| Fan-Geschichten Verfasst hier eure eigenen Geschichten zum Thema Pokémon. |

23.12.2010, 20:42
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SSBB:Lucario-Meister
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Guter Kampf. Ein paar kleine Fehlerchen, aber meiner Meinung nach nicht schlimm ^^
Der Kampf zwischen Karnimani und Quapsel war gut beschrieben und man konnte es sich gut vorstellen.
Der Sturm bringt sicher nix gutes. Was da jetzt passieren wird?
BYE
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25.12.2010, 11:38
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Delain und Quilava <3
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Okay, ich fange mal beim Kampf an... Er war super beschrieben und auch spannend gehalten. Ich hätte nicht gedacht, dass so viel Power in dem kleinen Quapsel steckt.
Zudem muss ich dich noch bei der Attacken- und Pokemonwahl loben. Ich finde du stellst sehr gute Teams zusammen (z.B. Sniebel, Voltobal und Bluzuk). Das finde ich zum Beispiel ein geniales Team. Und auch die Attackenwahl zum Beispiel von dem Karnimani ist einfach genial. ^^
Und ja, ein paar kleine Fehlerchen, jedoch nicht der Rede wert. ^^
Ich freue mich auf das Special, hat es was mit dem Schluss dieses Kapitels zu tun?
Es war ein super Kapitel.
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Besucht doch meine Fanstories.
Auf nach Kanto!
Begleitet Florian und Tarja auf seiner Reise durch die weite Welt der Pokémon.
Die letzte Hoffnung
Wenn eine Prophezeiung in Erfüllung gehen soll...
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26.02.2011, 21:22
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Trage Träume im Herzen
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17. Part 2: Der Kaiser des Feuers
Das Grollen des Donners vermischte sich mit dem lauten Heulen des Windes, der durch die Baumwipfel des Waldes strich. Bedrohlich hingen die schwarzen Wolken, die in kürzester Zeit aufgetaucht waren, über den Köpfen der drei Trainer und ihren Pokémon, die sich verzweifelt nach einem geeigneten Schutz vor dem Gewitter umsahen. Der Regen hatte bereits ihre Kleidung durchweicht und das Igelavar schüttelte sich immer wieder angewidert.
„Beeilung, hier ist es viel zu gefährlich!“, brüllte Kaori über den Donner hinweg.
Aufgeregt flog Bibor im Zickzack über ihren Köpfen und sah sich immer wieder nach seinem Trainer um.
„Brauchst du uns nicht sagen!“, keuchte Hiroki daraufhin.
Nun liefen sie schon eine ganze Weile ohne Orientierung durch den Wald und hatten bis auf viele Bäume und ein paar Pokémon nicht viel gesehen. Hirokis Ausdauer schien nicht die beste zu sein, da er sehr schnell außer Puste gewesen war und nur durch Adrenalinschübe mit den beiden Mädchen mithalten konnte. Auch Rika schien langsam müde zu werden, aber sie versuchte, so gut es ging, Schritt zu halten. Kaori, die an der Spitze des Trios lief, war noch kein Stück langsamer geworden, nachdem sie zu rennen begonnen hatten.
Die nassen Haare klebten an ihnen, aber im Moment störte sie das herzlich wenig. Solch ein Gewitter konnte im Wald schnell gefährlich werden, das war ihnen klar.
In der Nähe erhellte für einen Augenblick ein Blitz die Umgebung. Lautes Krachen ertönte und man konnte hören, wie ein Baum zu Boden stürzte. Für einen Moment blieben die Trainer stehen und starrten in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war. Nicht lange blieben sie an Ort und Stelle, sondern liefen auch schon gleich weiter. Angewidert grummelte Igelavar etwas vor sich hin, bevor er wieder folgte.
Nachdem sich Rika kurz in der Umgebung umgesehen hatte, sah sie wieder nach vorn. Vor ihr lief die Kantostämmige. Zunächst fiel es ihr nicht auf, aber als sie Kaoris Haare genauer betrachtete, fiel ihr auf, dass etwas nicht stimmte.
„Ähm… Ich weiß, dass das jetzt nicht passt, Kaori, aber… Was ist mit deinen Haaren los? Hattest du nicht eigentlich orange-rote Haare und keine schwarzen?“, war Rika verwirrt.
In der Tat hatte sich Kaoris Haarfarbe in schwarz gewandelt. Leise seufzte diese auf.
„Die Haarfärbung war wohl nicht wasserfest“, entgegnete sie in leicht enttäuschtem Ton.
Für einen kurzen Augenblick vergaß die Braunhaarige ihre Umgebung. „Die Haare waren… gefärbt?!“
Kurz darauf hörte man wieder einen Baum zu Boden stürzen. Erschrocken schrie Hiroki unterdrückt auf. „Ich will hier weg!“
Und schon überholte er die beiden Mädchen. Verzweifelt versuchte Bibor mit seinem Trainer mitzuhalten. Irritiert sahen sie ihm nach, bis auch sie etwas an Geschwindigkeit zulegten, damit sie den Jüngsten nicht aus den Augen verloren. Die Kantostämmige holte den Dreizehn-Jährigen schnell wieder ein, packte ihn an der Schulter und zog ihn zurück.
Davon war er so überrascht, dass er sich nicht halten konnte und rücklings zu Boden fiel. Er landete in einer großen Pfütze, die sich während des starken Regenfalls gebildet hatte und so wurden auch die letzten noch trockenen Stellen durchnässt. Die Kleidung war zum Teil nun auch mit Matsch beschmutzt, was Hiroki nicht gerade erfreute.
„Sag mal, geht’s noch?!“, knurrte er und betrachtete seine Kleidung. „Die Reinigung kannst du bezahlen und glaub’ mir, das wird nicht billig!“
Derweil machte Rika eine kleine Verschnaufpause und stützte sich auf ihren Knien ab. Hiroki und Kaori waren etwas weiter weg. Igelavar hatte sich unter einen Baum gestellt, damit er nicht noch nasser wurde, als er sowieso schon war. „Lavar…“
Er blickte zu seiner Trainer und sah sie flehend an. Lächelnd holte sie den Pokéball des Igels hervor und holte ihn in dessen trockenes Inneres zurück. Sie verkleinerte den Pokéball per Knopfdruck und ließ ihn in der Jackentasche verschwinden, in der sich auch Endivies und Aikos Pokébälle befanden.
Kaum war das geschehen, hallte das Geräusch eines einschlagenden Blitzes in ihrer unmittelbaren Nähe durch die Luft. Der Baum, unter dem noch vor wenigen Moment Igelavar gestanden hatte, begann brennend auf sie zu stürzen. Der Schock stand ihr sichtlich ins Gesicht geschrieben, vor Angst wie gelähmt, konnte Rika einfach nicht zurückweichen oder davonlaufen.
Drohend kam der Baum sie zu. Aus Angst kniff sie die Augen zu.
Plötzlich erklang eine Stimme aus der Ferne: „Akaru, Konfusion!“
Es verging einige Zeit und doch spürte Rika nichts auf sich stürzen. Vorsichtig öffnete sie eines ihrer Augen und sah über sich den brennenden Baum. In der Luft schwebend. Entgeistert riss sie die Augen auf. Wie konnte es sein, das ein Baum, der sie eigentlich zerquetschen sollte, mitten in der Luft hing? Das widersprach allen Gesetzen der Natur, die sie kannte. Die Flammen, die auf dem Holz tanzten, wurden schnell von dem Regenfall gelöscht.
„Okay, Yakan, zertrümmere dieses Ding mit deinem Spukball!“
Kurz darauf kam ein lila Energieball angeflogen und durchtrennte den Baumstamm ohne sichtliche Mühe. Die zwei Teile des Baumes, schwebten über sie hinweg und einige Meter von ihr entfernt, fielen sie laut zu Boden.
„Rika, alles in Ordnung?!“, hörte sie als nächstes Kaoris Stimme durch den Regenfall.
Diese kam zu ihr gerannt. Die Braunhaarige nickte ihr zu und blickte in die andere Richtung, aus der der Spukball gekommen war. Sie entdeckte etwas weiter entfernt zwei Personen, die in Mäntel gehüllt waren und sich die Kapuzen tief ins Gesicht gezogen hatten, mit zwei Pokémon zu deren Füßen. Diese kamen schnellen Schrittes auf die beiden Mädchen zu, während auch Hiroki und sein Bibor zu Kaori und Rika stieß.
„Das war mehr als knapp, Cousinchen“, sagte Hiroki und sah sich um.
Er wollte nicht unbedingt selbst in dieselbe Situation wie seine Verwandte geraten.
Schließlich gelangten die beiden Fremden bei ihnen an. Die beiden Pokémon schüttelten sich einmal das Wasser aus ihren Fellen bevor sie sich am Boden niederließen.
Das Pokémon, das dem größeren der beiden Neuankömmlinge zu gehören schien, hatte schwarzes Fell. Die großen Ohren waren aufmerksam aufgerichtet und die roten Augen spähten die Umgebung nach möglichen Gefahren ab. In regelmäßigen Abständen glühten gelbe Kreise, die sich je an den Ohren, an den Oberschenkeln der vier Beine, mittig am für diesen Körper recht großen Schwanz und an der Stirn.
Dagegen war das andere Pokémon, das sich neben ihm niedergelassen hatte, in einem sehr hellen Lila gefärbt. Der längliche Schweif spaltete sich am Ende in zwei Teile und die recht großen Ohren liefen spitz zu. Auf der Stirn befand sich ein roter Kristall und die Klugheit ausstrahlenden Augen waren lila, allerdings dunkler als das Fell. An den Backen des Pokémon wuchs das Fell deutlich länger und konnte fast mit den großen Augen mithalten.
Wenn man beide Pokémon miteinander verglich, bemerkte man, dass sie sich ziemlich ähnlich sahen. Deren Trainer waren allerdings so vermummt, dass man nicht sonderlich viel erkennen konnte. Sie beide unterschiedenen sich nur durch ihre Größe und die Mantelfarben, der des großen war wie sein Pokémon schwarz gefärbt und der des kleineren rot.
„Steht nicht wie angewurzelt hier herum, das ist viel zu gefährlich!“, fuhr die kleinere der Fremden das Trainertrio an.
Das lilafarbene Pokémon sprang auf seine Pfoten und lief ein paar Meter Richtung Südosten. „Psi!“
„Tara…“, entgegnete der schwarze Vierbeiner und richtete sich auf.
Seinem Trainer zunickend ging es zu dem anderen hinüber, auch Bibor gesellte sich dazu. Die drei starrten unentwegt nach Südosten.
„Ähm… Habt ihr mich gerettet?“, wechselte Rika das Thema.
„Nichts zu danken, unter Trainern hilft man sich doch“, winkte der größere ab, dessen Stimme sehr nach einem Jungen klang.
„Wer seid ihr überhaupt?“, fragte Kaori.
„Ich bin Takashi und sie hier ist Rinko, meine Zwillingsschwester“, stellte sich der Junge sich und den anderen Mantelträger vor.
Skeptisch beäugten die drei Trainer die beiden Fremden, bevor ein warnendes „Nachtara!“ sie zusammenzuckten ließ. Das schwarze Pokémon zog am Mantel von Takashi, ließ diesen wieder los und zeigte mit der Schnauze in Richtung Bibor und des anderen Pokémons, eines Psianas, wie Rika nun erkannte. Auch der Name des anderen Pokémons fiel ihr wieder ein, es war ein Nachtara.
„Klar, Yakan, wir kommen!“, nickte der Junge seinem Pokémon zu.
Nachtara nickte ebenso und lief zu den anderen beiden Pokémon, die sofort zu laufen bzw. fliegen begannen.
„Hinterher!“, rief Rinko und spurtete los.
Takashi tat es ihr gleich und folgte den flinken Pokémon. Hiroki, Rika und Kaori sahen sich kurz an. Sollten sie diesen Fremden vertrauen? Es blitzte auf. Wieder erschrak sich Rikas Cousin und begann seinem Bibor nachzurennen. „Lass mich nicht allein, Bibor!“
Ohne lang weiter die vorherigen Bedenken zu beachten, stürzten die beiden Gleichaltrigen dem Dreizehn-Jährigen nach.
Rika konnte mit der Zeit immer schwerer mithalten. Kaori schien solches Rennen gewöhnt zu sein, sie selbst allerdings nicht. Takashi und Rinko liefen an vorderster Stelle, etwas hinter den Pokémon, danach folgte der inzwischen wieder ruhige Hiroki, Kaori und Rika bildeten das Schlusslicht der Gruppe. Die Gegend wurde etwas felsiger. Ab und an sah man größere Felsen mitten im Wald stehen. Die Bäume an sich wuchsen nicht mehr so dicht nebeneinander wie es zuvor der Fall gewesen war. Der Regen wurde langsam schwächer und das Donnergrollen rückte in die Ferne.
An einigen Stellen hatte es so stark geregnet, dass Mulden im Boden entstanden waren und sich dann mit Wasser gefüllt hatten. Man musste aufpassen, damit man nicht hineinfiel und dann stecken blieb.
„Ich könnte ja zu Hause sitzen und fernsehen, aber nein, ich renne hier klatschnass durch die Gegend und folge zwei Fremden und deren Pokémon“, schoss es Rika durch den Kopf.
Als lautes Brüllen ertönte, schrak sie auf. Ihr Blick glitt zu den beiden Fremden vor, die eine Lichtung erreicht hatten und stehen geblieben waren. Bibor ließ furchtsam seine beiden Armnadeln hängen, während Psiana und Nachtara einfach nur hochblickten. Plötzlich nahm Kaori an Geschwindigkeit zu und holte einen Pokéball hervor, derweil erreichte Hiroki die beiden Mantelträger.
Um nicht zurückzufallen, kratzte Vierzehn-Jährige noch einmal alles an Kraft, die noch ihren Beinen verbliebenen waren, zusammen und spurtete ihrer Reisebegleiterin hinterher. Ein großer Felsen, der in luftige Höhen hinauswuchs, war das erste, was die Trainerin aus Teak City sah. Kaori war schon lange vor ihr angekommen und starrte in die Höhe, wortlos und mit leicht entsetztem Gesichtsausdruck. Hiroki stand der Mund auf und er blickte auf dieselbe Stelle, unfähig auch nur einen Ton herauszubekommen. Etwas verwirrt über die Sprachlosigkeit der beiden, folgte Rika ihren Blicken und erstarrte mitten in ihrer Bewegung.
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26.02.2011, 21:25
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Trage Träume im Herzen
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Der Anblick, der sich ihr bot, hätte sie nie für möglich gehalten. Stolz stand das Wesen auf der Spitze des großen Felsen. Das leicht zottelige, rot-braune Fell hing schlapp am Körper des Unbekannten. Das Wasser, das es eigentlich hätte durchnässen müssen, verdampfte in sekundenschnelle und ein leichter Nebelschleier hüllte es ein. Die hellgrauen Pfoten waren groß und die Beine trugen mühelos das Gesicht des schlanken Lebewesens. In der Mitte jedes Beines fand sich jeweils immer eine Art dunkelgrauer Ring und das Fell endete knapp im Übergang zu den Pfoten. Die Mitte der Brust war cremefarben, genau wie sein Unterkiefer. Auf dem Gesicht trug es eine Art Maske, die mittig unten hellgrau gefärbt, im oberen Teil dagegen gelblich und an den Seiten rötlich war. Unterhalb der Brust wuchs eine Art Platte, die sich grau färbte. Aus seinem Rücken schienen zackenartige Gebilde zu wachsen, welche von einer Art weißen, einem sehr dunklen weiß, Wolke umhüllt wurden. Eine stattliche Größe von mindestens zwei Metern ließ es alle Anwesenden überragen.
Ein Pokémon, das in vielen Jahren nur von wenigen Menschen gesichtet wurde. In Teak City lag sein Ursprung und dort wurde es als „Kaiser des Feuers“ bezeichnet.
„… Entei…“, kam es schlussendlich aus dem Mund der Braunhaarigen, die endlich ihre Stimme wieder fand.
Für einen Moment lang vergaß Rika ihre Umwelt und erinnerte sich an etwas.
„Hast du schon einmal vom ‚Kaiser des Feuers’ gehört?“, fragte der Siebzehn-Jährige.
Die elf-jährige Rika sah ihren Bruder verständnislos an. „Kaiser des Feuers?“
Makoto grinste. „Ja, genau. Du kennst ihn wohl nur als Entei. Hier in Teak City bezeichnet man es aber auch als ‚Kaiser des Feuers’. Du weißt ja, Entei, Raikou und Suicune wachen über diese Stadt.“
Er sah aus dem Fenster, in die Richtung, in der die verbrannten Überreste des alten Zinnturms waren. Teak City war geschichtlich betrachtet die wichtigste Stadt ganz Johtos und er war stolz, hier aufwachsen zu können.
„Ach so! Entei, das legendäre Pokémon! In der Schule nehmen wir gerade die Geschichte von Teak City durch!“, merkte Rika an.
„Dann pass gut auf, dieses Thema ist wirklich interessant, Schwesterchen!“, riet ihr älterer Bruder und wuschelte durch ihr braunes Haar.
„Hör auf, Makoto, du weißt, das mag ich nicht!“, quietschte die Jüngere aufgebracht.
Er sprang aus seiner sitzenden Position auf. „Lust auf ein Eis?“
Schon vergaß Rika, was ihr Bruder gerade noch getan hatte. Begeistert sprang auch sie auf. „Klar!“
Ruhig blickte das legendäre Pokémon alle Anwesenden an. Ohne es auch nur zu merken, blieb sein Blick an einer Person einen Moment länger als bei den anderen hängen. Kaum war der Blick an Kaori und Hiroki vorbeigezogen, riefen beide jeweils eines ihrer Pokémon herbei.
„Rabauz, das ist die Gelegenheit!“, rief Kaori und das rosafarbene Kampf-Pokémon befreite sich aus seinem Pokéball.
Unbeeindruckt vom Regen schlug Rabauz in die Luft und begann auf der Stelle zu laufen, es wirkte so, als würde es sich warm machen.
Hiroki grinste. „Unsere einzige Chance, es zu fangen, gib dein Bestes!“
In dem grellen Licht, das bei der Entlassung eines Pokémons aus dem Pokéball entstand, formte sich ein länglicher Körper. Es war mindestens 180 cm lang und gelb-braun gestreift. Im Vergleich zu dem langen wirkten die braunen Pfoten und die gelblichen Füße mickrig. Um den vorderen Teil von Hals und Kopf war es weitgehend gelb, dagegen am Hinterkopf, Rücken und Ohren bräunlich. An den Backen fanden sich jeweils noch zwei braune ‚Striche’, die man für Schnurrhaare halten könnte, man bei näherem Betrachten allerdings bemerkte, dass dies nur eine andere Färbung des Fells war. Die Augen waren schwarz und der Mund wirkte recht klein für den Körper. Ein vorbildliches Wiesenior, wie man sofort erkannte.
Beide Trainer gaben den Befehl zum Angriff. Die beiden Pokémon machten sich sofort daran, den Fels hinaufzuklettern. Allerdings versperrten das Psiana und das Nachtara ihnen den Weg zum Gestein. Rinko und Takashi bauten sich hinter ihren Pokémon auf und sprachen wie aus einem Mund: „Das lassen wir nicht zu!“
Ruhig wie ein Fels stand Entei auf der Erhöhung und beobachtete das Schauspiel. Er spürte hier eine Kraft, die nicht normal war.
„Ihr wollt Entei doch nur für euch haben!“, warf der Trainer aus Viola City den Mantelträgern vor. „Wiesenior, Dunkelklaue gegen dieses nervige Psiana!“
„Das lassen wir uns nicht bieten! Rabauz, Durchbruch auf Nachtara!“, befahl die Schwarzhaarige.
Wieseniors linke Pfote wurde von einer durchsichtigen, dunklen Aura umhüllt, die einer Kralle ähnelte. Mit beeindruckender Geschwindigkeit sprintete es auf das Psycho-Pokémon zu. Auch Rabauz lief auf sein Ziel zu, allerdings etwas langsamer, und holte bereits mit der rechten Hand zum Schlag aus.
Ein Lächeln schlich sich auf die Gesichter der Zwillinge. Takashi gab als erstes den Befehl: „Yakan, Ruckzuckhieb!“
Danach folgte Rinkos Befehl für Psiana: „Akaru, ebenfalls Ruckzuckhieb!“
Völlig synchron liefen die beiden katzenähnlichen Pokémon los und drohten, mit ihren Gegnern zu kollidieren. Im letzten Moment machten sie im gleichen Moment einen Sprung über Rabauz und Wiesenior, die nun ins Leere liefen. Noch in der Luft drehten sich die beiden Pokémon um.
„Jetzt, Spukball und Ampelleuchte!“, befahlen die beiden im Chor.
Als das Nachtara sein Maul öffnete, entblößte es zwei Reihen kleiner, scharfer Fangzähne und begann, eine lila Energiekugel, die von schwarzen, kleinen Blitzen umzuckte wurde, zu formen. Sobald sie groß genug war, schoss er sie auf Rabauz ab, dass noch immer nach vorn lief.
Ein regenbogenfarbener Strahl aus purer Energie schoss aus dem roten Kristall an der Stirn des Psianas und traf gleich darauf Wiesenior, das gerade im Begriff dabei war, sich umzudrehen.
Von den Attacken getroffen, flogen die beiden Pokémon einige Meter durch die Luft, bevor sie bewusstlos wieder den Boden berührten. Sanft landeten die beiden Katzen auf ihren Pfoten und liefen zu ihren Trainern hinüber.
„Kinderspiel“, grinste Rinko.
„Du sagst es, Schwester“, stimmte ihr Bruder ihr zu.
Fassungslos riefen Hiroki und Kaori ihre Pokémon zurück. Ihre Pokémon waren mit nur einer Attacke seitens ihrer Gegner besiegt worden. Ungläubig starrte Rika Psiana und Nachtara an, die den Kampf so schnell für sich entscheiden hatten können.
Ein lautes Brüllen holte die Aufmerksamkeit auf den Kaiser des Feuers zurück. Mit wenigen Sätzen sprang er den Felsen hinab. Sicher landete er auf dem Boden und bahnte sich seinen Weg an den Trainern vorbei. Vor Kaori blieb er kurz stehen und blickte sie eindringlich an. Dann ging er weiter und warf Rika einen Blick zu. Verunsichert stolperte sie zurück.
Mit einem gewaltigen Satz sprang Entei schließlich mitten in den Wald und verschwand zwischen den Bäumen. Man sah einen Feuerstrahl in den Himmel schießen, an der Stelle, an der Entei gelandet war.
„Wollt ihr immer noch zum Pokémoncenter?“, unterbrach Hiroki nach einige Zeit das Schweigen.
„Klar, Rabauz und Quapsel müssen sich immerhin ausruhen!“, antwortete Kaori für alle Anwesenden.
„Wir kommen auch gleich mit, wir müssen nämlich auch zum Center“, entgegnete Takashi und warf Rinko, die zustimmend nickte, einen Blick zu.
Zu fünft gingen die drei dann los und folgten Hirokis Bibor, das immer wieder im Zickzack flog.
Rika warf noch einen letzten Blick an die Stelle, an der Entei gestanden hatte. Sie wusste nicht wieso, aber irgendwie hatte sie das Gefühl, es nicht zum letzten Mal gesehen zu haben und dieses Treffen nicht spurlos an ihr vorbeigehen würde.
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Tja, Special ist es zwar nicht, dafür aber der Rest von Kapitel 17 ^^ Hoffe, es hat euch gefallen, mir persönlich auf jeden Fall ^^
LG Hinata~
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Geändert von Hinata3569 (11.06.2011 um 21:16 Uhr)
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26.02.2011, 21:39
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Mitgliedschaft beendet
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Beiträge: 911
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Ich fand das Kapitel große Klasse.
Diese dramatische Stimmung ist perfekt. Was mir aber sauer aufstoß, war der Witz mit der Haartönung in der Mitte.
Das sollte wohl die Drama Stimmung etwas aufheitern, nun für meinen Geschmack, bist du da am Ziel vorbeigeschossen.
Warum aber holt sie Igelaver erst so spät in den Pokéball? Ich meine wenn es regnet hole ich mein Feuer-Pokémon ja als erstes zurück und lasse es nicht erst noch (Stunden?) durch den Regen rennen.
Wie gesagt die Dramaturgie war wirklich toll und die beiden Fremden mit ihren Evoli Evos sind interessant.
Und ich denke jeder kann sich denken, was bei den Helden die Wortfindungsschwierigkeiten auslöst, oder nicht?
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26.02.2011, 23:42
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SSBB:Lucario-Meister
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Registriert seit: May 2009
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Alter: 21
Beiträge: 580
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Wow!
einfach nur Wow!
Das Kapitel war echt spannend. Es hat mich richtig gefesselt. Der Sturm, Blitz und Donner und der Regen. Das Rennen durch den Wald. Alleine das war schon spannend. und dann noch die Zwillinge mit Nachtara und Psiana und dann noch als krönung, das seltene Entei! 
Wahnsinn. Tolles Kap.
Aber einen WINZIG KLEINEN Fehler hattest du in der Story. Geist-attacken wie Spukball haben absolut null Wirkung auf Kampf-Pokemon wie Rabauz 
Sonst alles super!  
BYE
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01.03.2011, 21:51
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Delain und Quilava <3
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Registriert seit: December 2009
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Alter: 16
Beiträge: 206
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So, komme ich auch zum Kommentieren...
Alles in allem fand ich das Kapitel sehr gut und spannend. Beschreibung war wieder sehr gut, Rechtschreibung am Anfang auch, gegen Ende hast du etwas nachgelassen, ist allerdings nicht sehr schlimm.
Einzig dies würde ich verbessern im drittletzten Satz:
Zu fünft gingen die drei... Das macht keinen Sinn. xD
Sonst allerdings gefiel mir das Kapitel sehr gut.
Ach ja, einen Punkt habe ich noch. Irgendwie war mir jetzt in dem Kapitel zu wenig passiert, für dass es so lang ist. Du hättest vielleicht irgendwie etwas mehr Inhalt reinpacken können... Irgendwie war nämlich nur etwas passiert, die Begegnung mit Raikou. Die Begegnung mit den Zwillingen habe ich jetzt nämlich nicht als so wichtig empfunden, sondern mehr als Zusatz... oder?
Aber alles in allem war das Kapitel wirklich sehr gut.
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