemeckert hat. Sogar in dem Satz, den Taubiola Sneek als besonders schön zitiert hat!


      Die Rauchschwaden zogen in den Himmel, versuchten dort ihre Freiheit zu finden, sich aufzulösen und die Schmerzen und Schreie loszulassen, die das Feuer, aus denen sie entstanden waren, loszulassen.
      Nennt ihr das etwa Grammatik?! ... Sorry, die Selbstironie musste sein.
      :doh2:@me. loszulassen, ...., loszulassen. Best, San, best. xD

      Danke nochmal für die Hinweise und Fehlerkorrekturen, ich sehe zu, dass ich mit dem Weiterschreiben vorankomme!



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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Isanya ()

    • Ich hab's gestern gelesen und werde jetzt auch mal meinen Kommentar dazu abgeben :)

      Also ich finde, dass das ein schöner und vor allem dramatischer Einstieg ist! Ich mag solcherlei Dramatik ja sehr, wirklich schön traurig...

      Ein paar kleinere Fehler wie das Kleinschreiben von "Kleiner" oder das fehlen des "u" bei "Haut", als es um das Sengo ging, kann man da völlig verschmerzen, passiert halt :) Sonst habe ich an Stil und Grammatik aber wirklich nichts zu meckern :bew1:

      Tja, ansonsten kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen: für das bedauernswerte kleine Wablu brechen höchstwahrscheinlich düstere Zeiten an, ich bin sehr gespannt darauf wie düster sie denn werden!
    • San schrieb:


      Nennt ihr das etwa Grammatik?! ... Sorry, die Selbstironie musste sein.
      :doh2:@me. loszulassen, ...., loszulassen. Best, San, best. xD


      Ou, hab ich gar nicht bemerkt. :$ Aber ohne das zweite "loszulassen" klingt's gut. xD
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    • Danke nochmal für die vielen Reviews, ich bin ja richtig begeistert! O:
      Dafür geht es jetzt auch mal weiter - aber ich kann euch gleich sagen, dass es eher unregelmäßig fortgesetzt wird...leider. Ich hoffe, ih habt trotzdem Spaß am Lesen! ... Spaß. Naja. Oder so. :D


      F:Fear


      Zyn erwachte mit dröhnendem Kopf, fiepte leise und spürte das eiskalte Eisen unter sich. Genauer gesagt wusste er zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal, dass das, worauf.. worin er lag ein Gitter aus Eisen war. Kaltes, schweres Eisen, das unter ihm nicht nachgab wie Holz oder Moos, nicht so griffig war wie Stein und Felsen. Er spürte nur, wie kalt es war. Seine Sicht war verschwommen, ein beißender Geruch zog in die kleinen Nüstern seines Schnabel. Dass dieser Geruch Blut bedeutete, wusste er noch nicht, aber das kleine Wablu bemerkte, dass er unangenehm war. Zyn blinzelte und sah wieder klar. Ein schnappendes Atmen sog die Luft in seine Lungen und seine Augen weiteren sich geschockt. Er wollte zurückweichen, doch hinter ihm war wieder dieser kalte Stoff, dieser dünne Stein, der ihn umschloss. Panik breitete sich in dem kleinen Wesen aus, Zyn begann mit den Flügen zu schlagen, zu fiepen und zu kreischen. Für die Menschen war es das nervtötende, hohe Kreischen eines verängstigten Pokémon, das sie schon gut genug kannten. Die anderen Pokémon, deren Käfige unterhalb oder neben Zyns gestapelt waren, erkannten in den Lauten die panischen Rufe nach dem einzigen, das das Wablu je kennengelernt gelernt hatte in seinem bis jetzt kurzem Leben: Seine Mutter und sein Vater, nichts ahnend, dass beide bereits tot waren.
      „Sie sind tot.“
      Ein letztes Fiepen ließ Wablu auf diesen einfachen, kalten Satz hin erstarren und es sah verängstigt hinter sich, wo die tiefe Stimme diesen Satz verlauten ließ. Es starrte in zwei dunkle, blutunterlaufene, schmale Augen in einem Drachengesicht, das vernarbt war, erschreckend wirkte und von vielen Kämpfen zeugte. Auf der blauen, lederartigen Haut des Gesichts zog sich ein Grinsen hinauf und zeigte die scharfen, wenn auch nicht ordentlichsten Zähne.
      „Hör auf zu schreien, sei still wie alle anderen“, knurrte das Brutalanda und setzte eine Klaue demonstrativ auf dem kleinen Käfig Zyns ab, „ wäre doch schade, wenn man so gut Formbares noch vor Ankunft eliminieren muss, weil es nervt.“
      Die Stimme machte dem bedrohlichen Grollen, wie es sich für die Menschen anhörte, alle Ehren und zeigte Wirkung. Obgleich Zyn nicht einmal richtig verstand, was das große und vor allem einschüchternde Pokémon ihm zu sagen hatte, folgte er diesem. Mit großen Augen voller Furcht kauerte das kleine Wablu sich in die Ecke des Käfigs, zitternd, und fiepte so leise, dass der Bewacher der Gefangenen nur leicht die Augen verdrehte, die Klaue dann jedoch von dem Eisen nahm und sich zurück auf die befellte Ablagefläche auf dem Transporter begab. Zyn wusste nicht, wohin er blicken sollte, er wusste nicht, was das alles bedeutete, ja nicht mal, was es hieß, dass seine Eltern tot waren, nicht, was es hieß, eliminiert zu werden und er wusste nicht, was er von dem, was er sah – Eisen und um ihn herum Pokémon, die sehr müde aussahen, halten sollte. Er wusste nur, dass er sich absolut nicht wohl fühlte und nach Hause wollte, zu Mama und Papa. Wobei, die waren ja tot… nur, was bedeutete das?

      Die Fahrt dauerte einige Stunden, führte durch das Gebirge, unbewohnte Pfade entlang, auf denen sie keinen anderen Menschen begegneten, vereinzelte Pokémon, ja, aber diese wurde vorerst ignoriert, denn der Wagen war voll und Aufmerksamkeit war das Letzte, das hier erregt werden wollte. Einige Pokémon waren zwischenzeitlich aufgewacht, machten Anstalten hinaus zu wollen, sich zu befreien, doch das Drachenpokémon kannte seinen Job und machte ihn gut, sehr gut. Zyn war selbst immer wieder eingedöst und durch die rasch erstickten Andeutungen von Widerständen wach geworden. Trotz der schützenden Flügel seines Vaters war das kleine Wesen körperlich angeschlagen, von seiner seelischen Verfassung ganz zu schweigen, doch es rührte sich nicht. Aus Angst. Angst vor diesem Ungetüm, das sich nicht scheute, seine Klauen in einen Käfig zu stoßen, wenn der Insasse nicht Ruhe geben wollte. Wer keine Ruhe gab, wurde zur Ruhe gezwungen. Das erste Gesetz, das Zyn eingeprägt wurde.
      Letztendlich schien jeder dieses Gesetz verstanden zu haben oder hatte nicht mehr die Möglichkeit dazu. Einiges leises Wimmern konnte jedoch nicht ganz erstickt werden.

      Es wurde dunkler, die Sonne sank und nahe des Meeres hielt der Wagen endlich an. Die Käfige wurden kurzerhand, und das nicht gerade sanft, auf ein Schiff umgeladen. Doch Zyn bekam davon nicht viel mit. Er hatte Durst und Hunger und kauerte verängstigt in seinem Gefängnis, traute sich nicht zu sprechen, obgleich seine Leidensgenossen in seiner unmittelbaren Nähe waren, von denen auch keiner den Mut hatte, einen Laut von sich zu geben.
      Großer Trubel herrschte, die Menschen beeilten sich mit ihren Vorbereitungen und sie alle wirkten kräftig und rau. Auch vor ihnen hatte Zyn Angst, so viele Menschen hatte er noch nie gesehen. Immerhin hatte er in seinem kurzen Leben in Freiheit welche zu Gesicht bekommen. Ein paar junge Wanderer, die durch den Wald spazierten, als Iar mit Zyn einen Ausflug machte, um ihm allerlei Dinge zu zeigen. Vor diesen Menschen hatte er keine Angst. Die waren lieb und nicht so grob und sie machten ein Geräusch, das Zyn als etwas, das die Bezeichnung „Lachen“ hatte, beigebracht wurde. Doch danach war ihm gar nicht zu Mute. Lachen.

      Irgendwann wurde es ruhiger und das Schiff setzte sich in Bewegung. Entfernt waren dumpf die Stimmen der Menschen zu hören, doch hier, wo die Pokémon untergebracht waren, war es finster und stumm. Zyns flauschige Flügel waren vor Angst aufgebauscht und versuchten seinen restlichen Körper zu verstecken.
      „He. Hey Kleiner.“
      Wablu bemerkte erst gar nicht, wer damit gemeint war.
      „Hey Kleiner, wir sind allein.“
      Wieder diese ruhige, wenn auch geschwächte Stimme. Zyn öffnete seine Augen und sah sich um ohne seinen Körper stark zu bewegen. Die Stimme kam aus dem Käfig neben ihm. Das Sengo, das mit ihm gemeinsam von dem kräftigen Kerl aus dem Wald geschleppt wurde, lächelte ihn an. In der Dunkelheit konnte Zyn das jedoch nicht sehen, nur die groben Umrisse, die für das kleine Wesen mehr unheimlich als irgendetwas anderes waren. Gut für den Kleinen, dass er die Wunden und das Blut nicht sah, die nicht nur an Sengo, sondern an fast allen anderen Pokémon auch klebten. Es waren nicht nur Pokémon aus dem Wald und dem Bergfuß, wo Wablu herkam. Einige waren schon vor dem Angriff auf dieses Habitat hier, vereinzelte wurden auf dem Weg zum Wasser noch eingesammelt.
      „Bist du verletzt?“
      Ängstlich fiepte Zyn und schüttelte den Kopf.
      „Hast du Schmerzen?“
      Sengo erhielt die gleiche Antwort nochmal.
      „Das ist gut.“ Es gab ein schmerzerfülltes Zischen von sich und zuckte zusammen. „Was haben die mit uns vor?“
      „Bringt es denn etwas, darüber nachzudenken?“ Diese Stimme war tiefer und klang grimmiger. Sie gehörte einem Metang, das regungslos in seinem Käfig lag und mit einem Auge aufsah in dem hoffnungslosen Versuch, etwas klar sehen zu können. Doch es schloss das Auge wieder und schnaubte.
      „Worüber sollen wir sonst nachdenken? Hier ist nichts“, entgegnete das Sengo ruhig und sah zu Zyn hoch. Zitternd streckte das weibliche Pokémon seine Klaue hoch und hakte eine Kralle an Wablus Käfig ein. „Der Kleine hier hat Angst. Vielleicht helfen ihm Stimmen, die ihm keine Angst machen…“
      Erneut öffnete Metang ein Auge, sagte dazu jedoch nichts.
      Aus den anderen Käfigen kam nichts. Noch traute sich kein weiterer etwas zu sagen, doch sie beobachteten die düsteren Umrisse aufmerksam und verängstigt.
      Zyn seinerseits erstarrte, als er die Kralle an seinem Käfig sah und versuchte, sich weiter nach hinten an die Gitterstäbe zu drängen.
      „Keine Angst, Kleiner… Du kannst meine Pfote… Kralle nehmen und dich festhalten“, lächelte Sengo ihm zu. „Wie heißt du?“
      Keine Reaktion außer schnelle, ängstliche Atmung.
      „Ich bin Giana.“
      Zitternd atmete das kleine Wablu aus und robbte langsam zur Kralle, um sich daran zu schmiegen.
      „Zyn“, fiepte er dann leise.
      Kurz stockte Giana und starrte vor sich an ihre eigenen Gitterstäbe. Sie kannte den Knirps, der über ihr in dem Käfig saß tatsächlich. Eher kannte er seine Eltern, den kleinen hatte sie nur vor ein oder zwei Wochen mal kurz gesehen. Die beiden Altaria waren so stolz auf und so froh über ihren Nachwuchs. Sie schluckte, schüttelte den Kopf und blickte wieder auf. „Hallo Zyn. Es wird alles gut, okay?“
      Ein leises, metalleneres Auflachen war zu hören.
      „Versprich ihm nichts, was du nicht halten kannst“, mischte sich Metang wieder ein. „Seien wir ehrlich: Wir haben keine Ahnung, was uns erwartet. Wir können im Moment nichts tun außer warten. Diese Menschen haben uns im Griff, sie sitzen am längeren Hebel.“
      „Mach du ihm nicht noch mehr Angst!“, fauchte die Sengodame zurück.
      „Er wird von jetzt an lernen müssen, was die Realität ist. Wenn ich mir dieses schäbige Brutalanda ansehe, bezweifle ich, dass wir, so wir hier rauskommen, noch mit Wolle angefasst werden.“
      „Er ist noch ein Kind!“
      „Oh ja, konnte man sehen, wie das jemanden kümmert.“
      „Mich kümmert es.“
      Die Stimmen der beiden steigerten sich, bis Zyns panisches Fiepen die beiden zum Schweigen brachte. Das Metang seufzte und drehte sich ein wenig weg, soweit es ihm der mangelnde Platz erlaubte.
      „Sch… schon gut, Zyn, schon gut.“
      Nur mit Mühe konnte Giana das kleine Wablu wieder beruhigen, ehe sie von ihrer angespannten Haltung abließ, in die Gitterstäbe zurücksank und die Augen schloss.
      Nun hieß es warten.


      > Nächstes Kapitel J:Jail

      ________________

      Ja, es gibt Details dazu, wie es mit Zyn weitergeht. Ihr werdet seinen Werdegang mitbekommen, das verspreche ich euch.



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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Isanya ()

    • Was, schon zwei Tage ein neues Kapitel und ich habe es versäumt mich darüber auszulassen? Asche auf mein Haupt! :oldno:

      Also:
      Da mir ,wie bereits erwähnt, dramatische Geschichten voll Bitterkeit und Traurigkeit sehr gut gefallen, gefällt mir schon Kapitel eins sehr gut!
      Die Leiden des armen Wablu hast du sehr eindringlich und überzeugend geschildert, finde ich wirklich fein geschrieben.
      Die "Konversation" mit Giana und dem Metang bringt mMn genau jene allgemeine Hoffnungslosigkeit und Lethargie herüber, die ich in so einer Situation auch erwarten würde. Und ich finde es auch nett, dass sich Giana gleich ein wenig um Zyn "kümmert" so gut sie es in dieser Situation eben vermag, bin schon gespannt was daraus wird.
      Generell frage ich mich, wo die "Reise" denn nun hingeht.
      Du wirst es uns ja bestimmt bald verraten.

      In diesem Sinne: Ich bleibe gespannt und freue mich auf weitere Kapitel! :)

      Und es wäre nett, wenn du mich in Zukunft vielleicht per Profilnachricht erinnern könntest sobald es ein neues Kapitel gibt, ich habe leider ein Gedächtnis wie ein Sieb... :ups:
    • ein beißender Geruch zog in die kleinen Nüstern seines Schnabel.

      Das hast du ja niedlich beschrieben. :3 Ich glaube, so detailliert würde ich nie eingehen. O_O" Wieso kannst du sowas? xD

      Der arme Zyn. Das ist so traurig, aber genau diese Fragen würde sich wohl jemand stellen, der mit der Begrifflichkeit des Todes und der Nicht-Existenz nicht vertraut ist. :(

      Das erste Gesetz, das Zyn eingeprägt wurde.

      So Niederträchtig. :(

      Die beiden Altaria waren so stolz auf und so froh über ihren Nachwuchs. Sie schluckte, schüttelte den Kopf und blickte wieder auf. „Hallo Zyn. Es wird alles gut, okay?“

      Solche Sätze können richtig gut melancholische und traurige Atmosphäre vermitteln, Chapeau!

      Ob Giana quasi Zyns Ersatzmama wird? Ich habe eine dunkle Vorahnung für Kapitel 17 oder 31, aber die behalte ich für mich. :x

      Die Details, mit denen du deine Geschichten beschreibst, sind atemberaubend. Ich hoffe, dass es so weitergehen wird! ^_^ (Pseudodächel Iksdeh)
    • Ich hatte dir ja bereits etwas zu dem Kapitel gesagt, aber ich kann es hier ja noch mal etwas ausformulieren. So viel wird das zwar nicht werden, doch das ist ja auch nicht das Wichtigste!

      Der Dialog zwischen Zyn, dem Wablu, dem Sengo und dem Metang gefällt mir wirklich unglaublich gut. Ich mag die eher pessimistische, kalte Art des Metang, das sich so gegen die Wärme des Sengo wehrt. Bisher ist das Sengo auch mein Lieblingscharakter, da es einfach trotz der Verletzung so warmherzig ist und sich nicht um sein eigenes Wohlergehen kümmert, obwohl es das eigentlich längst müsste. Wir wissen ja nur ungefähr, wie stark die Verletzungen des Sengo sind, aber sicher ist, dass es wirklich krasse Verletzungen sind. Das imponiert mir als Leser und zeigt, dass es wohl doch altruistische, gutherzige Charaktere in solchen Situationen gibt.
      Wenn ich ehrlich bin, denke ich aber auch, dass ich eher wie das Metang denken würde. Es ist zwar pessimistisch, aber wie sicher ist schon ein sicheres Überleben, wenn man gerade erst mitansehen durfte, wie ein ganzer Wald abgebrannt wurde, unschuldige Pokémon getötet wurden und dann noch ein brutales Brutalanda Angst und Schrecken verbreitet?
      Zumal uns die Aussagen des Prologs natürlich auch zeigen, wie böse es enden wird.

      Wie lange wird das Sengo wohl noch so herzlich sein können? Irgendwie, das habe ich dir ja bereits gesagt, habe ich das Gefühl, dass Sengo gar nicht so lange überleben wird. Und ich trauere schon jetzt um es. :(
    • Hihoo Curiosity, Dusk und Meow!
      Danke für eure Feedbacks :D

      Was, schon zwei Tage ein neues Kapitel und ich habe es versäumt mich darüber auszulassen? Asche auf mein Haupt! :oldno:
      Echt mal, Curiosity, schäm dich!!! DDD: Nein, danke, ich liebe es, wenn sich jemand über mich und meine Geschichten auslässt xP

      @curiosity:
      Ah... ich habn Hang zu dramatischen Geschichten voller Traurigkeit und Bitterkeit. Die meisten meiner GEschichten, haben aber doch irgendwo irgendwie ne Hoffnung und sowas wie Freundschaft und Zusammenhalt.... hier .. hab ich noch keine Ahnung, ob und in wie weit sowas geht. Ja ich gebe zu, ich hab, wie so oft, keine genaue Ahnung, wie die Geschichte genau weitergeht :P (Spontan-Schreiberling FTW!)
      Freu dich: im Nächsten Kapitel wirst du nicht nur erfahren, wie die Reise hingeht, sondern auch, wohin sie führt. :D
      Und klar, ich benachrichtige dich genr per Profilnachricht, wenn es ein Neues Kapitel gibt! :3

      @Meowstic:
      Freut mich, dass die Atmosphäre richtig wirkt und das alles gut rüberkommt und v.a. richtig rüberkommt. Auch die Detailtreue, die mir im Laufe der Zeit wichtig geworden ist. D:
      Wieso ich sowas kann? Ich schätze mal 12 Jahre Schreiben machen das wohl aus xD Viel Erfahrung, viel Selbstkritik, viele Schreibblockaden und viele Irrwege... *hust* und viele peinliche Texte und Geschichten... 'D Summa Summarum: Nie aufgeben und immer weiter schreiben. Ein Autornvorbild haben :3 (DARREN SHAN!)
      Es ehrt mich aber sehr, sowas zu lesen ^___^

      >: Ja, die Fragen darum, was es heißt, wenn man tot ist... Woher soll das kleine Wesen die Antworten auch kennen? Die Konfrontation mit der Thematik hatte er ja noch nicht und wie soll er das in dem Alter auch begreifen.... :/ War/Ist mir auch wichtig, das klar zu stellen... und auch zu betonen....

      Ich habe eine dunkle Vorahnung für Kapitel 17 oder 31, aber die behalte ich für mich. :x
      <<< Eeww.. ich glaub die hab ich auch, aber wie ich zu Curiosity schon geschrieben habe: Ich hab selbst noch keine genaue Ahnung, was wie passiert. xD


      @Dusk:
      Jah, du hast mir in Skype schon recht ausführlich gesagt, was dir zu dem Kapitel einfällt, danke dafür und ein umsogrößeres dankeschön, dass du trotzdem hier kommentiert hast >3
      Metang und Sengo sind recht... gegensätzlich, auch wenn sie gemeinsam haben, dass sie prinzipiell den Frieden schätzen.
      Freut mich, dass du in dem bisher kleinen Cast schon ein Lieblingscharakter gefunden hast :O
      Und ich finde es megainteressant, wenn Leser solche überlegungen schreiben, wie sie persönlich gehandelt hätten, also dass du wahrsch. eher wie das Metang denken würdest :/

      *sfz* also eines kann ich jetzt schon sagen: Es wird noch einige Tote geben, nur wer genau und wann genau, das weiß ich noch nicht. u_u

      Das Nächste Kapitel ist in bearbeitung und ich freue mich über euer Interesse und euer Feedback zu BGS! :)

      Danke!



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    • Zyn erwachte mit dröhnendem Kopf, fiepte leise und spürte das eiskalte Eisen unter sich.
      Ich finde, "eiskaltes Eisen" hört sich doof an - was daran liegt, dass beide Worte mit "ei" anfangen. Ich meine, ok, Alliteration und so, aber sie passt meiner Meinung nach nicht an diese Stelle.


      Genauer gesagt wusste er zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal, dass das, worauf.. worin er lag ein Gitter aus Eisen war.
      Die Punkte! Es müssen drei sein! Und wenn das Wort nicht unterbrochen wird, muss eine Leerstelle zwischen es und die Auslassungspunkte!


      Dass dieser Geruch Blut bedeutete, wusste er noch nicht, aber das kleine Wablu bemerkte, dass er unangenehm war.
      Aaaaach, Blut riecht doch toll. :hihi:


      [...] erkannten in den Lauten die panischen Rufe nach dem einzigen, das das Wablu je kennengelernt gelernt hatte in seinem bis jetzt kurzem Leben:
      Ich hätte "in seinem bis jetzt so kurzen Leben" geschrieben. :$


      [...] und er wusste nicht, was er von dem, was er sah – Eisen und um ihn herum Pokémon, die sehr müde aussahen, halten sollte.
      Entweder zweimal Komma oder zweimal Gedankenstrich. :run2:


      Wobei, die waren ja tot…
      Da muss wieder eine Leerstelle zwischen die Auslassungspunkte und "tot".


      Vor diesen Menschen hatte er keine Angst. Die waren lieb und nicht so grob und sie machten ein Geräusch, das Zyn als etwas, das die Bezeichnung „Lachen“ hatte, beigebracht wurde.
      Hm, irre ich mich, oder sind hier die Wanderer gemeint? Dann müsste das im Pluquamperfekt geschrieben werden, sonst meint man, es wären die momentan anwesenden Menschen gemeint.


      Einige waren schon vor dem Angriff auf dieses Habitat hier, vereinzelte wurden auf dem Weg zum Wasser noch eingesammelt.
      Da fehlt ganz eindeutig ein "gewesen", ich habe den Satz erst gar nicht verstanden. :$



      So, das Gejammere ist vorbei, jetzt folgt noch ein Kommentar, in dem ich mich eher darauf beschränke, zu sagen, dass dieses Kapitel sehr gut geschrieben ist - ich will so ein Wablu haben! :knuddel: Hach, du beschreibst es einfach zu knuffig, und je mehr ich von dir lese, desto weniger begreife ich, warum ich das Vieh nie mochte. :hihi: (Also außer das eine schillernde, das ich in Rubin mal gefangen hatte, das war witzig. ^^ Ist mittlerweile aber auch gelöscht worden ... Schnüff ... Hätte ich mal das Spiel seinerzeit nicht neu angefangen. D: )
      Wie es da rumfiept und sich mit seinen Flügeln bedeckt, das ist Wahnsinn, diese zugleich irgendwie kuschelige, unglaublich zarte Atmosphäre, durchmischt mit der unglaublichen Brutalität dessen, was geschieht ... Das ist wirklich gut.
      Ich bin gespannt, ob aus dem kleinen verängstigten Wablu noch ein richtiger Zynsoldat wird. xD
      "Three nations fallen in 6 days of war
      Traitorous neighbors
      Received as deserved
      Under the sun in the dust of the war
      One nation standing stronger than before"
      Sabaton - Counterstrike


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sneek ()

    • *das neue Kapitel auch gelesen hab*
      Schön, schön. Wie Sneek sagte, das Wablu ist sehr knuffig - das arme Viech :(
      Das sind so Momente in denen ich Geschichten mit Happy End auf einmal wieder ganz toll finde ._. Sei nicht zu böse zum armen Wablu! :O
      Ich liebe dich, HERR, meine Stärke!
      Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Retter, mein Gott,
      mein Hort, bei dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine Festung.
      Psalm 18,2–3


      Avatar by fabulous ItsQbiKS
    • Schande über mein Haupt und meine Kuh und mein Brot! D:
      So viele kleine vermeidbare Fehler, bei denen ich mich nur selbst facepalmen kann (ich mag das Wort o.ô)

      Danke an euch beide, Taubiola und Sneek, für das Feedback!
      Freut mich sehr, dass die Geschichte euch gefällt und dass sie sogar den Wunsch nach einem Happy End fördert o:
      (Was ich hier keinem verspreche, ich weiß noch nicht wo und wie das Ganze enden wird, die Geschichte schreibt sich selbst, also werft mir nicht vor, ich würde das Wablu antun Q__Q Ich schreib nur auf, wie die Geschichte passiert q.q''')

      @sneek: wow, da bin ich echt froh - der Kontrast zwischen diesem kleinen, zarten Wesen und den kranken, brutalen Geschehnissen sollte tatsächlich auch betont werden. Schön, dass es bemerkt wirkt UND Gefallen findet!
      Ist schon merkwürdig, wie man manche Pokémon allein durch Geschichten beginnt zu mögen o-o
      Ein Zynsoldat? Schickes Wortspiel xD

      @Taubiola: Bist du also eher ein Fan von unhappy-Ends? o: (Entnehme ich der Aussage)

      (Warum setze ich so viele Klammern? o.ô)



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    • So, hier endlich dein lange versprochener Kommentar... tut mir Leid, als der Andere gerade fertig war, ist mein Laptop abgestürzt, zusammen mit einem ganzen Kapitel meiner eigenen Story... das hat mich ziemlich runter gezogen, doch dafür bekommst du nun einen Kommentar ^.^

      Zuallererst: Du hattest einige Fehler, allerdings waren die Meisten ziemlich einfach zu überlesen und störten nicht den Lesefluss. Der Einzige der mich wirklich gestört hat war der, im ersten Kapitel: "Wenn ich mir dieses schäbige Brutalanda ansehe, bezweifle ich, dass wir, so wir hier rauskommen, noch mit Wolle angefasst werden.“ Da fehlt doch ein Wort, oder? ein wie :3
      Okay, da ich eine schlechte Kritisiererin bin, die nicht einmal das Wort richtig schreiben kann, gehe ich mal zum Nächsten. Interessante Kapitelüberschrift, das muss ich schon sagen. Wer kommt schon darauf nochmal ein F davor zu hauen? Finde ich persönlich sehr schön :3
      Und das mit der Atmosphäre hast du noch einmal sehr schön gemacht, auch wenn ich ein paar Mal raus gefallen bin. Im einen Moment wurde Angst und Verwirrung dargestellt, im nächsten Sorge, dieser ständige Wechsel zwischen Zyn und dem Sengo Giana. Sehr schöner Name übrigens, finde ich gut dass sie weiblich ist ;) Sieht man bei Sengo ja immerhin eher selten.
      Aber ich muss echt sagen, ansonsten gefällt mir die Geschichte bisher sehr gut und kann es kaum noch erwarten das nächste Kapitel zu lesen ^.^
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