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Pokémon Gemma (III)

    • Colin Crown (Trainer und Barkeeper)Ziel: Kampf gegen Liam
      Team: Kaz Nero Victoria Ort: Korunio City
      Reisegruppe:
      Flamira @Flamira
      Zoe @-Eichenherz
      Liam @Gravity



      Colin freute sich über Liams neues Mitglied, das von nun an auf den Namen Azur hört. Azur schien seinen Namen zu mögen, immerhin hüpfte es freudig umher und spielte mit Raptor. Als Liam den Vorschlag machte, dass sie einen Kampf gegeneinander austragen könnten, stimmte Colin zu. Immerhin braucht Colin jede neue Erfahrung, um ein besserer Trainer zu werden.
      „Gerne! Aber erwarte bitte nicht allzu viel von mir.“, kommentierte er leicht beschämt und legte seine Hand auf den Hinterkopf. Immerhin weiß Colin nicht, wie lange Liam schon als Trainer unterwegs war. Andererseits konnte es noch nicht all zu lange sein, immerhin hat er noch kein vollentwickeltes Pokemon.
      „Wenn wir kämpfen wollen, können wir in den Park gehen, der sich in der Nähe befindet. Ich hoffe nur, dass dort noch ein freier Kampfplatz zur Verfügung steht.“
      Als Flamira und Liam zustimmten, gingen die 3 Trainer zum Park. Auf dem Weg dorthin konnte man in der Ferne noch die grellen Lichter vom Jahrmarkt erkennen und immer wieder hörte man freudiges Geschrei.
      Als sie am Park ankamen, hatte Colin ein Déjà-vu. Flamira und Colin waren gestern auch dort, als die Sonne gerade dabei war unterzugehen und sie im Park auf einen der Kampffelder ihre Kämpfe ausgetragen haben. Colin hätte nicht gedacht, dass er so schnell wieder dort landen würde.
      „Gegen wen möchtest du denn als erstes kämpfen, Liam?“
      Als Colin und Liam sich auf dem Feld gegenüber standen, blickte Colin zu Kaz, die noch an der Seite des Kampffeldes stand. Sie erwiderte den Blick und nach einem zustimmenden Nicken des Trainers, tapste Kaz auf das Feld. Das Mauzi Kaz und der frischgeschlüpfte Azur standen sich auf dem Feld gegenüber.
      Obwohl Azur noch keinerlei Kampferfahrung hatte, blickte es voller Tatendrang seinem Gegner in die Augen. Liam erkannte, dass Azur kampfbereit war.
      „Azur, fang mit Wasserdüse an!“. In kürzester Zeit wurde Plinfa mit einer Hülle von Wasser umgeben und schoss wie eine Rakete zu Mauzi.
      Colin hatte bereits geahnt, dass Liam Wasserdüse einsetzt, denn diese Attacke gehörte zu den wenigen Erstschlagattacken, die auch nur in der ersten Runde des Kampfes sinnvoll ist. Jedoch hatte auch Colin noch ein Ass im Ärmel.
      „Kontere mit Mogelhieb!“. Auch Kaz schoss blitzschnell nach vorne, jedoch weniger spektakulär als Azur.
      Beide hatten mit einer Erstschlagattacke angegriffen und gleichzeitig den gegenüberstehenden Gegner kurz immobilisiert. Jedoch konnte Kaz sich schneller wieder vom Angriff erholen und ging wieder zum Kampf über.
      „Setz Kreideschrei ein!“ Colins Hände hielten bereits seine Ohren zu.
      Ein schriller Schrei kam aus ihrem Mund, bei dem Azur unterbewusst die Flossen an die Ohren halten musste und seine Augen zusammenkniff. Auch die Trainer mussten sich die Ohren zuhalten.
      „Greif schnell mit Finte an, bevor es zum Gegenschlag übergehen kann.“
      Kaz war plötzlich aus dem Sichtfeld aller verschwunden. Azur öffnete wieder seine Augen, jedoch konnte auch er die Mauzidame nicht mehr sehen. Man sah ihm die Verwunderung an.
      „Greif mit Blubbstrahl an, wenn du das Mauzi wieder siehst!“
      Das Plinfa griff mit einem kräftigen Strahl von Blasen an, als er glaubte, das Mauzi zu bemerken. Und er traf! Das Mauzi schien davon jedoch nicht sehr beeindruckt. Der Blubbstrahl war nicht stark genug, um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen. Kaz war überrascht, es hatte sicher nicht damit gerechnet, dass das junge Plinfa solche Instinkte bereits entwickelt hatte! Es schien jedenfalls Talent zu haben. Das bemerkten auch Colin und Liam.
      „Setz nochmal Finte ein!“. Und wieder war das Mauzi kurz verschwunden.
      „Kontere wieder mit Blubbstrahl!“ Liam schien sich sicher zu sein, dass Azur wieder treffen würde, doch dieses Mal traf Kaz das Plinfa und warf es aus der Kampffeldmarkierung.
      Aber Azur rappelte sich noch einmal auf und wollte sich nicht so leicht geschlagen geben. "Los Wasserdüse" das Plinfa schoss erneut umhüllt von Wasser auf Kaz zu Colin forderte Kaz auf Auszuweichen, aber es war zu spät die Attacke traf das Mauzi. Kaz wurde von der Wucht der Wasserdüse zur Seite des Kampffeldes geschleudert, blieb aber standhaft. Beide Pokémon waren nun angeschlagen. "Setz Schlitzer ein", Colins Hand deutete auf das Plinfa. Liam befahl seinem Pokémon auszuweichen und mit Pfund zu kontern, aber Kaz war zu schnell Schlitzer traf Azur mit voller kraft und schleuderte ihn zu Boden. Azur war besiegt. Liam rannte zu Azur, der noch auf dem Boden lag und nahm ihn in seine Arme.
      „Du hast wirklich gut gekämpft.“, und streichelt dabei über den blauen, runden Kopf. Azur war erschöpft, jedoch hielt er seine Flossen hoch und machte einen erfreuten Laut.
      „Also dafür, dass Azur erst vor kurzer Zeit geschlüpft ist, zeigt es schon gute Reaktionen und einen starken Kampfwillen.“ Colin ging zu Liam und streckte ihm seine Hand entgegen. Kaz lief ihrem Trainer hinterher.
      „Ihr habt gut gekämpft.“, sagte Colin mit einem ehrlichen Lächeln.
    • Part 7: Plinfa gegen Kaz

      Trainer: Liam (17) #s-geckarbor# Raptor #i-plinfa# Azur????????????????????

      Stimmung: Stolz, nachdenklich
      Ort: Korunio City
      Tagesziel: Colin Schlagen
      Nächster Ort: Korunio City(Park)
      Orden: 0
      Statistik: 2-0-1
      Team: Zoe, Flamira, Colin Crown
      Silberblick
      Ruckzuckhieb
      Kugelsaat
      Pfund
      Blubbstrahl
      Wasserdüse
      XXXX







      Beide Trainer nahmen Liams Herausforderung an
      „Gerne! Aber erwarte bitte nicht allzu viel von mir.“ meinte Colin und Liam fand das der junge Mann mit Hut und roter Krawatte ein wenig schüchtern wirkte. „Wenn wir kämpfen wollen, können wir in den Park gehen, der sich in der Nähe befindet. Ich hoffe nur, dass dort noch ein freier Kampfplatz zur Verfügung steht.“ Liam und auch Flamira stimmten dieser Idee zu „Gegen wen möchtest du denn als erstes kämpfen, Liam?“ "Wer möchte denn als erstes?"
      Kurz danach standen sich auch schon Colins Mauzi und Azur auf dem Kampffeld gegenüber


      Liam eröffnete den Kampf
      „Azur, fang mit Wasserdüse an!“. Plinfa wurde von Wasser umhüllt und schoss wie eine Rakete zu Mauzi.
      Aber Colin hatte bereits geahnt, dass Liam Wasserdüse einsetzen würde,
      „Kontere mit Mogelhieb!“. Auch Kaz schoss blitzschnell nach vorne, jedoch weit weniger spektakulär als Azur.
      Allerdings konnte das Mauzi sich schneller vom Angriff erholen Als Azur und ging wieder zum Angriff über.

      „Setz Kreideschrei ein!“ Colins, in dem Wissen was jetzt kommen würde hielt sich bereits seine Ohren zu.
      Ein schriller Schrei kam aus dem Mund von Kaz, Azur riss umgehend die Flossen hoch und hielt sich seine Ohren zu. Alle Menschen im Park taten es genauso und drehten sich kurz verwirrt um. Colin wies das Mauzi an Finte zu benutzen solange Azur noch mit dem Lärm zu kämpfen hatte. Plötzlich war es aus dem Sichtfeld von Azur verschwunden. Plinfa öffnete wieder seine Augen, jedoch konnte auch es die Mauzidame nicht mehr sehen. Man sah ihm die Verwunderung an
      .„Greif mit Blubbstrahl an, wenn du das Mauzi wieder siehst!“ half Liam seinem Pokémon.
      Azur ging sofort zum Angriff über als er glaubte, das Mauzi bemerkt zu haben. Und Azur traf! Kaz schien davon jedoch nicht sehr beeindruckt, es wurde durch die Wucht der Attacke zwar ein paar Meter zurück geschoben aber es ging nicht zu Boden Kaz war etwas überrascht, es hatte sicher nicht damit gerechnet, dass das vor wenigen Minuten erst geschlüpfte Plinfa bereits so gut Kämpfen konnte. Es schien jedenfalls Talent zu haben. Das bemerkte auch Liam.

      „Setz nochmal Finte ein!“. Und verschwand das Mauzi für wenige Sekunden nur um dann plötzlich mit seiner Pfote zu zuschlagen.
      „Kontere erneut mit Blubbstrahl!“ Liam hoffte einfach das Azur wieder treffen würde, doch dieses Mal traf Kaz das Plinfa und warf es aus der Kampffeldmarkierung. "Das wird Hart" Murmelte Liam, bemüht Azur seine Nervosität nicht spüren zu lassen.
      Azur rappelte sich wären dessen noch einmal auf und wollte sich nicht so leicht geschlagen geben.
      "Los Wasserdüse" das Plinfa schoss erneut umhüllt von Wasser auf Kaz zu Colin forderte Kaz auf Auszuweichen, aber es war zu spät die Attacke traf das Mauzi. Kaz wurde von der Wucht der Wasserdüse zur Seite des Kampffeldes und zu Boden geschleudert, aber auch das Mauzi rappelte sich noch einmal auf. Beide Pokémon waren angeschlagen. "Setz Schlitzer ein", Colins wies auf das Plinfa. Liam befahl seinem Pokémon auszuweichen und mit Pfund zu kontern, aber Liam ahnte bereits das Azur zu entkräftet war um sich noch einmal zu weheren. Kaz war zu schnell Schlitzer traf Azur mit voller kraft und schleuderte ihn zu Boden. Azur war besiegt. Liam rannte sofort zu Azur, um den kleinen Pinguin wieder aufzupäppeln.
      „Du hast wirklich gut gekämpft.“, sagte er und streichelt dabei über den blauen, runden Kopf. Azur war erschöpft, jedoch hielt er seine Flossen hoch und machte einen stolzen und erfreuten Eindruck.
      „Also dafür, dass Azur erst vor kurzer Zeit geschlüpft ist, zeigt es schon gute Reaktionen und einen starken Kampfwillen.“ Colin ging zu Liam und streckte ihm seine Hand entgegen. Kaz lief ihrem Trainer hinterher.„Ihr habt gut gekämpft.“, sagte Colin mit einem Lächeln. "Danke du warst auch sehr Stark" erwiderte Liam das Lob Liam gab ihm die Hand und bat ihn sich für die Dauer des Kampfes gegen Flamira, welche sich schon bereit gemacht hatte um Azur zu kümmern. Den nächsten Kampf würden Raptor und Nachti bestreiten....

      Sonnstiges
      Ab sofort gibt's bei uns hoffentlich kein Copy Paste mehr zumindest arbeiten wir daran :$

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    • Dareios XX+III
      Name: Dāriyūsch (Trainer)
      Ort: Pyrius City
      Reiseteam: @Zazou Lara Fleming, @Boo92 Zayn, @ProtosHikanios Luna


      Dareios’ Vorschlag wurde von der Gruppe offensichtlich bereitherzig angenommen, gemessen an der Blitzesschnelle, in der sich Zayn nach der kurzen Reise zum Pyrius Beach Hotel begab, nachdem er von einer Freundin nur Bestes über die Bleibe gehört hatte. Auch Luna und Lara freundeten sich mit den spontanen Ideen schnell an, woraufhin sich alle vier an der Rezeption ein Zimmer für die Nacht wählten. Dareios ließ den anderen den Vortritt, in der Hoffnung, kostensparend ein Zimmer teilen zu dürfen, war die Bereisung einer ganzen Region erfahrungsgemäß kostspielig, doch diese leise Hoffnung wurde so skrupellos zerdrückt, wie es nur überhaupt möglich war: Zayn wählte eines der wenigen Luxuszimmer des größtenteils für sparsame Touristen ausgelegten Hotels, mit Whirlpool und allem möglichen Schnickschnack, während Lara ebenfalls die absolute Privatssphäre bevorzugte. Nicht, dass Dareios das wunderte, aber er rätselte dennoch, ob ein Whirlpool für eine kurze Übernachtung wirklich notwendig war, stellte sich dann jedoch mit dem Gedanken „Wenn man es kann, kann man es halt.“ zufrieden und zog sich nach der Abstimmung, sich in zwanzig Minuten wiederzutreffen, auf sein eigenes bescheidenes Zimmerchen zurück: Ein Bett, ein Schrank, ein kleines Bad – das gleiche Modell, das auch Lara gewählt hatte, um nicht gleich alles Geld am Anfang der Reise zu verprassen. Oder zumindest nahm Dareios an, dass das der Anfang war.
      Der Olivianer ließ sich nicht sonderlich viel Zeit und kehrte nach einem kurzen Outfitwechsel, bei dem er den grauen Pullover gegen ein ebenso mausgraues Tanktop austauschte, wieder in die schlichte Lobby zurück. Nach kurzer Verspätung traf dort auch mit Zayn das letzte Mitglied der Reisegruppe ein, den seine Investierung offensichtlich zutiefst beeindruckte, und erkundigte sich, wie es in den Zimmern seiner Begleiter aussah, woraufhin Lara akkurat für Dareios über die Mediokrität von deren Apartments mitsprach.

      »Na dann lasst uns mal ein Restaurant aussuchen, am besten eines mit leckeren Meeresfrüchten!«, fuhr sie daraufhin fort, als der Johtone gerade wieder die Zukunft des Abends anzusprechen gedachte. »Ich denke, wenn wir schon mal sind, ist das eine gute Opportunity, mal nicht in die weiß beschmierte Visage von Mimon Pantimon zu blicken, Burger in einem Mr. Mime's können wir immer noch wann anders essen! Oy, jetzt müssen wir nur noch ein gutes finden, am besten eines direkt am Strand, und sei es ein kleines Tavernchen!«
      Tja. Was für eine Entscheidung! Hätte Dareios in der Vergangenheit nicht als Touristenführer sein täglich Brot verdient, wäre er nun wohl in ein ratloses Schweigen gehüllt worden, wusste dank dieser Tatsache jedoch genau die richtige Antwort, die Lara einfach gefallen musste: »Wie wäre es denn mit portugiesisch? Ich habe einen gerade um die Straßenecke gesehen, als wir hergekommen sind!«
      In Gedanken an die fisch- und meeresfrüchtereiche Küche des südeuropäischen Lands lief dem Trainer beinahe das Wasser im Munde zusammen, wenn er nicht eben einiges davon auf seinem Zimmer zu sich genommen hätte. Nur zu gern wäre er gleich davongelaufen, um den Abend zu starten, aber zum Essen auszugehen gehörten auch Manieren. Und auf seine Begleitung zu warten war leider eine davon.




      Can you smell that? It's poison.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Rai ()

    • Ort: Korunio CityTeam: #f-evoli# #f-dragonir# #f-skorgro#
      Name: Flamira (Trainerin +Assasine)Reisegruppe:
      @draconira alias Colin
      @Gravity alias Liam
      @Eichenherz alias Zoe

      Die Zeit verging wie im Flug und so war es schon ein wenig dunkel als Flamira und Liam sich nun gegenüber standen.
      Flamira startete mit Nachti ihrem Evoli in den Kampf.
      "Nachti, du bist dran" " Reptor, los geht's" rief Liam und warf Raptor´s Pokeball auf die Kampffläche.
      Raptor kam stolz auf der Kampffläche zum stehen und war schon ein wenig gespannt auf den Kampf. Es sah zu Liam und erwartete seine Kommandos.
      Nachti stand ihm gegenüber und vertraute auf Flamira, in dem Wissen, das es jederzeit selber entscheiden konnte ob es machte was Flamira sagte oder ob es sich anders entschied, dies war teil der besonderen Bindung welche zwischen Nachti und Flamira herrschte.
      Flamira ließ Liam den Kampf beginnen. Wie es beim Münzwurf vor dem Kampf entschieden worden war.
      Liam hatte Kopf gewählt, während Flamira Zahl nahm.
      Den Wurf der Münze übernahm Colin.
      Er warf die Münze hoch in die Luft und Fing sie mit einer Hand. Dann klatschte er sie auf den Rücken der anderen Hand. Als er die Münze frei legte war das Ergebnis: KOPF
      "Reptor setz Silberblick ein und gleich danach Kugelsaat." kam es von Liam.
      Reptor begann und setzte das gesagte sofort um, aber Nachti wich aus und konterte mit Sternenschauer wie Flamira in genau dem Kontrollmoment rief.

      Silberblick hatte das Ziel nicht verfehlt, dafür hatte Kugelsaat nicht getroffen und ging ins lehre. Der Boden an der stelle wo Nachti noch vor kurzem gestanden hatte war von der Attacke gezeichnet. Die Auswirkungen auf den Boden, zeigte wie stark Kugelsaat war.
      Die Staubwolke hing noch in der Luft.
      Doch Nachti steckte den Silberblick weg als wäre nichts gewesen. "Los Nachti Sternenschauer"
      "Ausweichen und Ruckzuckhieb, Reptor!" erklang es von Liam, jedoch eine Sekunde zu spät. Sternenschauer traf das Geckarbor und schleuderte es ein paar Meter nach hinten, Raptor steckte den Angriff jedoch locker weg.
      "Nachti setz nach mit Risikotackle" Flamira wollte dem Kampf nun ein schnelles ende Setzen aber Liam entpuppte sich als stärker als zuvor von ihr erwartet.
      "Reptor Ruckzuckhoeb" Beide Pokémon prallten aufeinander und flogen anschließend ein paar Meter nach hinten.
      Nun gingen Liam und Raptor erneut zum Angriff über "Los Kugelsaat" "Nachti konter mir Sternenschauer" ertönte es aus Flamiras Mund.
      Die beiden Attacken trafen sich in der Mitte des Kampffeldes. Es gab eine große Explosion und eine dunkle Rauchwolke breitete sich aus.
      "Ruckzuckhieb, lass uns den Rauch nutzen!" rief Liam, aber Flamira blieb ruhig, sie wusste das sich ihre Nervosität auf ihr Pokémon übertragen würde. "Nachti setz ebenfalls Ruckzuckhieb ein"



      Beide Pokémon, trafen in der Mitte des Kampffeldes, welches immer noch in Rauchgehüllt war aufeinander. Doch anstelle das eins von beiden KO ging, leuchteten sie beide hell auf.
      Zu hell. Keiner sah mehr was. "NACHTI?!?" "REPTOR?!?"
      Flamira, Liam und auch Colin, welcher die ganze Zeit des Kampfes über das noch erschöpfte Plinfa von Liam auf dem Arm hielt, waren vor sorge blass geworden. Flamira und Liam riefen nach ihren Pokémon. Als endlich die Helligkeit nachließ und sich die Augen aller an das Lichtverhältnis gewöhnt hatten sahen sie was passiert war. Statt einem Evoli und einem Geckarbor standen nun ein Nachtara und ein Raptain auf der Kampffläche.

      Eine Doppelte Entwicklung!

      WIE GEIL WAR DAS DEN.
      Raptor hatte sich entwickelt und stand nun stolz und zufrieden da: als Raptain.
      Nachti hatte sich endlich zu einem Nachtara entwickelt. Und war auch sehr stolz. Als Flamira das sah rannte sie zu Nachti und umarmte es. Flamira hatte den Kampf vor lauter Freude total vergessen.
      #s-nachtara#
    • Linas "Durin" Begiko

      17-jähriger Pokéathlet aus Dukatia City (Johto)

      Zurzeit in: Pyrius City

      Ziel: Gute Frage

      In Erinnerung an die Gruppe:

      • Sanchez619 Hikari Watanabe
      • Firefrog Florian
      • Shirogarasu Mai
      Bald Anhängsel für:

      Zigzachs
      (♂)

      Daugin

      Mitnahme

      Heuler
      Tackle
      Kopfnuss
      Sandwirbel

      Hoppspross
      (♀)

      Sklesti

      Chlorophyll

      Synthese
      Rutenschlag
      Feenbrise
      Stachelspore

      Quapsel
      (♂)

      Taskym

      Feuchtigkeit

      Nassmacher
      Aquaknarre
      Hypnose
      Blubber



      Linas 7: Zerstreuung und Ziellosigkeit

      Gedankenverloren und erschöpft stand Linas an einem ruhigen Fleck Strand und starrte auf das rhytmische Schwappen der Wellen. Nachdem Florian sie wegen eines Auftrags verlassen musste, hatte sich die Gruppe aufgelöst. Linas war zwar enttäuscht, aber wirklich übel nehmen konnte er es keinem. Florian hatte als Ranger wohl kaum eine Wahl, Mai war nicht viel mehr als eine flüchtige Bekanntschaft für ihn. Und Hikari…

      Er seufzte. Sie hatte sich seit dem Trainingskampf seltsam verhalten. Irgendwie distanzierter als sonst. Im Nachhinein betrachtet war sein Verhalten während des Kampfes wohl falsch gewesen. Hatte Florian Recht gehabt? Hatte er sich zu sehr hineingesteigert? Er ließ die letzten Stunden Revue passieren, oder zumindest das, was er durch die Trance, in der er sich seit dem Abschied von Florian befand, wahrgenommen hatte.

      Er dachte daran, wie er den Ranger auf einem Lapras reitend am Horizont verschwinden sah, daraufhin niedergeschlagen zurück zum Hotel trottete und schnell einschlief. Doch der Traum, den er hatte, war alles andere als angenehm. Er strampelte sich gefühlte Stunden lang ab, sich aus den Fängen einer riesigen Version seiner Mutter, die ihn zu erdrücken drohte, zu befreien, nur um dann in die Tiefe zu stürzen und im Meer zu landen, wo sich eine vertraute Silhouette mit einem schaurigen, freudigen Grinsen in eine riesige Welle stürzte, die kurz darauf auch über ihn hinwegbrach, sodass er aufwachte und sich schweißgebadet am Boden neben seinem Bett befand.

      Hastig blickte er sich nach der Uhr um, erkannte, dass es drei Uhr morgens war und schickte in seiner Aufgelöstheit eine Nachricht an Florian. Dann lief nervös kreise im Zimmer. Er wartete auf etwas. Auf was genau er wartete, wusste er nicht, aber er wartete ungeduldig, wartete auf eine Nachricht, ein Zeichen, auf irgendetwas. Aber es kam nichts an. Warum auch? Es war so früh morgens, dass er keine Reaktion hätte erwarten können. Er ließ sich aufs Bett fallen, vergrub seinen Kopf im Kissen und schrie, schrie die Gedanken hinfort, bis nur noch Leere da war und alles um ihn herum verschwand.

      Stunden später erwachte er wieder. Man konnte nicht sagen, dass er gut geschlafen hatte, aber zumindest besser als bei seinem ersten Versuch. Es war später Morgen, wie er feststellte, und Florian hatte geantwortet. Diesem ging es gut, doch er schien ein wenig um Linas besorgt zu sein, dessen nächtliche Nachricht sicher nicht den stabilsten Eindruck hinterlassen hatte. Hastig schrieb er zurück, dass der Ranger sich nicht solche Sorgen um ihn machen müsse und es ihm gut ginge. Wirklich selbst davon überzeugt war er nicht, aber es schien zu reichen. Durch die Nachricht von neuem Mut erfüllt, packte er seine Sachen zusammen, was ohnehin relativ schnell ging, da er generell nicht besonders viel im Zimmer herumliegen hatte und das meiste sowieso mit sich herumschleppte. Er hoffte, dass Hikari nicht zu lange auf ihn gewartet hätte.

      Noch nie war Linas so enttäuscht, dass eine seiner Hoffnungen erfüllt wurde. Hikari hatte nicht lange gewartet, sie hatte gar nicht gewartet. Als er an den Rezeptionisten nach ihr fragte, schien dieser ungewohnt ernst. Nichts als eine knappe Botschaft, dass Hikari bereits früh morgens die Stadt per Schiff verlassen hatte, hatte er ihm zu überbringen. Linas überhörte die Hälfte von dem, was ihm mitgeteilt wurde und ließ wortlos den und enttäuscht den Schlüssel in die Hand des Rezeptionisten fallen, machte kehrt und ließ das Hotel hinter sich. Er rannte, wie schon an seinem ersten Tag in Gemma an den Hafen, nur diesmal aus Verzweiflung statt aus Übereifer. Doch sie war nirgends aufzufinden. Er konnte das nicht wahrhaben und rannte weiter, rannte um seinen Gedanken zu entkommen, rannte um es hinter sich zu lassen und doch hatte es nichts geholfen. Die anderen waren weg und alles, was übrig war, waren er und seine Gedanken. Das, und ein Grummeln. Er hatte seit gestern Nachmittag nichts gegessen.

      Kurzerhand griff er in seinen Beutel, zog einen seiner Wutkekse hervor und biss lustlos ab. Ein wenig schien ihn das Zerkrümeln des Kekses zu befriedigen und seine Kaugeräusche schienen nun im Einklang mit den Wellen zu tönen und er verlor sich kurz in den Geräuschen, bevor ihn ein Ziehen an seinem Socken halbwegs zurück in die Realität holte. „Achja, Daugi, stimmt. Es ist ja fies von mir, einfach so einen zu essen, wo ich doch weiß, wie sehr du sie magst.“, murmelte er vor sich hin, kramte im Beutel, zog die Packung heraus, ließ sich in den Sand fallen und reichte einen an das Pokémon an seiner Seite.
      Überraschend rabiat riss es ihm den Keks regelrecht aus der Hand. Immer noch geistig abwesend blickte er hinüber und erkannte, dass sein Zigzachs überraschend lila und wenig zottelig war. Mit einem kichernden „ch-ch-ch-ch“-Geräusch hatte sich das Pokémon, das Linas überraschend bekannt vorkam in sichere Distanz gebracht und futterte demonstrativ grinsend an dem Keks, der in seinem Greifer am Schweif sicher festgeklemmt war. Linas war zwar leicht von der Dreistigkeit des Pokémon überrascht, aber auch zu gleichgültig, um dieses zu verfolgen oder zu versuchen, es zu schnappen. „Ach, du bist es“, sprach er monoton aus, „Ich nehme an, dass du auch nur versuchst, etwas gegen deinen Hunger zu tun. Willst du noch welche?“ Er stellte die Packung neben sich ab und hielt dem Pokémon einen Keks hin, legte ihn jedoch mangels Reaktion des Wesens zurück in die Packung, sich in den Sand und starrte in Gedanken versunken den vorbeiziehenden Wolken hinterher.

      Das Pokémon schaute etwas verdutzt. Normalerweise jagte man ihm, Menschen wie Pokémon, eigentlich hinterher, wenn es bei seinen Futterbeschaffungsmaßnahmen entdeckt wurde. Es musste kichern, wenn es daran dachte. Bisher hatte es noch keiner geschafft, ihm auch nur ansatzweise gefährlich zu werden. Unter dem Sand konnte es sich unbemerkt an die unaufmerksamen Besucher heranschleichen und auch schnell wieder verschwinden, nachdem es zugeschlagen hatte. Es machte sich immer wieder gern einen Spaß daraus, die Besucher danach noch ein wenig zu foppen, bevor es sich wieder zurück in seinen Unterschlupf begab. Aber dieses Exemplar der Spezies Mensch schien einfach nicht daran interessiert.
      Er schenkte ihm überhaupt keine Aufmerksamkeit, keinen Reaktion, keinen Respekt für die Tatsache, dass es ihn überlistet hatte. Es war drauf und dran, nachdem es den Keks heruntergeschlungen hatte, sich auf den Grünhaarigen hinzurennen und ihm beherzt ins Bein zu kneifen, hielt aber auf halbem Wege inne. Was, wenn es eine Falle war? Wenn er nur so tat, um es zu einzufangen. Immerhin würde es wohl niemand wagen, es in seiner Genialität zu ignorieren. Nein, das konnte nicht sein, immerhin war das auch der Mensch, der sich mit diesem blöden Fellhaufen herumschlug, der nicht einmal sein Fressen dauerhaft verteidigen konnte. Er würde bestimmt nie auf so einen Plan kommen. Aber Vorsicht war trotzdem geboten. Vielleicht war ja jemand anderes noch am Zusehen und wartete nur darauf zuzuschlagen. Mit langsamen und leichten Schritten näherte es sich der liegenden Person und … *Grummeln* Sein Magen verlangte nach einer Planänderung: erst die Kekse, dann die Genugtuung. Vorsichtig tippelte es an die Packung heran und begann einen der Kekse leise und vorsichtig herauszunehmen.

      Linas hatte mittlerweile genug nachgedacht und wollte nur noch in Ruhe den Wolken hinterherblicken, doch etwas hinderte ihn daran. Von seiner Linken tönte jetzt mindestens schon eine halbe Minute eine Mischung aus Gefauche und Geraschle. Leicht genervt setzte er sich auf und konnte nicht anders als anzufangen, laut loszulachen. Das lilane Wesen hatte sich anscheinend beim Versuch, einen Keks aus der Packung zu nehmen, in dieser verfangen und versuchte nun verzweifelt, sich unter lautstarkem Gezische zu befreien. Linas half dem nicht gerade gut gelaunten Wesen, sich zu befreien, nahm die Packung an sich und hielt ihm erneut lächelnd einen Keks hin und wartete auf seine Reaktion.

      Wütend schaute es ihn an. Wie konnte dieser Mensch es wagen? Ihm erst diese gemeine Falle zu stellen und es dann so respektlos zu behandeln. Es wandte sich ab. Was dachte sich dieser, dieser … Mensch nur, ihm so zu begegnen. Dazu würde es sich niemals herablassen, sich einfach so … *Grummeln* Das Pokémon hielt inne. *Grummeln* Fauchend fluchte es auf sein Verdauungssystem, drehte sich um und riss wiederwillig und einen kurzen Blick mit dem Menschen austauschend den Keks an sich. Sein Instinkt sagte ihm, dass es jetzt fliehen sollte. Aber es schien, als ob es von diesem Menschen mehr bekommen könnte. Ja, natürlich konnte es mehr bekommen. Mehr Futter ohne Aufwand. Aber da war noch mehr. Es konnte sich nicht genau ausmalen, was es war, aber es hatte ein Gefühl, dass es lange nicht gespürt hatte. Es fühlte sich nach all der Zeit seltsam an. Seltsam, aber beruhigend. Still hockte es sich an die Seite des Menschen und verlor sich im Sonnenschein, in der beruhigenden Stimme des Menschen, der leise zu ihm Sprach, im Moment. So sehr, dass es nicht bemerkte, wie der Mensch ihm behutsam über die mit dünnen Härchen besetzten Kopf streichelte und ihm ein wohliges Geräusch entfuhr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Wasserwisser ()

    • Name: Luna
      Ort: Pyrius City, Hotel

      Reiseteam: @Undyne Lara Fleming, @gohan92 Zane, @Raikachu Dareios


      Im Hotel angekommen buchten sich ihre drei Reisebegleiter sofort jeweils ein Einzelzimmer und so blieb Luna ebenfalls nicht viel Wahl, selbst wenn sie diese gewollt hätte. Aber ganz unzufrieden war sie mit dem Gedanken nicht, buchte sich ebenfalls ein Einzelzimmer und setzte sich, dort angekommen, gemeinsam mit Dratini erst einmal aufs Bett und verschnaufte. Was für ein langer Tag! Aber er sollte noch nicht vorbei sein und viel Zeit hatte sie auf dem Zimmer auch nicht. Schnell wechselte sie die Kleidung: Da sie nicht vorhatte, mit auf eine Party zu gehen, zog sie sich, nachdem sie sich kurz gewaschen hatte, ein bequemes, schickes Kleid an, welches wohl auch angemessen war, in einem Restaurant essen zu gehen, so war schließlich der Plan. Danach dann wieder runter zu den Anderen, die sicher schon auf sie warteten, wenn sie das denn tun würden... Denn die 20 Minuten hatte Luna ein klein wenig überschritten, als sie nach knapp einer halben Stunde unten ankam. Aber hetzen wollte sie sich dann doch nicht. Immerhin ein kurzes "Entschuldigt die Verspätung" konnte sie erübrigen, als sie unten ankam. Sicher hatten die anderen schon eine Idee, wo sie hingehen wollten, im Endeffekt war es Luna auch egal, denn auch sie war nach dem langen Marsch erschöpft und hungrig. Hauptsache, die anderen würden sie nicht mit auf die Party zerren wollen, denn dafür würde sie keine Nerven mehr haben. Und so stellte sie sich zu den Anderen und sah sie ein wenig erwartungsvoll an, ob sie entweder vorgehen würden, oder sie vorher in die Pläne einweihen würden.
    • Name:Kimiko Takahashi
      Alter:22
      Klasse:Trainerin
      Team: [Mothra], [Hal], [Commodus]
      Ort:Helio City
      Reisegruppe
      @Obscurite - Kasai Taiyō
      @Sanchez619 - Hikari Watanabe


      Kimiko Takahashi III

      Als Kimiko die Arena im Sechs-Kräfte-Baum betrat, befand sich der Arenaleiter Zack bereits in einem Kampf gegen eine Trainerin.
      Geduldig setzte sich die Feuerlocke auf die Tribüne und schaute dem Kampf zu. Ihr fiel das Licht über dem Kampffeld auf.
      >Es muss wohl Sonnentag eingesetzt worden sein, sonst wäre das Hubelupf nicht so schnell.<

      “Stopp! Setz lieber Säuselstimme ein!”,
      hörte man die Herausforderin rufen.
      “Nutz die Gelegenheit, Hubelupf, für eine Kugelsaat,”
      befahl der Arenaleiter seinem Pokemon.
      Die Attacke des Hubelupfs durchdrang die Säuselstimme und traf das Kirlia.

      “Mir ist langweilig. Zeit, dies zu beenden. Hubelupf, Akrobatik.”
      Zack gähnte, als er das sagte.
      “Kontere mit Konfusion, Saichi,”
      befahl die Herausforderin ihrem Kirlia.
      Während das Kirlia Konfusion einsetzte, verschwand das Sonnenlicht und das Hubelupf wurde langsamer und von der Attacke besiegt.

      “Hubelupf kann nicht mehr weiterkämpfen. Saichi hat gewonnen. Sieger dieses Arenakampfes ist somit Hikari Watanabe!”
      Voller Euphorie über diesen Sieg rannte Hikari zu ihrem völlig erschöpften Kirlia und nahm es in die Arme.
      “Wir haben gewonnen, Saichi! Wir haben gewonnen! Oh, bin ich stolz auf dich!”
      Der Arenaleiter kam auf Hikari zu und besprach etwas mit ihr.
      Nachdem Zack die Arena verließ, kam vom Schiedsrichter folgende Aussage:

      “Kimiko Takahashi, machen Sie sich für den Arenakampf bereit. Wir starten in etwa 20 Minuten.”
      Die Feuerlocke bemerkte, dass Hikari ihr zuwinkte und ihr viel Glück wünschte.
      Kimiko war etwas überrascht, winkte aber dankbar zurück und machte sich auf dem Weg zum Kampffeld.
      Auf dem Weg kam ihr Hikari entgegen, die anscheinend zuschauen wollte.
      “Herzlichen Glückwunsch zum Orden”

      “Vielen Dank,” antwortete Hikari.
      Am Kampffeld angekommen, bereitete sich die neue Herausforderin mental auf dem Kampf vor und überlegte sich eine Taktik.

      Spoiler anzeigen
      Etwas Musik für den Kampf ^^



      “Zwei Herausforderungen direkt hintereinander. Ich hoffe, du hast mehr auf dem Kasten als deine Vorgängerin. Ich heiße Zack und bin der Arenaleiter von Helio City,
      stellte sich der Arenaleiter vor, “Waumboll, los!

      “Mach es fertig, Hal!”, mit diesen Worten schickte sie ihr Shiny-Stollunior in den Kampf.
      Der Gesichtsausdruck von Kimiko wechselte von freundlich zu ernst.
      “Unior,” brüllte das Stollunior
      “Hal, setz Metallklaue ein!”

      “Waumboll, komm ihm mit Egelsamen zuvor", befahl Zack seinem Pokemon.
      Während das Hal zum Angriff ausholte, wurde er von Egelsamen umgeben und bepflanzt.
      Die Attacke des grünlichen Stolluniors hat getroffen, doch das Waumboll war noch kampffähig.

      “Waumboll, nutze die Chance und regenerier dich mit Megasauger”
      Das Waumboll fing an zu grünlich zu leuchten, während aus Hal viele kleine gelbe Kugeln sprießten, die sich ablösten und zu Waumboll flogen.
      “Kontere mit Metallklaue Hal!”
      Sichtlich von Egelsamen und Megasauger geschwächt, schaffte es Hal, das Waumboll zu treffen.

      “Waumboll kann nicht mehr weiterkämpfen. Hal hat gewonnen.”
      Über die Niederlage seines Pokemons war Zack nicht sonderlich beeindruckt.

      “Los Bisasam, das Stollunior macht nicht mehr lange”
      Noch ehe jemand was machen konnte, schadete Egelsamen Hal.
      “Bisasam, setze Sonnentag ein”, befahl Zack.
      Aus der Knospe des Bisasams kam ein Lichtstrahl, der hoch zur Decke ging und die Arena beleuchtete.
      “Hal, setz Kopfnuss ein”
      Das Stollunior rammte seinen Kopf gegen das Bisasam, aber das Bisasam wich aus und war schneller als zuvor

      >Verdammt, das Bisasam hat Chlorophyll.<
      “Bisasam, besiege Stollunior mit Solarstrahl”
      I’m sorry Zack, I’m afraid I can’t let you do that. Hal, schütze dich mit Schutzschild.”
      Während das Bisasam einen grellen Strahl aus seinem Mund schoss, legte sich ein Schutzschild um Hal, der den Schaden absorbierte, aber ihn nicht vor den Schaden durch Egelsamen schützt.
      >Zack wird mich bestimmt nicht auswechseln lassen und mit Schutzschild zögere ich das unvermeidbare nur hinaus. Ich habs! Ich verlangsame ihn mit Felsgrab. Das sollte Commodus helfen, das Bisasam zu besiegen.<
      “Diesmal wirst du dich nicht mit Schutzschild schützen können. Jetzt mach es wieder mit Solarstrahl fertig Bisasam!”
      “Wer sagt denn, dass ich wieder Schutzschild einsetzten werde. Hal, steck alles in Felsgrab!”
      Bisasam schoss wieder einen grellen Strahl aus seinem Mund, während Hal mit letzter Kraft ein paar Felsen über den Strahl auf Bisasam schleudert.
      Das Stollunior wurde von dem Strahl erfasst. Das Bisasam wurde von den Felsen getroffen und ein wenig verlangsamt.

      “Hal kann nicht mehr weiterkämpfen. Bisasam hat gewonnen.”
      Kimiko schickte ihr besiegtes Stollunior in seinen Ball zurück und entschuldigte sich bei ihm.

      “Los Commodus. Zeig dem Bisasam wo der Hammer hängt.”
      “Trasla, Trasla.”
      “Bisasam, setz Matschbombe ein”, befahl Zack seinem Bisasam.
      Aus dem Mund des Bisasams kamen mehrere Schlammbälle.
      “Commodus, weich aus und kontere mit Konfusion”
      Durch Commodus Fährte kopierte er Bisasams Chlorophyll und wurde schneller, konnte aber nicht allen Schlammbällen ausweichen.
      >Verdammt, obwohl ich es mit Felsgrab verlangsamt habe und seine Fähigkeit kopiert hab, ist das BIsasam immer noch schneller als Commodus. Wenn das Bisasam noch stehen sollte, muss ich auf Mothra zurückgreifen. Sie hat zwar den Typenvorteil, nur will ich mich nicht die ganze Zeit auf Mothra verlassen müssen<
      Das Trasla fiel stark geschwächt zurück, während Zacks Bisasam durch Commodus Psykräfte in die Luft gehoben und gegen die Wand geschleudert wurde.
      “Leg noch mit Säuselstimme nach, Commodus”
      Ohne zu zögern setzte Commodus eine große Schallwelle frei, die Bisasam erwischt hatte.

      “Bisasam kann nicht mehr weiterkämpfen. Commodus hat gewonnen.”

      “Ich sollte langsam mal ernst machen. Los, Blanas, Mach das Trasla fertig!”, rief Zack.
      “Commodus, setz Säuselstimme ein!”
      “Komm ihm mit Mogelhieb zuvor”, befahl der Arenaleiter.
      Ehe Commodus seine Attacke einsetzen konnte, wurde er von Blanas Attacke getroffen. Das Trasla schreckte zurück und konnte Säuselstimme nicht mehr einsetzen.
      “Beende es mit Natur-Kraft!”, rief Zack zu seinem Blanas.
      Eine grüne Kugel entstand vor Blanas, die er sogleich auf das, noch unter Schock stehende, Trasla abfeuerte.
      “Verzeih mir Commodus”
      Die Feuerlocke schaute leicht bedrückt zu Boden.
      Die Kugel traf Commodus und er flog knapp an Kimiko vorbei und prallte gegen die Wand, die sich hinter der Herausforderin befand.

      “Commodus kann nicht mehr weiterkämpfen. Blanas hat gewonnen”
      Die grelle Deckenbeleuchtung verschwand und in der Arena wurde es etwas dunkler.
      Kimikos Augen füllten sich mit Wut und schrie:
      “Jetzt bleibt mir keine andere Wahl mehr! Ich muss jetzt meine Bestie entfesseln. Los Mothra, räche Hal und Commodus!”
      “Ignivoooor!”, brüllte das Ignivor dem Blanas entgegen.

      “Das ist also deine Bestie? Blanas, setze Finte ein", befahl der Arenaleiter abfällig seinem Pokemon.
      Blanas verschwand augenblicklich und griff Mothra von hinten an.
      “Kontere mit Blutsauger Mothra!”
      Das Ignivor biss das Blanas und regenerierte den angerichteten Schaden im Nu.
      Blanas ging schwerverletzt zu Boden.
      “Gut so Mothra, gib ihm mit Blutsauger den Rest”
      Das Ignivor stürzte sich auf Blanas und besiegte es.

      “Blanas kann nicht mehr weiterkämpfen. Mothra hat gewonnen. Sieger dieses Arenakampfes ist somit Kimiko Takahashi”

      Erleichtert über ihren Sieg schickte sie Mothra zurück in ihren Ball und bedankte sich bei ihr.
      “Bevor ich dir den Orden überreiche, muss ich mit dir noch was besprechen”
      Zacks Stimme klang ruhig, aber bestimmt.
      “Hat es damit zu tun, dass ich Ignivor nicht sofort eingesetzt habe?”
      “Genau das. Mit deinem Ignivor wäre es ein leichtes gewesen, mich zu besiegen.
      Warum hast du erst Stollunior und Trasla eingesetzt?”, fragte Zack.

      “Früher hab ich mein Ignivor zu häufig eingesetzt. Das will ich ändern, auch wenn es heißt, dass ich ein paar Niederlagen einstecken oder einen Pyrrhussieg erringen muss.”
      “Nun gut. In dem Fall hättest du auch eine Ausnahme machen können,
      aber gewonnen ist gewonnen”
      Zack griff in seine Sakkotasche.
      “Hiermit überreiche ich dir den Bronze-Pflanzen Orden. Ab sofort musst du für die Silberorden kämpfen”
      Mit diesen Worten zog er sich aus der Arena zurück und die Feuerlocke freute sich nur bedingt über ihren Sieg, da er ihr zwei ihrer Pokemon gekostet hat und sie letztendlich wieder auf Mothra zurückgreifen musste.
      Sie schaute zur Tribüne und bemerkte, dass die Trainerin, die vor ihr gekämpft hatte, den Kampf beobachtet hatte.

      >Hoffentlich hat sie gelernt, dass ein Pyrrhussieg nicht empfehlenswert ist<
      Mit diesen letzten Gedanken verließ Kimiko das Kampffeld.
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    • Lara Fleming (23)Location: Sao Miguel
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      @Rai Dareios
      @ProtosHikanios Luna


      Lara XXVIII (#28)




      Dareios, nun in ein dünneres, ebenso graues Tanktop gehüllt, hatte sich wie die anderen Gruppenmitglieder auf seinem Zimmer etwas frisch gemacht, um gepflegt beim Dinieren zu erscheinen. Er schien die Farbe Hellgrau wohl sehr zu mögen, rauschte es Lara durch den Kopf, grau wie Vulkanasche. Sie selbst besaß außer Socken kein einziges größeres graues Kleidungsstück in ihrem Modesortiment.

      »Wie wäre es denn mit portugiesisch? Ich habe einen gerade um die Straßenecke gesehen, als wir hergekommen sind!«, schlug der junge Olivianer vor, sich dabei Bestätigung für einen leckeren Schmaus erhoffend. Diese Cuisine stand gerade zu sinnbildlich für nicht nur Fisch und Meeresfrüchte, sondern ebenso gesunde Beilagen, die den salzigen Meereshauch des Südens bis in die verdreckteste Wolkenkratzermetropole trugen. Luna, die sich ein schickes Kleid für die Nacht ausgesucht hatte, schien der Idee nicht abgeneigt zu sein. Sie traf als letztes unten in der Lobby ein, während die hungrige Lara bereits unruhig mit ihrem Fuß auf- und abwippte, ihre Arme über Kreuz.
      "Entschuldigt die Verspätung", war die elegant gekleidete Rangerin sich des Wartens der anderen bewusst. Zayn hatte ebenfalls nicht gegen Dareios' Vorschlag einzuwenden, sodass das Quartett sofort das Hotel verließ, um nicht nur salzige Meeresluft, sondern auch Gerüche von gebratenen Meeresspeisen einzuatmen.
      Da sich alle mehr oder weniger stillschweigend geeinigt hatten, stand einem Besuch im Restaurant somit nichts mehr im Wege!

      Ein weiß verputztes Haus mit rötlichen Dachziegeln, ganz im westiberischen Stil, lud mit einer angenehmen orangenen Wohlfülbeleuchtung seine Gäste ein. Ein kurzer Blick ins Innere des relativ einfachen, fast tavernenartigen Restaurants "Sao Felipe" offenbarte einen größtenteils mit Holz ausgekleideten Raum, den die Gruppe allerdings nicht betraten. Wenn man schon mal an der Küste mit Meerblick und gutem Essen speisen konnte, dann doch draußen, überhaupt keine Frage. So nahm das Quartett auf gut gepolsterten Holzbänken auf der Terrasse Platz unter einem Sonnenschirm Platz, umgeben von saftigen Zitrusfrüchten und urigen Olivenbäumen.
      Aus der Ferne erkannte man sogar langsam einen dampfenden Goldbarren über das Meer, der das später an der Küste lebende Wüstenmädchen selbstverständlich in Erstaunen versetzte: "Wowowowo, da hinten! Eine glitzernde Fähre verlässt den Hafen ... und wie groß sie ist. Welches Ziel sie wohl ansteuert? Ihr wisst sicher auch nicht ... meer. Das macht mich fährtig. Umm ... umm ... thehe ... umm." Lara ärgerte sich im Stillen, dass sie kein besseres Wortspiel kreieren konnte und schämte sich fast sogar für das erste der beiden, aber nur fast.
      "Uuuuuh ... Espetada-Grillspieße als Mix! Einmal Chorizo, Tintenfisch, Tomaten, Schweinefleisch und dann der Klassiker, Beef. Und dazu ... ein fruchtig-leckeres Erfrischungsgetränk! Ich meine, wer würde schon nicht gerne an einer süßen Laranjada schlürfen? DE-LI-CIOUS!" Der Gedanke an den orange schillernden Softdrink und herzhafte Spieße gebraten über den heißen Flammen eines feurigen Grills ließ Lara bereits nach der Aufgabe der Bestellung das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen, stets die beeindruckende Fähre auf mittlerer Distanz im Augenwinkel haltend. Schließlich war sie selbst über ein Schiff in Gemma angekommen. Wofür würde sich die anderen e
      ntscheiden? Determination konnte man leider nicht grillen.

      Creepy Compiègne
    • Colin Crown (Trainer und Barkeeper)Ziel: Planung der Weiterreise
      Team: Kaz Nero Victoria Ort: Korunio City
      Reisegruppe:
      Flamira @Flamira
      Zoe @-Eichenherz
      Liam @Gravity


      Gespannt schaute er sich den Kampf zwischen Flamira und Liam an und überlegte, wer von den beiden gewinnen könnte. Als jedoch plötzlich Nachti und Reptor zu leuchten begannen, ahnte Colin, was passiert war: Die beiden entwickelten sich simultan! Nachti zu Nachtara, Reptor zu Reptain. Die Gesichter von Flamira und Liam strahlten, als sie ihr jeweilsentwickeltes Pokemon sahen. Flamira schien vor Freude den Kampf bereitsvergessen zu haben, denn sie umarmte Nachti so stark, dass das Nachtarasich nicht mehr bewegen konnte.„Wow, damit hätte ich nun nicht gerechnet!“Colin freute sich sehr für die beiden und konnte ein Lächeln nicht unterdrücken.
      „Gratulation euch beiden“. Colin lief auf das Kampffeld, weil er vermutete, dass sie den Kampfvorzeitig abbrechen. Immerhin konnte Flamira sich gar nicht mehr von ihrem neugewonnenen Nachtara trennen! Colins Blick wanderte zu Nachtara und Reptain, die ihr neues Erscheinungsbild noch nicht ganz fassen konnten.
      „Obwohl der Kampf nicht abgeschlossen ist, seid ihr heute Abend die Gewinner!“, dabei streichelte er zuerst Nachti über den Kopf, dann über Reptor. Nachdem die Aufregung bei Flamira und Liam etwas abgeflacht war, beschlossen die Drei zurück zum Pokemon Center zu gehen. Sie trankennoch eine Kleinigkeit (Orangensaft) im Aufenthaltsraum des PokemonCenters, um auf ihre entwickelten Pokemon zu stoßen. Kaz schlief dabei auf seinem Schoß und schnurrte leise. Colin freute sich natürlich sehr für Flamira und Liam, jedoch überlegte er sich, wann sich sein Mauzi oder sein Kramurx entwickeln werden. Man sagt zumindest, dass Pokemon stärker werden, wenn sie sich entwickelten. Aber wollte er das überhaupt? Er könnte sich nicht vorstellen, dass seine kleine Kaz eines Tages ein großes Snobilikat ist und er würde es vermissen, wenn Kaz nicht mehr auf seinem Schoß schlafen könnte. Außerdem machte er sich Gedanken darüber, wie Flamira und er weitervorgingen, um Informationen zu erhalten. Einen richtigen Anhaltspunkthatten die beiden noch immer nicht, was Colin frustrierte. Vielleicht sollten die beiden erst einmal das Land erkunden, um mehr von der Verbrecherbande und besonders über das Land zu erfahren. Colins wandte sich zu Liam. „Sag mal Liam, was wirst du eigentlich nun tun?", fragte Colin neugierig.
    • Kasai Taiyō | 18 | MännlichTrainer | Koordinator | (Koch aus Leidenschaft)Momentaner Standort: Helio City - Supermarkt ---> Sechs-Kräfte-Baum (Arena)
      Pokemon: Roselia [Lilia]; Arbok [Connor]♂; Staralili [Ethan]Reisegruppe: Kimiko Takahashi | Hikari Watanabe
      Jetziges Kapitel: Kapitel 1 - Back to the roots II
      Geplantes nächstes Teammitglied: ---


      Geplantes nächstes Ziel: ---
      Vorangegangene Kapitel: Back to the roots I


      Back to the Roots II


      Tatsächlich war es ein mehr oder weniger seltsamer Zusammenstoß mit diesem Mädchen. Kimiko... interessanter Name. Ehe Kasai noch auf ihre Vorstellung antworten konnte, schien diese sich der Uhrzeit bewusst zu werden und hatte sich an ihm vorbei in den Supermarkt verzogen.
      Der junge Trainer konnte einen verwirrten Blick in Richtung seines Pokémon nicht unterdrücken, welchen das Roselia zu teilen schien. „Nun... dann... sollten wir wohl auch zu Ende einkaufen, was?“
      Er verschwand ebenfalls wieder tiefer in dem Markt, diesmal mit Lilia auf der Schulter, während er die Regale durchstreifte. Einfach und entspannt, ganz anders als Kimiko, sodass er gerade erst mit gefüllten Armen in Richtung Kasse ging, als sie den Laden schon mehr oder weniger hektisch verließ. Kurz sah er ihr nach, ehe seine Aufmerksamkeit von dem Kassierer gefordert wurde.
      Letzten Endes verließ er den Supermarkt mit Arbok in seinem Pokéball, eingepackt mit Tränken, Medizin und Verpflegung und 6200 Poké weniger in der Tasche. Im Gegensatz zu Kimiko hatte er immerhin einen Platz für die Nacht. Glücklicherweise hatte sein Vater für eine Woche ein Hotelzimmer für ihn reserviert, welches in der Nähe der Route lag, auf welcher der angehende Trainer trainieren wollte. Natürlich hätte er auch einfach wieder nach Hause gehen können, doch da dies ein täglicher Fußmarsch von mindestens zwei Stunden war, hatten sie sich dann doch für die Hotel-Variante entschieden. Schon allein um ihm etwas Eigenständigkeit in Sachen Übernachtungsmöglichkeiten beizubringen. Deutlich einfacher also und da es auch kein sonderlich großes und luxuriöses Hotel war, war es auch nicht allzu teuer gewesen.
      Entspannt ging er die noch wenigen, nötigen Schritte die Straße hinab ehe sie ins gebuchte Hotel einbog. Kurz musste er überlegen, welchen Tag sie noch einmal hatten – doch so weit er wusste, konnte er morgen auch noch hier übernachten, ehe er sich wirklich verabschieden musste. Nun... sollte er morgen in dem Kampf versagen, hatte er wenigstens einen Tag um es noch einmal zu versuchen. Wobei er natürlich nicht hoffte, dass er versagen würde...

      Am nächsten Morgen stieg Kasai früh aus dem Bett, machte sich gemütlich fertig und verließ dann das Hotel. Man konnte nicht unbedingt sagen das ihm die Nervosität nicht anzusehen war... alle zehn Sekunden kratzte er sich leicht am linken Unterarm, seit seiner Kindheit ein Zeichen seiner Nervosität. Doch egal, da musste er jetzt durch.
      Der Weg zur Arena verlief mehr oder weniger ruhig und ohne große Ereignisse. Er konnte die Zeit noch einmal nutzen, um sich in seiner Heimatstadt möglicherweise ein letztes Mal umzusehen. Die vielen Bäume, die vergleichsweise unbedeutenden Häuser... Kasai war sich sicher, dass er in keiner anderen Stadt ein solches Aufgebot an Natur auffinden würde.
      Auch Lilia, die auf seiner Schulter saß und es sich dort gut gehen ließ, nutzte den Weg, um sich umzusehen. Lächelnd stoppte Kasai, als seine Partnerin von seiner Schulter hüpfte und vor einer weißen Blume landete. Der Trainer hockte sich neben das Roselia und zog nach ein paar Sekunden Schweigen die Pflanze aus der Erde. Es gab Unmengen dieser Blumen und so störte es wohl keinen, dass er eine mitnahm. Eine kleine Erinnerung.
      Kasai drehte sich zu Lilia und steckte die Blume vorsichtig zwischen zwei ihrer drei Kopfstacheln. „Passt gut zu dir. Das weiß ist ein schöner Kontrast zu deinen schwarzen Blüten.“ „Rooo...~“, freute sich das Roselia über das Lob und streckte die Arme zu ihrem Partner hoch. Kasai lächelte und hob, stets auf ihre dornigen Arme achtend, Lilia wieder auf seine Schulter, ehe er mit seinem Weg fort fuhr.
      Sein Ziel, den Helio-Baum, sah man wirklich von über all, sodass es leicht war, den richtigen Weg zu finden. Sich zu verlaufen war förmlich unmöglich, zumindest wenn Helio-Citys Stadtmitte das Ziel war.

      Beim Baum angekommen, machte er sich sofort auf den Weg zur Anmeldung. Bevor er tatsächlich noch einen Rückzieher machte, was zwar prinzipiell nicht zu ihm passte, allerdings hatte er auch noch keine Situationen wie diese hier gehabt. Er trug sich für die Teilnahme zum Kampf gegen einen Bronze-Orden ein und bekam dann die Information, wo er den Weg zur Arena selbst finden konnte. Gut... nur noch wenige Schritte.

      Als er drinnen ankam, war gerade noch ein Kampf im vollen Gange. Na, wenn er die nicht kannte, das war doch Kimiko. Fast schon überrascht stand er zunächst da und beobachtete, wie ihr Mothra sich mit dem Blanas des Leiters anlegte. Es sollte doch eigentlich kein Problem haben, ein Pflanzen-Pokémon mit Feuer-Attacken zu besiegen. Und als das Blanas dann besiegt am Boden lag, klatschte Kasai entspannt lächelnd für seine Bekannte. Während sie und der Arenaleiter noch redeten, dachte der junge Trainer bereits über seine eigene Strategie nach. Eigentlich sollte ihm kein sonderlich harter Kampf bevor stehen, er war mehr als nur gut gegen Pflanzen ausgerüstet. Dennoch wusste Zack mit solchen Schwächen sicherlich umzugehen.

      Es dauerte nur noch wenige Minuten, ehe die junge Stimme aus dem Lautsprecher verkündete, dass es nun an Kasai war, sich dem Arenaleiter zu stellen. Der junge Mann entspannte sich, schüttelte noch einmal seine Arme ein wenig aus, während er sich darauf einstellte, mit seinen Pokémon alles zu geben, ehe er sich auf die Plattform stellte, auf der zuvor noch Kimiko gestanden hatte. Zack betrachtete ihn nur kurz, eingehend.
      „Heute kommen die Trainer wirklich am Fließband. Ich muss zugeben, ich hoffe du bist heute der Letzte, sonst stehen meine Pokémon wirklich dumm da.“ Nur kurz betrachtete Kasai ihn. Zack holte gerade Blanas zurück in dessen Pokéball und steckte ihn an seinen Gürtel zurück. Dann würde er es sich wohl für später aufheben. Es war eigentlich wirklich unfair – schließlich bekamen seine Pokémon kaum eine Pause, Hypertränke und sonstige Heilitems halfen bei Erschöpfung nicht wirklich, während die Pokémon des Herausforderers im Normalfall noch vollkommen gestärkt waren.
      „Entschuldige. Ich werde mich zurückhalten.“ Fast schon ein ernst gemeintes Angebot, während er den Arm ausstreckte und Lilia auf seine Hand hüpfte. Nun... fast.
      Zack hob eine Braue und zückte einen Pokéball. Nicht den des Blanas. Natürlich, man wollte dem MVP wohl noch genügend Pause gönnen. „Nicht so frech. Bei drei Herausforderern funktionieren meine Pokémon noch mehr als hervorragend.“


      Der Schiedsrichter räusperte sich ein wenig, während er die typische Ansprache hielt. Herausforderer Kasai Taiyo auf dieser Seite, Arenaleiter Zack auf der Anderen. Der Herausforderer durfte sein Pokémon während des Kampfes wechseln, der Leiter nicht. „Beginnt!“



      „Los geht’s, Waumboll!“, rief der Pflanzen-Arenaleiter und der Ball flog durch die Luft. Kasai nickte Lilia zu. „Mach mich stolz.“ „Lilili!“ Damit hüpfte es von seinem Arm und landete auf ihrer Seite des Kampffeldes. Aus dem Pokéball Zacks manifestierte sich ein Pflanzen-Pokémon, dass bis auf seine wolkenartige Form mit breiten Blättern und neugierigen Augen aufwarten konnte. Der Trainer brauchte seinen PokéDex glücklicherweise nicht, er hatte in seinem Leben mehr als genug Waumboll in dieser Umgebung gesehen.
      „Lilia, Giftstachel!“, war sofort Kasais erster Befehl. Das Roselia richtete seine Blütenarme mit Schwung auf das gegnerische Pflanzenpokémon und in dem Moment als sie ihr Ziel fanden, schossen mehrere lila aufleuchtende Stacheln in dessen Richtung. Jedoch unterschätzte er in dem Moment die Initiative eines Waumbolls.
      „Waumboll, benutz Baumwollsaat um dich zu schützen!“ Sofort plusterte sich das Wolken-Pokémon auf, ehe kleine Teile dieser Wolke sich zu einer Art großen Sporen formten und auf Lilia zugeschossen kamen. Die Giftstacheln wurden förmlich verschluckt und kamen stattdessen mit Freuden auf den eigentlichen Absender zurück. „Weich aus!“ Lilia blinzelte und versuchte den einzelnen Poren auszuweichen, was zu Beginn auch recht gut funktionierte, ehe sie ein paar Wolkenfetzen abbekam.
      Sie schien allerdings keinen Schaden zu nehmen... das hieß wohl, dass sie den Giftstacheln erfolgreich ausgewichen war. Was für ein Glück... Immerhin, obwohl sie vom Typen Gift war, besaß sie noch immer den Pflanzen-Typen als primären.
      Schien so, als würden Kasai und Lilia mit Giftstacheln nicht wirklich glänzen. Bisher war das Roselia noch zu weit weg, um einen sicheren Treffer ohne Rückschlaggarantie zu landen. Ungünstig. Und die Baumwollsaat verlangsamte es nur noch weiter. Noch ungünstiger. Darum sollte er sich zuerst kümmern.
      „Lilia, schneide dir die Baumwollsaat mit Zauberblatt weg“, beorderte er sie, woraufhin Lilia sofort ihre Blüten auf sich selbst richtete. Fast schon vorsichtig schoss sie eine Wolke nach der Anderen von sich, während ihr Trainer sich auf das gegnerische Waumboll konzentrierte. Verwundert, wieso der Arenaleiter die Zeit nicht nutzte, um das abgelenkte Roselia anzugreifen.
      In dem Moment fielen ihm die Ranken auf, die sich langsam in den Boden und in Richtung Lilia fraßen. Kurz war Kasai verwirrt, was das war, ehe es ihm wie Schuppen von den Augen fiel und die Erkenntnis sich langsam in seinen Kopf arbeitete. Egelsamen.
      „Lilia, Rasierblatt auf die Ranken!“, befahl er sofort, woraufhin Lilia überrascht in Richtung Waumboll blickte, aus welcher in dem Moment die Ranken aus dem Boden kamen und kleine, grüne Partikel an ihren Körper warfen, aus welchen augenblicklich an den Stellen die sie trafen Blüten wurden. Natürlich, warum sollte man auch angreifen, wenn man in der Zeit für eine gute Möglichkeit sorgen konnte, sich stetig zu heilen? Das Roselia wandte sich ganz um und begann, die benannten Rasierblätter in Richtung der Ranken zu schicken, um weitere Samen in ihre Richtung zu meiden. Ein dezentes Grinsen verzeichnete sich auf den Lippen des Arenaleiters. „Stell dich vor die Ranken und lass dich von den Rasierblättern treffen, Waumboll.“
      Gesagt, getan, sprang das Pflanzen-Pokémon auch schon vor die Ranken, ehe es in Folge dessen die Rasierblätter komplett abbekam. Auch wenn Kasai die Schrammen deutlich sehen konnte, die dieser Angriff hinterließ, wusste er, dass es nicht lange so bleiben würde. Leise grummelnd sah es zu, wie Waumboll leicht zu leuchten begann und sich die Wunden wie durch Magie langsam zu heilen begannen, während das Roselia Energie einzubüßen hatte. Trotzdem, auch wenn das Waumboll nun eine deutliche Barrikade zu sein schien, war es noch immer nur eine gute Barrikade, wenn es wach war.
      „Grasflöte.“
      „Roseliaaaa...!~“ Nur wenige Momente später erklang ein lieblicher Gesang in der Arena, gepaart mit einem fast schon tranceartigen Tanz, den Lilia dazu noch vollführte. Grummelnd sah Zack zu seinem Waumboll, welches bereits schläfrig blinzelte. „Bleib wach! Na los, bedeck deine Ohren!“ Die beiden Blätter drückten sich augenblicklich an die wolkige Matte, vermutlich eine ziemlich effiziente Methode, um solchen Tönen zu entkommen.
      Kasai verengte die Augen leicht, als er seine Chance sah. „Lilia, Giftstachel!“ Sofort verstummte das Roselia und binnen einer, höchstens zwei Sekunden schossen erneut mehrere Giftstachel in Richtung des Gegners. Der Arenaleiter sah auf, ehe er eine schnelle Armbewegung von der einen zur anderen Seite machte und dabei erneut den Befehl „Baumwollsaat!“, gab.
      Nur zu doof, dass das kleine Pokémon noch immer die Ohren an den Kopf gedrückt hatte und dementsprechend alles nur gedämpft zu hören schien. Als es den Giftstachel bemerkte, war es bereits zu spät und er hatte sein Ziel getroffen. Kurz schimmerte ein violetter Schimmer zusätzlich zu dem heilenden Gelb, was noch einmal deutlich zeigte, dass wenigstens dieser Plan aufgegangen war. Sofort entspannte Kasai sich etwas. Das sollte die Heilung neutralisieren.
      Zack sah in Richtung seines Herausforderers. „Fühle dich nicht zu sicher. Waumboll kann noch immer einiges einstecken.“ Er blickte zu seinem Partner und hob eine Braue. „Waumboll, Rasierblatt!“ Sofort schossen scharfe Blätter in Richtung Lilia, auch wenn die Bewegungen des Wolken-Pokémon langsamer zu sein schienen als noch zuvor. Ob das das Gift war oder noch die Anstrengung vom vorherigen Kampf... wer wusste das schon.
      „Weich aus und konter mit Zauberblatt!“ Mit ein paar tänzelnden Sprüngen zur Seite war den meisten Blättern auch bereits Einhalt geboten und eigene, bunte Blüten in Richtung der Wolke geschickt worden. Das Waumboll wich ebenfalls aus, ehe der Effekt der gleichzeitigen Heilung und Vergiftung Einzug erhielt und sich der Körper des armen Wesens leicht verkrampfte.
      Seine Chance. „Lilia, die Ranken!“ Der Blick des Roselias wanderte in Richtung der Ranken, die noch immer da lagen und über die Blüten die KP der jungen Blüte abzogen und an Waumboll übertrugen. Es drehte sich einmal um sich selbst, ehe scharfe Blätter in Richtung der Ranken schossen. Auch wenn das gegnerische Pokémon versucht hätte sie erneut zu retten, hätte es das diesmal nicht geschafft – der Effekt einer solchen Heilung und sofortigen Schaden nehmens hatte einfach eine ziemlich unangenehme Wirkung.
      Kasai beobachtete, wie die Blätter die Ranken locker durchschnitten und das ehemalige braun abzusterben begann. Nahezu gleichzeitig verwelkten die Blumen an Lilias Körper, ehe sie wieder frei von den nachtblauen Blüten war.
      „Lilia, noch alles in Ordnung?“, fragte Kasai langsam wirklich besorgt, doch das Roselia nickte nur leicht. Man konnte ihr die Anstrengung ansehen, die es sie gekostet hatte gegen den Egelsamen zu kämpfen, doch letzten Endes hatte es sich gelohnt.
      „Denkst du wirklich, nur weil du diese eine Ranke zerstört hast, dass es vorbei ist? Waumboll war während ihrer Körperpflege definitiv nicht untätig“, kündigte Zack an, ehe auch nur wenige Momente später eine weitere Ranke aus dem Boden gekraxelt kam und die grünen Blumensamen in Richtung Lilia schmiss.
      Diesmal war das Blumen-Pokémon allerdings klüger und schaffte es, mit tänzelnden Bewegungen an den Bomben vorbei, um dann direkt im Blickfeld des Waumboll zu stehen. „Zauberblatt!“ Erneut drehte sich das Pflanzen-Pokémon einmal elegant um sich selbst, ehe es seinen Gegner mit leuchtenden Blättern ins Visier nahm.
      Die Wolke bekam die meisten der Blätter ab und wurde ein beträchtliches Stück nach hinten gestoßen, immerhin war Zauberblatt keine Attacke, mit der man in der Bronzeliga zu spaßen hatte. Nur kurz danach setzte erneut das Gift ein, nur diesmal ohne eine zuvor gehende Heilung, was das Waumboll zwar nicht wieder seltsam verkrampfen ließ, doch dafür musste es diesmal alles an Schaden annehmen den es bekam.
      Kasai sah noch einmal zu Lilia, welches hinter den Blättern hergesetzt hatte. Es sollte nun nah genug sein, um ohne Tricks zu treffen. „Beende es mit einem weiteren Giftstachel!“ „Waumboll, Baumwollsaat!“ „Spring!“ „Bitte?! Pass auf!“
      In diesem Wirrwarr an Befehlen, verlor Kasai fast schon selbst aus den Augen, was er eigentlich plante. Als Lilia dann aber in der Luft war und so den meisten Baumwollsaaten entkam, hatte es einen guten Blick auf seinen Gegner und nur wenige Sekunden später lag Waumboll besiegt am Boden. Tja... eine Vierfach-Schwäche gegen Gift war nun einmal nicht das Wahre, auch wenn Giftstachel einer der schwächsten Angriffe war. Wenn nicht sogar der Schwächste.

      „Waumboll kann nicht mehr weiter kämpfen! Roselia hat gewonnen!“

      Sofort sprang Lilia wieder zurück auf ihre Seite des Kampffeldes, während Zack sein Waumboll zurück rief. Kasai atmete aus. Das war tatsächlich schwieriger gewesen als gedacht. Und er war sich ziemlich sicher, dass die nächsten Pokémon keine Vierfach-Schwäche gegen Gift aufweisen würden. Dementsprechend wäre es wohl besser, wenn er Lilia zurück rief und ihr eine Pause gönnte, um sie für später eventuell noch in der Hinterhand zu behalten. Um sie weiter im Kampf zu lassen, war es ihm gerade einfach zu brenzlig geworden. „Lilia, komm her. Du hast dir eine Pause verdient.“
      Für einen kurzen Moment blickte die Pflanze überrascht zu ihrem Trainer, ehe sie leicht nickte und zurück zu ihm tänzelte, um sich dann neben ihn zu setzen.
      Zack sah auf und hob eine Braue. „Sicher, dass du das tun willst? Sie ist schon ziemlich angeschlagen. Vermutlich wäre es besser, wenn du nun noch Schläge austeilst solange sie kann.“ Kasai zuckte lediglich mit den Schultern. „Wenn ich mit meinen Vermutungen Recht behalte, brauche ich sie für die nächsten beiden Pokémon nicht.“ Zack lachte lediglich, fast schon bitter. „Werden wir sehen. Los geht’s, Blanas!“
      Überrascht beobachtete Kasai, wie sich das Unlicht-Pokémon manifestierte. Jetzt schon? Er knirschte leicht mit den Zähnen. Vielleicht hatte er das Blanas überschätzt und es war gar nicht sein stärkstes Pokémon? Das konnte natürlich sein... nun doch leicht von seinem Optimismus gestoßen, zückte Kasai den nächsten Pokéball.
      „Na gut. Auf geht’s, Ethan! Zeig was du kannst!“
      Der Ball flog durch die Luft und mit einem fast schon aufgeregten Zwitschen verließ ein junges Staralili seinen Ball. Während Kasai ihn wieder auffing, machte Ethan es sich mehr oder weniger über seiner Seite des Feldes bequem.
      „Ethan, starte direkt mit Ruckzuckhieb!“, befahl Kasai sofort, worauf Ethan begann schnell mit den Flügeln zu schlagen und an Tempo aufzunehmen. Zack konterte jedoch sofort: „Nicht so schnell! Der Mogelhieb hat hier Priorität!“
      Das Blanas verschwand von einer Sekunde auf die Andere und war noch ehe Ethan auch nur annähernd an seinem vorherigen Standort ankam, vor dessen Gesicht. Mit einem heftigen Schlag gegen den kleinen Vogel schickte es ihn auf einer anderen Art und Weise fliegen und Kasai konnte nur zusehen, wie es so direkt gegen die nächste Wand geschleudert wurde.
      „Ethan! Alles in Ordnung?!“
      „Staraaa...“, bekam er eine etwas verspätete Antwort, als Ethan sich wieder aufrichtete. Ein erleichteter Seufzer entkam Kasais Kehle, als dieser Laut ihm jedoch auch direkt wieder stecken blieb. „Zeigen wir ihnen, dass ein Typenvorteil nicht alles ist. Naturkraft!“ Überrascht blickte Kasai in Richtung Blanas, welches ein Geschoss aus drei verschiedenen Farben auf das Staralili los ließ – etwas, was der Trainer fast schon zu spät als Triplette erkannte.
      „Flieg!“ Als hätte Ethan das nicht bereits versucht, begann dieser nun noch schneller mit den Flügeln zu schlagen konnte jedoch nicht verhindern, letzten Endes noch an einem Flügel getroffen zu werden. Sofort sank es wieder zu Boden und sah in Richtung seines an den Flügelspitzen vereisten Flügels. Kasai knirschte leicht mit den Zähnen. Wieso musste jeder Kampf gleich mit einer Katastrophe anfangen?! „Versuch es mit Doppelteam zu verwirren!“
      Er musste irgendwie die Vereisung los werden. Es war zwar kein direkter Treffer und daher nicht so schlimm, aber... es grenzte Ethan in seiner Beweungsfreiheit ein. Das Staralili stand im nächsten Augenblick zu ungefähr zehnt an einem Ort, alle zehn davon versuchend, mit den Flügeln zu schlagen, nur um wieder am Boden zu landen.
      „Blanas, treff sie alle mit einem Roundhouse-Rasierblatt.“ Zack klang sich viel zu sicher während er den Befehl aussprach und Kasai sah zu, wie das größere Pokémon den Kopf und somit das Blatt etwas hin und her bewegte, bis das Blatt fast schon in eine Art Rotation gelang. Diese ausnutzend schickte es mehrere Rasierblätter in alle Richtungen, sodass selbst Zack und Kasai ein paar Schritte zur Seite gehen mussten.
      Glücklicherweise geschah in dem Moment wenigstens das erste erfreuliche. Das Eis zerbarst und Ethan kam im letzten Moment hoch, während seine Doppelgänger nieder geschossen wurden. „Jetzt Flügelschlag!“
      Ethan nutzte die Tatsache, dass er noch nicht sonderlich weit oben war, um schnell abzudrehen und sich einfach fallen zu lassen. Mit Wucht schlug es dem Blanas den Flügel entgegen, ehe es so schnell weiter flog wie es kam und so wieder ein wenig Abstand zwischen sich und den Gegner brachte. Das Pflanzen-Pokémon rieb sich mit einer Hand die Stelle, die der Vogel erwischt hatte, ehe es sich ganz dem Flug-Pokémon zuwandte und mit den Zähnen knirschte.
      „Noch einmal Naturkraft!“ Sofort schossen die drei Geschosse auf Ethan zu, doch diesmal waren er und Kasai klüger. „Doppelteam!“ Im nächsten Moment waren es erneut zehn Staralili in unterschiedlichen Stellen in der Luft und die Triplette sorgte lediglich dafür, dass ein Ebenbild in sich zusammen fiel.
      „Ruckzuckhieb und verbinde es mit einem Flügelschlag!“, wies Kasai sein Pokémon an, eine Technik, die er eigentlich als Beginn für einen Wettbewerbsbeitrag eingeübt hatte. Die Staralili verblassten, nur das Original blieb nach wie vor erhalten und schoss durch seine Doppelgänger, zum Sichtschutz um es genau zu sagen, auf das Blanas zu.
      „Konter mit Rasierblatt!“ Das Pflanzen-Pokémon schickte mit einer Kopfbewegung eine Welle Rasierblätter in Richtung der noch übrig gebliebenen Staralili, sodass Ethan über einen Doppelgänger hinweg segeln musste, um dem Angriff zu entkommen. Damit büßte er zwar an Geschwindigkeit ein, doch flog es voller Zuversicht auf das überraschte Blanas zu und erwischte es mit dem Ruckzuckhieb.
      Das Pflanzen-Pokémon wurde ein wenig nach hinten geschleudert, ehe es sich an den Boden klammerte und blinzelnd aufsah. In dem Moment kam Ethan mit einem Flügelschlag zurück, traf es am Rücken und schleuderte es so nach vorne, wo das Blanas dann auch besiegt liegen blieb. Kasai atmete aus.

      „Blanas kann nicht mehr weiter kämpfen! Staralili hat gewonnen!“

      „Hervorragend gemacht, Ethan!“, rief Kasai stolz seinem Vogel-Pokémon zu, welches sich wieder auf seine Seite des Kampffeldes begab. Tatsächlich war das noch einer der ersten Trainerkämpfe und das es so einen Sieg hinlegte, war doch wirklich schön anzusehen. Die restlichen Überreste der Doppelgänger verschwanden nun endgültig, jetzt, wo sie ihren Zweck erfüllt hatten.
      Kasai betrachtete Ethan eingehend. Er hatte definitiv ein paar Schrammen, doch er sollte noch in der Lage sein, gegen das letzte Pokémon zu kämpfen. Was auch immer es war...
      Er wandte seine Konzentration wieder Zack zu, der mittlerweile den letzten Pokéball fast schon nachdenklich anstarrte. Das Blanas war mittlerweile wieder zurück gerufen worden und dementsprechend schien der Arenaleiter sich nun auf den letzten Kampf vorzubereiten. Es sah tatsächlich eigentlich nicht so gut für Kasai aus, wenn man so darüber nachdachte. Zack hatte zwar nur noch ein Pokémon, doch seine eigenen waren zum Großteil stark angeschlagen und wenn er Pech hatte, würde Arbok kaum etwas gegen das letzte Pokémon tun können. Der Herausforderer musste nun auf etwas gutes hoffen, etwas, was er am Besten im Spaziergang besiegen konnte...
      „Los geht’s, Bisasam.“ Der Pokéball flog durch die Luft und einer der bekannten Starter aus Kanto trat auf das Kampffeld. Es blickte hinauf in Richtung des Vogels und sofort wurde eine Zunge in dessen Richtung ausgestreckt.
      Mit einem wütenden Zwitschern quitterte Ethan dies, ehe Zacks Stimme den dezenten Wutanfall unterbrach. „Bisasam, Sonnentag!“ Augenblicklich öffnete sich Bisasams Samen auf dem Rücken und ein Lichtstrahl fiel an die Decke. Kurz musste Kasai seine Augen vor dem plötzlichen Licht abschirmen, ehe er wieder in Richtung seines Gegners sah.
      Das Bisasam stand bereits nicht mehr wo es noch zuvor war, es hatte mit einer Ranke ausgeholt und das ebenfalls abgelenkte Staralili an einem Fuß gefasst um es hinab zu ziehen. Verdammt! „Flügelschlag! Befrei dich!“, rief Kasai seinem Partner zu, der noch immer im vollen Fall war. Ethan bemühte sich sichtlich darum frei zu kommen, doch vergeblich – ohne groß etwas geleistet zu haben wurde es auf den Boden geschleudert und wieder hoch gehoben, ehe es direkt wieder auf den Boden geschleudert wurde.
      „Gegen Blanas war dein Staralili vielleicht eine gute Wahl, aber gegen Bisasam? Na los, beende es mit einem Solarstrahl.“ Erkenntnis wusch über Kasai hinweg wie ein Tsunami. Die Sonne, die plötzliche Schnelligkeit, der Solarstrahl... verdammt. „Ethan! Ruckzuckhieb!“
      Der Vogel begann wie wild mit den Flügeln zu schlagen, während der Samen auf Bisasams Rücken schlagartig zu leuchten begann. Als es das Maul öffnete und kurz davor war, seinen Solarstrahl zu entfesseln, schaffte Ethan es noch aus den Ranken zu entkommen, wollte nach oben fliegen um der Attacke zu entkommen, doch...
      „Ziel nach oben!“
      Ethan hatte keine Chance, als der Solarstrahl den schmächtigen Körper des Vogels erreichte. Mit voller Wucht wurde Ethan gegen die Decke geschleudert, von dem Druck dort gehalten, bis es versiegte und fiel anschließend nur noch zu Boden wie ein nasser Sack.

      „Staralili kann nicht mehr weiter kämpfen! Bisasam hat gewonnen!“

      Der Strahl des Pokéballs erreichte es kurz bevor es den Boden traf. Kasai wusste, dass er das Kampffeld nicht verlassen konnte, wenn er nicht disqualifiziert werden wollte und außerdem wäre er definitiv langsamer gewesen als der Pokéball.
      Leise seufzend drückte er das runde Objekt leicht an seine Brust. „Verzeih mir mein Freund, ich habe diese Gefahr nicht kommen sehen...“, flüsterte er, ehe er den Pokéball an seinen Gürtel zurück hängte und sich zu Zack und Bisasam umdrehte. Was nun? Sein Arbok war alles andere als langsam, doch er war sich ziemlich sicher, dass das Bisasam Chlorophyll hatte und Connor war nicht unbedingt einer der bei der Spezial-Verteidigung glänzte. Doch hatte er überhaupt eine andere Wahl? Sein Blick wanderte zu Roselia, die fast schon wütend in Richtung des Gegners starrte. Zwei Gift-Pokémon gegen ein anderes Gift-Pokémon. Verdammt, Ethan war für diesen Kampf echt wichtig gewesen! Hätte er das nur vorher gewusst... doch so hatte er sich viel zu sehr auf den Kampf gegen Blanas versteift...
      „Lilia!“, schickte er nun also das Pflanzen-Pokémon erneut aufs Schlachtfeld. „Rose!“ Damit sprang es auf ihre Seite und sah das Bisasam weiterhin wütend an. Zack hob eine Braue.
      „Nun doch?“ Kasai nickte leicht. Er wollte nicht aussprechen, dass er sich nun wirklich daran klammerte, was Zack zuvor gesagt hatte, als er Lilia zurück gerufen hatte. Doch sie war nun wirklich seine beste Chance den Sonnentag auszuhalten und dann mit Arbok starke Angriffe loszulassen... auch wenn sie dafür zu Boden gehen musste.
      „Lilia, Zauberblatt!“, kam dementsprechend der erste Angriff und sofort schossen die leuchtenden Blätter in Richtung des Bisasam. Dieses wich kurzerhand mit einem schnellen Sprung zur Seite hin aus, ehe direkt Kasais nächster Befehl folgte: „Jetzt Grasflöte!“
      Zack seufzte. „Nicht dieser Trick wieder... warum denkst du, dass es diesmal funktionieren sollte? Bisasam.“ Sofort schossen die Ranken heraus um die Ohren der Pflanzen-Echse zu bedecken und Kasai lächelte leicht. „Du hast wohl vergessen, was das letzte Mal passiert ist. Lilia, Zauberblatt!“ Der Gesang brach abrupt ab und wohl ebenso abrupt schossen erneut die leuchtenden Blätter in Richtung des Bisasams. Anders als das Waumboll erkannte es die Gefahr und nahm sofort die Ranken von seinen Ohren um zu kontern, doch sorgte dies nur für ein paar fiese Schnitte in den Ranken. Augenblicklich zog das Pokémon die Ranken zurück und fiepte ein unzufriedenes „Bisa...!“, ehe es sich wieder Lilia zuwandte.
      Kasai lächelte, ausnahmsweise nun doch siegessicher. „Lilia, Grasflöte!“ Zack knirschte leicht mit den Zähnen. „Hol es aus dem Rennen bevor es dich einschläfert!“
      Sofort war Lilias lieblicher Gesang wieder von größter Wichtigkeit, kurz bevor Bisasams Samen anfing in dem bekannten Licht zu leuchten. Angespannt beobachtete Kasai seinen Gegner. Und tatsächlich – das Leuchten wurde schwächer und sein Maul schloss sich wieder. Müdigkeit überkam seine Lider und es begann, leicht hin und her zu taumeln, ehe es mit einem dumpfen Aufprall zu Boden sackte.
      „Verdammt, nein!“, grollte Zack, sichtlich angenervt von der Situation. „Komm schon, steh auf! Steh auf!“ Doch keine Chance. Das Bisasam schlief tief und fest. Und damit war Lilias Chance gekommen.
      „Lilia, Zauberblatt bis dir die Blätter ausgehen!“, orderte Kasai an, was wohl eine Übertreibung war, aber seine Wirkung entfaltete. Mit Giftstachel musste er nicht anfangen, also sofort die schweren Geschütze.
      Das Roselia stoppte seinen Gesang und holte zur nächsten Attacke aus. Die Blätter trafen stets ihr Ziel, wie sollten sie auch nicht, wenn das Bisasam schlief? Beide Trainer konnten nichts anderes als angespannt zusehen.
      Kasais Herz sackte in tiefere Regionen, als es plötzlich die Augen aufschlug. Die Sonne war noch nicht wieder verschwunden.
      „Hau es mit Solarstrahl raus!“ „Bisa!“ Noch immer stand es unter Beschuss von Lilias Blättern und Kasai sah auch noch keinen Grund einen Befehl zum Ausweichen zu geben. Lilia hatte einen super Job gemacht und noch immer haute sie Schaden raus. Er bezweifelte, dass der Gesang noch einmal klappte, wenn er dies nun nach Zacks Befehl ausschrie – ohne Chlorophyll vielleicht, aber mit?
      Das Bisasam leuchtete auf und danach dauerte es nur noch wenige Sekunden, bis Lilia mit Wucht an Kasai vorbei geschossen wurde und hinter ihm an der Wand hinab sackte.

      „Roselia kann nicht mehr weiter kämpfen! Bisasam hat gewonnen!“

      Kasai rief Lilia zurück, entschuldigte sich bei ihr wie zuvor bei Ethan und steckte den Ball an seinen Gürtel, ehe er Connors in die Hand nahm. „Keine Sorge, wir schaffen das“, flüsterte er, nicht wissend ob er Connor oder Lilia meinte. Sich selbst sicherlich nicht. Er war gerade sogar ungewöhnlich ruhig, etwas, was ihn selbst sogar überraschte.
      „Connor, beenden wir das!“ Als die lilane Schlange auf dem Boden aufkam, wandte sie sich sofort ihrem Gegner zu. Mit zuckender Zunge und einem zischenden Geräusch beäugte er das Bisasam. Es war normalerweise keine Gefahr in Sachen Initiative, aber mit Chlorophyll? Das änderte einiges – leider. Vermutlich würde das Basis-Pokémon sogar schneller sein als die Schlange.
      „Dein Arbok wird einem Solarstrahl ebenfalls nicht Stand halten, auch wenn es im Gegensatz zu den Anderen noch ganz bei seinen Kräften ist“, eröffnete Zack ihm, „du hättest mehr auf dein Flug-Pokémon aufpassen sollen.“
      Kasai verengte die Augen leicht. So langsam ging ihm dieses überhebliche Getue auf die Nerven. Der Arenaleiter sollte die lila Schlange besser nicht unterschätzen. „Connor, Giftstachel!“
      Sofort öffnete das Gift-Pokémon das Maul und die giftigen Stacheln schossen in Richtung Bisasam. Zack rollte mit den Augen. „Ausweichen und Solarstrahl! Langsam wird es mir zu doof!“ Das Bisasam sprang flink aus der Schusslinie, sodass die Giftstacheln knapp an Zack vorbei an die Wand geschossen wurden und dort verblassten. Schnell lud das Pflanzen-Pokémon die erneute Salve Solarstrahl auf und gerade als Kasai sich eingestehen wollte, dass Connor einem solchen Angriff wirklich nur ganz knapp stand halten können würde, geschah das, worauf er die ganze Zeit gehofft hatte: Die Sonne verschwand vom Himmel.
      In dem Augenblick schoss der Solarstrahl los, bereits deutlich langsamer als noch zu vor. „Ausweichen und greif mit Biss an!“, befahl er augenblicklich mit einem dezenten Geistesblitz. Connor wich mit fast gruseliger Eleganz dem Solarstrahl aus, indem er flink zur Seite rutschte. Flink schlängelte er dann in Richtung seines Gegners, der noch schnell versuchte seine Attacke abzubrechen um den Biss abzuwehren, doch da hatten sich Connors Zähne bereits in ihm versenkt.
      „Befreie dich mit einem Rankenhieb!“, versuchte Zack seinem Pokémon zu helfen, doch nun sollte es ihm Leid tun, das Arbok zuvor noch unterschwellig als nutzlos bezeichnet zu haben. Denn da hatte Connor noch etwas in der Hinterhand. Sein Ass im Ärmel. Etwas, dass ihm in diesem Kampf mit recht hoher Sicherheit den Sieg bescheren konnte.
      „Feuerzahn!“
      Connor löste seine Zähne und wich dem Rankenhieb mit einem leichten Zucken nach hinten aus, ehe er sich wieder nach vorne bewegte und seiner Beute so keine Zeit ließ zu fliehen. Die beiden langen Fangzähne der Schlange entflammten, bohrten sich in den Samen des Pflanzen-Starters und bissen sich fest. Kasai atmete fast schon erleichtert aus. „Jetzt beende es!“
      Es war kein Befehl für irgendeine Attacke und so behandelte Connor es auch. Er hob das Bisasam an und schmiss es von sich, wie ein Spielzeug, in welches er das Interesse verloren hatte. Das Pokémon landete vor Zacks Füßen, bemühte sich noch kurz wieder aufzustehen, ehe es wieder zu Boden sackte.

      „Bisasam kann nicht mehr weiter kämpfen! Arbok hat gewonnen!“

      Zack seufzte, während er Bisasam zurück in seinen Pokéball beförderte. Kasai jedoch grinste ausnahmsweise mal über beide Ohren und verließ seinen Platz, um seine Schlange zu dem Sieg zu gratulieren. „Danke, das hast du super gemacht! Ohne dich...“
      „Hättest du den Kampf nicht gewonnen. Aber du hattest auch Glück, dass der Sonnentag in dem Moment nachgelassen hat, als es passierte. Sonst hätte dein Arbok dem Solarstrahl nicht ausweichen können.“ Zack legte den Kopf schief und kam näher. „Zugegeben, hätte Bisasam den Sonnentag nicht gehabt, hätte es wohl von Anfang an gegen dein Arbok verloren. Du wirkst wie ein Trainer, der sich mehr auf Bücher und Wissen, statt auf Training gegen andere Trainer verlässt. Das solltest du ändern. Du hattest drei Pokémon dabei, die einen guten Typenvorteil gegen meine hatten. Deine Kreativität im Umgang mit Attacken... nun, die kann man aber nicht ignorieren. Du musst dich mehr auf deinen Instinkt verlassen und mehr gegen andere Trainer kämpfen.“
      Der Arenaleiter zog einen Orden aus der Tasche und hielt ihn dem jungen Trainer hin. „Wie dem auch sei, das ist dein Orden. Pflege ihn. Du bist noch immer ein Bronze-Anwärter, bis zu deinem nächsten Orden. Und nun entschuldige mich, ich würde mich gerne um meine Pokémon kümmern.“
      Damit verschwand er und Kasai blieb kaum noch etwas anderes übrig, als ihm fast schon verwirrt nachzusehen und den Orden in den Händen zu halten. Aber... sich um die Pokémon kümmern war definitiv keine schlechte Idee.

      "Obscuritemon!"
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      Dareios XX+IV
      Name: Dāriyūsch (Trainer)
      Ort: Pyrius City, Strandpromenade
      Reiseteam: @Zazou Lara Fleming, @Boo92 Zayn, @ProtosHikanios Luna


      Nachdem alle Reisegefährten in der Lobby eingetroffen waren und niemand einen Einwand gegen eine kulinarische Exkursion in die portugiesische Küche zu erheben hatte, begab sich das Quartett um die Straßenecke herum in das São Felipe, ein uriges Bistro in mediterran anmutender portugiesischer Architektur, das in einem willkommenen Kontrast zu der zwanzig, vielleicht dreißig Jahre junge Skyline an der Strandpromenade von Pyrius City stand. Selbstredend wählte die Truppe den Blick auf jenen Strand, um den rotglühenden Sonnenuntergang und eine golden glitzernde Fähre zu bewundern, die Lara am Horizont entdeckte. Kaum hatte man sich auf den Holzbänken auf der Terrasse platziert, eilte auch schon ein Kellner herbei und nahm die Bestellung des Orre-Mädchens auf: »Uuuuuh ... Espetada-Grillspieße als Mix! Einmal Chorizo, Tintenfisch, Tomaten, Schweinefleisch und dann der Klassiker, Beef. Und dazu ... ein fruchtig-leckeres Erfrischungsgetränk! Ich meine, wer würde schon nicht gerne an einer süßen Laranjada schlürfen? DE-LI-CIOUS!«
      Nun, da Dareios Laras höchst deliziöse Bestellung mitbekommen hatte, lief auch ihm das Wasser förmlich im Mund zusammen. Es gab also nur eine einzige Möglichkeit, dem schnell Einhalt zu gebieten – scharf! Zwar massakrierte Dareios als nicht sonderlich begabter Sprachkünstler die Aussprache der Speise, gab sich aber höchste Mühe, die Bestellung dem relaxten Kellner verständlich zu übermitteln: »Ich hätte dann gerne diese … Galinha à africana und einen Maracujasaft dazu, wenn das ginge, bitte!«
      Nun richtete sich die Aufmerksamkeit auf Luna und Zayn, die sich sicherlich auch etwas Leckeres einfallen lassen würden, um sich den Bauch vollzuschlagen. Im Anblick der untergehenden Sonne, die sich im schillernden Wasser widerspiegelte, konnte Dareios währenddessen entspannend die Füße hochlegen … natürlich im übertragenden Sinne, immerhin war die gegenüberliegende Sitzbank besetzt.




      Can you smell that? It's poison.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rai ()

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      Name: Luna
      Ort: Restaurant an der Strandpromenade, Pyrius City

      Reiseteam: @Undyne Lara Fleming, @gohan92 Zane, @Raikachu Dareios

      Die Reisegruppe begab sich ohne groß weiter Zeit zu verlieren in das Restaurant, im dem Lara sehr schnell ihre Bestellung verlauten ließ, Dareios zog ebenfalls nach und auch Zayn bestellte sich „Lammfilet in Knoblauchsauce mir Reis und gebratenem Gemüse, argentinisch-spanischer Art„. Luna Bestellung fiel entsprechend ihrer Redebegeisterung etwas knapper aus: „Etwas von dem Yokohammelfleisch“ - verspürte sie doch Lust, dieses von ihren Eltern angepriesene, japanische Fleisch zu probieren.
      Anschließend saß sie wieder still am Tisch und wartete schon darauf, dass Lara sich wieder in einen Redefluss verlieren würde.
      Mit Gedanken war sie schon am Strand - in Ruhe.
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      Lara Fleming (23)Location: Restaurant
      Determination: Nyom .3.Trainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 74
      Next Stop: UndeterminedNext Member: Sordes
      Travel Group:

      @Boo92 Zane
      @Rai Dareios
      @ProtosHikanios Luna


      Lara XXIX (#29)

      Ein tropisches Hühnerfleischgericht für Dareios und zweimal Lamm für die anderen beiden notierte sich der Kellner, bevor er die Bestellung in die Cuisine brachte. Ein iberischer Salat mit Tomaten, Frischkäse, Melonen und Oliven wurde dem hungrigen Quartett zum Glück bereits vorher aufgetischt, genauso wie ein bisschen Unnützes Wissen, das ihnen von Lara serviert werden würde. Als Luna bereits ihr Mahl ausgewählt hatte, hatte sie bereits ihr Schmunzeln kaum unterdrücken können.
      "Wusstet ihr, woher das Yokohammel-Fleisch seinen Namen habt? Ihr denkt sicherlich, dass es sich um eine bestimmte Rasse von Voltilamm handelt, aber damit liegt ihr falsch", wartete Lara ein paar Sekunden ab, bevor sie die selbstverständlich jedem unbekannte Lösung freigab: "In Kanto hat die Voltilammzucht im Gegensatz zu Einall bis vor kurzem nie wirklich Fuß gefasst. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts jedoch entschied sich Kentaro Yokohama dazu, dass Lammfleisch in seiner Heimat Orania City populär zu machen. Sein Rezept, garniert mit saftigen Orangen und Sternfrüchten, erlangte schnell große Popularität und wurde weltberühmt. Das ist der Yokohammel*."
      Lara blinzelte in die Runde, heftete ihre Lippen um den Strohhalm und schlürfte ein bisschen von ihrem erfrischend kühlen Getränk, bevor sie ihren eigenen Erfindergeist betätigte: "Yo, ich sollte mir mal einen Cocktail namens Tequilara mischen. Hella awesome!" Die Küche ließ in Punkto Geschwindigkeit nichts zu wünschen übrig, sodass sie kurz darauf bereits die Hauptspeise zum Tisch brachte - der Salatteller der sportbegeisterten Brünetten war allerdings nicht nicht angerührt, wie denn auch, wenn sie ihren Mund bisher nur zum Reden statt zum Essen benutzt hatte.
      Nun war es also angerichtet, sodass das Ritual Mahlzeit nur noch einen einzigen Gruß vorher verlangte:
      "Guten Hunger! Oder auf Tragossisch: Bone Appetit!"


      *Auf Japanisch würde es dann Youkohama heißen - "you" ist eine mögliche Lesung des Schafs-Kanji und Orania City entspricht der Großstadt Yokohama

      Creepy Compiègne
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      Name:» Dāriyūsch (Trainer)
      Ort:» Pyrius City, Restaurant
      Pokémon:» #i-tyracroc# Parvēz | #i-elekid# Leyla | #i-yanma# Giv | #i-camaub# Eskandar
      Reisegruppe:» @Miao Lara Fleming, @ProtosHikanios Luna, @gohan92 Zayn


      Dareios XX+V

      Inzwischen hatten auch Zayn und Luna ihre Bestellungen aufgegeben, sodass Lara die Zeit nutzte, nachdem der Kellner in der Küche verschwunden war, um etwas unnützes Wissen über Lunas bestelltes Yokohammelsleisch zu verbreiten: »In Kanto hat die Voltilammzucht im Gegensatz zu Einall bis vor kurzem nie wirklich Fuß gefasst. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts jedoch entschied sich Kentaro Yokohama dazu, dass Lammfleisch in seiner Heimat Orania City populär zu machen. Sein Rezept, garniert mit saftigen Orangen und Sternfrüchten, erlangte schnell große Popularität und wurde weltberühmt. Das ist der Yokohammel*.«
      Schmatzend nahm Dareios das erstaunlich weitgreifende Wissen des Orre-Mädchens zur Kenntnis, denn noch während sie dahinredete, war schon der Vorspeisesalat aufgetischt worden. Zur Freude des Quartetts ließen die Hauptspeisen auch nicht mehr lange auf sich warten. Dareios tat es Lara gleich und schlürfte durch den Strohhalm seinen erfrischenden Maracuja-Saft, während das Hoothoot-Mädchen davon schwärmte, einmal einen eigenen Cocktail namens Tequilara mischen zu wollen. Dareios verstand den Wortwitz, erlaubte sich ein Anstandslächeln, da er Laras Witze inzwischen gewohnt war, und dachte sich nebenbei, dass er gerne mal mit ihr einen echten Tequila trinken würde. Aber dazu würde am Abend noch Gelegenheit genug sein. Glücklich ließ Dareios den Blick über die gefüllten Teller schweifen und konnte sich auch kaum zurückhalten, als Lara einen guten Appetit wünschte.
      »Guten Appetit!«
      Heißhungrig stürzte sich der Olivianer über sein Hühnchen, das einen recht angenehmen Schärfegrad besaß, gerade passend zu der abendlichen Hitze und dem frischen Saft. Die anderen drei schien auch mit sicher und der Welt zufrieden, wie sie sich über ihr Essen hermachten. Erwartungsgemäß blieb also nicht viel von der anfänglichen Freunde, denn in kurzer Zeit waren die Teller geleert und die Bäuche gefüllt.
      »Woah, das war ja mal mega gut«, stimmte Dareios an, als der Kellner blitzschnell herbeigeeilt und die Teller abgeräumt hatte. »Kann man echt empfehlen, keine Frage. Also dann, als nächstes an den Strand?«
      Selbstredend musste vorher noch bezahlt werden – tatsächlich war das São Felipe trotz einer so traumhaften Lage in der Stadt recht preiswert –, bevor es an die Bars und damit ans Meer ging. Bei dem wunderbaren Wetter und der Stimmung schien einem entspannten Abend nichts im Weg zu stehen. Und Dareios fragte sich, ob Zayn und Lara von seiner Sorte waren, wenn es das Nachtleben ging.




      Can you smell that? It's poison.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rai ()

    • Neu

      Es ist mit den beiden abgesprochen worden, dass wir sie aufgrund eingeschränkter Handlungsmöglichkeiten für den Moment überspringen und ihre Handlungen über Skype verwerten und hier einbringen.


      Lara Fleming (23)Location: Beach
      Determination: Nyom .3.Trainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 77
      Next Stop: BeachNext Member: Sordes
      Travel Group:

      @Boo92 Zane
      @Rai Dareios
      @ProtosHikanios Luna





      Lara XXX (#30)


      "Woah, das war ja mal mega gut. Kann man echt empfehlen, keine Frage. Also dann, als nächstes an den Strand?", fasste Dareios die abendliche Mahlzeit in einer kurzen Bewertung zusammen, bevor er bereits Pläne für den weiteren Verlauf schmiedete. Laras neue Freunde hörten ihr aufmerksam zu, nickten, mischten sich aber nicht weiter ein. Sie würde schon Recht haben, hatte sie auch! Aber sie war keine Frau, die ständig darauf pochte, im Recht zu sein - sie hatte ihre anderen Laster. Auch ihr schmeckte das Abendmahl vorzüglich, bevor sie sich ohne Widerspruch erhob, um zusammen mit ihrer Begleitung in Richtung Strand aufzubrechen. Im Fossilienlabor wollte sie auch noch vorbeischauen, um über Neuigkeiten über die prähistorischen Überreste am Vulkan informiert zu werden.
      Auch wenn die weiß-blauen Schirme bereits zusammengeklappt und die Plastikliegen übereinander gestapelt war, befanden sich immer noch einige Menschen am Strand. Keine Planscher in Schwimmreifen mehr, denn die unendlichen Weiten des Wassers waren um diese Uhrzeit wohl tabu. Einige hundert Meter weiter erkannte man den grell beleuchteten Nobelstrand, dessen Schirme und Bars mit tropischem Bast bedeckt waren.
      Doch der um diese Uhrzeit durch die abgewanderten Partygänger idyllische Ort wies seine Gäste auch zur Beachtung einiger Regeln an: keine Glasflaschen, Zigarettenstummel entsprechend entsorgen, Pokémonkämpfe nur in gekennzeichneten Bereichen. "Keine Lara" stand nicht auf dem Schildercluster. Kleine rote und gelbe Lichter blitzten aus dem Wasser auf, die vielleicht von Tentacha und Lampi stammen konnten, doch es bestand keine Möglichkeit, das zu überprüfen. Kelp und Äste waren nach Schichtende der Strandreinigungs-Équipe wieder angeschwemmt worden und sorgten für ein kleines Tretminenfeld nahe der Flutlinie.
      "Oh mann ... ein Eis wäre jetzt ... echt cool. Da hinten gibt es einen n-icen Automaten!, schaut! Nyaaah!", begeisterte sich Lara kurzerhand für eine Maschine, die Eis für Münzen verkaufte und stapfte eilig durch den Sand. Satt war sie offenbar noch nicht ganz ...

      Creepy Compiègne

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Miao ()

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      Hikari Watanabe
      Koordinatorin/Trainerin aus Herzhofen,
      19 Jahre alt

      Aufenthaltsort: Helio City

      Handlung: Arenakampf Helio City

      Gruppe:
      @Obscurite Kasai Taiyō
      @Stolli-Ross Kimiko Takahashi
      Saichi (Kirlia w.)


      Trait: Fährte

      Moveset:
      Säuselstimme
      Konfusion
      Zauberblatt
      Gedankengut
      Teleport
      Doppelteam
      Evoli (w.)


      Trait: Vorahnung

      Moveset:
      Ruckzuckhieb
      Toxin
      Schutzschild
      Wunschtraum
      Heilung
      Biss
      Elise (Picochilla w.)


      Trait: Wertelink

      Moveset:
      Duplexhieb
      Rechte Hand
      Gesang
      Weckruf
      Spaßkanone
      Sternenschauer



      Kapitel 3: Die drei Musketiere



      Mit Spannung fieberte Hikari bei den beiden anderen Arenakämpfen mit. Zuvor hätte sie sich nicht ausmalen können, wie viel Spaß es macht, sich die Kämpfe anderer Spieler anzusehen. Doch sie fieberte richtig mit den zwei anderen mit. Wie auch Hikari selbst konnten sich die zwei erfolgreich gegen Zack behaupten; sie waren sogar insgesamt besser als die Informatikerin. Der Arenaleiter von Helio City war sichtlich genervt. Gleich drei Niederlagen hintereinander zu kassieren kam nur äußerst selten vor. Daher verschwand er auch gleich nach dem Kampf gegen den letzten der Drei...

      Nach einer Weile kam der letzte Trainer zu dem Gespann. In der Zeit hatte sich Hikari schon mit dem anderen Mädchen, welches Kimiko hieß, unterhalten. Was der Studentin auffiel, ist Kimikos starke Persönlichkeit. Im Gegensatz zu ihr war sie sehr direkt, aber auch sehr liebenswürdig. Sie erinnerte sie ein wenig an das Mädchen aus... wie hieß sie nochmal?... egal! Was wichtig war ist, dass Hikari schon jetzt Kimiko gut leiden konnte. Ach, stimmt! Jetzt fiel der Studentin der Name der anderen Trainerin wieder ein.
      Der junge Mann stellte sich mit dem Namen Kasai vor. Er war sehr höflich, wirkte aber auch wesentlich zurückhaltender als Kimiko. In einer gewissen Sicht erinnerte er Hikari an sich selbst. Daher konnte sich nicht anders, als ihn sympathisch zu finden.


      Kurzerhand entschlossen wir uns, zu Mittag in einem Restaurant zu speisen. Nach einiger Zeit einigten wir uns schließlich auf den „Goldenen Karpfen“, ein Fischrestaurant im nördlichen Viertel Helio Citys. Glücklicherweise dauerte es dank Kasais Hilfe nicht sehr lange. Tatsächlich war es eine sehr gute Wahl. Zu dritt genossen wir die Meeresfrüchte, für welche die Stadt der 1000 Bäume so bekannt ist – unsere Pokemon hatten wir in der Zwischenzeit zu einem Pokemon-Center gebracht.
      ~Fast schon schade. Ich hätte wirklich gerne die anderen etwas probieren lassen. Fisch ist nämlich nicht allzu gängig in Gemma. Als ich noch in Rhododron City studierte, musste man gut eine Woche vorbestellen, um einen zu bekommen.~
      Während ich so ein wenig in Erinnerungen schwelgte, lernten Kimiko, Kasai und ich uns etwas näher kennen. Da er ja in Helio City aufgewachsen war, erzählte unser Hahn im Korb uns einiges über seine Kindheit, die Beziehungen zu seinen Eltern, seine Liebe zu Pokemon etc. Es war für mich sehr angenehm, seinem sehr fachlichen Stil zuzuhören. ~Er macht einen hervorragenden Studenten ab. Professionell, objektiv und präzise... Sehr selten, dass man solche Leute findet.~
      Über ihr Gespräch hatten sie leider die Zeit vergessen. Um also nicht unhöflich zu wirken, bestellten wir noch alle etwas zum Nachtisch. „Ich bestehe auf die Rechnung, ihr zwei. Kein Grund, sich in Unkosten zu stürzen, wenn ich mein Stipendium noch habe.“
      Natürlich waren die zwei von dieser Aussage verwirrt. Daher erklärte ich ihnen etwas meinen persönlichen Hintergrund. Dazu zählten meine Studienergebnisse, mein Verhältnis zu Dozenten und Kommilitonen und meine weiteren Studienziele. „Da ich also noch nicht meinen Master-Studiengang belegen kann, bot mir die Universität in Rhododron als Austausch an, eine Pokemon-Reise durch Gemma zu machen. Diese würde sie etwa zu 50% der Kosten decken.“
      So ging es dann schließlich weiter zu ihrer Herkunft und ihrer Kindheit. Eigentlich wollte Hikari das Thema in eine andere Richtung lenken, aber die zwei stocherten immer wieder nach. So erzählte sie Kimiko und Kasai auch ein wenig über die... Geschichte und wie sie darauf mit Finn meinen ersten Freund hatte. Natürlich ging Hikari kaum ins Detail ein, das würde ich mit niemandem. Dennoch erfuhren sie mehr, als die Studentin den meisten Leuten überhaupt angedeutet hätte.
      „Ich finde es tatsächlich schade, wie schlecht meine Erinnerungen an Herzhofen sind. Eigentlich mag ich die Stadt sehr gern. Allerdings leben dort die Leute, denen ich immer noch aus dem Weg gehen möchte.“
      Dummerweise hatte Hikari mit meiner komischen Geschichte die Stimmung etwas runtergezogen. Keiner von ihnen wusste so recht, was man sagen sollte. Glücklicherweise zeigte der Pokecom des Mädchens aus Herzhofen in dem Augenblick eine neue Nachricht an.
      „Sorry, ihr zwei. Ich muss kurz mal schnell ran.“
      Mit einem Ruck zog Hikari den Pokecom aus ihrem Rucksack und öffnete ihre E-Mails. Entgegen ihrer Erwartungen war es aber nicht die Universität. Stattdessen meldete sich ein alter Bekannter.


      Liebe Hikari,

      in all deiner Eile, nach Helio City zu gelangen, konnten wir uns leider nicht voneinander verabschieden. Allerdings wollte ich dir noch ein paar Details von unserer kleinen Konferenz von letzter Woche zukommen lassen.
      Der Abend war insgesamt sehr erfolgreich. Aus dem Anteil der Erlöse konnten wir etwa 200.000.000 Pokedollar erwirtschaften. Weiterhin konnte ich selbst ein paar sehr interessante Erfindungen sichern. Eigentlich wollte ich Sie schon testen lassen, aber mein IT-Fachbereich hatte mir gesagt, sie bräuchten noch ein wenig, um mit dem Sicherheitscheck aller Programmiercodes sicher voranzukommen. Reine Routine, sagten sie, aber sie möchten auf keinen Fall irgendwelche Risiken eingehen. Da ich deine Meinung zu dem Thema noch einholen wollte, schicke ich dir eine Kopie der Quellcodes. Falls du Zeit hast, würde ich dich bitten, einen Blick auf sie zu werfen und mir zu sagen, ob dir irgendetwas auffällt.
      Eine weitere Sache: Wie mir später berichtet wurde, war der freie Forscher Acharaxas auch auf meiner Konferenz. Dies mag jetzt etwas falsch klingen, aber ich wollte nur wissen lassen, dass normalerweise solche Leute nicht auf meinen Veranstaltungen geladen sind. Anscheinend kam er als Begleitung einer meiner Gäste, dem ich schon seit längeren Zeit als verlässlichen Partner gesehen hatte. Natürlich war es auch meine Schuld, unseren ungebetenen Gast nicht sofort hinaus zu geleiten. Ich möchte dir nur versichern, dass ich kein Interesse an zwielichtigen Geschäften habe.

      Zuletzt wünsche ich dir noch alles Gute für deine Reise nach Gemma. Sofern du in einer Stadt mit meinen Hotels kommst, fühle dich frei, sie zu benutzen. Natürlich auf meine Kosten.

      Liebe Grüße

      […] Astor

      ~Typisch Mr. Astor. Immer muss er sehr überkorrekt sein.~ Trotz der etwas direkten Art konnte Hikari den Milliardär sehr gut leiden. Schon seit sie sechs war, kannte sie den Klienten ihrer Mutter, und er hatte sie immer gut behandelt. Eine Sache, die sie sonst nur von ihrer Familie erwarten konnte. Und natürlich, Finn.
      Mit einem etwas gedämpften Gefühl wandte die Informatikerin sich Kimiko und Kasai zu, welche ununterbrochen ein lebhaftes Gespräch führten – und dabei ihr Dessert vergessen hatten...

      "The show's over!"

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