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07.03.2012, 23:09
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Die Propheten [Reloaded]
Guten Abend.
Wie versprochen, poste ich nun den Anmelde-Thread für das Propheten-RPG [Reloaded].
Sämtliche Lust verspürende User dürfen sich natürlich anmelden, und ich hoffe, dass es viele dieser Sorte anziehen wird. Die Geschichte an sich endet, und beginnt, wohl weder reichlich überraschend, noch wirklich kreativ, doch ich hoffe, dass diese Tatsache keinen Minuspunkt nach sich zieht.
Dennoch, genug geredet.
Ending - Die Propheten
»Die letzten noch bekannten Aufzeichnungen über den glorreichen Orden reichen nur noch bis knapp ein paar Jahre nach der öffentlichen Exekution des Herrn. Nachdem bedauernd bekannt gegeben wurde, dass Viḷaivā Shǎncún, die Königin der Vulkan-Stadt Xiāofáng, ermordet in ihrem Gemach aufgefunden wurde, wurden sowohl eine kleine Gruppe Pokémon, bestehend aus einem Pikachu, einem Fukano, einem seltsam anmutendem Eneco - begleitet durch ein Absol -, einem Trikephalo, einem Glutexo, einem Zurrokex und abschließend aus einem Kinoso, als auch ein sich recht auffällig benehmendes Luxtra, festgenommen. Die städtischen Behörden befanden alle Verdächtigen für schuldig. Wenn die besagte Pokémon-Gruppe auch nichts mit dem Mord direkt zutun hatte, so wurden sie jedoch der Mittäterschaft des Luxtra betitelt und beschuldet, als jenes sein Geständnis zu Protokoll gab. Eine öffentliche Hinrichtung sollte die durch mehrere Parteien für gerecht befundene Strafe für dieses schwere Vergehen sein.
Es dauerte zwei ganze Monate, bis ein neuer Herrscher gefunden wurde, die Gefangenen verbrachten ihre letzten Lebtage derweilen im Kerker des Königspalastes. Einige Tage nach der Krönung des neuen Königs, wurden die Henkersmahlzeiten ausgegeben und die Schuldigen wurden auf den großen Marktplatz vor ihre Galgen geführt. Tod durch Erhängen, so wurde die Konsequenz für die Ermodung Viḷaivā Shǎncúns laut verordnet und die Menge ließ Zustimmung verlauten. Die Schlingen wurden um die Kehlen der Mörder und Mittäter gelegt und ihnen wurde noch ein letzter Wunsch gewährt. Gespanntes Schweigen durchzog den kompletten Marktplatz, die Hinzurichtenden überlegten sich ihre folgenden Worte sorgfältig. Schließlich war es das Trikephalo Thanatos, welches die Stimme über den Platz erbeben ließ.
»Mein letzter Wunsch... lässt sich wohl nicht als eigentlicher Wunsch werten, aber ich werde mir meinen Mund trotzdem nicht verbieten lassen. Da ich nun nichts mehr zu verlieren habe, nicht flüchten kann, und noch weniger vor meinem Schicksal davonlaufen kann, werde ich nun etwas tun, dass ich mir unter anderen Umständen wahrscheinlich nie erlaubt hätte - genauer gesagt er würde es mir nicht erlauben. Er hätte mich mit dem Tod bestraft. Ich rede von niemand Geringerem, als dem Herrn des Ordens des Lichts! Dies wird nun nicht nur eine Offenbarung an die Bevölkerung, wie sie hier unwissend vor mir steht, und meine Worte hoffentlich in die ganze Welt hinausträgt, es wird auch ein Geständnis an meine Freunde, meine Familie, die ich die letzten kurzen Wochen kennen und lieben lernen durfte. Anfangen muss ich mit der Tatsache, dass uns der Orden versuchte zu bekehren. Natürlich ist dies nichts Neues - der Orden hält Messen, verteilt kostenlose Hilfe und wirbt hier und da gerne neue Mitgleider an. Er erhält sein gutes Ansehen aufrecht, indem all das mit dem 'Suchen nach Hilfe für Hilfe' kommentiert und rechtfertigt, weshalb euch, liebe Mit-Pokémon, mein Bericht zunächst bloß nach Propaganda gegen den Orden vorkommen wird. Aber die Mittel, die wir zu diesem Zeitpunkt erlebt haben, reichen lange nicht mehr an Freundlichkeit und freien Willen heran. Sie versuchten unseren Verstand durch nichtige Mittel zu beeinflussen, versuchten uns davon abzubringen, die Machenschaften des Ordens aufzudecken und aller Welt vor die Augen zu führen. Ich befand mich selbst in den innersten Gefilden des Ordensgebäudes, des Herrschaftssitzes. Ich befand mich in einer direkten Konversation mit dem Leiter und Frührer des Ordens. An dieser Stelle muss ich mich an meine Gefährten richten und mich aufrichtigst bei ihnen entschuldigen, dass ich sie bei meiner Rückkehr zu ihnen getäuscht und angelogen habe. Ich dachte, ich tue das Richtige, indem ich meiner Rachsucht Folge leiste. Ich schloss mit ihm einen Pakt. Das Leben Iranus' und interne Informationen über die Gruppe und das Mew, gegen die alleinige Herrschaft über die Stygerosebene und der Befriedigung meiner Rachlust. Der Herr willigte ein. Doch drohte er mir. Mehrmals. Er drohte mir, dass wenn ich nicht der Wahrheit Kund spreche, er mich auf der Stelle ersticken lassen könne. Und dass wenn ich im Namen des Ordens genau diese Informationen der Öffentlichkeit preisgeben würde, er mich sofort und und gnadenlos töten würde. Ironie, dass dieser Fall so oder so eintritt, nicht? Dem Orden beliebt es nicht, zu helfen, oder Gutes zu tun. Dem Orden beliebt es nach Macht. Nach intrigenreicher Kontrolle über die Pokémon. Ihm ist es einzig und allein wichtig, die Prophezeihung nach ihren Ansichten auszufüllen. Die Prophezeihung besagt kurz gesagt, dass wenn die drei auserwählten Seelen ihre Macht nicht bald vereinen, die drei Erdwächter die Erde, wie wir sie kennen, zerstören werden. Wir, Karu, Vulco, Shiori, Kamina, Sango, Kex, Thau und ich, waren bereit, unser Leben dafür zu riskieren, uns gegen den Orden zu stellen, uns der allseits bekannten Diesbesgilde anzuschließen, um diese drei Seelen zu suchen und zu vereinen, um das Ende der Welt abzuwenden. Natürlich werden nun viele von euch eine gewisse Abneigung gegen uns, oder mich, empfinden, weil wir uns nicht nur gegen den beliebten Orden gestellt haben, sondern uns sogar noch als 'Retter der Welt' aufspielen, und diese Reaktion kann ich zu tiefst nachvollziehen. Aber ich möchte euch sagen, dass wir dies... in gewissen Maßen freiwillig getan haben. Und dass wir dafür weder Ruhm, noch Anerkennung verlangen. Wir verlangen nichts. Doch bitten wir euch, euch meine Worte durch den Kopf gehen zu lassen. Wir bitten euch, eure Ansichten im Bezug auf den Orden noch einmal zu überdenken und neu zu strukturieren. Pokémon haben im Namen des Ordens gemordet. Sie haben das Versteck der Diebesgilde, ihren Heimatbaum, eine Unterkunft für viele obdachlose Pokémon, niedergebrannt. Ich kann es mit reinem Gewissen bezeugen, jeder der hier als Schuldigen aufgeführten, das Luxtra ausgenommen, war dabei und hat Qualen erlitten. Sie haben bestochen, betrogen, getäuscht, und auch euch haben sie kaltblütig hintergangen! Und ich kann euch versichern, dass wenn ich nun jeden Einzelnen von euch frage, niemand mir ausschließlich bestätigen kann, dass er nur gute Erfahrungen mit dem Orden hatte. Ich möchte die Behörden der Stadt Aqua und der Stadt Xiāofáng bitten, einmal genau auf die Machenschaften des Ordens zu schauen. Seine Transaktionen zu untersuchen, seine Beziehungen zu überprüfen und sämtliche Morde, die, so muss ich zugeben, wohl nicht nur alle auf die Kappe des Ordens zu schreiben sind, noch einmal aufzunehmen und den Hauptsitz des Ordens einmal genau zu untersuchen, ihn Schritt für Schritt durchzugehen. Ich hoffe, dass man meine Worte zur Kenntnis genommen hat.«
So wie es hier geschrieben steht, wurden die Worte des Pokémon aufmerksam protokolliert. Die Menge, die den Marktplatz während der Rede immer größer werdend fast überflutete, gab anschließend keinen einzigen Ton von sich. Auch die dienstleistenden Behörden, der Henker, der anwesende König, der Richter, selbst das geheimnisvolle Luxtra, gaben keinen Kommentar von sich.
Es herrschten Momente, gar Minuten der Stille, in welcher sich niemand erkenntlich zeigte, jene zu brechen, weitere Geheimnisse des Ordens preiszugeben, oder jene Argumente zu entkräften.
Das in der Rede des Trikephalo angesprochene Mew, welches einige Tage zuvor durch Zufall in eine eigentlich für parasitell veranlagte Raupy und Hornliu bestimmte Lebendfalle flog und somit von einigen Wachen des Palastes für den laufenden Mordprozess freigegeben wurde, zeigte zu Zeiten der Stille kaum eine Reaktion, lediglich eine nachdenkliche Miene konnte bei ihm registriert werden. Die nachfolgenden Worte wurden später jedoch als ausschließlich durch die psychischen Kräfte eines solch legendären Pokémon verursachtem Produkt gewertet, wenn dies auch nichts daran änderte, dass die Bedeutung der einzelnen Sätze für das Leben einiger Pokémon, vielleicht gar derer zweier großer Städte, enorme Auswirkungen hatte.
»Ich weiß... dass ich wohl eigentlich gar kein Stimm- bzw. Sprachrecht habe... und dass mich normal niemand anhören würde... aber dennoch möchte ich einige Dinge anmerken. Ich bin jemand, der seit dem angesprochenen Vorfall, dem Niederbrennen des Hausbaumes der Diebesgilde, bei dieser Gruppe liebevoller Pokémon verweilt. Ich habe sie erforscht. Ich habe sie analysiert, ich habe ihre Gedanken gelesen und ihre Gefühle in mich aufgenommen. Ich habe ihre Vergangenheit in ihren Seelen gesehen, habe ihre Zukunft in ihren Auren erspürt, und ich muss schließlich wahrheitsgemäß sagen, dass diese Pokémon niemals fähig wären, die Herrscherin dieser wundervollen Stadt ohne Reue zu ermorden. Sie sind unschuldig. Ich habe nie einen solchen bemerkenswerten Zusammenhalt und eine solche Hingabe für eine ihnen doch aufgezwunge Sache gespürt. Dieses Gefühl von Familie und Freunden zugleich, ist unbeschreiblich. Es lässt sich weder in Worte fassen, noch Unwissenden richtig vermitteln. Doch ich schweife ab. Der Punkt und Sinn meiner Ansprache ist jener, dass ich an das Gewissen und das Gefühl für Gerechtigkeit aller hier Beteiligten appellieren möchte. Ich möchte euch euren freien Willen nicht nehmen, ich möchte euch zu nichts zwingen, und erst recht eure freie Meinungsbildung beibehalten, doch möchte ich daran festhalten, dass jedes Pokémon, in welchem staatlichen Rang es auch agieren mag, dazu fähig ist, Richtig von Falsch, Gut von Böse, und Schuldig von Unschuldig zu unterscheiden. Mein Gefühl sagt mir, dass diese Gruppe, wie sie das Richtige tat, und die bösen Absichten des sonst so hochgelobten Ordens aufdeckte, unschuldig ist, dass sie Gnade verdient haben. Gnade für etwas, was sie definitiv nicht zu verschulden haben. Ich bitte daher die Richter, und besonders den neu ernannten König, ihre Entscheidungen und ihr Urteil über diese Angelegenheit noch einmal zu überdenken.«
Diese in allen Köpfen der Anwesenden erschallen zu schienende Stimme gab dies eins zu eins von sich. Erneut zog eine Welle des Schweigens über die Menge. Schließlich erhob sich der neue König von seinem Thron, welcher auf dem Amtsbalkon aufgebaut, und ließ einen prüfenden Blick auf die Verurteilten niederregnen.
»Durch die Kraft meine Amtes, mir neu verliehen und durch Arceus und den Gott des Feuers, Lavados, bekräftigt, befinde ich die Angeklagten und zum Tode Verurteilten für nicht schuldig! Thanatos, Ihr habt meinem Volk und mir einen besonderen Dienst erwiesen. Ihr hab uns vor Augen geführt, wie falsch der Orden handelt, wie er mit uns spielt. Doch auch Ihr, Vulco, Karu, Thau, Kex, Sango, Kamina, und auch die kleine Shiori, auch Ihr, habt uns einen unsagbaren Dienst erwiesen. Ihr alle habt Qualen im Stillen erlitten, welche wir uns sicherlich nicht annähernd ausmalen können. Ihr habt Lasten auf Euren Schultern getragen, welche man nichtmals seinem ärgsten Feind zumuten möchte. Ich möchte mich im Namen des Volkes dafür erkenntlich zeigen, indem ich Euch Euer Leben schenke. Ich bin von Eurer Unschuld überzeugt. Ich glaube an das Gute in Euch allen. Wächter! Befreit sie von ihren Schlingen. Lediglich das Luxtra soll für seine Taten büßen!«
Diese Worte ließ der König in machtvollem, herrschaftlichen Ton über die ganze Stadt ertönen, so wurde es auf Papier festgehalten. Die Wächter, positioniert an beiden Enden der Galgen-Reihe, bewegten sich auf die Gruppe zu und befreiten einen nach dem anderen von seinem Henkersseil. Anschließend wurden sie in den Palast geführt und verschwanden aus der Sicht aller anderer. Nur zwei Pokémon blieben kurze Zeit an ihren Plätzen, das Kinoso, und nach kurzem Gemurmel dessen, auch das Pikachu. Thau, wie das Kinoso beim Namen hieß, schien zwar sichtlich erleichtert über das doch positiv ausgefallene Urteil, dennoch schien es noch etwas Wichtiges hinzuzufügen zu haben, was es jedoch an Karu richtete. Nachträglich wurden die Worte und die genaue Reaktion beider durch die Beobachtung eines Bürgers zum Archiv hinzugefügt.
»Karu, warte bitte, ich möchte noch kurz mit dir reden! Ich... möchte dir sagen, dass... ich überaus erleichtert bin, wie die Verurteilung ausgegangen ist. Nein, das war es nicht. Ich möchte dir sagen, wie unglaublich wichtig du mir in den letzten Wochen und Monaten geworden bist. Ich habe anfangs nicht daran geglaubt, oder mir selbst kaum geglaubt, als es mir bewusst wurde... aber ich habe eingesehen, dass ich dich sehr mag. Ich habe... große Angst vor diesem Moment gehabt, dem Moment... an dem ich den Mut finden würde, dir meine Gefühle dir gegenüber zu sagen, ich habe anfangs gar daran gedacht, dir gar nichts zu sagen. Zu warten, bis sich alles legt, ich dachte, dass es eventuell nur eine Phase sei. Ein unbedeutendes Verknallt-sein... aber schließlich kam ich zu dem Schluss, dass ich es dir sagen möchte. Wie du es nun wahrscheinlich schon rausgehört hast... ich liebe dich... ich weiß nicht, in wie fern das unsere Freundschaft nun beeinflussen wird... ich weiß nichtmals, wie du zu mir stehst... besonders, nachdem ich es dir nun 'gebeichtet' habe... aber ich hoffe, dass sich zwischen uns nichts ändert...«
Thau nahm Karu in den Arm. Ihre Reaktion, ein Gemisch aus Überraschung und Lampenfieber, ließ sich wie ein offenes Buch an ihrem Gesicht ablesen. Sie schien sich über das Gesagte nicht wirklich bewusst zu werden, ließ die Umarmung eher perplex über sich ergehen. Nach einem kurzen Moment der Stille ihrerseits, erhob sie jedoch endlich das Wort.
»Ich... bin ehrlich überrascht, dass du mir das sagt... ver-versteh' das nun bitte nicht falsch, ich möchte nicht den Eindruck erwecken, als würde ich diese Wende... als schlecht empfinden, nein! Ich möchte dir damit bloß sagen... dass ich oft daran gedacht habe, wie es wäre, wenn ich mit dir zusammen käme, wie es wäre, dich einfach zu küssen. Nie ist mir bewusst geworden, warum ich diese Gedanken hegte, oder warum ich so viel Spaß mit dir hatte, den ich mit anderen nie hatte... also... möchte ich damit eigentlich zum Ausdruck bringen... dass... ich dich auch liebe... dass ich überglücklich bin, dir das noch sagen zu können...«
Nachfolgend konnte man mit warmen Lächeln bestaunen, wie sie ihren ersten Kuss auf der Anhöhe der Galgen auslebten. Einige Momente legten sie ihre Lippen aufeinander und blieben in ihrer Umarmung versunken, bis sie schließlich realisierten, an welchem Platz und unter welchen Umständen sie dieses Geständnis ausführten. Schnell begaben sie sich in Bewegung und verschwanden im Palast.
Geändert von rei (07.03.2012 um 23:37 Uhr)
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07.03.2012, 23:10
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Anmeldethread - Teil 2
Das Luxtra kommentierte dieses Urteil, diese unerwartete Wendung, mit einem wütenden Brüller, erstickt durch das kratzende Seil, welches sich plötzlich immer enger um dessen Kehle zog und den Körper schließlich ganz erschlaffen ließ.
Weiter ließ der König verlauten, einige Truppen nach Aqua zu schicken, schloß sich mit dem leitenden Stadthalter Aquas kurz. Schließlich ließen säamtliche Zeitungen verlauten, es habe eine Razzia im Ordenssitz gegeben. Einige Pokémon, darunter auch ein Simsala, welches sich wütend als Herr erkennen gab, wurden verhaftet und in Gewahrsam genommen. Einige Wochen später wurde eine weitere, öffentliche Hinrichtung verkündet, Schauplatz sollte der Hauptmarktplatz Aquas sein. Einige Galgen und eine Guillotine wurden aufgestellt. Nach Vortragen der gesamten Vergehensliste des Ordens, wurden zuerst die Mittäter mittels Erstickens durch den Strang hingerichtet. Anschließend hallte das Hinabschnellen der scharfen Klinge durch die Straßen der Hafenstadt und der blutüberströmte Kopf des Herrn kugelte einige Meter vor die Füße eines kleinen, kindlichen Trasla.
Bericht wahrheitsgemäß entnommen aus offiziellen Protokollen der Feuerstadt Xiāofáng.
Redakteur des wissenschaftlichen Magazins »Xiāofángs Geschichte & Mythen«,
Kamina
Anschließend an den Bericht lässt sich noch erwähnen, dass weiteres Verbleiben über die ehemals des Mordes Angeklagten fast ausschließlich unbekannt ist.«
Doch die Gefahr ist noch nicht vorbei...
Einige Jahre sind vergangen, nachdem der Zeitungsartikel in verschiedenen Städten - Hauptsächlich Städte, die mit Aqua und Xiāofáng im Handel standen und es immer noch sind - veröffentlich wurde. Noch heute liest man Kaminas Zeitung mit großer Begeisterung, welche sämtliche Geheimnisse und versteckten Aktivitäten des Ordens nach und nach ans Licht brachten, und der Redaktuer mit Leid und Seele schreibt noch heute zusammen mit seinen Angestellten an neuen Artikeln und Ausgaben des Magazins.
Doch leider ist nur wenig über ihn und Shiori, geschweige denn den Rest der ehemaligen Heldengruppe bekannt. Sie sind in alle Teile der Welt ausgezogen, einige zusammen, beispielsweise Karu und Thau, andere einzelnd. Andere haben ihre Herrschaft in ihrer Heimat zurückgefordert. Das berühmte Mew, welches das Schicksal der gescheiterten Seelensucher entscheidend beeinflusst hatte, wardt direkt nach Hinrichtung des Mörders verschwunden, als habe es nie existiert. Man kennt nur noch Bruchstücke.
Doch dies scheint nichtmals mehr das Wichtigste in der Geschichte der Propheten zu sein, welche noch lange nicht vorüber ist. Erdbeben erschüttern mehrfach verschiedene Regionen und auch das Leben selbst scheint hektischer abzulaufen, als wolle es uns zeigen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Unwetter ziehen öfter auf, als gewöhnlich, und auch die Hafenstadt Aqua musste schon mit einer Überschwämmung der am Wasser gelegenen Stadtviertel kämpfen. Die Welt befindet sich in einem Wandel. Die Zeit drängt, die Seelen zu finden und sie zu vereinen.
Der Orden, damals als geschlagen und zerschlagen galtend, sammelt ebenfalls wieder seine Anhänger um sich, versteckt und den Gesetzen entgleitend...
Karte
- folgt -
Regeln
Die Allgemeinen Regeln bzw. Allgemeinen Umgangsformen sind auch hier stets gültig.
Hinzu kommen jedoch: - zu Anfang sind nur Basispokémon erwünscht.
- auch hier werden Charakterthemes gern gesehen.
Anmeldung
Zitat:
Name: [Dein Name]
ggf. Namensbedeutung:
Alter:
Gattung: [Gattung deines Charakters - mit oder ohne Sprite]
Geschlecht: [Dein Geschlecht - es wird das Reale empfohlen]
Mag: [Was dein Charakter mag]
Mag nicht: [Was dein Charakter nicht mag]
Stärken:
Schwächen:
Wesen: [Die Charakterzüge, die deinen gespielten Charakter ausmachen - Vergangenheit, Umgangsweisen, etc.]
Schriftfarbe:
Aussehen: [Beschreibung und/oder Bild]
Charaktertheme:
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Team:
Warteliste:
| Pokémon | Name | Geschlecht | Besonderheiten | Spieler | Farbe | | - | - | - | - | - | - |
Einen nächtlichen Gruß und viel, viel Spaß,
rei & Lebkuchenherz
/Edit - Beitrag aufgrund der Zeichengrenze in zwei Teile geschnitten.
Geändert von rei (11.03.2012 um 14:21 Uhr)
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08.03.2012, 06:10
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Kimi wa boku no hikari ♥
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Registriert seit: September 2010
Ort: Bielefeld
Alter: 24
Beiträge: 3.743
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Name: Yui
ggf. Namensbedeutung: [jap. ] allein
Alter: 18
Gattung: Glumanda
Geschlecht: weiblich
Mag:
+ Gemeinschaft
+ zuhören
+ Wärme
+ den Sternenhimmel
Mag nicht:
- Einsamkeit
- Ausgrenzung
- steht nicht gern im Mittelpunkt
- weinen / Schwächen zeigen
Stärken:
+ hat ein großes Herz
+ versucht jedem zu helfen
+ hat für ihre Liebsten immer ein offnes Ohr
+ will all ihre Freunde stehts bemuttern
Schwächen:
- naiv
- versucht immer zu helfen, auch wenn sie weiß, dass sie ausgenutzt wird
- ist allein ziemlich aufgeschmissen
- zeigt ihren Kummer nicht und frisst alles in sich hinein, was sie nach und nach kaputt macht
- will niemanden zur Last fallen
- keine große Rednerin
- kein Selbstbewustsein
Wesen:
Yui ist ein freundliches Pokemon, das stehst versucht niemanden zur Last zu fallen und ihren Freunden in allen Lebenslagen beizustehen. Von außen wirkt Yui sehr sorglos, fröhlich und erwachsen. Doch tief in ihrem Inneren sieht es ganz anders aus. Wenn man in sie hinein blicken könnte, würde man ein kleines Glumanda sehen können, tief in Dunkelheit gehüllt, einsam und allein, stehst am weinen. Doch dieses "Ich" will sie niemanden zeigen, da sie angst hat, so ihre Schwächen zu offenbaren. Ebenso möchte sie ihre Liebsten nicht mit ihren Problemen und Sorgen belasten.
Vergangenheit:
"Mein Leben? Hm… Da gibt es nichts besonderes zu erzählen… Ich bin eins von 5 Kindern meiner Eltern, das Jüngste, um genau zu sein. Meine Eltern haben stehst ihr Bestes gegeben, um uns alle bestens zu umsorgen. Ja, von meinen Eltern bekam ich immer unglaublich viel Liebe, obwohl sie es oftmals nicht einfach hatten. Na klar, es gab auch Momente, da haben wir gestritten, doch im Nachhinein wurde mir immer wieder klar, dass sie nur mein Bestes wollten. Man könnte meinen, dass mein Leben perfekt ist. Doch das ist es nicht. Ich hasse mein Leben. Und ganz besonders mich selbst. Warum? Das ist eine Gute frage. Seit ich ein kleines Kind war, wollte ich schon immer wer anders sein. Ich war immer recht still und schüchtern, wollte mich nicht aufdrängen und traute mich nicht, mich zu anderen Pokemon zu gesellen. Aus Angst, sie könnten mich 'verjagen'. Viele Pokemon waren wohl der Meinung, dass ich mich für was besseres halte.. Oder ich mit ihnen nichts zu tun haben wollte. Ich weiß es nicht. Doch die Kinder in meinem Alter fingen nach und nach an über mich herzuziehen und da ich mich nie gewehrt hätte, glaubten sie, sie können alles mit mir machen. So zogen sie mir am Schwanz, bespuckten mich oder warfen mit ihren Wasserflaschen nach mir. Erzählt habe ich das niemanden. Ich wollte meine Eltern nicht noch mehr belasten. Daher schluckte ich meine Trauer einfach hinunter und tat so, als sei nichts passiert. Ich war noch recht jung und fing an zu glauben, was die anderen Pokemon mir stets nachriefen. Warum sollten sie es auch machen? Immerhin kannten sie mich nicht. So war mein Gedanke zu der Zeit. Ich zog mich immer mehr zurück und kam kaum noch aus unserer Höhle raus. Ich ging lediglich zur Schule. Das zog sich über mehrere Jahre hin. Bis ich mich eines Tages entschloss meine Heimat zu verlassen. Ich wollte nicht mehr ich sein. Daher nahm ich mir vor, einen Neuanfang zustatten. So zog ich in die Welt hinaus und streifte durch mehrere Städte. Doch ich schaffte es einfach nicht. Bis heute konnte ich mein altes 'Ich' nicht hinter mir lassen. Ich werde wohl niemals Glücklich sein können…" - Yui
Schriftfarbe: Plum
Aussehen:

Artwork by me
Charaktertheme:
Lyrics:
Spoiler aufdecken
Zitat:
|
Zitat von Englische Übersetzung:
Many nights pass
The wind beckons me to awaken
Unnoticed, I greet the dawn
My frozen body thaws
Awakened memories
Recall an early death
The cries of insects,
and the flutter of birds
Into the soundless, white, parched earth,
the overflowing color seeps,
vividly...
Alone in the frozen morning
waiting for some sign of sleep
I believe that someday
I will truly awaken
The fluttering wind in the forest
and the restless clouds in the faraway sky
With no more light and no more sound,
the overflowing colors fade away
quietly...
Don't be afraid
of the past you shut away
Entrust everything
to the sands of time
The fluttering wind in the forest
and the restless clouds in the faraway sky
With no more light and no more sound
the overflowing colors fade away
quietly...
The cries of insects,
and the flutter of birds
Into the soundless, white, parched earth,
the overflowing color seeps,
vividly...
Broken sound
and blurred colors
now flow through
this world
and everything
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Geändert von Hikaru (10.03.2012 um 20:57 Uhr)
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08.03.2012, 13:39
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Beiträge: 1.833
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Ich würde gerne auch mitmachen. Wenn es geht, hätte ich gerne ein Sheinux, die Schriftfarbe DimGray. Ich werde hier die Anmeldung im Verlaufe dann schreiben, ich werde es die Leitung dann noch wissen lassen, wenn ich fertig bin. Und dann, nach Nachfrage bei rei, würde ich gerne noch einen NPC, ein Magnayen mit Purple nehmen.
Geändert von Dusk (08.03.2012 um 13:59 Uhr)
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08.03.2012, 16:00
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Tribes - Pathfinder
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Registriert seit: June 2011
Ort: dort drüben^^
Alter: 19
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So... nun mein Stecki... ja, ich weiß, er is etwas sehr lang...^^'
Name:
Silius
Alter:
schwer zu beschreiben... wenige Jahre... in Menschenjahren wohl ungefähr 16... was bei seinem geistigem Zustand nicht immer sonderlich viel zu bedeuten hat...
Gattung:
Riolu
Geschlecht:
männlich
Wesen und Geschichte:
Silius' Geschichte beginnt schon kurz nach seiner Geburt. Wenige Monate war es her, als eines Nachts ein Schemen das Haus der kleinen Familie umstreifte. Niemand merkte, wie der Schemen durch ein Fenster in das Haus verschwand, und ebenso niemand wie er es einige Stunden später verließ, und in die Dunkelheit entschwand.
Seit dem Tage dieses Vorfalls entwickelte sich Silius' Aura in merkwürdiger Weise, und erschreckendem Tempo. „Ein Wunderkind“, meinten einige aus dem Dorf, doch seine Eltern bemerkten schon nach wenigen Wochen, den Preis den ihr Sohn dafür zu bezahlen schien. Sein Verhalten war instabil. Manchmal hatte er urplötzlich Tobsuchtanfälle, und war dann im nächsten Moment still, fast aphatisch. Einige Male schien er auch mit einer ungekannten Kälte einfach alles zu beobachten. Hinzu kam, dass er vieles zu vergessen schien. Schwächeanfälle ereilten ihn. Es wurde immer schlimmer und schlimmer, jeden Tag, und jeden Tag schien auch die Kraft seiner so merkwürdig verzerrten Aura anzuwachsen.
Irgendwann, nach ein oder zwei Jahren, sorgten sich nicht mehr nur seine Eltern um ihn, das ganze Dorf hielt seinen Zustand für besorgniserregend oder kritisch. Schließlich zog sein Vater, ein alter Kämpfer los, zu seinem Bruder.
Silius' Onkel war ein Erimit, ein zurückgezogen lebender Weiser. Er wusste vieles, wovon andere nicht einmal zu träumen wagten, und bereitwillig untersuchte er den Jungen, der zu ihm gebracht worden war.
„Seelenbrand“, stellte er nach reichlicher Untersuchung fest. „Seelenbrand, eigentlich eine alte und verbotene Kampftechnik. Mir war nicht bekannt, dass ein Kind sie als Krankheit, oder natürliche Gabe... besser als einen natürlichen Fluch tragen kann, doch er ist die einzige Erklärung“, erklärte er Silius' Eltern. „Seelenbrand ist eine Technik, die den Geist und die Seele... spaltet... Erinnerungen auflöst... die Seele selbst in Energie umwandelt... alles für erstaunliche Kräfte... doch der Preis ist denkbar hoch, wie ihr selbst seht“, fuhr er fort.
Eine erschreckende Diagnose, und noch erschreckender waren die Folgen für sie alle. Siulius' Onkel war der wohl einzige, der wusste wir mit dem Seelenbrand umzugehen war... der einzige bei dem Silius Heilung finden konnte. Doch es war nicht innerhalb weniger Tage getan. Silius würde Jahre brauchen, und seine Eltern würden ihn kaum besuchen können, doch es war die einzige Wahl die ihnen blieb.
So blieb Silius bei seinem Onkel, und sollte von diesem lernen den Seelenbrand und seine Folgen beherrschen zu können.
Silius machte Fortschritte, im beherrschen des Seelenbrandes, auch wenn klar wurde, dass er ihn wohl nie ganz unter Kontrolle haben konnte. Doch immerhin seine Aura normalisierte sich, er hatte zwar längere doch deutlich weniger Schwankungen in seiner Persönlichkeit. Sein Geist konnte sich in weniger aktiven Phasen des Brandes annähernd soweit regenerieren, wie er in aktiveren Phasen verzehrt wurde... annähernd.
Viele Erinnerungen waren schon verblasst, seine Eltern ihm nur ein abstrakter Begriff. Seine Lebenserwartung war zwar gestiegen, als er ankam, war sein Geist fast vollständig zersetzt, doch so wie es lief, war ihm trotz all der Mühen nur noch wenig Zeit vergönnt.
Eines Tages dann geschah es.
„Tritt ein“, sagte die ihm altbekannte Stimme. Er gehorchte, und trat ein „Ihr habt gerufen Meister?“, fragte der kleine Silius seinen Onkel. Etwas war anders als sonst, doch Silius wusste nicht genau was. Irgendwie war die Aura seines Onkels... aufgewühlt... fast... kampfbereit?
„Ich habe beschlossen dir die Wahrheit zu sagen... einen Nutzen hast du ohnehin nicht mehr“ Silius verstand die Worte seines Onkels nicht recht. „W-was meint Ihr?“ „Du weißt weswegen du hier bist?“, fragte sein Onkel kalt. „Damit Ihr mich unterrichtet. Mir helfen könnt... damit ich gesund werde“, antwortete er Wahrheitsgemäß.
„FALSCH“, fauchte sein Onkel ihn an. Silius stolperte zurück. Was war hier los?
„Der Grund, aus dem du hier bist... du bist... ein Experiment...“ „Ein... was?“ Alles schien so falsch zu sein. So war sein Onkel nie gewesen. Was war nur los? War dies ein Traum? Würde er gleich endlich aufwachen?
„Eine Studie über den Seelenbrand. Ich versuche seit Jahrzehnten diese Technik zu perfektionieren... doch ich brauchte ein Testobjekt, an dem ich studieren konnte... jemandem, der den Seelenbrand von Geburt an besitzt... das Potential das dadurch entsteht...“, sein Onkel seufzte „Und auch die Konsequenzen eines derart weit fortgeschrittenen Stadiums... nur das konnte mir helfen tiefer in ihn hinein zu blicken... ihn wahrhaftig zu verstehen... ihn zu perfektionieren, und seine Macht zu meistern...“
Die Aura seines Onkels veränderte sich blitzartig. Das warme blau, dass die meisten Lucario verströmten, schien sich in ein silberweiß zu wandeln. Sie wurde kälter, unlebendig, als würde sie nicht durch sein Leben, sondern durch seinen Tod erzeugt werden.
Silius war unterdessen wie erstarrt. Ein Experiment? Ein... Testobjekt? Er war... er... hatte diesen Fluch nur, weil sein Onkel... nach Macht strebte?
„Silius“,riss sein Onkel ihn aus seinen Gedanken hervor. „Es hat einen Grund, dass ich dir das erzähle“ Die eigentlich unsichtbare Aura die seinen Onkel umgab schien sich zu entzünden, und er schien in eine weiße Flamme gehüllt zu werden. „Nur indem man jemanden mit brennender Seele im Kampf niederstreckt... kann man den eigenen Brand in Perfektion kontrollieren“, er ging in eine Kampfhaltung. „Also kämpfe, wenn du nicht sinnlos sterben willst!“, rief sein Onkel aus, und raste auf Silius zu. Im letzten Moment noch konnte er ausweichen.
„Entzünde sie, oder es wird dein Ende“, waren die Worte die er vernahm, bevor er einen letzten Schlag auf sich zukommen sah.
Ein gewaltiges gleißendes Feuer entsprang seinem Körper. Sein Geist fühlte sich merkwürdig an. Von gewaltiger Kraft durchströmt und gleichzeitig so elendig kalt, und tot. Sein Onkel stand einige Meter von ihm entfernt wie erstarrt vor ihm. Seine Vernunft schaltete sich aus, und die Wut, die Wut über alles was seinem dutzendfach schnellerem Geist nun klar wurde.
Das Feuer erlosch. Sein Großvater lag vor ihm, Verbrennungen am ganzen Körper, schwer atmend, und dem Tode näher als dem Leben. Silius fiel auf die Knie. Sein Geist fühlte sich sonderbar an... anders... sein Körper war erschöpft.
Ein kleine Träne kullerte aus seinen Augen hinab, tropfte auf seines Onkels Brust. Nicht, weil er sich erst gerade klar geworden war, was er getan hatte... sondern deswegen was er, sein Onkel für ihn getan hatte.
Der Kampf war hart gewesen, das alte Haus in dem sie hausten zerstört, Silius' eigener linker Arm verbrannt. Erbittert hatten sie gekämpft, und in tiefster Wut, hatte Silius schließlich all seine Energie gesammelt... und sein Onkel hatte seine Verteidigung sinken lassen... er hatte den Tod für ihn in Kauf genommen.
„Hör mir zu... Silius“, ertönte ein Krächzen. „Du... bist stark... und was ich sagte... stimmt... und ich bedaure... zutiefst, was ich tat“ Er hustete „... das einzige... wie ich dich noch retten konnte... war dir diese Möglichkeit zu eröffnen... durch meinen Tod... im Kampf mit dir... wird der Hunger deines Brandes gestillt... werden“, krächzte sein Großvater, und weitere Tränen rollten über Silius Gesicht, fielen hinab auf die verbrannten Wunden seines Großvaters. „Ich weiß... dass du es spürst... du kannst ihn wieder entzünden... aber... was auch immer geschieht... tu es nicht... das nächste mal... wird er hungriger sein, denn je zuvor... und dich restlos verzehren...“, er hustete und hielt einen Moment inne. „Silius... es... tut mir leid...“
Es dauerte einige Minuten, bis Silius alles verstand... und verstand, das sein Onkel soeben seinen letzten Atemzug getan hatte...
Silius war einige Tage später losgezogen. Einige Tage nachdem er seinen Onkel begraben hatte. Er wollte seine Eltern finden... wer auch immer diese namenlosen Schemen ohne Gesichter sein mochten.
Er selbst war zwar nun in seiner Persönlichkeit stabil, schwankte nicht mehr. Doch die anderen Teile von ihm, die anderen Splitter die ihn beherrscht hatten, waren zu vielen Tausenden winzigen Splittern zerbrochen. Tausende kleiner Persönlichkeiten lebten in ihm. Sie alle zu schwach um ihn zu kontrollieren, die wenigsten stark genug um ihn auf sich aufmerksam zu machen, doch einige konnten sich Gehör verschaffen.
Seit diesem Tage hört er ihre Stimmen. Seit jenem Tage hat jede einzelne Persönlichkeit ihre eigenen Erinnerungslücken... manches weiß niemand in seinem Kopf mehr...
Silius selbst hat fast alles vergessen, von dem was vor der Zeit bei seinem Onkel war.
Im allgemeinen ist Silius eine freundliche, fröhliche und recht naive Person, allerdings werden ihm oft verständliche Zweifel eingeredet...
Weiterhin ist er recht gesellig, und redet gerne mit anderen Pokemon.
Kleine Bemerkung zu Silius' geistigem Zustand
Die Stimmen in seinem Kopf versuchen meist ihn von ihren Ansichten zu überzeugen, reden oft auf ihn ein, bestimmte Dinge zu tun (werd ich durch andersfarbige Gedankensätze darstellen)
Sie wollen ihn keineswegs umbringen, oder ähnliches, letztendlich sind sie auch er, und deswegen an seinem und ihrer aller wohlergehen interessiert.
Im allgemeinen schaffen nur drei seiner inneren Persönlichkeiten es, dass er sie überhaupt hört, und wahrnimmt...
Ich hoffe alles ist verständlich^^
Mag:
- Gesellschaft
- wenn die stimmen ruhig sind
- allein sein, und sich mit „den anderen“ unterhalten (nicht immer, aber manchmal schon...).. vor allem über ihre Vergangenheit
Mag nicht:
- Kämpfe
- Feuer und Brände aller art
- Erinnerungslücken
- an seine Vergangeheit und den Seelenbrand erinnert werden
Stärken:
- Kämpfen (begründet auf die lange Schulung durch seinen Onkel)
- speziell Fernkampf, er ist im Nahkampf nicht schlecht, doch kämpft er lieber und besser auf distanz
- seine hohe Geschwindigkeit
Schwächen:
- Erinnerungslücken
- Selbstzweifel
- recht niedriges Selbstbewusstsein
- recht naiv
- manchmal aufgrund der stimmen in seinem Kopf zu zögerlich
- es kann vorkommen, dass er beginnt mehr Stimmen als sonst zu hören... werden es zu viele kann dies zu Angstzuständen führen, sowie generell zu unberechenbarem Verhalten... das hält meist nicht sonderlich lang an
- unterbewusst benutzt er manchmal immernoch den seelenbrand... er gibt ihm zwar einen kraftschub, aber die folgen sollten nun bekannt sein
Schriftfarbe:
Aussehen:
Spoiler aufdecken

ja, er hat längere Haare als die meisten Roilu^^
der Verband stammt übrigens von der Brandwunde... er will ihn nicht abnehmen, bis das Fell dort komplett neu gewachsen ist
gemalt von mir
Charaktertheme
ja, ich bin ein kleiner Theme-Dieb xD
und sry, für die etwas sehr lange Story^^'
Geändert von Luzron (08.03.2012 um 19:55 Uhr)
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08.03.2012, 18:34
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Pitbull Fan
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Registriert seit: May 2010
Ort: Wo mein Bett liegt.
Alter: 16
Beiträge: 2.170
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Name: Eye
ggf. Namensbedeutung: English--> Auge
Alter: 15
Gattung: 
Geschlecht: ♂
Mag:
-schweben
-gegen Sachen zu stoßen
-klare Nächte mit wunderschönen Sternen am Himmel
-Schnell zu schweben
Mag nicht:
-Im Regen zu schweben
-er kann nicht nehmen,weil keine hände hat
-er kann nicht gehen,weil er keine füße hat
-er kann sich nicht irgendwo hinlegen.
Stärken:
-Kann hart zuschlagen
-Er ist schnell
-Er kann die Magnetströme verstärken,um höher zu scheben,bzw. weniger Magnetströme freilassen,um tief zu schweben.
-Er kann auch senkrecht hoch- und runterschweben,obwohl sein Körper immer gerade ist.
Schwächen:
-Wenn es atackiert,bekommt er selbst Schaden ab.
-Während er seine Höhe ändert,kann es sonst nichts machen,also nicht angreifen oder ausweichen.
-Er vertraut nur sehr langsam jemandem,da er eine schlechte Vergangenheit hat.
-Er kämpft lieber für sich alleine,damit niemand ihn beurteilt,er habe was falsch gemacht.
Wesen: Eye ist eher ein stilles Pokemon. Er ist meist still und beobachtet alles genau. Sein Wesen ist eben ruhig und scheu. Er beobachtet gern und hält sich nicht gerne im Mittelpunkt. Er hat seit Anfang an keine Freunde,da er nie redet und jeder ihn nervt,dass er keinen Mund zu reden hat,nur ein Auge hat und dass er keine Beine oder Hände besitzt. Er hat keine Familie. Keine Eltern,keine Geschwister. Er lebt also allein und hat nie gelernt,sich mit jemandem auzufreunden.
Schriftfarbe: Tanhel
Aussehen:
Charaktertheme:
Geändert von rafa (11.03.2012 um 18:47 Uhr)
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31.03.2012, 19:09
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Auch in Ehren gehalten werden...
Grüße,
rei & Lebkuchenherz
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15.04.2012, 14:49
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"I'm such a fool"
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Registriert seit: February 2012
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Beiträge: 224
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Name: Shou
ggf. Namensbedeutung: -
Alter: 17
Gattung: Waumboll -> Elfun
Geschlecht: männlich
Mag: Blumenwiesen, Kräuter
Mag nicht: Andere leiden sehem.
Stärken: Heilfähigkeiten.
Schwächen: Hat Angst mit Feuer in Berührung zu kommen
Wesen: Shou ist freundlich und hilfsbreit. Seit es klein war hat es sich für Pokemon eingesetzt und freiwillig alte, kranke und verletze Pokemon versorgt. Ein Arzt seines Volkes ist auf das kleine Waumboll aufmerksam geworden und hat ihn als Schüler aufgenommen.
Shou glaubt fest an die Religion seines Volkes und sieht Celebi als eine Art Schutzpatron an. (Unnötige Randinfo lol)
Schriftfarbe: Lime
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22.04.2012, 15:43
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rei & Lebkuchenherz
Geändert von rei (22.04.2012 um 15:45 Uhr)
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22.04.2012, 15:58
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8ter Shichibukai
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Hübsche Karte Schwesterherz aber wo ist da meine geliebte Stygeros-Ebene? xD
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