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Fan-Geschichten Verfasst hier eure eigenen Geschichten zum Thema Pokémon.

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  #41  
Alt 14.07.2010, 18:59
Benutzerbild von Hinata3569
Hinata3569 Hinata3569 ist offline
Trage Träume im Herzen
 
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Team Alpha

Für diejenigen, die sich in der Nähe des Pokémoncenters aufgehalten hatten, war es ein Schrecken für ihr Leben. Eine ohrenbetäubende Explosion sah oder hörte man schließlich nicht alle Tage. Kaori und Rika klingelten immer noch die Ohren, denn sie waren nicht einmal fünfhundert Meter vom Center entfernt gewesen, als plötzlich irgendetwas explodiert war. Zusammen mit Kaoris älterem Bruder Kenta rannten sie zum „Tatort“, um nachzusehen, was die Ursache für die Explosion gewesen sein könnte. Hunduster und die anderen vier Pokémon folgten ihren Trainer ohne zu zögern.
Einige Minuten später kam das Trio auch schon beim Pokémoncenter an. Einige Teile des Daches, aus dem noch Rauchschwaden in den Himmel stiegen, lagen auf der Wiese verstreut. Keuchend stützte Rika sich auf ihren Knien ab. Das sie nach nur ein paar Minuten rennen so außer Atem war, hatte sie nicht erwartet. Normalerweise hätte sie noch weiter laufen können, aber irgendetwas schien nicht mit ihr zu stimmen. Aber was, wusste selbst die Vierzehnjährige nicht.
Igelavar blieb direkt neben seiner Trainerin stehen. Sie schien außer Atem zu sein, aber das kümmerte ihn im Moment eher wenig. Seine Sorge galt eher dem Pokémoncenter. Er spürte irgendetwas, als ob etwas nicht stimmen würde. Besorgt sah das ehemalige Feurigel zu seiner Teampartnerin, die neben ihm angekommen und angehalten war, an.
Endivie nickte ihrem Freund und Partner zu. Auch sie spürte, dass hier etwas nicht stimmte. Angespannt sah sie zur Rauchsäule hinüber. Etwas schmerzte in ihrer Brust und das war bisher noch nie gewesen. Ein Gefühl in ihr sagte, das sie sofort ins Pokémoncenter sollte, aber das Laub-Pokémon widerstand diesem Drang. Sie musste bei ihren Freunden bleiben, um sie im Notfall unterstützen zu können.
„Die…“, murmelte Endivie leise.
Kaori hatte derweil vorsichtshalber Rabauz und Quapsel in ihre Pokébälle zurückgerufen.
„Lasst uns endlich reingehen und hier nicht Wurzeln schlagen!“, sagte die Kantostämmige in einem ungewohnt ernsten Tonfall.
Ohne zu zögern betrat Rikas Begleiterin das Center und lief ihrem Gefühl nach zu der Stelle, an der sich die Explosion ihrer Meinung nach ereignet haben musste. Kenta und sein blaues Hunduster folgten ihr kopfschüttelnd. Er kannte seine Schwester am besten und würde ihr wohl oder übel den richtigen Weg zeigen müssen. Bevor er jedoch im Rauch, der im ganzen Pokémoncenter vorhanden war, verschwand, sagte er zu Rika: „Such’ du auf der anderen Seite des Pokémoncenters nach Verletzten. Sei aber vorsichtig, bei diesem Rauch sieht man kaum die Hand vor Augen!“
Dann war er auch schon verschwunden. Kaum war er weg, machte auch Rika sich auf den Weg in den Rauch. Endivie und Igelavar liefen direkt vor ihrer Trainerin und spähten nach Gefahr oder anderen Menschen. Rika musste immer wieder Husten. Der Rauch tat ihren Lungen nicht gut. Nach nur wenigen tat dieser auch schon weh und Rika wusste, das sie sich beeilen musste, damit nicht ihr selbst irgendetwas passierte.
Unbeirrt lief Igelavar durch den Rauch, achtete aber darauf, Endivie und seine Trainerin nicht zu verlieren. Als Feuer-Pokémon machte es ihm kaum Probleme, durch solch einen dichten Rauch zu laufen. Ihm war aber klar, dass die Nachwirkungen der Explosion Rika und ihrem Starter Probleme bereiteten. Nur leider hatte auch er die Orientierung verloren. Das Hunduster von diesem Kenta hatte wirklich Recht gehabt, man sah die eigene Schnauze vor Augen nicht.
Endivie folgte einfach ihrem Instinkt und dieser zog sie in die andere Richtung. Dabei achtete sie immer darauf, ihre Trainerin hinter sich zu haben, denn irgendwie wurde das Laub-Pokémon das Gefühl nicht los, das sie dabei sein musste. Igelavar lief neben ihr her und sah immer wieder leicht irritiert zu seiner Partnerin hinüber. Was hatte sie bloß vor?

Einige Minuten später hatten sie schon eine ordentliche Strecke zurückgelegt, aber bisher hatten sie keine anderen Menschen getroffen. Rika hielt sich den rechten Arm vor Mund und Nase, damit sie nicht mehr so viel Rauch einatmetete. Das half zwar, aber dafür bekam sie schlechter Luft. Ihr war klar, dass sie nun schnellstmöglich aus dem Pokémon heraus musste, auch wenn sie Kenta und Kaori dafür im Stich ließ.
Als Rika sich gerade gemeinsam mit Igelavar auf den Rückweg machen wollte, ertönte eine sehr vertraute Stimme hinter der Rauchwand, die dort nicht so dicht war als mitten im Center.
„Na wartet! Na los, Glut-Attacke!“
Rika musste kurz überlegen, wem die Stimme gehörte, stürmte dann aber in die Richtung aus der die Stimme gekommen war. Igelavar folgte ihr auf den Fuß. Er folgte aber nur, weil er wissen wollte, ob Endivie dort war. Das kleine Pflanzen-Pokémon war in einem unachtsamen Moment seinerseits spurlos verschwunden. Und wenn seine Trainerin mitbekam, dass ihr Starter weg war, dann wäre sie am Boden zerstört und das wollte er als ihr Pokémon auf keinen Fall.
Die Vierzehnjährige spürte einen leichten Schmerz in der Brust, als sie und ihr Pokémon endlich zu ihrem Ziel gelangten. Bevor sie ihren Blick zu ihrer Begleiterin richtete, sah sie zur schmerzenden Stelle. In ihrem Blick lag Verwirrung. War dort nicht diese Kette, die sie von Tomoko bekommen hatte? Sie wandte ihren Blick wieder ab und sah zu der Besitzerin der Stimme hinauf.
Ein Hagel aus Glutklumpen flog auf das schwarze Pokémon hinab. Doch es sprang gekonnt nach hinten und grinste hämisch. In der Mitte von Brust und Stirn des Pokémons befanden sich gelbe Punkte, die sich sehr von dem schwarzen Fell abhoben. Statt Händen hatte es weiße Klauen und auch an den Füßen befanden sich solch scharfe Gerätschaften. Die roten Augen strahlten Überlegenheit aus, was wohl an zu viel Selbstvertrauen lag. Am Rücken konnte man drei rote Federn erkennen und auch das linke Ohr bestand größtenteils daraus. Im Vergleich dazu war das rechte sehr klein und passte mehr zu dem auf Schnelligkeit ausgelegten Körper.
Der Angreifer dagegen hatte weiß-gelbes Fell. Die vier Hufe waren schwarz gefärbt und auch die Augen hatten dieselbe Farbe. Es landete sicher auf einem der Steinbrocken, das wohl von der zerstörten Decke stammte. Die Ohren waren aufmerksam auf das gegnerische Pokémon gerichtet. Die Mähne bis zum Schweif bestanden komplett aus Flammen, die dem Pokémon selbst gar nichts auszumachen schienen. Auch der hintere Teil der vier Oberschenkel flammten auf. Das Pokémon schnaubte ungeduldig und scharrte mit einem der Vorderhufe.
„Kaori!“, rief Rika ihrer ungewollten Begleitung zu.
Diese drehte sich sofort zu ihr um.
„Was machst du hier?! Wo ist Kenta?“, rief sie hinüber und wandte sich dann sofort wieder dem Kampf zu.
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  #42  
Alt 14.07.2010, 18:59
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Plötzlich fiel der Braunhaarigen auf, dass hier kein Rauch war. Als wäre eine Kuppel aus Luft um diesen Bereich des Centers. Rika sah nach oben. Über ihr befand sich ein großes Loch in der Decke, das wohl von der Explosion kam. Dann sah sie zu dem schwarzen Pokémon hinüber. Hinter diesem stand ein Mann im Alter von 25 Jahren. Genau wie Kenta einen trug, trug auch er einen Mantel, nur das dieser komplett aus dunkelblauem Stoff bestand. Dieser war offen und ließ den Blick auf ein komplett schwarzes Hemd zu. Seine Hose war eine einfache braune Jeans und die Schuhe konnte man nicht wirklich zuordnen, jedenfalls waren sie wie das Hemd schwarz.
„Wenn haben wir denn da? Noch einen Störenfried? Sniebel, greif sie mit Eissturm an!“, rief eben dieser aus und zeigte dabei auf die überraschte Rika.
Das schwarze Pokémon, das anscheinend das Sniebel war, sprang vor seinen Trainer und wandte sich in die Richtung des Ziels. Es öffnete sofort seinen Mund. Aus diesem kam ein eisiger Wind mit kleinen Eiskristallen, der mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit auf Rika zusteuerte.
„Oh nein! Das lässt du bleiben! Ponita, spring dazwischen und schütze Rika mit einem Flammenrad!“, funkte Kaori dazwischen.
Das feurige Wesen, bei dem es sich um das genannte Ponita zu handeln schien, wieherte entschlossen auf. Wenige Sekunden später stand es schon zwischen der Attacke und Rika. Die kleine Schwester Makotos konnte gar nicht schnell genug schauen, so schnell war das Feuer-Pokémon vor ihr aufgetaucht. Wenige Augenblicke bevor der eisige Wind das Feuerpferd traf, war sein kompletter Körper von heißen Flammen eingehüllt. Der Eissturm schmolz schon, bevor er überhaupt das flammende Ponita berühren konnte.
Nun griff auch Igelavar ein. Es nutze die Ablenkung des Sniebels und rannte los. Das war eindeutig Ruckzuckhieb, das konnte man an der beeindruckenden Geschwindigkeit sehr leicht erkennen. Der Feuerigel war selbst über seine Schnelligkeit überrascht, ließ sich davon aber nicht von seiner Konzentration abbringen. Vor seiner Entwicklung zu Igelavar war er langsamer gewesen, aber nun konnte er so richtig zeigen, wie schnell er sein konnte. Und schon war er bei Sniebel angelangt. Mit vollem Körpereinsatz schmiss sich Rikas Feuer-Pokémon gegen den Gegner, welcher sofort mit seiner Attacke aufhörte und ein paar Meter wegflog.
„Okay… Was hab ich verpasst?!“, rief Rika noch etwas überrascht von der Aktion.
„Tja… Das da drüben ist Nobu, ein Mitglied des Team Alpha. Er ist für die Explosion verantwortlich. Soviel er mir erzählt hat, hat er das mithilfe seiner Voltobals und der Attacke Finale geschafft. Siehst du dieses Steintafeldingens da, unter seinem Arm? Das gehört eigentlich dem Pokémoncenter, aber er hat es gestohlen! Sein Komplize ist vorhin schon abgehauen und ich konnte ihn nicht aufhalten…“, erklärte Kaori so schnell es ging.
„Gestohlen? Team Alpha? Wer zum Hoothoot ist Team Alpha?“, war Rika nun verwirrt.
„Ist doch egal! Hilf mir lieber! Mein Ponita kann nicht ewig gegen dieses Sniebel kämpfen!“, wurde Kaori langsam wütend.
Wie konnte Rika jetzt nur Fragen stellen? Kapierte sie denn nicht, dass es sich um einen Verbrecher handelte? Nein. Sie durfte jetzt nicht wütend werden, sonst konnte sie sich nicht konzentrieren.
Nobu dagegen blieb gelassen und zog amüsiert eine Augenbraue hoch. Er war schon öfters bei Einbrüchen erwischt worden, aber er es legte ja auch immer darauf an. Das hatte zur Folge, dass man auf die unterschiedlichsten Menschen traf, aber dieses Mädchen kam ihm schon komisch vor.
„Schluss mit Plauderstunde, Mädels! Sniebel, Doppelteam!“, machte der Dieb wieder ernst.
Sein Sniebel war inzwischen wieder aufgestanden und hatte nur auf den nächsten Befehl gewartet. Im Nu entstanden etwa zehn Doppelgänger, die das noch immer entflammte Ponita, Igelavar und… Endivie einkreisten. Zuvor hatte Igelavar seine Trainerin noch schnell in Richtung Kaori geschubst und das kleine Endivie entdeckt. Sie hatte sich zwischen zwei Stücken der explodierten Decke versteckt und war nun herausgekommen, um mit zu kämpfen.
„Sniebel, jetzt Spukball!“
Die Kopien und das Original bildeten eine lila-schwarze Kugel zwischen ihren beiden Klauen. Sie hoben diese Kugel über ihre Köpfe und schmissen sie mit so viel Kraft, wie es nur ging auf das Endivie. Doch Ponita warf sich dazwischen. Statt des Pflanzen-Pokémon wurde das flammende Pferd von den Bällen erfasst und getroffen. Vor Schmerz schrie Kaoris drittes Pokémon auf und stürzte zu Boden. Die Flammen erloschen augenblicklich und das Feuerpferd zitterte stark.
„Nein! Ponita!“, rief Kaori geschockt und streckte die rechte Hand nach ihrem Pokémon aus.
„Ich weiß zwar nicht, was los ist, aber was soll’s! Igelavar, Flammenrad und Endivie, Rasierblatt!“, befahl Rika gleich nach Kaoris Ausruf.
Die beiden Pokémon sahen sich gegenseitig an und wussten sofort, wie sie es machen würden. Igelavar rollte sich so gut es ging zu einer Kugel zusammen und ließ die Flammen an Kopf und Rücken stärker werden, sodass sie den gesamten Körper wie ein feuriges Rad aussehen ließen. Dieses raste auch gleich los und traf eines der elf Sniebel. Es löste sich spurlos auf – ein Doppelgänger. Das entflammte Igelavar ‚fuhr’ einen Kreis, der direkt durch die Gegner hindurch ging. Einer nach dem anderen verschwand und das in unglaublicher Geschwindigkeit. Nach kürzester Zeit war nur noch das Original übrig und dieses konnte sich vor Schreck einfach nicht rühren. Der Feuerigel traf das Eis-Pokémon so stark, das dieser in die Luft geschleudert wurde. Nobu rief irgendwelche Befehle, aber sein Pokémon konnte ihn nicht hören. Nun kam Endivie zum Zug. Sie holte mit ihrem kleinen Kopf aus und schwang ihn wieder nach vorne. Rasiermesserscharfe Blätter kamen zum Vorschein und flogen direkt auf das wehrlose Sniebel zu. Die meisten trafen es auch. Besiegt landete das Unlicht-Pokémon auf einem Deckenstück und rührte sich nicht mehr.
Ponita und Sniebel verschwanden in ihren Bällen.
„Das war’s dann wohl, Nobu!“, rief Kaori und lief auf den Älteren zu.
„Das werden wir ja sehen! Bluzuk, du bist dran!“, rief dieser und warf einen Pokéball in ihre Richtung.
Ein lila Käfer-Pokémon mit weißen Antennen und großen roten Augen erschien. Die Schnauze war im Vergleich zu den Augen winzig und herauswuchsen kleine Stoßzähne. Hände und Füße waren dagegen eher bräunlich.
„Los, Schlafpuder!“, befahl Nobu schnell.
Das Bluzuk schüttelte sich kräftig und grüner Puder löste sich vom seinem Körper.
„Was zum…?!“, rief Rika, beendete ihren Satz jedoch nicht.
Schnell hüllte es die Kuppel aus Luft ein und alle Anwesenden atmeten diesen ein. Nur Nobu hatte schnell ein Tuch vor Nase und Mund gehalten, damit er nicht einschlief. Genau dies geschah den beiden Vierzehn-Jährigen und Rikas beiden Pokémon. Kaori sackte in sich zusammen und schlief auf Knien ein. Rika dagegen fiel vorüber auf den staubigen Boden.
Nobu machte sich so schnell wie möglich aus dem Staub. Mit der Steintafel unter dem Arm und Bluzuk im Schlepptau, kletterte er die Strickleiter zum Helikopter nach oben. Sein Partner Yuuta steuerte das Fluggerät und hatte auch die Strickleiter zu ihm hinuntergeworfen. Kaum war er im Helikopter, steuerte Yuuta vom Pokémoncenter weg.
„Hast du die Tafel?“, fragte er.
„Klar! Nur hat mir dieses Mädchen namens Kaori mit ihrer Freundin Rika ziemliche Probleme gemacht!“, antwortete er.
„Gut… Das gibt sicherlich eine Beförderung…“, grinste Yuuta und ignorierte die Tatsache, das Nobu aufgehalten worden war.
In der Zwischenzeit klingelte in Rikas Innentasche ihrer Jacke etwas. Doch diese schlief sehr fest und bekam davon nichts mit…


Derweil irgendwo in Johto:



„Die Tafel ist in die falschen Hände gefallen, Schwester…“


„Das ist schlecht… Ich werde meinen Partner benachrichtigen!“


„Nein! Wir werden erst einmal ohne die Hilfe deines ach so tollen Partners etwas unternehmen!“


„Du vertraust wirklich nur deiner Partnerin, oder? Aber Tomoko ist alt… Du brauchst einen neuen, jungen Partner, Bruder!“


„Auf keinen Fall! Sie ist die einzige, die ich akzeptiere!“


„Das hast du vor einigen Jahren schon einmal gesagt… Und was war dann?“


„…“


„Siehst du! Unser Bruder hat schon seine Partnerin gefunden! Jetzt musst nur noch du einen neuen Partner finden!“


„Ich gab dir darauf schon meine Antwort, Schwester. Und bei dieser bleibt es auch…“


„Oh, Bruder…“


„…“

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Das Kapitel ist endlich fertig geworden x-X Tut mir Leid, das es wieder so lange gedauert hat, aber ich hatte viele Schreibblockaden und dann auch wenig Schule wenig Zeit... Da jetzt bei mir aber bald Notenschluss ist und Ende des Monats auch bald endlich Sommerferien sind, habe ich wieder mehr Zeit x3 Das heißt, das die Kapitel wieder schneller kommen x3
Was da wohl in Rikas Jacke klingelt? o.o Tja, das erfahrt ihr im nächsten Kapitel :P Freue mich schon auf eure Kommentare x3
LG Hinata x3
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  #43  
Alt 14.07.2010, 22:35
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Hui!
Das war ja mal ein heißes Kapitel mit feuriger Action!
Dieses Team Alpha scheint es faustig hinter den Ohren zu haben. Und was soll das mit der Steinplatte??????
Und die beiden geheimnissvollen Personen ganz am Ende...wer die wohl sind?
Alles im allen ein gutes Kapitel
BYE
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  #44  
Alt 16.07.2010, 21:51
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Das Kapitel war echt mordsspannend! Team Alpha scheint ziemlich stark zu sein. Aber Tobu? xD Weiss nicht, er erinnert mich an Toblerone. ^^' Rika scheint ja ein richtiger Mysteryfall zu sein. Was war das in der Jacke?
Na ja, auf eine Art mag ich es, auf der anderen nicht, aber es ist spannend und man erfährt nie alles...

Das einzige etwas Negative: Du nennst Igelavar oft Feurigel. Das ist manchmal etwas irritierend...
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Auf nach Kanto!
Begleitet Florian und Tarja auf seiner Reise durch die weite Welt der Pokémon.

Die letzte Hoffnung
Wenn eine Prophezeiung in Erfüllung gehen soll...
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  #45  
Alt 17.07.2010, 10:59
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Okay let the party started :D
Sorry das das kommi jetzt erst kommt hatte aber wenig Zeit.
Hmm Team Alpha wie ich eigentlich erwartet habe.
Dieses Laufen durch den Rauch hast du gut beschrieben.
Der Kampf war auch sehr gut, nur ist mir aufgefallen das Nobu etwas zu kurz gekommen ist. Oder es könnte auch absicht sein, denn du hast auch so viele viele Fragen nicht nur für Rika sondern auch für uns aufgeworfen.
Ich meine woher kenn Kaori z.B Nobu? Ich denke das die sich schonmal zuvor über den Weg gelaufen sind.
Was hat es mit dieser Tafel auf sich?
Das Gespärch am Schluss war auch wieder sehr geheimniss voll.
Nja was da klingelt, ist denke ich mal so ne Art handy?
Und wo zum Teufel ist Kenta?

An sich tolles spannendes Kapitel mit vielen offenen Fragen

@ Flollo Sie schreibt FeueRigel oder ehmaliges Feurigel, aber FeueRigel kann echt etwas verwirrend sein^^
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  #46  
Alt 20.07.2010, 19:27
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Hinata3569 Hinata3569 ist offline
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Unerwarteter Anruf

Endlich mal schön schlafen…
Ring! Ring!
Blöder Wecker… Ich will schlafi…
Ring! Ring! Ring!
„Rika, aufwachen!“
Nein, Mami… Will schlafen…
Ring! Ring! Ring!
„Aufwachen, du faule Nuss!“
Ein Schlag auf den Kopf ließ Rika sofort die Augen aufmachen. Das Klingelgeräusch wurde mit Aufwachen noch lauter und nerviger. Woher kam dieses Geräusch denn bloß? Die Braunhaarige hob ihren Kopf und sah sich um. Sie lag auf dem Bauch, das merkte sie sofort. Über ihrem Kopf befand sich noch immer Kaoris Hand, die zu einer Faust geballt war.
„Kaori, du darfst sie doch nicht gleich schlagen!“, schimpfte die Stimme Kentas mit Rikas Begleiterin.
„Na und?! Wenigstens ist sie jetzt wach, du Dussel!“, konterte Kaori dagegen und verschränkte ihre Arme vor ihrer Brust.
Rika sagte nichts. Sie wollte nicht irgendetwas Falsches sagen, was dann zum Streit zwischen den beiden führte. Die beiden Geschwister sahen, als sie merkten, dass sie beobachtet wurden, zu Rika hinunter, die sich inzwischen aufgesetzt hatte. Das Klingeln ertönte wieder und dieses Mal erkannte die Vierzehn-Jährige woher es kam. Sie griff in eine der Innentasche ihrer Jacke und spürte etwas kaltes und glattes in ihrer Hand. Als sie es hervorholte, war sie zunächst verwirrt. Wie kam so etwas in ihre Jacke, obwohl es gar nicht hineingetan hatte? Während Rika sich dem klingelnden Gerät besah, stritten Kenta und Kaori inzwischen.
„Von wegen Dussel! Man kann Menschen auch anders wecken, du feinfühliges Flegmon!“, hatte Kenta wieder das vorherige Thema aufgegriffen.
„Was?! Früher hast du mich doch immer so geweckt, du Hirnbrei!“, konterte seine kleine Schwester dagegen.
„Wie redest du überhaupt mit deinem älteren Bruder?!“, wurde der Ältere langsam wütend.
Derweil hatte Rika das blaue Gerät aufgeklappt. In der Breite war es deutlich größer als in der Länge, wie sie gleich anfangs bemerkt hatte. Auf dem oberen als auch auf dem unteren Teil des Gerätes befand sich je ein Bildschirm, der fast die ganze Fläche einnahm. Kaum war es aufgeklappt, sprang der obere Bildschirm an und das Gesicht eines für Rika wohlbekannten Menschen kam zum Vorschein.
„Was zum...?!“, rief Rika leicht gereizt aus.
Igelavar und Endivie, die etwas Abstand zu den Menschen hatten, zuckten beim Erklang der Stimme ihrer Trainerin zusammen. War sie denn endlich wach? Die beiden Pokémon drehten sich um und entdeckten Rika, die irgendein Gerät anstarrte. Beide liefen fast im selben Moment los um zu ihr zu gelangen. Kaum waren sie da, stürzten sich beide auf sie. Wie die Schwerkraft es so wollte, fiel Rika demzufolge nach hinten um.
„Äh… Ich glaube, ich hab ganz schön viel verpasst…“, erklang es aus dem Gerät.
„Runter mit euch beiden! Wir können später spielen!“, schob Rika ihre Pokémon von sich hinunter.
Sie setzte sich wieder auf und nahm das Gerät wieder so, das sie einen guten Blick darauf hatte. Kaori und Kenta merkten erst jetzt, was Rika da eigentlich trieb, denn bis gerade eben, waren sie noch in ihren kleinen Streit vertieft gewesen.
„Was hast du da, Rika?“, meldete sich die Kantostämmige zu Wort.
Doch die Gefragte ignorierte ihre Begleiterin. Sie war mehr mit dem Gesicht auf dem Bildschirm beschäftigt.
„Was willst du?“, zischte Rika dem Gerät zu.
„Ich wollte dich nur mal wieder sprechen! Das letzte Mal ist zwei Jahre her und da hast du mich auch sofort abgewimmelt!“, entgegnete der sprechende Kopf.
Die weggescheuchten Pokémon drängten sich hinter Rika um einen Blick auf den Fremden zu erhaschen. Auch Kaori hatte sich hinter ihre Begleiterin geschlichen und linste auf den Bildschirm. Das Gesicht gehörte einem jungen Mann, der um die zwanzig Jahre alt sein musste. Seine Haare hatten dieselbe Haarfarbe wie Rika, nur etwas dunkler. Sie waren kurz und standen wie bei Kenta in alle Richtungen davon. Was er auch noch mit Rika gemein hatte, er war leicht gebräunt. Seine Augen erstrahlten in der Farbe grau. Man konnte noch den Ansatz eines dunkelblauen Hemdes und einer schwarzen Jacke erkennen, aber auch einer Ketter, dessen Anhänger nicht mehr im Bild war.
Hinter dem Mann stand erschien der Kopf eines Pokémons. Aus Ober- und Unterkiefer standen ein paar scharfe Zähne aus dem großen Maul des Pokémons hervor. Auf dem Kopf befand sich ein großer roter Zacken, der an das hellblaue Fell des Pokémons anschloss. Unterhalb des Mauls war es gelblich gefärbt und die Augen waren noch etwas gelber.
Endivie hatte Mühe etwas zu sehne. Sie war viel klein dafür. Igelavar hatte es da schon leichter. Er musste sich einfach nur auf die Hinterpfoten stellen. Wenn er noch Feurigel gewesen wäre, sähe die Sache schon ganz anders aus. Dem Laub-Pokémon wurde es zu mühsam immer auf und ab springen zu müssen, also sprang sie auf Rikas Kopf. Diese sah nach oben und entdeckte die grünen Beine, die etwas überhingen. Das war eindeutig ihr Endivie, das nun auf ihrem Kopf lag.
„Rika… Wer ist das?“, fragte Kaori schließlich.
Der junge Mann blickte daraufhin zu ihr.
„Könnte ich genauso fragen, junge Dame…“, sagte er.
„Du hast hier nichts zu melden! Kaori, das ist mein… mein Bruder… Makato“, antwortete Rika ihrer Begleiterin.
„Das heißt Makoto, du Blitzbirne!“, funkte der vermeintliche Bruder dazwischen.
„Gator!“, stimmte das Pokémon hinter ihm zu.
„Was?! Dein Bruder?! Der Arenaleiter von Mahagonia City?!“, war Kaori überrascht und starrte den jungen Mann auf dem Bildschirm an.
„Über was rede ich überhaupt mit dir?“, beachtete die kleine Schwester Makotos die Frage nicht.
„Hat Mum dir etwa nicht gesagt, das du den neuesten Pokécom bekommen hast?“, war Makoto leicht überrascht und zog eine Augenbraue hoch.
„Nein, hat sie nicht! Und jetzt nerv mich nicht mehr, wenn du nichts von mir willst!“, wurde seine kleine Schwester langsam wütend.
Kenta lauschte dem Gespräch zwar, wollte aber nicht eingreifen. Er kannte Makoto bereits. Es war noch nicht lange her, da hatte er ihn zu einem Arenakampf herausgefordert, aber verloren. Nach dem Kampf hatten sich beide miteinander angefreundet und über ihre Familien geredet, dabei erwähnten sie auch ihre kleinen Schwestern. Makoto hatte ihm zum Teil erzählt, dass seine Schwester Rika nicht gut auf ihn zu sprechen war und das sie ihn überhaupt nicht ausstehen konnte. Den Grund dafür hatte er nicht genannt. Seit der Niederlage gegen ihn wanderte Kenta durch Johto und suchte Pokémon, die ihm bei den restlichen Arenakämpfen beistehen würden. Bisher hatte er jedoch nur einen neuen Partner gefunden und das war Hunduster. Das Unlich-Pokémon mochte er von der ersten Sekunde an, aber es zu fangen, erwies sich als schwieriger als erwartet.
Nach Rikas Gesichtausdruck zu urteilen, ging ihr Makoto langsam auf die Nerven. Auch sein Pokémon, sein Impergator, ging ihr langsam auf den Zeiger. Immer wieder mischte es sich in das Gespräch ein. Makoto blieb ruhig, während seine kleine Schwester immer wütender zu werden schien. Irgendwann stockte er aber plötzlich und Pokémon und Trainer blickten nach rechts. Dann sah er wieder zum Bildschirm des Pokécoms und hatte auf einmal einen ernsten Blick in den Augen.
„Entschuldigt, aber ich muss auflegen! Wichtiger Besuch und auch ein Herausforderer warten schon!“, beendete er schnell das Gespräch und schon wurde der Bildschirm schwarz.
„Elender Feigling! Lahmes Flegmon! Faules Lahmus!“, schimpfte Rika ihm noch nach, auch wenn er es nun überhaupt nicht mehr hören konnte.
Ihr Endivie sprang von ihrem Kopf zu Igelavar hinunter und schüttelte sich kurz. Igelavar hingegen streckte sich genüsslich und sah sich um. Der Rauch war schon bei ihrem Erwachen komplett verschwunden und ließ die Sicht auf das Center zu. Im Umkreis von drei bis vier Metern lagen die Trümmer des gesprengten Teils des Daches herum und ließen den Boden wie eine Art Schlachtfeld wirken.
Ohne den Pokécom, den sie zum ersten Mal gesehen hatte, weiter zu begutachten, steckte sie ihn weg. Danach sah auch sie sich um. Nobu war spurlos verschwunden. Nun ja, nur wenn man von dem zerstörten Dach absah. Wenn er Spuren hinterlassen hätte, würde sie diese nicht bemerken. Dafür war sie im Moment viel zu wütend. Nur mit ihrem Bruder zu reden, brachte sie schon zur Weißglut. Es war zwar eher ein kurzes Gespräch, aber das hatte schon gereicht ihre Wut wieder auferstehen zu lassen. Sie zitterte sogar ein wenig.
Kaori fiel das leichte Zittern ihrer Begleiterin sofort auf. Das hing sicherlich mit dem relativ kurzen Gespräch mit ihrem Bruder zusammen. Einmal, als sie in nur erwähnt hatte, hatte Rika vor Wut auf einen Stein eingeschlagen und so was tat sie wirklich nie. Danach war sie zwar wild durch die Gegend gesprungen und hatte mit der schmerzenden Hand in der Luft herumgefuchtelt, war danach aber wirklich missgelaunt gewesen. Die Kantostämmige fragte sich wirklich, was zwischen den beiden vorgefallen war. Ihr Bruder wirkte ja ganz entspannt. Es musste also etwas sein, das nur Rika betraf. Aber was?
„Lasst uns endlich hier verschwinden… Die Polizei ist sicherlich auch schon unterwegs hierher und wir müssen bestimmt als Zeugen Aussagen machen“, ergriff Kenta seit einiger Zeit das Wort.
„Okay, Brüderchen!“, stimmte Kaori sofort zu und lief zu ihrem Bruder.
Auch Rika erhob sich und kam zu den beiden, sagte jedoch nichts und sah die gesamte Zeit zu Boden. Endivie und Igelavar folgten ihr unsicher. Seit dem Gespräch hatte sie kaum ein Wort gesagt, das passte gar nicht zu ihr.
Langsam ging das Trio mit den beiden Pokémon den Weg zurück. Keiner sagte etwas unterwegs. Nur Igelavar und Endivie warfen sich immer wieder viel sagende Blicke zu.

„Kannst du mich hören?“
„Hm? Bist du das, Partner?“
„Ja, ich bin es. Konntest du die Tafel schützen?“
„Nein, tut mir Leid… Ich habe versagt…“
„Das ist nicht gut, Partner… Aber meine Schwester wird sich mit ihrem Partner auf die Suche begeben, da bin ich mir sicher! Es ist also noch nichts verloren.“
„Was soll das bedeuten? Gibt es etwa noch jemanden außer mir?“
„Genau. Aber nicht nur zwei, sondern drei. Du bist also nicht allein.“
„Die ganze Sache kann ich bisher ja sowieso noch nicht recht glauben. Warum ausgerechnet ich?“
„Darauf weiß ich keine Antwort, Partner. Es tut mir Leid.“
„Naja, ich vertraue dir! Die Tafel werde ich schon zurückholen, mit diesem anderen. Das verspreche ich bei meinem Enton!“
„Bei deinem Enton?“
„Äh… Bei meiner Ehre!“
„Haha! Nun… Jetzt ist noch die Zeit zum Lachen, aber die Zeit vergeht schnell. Bald wirst du an meiner Seite gegen ihn kämpfen müssen, Partner!“
„Ihn?“
„Das wird die Zeit zeigen… Nun denn, ich muss wieder zu meinem Bruder und meiner Schwester zurückkehren!“
„Okay, aber halt’ mich bitte auf dem Laufenden, Partner.“
„Das werde ich tun. Verlasse dich darauf!“
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Tja xD Dieses Mal habe ich mich beeilt xD Aber ich muss zugeben, das ich nicht besonders zufrieden bin :/ Bei Gelegenheit werde ich es mal überarbeiten...
Im nächsten Kapitel passiert schon wieder eindeutig mehr und dann geht es auch weiter nach Azalea City ^^
LG Hinata x3
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  #47  
Alt 20.07.2010, 21:02
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Auch wenn es kein wirkliches Abenteuer-Kapitel war...es hat Spaß gemacht es zu lesen ^^
Junge, so einen Geschwisterstreit möchte ich nicht erleben xD
Und wer waren wieder die zwei Personen am Ende?????

Freue mich auf das nächste Kap :D

BYE
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  #48  
Alt 20.07.2010, 23:03
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xD Die Szene mit Rika, als sie auf den Stein geschlagen hat, die war göttlich. ^^
Insgesamt ein gutes Kapitel, mit wenig Fehlern. Du weisst, ich bin ein grosser Fan von deiner Story, aber zu begeisterst mich immer mehr. Du beschreibst extrem mysteriös und spannend. Man weiss nicht, wer die beiden Personen sind, wobei sie irgendwie ja mit Nobu zu tun haben.
Insgesamt sehr spannend. Ich hoffe, dein nächstes Kapitel kommt ebenso schnell. ^^
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Auf nach Kanto!
Begleitet Florian und Tarja auf seiner Reise durch die weite Welt der Pokémon.

Die letzte Hoffnung
Wenn eine Prophezeiung in Erfüllung gehen soll...
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  #49  
Alt 08.08.2010, 15:59
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Hinata3569 Hinata3569 ist offline
Trage Träume im Herzen
 
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Weiter geht’s!

Einige Tage vergingen seit dem Zwischenfall mit Nobu. Wie Kenta erwartet hatte, mussten sie eine Aussage als wichtige Zeugen machen und inzwischen waren auch die Ermittlungen aufgenommen worden. Bisher hatte man von Team Alpha noch nie etwas gehört und sie schienen auch noch nicht lang aktiv zu sein. Einen Tag nach der Explosion in Viola City geschah dasselbe in Anemonia City. Auch dort wurde eine Tafel gestohlen, nur gab es dort keine Zeugen, die etwas beobachtet hatten. Wie in Viola gab es keine Verletzten.
In den Nachrichten erfuhr man über eine Reportage, dass es insgesamt drei solcher Tafeln gab, die sich in den Pokémoncentern von Viola, Anemonia und Mahagonia City befanden. Man erklärte, dass sie einen historischen Wert für Johto hätten, man habe aber noch nicht herausgefunden, worum es sich bei den eingeritzten Zeichen in den Platten handle. Es war eine vollkommen unbekannte Schrift, die schwer zu entziffern war. Man hatte vor ein paar Jahren einmal versucht, sie zu entziffern, aber man scheiterte ohne Ergebnis.
Gleich danach gab es einen Bericht über die Steinplatte im Pokémoncenter von Mahagonia City. In der ging es, dass sich die Polizei und der hiesige Arenaleiter um die Bewachung der Tafel kümmern würden. Man ging dabei näher auf den Arenaleiter ein, da es sonst eigentlich in dessen Aufgabenbereich fiel, sich um solche Dinge zu kümmern. Als man Makoto dann bei einem Interview nach dem Grund fragte, antwortete er: „Nur aus eigenem Interesse. Solange ich hier bin, betritt Team Alpha diese Stadt auf keinen Fall!“
Natürlich bekam das Trainer-Trio das Interview mit, da sie in dem Moment die Nachrichten aus Kentas Interesse heraus ansahen. Während ihr Bruder im Fernsehen zu sehen war, biss Rika in ein Kissen, das gerade zufällig in der Nähe lag. Damit wollte sie wohl verhindern, dass ihre Wut Überhand nahm.
Endivie und Igelavar trainierten in den Tagen alleine mit Kaori und Kenta. Ihre Trainerin war wohl nicht gerade in Stimmung für so etwas. Während des Trainings saß sie nur im Gras und schrieb etwas in ein Buch, das sie selbst als Tagebuch bezeichnete. Während des Trainings merkten die beiden Pokémon schon, das sie stärker wurden, aber nur zu zweit würden sie nicht alle Kämpfe bestreiten können. Sie brauchten mehr Unterstützung. Aber für diese musste Rika sorgen, denn nur sie konnte die Pokémon fangen. Naja, zumindest musste sie für die Pokébälle sorgen. Bestes Beispiel für einen Fang war Igelavar selbst – er hatte sich selbst unabsichtlich gefangen. Bereuen tat er das aber nicht.

Nun war es also an der Zeit Abschied zu nehmen. Rika, Kenta und Kaori standen vor dem Weg, der Richtung Azalea City führte. Kenta musste jedoch nach Teak City, da dort noch eine Arena war und um dessen Orden er noch nicht gekämpft hatte. Bisher besaß er selbst drei Orden. In Kanto hatte er sein Glück noch nicht versucht, sondern dort erst einmal nur trainiert um sich auf die Johto-Liga vorzubereiten.
„Tja, dann trennen sich unsere Wege wohl wieder“, sagte Kenta und sah dabei Richtung Teak City.
Kaori schien das wohl gelassen hinzunehmen, denn sie verzog keine Miene, sondern lächelte – für Rika eher ein Grinsen – nur vor sich hin. Als ob sie ihren älteren Bruder jeden Tag sehen konnte. Würde sie Kenta denn überhaupt nicht vermissen?
„Wir sehen uns spätestens zu Hause wieder, okay?“, stellte Kaori klar und hielt ihrem Bruder die Hand hin.
„Klar. Trainier bis dahin ordentlich, Kaori! Und Rika, pass bitte auf sie auf. Man kann wirklich nie wissen, was sie macht. Einmal ist sie doch glatt in ein Tauros hineingerannt… Und das hat sie dann durch die ganze Stadt gejagt…“, erzählte Kenta und schlug schnell ein.
Kaori wurde daraufhin ein wenig rot und brüllte: „Das stimmt doch gar nicht, du Blitzbirne!“
Rika sah ihre ungewollte Begleitung kurz an. Das wäre die Chance, dachte sie sich und ihre Chance nutze sie auch. Sie drehte sich um und rannte davon. Kenta und Kaori blieben verdutzt zurück und sahen ihr nach.
„Wiedersehen!“, rief Rika noch, dann wurde sie auch schon ein wenig schneller.
„Was war das?“, war Kenta verwirrt und sah weiterhin in die Richtung, in die Rika rannte.
Plötzlich lief auch Kaori in sein Blickfeld. Auch sie rannte, nur um einiges schneller.
„Warte auf mich!“, schrie sie der Braunhaarigen nach.
Der Brillenträger blieb nun also allein zurück. Er blickte noch eine Weile in die Richtung, in die die beiden Mädchen verschwunden waren und rückte seine Brille zurecht.
„Ich hab’ wohl was verpasst…“, dachte Kenta und machte sich nach einem letzten Blick in die andere Richtung auf.

Es dauerte nicht lange, dann hatte Kaori Rika auch schon eingeholt. Rika war etwas enttäuscht darüber, dass sie es wieder einmal nicht geschafft hatte, Kaori los zu werden. Aber irgendwann würde sie es schaffen, da war sie sich sicher. Genauso sicher wie im Falle ihres Bruders. Sie würde ihn schon schlagen, das war eines ihrer festen Ziele auf ihrer Reise.
Etwas später. In der Nähe des Weges, dem die beiden Reisenden folgten, war ein großer See zu erkennen. Darin schwammen viele verschiedene Wasser-Pokémon herum, aber das schien die beiden Mädchen nicht gerade zu interessieren. Ihr Interesse galt im Moment eher einem Busch. Am Wegesrand wuchsen viele Büsche, aber das Gestrüpp, den die beiden beobachteten, raschelte seit kurzem verdächtig.
Nach kurzer Zeit mussten sie warten, dann streckte etwas seinen Kopf heraus. Dieser ähnelte ein wenig einem Dreieck. Während die untere Hälfte des Gesichtes blau gefärbt war, war der obere Teil mit gelber Wolle bedeckt. Ob es nun Ohren waren oder nicht, konnte Kaori nicht sagen, jedenfalls waren sie kegelförmig und schwarz-gelb gestreift. Sie wuchsen seitlich am Kopf. Die großen schwarzen Knopfaugen blickten die beiden Mädchen entsetzt an.
„Tiiii!“, schrie das offensichtliche Pokémon ängstlich und rührte sich vor Entsetzen nicht.
Die beiden Menschen zuckten bei dem Schrei merklich zusammen. Kaori gewann schnell wieder die Fassung und holte das geschockte Pokémon aus dem Busch heraus. Bei der Berührung quiekte es ängstlich auf, wehrte sich jedoch nicht. Nun konnte man erkennen, dass auch der Körper ebenfalls mit gelber Wolle bedeckt war. Nur ein wenig von den vier blauen Füßen war zu sehen. Der Schwanz ähnelte den Ohren ein wenig. Er war etwa doppelt so lang wie eines der Ohren, war ebenfalls schwarz-gelb gestreift und hatte am Ende eine orangenfarbene Kugel.
„Was ist das denn für ein Pokémon?“, fragte sich Kaori und blickte Rika auffordernd an.
Diese verstand sogleich, was ihre ungewollte Begleiterin von ihr verlangte. Aus einer ihrer Jackentaschen holte sie den Pokédex hervor und suchte die Daten zu dem unbekannten Pokémon heraus. Mit Computer-Stimme erklärte das Multilexikon: „Voltilamm, das Wolle-Pokémon. Sein weiches Fell wird doppelt so dick, wenn sich Elektrizität aufbaut. Übliche Attacken dieses Pokémons sind Tackle, Heuler und Donnerschock.“
Die Vierzehn-Jährige schaltete das rote Gerät wieder aus und verstaute es wieder in der Jackentasche.
„Es ist wohl ein wildes Pokémon. Aber wieso ist es nicht einfach geflohen?“, sagte Rika und musterte das leicht zitternde Voltilamm.
„Nur weil es hier rumstreunt und kein Trainer in Sicht ist, heißt das noch lange nicht, dass es wild ist!“, meinte die Kantostämmige daraufhin.
„Frag es doch einfach“, schlug die Braunhaarige vor.
„Oh mann…“ Sie seufzte, kniete sich dann aber zu dem Elektro-Pokémon hinunter. „Voltilamm, kannst du mir sagen, ob du einen Trainer hast?“
Als es angesprochen wurde, zuckte das Pokémon zusammen. Zögerlich nickte es und kniff sofort die Augen zu.
„Was hat es denn?“, war Rika verwirrt.
„Woher soll ich denn das wissen? Kann ich seit neuestem vielleicht voltisch?“, blaffte die Gleichaltrige sie an.
„Kein Grund, gleich auf die Tour zu kommen… Vielleicht ist es einfach nur seeeeehr schüchtern“, zuckte die Jungtrainerin mit den Schultern.
Vorsichtig öffnete das Voltilamm die Augen wieder. Es hatte nichts gespürt. Was war denn los? Verwirrt sah es zu Kaori auf. Keine drohende Hand? Warum nicht? Sonst war doch immer eine zur Stelle, wenn es irgendetwas gefragt wurde und geantwortet hatte.
„Volti?“, sagte es und stupste Kaori vorsichtig mit der Nase an.
Diese sah zu dem Elektro-Pokémon und fragte: „Was ist denn?“
So vorsichtig es nur ging, zog das Wolle-Pokémon am Ärmel des grünen Pullovers. Dann sah es neugierig zu der Kantostämmigen auf und wartete auf eine Reaktion.
„Was denn? Willst du mir was zeigen?“, kam die Reaktion sogleich.
Diese schien Voltilamm sehr zu gefallen. Es ließ den Ärmel wieder los und kuschelte sich an Kaoris Beine.
„Wie hast du das gemacht?“, war Rika überrascht und hob eine Augenbraue leicht an.
„Gar nichts!“, kam die Antwort prompt und sie erhob sich aus der knienden Position.
Nun kam Rika näher und kniete sich zu dem schafähnlichen Pokémon hinunter. Dieses sah sie an und kniff die Augen zu, als die Vierzehn-Jährige die Hand auf den Wollschopf auf Voltilamms Kopf legte. Leichte Funken sprangen auf die Hand über. Erschrocken zog Rika die Hand zurück und blickte das fremde Pokémon entsetzt an.
„Was sollte das denn?!“, rief die Braunhaarige und funkelte das Elektroschaf an.
Voltilamm zuckte zusammen und rettete sich schnellstmöglich hinter Kaori. Hinter den Beinen blinzelte es hervor und wartete darauf, dass es wieder sicherer wurde.
„Sieht so aus, als könnte es dich nicht ausstehen“, grinste die Gleichaltrige sie an.
„Ach, halt doch den Mund. Dich hat es doch angeschrieen, bevor es plötzlich so zutraulich dir gegenüber wurde“, war die Trainerin aus Teak City etwas eingeschnappt und verschränkte die Arme vor der Brust.
Plötzlich trat aus einem der Büsche jemand hervor. Voltilamms Aufmerksamkeit wurde geweckt und es sah zu dem jemand hinüber. Der Blick des Pokémons erstarrte und es begann zu zittern.
„Wer bist denn du?“, fragte Kaori und blickte den Neuankömmling an, der sich als junger Mann herausstellte.
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Wieder ein neues Kapitel :D Zwar nicht wirklich so geworden, wie ich es wollte, aber immerhin das selbe Ende, wie ich es wollte xD Eigentlich sollte das Kapitel auch den jungen Mann und so enthüllen, aber dann hättet ihr noch länger warten müssen und das wollte ich nicht. Hoffe, es hat euch gefallen x3
LG Hinata x3
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Alt 08.08.2010, 17:48
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MAN!!! Wieder musstest du an der spannendsten Stelle aufhören.
Ich stehe kurz davor dich zu hassen, wenn du so weiter machst!
Ne, war nur Spaß. Kann dich doch nicht hassen, wenn du so tolle Storys schreibst
Das Voltilam ist ja total knuffig. Aber es scheint vieleicht einen schlechten Besitzer zu haben. Sicher dieser junge Mann, der aus dem Busch gekrochen kam. Hoffentlich kriegt der sein Fett noch weg!
Ob Voltilam die Mädels noch auf ihrer Reise begleiten wird?
Tolles Kap. Bitte schnell das nächste ^^
BYE
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jotho, kaori, makoto, reise, rika

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