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Fan-Geschichten Verfasst hier eure eigenen Geschichten zum Thema Pokémon.

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  #1  
Alt 02.11.2010, 19:22
Benutzerbild von AnnaVoir
AnnaVoir AnnaVoir ist offline
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Standard Switchin', Restrain and Love

Uff...
Also wie war das? Darf ich zwei FF gleichezitg schreiben? Naja ~ wird schon schiefgehen.

An dieser FF habe ich mal vor einem Jahr oder so ein wenig Zeit verbracht, aber nie sonderlich viel Beachtung geschenkt, weil ich mich mehr für Reise-FF interessiere, dabei ist mir letztens aufgefallen, wie viel Potential die FF besitzt. Und da meine Reise-FF sowieso in Pause ist, weil ich noch auf viele Kommentare warte, poste ich ab und an hier ein paar Kapitel.

Diese FF enthält ab einem bestimmten Kapitel Anwendung von Gewalt, Blut, Verletzungen und alles was mit einerm realen Kampf zu tun hat.

Es geht um Pokémon, auch wenn man es anfangs nicht ganz bemerkt.



Anna




Anna
Anna strahlt überall und so gut es geht Selbstbewusstsein aus.
Ist sie einmal wieder angenervt vom Leben, bindet sie sich ihre Haare zusammen.
Zu ihren Eigenschaften zählen nicht nur Hilfsbereitschaft, Nettigkeit und Selbstlosigkeit, sonder auch Eitelkeit. Außerdem ist sie oftmals genervt und ungeduldig.






Kapitel 1: Merkwürdige Begegnung

Anna band sich ihre Haare zusammen. Genervt stöhnte das Mädchen auf, ließ ihren Kopf auf ihren roten Schreibtischstuhl zurückfallen, schaute die Decke an. Sie richtete sich wieder auf
und betrachtete aus langweile ihr Zimmer. Die grün-gelben Tapeten machten den Raum nur leicht liebenswert. Im Wandschrank hingen und lagen lauter lila und schwarzer Klamotten herum, sie schien einen Fabel dafür zu haben. Ihr Schreibtisch war unaufgeräumt und voller bemalter Blätter. Sie schien das Malen zu mögen. Nicht nur das, sie schien es sehr gut zu können. Der schwarze Laptop auf dem Schreibtisch reflektierte die Sonnenstrahlen, die durch das Fenster hineinglitzerten.
Genervt stand das blonde Mädchen auf und ließ sich schnell auf ihr Bett, bezogen mit schwarzer Bettwäsche, fallen, verschränkte ihre Arme hinter ihren Kopf, die Decke, die voller Poster war, und den Deckenspiegel betrachtend.
Der Spiegel zeigte nichts anderes als Anna. Blonde Strähnen hingen ihr ins Gesicht, ihr Pferdeschwanz hinter dem Kopf hervorschauend. Genervt pustete sich Anna Strähnen aus dem Gesicht. Sie schaute tief in ihre haselnussbraunen Augen, wanderte dann mit dem Blick weiter runter, auf ihren schwarzen, dünnen Schal und ihr lila Oberteil, welches an den Ärmeln leicht zerrissen war.
Was machte ein Mädchen wie Anna an einem Freitag Nachmittag bei sich zu Hause?
Langsam raffte sie sich wieder auf, stützte sich vom Bett ab und überschritt erneut den hellen Laminatboden, hin zum elfenbeinernen Schreibtisch.
Plötzlich ging die Tür auf.
Anna drehte sich ruckartig um, so schnell, dass sich ihr Zopf löste, und ihre Haare durch ihr Gesicht flogen.
„Ach Mama!“, zum ersten Mal hörte man Annas helle Stimme.
Erschrocken stützte Anna sich im Stand von ihrem roten Schreibtischstuhl ab, sich an die Brust fassend, das Herz rasen fühlend.
„Tut mir Leid“, antwortete die ältere Frau mit dunkelblonden Haaren in einem zickigen Tonfall. Leichte Falten zierten ihr Gesicht, sie trug einen grünen Strickpulli.
Wie Anna dieser Strickpulli nur immer wieder aufregte.
„Ich wollte nur sagen, dass dein Vater da ist und -“, die alte Frau holte einmal tief Luft, „Dein Hausarrest ist aufgehoben.“, es wirkte, als wollte sich die Frau bei dem Aussprechen dieser Wörter übergeben.
Annas Gesichtszüge hoben sich, ob es wegen ihrem Vater oder des fehlenden Hausarrests war. Schnell rannte das aufgeregte Mädchen an ihrer Mutter vorbei, sie fast umstoßend. Das Glitzern der Abendsonne, welche durch die Fenster des modern eingerichteten Hauses eindrangen, reflektierte sich in Annas leuchtenden Augen.
Die Treppe herunter durch das große Wohnzimmer rennend und sich ihre schwarze Jacke schnappend verließ sie das einigermaßen große Haus und sprang direkt auf die Holzterrasse im Hintergarten, welche einem das Gefühl gab, direkt einzubrechen. Einmal tief Luft holend schritt Anna voran, an den vielen Laubbäumen vorbei, welche braun und gelb in dieser Herbstzeit leuchteten. Der Wind war stark und fegte an Anna vorbei, während sie die Fußgängerzone entlangwanderte, wirbelte ihre Haare und die am Rand liegenden Blätter auf, welche sogleich begannen zu tanzen.
Je weiter Anna lief, desto dunkler wurde es um sie herum. Fast schon konstant zu ihren Schritten, tauchte die Sonne immer weiter unter, verschwindend hinter dem Horizont. Neben ihr immer wieder Blätter abfallend, hauchte der Wind immer weiter auf ihrem Weg mit. Ihre Jacke flatterte. Es war gar nicht kalt, im Gegenteil, Anna genoss die Wärme, die eigentlich für den Spätsommer typisch war.
An jugendlichen Paaren oder finster aussehenden Gestalten vorbei gehend, musterte Anna die vielen Häuser der Innenstadt, die Cafés, Restaurants, Diskotheken, den Stadtpark und das Kino. Schließlich, als Anna stehen blieb, war sie in kompletter Finsternis gehüllt. Entschlossen ging sie auf ein Haus, geschmückt mit wunderschönen Blumen im Vorgarten, zu, drückte die Klinke der Glastür runter und wurde beim Betreten des Laminats von einer Wärmewelle umhüllt.
Sofort schoss ihr Musik in die Ohren. Nur mit Mühe konnte sich Anna durch die Leute, die in der Eingangshalle des Hauses standen, drängen, um einen der Tische, der in der hinteren Ecke des Raumes stand, zu erreichen. Sie warf ihre schwarze Jacke um den Stuhl und schaute sich in dem hellen Raum um. Bis auf die weißen Tische neben ihr konnte sie nicht viel erkenne, weil lauter junger Leute herumstanden und sich, manchmal mit einem Getränk, unterhielten. Anna verstand nicht, warum die alle in der Eingangshalle warteten. Die braunen Tapeten betrachtend stand Anna auf, band ihre Haare zurück und drängte sich erneut durch die Menge. Langsam erkannte sie eine Treppe, die nach unten führte und die Musik, die in ihr Ohr drang, wurde immer lauter. Schnell schritt sie die schwarzen Stufen der Treppe hinab, sich die Poster an der Wand betrachtend und fliehend vor der Menge, die im Eingang stand. Durch eine Glaswand erkannte sie schon einen abgedunkelten Raum, mit leuchtenden und blinkenden, grünen, blauen und pinken Lichtern. Sie schritt langsam die letzten Stufen hinab, sich an der Wand festhaltend und kaum aufrecht gehen könnend mit der lauten Musik in ihren Ohren. Sie öffnete die Glastür und schaute sich um. Noch nur wenige Paare standen auf der Tanzfläche, Walzer tanzend, zu einem modernen Lied natürlich. Anna liebte Walzer. Sie liebte allgemein Standard. Das Mädchen mochte es nicht, wenn Standardtanz unterbewertet wurde, denn es machte tausend Mal so viel Spaß als zu improvisieren und die verkrampfte Vorstellung, nur zu Volksliedern tanzen zu können, empörten Anna noch mehr. Besonders Swing konnte man zu jedem angesagten Lied tanzen.
Lachend schaute sie sich im kleineren Raum um, gegenüber von ihr die große Spiegelwand. Links und rechts von der Tanzfläche gereiht standen weiße Tische, an denen mehr Leute saßen, als auf der Tanzfläche waren. Mädchen, Jungen, mit ihrem Nachbarn flüsternd.
„Anna!“, Anna zuckte erneut zusammen und drehte sich in die Richtung, aus der der Ruf kam. Erleichtert musterte sie Jenny, ihre beste Freundin. Sie hatte lange, braune Haare, die ihr bis zum Rücken reichten, mit blonden Strähnen übersät. Sie trug einen schwarzen Minirock, einen schwarzen Wollpullover, darüber eine grüne Hemd-Weste.
„Jenny!“, schnell trat Anna vor und umarmte ihre beste Freundin.
Mit einem leichten Kopfzucken zeigte Jenny in die Richtung eines Tisches, in der hintersten Ecke des Raumes. Anna folgte ihrer Freundin, welche auf Stöckelschuhen über die Tanzfläche schritt und die beiden Mädchen setzten sich, im blauen Licht umhüllt, an den Tisch und den jungen Paaren beim Walzer tanzen zusehend.
„Wenn ich doch nur einen Freund hätte“, schwärmte Anna ihre kichernde Freundin an.
Langsam spielte der DJ ein neues Lied an.
Jenny schreite auf, doch die Musik war so laut, dass kaum einer den Schrei hörte.
Ohne groß etwas realisiert zu haben, wurde Anna auf die Tanzfläche gezogen, von einem Jungen. Anna bemerkte ein rotes Zeichen auf seiner Hand. Was konnte das sein? Dann musterte Anna den Jungen genauer. Er hatte braune Haare, zur Seite gestylt, ein grünes aufgekrempeltes Hemd über ein schwarzes T-Shirt an.
„Was?“, fragte Anna doch der Junge fing sogleich an damit, Swing zu tanzen, und ohne weitere Worte zu verlieren, ließ Anna sich zu der wunderschönen Musik führen, geblendet von den leuchtenden Scheinwerfern, mitten auf der Tanzfläche.
Doch sie spürte eine Verbindung. Irgendwas war mit dem Jungen, und das rote Zeichen auf seinem Arm ging ihr nicht mehr aus dem Kopf.


Geändert von AnnaVoir (02.11.2010 um 19:47 Uhr)
  #2  
Alt 04.11.2010, 15:44
Benutzerbild von Reisen
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Rabbit of Happiness
 
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Hayho(^-^)
Zunächst mal BÄÄM! Deine Story fängt gut an. Dieses Spiel mit dem Licht, das Anziehen, endlich mal jemand der Swing zu schätzen weiß... Ach, traumhaft!
So, da ich deine Story ja schon kenne, zumindest in Ansätzen, hoffe ich, dass du deine Leistung von letztem Male wieder aufrufen kannst^^

Hoch erfreut über das Remake
Reisen U. Inaba
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  #3  
Alt 05.12.2010, 12:33
Benutzerbild von Psiana55
Psiana55 Psiana55 ist offline
Altair
 
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Wow echt super beschrieben =D gefällt mir bis jz
benachritige mich wenn ein neues kap draußen is
bis jz kamen ja noch keine pokemon vor, wer weiß vl kommen die noch ^^

LG Psi
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  #4  
Alt 05.12.2010, 14:11
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Sooo ... Bin ich auch mal dazugekommen, dein Kapitel zu bewerten. Ich habs vergessen aber wieder dran gedacht, als ich gesehen habe, dass du mein Kapitel kommentiert hast. ^^

Gut wo fange ich an?
Beschreibungen:
- Die Beschreibungen sind der Punkt, bei dem du deutlich am meisten gepunktet hast. Du beschreibst sinnvoll, schön und auch nicht langweilig. Wie du siehst versuche ich immer wieder mich an dir zu orientieren, weil ich auch gerne so gut beschreiben würde wie du.

Inhalt:
- Zu dem Inhalt kann ich noch nicht so viel sagen, da es sich ja bis jetzt erst um ein Kapitel handelt. Aber ich kann sagen, dass mir vor allem der Anfang und der Schluss gut gefiel. Am Anfang hast du Anna sehr toll gezeigt. Ich kann mir sie so wie der typische 15-jährige Teenager vorstellen und ich kann sie sozusagen auch vor meinem inneren Auge sehen. ^^ (Wie poetisch xD)
Der Schluss war auch schön, weil du in der Disco das Aufeinandertreffen der Freundin, unter anderem auch Jenny toll beschrieben hast. Dann kam der Junge mit dem Zeichen auf dem Arm. Das fand ich auch recht gut.
Was mir nicht so gefallen hat, war der Mittelteil. Ich fand ihn etwas ... zäh. Verstehe mich jetzt nicht falsch, aber ich fand er war nicht so spannend gehalten wie der Rest und vielleicht auch etwas lange für dass Anna aus dem Haus ging und zur Disco läuft...
Aber sonst fand ich das Kapitel recht spannend und auch halt mysteriös...


Also insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Kapitel.
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Besucht doch meine Fanstories.
Auf nach Kanto!
Begleitet Florian und Tarja auf seiner Reise durch die weite Welt der Pokémon.

Die letzte Hoffnung
Wenn eine Prophezeiung in Erfüllung gehen soll...
  #5  
Alt 05.12.2010, 16:37
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ShayminFan ShayminFan ist offline
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Jetzt kommt dann mal mein Kommentar:

Eine außergewöhnliche Schreibweise, wie ich finde. Man kommt sich vor, wie in einem Theater, oder als ob man ein Theaterstück liest, da du es so beschrieben hast, als ob man Zuschauer ist.
"„Ach Mama!“, zum ersten Mal hörte man Annas helle Stimme."
Finde ich persönlich eine äusserst interessante Art, das Geschehen wiederzugeben, jedoch trifft es nicht ganz meinen Geschmack, da ich es lieber habe, dem Protagonisten persönlicher gegenüberzustehen. (Ich-Form oder Persönliche Er-Sie-Form) Die Erzählweise, als sei man ein allwissender Zuschauer mag ich nicht, aber ich werde deine Geschichte trotzdem weiterverfolgen, da mir das Geschehene sehr gefällt und ich mich (komischerweise) mit Anna trotzdem verbunden zu fühlen -- liegt wahrscheinlich daran, dass du über dich selber schreibst? Oder doch daran, dass ich auch ein Teenager bin? Ich weiss es nicht ...

Zum Inhalt: Ein wenig langatmig, aber dennoch interessant, was du uns später versprichst:
"Diese FF enthält ab einem bestimmten Kapitel Anwendung von Gewalt, Blut, Verletzungen und alles was mit einerm realen Kampf zu tun hat." -> hört sich jedenfalls schon Mal recht episch an

Also ich hoffe, dass du weiterschreibst, bin ein Fan deiner Story(s) =D

Ganz liebe Grüsse,
ShayminFan
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ShayminFan * Mai 2009 † Mai 2011

Zwei wunderschöne Jahre auf Filb... Doch die letzten fünf Monate waren die schönsten.
Danke... für alles.

♥ Nyu ♥ Annatar ♥ sengofan ♥ DarkMamutel ♥ Hikaru ♥ Psiana55 ♥ Nyanko ♥ ShadowArcanine ♥ zuling ♥ HoLy ♥ Und der Rest ♥
Ich werde euch nie vergessen. Ihr seid mir ans Herz gewachsen, ihr seid ein Teil ShayminFans... 4 ever.

Ich bitte alle, meinen Entschluss zu akzeptieren und keinen weiteren Kontakt zu mir zu suchen. Danke.
  #6  
Alt 06.12.2010, 14:10
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Zitat:
Zitat von Reisen
Hayho(^-^)
Zunächst mal BÄÄM! Deine Story fängt gut an. Dieses Spiel mit dem Licht, das Anziehen, endlich mal jemand der Swing zu schätzen weiß... Ach, traumhaft!
So, da ich deine Story ja schon kenne, zumindest in Ansätzen, hoffe ich, dass du deine Leistung von letztem Male wieder aufrufen kannst^^

Hoch erfreut über das Remake
Reisen U. Inaba
Vielen Dank für deinen Kommentar Schön, dass du meine Beschreibungen magst xD Ich versuche damit die langweilige Sotry auszubesser :P xD.
Ich hoffe du freust dich über das nächste Kapitel

Zitat:
Zitat von Psiana55
Wow echt super beschrieben =D gefällt mir bis jz
benachritige mich wenn ein neues kap draußen is
bis jz kamen ja noch keine pokemon vor, wer weiß vl kommen die noch ^^

LG Psi
Auch dir danke ich für deinen Kommentar. Natürlich kommen noch Pokémon drin vor sonst dürfte ich die FF hier ja garnicht posten

Zitat:
Zitat von Flollo6
Sooo ... Bin ich auch mal dazugekommen, dein Kapitel zu bewerten. Ich habs vergessen aber wieder dran gedacht, als ich gesehen habe, dass du mein Kapitel kommentiert hast. ^^

Gut wo fange ich an?
Beschreibungen:
- Die Beschreibungen sind der Punkt, bei dem du deutlich am meisten gepunktet hast. Du beschreibst sinnvoll, schön und auch nicht langweilig. Wie du siehst versuche ich immer wieder mich an dir zu orientieren, weil ich auch gerne so gut beschreiben würde wie du.

Inhalt:
- Zu dem Inhalt kann ich noch nicht so viel sagen, da es sich ja bis jetzt erst um ein Kapitel handelt. Aber ich kann sagen, dass mir vor allem der Anfang und der Schluss gut gefiel. Am Anfang hast du Anna sehr toll gezeigt. Ich kann mir sie so wie der typische 15-jährige Teenager vorstellen und ich kann sie sozusagen auch vor meinem inneren Auge sehen. ^^ (Wie poetisch xD)
Der Schluss war auch schön, weil du in der Disco das Aufeinandertreffen der Freundin, unter anderem auch Jenny toll beschrieben hast. Dann kam der Junge mit dem Zeichen auf dem Arm. Das fand ich auch recht gut.
Was mir nicht so gefallen hat, war der Mittelteil. Ich fand ihn etwas ... zäh. Verstehe mich jetzt nicht falsch, aber ich fand er war nicht so spannend gehalten wie der Rest und vielleicht auch etwas lange für dass Anna aus dem Haus ging und zur Disco läuft...
Aber sonst fand ich das Kapitel recht spannend und auch halt mysteriös...


Also insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Kapitel.
Vielen Dank für diesen äußerst ausführlichen Kommentar Ja, der Mittelteil stört mich auch, aber was will man machen xD.

Zitat:
Zitat von Shayminfan
Jetzt kommt dann mal mein Kommentar:

Eine außergewöhnliche Schreibweise, wie ich finde. Man kommt sich vor, wie in einem Theater, oder als ob man ein Theaterstück liest, da du es so beschrieben hast, als ob man Zuschauer ist.
"„Ach Mama!“, zum ersten Mal hörte man Annas helle Stimme."
Finde ich persönlich eine äusserst interessante Art, das Geschehen wiederzugeben, jedoch trifft es nicht ganz meinen Geschmack, da ich es lieber habe, dem Protagonisten persönlicher gegenüberzustehen. (Ich-Form oder Persönliche Er-Sie-Form) Die Erzählweise, als sei man ein allwissender Zuschauer mag ich nicht, aber ich werde deine Geschichte trotzdem weiterverfolgen, da mir das Geschehene sehr gefällt und ich mich (komischerweise) mit Anna trotzdem verbunden zu fühlen -- liegt wahrscheinlich daran, dass du über dich selber schreibst? Oder doch daran, dass ich auch ein Teenager bin? Ich weiss es nicht ...

Zum Inhalt: Ein wenig langatmig, aber dennoch interessant, was du uns später versprichst:
"Diese FF enthält ab einem bestimmten Kapitel Anwendung von Gewalt, Blut, Verletzungen und alles was mit einerm realen Kampf zu tun hat." -> hört sich jedenfalls schon Mal recht episch an

Also ich hoffe, dass du weiterschreibst, bin ein Fan deiner Story(s) =D

Ganz liebe Grüsse,
ShayminFan
Auch dir danke ich für deinen ausführlichen Kommentar. Die Erzählform wollte idch eigentlich vermeiden... aber wenns gerade so klingt ist auch egal xD. Und ja, aber erst ab kapitel 10 oder später (weiß nicht mehr genau welches) wird es nicht jugendfrei

So, und jetzt kommt mein neues Kapitel



Kapitel 2: Finstere Nächte

Es war schwer, sich nichts anmerken zu lassen. Die Eleganz, mit der der Junge Anna führte, beeindruckte sie. Anna wusste, nicht wo sie gerade lag – zwischen verwirrt und geschockt oder fröhlich beziehungsweise glücklich.
Schließlich entschloss sich Anna, in den tiefen blauen Augen des Jungen verloren, nur noch zu lächeln und zu genießen. Sie wollte, dass das Lied nie mehr endete. Ihr Zopf löste sich, ohne dass Anna bemerkte, die ihre Haare beim Tanzen durch die Luft wirbelten, glänzend die Lichter des Raumes reflektierend.
Plötzlich ließ der Junge los, Anna fiel nach hinten um, auf ihren Po, auf dem kalten Boden.
Die beiden hatten plötzlich die ganze Aufmerksamkeit des Raumes, sogar die Musik ging aus.
Verwirrt und empört, sowie rot wie ein Apfel im Gesicht, schaute Anna zu dem Jungen. Er hielt eine braun-graue Scheibe in seiner Hand.
War das ein Handy?
Empört rappelte Anna sich auf, pustete Strähnen aus ihrem Gesicht.
„Es – es tut mir Leid“, stotterte der Junge und verließ ganz schnell, in schnellen, laut hallenden Schritten, den Raum und knallte die Glastür hinter sich zu.
Anna ließ ihren Kopf hängen, schaute auf den abgenutzten Laminatboden. Langsam schritt sie auf Jenny zu, verfolgt von den verwirrten Blicken der Tänzer.
Jenny nickte ihr zu, als hätte sie gewusst, was Anna dachte, und schritt in ihren Stöckelschuhen, die lautes Pochen abgaben, hinter Anna her, die immer noch mit gesenktem Kopf, den nun erhellten Raum verließ.
„Was sollte das von dem Jungen? Er hat mich total blamiert.“, wütend striegelte Anna ihre Haare, so oft und so stark, dass sie nach kurzer Zeit den Kamm voller Haare hatte. Die schwarzen Stufen der Treppe heraufschreitend entgegnete Jenny, welche nicht wusste, welches Gesicht sie auflegen sollte:
„Du hast dich doch nicht blamiert. Der Junge hat sich blamiert.“, und sie legte fürsorglich ihre Hand auf Annas Rücken.
Sie beugte sich runter, um in Annas Gesicht sehen zu können, doch diese drehte den Kopf, wie ein kleines Kind, welches seiner Mutter die Wunde in seinem Gesicht nicht zeigen wollte.
Vom Geländer aus wurden die beiden bereits von den ersten Blicken der Leute, die immer noch in der Eingangshalle standen, verfolgt, wenn sie nun auch leerer war.
Nur verschwommen, durch die Tränen durch, konnte Anna den Raum erkennen, wie sie ihn kannte. Die braunen Wände und die riesige Tür, neben der Treppe, die zu dem großen Tanzsaal führte, die kleine Bar, an der sie Jenny das erste Mal, nach ihrer ersten Tanzstunde traf und die weißen Tische in der Ecke des Raumes, nett dekoriert mit Deckchen und Blumen. Die anderen Leute wütend musternd führte Jenny Anna schnell zu dem weißen Tisch, zog ihre Jacke vom Stuhl und führte sie dann zu der Glastür, durch der die Strahlen der Straßenlaternen drangen. Sie warf die Jacke liebevoll um ihre Freundin und führte sie dann aus dem Gebäude heraus.
„Soll ich dich nach Hause begleiten?“, fragte Jenny leise, umhüllt von dem Schleier, den eine Straßenlaterne abgab. Nur ab und an kam ein Radfahrer oder ein Auto vorbei, es musste schon spät geworden sein.
Ihr Gesicht von ihren Händen versteckt nickte Anna kurz, nahm ihre Hände runter.
Jenny schaute entsetzt in die roten Augen ihrer Freundin, griff nach einem Taschentuch und putzte fürsorglich und ganz leicht die Tränen von ihrer Wange.
„Ist doch nichts passiert“, tröstete das braunhaarige Mädchen ihre verstörte Freundin und die beiden schritten langsam den Bürgersteig entlang, der nach dem windigen Tag voller Blätter war, welche den Schall von Jennys Schuhen dämpften.
Es war sehr dunkel, schon fast unheimlich, so schwarz war es, nicht einmal das Licht der Straßenlaternen konnte sich komplett durch die Dunkelheit bahnen.
Immer wieder hörte man Eulen gurren.
„Das wirkt ganz schön unheimlich.“, immer noch Annas Jacke auf ihren Rücken haltend schaute sich die treue Freundin in der Finsternis um. Es wirkte glatt, durch den starken Wind natürlich, so, als ob die Bäume nach den beiden, jetzt ganz kleinen, Mädchen greifen wollten. Jeder Schritt fühlte sich an, als ob jemand den beiden Mädchen auflauern wolle. Das immer wiederkehrende Knacken unter Jennys Füßen ließ die beiden Mädchen allzu häufig aufschrecken.
Erleichtert stöhnte Jenny auf, als sie in einer Einfahrt den schwarz lackierten Ferrari, welcher im Mondschein glänzte, von Annas Vater erkannte und Anna gleich zu ihrer Hintertür führte, über die knackende Holzterrasse im Hintergarten.
„Ich schaffe den Weg nach Hause auch allein, mach dir keine Sorgen.“, Jenny schlug Anna auf die Schulter, zwinkerte und verschwand in der weiten Dunkelheit.
Wortlos öffnete Anna die Tür, betrat ihre Küche, welche in der Dunkelheit leer und gruselig wirkte. Schnell rannte sie durch das große Wohnzimmer, die Wendeltreppe hoch und in ihre geliebtes Zimmer stolpernd. Ohne auch nur ein Licht anzumachen, warf Anna sich auf ihr nun noch schwärzeres Bett, sich ihr Kissen schnappend und es mit ihren Tränen tränkte.
Nicht einmal die Poster, die angereiht nebeneinander an der Decke hingen, erkannte Anna in dieser so dunklen Nacht. Ob Jenny es wohl ohne Probleme nach Hause schaffte? Natürlich, ihr Haus ist ja keine zweihundert Meter von hier.
Während Anna sich langsam beruhigte und auf dem Bett sitzend, gegen die Wand lehnend, mit ihrem Kissen auf dem Schoss, abwesend die Lichtstrahlen, die von den Straßenlaternen, durch das Fenster, in ihr Zimmer scheinend, betrachtete.
Die Müdigkeit triumphierte und Anna wurde durch einen schwarzen Schleier in den Schlaf gezogen.

Geändert von AnnaVoir (06.12.2010 um 14:16 Uhr)
  #7  
Alt 12.12.2010, 17:06
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ShayminFan ShayminFan ist offline
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Vorweg: Ich bin kein guter Kommentierer, dies sind meine ersten Übungen x'D Ich war früher eigentlich immer ein stummer Leser, aber ja ... Seit dem ich eine eigene Geschichte schreibe, weiss ich, wie wichtig dem Autor Kommentare der Leserschaft sind.

Nun zu meinem Kommentar:

Ich mag auf jeden Fall deine Beschreibungen! Du hast so eine elegante Art das Geschehen zu umschreiben! Mir gefallen, auch schon im ersten Kapitel, die Umgebungsbeschreibungen, so konnte ich mich im ersten Kapitel enorm leicht in Anna's Zimmer hineinfühlen und auch Annas Charakter habe ich schnell liebgewonnen.
Dieses Kapitel ist natürlich spannender und auch interessanter als das erste, aber ich finde beide bisher grandios. Ich hoffe, dass Jenny gut zu Hause ankommt, wobei ich glaube, dass dies nicht der Fall sein wird, so explizit hast du es erwähnt.

Freue mich schon auf Kapitel 3 und hoffe, dass du es nicht zu sehr auf die Kommentare abhängig machen wirst.

Liebe Grüsse,
SF
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ShayminFan * Mai 2009 † Mai 2011

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