So... nun mein Stecki... ja, ich weiß, er is etwas sehr lang...^^'
Name:
Silius
Alter:
schwer zu beschreiben... wenige Jahre... in Menschenjahren wohl ungefähr 16... was bei seinem geistigem Zustand nicht immer sonderlich viel zu bedeuten hat...
Gattung:
Riolu
Geschlecht:
männlich
Wesen und Geschichte:
Silius' Geschichte beginnt schon kurz nach seiner Geburt. Wenige Monate war es her, als eines Nachts ein Schemen das Haus der kleinen Familie umstreifte. Niemand merkte, wie der Schemen durch ein Fenster in das Haus verschwand, und ebenso niemand wie er es einige Stunden später verließ, und in die Dunkelheit entschwand.
Seit dem Tage dieses Vorfalls entwickelte sich Silius' Aura in merkwürdiger Weise, und erschreckendem Tempo. „Ein Wunderkind“, meinten einige aus dem Dorf, doch seine Eltern bemerkten schon nach wenigen Wochen, den Preis den ihr Sohn dafür zu bezahlen schien. Sein Verhalten war instabil. Manchmal hatte er urplötzlich Tobsuchtanfälle, und war dann im nächsten Moment still, fast aphatisch. Einige Male schien er auch mit einer ungekannten Kälte einfach alles zu beobachten. Hinzu kam, dass er vieles zu vergessen schien. Schwächeanfälle ereilten ihn. Es wurde immer schlimmer und schlimmer, jeden Tag, und jeden Tag schien auch die Kraft seiner so merkwürdig verzerrten Aura anzuwachsen.
Irgendwann, nach ein oder zwei Jahren, sorgten sich nicht mehr nur seine Eltern um ihn, das ganze Dorf hielt seinen Zustand für besorgniserregend oder kritisch. Schließlich zog sein Vater, ein alter Kämpfer los, zu seinem Bruder.
Silius' Onkel war ein Erimit, ein zurückgezogen lebender Weiser. Er wusste vieles, wovon andere nicht einmal zu träumen wagten, und bereitwillig untersuchte er den Jungen, der zu ihm gebracht worden war.
„Seelenbrand“, stellte er nach reichlicher Untersuchung fest. „Seelenbrand, eigentlich eine alte und verbotene Kampftechnik. Mir war nicht bekannt, dass ein Kind sie als Krankheit, oder natürliche Gabe... besser als einen natürlichen Fluch tragen kann, doch er ist die einzige Erklärung“, erklärte er Silius' Eltern. „Seelenbrand ist eine Technik, die den Geist und die Seele... spaltet... Erinnerungen auflöst... die Seele selbst in Energie umwandelt... alles für erstaunliche Kräfte... doch der Preis ist denkbar hoch, wie ihr selbst seht“, fuhr er fort.
Eine erschreckende Diagnose, und noch erschreckender waren die Folgen für sie alle. Siulius' Onkel war der wohl einzige, der wusste wir mit dem Seelenbrand umzugehen war... der einzige bei dem Silius Heilung finden konnte. Doch es war nicht innerhalb weniger Tage getan. Silius würde Jahre brauchen, und seine Eltern würden ihn kaum besuchen können, doch es war die einzige Wahl die ihnen blieb.
So blieb Silius bei seinem Onkel, und sollte von diesem lernen den Seelenbrand und seine Folgen beherrschen zu können.
Silius machte Fortschritte, im beherrschen des Seelenbrandes, auch wenn klar wurde, dass er ihn wohl nie ganz unter Kontrolle haben konnte. Doch immerhin seine Aura normalisierte sich, er hatte zwar längere doch deutlich weniger Schwankungen in seiner Persönlichkeit. Sein Geist konnte sich in weniger aktiven Phasen des Brandes annähernd soweit regenerieren, wie er in aktiveren Phasen verzehrt wurde... annähernd.
Viele Erinnerungen waren schon verblasst, seine Eltern ihm nur ein abstrakter Begriff. Seine Lebenserwartung war zwar gestiegen, als er ankam, war sein Geist fast vollständig zersetzt, doch so wie es lief, war ihm trotz all der Mühen nur noch wenig Zeit vergönnt.
Eines Tages dann geschah es.
„Tritt ein“, sagte die ihm altbekannte Stimme. Er gehorchte, und trat ein „Ihr habt gerufen Meister?“, fragte der kleine Silius seinen Onkel. Etwas war anders als sonst, doch Silius wusste nicht genau was. Irgendwie war die Aura seines Onkels... aufgewühlt... fast... kampfbereit?
„Ich habe beschlossen dir die Wahrheit zu sagen... einen Nutzen hast du ohnehin nicht mehr“ Silius verstand die Worte seines Onkels nicht recht. „W-was meint Ihr?“ „Du weißt weswegen du hier bist?“, fragte sein Onkel kalt. „Damit Ihr mich unterrichtet. Mir helfen könnt... damit ich gesund werde“, antwortete er Wahrheitsgemäß.
„FALSCH“, fauchte sein Onkel ihn an. Silius stolperte zurück. Was war hier los?
„Der Grund, aus dem du hier bist... du bist... ein Experiment...“ „Ein... was?“ Alles schien so falsch zu sein. So war sein Onkel nie gewesen. Was war nur los? War dies ein Traum? Würde er gleich endlich aufwachen?
„Eine Studie über den Seelenbrand. Ich versuche seit Jahrzehnten diese Technik zu perfektionieren... doch ich brauchte ein Testobjekt, an dem ich studieren konnte... jemandem, der den Seelenbrand von Geburt an besitzt... das Potential das dadurch entsteht...“, sein Onkel seufzte „Und auch die Konsequenzen eines derart weit fortgeschrittenen Stadiums... nur das konnte mir helfen tiefer in ihn hinein zu blicken... ihn wahrhaftig zu verstehen... ihn zu perfektionieren, und seine Macht zu meistern...“
Die Aura seines Onkels veränderte sich blitzartig. Das warme blau, dass die meisten Lucario verströmten, schien sich in ein silberweiß zu wandeln. Sie wurde kälter, unlebendig, als würde sie nicht durch sein Leben, sondern durch seinen Tod erzeugt werden.
Silius war unterdessen wie erstarrt. Ein Experiment? Ein... Testobjekt? Er war... er... hatte diesen Fluch nur, weil sein Onkel... nach Macht strebte?
„Silius“,riss sein Onkel ihn aus seinen Gedanken hervor. „Es hat einen Grund, dass ich dir das erzähle“ Die eigentlich unsichtbare Aura die seinen Onkel umgab schien sich zu entzünden, und er schien in eine weiße Flamme gehüllt zu werden. „Nur indem man jemanden mit brennender Seele im Kampf niederstreckt... kann man den eigenen Brand in Perfektion kontrollieren“, er ging in eine Kampfhaltung. „Also kämpfe, wenn du nicht sinnlos sterben willst!“, rief sein Onkel aus, und raste auf Silius zu. Im letzten Moment noch konnte er ausweichen.
„Entzünde sie, oder es wird dein Ende“, waren die Worte die er vernahm, bevor er einen letzten Schlag auf sich zukommen sah.
Ein gewaltiges gleißendes Feuer entsprang seinem Körper. Sein Geist fühlte sich merkwürdig an. Von gewaltiger Kraft durchströmt und gleichzeitig so elendig kalt, und tot. Sein Onkel stand einige Meter von ihm entfernt wie erstarrt vor ihm. Seine Vernunft schaltete sich aus, und die Wut, die Wut über alles was seinem dutzendfach schnellerem Geist nun klar wurde.
Das Feuer erlosch. Sein Großvater lag vor ihm, Verbrennungen am ganzen Körper, schwer atmend, und dem Tode näher als dem Leben. Silius fiel auf die Knie. Sein Geist fühlte sich sonderbar an... anders... sein Körper war erschöpft.
Ein kleine Träne kullerte aus seinen Augen hinab, tropfte auf seines Onkels Brust. Nicht, weil er sich erst gerade klar geworden war, was er getan hatte... sondern deswegen was er, sein Onkel für ihn getan hatte.
Der Kampf war hart gewesen, das alte Haus in dem sie hausten zerstört, Silius' eigener linker Arm verbrannt. Erbittert hatten sie gekämpft, und in tiefster Wut, hatte Silius schließlich all seine Energie gesammelt... und sein Onkel hatte seine Verteidigung sinken lassen... er hatte den Tod für ihn in Kauf genommen.
„Hör mir zu... Silius“, ertönte ein Krächzen. „Du... bist stark... und was ich sagte... stimmt... und ich bedaure... zutiefst, was ich tat“ Er hustete „... das einzige... wie ich dich noch retten konnte... war dir diese Möglichkeit zu eröffnen... durch meinen Tod... im Kampf mit dir... wird der Hunger deines Brandes gestillt... werden“, krächzte sein Großvater, und weitere Tränen rollten über Silius Gesicht, fielen hinab auf die verbrannten Wunden seines Großvaters. „Ich weiß... dass du es spürst... du kannst ihn wieder entzünden... aber... was auch immer geschieht... tu es nicht... das nächste mal... wird er hungriger sein, denn je zuvor... und dich restlos verzehren...“, er hustete und hielt einen Moment inne. „Silius... es... tut mir leid...“
Es dauerte einige Minuten, bis Silius alles verstand... und verstand, das sein Onkel soeben seinen letzten Atemzug getan hatte...
Silius war einige Tage später losgezogen. Einige Tage nachdem er seinen Onkel begraben hatte. Er wollte seine Eltern finden... wer auch immer diese namenlosen Schemen ohne Gesichter sein mochten.
Er selbst war zwar nun in seiner Persönlichkeit stabil, schwankte nicht mehr. Doch die anderen Teile von ihm, die anderen Splitter die ihn beherrscht hatten, waren zu vielen Tausenden winzigen Splittern zerbrochen. Tausende kleiner Persönlichkeiten lebten in ihm. Sie alle zu schwach um ihn zu kontrollieren, die wenigsten stark genug um ihn auf sich aufmerksam zu machen, doch einige konnten sich Gehör verschaffen.
Seit diesem Tage hört er ihre Stimmen. Seit jenem Tage hat jede einzelne Persönlichkeit ihre eigenen Erinnerungslücken... manches weiß niemand in seinem Kopf mehr...
Silius selbst hat fast alles vergessen, von dem was vor der Zeit bei seinem Onkel war.
Im allgemeinen ist Silius eine freundliche, fröhliche und recht naive Person, allerdings werden ihm oft verständliche Zweifel eingeredet...
Weiterhin ist er recht gesellig, und redet gerne mit anderen Pokemon.
Kleine Bemerkung zu Silius' geistigem Zustand
Die Stimmen in seinem Kopf versuchen meist ihn von ihren Ansichten zu überzeugen, reden oft auf ihn ein, bestimmte Dinge zu tun (werd ich durch andersfarbige Gedankensätze darstellen)
Sie wollen ihn keineswegs umbringen, oder ähnliches, letztendlich sind sie auch er, und deswegen an seinem und ihrer aller wohlergehen interessiert.
Im allgemeinen schaffen nur drei seiner inneren Persönlichkeiten es, dass er sie überhaupt hört, und wahrnimmt...
Ich hoffe alles ist verständlich^^
Mag:
- Gesellschaft
- wenn die stimmen ruhig sind
- allein sein, und sich mit „den anderen“ unterhalten (nicht immer, aber manchmal schon...).. vor allem über ihre Vergangenheit
Mag nicht:
- Kämpfe
- Feuer und Brände aller art
- Erinnerungslücken
- an seine Vergangeheit und den Seelenbrand erinnert werden
Stärken:
- Kämpfen (begründet auf die lange Schulung durch seinen Onkel)
- speziell Fernkampf, er ist im Nahkampf nicht schlecht, doch kämpft er lieber und besser auf distanz
- seine hohe Geschwindigkeit
Schwächen:
- Erinnerungslücken
- Selbstzweifel
- recht niedriges Selbstbewusstsein
- recht naiv
- manchmal aufgrund der stimmen in seinem Kopf zu zögerlich
- es kann vorkommen, dass er beginnt mehr Stimmen als sonst zu hören... werden es zu viele kann dies zu Angstzuständen führen, sowie generell zu unberechenbarem Verhalten... das hält meist nicht sonderlich lang an
- unterbewusst benutzt er manchmal immernoch den seelenbrand... er gibt ihm zwar einen kraftschub, aber die folgen sollten nun bekannt sein
Schriftfarbe:
Aussehen:
Spoiler aufdecken

ja, er hat längere Haare als die meisten Roilu^^
der Verband stammt übrigens von der Brandwunde... er will ihn nicht abnehmen, bis das Fell dort komplett neu gewachsen ist
gemalt von mir
Charaktertheme
ja, ich bin ein kleiner Theme-Dieb xD
und sry, für die etwas sehr lange Story^^'