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Angepinnt Drabble the Hundred

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    • Drabble the Hundred


      Drabble the Hundred!

      Herzlich Willkommen zu einer neuen Form der FanGeschichten-Wettbewerbe.



      Ich behaupte, das ist etwas für Anfänger und Fortgeschrittene. Aber ich erkläre erst einmal die Regeln.

      Ein Drabble ist ein kurzer Text, meist nur eine kleine Momentaufnahme oder eine Emotionsauffassung. Ein kleiner Gedanke. Manchmal nachdenklich, manchmal humorvoll, wichtig ist: Er ist kurz und hat eine strikte Wortvorgabe. Bei den klassischen Drabbles sind es genau 100 Worte.

      Für Anfänger ist es ein guter Punkt, da sie nicht gezwungen sind so viel zu schreiben und üben können, sich auf einen Moment oder einen Gedanken zu fokussieren.

      Für Fortgeschrittene ist es eine Herausforderung, sich kurz genug zu fassen und trotzdem gelungen auf den Punkt zu kommen.

      Hier entstehen keine Geschichten, keine gigantischen Plots, sondern kleine Fäden, Häppchen für Zwischendurch.


      Hier drei Beispiele:
      100 Worte

      Frei#1

      Ein Laubblatt im Herbstwind. Frei und leicht?

      Ich bin tot, abgefallen von meiner Mutter, treffe all meine Geschwister und Freunde nur noch als tote, braune Blätter in unserem natürlichen Massengrab wieder. Ich bin nicht frei. Ich würde weiter, länger fliegen, wohin ich will. Doch ich bin der Laune des Windes ausgesetzt. Wohin er mich treibt, muss ich gehen.
      Leicht? Das bin ich wohl, versuche mich über dem Boden zu halten, solange ich kann. Und doch kommt er immer näher. Ich bin tot und sterbe weiter. Habe ich das Grab erreicht, sehe ich hinauf und werde vergessen. Bald bin ich zerfallen.


      250 Worte

      Bindungen#1

      Manchmal kommen mir die lockeren Bindungen zwischen Menschen nicht wie weiche, starke Schnüre vor, die die Gelenke sanft umschlingen und uns aneinander ziehen.
      Manchmal kommen sie mir vor wie Gewinde, Drähte. Bolzen aus Stahl und Eisen, die sich gewaltsam gegen die stemmen, die sich nahe stehen oder sich mal nahe standen.
      Manchmal bohren sich diese Bolzen in meinen Magen, wenn ich dagegen renne, weil ich völlig blind auf etwas zulaufe, auf dem ich die Worte "Vertrauen" und "Geborgenheit" lese. Und während ich röchelnd und keuchend einen Stahlbolzen in meinem Bauch gebohrt habe, starre ich auf die Worte, die sich mit der Person, auf der sie geschrieben stehen, langsam entfernen.
      Wie Rauch verschwimmen die Worte und ich beginne zu schreien und zu rufen.

      Manchmal weine ich.
      Vor allem dann, wenn sich die Worte nicht einfach auflösen, sondern umformen. Zu Dingen wie "Misstrauen", "Angst", "Distanz". Und für jedes dieser neuen Worte rammt sich ein weiterer Bolzen in meinen Körper, bis ich keine Kraft mehr habe, dagegen zu drücken und meine Schreie und Hilferufe nicht mehr als ein leises, erbärmliches Wimmern geworden sind.
      Weit vor mir ist nur noch ein Schatten, dessen früheres Original ich mal kannte, umschwärmt von rauchigen Worten, inmitten eines dichter werdenden Nebels, die mich verhöhnen. Auch wenn die Bolzen aus meinem Körper gleiten, bleibt mein Blick auf das gerichtet, was ich verloren habe.

      Dann sacke ich auf die Knie.
      Ich kann mich nicht erheben. Harte Drähte lähmen meine Glieder.
      Bitte, bitte ... werdet wieder weich.

      Es ist kalt. Eiskalt.


      250 Worte

      Du drehst dich von mir weg. Verlässt den Raum.
      Du sagst, du bist nur kurz weg, doch in Gedanken zähle ich.

      EINS.
      Es ist was jeder tut und machen kann, nicht verwerfliches, ist alles gut.
      Das rede ich mir ein und mit jedem Mal schmeckt dieser Satz bitterer.

      ZWEI.
      Ich werde wachsam, achtsam. Jeder weiß, mehr ist für dich nicht gut ist, du siehst es nicht.

      DREI
      Übelkeit und Hitze kriechen meinen Körper hoch. Noch ist es nicht schlimm, ich rede mir ein, danach ist Schluss. Drei ist das Ende.

      VIER.
      Was in meinem Körper brodelt steigt langsam zu Angst und Panik auf. Ich dämpfe sie, drücke sie runter. Jetzt ist es gut und du weißt das, sage ich mir.

      FÜNF.
      Wut und Trauer mischen sich dazu. Warum machst du weiter? Warum hörst du nicht? Willst du, das es wieder so endet? Und sich wiederholt? Ich kann dich nicht erreichen. Bist du mir böse, wenn ich es versuche?

      SECHS.
      Das Gewirr aus Gedanken und Emotionen schiebt sich übereinander und hinterlässt nichts weiter als einen lustlosen Klumpen Übelkeit in mir. Tränen, die niemand versteht, die du nicht verstehst. Denn für dich ist alles normal. "Das machen andere auch."

      SIEBEN.
      Mein Körper fühlt sich leer und lustlos an, mir ist alles zu viel. Meine Gedanken sind bei dir, doch du hörst nicht auf. Vielleicht weißt du, wie es mir geht, aber du verstehst es nicht.
      Du reagierst nicht mehr auf mich.
      Und machst weiter.
      Es geht weiter.
      Immer weiter.
      Bis zum Ende.


      Das ist der Ablauf der Wettbewerbe:
      1. Schreiben
        • Ihr bekommt 3 Themen und dürft bis zu 3 Texte einreichen Die Texte dürfen nicht aufeinander aufbauen, jeder steht für sich - falls ihr mehr als einen einreicht
        • Es steht euch frei, drei unterschiedliche Texte zu einem Thema zu schreiben oder zu jedem Thema eins, nur einen Text, zwei Texte, maximal drei Texte, die für sich stehen.
        • Versucht, möglichst nah an die Wortvorgabe ranzukommen, am besten ist, wenn ihr Punkt genau die angegebene Wortvorgabe trefft. Das Bedarf vielleicht ein wenig Umformulieren und Streichen, aber das ist auch Sinn der Sache.
        • Die Überschrift zählt nicht zur Wortvorgabe - klassisch bleibt das Thema die Überschrift
      2. Voten
        • DIe Texte werden anonym präsentiert, bitte wahrt die Anonymität
        • Je nach Anzahl der geschriebenen Texte dürft ihr Punkte verteilen
        • Ein Kommentar und kurzes Feedback ist natürlich gern gesehen.
        • Ihr dürft nicht für eure eigenen Texte voten
        • ACHTUNG! Bittet achtet beim Voten auf mehrere Punkte:
          • Einhalten der Wortvorgabe
          • Idee zum Thema
          • Stil (Versucht mit einzubeziehen, dass mancher Anfänger einfach noch nicht so weit wie andere ist )
      3. Siegerehrung
        • Die Punkte werden zusammengezählt und so die Sieger ausgezählt
        • Jeder Teilnehmer erhält ein kleines Präsent;
        • Die Treppensteiger natürlich ein bisschen mehr!


      Und nun die Ultimative Nachricht.


      Hochgesteckt, aber wenn wir alle eifern, ist es möglich!
      100 Drabbles zusammenkriegen, durch mehr und mehr Wettbewerbe!


      Drabble-Count: 14/100


      DtH#1: Angst - Grenzen - Krankheit | DL: 10.02.2017 | Voting: 20.02.2017 |
      Sieger: 1. San 2. YnevaWolf 3. Anders
      Abgaben

      Hier folgen die Abgaben des 1. Drabble the Hundred! Wettbewerb.



      DtH#1:Reue - Wiedergeburt - Zuckersüß | DL: 13.03.2017 | Voting: 25.03.2017 |
      Abgaben

      #2 - Reue1

      Freundschaft bleibt Freundschaft und ein Turm bleibt ein Turm. Wenn es nur so einfach wäre.
      Etwas, wofür vor siebenhundert Jahren der Grundstein gelegt wurde, muss
      nicht mehr stehen. Ein Turm, ein Symbol, das mehr als fünf Jahrhunderte
      bestand hatte, zerstört binnen dreier Tage. Darin drei Tote durch drei
      Elemente: Blitz, Feuer und Wasser. Früher ein Ort an dem Legenden
      gehuldigt wurde, heute nichts weiter als eine Ruine.
      Nichts weiter als eine Ruine? Nein, vielmehr ein Mahnmal. Ein Mahnmal,
      die Fehler unserer Ahnen nicht zu wiederholen. Der Tag, an dem der
      Phönix herabstieg und den drei Toten neues Leben schenkte, hätte der
      wundervollste Tag in der Geschichte dieser Stadt werden sollen. Doch er
      wurde die größte Schande. Die Zeugen des Wunders, von Gier und Furcht
      veranlasst, vertrieben den Phönix für immer.
      Und nun stehe ich hier, erzähle alte Geschichten und warte. Warte auf ein neues Wunder, auf die Rückkehr des Regenbogens.

      #3 - Reue2

      Warum fürchtete ich mich nur so sehr vor ihr? Immer dann, wenn ich eine große, vielversprechende Chance ausradiert haben zu schien wie die schnöden Inschriften aus Graphit in einem Hausaufgabenheft eines Fünftklässlers, gastierte sie bei mir. Sie war ein unbequemer Gast, den ich ungern bewirtete, doch welche Wahl blieb mir denn? Natürlich konnte ich sie verstoßen, herauswerfen und meine Türe verriegeln, sodass sie mir nie wieder etwas antun konnte, doch wollte ich dies wirklich wagen? Mein Herz versiegeln und mein Gewissen erdrosseln, nur damit sie, die Reue, mein bequemes Leben nicht weiter behinderte und ich mich stets darin erinnerte, dass in mir ein ganz besonderes Talent verborgen war? Dieses Talent, die schlechtesten Entscheidungen überhaupt zu treffen und nicht nur mein Leben, sondern auch das Anderer schrittweise verderben ließ. So unangenehm die Reue war – sie war ein dermaßen treuer Begleiter, der mich nicht einmal hinter Gittern im Stich lassen würde.

      #4 - Wiedergeburt1

      Nichts als Asche verblieb, graue Flocken, die auf einen ölig-schwarzen Teppich niederregneten und alles einst Lebende unter sich begruben. Dort, wo der Vulkan ausgebrochen war, befand sich nun ein Friedhof, doch keiner, der durch Menschenhand geschaffen war. Nichts als lebloses Lavagestein und abgestorbene Reste einstiger Lebewesen befand sich an diesem trostlosen Fleck Erde. Und doch würde es nicht allzu lange dauern, bis neues Leben an diesem Ort sprießen würde. Die Wärme der Sonne, das lebenspendende Wasser des Regens und der in der Luft enthaltene Atem des Lebens selbst würden die Wiedergeburt Wirklichkeit werden lassen. Angefangen mit Moosen und Gräsern bis hin zu kleineren Sträuchern, die einen unwirtliches Stück Land auf magische Art und Weise in einen fruchtbaren Flecken Erde verzauberten, dessen Attraktivität auf die Tierwelt irgendwann nicht mehr zu verleugnen sein wird. Wenn ein Leben endete, würde ein Anderes dort seinen Ursprung haben – dies war der Kreislauf der Natur.

      #5 - Zuckersüß 1

      Nur noch zwei spitze Öhrchen ragten aus den kleinen Fellbällen heraus, die in einem kleinen Bastkörbchen wie haarige Ostereier aneinander gekuschelt waren. Die bauschigen Schweifchen und die niedlichen rosa Pfotenballen waren nicht mehr zu sehen, die Äuglein fest verschlossen – lediglich wenn den kleinen Babymiezchen ein Gähner entfuhr, zeigten sich mal ein dünnes, raues rosa Zünglein und kleine, spitze Zähnchen. Immer, wenn ihr Blick die Kätzchen traf, verfiel nicht nur die jüngste Tochter in ein vom Zuckerschock ausgelöstes, freudiges Quietschkonzert, sondern selbst die rebellische 18-jährige. Niemand konnte sich dem Zuckersüßen entziehen? Niemand? Doch, ausgerechnet die Miezekätzchen selbst. Egal wie verführerisch süß ein kunstvoll dekoriertes Dessert war, die dünnen rosa Raspelzungen der Fellbälle würden es verschmähen, vielleicht sogar angewidert das kleine Näschen rümpfen oder zumindest gelangweilt mit den Dreiecksöhrchen zucken. Denn schließlich waren die Kätzchen nicht fähig, etwas Süßes zu erschmecken – sonst würden sie von sich selbst einen Zuckerschock erleiden!

      #6 - Zuckersüß2

      Der Boden ein Buscuit. Nicht zu trocken, nicht zu feucht. Darauf verstrichen, für die Süße, eine Schicht dunkle Nussnougatcreme. Nicht zu dick und nicht zu dünn. Darauf ein Hauch Sahnecreme, auch hier nicht zu dick, mit einer dicken Schicht pürierten Erdbeeren. Und darüber? Wieder Sahne. Der Erdbeermus vermengt sich mit der Sahne - ein wundervolles, zufälliges Muster entsteht. Ein wenig sieht es aus wie Blut im Schnee.Die Sahne nun ist hoch getürmt. Zehn Zentimeter... mindestens. Darauf
      nochmal eine Schicht sehr dünnen Buscuitteig, veredelt mit Puderzucker. Ein Knäulchen Schlagsahne ist am Rand des Kuchens entlang gesetzt. Sie sehen aus wie Rosen. Und jedes krönt noch eine Erdbeere. Die Schönsten wurden dafür ausgewählt.
      Nun schneidet das Messer diesen zuckersüßen Kuchen. Dreizehn Teile, alle exakt gleich. Das Prüfungskomitee probiert. Der Dicke schmatzt, die Dünne verdreht die Augen vor Wonne.
      Prüfung bestanden, heißt es gleich.
      Eine neue Konditormeisterin verlässt den Raum.
      Der Kuchen bleibt.

      #7 - Reue3

      Es ist viele Jahre her, da habe ich einen Fehler gemacht.
      Ich habe eine Entscheidung getroffen und die Auswirkungen niemals richtig bedacht. Damals war jedoch alles gut:
      Mein Leben schien in die richtige Richtung zu gehen. Meinen Freundenging es gut. Meine Familie war glücklich. Man sah zu mir auf, es wurdenLoblieder gesungen und Feste gefeiert. Alles schien so zu sein, wie ich es immer haben wollte. Es war perfekt.
      Doch dann brach es ein. Alles. Das Kartenhaus stürzte zusammen, es vergrub Träume und Wünsche unter sich. Meine Freunde wandten sich ab. Meine Familie zog fort. Ruin und Ruine wohin ich auch sah. Ein riesiger Berg aus Müll, das war was blieb. Mein Leben zersplittert, in vielen Scherben, wie ein alter Spiegel, den jemand aus dem Fenster warf.
      Hätte ich doch den anderen Weg gewählt. Doch nun ist es zu spät. Fehler wurden begangen. Nichts, dass dies ändern könnte.

      #8 - Wiedergeburt2

      Ich bin... so allein.
      Wo sind die anderen? Ich kann nicht allein. Wir waren immer viele. Nurwenn wir viele sind, können wir tun, was wir schon immer taten.
      Doch ich bin allein. Zuletzt hatte ich mein Kind gesehen. Hatte gesehen, wie dieses unförmige Monstrum es in sich gesaugt hatte, hatte gesehen,wie sich mein Kind darin auflöste, als wäre es Staub. Nichts.
      Mein Kind. Meine Freunde. Meine Familie. Meine Vorfahren. Mein ganzes Volk. Ausgelöscht.
      Ich habe mich versteckt. An einem Transporter, der durch diese Straßen fährt. Ich sehe diese Monster überall. Doch mein rotes Versteck ist sicher. Sie sehen mich nicht. Finden mich nicht. Sie ziehen sich zurück.
      Heim. Dort, wo sie herkamen.
      Doch ich war allein. Ich spüre wie der Druck verschwindet, der auf meiner Membran lastete. Nun kann ich wieder Kinder haben. Die Rache ist unser.
      Mein Volk.

      Und so nahmen die Streptokokken Rache. Wiedergeboren und immun.

      #9 - Wiedergeburt3

      „Mama, wo ist meine Schwester?“
      Mit belustigter Miene schaute sie ihren fünfjährigen Sohn an. Er hatte keine Schwester.
      „Wünscht du dir ein Schwesterchen? Dann musst du aber immer auf sie aufpassen,“ Er schüttelte den Kopf und schaute sie fragend an. „Meine große Schwester…“
      Nun schaute sie ihn verständnislos an. „Du hast keine große Schwester.“
      Er war ein Einzelkind und bevor sie auf den positiven Schwangerschaftstest geschaut hatte, war Familienplanung auch nie ein
      Thema gewesen. Dem verständnislosen Blick wich ein mildes Lächeln. Ihr kleiner Sonnenschein hatte wohl einen unsichtbaren Freund gefunden. Oder eher eine unsichtbare Schwester. Also einfach mitspielen. „Wo hast du
      denn deine Schwester zuletzt gesehen?“
      Er begann angestrengt nachzudenken. Und plötzlich begann er zu weinen.
      Aus seinem Geschluchtze konnte sie beinahe nichts verstehen. „Scheune“ und „Feuer“ waren das Einzige.


      Am Abend schaute sie in die Zeitung, wo eine Anzeige an den fünften Jahrestag der im Feuer verstobenen Geschwister gedachte.

      #10 - Wiedergeburt4

      Ich beruhigte mich und tastete mich ab. Es war alles noch da, wo es sein sollte und war anscheinend unverletzt. Anschließend sah ich mich um. Links war es dunkel und rechts schien die Sonne. Ich schnallte mich ab und versuchte, aus der Beifahrerseite auszusteigen. Danach realisierte ich, was eigentlich passiert war. Es lief alles sehr schnell ab. Beim Fahren verlor ich die Kontrolle und stürzte mit dem Auto in einen Graben. Während ich dabei war,meine Gedanken zu sortieren, merkte ich spät, dass ich angesprochen wurde und hörte Polizeisirenen. Völlig diffus erzählte ich den Beamten, was geschehen war. Neben mich stehend
      nahm ich den Unfallbericht entgegen und verbrachte den Rest des Tages im Standby.
      Das liegt fast auf den Tag genau 3 Jahre zurück und mittlerweile glaube ich, dass ich eine zweite Chance von jemandem bekommen habe. Seit dem fühle ich mich wie ein neuer Mensch auf Gottes grüner Erde.





      Kindle Story Teller Award 2017
      Teilnahme mit: Hanyesha

      Klickt drauf, lest ( auf Filb.de ) rein und wenn es euch interessiert, würde ich mich freuen, wenn ihr zulangt :) Feedback/Rezension von Käufern hilft mir ungemein bei dem Wettbewerb!
      Ganz dolles Danke an Nicki, Wemo, Renée, Jaderrene, Meow und Cubey!


      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Isanya ()

    • Wie versproche, hier das erste Thema!

      DtH#1

      Hier kommen die drei zur Verfügung stehenden Themen, dahinter, in eckigen Klammern, die angestrebte, optimale Wortzahl. Die Überschrift, die in der Regel das Thema an sich ist, zählt nicht zum Wordcount. Ihr könnt bis zu drei Texte einreichen, welche der Themen die Texte haben liegen bei euch. Sie können alle das gleiche Thema oder jeder Text ein anderes Thema behandeln, aber jeder Text steht für sich:

      Krankheit [150]
      Grenzen [150]
      Angst [150]

      Es gibt extra keine genauere Definitionen der Begriffe, da sie selbsterklärend oder absichtlich interpretierbar sind.

      Bitte die Abgaben an @Undyne bis zum 10.02.2017 23:59 schicken.



      Kindle Story Teller Award 2017
      Teilnahme mit: Hanyesha

      Klickt drauf, lest ( auf Filb.de ) rein und wenn es euch interessiert, würde ich mich freuen, wenn ihr zulangt :) Feedback/Rezension von Käufern hilft mir ungemein bei dem Wettbewerb!
      Ganz dolles Danke an Nicki, Wemo, Renée, Jaderrene, Meow und Cubey!


    • Heute ist der letzte Tag angebrochen, wo ihr euch nochmal in die Welt der Drabbles begeben könnt, um uns so eins, zwei oder auch gerne drei Stück zu schicken. Das Gute an Drabbles ist, dass man über sie in allen möglichen Situationen sinnieren kann und sie dann binnen 10 Minuten aufs Papier bringen kann. Nutzt eure Zeit in Dusche, Badewanne, Schulbus, Arztpraxis usw. also weise, wäre schön, wenn wir da noch mehr zusammen bekommen.



      Altes Sprichwort aus dem Ruhrpott: "Wenn der Fogl krähen tuten tut, dann is' meistens Kürriking-Zeit"

      Heißt die Veröffentlichung kommt über Nacht, wenn ich quasi aufwache. Ist dann eher Mittag für mich, aber naja.
      EVERYBODY LIES
    • Voting #01


      Gruezi miteinand! Wir haben gerade 12 Uhr in der Japanischen Eidgenossenschaft, weswegen es nu die perfekte Gelegenheit, die Abgaben des ersten Drabble-Wettbewerbs zu posten!


      Bis zum 20.02.2017, 23:59 MEZ steht euch die Chance offen, 28 Punkte an die euch beeindruckendsten Werke von insgesamt VIERZEHN zu verteilen, jedoch niemals mehr als 5 gleichzeitig, halbe Punkte sind legitim. Kommentare dazu sind natürlich nicht unerwünscht. Und dann sagt so manch einer, er hätte nie eine Chance gehabt! Ha, das ich nicht lache!

      Demographie [14]: Angst x7, Grenzen x4, Krankheit x3. Angst also bei weitem das interessanteste Thema für euch gewesen. Aber 14 Drabbles sind für den Einstieg schon mal eine ganze Menge, vielen Dank! Hoffe, euch zieht das Lesen bei der etwas melancholischen Themenauswahl nicht zu sehr runter!


      "Braaaaaaaainz"


      Without further ado, let's go to the drabbles!


      #01 Angst I
      Gebannt schaute Lara auf den staubigen Fernsehbildschirm der Wüstenbar, einsam und allein zu später Stund. Dass ihr Freund aufgrund seiner Herkunft nicht nach Orre einreisen durfte, war erst der galaktische Beginn einer Reihe von Ereignissen, die der, den sie „das Manguspektor” nannten, entscheidend geprägt hatte. Eigentlich war sie niemand, der das Lachen im Halse stecken blieb, aber nun wandte sie sich von dem undeutlichen Geflimmer ab und stapfte in den kalten Sand der Nacht, ihre Arme eng verschlungen. 44%, darunter Lara, lachten über ihn, 56% liebten ihn. Und nun? Drei Viertel begannen, zu fürchten. Nicht ihn, den cholerischen Hampelmann, aber das Ungewisse, das bodenlose Fass, dunkel wie die Wüstennacht, in der zwei bedrohliche Augen Lara anstarrten. Ein kalter Schauer lief der jungen Frau über den Rücken, denn sie konnte den Blick sofort einem Noktuska zuordnen. Weltbekannt, doch unberechenbar. Schnell zurück ins Warme … doch Noktuska, der große Bruder, beobachtete sie.


      #02 Angst II
      (Angsttherapie)

      Ich atmete tief durch. So schlimm ist es doch nicht! Es sind nur… Menschen!
      Aber genau das war ja das Problem.
      Mit schweißnassen Händen bewegte ich mich durch die Menge. Da! Hat der mich angeschaut? Nein, aber die! Und jetzt der! Oh Gott, hoffentlich sitzt meine Frisur halbwegs! Hab ich Flecken auf der Hose? Nein… alles gut. Aber Flecken unter den Achseln! Oh bitte lass es niemanden auffallen!
      Mein Herz raste, meine Lunge pumpte und doch bekomme ich nicht genug Luft. Panisch sehe ich mich nach Fluchtwegen um, während ich im schnellen Schritt durch die Menge pflügte. Eine Gruppe pubertierender Mädchen blockierte den Weg. Die lästern sicher über mich! Aber ich komme nicht dran vorbei!
      Hektisch suchte ich nach Auswegen. Da! Der Weg wird breiter. Erleichtert schlüpfte ich links an ihnen vorbei, beschleunigte meine Schritte.
      Dann endlich bin ich raus. Mein Herz beruhigt sich, mein Atem wird leichter. Gleich nochmal.


      #03 Angst III
      Ein Abgrund.
      Tief und Schwarz, alles verschlingend.
      Hinter mir das höhnische Lachen meiner Sorgen, Ängste und Probleme.
      Vor mir unheimlicher Nebel, der keinen Blick hindurch lässt.
      Ein Sprung dahin?
      Nein.
      ... Oder?
      Eine Hand und ein Gesicht erstrecken sich aus der weißen Wand, flüstern mir wohlige Worte zu, der Lärm an meinem Rücken schwillt an. Die Hand will mir helfen, das Gesicht verspricht, mich zu fangen. Ich will ihnen vertrauen, doch mein Körper rührt sich nicht. Zitternd wanke ich einen Schritt zurück. Die Finsternis hinter mir bäumt sich auf, ein verzweifelter Blick in den Nebel, über den Abgrund. Mein Fuß tritt in sumpfiges Moor, Panik überfällt meine Glieder.
      Und während die Hand sich nach mir streckt und ich im Moor versinke, verschlingt mich die Finsternis.
      Ein letzter Blick sagt mir, wie die Hand kraftlos herabsinkt.
      Um mich das Lachen meiner Ängste und ein kalter Schatten, an den ich mich lehne.


      #04 Grenzen I
      Ich beginne zu verstehen, wie Hass und Unmut Gedanken verseuchen, die sich festfressen, mich verfolgen, egal wie sehr ich versuche, sie wegzuschweigen, wegzudrängen, sie zu vergessen. Sie finden ihre Wege durch die Grenzen, die ich in meinem Bewusstsein ziehe. Grenzen, die sie fernhalten sollen, verhindern, dass sie in noch grässlichere Gewächse aus Hass und Unmut umschlagen.
      Wenn ich allein mit den Gedanken bin, schwappen sie über, formen sich zu grausamen Wellen aus dem Nichts, die die Grenzen meines Verstands überschwemmen und als Tränen aus meinen Augen drängen. Wo bist du, um meine Grenzen zu stärken und diese Monster zu vertreiben?


      #05 Angst IV
      In unserem Haus ist Arachnophobie weit verbreitet. Mein Vater, meine Mutter und die meisten Nachbarn fühlen sich in Gegenwart von Achtbeinern extrem unwohl. Ich kann das einfach nicht nachvollziehen.

      An einem frostigen Wintertag, ich war außer Haus, wollte mein Vater in Panik eine handtellergroße Spinne in unserem Wohnzimmer mit einem Schuh zu erschlagen, als meine Mutter plötzlich „Nein!“ schrie und sich trotz der unglaublichen Furcht, die sie vor dem Tier hatte, schützend vor es stellte.

      Als ich sie später fragte, warum sie so gehandelt hatte, antwortete sie mir: „Die Spinne ist auch ein Lebewesen, sie zu töten kann doch keine Lösung sein. Also haben wir sie eingefangen und draußen wieder freigelassen.“

      Diese Geschichte bereitet mir immer Magenschmerzen, wenn ich daran denke, was für eine Mordskälte an diesem Tag draußen war. Aber was hätte Mutti tun sollen, wenn im Haus argumentiert wird, die Spinne könnte hochgradig giftig sein und alle töten.


      #06 Angst V
      Ich renne und renne und renne. Ich fliehe. Und hinter mir kommt es langsam näher, das unaussprechliche und unbeschreibliche Grauen.
      Der Schweiß rinnt mir in Bächen von der Stirn. Weil ich renne, fast schon sprinte? Weil es hier so heiß ist? Oder doch wegen der Angst.
      Das Grauen hinter mir kommt näher. Ich renne weiter, aber ich weiß schon gar nicht mehr, wo ich bin.
      Die Gänge in diesem Haus sehen alle so gleich aus, so grau. Ich kann die Tür am Ende dieses Ganges schon fast gar nicht mehr sehen, aber ich weiß, da muss eine sein, oder bin ich aus Panik schon wieder in einer Sackgasse gelandet?
      Da, das Ende des Flures. Ich sehe, dass ich schon wieder im Kreis gerannt bin und zurück muss. Wo ist der Ausgang?
      Ich schaffe mir einen. Ich breche mit meinem ganzen Körper durch die Wand.
      Angst versetzt Berge.
      Ich bin draußen.


      #07 Angst VI
      Die Fassade des Schlosses erhob sich bedrohlich über das junge Mädchen. Der Wind flüsterte leise in ihr Ohr. Eine Krähe kreischte sie warnend an. Nächtliche Schatten kamen gefährlich nah und ließen sie frösteln. Alles wollte sie von hier vertreiben. Vor Angst und Kälte zitternd stand das Mädchen vor den schweren Eisentüren, noch immer den Brief des Notars in Händen haltend: Sollte sie eine Nacht überstehen, gehörten das Schloss, die Ländereien sowie sämtliche darin verborgenen Reichtümer ihr. In der Eingangshalle wurde sie von Staub und Spinnweben begrüßt, von Gemälden, die jeden ihrer Schritte verfolgten und der dunklen Vorahnung, dass sie nicht alleine war. Die Eichendielen knarzten unter ihren Schritten. Der Staub brannte in ihren Lungen. Ein kalter Wind umhüllte sie. Die Eisentür fiel laut knallend ins Schloss. Hätte sie nur auf die Krähe, den Wind und die Schatten gehört...

      Der Notar würde das nächste junge Mädchen anschreiben. Wieder eine Vermisste mehr.


      #08 Grenzen II
      War es ein guter oder schlechter Tag? Sie konnte es nicht sagen. Betrachtete man nur den Tatbestand war es ein Schlechter: Opa ist gestorben.
      Aber wenn man zurückdachte?
      Vor einem Jahr hatte der alte Mann einen Herzinfarkt. Im Auto. Zum Glück beim Ausparken. Er überstand den Anfall, doch einen Monat später kam der Zweite. Gesundheitlich brachte ihn das aus der Bahn. Doch er kämpfte. Bis er im Mai einen schweren Hirnschlag erlitt. Von da an war es vorbei. Keine Sprache mehr, Schluckstörungen, rechtsseitig gelähmt. Aber er nahm es mit Humor – den er vorher nie hatte.
      Im Dezember dann die Lungenentzündung. Ein epileptischer Anfall. Sein Allgemeinzustand verschlimmerte sich. Zu Silvester schien er klar im Kopf zu sein, hielt die Familie an der Hand, sah ihnen in die Augen. Danach reagierte er nicht mehr. Sechs Tage danach war er tot.
      Nun stand sie an seinem Grab. Es war ein guter Tag.


      #09 Krankheit
      „Himmel, Arsch und Zwirn.“
      Er hatte es schon wieder gemacht! Die Figuren in der Vitrine waren von ihr dekorativ platziert worden. Ein Fest für jedes Auge: Da schlich der Wolf von hinten an das grasende Reh, der Kojote stand hinter einem schönen Stein, der Fuchs darauf. Eine kleine Landschaft aus Sammeltierfiguren.
      Und was macht er? Er sortiert sie! Für jede Fauna ein eigenes Brett. Die Carnivoren streng von den Vegetariern getrennt. Nach Größe und Farbe und alle in einer Reihe wie bei einer Kompanie. Als Linie galt jeweils das vorderste Bein des jeweiligen Tieres. Außer bei den Walen – da war es tatsächlich die Nase.
      Nun stand der Elefantenbulle neben den Giraffen, während das Kalb allein zwischen Büffeln stand. Der arme Pinguin stand einsam zwischen Orca, Seeleopard und Narwal – der eigentlich zu den Eisbären gehörte. Selbst der schöne Stein hatte seinen Platz dort gefunden.
      Dieser idiotische, liebenswerte Trottel von Asperger!


      #10 Krankheit II

      Will Gott uns prüfen? Die Treuesten aller Treuen? Habe ich ihm meine Treue denn nicht so oft bewiesen? Der Klerus wird mit Reichtum und Gesundheit belohnt, denn sie geben sich aufrichtig - so heißt es, doch stimmt das auch? Gibt es jemanden gottesfürchtigeren als die arme Landbevölkerung, die von Seuchen, Bränden und Kriegen daringerafft wird? Erst Papa, dann mein Schwesterchen, mein Brüderchen und nun ... nun sitze ich am Sterbebett meiner Mutter, der letzten Person, die mir etwas bedeutet, blass, schwach müde ... und ohne Puls. Während ich mich bemühte, tat der Allmächtige nichts. Ich mag zwar nur ein kleines Mädchen mit schwacher Lunge aus einem französischen Bauerndorf sein ... doch schon bald werde ich selbst zur Krankheit werden, die die Heuchler in einen Zustand der ewigen Armut stürzt, jeden Schatzes beraubt. Wenn sie Marie, die große Schatzjägerin, erst einmal "Pest" nennen, ist der erste Schritt zu einer Revolution vollbracht!


      #11 Grenzen III
      Die einst stolzen Tore der Zolldurchfahrt ließen nur noch oberflächlich die Existenz einer wirklichen Grenze anmuten. Und doch übten sie eine große Faszination auf viele Menschen aus, denn sie waren letztlich das, was sie waren. Offene Grenzen – offen, aber immer noch Grenzen. Denn hinter Grenzen lagen schon seit jeher geheimnisvolle Orte und Schätze, voller Erfahrungen, die man in seinem eigenen Alltag nie auffinden könnte. Wenn es nie Grenzen gegeben hätte, wenn alles eins wäre, dann würde man nie das Neue entdecken können. Eine Welt gefangen in ihrer Monotonie wäre eine Welt so groß wie Örtchen, das von Inzucht und Ödheit beherrscht wird. Den Schritt über die Grenze zu wagen und das Neue zu umarmen kann genauso schön sein wie das Neue als Gast in seiner Heimat zu begrüßen. Die majestätischen Pforten zu einer neuen Welt erinnern uns daran, dass die Welt viel interessanter ist, als sich mancher zugestehen würde.


      #12 Grenzen IV
      In der Spielewelt sind überall Grenzen und Barrieren. Sichtbare wie unsichtbare, die alle den Zweck haben, dem Spieler eine ach so tolle Welt vorzugaukeln. Aber es gibt immer wieder Fehler, die die Fassade bröckeln lassen und einem zeigen, dass man, wenn man angedachte Grenzen überwindet, nicht immer ein schönes Ergebnis vorfindet.
      Zum Beispiel in der ersten Generation. Am rechten Rand der Zinnoberinsel, um genau zu sein. Vielleicht war es am Anfang noch cool, Pokémon auf höheren Leveln als dem eigentlichen Limit von 100 zu finden, aber mit der Zeit wurde das langweilig.
      Deshalb probiert man weiter und weiter, und entdeckt eine undefinierte Masse aus Pixeln, die sich MISSINGNO. nennt. Fängt man diese, fällt einem vielleicht, das eine oder andere Flackern auf dem Bildschirm auf. Aber guck mal, 128 Sonderbonbons. Hat sich gelohnt.
      Die werden gleich verfüttert, nur noch schnell…
      Hey, was soll das? … Warum bewegt sich nichts mehr?

      GAME FREEZE!


      #13 Krankheit III
      Ich habe keine Alpträume. Nicht mehr seitdem mich der Champ mit Hilfe dieser Feder aus dem nicht enden wollenden Alptraum geweckt hat.
      Nur was bringt es mir, wenn ich in jeder mondlosen Nacht wach liege und mit anhöre, wie alle Stadtbewohner schmerzgeplagt im Schlaf schreien und einfach nicht aufwachen. Sobald die Sonne hinterm Horizont versinkt, beginnt für mich der wahre Albtraum. Es ist wie eine Seuche, die jeden Monat erneut ausbricht, für das ich das einzige Gegenmittel habe und es einfach nicht teilen kann.
      Erst am Morgen, wenn die Sonne wieder scheint, und die Leere, die der fehlende Mond am Himmel hinterlassen hat gefüllt ist, zeigt die Lunarfeder Wirkung und ich kann einen der gequälten Bewohner nach dem anderen wecken. Ich habe schon überlegt, aus der Stadt zu flüchten, aber alle zurück- und ihrem Schicksal zu überlassen kann ich einfach nicht. Ich werde schon noch einen Weg finden.
      Haltet durch!


      #14 Angst VII
      Wenn ich in den nächsten Laden gehe und einkaufe gibt es einen Ort den ich versuche zu meiden. Er macht mir Angst. Die Getränkeabteilung. Wenn ich dort bin, fühlt es sich an, als wäre dort alles dunkler als im Rest des Ladens. Erinnerungen kommen hoch, wenn ich mich dem einen Regal nähere. Die Luft wird dünner, ich habe Angst zu ersticken. So viele schreckliche Erinnerungen an Bier, Wein, Sekt und Vodka. Ich meide diesen Ort.
      Doch manchmal, wenn ich an der Kasse stehe, spüre ich jemanden hinter mir Atmen. Dann legt sie auf das Fließband ein paar Weinflaschen. Es geht mir kalt über wenn ich ihren Atem rieche. Dann möchte ich schreien und weinen.
      EVERYBODY LIES

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zazou ()

    • Ich mach mal den Anfang und meine erstes Voting :)

      #02 Angst II - 5 Pkt
      #11 Grenzen III - 5 Pkt

      #03 Angst III - 4 Pkt
      #06 Angst V - 4 Pkt
      #13 Krankheit III - 4 Pkt

      #10 Krankheit II - 3 Pkt
      #14 Angst VII - 3 Pkt


      Bei den Geschichten mit 5 Punkten fand ich alles super. Die Geschichten mit 4 Punkten waren auch ganz gut, aber da fehlte iwas (kanns nicht genau benennen -.-) und die 2 Geschichten, denen ich nur 3 Punkte gegeben habe, waren zwar ganz okay, aber die anderen bewerteten Geschichten fand ich besser.
      3DS Name: Alex
      FC: 1392-7573-6019

      ~ Profilbild ausn Dragonball wiki ~
    • Das hätte ich doch fast vergessen :O

      Angst III - 4 Punkte

      Bezeichnet genau das, was Angst ist. Bringt es auf den Punkt. Zumindest wenn man ein Phobiker ist und seine Ängste zu groß um sich zu stellen.

      Angst V - 4 Punkte

      Super Spannungsaufbau (also... in diesen paar Wörtern xD) und dann das Happy End. Nur der Satz "Angst versetzt Berge" stört mich, weil er da einfach nicht reinpassen will. Das selbe gilt für "mit meinem ganzen Körper" - aber das ist wohl beides den exakt 150 Wörtern (laut Libre) geschuldet. Daher ein Punkt Abzug. Sollte das irgendwo ohne DtH veröffentlicht werden, dann würde ich die beiden Sachen einfach weglassen. ;)
      Daher 4 solide Punkte und das nur, weil ich keine Halben vergeben mag. :)

      Angst VI - 5 Punkte

      Erinnert mich ein wenig an "Märchen von einem, der auszog das Fürchten zu lernen" - auch wenn es da drei Nächte waren, der Typ wieder raus kam und dafür eine Prinzessin als Gemahlin erhält. :shifty:
      Gefällt mir. Mit nur wenigen Worten ein Bild des Schlosses im Kopf heraufbeschworen. Erklärt, warum es passiert. Nicht erklärt, was passiert. Unhappy End. Klasse! Da darf sich der Leser selber überlegen, was sein könnte.

      Angst VII - 4 Punkte

      Keine so großen Geschichten wie die anderen Beiden eben aber doch sehr sehr glaubwürdig. Der Eine oder Andere mags vielleicht anders sehen - aber bei den Gedanken am Kassenband schlug mein Herz direkt höher. Ich glaub die Getränkeabteilung werde ich in bestimmten Läden nun auch eher skeptisch ansehen. xD"

      Krankheit II - 4 Punkte

      Ich gebe zu, das Ende raff ich nicht. :doh2:
      Aber die Geschichte an sich mag ich sehr. Die Furcht vor den Seuchen und die Hilflosigkeit um die Ecke herum gut auf den Punkt gebracht. Den Verlust der ganzen Familie.

      Krankheit III - 5 Punkte

      Sehr schön eine Geschichte aus den Spiel weiter geführt und die Auswirkungen, die solch Sachen haben kann. Man kann sich auch so richtig vorstellen, wie das kickernde Darkrai durch die Nacht zieht und die Bewohner quält - und das ohne das es auch nur eine Andeutung darauf gibt. Sehr schön!

      Grenzen III - 2 Punkte

      Wunderbar philosophisch - es kann aber mit den anderen Geschichten nicht mithalten. Für sich alleine stehend klasse aber die anderen Geschichten mit mehr Punkten gefallen mir einfach deutlich besser.
    • 02 - 1 Punkt
      Verlor Kampf um letzten Punkt gegen #12 aufgrund weniger kreativen Settings ... ich weiß, reale Begebenheit, aber trotzdem eher Richtung Standard, an sich aber keineswegs schlecht und gut nachvollziehbar
      03 - 5 Punkte
      Meine Lieblingsgeschichte, sehr packend in Worte gefasst, am Ende klares, nicht unbedingt ausgelutschtes Setting mit ausdrucksstarken Omot-ionsbeschreibungen
      04 - 4 Punkte
      Sehr philosiophisch und tiefgründig, hat mich beim ersten Lesen nicht beeindruckt, aber beim dritten Lesen hat es sich die Truhe quasi für mich geöffnet, ziemlich individueller Ansatz
      06 - 2 Punkte
      Durchaus spannend verfasst mit guten atmosphärischen Elementen, aber für das Thema Angst einfach das totale Standard-Topic, ohne irgendeine speziellere Einbettung oder Individuelles, deswegen Low Rating
      07 - 4 Punkte
      Ebenfalls ziemlich packend mit großartigen und abwechslungsreichen Beschreibungen, schöner Gebrauch von traditionellen Gruselelementen für diese Angst-Story
      08 - 3 Punkte
      Ebenfalls ein eher philosophisch anmutender Text, wo dieser ambigous Dualismus wohl das Beeindruckende an der gesamten Sache ist, regt durch die Kehrseite der Medaille zum Grübeln an
      09 - 1 Punkt
      Total kreativ und hat mich vom Thema her sehr überrascht, aber eben jenes Thema macht den Text zwar interessant zu lesen, aber konnte atmosphärisch nicht so sehr fesseln wie konkurrierende Stories
      12 - 2 Punkte
      Sehr interessante Interpretation von Grenzen, auf die ich wohl nie gekommen wäre, atmosphärisch den anderen Geschichten allerdings unterlegen, wenn auch beeindruckend durch Kreativität
      13 - 4 Punkte
      Dachte mir beim ersten Lesen nur "wtf", sodass ich angehalten war, nochmal zu lesen, war sehr spannend mit mir nicht wirklich bekanntem Pokémonsetting, aber gab mir relativ viel zum Nachdenken
      14 - 2 Punkte
      Gut nachvollziehbar, äußerst kreatives Setting, mit interessanten Hints, auf die man schließen kann, wenn auch spannungsarm
      EVERYBODY LIES
    • Angst II 5
      Angst III 5
      AngstIV 5
      AngstVI 5
      GrenzenII 5

      Mag später noch zu jeder Bewertung was schreiben, kann aber sein, dass ich das erst nach der Siegerehrung mache. Mit Kopfschmerzen macht das wenig Freude. :x
      Denkt nur daran, dass ich so gut wie nichts an Kritik für euch gefunden habe <3
    • Darum, dass ich nicht vote, musst du dir keine Sorgen machen, ich hab noch bei jedem Wettbewerb auf filb, bei dem ich mitgemacht habe, gevotet. :run2:

      #08 Grenzen II - 5 Punkte
      #03 Angst III - 4 Punkte
      #02 Angst II - 4 Punkte
      #14 Angst VII - 3 Punkte
      #09 Krankheit I - 3 Punkte
      #06 Angst V - 3 Punkte
      #07 Angst VI - 2 Punkte
      #11 Grenzen III - 2 Punkte
      #04 Grenzen I - 1 Punkte
      #10 Krankheit II - 1 Punkt
    • #1 Angst I hat einen klaren Bezug zu der aktuellen Weltsituation, verknüpft dies gut mit der Pokemon-Welt und lässt die Angst der ... Betroffenen ... erkennen. Ich vergebe 2 Punkte.


      #2 Angst II Ein Junge, der bei Mädchen extrem nervös wird - was er im Alltag häufig durchmachen muss, wurde im Drabbeln sehr spannend beschrieben. Auch hier 2 Punkte.

      #3 Angst III Eine sehr gute Niederschrift der Angst. 4 Punkte

      Aus Zeitmangel poste ich nur noch schnell die vergebenen Punkte, Begründung folgt später.

      #6 Angst V --- 3 Punkte
      #7 Angst VI --- 3 Punkte
      #8 Grenzen I --- 2 Punkte
      #9 Krankheit I --- 1 Punkt
      #10 Krankheit II --- 3 Punkte
      #11 Grenzen III --- 1 Punkt
      #13 Krankheit III --- 3 Punkte
      #14 Angst VII --- 2 Punkte

      Edit: Hmpf. Jetzt habe ich ich Dussel es tatsächlich nicht mehr geschafft. Ja, ähm ... Mist. :hexe:
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    • alloha ihr lieben,

      ich war mal so wahnsinnig und hab jede einzielne geschichte bei word kopiert und die wörter zählen lassen – hier der wort-counter (spielt bei drabbels ja ne rolle und sollte daher mit in die wertung eingehen – schade, dass das irgendwie bisher nicht eingeflossen ist)

      geschichte 1: 150 wörter
      geschichte 2: 150 wörter
      geschichte 3: 150 wörter
      geschichte 4: 100 wörter
      geschichte 5: 150 wörter
      geschichte 6: 150 wörter
      geschichte 7: 150 wörter
      geschichte 8: 149 wörter
      geschichte 9: 149 wörter
      geschichte 10: 150 wörter
      geschichte 11: 149 wörter
      geschichte 12: 151 wörter
      geschichte 13: 150 wörter
      geschichte 14: 114 wörter

      tatsächlich sind sehr viele geschichten genau auf 150 wörter genau – einige sind etwas darunter, meine vermutung ist dabei, dass der titel auch als wort zählt (obwohl er das ja eigentlich nicht tut :ka: )

      hier nun meine bewertung:

      5 punkte an geschichte 12

      tatsächlich finde ich es cool, dass hier beschrieben wurde, dass grenzen nicht immer schlecht sind, sondern hin und wieder einen sinn erfüllen! das beispiel sollte dazu jedem von uns das herz höher schlagen lassen :hihi: ein hoch auf missigno :w:

      (schleichwerbung: beim creepy-pasta WB hab ich ne missingno-geschichte reingereicht – für nen missingno-freund gibt es daher extra punkte :hihi: )

      dazu finde ich die 151 wörter cool – ich weiß nicht ob es absicht oder zufall war, aber da ja die erste generation 151 pokemon hatte, ist das ein schönes, zusätzliches easter egg <3

      5 punkte an geschichte 2

      hier ist eine situation beschrieben, die ich wunderbar nachvollziehen kann! ich hasse große menschenmassen – die enge macht mir angst, ebenso wie die tatsache, dass man in einer massenpanik totgequetsch werden würde (da mach ich mir tatsächlich jedes mal sorgen drüber >.<)

      die wortwahl und satzstellung passt ebenfalls dazu und vermittelt einen gehetzten, panischen eindruck! eine schöne darstelung eine meiner persönlichen ängste

      (dazu wurden genau die 150 wörter getroffen :sonne: )

      5 punkte an geschichte 9



      die umsetzung des themas finde ich genial! mit lustiger pionte und trotzdem wird asperger gut dargestellt, ohne es zu verunglimpfen, verhamlosen oder übertrieben darzustellen.

      hier sind zwar nicht die 150 wörter getroffen worden, aber ich gehe davon aus, dass der titel mitgezählt wird?

      jeweils einen punkt gibt es an die folgenden geschichten, weil sie die 150 wörter erreicht haben, was auch honoriert werden soll <3 (raus sind natürlich die bereits bewerteten geschichten)

      geschichte 1: 150 wörter
      geschichte 3: 150 wörter
      geschichte 5: 150 wörter
      geschichte 6: 150 wörter
      geschichte 10: 150 wörter
      geschichte 13: 150 wörter

      lg hasüü
      ~ Für mehr Liebe auf filb.de ~


      ~ Klick uns ~



    • Angst I
      Auf jeden Fall eine Momentaufnahme. Irgendwie erinnert mich das an trump... :D aber das noktuska? Gibt auf jedenfall zu denken... Was man damit Aussagen möchte oo"
      1 P


      Angst II
      Schönes, gelungenes Drabble, das einen guten, realistischen Eindruck in die panischen Gedanken eines Menschen, der Angst vor Menschenmengen hat, gibt. Schön geschrieben, mitreißend!
      3P


      Angst IV
      Interessanter Ansatz, Massage gut und knapp rüber gebracht, mag ich. Hab selbst Angst vor spinnen, will sie aber nicht töten xD kenne das!
      2P


      Angst V
      Stilistisch einige Mängel durch Wortwiederholungen, die nicht gewollt auf mich wirken, ein paar Satzzeichen Fehler, aber der Wille und die Idee sind vorhanden. Man wird reingezogen, fiebert mit und Atmet auf.
      4P


      Angst VI
      Was ein creepy Horror Ansatz. Sehr gut gelungen, gut geschrieben, Idee wirklich Nice!
      5P


      Grenzen II
      Hu... Traurig, krass, irgendwie. Regt zum Nachdenken an... Die Assoziationen zu Grenzen kann ich ziehen, aber irgendwas hat mir gefehlt... :/
      2P


      Krankheit I
      Asperger, nett, das so zu präsentieren. Ich hab selbst Freunde mit dem Syndrom und es passt ziemlich gut darauf, ja... :"D
      4P

      Krankheit II
      Thema interessant, Idee auf jedenfall gut, die Pest war wohl eine der übelsten Krankheiten. Stilistisch fand ich es solide, aber mir fehlte etwas :o wird aber noch! :D
      1P


      Krankheit III
      Alpträume, interessantes Thema. Und das mit pokemon Zusammenhang, die Lunafeder, Atmosphärisch geschrieben, gut gemacht o:
      3P

      Grenzen IV
      Hrmm... Ich verstehe das setting, Thema passt auch aber irgendwie fehlte mir hier etwas. Dazu 151 Worte... Nun ist nicht so schlimm, wäre aber schön gewesen sich da noch zusammen zu reißen :P
      1P

      Angst VII
      Ouh... Alkoholproblem in der Familie. Ja das macht Angst, da quält einen ziemlich. Schön aufgebaute Geschichte, zielführend und ja... Gutes Drabble! Leider Punkt Abzug für die Wortzahl, die doch deutlich über 150 ist :( sonst wären es 4 gewesen!)
      2P



      Es war wirklich schwer, eine Entscheidung zu treffen und die Punkte zu vergeben, die, die keine Punkte bekommen haben waren keineswegs schlecht, sie waren auch gut!
      Ich hoffe ich hab mich nicht verzählt xD



      Kindle Story Teller Award 2017
      Teilnahme mit: Hanyesha

      Klickt drauf, lest ( auf Filb.de ) rein und wenn es euch interessiert, würde ich mich freuen, wenn ihr zulangt :) Feedback/Rezension von Käufern hilft mir ungemein bei dem Wettbewerb!
      Ganz dolles Danke an Nicki, Wemo, Renée, Jaderrene, Meow und Cubey!


    • Mit etwas Verzögerung können wir nun auch die Resultate des Votings bekannt geben. Es war wirklich schwer, zu differenzieren - das haben einige sicher auch selbst bemerkt. Vielen Dank für das Interesse und die Teilnahme vor und nach dem kleinen Drabble-Contest. Nun die Tabelle, Gratz an: anders, Hasi, San und Heiteira! (:

      PS: Die Grenzen-Drabbles haben mit Abstand am schlechtesten abgeschnitten. Woran liegt das? Soll ich eine Mauer bauen?! #i-manguspektor#

      RangNummerTitelAutorPunktzahl
      1#13Krankheit IIIanders21
      2#07Angst VIHasenprinzessin18
      3#03Angst IIISan17
      3#06Angst VHeiteira17
      5#09Krankheit IYnevaWolf15
      6#02Angst IIYnevaWolf14
      7#10Krankheit IIUndyne12
      8#14Angst VINicki11
      9#12Grenzen IVanders8
      10#11Grenzen IIIUndyne7
      10#04 Grenzen ISan7
      12#08Grenzen IIYnevaWolf5
      13#05Angst IVanders3
      14#01Angst IUndyne2


      Das wars soweit, bis zum nächsten Mal!

      Sayonara, matane!
      EVERYBODY LIES
    • anders schrieb:

      @Undyne Ich hätte ja sehr gerne gewonnen, aber mit den Votings von Nicki, Turtacos und mir im Thread im Wettbewerbs-Bereich, sieht die Reihenfolge schon wieder ganz anders aus :run2:
      Danke für den Hinweis! Das habe ich völlig übersehen! Beim nächsten Mal sollte besser einer der beiden Threads abgeschlossen werden, damit so ein Durcheinander nicht mehr passiert. Naja, das Ganze macht es für das Thema "Grenzen" nicht wirklich besser. :'D

      Aktualisierte Tabelle mit den neuen Siegern: @San , @YnevaWolf und @anders



      RangNummerTitelAutorPunktzahl
      1#03Angst IIISan30
      2#02Angst IIYnevaWolf25
      3#13Krankheit IIIanders24
      3#06Angst VHeiteira23
      5#07Angst VIHasenprinzessin20
      6#09Krankheit IYnevaWolf19
      7#10Krankheit IIUndyne16
      7#14Angst VINicki16
      9#08Grenzen IIYnevaWolf15
      10#11Grenzen IIIUndyne10
      10#04Grenzen ISan10
      12#12Grenzen IVanders8
      12#05Angst IVanders8
      14#01Angst IUndyne4
      EVERYBODY LIES
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