Valia
Die Augen noch immer geschlossen, beobachtete ich meine Umgebung. Weiterhin steigen die farbenprächtigsten Rauchschwaden von den vielen, mir doch sehr unbekannten Wesen auch, was mich wohl in ihren Bann gezogen hätte, wäre ich nicht derart erschrocken und entsetzt von den so unterschiedlichen Reaktionen der Gruppenmitgliedern gewesen. Doch trotz all dem Unmut, der dem Kleinen entgegen schlug, schien sich dieses nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Nein, viel eher blickte es uns niedlich an und begann dann, einen Reim aufzusagen, der von Wasser und sonderbaren Beeren handelte. Ich zog die Stirn kraus, da sich mir der Sinn der Worte des Pokémons einfach nicht ergeben wollte. Was meinte es damit? Sollten wir die Beeren essen, auf welche es wies? Und wenn wir das täten, was sollte dann mit uns und dem Wasser geschehen? Augenblick! Meint es vielleicht, wir sollten die Beeren essen... und dann das Wasser betreten...? Können wir vielleicht... unter Wasser atmen, weil wir das Wasser... überqueren müssen...? erschloss sich mir nach kurzer Zeit ein ganz plausibler Gedanke, und ich legte den Kopf schief. Wenn das stimmte... Vielleicht befand sich der Kristall, von dem alle Welt sprach, auf der anderen Seite des Meeres? War es denn ein Meer? Würden wir nicht vor Erschöpfung letzten Endes doch ertrinken, wenn es eines war...? War es nicht lieber ein See? Auf all diese Fragen wusste ich einfach keine Antwort. Schlussendlich würde es sich uns wohl erst zeigen, wenn wir die Sache angingen, aber würde die Gruppe das tun? Ich kannte die Gruppe nicht gut genug, um ihre Reaktionen genau voraussagen zu können, was ein Grund mehr war, überrascht und entsetzt zu sein, und anhand von Gefühlen konnte man dies ebenso wenig erdenken. Ich seufzte. Und trotz all dieser logischen Schlussfolgerungen, welche die Beere betrafen, machte ich keinen Schritt auf die besagten Beeren zu, nein. Ich blieb weiterhin an der Seite des Pflanzenpokémon und beobachtete meine Umgebung. Zu viel Angst hatte ich davor, plötzlich erneut zusammen zu brechen, wie ich es damals auf dem Trainingsplatzes tat, weil beispielsweise einer meiner Team-Kameraden sich weiter aufregte, als er es sowieso schon tat.
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