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Fan-Geschichten Verfasst hier eure eigenen Geschichten zum Thema Pokémon.

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  #1  
Alt 25.12.2010, 00:32
Benutzerbild von flollo6
flollo6 flollo6 ist offline
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Talking Die letzte Hoffnung

Hi zusammen. Es hat zwar gar nichts mit Weihnachten zu tun, doch ich hatte Lust, mich an eine Fantasystory zu setzen und daran zu arbeiten. Vorweg zur Info: Wie es in einer Fantasystory üblich ist, werden Kämpfe vorkommen. Ob Blut vorkommt, kann ich noch nicht hundertprozentig sicher sagen, aber auf jeden Fall werde ich es nur gemächlich beschreiben.
Ja, und nun ohne weitere Worte wünsche ich euch viel Spass beim Lesen und frohe Weichnachten!


Wenn ihr wollt, könnt ihr hier eine Karte zu der Geschichte anschauen (Updates folgen immer wieder):
http://www.imagebanana.com/view/2cll...teHoffnung.png

Die letzte Hoffnung

1. Diebin und Ausreisser


Der Flammenwurf rauschte an ihrem linken Ohr vorbei. Erschrocken spürte sie die Hitze und machte darauf hin einen Schlenker nach rechts. Sie musste hier weg, so schnell sie konnte. Dass sie nur auf ihren Zehenspitzen laufen konnte, machte ihr die Flucht nicht einfacher. Eben traf sie eine Aquaknarre am rechten Bein, sodass sie zu Boden sank. Mühsam stand sie wieder auf und lief weiter. Noch hatte sie einen Vorsprung ihren Verfolgern gegenüber und sie würde nicht aufgeben! So musste sie schon immer durch das Leben kommen und es sollte nicht heute sein, wo sie gefasst werden würde.
Geblendet hob das Pokemon den rechten Arm vor das Gesicht. Sie blickte auf ihre Verfolger zurück und sah, wie ein Blubella seine Arme ausbreitete und die Attacke Sonnentag vollzog. Dem Arm vor dem Gesicht behaltend rannte das elegante Pokemon nun ihrer Rettung, einem Wald, entgegen. Im Wald könnte sie sich viel besser verstecken und zudem würde die Sonne nicht mehr blenden. Doch auch ihre Verfolger bemerkten dies und wollten deshalb das weissgrüne Pokemon zur Strecke bringen.
Die Verfolgte hörte ein Knistern von hinten. Erst im letzten Moment bemerkte sie, dass eine Attacke dahinter stecken könnte und duckte sich. Ein gewaltiger Blitz strömte sofort über ihrem Kopf vorbei. Das elegante, aber auch starke Pokemon spürte eine Wut in sich aufsteigen. Sie wollte keine Diebin sein, doch sollte sie verhungern? Ihr Kopf drehte sich den Verfolgern zu und die eigentlich wunderschönen, rosa Iris ihrer Augen flammten plötzlich in einem gefährlichen Rot auf. Blubella blieb augenblicklich stehen und auch seine eigentlich schwarzen Augen färbten sich rot. Das Pflanzenpokemon sank sofort zusammen. Mehrere der Verfolger scharten sich um das schlafende Pokemon. Dass sie einer ihrer Verfolger mit Hypnose beseitigt hatte, besass ihre gute aber auch ihre schlechte Seite. Das Psychopokemon besass zwar einen Verfolger weniger, dafür hatte sich die Wut der restlichen Angreifer gesteigert. Doch machte eine Person weniger einen Unterschied, wenn noch weitere hundert folgten? Die Verfolger begannen der Diebin erneut nachzueilen und auch die Diebin selbst richtete sich blitzschnell auf und machte sich auf den Weg in Richtung Wald.

Die Augen des Feuerpokemons öffneten sich schlagartig. Es war kein Geräusch mehr zu hören. Leise stieg der Dachs aus dem Bett und schlich sich aus dem Bau hinaus. Seine Eltern schliefen nun endlich. Er hörte das leise Grunzen, seines Vaters, Tornupto. Ohne ein Geräusch zu machen entfernte sich Igelavar von dem Bau seiner Eltern. Seine Mutter, ebenfalls ein Tornupto, besass ein extrem gutes Gehör und hörte Igelavar Kilometer weit entfernt.
Igelavar hatte schon immer auf diesen Tag trainiert. Seine Eltern waren die Oberhäupter des kleinen Dorfes, in dem sie wohnten. Dementsprechend besassen sie auch den grössten Reichtum. Igelavar hasste die ganze Vornehmheit und den Reichtum. Er wollte so sein, wie die anderen und sein Fleisch selber jagen und nicht das ganze von einem Diener mit hausgemachten Nudeln haben. Doch seine Eltern verstanden ihn nicht und deshalb sah er keinen anderen Weg mehr als von zu Hause wegzugehen. Als er beschlossen hatte, dies zu tun, war er noch ein kleines Feurigel, dann hatte er sich geschworen, dass er trainieren würde. Sobald er genug trainiert hätte und bereit wäre, ginge er von seinem alten Bau weg. Gestern war es dann soweit, er hatte sich zu einem Igelavar entwickelt. Er konnte es immer noch nicht fassen und genoss die neue Kraft, die in ihm steckte. Er hatte noch nie zuvor so etwas gespürt. Es bestand auf einer Seite eine Wärme auf der anderen Seite eine unglaubliche Stärke. Die Evolution war das bisher schönste Gefühl, das er je in seinem Leben verspürt hatte.
Nun würde sich zeigen, ob er alleine in der Wildnis überleben konnte. Er schlich in Richtung Osten davon, denn als erstes Ziel besass er ein weiteres Dorf, das nur wenige Tagesmärsche entfernt war. Igelavar war plötzlich froh, dass er im Inneren aus Feuer bestand, denn die Luft hier draussen, war saumässig kalt. Ihm fröstelte und er ging, um seine Glieder etwas aufzuwärmen, etwas schneller davon.
Schon nur wenige Minuten später befand er sich in der Wildnis. Er fühlte sich plötzlich unsicher und hatte Angst. Hatte er das Richtige getan, in dem er von zu Hause weggegangen war?
Igelavar schaute sich um, die Umgebung sah aus wie in einer Wüste. Nichts war mehr so grün, wie es einst mal war. Es standen nur noch vereinzelt Bäume, deren Blätter nicht mehr an den Ästen hingen. Dabei war es doch mitten im Juli. Doch das Feuerpokemon hatte schon davon gehört, er wusste, dass nichts, was in dieser Welt so friedvoll schien, auch so war. Jedes einzelne Pokemon, dabei auch seine wohlhabenden Eltern hatten Angst. Angst, dass sie oder auch ihre Kinder eines Morgens plötzlich tot aufgefunden werden. Es bestand zwar noch kein Krieg, doch beide Seiten rüsteten zu einem auf. Eine Seite wollte den Planeten erobern, die andere wollte ihn verteidigen und allen die Möglichkeit, Freiheit zu geben, anbieten. Das Schlimmste war, Igelavar wusste nicht, auf welcher Seite seine Eltern standen.
Igelavar schritt weiter durch die kahle Wildnis auf den Weg ins nächste Dorf.

Die grünen Blätter blitzten auf und hielten die Verfolger auf. Das immer noch verfolgte Pokemon verteidigte sich erneut gegen die Angriffe der wütenden Pokemon. Sie sandte soeben eine Zauberblattattacke nach hinten. Sie hatte nun endlich den Wald erreicht und schlüpfte durch die Bäume. Nur noch ganz wenige der Bäume besassen Blätter.
Die Diebin spürte bereits ihre Beine nicht mehr, der Schmerz an ihren Füssen konnte sie gar nicht beschreiben. Doch sie musste weiter rennen, sie musste. Das Pyschopokemon spürte, wie ihr schnell eine Schmerzensträne die Wange runter lief. Sie bekam bald keine Luft mehr. Dann plötzlich spürte sie, wie etwas ihren Rücken traf und fiel zu Boden. Ein weiterer Flammenwurf musste sie getroffen haben. Das Pokemon wollte wieder aufstehen, doch sie fand nicht genügend kraft und blieb besiegt am Boden liegen. Ihre Verfolger hatten sie eingeholt und sie umkreist. Die Ballerina schloss die Augen, sie wusste, dass dies wohl ihr Tod bedeutete. Schon zu oft wurde sie verfolgt, schon zu oft hatte man sie zu Darkrai, in die Welt des Albtraumes, gewünscht und heute war es wohl soweit.
Ein Quaxo stürzte sich nach vorne und fing laut an rufen: „Haben wir dich. Was wollen wir nun aus dir machen? Hat jemand eine Idee?“
Ein älteres Ponita wieherte auf und meinte: „Wir könnten uns gutes Abendessen machen.“
„Stimmt, sie hat es nicht anders verdient“, rief ein weiteres Pokemon.
Das Quaxo, das wohl das Oberhaupt des Dorfes sein muss, rief deshalb aus: „Schön, ich glaube wir sind uns einig.“
Das Froschpokemon öffnete seinen Mund und eine goldenfarbene Kugel entstand zuvor. Es sollte der alles entscheidende Schlag sein. Das Psychopokemon war darauf vorbereitet und wollte nur noch, dass alles so schnell wie möglich vorbei ging. Schliesslich sprang Quaxo in die Luft und begann, seinen Hyperstrahl vom Laibe zu senden.


Hauptcharaktere:
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Die letzte Hoffnung
Wenn eine Prophezeiung in Erfüllung gehen soll...

Geändert von flollo6 (27.02.2011 um 15:45 Uhr)
  #2  
Alt 25.12.2010, 12:42
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Schöne Beschreibungen, man merkt, das du dir Mühe gegeben hast :3 Der Titel ist zwar recht einfach, aber er macht doch etwas neugierig, also eine gute Mischung ^^ Ich habe auch ein paar Fehler gefunden, die jetzt folgen:

Als er entschlossen (hier kommt beschlossen rein ^^) hatte, dies zu tun, war er noch ein kleines Feurigel, dann hatte er sich geschworen, dass er trainieren würde.

Er schlich in Richtung Osten davon, denn als erstes Ziel besass er ein weiteres Dorf, das nur wenige Tagesmärsche entfernt ist (Zeit gewechselt, hier muss war stehen).

Sie kriegte (besser würde hier bekam passen) bald keine Luft mehr.

Es kann natürlich sein, das cih einige noch übersehen habe ^^
Zum Inhalt. Es geht hleich spannend mit einer Flucht los. Anscheinend hat dieses Psycho-Pokémon etwas gestohlen, das die Dorfbewohner wieder haben möchten. Es fragt sich nur, was? Jedenfalls scheint die Diebin schon immer gejagt worden zu sein und hat wohl einen recht starken Willen während ihrer scheinbar harten Lebens entwickelt. Mal sehen, welche Rolle sie noch spielen wird ^^
Ein kleines Igelavar mit reichen Eltern, das von zu Hause wegläuft um seinem Leben zu entfliehen, interessant ^^ Abenteuerlustig oder dumm. Anscheinend hatte er nicht bedacht, das die Welt gefährlich ist. Und so wie es scheint, steht ein Krieg bevor, der über das Schicksal der Welt entscheidet. Ich vermute ja, das Igelavar die Welt schützen möchte und sich wohl einer beiden Seiten irgendwann anschließen wird. Mal sehen, was der Kleine noch so alles erleben wird ^^
Tja, sieht so aus, als wäre die Diebin geschnappt worden :/ Ich hoffe doch sehr, das ihr noch jemand zu Hilfe kommt, sonst wäre das ein schmerzhafter Tod. Jedenfalls ist das ein ganz schöner Cliffhänger.
Bin gespannt auf das nächste Kapitel ^^
LG Hinata x3

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  #3  
Alt 25.12.2010, 22:33
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Zitat:
Zitat von Hinata3569 Beitrag anzeigen
Schöne Beschreibungen, man merkt, das du dir Mühe gegeben hast :3 Der Titel ist zwar recht einfach, aber er macht doch etwas neugierig, also eine gute Mischung ^^ Ich habe auch ein paar Fehler gefunden, die jetzt folgen:

Als er entschlossen (hier kommt beschlossen rein ^^) hatte, dies zu tun, war er noch ein kleines Feurigel, dann hatte er sich geschworen, dass er trainieren würde.

Er schlich in Richtung Osten davon, denn als erstes Ziel besass er ein weiteres Dorf, das nur wenige Tagesmärsche entfernt ist (Zeit gewechselt, hier muss war stehen).

Sie kriegte (besser würde hier bekam passen) bald keine Luft mehr.

Es kann natürlich sein, das cih einige noch übersehen habe ^^
Zum Inhalt. Es geht hleich spannend mit einer Flucht los. Anscheinend hat dieses Psycho-Pokémon etwas gestohlen, das die Dorfbewohner wieder haben möchten. Es fragt sich nur, was? Jedenfalls scheint die Diebin schon immer gejagt worden zu sein und hat wohl einen recht starken Willen während ihrer scheinbar harten Lebens entwickelt. Mal sehen, welche Rolle sie noch spielen wird ^^
Ein kleines Igelavar mit reichen Eltern, das von zu Hause wegläuft um seinem Leben zu entfliehen, interessant ^^ Abenteuerlustig oder dumm. Anscheinend hatte er nicht bedacht, das die Welt gefährlich ist. Und so wie es scheint, steht ein Krieg bevor, der über das Schicksal der Welt entscheidet. Ich vermute ja, das Igelavar die Welt schützen möchte und sich wohl einer beiden Seiten irgendwann anschließen wird. Mal sehen, was der Kleine noch so alles erleben wird ^^
Tja, sieht so aus, als wäre die Diebin geschnappt worden :/ Ich hoffe doch sehr, das ihr noch jemand zu Hilfe kommt, sonst wäre das ein schmerzhafter Tod. Jedenfalls ist das ein ganz schöner Cliffhänger.
Bin gespannt auf das nächste Kapitel ^^
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Also mal vielen Dank für das Lob zu Anfang. Na ja, ich bin noch nicht ganz zufrieden mit einem Titel, aber ich lasse mir was einfallen. ^^
Na ja, die Fehler könnten auf meine Schweizer Herkunft schliessen, da man so in der Schweiz redet. ^^' Aber ich habe sie korrigiert. ^^
Die Diebin. Ich hoffe man versteht, dass ich das Pokemon noch nicht bekannt geben wollte, ich kann nur so viel sagen, ich liebe das Pokemon. <3 ^^ Na ja, das was sie gestohlen hatte, ist "nichts" Grosses, sondern halt Nahrung zum Überleben. So musste sie schon immer durchs Leben kommen. Sie ist auf jeden Fall willensstark und eine Kämpfernatur...
Ich wollte es etwas anders darstellen. Das Igelavar sollte sich eher nicht mit seinen Eltern verstehen und deshalb weglaufen wollen. Aber das werde ich in einem Kapitel noch näher einbringen... ^^ Aber das erst viel später. xD
Tja, die arme Diebin. ^^
Ich freue mich schon (hoffentlich) auf deinen nächsten Kommentar. ^^
Flollo6
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Die letzte Hoffnung
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  #4  
Alt 26.12.2010, 02:45
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Ferien, fast alle im Urlaub, Langeweile :/
Also hab ich ne neue Fan-Story gesucht und das ist diese

Fängt zimlich spannend an.
Ich hab mir gedaht, das es nur was zu Essen ist das sie geklaut hat, alerdings würd ich es nicht in der Geschichte so unkenntlich machen, wenn es etwas nicht sehr wertvolles ist. Egol, es geht ja darum das sie stehlen muss um zu überleben. Das gleich ein koplettes Dorf in Aufruhr ist wegen etwas zu Essen ist aber etwas ungewöhnlich, oder? Obwohl...bei einem kleinen Autounfall sind ja auch alle da und sichern sich Unterhaltung...
Aber ist ja nur Nebensache, mach einfach weiter, wie du es vor hast
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Schaut sie euch an. =D
  #5  
Alt 26.12.2010, 12:36
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Nun ich muss sagen das dieses erste Kapitel schon sehr spannend ist!
Rechtschreibfehler hab ich auf den ersten Blick auch keine gesehen.

Sieht wohl so aus als müsste das Dorf a) sehr hungrig sein
oder b) unglaublich sauer um die Diebin so stark zu verfolgen. Nun ja ich würde mir auch nicht gerne mein Mittagessen wegschnappen lassen.
Aber das sie das Pokémon, glaub zu wissen welches es ist, dann essen wollen o.o
Ist doch schon ziemlich hart als Strafe.
Nun Kannibalismus kommt in den besten Familien vor...

Das Igelaver würde ich in erster Linie als sehr mutig einstufen. Einfach von zu Hause wegrennen...ohne Lunchpaket...
Und dann gibt es da noch einen Halbkrieg. Scheint spannend zu werden!

LG, Perle
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  #6  
Alt 27.12.2010, 09:46
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Zitat:
Zitat von metroid-killer Beitrag anzeigen
Ferien, fast alle im Urlaub, Langeweile :/
Also hab ich ne neue Fan-Story gesucht und das ist diese

Fängt zimlich spannend an.
Ich hab mir gedaht, das es nur was zu Essen ist das sie geklaut hat, alerdings würd ich es nicht in der Geschichte so unkenntlich machen, wenn es etwas nicht sehr wertvolles ist. Egol, es geht ja darum das sie stehlen muss um zu überleben. Das gleich ein koplettes Dorf in Aufruhr ist wegen etwas zu Essen ist aber etwas ungewöhnlich, oder? Obwohl...bei einem kleinen Autounfall sind ja auch alle da und sichern sich Unterhaltung...
Aber ist ja nur Nebensache, mach einfach weiter, wie du es vor hast
Oh, dann hatte ich ja Glück.
Okay, da hast du Recht, aber es wird im nächsten Kapitel noch vorkommen. ^^ Na ja, du musst dir überlegen, sie ist inzwischen eine bekannte Diebin, vermutlich hat sie dieses Dorf nicht das erste Mal beklaut... da wird man doch schon wütend, oder?
Thx, für das Lob auf jeden Fall. ^^

Zitat:
Zitat von Perle Beitrag anzeigen
Nun ich muss sagen das dieses erste Kapitel schon sehr spannend ist!
Rechtschreibfehler hab ich auf den ersten Blick auch keine gesehen.

Sieht wohl so aus als müsste das Dorf a) sehr hungrig sein
oder b) unglaublich sauer um die Diebin so stark zu verfolgen. Nun ja ich würde mir auch nicht gerne mein Mittagessen wegschnappen lassen.
Aber das sie das Pokémon, glaub zu wissen welches es ist, dann essen wollen o.o
Ist doch schon ziemlich hart als Strafe.
Nun Kannibalismus kommt in den besten Familien vor...

Das Igelaver würde ich in erster Linie als sehr mutig einstufen. Einfach von zu Hause wegrennen...ohne Lunchpaket...
Und dann gibt es da noch einen Halbkrieg. Scheint spannend zu werden!

LG, Perle
Danke für das Lob am Anfang.
Antwort b) trifft zu nach meinen Überlegungen... Klar, ist harte Strafe, wobei unter den Pokemon gibt es ja auch Fleischfresser und die müssen ja wohl andere Pokemon essen oder? ^^
Na ja, ich finde auch, dass es mutig ist, zumal es noch nicht sehr alt ist.

So und schon folgt das zweite Kapitel. Hoffentlich bereitet es euch eben so viel Spass und Spannung wie das erste. ^^


2. Der Runenleser


Das Psychopokemon wartete auf den Schmerz, doch vergebens. Stattdessen hörte sie, wie zwei Attacken aufeinander trafen und danach eine Stimme eines Pokemons erklang, die sie zuvor noch nie gehört hatte.
„Lass Kirlia in Ruhe“, rief diese und das eben genannte Psychopokemon wagte es, ein Auge zu öffnen. Dem Quaxo war anzumerken, dass es sich nicht wohl in seiner Haut fühlte, es wich sogar leicht vor dem grünen Pflanzenpokemon, das sich schützend vor Kirlia gestellt hatte, zurück.
„Es hat unsere Vorräte geklaut“, meinte Quaxo mit zitternder Stimme.
„Ich sagte, du und auch alle anderen sollt Kirlia in Ruhe lassen. Ist das klar oder brauchst du noch mal eine Kugelsaatattacke, damit es verständlich wird?“
Das Reptain öffnete schon seinen Mund, doch Quaxo hob abwehrend die Hände.
„Nicht“, sagte es ängstlich, „du … du bist einer von ihnen zusammen mit ihr, oder?“
Verwirrt runzelte Kirlia die Stirn. Einer von ihnen? Was sollte das bedeuten?
„Nein, bin ich nicht“, antwortete Reptain, „genau so wie Kirlia. Ich würde euer, ähm, sagen wir mal, Spiel nicht unterbrechen, wenn es nicht äusserst wichtig wäre. Ich bitte euch zu gehen.“
„Wir gehen erst, wenn wir Kirlia bekommen“, sagte Quaxo nun schon mit etwas festerer Stimme.
„Es sollte eigentlich keine Bitte sein, sondern ein Befehl. Aber wenn ihr nicht anders wollt, dann muss ich halt wieder eingreifen.“
Die grünen Blätter an Reptains Armen fingen an zu Leuchten und bildeten sich zu einer langen Klinge. Dann rannte er auf Quaxo zu und donnerte ihm die Klinge in den Bauch. Das Pflanzenpokemon war so schnell, dass der Frosch gar keine Chancen hatte auszuweichen. Deshalb flog er mehrere Meter nach hinten und fiel dann gegen den Stamm eines Baumes.
Erstaunt richtete sich Kirlia auf. So viel Kraft hätte sie dem Pflanzenpokemon gar nicht zugetraut.
„Reicht das schon?“, fragte Reptain ernst und Quaxo schaute nervös erst Reptain, dann Kirlia und dann sein Volk an. Bei seinem Volk blinzelte er.
„Jetzt“, rief er dann laut und klatschte zugleich in die Hände.
Jedes umstehende Pokemon sandte eine Attacke auf Reptain und Kirlia. Doch das Pflanzenpokemon reagierte blitzschnell und sprang nach hinten. Dann packte er Kirlia und sprang auf einen Baum hinauf. Jede Attacke traf somit das Leere.
Danach liess Reptain die Ballerina oben auf dem Baum sitzen und sprang wieder zu Boden.
„Ihr habt es nicht anders gewollt“, rief er und senkte seinen Kopf.
Das lange grüne Blatt auf seinem Kopf fing an zu Leuchten, wie es bei der Laubklinge der Fall gewesen war. Dann schossen mehrere tausend leuchtende Blätter in einem Wirbelsturm aus dem Blatt an dem Kopf hinaus und rasten auf die Gegner zu. Viele der Angreifer wurden getroffen und nach hinten geschleudert. Einige blieben auch besiegt liegen.
Danach sprang Reptain in die Luft und drehte sich um seine eigene Achse. Es führte die Attacke Aero-Ass aus und traf mit rasender Geschwindigkeit das Froschpokemon, das nun erneut gegen einen Baum geschlagen wurde und besiegt am Boden liegen blieb.
Kirlia war verblüfft über die Stärke Reptains. Sie hatte noch niemanden so stark kämpfen sehen.
„Ist es jetzt genug?“, fragte Reptain erneut.
Die gegnerischen Pokemon machten verängstigt einen Schritt nach hinten und ergriffen dann, ihr Oberhaupt Quaxo und die anderen besiegten Pokemon greifend, schleunigst die Flucht.

Kirlia, die immer noch auf ihrem Baum sass, blickte sich um. Die kahlen Bäume liessen darauf schliessen, dass Winter oder zumindest Herbst war. Dabei wusste das Psychopokemon ganz sicher, dass es Sommer war. Einige der Bäume waren aufgrund des Kampfes leicht beschädigt, einer war sogar fast umgekippt.
Kirlia spürte plötzlich jemanden neben sich und erblickte Reptain, das sich wieder zu ihr gesetzt hatte. Er packte sie erneut und sprang mit ihr auf den Boden, wo sie sich gegen einen Baumstamm lehnten. Kirlia nahm das vor ein paar Stunden gestohlene Getreide, das ihr, als sie umgefallen war, aus der Hand gerutscht war, wieder zu sich und begann zu essen. Es war ihre erste Mahlzeit seit zwei Tagen. Das Getreide gehörte zu ihrem Lieblingsessen und deshalb schlang sie es fast ohne zu kauen runter. Doch Kirlia fiel plötzlich etwas ein.
Sie blickte das Pflanzenpokemon an und sagte: „Danke, dass du mich gerettet hast, Reptain. Ohne dich wäre ich tot.“
„Keine Ursache“, erwiderte das grüne und rote Pokemon. „Es ist mein Job euch zu beschützen.“
„Euch?“, fragte Kirlia verwirrt. „Und weshalb musst du uns beschützen?“
Sie blickte bei dem uns um sich, als wären andere Pokemon hinter ihr.
„Ich weiss, das mag dir seltsam vorkommen, aber ich darf dir noch nichts darüber erzählen. Es heisst, wenn man nur einem Teil der Betroffenen der Rune Bescheid gibt, kann die Prophezeiung nicht mehr erfüllt werden. Und wenn das passieren würde, dann…“
Kirlia unterbrach den in Panik geratenen Reptain und fragte argwöhnisch: „Was für eine Prophezeiung?“
„Ich bin Runenleser und habe in einer Rune von einer Prophezeiung gelesen. Aber wie gesagt, ich darf dir alleine nichts sagen. Ich muss die anderen informieren gehen und wir treffen uns alle wieder, sagen wir, in sieben Tagen wieder. Komme unter die Brücke des Tellstorflusses. Wir treffen uns dort um Mitternacht. Und bringe niemanden mit. Dann erzähle ich euch fünf von der Prophezeihung.“
„Wir sind fünf. Wer sind denn die anderen?“, fragte Kirlia neugierig, doch Reptain zuckte mit den Schultern.
„Ich weiss es nicht, wegen dem brauche ich auch Zeit, um sie aufzuspüren. Ich muss dich nun alleine lassen und die anderen informieren. Bitte schau, dass du nicht noch einmal geschnappt wirst. Wir brauchen dich lebend, denn das Schicksal der Welt liegt in euren Händen.“
Mit diesen Worten schwang sich Reptain wieder auf einen Baum und rannte in Windeseile davon. Kirlia sass immer noch völlig verwirrt da. Sie fragte sich, was es mit dem Schicksal der Welt zu tun hatte. Was bedrückte denn die Welt? Sie war eine der Wenigen, die noch keine Ahnung hatten, dass ein Krieg vor der Tür stand.
Kirlia fragte sich, ob sie überhaupt zu dieser Brücke gehen sollte, denn sie hatte grosse Mühe, dem Pflanzenpokemon zu glauben. Weshalb sollte sie etwas Besonderes sein? Dann hätte man sie nie wie den letzten Dreck behandelt.
Kirlia stand auf. Sie hatte den letzten Getreidestängel verschlungen und besass noch immer einen knurrenden Magen. Sie streifte deshalb etwas im Wald umher und fand ab und zu Beeren, wie die violette Maron- oder die rote Amrenabeere, die sie dann pflückte und ass.
Schliesslich lief sie zu einer Lichtung, von der man den Mond sah. Dort lehnte sie sich erneut an einen Baumstamm und zog Beine und Arme zusammen und versuchte in der doch recht kühlen Nacht ohne Decke einzuschlafen.


Hauptcharaktere:
  • Kirlia: Hypnose, Zauberblatt
  • Igelavar: ???

Nebencharaktere:
  • Reptain: Kugelsaat, Laubklinge, Blättersturm, Aero-Ass
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Die letzte Hoffnung
Wenn eine Prophezeiung in Erfüllung gehen soll...

Geändert von flollo6 (27.12.2010 um 15:35 Uhr)
  #7  
Alt 27.12.2010, 16:16
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Rettung in allerletzter Minute :3 Kirlia hatte wirklich Glück, das Reptain in dem Moment in der Nähe war. Das hätte wirklich ins Auge gehen können :x Und Reptain ist wirklich stark, macht einfach mal eine Überzahl an Gegnern fertig xD
Ich frage mich wirklich, was das für eine Prophezeiung ist, von der Reptain geredet hat. Er scheint auf jeden Fall seine Aufgabe sehr ernst zu nehmen, was ihm bei mir auf jeden Fall einen Pluspunkt einbringt ^^ Ich vermute mal, das zu diesen vier anderen Pokémon wohl das Igelavar vom Anfang dazugehört x3 Aber das werde ich wohl erst erfahren, wenn alle fünf Pokémon dieser Prophezeiung beisammen sind...
Fehler habe ich im groben Überblick eigentlich keine gefunden, aber es könnten natürlich immer noch welche darin sein ^^ Beschreibungen waren auch wieder gut ^^
Freue mich auf das nächste Kapitel ^^
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  #8  
Alt 27.12.2010, 17:56
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Der Kapf war spannend. Reptain die Übermacht
Alerdings hatte ich in den ersten fünfzehn Zeilen Probleme zu erkennen wer redet. Beim zweiten mal durch lesen hab ich dann aber alles gechekt. Ich binb wohl grad zu verpennt, oder ging's jemadnen genauso?
Meistens überlese ich Fehler, vorallen Rechtschreibfehelr. Aber an zwei Stellen hat ein Komma gefehlt.
Gutes Kapitel, mach witer so
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  #9  
Alt 02.01.2011, 15:40
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Zitat:
Zitat von Hinata3569 Beitrag anzeigen
Rettung in allerletzter Minute :3 Kirlia hatte wirklich Glück, das Reptain in dem Moment in der Nähe war. Das hätte wirklich ins Auge gehen können :x Und Reptain ist wirklich stark, macht einfach mal eine Überzahl an Gegnern fertig xD
Ich frage mich wirklich, was das für eine Prophezeiung ist, von der Reptain geredet hat. Er scheint auf jeden Fall seine Aufgabe sehr ernst zu nehmen, was ihm bei mir auf jeden Fall einen Pluspunkt einbringt ^^ Ich vermute mal, das zu diesen vier anderen Pokémon wohl das Igelavar vom Anfang dazugehört x3 Aber das werde ich wohl erst erfahren, wenn alle fünf Pokémon dieser Prophezeiung beisammen sind...
Fehler habe ich im groben Überblick eigentlich keine gefunden, aber es könnten natürlich immer noch welche darin sein ^^ Beschreibungen waren auch wieder gut ^^
Freue mich auf das nächste Kapitel ^^
LG Hinata x3
Richtig. ^^ Klar, war wirklich Glück.
Das mit der Prophezeiung, wird noch ein Weilchen gehen, sogar ein grosses Weilchen xD, bis sie dran ist. Bis dahin wird noch nicht viel verraten. :D
Das wird in diesem Kapitel aufgelöst mit Igelavar. ^^
Okay, das erfreut mich, danke. ^^
Liebe Grüsse,
Flollo6

Zitat:
Zitat von metroid-killer Beitrag anzeigen
Der Kapf war spannend. Reptain die Übermacht
Alerdings hatte ich in den ersten fünfzehn Zeilen Probleme zu erkennen wer redet. Beim zweiten mal durch lesen hab ich dann aber alles gechekt. Ich binb wohl grad zu verpennt, oder ging's jemadnen genauso?
Meistens überlese ich Fehler, vorallen Rechtschreibfehelr. Aber an zwei Stellen hat ein Komma gefehlt.
Gutes Kapitel, mach witer so
Thx, für das Lob.
Hmm... okay, ich weiss nicht, ich habs selber noch einmal angeschaut und ich habe es begriffen, allerdings bin ich ja auch der Autor. Aber falls es nochmals Klagen geben sollte, werde ich es umschreiben..
Gut, falls du willst, kannst du mir zeigen, wo sie sind, dann kann ich sie verbessern.


So, wieder ein neues Kapitel. Ich bin eigentlich wieder recht zufrieden damit, ich hoffe, ihr selber auch. Das nächste Kapitel wird gleich den Anschluss zu diesem Kapitel bilden, deshalb wundert euch nicht über den etwas abgehackten Schluss. ^^ Viel Spass beim Lesen.
Ach ja, falls es irgendwer nicht begreifen sollte. Das Kapitel spielt nicht am selben Tag wie die Rettung von Kirlia, sondern drei Tage danach. ^^


3. Ewige Rivalen


Erstaunt setzte Igelavar sich mitten auf den Boden des steinigen Weges. Er spürte nicht, wie die Steine in sein Fell drückten. Von einer Prophezeiung sollte die Rede sein? Eben hatte er ein paar Beeren gepflückt und plötzlich stand Reptain hinter ihm. Dieser erzählte ihm, dass er zusammen mit vier anderen Pokemon eine wichtige Aufgabe vollzubringen hatte. Was für eine Aufgabe? Igelavar vermutete, dass es etwas mit dem bevorstehenden Krieg zu tun hatte, doch er war sich nicht sicher.
Er wusste, wo die Brücke des Tellstorflusses lag. Er war, bevor er über die Prophezeiung informiert wurde, sogar in die richtige Richtung gelaufen. Da das Feuerpokemon sowieso nicht wusste, was er ganz alleine in der Freiheit tun sollte, und er ausserdem sehr neugierig war, wollte er sich schon auf den Weg zu der Brücke machen. Er richtete sich auf und machte sich wieder auf den Weg in Richtung Osten, dieses Mal einfach nicht mit dem Ziel, das benachbarte Dorf, sondern den Fluss der gleich daneben floss, zu erreichen.

„Pachi, komme mit. Wir gehen Verstecken spielen.“
Das gefragte Elektropokemon befand sich noch in der Hütte mit seinen Eltern. Er lief schnell zu seiner Mutter und fragte sie, ob er mit seinen Freunden spielen gehen dürfe. Fünf Minuten später befand er sich auf dem Weg zum Spielplatz des Dorfes mit seinen fünf besten Freunden. Darunter zählten unter anderem ein Schiggy, eine Kussilla, eine Fiffyen, ein Frizelbliz und ein Fukano. Freudig erreichten sie ihren Spielort. Er bestand aus einer grossen Grasfläche, die mit kleinen Holzhütten, Bäumen und Sträuchern verziert war. Zudem gab es in der Mitte des Platzes noch eine Holzschaukel und eine Rutschbahn aus dem gleichen Material, die jedoch nicht sehr sicher gebaut war.
„Wer will anfangen mit Suchen?“, fragte Fiffyen.
„Wir machen das ganz einfach. Wer als Letzter die Holzschaukel berührt muss anfangen“, rief Fukano und begann darauf gleich loszusprinten.
Die anderen fünf Pokemon rannten ihm sofort hinterher, doch nun Fiffyen, Frizelbliz und Pachirisu konnten mit dem Feuerpokemon mithalten. Als Letzter kam dann schliesslich Kussilla an. Sie war schon immer die Langsamste der sechs gewesen. Es machte ihr aber nichts aus.
„Ich zähle bis zwanzig!“, rief sie und senkte dann ihren Kopf, um die Hände vor die Augen zu halten. „Eins!“
Augenblicklich suchten sich die anderen Pokemon ein Versteck. Pachirisu achtete sich nicht, wo sich die anderen versteckten, er selber rannte nur auf eine Tanne zu und kletterte sie empor. Es war ein ziemlich sicheres Versteck, dachte er zumindest. Doch leider hatte er nicht gut auf seinen langen Schweif aufgepasst, der nun leicht aus dem Baum herausragte. Somit wurde er leicht von Kussilla gesehen, die soeben angefangen hatte zu suchen.
Erfreut rief sie: „Pachi, ich sehe dich im Baum.“
Dann schlug sie auf die Schaukel und das Elektropokemon war entlarvt. Etwas enttäusch sprang er wieder den Baum hinunter und gesellte sich zu Kussilla. Er schaute ihr zu, wie sie es schaffte, die anderen Pokemon auch zu finden. Schliesslich waren alle wieder um die Schaukel versammelt.
„Pachi ist nun dran. Er wurde als Erster gefunden“, rief Fukano und das Elektropokemon drehte sich sofort um und schloss die Augen.
Wie seine Vorgängerin Kussilla zählte er bis zwanzig und begann dann seine fünf Freunde zu suchen. Auf den ersten Blick war keiner zu sehen. Langsam schlich Pachirisu auf allen Vieren zu einer Holzhütte. Dann blickte er hinter sie, doch niemand war dort. Also ging er weiter und erblickte einen Strauch. Er hörte dahinter etwas rascheln. Siegessicher bemerkte er seinen ersten Fund. Das Elektroeichhörnchen tapste langsam auf den Strauch zu, der jedoch nicht aus Dornen zu bestehen schien, sondern viel mehr aus Blättern. Dann, nur um sich zu vergewissern, welchen seiner Freunde er entdeckt hatte, sprang er hinter den Strauch. Wen er dort sah, war keiner seiner Freunde.
„Du dummes Ding, darf ich nicht einmal in Ruhe die Sonne geniessen?“, fragte das Pokemon Pachirisu.
Pachi seufzte, das hatte ihm gerade noch gefehlt. Noctuh, das Pokemon, das er soeben erschreckt hatte, konnte er nicht leiden, umgekehrt genau so. Er war zwei Jahre älter und der absolute Besserwisser. In letzter Zeit hatte er es auf das Elektropokemon abgesehen und nervte es wann und wo er konnte.
„Es tut mir Leid“, sagte das Elektropokemon zu dem braunen Pokemon.
Noctuh rollte mit den Augen und meinte: „Das hilft mir nun auch nicht mehr weiter. Jetzt kann ich auch nicht mehr einschlafen.“
„Ich sagte doch, dass es mir Leid tut.“
„Na ja, aber was soll man machen, mehr kann man von so einer kleinen Nervensäge wie dir nicht erwarten.“
„Was soll das nun schon wieder heissen? Weshalb bist du immer so gemein?“, fragte Pachirisu. Man sah es ihm nicht an, aber dem kleinen Elektropokemon kamen schon immer viel zu schnell die Tränen hervor, was vielleicht auch noch mit seinem jungen Alter zu tun hatte. Deshalb versteckte er seine Augen vor dem Uhu.
„Ich kann deine Augen trotzdem sehen. Ich sehe schon, dass du heulst“, rief Noctuh grinsend. Keiner der beiden bemerkte, wie Pachirisus Freunde hervortraten und sich wunderten, wo das kleine Elektropokemon steckte.
Als sie dann nach ihm zu rufen begannen, grinste Noctuh und lachte: „Du solltest vielleicht zu den anderen Deppen zurück gehen.“
„Hör auf!“
Die Stimme donnerte über den gesamten Spielplatz hinweg und sowohl Pachirisu, Noctuh als auch die anderen Pokemon schauten erstaunt auf das Pokemon, das den Schrei ausgestossen hatte. Es war ein grünes Pokemon, das an vielen Stellen des Körpers mit Blättern bedeckt war und ziemlich ernst und grimmig auf Noctuh blickte.
„Weshalb sollte ich?“, fragte Noctuh, dessen Gesicht nun jedoch ernst geworden war.
„Weil es einfach fies ist, ein anderes Pokemon zu mobben. Ausserdem werdet ihr in nächster Zeit miteinander leben müssen.“
Die beiden Pokemon schauten sich entsetzt an und riefen dann: „Was?!“
„Doch ihr müsst. Ihr müsst unter die Brücke des Tellstorflusses kommen. Ich werde dann euch und den drei anderen alles erzählen.“
„Weshalb sollten wir?“, fragte Pachirisu misstrauisch.
„Hast du die Welt schon mal ausserhalb dieser Stadt gesehen? Alles ist nur noch braun. Fast keine Pflanze findet mehr ihren Weg aus dem Boden heraus. Das ist kein Zufall. Dunkle Kräfte machen sich bereit euch zu vernichten und die Welt zu erobern. Nur ihr könnt das verhindern.“
„Klar, wir sind ja schliesslich so stark und mächtig, da können wir locker gegen diese „dunklen Kräfte“ gewinnen“, rief Noctuh und lachte vor sich hin.
„Dummkopf“, rief Reptain und schlug dem Uhu ins Gesicht. „Ich hasse das, wenn jemand frech zu mir ist. All das, wie ihr sie besiegen könnt, steht in der Prophezeiung geschrieben und ihr müsst kommen oder es ist eure Schuld, wenn sie nicht erfüllt werden kann. Kommt in vier Tagen zu der Brücke und dann erkläre ich alles genauer. Ich muss das letzte Pokemon nun noch finden. Ich darf die Prophezeiung nämlich nur allen gleichzeitig vorlesen, sonst kann sie nicht erfüllt werden.“
Das Reptain sprang so schnell, wie es gekommen war, wieder weg und hinterliess die Pokemon, die sich nun verwirrt anblickten.

Hauptcharaktere:
  • Kirlia: Hypnose, Zauberblatt
  • Igelavar: ???
  • Pachirisu: ???
  • Noctuh: ???

Nebencharaktere:
  • Reptain: Kugelsaat, Laubklinge, Blättersturm, Aero-Ass
__________________
Besucht doch meine Fanstories.
Auf nach Kanto!
Begleitet Florian und Tarja auf seiner Reise durch die weite Welt der Pokémon.

Die letzte Hoffnung
Wenn eine Prophezeiung in Erfüllung gehen soll...

Geändert von flollo6 (20.01.2011 um 15:32 Uhr)
  #10  
Alt 03.01.2011, 16:46
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So abprupt war der Schluss gar nicht. Ich fand ihn ok. Man erwartet zwar das die beiden sich fragen was sie nun machen oder ob sie sich streiten etc., aber dazischen kann man ruig ein Kapitel-Ende setzen.
Noch mal zum alten Kapitel: Ich war wohl verwirrt weil Raptain erst nach 3 Sätzen erwänht wird und dann sofort im Geschehen ist...ach egal, es ergiebt ja eigentlich Sinn, veräder nichts. Die beiden Kapitel waren ja gut.

: ???
: ???
warum "???" wir wissen doch wer es ist:D
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http://www.filb.de/forum/showthread....506#post243506


Schaut sie euch an. =D
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