Willkommen bei Filb.de! Registrieren Passwort vergessen?

[Leseprobe] Mosaik - Das Wort ist das Schreiben und Schreiben ist...

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • [Leseprobe] Mosaik - Das Wort ist das Schreiben und Schreiben ist...

      In diesem Thread möchte ich eine kleine Kurzgeschichtensammlung vorstellen und hoffe, dass sie euch gefällt.



      Dabei habe ich nur ein Problem:
      Laut Vertrag mit dem Amicus-Verlag darf ich nur die Teile der Sammlung in Foren und anderen Medien veröffentlichen, die auch in der offiziellen Leseprobe enthalten sind.
      (Wobei ich für euch da zusehe, dass ich es etwas lockerer halte, sodass ihr mehr von der Leseprobe habt xP)

      Allgemeiner Klappentext


      Nachdenken. Lachen. Sich berühren lassen.
      Teils bitterer Ernst, teils humorvolles Leben.
      Mit und ohne Fantasy-Elementen, aus dem Hier und Jetzt und dem Später – habe teil an 20 Kurzgeschichten unterschiedlicher Art, Fragmente der Gedanken und Erinnerungen, der Ängste und Hoffnungen. Sie gehen unter die Haut.
      Gedanken und Erinnerungen aus Kindertagen – an einen ganz bestimmten Abend. Sie lassen Noel nicht los. Ein Junge aus der Zukunft sehnt sich nach dem blauen Himmel und ein kleines Mädchen stellt die Frage: „Warum heißt es eigentlich Himmel und Hölle?“
      Nach einem Streich an einem Lehrer und eine Moralpredigt später schwänzt Taylor den Rest des Schultages. Die Begegnung mit der kleinen Emily scheint für den Zyniker folgenschwer …



      Aber der eigentliche Grund, warum ich euch das hier zeigen möchte, ist, dass es schlichtweg zu mir als Schreiberling dazu gehört. ^^'''
      Und ich gerne Feedback höre/lese :)

      Aber jetzt lasst uns erstmal duchstarten!

      ___________________________________________________________
      ___________________________________________________________



      Das Wort ist das Schreiben und Schreiben ist …


      … Gedanken denken.
      Sie verstehen,
      sie verwerfen,
      sie suchen
      und finden,
      sie schreiben
      und löschen,
      sie sagen und vergessen,
      während man doch an sie denkt.




      … einen Charakter schaffen.
      Ihn lieben lernen,
      ihn hassen lernen,
      ihm Persönlichkeit geben,
      ihm Gefühle schenken,
      ihm Gedanken zuspielen,
      ihn leiden und lachen sehen,
      weinen und schreien
      und eins mit ihm werden,
      während er doch ein ganz Anderer ist.


      … anderen etwas geben.
      Etwas zum Lachen,
      etwas zum Weinen,
      etwas zum Nachdenken,
      etwas zum Fluchen,
      etwas zum darin Verlieren
      und daraus Gewinnen,
      etwas, das andere berührt
      und sie bewegt,
      während sie mit jedem Wort und jedem Satz wachsen.




      … mit der Sprache zu spielen.
      Mit ihr nachdenklich machen,
      mit ihr Freude schaffen,
      mit ihr Lösungen suchen,
      mit ihr Verwirrung stiften,
      mit ihr harte Urteile fällen
      und sanfte Emotionen ergreifen,
      mit ihrem Klang Atmosphäre erzeugen
      und ihre Bedeutung nutzen,
      während wir wissen, wie unterschiedlich diese sein kann.


      … Vielfältigkeit spüren.
      Im Stil anderer,
      wenn sie planen
      oder spontan schreiben,
      wenn sie Komplexes hervorbringen
      oder ganz Einfaches,
      wenn sie neue Themen finden
      und alte neu erforschen,
      wenn sie verschiedene Worte benutzen,
      während wir alle stolz unserem Individuum näher kommen.




      … sich selbst finden.
      Sich stetig entwickeln,
      Neues ausprobieren,
      in Geschichten versinken,
      aus Texten lernen,
      Erlebtes verarbeiten,
      die eigene Stärke finden,
      sie verwenden
      und sehen wie sie sprießt,
      während sie ganz langsam zu einem Teil des Selbst wird.


      … ein Handwerk, das eine Herausforderung an dich selbst darstellt.


      Schreibe, wenn es dein Weg ist.
      Schreibe, wenn es dir gut tut.
      Schreibe, wenn du es lernen willst.
      Schreibe, wenn du nach deiner Identität suchst.
      Schreibe weiter, auch wenn du sie gefunden hast.
      Schreibe weiter, auch wenn du glaubst, nicht besser zu werden.
      Schreibe weiter, auch wenn es dir schlecht geht.
      Schreibe weiter, auch wenn du glaubst, dein Weg ist zu Ende,
      denn du kannst immer mit einem Wort beginnen.




      Spoiler anzeigen


      Ich kann euch leider nicht die komplette Sammlung auftischen. Wobei ihr sie prinzipiell dennoch öffentlich erwerben könnt. Entweder über [ame]http://www.amazon.de/dp/B00GR4X6MW/513826-21[/ame], den amicus-Verlag oder über mich.




      FanGeschichten - Lesecke - Redaktion
      Mosaik - Hanyesha - BGS - Pichu Story - Super Potion - Schublade
      Schreibworkshop II
      San.Art.Now | GFX | Spriting Runes
      Nicki | Renee | Miao | Cube | Kampfhamster | Wemo | Jaderrene | Stolli | Rai | Zuko | Rheinfeuer


      Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von Isanya ()

    • Also zunächst muss ich ehrlich zugeben, ich kann eigentlich mit so Sprüchlein nichts anfangen - das kommt mir immer sehr pseudointellektuell rüber, als versuche da jemand, besonders schlau zu klingen, in dem er tiefgründige Sprüche klopft.
      Insofern bin ich also mit einer negativen Grundhaltung an diese Sammlung gegangen, die ... sich dann allerdings in Rauch aufgelöst hat. Denn im Grunde fast dieses Gedicht - äh ... wie auch immer man das nennt ... bleiben wir einfach bei Sammlung :$ - diese Sammlung ja nur zusammen, was das Schreiben für dich ausmacht, warum du schreibst; wobei Zusammenfassen in diesem Sinne das falsche Wort ist, denn es ist weit mehr als simples Zusammenfassen.
      Und ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas jemals sagen würde, aber: Mir gefällt es, wie du die Absätze benutzt hast. Ich halte nichts von diesen Möchtegerngedichten, in denen völlig willkürlich Absätze nach jedem zweiten Wort kommen, aber hier, so denke ich, tragen sie dazu bei, Ruhe die Sammlung zu bringen. Liest man einen Satz mit hundert Kommata, der einfach nicht zu Ende gehen will, fängt man ja zumeist an, immer schneller zu lesen, weil man endlich an das gottverdammte Ende kommen und den Satz in seiner Gänze erfassen möchte - ein solches Durchhasten kam bei mir beim Lesen nicht auf, und ich mache dafür mal die Absätze verantwortlich.
      Um noch kurz etwas zum Inhalt zu sagen: Ich finde sehr schön, was du da geschrieben hast, oder, um mal kurz vollkommen unmännlich und verletzlich zu werden: Es hat mich berührt, und vielleicht sogar motiviert, wieder etwas zu schreiben.

      Boah. Ich Schleimer.
      "Three nations fallen in 6 days of war
      Traitorous neighbors
      Received as deserved
      Under the sun in the dust of the war
      One nation standing stronger than before"
      Sabaton - Counterstrike


    • Boah. Jetzt kommt ich endlich dazu! .. Beziehungsweise zu irgendwas!

      DAnke für deinen Kommentar Sneek :D
      Haha.... ich hatte ja befürchtet, dass der Spruch nicht bei allen gut ankommt. xD
      Aber umsomehr freu ich mich, dass ich mit gegenteiliger Wirkung beim Inhalt des Gedichts überzeugen konnte! Und tröste dich, Sneek... ich mag diese "modernen" Gedichten mit Random-Zeilensprüngen nicht, die einfach nur abhakt wirken... und Schande über mein Haupt, ich tat es selbst!
      ...
      :shifty: .... aber es hat die Wirkung nicht verfehlt :D
      Die Absätze dienen tatsächlich schlichtweg zur Gliederung und für die Ruhe und Konzentration, um die einzelnen Abschnitte aufnehmen zu können und man es macht macht mich ungelogen stolz, dass es dir gefällt!

      ... Und nach deinem Kommentar war ich erst total baff - und dann hab ich gelächelt. Ich würde mich freuen, wenn das Gedicht dich möglicherweise motiviert hat wieder etwas zu schreiben, wirklich! :)

      Danke, Sneek!

      Und jetzt noch was allgemeines: Mosaik ist eine Kurzgeschichtensammlung, das Gedicht ist nur das Gedicht zur Einleitung. Die Tage werd ich euch gern noch einen weiteren Text daraus on stellen, imo ist wegen Zwischenprüfung nur etwas stressig >_>'



      FanGeschichten - Lesecke - Redaktion
      Mosaik - Hanyesha - BGS - Pichu Story - Super Potion - Schublade
      Schreibworkshop II
      San.Art.Now | GFX | Spriting Runes
      Nicki | Renee | Miao | Cube | Kampfhamster | Wemo | Jaderrene | Stolli | Rai | Zuko | Rheinfeuer


    • So... hier kommt die erste richtige Geschichte aus der Kurzgeschichtensammlung "Mosaik". Es ist übrigens die erste Kurzgeschichte, die ich je geschrieben habe. Das Ganze in Rahmen eines Wettbewerbs 2009. Altes Ding also.
      Ich warne aber vor: Ist nicht ohne.
      Lesen auf eigene Gefahr.



      Was ist es

      Was ist es, was uns weiter treibt,
      was uns Mut gibt, uns Aufgaben
      und Problemen zu stellen?
      Was hält uns auf unserem Weg,
      fängt uns auf, wenn wir fallen?
      Gefühle?
      Gedanken?
      Freunde?
      Familie?
      Es ist unser Herz.
      Unser Herz,
      das jeden dieser Teile vereint.
      Doch ... kann man
      auf dem richtigen Weg bleiben,
      wenn einer dieser Teile zerbricht?

      Für Kasia droht das Leben zu zerbrechen. Ihre Eltern zogen sie mit größter Liebe auf, ihren großen Bruder verehrte sie, er war ihr Idol, er war immer für sie da – immer, bis zu dem Tag, an dem er starb. Er und mit ihm seine Eltern. Er war schuld, er bereute, er tötete, er starb. Und sie ... Kasia war allein. Die Welt war – und ist es immer noch – von Kriegen zerrüttet. Während die Großen so viel Macht haben wollen, wie sie nur können, und das mit aller Gewalt durchsetzen, leiden die Kleinen immer mehr.
      Acht Jahre alt ist sie. Die Nachbardörfer sind abgebrannt. Niemand kümmert sich um das verwaiste Kind, keiner will eine weitere Last mit sich nehmen. Als sie weinend auf einem Stein im abgebrannten Hof ihres Elternhauses saß, drei Tage ohne Essen, während ihre Welt zerbricht und die in die Dunkelheit ihrer Seele gezogen wird, eröffnet sich ein neuer Weg in ihrem Leben.

      „Warum weinst du?“
      Kasias Augen blicken auf. Ein Junge steht vor ihr, nicht viel älter als sie selbst, mit zerrissener Stoffhose und durchlöchertem Hemd. Er lächelt sie an, trotz des mitgenommenen Körpers, verdreckt und mit blauen Flecken und Wunden übersät.
      „Hier!“, lächelt der kurzhaarige Junge und bietet dem Mädchen ein Stück Brot an.
      Stumm nickt sie, nimmt an und beißt ab.
      „Bist du alleine?“
      Wieder nickt Kasia.
      „Ich auch ...“
      Ihr Blick wendet sich an den Jungen, dessen Lächeln verschwindet.
      Er setzt sich neben sie. „Iss weiter.“
      Wieder dieses Lächeln. Es löst ein Gefühl in Kasia aus, das sie schon verloren geglaubt hatte. Geborgenheit, Vertrauen. Sie nimmt einen Bissen.
      „Wie heißt du?“, fragt der Junge, doch das Mädchen schweigt.
      „Du hast sie wohl sehr gern gehabt?“, flüstert er sanft.
      „Kasia“, haucht das Mädchen. „Ich heiße Kasia, und du?“
      „Sivan“, lächelt der Junge. „Du kannst ja doch sprechen.“
      „Ja“, flüstert Kasia.
      Unfreiwillig zucken ihre Muskeln. Sie lächelt.
      „Ich bin schon zehn!“, erzählt Sivan stolz und zeigt erhobenen Hauptes auf sich.
      Der Junge beginnt zu lachen, als er das Kichern des Mädchens neben sich hört.
      „Willst du hier nicht weg?“, fährt der Zehnjährige fort. „Ich hab gehört, wenn man es schafft über das große Wasser zu kommen, gibt es keinen Krieg mehr.“
      „Wirklich?“, haucht Kasia.
      „Ja. Mein Bruder war dort. Er sagt, dort sieht alles ganz anders aus. Da sind die Bäume noch grün und es gibt ganz viele Blumen. Man muss keine Angst haben und es kommen keine Krieger und Soldaten. Ich will da hin!“
      „Ja ... das wäre schön“, bestätigt das Mädchen leise und nimmt den
      letzten Bissen des Brotes, „wo ist dein Bruder jetzt?“
      „Dort, wo es noch schöner ist als auf der anderen Seite des Meeres.“
      „Es gibt einen Ort, an dem es noch schöner ist?“
      „Ja. Dort gibt es gar keinen Schmerz mehr.“
      „Da will ich auch hin! Wie ist dein Bruder dorthin gekommen? Über die hohen Berge?“
      „Mein Bruder ... ist tot.“
      Der Schock durchfährt Kasia wie ein eiskaltes Messer, doch der Junge scheint gelassen. „Was ist ... mit deiner Familie?“
      Wortlos starrt das Mädchen auf den Boden vor ihren Füßen. Von dem Gras, welches hier noch vor vier Tagen wuchs, gibt es keine Spur mehr.
      „Wenn du es nicht erzählen möchtest, ist es auch gut“, lächelt Sivan.
      Kasia beginnt mit zitternder Stimme zu erzählen, was geschehen war.

      Vor drei Tagen kam ihr Bruder nach Hause. Er musste im Krieg kämpfen, ihrem Vater war es nur gestattet, zu Hause zu bleiben, weil er krank war und für den Kampf untauglich. Nach kurzen, gehetzten Worten der Begrüßung rief er seine Warnung aus: „Schnell, versteckt euch! Die Soldaten kommen, sie werden hier alles zerstören!“
      Kasias Mutter packte das Mädchen, öffnete eine Türe zu einem winzigen Raum im Keller und erklärte ihr, sie müsse ganz leise sein und dürfe nicht herauskommen. Dann schloss sie die Türe. Das Mädchen wusste nicht, wie lange sie dort unten saß und wartete. Irgendwann hörte sie einen Schrei. Sie wusste, dass sie ihrem Bruder wehgetan
      hatten. Sie fühlte es.

      Ein paar stumme Tränen perlen über Kasias Wangen, ehe sie weitererzählt.
      Darauf folgten weitere Schreie, von Schmerz durchdrungen. Sie taten ihm immer mehr weh. Dann war alles still. Sie hörte ihre Mutter weinen und die Tür öffnete sich. Ihr Bruder setzte sich stumm vor sie, seine Augen waren ganz rot und Blut rann links von seinem nicht mehr vorhandenen Ohr. Vorsichtig streckte er seine Arme aus.
      „Remo ... deine Hand“, hauchte Kasia.
      „Macht dir keine Sorgen, meine Süße“, lächelte ihr Bruder, während er sie hoch nahm und an sich drückte.
      Sie spürte das Blut an den verstümmelten Fingern seiner rechten Hand.
      „Hör mir zu“, flüsterte Remo und trug seine Schwester langsam aus dem Raum, „Wenn ich dich wieder auf den Boden lasse, schließt du die Augen, hältst deine Ohren zu und singst das Lied, das Mama immer mit uns gesungen hat. Du darfst nicht nachsehen, egal was ist, versprichst du mir das?“
      Kasia nickte. „Ja, aber Remo …“
      „Versprich es mir!“, schärfte der junge Mann seine Stimme.
      Zitternd rang sich Kasia zu einer Antwort. „Ich versprech’s …“
      „Ist das die Kleine?“, fragte einer der Soldaten kichernd. „Ein hübsches Ding.“
      „Lass deine dreckigen Finger von ihr“, knurrte Remo, ehe er seine Schwester absetzte und dieser flüsternd befahl, „Los, halte dein Versprechen!“
      Kasia nickte, voller Angst setzte sie sich auf den Boden, schloss die Augen und presste ihre Hände auf die Ohren. Sie begann leise das Lied zu singen, zitternd, im Kampf um die Tränen. Dennoch hörte sie jedes Wort und jeden Schrei.

      Weißt du, wie viel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt?

      „Mach endlich, Bursche!“



      Weißt du, wie viel Wolken ziehen weithin über alle Welt?
      Gott, der Herr hat sie gezählet, dass ihm auch nicht eines fehlet

      Ein Schrei der Mutter, Kasia hörte sie weinen.



      an der ganzen großen Zahl, an der ganzen großen Zahl.

      „Und jetzt die Alte!“

      Weißt du, wie viel Mücklein spielen in der heißen Sonnenglut?

      Ein Geräusch, wie ein Schlag ins Gras, wie eine Sense, die durch das Getreidefeld saust.

      Wie viel Fischlein sich auch kühlen in der hellen Wasserflut?
      Gott, der Herr, rief sie beim Namen, dass sie all ins Leben kamen,

      „Lasst sie aus dem Spiel! Wenn ihr ihr auch nur ein Haar krümmt!“

      dass sie nun so fröhlich sind, dass sie nun so fröhlich sind.
      Weißt du, wie viel Kinder frühe stehn aus ihren Betten auf?

      „Gut, wie du willst, wir lassen sie. Aber dafür, richte deine Waffe gegen dich!“

      Dass sie ohne Sorg und Mühe fröhlich sind im Tageslauf ?

      „Versprecht es!“
      „Ja, wir versprechen es, mach schon!“



      Gott im Himmel hat an allen seine Lust, sein Wohlgefallen,

      Ein Stich. Ein Schlag. Stille.



      kennt auch dich und hat dich lieb, kennt auch dich und hat dich lieb.

      „So und jetzt zu der Kleinen“, lachte einer der Soldaten.
      „Hey! Wir haben’s ihm versprochen, der Kleinen tun wir nichts!“, rief ein anderer.
      Kasias Augen waren noch immer geschlossen, ihre Hände versuchten vergeblich ihre Ohren zu schützen. ...


      ...
      ...





      [FONT="](Leseprobe "Was ist es" Ende... )[/FONT]



      FanGeschichten - Lesecke - Redaktion
      Mosaik - Hanyesha - BGS - Pichu Story - Super Potion - Schublade
      Schreibworkshop II
      San.Art.Now | GFX | Spriting Runes
      Nicki | Renee | Miao | Cube | Kampfhamster | Wemo | Jaderrene | Stolli | Rai | Zuko | Rheinfeuer


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Isanya ()

    • Hier mal wieder eine weitere Leseprobe. Weiter geht es mit harter Kost o-o


      Der Gefangene der Erinnerung

      Ein Gefängnis. – So fühlte sich sein Leben oft an. Ein Gefängnis, aus dem es kein Zurück gab, von dem er nicht einmal wusste, wofür er darin gelandet war. Was ihn gefangen hielt war kein traditionelles Gefängnis mit Gittern und Verriegelungen. Es waren viel mehr Bänder, Verbindungen zwischen ihm, seinen unmittelbaren Mitmenschen und seinen Erinnerungen, die niemand sehen oder direkt nachweisen konnte, dennoch waren sie vorhanden. Und er spürte sie, diese fesselnden Bänder.
      „Noel?“
      Der 21-jährige sah sich um und betrachtete den rothaarigen Schopf, der sich auf der gegenüberliegenden Seite des Garagendachs bemerkbar machte.
      Er saß immer hier, auf der Westseite des Garagendaches, wo er den Sonnenuntergang beobachten konnte, während er in Gedanken und Erinnerungen schwamm. Ungewöhnlich für sein Alter. Die meisten seiner Mitstudenten verbrachten ihre freie Zeit, wenn sie nicht lernten, damit, in Discos und Bars herumzulungern und starteten dort in mindestens angetrunkenem Zustand verzweifelte Versuche das ein oder andere Geschlecht anzubaggern. Zumindest sah er die Ereignisse so mit seinen Augen und davon hielt er nichts. Richtige Freunde besaß er nicht viele. Zwei studierten mit ihm in der gleichen Fakultät und eine kannte er seit Beginn seiner Gymnasialschulzeit. Doch diese drei genügten ihm vollkommen. Ob er für mehr seinen Kopf frei hatte?
      „Sophie, was machst du denn hier? Du sollst doch nicht hier hoch …“, lächelte er seiner kleinen Schwester entgegen, nachdem er es beim Anblick ihres Zahnlückenlächelns nicht geschafft hatte, eine strenge Mimik zu behalten.
      „Aber du bist doch auch hier!“
      Leicht taumelnd und dennoch mit sicherem Schritt tapste sie über das nur ganz leicht schief gelegte Flachdach. Hinten, dort, von wo sie gekommen war, ragten ein paar kleinere Bäume an der Garagenwand hinauf, die eine gute Möglichkeit boten auf das Dach zu klettern.
      „Ja, das stimmt. Allerdings bin ich auch schon groß.“
      „Ich bin auch schon groß!“, bemerkte Sophie als sie sich neben ihren großen Bruder setzte. „Ich bin ja schon acht!“
      „Das ist wahr“, grinste Noel und drückte die Rothaarige an sich.
      Sie führte ein ruhigeres Leben als er. Sie war noch zu klein gewesen, um die Ereignisse mitbekommen zu haben, die sich damals in dem Elternhaus der beiden abgespielt hatten. Aus diesen Geschehnissen heraus entstanden die vielen dünnen, langen, unsichtbaren Fäden, mit denen Noel an seine Umgebung gebunden war. Ohne genau ergründen zu können, wo ihre Ursprünge lagen, war es ihm nicht möglich sie zu durchtrennen und endgültig mit all dem abschließen zu können.
      Der Abend war verregnet, als der damals fünfzehnjährige Noel von seinem Vater angewiesen wurde, auf seinen neunjährigen Bruder Henri und die siebzehn Monate alte Sophie aufzupassen. Die Prozedur war dem Teenager bereits bekannt, so sehr es ihm auch wehtat, es immer wieder mitzuerleben. Das Problem war seine Mutter. Von ihren Ausflügen zu Freunden kam sie nie in nüchternem Zustand zurück. Seit der Geburt ihrer Tochter war sie immer tiefer in die Drogenabhängigkeit abgerutscht. Alle Versuche seitens Noels Vater seine Ehefrau von diesem Milieu wegzuschaffen, sie zurück auf die rechte Bahn zu bringen, scheiterten. An diesem verregneten Abend hatte sie den Bogen überspannt, der Streit war heftig, laut und schallte durch das ganze Haus bis in die hinterste Ecke des Kinderzimmers, in der Noel versuchte seinen Bruder abzulenken und seine Schwester zum Weiterschlafen zu bewegen. Der Junge konnte sich nicht daran erinnern, dass sein Bruder Henri seine Mutter je in einem von Drogen besetzten Zustand gesehen hatte, dafür sorgte der Vater der Kinder. Klirren und Poltern drang aus der unteren Etage. Wuterfüllte Rufe, deren genauer Klang sich in den Wänden verlief, doch deren Heftigkeit sich erahnen ließ.
      „Noel, warum streiten Mama und Papa?“, flüsterte Henri mit zittriger Stimme.
      „Weißt du, Mama war wieder bei den Leuten … die Papa nicht mag, weil sie manchmal … böse Dinge tun“, versuchte der Ältere die Erklärung so zu verpacken, dass sein Bruder sie verstand, ohne zu detailreich zu werden.
      „Warum geht Mama dann überhaupt zu ihnen?“
      „Ich glaub, sie weiß nicht, dass die Leute Dinge tun, die man nicht machen sollte.“
      „Aber Papa sagt’s ihr doch!“
      Noel zwang sich zu einem Lächeln. „Ja, das tut er. Aber Mama muss das erst verstehen und sehen, dass ihre Freunde so was machen.“ Neben ihm begann die kleine Sophie zu quengeln und drohte zu weinen. Behutsam nahm Noel die Kleine auf den Arm, wog sie sanft und flüsterte ihr beruhigende Worte zu, woraufhin sie bald verstummte und kurz darauf wieder einschlief. Erleichtert atmete ihr Bruder durch und legte sie zurück in das weiche Kinderbett.
      Als Noel sich wieder zu Henri umdrehen wollte, stellte er fest, dass dieser nicht mehr da war.
      „Henri?“, flüsterte er den Namen des Neunjährigen in den Raum und stand leise auf.
      Das Zimmer war leer.
      Nach einem kurzen Blick zu der noch immer schlafenden Sophie begab er sich rasch aus dem Raum und fragte nun etwas lauter nach dem Jungen.
      Gepolter und Geschrei.
      Klirren.
      Etwas in ihm sagte Noel, dass er sich beeilen müsse. Gehetzt riss er die Zimmertüren des oberen Stockwerks auf, doch in keinem davon steckte sein kleiner Bruder. Ihm wurde klar, dass Henri in diesem Moment eine wirkliche Dummheit beging. Möglichst leise stieg er mit großen, schnellen Schritten die Wendeltreppe hinunter und folgte dem Flur, während er von dem lauten Streitgespräch seiner Eltern begleitet wurde.
      „Du Monster willst sie mir nur wegnehmen!!“
      Die Stimme gehörte seiner Mutter. Rau, laut und mit einem Unterton versehen, von dem Noel nicht sagen konnte, ob Wut oder Trauer die Übermacht besaß.
      „Irina“, mahnte Noels Vater leiser und doch bestimmend. „Leg. Das.
      Ding. Weg.“
      „Nein! Das sind meine Kinder!! Meine Kinder, hörst du?! Die kannst du mir nicht nehmen! Das lass ich nicht zu!“, brüllte die Angesprochene nun noch lauter.
      An der Art der Betonungen, die sie setzte, bemerkte man, dass sie nicht bei klarem Verstand war.
      „Deine Kinder?!“, kam es sogleich entgegen, „Wo bist du für deine Kinder? Hm? Sag schon! Was tust du für sie?“ Keine Antwort, doch ein leiserer, ängstlicher Nachschub: „Okay, okay … Wir können in Ruhe darüber reden … Leg. Jetzt. Das. Ding. Weg. Irina.“
      Dort an der Ecke stand Henri und lugte in das Zimmer, in der seine Eltern sich lautstark gegenüberstanden. Vergeblich versuchte Noel seinen Bruder im Flüsterton zu rufen, während er seinen Schritt beschleunigte.
      „Nein, das sind meine Kinder!!“ Ihre Aussprache wurde zunehmend undeutlicher, der Unterton ihrer Stimme immer verzweifelter. „Ich lass sie mir nich wegnehmen!! Ich werd’ nich zulassen, dass du sie für dich allein kriegst!! Pass auf, ja!?“
      „Warte, Irina, warte! Wenn du noch einen Funken Menschenverstand in dir hast, dann leg … leg das Messer weg und … nein.. warte … hör auf! Iri–“ In diesem Moment riss sich Henri von der Ecke, an der er stand los und schrie unter einem Schleier aus Tränen: „Mama, nein! Du darfst Papa nicht wehtun!“
      Es war exakt der Moment, in dem Noel seinen Bruder packen wollte ...
      ...
      ...

      [Leseprobe 'Der Gefangene der Erinnerung' - Ende]




      FanGeschichten - Lesecke - Redaktion
      Mosaik - Hanyesha - BGS - Pichu Story - Super Potion - Schublade
      Schreibworkshop II
      San.Art.Now | GFX | Spriting Runes
      Nicki | Renee | Miao | Cube | Kampfhamster | Wemo | Jaderrene | Stolli | Rai | Zuko | Rheinfeuer


    • Ich kommentiere die mal eher so wie ich Wettbewerbsgeschichten kommentiere. Eher am Gesamtbild. (:


      #1 Was ist es:

      Oh je, das ist sehr schockierend, vor allem dieses offene "Ende" der Vergangenheit, sodass man da gar nicht weiterdenken WILL. Sehr, sehr böse, diese Leute, und dabei nicht mal irgendwie cool. Schade, dass nicht einer von denen stirbt. So richtig brutal. Hoffentlich werden die als Darmbakterien wiedergeboren! ;(

      Aber ansonsten ist das atmosphärisch und so weiter, auch mit dieser vermischten Form und dem Lied oder Gebet am Ende sehr außergewöhnlich, aber natürlich auch enorm wirkungsvoll.

      Der Sivan hat es vielleicht nicht mitbekommen, wie jemand aus seiner Familie "live" gestorben ist. ;v; ist natürlich auch "schöner" so, aber das könnte seine relative Unbekümmertheit und seinen Optimismus erklären. Wo dieses mysteriöse Land wohl liegt? USA? *:O Land ohne Soldaten, Krieger und ohne Mächtige, ja, das müssen die USA sein!



      #2 Der Gefangene der Erinnerung:

      Oooh, auch ... sehr ... traurig. :( Da stößt es einem zu Beginn vielleicht auch schon etwas übel auf, dass Noel da nicht von zweien, sondern nur von einer Besuch bekommt. Da fragt man sich natürlich instinktiv, warum das so ist. Ich denke vermutlich nur an das Allerschlimmste und ... ach, egal.

      Ich weiß nicht, ich glaube auch nicht, dass das für den Vater so gut ausging, für die Mutter sowieso nicht. Klinik/Knast/Beides wird für sie wohl das einzige sein, was in der Gegenwart für sie wohl in Frage kommt.

      Ich finde das aber sehr erstaunlich, wie gut dir das gelungen ist, diese Verschleierung der Worte über Drogenkonsum hinzubekommen, die Noel seinem Bruder ja irgendwie so nahebringen muss, ohne das ganz ausführlich zu machen. Diese Bösen Leute, ja. Das ist nicht nur Cannabis, ganz gewiss nicht, was man an der Wirkung ja auch deutlich sieht. :(
    • Mein 600. Beitrag. Fühl dich geehrt. :sebi:

      Ah, Kurzgeschichten, das ist doch nach zwei ewig langen Kapiteln genau mein Fall!

      Widmen mir uns zunächst erstmal "Was ist es":

      Der Anfang ist ja schonmal vielversprechend. Erst allgemein philosophisch und dann die Überleitung zum eigentlichen Szenario. Zwei Kriegswaisen, das ist natürlich ein furchtbar trauriges Thema. :(

      Aber wo und wann spielt das denn? Genaue Informationen zum Ort, den Konfliktparteien oder den benutzten Waffen, anhand derer man die Zeit festmachen konnte, habe ich jetzt nicht ausmachen können.
      Natürlich fürchterlich interessant und macht Lust auf mehr! Wie sich Kinder in Kriegsszenarien durchschlagen bietet schließlich reichlich Stoff für tragische, aber vielleicht auch schöne Geschichten. :)

      Und nun zu "der Gefangene der Erinnerung"! :bg:

      Das ist ja nicht minder dramatisch! *:O Da Henri am Anfang der Geschichte nicht vorkommt, kann ich mir schon ziemlich genau ausmalen, was dort am Schluss geschehen ist... :(

      Sehr eindringliche und überzeugende Schilderung, definitiv. :bew1: Ob das nun klischeehaft oder stereotypisch ist, interessiert nicht, denn ich würde viel eher sagen, dass das ein bewährtes Konzept ist, bei dem ein erfahrener Autor nichts falsch machen kann.
      Da du ja weißt, dass ich auf Dramas stehe, gefällt mir diese Leseprobe eben wegen der enthaltenen Menge an Drama sehr! :)
    • Erstmal danke an Mauschtick und Curi für die Kommentare x3
      Ja, das sind beides sehr tragische Geschichten...

      @Meow: Nein, diese Soldaten sind wirklich in keiner Weise "cool" u__u ob mit denen noch etwas passiert kann ich nicht sagen... da es "nur" eine Leseprobe ist, geht die Geschichte ja eigentlich noch weiter. Ich darf sie nur nicht weiter veröffentlichen, das ist eh schon mehr als der Verlag in seiner Leseprobe von der Geschichte drinnen hat °_°' Mit dem "mysteriösen" Land ist eigentlich kein spezielles gemeint, das wurde extra so offen gehalten... ich meine...
      Land ohne Soldaten, Krieger und ohne Mächtige, ja, das müssen die USA sein!
      DIE USA JAAAA xDDD ... sicher. Ein Land ohne Verbrechen, wo es NUUUR Frieden gibt. Klar, KANN nur die USA sein :sd:

      Ich finde das aber sehr erstaunlich, wie gut dir das gelungen ist, diese Verschleierung der Worte über Drogenkonsum hinzubekommen, die Noel seinem Bruder ja irgendwie so nahebringen muss, ohne das ganz ausführlich zu machen.
      Danke o-o

      Diese Bösen Leute, ja. Das ist nicht nur Cannabis, ganz gewiss nicht, was man an der Wirkung ja auch deutlich sieht.
      Nein, ich denke auch, dass das noch ganz anderer Stoff ist .__.'



      @Curi:
      Mein 600. Beitrag. Fühl dich geehrt.
      I do! °3°

      Aber wo und wann spielt das denn? Genaue Informationen zum Ort, den Konfliktparteien oder den benutzten Waffen, anhand derer man die Zeit festmachen konnte, habe ich jetzt nicht ausmachen können.
      x: da wirst du in der Geschichte nicht weit kommen, weil ich extra kein spezifisches Land und keine spezifische Zeit genannt und behandelt habe, weil ich finde, dass das ruhig allgemein geltend ist. Egal welche Zeit, egal welches Land, irgendwo gab und gibt es immer Kriegsverbrechen und dass Menschen, sobald sie Macht über andere bekommen, meist alles andere als nett werden und mehr als rücksichtslos sind... ist ja bekannt D:


      Da du ja weißt, dass ich auf Dramas stehe, gefällt mir diese Leseprobe eben wegen der enthaltenen Menge an Drama sehr!
      Dann solltest du die komplettausgabe auf jedenfall kaufen! ;D xDD



      Ich werde demnächst noch eine Geschichte aus der Sammlung veröffentlichen. Es sind nicht nur Dramas drin, wobei... schon die Mehrzahl 'D
      Wenn ihr aber auch mal Lust auf eine etwas Lustigere Geschichte habt statt Drama, hau ich als Nächstes so eine rein. Wenn nichts kommt, mach ich was ich will o.o'' Drama oder Lustiges?



      FanGeschichten - Lesecke - Redaktion
      Mosaik - Hanyesha - BGS - Pichu Story - Super Potion - Schublade
      Schreibworkshop II
      San.Art.Now | GFX | Spriting Runes
      Nicki | Renee | Miao | Cube | Kampfhamster | Wemo | Jaderrene | Stolli | Rai | Zuko | Rheinfeuer


    • Ich bin ja auch nicht gerade so der Freund von langen Kapiteln, daher sind solche Kurzgeschichten schonmal eine nette Abwechslung zwischendurch.

      Das Wort ist das Schreiben und Schreiben ist:
      Das liest sich ja fast schon so, wie die Gedichte, die ich in meiner Schulzeit lesen durfte/musste :) Mir gefällt diese Art von "Gedicht", nicht zuletzt, weil sie sich relativ schnell lesen lassen. Dies ist auf jeden Fall schonmal ein guter Beginn hier :)

      Was ist es:
      ich schreibe jetzt mal das erste nieder, was ich gedacht habe, als ich die Geschichte gelesen habe: "Ach du Sch..." Das arme kleine Mädchen, die tut mir ja richtiggehend leid. Der Junge hat ja ein ähnliches Schicksal durchgemacht (Familie getötet), wenn er auch nicht "live" dabei gewesen zu sein scheint (macht der Satz irgendwie Sinn :hihi:). Auch die Kombination aus Lied und Geschehen am Ende der Geschichte hat mir gefallen, allein von der Art her, wie du es geschrieben hast.
      Und der Vergleich zur USA liegt ja recht nahe, so von wegen "Land of the Free" und so. Erinnert mich auch irgendwie an den Film "Feivel, der Mauswanderer". Der Mäusefamilie geht es ja irgendwie ähnlich mit dem Gedanken an Amerika :)

      Der Gefangene der Erinnerung:
      Da sehe ich es so wie der Boss. Ich kann mir ganz gut vorstellen, was da am Ende des Streits passiert ist, auch wenn ich mir das irgendwie nicht vorstellen möchte...

      Ich mag ja sowohl Drama als auch Lustiges. Weil die letzten beiden Geschichten schon so viel Drama beinhalten, bin ich für was Lustiges :)
      O Tannenbaum, o Tannenbaum
      Wie grün sind deine Blätter
      Du grünst nicht nur zur Sommerzeit
      Nein, auch im Winter, wenn es schneit
      O Tannenbaum, o Tannenbaum
      Wie grün sind deine Blätter
    • Danke für deinen Kommentar, Master! :D

      uhm.. gut, dass Was ist es erstmal schockt. Auch wenn die Geschichte alles andere als "gut" ist u_u Leider ist es das, was passiert, wenn keine Kontrolle über den Umgang mit anderen da ist und Menschen in die Position von nicht wirklich kontrollierter Macht geraten D:

      Auch die Kombination aus Lied und Geschehen am Ende der Geschichte hat mir gefallen, allein von der Art her, wie du es geschrieben hast.
      <<< Ja, das Kinderlied gibt nen ziemlich krassen Kontrast zu dem Geschehen D:


      Und der Vergleich zur USA liegt ja recht nahe, so von wegen "Land of the Free" und so.
      <<< Ja, damit wird geworben, das denkt man. Aber Gegensatz: Wie viele Kriegen haben die USA begonnen? Und mit welchen "gründen"?

      Ich kann mir ganz gut vorstellen, was da am Ende des Streits passiert ist, auch wenn ich mir das irgendwie nicht vorstellen möchte...
      <<< nichts gutes, soviel steht fest :(



      Ich weiß jetzt nicht, soll ich euch die Enden der Geschichten spoilern?


      Was lustiges? Gut! In den nächsten Tagen kommt etwas Lustiges. Ich sage nur so viel: Es geht um einen Kühlschrank.. :D



      FanGeschichten - Lesecke - Redaktion
      Mosaik - Hanyesha - BGS - Pichu Story - Super Potion - Schublade
      Schreibworkshop II
      San.Art.Now | GFX | Spriting Runes
      Nicki | Renee | Miao | Cube | Kampfhamster | Wemo | Jaderrene | Stolli | Rai | Zuko | Rheinfeuer


    • Wie versprochen, hier was lustigeres :D

      Viel Spaß mit FREEZE!


      About a Fridge

      „Wie kriegt man eine Giraffe in den Kühlschrank? … Kühlschranktür auf, Giraffe rein, Kühlschranktür zu.“
      Haha, wie hab ich gelacht.
      Bedeutend lustiger schienen die Gäste von Richard diesen lausigen Kühlschrankwitz zu finden. Zu meinem Leid ging er noch weiter.
      „Wir kriegt man einen Elefanten in den Kühlschrank?“
      „Kühlschranktür auf, Elefant rein, Kühlschranktür zu“, bekam er die Antwort.
      Nahezu jedes Mal, wenn Richard Besuch hatte, musste ich mir diese Schmierenkomödie anhören.
      „Nein. Kühlschranktür auf, Giraffe raus, Elefant rein, Kühlschranktür zu“, korrigierte Richard stolz.
      Mir war dabei gar nicht zum Lachen zumute. Noch nie. Nicht einmal, als ich – frisch ausgepackt und aufgebaut – diese Sätze zum ersten Mal gehört hatte.
      „Es ist eine grooooße Tierversammlung. Na, welches Tier fehlt? Der Elefant, er ist ja im Kühlschrank!“
      Mir lief es eiskalt die Eisenplatte hinunter … Zumindest würde es mir das, wenn diese nicht sowieso schon kalt wäre, was noch unterstützt werden würde durch das schallende Gelächter von Anja, Roland, Herbert, Sonja und wie sie nicht noch alle hießen.
      „He, es geht noch weiter!“
      Oh nein, bitte nicht.
      „Ihr müsst über einen Piranha-verseuchten Fluss und es gibt keine Brücke! Wie stellt ihr das an? … Ihr könnt einfach durchschwimmen, weil die Piranhas ja auf der Tierversammlung sind!“
      Im Gegensatz zum Elefanten. Der war ja im Kühlschrank. Wie schon so oft, fragte ich mich, wie die Menschen über derart Niveauloses lachen konnten. „Jetzt kommt ihr in einen Dinosaurier-verseuchten Wald, Fleischfressende! Wie kommt ihr da durch?“ „Einfach durchgehen? Die sind ja bei der Tierversammlung?“
      Meine ausgeprägten Fotosensoren in Kombination mit den TonFrequenz-Stimulatoren entzifferten, dass diese Antwort von Anja, dem, wenn ich recht sah, braunhaarigen Mädchen stammte.
      „Nein.“
      Die schnelle, kühle Gegenantwort verursachte, dass sich alle Blicke völlig perplex auf mich richteten, selbst die des kleinen Richards. Ja, ich war ein sehr moderner Kühlschrank, einer von der neuesten Sorte!
      „Die Fleisch fressenden Karnivoren-Dinosaurier sind ebenso wie die Pflanzen fressenden Herbivoren weder im Wald noch auf der großen Tierversammlung aufzufinden. Wie jedes Kleinblech weiß, sind diese Wesen vor sechzig bis fünfundsechzig Millionen Jahren ausgestorben. Sie existieren nicht mehr.“
      Stumm, mit großen Augen hatte ich alle Aufmerksamkeit.
      „Uhm … Richard …?“, die Stimme mit dem zugehörigen Gesicht ordneten meine Sensoren nach Weitergabe an meine Hardware Herbert zu. „Hat … dein Kühlschrank gerade gesprochen?“
      Ein merkwürdiges Rumoren drang aus meinem Stromkabel, meine Kühlakkus begannen zu beben.
      War es das, was die Menschen als „Übelkeit“ bezeichneten?
      Mir wurde bewusst, dass ich gerade eines der höchsten Küchengerätegebote gebrochen hatte.

      „I… Ich bin mir nicht sicher“, stammelte Richard ungläubig.
      Oder war es gar ein „schlechtes Gewissen“?
      Ich hatte gesprochen – in Anwesenheit mindestens einer menschlichen Person. Ein Lachen ertönte. Perplex und verwirrt drehten sich die Gesichter der jungen Menschen von mir ab und wandten sich zu T-X655, dem Toaster.

      „Bei allen Schrotthaufen! Du hast echt verkackt, FR-987-E2-E4Z3E!“, drang es unter einem metallernen Gelächter von dem Gerät auf der anderen Seite des Zimmers.
      Mit einem Ruck zog er den Stecker aus der Steckdose hinter sich, als gerade eines der Menschenkinder aufspringen und schreien wollte. Keiner der Menschen bewegte sich nun mehr. Am liebsten hätte ich meine Fotosensoren genervt von dem kleinen Nervenbündel abgewendet, doch sie blieben vollkommen steif an ihrem Platz.
      „Du hast doch nur auf eine Gelegenheit gewartet, mir eins über mein Altblech zu geben!“, entgegnete ich ihm schließlich und versuchte vergeblich ein Knurren in meine Stimme hineinzubringen.
      „Na na na, FREEZE, denk daran, dass ich der über diesen Haushalt wachende Botschafter des heiligen Kühlschrankgottes bin!“
      „Na, was habe ich denn noch zu verlieren?“
      Ich hatte bereits meine Erinnerung daran verloren, wo ich her kam. Jeder von hier konnte sagen, ob er von „Elektro-Müller“ oder „Huberts Küchenauswahl“ oder gar von „AEKI“ kam … und ich?
      Jeder konnte sich an seine Bekannten, Verwandten und Freunde erinnern, von denen er sich in höchster Feierlichkeit verabschiedet hatte, bevor er abgebaut und in sein neues Heim gebracht wurde … und ich?
      Jeder wusste, von wem er gebaut wurde, konnte sich an seine erste Begegnung mit dem heiligen Gott der Küchengeräte erinnern, der ihm das Leben eingehaucht hatte … und ich?
      Das einzige, was ich wusste, war, dass ich eine ungewöhnliche Verbindung zu den Menschen spürte, auch wenn ich Richards Kühlschrank witze nicht lustig fand. Mit meinem stählernen Blick – den ich am liebsten wehmütig genannt hätte – sah ich zu den noch immer erstarrten Menschenkindern.
      „Hast du dich nicht schon mal gefragt, warum du dich so nach menschlichen Bezeichnungen sehnst?“
      Meinte T-X damit, dass ich immer Beschreibungen dafür suchte, wie meine Blicke aussahen, wie meine Stimme klingen sollte?
      „Denkst du, uns ist das nicht aufgefallen?“
      „T-X, was meinst du damit?“, entgegnete ich dem Toaster.
      Ich war mir sicher, hätte er etwas dergleichen, würde ihm ein Grinsen über die Hartplastikhülle huschen.
      „Du bist anders als die übrigen Haushaltsgeräte!“
      „T-X655! Schluss jetzt!“ Eine donnernde Metallstimme ertönte.
      Wie aus dem Nichts eröffnete sich ein geheimnisvoller Pfad aus einem plötzlich auftretenden, irrealen Wirbelsturm, aus dessen Inneren kleine Blitze ihren Weg nach draußen fraßen, sich mühsam um den grauen Sturm schlangen, als wollten sie seine wirre Spiralenform aufrecht erhalten. Für einen Moment setzte meine Stromzufuhr aus, meine Kühlakkus bibberten.
      War es das, was die Menschen „Angst“ nannten?
      Erst, als sich die majestätisch-göttliche Gestalt zeigte, beruhigen sich meine Verkabelungen und Platten. Seltsam vertraut kam mir dieses weiße, strahlende Wesen vor. Seine Ecken waren rund, angenehm, der mit kunstvollen Eiszapfen verzierte Griff zeugte von feinster Handarbeit und einem erhabenen Gegenüber. Schwebend war er nun zwischen uns. Der Gott über uns Haushaltsgeräte … der göttliche Kühlschrank.
      Der Wirbelsturm legte sich, der göttliche Kühlschrank war mit seiner hinteren Eisenplatte zu mir gewandt und schien über seine Sensoren einen nach Menschenart bedrohlichen Blick zu T-X zu schicken, welcher ohne Widerworte brav auf seinen Abstellplatz hüpfte und sich wieder an den Strom anschloss. Verwirrt, so würde ich es nennen, starrte ich auf die Menschenkinder, welche noch immer regungslos waren, trotzdem T-X den Paralyse-Zustand durch den erneuten Stromanschluss eigentlich hätte aufheben müssen.
      Nun drehte er sich um. Zu mir. Er hatte einen Bart … warum hatte ein Kühlschrank einen Bart?!
      „FR-987-E2-E4-Z3E …“, begann er ruhig.
      Er war wohl das einzige Haushaltsgerät, das tatsächlich etwas Menschliches in seine Stimme legen konnte. Ich blickte auf – so gut ich das als Kühlschrank eben konnte, demnach eigentlich gar nicht.
      „T-X655 hat Recht. Du bist anders als die anderen Haushaltgeräte hier in dieser Menschenwohnung. Sag, FR-987-E2-E4-Z3E, wie lange bist du hier?“
      „1 Jahr, 3 Monate, 2 Wochen, 6 Tage, 21 Stunden und 8 Minuten“, antwortete ich sogleich.
      „Weißt du, wie du hier her gekommen bist?“
      Meine Platten, Sensoren und Kabel begannen zu rumoren, ich überlegte.
      „Nein“, schloss ich schließlich.
      Meine Erinnerungen begannen an dem Zeitpunkt, an dem ich das kalte Licht der Küchenlampe außerhalb meines Kartons das erste Mal durch meinen Sensoren wahrnahm, als hätte dieses mir mein elektronisches Leben eingehaucht.
      „Dann wird es Zeit, dir das zurückzugeben, was du schon lange vermisst hast. Deine Erinnerungen, das was du bist. Lass es dir eine Lehre sein!“
      Eine Lehre? Was meinte er? Der Strom in meinen Drähten und Kabeln schien schneller zu fließen, schien die Isolationswindungen und Eisen platten in mir zu erhitzen.
      War das „Aufregung“, „Nervosität“?
      Der erhabene göttliche Kühlschrank öffnete seine blanke Türe einen Spalt breit und blendete meine Fotosensoren mit dem hellen Licht seines Innenlämpchens. Nahezu im selben Moment schien sich mein Gehäuse zu verformen, ich spürte, wie meine Sensoren näher zusammenrutschten, wie sich mein Bodenblech von den hellen Marmorfliesen der Küche hoben, die Kabel schlangen sich in meinen Innenraum und umklammerten die in mir gelagerten Sachen, welche sich verformten und sich mit mir vereinen wollten.
      Was geschah hier? Was stellte dieser bärtige Kühlschrankgott mit mir an? Was – mein Gedankengang wurde abrupt unterbrochen, als ein Blitz von dem göttlichen Kühlschrank auf mich zuschoss und mir meine Vergangenheit offenbarte.

      ...
      ...
      ...

      [Leseprobe 'About a Fridge' - Ende]




      FanGeschichten - Lesecke - Redaktion
      Mosaik - Hanyesha - BGS - Pichu Story - Super Potion - Schublade
      Schreibworkshop II
      San.Art.Now | GFX | Spriting Runes
      Nicki | Renee | Miao | Cube | Kampfhamster | Wemo | Jaderrene | Stolli | Rai | Zuko | Rheinfeuer


    • „Wie kriegt man eine Giraffe in den Kühlschrank? … Kühlschranktür auf, Giraffe rein, Kühlschranktür zu.“
      Haha, wie hab ich gelacht.

      HOHOHOHOHAHAHAHA (._. xD

      Bedeutend lustiger schienen die Gäste von Richard diesen lausigen Kühlschrankwitz zu finden. Zu meinem Leid ging er noch weiter.

      Nein. Nein. Nicht Richard! :tlol:


      Richard! :D

      „Nein. Kühlschranktür auf, Giraffe raus, Elefant rein, Kühlschranktür zu“, korrigierte Richard stolz.
      Mir war dabei gar nicht zum Lachen zumute. Noch nie. Nicht einmal, als ich – frisch ausgepackt und aufgebaut – diese Sätze zum ersten Mal gehört hatte.

      Der arme Richard! :tlol: Er will doch nur ein Entertainer sein. Das muss der Protagonist doch verstehen! :(

      Mir lief es eiskalt die Eisenplatte hinunter … Zumindest würde es mir das, wenn diese nicht sowieso schon kalt wäre, was noch unterstützt werden würde durch das schallende Gelächter von Anja, Roland, Herbert, Sonja und wie sie nicht noch alle hießen.

      He-he-he-Herbert! :tlol: Das ist ja echt das coolste Fest aller Zeiten. :D Die Beschreibung mit der Eisenplatte ist aber echt superbe. :D

      Im Gegensatz zum Elefanten. Der war ja im Kühlschrank. Wie schon so oft, fragte ich mich, wie die Menschen über derart Niveauloses lachen konnten. „Jetzt kommt ihr in einen Dinosaurier-verseuchten Wald, Fleischfressende! Wie kommt ihr da durch?“ „Einfach durchgehen? Die sind ja bei der Tierversammlung?“

      Hhhehehehehehehehe ... na immerhin weiß er/sie schon, wie das Prinzip funktioniert. :D

      „Nein.“
      Die schnelle, kühle Gegenantwort verursachte, dass sich alle Blicke völlig perplex auf mich richteten, selbst die des kleinen Richards. Ja, ich war ein sehr moderner Kühlschrank, einer von der neuesten Sorte!

      Moment was ... der Erzähler ist der Kühlschrank? Fridgeception! ò.Ó

      Das stimmt schon mit den Dinos. Außer Hermann vom HSV. (: o:

      Mir wurde bewusst, dass ich gerade eines der höchsten Küchengerätegebote gebrochen hatte.

      Das gibts? O:

      „Bei allen Schrotthaufen! Du hast echt verkackt, FR-987-E2-E4Z3E!“, drang es unter einem metallernen Gelächter von dem Gerät auf der anderen Seite des Zimmers.

      Wow, sexy Name. :hi: Die leben ja alle, wie Rotom! Ich habe beim Titel ein solches Szenario vermutet, aber nicht, als die Menschen untereinander sprachen. :O

      Mit einem Ruck zog er den Stecker aus der Steckdose hinter sich, als gerade eines der Menschenkinder aufspringen und schreien wollte.

      Ach das sind Kinder? :lol: Ich habe mir eher vorgestellt, wie die da Sekt oder Prosecco trinken. xD Herbert, weiß nicht, kann ich mir bei einem Kind weniger vorstellen. :D

      Ich hatte bereits meine Erinnerung daran verloren, wo ich her kam. Jeder von hier konnte sagen, ob er von „Elektro-Müller“ oder „Huberts Küchenauswahl“ oder gar von „AEKI“ kam … und ich?

      AEKI! :@Schleichwerbung!

      Jeder konnte sich an seine Bekannten, Verwandten und Freunde erinnern, von denen er sich in höchster Feierlichkeit verabschiedet hatte, bevor er abgebaut und in sein neues Heim gebracht wurde … und ich?

      Verwandte ...? :tlol: Aber wer sind dann die Eltern? Die Roboter aus der Fabrik? :O

      Jeder wusste, von wem er gebaut wurde, konnte sich an seine erste Begegnung mit dem heiligen Gott der Küchengeräte erinnern, der ihm das Leben eingehaucht hatte … und ich?

      Wer dieser "Gott" wohl ist ... ich glaube, das wird hier wohl auch nicht mehr aufgelöst. O:

      „Du bist anders als die übrigen Haushaltsgeräte!“

      Hmmm, jaaa, schon. Erinnert an Rotom, aber Pokemon kommen hier ja nicht vor. O:

      Der Gott über uns Haushaltsgeräte … der göttliche Kühlschrank.

      Aber ... was? xD Wieso ausgerechnet ein Kühlschrank? Das würde hier den Kühlschrank quasi zum Halbgott aufwerten, zum Herkules! *:O

      Hüpfende ... Toaster. xD

      Nun drehte er sich um. Zu mir. Er hatte einen Bart … warum hatte ein Kühlschrank einen Bart?!

      Na das fragt sich wohl jeder! :@ :lol:


      „1 Jahr, 3 Monate, 2 Wochen, 6 Tage, 21 Stunden und 8 Minuten“, antwortete ich sogleich.

      Computerhirn. *:O

      JUNGE WAS IST DAS DENN FÜR EIN RÄUDIGER SPOILER???! :@
      Es war echt interessant, eine Geschichte mal aus dieser Perspektive zu lesen. :lol: Aber ich würde schon gerne wissen, wie diese Vergangenheit aussah! Sicher ein Mensch! ò.Ó
    • Oha, ein Kühlschrank :)

      Und es geht direkt los mit den guten alten alten Kühlschrankwitzen, das kann ja heiter werden :bg:


      Mir lief es eiskalt die Eisenplatte hinunter … Zumindest würde es mir das, wenn diese nicht sowieso schon kalt wäre

      Oh, ich kann mir gut vorstellen, wie es dem Kühlschrank ergeht. Geht mir nämlich ähnlich, wenn alte Witze erzählt werden, die ich schon zu Hauf gehört habe und daher absolut nicht mehr lustig finde, andere Leute aber herzhaft lachen (ob aus Höflichkeit oder, weil sie den Witz wirklich nicht kannten...).

      „Nein.“

      Eieiei, ein sprechender Kühlschrank :O.O: Sowas hätte ich auch gerne :)

      „Die Fleisch fressenden Karnivoren-Dinosaurier sind ebenso wie die Pflanzen fressenden Herbivoren weder im Wald noch auf der großen Tierversammlung aufzufinden. Wie jedes Kleinblech weiß, sind diese Wesen vor sechzig bis fünfundsechzig Millionen Jahren ausgestorben. Sie existieren nicht mehr.“

      Na toll, der Kühlschrank ist auch noch ein Kla..., Kle..., Klugschwei..., Klugsch... - Ein Besserwisser - So was hab ich gerne :grr:
      Die Formulierung "Kleinblech" gefällt mir richtig gut, so als Pendant zu Kleinkind :hihi:


      Mir wurde bewusst, dass ich gerade eines der höchsten Küchengerätegebote gebrochen hatte.

      Was es nicht alles gibt... Ich entdecke eine Parallele zum Film "Der Zoowärter" mit Kevin James :bg:


      „Bei allen Schrotthaufen! Du hast echt verkackt, FR-987-E2-E4Z3E!“, drang es unter einem metallernen Gelächter von dem Gerät auf der anderen Seite des Zimmers.

      Und dann auch noch ein sprechender Toaster, jetzt wird's lustig :tlol: Die Formulierung mit den Schrotthaufen finde ich auch richtig toll, mehr davon :bg2:

      Der arme Kühlschrank, bekommt er etwa Selbstzweifel? :( Oder hat er gar Minderwertigkeitskomplexe, weil er sich an nichts erinnern kann?


      „Na na na, FREEZE, denk daran, dass ich der über diesen Haushalt wachende Botschafter des heiligen Kühlschrankgottes bin!“

      Ein Toaster als Botschafter für den Kühlschrankgott, interessant :) Und es gibt einen Kühlschrankgott, gibt es auch sowas wie einen Waschmaschinengott? Das Bild stelle ich mir richtig ulkig vor, so ein alter, rostiger Kühlschrank mit langem Bart :)


      „T-X655! Schluss jetzt!“ Eine donnernde Metallstimme ertönte.

      Oh-oh, der Allmächtige kommt :O.O:

      Wie ich es erwartet hatte, ein Kühlschrank mit einem Bart so lang wie die Kühlschrankwitze am Anfang :bg:

      Wie mag es dem Kühlschrank wohl ergehen, wenn er seine Vergangenheit erstmal sieht?

      Auf jeden Fall mal eine schöne Abwechslung zu den eher düsteren Geschichten davor. Die Geschichte hat mir doch das ein oder andere Schmunzeln abverlangt. Hast du wirklich gut geschrieben :bew1:
      O Tannenbaum, o Tannenbaum
      Wie grün sind deine Blätter
      Du grünst nicht nur zur Sommerzeit
      Nein, auch im Winter, wenn es schneit
      O Tannenbaum, o Tannenbaum
      Wie grün sind deine Blätter

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Rheinfeuer ()

    • SANSANSANSANSAN :run2:

      Ah, was Lustiges, na da bin ich doch nun aber mal gespannt!

      „Wie kriegt man eine Giraffe in den Kühlschrank? … Kühlschranktür auf, Giraffe rein, Kühlschranktür zu.“
      Haha, wie hab ich gelacht.


      Sowas kommt mir aus den Unterhaltungen mit meinem Vater nur allzu bekannt vor. :tlol:

      Richard! Etwa Richard Batsbak? Nein, wohl nicht, der würde solche Witze nicht erzählen, sondern direkt zum Schultenbräu übergehen. :hihi:

      Nicht einmal, als ich – frisch ausgepackt und aufgebaut – diese Sätze zum ersten Mal gehört hatte.


      "Frisch aufgebaut"? Nanu, wer spricht denn da?

      Ja, ich war ein sehr moderner Kühlschrank, einer von der neuesten Sorte!


      Hahaha, na das ist mal originell! :lol: Auf diese Idee bin ich auch noch nicht gekommen.

      „Bei allen Schrotthaufen! Du hast echt verkackt, FR-987-E2-E4Z3E!“, drang es unter einem metallernen Gelächter von dem Gerät auf der anderen Seite des Zimmers.


      Das wird ja immer bunter! :tlol: Nur hat der Toaster jetzt selber verkackt, dämlicher Toaster. :lol:

      „Du bist anders als die übrigen Haushaltsgeräte!“


      Sind die Anderen allerdings auch, denn unsere Haushaltsgeräte haben auch noch nie gesprochen. :ups:
      Vielleicht sollte ich auch mal in der Küche ein paar schlechte Witze erzählen? *:O

      Der Gott über uns Haushaltsgeräte … der göttliche Kühlschrank.


      Oh Mann, das ist echt zu köstlich! :tlol:

      Nun drehte er sich um. Zu mir. Er hatte einen Bart … warum hatte ein Kühlschrank einen Bart?!


      Weil er der Kühlschrankgott ist, deshalb natürlich! :tlol:

      Das erinnert sehr an eine Szene aus einem Roman von Douglas Adams, der hatte solche herrliche, trockene Absurdität auch gut drauf. :hihi:

      „Dann wird es Zeit, dir das zurückzugeben, was du schon lange vermisst hast. Deine Erinnerungen, das was du bist. Lass es dir eine Lehre sein!“


      Das ist ja sehr tiefenphilosophisch! Ein schlechter Mensch, wiedegeboren als Kühlschrank? Warum eigentlich nicht, diese Sache mit dem karmischen Kreislauf ist eh schon absurd genug. :lol:

      Eine schöne Abwechslung ist das mal! Mir hat diese Geschichte sehr gefallen, las sich sehr gut und macht wirklich Lust darauf zu erfahren, wer der Kühlschrank mal war. :hihi:
    • Haha, dafür, dass ich humoristische Geschichten selten schaffe, ist die Geschichte des Kühlschranks ja ganz gut angekommen. Aber den Philosophisch-Dramatischen Touch konnte ich mir doch nicht verkneifen :gähn:
      ... Was der Grund war, warum die Geschichte bei einem online-Wettbewerb negativer bewertet wurde. °_°'

      Danke euch für eure Kommentare, die Witze sind natürlich super. Und von mir frei erfunden. *(H) Die kannte noch keiner. :shifty:

      Meowstic schrieb:


      Nein. Nein. Nicht Richard! :tlol:
      Doch. °__°

      Meowstic schrieb:

      Moment was ... der Erzähler ist der Kühlschrank? Fridgeception! ò.Ó
      *(H)

      Meowstic schrieb:

      Herbert, weiß nicht, kann ich mir bei einem Kind weniger vorstellen. :D
      Auch jeder Herbert war mal ein Kind xD

      MasterGarados schrieb:

      Eieiei, ein sprechender Kühlschrank :O.O: Sowas hätte ich auch gerne :)
      Tja, wer hätte das schon nicht?

      Curiosity schrieb:

      Nur hat der Toaster jetzt selber verkackt, dämlicher Toaster. :lol:
      Nichts gegen den Toaster! XD TX ist Kuhl!




      Curiosity schrieb:


      Eine schöne Abwechslung ist das mal! Mir hat diese Geschichte sehr gefallen, las sich sehr gut und macht wirklich Lust darauf zu erfahren, wer der Kühlschrank mal war. :hihi:

      MasterGarados schrieb:

      Auf jeden Fall mal eine schöne Abwechslung zu den eher düsteren Geschichten davor. Die Geschichte hat mir doch das ein oder andere Schmunzeln abverlangt. Hast du wirklich gut geschrieben :bew1:

      Meowstic schrieb:

      JUNGE WAS IST DAS DENN FÜR EIN RÄUDIGER SPOILER???! :@
      Es war echt interessant, eine Geschichte mal aus dieser Perspektive zu lesen. :lol: Aber ich würde schon gerne wissen, wie diese Vergangenheit aussah! Sicher ein Mensch! ò.Ó

      Haha :D Freut mich, dass euch die Geschichte gefallen und euer Interesse geweckt hat :3


      Hm.. was als nächstes?
      Curi? Hast du ein Vorschlag, welche Geschichte noch vorgestellt werden sollte? Bzw. eine Leseprobe verdient hat? ;)



      FanGeschichten - Lesecke - Redaktion
      Mosaik - Hanyesha - BGS - Pichu Story - Super Potion - Schublade
      Schreibworkshop II
      San.Art.Now | GFX | Spriting Runes
      Nicki | Renee | Miao | Cube | Kampfhamster | Wemo | Jaderrene | Stolli | Rai | Zuko | Rheinfeuer


    Impressum

    © 1999–2017 Filb.de

    Pokémon © 2017 Pokémon. © 1995–2017 Nintendo, Creatures Inc., GAME FREAK inc.