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Fan-Geschichten Verfasst hier eure eigenen Geschichten zum Thema Pokémon.

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  #1  
Alt 27.12.2009, 15:44
Benutzerbild von Hinata3569
Hinata3569 Hinata3569 ist offline
Trage Träume im Herzen
 
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Post The Johto-Legend


by Nyanko

Pokémon der Hauptcharakter:
Spoiler aufdecken
Rikas Pokémon-Team:
Endivie: Tackle, Rasierblatt und Giftpuder
Igelavar: Tackle, Rauchwolke, Glut, Ruckzuckhieb und Flammenrad
Voltilamm [Aiko]: Tackle, Donnerwelle, Donnerschock und Schockwelle

Kaoris Pokémon-Team
Quapsel: Nassmacher, Blubber, Hypnose, Aquaknarre und Duplexhieb
Rabauz: Durchbruch, Tackle, Rechte Hand und Gesichte
Ponita: Tackle, Glut und Flammenrad


Pokémon der Rivalen:
Spoiler aufdecken
Hirokis Pokémon-Team:
Karnimani: Kratzer, Aquaknarre, Eishieb und Biss
Wiesenior: Dunkelklaue, ?
Bibor: ?

Isamus Pokémon-Team:
Nebulak: Schlecker, Hypnose, Spukball und Energieball
?


Pokémon der Nebencharakter:
Spoiler aufdecken
Kentas Pokémon-Team:
Tauboga: Schnabel, Wirbelwind, ?
Hunduster: ?
?

Makotos Pokémon-Team:
Impergator: ?
?


Team-Alpha
Spoiler aufdecken
Nobus Pokémon-Team:
Sniebel: Eissturm, Doppelteam, Spukball, ?
Bluzuk: Schlafpuder, ?
Voltobal: Finale, ?

Yuutas Pokémon-Team:
?



Das erste Pokémon


Rika Hasuki war ein Mädchen, das aus einer angesehenen Familie aus Teak City stammte. Diese Familie war deswegen so angesehen, da aus dieser Familie immer wieder talentierte Züchter hervorkamen, die irgendwann zu etwas Ruhm kamen. Auch Koordinatoren gingen aus dieser Familie hervor, zwar wurde diese dann nicht so berühmt wie die Züchter, aber immerhin waren sie talentiert! Nur einer tanzte aus der Reihe und zwar Rikas Vater. Er war jemand, der lieber um Orden kämpfte und ließ sich auch nicht davon abbringen. Dies hatte sich auf seine Tochter abgefärbt und nun war sie sich ihrer Wahl als Weg ihres Trainerdaseins nicht mehr so sicher wie früher. Bevor es damit anfing, wollte sie unbedingt Koordinatorin werden und an Wettbewerben mit ihren Pokémon teilnehmen. Bisher hatte sie es geheim gehalten, dass sie es wie ihr Vater machen wollte, aber schon bald mussten ihre Mutter und ihre Geschwister es erfahren.
Das Mädchen stieg gerade aus dem Bus, der nach Neubokia fuhr aus. Meist trug sie ein blaues T-Shirt mit einer roten Jacke darüber, ihre braunen langen Haare waren meist zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, ihre Beine wurden durch eine schwarze Sporthose verdeckt und dazu trug sie noch grün-schwarze Sportschuhe. Auf ihrem Rücken befand sich ein Rucksack in der Farbe lila. Ihr Blick weilte über dem Dorf, in dem der berühmte Professor Lind lebte. Sie hatte zwar eine Karte für Neubokia von ihrer Mutter bekommen, aber trotzdem würde sie Rika nicht viel helfen, denn sie konnte keine Karten lesen. Aus dem Fernsehen, wusste sie jedoch wie das Labor des Professors aussah und konnte es dadurch leichter erkennen. Es unterschied sich stark von anderen Häusern, das Dach war platt, während normale Dächer eher spitz zuliefen. Die Fassade war komplett weiß und die Tür war etwas größer. Die Haltestelle des Buses, der zwischen Neubokia und Rosalia City hin- und herfuhr, war am Ortseingang. Das Labor musste also nicht weit von hier sein, Rika machte sich langsam auf den Weg zu dem Gebäude, wo sie einen der regulären Starter von Jotho, diese bestanden aus Endivie, Feurigel und Karnmani, erhalten sollte. Nach einer Irrwanderung, die etwa dreißig Minuten angedauert hatte, stand sie zu ihrer Erleichterung vor dem Labor. Aus einem der Fenster konnte man erkennen, dass Licht brannte, dies obwohl es noch draußen sehr hell war. Die Sonne war heute so heiß, dass kaum einer sich mit Jacke vor die Türe traute, Auch Rika hatte ihre Jacke ausgezogen und sie sich um ihre Hüfte gebunden, die beiden Ärmel fest verknotet. Langsam trat sie an die Tür und suchte dort angekommen nach einer Klingel. Bald schon fand die Braunhaarige die Klingel, betätigte sie und wartete darauf, dass ihr jemand die Türe öffnete. Nach einer Weile, in der niemand an die Tür kam, riss Rikas Geduldsfaden und sie begann mit ihren Fäusten gegen den Wegversperrer zu schlagen. Mit einem dumpfen Geräusch ging die Tür auf und knallte gegen die weiß gestrichene Wand. In der Dunkelheit, die in dem langen Flur herrschte, konnte Rika Licht am anderen Ende erkennen. Fluchend schüttelte sie einmal kurz ihre schmerzende Hand durch und lief danach immer noch fluchend auf dieses Licht zu.
Ein leises blätterndes Geräusch drang an ihr Ohr, wurde in dem Raum gerade eine Seite eines Buches umgeblättert? „ Professor Lind? Sind Sie da? “, fragte Rika unsicher und trat in den Raum, der vor Büchern nur so überquillt. Ein junger Mann mit kurzem braunen Haar und Brille sah von einem aufgeschlagenen Buch auf. Sein weißer Laborkittel ging ihm knapp über die Hüfte und seine moosgrüne Hose passte irgendwie dazu. Unter dem Kittel befand sich ein grünes Hemd und dazu trug er noch braune Schuhe. Der Schreibtisch, auf dem das Buch lag, war mit mehreren Bücherstapeln fast vollkommen bedeckt, nur einen Computer und Stehlampe konnte man noch erkennen. „ Ich bin Professor Lind! Und wer bist du? “, rief der Mann ihr zu und erhob sich von seinem schwarzen Stuhl. „ Mein Name ist Rika, eigentlich kennen sie mich ja schon… Aber egal! Ich wollte mir hier mein erstes Pokémon aussuchen! Meine Wahl habe ich schon getroffen und diese ist auf Karnimani gefallen! “, sprudelte aus der Braunhaarigen heraus. „ Rika Hasuki? Du bist doch die kleine Schwester von Makoto Hasuki, dem neuen Arenaleiter von Mahagonia City! Er hat sich damals sein erstes Pokémon, ebenfalls ein Karnimani, bei mir ausgesucht und hatte dich auch dabei. Aber das ist schon sechs Jahre her, da warst du noch sechs Jahre alt, oder? Und zu deiner Wahl deines ersten Pokémon, Karnimani ist bereits von jemand anderem ausgesucht worden! “, erinnerte sich Professor Lind und musterte Rika näher. „ Ja, ich bin die kleine Schwester von Makoto Hasuki, das ist jetzt aber egal!! Endivie und Feurigel sind dann noch übrig, oder? Kann ich die beiden vielleicht sehen? “, fragte Rika den Professor. Dieser holte ohne ein weiteres Wort zwei kleine rot-weiße Bälle aus einer der Taschen, die an seinem Laborkittel waren. Er vergrößerte sie und drückte auf die Knöpfe der Bälle zur Entlassung der darin enthaltenen Pokémon. Ein kleiner Igel, dessen Großteil des Fells schwarz war, aber in der Bauchregion plötzlich gelblich wurde, erschien zu Rikas Füßen. Daneben erschien in gleißendem Licht ein kleines vierbeiniges Etwas, ein Knopsenring war um den Hals zu erkennen, das Fell war in einem hellen Grün und ein großes Blatt wuchs aus dem Kopf des Pokémon. Die großen roten Augen wandten sich zu Rika und musterten die Fremde. „ Lass dir ruhig Zeit mit deiner Entscheidung, die beiden werden schon nicht einfach davon laufen “, meinte der Professor und ließ sich wieder auf den Stuhl nieder. Rika nickte kurz und musterte die beiden Pokémon vor ihr nun eingehend. Sollte sie lieber Feurigel, das Feuer-Pokémon, oder Endivie, das Pflanzen-Pokémon, nehmen? Da kam Feurigel plötzlich auf sie zugelaufen und streckte seinen kleinen Kopf zu ihr hoch. Das Maul öffnete sich und kleine Feuerklumpen schossen auf Rika zu. Erschrocken sprang sie zurück, wobei sie einen Bücherstapel umstieß und dieser den Stapel den daneben. So ging das weiter bis schließlich alle Stapel wie Dominosteine umgefallen waren. Entsetzt sprang der junge Professor wieder von seinem Stuhl auf und begann ohne ein weiteres Wort die Bücher wieder zu stapeln. Feurigel und Endivie sahen unschuldig dabei zu, während Rika ihm dabei half.
„ Feurigel, mach das nie wieder! “, schimpfte Rika mit dem kleinen Igel. Das Feuer-Pokémon erschrak und rettete sich hinter Professor Lind, dieser nahm Feurigel in den Arm und beruhigte es. „ Ich glaube, Feurigel hat das nicht beabsichtigt. Er ist nun mal so, das hat er bei dem Trainer gemacht, der Karniamni ausgesucht hat “, klärte er sie auf. „ Lange kann man Feurigel sowieso nicht böse sein, dafür ist es viel zu süß. Aber trotzdem! Ich nehme lieber Endivie als mein erstes Pokémon als so eine Feurmaschine. War jetzt nicht böse gemeint, Feurigel “, entschied sich Rika schließlich. „ Bist du dir bei deiner Wahl auch sicher? “, fragte Professor Lind sicherheitshalber noch einmal nach. „ Ja, ich bin mir sicher! Und jetzt her mit dem Pokéball! “, war Rika ungeduldig. Endivie, das nicht zugehört hatte, quietschte erschrocken auf, als es plötzlich von Rika hochgehoben wurde. Strampelnd versuchte es sich zu befreien, aber es half alles nichts. Beruhigend strich Rika kurz über den Kopf von Endivie, welches prompt aufhörte zu quietschen. Hatte es gerade eine Trainerin bekommen oder was passiert? Vorsichtig drehte es den Kopf nach hinten und blickte in Rikas kristallblaue Augen. „Die…“ , kam es von dem Pflanen-Pokémon. „ Hier, das sind der Pokédex, dessen Funktionen du hoffentlich noch kennst, und noch sechs Pokébälle. Einer davon ist Endivie’s Pokéball und mit den anderen fünf kannst du dir neue Pokémon fangen “, erklärte der Professor und übergab Rika die hochmodernen Geräte. Der kleine Feuerigel sah etwas neidisch zu Endivie hinüber, nun war nur noch er übrig. Schnell verstaute Rika die Pokébälle und den Pokédex in ihren Jackentaschen und verabschiedete sich von dem Professor, danach verließ sie das Labor. Endivie war etwas ängstlich, warum musste ausgerechnet sie dieses Mädchen als Trainerin bekommen?! Ohne ein Wort zu Endivie zu sagen, machte sie sich auf die Suche nach dem Weg, der nach Rosalia City führte. Ihr Ziel war Rosalia City zu erreichen und vielleicht das ein oder andere Pokémon zu fangen. Aber sie wäre schon zufrieden damit, wenn sie Rosalia City unbeschadet erreichen würde…
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Geändert von Hinata3569 (26.01.2012 um 19:01 Uhr)
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  #2  
Alt 27.12.2009, 16:00
Benutzerbild von flollo6
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Der Anfang ist wirklich sehr gut geschrieben. Du schreibst fehlerlos und beschreibst sehr gut. Und am Ende hast du offen aufgehört.
Ich finde es zwar schade, dass Rika Endivie und nicht Feurigel genommen hat, aber das ist nur der persönliche Geschmack.
Ich werde die Geschichte auf jeden Fall weiterlesen.
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  #3  
Alt 27.12.2009, 16:16
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Hinata3569 Hinata3569 ist offline
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Zitat:
Zitat von flollo6 Beitrag anzeigen
Der Anfang ist wirklich sehr gut geschrieben. Du schreibst fehlerlos und beschreibst sehr gut. Und am Ende hast du offen aufgehört.
Ich finde es zwar schade, dass Rika Endivie und nicht Feurigel genommen hat, aber das ist nur der persönliche Geschmack.
Ich werde die Geschichte auf jeden Fall weiterlesen.
Erst mal, danke für das Kommi ^^ Ich werde mir auch in Zukunft Mühe geben, damit die Kapitel so gut bleiben ^^
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  #4  
Alt 28.12.2009, 10:34
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der anfang ist schon mal gut du beschreibst alles gut
ich werde auf jeden fall weiterlesen
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  #5  
Alt 28.12.2009, 22:00
Benutzerbild von PokeLeni
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Ich finde die Geschichte auch sehr gut geschrieben!
Ich finde es auch gut, dass sie Endivie genomen hat ^.^ Aber Feurigel tut mir schon leid

Werd aufjedenfall weiterlesen
lg=)
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  #6  
Alt 30.12.2009, 20:38
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Fehler machen ist erlaubt!

„ Komm schon, Endivie! Setz bitte die Aquawelle ein! “, bat Rika ihr Pokémon noch immer. Sie und ihr Endivie standen gerade einem wilden Raupy im Kampf gegenüber, der bisher noch nicht richtig im Gange war. Das hohe Gras ließ nur die Sicht auf die rosanen Fühler des wilden Pokémon zu. Diese entfernten sich zusehends in einem beeindruckenden Tempo und Trainerin und Pokémon merkten dies noch nicht einmal! Rika bat weiterhin ihr Endivie, dass es doch endlich die Aquawelle einsetzen solle. Endivie stand nur ratlos da, blickte verzweifelt zu ihrer Trainerin hoch und machte nichts. „Divie! “, rief sie aus. Warum war ausgerechnet sie mit so einer Trainerin gestraft worden? Ausgerechnet so eine, die nicht wusste, dass sie Aquawelle niemals beherrschen würde! Derweil war das wilde Raupy bereits weg, ihm war diese Sache einfach zu peinlich und wer wollte schon gegen solch einen Trainerin und sein Pokémon kämpfen? Er auf jeden Fall nicht! Nun bemerkte Endivie, dass ihr Gegner weg war. Erleichtert stieß sie einen Seufzer aus, jetzt konnte sich ihre Trainerin wenigstens nicht mehr zum Affen machen. „ Och menno! Jetzt ist das Raupy weg, dabei wollte ich so gern ein Bibor haben, wenn es sich entwickelt…“, meinte Rika enttäuscht. Danach holte sie ihren Pokédex hervor, sie hatten das Gerät bisher noch nicht benutzt, was sie nun aber ändern wollte. Das rote Gerät öffnete sich, als Rika einen Knopf an der Seite drückte. Sie suchte nach den Daten von Raupy, als sie diese fand, erklärte eine mechanische Stimme: „ Raupy, das Wurm-Pokémon. Seine roten Antennen sondern einen Gestank ab, der Feinde verjagt. Es wächst, indem es sich häutet. Übliche Attacken für dieses Pokémon sind Tackle und Fadenschuss. Die Weiterentwicklungen nennen sich Safcon und Smettbo.“ Rika stutzte. Hatte dieses Ding gerade gesagt, Raupy entwickelt sich zu Smettbo? Dann hatte sie sich ja geirrt! Vielleicht irrte sie sich ja auch bei Endivie’s Attacken! Nein, ganz sicher nicht! Davon war Rika mehr als überzeugt, Endivie gehorchte ihr einfach nicht, das war alles. „Okay, Endivie! Suchen wir uns ein anderes Pokémon zum bekämpfen! Vielleicht auch fangen…“, meinte Rika zu ihrem Pokémon und lief weiter nach Westen, Richtung Rosalia City. Endivie nickte nur und lief brav hinterher. Nur kurze Zeit später fand Rika auch schon ein Pokémon, ein Wiesor. Eiligst holte sie wieder ihren Pokédex hervor und achtete dabei darauf, dass das Wiesor nicht fliehen konnte. Aber dieses stand nur auf seinem langen und kräftigen Schwanz und musterte den Menschen vor ihm eingehend. Im Vergleich zum braun-weiß gestreiften Schwanz war der Körper sehr klein und mickrig. Die kleinen schwarzen Ohren waren aufgestellt und die schwarzen Kulleraugen verfolgten jede von Rikas Bewegungen. „ Wiesor, das Späher-Pokémon. Ein sehr nervöses Pokémon. Es steht auf seinem Schweif und betrachtet seine Umgebung ganz genau. Übliche Attacken für dieses Pokémon sind Kratzer, Einigler, Ruckzuckhieb und Heuler. Die Weiterentwicklung dieses Pokémon nennt sich Wiesenior “, gab der Pokédex mit seiner mechanischen Stimme Rika die gewünschten Informationen. Die junge Trainerin blickte kurz zu ihrem Endivie hinunter, dieses sprang wenig später unsicher vor Wiesor. Das braune Pokémon verstand sofort, ein Kampf! Es ließ sich zu Boden sinken und wartete den ersten Angriff ihres Widersachers ab. „Endivie, Power-Punch! “, befahl Rika unwissend. Endivie drehte sich verzweifelt zu ihr um und schüttelte das kleine Köpfchen. Derweil kam Wiesor angesprintet und tacklte Endivie zur Seite. „Wie! “, rief es freudig aus. Endivie, die nun neben Rika lag, stemmte ihren kleinen Körper wieder hoch und fixierte das wilde Pokémon erzürnt an. „ Die! “, forderte sie ihre Trainerin auf. Diese verstand gar nichts. „ Äh… Warte mal kurz… Kannst du vielleicht Hyperstrahl? “, fragte sie nun verunsichert. Wieder wurde das Pflanzen-Pokémon von Wiesor getackelt, Endivie hielt aber stand und stemmte sich gegen Wiesor. „ Tauboga! “, ertönte es plötzlich von oben. Ein großer Vogel stürzte plötzlich vom Himmel und rammte Wiesor zur Seite. Endivie ließ sich zu Boden sinken und holte tief Luft, lange hätte sie das nicht mehr durch gehalten. „ Wo kommt auf einmal dieses Pokémon her? “, rief Rika erschrocken und beobachtete wie sich der Vogel immer wieder auf Wiesor stürzte und mit seinem spitzen Schnabel auf es einschlug. Aus einem der Büschen, die den gesamten Platz umgaben, kam plötzlich ein junger Mann hervor und rief dem Pokémon zu: „ Tauboga, setze den Wirbelwind ein und wehe das Wiesor weg!“ Damit erhob sich der Vogel wieder in die Lüfte, knapp über Wiesor und fing an, heftig mit den Flügeln zu schlagen. Eine Art kleine Windhose umgab das Normal-Pokémon, bevor jedoch schlimmeres passieren konnte, durchbrach Wiesor das Hindernis aus Wind und verschwand eiligst in die Büsche. Der junge Mann nahm einen Pokéball in die Hand und betätigte den Knopf daran. Das Pokémon, das gerade noch gekämpft hatte, wurde von einem roten Strahl erfasst und verschwand schließlich im Pokéball.
Kurze Zeit später hatte Rika sich von dem kleinen Vorfall erholt, auch Endivie erging es so. Sie war enttäuscht von ihrer Trainerin, wieso nutzte sie nicht den Pokédex und fragte das rote Gerät nach ihren Attacken ab? Das war doch so einfach… „ Äh… Danke, dass Sie uns geholfen haben. Mein Name ist Rika Hasuki und das ist mein Pokémon Endivie. Dürfte ich vielleicht Ihren Namen erfahren? “, bedankte sich die Braunhaarige beschämt bei dem junge Mann und sah zu Boden. „ Nicht der Rede wert, Kleine! Nenn mich einfach Kenta und lass das mit dem Höflichkeitsquatsch, ich kann das einfach nicht ausstehen! “, stellte sich der Mann namens Kenta vor. Nun musterte Rika ihn genauer, vorhin hatte sie schließlich nicht die Möglichkeit dazu gehabt. Er hatte kurzes schwarzes Haar, das zu allen Seiten davon stand, er trug eine Brille, mit eckigen Gläsern und war leicht braungebrannt. Eine etwa fünf Zentimeter lange Narbe unterhalb des linken Auges fiel besonders aus, wenn man ihm ins Gesicht sah. Ein himmelblaues Hemd war unter seinem langen grünen Mantel zu sehen und er trug dazu eine erdfarbene Hose. Seine Schuhe waren in einem schlichten rot, was Rika irgendwie gefiel. Seine Größe wurde von ihr auf etwa einen Meter und vierundsiebzig geschätzt, was für seine siebzehn Jahre nicht gerade ungewöhnlich war. „ Okay, Kenta, wie du willst! Aber nenn mich bloß nicht noch einmal Kleine, sonst lernst mich noch richtig kennen, du verstehst? Naja… Was war das eigentlich für ein Pokémon, das du eingesetzt hast? “, sagte Rika. „ Man nennt es Tauboga, sieh doch in deinem Pokédex nach, dort findest du Informationen zu Tauboga. Und sieh am Besten auch gleich nach Endivie. Ich habe dich beobachtet, wie du Endivie Attacken befohlen hast, die es gar nicht beherrscht! “, riet ihr Kenta mahnend. Ihm war es wirklich nicht Recht, wenn ein Trainer noch nicht einmal die Attacken seines Pokémon kannte. Vorsichtig holte Rika bereits zum dritten Male an diesem Tag das Multilexikon über Pokémon hervor und suchte nach Tauboga’s Informationen. Die mechanische Stimme des roten Gerätes erzählte ihr: „ Tauboga, das Vogel-Pokémon. Auf der Suche nach Nahrung, die es mit scharfen Krallen schlägt, fliegt es durch riesiges Territorium. Übliche Attacken Tauboga’s sind Wirbelwind, Ruckzuckhieb, Flügelschlag und Sandwirbel. Die vorherige Stufe nennt sich Taubsi.“ Danach suchte sie sofort nach dem Bericht nach Endivie. „Endivie, das Laub-Pokémon. Mit dem Blatt auf seinem Kopf bestimmt es die Temperatur und Feuchtigkeit. Es liebt Sonnenbäder. Übliche Attacken dieses Pokémon sind Tackle und Heuler. Die nächste Stufe Endivie’s nennt sich Lorblatt “, piepste das Gerät, bevor es wieder abgeschaltet und verstaut wurde. „ Tut mir Leid, Endivie. Wenn ich gewusst hätte, welche Attacke du beherrschst, wäre der Kampf anders verlaufen… “, entschuldigte sich Rika bei ihrem Pokémon und kniete sich zu ihr hinunter. Endivie erhob sich aus ihrer liegenden Position, lief auf Rika zu und blickte ihr in die Augen Sie schien ihrer Trainerin sagen zu wollen, macht nichts, solange das nicht noch mal passiert. „ Rika, es ist erlaubt Fehler zu machen, solange sie keine schlimmen Folgen haben. Nun… Ich muss weiter, hier gibt es ein Pokémon, das ich nur zu gern fangen möchte. Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder. Bye! “, rief Kenta noch, bevor er wieder zurück in die Büsche rannte. Die beiden Anfänger sahen ihm noch kurz hinterher, bis Endivie auf Rikas Kopf sprang. „ Okay, auf nach Rosalia City! “, rief Rika entschlossen und lief weiter nach Westen, Richtung Rosalia City.
__________________________________________________ _________

So, hier ein neues Kapitel ^^ Ich habe mir Mühe gegeben und ich hoffe es gefällt euch! Und danke für die Kommis <3

@Glaziolaboy Danke für das Lob, ich gebe mir auch in Zukunft Mühe ^^

@PokeLeni Das Feurigel wird noch einmal im Verlauf der Fanstory vorkommen, das vielleicht auch mehrere Male. ^^
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Geändert von Hinata3569 (04.01.2010 um 14:50 Uhr)
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