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Digimon - Project Delta {V-2}

    • Rollenspiel
    • Marina "Jake" & Blaze (Guilmon)

      Recht schnell hatten sich alle mehr oder weniger umeinander versammelt. Jake war recht froh als er eine der Früchte von Peak bekam. Für den Moment ignorierte er die Wesen auf der Klippe noch, während Blaze sie beobachtete und darauf achtete, dass sie nicht plötzlich zu neugierig für die Neuankömmlinge wurden. Die Frucht schmeckte nicht unbedingt schlecht, aber auch nach nichts, was er irgendwo zuordnen könnte... Er sollte sich wohl einfach damit zufrieden geben, statt jetzt nach Herkunft und einzelnen Bestandteilen zu fragen.
      Er kam allerdings nicht umhin, nun seinen Partner anzustarren. Es hatte bei der Digitation Guilmon ausgerufen... also war das wohl der Name der neuen Spezies, der es nun zugehörig war. Mal sehen, was das Digivice zu sagen hatte.
      Guilmon. Reptiliendigimon. Typus: Virus. Attacke: Pyroball. Zweite Attacke: Felsenbrecher.

      Pyroball? War das der Angriff gewesen, mit welchem es gegen das Kuwagamon gekämpft hatte? Jake sah von seinem Digivice auf und blickte in Richtung seines Partners. Glücklicherweise erinnerte Guilmon eher an einen Drachen als an ein normales Reptil, sodass Jake nicht große Probleme damit haben sollte, in seiner Gegenwart zu sein... was er bei Makkus Victor nicht unbedingt so sagen konnte. Und wenn man das dann noch mit dessen Attitüde kombinierte... nein, der junge Tamer würde sich mit großer Sicherheit lieber von dem Vieh fern halten...
      In diesem Moment der Erkenntnis wurde er jedoch von einem lauten Aufschrei in seinem Gedankengang unterbrochen. Peak versuchte die schwarzhaarige Frau zu stoppen, die mittlerweile die mehr oder weniger ruhigen Beobachter angesprochen hatte. Augenblicklich wurden die Wesen lauter und Blaze stellte die Ohren auf.
      „Jake, steh auf. Wir müssen los“, befahl es förmlich und verwirrt blinzelnd beschloss Jake, einfach auf seinen Partner zu hören. Im nächsten Augenblick rannten auch die meisten Anderen schon los, mit Ausnahme Lyxiria und Makku, der noch immer am Boden lag.

      Blinzelnd sah Jake auf, als es förmlich begann zu regnen und er binnen Sekunden registrieren musste, dass es leider nicht der herkömmliche Regen war. Seine Beine wollten förmlich Blaze folgen, die mittlerweile hinter Hao her hetzte. Allerdings konnte er wirklich nicht einfach Makku zurück lassen! Schnell rannte auch er zu Makku und Lyx. „Stützen wir ihn einfach!“, schrie er förmlich in ihre Richtung, als er auch schon einen seiner Arme nahm und sich über die Schulter legte. Selbst wenn er noch bewusstlos war, konnte man ihn so zumindest von der Stelle bewegen.


      Blaze hingegen rannte weiter in Richtung Hao und kam auch schon bald bei dieser und ihrem Partner an. "Wir sollten weiter, sie haben mit Sicherheit zu viel Spaß an ihrem neuen Spielzeug als das sie uns einfach gehen lassen", grollte es und sah über die Schulter zurück zu den noch zurück gebliebenen. Leicht verengten sich die Augen des Guilmon, als es fest stellte, dass Jake noch immer unter der Dusche stand. Verdammt. So schnell wie Blaze bei Calhaora angekommen war, hetzte es auch schon wieder zurück zu Jake, um wenn nötig zu helfen. Fäkaliendusche oder nicht, man konnte seinen Partner nicht einfach einem so ekelhaft stinkenden Schicksal überlassen!

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      Jake redet mit: Lyxiria | Makku

      Blaze redet mit: Calhaora | Cadentia


      "Obscuritemon!"
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    • Die Numemon schienen, trotz dass ihre Ziele gleich nach Beginn der Attacke flohen, ziemlich erleichtert darüber zu sein. Ein dickes Grinsen zog sich über jedes Gesicht oben auf dem Felsvorsprung und sie schnatterten wild daher, als sie zusahen, wie ihre Hinterlassenschaften auf die unschuldigen Menschen hinabregneten. Besonders diejenigen, die zurückblieben, um einen ihrer gefallenen Kameraden vor der 'Überraschung' zu retten, nahmen sie dann ins Visier, als die anderen bereits außer Reichweite und in den Schutz des angrenzenden Walds gerannt waren. Es schien, als wären nicht alle Digimon so nett wie die Digipartner der neu auserkorenen Digiritter; und auch nicht annähernd so intelligent.


      Khiara "Cherry" Sullivan & Peak
      Noch wusste Sullivan nicht recht, warum ihr Digimon urplötzlich förmlich auszuflippen schien. Sie beobachtete voller Entsetzen, wie das eigentlich sehr ruhige und sozial bedachte Pflanzen-Digimon die Früchte, die es gesammelt und an die Gruppe verteilt hatte, von jetzt auf gleich fallen ließ und die Emo-Tusse förmlich anschrie. Allerdings erkannte die Blondine nur wenige Sekunden später, warum es das getan hatte. Direkt vor ihren Füßen landete ein nasser Haufen mit einem stereotypischen PLATSCH!. Erschrocken stolperte Khiara einen Schritt rückwärts und richtete ihren Blick auf das rosafarbene Gebilde. Der Geruch, der ihr daraufhin in die Nase stieg, war absolut widerwärtig. Für den Bruchteil einer Sekunde dachte sie sogar, sie müsste sich auf der Stelle übergeben. Dass sie das nicht tat, war ein reines Wunder, und bald darauf nahm sie ihre Beine sprichwörtlich in die Hand und rannte. Sie glaubte sogar, dass sie ein oder zwei Mal punktgenau auf den Rücken getroffen wurde. Gott, wie sollte sie diesen Gestank jemals wieder loswerden?!

      Während Cherry also ihren Rückzug zusammen mit den anderen antrat, versuchte Peak ihr Bestes, dem Fäkalien-Regen auszuweichen. Im Gegensatz zu seiner Tamerin bemerkte das Digimon allerdings schnell, dass einer der Menschen offenbar noch immer in Schwierigkeiten war und eilte zurück. Es war einfach nicht der Typ dafür, andere für das Wohl eines Teammitglieds schuften zu lassen. Nein, es rannte zurück und benutzte die 'Giftiger Efeu'-Attacke, die es gegen das GeoGreymon im Menschen-Labor eingesetzt hatte, diesmal um eine pflanzliche Stütze aufzubauen und die Beine des bewusstlosen Makku davor zu bewahren, auf dem bereits vollkommen von Hinterlassenschaften überzogenen Boden zu schleifen.


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      Khiara redet/interagiert mit: n/a

      Peak redet/interagiert mit: Makkusu ( @Leafos ) // Lyrixia ( @YnevaWolf )

      by Rhaast & HAPPY HALLOWEEN!
      Gib mir einen Namen~!
    • Makkusu & Victor
      Das Lecken von Hati brachte zunächst überhaupt nichts, jedoch kam nach einigen Versuchen schließlich der leuchtende Speichel, der bereits Ly geholfen hatte.
      Danach machten sich Ly und Jake bereit Makku wegzutragen. Peak unterstützte die beiden dabei. Aus einem anderen Blickwinkel sah Victor jedoch,
      dass die Numemon nun die vier anvisierten. "Die Mistviecher haben euch im Visier! Macht euch weg!", sagte er.

      Doch kaum, dass Victor seine Warnung ausgesprochen hatte, flogen auch schon die Fäkalien auf Makku, Ly, Jake und Peak. "Scheiße... Im wahrsten Sinne des Wortes!"
      Victor stellte sich schützend vor die Gruppe und fing die Haufen ab. Währenddessen kam Makku auch wieder zu sich. "Vic...tor." stammelte er, noch völlig benommen.
      "Mach dir keine Sorgen um mich, das bisschen Kacke macht mir nichts aus. Und jetzt verzieht euch lieber. Diese Ekel setzen zu einem neuen Angriff an!"
      Makku fasste an das Digivice, welches ziemlich warm war. Zudem ließ auch Victors kampflustiger Blick ließ darauf schließen,
      dass die Digivices auch mit den Emotionen der Partner in Verbindung stehen. "Ich kümmer mich um die. Bringt Makku bitte von hier weg.
      Das kann gleich ziemlich ungemütlich werden." Danach stürmte er auf die Numemon zu.

      "Dieses Digimon... Es heißt glaub ich Blaze oder so. Es kann doch Feuerbälle schießen. Das könnte ich gebrauchen." , dachte er als er Blaze sah,
      welche gerade in die andere Richtung zu der Gruppe rannte. "Hey du! Ich brauche deine Hilfe um die Numemon zu verjagen.
      Kannst du deine Feuerbälle auf die Viecher schießen? Ich attackiere sie aus der Nähe, ok?", rief das blaue Drachendigimon zu Blaze.

      Makku versuchte in der Zwischenzeit auf die Beine zu kommen. "Wartet, ich glaub ich schaff das allein", meinte er zu den anderen.
      Jedoch sackte er nach kurzer Zeit wieder zusammen, da seine Beine weich wie Pudding waren. Glücklicherweise wurde er noch halb von Jake, Ly und Peak gestützt,
      welche ihn auffangen konnten. "Wird wohl doch nichts..."

      "Ich hoffe Victor passiert nichts... Er ist stark, aber gegen so viele Numemon hat er doch keine Chance."
      Dabei umklammerte er mit der einen Hand sein Digivice welches noch stärker glühte als vorher..

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      Victor interagiert/redet mit Ly, Jake, Peak und Blaze
      Makkusu interagiert/redet mit Ly, Jake und Peak

      @YnevaWolf, @shu, @Obscurite
      Avatar und Signatur made by me
    • Calhaora & Cadentia




      Immer noch im Schutze des Waldes beobachtete Hao das Treiben. Einige ihrer Leidensgenossen waren immer noch auf der Flucht. Hao war schließlich gleich als allererstes losgesprintet.
      Was sie jedoch ein wenig verdutzt feststellte war, das eines der anderen Digimon sie ansprach. Es sagte genau das, was sie sich dachte - das sie einfach gehen sollten - bemerkte jedoch, das es dem "Ohnmächtigen" immer noch eher bescheiden ging und machte sich zurück zu eben diesem um zu helfen. All dies geschah bevor Hao überhaupt eine Antwort formulieren konnte, und daher schaute sie weiter zu.

      Sie sah es ja gar nicht ein, in dieses Minenfeld aus Kacke zurückzukehren. Auf ihrer Flucht hatte sie nicht all zu viele Treffer kassieren müssen und es stand gar nicht in ihrem Sinn, das jetzt herauszufordern. Zumal es ihrer Meinung nach genug waren, die dem Jungen halfen.
      Daher entschied sie sich zu warten bis die anderen auch endlich angekommen waren, alles ein-und zusammengesammelt war, und sie endlich in Ruhe überlegen konnten was zu tun war.


      Cadentia selbst hatte ebenso mit aufgestellten Ohren neben ihrer Pertnerin Stllung bezogen. Wie auch diese schien sie nicht übermäßig daran interessiert noch mehr an den handlungen Teilzunehmen. Würden sie es alle einfach ignorieren, würde es den Numemon schlicht und ergreifend zu langweilig werden und sie würden damit aufhören.
      Daran schien jedoch keiner zu denken. Nein sie würden die Meute in ihrer Hilfbereitschaft scheinbar nur noch mehr anstacheln.
      Daran wollte sich die Fuchsraptorin einfach nicht beteiligen. Es war schon schwer genug sich den Mist aus dem Fell zu kratzen.

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      Hao redet/interagiert mit: n/a

      Cadentia redet/interagiert mit: n/a
    • Lyxiria

      Noch ehe Makku richtig wach war, war auch schon Jake heran. Gemeinsam hiften sie den noch immer benommen Digiritter hoch und Ly legte sich einen Arm über ihre Schulter um sein Gewicht besser tragen zu können. Doch ehe sie auch nur einen Schritt machen konnten, war auch schon Peak heran und half mit ihren Tentakelfingern Makku zu tragen. Dankbar lächelnd sah sie das Pflanzendigimon. "Jetzt aber los.", bestätigte sie Viktors Worte. Doch schon nach wenigen Schritten begann sich Makku zu rühren und befreite sich schließlich auch aus ihren Griff. Ly konnte gerade noch an ihn greifen ehe er stürzte.
      "Männer, alles nur Idioten.", fluchte sie leise, ehe sie ihren Griff erneute und Viktors Partner schließlich mit Hilfe von Peak und Jake weiter schleiften. "Anstatt einfach zu bleiben und noch zusätzlich aufhalten, weil man aus Stolz lieber allein gehen will, obwohl man gerade eben noch wie 'ne Leiche am Boden lag.", keuchte sie weiter. Es war ihr egal, was die beiden Männer von ihr dachten - gerade war sie einfach nur genervt und gestresst. Erst stundenlang im Bus in einer Bullenhitze durchs Land fahren, dann Eier aus Licht, die zu Digimon wurden, Angriff anderer Digimon, Reise in eine andere Welt, Dusche mit Fäkalien... da durfte ein sturer Kerl auch mal den geduldigsten Menschen aus der Haut fahren lassen.
      Durch Viktors Einsatz schien der Regen auch nachzulassen, so dass das Vierergespann fast unbehelligt den Wald erreichten.
      Erst bei den anderen angekommen, ließ sie Makku vorsichtig auf den Boden gleiten, ehe sie sich selbst auf die Erde setzte und erst mal wieder zu Atem kommen musste. Erschöpft legte sie den Kopf auf die angezogene Knien sinken. Allerdings nicht lange, denn da spürte sie schon die schlabbrigen Küsse ihres eigenen Partners.
      Stirnrunzelnd sah sie Hati an, der schwanzwedelnd neben ihr saß und sie treuherzig ansah. Erst jetzt wurde ihr bewusst, dass ihr Digimon die ganze Zeit neben ihnen hergelaufen war anstatt sich nützlich zu machen.
      "Hilf Viktor."

      Hati

      Das Digimon war äußerst besorgt um seine Partnerin gewesen. Er konnte es nicht fassen, dass sie einfach in dem Bewurf der Numemon sitzen blieb, nur um dem anderen Menschen zu helfen, wo er selbst ihn doch aufgeweckt hatte. Trotzdem - oder gerade deswegen - tat er, was in seiner Natur war und blieb bei ihr. Da Viktor sich bereits um den Schutz der Gruppe kümmerte und Peak beim tragen half, nahm er es sich zur Aufgabe, die kleine Gruppe in die richtige Richtung zu treiben. Das die vier keine Sheepmon waren, die man hüten konnte, kam ihm nicht in den Sinn. Er reagierte einfach nur instinktiv.
      Als die Vier schließlich in Sicherheit war, blieb er direkt an Lys Seite, obwohl sie wegen der Fäkalien bestialisch stank. Erst als sie ihn ansah und ihm einen Befehl gab, erinnerte er sich, dass da noch andere Mitglieder der Gruppe in der Schusslinie standen.
      "Okay!", sagte er und stürzte entschlossen zurück. Scheinbar betrachtete Ly die Anderen als eine Art Rudel - warum sonst sollte sie deren Sicherheit vor ihrer Eigenen setzen? Also würde Hati die Gruppe auch als sein Rudel betrachten. Und das bedeutete, dass er die Leute genauso beschützen musste, wie er es auch bei Ly tat.
      Kaum, dass er wieder bei den beiden Zurückgebliebenen angekommen war, sah er die Numemon an, die gerade dabei waren neue Häufchen zu formen, um sie auf Viktor zu werfen, holte tief Luft und kläffte sie mit einem kräftigen "Retriever-Bark!" an. Jene Digimon, die die kräftige Schallwelle auch traf, ließen die Häufchen fallen und waren für einige Augenblicke paralysiert.
      "Brauchst du Hilfe?", fragte er Makkus Partner, kaum das er dort angekommen war.


      Lyxiria spricht mit Makku ( @Leafos ), Jake ( @Obscurite ) und Peak ( @shu )
      Hati spricht mit Viktor ( @Leafos ) - Blaze ( @Obscurite ) sollte ihn ansonsten auch hören und darf sich deswegen auch angesprochen fühlen. ;)
    • Marina "Jake" & Blaze (Guilmon)

      Als Blaze sich in Richtung der Menschen bewegte, wurde es relativ schnell von dem blauen Partner des bewusstlosen Jungen abgelenkt. Sein Blick wandte sich in Richtung des Veemon und auf die Aufforderung des Digimon hin blickte das Guilmon in Richtung der angreifenden Sukamon. Wäre es wirklich eine gute Idee die feindlichen Wesen anzugreifen? Tatsächlich war es sich da alles Andere als sicher. Mit einer Menge Pech würde es darauf hinaus laufen, dass die gegnerischen Digimon von den Angriffen nur noch aufgewiegelter reagieren würden. Und ob das wirklich etwas war, was die DigiRitter und ihre Partner gerade gebrauchen konnten... da war es sich alles andere als sicher. Leise grummelnd nickte es dennoch.
      „Ja. Gute Idee.“ Viel mehr Möglichkeiten gab es nicht. Etwas grummelnd wandte sie sich wieder den Sukamon zu, das Labramon für den Moment mehr oder weniger ignorierend. Da es allerdings bereits einen Angriff gegen sie genutzt hatte, wäre es nun wohl doof nicht einzustimmen. Ihr Maul leuchtete wieder in dem altbekannten Rot auf und im nächsten Augenblick schoss ein neues Plasma-Geschoss in Richtung der stinkenden, gelben Kothaufen. Die Getroffenen jaulten vor Schmerz auf, den eine solch plötzliche Verbrennung mit sich brachte und verschwanden teilweise so schnell wie sie konnten oder begannen bei einem Streifschuss nur damit, zu versuchen in noch höherer Rekordzeit mit Fäkalien zu schmeißen.

      Jake sah währenddessen zufrieden zu, wie Makku immer mehr an Bewusstsein zurück erlangte. Das er allerdings sogleich versuchte sich aus dem Griff und somit der Hilfe der drei Beteiligten zu befreien, stieß auch ihm eher sauer auf. Auch wenn er das nicht allzu deutlich zum Ausdruck brachte wie Lyxiria. Das diese da auch direkt alle Jungs mit ins Boot zog, ließ ihn lediglich leicht aufseufzen. Wirklich angesprochen fühlte er sich tatsächlich auch nicht. So wie er sich selbst kannte würde er wohl nur noch eher aus den Lappen hängen und sich schieben lassen müssen. Sonderlich robust war er immerhin nicht.
      „Wir sind gleich hier raus“, versuchte er also mehr oder weniger die wütende Lyxiria aufzumuntern, während das Palmon mit ihnen weiter in Richtung Wald zusteuerte. Er bemerkte zwar, dass Blaze nicht mehr folgte und zurück blieb, aber bis auf über die Schulter zu seinem Partner zu sehen war derzeiten nicht wirklich möglich.
      Anders als bei Makku reagierte sein Digivice kein Stück. Kein leichtes Leuchen, kein Stückchen Vibration... er schluckte leicht bei dieser Erkenntnis und seufzte leicht. Blaze, Hati und Viktor würden es sicherlich schaffen, gegen diese Viecher anzukommen. Viel mehr als mit Fäkalien zu schmeißen schienen sie immerhin nicht drauf zu haben...
      Bei Calhaora angekommen atmete Jake leicht aus, bemüht, nicht allzu sehr mit der Nase zu atmen. Er sah wortwörtlich aus wie Scheiße und roch vermutlich auch dementsprechend. Und zugegeben... meist war er nur auf seine Nase stolz, die hervorragend funktionierte. In Situationen wie diesen leider ein bisschen zu hervorragend.
      Trotzdem wagte er langsam einen Blick in Richtung Lyxiria. Zugegeben... er wartete noch immer auf eine kleine Antwort ihrerseits. Auch wenn die Frage noch nicht gestellt worden war, in seinem Kopf schwirrte sie durchaus ein klein wenig herum. Wirklich der passende Moment um sie nach ihrer Pistole und offensichtlichen Kampferfahrung zu fragen (immerhin konnte nicht jeder einfach so eine Pistole auf etwas richten und ohne auch nur zu zucken schießen) war dies hier allerdings nicht, sodass er sie lediglich eines ruhigen Blickes bedachte, ehe er sich wieder den Kämpfenden zuwandte.
      „Wir sind im Wald! Kommt schnell hinterher!“, versuchte er die Digimon dazu zu bringen, kehrt zu machen und mit ihnen weiter zu rennen. Ablenkung schön und gut, aber er würde sicher nicht ohne Blaze weiter gehen!

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      Jake spricht/interagiert mit: Allen kämpfenden Digimon @YnevaWolf | @Leafos ; Peak @shu ; Lyxiria (YnevaWolf)
      Blaze spricht/interagiert mit: Hati @YnevaWolf | @Leafos

      "Obscuritemon!"
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    • Ob es eine gute Idee war, die Numemon* direkt anzugreifen, wenn sie bereits dabei waren, die vermeintlich bösartigen Eindringlinge aus ihrem Territorium zu vertreiben, ließ sich nicht eindeutig sagen. Immerhin waren es Gegner und einen Gegner sollte, trotz der in diesem Fall recht offensichtlich fehlenden Stärke und Intelligenz, niemals unterschätzen und blindlings in einen Kampf rennen. Die Absicht der drei Digimon, die teils von ihren menschlichen Partnern, teils untereinander, aufgefordert wurden, sich an der Aktion zu beteiligen, schlug allerdings genau in das erwartete Ergebnis ein. Die Nacktschnecken-Digimon auf dem Felsvorsprung wurden paralysiert, von Schrotkugeln getroffen, durch heißes Plasma verbrannt und -- als Victor es endlich die Felswand hinauf schaffte -- auch noch physisch geradewegs verprügelt. Viele Numemon bekamen kalte Füße und die Attacken, die sie abbekamen, reichte ihnen offenbar mehr als genug, um den Rückzug anzutreten. Numemon waren immerhin nicht dafür bekannt, besonders mutig oder ehrenvoll zu sein. Und bald verebbte die Fäkalien-Attacke genauso schnell wie sie gekommen war. Die feindlichen Digimon zogen sich teils schreiend, teils fluchend, in ihre dunkle, feuchte Höhle auf dem Felsvorsprung zurück und ließen von den Menschen und ihren Digipartnern schlussendlich gänzlich ab.


      Khiara "Cherry" Sullivan & Peak
      Wenn Peak ehrlich war, hatte es sich das Tragen eines Verwundeten leichter vorgestellt. Während die pinken Kackehäufchen auf die Truppe niederregneten und die ersten spontanen Angriffspläne ausgearbeitet und durchgeführt wurden, entschied sich Makkusu offenbar dazu, endlich aufzuwachen und prompt zu versuchen, auf eigenen Beinen die Flucht zu ergreifen. Dass das nicht so klappte, wie er sich das offenbar vorgestellt hatte, war, offenkundig, keine Überraschung für das Pflanzen-Digimon. Anders als Lyrixia fauchte es den jungen Mann allerdings nicht an. Mehr als ein irritiertes "Hoppla!" verließ ihren Mund nicht. Ziemlich schnell hatte sie ihren Efeu-Griff um die Beine des Menschen wieder gefestigt und zu dritt schleppten sie den schwachen IT-Studenten zum angrenzenden Wald, an dessen Rand der Rest der Menschengruppe bereits auf sie wartete. Es hatte dabei gar nicht bemerkt, wie Lyrixia ihm zuvor zugelächelt und es motivierend aufgefordert hatte, mit der Schleppaktion zu beginnen. Viel zu fokussiert war das Palmon auf die Aktion selbst, ja, man konnte fast schon von einer gewissen Verbissenheit sprechen. Immerhin kannte es die Ausmaße, die eine solche Attacke von Numemon annehmen konnte und es wollte, offen gestanden, so schnell wie möglich aus dem Wurdradius der Scheißhaufen entkommen.


      Da sie dies nun jedoch endlich geschafft hatten, zogen sich die Tentakelfinger des Rookie-Level-Digimons wieder auf die Normallänge seiner eigentlichen Finger zurück. Ein wenig erschöpft schnaufte Peak, bevor es fast hektisch aufblickte, die Augen panisch den Waldrand abcheckend, bis es endlich die Form seiner Tamerin erkannte. Ein letzter Blick auf Makkusu, dann auf Lyrixia und Jake, bevor es, mehr zu sich als zu irgendjemand anderem, nickte und davon sprintete. Als es bei Khiara ankam, den bestialischen Gestank ignorierend, der die Gruppe nun komplett einhüllte, folgte es dem Blick seiner Digiritterin und sah, wie sich die Numemon als Antwort auf die Angriffe der Partnerdigimon der anderen recht schnell wieder zurückzogen. Es seufzte, die blätterartigen Arme vor der Brust verschränkt und wandte sich an die Schwarzhaarige, die die Situation überhaupt erst ausgelöst hatte: "Das nächste Mal fragst du nach, bevor du irgendwelche wildfremden Digimon ansprichst! Oder du benutzt zumindest dein Digivice!" Es hatte schon etwas Humoristisches an sich, von einem kleinen Pflanzenkübel angeschnauzt zu werden...

      Khiara hingegen schien das eher wenig zu interessieren. Diese eine, letzte Situation war der schlussendlich sprichwörtliche Tropfen gewesen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hatte, und bald darauf sank sie auf dem anfangenden Waldboden auf die Knie. Ihre Klamotten und ihre Haut waren von ekelhaft klebenden, pinken Flecken übersät und der Würgereiz zwang sie dazu, zwischen ihren Tränen hin und wieder recht ungeniert zu seufzen und hicksen. Normalerweise hasste sie es, sich zu übergeben, aber in diesem Moment kam ihr das doch tatsächlich als das angenehmere Übel vor. Wo waren sie nur gelandet? Wo hatte ihr Vater sie gottverdammt nochmal angemeldet...?! War das hier alles echt? Oder war das nur eine kranke Entertainment-Show von irgendwelchen Psychopathen? Es war wohl untertrieben zu behaupten, dass Sullivan einem Nervenzusammenbruch nahe war. Wenn man bedachte, dass solche Vorkommnisse nicht zu ihrem normalen Tagesalltag gehörten, dann konnte man das sogar ansatzweise verstehen...


      In den Baumwipfeln versteckt, da saß ein weiteres, fremdes Digimon. Mit großen, erstaunten Augen beobachtete es still und leise die Gruppe, wie sie sich langsam wieder sammelte und um die Verwundeten kümmerte. Es war nur eines von aberhunderten Digimon, die den großen Datenstrom gespürt hatten, der von der Anomalie ausgelöst worden war. Viele waren geflohen, einige hatten es ignoriert und wieder andere waren gekommen, um sich das Spektakel anzusehen; und zu diesen gehörte auch der geflügelte Freund, der nun langsam auf vier kleinen Pfötchen den Ast entlang spazierte, um einen besseren Blick auf die Neuankömmlinge zu werfen. Natürlich wusste es, welche Spezies dort vor seinen Augen herumhantierte -- es waren Menschen. Viele Digimon hatten Angst vor ihnen oder sahen sie als Bedrohung an. Aber es gab auch eine Fraktion an intelligenteren Digimon, die das nicht so sah; die auf Frieden und Diplomatie zwischen Menschen und Digimon hoffte.

      Endlich fasste es also den Mut zusammen, seine kleinen Flügelchen zu schlagen und sich flatternd von dem Ast zu erheben. Wie ein orangenes Meerschweinchen mit Fledermausflügeln flog es direkt auf die Gruppe zu und nutzte die Ablenkung der Numemon aus, die etwa die Hälfte der Partnerdigimon der Menschen noch beschäftigte.
      "Ihr habt aber einiges an Aufsehen erregt, Pata-pat!" rief es aus. Dabei klang das kleine Patamon keinesfalls fröhlich oder neugierig. Es klang vielmehr besorgt, sah sich sogar ein oder zweimal um, bevor es zwischen den anwesenden Menschen hin und her flatterte. "Ihr seid ihr nicht sicher! Die Numemon sind wirklich euer kleinstes Problem, pat!"

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      Khiara spricht/interagiert mit: n/a

      Peak spricht/interagiert mit: Makkusu ( @Leafos ) // Lyrixia ( @YnevaWolf ) // Jake ( @Obscurite ) [sorta, lel] // Calhaora ( @Rhaast )

      Numemon sprechen/interagieren mit: Victor ( @Leafos ) // Blaze ( @Obscurite ) // Hati ( @YnevaWolf ) // Cadentia ( @Rhaast )

      Patamon spricht/interagiert mit: Makkusu ( @Leafos ) // Lyrixia ( @YnevaWolf ) // Jake ( @Obscurite ) // Calhaora & Cadentia ( @Rhaast ) // Khiara & Peak ( me )

      by Rhaast & HAPPY HALLOWEEN!
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    • Marina "Jake" & Blaze (Guilmon)

      Glücklicherweise wurde recht schnell ersichtlich, dass die Entscheidung, die Numemon anzugreifen, die Beste war die sie hätten tun können. Zufrieden sah Blaze zu, wie die grünen Schnecken sich umdrehten und so schnell wieder verzogen wie sie kamen. Die letzten Häufchen fielen vom Himmel, klatschten auf den Boden, ehe der ekelhafte Regen komplett stoppte. Da war wirklich ein Unwetter über sie hinüber gezogen...
      Die rote Echse erlaubte sich ein leises Seufzen, während die Hitze aus seinem Maul verschwand, welches sie bereits für einen erneuten Pyroball-Angriff vorbereitet hatte. Kurz sah sie sich um und versuchte ihre Mitkämpfer einmal aufmunternd anzulächeln. Hati war noch recht in der Nähe, während Viktor sich wohl mittlerweile die Wand aufgekämpft hatte. Zugegeben, in dem dichten Regen von pinken Häufchen war ihr das mehr oder weniger nicht aufgefallen. So oder so bewunderte sie die blaue Echse fast schon dafür, dass er sich den stinkenden Viechern tatsächlich weiter genähert hatte. Trotzdem würde sie ihn wohl die nächste Zeit meiden. Wenn auch nur ein wenig... immerhin rochen gerade nur sehr wenige Wesen besser als er.

      Schließlich wandte Blaze sich Hati zu, der ihr mit seinem Gebell ausgeholfen hatte. Ein erneutes Lächeln zuckte über ihr Maul und sie hob die Klauen etwas. „Hey, Hati, oder? Gute Arbeit. Danke für die Hilfe“, bedankte es sich höflich, ehe es sich nach ihren Partnern umsah. Die Silhouetten von ihnen konnte sie schließlich bei dem Wald entdecken, zu dem sie zuvor bereits geflohen war. „Lasst uns schnell zu den Anderen aufschließen!“, rief sie, nicht nur Hati sondern nun auch Viktor zu, ehe sie losrannte um die Menschen so schnell wie möglich einzuholen.

      Auch Jake fiel auf, dass der Regen von pinken Häufchen langsam aber sicher verschwand. Das 'Schlachtfeld' sah aus, als hätte sich ein Einhorn mit pinken Erbrochenen über die Ebene hergemacht. Und zugegeben... das half alles andere als gut um den anbrechenden Würgereiz zu unterbinden. Es war fast, als wäre jegliches Adrenalin, welches diesen Würgeinstinkt zuvor unterdruckt zu haben schien, mit einem Mal aus seinem Körper gewichen. Langsam aber sicher glaubte er, dass er ein Adrenalinjunkie sein musste, um in dieser 'Studie' zu überleben.
      Ein dezentes Seufzen entkam ihm, als er zusah, wie Khiara sich tränend hinsetzte und vor sich hin hickste, scheinbar zumindest die Geräusche vom Weinen unterdrückend. Und er konnte sie da definitiv verstehen.
      Langsam ließ er Makku wieder allein laufen, immerhin sollte er nun wieder wach und geheilt genug sein. Jake brauchte verdammt nochmal Ruhe. Einfach... einen kleinen Moment der Ruhe. Langsam lehnte auch er sich an einen Baum, nur um im nächsten Augenblick wieder hochzuschrecken, als das leise Flattern von Flügeln gepaart mit einem Aufruf an seine Ohren drang.
      Blinzelnd und verwirrt sah Jake auf und blickte direkt das Patamon an. Und Verwirrung war wirklich das Einzige, was sich in seinen Blick legte. Was... war... das? Die meisten der Wesen die er heute gesehen hatte wirkten ja noch irgendwie logisch, wenn man hier von Logik sprechen wollte, aber... war das ein fliegendes Meerschweinchen? Nun ließ Jake sich mit dem Rücken wirklich gegen den Baum fallen. Und er dachte eine laufende Pflanze wäre das Seltsamste was er heute sehen würde.
      „Unser kleinstes Problem?“, wiederholte er also fast schon ungläubig, das Meerschweinchen beobachtend. Zugegeben, die Wesen die zuvor im Labor aufgetaucht waren, waren definitiv deutlich gefährlicher gewesen als Kacke werfende Schnecken... „Was ist dann unser größtes Problem?“

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      Jake spricht/interagiert mit: Makku (@'Leafos') / Patamon (@'shu')

      Blaze spricht/interagiert mit: Viktor (@'Leafos'] / Hati (@'YnevaWolf')

      "Obscuritemon!"
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    • Makkusu & Victor
      Victor war selbst ein wenig überrascht, dass sein Vorhaben so gut geklappt hat. Mit einem "Danke, an euch beide. Alleine hätte ich das nicht gepackt.",
      wandte er an Hati und Blaze. Blaze war bereits auf dem Weg zum Rest der Gruppe, der hinter einigen Bäumen vor den Angriffen der Numemon ein wenig geschützt waren.
      "Ich glaube die hätten wir erst mal los." "Hoffentlich... Ich habe so ein dummes Gefühl, dass die Sache noch nicht vorbei ist." Victor folgte schließlich Blaze.

      Kaum angekommen erkundigte er sich gleich über Makkus Gesundheitszustand. Dieser war an einen Baum gelehnt, jedoch nun wach. "Hey wie geht's dir?",
      fragte Victor ihn. "Geht schon. Ich fühl' mich immer noch benommen." "Kannst du aufstehen?" "Keine Ahnung. Ich versuche es." Gestützt an einem Baum
      versuchte Makku langsam aufzustehen, untermalt von Victors Kommentaren, dass er langsam machen solle und vorsichtig sein soll. Dem Studenten war es unbegreiflich,
      dass sein Partner in einem Moment noch wortwörtlich die Scheiße aus seinen Gegnern ausprügelte und im anderen Moment sich um das Wohlbefinden anderer besorgt ist.
      Als ob Victor zwei Gesichter hätte.

      Währenddessen kam auch ein weiteres Digimon angeflogen. Es sah so aus wie eine Art Hamster oder Meerschweinchen mit Flügeln und warnte sie,
      dass sie hier nicht sicher sind. Auch wenn Victor eher misstrauisch gegenüber Fremden war, sagte sein Bauchgefühl, dass er Patamon vertrauen konnte.
      Zumindest wirkte es wie ein intelligenteres Digimon. "Das vermute ich auch. So dumme Digimon wie Numemon können keine so großen Gruppen bilden
      und vor allem nicht noch alle gezielt angreifen. Die würden sich alle selbst mit ihrer Kacke bewerfen, es sei denn sie hätten jemanden, der sie lenkt.
      Eine Art Boss oder Anführer. Ich habe die Befürchtung, dass sie genau diesen holen werden. Andernfalls machen sie einfach andere Digimon,
      die wesentlich stärker sind, auf uns aufmerksam."

      Danach wandte er sich an Patamon: "Hey, weißt du zufällig einen Ort, wo wir uns verstecken können?
      Oder vielleicht sogar übernachten? Ich glaub die Sonne geht bald unter und wir müssen sehen, wo wir schlafen.

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      Victor sprach mit Hati ( @YnevaWolf ) und Blaze ( @Obscurite )
      Victor sprach mit allen und Patamon ( @shu, @Rhaast, @YnevaWolf, @Obscurite )
      Avatar und Signatur made by me
    • Ly und Hati

      Als die Numemon sich endlich zurückzogen, jubelt Hati auf. "Wir sind spitze!", erklärte er zu niemand bestimmten.
      Mit der Rute wedelnd nickte er Blaze zu. "Hati. Genau. Und du warst auch nicht schlecht! Und du auch nicht.", erklärte er dem Schlumpf. "Da hochzuklettern und die direkt zu vermöbeln. Respekt." Übermütig drehte er sich voll Energie ein paar mal um sich selbst, bevor er bemerkte, dass die beiden anderen Digimon bereits auf den Weg zum Wald waren. Schnell folgte er ihnen.
      Da er als letztes und deutlich später als die Anderen ankam, bekam er nur so halb mit, was das seltsame Digimon sagte. Langsam ging er zu Ly, die einfach nur ruhig zu dem Flattermann aufschaute. Als Hati direkt neben ihr stand, legte sie gedankenverloren eine Hand auf seinen Rücken, während sie dem Gespräch lauschte.
      "Nicht nur ein Ort zum schlafen, sondern auch zum Waschen.", mischte sie sich in die Unterhaltung ein. "Aktuell riecht man uns bestimmt drei Meilen gegen den Wind. Den Gestank müssen wir loswerden bevor wir uns einen Schlafplatz suchen. Sonst finden uns die... größeren Probleme trotzdem." Langsam ließ sie den Blick über die gesamte Gruppe gleiten. Es gab eigentlich niemanden, der ohne einen Treffer davon gekommen war. Selbst Cherry, Hao und deren Partner hatten die charakteristischen Schmutzflecke an der Kleidung, obwohl sie deutlich schneller im Wald waren als alle anderen.
      Mühsam stand sie auf. "Und essen. Peak hatte uns zwar etwas gebracht aber nicht alle haben etwas nehmen können." Makku zum Beispiel, weil er bewusstlos war. Und sie selbst war auch leer ausgegangen.
      "Wir können ja nochmal nach was zu essen suchen und ihr folgt dem Patamon zu einem Versteck. Wir finden euch schon!", erklärte Lys Partner selbstbewusst und zeigte dabei mit einer Pfote auf seine Nase.


      Hati spricht zu erst mit Blaze ( @Obscurite ) und Victor ( @Leafos )
      Ly und Hati später sprechen mit allen, inklusive Patamon ( @shu ) ( @Rhaast ) ( @Obscurite ) ( @Leafos )
    • Das kleine, fliegende Meerschweinchen war definitiv mehr als erleichtert, dass es von den Partner-Digimon der Menschen nicht auf der Stelle angegriffen und womöglich schlimm verletzt wurde. Immerhin konnte man nie wirklich sicher sein, dass einem genug Vertrauen geschenkt wurde, um sich selbst und die aktuelle Situation sachgemäß erklären zu können. Dass die Angesprochenen das Patamon stattdessen direkt für voll nahmen, ihm Glauben und Vertrauen schenkten, und sich nicht dazu hinreißen ließen, es genauso verjagen zu wollen, wie die Numemon, ließ das kleine Tierchen also erleichtert aufatmen. Allerdings hielt diese Erleichterung nicht für lange an. Das Patamon war immerhin aus einem bestimmten Grund dort und ohne die Erfüllung seines Auftrags würde es nicht mehr zu seinem Anführer zurückkehren!

      Die Worte, die die Menschen und Digimon dem fliegenden Digimon also entgegen brachten, waren sowohl schlau und richtig, als auch ein guter Anstoß für die weiteren Antworten Patamons. Es nickte, auch wenn man das in seiner fliegenden Position nicht eindeutig als solches identifizieren konnte, und flog abermals aufgeregt zwischen den Menschen hin und her. Es war schlussendlich allerdings Lyrixias Worte, die das Patamon besorgt auf jene junge Frau zufliegen und sich auf dessen Schulter setzen ließ.
      "Nein, nein, nein! Ihr bekommt Essen bei meinem sicheren Unterschlupf. Nicht einfach trennen, pat!" Er schüttelte seinen kleinen Kopf und sah die Dame annähernd erbost an, bis es abermals abhob und sich bereits in Richtung Wald bewegte. "Folgt mir, pat! Unser Anführer wird euch alles erklären, jap!"

      Wie auf Kommando erschallte in der Ferne bereits das erste wütende Grollen, gefolgt von einem noch genervteren Aufstampfen. Es war, als wäre der Gestank der Fäkalien tatsächlich eine Art Lockduft, der noch stärkere und gefährlichere Digimon anzog. Entweder das, oder eine andere Macht war hier am Werk. Eine Macht, die sich noch keiner der vermeintlichen Studien-Teilnehmer ausmalen konnte...


      Khiara "Cherry" Sullivan & Peak
      Peak wäre wohl kein guter Digi-Partner, wenn es die Emotionen seiner Tamerin nicht wahrnehmen und darauf eingehen würde. Immerhin hatten sie alle beim Erhalt ihrer Digi-Eier einen besonderen Bund mit ihren jetzigen Partnern eingegangen und selbst wenn sie sich anfangs, oder auch fortwährend, nicht sonderlich gut miteinander verstehen könnten, so würden gewisse Situationen sie dennoch immer und immer wieder zusammen bringen. Die Beziehung zwischen Peak und Khiara war weder sonderlich eng ausgeprägt, noch wirklich feindlich gesinnt. Das lag schlussendlich jedoch nicht am Palmon selbst, sondern vielmehr an Khiaras Unwillen, die jetzige Situation und die dazugehörigen Komponenten als solche zu realisieren, gewissermaßen anzuerkennen. Es war einfach ihre Art, mit neuen, grusligen und frustrierenden Dingen umzugehen.
      Peak schien das allerdings nicht zu stören, oder zumindest nicht dahingehend zu beeinflussen. Nachdem es der Schwarzhaarigen also die Meinung gegeigt hatte, drehte es sich um und marschierte auf der Stelle zu seiner Tamerin, legte die pflanzlichen Arme um ihre Schultern und lehnte seinen blumenartigen Kopf an sie an. "Nicht weinen, Cherry", murmelte es. Den Namen hatte es wohl instinktiv entschieden. Dass sich das Patamon währenddessen über ihnen zu erklären versuchte, sie alle vor einem noch größeren Übel warnte, bekam das Pflanzen-Digimon mit, entschied aber, die anderen diese Angelegenheit regeln zu lassen. Zur Zeit musste es sich immerhin um wichtigere Dinge kümmern.

      Man mochte es nicht erahnen, aber Khiara reagierte tatsächlich auf die Berührungen ihres Digimons. Sie lehnte sich, wenn auch mehr unbewusst, an jenes an und hob eine Hand, um sich die Tränen mit ihrem nicht-beschmutzten Handrücken abzuwischen. Ihr kompletter Körper tat weh, und auch wenn es Menschen in ihrer kleinen, unfreiwilligen Gruppe gab, denen es deutlich schlechter ging, so war ihr das im jetzigen Moment egal. Und dass sich ihr Palmon tatsächlich um sie kümmerte, fast so, wie es ihre Mutter täte, war in der Tat ein verdammt gutes Gefühl. Ein Gefühl, das ihr zumindest einen Teil der überwältigenden Angst abnahm, und sie wieder einigermaßen klar denken ließ.

      Erst, als das Patamon die Gruppe förmlich dazu drängte, endlich aufzubrechen und ihm zu seinem Unterschlupf zu folgen, bewegte sich das Palmon wieder. Es versuchte, Khiara zu stützen, während jene, ohne jegliche Aufforderung, tatsächlich aufstand und sich bereit machte, der Gruppe stumm zu folgen. Ein traumatisches Erlebnis wie das Letzte war wohl genug, um sie zumindest für den Moment leise zu stellen.

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      Khiara spricht/interagiert mit: Peak (ich) // jeder, der sich verpflichtet/angesprochen fühlt!


      Peak spricht/interagiert mit: Khiara (ich)

      Patamon spricht/interagiert mit: Lyrixia ( @YnevaWolf ) // Makkusu & Victor ( @Leafos ) // Jake & Blaze ( @Obscurite ) // {Calhaora & Cadentia ( @Rhaast )}

      by Rhaast & HAPPY HALLOWEEN!
      Gib mir einen Namen~!
    • Ly und Hati

      Nun war Ly doch wieder misstrauisch. Wieso wollte das Patamon sie unbedingt davon abhalten, dass sie sich trennten? Wollte es sie zusammen in eine Falle locken? Und wer war dieser ominöse Anführer, von dem es sprach. Doch angesichts der Geräusche, die über den Wald halten, hatten sie im Moment wohl keine andere Wahl als dem Flattermann zu folgen. Ly würde also aufmerksam bleiben müssen und hoffen, dass irgendjemand aus der Gruppe eine etwaige Falle früh genug bemerkte, damit sie ihr noch entkommen konnten.
      Sie entschied sich allerdings nichts zu sagen. Ly befürchtete, dass der eine oder andere schon misstrauisch genug wegen der Pistole war und bevor sie das nicht aufgeklärt hatte, wollte sie nicht noch mehr spekulative Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
      Bevor sie der Gruppe folgte, stellte Ly sicher, dass auch jeder von ihnen auf die Beine kam. Makku schien noch etwas unsicher auf den Beinen zu sein, wurde aber von seinem Partner gestützt. Khiara schien seltsam ruhig und bedrückt und wirkte alles andere als die temperamentvolle Frau, die sie in der Einrichtung kennen gelernt hatte. Ly seufzte.
      "Hati, pass du auf, dass niemand zurück bleibt, ja?"
      "Aber ich will viel lieber bei dir sein!"
      Ly sah ihren Partner so lange streng an, bis dieser die Ohren flach anlegte und genau das tat, was Ly von ihm erbeten hatte. Sie selbst ging zu der Blonden, setzte ihr lytypisches Lächeln auf und passte sich dann ihren Schritten an. "War alles etwas viel heute, oder? Bin ich froh, wenn wir uns endlich hinlegen und schlafen können.", plapperte sie munter drauf los. Gut, dass sie es gewohnt war auch leise fröhliche zu plappern, so hallte ihre Stimme nicht durch den ganzen Wald und lockte die Probleme an. "Ob's da wohl Betten gibt? Und ein warmes Bad? Oder eine Dusche. Duschen wäre toll." Alles totaler Mist. Das wusste sie selbst. Aber mehr als die junge Frau etwas von ihren Sorgen ablenken wollte sie ja nicht erreichen. Und wenn es Khiara half ihr die Leviten zu lesen, weil sie so dumm war - bitte sehr.
      Hati indes kümmerte sich - mal wieder - um Makku und Victor. "Soll ich dich nochmal schlecken? Vielleicht gehts dir dann besser?", fragte er den jungen Mann. Und dann an den Schlumpf: "Soll ich machen, ja?" Im Gegensatz zu Ly achtet er natürlich nicht darauf seine Stimme etwas zu senken. Man konnte nur hoffen, dass er nicht laut genug sprach um alle anderen auf die Gruppe aufmerksam zu machen.


      Ly spricht mit Khiara und Peak ( @shu )
      Hati spricht mit dem ganzen Wald Makku und Viktor ( @Leafos )
    • Makkusu & Victor
      Makku versuchte sich mehrmals aus Victors stützendem Griff zu lösen, jedoch war sein Kreislauf noch ein wenig instabil, weshalb er nicht alleine stehen konnte.
      Nach einigen Malen fing an das blaue Drachendigimon an wesentlich stärker zuzupacken, damit er sich nicht nochmal aus seinem stützenden Griff löst. "Aua. Nicht so doll.",
      ächzte Makku. "Wenn du dich immer aus meinem Griff windest, obwohl deine Beine noch weich wie Pudding sind! Ich kann dich einfach hier im Dreck liegen lassen,
      wenn dir das lieber ist." Kurz darauf sprach Victor erneut mit ihm: "Sorry deshalb, aber wenn du dir nicht helfen lässt, dann muss ich halt direkter werden."

      Victor schaute danach in Lys Richtung und ließ seinen Blick dann auf Patamon schweifen. "Findest du nicht auch, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Ich weiß auch nicht,
      aber dass Patamon uns alle in einer Gruppe zusammenhalten will, ist mir ehrlich gesagt nicht ganz geheuer... Und ich glaube Ly sieht das ähnlich.",
      murmelte Victor leise zu Makku, sodass es niemand anderes hört?. "Findest du? Auf mich macht Patamon eigentlich einen freundlichen Eindruck.",
      "Ja, aber es könnte auch nur Schauspielern..." Das Gemurmel der beiden wird von einem "Soll ich dich nochmal schlecken? Vielleicht gehts dir dann besser?" unterbrochen.
      Es war Hati, der scheinbar in das Gespräch der beiden geplatzt ist. "Äh, nein danke, geht schon. Aber danke trotzdem.", entgegnete ihm Makku.

      "WIr sollten mit Ly sprechen.", sagte Victor. Also liefen sie ein Stück schneller um ein wenig aufzuholen. "Äh Ly, ich hab da mal ne Frage...", sagte Makku vorsichtig.
      "Lass mich das machen. Bei dir warten wir noch bis morgen ehe du zum Punkt kommst." Victor senkte danach seine Stimmlautstärke, damit nur die drei hören konnten,
      was er sagt. "Du misstraust Patamon auch, oder? Das kann man dir im Gesicht ablesen. Mich hat die Sache stutzig gemacht, als er so darauf bestand,
      dass wir zusammen bleiben müssen, ohne einen triftigen Grund." Victor schaute kurz nach vorne um sich zu versichern, dass Patamon nichts mitbekommt.
      "Ich werde Patamon beobachten und mich kampfbereit halten. Irgendwas stinkt hier. Und damit meine ich nicht die Fäkalien der Numemon."


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      Makku spricht mit Hati und Ly ( @YnevaWolf )
      Victor spricht mit Ly ( @YnevaWolf )
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    • Entgegen der offensichtlichen Bedenken und dem noch bedenklicheren Verhalten derer, die das Patamon derweil zu beschützen und führen versuchte, bekam das flatternde Meerschweinchen tatsächlich nichts von dem kleinen Komplott mit, den Makkusu und Victor hinter seinem Rücken mit Lyrixia anzuzetteln versuchten. Es war viel zu sehr damit beschäftigt, den richtigen Weg beizubehalten und unterdessen immer mal wieder Ausschau nach potenziellen Gefahren zu halten. Immerhin war es nicht sonderlich sicher dort, wo sie in diesem Moment waren.

      Es war mehr als verständlich und nachvollziehbar, dass gewisse Charaktere dem plötzlich aufgetauchte 'guten Samariter' misstrauten. Vielleicht lag es in der menschlichen Natur, oder es war grundsätzlich ein allgemeines Phänomen, dass schon seit Tausenden von Jahren das Überleben der verschiedensten Spezies gesichert hatte. Es wäre wahrscheinlich fahrlässig und äußerst gefährlich anzunehmen, dass, in einer Welt, in welcher man wortwörtlich mit Scheiße beworfen wurde, gleich die nächste Begegnung freundlich und zuvorkommend war. Man würde einem Bären im Wald auch nicht über den Weg trauen, wenn man nur kurz zuvor von einem Rudel Wölfe angegriffen wurde. Abgesehen davon, dass das Patamon wohl kaum wie ein großer, böser, hungriger Bär aussah...

      Nichtsdestotrotz kamen die Gedanken des kleinen, fliegenden Digimon gar nicht auf jene Höhe des Voraus- und Umdenkens. Nein, wenn man es genau nahm, dann war das kleine Ding sogar eine recht naive und leichtgläubige Kreatur. Es war nicht dumm per se; aber auch nicht das Schlauste. Mittlerweile hatte es sich ein wenig zurückfallen lassen und flog nun auf der Höhe Jakes. Vermutlich, um sich wenigstens mit einem der Menschen einigermaßen anzufreunden, wenn auch nicht komplett aus uneigennützigen Gründen. Es traf immerhin nicht jeden Tag auf Menschen!

      "Du bist nicht wie die anderen, pat!" sprach es, vielleicht ein bisschen zu laut, und definitiv zu fröhlich. Es grinste Jake förmlich an, bevor es sich auf seiner Schulter niederließ. Abermals sah es um sich, um sicherzugehen, dass sie noch immer in die richtige, ungefährliche Richtung gingen, bevor es sich abermals dem Menschen zuwandte.
      "Du bist wie Labramons Partner! Aber du siehst aus wie VeeMons Partner, pat!" Dass Digimon etwas von transsexuellen Gegebenheiten verstehen, sollte der Intelligente wohl nicht annehmen, aber das Patamon kam verdammt nah heran. Und es war eine Tatsache, die es zutiefst verwirrte. Denn theoretisch hatten die Digimon diesbezüglich keine waren Geschlechter vorzuweisen. Das mussten sie auch nicht, wenn man bedachte, dass sie sich auf gänzlich andere Art und Weise fortpflanzten.


      Khiara "Cherry" Sullivan & Peak
      Die Tatsache, dass sie wieder laufen musste, nachdem sie -- für ihre Verhältnisse -- schon so viel in so wenig Zeit hinter sich hatte, verkraftete die Blondine doch besser, als zunächst angenommen. Gestützt und begleitet von der sprechenden Pflanze, marschierte die reiche Dame dem fliegenden Meerschweinchen und dem Rest der Gruppe hinterher, als wäre all das ein absolut normaler Alltag. Dass sie sich soweit gefasst hatte, um nicht schluchzend hinter ihnen her zu humpeln, war wahrscheinlich ebenfalls eine verdammt große Errungenschaft für jemanden, der normalerweise Kaviar von einem Silberlöffel zum Frühstück schlürfte. Abgesehen davon, dass man das aufgrund irgendwelcher chemischen Reaktionen wohl gar nicht erst probieren sollte, aber davon wusste die junge Dame auch nichts.

      Viel überraschender war allerdings die Begebenheit, dass sich die junge Schützin, die zuvor im Labor noch ihr wahres, viel professionelles Gesicht als zuerst angenommen entblößt hatte, nun auf Sullivans Höhe zurückfallen ließ, um sich mit ihr zu beschäftigen. Ob sie mitbekommen hatte, dass Khiara zeitweilig einem Nervenzusammenbruch nahe war, oder ob sie lediglich Patamons Rat folgte, dass sie alle zusammenbleiben sollten, war Cherry in dem Moment nicht klar. Genauso wenig verstand sie demnach, was die Brünette eigentlich von ihr wollte. Ein Normaldenkender hätte sicherlich recht schnell realisiert, dass Lyrixia offensichtlich nur versuchte, Khiaras Gedanken auf eine mehr oder minder beruhigende und normale Situation, oder eben Eventualität, zu lenken. Die Göre selbst verstand das jedoch nicht zu jenem Zeitraum. Alles, was sie wahrnahm, war eine verdammt nervige Reizüberflutung. Und trotz dass die Partnerin von Labramon zuvor noch versucht hatte, mit ihr Frieden zu schließen, indem sie Peak Butterkekse angeboten hatte --, die nun wahrscheinlich auch niemand mehr bekommen würde... --, konnte Khiara in diesem Moment einfach nicht an sich halten. Sie holte tief Luft und wollte Ly gerade die Meinung geigen, dass sie sich 'um ihren eigenen Scheißkram kümmern' und sie 'verdammt nochmal in Ruhe lassen' sollte; doch dieses Vorhaben wurde recht zügig von Victor und Makkusu unterbrochen, die sich beide recht verhalten an die braunhaarige Waffenhalterin wandten. Aufgrund der eher geringen Lautstärke, die das blaue Digimon benutzte, konnte Cherry in ihrem jetzigen Zustand kein einziges Wort auf Anhieb verstehen. Und das machte sie gleich noch wütender.

      "Was wollt ihr eigentlich alle?!" erhob sie nun also die Stimme, viel lauter, als wohl ursprünglich gewollt. Ihre helle Stimme hallte gleich durch den Wald. Ob das eine gute oder schlechte Tatsache war, konnte jedoch niemand auf den ersten Blick erkennen. "Wie kleine Fünfjährige benehmt ihr euch! Sind wir jetzt in der Grundschule und tuscheln wie dumme Kleinkinder hinter Bäumen und Ecken?! Werdet erwachsen!" Oh, welch' süße Ironie die Blondine doch manchmal an den Tag legte...


      Ungeachtet der Vorkommnisse in den hinteren Reihen der Truppe, und ungeachtet des Gesprächs, das das Patamon mit dem Transgender-Vertreter der Menschen-Gruppe angefangen hatte, erreichten sie alle nach kurzem Fußmarsch das voreilige Ende des Waldes. Die immer dichter gewordenen Bäume lichteten sich wieder, und gaben den Blick auf einen See frei, der blau und unscheinbar unter dem doch recht eigenartig aussehenden Himmel ruhte. Nichts trübte den Blick auf den Grund, es war kristallklar und eine vollkommen unberührte Wasseroberfläche erstreckte sich wie ein riesiges Seidentuch über gut einhundert Meter vor ihnen. Am Ufer des Sees war eine menschlich anmutende Gestalt zu erahnen, die sich in jenem Moment aus ihrer zuvor am Wasser hockenden Position erhob. Je höher sie wuchs, desto deutlicher wurde allerdings, dass es kein Mensch war. Es war viel mehr ein aufrecht gehender, in teilweise Kleidung gehüllter Löwe, der sich in jenem Moment umblickte und mit seinem durchdringenden Blick die Gruppe fixierte. Wenige Sekunden später marschierte er auf leisen Tatzen auf sie zu und hielt etwa zwei Meter vor ihnen an.


      "Das sind sie?" fragte eine tiefe, sehr männlich klingende Stimme. Das Digimon wartete die Antwort des Patamon, das just dann auf ihn zugeflattert kam, gar nicht erst ab. Er beäugte die Truppe argwöhnisch, schien sich jeden einzelnen ganz genau anzusehen, bevor er abermals sprach: "Ich hätte... mehr erwartet. Immerhin gehen Gerüchte und Geflüster um. Die Menschen haben endlich ihre Truppen gesandt. Wie eine Armee seht ihr wirklich nicht aus..."



      Es war Khiaras Digivice, dass sich in jenem Moment fast augenblicklich zu Wort meldete: "Leomon; menschliches Tierdigimon; Typus: Serum; Attacke: Königsfaust."

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      Palmon redet/interagiert mit: {Jake ( @Obscurite )}


      Khiara redet/interagiert mit: Lyrixia ( @YnevaWolf ) // Makkusu & Victor ( @Leafos )

      Peak redet/interagiert mit: n/a

      Leomon redet/interagiert mit: {Jake & Blaze ( @Obscurite )} // Lyrixia & Hati ( @YnevaWolf ) // Makkusu & Victor ( @Leafos ) // Khiara & Peak (ich) // {Calhaora & Cadentia ( @Rhaast )}

      by Rhaast & HAPPY HALLOWEEN!
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    • Ly und Hati

      Bei Khiaras kleinen Ausbruch musste Ly nur noch breiter lächeln. Gut. Sie war vielleicht etwas laut, aber immerhin war sie auf andere Gedanken gekommen und nichts anderes hatte Ly ja gewollt.
      "Träume niemals die Träume der Erwachsenen, denn wirklich wahre Träume haben ganz allein die Kinder.", rezitierte sie grinsend einen Spruch aus einer älteren Serie, dann ließ sich sich langsam zurückfallen, um in Ruhe mit dem Veemon sprechen zu können. "Ja, trauen tue ich ihm nicht. Aber aktuell können wir wohl erst einmal nichts anderes tun außer ihm zu folgen. Wir sollten aber auf jeden Fall in Bereitschaft bleiben.", erklärte sie leise. "Und das wir zusammen bleiben hat zumindest einen positiven Nebeneffekt: wir bieten mehr Kampfkraft auf als der kleine Flattermann da."
      Einige Schritte später erreichten sie schließlich einen spiegelklaren See - und einen Löwenmenschen, der wohl auch ein Digimon sein sollte. Ly lauschte Leomons Worte, zog die Stirn kraus und gab sich einen Ruck, kaum dass der DigiDex verschwieg.
      "Eine Armee? Truppen? Wir sind hier eher aus Versehen hingeraten. Wir sind keine Aggressoren.", sagte sie sanft. "Und aktuell sind wir nur dreckig, müde, hungrig und verwirrt. Die einen mehr, die anderen weniger. Aber einen Krieg wollen wir nicht anzetteln."
      "Wer wollte auch so etwas?" Das war Hati, der einen aufgedreht-fröhlichen Ton angeschlagen hat. "Hast du dir mal DIE Muskeln angesehen? Also gegen den will ich nicht kämpfen!", erklärte er. Natürlich laut genug, damit es jeder hören konnte. Ly lief bei diesen Worten rosarot an, legt eine Hand auf seinen Kopf und strich ihm übers Fell. "Also so etwas sagt man normaler Weise nicht."


      Ly spricht mit Khiara ( @shu ), Veemon ( @Leafos] ) und Leomon (schon wieder Shu).
      Hati spricht mit Leomon (shu)
    • Makkusu & Victor
      "Gut, dass du mir glaubst.", antwortete Victor Ly. Sie wurden jedoch von Cherrys Geschrei unterbrochen, die sich beleidigt fühlte, weil die drei sie nicht mit einbezogen haben.
      Victor wollte gerade anfangen, sie auf seine übliche Art und Weise anzupöbeln, jedoch wurde er von Makku aufgehalten. "Lass sie einfach...
      Ich hab keine Lust auf noch mehr Streitereien." Normalerweise hätte das blaue Drachendigimon seinen Partner einfach ignoriert,
      jedoch hatte Makkus Gesicht wieder eine ungesunde Blässe angenommen. "Geht's dir gut? Du siehst nicht sehr gesund aus.", "Mach dir keine Sorgen,
      ich bin nur ein wenig Müde das ist alles." Makku gab sich alle Mühe weiterzulaufen, jedoch wurden seine Beine immer schwerer, was auch Victor, der ihn stützte, bemerkte.

      Schließlich war die Gruppe am See angekommen. Dort sahen sie ein löwenartiges, humanoides Wesen, das scheinbar Patamons Chef oder so ist.
      "Ob das auch ein Digimon ist...?" "Er labert irgendwas von Armee, Soldaten und so nen Kram und dass wir in seinen Augen nicht gut genug sind."
      Makkus Partner wollte gerade Leomon mit Fragen löchern, jedoch kam im Ly bereits zuvor. Plötzlich fing Makku, den Victor für ein paar Sekunden losgelassen hatte,
      an zu taumeln und nach hinten zu fallen. Glücklicherweise war der Drache schnell genug um ihn aufzufangen. "Alles in Ordnung?" Makku gab nur einen leisen Laut von sich.

      Victor blickte sich um. "Dieser Baum sieht gut aus, um ihn dort anzulehnen." Er führte Makku zu dem Baum, welcher sich mit Victors Hilfe hinsetzte.
      Darauf schlossen sich ziemlich schnell seine Augen. Einen Moment hatte Victor Angst, sein Partner hätte wieder das Bewusstsein verloren.
      Die gleichmäßige Atmung ließ jedoch darauf deuten, dass er einfach nur müde war und ziemlich schnell eingeschlafen ist. "Puh... Zum Glück!"
      Victor kramte in Makkus Rucksack herum und nahm die Decke heraus, die er vorher bereits um Makku gewickelt hatte.
      "Pfui Teufel. Die stinkt ja auch nach dieser Scheiße! Naja besser als frieren..." Er deckte Makku schließlich zu, damit er warm steckt und setzte sich zu Makku,
      um ihn im Auge zu behalten. Dabei fing er wieder an zu grübeln:

      "Wieso mache ich das überhaupt? Der Typ geht mir eigentlich am Arsch vorbei. Wegen seinem verrückten Plan stecken wir hier fest.
      Eigentlich würde ich hier ja lieber von hier abhauen, aber ich will ihn nicht allein lassen, weil ich mir warum auch immer, Sorgen um ihn mache...
      So ein gottverdammter Scheiß!"


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      Victor spricht mit Ly ( @YnevaWolf )
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