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Seelenreise

    • Seelenreise

      Seelenreise

      Hier stelle ich euch den Nachfolger von Bestie vor. Länge unbekannt, aber Endkämpfe wird es anders als im Vorgänger hier geben. Entscheidungen müssen fallen, für die in Bestie selbst kein Platz mehr war. In der Geschichte ist ein dermaßen großer Umbruch erfolgt, dass es nur folgerichtig ist, die beiden irgendwo voneinander zu trennen, auch wenn eine Verbindung selbstverständlich versteht.

      Prolog wird es für diese Geschichte gesondert nicht geben. Das sind mehr oder weniger Bestie #24 und #25, wenn man so möchte.

      Man muss Bestie nicht gelesen haben, um diese Geschichte zu verstehen. Stück für Stück wird alles erklärt, Charaktere und Zusammenhänge vorgestellt. Ein Nachteil ist es allerdings nicht, über noch mehr Details und Hintergrundgeschichte Bescheid zu wissen. Ansonsten ... lasst den neuen Anfang auch einfach so auf euch wirken. Wer auch nur geringfügig mit Mythologie, Sagen, Geisterglauben, der Thematik Tod und Wiedergeburt oder einem Abenteuer aus der Sicht eines Pokémon gefangen in der modernen, sehr menschfokussierten Welt zu schaffen hat, dem könnte diese Geschichte gefallen. Und wer nicht? Vielleicht genauso, vielleicht weckt diese Geschichte Begeisterung für bestimmte Themen und Standpunkte, was ich mir schließlich von allen meinen Werken erhoffe. Viel Spaß!

      (Gesondert noch mal vielen Dank an die zuckrige @San , die sowohl Bestie als auch ihren Nachfolger betagelesen hat, Merci <3)



      Kapitel I: Tamazono – Seelengarten



      Immer vorsichtig ein Flamara-Pfötchen vor das andere setzen. Kalten, harten Boden, uneben und gefährlich, betrat ich soeben. Lediglich das gespenstische Pfeifen des Windes zog durch die recht breiten Höhlenkorridore, an denen immer wieder nach Schwefel riechendes Wasser heruntertropfte und sich in kleinen Pfützen sammelte. Jeder hatte seine eigenen Vorstellungen von der Totenwelt gehabt – doch so trostlos und leer hätte nicht mal ich sie erwartet. Mich überkam das Gefühl, dass die Anzahl der leuchtenden Pilze stetig abnahm, je länger wir schweigend hinter unserer mittlerweile kettenrauchenden Fremdenführerin hertrotteten. Nur ihr Glimmstängel und das Feuer ihrer abstehenden Schweifspitze erleuchteten unseren Pfad. Selbst mit einem Herz voller Flammen fröstelte es mich, doch es erging niemandem anders. Stundenlang wandelten wir durch das monotone Tunnelsystem, sodass ich als einziges Pokémon außerhalb meines Ball verblieben war. Weniger, weil ich selbst ein Interesse hatte, mit schmerzenden Fußballen durch diese öde Umgebung zu trotten, als meiner jungen Trainerin beizustehen. Ihr Zustand hatte am Anfang rapide zwischen Ungläubigkeit, Schock und Panik geschwankt, doch mittlerweile wirkte sie gefasst. Es war nicht so, dass sie eine andere Wahl hätte, denn wenn wir sofort aufgeben würden, wäre unsere Chance auf ein Wiedersehen mit unseren Liebsten an der Oberwelt längst zu Staub zerfallen wie die Knochen der Dahingeschiedenen.
      „Alter … wann sind wir endlich daaahaaa?”, quengelte die Achtzehnjährige und durchbrach das Eis des Schweigens nach gefühlten Tagen als Erste.
      Rin machte sich nicht einmal mehr die Mühe, sich umzudrehen, als sie eine wenig gut gelaunte Antwort grummelte: „Wir befinden uns unter den Bergen wischen Wakayama und Nara. Da hier kaum jemand lebt … und damit auch stirbt, gibt es hier nicht viel zu sehen. Wenn ich das richtig einschätze, sollten wir die Kaiserlichen Ruinen der ersten japanischen Hauptstadt bald erreichen.”
      „Ich war schon mal in Nara.”
      „Aha.”
      „Ja, ernsthaft. Die haben richtig krass viele buddhistische Tempel! Wahnsinn, wie die Leute früher so auf Religion abgingen ...”
      Rin schnaubte verächtlich, als sie die nächste Zigarette zertrat: „Hier die Dings … Natsuki … Satsuki … die ist doch heute noch so.” Auch wenn das kurze Gespräch danach erlosch, hatte es zumindest Mins Aufmerksamkeit auf sich ziehen können. Ihr gedankenverlorener, starrer Blick füllte sich augenblicklich wieder mit Leben, als sie Rin und Misato ausgiebig musterte. Was ihr wohl durch den Kopf ging? Auch wenn sie mit vielen Menschen auf dem Kriegsfuß stand, so gab es doch bestimmt genug Leute, die ihr am Herzen lagen und für die sich eine Rückkehr lohnen würde, oder etwa nicht? Obwohl ich die Gelegenheit nutzte, während des Gespräches in eine Ecke zu trotten und kurz Wasser zu lassen, war ich plötzlich das Interessanteste, was diese Höhle zu bieten hatte. Je länger Min mich anblinzelte, desto mehr klappten meine Ohren nach unten und ein mulmiges Gefühl genierter Verlegenheit breitete sich in mir aus. Zusammengekauert verklumpte ich zu einem einzigen Fellball, dessen rote Beleuchtung soeben voll zur Geltung kam. Peinlich berührt blickte ich zu Boden und scharrte kleinlaut Sand auf – schau mir doch nicht dabei zu!
      „Wie süüüüß! Kawaii yo~! Mayu ist echt sooo … ich liebe sie, lass uns bald mal Pokémon tauschen!”, überkam die Schwarzhaarige mit den Strähnen ein Anfall von Fangirling, der für mich nicht so ungewohnt, aber in dieser Situation völlig unangenehm war.
      Auch wenn der letzte Halbsatz wahrscheinlich nicht ernst gemeint war, verhinderte Misatos Impulsivität, dass sie dies auch genauso auffasste: „Ich tausche ganz bestimmt nicht, das ist meine Mayu! Und … und schau ihr doch nicht zu! Das machst du bei Menschen doch auch nicht!”
      „Ja, das stimmt, aber unsere süße Mäiyu ist ein Tier, genau wie mein Kenta. Die ganzen Tiere blushen auch nicht so süß, deswegen habe ich weder so konzentriert hingesehen und vice versa. Ein Teufelskreis der Kawaiiness.”
      „Deine Töle ist ja auch ein Dulli, der rafft das eh net! UND NENN SIE NICHT MÄIYU VERDAMMT!”
      Das würde ich begrüßen. „Mäiyu”, war das der neueste Schrei? Jedenfalls hatte die verblüfft blinzelnde Min-yeon nicht wirklich damit gerechnet, dass die Oberschülerin sie dermaßen angiften konnte.
      Im Gegenteil, sie bekam noch mehr zu hören: „Manchmal glaube ich, dass Mayu viel schlauer ist als die gewöhnlichen Pokémon … als wäre sie fast so schlau wie ein Mensch. Also ein durchschnittlicher Mensch zumindest.” Und Rin? Sie hatte sich an eine Wand gelehnt und die Augen geschlossen, um wenigstens ab und zu etwas dösen zu können. Es war an der Zeit gekommen, sich wieder aufzurichten, zu meiner grünhaarigen Besitzerin zu stolzieren und mich schnurrend an ihrem Bein zu reiben, um so an meine Streicheleinheiten zu kommen. Eigentlich musste ich für diese sogar überhaupt nichts tun, aber es war allgemein bekannt, dass die mich glücklich anlächelnde Misato meine Zuneigung genauso genoss wie ich ihre. Vielleicht war diese für sie sogar noch viel wichtiger als für mich.



      „Tsugi wa – Támazono. Next stop - Tamazóno. Prochain arrêt – Tamazonó”, gab Rin ihre binnen Tausenden von Jahren gesammelten Fremdsprachenkünste zum Besten. Endlich … keine monotonen braunen, grauen, grünen und blauen Höhlensysteme mehr? Das Einzige, was tatsächlich mal für Abwechslung sorgte, war die Farbe des Gesteins. Wie viel Zeit vergangen war, wusste ich nicht, jedoch hatte ich zwischendrin einmal ausgiebig in meinem Pokéball genächtigt. Mir gefiel es nicht, wie sie plötzlich auf die Idee kam, ihren Pferdeschwanz aufzulösen, denn mit offenen Haaren sah sie mir viel zu Izanami aus.
      Die Erleichterung seitens Misato und Min war deutlich hörbar und machte sich ein einem lauten Seufzer bemerkbar. Als wir den letzten Felsvorsprung erreicht hatten, ließen sich die Beiden auf die Knie fallen, um mit funkelnden Augen das Lichtermeer zu betrachten, das unter uns auf uns wartete. Aufgeregt schnellten meine spitzen Öhrchen nach oben, mein Herzschlag stieg in unermessliche Höhen. Ein gewaltiger Hain wundervoller Kirschbäume erstreckte sich unter uns, obwohl sich die Blüten in der Oberwelt erst zwei Monate später öffnen würden. Während die meisten Bäume normalerweise weiß blühen würden, war das unter uns befindliche Tal in ein tiefe Rosa- und Pinktöne getaucht, wo zwischen den Ästen immer wieder rötliche und lila Knospen aufschimmerten. Auch in punkto Beleuchtung konnte Tamazono nicht besser ausgestattet sein. Zahlreiche runde Lichtkugeln in Weiß sowie den Regenbogenfarben erhellten den Ort in dieser so finsteren Welt ausgiebig.
      Mein Erstaunen konnte ich nur schwer geheim halten: „Wow … Tamazono … Park der Juwelen. Einen besseren Namen gibt es nicht.”
      „Doch, und zwar Park der Seelen”, entgegnete Rin trocken, während sie sich mit einem Arm an den blauen Felsen abstützte: „Vamos … ich will mich ausruhen.”
      Ich erstarrte.
      „Tama” konnte nicht nur „Juwel”, sondern auch „Kugel” oder wie in diesem Falle „Seele” bedeuten. Eine letzte steile Treppe aus morschem Holz führte uns ins Tal, sodass wir der unbeschreiblichen Schönheit dieses Ortes aus noch nächster Nähe Zeuge werden konnten. Auch meine Pfotenballen schmerzten und brannten furchtbar, aber immerhin hatten wir ein Ziel erreicht, an dem es sich ohne Zweifel einige Tage aushalten ließ. So wunderschön die bunt erleuchteten rosa Kirschbäume auch waren, erfasste der Anblick der Seelenkugeln mein Herz mit Traurigkeit. Aber letztlich passte alles zusammen, denn wie die vergänglichen Kirschblüten war auch die Verweildauer einer Seele an der Oberwelt begrenzt.
      „Krass, dass die auch im Februar blühen ...”, staunte Misato, die ihre Finger nicht von den eleganten Baumstämmen lassen konnte – ohne, dass es irgendwelche unangenehmen Folgen nach sich zog.
      Rin, die etwas gelangweilt und sicherlich auch geschlaucht hinter uns hertrottete, gab sich verständlicherweise weniger beeindruckt: „Ja, die blühen die ganze Zeit, tragen dafür aber nie Laub oder Früchte. Es ist das Beste, was ich den Seelen bieten kann, denn immerhin lieben die meisten Japaner seit Jahrhunderten die Kirschblüte. Selbst in den ersten Kulturen, die genau hier ihren Anfang nahmen, wurde die Schönheit der Sakura bereits besungen und niedergeschrieben. Über uns befindet sich Yoshino, das ebenfalls berühmt für dieses Naturwunder ist, wenn auch nur im April.” Ich hatte ein äußerst mulmiges Gefühl, als ich die Seelen betrachtete. Sie erinnerten mich an ein Feld, an dem man überall Luftballons angebunden hatte. Genau dieses Anbinden manifestierte sich in silbrig glänzenden, minimal transparent scheinenden Ketten, die ich ausgiebig beschnüffelte. Nicht nur, dass sie nicht den typischen Eisengeruch versprühten – die Ketten verbogen sich genau in die entgegengesetzte Richtung, sodass ich sie mit meiner Nase unmöglich berühren konnte.
      Min, ihre Arme locker hinter ihren Kopf geklemmt, gab sich nun auch nicht mehr mit gemütlichem Schlendern alleine zufrieden und stellte Rin eine Frage: „Yo Rina, ist der Drang der Seelen nach oben zu steigen so stark, dass sie eine Kette anheben können?”
      „Wenn sie nur ein Ziel hätten – aber das ist genau das Problem”, begann Izanami mit mittlerweile rötlich funkelnden Augen ihrem Schützling zu erklären: „Die Ketten selbst bestehen aus Energie, die wie ein Magnet alles Verstorbene anziehen und alles Lebende abstoßen. Ich muss hier deswegen stets die Ran- oder Rinform annehmen. Nun ist es so, dass die Seelen auf der Suche nach dem ewigen Paradies oder der Erlösung ziellos umherirren würden und sich unnötig in Gefahr begeben. Es sind immer noch Fragmente echter Lebewesen, die immer noch Wohlbefinden und Angst verspüren können.”
      „Aber die bleiben doch nicht für immer hier, oder?”
      „Nein, natürlich nicht. Kennt ihr die Geschichte vom Sensenmann?”
      „Äh … schon, aber ist das nicht ein Teil westlicher Kultur?”
      Daraufhin schwieg Rin und streckte lediglich ihren linken Arm nach vorne, um auf etwas zu zeigen. Eine annähernd zwei Meter lange, kristallblaue Sichel trieb nur ein Stück im Seelendickicht weiter ihr Unwesen, um die Ketten zu zertrennen. Nur wenige Momente später enthüllte sich uns auch die Kreatur, die dafür verantwortlich war – für das regelrechte Ernten von Seelen. Eine junge Frau um die Zwanzig, die ihre schwarzen Haare in zwei langen Pferdeschwänzen wie diese populäre Kultfigur namens Miku Hatsune trug, zerschlug einige der Ketten, um die abgetrennten Enden zu greifen und die daran befestigten Seelen in einen großen, schwarzen Sack zu stopfen. Ihre roten Augen und ihre blasse Haut erinnerten etwas an Izanami, doch ihr Blick wirkte relativ sanft und unbekümmert. Statt eines weißen Totenkimonos trug sie ein schwarzes Kleid mit einem glockenförmigen Rockteil, wie ein Mega-Guardevoir.
      An einen der ewigen Kirschbäume gelehnt, stellte Rin uns dieses Wesen vor: „Das ist Shinobu. Sie zählt zu den Shinigami. Das sind keine wirklichen Götter, sondern eher Geister, die sich um die Seelen Verstorbener kümmern, aber sie sind nicht in der Lage, auf der Oberwelt den Tod herbeizuführen. Shinobu, das sind unsere Gäste Misato, Min-yeon und Mayu. Seit Mussolini erfreuen sich offenbar Namen mit M international großer Beliebtheit.” Shinobu verneigte sich höflich und ließ ihren rubinroten Blick über uns schweifen. Bösartig wirkte sie wirklich kein bisschen, sogar die Seelen schien ihre Präsenz nicht wirklich zu beunruhigen.

      Plötzlich erschauderte ich bis ins Mark, als ein furchterregendes Gekreische und Geheule begann, um sich zu greifen. Die sonst so ruhig daher schwebenden Seelen rüttelten panisch an ihren Ketten, als würden sie vor etwas flüchten wollen. Über den Seelenfeldern bewegte sich ein Schwarm Drifzepeli und Driftlon, von denen einige mit ihren schnurartigen Gliedmaßen nach den Seelen griffen und an ihnen zogen. Keinem von ihnen gelang es, eine der leuchtenden Kugeln zu entwenden, doch dies schien die Geist-Pokémon nicht weiter zu kümmern, sodass sie unbekümmert weiterzogen. Als die violetten Ballons in der Dunkelheit verschwanden, beruhigten sich die Seelen wieder und das erschütternde Geschrei verebbte, sodass ich erleichtert meine Ohren wieder aufrichten konnte. Während Min und Misatos Gesichtsausdrücke irgendwo zwischen verwundert und verstört lagen, verzog Izanami keine Miene, denn sie dürfte mit der Situation bestens vertraut sein – so vertraut, dass sie nicht einmal ein einziges Wort über die Szene verlor.
      „Nun, bring’ uns bitte zur Erinnerungspforte von Tamazono. Ich verlaufe mich hier leider immer”, wies sie stattdessen ihre Untergebene an. Richtige Orientierungspunkte gab es hier tatsächlich keine, doch die Sichelträgerin lotste und zielsicher durch das Gelände. Was eine Erinnerungspforte wohl war? Misato jedenfalls hielt es für einen guten Zeitpunkt, ihre anderen drei Pokémon freizulassen.
      Während Sakuya und Denjiro neugierig die Kirschbäume und die Seelenketten beschnupperten, begab sich der mürrische Besenval demonstrativ in eine Sitzblockade: „Mademoiselle Misato, ich wünsche in meinen Pokéball zurückzukehren. Mir ist es schon zuwider, mit den ungehobelten Gestalten der Oberwelt zu agieren – was verleitet dich also dazu zu denken, dass ich auf eine Interaction mit diesen grotesken Kreaturen aus bin?”
      „Beweg dich, arroganter Opa”, zischte meine Schwester und schob den Pudel erfolglos mit ihrem Kopf voran, während dieser für das Aquana nur ein verächtliches Knurren übrig hatte. Ich eilte meiner Schwester sofort zur Hilfe und machte mir einen Spaß daran, mit ihr wie zwei Tauros den alten Griesgram über die blaugrüne Wiese zu schieben.
      „Schau, wie stark wir geworden sind!”, quiekte ich fröhlich und warf dem Hund ein triumphierendes Lächeln zu. Bis auf Rin konnte sich niemand ein Lachen verkneifen, auch nicht Shinobu, die Seelensammlerin.
      Diese leichte Überheblichkeit blieb jedoch bei einer arroganten Persönlichkeit wie Besenval nicht ohne Folgen: „Du bist nicht stark. So sehr ich dein Wesen schätze, bist du als Feuer-Pokémon mehr als erbärmlich, Mayu. Du wurdest bereits öfter tiefgefroren als die Spitze eures Japaner-Mont Blancs.” Ich zuckte abschätzig mit meinen Ohren, als ich von ihm abließ und tief in mich ging, um das Feuer in meinem Herzen zu spüren. Es brannte, es pulsierte, es loderte, voller Leben. Mich trafen seine Worte nicht, denn ich definierte mich nicht über meine ausbaufähige Kampfstärke, sondern über das innere Feuer, das ich mit den Anderen teilte, um sie zu aufzuwärmen.
      „Shinobu findet, dass du ein unkultivierter Bauer bist. Wie kann man so lange in Japan leben und den Namen des Fujisan nicht kennen?”, giftete Rin den Pudel an, während wir alle vor einem Torbogen aus hellblau leuchtenden Pilzen, der einen Höhleneingang einrahmte, Halt machten.
      „Und das kann sie mir nicht selbst mitteilen, weil …?”
      „Sie ist stumm. Und jetzt halt’s Maul, wenn du hier jemals wieder lebend weg willst. Lebend aus der Unterwelt weg wollen … ha- … hahaha!”
      Das schwarze Coiffwaff knurrte bösartig und brachte seine Abneigung gegenüber den beiden Unterweltswesen zum Ausdruck, während diese wortlos abdrehten und die ersten Schritte in die Höhle setzten. Diese Geist- und Dämonenwesen waren also allesamt in der Lage, die Pokémon zu verstehen …



      Kristallklares Wasser floss in einem erfrischenden Strom eine bläulich leuchtende Felswand hinab. Gierig leckte ich die erfrischende Flüssigkeit auf, die uns Rin damals als ungefährlich attestiert hatte. Jenseits dieser Kaskade gab es kaum einen Fleck, an dem man das blanke Gestein noch erkennen konnte, denn fast jeder Zentimeter war mit großen, langen spiegel- oder scherbenartigen Kristallen bedeckt. Ich berührte die glatte, kalte Oberfläche eines dieser Kristallspiegel instinktiv mit meiner Nase, als plötzlich ein intensiver Impuls meinen ganzen Körper durchschüttelte! Mir wurde auf der Stelle schwarz vor Augen, doch diese Finsternis löste sich im nächsten Moment auf, als ich mich plötzlich in einem Haufen roten Herbstlaubes wiederfand – lediglich für wenige Sekunden verharrte ich verblüfft in dem Blätterwirrwarr, bevor ich einen kräftigen Ruck verspürte. Erneut kehrte die Dunkelheit zurück, doch dann war ich wieder zurück in der Kristallhöhle, inmitten meiner Begleiter.
      „Fass’ das nicht an, Mayu ...”, murrte Rin, die ihre Arme verschränkt hatte: „Lass’ mich den Spiegel erst konfigurieren. Das ist die Erinnerungspforte von Tamazono, eine gigantische Datenbank, mit deren Hilfe wir Zugriff auf Szenen vergangener Leben haben. Denn wenn es darum geht, das Karma zu beurteilen, können wir uns nicht alles im Kopf behalten – deswegen dieser Ort, der uns Einblick in die Vergangenheit gewährt, sobald die Spiegel berühren. Probieren wir es doch einfach mit deinem Leben aus.” Die Todesgöttin legte ihre rechte Hand an den Spiegel, sodass dieser plötzlich in verschiedenen Rot- und Blautönen zu funkeln begann. Wenige Momente Geduld waren nun von Nöten, bevor … bevor … allen Anwesenden ein kleiner Abschnitt aus dem Leben der alten Mayu enthüllt werden würde. Jede einzelne Faser meiner Muskeln spannte sich an. Welche Szene würde es sein? Würde ich sie überhaupt wiedererkennen? Nicht nur die Kälte des Spiegels, die über mein Näschen in meinen ganzen Körper überging, ließ mich wie Espenlaub erzittern ...

      Creepy Compiègne
    • Zazou schrieb:

      Je länger Min mich anblinzelte, desto mehr klappten meine Ohren nach unten und ein mulmiges Gefühl genierter Verlegenheit breitete sich in mir aus. Zusammengekauert verklumpte ich zu einem einzigen Fellball, dessen rote Beleuchtung soeben voll zur Geltung kam. Peinlich berührt blickte ich zu Boden und scharrte kleinlaut Sand auf – schau mir doch nicht dabei zu!
      AWWW XD
      Joe: *Starrt Lava an * /auch wenn sie nicht pinkelt! ... gosh, dieser gedanke klingt so falsch. / *blinzelt * ... *Starrt dann weiter lavar an *
      lavar: oo
      Joe: O.O
      lavar: o:
      Joe: O.O
      Lavar: o: ?
      Joe: O.O
      Lavar: o.o' *blinzelt *
      Joe: es klappt nicht QwQ
      Lavar: was? O:
      Joe: obwohl. ôo eigentlich schon. *flufft sie * du bist süß! :D
      Lavar: o: ... was?


      Sehr schöen Beschreibungen hast du drin, dein Stil hat sich wieder ein Stück mehr in eine angenehme Richtung gewandelt :3


      Die Darstellung des Sensen.. eh.. "mannes" ist gelungen, interessant, mag ich O: :D


      Zazou schrieb:

      Seit Mussolini erfreuen sich offenbar Namen mit M international großer Beliebtheit.
      XDDDD
      ... *think * fällt mir ein Name mit M aus meinen Geschichten ein? "Manyu", aber das ist ja nicht sein richtiger Name ôo
      Margarete! .... ist seine Mutter xDD



      Besenval. Sitzblockade. Beste. xD



      Zazou schrieb:

      Ich eilte meiner Schwester sofort zur Hilfe und machte mir einen Spaß daran, mit ihr wie zwei Tauros den alten Griesgram über die blaugrüne Wiese zu schieben.
      „Schau, wie stark wir geworden sind!”, quiekte ich fröhlich und warf dem Hund ein triumphierendes Lächeln zu. Bis auf Rin konnte sich niemand ein Lachen verkneifen, auch nicht Shinobu, die Seelensammlerin.
      so kawaaiiii <3



      Zazou schrieb:

      Mich trafen seine Worte nicht, denn ich definierte mich nicht über meine ausbaufähige Kampfstärke, sondern über das innere Feuer, das ich mit den Anderen teilte, um sie zu aufzuwärmen.
      unglaublich hübscher Satz :)
      Isanya: *hält ihre Hand an ihr Herz * Die Macht, an sich und an andere zu glauben ist wärmer als jede Flamme.


      Oha, Stumme Sensenfrau O:



      Zazou schrieb:

      Die Todesgöttin legte ihre rechte Hand an den Spiegel, sodass dieser plötzlich in verschiedenen Rot- und Blautönen zu funkeln begann.
      Fies! und ein ebenso fieser Cliffhänger qwq



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    • New Story! And this time I won't just leave! I promise! ... just don't upload over five new chapters when I'm gone please. xD

      Naja, wie auch immer owo da ich im Moment keine wirklichen Geschichten präsent habe die du kennst und aus denen ich Charaktere kommentieren lassen könnte... I'm gonna do it all alone today. *sniff*. Die Kurai und Alexa Zeit ist ein wenig zu weit weg (2015 I think xD zumindest war da mein letzter Versuch einer Geschichte xD) um noch zu zählen :c

      Aaaalso, fangen wir mit Mayu an. So ein süßes Ding. Oh mein Gott, sie ist ja toll <3 So knuffig x3 Ich liebe knuffige Charaktere so sehr wie brutale oder absolut monotone, oh diese fiesen Vorlieben in Charakteren. Aber ehrlich, mit ein paar wenigen Taten ist sie direkt auf Platz 1 geklettert. Noch vor Toukas Picochilla Fluffy. Dabei heißt es sogar Fluffy. Naw <3 Aber ich muss zugeben, ich fand sie nicht wegen der Pinkel-Stelle kawaii xD Sorry Min, nah-ah. xD

      Zu Misato kann ich irgendwie noch nicht so viel sagen, bis auf das sie ihre Pokémon verteidigt und auch gut behandelt, was sie schonmal sympathisch macht c: (*hust hust* TOUKA. Von dem was ich von Yami no Honou gelesen habe -.o xD)

      Ran/Rin/Izanami - why not some more? XD Aber ehrlich, ich mochte sie schon in Yami unglaublich gern und das sie hier wieder auftaucht freut mich ungemein <3 Auch wenn ich mich frage wo Inari (das war sein Name, oder? qwq') ist, aber das ich das nicht weiß ist meine eigene Schuld weil ich Yami nicht zuende gelesen habe xD Naja, hoffe wir kriegen ihre Vulnona-Form Ran auch noch zu sehen, dann fühle ich mich wieder ein wenig heimisch xD

      Zu den Pokémon bis auf Mayu kann ich bisher kaum sagen, außer das ich Besenval bereits feiere xD Wie Sakuya und Mayu ihn da herum schieben ist aber wirklich knuffig <3

      Zu deinem Stil - der gefällt mir hier wirklich sehr, sehr gut! Ich hatte ja oft irgendwann wenig Lust weil dein Stil nie wirklich meinen Geschmack traf nach ein paar Kapiteln (Bei deinem Rainbow Girls Ding da konnte ich mir, ganz ehrlich, nicht einmal den Prolog antun. Da bin ich wohl nicht richtig für diese Art von Humor ^^' ), aber ich hoffe das es hier so bleibt wie es gerade ist! Auch wenn es natürlich schwer ist wirklich jeden Geschmack zu treffen, aber für mich ist er gerade perfekt, auch wenn ich den kleinen Ausfall von Misato, während sie mit Min redet am Anfang, wieder weniger gut fand xD
      Aber ich persönlich konnte mir alles relativ gut vorstellen, vor Allem die Umgebung und die Gefühlslage von Mayu. Die menschlichen Charaktere funktionieren bei mir vom Aussehen her noch nicht so wirklich, weil es da eher wenig Beschreibung gab, aber da es sich hier um eine Fortsetzung handelt, ist das nicht wirklich schlimm. Ich bin sicher die kann ich mir sonst noch zusammen reimen.

      Aber ich finde es wirklich toll wie alle deine Geschichten teilweise so zusammen fließen. Vor allem Min habe ich bisher ja in allen Geschichten gesehen die ich bisher (an)gelesen habe xD ... nicht viele, aber genug xD Ich glaube die Bilanz bezieht sich gerade auf Yami, Bestie, Miiiiin und die hier. Wobei vor allem Bestie und Miiiin nicht unbedingt meinem Geschmack entsprachen, von dem Sprachstil her, weshalb ich gerade erst recht positiv überrascht bin.

      Okay, das soll es für heute gewesen sein xD Freue mich schon auf ein neues Kapitel!

      <- Shizzle over and out!

      "Obscuritemon!"
      Banner by Shu <3
    • AWWW XD


      Ja aaaaaw, vielen Dank für eure lieben Kommentare! x3

      @San
      Joe: *Starrt Lava an * /auch wenn sie nicht pinkelt! ... gosh, dieser gedanke klingt so falsch. / *blinzelt * ... *Starrt dann weiter lavar an *
      lavar: oo
      Joe: O.O lavar: o:
      Joe: O.O
      Lavar: o: ?
      Joe: O.O
      Lavar: o.o' *blinzelt *
      Joe: es klappt nicht QwQ
      Lavar: was? O:
      Joe: obwohl. ôo eigentlich schon. *flufft sie * du bist süß! :D
      Lavar: o: ... was?
      Mayu: Lavar, du bist wirklich süß! *flufftorkelt auf sie zu und springt auf ihren Schoß ... schnurr*
      Misato: o.o Mayu geht fremd!
      Besenval: Das Mädchen wird albern ... quelle blague.
      Denjiro: Mayu, Mayu, Mayu! Ich will, dass du ihr das Gesicht ableckst!
      Sakuya: Tais-toi! :P Als weißer CIS-Heteromann und Unterdrücker ist deine Meinung heutzutage nichts wert, hast du denn nie Jäger und Sammler gesehen?
      Denjiro: *Ohrenzuck* Aber ich bin doch gelb ...
      Hina: Eigentlich heißt das asiatisch, mein Schatz.
      Sakuya: Aber der ist doch echt gelb! o_O
      Besenval: o.o Und aus genau diesen Gründen verachte ich das Fernsehen.


      Sehr schöen Beschreibungen hast du drin, dein Stil hat sich wieder ein Stück mehr in eine angenehme Richtung gewandelt :3
      Mayu: :3 *schnurr und abschleck*

      Die Darstellung des Sensen.. eh.. "mannes" ist gelungen, interessant, mag ich O: :D
      Shinobu: ... ^^

      XDDDD
      ... *think * fällt mir ein Name mit M aus meinen Geschichten ein? "Manyu", aber das ist ja nicht sein richtiger Name ôo
      Margarete! .... ist seine Mutter xDD
      Satsuki: Aus Lyn ... wird Min! Dx
      Min: .3. Die dunkle Seite der Min!
      Satsuki: Mit einer Tieerquälerin wäre ich sicher nicht befreundet.


      Besenval. Sitzblockade. Beste. xD
      Besenval: Irgendwie muss man ja politisch werden.
      Mayu: Wie Louis XVI? :^)
      Besenval: Tais-toi! Schweig! -.-


      Isanya: *hält ihre Hand an ihr Herz * Die Macht, an sich und an andere zu glauben ist wärmer als jede Flamme.
      Ran: Wtf ... o.o"
      Mayu: Ach Rana ... ): Auch du hast eine Flamme tief in dir! *flausch*
      Ran: Ihr seid mir ja so zwei Glücksbärchis ...


      @Obscurite

      Na du SHIZZLE! ;w;


      Aaaalso, fangen wir mit Mayu an. So ein süßes Ding. Oh mein Gott, sie ist ja toll <3 So knuffig x3 Ich liebe knuffige Charaktere so sehr wie brutale oder absolut monotone, oh diese fiesen Vorlieben in Charakteren. Aber ehrlich, mit ein paar wenigen Taten ist sie direkt auf Platz 1 geklettert. Noch vor Toukas Picochilla Fluffy. Dabei heißt es sogar Fluffy. Naw <3 Aber ich muss zugeben, ich fand sie nicht wegen der Pinkel-Stelle kawaii xD Sorry Min, nah-ah. xD
      Mayu: Aaaaw ;w; ... danke! *in den Schoß´hops und Köpfchen reib* :3
      Ran: Na werden wir ja noch sehen, ob du sie nach der Seelenpforte immer noch süß findest, ufufu.

      Zu Misato kann ich irgendwie noch nicht so viel sagen, bis auf das sie ihre Pokémon verteidigt und auch gut behandelt, was sie schonmal sympathisch macht c: (*hust hust* TOUKA. Von dem was ich von Yami no Honou gelesen habe -.o xD)
      Touka: orz ... Den Eindruck bekomme ich wohl nie wieder bon dir los! Ich bin doch nur eine kleine Geisha! ;w;
      Misato: GEEEEEEWIIIIINNER! 8D VERLIIIIIIIIIIIIIERER! :P
      Touka: u.u
      Ran: Misato, ich rufe das gleich mit dir, und zwar mit "lebendig" und "tot". Lass meine Touka-chan in Ruhe ... ò-ó


      Ran/Rin/Izanami - why not some more? XD Aber ehrlich, ich mochte sie schon in Yami unglaublich gern und das sie hier wieder auftaucht freut mich ungemein <3 Auch wenn ich mich frage wo Inari (das war sein Name, oder? qwq') ist, aber das ich das nicht weiß ist meine eigene Schuld weil ich Yami nicht zuende gelesen habe xD Naja, hoffe wir kriegen ihre Vulnona-Form Ran auch noch zu sehen, dann fühle ich mich wieder ein wenig heimisch xD
      Ran: Oh, die Form bekommt ihr sicher noch zu sehen. Inari geht es gut, aber er war nicht dort, als wir in die Unterwelt gefallen sind (Bestie 24 und 25). Er hatte eben keinen Grund, an diesem Ort zu sein, das ist alles.

      Zu den Pokémon bis auf Mayu kann ich bisher kaum sagen, außer das ich Besenval bereits feiere xD Wie Sakuya und Mayu ihn da herum schieben ist aber wirklich knuffig <3
      Besenval: Das ist alles, nur nicht knuffig. o.o
      Mayu: Ach komm schon! xP
      Sakuya: x3

      Zu deinem Stil - der gefällt mir hier wirklich sehr, sehr gut! Ich hatte ja oft irgendwann wenig Lust weil dein Stil nie wirklich meinen Geschmack traf nach ein paar Kapiteln (Bei deinem Rainbow Girls Ding da konnte ich mir, ganz ehrlich, nicht einmal den Prolog antun. Da bin ich wohl nicht richtig für diese Art von Humor ^^' ), aber ich hoffe das es hier so bleibt wie es gerade ist! Auch wenn es natürlich schwer ist wirklich jeden Geschmack zu treffen, aber für mich ist er gerade perfekt, auch wenn ich den kleinen Ausfall von Misato, während sie mit Min redet am Anfang, wieder weniger gut fand xD
      Misato: Ja wenn die halt so scheiße zu meiner Mayu is ... o.o"
      Min: Schnauze.
      Rin: *Todesblick*
      Mayu: Zickenkrieg. q.q
      Rin: Ihr blöden Gören, die Geist-Pokémon und noch viel schlimmer, stetigen Unterweltwesen können eure negativen Gefühle ausmachen und uns mehr Schwierigkeiten bereiten, als uns lieb sind.
      Min: Aber hören die denn nicht auf dich?
      Rin: Prinzipiell ja ... aber hast du schon mal im Fernsehen die 5-jährigen gesehen, die ihre eigene Mutter eine Hure nennen? Genauso kannst du dir das hier auch vorstellen.
      (Aber schön, dass dir der Stil her gefällt, danke :o)


      Aber ich persönlich konnte mir alles relativ gut vorstellen, vor Allem die Umgebung und die Gefühlslage von Mayu. Die menschlichen Charaktere funktionieren bei mir vom Aussehen her noch nicht so wirklich, weil es da eher wenig Beschreibung gab, aber da es sich hier um eine Fortsetzung handelt, ist das nicht wirklich schlimm. Ich bin sicher die kann ich mir sonst noch zusammen reimen.
      (Hab dir die Bilder geschickt, werde da aber sicher später immer wieder Beschreibungen einfügen!)

      Aber ich finde es wirklich toll wie alle deine Geschichten teilweise so zusammen fließen. Vor allem Min habe ich bisher ja in allen Geschichten gesehen die ich bisher (an)gelesen habe xD ... nicht viele, aber genug xD Ich glaube die Bilanz bezieht sich gerade auf Yami, Bestie, Miiiiin und die hier. Wobei vor allem Bestie und Miiiin nicht unbedingt meinem Geschmack entsprachen, von dem Sprachstil her, weshalb ich gerade erst recht positiv überrascht bin.
      (Bei Bestie ist die Erzählerin aber auch Mayu tbh xDDDDDDDDD)
      Min: Die ewige Mäiyu.
      Mayu: Ich bin keine Mäiyu. *Backen aufblas* ò.ó
      Min: Wird eigentlich ja wieder Zeit, dass Mayu stirbt, ist ja jetzt schon 23 Kapitel her. .3.
      Mayu: Ja danke aber auch. Ich bin doch nicht Kenny. T_T Außerdem bin ich glücklich als Fellball! Danke fürs kommentieren, San und Shizzle x3

      Creepy Compiègne
    • "die recht breiten Höhlenkorridore, an denen immer wieder nach Schwefel riechendes Wasser heruntertropfte und sich in kleinen Pfützen sammelte."

      Ah, ja. Der vierte Höllenkreis. Kommt auch bald auf den armen James zu!

      „Alter … wann sind wir endlich daaahaaa?”, quengelte die Achtzehnjährige
      und durchbrach das Eis des Schweigens nach gefühlten Tagen als Erste.
      Rin machte sich nicht einmal mehr die Mühe, sich umzudrehen, als sie
      eine wenig gut gelaunte Antwort grummelte: „Wir befinden uns unter den
      Bergen wischen Wakayama und Nara. Da hier kaum jemand lebt … und damit
      auch stirbt, gibt es hier nicht viel zu sehen. Wenn ich das richtig
      einschätze, sollten wir die Kaiserlichen Ruinen der ersten japanischen
      Hauptstadt bald erreichen.”

      Oh. Also keine Hölle? Mist. Da hatte ich mich schon so gefreut.
      *Googlet schnell Wakayama und Nara*

      Aha! Jetzt, ja. Okay.

      „Ja, ernsthaft. Die haben richtig krass viele buddhistische Tempel! Wahnsinn, wie die Leute früher so auf Religion abgingen ...”

      Heute leider immer noch. Ohne Religionen wäre unsere Welt sicher friedlicher. Ich finde ja, gesunder Menschenverstand sollte immer über religiösem Tamtam stehen. Ich brauche kein Gebot, das mir sagt, dass ich nicht töten soll. So schlau bin ich von alleine.

      "Zusammengekauert verklumpte ich zu einem einzigen Fellball, dessen rote
      Beleuchtung soeben voll zur Geltung kam. Peinlich berührt blickte ich zu
      Boden und scharrte kleinlaut Sand auf – schau mir doch nicht dabei zu!
      „Wie süüüüß! Kawaii yo~! Mayu ist echt sooo … ich liebe sie, lass uns
      bald mal Pokémon tauschen!”, überkam die Schwarzhaarige mit den Strähnen
      ein Anfall von Fangirling, der für mich nicht so ungewohnt, aber in
      dieser Situation völlig unangenehm war."

      Na hö' mah! Dat arme Viech will nur in Ruhe einen wegstrunzen, und da kommte de olle Voyeurtante und gafft dat an. Wo simma denn hia!
      Dat jibbet nit!


      "Das machst du bei Menschen doch auch nicht!”

      Hoffen wir's mal. Protagonist wegen Spannens festgenommen!

      "MÄIYU"

      MÄIYU-NESE? Lecker.

      "Ein gewaltiger Hain wundervoller Kirschbäume erstreckte sich unter uns, obwohl sich die Blüten in der Oberwelt erst zwei Monate später öffnen würden. Während die meisten Bäume normalerweise weiß blühen würden, war das unter uns befindliche Tal in ein tiefe Rosa- und Pinktöne getaucht, wo zwischen den Ästen immer wieder rötliche und lila Knospen aufschimmerten. Auch in punkto Beleuchtung konnte Tamazono nicht besser ausgestattet sein. Zahlreiche runde Lichtkugeln in Weiß sowie den Regenbogenfarben erhellten den Ort in dieser so finsteren Welt ausgiebig."

      Ein tolles Bild, das du da malst. Das stelle ich mir gerade sehr atemberaubend vor.

      "„Tama” konnte nicht nur „Juwel”, sondern auch „Kugel” oder wie in diesem Falle „Seele” bedeuten."

      Unsere Hamsterdame heißt Tama. Weil sie so kugelig ist :3

      „Die Ketten selbst bestehen aus Energie, die wie ein Magnet alles Verstorbene anziehen und alles Lebende abstoßen. Ich muss hier deswegen stets die Ran- oder Rinform annehmen. Nun ist es so, dass die Seelen auf der Suche nach dem ewigen Paradies oder der Erlösung ziellos umherirren würden und sich unnötig in Gefahr begeben. Es sind immer noch Fragmente echter Lebewesen, die immer noch Wohlbefinden und Angst verspüren können.”

      Das ist interessant :0
      Das entspricht so garnicht der Seelenvorstellung in der Bibel. Dort ist Seele ja eher ein Begriff für den Menschen in seiner Gesamtheit. Das was ihn ausmacht. Sein Körper und sein Geist. Wobei es da ja auch zahlreiche Sichtweisen gibt, die zu Teil auch von anderen Glaubensrichtungen inpiriert wurden.
      In Dämon benutze ich ja auch eine ähnliche Erklärung, wie du hier. Und die Erscheinung meiner Seelen würde ich eher als flüssiges, waberndes Licht beschreiben. Aber das kommt alles noch :D

      "Eine junge Frau um die Zwanzig, die ihre schwarzen Haare in zwei langen Pferdeschwänzen wie diese populäre Kultfigur namens Miku Hatsune trug, zerschlug einige der Ketten, um die abgetrennten Enden zu greifen und die daran befestigten Seelen in einen großen, schwarzen Sack zu stopfen. Ihre roten Augen und ihre blasse Haut erinnerten etwas an Izanami, doch ihr Blick wirkte relativ sanft und unbekümmert. Statt eines weißen Totenkimonos trug sie ein schwarzes Kleid mit einem glockenförmigen Rockteil, wie ein Mega-Guardevoir."

      Das hat tatsächlich garnichts mit der Beschreibung des westlichen Sensenmannes zu tun. Der wird ja zumeist als Skelett mit großer Ackersense beschrieben. Der Sensenmann ist übrigens nicht mit dem Tod gleichzusetzen. Wie schrieb Moers in seinem Buch Rumo: "Verwechsle nicht den Botschafter mit der Nachricht." Ganz wie diese Shinobu eben.

      „Mademoiselle Misato, ich wünsche in meinen Pokéball zurückzukehren. Mir ist es schon zuwider, mit den ungehobelten Gestalten der Oberwelt zu agieren – was verleitet dich also dazu zu denken, dass ich auf eine Interaction mit diesen grotesken Kreaturen aus bin?”



      "Ich berührte die glatte, kalte Oberfläche eines dieser Kristallspiegel instinktiv mit meiner Nase, als plötzlich ein intensiver Impuls meinen ganzen Körper durchschüttelte! Mir wurde auf der Stelle schwarz vor Augen, doch diese Finsternis löste sich im nächsten Moment auf, als ich mich plötzlich in einem Haufen roten Herbstlaubes wiederfand – lediglich für wenige Sekunden verharrte ich verblüfft in dem Blätterwirrwarr, bevor ich einen kräftigen Ruck verspürte. Erneut kehrte die Dunkelheit zurück, doch dann war ich wieder zurück in der Kristallhöhle, inmitten meiner Begleiter."

      Ah ja. Es derartiges wird bei mir auch noch erscheinen! Gute Beschreibung!

      Ich geben dem ersten Kapitel eine Bewertung von 3,5 / 5 brennenden Bluzuk.
      Ich komme mit den ganzen japanischen Namen nicht klar. Und bisher verstehe ich nich nicht so ganz wer die alle sind und was da genau passiert. Aber das wird schon noch!


      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ItsCubeX ()

    • @ItsCubeX

      Ich brauche kein Gebot, das mir sagt, dass ich nicht töten soll. So schlau bin ich von alleine.
      Manche geilen sich leider sogar an Geboten auf, die sagen, dass sie Ungläubige töten sollen. So dumm sind die von alleine. ;w; Ungläubig kann je nach Definition jeder sein, der einem nicht in den Kram passt. Der Buddhismus sagt zum Beispiel "Wenn die Wissenschaft etwas Religiöses widerlegt, müssen wir uns dem Fügen und den Fortschritt akzeptieren, auch wenn ein Teil unserer Religion widerlegt wird". So weit sind andere noch längst nicht, die stecken noch im geistigen Religionsmittelalter voller Fundamentalismus, Fremdenhass und religiösem Faschismus.

      Na hö' mah! Dat arme Viech will nur in Ruhe einen wegstrunzen, und da kommte de olle Voyeurtante und gafft dat an. Wo simma denn hia!
      Dat jibbet nit!
      Min: *anstarr* o.o

      Unsere Hamsterdame heißt Tama. Weil sie so kugelig ist :3
      Aaaaaw wie süß! :3

      In Dämon benutze ich ja auch eine ähnliche Erklärung, wie du hier. Und die Erscheinung meiner Seelen würde ich eher als flüssiges, waberndes Licht beschreiben. Aber das kommt alles noch :D
      Da bin ich gespannt! :D In Asien werden Seelen generell als Flammen- oder Lichtkugeln beschrieben, häufig in hellblau. Ich wollte es hier etwas fancier haben, und das Farbangebot somit vergrößern.

      Das hat tatsächlich garnichts mit der Beschreibung des westlichen Sensenmannes zu tun. Der wird ja zumeist als Skelett mit großer Ackersense beschrieben. Der Sensenmann ist übrigens nicht mit dem Tod gleichzusetzen. Wie schrieb Moers in seinem Buch Rumo: "Verwechsle nicht den Botschafter mit der Nachricht." Ganz wie diese Shinobu eben.
      Ich weiß nicht mal, ob es in Japan "das Bild" eines Shinigami gibt, aber ja, in den modernen Animedarstellungen unterscheiden die sich häufig nicht groß von Menschen. xD


      :tlmao:

      Ich werde versuchen, mal ein paar mehr Personenbeschreibungen einzuführen, sind eigentlich gar nicht so viele:
      Rin/Ran/Izanami - Todesgöttin
      Mayu - Flamara
      Sakuya - Aquana
      Denjiro - Blitza
      Misato - Mayus 18jähriges Frauchen
      Min - Dämonin Mina;w; (25)
      Shinobu - eine Shinigami
      Das wars eigentlich vorerst, auch wenn da sicher einige japanische Namen dazukommenwerden.^^ Danke fürs Kommentar!

      Das 2. Kapitel ist nach extrem langer Zeit gestern beendet worden und befindet sich jetzt beim Betalesen.

      Creepy Compiègne

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Miao ()

    • ENDLICH! Der lang ersehnte Nachfolger! Lang ersehnt? Ersehnt! Mann. Bringt mich doch nicht in Bedrängnis. Nyom. ;w; Rin. Das ist meine Ausrede! Aber wir wollen nicht nur irgendeine x-beliebige Einleitung schreiben, falls überhaupt eine, sondern eine mit Stil und Witz und ... Rin. Mann, ich vermisse sie halt, ja? :xheul: *inhales Rin* Okay, das nahm jetzt ungeahnte Formen an. :ups:

      Kapitel I: Tamazono – Seelengarten

      Ahaha a Tamamomo

      Tamamo: Urghs, die Schmach! Dx Ich binde dir gleich einen Maulkorb auf! ò.ó
      Hotoke: *hat eine Lücke im Raum-Zeit-Kontinuum gefunden* Tja, Tamamomo. Tja, Tamamomo.Tja, Tamamomo. Tja, Tamamomo.
      Tamamo: Dürfen Pfaffen das eigentlich? :was:

      Lediglich das gespenstische Pfeifen des Windes zog durch die recht breiten Höhlenkorridore, an denen immer wieder nach Schwefel riechendes Wasser heruntertropfte und sich in kleinen Pfützen sammelte.

      Genau der richtige Ort für ein Feuer-Pokémon! 8D Im Schwefel müsste sich Mayu doch wohlfühlen. Wobei ... vielleicht kriegen Vulnona ja Exclusive-Karten für die Hölle. :cool:

      Nono: Wow, das hätte schon irgendwas. Aber ich will nicht in die Hölle! Ich will gar nicht sterben! ;w;
      Tamamo: Ach, Ran besorgt dir da bestimmt schon was, das du verdienst. Oder ich erledige das kurz für dich ... :elol:

      Nur ihr Glimmstängel und das Feuer ihrer abstehenden Schweifspitze erleuchteten unseren Pfad.

      Mit Rin durch die Hölle ... Hat schon was! Und jetzt hat sie mit einem leuchtenden Schweif auch noch ein Upgrade für diese Form bekommen, hiyeah. 8) Rin digitierte zuuuuuuu Rin mit leuchtendem Schweif!!

      Ihr Zustand hatte am Anfang rapide zwischen Ungläubigkeit, Schock und Panik geschwankt, doch mittlerweile wirkte sie gefasst.

      Mishato;A;, 18, wird 18

      ahahaha schau mal a Rin

      Miu: *schaut hinter ihrem Versteck hervor* Ablenkung geglückt!

      „Ich war schon mal in Nara.”
      „Aha.”
      „Ja, ernsthaft. [...]

      Und spätestens hier, meine Damen und Herren, erkennen sie den Unterschied zwischen herkömmlicher und hervorragender Lektüre! :tlmao: Ein Dialog par excellence, wie Misato einfach über Rins äußerst amüsante Interesselosigkeit hinwegtäuscht! <3

      Zusammengekauert verklumpte ich zu einem einzigen Fellball, dessen rote Beleuchtung soeben voll zur Geltung kam.

      Nono: o///o °O° AWWWWWWWWWW, ein kleiner Scham-Fluffball, wie SÜÜÜÜÜSS. ;W;
      Suzuka: Soll ich dir mal beim Pipimachen zugucken? ^O^
      Nono: ._.

      Ja, das stimmt, aber unsere süße Mäiyu ist ein Tier, genau wie mein Kenta. Die ganzen Tiere blushen auch nicht so süß, deswegen habe ich weder so konzentriert hingesehen und vice versa. Ein Teufelskreis der Kawaiiness.

      Und das, meine Damen und Herren, ist die Digitation der Wechselwirkung der Kawaiiness!

      Nono: Ich erinnere mich noch daran, als sei es gestern gewesen. ;v;
      Suzuka: Kawaiiiiii ... desu. x333 Ich mich nicht so.
      Nono: >.<" Ich glaube nicht, dass es wissenschaftlich erwiesen wurde, Füchse hätten ein besseres Gedächtnis als Menschen.
      Tamamo: Als Suzukas aber schon. :B
      Nono: Hö. :B

      Ach so, worauf ich eigentlich hinauswollte: Der Blick von Hunden, wenn du ihnen beim Pieseln zuschaust, ist noch göttlicher als Blushen. xDDD

      „Manchmal glaube ich, dass Mayu viel schlauer ist als die gewöhnlichen Pokémon … als wäre sie fast so schlau wie ein Mensch. Also ein durchschnittlicher Mensch zumindest.”

      Nono: Kann das auch mal jemand zu mir sagen? T__T" Manchmal habe ich so das Gefühl, ich muss den Leuten meinen Hokuspokus direkt ins Gesicht drücken, um ein bisschen bewundert zu werden.

      [...] meiner grünhaarigen Besitzerin [...]

      Nanananana, PÄST-GÖARL UND TUBBA-COOL-OSE-MÄÄÄN!!! >O< Oder doch eher Hubba-Bubba-Coole-Hose?

      Mir gefiel es nicht, wie sie plötzlich auf die Idee kam, ihren Pferdeschwanz aufzulösen, denn mit offenen Haaren sah sie mir viel zu Izanami aus.

      Nono: o___O Vielleicht sollte ich das auch mal ausprobieren! Nono mit einem Zopf ... Bestimmt wäre ich wie unsichtbar! 8D
      Tamamo: Wie unsichtbar für Leute mit gutem Geschmack, hehe. >:3

      Ein gewaltiger Hain wundervoller Kirschbäume erstreckte sich unter uns, obwohl sich die Blüten in der Oberwelt erst zwei Monate später öffnen würden.

      Nono: *singt* Kitsune, Kitsune, watashi wa Megitsune...~ Oh, falsches Lied. ^^ Aber richtige Melodie! Sakura! °O°

      „Wow … Tamazono … Park der Juwelen. Einen besseren Namen gibt es nicht.”

      Tamamo: Yo, das ist mein Park, mein Block, Joooonge! 8<

      „Tama” konnte nicht nur „Juwel”, sondern auch „Kugel” oder wie in diesem Falle „Seele” bedeuten.

      Tamamo: Also wenn jemand so eingeschränkt wie Suzuka ist, kann das schonmal vorkommen, dass manchen mein Name seltsam vorkommt. ^L°
      Suzuka: Blöde Schleierf*tze. ö_ö
      Tamamo: *verwandelt sich in eine Furie* BITTE WAAAAAAAAAAASSSSSSSS?!?!! °P°
      Nono: Tatsächlich, die Kleine darf man NIE unterschätzen. q__q

      Ich muss hier deswegen stets die Ran- oder Rinform annehmen.

      Ring und Rang -- Rans Zwillinge in Korea. ;v;

      Eine junge Frau um die Zwanzig, die ihre schwarzen Haare in zwei langen Pferdeschwänzen wie diese populäre Kultfigur namens Miku Hatsune trug, zerschlug einige der Ketten, um die abgetrennten Enden zu greifen und die daran befestigten Seelen in einen großen, schwarzen Sack zu stopfen.

      Tja, noch eine Cosplay-Queen? xD Immerhin, Miku Hatsune .. oder Hatsune Miku. Ist ja auch egal. SHINIGAMI-TUSSI! °^°

      Shinobu, das sind unsere Gäste Misato, Min-yeon und Mayu. Seit Mussolini erfreuen sich offenbar Namen mit M international großer Beliebtheit.

      Wie eine echte Min gesprochen ... Die immer mit ihrem Mussolini! :tlmao: Sehr faszinierend, diese Faszination. Nur leider ist das Rin. Vielleicht sie ja in Wahrheit die Schülerin? ;D

      „Mademoiselle Misato, ich wünsche in meinen Pokéball zurückzukehren. Mir ist es schon zuwider, mit den ungehobelten Gestalten der Oberwelt zu agieren – was verleitet dich also dazu zu denken, dass ich auf eine Interaction mit diesen grotesken Kreaturen aus bin?”

      Oh, der ist ja auch da. Ganz vergessen. xD Wie kann man Besenval nur vergessen?!!!1111 Er ist der wahre Held der Geschichte! <3 Grotesk ist das alles, in der Tat.

      Woah, eine spannende Reise durch die Unterwelt also! Da frage ich mich aber, wie lange das wohl noch so andauern wird. Jedenfalls finde ich es voll cool, das ist alles sehr spannend beschrieben und man fühlt sich irgendwie überzeugt, weil man die Unterwelt natürlich nicht kennt. Und Shinobu ist auch cool! Fast cooler als Pest-Girl und ihr Gehilfe ... du weißt schon. ;v; Ich freue mich auf das nächste Kapitööl! :bg:




      Can you smell that? It's poison.
    • Ich verzichte auf einfärben, blame the forum~

      Nyom. ;w; Rin.
      Rin: Die guuuuude Rin ist eben immer noch zum Anbeißen ;D

      *inhales Rin* Okay, das nahm jetzt ungeahnte Formen an.
      Min: Zum Rauchen offenbar auch
      Rin: Also das jetzt eigentlich nicht O_O

      Tamamo: Urghs, die Schmach! Dx Ich binde dir gleich einen Maulkorb auf! ò.ó
      Hotoke: *hat eine Lücke im Raum-Zeit-Kontinuum gefunden* Tja, Tamamomo. Tja, Tamamomo.Tja, Tamamomo. Tja, Tamamomo.
      Min: Hallo Tama-Momo, mein kleiner Schoko-Pfirsich? Darf ich dich vernaschen? ;3
      Satsuki: Schokopfirsich ... okay.

      Genau der richtige Ort für ein Feuer-Pokémon! 8D Im Schwefel müsste sich Mayu doch wohlfühlen. Wobei ... vielleicht kriegen Vulnona ja Exclusive-Karten für die Hölle.
      Mayu: Mir hat das Ganze etwas weniger gemacht als beispielsweise Misato. Zitat: "Boah, Alter, wer hat denn da einen fahren gelassen, ey?"
      Denjiro: Wer denn? :o
      Rin: Hidla.

      Nono: Wow, das hätte schon irgendwas. Aber ich will nicht in die Hölle! Ich will gar nicht sterben! ;w;
      Tamamo: Ach, Ran besorgt dir da bestimmt schon was, das du verdienst. Oder ich erledige das kurz für dich ...
      Ran: Ich glaube, eine tote Nono würde mich sehr, sehr traurig stimmen. ): *flausch*

      Mishato;A;, 18, wird 18
      Misato: Krass;A; ne?

      Miu: *schaut hinter ihrem Versteck hervor* Ablenkung geglückt!
      Fei: *springt ninjalike von der Decke und fluff Miyu* FLAUSCH GEGLÜCKT! x3 :w:

      Und spätestens hier, meine Damen und Herren, erkennen sie den Unterschied zwischen herkömmlicher und hervorragender Lektüre! Ein Dialog par excellence, wie Misato einfach über Rins äußerst amüsante Interesselosigkeit hinwegtäuscht! <3
      Rin: Ich bekomme halt jeden Tag so viel belanglose Scheiße erzählt xD
      Misato: Hey, ich bin besonders, ok? ò.o
      Rin: Ach mein special Gemüsehaar~ :*
      Misato: ò.o OI!

      Nono: o///o °O° AWWWWWWWWWW, ein kleiner Scham-Fluffball, wie SÜÜÜÜÜSS. ;W;
      Suzuka: Soll ich dir mal beim Pipimachen zugucken? ^O^
      Nono: ._.
      Min: Hahahahaha jaaaa! ^O^
      Mayu: Min ist also geistig auf dem Stand einer 10-jährigen Suzuka und beschwert sich über Fei, die sich "wie 12 benimmt". o.o"
      Min: Oh bitte, du hast auch Dreck am Stecken, wie wir im nächsten Teil feststellen werden!

      Ach so, worauf ich eigentlich hinauswollte: Der Blick von Hunden, wenn du ihnen beim Pieseln zuschaust, ist noch göttlicher als Blushen. xDDD
      (Von Miezekätzchen aber auch! Wenn der Kopf aus der Katzenklobox da rauslugt xD)

      Nono: Kann das auch mal jemand zu mir sagen? T__T" Manchmal habe ich so das Gefühl, ich muss den Leuten meinen Hokuspokus direkt ins Gesicht drücken, um ein bisschen bewundert zu werden.
      Min: Ich bin dein größtes Fangirl, Nooooonoooo! °O° *kreeeeeisch und Pompoms schwing*

      Nono: *singt* Kitsune, Kitsune, watashi wa Megitsune...~ Oh, falsches Lied. ^^ Aber richtige Melodie! Sakura! °O°
      Sheila: Kitsune, Kitsune, watushy wa Mega-Tsoony? Whaaaat? ^;w;^

      Tamamo: Also wenn jemand so eingeschränkt wie Suzuka ist, kann das schonmal vorkommen, dass manchen mein Name seltsam vorkommt. ^L°
      Suzuka: Blöde Schleierf*tze. ö_ö
      Tamamo: *verwandelt sich in eine Furie* BITTE WAAAAAAAAAAASSSSSSSS?!?!! °P°
      Nono: Tatsächlich, die Kleine darf man NIE unterschätzen. q__q
      Min: Suzuka auf dem Salafistentreff, 10/10 would film °O°
      Satsuki: Du ärgerst Faschisten gerne, oder? :3
      Min: Jaaaaa, vor allem ist Suzuka noch so süß dabei! :w:

      Oh, der ist ja auch da. Ganz vergessen. xD Wie kann man Besenval nur vergessen?!!!1111 Er ist der wahre Held der Geschichte! <3 Grotesk ist das alles, in der Tat.
      Besenval: Das frage ich mich aber auch, Sacre Bleu! ò.o *verächtlich schnaub*

      Und Shinobu ist auch cool! Fast cooler als Pest-Girl und ihr Gehilfe ... du weißt schon. ;v; Ich freue mich auf das nächste Kapitööl!
      Rin-Rin: Bis dann, merci! x3 *fluffschleck* @Rai

      Creepy Compiègne
    • Kapitel II: Fuonzuka - Grab der Rastlosen



      Schwarze Haare, eine violette Strähne links. Pupillen starr wie schwarze Kieselsteine, der Körper steif und angespannt, die Arme fest verschränkt. Verbissen blockierte sie den Zugang entlang einer Hafenpassage, die nur von spärlich hellen Straßenlaternen beleuchtet wurde. Zwischen den riesigen, rostigen Metallcontainern passte vielleicht maximal ein Auto oder ein Gabelstapler hindurch.
      Was eine kleine Blondine mit Pferdeschwanz am Handy daddelnd hier zu suchen hatte, war nicht wirklich offensichtlich, doch ihr spätabendlicher Spaziergang sollte hier ein Ende finden, als die Schwarzhaarige ihre Hand nach vorne streckte und die Jugendliche auflaufen ließ: "Zutritt für Unbefugte verboten, Kiddie. Nimm den Außenweg." Das Blondchen musterte die vielleicht fünf Jahre ältere Frau und wunderte sich über das blaue Kopftuch mit dem markanten A, die weite Hose und das gestreifte Matrosenshirt, die diese trug. Bald mehr Nieten als der Eiffelturm an ihrer Kleidung tragend, ließ die in Schwarz gekleidete Schülerin die Rebellin in sich erwachen, um die ungeprüfte Autorität der Erwachsenen nicht auf sich sitzen zu lassen: "Da darf man immer lang gehen! Was quatschst du denn da?"
      "Ja, heute ist ein Ausnahmefall, zieh' Leine"!, warnte die in dem fahlen Licht noch seelenloser und unheimlicher wirkende Frau im Piratendress vergebens, als die auf Krawall gebürstete Blondine zum Sprint ansetzte - doch der Reaktion der Älteren war sie nicht gewachsen! Die Schwarzhaarige krallte sich den Pferdeschwanz des Mädchens und hielt sie erst fest, nur um diese dann unter qualvollen Schreien auf die Knie zu zwingen. Schnell verstummten die Schreie der Schülerin, abgewürgt von der Hand der Erwachsenen. Als ihr Handy aus ihrer Hand hinabstürzte und auf dem Boden aufschlug, konnte die Schwarzhaarige einen Blick auf den Kurznachrichtenverkehr erhaschen:
      "Harumi: Vergiss meine Feier morgen nicht! Morgen 18 Uhr, am Hafen! o(≧∇≦o)"
      "Keine Sorge! Bin ganz froh, mal nen Abend nicht bei meinen Alten verbringen zu müssen! Σ(*ノ´>ω<。`)ノ"
      "Harumi: Das wird ultra cool, Misa! Bin schon soooo sehr auf meinen Kuchen gespannt! σ(≧ε≦o)"
      "Ich ess dir den weg, ganz alleine! .3."
      "Harumi: Okay, aber ich schnappe mir dann die Jungs ^///^"
      "Ich werf dich einfach ins Meer .3."
      "Harumi: Das ist mein Plan! ò.o"
      Verächtliches Schnauben brandmarkte die soziale Interaktion des auf den Knien mittlerweile wimmernden Mädchens als Schund und Zeitverschwendung: "Pfff ... morgen auf eine Party wollen, aber sich heute mit Team Aqua anlegen. Ich nehme an, dass du in der Schule auch nicht die Hellste bist, hm?" Während die Tränen Misas ursprünglich rein physischer Natur waren, traf die Aqua-Rüpelin hiermit wohl einen ganz wunden Punkt, was sich in einem ganz besonders bemitleidenswerten Blick äußerte.
      "Du blöde Kuh, lass mich gehen!"
      Erster Tritt - gezielt schoss die Verbrecherin das Handy der Jugendlichen durch das Containertor und versenkte es im Meer.
      "WAS SOLL DAS? Bischt du bescheuert? Hör auf! I-Ich hasse dich! Du bist widerlich!", wechselte die Stimmfarbe der am Boden liegenden Misa in ein immer weinerlicheres und schwächeres Spektrum.
      Zweiter Tritt - dieses Mal wurde das Mädchen selbst niedergestreckt, ohne dass ihre Peinigerin auch nur eine Miene verzog.
      "Kyaaaaahaaaa!", jaulte die auf dem Boden gekrümmte Blondine auf, doch sobald sie ihre Freiheit erkannte, richtete sie sich unter Schmerzen auf, jedoch konnte sie nicht auf eine weitere verbale Entgleisung verzichten: "Nein, nicht nur ich hasse dich! Jeder hasst dich! Jeder wird dich hassen, weil du ein ganz scheußlicher Mensch bist! Ich hoffe, dein kaltes Herz lässt dich irgendwann für immer zu einem Block aus Eis erstarren!"
      Als sie sich zumindest in die Hocke aufgerafft hatte, traf sie schließlich der dritte und letzte Tritt, den die jegliches Mitgefühl verweigernde Kriminelle nun mit ihrer absolut gleichgültigen Stimme untermalte: "Verpiss dich und leg dich nie wieder mit Team Aqua an. Ich kenne deine 'Alten' nicht, aber wenn du meine kennen würdest, würdest du deine lieben. Und jetzt hau ab, du grenzdebile Rotzgöre ..." Misa verstand die Welt nicht mehr. Wie ein Häufchen Elend, unfähig, sich nach dem finalen Schlag, erneut aus dem Gleichgewicht gebracht, wieder aufzurichten, betrachtete sie mit Krokodilstränen in den Augen ihr Blut. Es war nicht schwer, sich auszmalen, was im Kopf der kleinen, wie gebrochen scheinenden Rebellin vor sich ging, doch umso schwerer war es, die Handlung ihrer Gegenspielerin nachzuvollziehen.
      "Schleich dich!"
      Dem letzten Befehl der Älteren folgte die Kleine widerspruchslos, sodass diese entnervt ihr Handy zückte, um eine Nachricht zu lesen: "Hallo Mayu! Ich glaube, ich habe jemanden nahe der Werft schreien gehört. Bist du in Ordnung? - Gotoku, der alte Playboy". Immerhin einmal konnte sich die Schwarzseelige zu einem Lächeln durchringen ...

      Diese Mayu wollte ich wirklich nicht mehr sein ... lieber eine erfrorene Mayu, deren Herz in Scherben zerbarst als diese Bestie. Als ich wieder den Boden unter meinen Pfoten spürte, kam ich mir vor wie in Eiswasser getaucht. Ich zitterte am ganzen Leibe, schweißgebadet und tränengetränkt klebte ich wie ein Bettvorleger auf dem steinigen Grund. Hilflos blinzelte ich, unfähig, auch nur einen Ton von mir zu geben, als ob mich immer wieder jemand niedertreten würde, bis ich die tiefste Etage meines Herzens erreichte. Schwach hob ich meinen Kopf an, um einen Blick auf eine ebenfalls andere, nicht mehr blonde Misato zu werfen, doch der seelische Schmerz dieses Bildes zerschlug mein Bewusstsein nun endgültig in tausend Splitter, doch ein letzter Gedanke verflüchtigte sich noch ... ob sie bei der Begegnung mit Yoriko Kasugano in der heißen Quelle an dieses Treffen mit deren von so viel Dunkelheit zerfressenen Tochter Mayu erinnert wurde?

      Als ich erwachte, umgaben mich unzählige verschiedene Eindrücke. Ein regelmäßiges, leicht ratterndes Schnurren unter mir, vermischt mit einem ähnlichen Geräusch in einer langsameren, sanfteren Frequenz zu meiner Rechten. Immer wieder strichen weiche Wedel durch mein Gesicht und rüttelten unweigerlich an meinem Bewusstsein, dass sich dem Druck meiner fernen Vergangenheit beugen musste.
      So kam es unweigerlich dazu, dass mir ein kleiner Nieser entfuhr, als meine Nüstern von diesen großen, fluffigen Pinselspitzen, gestreichelt wurden: "Chuu!" Sofort spürte ich, wie mein rechtes Ohr von etwas warmem, auch irgendwie feuchtem ummantelt wurde, bis kleine Nadeln versuchten, mit vergleichsweise wenig Kraft meine äußeres Hörorgan zu akupunktieren. Erschrocken riss ich meine Augen auf und entdeckte, wie mein Blitza-Bruder Denjiro an meinem Öhrchen knabberte!
      "Was ... was machst du denn da? Ist das normal?", forderte ich von ihm unverzüglich eine Antwort, während in meinen Augen immer noch der Schlafsand klebte.
      Ganz erschrocken ließ er von mir ab und drehte verlegen seinen Kopf zur Seite, als er ein paar Worte hervorbrachte: "A-also eigentlich mache ich das, weil ich dich lieb habe, Mayu." Ich seufzte. Es war ja gut gemeint ... Schmerzen trug ich schließlich auch nicht davon, also war alles in Ordnung. Auch mein Po war entsprechend gepolstert, wenn auch nicht so warm wie meine Flanke, denn die hinter mir tief und fest schlummernde Sakuya besaß als Aquana ein eher kurzes, wasserabweisendes Fell. Das wahre Spektakel spielte sich jedoch direkt vor meinen Augen ab. Nachdem ich festgestellt hatte, dass wir in einer bollwagenartigen Minikutsche durch die Unterwelt gezogen wurden, konzentrierte sich mein Blick nun auf das Schauspiel vorne. Neun pelzige Schweife schwangen elegant von einer Seite auf die andere, jederzeit bereit, mein empfindliches Gesicht zu streifen und zu kitzeln. Diese Kutsche zog weder ein Gallopa noch ein kräftiges Tauros - unser prächtiges Ross war eine feuerspeiende, pelzige Schönheit namens Ran, die bedacht ein flauschiges Pfötchen vor das Andere setzte, um jegliche Komplikationen auf dem unebenen, steinigen Terrain zu vermeiden. Auf meiner linken Seite trippelten eine nachdenkliche, aber nicht allzu niedergeschlagen wirkende Misato und Min schweigend nebenher, während ich hinter dem Wagen Shinobu, die Sensenträgerin ausmachen konnte. Zuletzt überprüfte ich neugierig die Umgebung über mir, indem ich meinen Hals hoch in die Luft reckte ... sah ich dort ... Sterne? Zahlreiche glitzernde Punkte zierten einen sternenklaren Nachthimmel! Einen Himmel konnte es in der Unterwelt nicht geben ... hieß das ... wir näherten uns dem Ausgang?
      "Sterne ... sie sind wunderschön ...", entfuhr es mir, doch für die nächsten Sekunden erhielt ich nicht eine einzige Reaktion.
      Ohne ihre Gangart auch nur ansatzweise zu verändern, klärte die neunschwänzige Izanami in Gestalt einer fluffigen Füchsin mich auf: "Schätzchen, das sind Kristalle an einer sehr hoch gelegenen Höhlendecke, sodass die Umgebung einem Sternenhimmel gleicht."
      "Hab' ich während meines Tiefschlafs etwas verpasst?"
      "Oh ja, die Ruinen von Yamikyodo!"
      "Noch weniger Erklärung wäre nett, Ran ..."
      "Wir haben diesen Ort nicht besucht ... er liegt unterhalb von Asuka, einer der ältesten Zivilisationen Japans. Hier leben rote Icognito, die die Form von chinesischen Schriftzeichen angenommen haben. Meistens verkörpern sie keine besonders angenehmen Bedeutungen und sind auch außerhalb anzutreffen ... aber ... die leiden ein bisschen extrem unter Schwarmintelligenz und eskalieren gerne, weswegen ich den Ort mit euch lieber gemieden habe." Diese Erklärung reichte mir bereits zur Genüge aus. Ich war nicht unbedingt epicht darauf, mit irgendwelchen zwielichtigen Gestalten Bekanntschaft zu machen, auch wenn sich dies nur schwer umgehen ließe. Zufrieden schlug ich meine Vorderpfoten übereinander und ließ unsere flauschige Reiseführerin weiter ihr Programm vorstellen.
      "Tsugi wa: Fuonzuka. Fuuoonzuukaaaaa ...", seufzte Ran, stoppte abrupt ab und schnaufte einmal tief durch: Ab dort werdet ihr den Wagen ziehen. Und ich werde wahrscheinlich einen wundervollen Schlummer halten."
      Denjiro erkannte sofort eine Lücke in ihrer vulpinen Logik: "Aber du bist doch die Einzige, die sich hier auskennt!"
      "Du blöder Trottel, was hat das denn damit zu tun, dass ich euch drei Fellbälle plus unsere Vorräte alleine ziehen muss? Gönnt ihr mir denn gar keine Pause?", erwiderte die Füchsin erbost und scharrte energisch im Kies: "Ihr lauft danach einfach gen Norden, wie jetzt auch, nur dass dort keine Icognitoruinen auf dem Weg auf euch warten, in denen ihr unwissentlich irgend einen Mist bauen könnt. Seit doch lieber stolz, dass ich euch für fähiger als ein dreijähriges Griffel halte."
      Denjiro murrte verächtlich, nachdem Ran die Oberflächenfische des Schimpfwortmeers eingenetzt hatte: "Sei nicht so gemein zu uns! Wir sagen ja auch nicht, dass du hässlich und verfilzt bist!"
      "Weil ... ich nicht hässlich und verfilzt BIN?", entgegnete die Kitsune unbeeindruckt. Während Shinobu uns hingegen äußerst interessiert beobachtete. Ran war in der Tat eine äußerst schöne und attraktive Füchsin.



      Plötzlich kam der Wagen zum Stillstand und Ran beorderte Shinobu dazu, ihr schickes Ledergeschirr abzunehmen.
      Misato, die sich passend zu ihren leicht gewellten, brustlangen, grünen Haaren ein grünes T-Shirt mit einem merkwürdigen roten Tempel im Dschungeldickicht und eine hellblaue, zerschlissene Jeans mit Strass ausgesucht hatte, schnappte sich ihr Handy und knipste dieses Bild für die Götter, murrte allerdings gleichzeitig über die fehlende Internetverbindung: "Oh Manno, schade, dass ich das nicht direkt bei Instagram hochladen kann. Kann mir denn einer sagen, wie die Hawks gespielt haben?"
      "Mishato please ...", schnaubte Ran obgleich der Frage, ob das einzige Profibaseballteam Kyushus, die Fukuoka Softbank Hawks, denn gewonnen haben möge: "Glotzer weg vom Bildschirm und seh dich um ... willkommen in Fuonzuka - der Grabstätte der Unruhe. Hier befindet sich Shinobus Zuhause." Ein kleine Holzvilla im traditionell japanischen Stil war über einem Meer aus Kies errichtet worden, doch inmitten der steinernen See ragten dunkle Grabsteine hervor, während die einzigen wirklich lebendig wirkenden Pflanzen umringt von einigen kahlen Weidenbäumen die roten Spinnenlinien namens Higanbana waren. Diese Pflanzen blühten im September oft an Wegesrändern und Friedhöfen und galten demnach als Symbol des Jenseits, dem man nachsagte, in der Hölle zu wachsen. Im Hintergrund ragte ein Pagodenturm empor, dessen Glocken an den Dachecken aufgrund des fehlenden Windes starr und stumm blieben. Während Shinobu nun ihrer flauschigen Chefin einen Napf erfrischendes Wasser einschenkte, sprang ich aus dem Wagen, um seit meinen Eindrücken der Seelenpforte das erste Mal wieder mit Misato zu interagieren. Mit hängenden Ohren wirbelte ich den feinen Kies auf, der unter meinen Fußballen knirschend nachgab, bis ich das Bein der jungen Frau erreichte. Misato beugte sich zu mir herunter in die Hocke und streckte ihre Handinnenfläche nach mir aus, die ich intensiv beschnüffelte, als ob ich jemanden Neues kennen lernte.
      "Hallo Mayu", begrüßte sie mich, als sie ihre Hand sanft über meinen immer noch leicht zitternden Körper gleiten ließ: "Geht es dir besser? ... Du wirkst etwas geschockt ... ging mir genauso ... aber eigentlich hast du so viel für mich als kleiner Fellball getan, welchen Unterschied macht das dann letztendlich, selbst wenn ich dich als Mensch gehasst habe?" Miyahira, mein Gegenspieler in Gestalt eines Farbeagle, der hier in der Unterwelt ebenfalls sein Unwesen trieb, hatte mit diesem Punkt Recht gehabt. Die menschliche Mayu hätte alles andere als einen leichten Stand bei Misato gehabt. Ihr mit Worten antworten stand für mich nicht zur Auswahl, sodass ich mich darauf beschränkte, ihre Hand zu lecken. Ich wusste genau, wie sehr sie das mochte und mein Vertrauen in diese altbewährte Maßnahme zahlte sich aus.
      Ran, umgeben von umherfliegenden Goldhaaren eines frisch durchgeschüttelten Pelzes, hatte jedoch eine Ansprache zu halten: "Wie die ein oder anderen von euch wissen, sind die Ausgänge der Unterwelt von einem großen Felsen blockiert. Es existieren jedoch magische Schlüssel, die ein solches Portal öffnen können. Diese Schlüssel in der Form von bunten Splittern sind eigentlich Dämonen, die sich den Unwürdigen verweigern, falls sie entwendet werden, um einen unkontrollierten Ausstrom des dämonischen Pöbels zu verhindern. Die Gunst eines jeden Schlüssels muss in einem Kampf gegen einen Wächter gewonnen werden, beziehungsweise gegen ein von den Wächtern zusammengestelltes Team. Insgesamt handelt es sich dabei um vier: Rot, Gelb, Grün und Blau."
      "Wenn du die Stärkste bist, kannst du die Wächter dann nicht einfach ... selbst besiegen und mit uns zum Ausgang laufen?", brachte Min eine berechtigte Frage hervor.
      "Nuuuun ... die Schlüssel erkennen mich und sehen es als selbstverständlich an, dass ich den Kampf gewinne. Ihr müsst selbst kämpfen, denn sie gestatten mir nicht, meine 'Freunde' einfach so herauszuführen, weil ich eventuell von kleineren Dämonen hypnotisiert werden könnte. Das zu verhindern war meine Absicht und natürlich kommt das Ganze euch nicht entgegen, aber ich versuche zu helfen, wo ich kann."
      "Haaa ..."
      Mins desillusionierter Blick gleitete herunter zu ihrem Nietengürtel, an dem sich zwar ein paar Ketten, aber keine Pokébälle befanden. Für sie dürfte sich das Unterfangen als relativ schwierig herausstellen. Die einzigen einsatzbereiten Pokémon waren Sakuya, Denjiro, Besenval und ich - welche Probleme dies mit sich führte, war allen Beteiligten klar. Aber hatte Izanami anfangs nicht erwähnt, dass man hier auch Geist-Pokémon fangen konnte? Mein Blick glitt zurück zu Shinobu, die ihrer neunschwänzigen Vorgesetzten gerade lächelnd die Ohren kraulte, denn Ran hatte uns noch etwas auszurichten: "Eure erste Gegnerin wird Shinobu sein - nicht selbst, denn das wäre aussichtslos, doch auch ihr Team scheint im Moment nicht machbar für euch. Verstärkt eure Truppe und bereitet sie gut darauf vor ... das ist alles, was ich euch mitgeben kann." Plötzlich beugte sich die in Rot, Grün und Blau dreifach gesträhnte Min zu mir herunter, nahm mich sanft auf ihren Arm und drückte mich an sich. So konnte sie ihr hübsches Katzengesicht tief in meinem Flausch und ich mein Schnäuzchen in ihrem mittlerweile mehr als schulterlangen, schwarzem Haar vergraben, ohne dass ich meine empfindliche Nase von ihren spitzen Kristallohrringen zerstochen wurde. Da die zierliche Min nur ein Set Kleidung an ihrem Körper getragen hatte und nicht wie Misato ein kleines Köfferchen mit sich führte, musste sie sich logischerweise bei der etwa gleich großen Schülerin welche borgen. Da beide den gleichen fetzigen, stark jeanslastigen Stil bevorzugten, gab es dabei nicht wirklich ein Problem. Doch Min hatte ein anthrazitgraues Minikleid ausgewählt, dass ich selbst an Misato noch nie gesehen hatte, da sie fast nie Kleider trug. Auch Min sah man in der Regel in kurzen Röckchen oder Jeans, weshalb der Anblick umso erfrischender war ... und irgendwie auch ziemlich süß!
      Ich erwiderte ihre Zuneigung mit einem Raspelzungenkuss auf die Wange, der sie wie ein kleines Mädchen quieken ließ: "K-kawaii ... Mayu-chan!" Zufrieden schnurrte ich ... nie hätte ich gedacht, dass ich mich in der Haut eines Tieres so wohl fühlen könnte ... und doch standen unser aller Leben hier im Reich der Izanami mehr als nur auf der Kippe ...



      Das sanfte Gleitgeräusch einer zur Seite beförderten Schiebetür und ein in weiteres vergnügtes Quieken jedoch rissen mich schlagartig aus meinen Gedanken. Soeben noch gewärmt von der Zuneigung einer nicht immer einfachen Person, ließ mir die folgende Erscheinung das Blut in den Adern gefrieren. Konnte Shinobu noch glatt als Mensch durchgehen, war dies bei einem schlauchartigen, milchigweißen Giraffenhals, an dessen Ende der breit grinsende Kopf einer Art Geisha herausragte, nicht mehr der Fall. Die schwarzen Augen des Monsters waren größer als ich sie bei jedem Mensch zuvor gesehen hatte. Wie die Grinsekatze aus Arisu im Wunderland starrte sie uns an. Zugegeben, für ein Monster sah diese langhalsige Geisterkreatur mit von einem Silberkamm und vier Elfenbeinnadeln zusammengehaltenen, schwarzen Haaren nicht wirklich gruselig aus, sodass ein hysterisches Kreischen ausblieb. Was uns viel mehr entsetzte, war die Tatsache, dass all diese grotesken und gefährlichen Gestalten aus den Märchen und Sagen zwar nicht in Haut und Haar, aber so real wie scheinbar nur möglich vor uns standen.
      "Ein Rokurokubi!", betitelte Misato die langhalsige Frau, ihre Hände erschrocken ihren Mund bedeckend. Meine Aufmerksamkeit hatte ich jedoch hauptsächlich auf Ran und Shinobu gerichtet, sodass ich mir anhand deren Reaktion keine allzu großen Sorgen machen sollte.
      Nur wenige Sekunden später sah das anhand ihrer ersten Worte jedoch wieder völlig anders aus: "IZZY! IZZY, IZZY, IZZY! Du bist wieder da! Hast du mir da drüben frische Seelen zum Essen mitgebracht?" Was sich anhörte wie ein zehnjähriges Schulmädchen ohne Trainerpass, das von ihrer Mami ein Happy Meal aus dem McDonald's mitgebracht bekommen hatte, bezog sich doch nicht auf uns, oder?! Einem Menschen wäre es vielleicht nicht aufgefallen, doch als Flamara hatte ich einen relativ guten Einblick in die Mimik anderer Pokémon gewinnen können. Die von dem Langhalsgespenst umgarnte Izanami in Fuchsgestalt, womöglicherweise aufgrund des Klangs eines weiteren ihrer lieblichen Kosenamen entnervt mit den Ohren zuckend, hatte all ihre Beine weit von sich gespreizt und starrte gereizt geradeaus, als hätte sie jemand gerade aus ihrem weichen Kuschelbett geworfen. "Izzy" wirkte angesichts der selig lächelnden Geisterfrau fast schon ein bisschen verlegen, aber vielleicht würde gleich wieder ein barsches Fuchsgebelle unserer fluffigen Tsundere in der ewigen Nacht des Landes Yomi erschallen ... Hauptsache es bewahrte mich vor einem Schicksal als flauschiges Frühstück, denn ich war ganz klar ein Dessert! Meine Zeit war noch längst nicht gekommen!

      Creepy Compiègne

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Miao ()

    • Es geht doch tatsächlich in die zweite Runde! Jetzt! In diesem Moment! Wer könnte das glauben? o/

      Schwarze Haare, eine violette Strähne links.
      Es iiiiist ... HÖLLEN-MINUUUUUU!! :OO

      Miu: ... ?
      Tamamo: Minu. Min-u. *lacht innerlich* Ein Buchstabe mehr, doppelter Intellekt.
      Miu: -__- ...

      Pupillen starr wie schwarze Kieselsteine, der Körper steif und angespannt, die Arme fest verschränkt.
      Kuzunoha: Also bei den Pupillen hast mich echt an Hotoke erinnert. >_> (Sie macht mir manchmal echt Angst. owo)

      Hotoke: =~=? Du meintest wohl das hier, wie? ö__ö
      Kuzunoha: *kreisch* O.o

      Das Blondchen musterte die vielleicht fünf Jahre ältere Frau und wunderte sich über das blaue Kopftuch mit dem markanten A, die weite Hose und das gestreifte Matrosenshirt, die diese trug.
      Ooooooh! :!!!: Ähm, ich meine natürlich "Aaaaah!"! ;O; Flashback!

      Σ(*ノ´>ω<。`)ノ
      Wer auch immer diesen ... Emoji? ... verwendet hat, hat jedenfalls ziemlich viel Zeit gehabt. Ich meine, ein kürzerer würde es auch tun. xDDD

      Während die Tränen Misas ursprünglich rein physischer Natur waren, traf die Aqua-Rüpelin hiermit wohl einen ganz wunden Punkt, was sich in einem ganz besonders bemitleidenswerten Blick äußerte.
      Misa-Misa, nicht wie Misatoooo? ;A;

      Ich kenne deine 'Alten' nicht, aber wenn du meine kennen würdest, würdest du deine lieben.
      Oha, Plottwist. Sniper-Frau Mayu hat Mishato;A; in ihrem vorherigen Leben misshandelt? >o<

      Tamamo: Das kommt wohl davon, wenn ein Möchtegernheld sich mit Kriminellen anlegt. :ka: Aber Möchtegernhelden sind nie intelligent, also warum sollte man sich wundern? °3° Fufufufu~ *erspäht Miu* Hey, du da! Du bist doch ein selbsternannter Ninja oder so ähnlich, willst du nicht etwas gegen Team Aqua unternehmen, buhuhuhu? ;w;
      Miu: Neulich hast du mich aber auf den Kieker, was? >.>"
      Tamamo: Na ja, Schulmädchen und Ninja klingt doch nach einem guten Möchtegernheld? ;^)

      "Hallo Mayu! Ich glaube, ich habe jemanden nahe der Werft schreien gehört. Bist du in Ordnung? - Gotoku, der alte Playboy"
      Plottwist im Plottwist? xDDD GOTOKU IST BEI TEAM AQUA?! :run2:

      Diese Mayu wollte ich wirklich nicht mehr sein ... lieber eine erfrorene Mayu, deren Herz in Scherben zerbarst als diese Bestie.
      Oh. Tja, das hat jetzt aber gedauert. Endlich habe ich die Doppeldeutigkeit von "Bestie" gecheckt. :tlol: Als Mensch war sie vom Charakter her eine Bestie, also ist sie als Fantasiewesen/Pokémon ganz wortwörtlich eine Bestie! :!!!:

      "A-also eigentlich mache ich das, weil ich dich lieb habe, Mayu."
      Aha, also ist Flauschen und Fluffen an sich eine peinliche Tätigkeit? >_>

      Diese Kutsche zog weder ein Gallopa noch ein kräftiges Tauros - unser prächtiges Ross war eine feuerspeiende, pelzige Schönheit namens Ran, die bedacht ein flauschiges Pfötchen vor das Andere setzte, um jegliche Komplikationen auf dem unebenen, steinigen Terrain zu vermeiden.
      Tamamo: Dass man sich als Kitsune, allem voran als so eine mächtige, auf so eine Art und Weise erniedrigen muss ... Das ist in der Tat die Hölle. *zitter* .w.

      "Weil ... ich nicht hässlich und verfilzt BIN?"
      Tja, da hat sie wohl recht. xD Und jeder muss ihr recht geben! Was maßen sich diese drei Tölpel überhaupt an, sich von der TODESGÖTTIN PERSÖNLICH in einem Wagen ziehen zu lassen?!!!!!111

      Ein kleine Holzvilla im traditionell japanischen Stil war über einem Meer aus Kies errichtet worden, doch inmitten der steinernen See ragten dunkle Grabsteine hervor, während die einzigen wirklich lebendig wirkenden Pflanzen umringt von einigen kahlen Weidenbäumen die roten Spinnenlinien namens Higanbana waren.

      Nun, wenn wir uns hier nicht in der Hölle befinden würden, wäre das doch echt ein toller Ort zum Leben? ;w; Manno. Aber gut. Die Grabsteine sind vielleicht auch nicht so attraktiv.

      Mins desillusionierter Blick gleitete herunter zu ihrem Nietengürtel, an dem sich zwar ein paar Ketten, aber keine Pokébälle befanden.
      Au ja, Min kämpft mit ihren FÄUSTEN gegen irgendwelche umherschwirrenden Dämonin, hiyeah! :w: Fehlt nur noch, dass sie ihre innere Bestie hervorlockt. .3.

      Konnte Shinobu noch glatt als Mensch durchgehen, war dies bei einem schlauchartigen, milchigweißen Giraffenhals, an dessen Ende der breit grinsende Kopf einer Art Geisha herausragte, nicht mehr der Fall.
      Servus I bims 1 Kuchengiraffe x Touka der die das wo jetzt seinen ihren Weg in die Bestie gefunden hat awawaw ... lol. x________x

      Ich meinte natürlich, kawaiiiiiii! ;v; Sugoi, sugoi!! :w:



      "Ein Rokurokubi!", betitelte Misato die langhalsige Frau, ihre Hände erschrocken ihren Mund bedeckend.
      Okay, die olle Mishato;A; kennt sich aber ganz schön gut aus. >__>

      IZZY! IZZY, IZZY, IZZY!
      IZZY?! Owo" Itsuki? Whaaaat?! Ups, damit ist Ran gemeint. xD Ich feiere es aber gerade ganz schön ab, dass Ran ihre Connections in der Hölle sichtbar spielen lässt. :tlmao:

      Was sich anhörte wie ein zehnjähriges Schulmädchen ohne Trainerpass, das von ihrer Mami ein Happy Meal aus dem McDonald's mitgebracht bekommen hatte, bezog sich doch nicht auf uns, oder?!
      Suzuka: McDONALD's!!!! OoO :run:
      Kuzunoha: <_< >_> <_< >_>" ? *verzweifelt Suzuka hinterherrenn* WARTEEEE!! q_q

      Oh, jetzt geht es wohl in den langen Schlund der Giraffengeisha? xDDD Also manche Figuren der japanischen Folklore sind ja wirklich NUR unbeschreiblich makaber, aber die hier finde ich geradezu genial. YAAAY! >w<




      Can you smell that? It's poison.
    • Zazou schrieb:

      Was eine kleine Blondine mit Pferdeschwanz am Handy daddelnd hier zu suchen hatte, war nicht wirklich offensichtlich, doch ihr spätabendlicher Spaziergang sollte hier ein Ende finden
      Man stört doch keine Leute die einen spätabendlichen Spaziergang genießen wollen D: One does not simply do that :c

      Zazou schrieb:

      Das Blondchen musterte die vielleicht fünf Jahre ältere Frau und wunderte sich über das blaue Kopftuch mit dem markanten A, die weite Hose und das gestreifte Matrosenshirt, die diese trug.
      AQUAAAAA
      Dawn: Hab gehört die seien nicht so super... *hust*

      Zazou schrieb:

      "Ja, heute ist ein Ausnahmefall, zieh' Leine"
      Dawn: Ah, deshalb... nicht einmal ordentliche Ausreden finden, tse tse tse.
      'Entschuldige, wir zählen gerade wieviele Leute auf die Brücke passen. Du kannst wieder hier durch wenn die Brücke neu aufgebaut wurde, dann wissen wir genau wieviele passen ohne das alle sterben'
      Dawn: Ja, das ist eine gute Ausrede! Wait what

      Zazou schrieb:

      "Harumi: Vergiss meine Feier morgen nicht! Morgen 18 Uhr, am Hafen! o(≧∇≦o)"
      "Keine Sorge! Bin ganz froh, mal nen Abend nicht bei meinen Alten verbringen zu müssen! Σ(*ノ´>ω<。`)ノ"
      "Harumi: Das wird ultra cool, Misa! Bin schon soooo sehr auf meinen Kuchen gespannt! σ(≧ε≦o)"
      "Ich ess dir den weg, ganz alleine! .3."
      "Harumi: Okay, aber ich schnappe mir dann die Jungs ^///^"
      "Ich werf dich einfach ins Meer .3."
      "Harumi: Das ist mein Plan! ò.o"
      Welp, das ist eine neue Art von exposition oao' Wie gut das man auf meinem Handy den Kurznachrichtenverkehr nicht sieht... xD

      Zazou schrieb:

      "WAS SOLL DAS? Bischt du bescheuert? Hör auf! I-Ich hasse dich! Du bist widerlich!", wechselte die Stimmfarbe der am Boden liegenden Misa in ein immer weinerlicheres und schwächeres Spektrum.
      Zweiter Tritt - dieses Mal wurde das Mädchen selbst niedergestreckt, ohne dass ihre Peinigerin auch nur eine Miene verzog.
      "Kyaaaaahaaaa!", jaulte die auf dem Boden gekrümmte Blondine auf, doch sobald sie ihre Freiheit erkannte, richtete sie sich unter Schmerzen auf, jedoch konnte sie nicht auf eine weitere verbale Entgleisung verzichten: "Nein, nicht nur ich hasse dich! Jeder hasst dich! Jeder wird dich hassen, weil du ein ganz scheußlicher Mensch bist! Ich hoffe, dein kaltes Herz lässt dich irgendwann für immer zu einem Block aus Eis erstarren!"
      Dawn: Das Mädchen wechselt ihre Gefühlslage wie andere Leute ihre... Socken.
      Definitiv, meine Liebe, definitiv

      Zazou schrieb:

      Misa verstand die Welt nicht mehr. Wie ein Häufchen Elend, unfähig, sich nach dem finalen Schlag, erneut aus dem Gleichgewicht gebracht, wieder aufzurichten, betrachtete sie mit Krokodilstränen in den Augen ihr Blut. Es war nicht schwer, sich auszmalen, was im Kopf der kleinen, wie gebrochen scheinenden Rebellin vor sich ging, doch umso schwerer war es, die Handlung ihrer Gegenspielerin nachzuvollziehen.
      Hm, irgendwie klingt das wie eine Rebellin die nicht damit rechnet das sie Gegendruck bekommt wenn sie vor Autoritäten rebelliert oao natürlich rechnet auch keiner mit Tritten, aber... ja

      Zazou schrieb:

      "Hallo Mayu!
      What
      Dawn: Whut

      Zazou schrieb:

      Diese Mayu wollte ich wirklich nicht mehr sein
      Hui, oke oao suddenly flashbacks, oke oao' Ich dachte wir kriegen noch einen kurzen Blick auf normale Mayu unso bevor sie in dieses Tor gehen, aber okay xD Ich mag gerne direkt reingeschmissen werden oao

      Zazou schrieb:

      So kam es unweigerlich dazu, dass mir ein kleiner Nieser entfuhr, als meine Nüstern von diesen großen, fluffigen Pinselspitzen, gestreichelt wurden: "Chuu!"
      TOO CUTE
      Dawn: Kann ich sie haben?

      Zazou schrieb:

      Neun pelzige Schweife schwangen elegant von einer Seite auf die andere, jederzeit bereit, mein empfindliches Gesicht zu streifen und zu kitzeln. Diese Kutsche zog weder ein Gallopa noch ein kräftiges Tauros - unser prächtiges Ross war eine feuerspeiende, pelzige Schönheit namens Ran, die bedacht ein flauschiges Pfötchen vor das Andere setzte, um jegliche Komplikationen auf dem unebenen, steinigen Terrain zu vermeiden.
      Noice. Beautiful Vulnona makes my day

      Zazou schrieb:

      "Schätzchen, das sind Kristalle an einer sehr hoch gelegenen Höhlendecke, sodass die Umgebung einem Sternenhimmel gleicht."
      *thumbs up*

      Zazou schrieb:

      "Du blöder Trottel, was hat das denn damit zu tun, dass ich euch drei Fellbälle plus unsere Vorräte alleine ziehen muss? Gönnt ihr mir denn gar keine Pause?"
      Wo sie Recht hat... hat sie Recht. Wirklich klug ist es dennoch nicht xD
      Dawn: Nope, sie sollte zumindest warten bis sie sich dem Ausgang nähern... aber hey, wer weiß wie weit das noch ist. Aber hinlegen und zusehen wäre wohl dennoch besser...

      Zazou schrieb:

      Plötzlich kam der Wagen zum Stillstand und Ran beorderte Shinobu dazu, ihr schickes Ledergeschirr abzunehmen.
      Es ist immer Leder. Irgendwo ist immer in jeder Geschichte Leder. xD

      Zazou schrieb:

      Willkommen in Fuonzuka - der Grabstätte der Unruhe.
      Klingt nach einem Ort an dem ich nicht gerne sein wollen würde. Und ja, klingt zwar alles sehr stylisch (vor allem die Grabsteine), aber allein der Name... xD

      Zazou schrieb:


      "Geht es dir besser? ... Du wirkst etwas geschockt ... ging mir genauso ... aber eigentlich hast du so viel für mich als kleiner Fellball getan, welchen Unterschied macht das dann letztendlich, selbst wenn ich dich als Mensch gehasst habe?"
      That's true friendship!

      Zazou schrieb:


      Diese Schlüssel in der Form von bunten Splittern sind eigentlich Dämonen, die sich den Unwürdigen verweigern, falls sie entwendet werden, um einen unkontrollierten Ausstrom des dämonischen Pöbels zu verhindern.
      Also sind diese Dämonen, die die Schlüssel sind, praktisch so etwas wie höher gestellter Pöbel? c:

      Zazou schrieb:


      Ihr müsst selbst kämpfen, denn sie gestatten mir nicht, meine 'Freunde' einfach so herauszuführen, weil ich eventuell von kleineren Dämonen hypnotisiert werden könnte.
      Das klingt logisch. Auch wenn ich mich wundere ob es wirklich möglich ist eine Totengöttin als niederer Dämon zu hypnotisieren...
      Dawn: Let's try it! ... ich hab keine Dämonen... dammit!

      Zazou schrieb:


      "Eure erste Gegnerin wird Shinobu sein
      Ouh, nice! Auf die Pokémon bin ich gespannt! owo

      Zazou schrieb:


      Auch Min sah man in der Regel in kurzen Röckchen oder Jeans, weshalb der Anblick umso erfrischender war ... und irgendwie auch ziemlich süß!
      Kawaaaiiiiiiii!

      Zazou schrieb:


      Konnte Shinobu noch glatt als Mensch durchgehen, war dies bei einem schlauchartigen, milchigweißen Giraffenhals, an dessen Ende der breit grinsende Kopf einer Art Geisha herausragte, nicht mehr der Fall.
      Ich glaube bei dem plötzlichen Anblick könnte man meine Seele gleich in der Unterwelt lassen xD

      Zazou schrieb:


      "IZZY! IZZY, IZZY, IZZY! Du bist wieder da! Hast du mir da drüben frische Seelen zum Essen mitgebracht?" Was sich anhörte wie ein zehnjähriges Schulmädchen ohne Trainerpass, das von ihrer Mami ein Happy Meal aus dem McDonald's mitgebracht bekommen hatte, bezog sich doch nicht auf uns, oder?!



      Zazou schrieb:


      Hauptsache es bewahrte mich vor einem Schicksal als flauschiges Frühstück, denn ich war ganz klar ein Dessert! Meine Zeit war noch längst nicht gekommen!
      Flausch-Komitee
      Are you sure? xD

      Nices Kapitel, am Anfang war ich dann doch etwas sehr verwirrt, but yus. nice. Weitermachen c:

      "Obscuritemon!"
      Banner by Shu <3
    • Hallo I bims 1 3shato

      (Das Zeichen in 3 wird in vielen Ortsnamen auf Japanisch auch "mi" gelesen)

      @Rai
      Es iiiiist ... HÖLLEN-MINUUUUUU!! :OO
      Mayu: ô.o Höllenminu? Also ... okay, ein bisschen was mag ich mit Min ja gemeinsam haben, aber, hehe ... umm ... ^///^ Ach, was denke ich darüber nach, das bin doch gar nicht mehr ich.
      Min: Dunno if I want to kiss or beat up. Srsly halp.

      Miu: ... ?Tamamo: Minu. Min-u. *lacht innerlich* Ein Buchstabe mehr, doppelter Intellekt.Miu: -__- ...Kuzunoha: Also bei den Pupillen hast mich echt an Hotoke erinnert. >_> (Sie macht mir manchmal echt Angst. owo)
      Min: Hey, Tammy-chan, Miu ist cool. ;w; Sie steht unter meinem Schutz, also sei nicht so gemein, buhuhu;w;
      Ran: "Temmie-chan" steht unter MEINEM Schutz, na wie siehts jetzt aus, 2 vs 2?
      Min: Doppeldate? =wo Dunno, die sind immer megacringy.
      Ran: Okay, ihr seid doch beide nicht mehr ganz dicht im Spatzenhirn.
      Min: Du bist eine leckere Litchifüchsin ;D
      Ran: Jaaaaa ich liebe Litchis, sie sind so erfrischend ... Q_Q
      Satsuki: Ihr springt ja wirklich schnell von einem Thema zum anderen ... ô.o

      Hotoke: =~=? Du meintest wohl das hier, wie? ö__öKuzunoha: *kreisch* O.o
      Touka: ö___ö
      Min: Erde an Touka, Erde an Touka, wie lebt man eigentlich als Mondprinzessin?
      Touka: War das ein Anmachspruch? :o
      Min: :facepalm: Buhuhu;w; ich grabe doch nicht jeden bei jedem Wort an!
      Touka: Nicht bei jedem, aber bei Sazzy und mir gefühlt jedem Zweiten!
      Min: Mann lösch dich doch einfach, du Neunmalklug!
      Touka: Aaaaaw xD Putzig!


      Misa-Misa, nicht wie Misatoooo? ;A;
      Oha, Plottwist. Sniper-Frau Mayu hat Mishato;A; in ihrem vorherigen Leben misshandelt? >o<
      Misato: Naja Spitzname halt. .3. Und ja ... u.u ... hat sie offenbar.
      Mayu: T_T Kein schönes Gefühl im Nachhinein, wenn man das so sieht *Ohren hängen lass*

      Tamamo: Das kommt wohl davon, wenn ein Möchtegernheld sich mit Kriminellen anlegt. Aber Möchtegernhelden sind nie intelligent, also warum sollte man sich wundern? °3° Fufufufu~ *erspäht Miu* Hey, du da! Du bist doch ein selbsternannter Ninja oder so ähnlich, willst du nicht etwas gegen Team Aqua unternehmen, buhuhuhu? ;w;Miu: Neulich hast du mich aber auf den Kieker, was? >.>"Tamamo: Na ja, Schulmädchen und Ninja klingt doch nach einem guten Möchtegernheld? ;^)
      Ran: Und sexy. Wir sollten einen Animu;w; über Miu-chan drehen. :3 Konkonkon~


      Plottwist im Plottwist? xDDD GOTOKU IST BEI TEAM AQUA?!
      (Ja, das wurde in Kapitel 16 oder so erwähnt^^)

      Oh. Tja, das hat jetzt aber gedauert. Endlich habe ich die Doppeldeutigkeit von "Bestie" gecheckt. Als Mensch war sie vom Charakter her eine Bestie, also ist sie als Fantasiewesen/Pokémon ganz wortwörtlich eine Bestie!
      Misato: Jetzt erst? ô,o
      Ran: Mit einem Blick auf dein Zeugnis solltest du dich mal nicht weit aus dem Fenster lehnen, mein Liebes. *Arm abschleck* ^-^
      Misato: W-wieso schleimst du so?!
      Ran: ^-^ ... Willst du dich beschweren, dass ich deinen Arm liebkose, statt etwas Anderes zu machen?
      Misato: Nein nein, mach gerne weiter ^///^
      Ran: Guuuut ... ò.o


      Aha, also ist Flauschen und Fluffen an sich eine peinliche Tätigkeit? >_>
      Mayu: Überhaupt nicht! ;D Sogar Ran liebt es!
      Ran: ;3 ... Naja, nicht mit jedem, ich bin schon wählerisch.

      Tamamo: Dass man sich als Kitsune, allem voran als so eine mächtige, auf so eine Art und Weise erniedrigen muss ... Das ist in der Tat die Hölle. *zitter* .w.
      Tja, da hat sie wohl recht. xD Und jeder muss ihr recht geben! Was maßen sich diese drei Tölpel überhaupt an, sich von der TODESGÖTTIN PERSÖNLICH in einem Wagen ziehen zu lassen?!!!!!111
      Ran: Ich will ja auch vorwärts kommen, und wenn die gerade keine Kraft haben ... dann muss ich diese Pille eben schlucken. Zumindest steht mir das edle Geschirr ausgezeichnet. ;D NIMM DASS, RUDOLPH MIT DER ROTEN NASE!
      Inari: Was, wurdest du von Santa Claus zu seinen Gunsten abgelehnt? (:
      Ran: Nein, er ist aber viel beliebter und hat sogar sein eines Lied!


      Nun, wenn wir uns hier nicht in der Hölle befinden würden, wäre das doch echt ein toller Ort zum Leben? ;w; Manno. Aber gut. Die Grabsteine sind vielleicht auch nicht so attraktiv.
      Satsuki: In Japan sind Grundstücke nahe innerstädtischen Friedhöfen oder Krematorien sehr unbeliebt, aus Angst vor umherschwirrenden Geistern, die vom Krematorium aus zur Grabstelle gelangen müssen. Min wärs wahrscheinlich egal.
      Min: Was können mir schon Geister! ^.^ Nicht wahr, Sazzy?
      Satsuki: Ich finde schon, dass Seelen sehr interessante Entitäten sind ... und vielleicht auch sehr mächtige!



      Au ja, Min kämpft mit ihren FÄUSTEN gegen irgendwelche umherschwirrenden Dämonin, hiyeah! Fehlt nur noch, dass sie ihre innere Bestie hervorlockt. .3.
      Min: Ich bin besser in Kung-Fu als Fei, ha! 8D Komm 1 vs 1 Einzelkampf mit Fauscht, Jungä, ich brech dich auseinanda; ÖY!
      Satsuki: Pass bitte einfach nur auf dich auf. ): Ich will nicht, dass dir etwas Schlimmes zustößt! Nicht schon wieder. T_T
      Min: Q_Q Wieso kann nicht Eun-ju so viel Pech haben wie ich?


      (Die Rokurokubi sieht sogar wirklich fast genauso aus, vielleicht nicht ganz so kawaii, aber auf jeden Fall nicht furchterregend)
      (so ein bisschen wie hier unten die beiden)

      Okay, die olle Mishato;A; kennt sich aber ganz schön gut aus. >__>
      Misato: Ooooh, das gefärbte Mädchen mit den Scheißnoten im Leistungsland weiß ja auch was, kraaaaass! >__>

      IZZY?! Owo" Itsuki? Whaaaat?![/s] Ups, damit ist Ran gemeint. xD Ich feiere es aber gerade ganz schön ab, dass Ran ihre Connections in der Hölle sichtbar spielen lässt.
      Min: Ich liiiiiiiiiiiiiiiiiiebe IZZY! x33333333
      Ran: u//////////u" Wieso können mich nicht einfach alle hassen? Dann wäre ich die gefürchtete Izanami-no-mikoto. Und so - Izzy, Rana, Fellbällchen, Kuschelkitsune ...
      Min: Du bist kawaii, nach all den Jahren hast auch du Liebe verdient :*
      Ran: o///o Nya?
      Min: *flausch* Nyommmmmmm!
      Ran: =w= *hinleg und gekrault werd*




      @Obscurite
      Dawn: Hab gehört die seien nicht so super... *hust* Ah, deshalb... nicht einmal ordentliche Ausreden finden, tse tse tse.
      'Entschuldige, wir zählen gerade wieviele Leute auf die Brücke passen. Du kannst wieder hier durch wenn die Brücke neu aufgebaut wurde, dann wissen wir genau wieviele passen ohne das alle sterben'
      Dawn: Ja, das ist eine gute Ausrede! Wait whatMayu: Ja, aber das waren immer nur die Strategien der dummen Rüpel!
      Misato: "Hey du, du findest unser Geheimversteck in der Unterwasserhöhle, aber vorher brauchst du erst noch diese VM, bitte schön!"
      Mayu: Ja guuuut ... u.u"

      Dawn: Das Mädchen wechselt ihre Gefühlslage wie andere Leute ihre... Socken. Definitiv, meine Liebe, definitiv
      Misato: Ich bin eine sehr feurige Persönlichkeit!
      Besenval: So kann man es sich auch positiv zurechtstutzen, du emotional instabiles Gör auf der odysseeischen Irrfahrt nach Selbstvertrauen.
      Misato: Pardon?! o.o"

      Hm, irgendwie klingt das wie eine Rebellin die nicht damit rechnet das sie Gegendruck bekommt wenn sie vor Autoritäten rebelliert oao natürlich rechnet auch keiner mit Tritten, aber... ja
      Misato: Hast du schon richtig erfasst.^^

      TOO CUTE
      Dawn: Kann ich sie haben?
      Misato: Whut? Neeeein, das ist meine Maayuu! q_q Ich kann sie niemals hergeben, sorry. Meine Miezy. Meine. ^3^
      Mayu: *schnurr* :3



      Noice. Beautiful Vulnona makes my day
      Ran: Das Geheimnis meines glänzenden, voluminösen Flauschefells? L'Oreal. Because I'm worth it. ^///^
      Min: "Ich bin übberhaubd net arrogant!"
      Ran: u.u" Schätzchen, das habe ich nie behauptet, nach all den Jahren musste ich mir das eingestehen ...
      Min: Aber du bist wirklich wunderschön ... o3o
      Ran: ^_^

      Wo sie Recht hat... hat sie Recht. Wirklich klug ist es dennoch nicht xD
      Dawn: Nope, sie sollte zumindest warten bis sie sich dem Ausgang nähern... aber hey, wer weiß wie weit das noch ist. Aber hinlegen und zusehen wäre wohl dennoch besser...Es ist immer Leder. Irgendwo ist immer in jeder Geschichte Leder. xD
      Min: Rawr~, hab noch nen heißen Rock aus Leder. ;D
      That's true friendship!
      Min: Misato ist auch so ein richtiges Pony, und Mayu auch!
      Misato: Ich bin Rainbow Dash °O° xD
      Mayu: Ich bin eine Miezekatze ... ;w; Ein Leben als Pony? Naja ... ständig Hafer, Gras und Möhren fressen ... uff.

      Also sind diese Dämonen, die die Schlüssel sind, praktisch so etwas wie höher gestellter Pöbel? c:
      Ran: Genau, es gibt schließlich auch Gegenstandsdämonen, zumindest im Japanischen Glauben. Dinge, die älter als 100 Jahre alt sind ...
      Min: Werden "Deine Mudda"Witze also auch irgendwann Dämonen?
      Ran: Sie sind es bereits. xD


      Das klingt logisch. Auch wenn ich mich wundere ob es wirklich möglich ist eine Totengöttin als niederer Dämon zu hypnotisieren...
      Izanami: Es ist noch nie vorgekommen ... aaaaber wenn ich unverwundbar bin und es keine Magie gibt, die mich bändigt ... ich kann es mir kaum vorstellen, denn sonst würde ich ja an keine Grenzen stoßen und könnte machen, was immer ich möchte. Genervt werde ich oft genug, also sicher auch generft. Vielleicht sollte ich es mal ausprobieren, ufufu~ 8)
      Ouh, nice! Auf die Pokémon bin ich gespannt! owo
      (Also mindestens jeweils eines wird ein bisschen "anders" sein, in irgendeiner Hinsicht ...)
      Kawaaaiiiiiiii!
      Min: o//////////o ... Ummm ... ^////^ danke, du süßes Schätzchen. *fluff*
      Ran: Unter meiner Fuchtel wird Dämonin Mina;w; noch eine richtig fluffige Lady. ;D
      Min: Das Erfolgsrezept ist eben so herzallerliebst und lecker :* x3

      Flausch-KomiteeAre you sure? xD
      Mayu: Yes, I am! Ganz klar ein Dessert, oder? ;3 Wenn du eine Ran oder mich serviert bekommen willst, SAG. BE. SCHEID! x3 @Obscurite *durchflaaaaaaaaaausch* Vielen Dank für das Kommentaaaar! x3
      Ran: Ich kann Mayu nur zustimmen ;3 Wir sind gespannt auf deine nächsten Wünsche und Bestellungen! ò.ó *Schweiffluff*

      Creepy Compiègne
    • Kapitel III: Ekirei-zan

      Die Frau mit traditioneller Geishafrisur und Schlangenhals, die offenbar so einen großen Narren an Ran gefressen hatte, fasste nun auch uns in den Fokus.
      „Miezekatze! Ich liebe Miezekatzen, ich hatte selbst eine!“, galt ihr zweitgrößtes Interesse offenbar mir. Wahrscheinlich tatsächlich die Grinsekatze aus dem Wunderland. Ich zuckte etwas verunsichert mit den Ohren und taumelte ein paar Schritte zurück, als ihr Haupt in meine Richtung rauschte, bevor ich mit erhobener Pfote, nach hinten geklappten Ohren und angezogener Brust schnupperte.
      Nichts. Angst umschlang meinen Körper wie ein Vipitis.
      Selbst den widerlichsten Kloakengeruch, so sehr man sich auch zu übergeben wünschte, konnte man irgendwie zuordnen, doch genau wie übrigens auch die Seelen war der Langhals mit keinem Duft versehen. Mein aufgeplustertes Fell stand zu Berge, auch wenn mir mein Verstand sagte, dass ich mich vor niemandem fürchten musste, der wie eine Teenagerin auf ihrem ersten Konzert „Izzy, Izzy, Izzy“ kreischte. Doch das starre Grinsen und die weit aufgerissenen Augen schienen mich zu durchbohren. Seltener war ich glücklicher, die schöne, wenn auch oft genug mit Zynik und Menschenverachtung gewürzte Stimme unseres neunschwänzigen Fellballs erschallen zu hören: „Das ist … Chiaki. Chiaki die Mörderpuppe … umm ...“ Die Angst stand mir immer noch ins Gesicht geschrieben. Was erwartete sie, dass ich mich vor Lachen kugelte? Shinobu blinzelte und strich mit ihrer Sense etwas durch den Kies, die anderen beiden jungen Frauen blickten die Kitsune ausdruckslos an.
      „Kein Pantimimi gefrühstückt, hm? Jedenfalls ist deine Sorge unbegründet, Mayu-Näschen. Chiaki war immer gut zu Vögeln … und allen anderen Tieren natürlich auch. … Ach was gebe ich mir überhaupt Mühe, die Stimmung aufzulockern, viel Spaß mit einer deprimierenden Geschichte: Chiaki war ein Model, das sich oft unters Messer gelegt hatte, sich Botox spritzen ließ, weshalb sie mit diesem Dauergrinsen in der Unterwelt gesegnet wurde. Gegenüber Menschen verhielt sie sich jedoch zickig wie die größte Diva im Lande, manipulierte die Karrieren Anderer und verwandelte so die voller vor Hoffnung und Träumen glitzernden Augen junger aufstrebender Models in Tränenmeere, womit sie sich nicht viele Freunde machte. Tatsächlich war es auch eine Schönheitsoperation, bei der sie jung, mit 27, verstarb, ohne die große Liebe je zu finden, denn diese hatte sie zuvor schmähvoll abgewiesen. Nun sitzt sie ihre Strafe hier ab und versucht diese, mit einer schier grenzenlosen Anhänglichkeit mir gegenüber, erträglicher zu machen ...“, stellte Ran uns das quirlige Gespenst vor, das längst von mir gewichen war und die Füchsin mit ihrem rastlosen Umherschwirren beinahe aus dem Konzept gebracht hatte – ihr „Körper“ jedoch schien sich immer noch in dem Haus zu befinden. Was mich am meisten beschäftigte, war ihre „Strafe“, die mit dem Tod allein nicht abgeschlossen schien. Eine Strafe, die über den Tod hinausging … eine solche Vorstellung war neu für mich.
      Im Gegensatz zur stummen Shinobu ließ Chiaki keine Gelegenheit aus, selbst zu Wort zu kommen: „Izzyyyy! Berichte doch auch mal von den positiven Seiten!“
      Die positiven Seiten einer Strafe jenseits des Todes? Jetzt war ich gespannt, richtete meine Augen auf, doch Ran verkrampfte, blieb still. Sie wirkte gestresst und müde, unkonzentriert blinzelnd.
      „Ich bin eine Autorin mit dem Traum, mein Werk in der Unterwelt und später in der Oberwelt zu veröffentlichen! Es muss nur jemand dahin mitnehmen … eine lineare Handlung gibt es nicht, aber ich beschreibe darin 108 verschiedene Möglichkeiten, gemeinsam mit meiner geliebten Izzy zu sterben! Erhangen, erstickt, ertrunken, lebendig begraben, vom Blitz getroffen, vergiftet, erfroren, verbrannt, verdurstet, in Bernstein eingefroren, von einem Kometen erschlagen ...“
      „Wie wärs, wenn du deine Handlung nicht spoilerst, wenn du noch ein paar Leser suchst? Außerdem ist es unrealistisch. Du wirst noch lange nicht sterben, dein negatives Karma ist Äonen davon entfernt, aufgezehrt zu sein“, schnaubte Ran und hatte sich inmitten der roten Spinnenlilien zusammengerollt: „In der Pagode leben kleinere Geist-Pokémon, die aber vielleicht zu schwach sind, um Shinobu zu schlagen. Sie zu trainieren ist nervenaufreibend. Östlich und nordöstlich befindet sich ein großer Bergkamm, in dem sehr starke und gefährliche Kreaturen leben, die gebändigt direkt im Kampf zum Einsatz kommen könnten. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass dies ohne meine Begleitung eure letzte Station auf dieser Reise sein wird. Gönnt mir zehn, zwölf Stunden Pause …“ Als sie diese Worte aushauchte, war die Neunschwänzige in einen tiefen Schlummer gefallen.
      Shinobu und Chiaki zogen sich in ihre kleine Villa zurück, deren Schiebetür sich von der forschen Min nicht öffnen ließ, sodass sie mit Misato alleine einen Plan aufstellen musste: „Fassen wir zusammen, was uns zur Auswahl steht: ein Ort mit schwachen Pokémon, an dem wir lange trainieren müssten und ein Ort mit starken Pokémon, für den wir auf Izzy warten müssen. Klingt beides lame.“
      „Hohe Wahrscheinlichkeit ist keine hundertprozentige, lass' uns einfach schon vorher dorthin! Weißte, ich bin so froh, wenn ich aus diesem feuchten, finsteren Loch endlich draußen bin, da muss ich nicht noch länger warten, bis Miss Neunschwanz ihren Schönheitsschlaf beendet hat!“, monierte Misato und stapfte unruhig durch den Kies. Bitte keine dumme Entscheidung, das war das Letzte, was wir in dieser Situation gebrauchen konnten!
      Meine beste Freundin und Partnerin enttäuschte mich: „Lass uns diesen Ort selbst entdecken! Let's go, Mayu!“ Misato schritt voller Tatendrang auf mich zu und wollte mich hochheben, doch nun war es Zeit, dass eines meiner anderen Gesichter kennenlernte: „Kchhhhhhhhh!“ Im Rückwärtsgang fauchte ich das grünhaarige Mädchen an, dessen Gesicht ich mehr und mehr mit Verwirrung und Vorsicht füllen konnte, bis sie mich nicht weiter zurückdrang.
      „Mayu! Was ist los mit dir? Wieso benimmst du dich so komisch?“, raunte sie verärgert und stemmte ihre Arme in ihre Hüften, womit sie mich das erste Mal in meinem Leben an ihre Mutter erinnerte. Was los mit mir war? Wenn ich sterben wollte, dann in einem heldenhaften Kampf gegen die Arschkrampe Miyahira, aber nicht in einer ausgewiesenen „NO TRESPASSING“-Zone, weil eine rebellische Göre sich über alle Regeln erheben wollte.
      Auch Min erhob Zweifel an dem undurchdachten Plan: „Wir wissen doch gar nicht, was hier alles lebt. Mit Izanami an meiner Seite fühle ich mich schon sicherer. Ich glaube nicht, dass ich mich ihr damals ohne meine Pokémon jemals gestellt hätte. Und mal ehrlich, deine Pokémon in aller Ehren, aber das sind keine Trikephalo, Noivern, Mega-Voltenso oder Guardevoir.“
      „Vielleicht traut uns Ran nichts zu. Wie gefährlich kann es schon sein? Bei uns lässt man Zehnjährige ohne IRGENDEIN Pokémon Steine auf wilde Elefanten, Nashörner, Kängurus, Büffel und mannshohe Killermantisse werfen, ohne auch nur eine Aufsichtsperson in der Nähe! Come on, schlimmer kann es nicht sein!“, versuchte Misato nun die Safari-Zonen in Kanto und auf Kyushu für ihre Argumentation heranzuziehen … und unverantwortlich war das Verhalten der Betreiber jener allemal, das ließ sich einfach nicht von der Pfote weisen. Selbstzufrieden zuppelte sie an ihren Haaren, während Min sich offenbar in einem Dilemma befand.
      Sie war die Ältere, die auf die Achtzehnjährige aufzupassen hatte, weshalb sie sie noch mal zur Vorsicht ermahnte: „Ach komm, dann lass uns eine Pause machen und uns das später mit Ran ansehen. Wir verpassen sowieso nichts. Klingt doch gut, oder?“
      „Klingt absolut scheiße! Ran hält uns für kleine Kinder, die nichts alleine können! Wenn ich ihr zeige, dass ich zu selbstständigem Handeln in der Lage bin, gesteht sie uns vielleicht mehr Freiheiten zu als 'Bleib da weg', 'Rühr das nicht an' oder 'Halt den Mund, sonst weckst du Monster'!“
      „Naja, wir sind gewöhnliche Menschen, verwundbarer als du glaubst. Auch wenn es mir früher auch so schwer fiel, mir das einzugestehen!“
      „ICH WILL MEINE FAMILIE WIEDERSEHEN!“, schluchzte Misato. Von dem rebellischen Selbstbewusstsein war nichts mehr zu spüren, lediglich ein verzweifelter Aufschrei voller Empörung. „Ich will wieder normal leben, raus aus diesem Gefängnis! Jede Sekunde hier unten macht mich fertig!“
      Die junge Frau ließ ihren Emotionen unter Tränen freien Lauf, was sie jedoch nicht daran hinderte, ihre drei Pokébälle von ihrem Gürtel zu lösen.
      „Aber dafür musst du am Leben bleiben, Misato! Es geht doch nur um 12 Stunden, leg dich etwas hin und ...“, versuchte Min-yeon, die launische Oberschülerin zu beruhigen, doch weiter kam sie nicht. Misato hielt sich tatsächlich für gut genug ausgerüstet, als sie ohne Vorwarnung in Richtung des Bergkamms davonstürmte. Egal, wie gefährlich dieser Ort war … ohne Min und mich an ihrer Seite würden ihre Chance auf eine erfolgreiche Rückkehr noch weiter ins Bodenlose sinken. Wir hatten keine andere Wahl, als der eigensinnigen Teenagerin hinterherzuhetzen. Es schien fast so, als würde die Luft der Unterwelt unseren klaren Verstand benebeln …



      Ein kahles Gebirge aus hellbraunen Gestein, glücklicherweise nicht schneebedeckt, erstreckte sich vor unseren Füßen. Ein paar kahle, schwarze Bäume ragten aus der starren, verkrusteten Gesteinsoberfläche hervor, doch ansonsten zierten den Ort lediglich einige skurrile Felsformationen und Gräber. Was bis kurz zuvor noch wie ein atemberaubendes Naturspektakel der Unterwelt anmutete, ließ mich nun meinen Atem anhalten. Misato hatten wir nicht einholen können, weil Min offenbar nicht lange schnell laufen konnte und mit Tränen in den Augen an ihre Grenze gestoßen war. Doch meine Trainerin hatte ihre überschritten, jenseits der zahlreichen Grabsäulen und Steinlaternen, die mir den Atem noch mehr raubten als die uns einen Blick auf Fuonzuka gewährende Landschaft.
      Eine Silbertafel präsentierte uns stolz einige Fakten zu jenem schauderhaften Ort: „Ekirei-zan. Mt. Ekirei. Ära der Kaiser Bidatsu und Yomei (585-587), Tempyo 6-8 (735-737). Zwei große Seuchen wüteten in Nara, der Hauptstadt Yamatos. und geleiteten zahllose Menschen in die Yomi. Unter ihnen Amaterasus Nachkomme Bidatsu, der Kaiser, der den Buddhismus als Ursache dieser ansah und unterdrückte. Ebenso unter ihnen Amaterasus Nachkomme Yomei, der die Verfolgung des Buddhsimus als Ursache dieser ansah, Vater des buddhistischen Kronprinzen Shotoku Taishi. Unter ihnen vier Brüder des Fujiwara-Clans, die mächtigsten Männer Yamatos, dahingerafft von den Pocken aus dem Süden. Zum Schutz vor der Seuche errichtete Kaiser Shomu ab Tempyo 15 (743) eine große Bronzestatue des Erleuchteten.“
      „Ha. Ob da auch einer von Toukas Vorfahren dabei war?“, kommentierte Min die Information süffisant und stapfte danach weiter durch das Geröll. Fujiwara, war das nicht der Familienname von Mins gehörnter Geishafreundin? Hinter Min hinterhertrippelnd, blieb mir jedoch keine lange Pause erspart. Nicht nur, dass wir dringend Misato finden mussten – lange unentdeckt blieben wir am Berg Ekirei, dem Berg der Seuchen, auch nicht.
      Ein violettes, koboldartiges Ungetüm auf halben Weg zwischen Ableben und Verwesung sprang hinter einem der stummen Grabsteine hervor und schrie uns mit einer schrillen Stimme an: „Choogaaa!“ Zwei achteckige, helle Kristalle dienten der merkwürdigen, langohrigen Kreatur als Augen, rote und blaue Edelsteine säumten seinen schmächtigen Torso. Als sich dieses plötzlich in ein hellblaues Licht gehüllte Zobiris dazu entschloss, auf uns zuzurennen, mussten wir schleunigst reagieren!
      „Mayu! Weich aus und halte dich für einen direkten Rückschlag bereit!“, gab mir Min-yeon die logischste und offensichtlichste aller Lösungen vor. Ich hastetete zur Seite und sah dem Geist-Pokémon dabei zu, wie es mit seinem Dickschädel ein Stück Felswand absplittern ließ, während ich mich elegant auf meinen Gelenken wieder in Richtung des Angreifers drehte.
      Nun standen die Zeichen auf Angriff: „Feuerzahn, los!“ Ich gehorchte, denn schließlich verfügte ich weder über eine Wahl noch war es von Bedeutung, wer mir in einem solchen Notfall ein Kommando erteilte, sodass ich meine spitzen Fänge erhitzte und in das schon kurz darauf qualmende Zobiris bohrte. Der Geist zog die Mundwinkel seines schiefen, schmerzverzerrten Grinsens kurz darauf wieder nach oben, wodurch er mich immens an Chiaki erinnerte. Die Juwelen an seinem immer noch an einigen Stellen glühenden Körper leuchteten auf und konzentrierten Lichtstrahlen in einer Salve, die auf mich gerichtet wurde. Zu nah an meinem Feind befand ich mich, als dass ich hätte fliehen können. Mein ohnehin schon wild pochendes Herz erreichte die höchste Panikstufe und ein kurzer Moment der Macht- und Auswegslosigkeit ließ mich innerlich schreien, doch als ein roter Lichtstrahl statt mir meinen Gegner seitlich erfasste und absorbierte, stieß ich einen erleichterten Seufzer aus. Min hatte ein brennendes Zobiris in einem Heilball gefangen.
      „Gut gemacht, Mayu. Du bist eine tolle Miezekatze“, lobte Min mich mit einer zarten Massage meines Kopfes, bevor wir uns wieder an Misatos Fersen hefteten: „Zen-Kopfstoß, Juwelenkraft … Unrecht hatte Ran nicht, dass das Viehzeug hier gefährlich ist. In Johto gibt es nur wenige wilde Pokémon, die noch stärker sind.“ Ich schnurrte nicht. Noch immer hielt die Angst mich fest in ihren Krallen gepackt, doch wir mussten noch tiefer ins Gebirge hinein.
      Zobiris war nicht das einzige Pokémon, dem wir auf unserem Weg nach oben begegneten. Die bereits aus Tamazono bekannten Driftlon- und Drifzepelischwärme prägten ebenso das Bild der Landschaft wie einzelne, eher scheue Nebulak oder Trombork in einem durch einen steilen Abhang abgetrennten Tal, die sich als abgestorbene Bäume tarnten, bis ihre roten Augen zu leuchten begannen. Letztere hätten sich ebenfalls gut als Fang geeignet, waren aber wie die Drifzepeli unerreichbar für Min. Doch unsere wichtigste Entdeckung irgendwo inmitten des Bergkammes war zweifellos eine unversehrte Misato, die es problemlos über die schmalen Passagen und die kleinen bodenlosen Stellen geschafft hatte. Mir fiel nicht nur ein Geowaz, sondern ein ganzes Regirock vom Herzen, als ich sie wohlbehalten sah! Die Teenagerin hatte es sich auf ihren Fersen gemütlich gemacht, hielt ein kleines, anthrazitgraues Püppchen in ihren Armen und knuddelte es ausgiebig.
      „Ran wird Augen machen! Ich habe alleine bis hierhin geschafft und mir ein superstarkes Pokémon wie dich fangen können! Alle würden Augen machen … meine Eltern … meine Pauker … der Direx. Jeder. Jeder würde endlich merken, dass Misato Miyazaki nicht zum versagen verdammt ist!“, johlte sie freudetrunken über ihren Erfolg, doch gerade, als ich in Flauschlaune auf sie zustürmen wollte, erhallte ein ohrenbetäubendes Geschrei über dem kleinen Canyon.


      Schrill, leicht metallisch, bedrohlich – allein an seiner grässlichen Klangfarbe erkannte ich bereits, dass mit der, im „Himmel“ umherkreisenden, geflügelten Kreatur nicht gut Kikugi zu essen war. Ein braun-silber gefiederter Raubvogel, dessen vorderes Ende nicht von einem gewöhnlichen Kopf, sondern einem Totenschädel geziert wurde, zog über Misato langam herabtrudelnd seine Runden. Das mannshohe Monstrum erinnerte an einen degenerierten Bastard aus Ibitak und Panzaeron und strahlte einen merkwürdigen, mintgrünen Glanz aus, der an seinem Gefieder zu haften schien. Von intensivem Brechreiz geplagt tat ich nun eigentlich gut daran, in unserem Felsenversteck außerhalb der Sichtweise dieses grässlichen Wesens zu bleiben, doch der Seuchenkondor bedrohte meine Misato! Min hielt mich fest in ihrem Arm umschlossen, die andere Hand an ihren Gürtel gelegt – wäre Zobiris eine gute Wahl für diesen Kampf?
      „Misato! Lauf! Lauf in die Tunnel!“, warnte Min sie, doch es war vergebens, denn nun spielte sich alles binnen Sekundenbruchteilen ab:
      „Kraaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaai!“
      Beim Angriffsschrei des sich nun zwischen unserem Versteck und ihr befindlichen ungepflegten Federviehs löste die Achtzehnjährige ihre Pokébälle, um sich Verstärkung von Denjiro, Sakuya und Besenval zuzusichern, die um sie herum ihre Position einnahmen, doch plötzlich schien sich der grüne Glanz von den ranzigen Federn des Monsters zu lösen. Ein Flügelschlag setzte die kontaminierte Wolke in Bewegung und Misato war nun endgültig von möglichen Verstecken abgeschnitten. Eine Steilwand und ein Abgrund trennten sie von den höhergelegenen Bereichen des Gebirges ab, sodass jegliche Flucht zum Scheitern verurteilt war. Mit großen, panisch geweiteten Augen blickte sie ihrem Schicksal gegeben, gelähmt vor Angst und nur mit einem Shuppet in ihren Armen, das ein paar dunkle Strahlen als Gegenwehr absonderte – wahrscheinlich einen Konfusstrahl, doch auch dieser konnte den Angriff nicht blocken, genauso wenig wie ein dunkelroter Strahl, der sie von oben erfassen und zu umschließen begann.
      „Misaaaaaatoooooooo!“, schrie und weinte ich verzweifelt, kratzte wie eine Wahnsinnige an Mins Armen, ohne mich befreien zu können, während nach dem blutroten Lichtstrahl glühend heiße Flammen über das Feld fegten. Es war logisch betrachtet nicht meine Schuld, dass ich in diesem entscheidenden Moment nicht an ihrer Seite war, doch die Selbstvorwürfe und der Angst des Verlustes pressten die Tränen aus mir heraus.
      Als der Rauch des Fegefeuers sich legte und das keimdurchtränkte Ungeheuer lichterloh den Rückzug antrat, öffnete ich wieder meine Augen, um mir einen Überblick über all das zu verschaffen, was geblieben war. Was blieben, waren Besenval, Denjiro und Sakuya, zusammengekauert an der Felswand sitzen. Was ebenso die Szene überdauerte, war Misatos verzweifelter, hilfesuchender Blick – eingefroren in einen blutroten Kristall, der den Schein der verbliebenen Flammen wunderschön reflektierte. Mins Arme waren weich und kraftlos, sodass ich mich mit einem energischen Rückstoß von ihr löste und schnurstracks zu dem in fürchterlicher Panik erstarrten Mädchen rannte und ihr kristallines Gefängnis wimmernd mit meinen Krallen bearbeitete.
      Wie konnte es nur so weit kommen?
      Warum musste es so eskalieren?
      Nun, im Grunde genommen musste Misato den Rat Izanamis mit den Füßen treten und ihre selbst aufgestellte Mut- und Fähigkeitenprobe absolvieren. Aber mein wild hämmerndes Herz plagte mich unentwegt. Wenn ich sie hier verlieren würde, würde mein Kampfgeist in tausende Scherben zerspringen, wie ein gespaltener Kristall. Kurz darauf jedoch erregte ein Dialog zwischen Min-yeon und einer tiefen, rauchigen Stimme meine Aufmerksamkeit.
      „Dich gibt’s wirklich? Alter, ich dachte, du wärst das Ergebnis meiner blühenden Phantasie nach zwei Bier, einem Glas Sake und einem beschissenen Tag!“, tat Min ihre Überraschung lautstark kund.
      Die männliche Kreatur erwiderte: „In der Tat, das ging mir bei unserem ersten Aufeinandertreffen genauso.“
      „Hätte es nicht gereicht, sie mit Kristall zu umzäunen?“
      „Nein, an welchem angsterfüllten Gesicht könnte ich mich denn sonst ergötzen?“ Ein Blick zur Seite enthüllte ein fahles, aber muskulös wirkendes Hundemon, aschgrau, mit langen, widderförmig gebogenen Hörnern, scharlachrot funkelnden Augen. Der Rüde war ein gutes Stück größer als unser schwarzgelockter Pudelfreund und hüllte sein Maul ein weiteres Mal in züngelnde Flammen, die den unzerbrechlichen Block, der Misato eingefroren hielt, umschlang und binnen weniger Wimpernschläge zum Zerbersten brachte. Dass ich mein Mädchen nach dem Abziehen der Rauchschwaden umgeben von glitzernden Kristallsplittern verwundert blinzeln sah, war einer der schönsten und erleichterndsten Momente meines Lebens. Auch die anderen Tiere rieben sich an ihrem Körper, aber die meisten Liebkosungen erhielt ich.
      „Versteh mich nicht falsch, Min-yeon Seol. Ich bin nicht euer Freund. Dich kann ich schon mal gar nicht ausstehen und ein dummes und törichtes Verhalten wie das deiner kleinen Freundin gehört eigentlich bestraft. Aber nicht von einem Vieh, das euer Leben Schritt für Schritt über Wochen hinweg in eine Hölle verwandelt, nicht von Byo-Oh*, dem Dämonenkondor, der Pockenviren ausstößt. Ihr durchlebt bereits eine Hölle, ein solch qualvolles Ableben wie durch eine Seuche wünsche ich niemandem und ihr könnt euch glücklich schätzen, das Feuer Viren restlos auslöscht“, zischte der Höllenhund ungehalten, der Min wohl sehr gut bekannt zu sein schien.
      Längst hielt Misato, immer noch auf ihren Fersen sitzend, neben dem zusammen mit ihr schockgefrorenen Shuppet auch meine Wenigkeit, einen blonden, warmen, fluffigen Fellball namens Mayu in ihren Armen, der sie ohne innezuhalten abschleckte und dafür die zärtesten und angenehmsten Streichelheiten empfing, die man sich ausmalen konnte.
      Misato vermied es unter allen Umständen, vor anderen Leuten zu weinen, doch hier ließ sie ihren Tränen freien Lauf, wenn auch Leise und so diskret wie es ihr nur möglich war: „Mayu. Mayu! Ich habe eine Riesenscheiße gebaut. Verzeihst du mir? Und … umm … Hund? Danke. Danke, dass du mein Leben … umm … gerettet hast.“ Der Hund machte sich jedoch nicht die Mühe, ein weiteres Wort zu verschwenden, auch nicht, um seinen Namen preiszugeben, sondern ließ seinen Blick lediglich auf Misatos dunklen, glänzenden Augen haften, bevor er mit kräftigen Sätzen die Steilwand erklimmte und jenseits des Gebirges von dannen zog.
      „Misato! Ich bin so froh, dass du gerettet werden konntest! Aber mann, ich glaub' mein Groink pfeift. Der Mephisto ist also wirklich echt? Nuhuuuuuuuu …“, jaulte Min leicht niedergeschlagen und vergrub ihr Gesicht in ihren Händen, nachdem sie die Jüngere ausgiebig geknuddelt hatte. Welche Hintergrundgeschichte diese beiden auch immer zu teilen schienen … unser nächstes Ziel war es nun einzig und allein, wohlbehalten bei Izanami anzukommen und uns unsere wohlverdiente Standpauke anzuhören ...

      Outtro:


      *Byo-Oh = „Raubvogel der Krankheiten“/„König der Krankheiten“

      Creepy Compiègne
    • owo" Noch keine zweite Seite? Na gut, es ist zwar erst das dritte Kapitel, aber trotzdem ... damn. Apropos drittes Kapitel, hätte fast vergessen, dass wir noch in den Startlöchern stecken! :D

      „Miezekatze! Ich liebe Miezekatzen, ich hatte selbst eine!“, galt ihr zweitgrößtes Interesse offenbar mir.
      >___> Sollte die nicht eher bedrohlich sein? Gut, du hattest ja gesagt, dass die nicht so fürchterliche Yokai sind, aber trotzdem. xD

      Chiaki war ein Model, das sich oft unters Messer gelegt hatte, sich Botox spritzen ließ, weshalb sie mit diesem Dauergrinsen in der Unterwelt gesegnet wurde.
      :tlmao: :tlmao: Okay, diese Backstory kam extrem unerwartet :tlmao: Das nimmt ja fast den Min-Humor an!! :tlmao:

      Eine Strafe, die über den Tod hinausging … eine solche Vorstellung war neu für mich.
      Willkommen in der wirren Welt der Shinto-Buddhismus-Synthese, niemand weiß, ob man wiedergeboren wird oder in der Hölle schmoren muss. .3. Nyom!

      Du wirst noch lange nicht sterben, dein negatives Karma ist Äonen davon entfernt, aufgezehrt zu sein [...]
      Ahaaaa, so läuft das also! >:3 Gewieft.

      „Fassen wir zusammen, was uns zur Auswahl steht: ein Ort mit schwachen Pokémon, an dem wir lange trainieren müssten und ein Ort mit starken Pokémon, für den wir auf Izzy warten müssen. Klingt beides lame.“
      Njoa, 12 Stunden mehr oder weniger in der Hölle machen den Kohl nun auch wieder nicht fett. .3.

      Hotoke: =~= ... *gähn* =0= Ich habe gehört, jemand möchte 12 Stunden in der Hölle schmoren?
      Tamamo: "<__|
      Hotoke: =~ô *Tamamo erspäh* Fühlt sich da jemand .... =0= ... angesprochen?

      Misato schritt voller Tatendrang auf mich zu und wollte mich hochheben, doch nun war es Zeit, dass eines meiner anderen Gesichter kennenlernte [...]
      Ich weiß, das habe ich damals schon einmal erwähnt, aber ich finde es einfach herrlich, wie Mayu immer "hochgehoben" wird, wie so ein federleichtes, winziges Porzelanding, das man auf der Handfäche rumträgt. :tlol:

      Wenn ich sterben wollte, dann in einem heldenhaften Kampf gegen die Arschkrampe Miyahira, aber nicht in einer ausgewiesenen „NO TRESPASSING“-Zone, weil eine rebellische Göre sich über alle Regeln erheben wollte.
      Sassy Mayu ist cool. .3.

      Und mal ehrlich, deine Pokémon in aller Ehren, aber das sind keine Trikephalo, Noivern, Mega-Voltenso oder Guardevoir.
      Omg, "Noivern", wie nostalgisch. xDDD Damals hattest du auf einen Kommentar geantwortet, dass du UHAFNIR verachtest und so... :'D Göttlich.

      Bei uns lässt man Zehnjährige ohne IRGENDEIN Pokémon Steine auf wilde Elefanten, Nashörner, Kängurus, Büffel und mannshohe Killermantisse werfen, ohne auch nur eine Aufsichtsperson in der Nähe!
      Okay, da hat sie recht, Kanto ist schon ein hartes Pflaster. :'D Drachen, Dinosaurier, Navy-Schildkröten, Kobras, Giftpflanzen, fleischfressende Riesenpflanzen, blutsaugende Riesenkäfer, Zombie-Pilze, Giftschleim, ... und ne Götterspeise. Ja, ja, dagegen sind die weichgekochten Hoenn-Südlinge mit ihren Taco-Kappas, Schwälbchen, Faultieren und wandelnden Magneten ja echt nichts. :/ Also jetzt mal ehrlich. Vergleichsweise ist Kanto echt Australien 2.0 xDD

      Klingt absolut scheiße! Ran hält uns für kleine Kinder, die nichts alleine können!

      Nun gut, in der Hölle ist die Bandbreite an Aktionen ... auch etwas eingeschränkt. .3. Es sei denn, man möchte gleich noch 10 weitere Jahrhunderte schmoren, weil man aus Versehen falsch abgebogen ist.

      Es schien fast so, als würde die Luft der Unterwelt unseren klaren Verstand benebeln …
      Und das ist ja wohl noch der harmlose Teile, nehme ich an? :'D

      Ein kahles Gebirge aus hellbraunen Gestein, glücklicherweise nicht schneebedeckt, erstreckte sich vor unseren Füßen.
      Ach was, mit ihrem 1.600 Grad heißen Körper sollte Mayu Schnee doch aus lockerer Entfernung wegbrutzeln, da sollte sie sich nun wirklich keine Sorgen machen. 8')

      Min hatte ein brennendes Zobiris in einem Heilball gefangen.
      Min fängt in der Hölle ein ZOBIRIS?! q_q Das ist ja sooo cool, es passt so sehr zu ihr! :w:

      In Johto gibt es nur wenige wilde Pokémon, die noch stärker sind.
      Ist bei dem maximalen Level der Top 4 ja auch keine sonderliche Leistung. xDD Und es ist immerhin die HÖÖÖÖÖÖLLE! °0°"

      Was ebenso die Szene überdauerte, war Misatos verzweifelter, hilfesuchender Blick – eingefroren in einen blutroten Kristall, der den Schein der verbliebenen Flammen wunderschön reflektierte.
      Es war SETSUNA!!!!!! Q___Q Sie steckt immer hinter allem Übel, diese....!! :(

      „Dich gibt’s wirklich? Alter, ich dachte, du wärst das Ergebnis meiner blühenden Phantasie nach zwei Bier, einem Glas Sake und einem beschissenen Tag!“
      Oder nach einer langen Busfahrt! >8D Mephistoooooo?! :li:

      Omg, es ist wirklich Mephisto!! Bester Mann. ;w; Und Min weint auch noch fast darum? xD Na ja, so ein toller Geselle ist er dann wohl nicht. Hm.

      Tjaaa, das gibt dann erstmal Anschiss von der guten alten Rana;v;. Aber lieber von ner Todesgöttin vermöbelt als von einem Seuchenvogel, der sich auch noch König nennt, dahingerafft zu werden. Die reiten sich ja immer weiter in die Sch**ße!! q__q




      Can you smell that? It's poison.
    • Miao schrieb:

      Die Frau mit traditioneller Geishafrisur und Schlangenhals, die offenbar so einen großen Narren an Ran gefressen hatte
      Hast du mal eine wütende Shizzle gesehen? Nein? Das willst du auch nicht. Also nimm deine Hände von meiner Ran. Letzte Warnung

      Miao schrieb:

      doch genau wie übrigens auch die Seelen war der Langhals mit keinem Duft versehen.
      Das klingt irgendwie so 'UPS! Joah, da war was! Aber es war eigentlich so unwichtig das selbst ich als Autor das vergessen habe zu erwähnen!' xD
      Dawn: Als würde dir das nicht auch oft genug passieren. *Tee schlürf*
      ... :c Ran, Dawn mobbt mich D:

      Miao schrieb:

      „Das ist … Chiaki. Chiaki die Mörderpuppe … umm ...“
      SHUUUUUU, WHY ARE YOU DOING THIS TO ME. UND VOR ALLEM - RAN! WHYYYYYY
      Dawn: Das bringt schlechte Erinnerungen.

      Miao schrieb:

      Chiaki war ein Model, das sich oft unters Messer gelegt hatte, sich Botox spritzen ließ, weshalb sie mit diesem Dauergrinsen in der Unterwelt gesegnet wurde. Gegenüber Menschen verhielt sie sich jedoch zickig wie die größte Diva im Lande, manipulierte die Karrieren Anderer und verwandelte so die voller vor Hoffnung und Träumen glitzernden Augen junger aufstrebender Models in Tränenmeere, womit sie sich nicht viele Freunde machte. Tatsächlich war es auch eine Schönheitsoperation, bei der sie jung, mit 27, verstarb, ohne die große Liebe je zu finden, denn diese hatte sie zuvor schmähvoll abgewiesen.
      Irgendwie echt schade das es solche arroganten Zicken von Leuten wirklich jedes Jahr bei Germanys next Topmodel wirklich ins Fernsehen schaffen... o-o gut, die sterben dann normalerweise nicht bei einer Schönheitsoperation, but you catch my drift

      Miao schrieb:

      „Ich bin eine Autorin mit dem Traum, mein Werk in der Unterwelt und später in der Oberwelt zu veröffentlichen! Es muss nur jemand dahin mitnehmen … eine lineare Handlung gibt es nicht, aber ich beschreibe darin 108 verschiedene Möglichkeiten, gemeinsam mit meiner geliebten Izzy zu sterben! Erhangen, erstickt, ertrunken, lebendig begraben, vom Blitz getroffen, vergiftet, erfroren, verbrannt, verdurstet, in Bernstein eingefroren, von einem Kometen erschlagen ...“
      *hust* Was habe ich zuvor noch gesagt? *Knöchel knack*
      Dawn: ... in Wahrheit plant Shizzle gerade diese Geschichtsidee zu klauen und erst zu veröffentlichen, damit Ran sich das nicht mit Chiaki antun muss. Hach, so ein liebes Mädchen.
      ... :c

      Miao schrieb:

      Als sie diese Worte aushauchte, war die Neunschwänzige in einen tiefen Schlummer gefallen.
      ... Shizzle, don't cuddle... don't cuddle...

      Miao schrieb:

      „Mayu! Was ist los mit dir? Wieso benimmst du dich so komisch?“
      Ist doch offensichtlich warum o-o das ist ein dummer Plan den sie da hat. Es gibt Gründe dafür wenn man auf die verdammte Totengöttin warten sollte, weil man ohne diese verdammte Totengöttin gleich im Totenreich bleiben kann!

      Miao schrieb:

      „Vielleicht traut uns Ran nichts zu. Wie gefährlich kann es schon sein? Bei uns lässt man Zehnjährige ohne IRGENDEIN Pokémon Steine auf wilde Elefanten, Nashörner, Kängurus, Büffel und mannshohe Killermantisse werfen, ohne auch nur eine Aufsichtsperson in der Nähe!
      ... irgendwie doof das sie da sogar Recht hat xD

      Miao schrieb:

      Wir hatten keine andere Wahl, als der eigensinnigen Teenagerin hinterherzuhetzen.
      Naja, so wie ich das verstanden habe, hatten sich nur Chiaki und Shinobu in die Villa zurück gezogen und Ran war im stehen eingepennt. Heißt... Ran wäre noch draußen gewesen und sie hätten es wagen können und deren 'Schönheitsschlaf' stören können o-o wäre vermutlich klüger und sicherer gewesen

      Miao schrieb:

      Zwei große Seuchen wüteten in Nara, der Hauptstadt Yamatos. und geleiteten zahllose Menschen in die Yomi.
      Jaaaa, das klingt nach Seelen in deren Nähe ich sein will... o-o
      Dawn: Ist aber allemale interessant. Sind die Bereiche der Unterwelt in Zeitepochen unterteilt? In bestimmte Abschnitte der oberen Welt? Interessant interessant.

      Miao schrieb:

      „Ha. Ob da auch einer von Toukas Vorfahren dabei war?“
      Hach ja... die liebe Touka... *startet Omega Rubin und sieht Fluffy in ihrem Team an* Hach ja... die liebe, liebe Touka...


      Miao schrieb:

      Als sich dieses plötzlich in ein hellblaues Licht gehüllte Zobiris dazu entschloss, auf uns zuzurennen, mussten wir schleunigst reagieren!
      Please catch it. Please catch this beautiful creature.
      Dawn: Zobiris - Shizzles liebstes Geister-Pokémon, selbst wenn es deutlich beschrieben wurde als halbtot und verwest.

      Miao schrieb:

      Der Geist zog die Mundwinkel seines schiefen, schmerzverzerrten Grinsens kurz darauf wieder nach oben, wodurch er mich immens an Chiaki erinnerte.
      Nope, bitte mach es mir nicht kaputt :c

      Miao schrieb:

      Min hatte ein brennendes Zobiris in einem Heilball gefangen.
      GOTTA CATCH THEM ALL! I LOVE YOU MIN!

      Miao schrieb:

      Jeder würde endlich merken, dass Misato Miyazaki nicht zum versagen verdammt ist!
      Okay, auch wenn es dumm war, ich freue mich gerade sehr für sie. Frage mich aber gerade, was das für ein Pokémon ist. Banette? oao Na hoffentlich feuert das nicht zurück
      Dawn: Nun ja... wenn man an Banettes Pokédex Eintrag denkt und daran wie Misato doch gerne mal drauf war... ob sie wohl mal Puppen kaputt gemacht hat? Na hoffentlich nicht.

      Miao schrieb:

      Ein Flügelschlag setzte die kontaminierte Wolke in Bewegung und Misato war nun endgültig von möglichen Verstecken abgeschnitten.
      Jap... jap, ich sagte doch es war dumm D: Bin aber gerade wirklich stark am Überlegen ob das wirklich ein untoter Hybrid von Ibitak und Panzaeron ist, oder eine richtige japanische, nicht pokémonizierte Kreatur :o

      Miao schrieb:

      und nur mit einem Shuppet in ihren Armen
      Ahhh, Shuppet oao joah, fast richtig! Auch wenn ich bei Shuppet eher an einen lilanen Geist denke als an einen grauen, vielleicht sollte ich noch einmal auf PokéWiki nachsehen. ... joah, die Shiny-Form ist auch nicht unbedingt grau, aber hübsch oao

      Miao schrieb:

      Mins Arme waren weich und kraftlos, sodass ich mich mit einem energischen Rückstoß von ihr löste und schnurstracks zu dem in fürchterlicher Panik erstarrten Mädchen rannte und ihr kristallines Gefängnis wimmernd mit meinen Krallen bearbeitete.
      Jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass das keine normale Pokémon-Attacke und somit auch nicht nur ein Hybrid ist oo'

      Miao schrieb:

      Die männliche Kreatur erwiderte: „In der Tat, das ging mir bei unserem ersten Aufeinandertreffen genauso.“
      Ouh, it's a man!

      Miao schrieb:

      Dass ich mein Mädchen nach dem Abziehen der Rauchschwaden umgeben von glitzernden Kristallsplittern verwundert blinzeln sah, war einer der schönsten und erleichterndsten Momente meines Lebens.
      ... also, an Mayus Stelle hätte ich sofort angefangen vor Freude zu heulen. Und ich hätte mich nen Dreck um glitzernde Kristallsplitter gekümmert o-o mensch Mayu, setz richtige Prioritäten D:

      Miao schrieb:

      nicht von Byo-Oh*
      Bevor ich weiterlese - Ho-oH oder was anderes? oao'

      Miao schrieb:

      Der Mephisto ist also wirklich echt?
      ... ich habe gerade 'Faust' Drama Flashbacks. Nicht gut, ich muss immer noch um meine Rolle in Darstellendes Spiel bangen.
      ...
      Aber jau, Mephisto! WUHU, wer auch immer du hier bist!

      Miao schrieb:

      *Byo-Oh = „Raubvogel der Krankheiten“/„König der Krankheiten“
      ... <.< >.> ist es nun ein wahres Vieh der Mythologie oder...? XD Google sagt mir nichts qwq' Klingt also nach einer Idee aus deinem Gehirn! XD
      Dawn: Ich will den. :c


      Aber ein richtig gutes Kapitel! Auch wenn man die meisten Ereignisse mit einem Aufwecken der guten Ran hätte abwenden können, vor Allem den Seuchenvogel... xD Aber hey, dann freue ich mich eben auf die Standpauke meiner Lieblingsfüchsin <3 Enttäusch mich nicht!

      "Obscuritemon!"
      Banner by Shu <3
    • @Rai

      Hotoke: =~= ... *gähn* =0= Ich habe gehört, jemand möchte 12 Stunden in der Hölle schmoren?
      Tamamo: "<__|
      Hotoke: =~ô *Tamamo erspäh* Fühlt sich da jemand .... =0= ... angesprochen?
      Ran: Hotoke ist ja echt fast so gruselig wie wir beide. o.o"

      Omg, "Noivern", wie nostalgisch. xDDD Damals hattest du auf einen Kommentar geantwortet, dass du UHAFNIR verachtest und so... :'D Göttlich.
      Naja ich kanns halt nicht richtig schreiben xD

      Okay, da hat sie recht, Kanto ist schon ein hartes Pflaster. :'D Drachen, Dinosaurier, Navy-Schildkröten, Kobras, Giftpflanzen, fleischfressende Riesenpflanzen, blutsaugende Riesenkäfer, Zombie-Pilze, Giftschleim, ... und ne Götterspeise. Ja, ja, dagegen sind die weichgekochten Hoenn-Südlinge mit ihren Taco-Kappas, Schwälbchen, Faultieren und wandelnden Magneten ja echt nichts. :/ Also jetzt mal ehrlich. Vergleichsweise ist Kanto echt Australien 2.0 xDD
      Yomi: Und Diclonii! ;D

      Und das ist ja wohl noch der harmlose Teile, nehme ich an? :'D
      Wir werden sehen. .3.

      Es war SETSUNA!!!!!! Q___Q Sie steckt immer hinter allem Übel, diese....!!
      Mayu: Wer? *Ohrenzuck*
      Ran: Oooooh, Setsuna. °O° Ich mag sie, fufufu~

      Omg, es ist wirklich Mephisto!! Bester Mann. ;w; Und Min weint auch noch fast darum? xD Na ja, so ein toller Geselle ist er dann wohl nicht. Hm.
      Der disst Min ja auch ständig. Andererseits. Ran doch auch.

      @Obscurite

      Hast du mal eine wütende Shizzle gesehen? Nein? Das willst du auch nicht. Also nimm deine Hände von meiner Ran. Letzte Warnung
      Ran: Ich würde das ja schon gerne sehen. ;3

      Das klingt irgendwie so 'UPS! Joah, da war was! Aber es war eigentlich so unwichtig das selbst ich als Autor das vergessen habe zu erwähnen!' xD
      Dawn: Als würde dir das nicht auch oft genug passieren. *Tee schlürf*
      ... :c Ran, Dawn mobbt mich D:
      Mayu: Naja, man erwähnt ja jetzt auch nicht, dass man auf einer Italienreise KEINEN Cristo Redentor gesehen hat. ;w; So ist das halt. Aber wenn ich eine wichtigere Person beschnüffle, muss ich dazu ja auch was sagen. ;w;
      Ran: Dw- ... Dfu- ... wie heißt die? So einen Vokal gibts im Japanischen nicht!
      Min: Hast du nicht Französisch gelernt? Probier mal ein langes aaaaan.
      Ran: Daaaaaawn. So?
      Min: Jap.
      Ran: Daaaaawn, Gnade dir Buddha, wenn du meine Shizzle zum winseln bringst! ò.o



      *hust* Was habe ich zuvor noch gesagt? *Knöchel knack*
      Dawn: ... in Wahrheit plant Shizzle gerade diese Geschichtsidee zu klauen und erst zu veröffentlichen, damit Ran sich das nicht mit Chiaki antun muss. Hach, so ein liebes Mädchen.
      ... :c
      Ran: So ein liebes Mädchen! Das ist gottverdammt nochmal eine liebe Shizzle, Junge! T_T

      ... Shizzle, don't cuddle... don't cuddle...
      Ran: =w= Zzzzzzzzz -...

      Naja, so wie ich das verstanden habe, hatten sich nur Chiaki und Shinobu in die Villa zurück gezogen und Ran war im stehen eingepennt. Heißt... Ran wäre noch draußen gewesen und sie hätten es wagen können und deren 'Schönheitsschlaf' stören können o-o wäre vermutlich klüger und sicherer gewesen
      Min: Jaaaaaa ... maaaaaaybeeeee? <.< Aber es ist Rana!

      Dawn: Ist aber allemale interessant. Sind die Bereiche der Unterwelt in Zeitepochen unterteilt? In bestimmte Abschnitte der oberen Welt? Interessant interessant.
      Ran: Räumlich, ja. Jede Stadt hat eine Schattenstadt in der Unterwelt. Dieser Kirschbaumhain in Tamazono existiert ja auch exakt an der gleichen Stelle in Yoshino oben. Zeitlich? Nein. Es waren nur manche Gegenden zu bestimmten Epochen "prominenter" bewohnt", oder auch mal zahlreicher, weswegen dieser Eindruck entsteht. Und ja, Nara war nach dem Hauptstadtwechsel zu Kyoto 794 nie wieder so "prominent" wie vorher. Das war eher Zufall, dass wir unsere Reise in der "Wiege" der japanischen Hochkultur begonnen haben.

      Hach ja... die liebe Touka... *startet Omega Rubin und sieht Fluffy in ihrem Team an* Hach ja... die liebe, liebe Touka...
      Touka: Ich bin lieb! :c


      Okay, auch wenn es dumm war, ich freue mich gerade sehr für sie. Frage mich aber gerade, was das für ein Pokémon ist. Banette? oao Na hoffentlich feuert das nicht zurück
      Dawn: Nun ja... wenn man an Banettes Pokédex Eintrag denkt und daran wie Misato doch gerne mal drauf war... ob sie wohl mal Puppen kaputt gemacht hat? Na hoffentlich nicht.
      Misato: Ich hab NIE Puppen besessen. xD Nur Plüschis, aber die hab ich geliebt. <3

      Jap... jap, ich sagte doch es war dumm D: Bin aber gerade wirklich stark am Überlegen ob das wirklich ein untoter Hybrid von Ibitak und Panzaeron ist, oder eine richtige japanische, nicht pokémonizierte Kreatur :o
      Ran: Nein, dieses Vieh wird in keinen Annalen erwähnt. Es ist einfach nur ein einzelner Greifvogel.
      (Das Konzept des Seuchenbringers stammt von mir, aber in Terranigma, einer Weltreise durch Ober- und Unterwelt für den SNES, gibt es auf dem kahlen nordamerikanischen Canyongebirge Grecliff einen Geier, der Tornados entfacht. Fand die Grundidee ganz cool, aber ein bisschen zu harmlos. Der Byo-Oh ist auch viel größer.)

      ... also, an Mayus Stelle hätte ich sofort angefangen vor Freude zu heulen. Und ich hätte mich nen Dreck um glitzernde Kristallsplitter gekümmert o-o mensch Mayu, setz richtige Prioritäten D:
      Mayu: Myau? qwq

      ... <.< >.> ist es nun ein wahres Vieh der Mythologie oder...? XD Google sagt mir nichts qwq' Klingt also nach einer Idee aus deinem Gehirn! XD
      Dawn: Ich will den. :c
      Mephisto ist ein besonderes Hundemon, das für die Klassifizierung von Sündern zuständig ist und diese einer von 18 Höllen zuweist. Das ist ein seperates Areal, das in in #4 oder #5 vorgestellt wurde.
      Der Byo-Oh ist quasi die legendäre "Spiegelkreatur" von Ho-Oh, aber quasi komplett in Eigenregie entstanden.^^



      Ran: Vielen Dank für eure Kommentare, meine Süßen x3 Oder soll ich euch meine "Baes" nennen, wie es ja neumodisch heißt? ô.o Aber ja, kleiner Spoiler, die Standpauke wirds geben, und zwar schon zu Beginn. :3

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