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Fan-Geschichten Verfasst hier eure eigenen Geschichten zum Thema Pokémon.

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  #1  
Alt 30.01.2011, 19:45
Benutzerbild von Nyu
Nyu Nyu ist offline
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Ort: in blutiger Rache.~
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Standard Krieger des Schicksal´s

Willkommen zu meiner ersten FF 'Krieger des Schicksal´s'!
Vorab ein 'Dankeschön' an alle, die diese FF lesen. Sie ist meine erste FF, also bedanke ich mich herzlich für Kritik und Lobe, doch nun zur Charakterbeschreibung!

Hauptcharaktere
Hauptcharaktere
Hephaistos

Name: Hephaistos
Namensbedeutung: Gott des Feuer´s und der Schmiedekunst (Griech.)
Pokémonart: Tornupto
Geschlecht: Männlich
Mag: Wärme des Feuer´s
Mag nicht: Krieg, Elend, Leid, Qualen, durch Gewalt erlangte Kontrolle
Stärken: Nahkampf, Offensive
Schwächen: Defensive, Fernkampf


Chronos

Name: Chronos
Namensbedeutung: Gott der Zeit (Griech.)
Pokémonart: Galagladi
Geschlecht: Männlich
Mag: Training, Kampf ohne künstliche Waffen
Mag nicht: Intrigen, betrügerische Pokémon
Stärken: Schnelligkeit, Defensive
Schwächen: Offensive, Fernkampf


Apollon


Name: Apollon
Namensbedeutung: Gott des Lichts, des Frühlings und der sittlichen Reinheit und Mäßigkeit, sowie der Mantik und der Künste
Pokémonart: Arkani
Geschlecht: Männlich
Mag: Den Mond, die Sterne
Mag nicht: Ungerechtigkeit
Stärken: Defensive, Offensive, Nahkampf
Schwächen: Fernkampf



Nebencharaktere
Nebencharaktere
Aphrodite


Name: Aphrodite
Namensbedeutung: Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde
Pokémonart: Guardevoir
Geschlecht: Weiblich
Mag: Den Duft frisch erblühender, roter Rosen, das Sonnenlicht
Mag nicht: Krieg, Kämpfe, Leiden, Qualen, Elend, etc.
Stärken: Gut ausgebildet in der Heilkunst, Fernkampf
Schwächen: Nahkampf, Defensive


Sprites by www.arkeis.com


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1. Kapitel:

Prolog

Zwei Silhouetten störten die nächtliche Ruhe des schlafenden Waldes. Sie schritten in Windeseile auf die einst so prächtige Burg Sternenhauch zu - Nun ist sie nur noch ein
Symbol für Hass, Furcht und elende Qualen. Ungeachtet der Gefahr, die von diesem dunklen und verdorrten Ort ausging, erklimmen die beiden Pokémon in Windeseile die
Burgmauer, leise und still. "Ihr dürft das nicht tun, - " "Schweig! Ich muss es tun!", hallten die rauen Stimmen der schwarzen Gestalten durch die nächtliche Schwärze.
"So haltet doch ein, Herr!", winselte der kleinere der beiden, fiel auf die Knie und schaute seinen Herren flehend an. Dieser gebot ihm mit einem wärmenden Lächeln
und einer Handbewegung sich zu erheben. Der Meister zückte sein mit Gold verziertes Schwert und überreichte es seinem treuen Partner. "Hiermit übergebe
ich Euch mein Lebenswerk, was ich zu Lebzeiten nicht vollenden konnte. Ich weise Euch an: Erfüllt Euer Schicksal!", tat der Krieger feierlich Kund und
sprang, diese Geste als letzten Gedanken fassend, in die Dunkelheit des Burghofes. "Oh Herr..", flüsterte der kleine Schüler und schaute seinem
Herrn und Meister wehleidig nach. Mit einem Male erhellte sich seine Miene. Er nahm das Schwert, was ihm zuvor überreicht wurde, schnitt sich in den
rechten Arm und sprach mit Stolz erfüllter Stimme:"Mit diesem Blut spreche ich den Heiligen Eid, den Ihr, Herr, so schnell, wie ein Vipitis, so stark, wie
ein Despotar, und mit dem gütigen Herzen eines Cresselia, mir auferlegtet! 'Mein Herz ist rein, meine Seele ohne Pein! Mein Verstand ist rein, mein
Gewissen ohne Pein! So gebet mir ein Schwert, um zu verrichten mein Werk! So kämpfe ich um das Schicksal, nicht achtend die elende Qual!'"
Als der Kämpfer des Schicksals dies hörte, erhellte ein letztes gnädiges Lächeln sein von Kriegen und Schlachten geziertes Gesicht, bevor ihn die Dunkelheit verschlang.

Krieg&Hoffnung

Die schwarzen Rauchwolken bedeckten den Himmel und ließen fast keinerlei wärmendes Sonnenlicht zu. Ein großes, schnelles Pokémon huschte zwischen den Bäumen, des nun fast vollkommen verbrannten Waldes, hindurch, auf der nach Schutz vor gierigen Blicken, die so sehr nach seinem Leben trachteten. Die Pranke um den Griff seines alten Schwertes gelegt, lief es immer weiter, nicht achtend der vielen Leichen die auf jedem Fleckchen Erde verteilt lagen. Der große Kämpfer stolperte durch Unachtsamkeit über ein totes Pokémon, was ihn zwang, es sich näher anzuschauen. Ein Rattikarl, so tapferer Kämpfer, grausam zu Boden gefällt, gedachte es und schloss die weit aufgerissenen Augen des toten Freiheitskämpfers. Doch schon sprang der Krieger weiter und suchte hinter Felsen und Gestein Schutz. Ein verlassener Sonnenstrahl suchte seinen Weg durch all das Blut und den Schmerz, der in der Luft lag.
Er streifte das fremde, noch lebende Pokémon - Ein Tornupto, bedacht darauf keines Weges in der Schlacht zu fallen. Das schwarze Fell seines makellosen Rückens glänzte in der derzeitig sehr kalten Sonne. Für einen Moment entglitt sein Bewusstsein und schwelgte in jenen grausamen Erinnerungen, die ihn zu dem machten, was er heute ist - Ein Krieger, auf der Suche nach einem Funken Hoffnung. Er hörte die grellen Schreie, der sterbenden Pokémon und das Winseln seiner Eltern erneut und so lebendig, wie lange nicht mehr. Das Tornupto schnaubte einmal und schüttelte den Kopf. Was geschehen ist, ist geschehen, ich kann nicht den Hauch einer Tat vollbringen, um dies ungeschehen zu machen, hallte es durch seinen schwarz glänzenden Kopf.
So schritt er unbeirrt voran.
Nach ein paar Hundert weiteren Metern des, für die anderen Pokémon, qualvollen Todes, stellte sich dem Tornupto ein Pokémon, elegant, wie Guardevoir, jedoch markanter, in den Weg.
Natürlich zückte das Tornupto sofort sein Schwert und entbrannte seine prächtigen Rücken - und Schulterflammen, bereit für den Kampf um Leben und Tod. "So ziehet Euer Schwert und sterbet ehrenhaft!", brüllte das flammende Wesen dem Galagladi entgegen. Dieses jedoch stand, nach wie vor, abwartend vor ihm. Leicht verwirrt, jedoch siegessicher, rannte der flammende Krieger auf seinen vermeintlichen Feind mit einem Kriegesgebrüll, so laut wie der Donner eines Raikou‘s, zu. Dieser sprach mit ruhiger Stimme:" So schnell, wie ein Vipitis..", und wich dem Schwertstoß mit einem bezaubernden Rückwärtssalto aus. Dies ließ sich das Tornupto nicht gefallen und stürmte erneut auf das grüne Pokémon zu. "So stark, wie ein Despotar..", erschallten des Galagladis Worte und es parierte den Angriff mit seinen von Narben der unzähligen Schlagen gezeichneten Armklingen. So warf das eindeutig überlegende Pokémon das Schwarze zu Boden, entriss ihm sein Schwert und setzte zum Todesstoß an. "Und mit dem Herzen eines Cresselia‘s!", vollendete er seine Ansprache und warf die verrostete, alte Metallklinge von sich.
"Wieso..Habt Ihr mein Leben verschont, werter Herr?", fragte das Tornupto nach einiger Zeit der Stille. "Erhebet Euch, Hephaistos, ehrenhaftes Tornupto!", entgegnete das Galagladi nur und reichte Hephaistos seine Hand. Dieser griff nach ihr, wenn auch mit einiger Verzögerung, stand auf und klopfte sich den Staub von dem samtweichen Fell. "Man nennt mich Chronos, Krieger des Schicksals, Rächer der Gerechten!", sprach das fremde Galagladi, nachdem es die Aufmerksamkeit Hephaistos´ wieder erlangt hatte. "Ich bin hier um Euch, Auserwählter, zu prüfen und Euch zu unserem Herrn zu begleiten.". Ein grelles Licht erschien vor den Beiden und eine zierliche Gestalt trat aus. "Willkommen, Hephaistos! Mein Name lautet Aphrodite, ich teleportiere Euch zu unserem Herrn!", erklang die Wunderschöne Stimme des Guardevoir‘s und ein weiteres Licht erschien. Zögernd stand Hephaistos dem Portal gegenüber. "So tretet ein, Auserwählter!", drängte ihn die Stimme Chronos. Also stieg das Tornupto hinein, gefolgt von Chronos und schlussendlich Aphrodite.
Mit einem Male befand sich der junge Krieger in einem riesigen Thronsaal. Er blickte sich staunend um und betrachtete die verschiedenen, wunderschönen Muster auf dem Fußboden, der Decke und den nahezu unendlich weit entfernt scheinenden Wänden, an denen wiederum kunstvoll gemalte Portraits hingen, die überaus wichtige Pokémon zu zeigen schienen. Bei genauerem Hinsehen erkannte Hephaistos ein Portrait von einem Lucario. Die Schrift, die augenscheinlich den Namen und seine wundervolle Tat auswies, war zu weit entfernt, um sie lesen zu können, jedoch sah es sehr wichtig für das Tornupto aus. Als er nach vorne schaute, erblickte er einen Thron - So weiß, wie der unberührte Schnee im Winter und so glänzend, wie eine Feder Lugai´s.
Doch mit einem Blick sah der Kämpfer, dass etwas nicht stimmte - Der Thron war leer. Warum schicken mich die Krieger des Schicksals in einen leeren Thronsaal?, schoss es Hephaistos durch den Kopf, also machte er sich auf, den Wirt des Thrones zu suchen. Er ging auf ein riesiges, mit Gold verziertes Tor zu. Doch der Weg bis dorthin schien unendlich lang. Schritt für Schritt kämpfte sich das Pokémon durch den Saal, bis er sein Ziel schließlich erreichte. Das Tor öffnete sich, wie von Geisterhand, und Hephaistos trat aus.
Ein ellenlanger Gang, gestützt dich unzählige, ebenfalls mit Gold verzierte, Säulen, erstreckte sich vor ihm und er blieb staunend stehen. Oh Herr, wo bin ich nur?, fragte er sich innerlich und trottete drauf los. Auf seinem Weg durch den Gang erblickte er kein einziges Pokémon. Langsam glaube ich, ich wurde durch eine hinterhältige List getäuscht, überlegte das Feuer-Pokémon und spazierte weiter. Da entdeckte er eine Tür, die nicht verschlossen schien, wie die Anderen, an denen er vorbei kam. So öffnete der Krieger sie und trat ohne Furcht ein. Ein weiterer, riesengroßer Raum erstreckte sich vor seiner Nase und erneut fiel das Pokémon in Momente anhaltendes Staunen, als es durch den Raum spazierte. Dieser war nicht hässlicher, noch nicht einmal dezenter, als der letzte geschmückt. Unendliche, feine Verzierungen aus Gold und Silber zogen durch die Wände, durch den Boden, selbst durch die meterhohe Decke, des Saals.
Unendliche, feine Verzierungen aus Gold und Silber zogen durch die Wände, durch den Boden, selbst durch die meterhohe Decke, des Saals. Und da sah er ihn - Den Meister der Krieger des Schicksals. Glutrot war das Fell des Herrschers, durchzogen mit pechschwarzen Streifen. Seine strahlend weiße Mähne und der wunderschöne Schweif wehten sanft umher, als er sich umdrehte und den Neuankömmling gütig anlächelte. "Seid willkommen, Hephaistos!", hallte seine raue, jedoch warme Stimme durch den Raum. Augenblicklich verbeugte sich Hephaistos und schaute demütig zu Boden. "Herr, ich bin es nicht Wert, dass Ihr mein von Blut besudeltes Selbst erblickt.", sprach der junge Krieger kraftlos.
"Nun, seid Ihr noch so sehr mit Blut besudelt, so sollt Ihr nun von jeglicher Schuld befreit sein.", erwiderte das gütige Arkani und legte dem Tornupto eine Tatze auf die Schulter. "Erhebet Euch, werter Krieger, ich habe eine wichtige Aufgabe für Euch!"

Geändert von Nyu (24.02.2011 um 20:55 Uhr)
  #2  
Alt 30.01.2011, 20:16
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Deine Geschichte... fängt doch schon mal gut an.

Du beschreibst sehr gut. Vor allen Dingen detalliert und nachvollziehbar, ich konnte mir alles gut vorstellen. Deine Rechtschreibung, fast makelos. Nur.. Ich kenn nur Lugia.. und nicht Lugai ...
Okay, am Anfang ist das natürlich erstmal etwas verwirrend.. aber wenn man weiterliest, erschließen sich einige Fragen. Manche bleiben jedoch offen...
Du bleibst hoffentlich auf diesem Niveau, aber achte darauf, dass du nicht zu umgangssprachlich wirst, hässlich ist, finde ich, schon umgangssprachlich ...

Ich werde die Geschichte natürlich weiterverfolgen :P
Wenns Benachrichtigungen gibt, dann bitte eine für mich :D
Hast die Spoiler ja hinbekommen :O :B xD

Das wars von mir ~
lg
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I'm mooveX!
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Geändert von HoLy (31.01.2011 um 09:17 Uhr)
  #3  
Alt 30.01.2011, 22:57
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Was soll ich dazu sagen, Jess?
Eine gelungener Anfang wirklich. Einschlagend. Fragen aufwerfend. Anregend. Genial.
Ich finde diese ersten beiden *hust*, das erste Kapitel sehr schön. Was soll ich aber damit anfangen..? Keine Ahnung. Ich habe einfach keinen blassen Schimmer, wie die Story sich entwickeln wird. Das macht es vielleicht nur noch interessanter. Deine Beschreibungen finde ich persönlich grandios.
Wahrscheinlich gefällt mir deine Story auch wegen dem Tornupto als Hauptcharakter ( ), oder weil sie mich allgemein an meine FF erinnert...
Alles in allem ein gelungener Auftakt einer Geschichte, die mir viel verspricht. Ich hoffe, du kannst diese Versprechen einhalten, auch wenn du sie gar nicht kundgetan hast, sondern nur deine Geschichte an sich diese Gefühle weckt ...
Ich rede schon wieder zu viel
Die Beschreibung des Weiss vom Thron muss ich mir übrigens merken ^^

Liebe Grüsse,
ShayminFan
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ShayminFan * Mai 2009 † Mai 2011

Zwei wunderschöne Jahre auf Filb... Doch die letzten fünf Monate waren die schönsten.
Danke... für alles.

♥ Nyu ♥ Annatar ♥ sengofan ♥ DarkMamutel ♥ Hikaru ♥ Psiana55 ♥ Nyanko ♥ ShadowArcanine ♥ zuling ♥ HoLy ♥ Und der Rest ♥
Ich werde euch nie vergessen. Ihr seid mir ans Herz gewachsen, ihr seid ein Teil ShayminFans... 4 ever.

Ich bitte alle, meinen Entschluss zu akzeptieren und keinen weiteren Kontakt zu mir zu suchen. Danke.
  #4  
Alt 01.02.2011, 17:27
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Omg du beschreibst einfach Hamma *-* So viele Adjektive <3 Herrlich das zu lesen, da wird man glatt neidisch
Toller Prolog, so geheimnisvoll ^.^ Die Namen sind super gewählt, mir gefallen überhaupt die griechischen "Götter - Namen" xD
Nur manchmal sind mir ein paar Rechtschreibfehler aufgefallen, wie ja schon HoLy erwähnt hat.
Aber ich muss nochmal deinen Schreibstil loben
Die Geschichte ist bis jetzt sehr interessant, das geht ja schon in son "Mittelalter" undsoh über, aber ich liebe sone Art von FS =D

Dann freu ich mich schon auf's neue Kapitel und noch liebe Grüße
Psi
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  #5  
Alt 20.02.2011, 20:39
Benutzerbild von Nyu
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Ich bedanke mich herzlich für eure vielen Lobe!
Außerdem entschuldige ich mich vielmals, dass das zweite Kapitel so spät kommt..
Ich hatte leider sehr viele familiäre und schulische Arbeit, die selbstverständlich vor geht, also bitte ich um euer Verständnis..
Nun aber genug geredet, hier das zweite Kapitel.
Viel Spaß!

Ehre&Ruhm
Schweigend spazierte Hephaistos zum Trainingsplatz. Die frische Kühle der Luft innerhalb des Heeren´s Mauern waren atemberaubend und wundervoll für seine Lungen. Tief bis in die dunkelsten Orte der Lunge, sog der junge Kämpfer die Luft ein und lies sie wieder zischend entweichen. Ein paar Taubsi flatterten glücklich umher, zwitschernten fröhlich und grüßten das Tornupto. Dieser verneigte sich lächelnd und schaute sich staunend um. Das üppige Gras, das den Rand der wunderschönen Rosenbeete säumte, war so grün, wie ein prächtiges Sichlor und so saftig, wie des Bäcker´s frisches Brot zu früher Stund. Fröhlich gesinnt stolzierte der Auserwählte durch die bezaubernd duftenden Rosenfelder und summte ein altes, von ehrenhaften Kriegen und Schlachten erzählendes, Lied. Und dort sah er ihn - Einen riesigen, von sandigem Staub bedeckten und mit wundervoll verzierten Waffen geschmückten, Trainingsplatz, auf dem die verschiedensten Pokémon unglaubliche Kampfesszenen vollführten. Sie erinnerten gar an einen Tanz, so wunderschön, wie ein im Meer schwimmendes Milotic. Beeindruckt von der, sich ihm zeigenden Show, rutschte der junge Hephaistos den letzten Hügel hinab um prompt gegen einen Fremden zu stoßen und laut aufzuschreien.
"Wer wagt es..?!", ertönte eine weibliche Stimme und sämtliche Pokémon erstarrten. Sie schienen wie eingefroren und schauten sich das Geschehen bei ihrer Kampmeisterin an. "Verzeiht mir, mein Herr..Äh..Meine Dame!", winselte Hephaitos, stand leicht benommen auf und fiel sofort auf die Knie. Ein harter Schlag traf ihn und er befand sich wieder in seiner Ausgangsposition - Auf dem Rückenliegend, zuckend vor Schmerzen. "Ihr Taugenichts! Passt doch besser auf eure Füße auf!", schrie die Meisterin den unerfahrenen Krieger an. Ein Raunen durchzog die Menge der Trainierenden. Das fast silbern scheinende Pokémon drehte sich bei diesem Geräusch blitzschnell um und schaute die Kämpfer finster an. "Trainiert!", hallte ihr Ruf durch den Trainingsplatz und das geschäftige Treiben nahm seinen Lauf. "Und Ihr, -", sprach sie und blickte Hephaistos fies grinsend an, "trainiert mit mir!".
Hephaistos hielt eine mit Gold verziertes und bläulich schimmernde Klinge in der Hand. Die Meisterin starrte den Zögling siegessicher grinsend an. "Worauf wartet Ihr noch, junger Krieger? Fürchtet Ihr mich?!", stachelte das kampferprobte Pokémon und streckte ihre neun Schweife, wobei dessen Enden bläulich aufleuchteten. "Nicht in diesem Leben, Füchsin!", erwiderte Hephaistos und stürmte auf das Vulnona zu. Dieses jedoch lachte nur spöttisch und sprang gen Himmel empor. Hephaistos stockte der Atem. Noch niemals zuvor hatte er eine so wunderschöne Pose im Kampfesgeschehen erblickt. Dies nutzte das, durch eine Narbe, die von der Stirn hinweg über das rechte Auge und schließlich bis hin zum Kinn reichte, gezeichnete Vulnona aus, landete elegant und selbstsicher auf einem Felsen und speihte dem erstaunten Rekruten eine Salve Feuerbälle entgegen. Hephaistos versuchte verzweifelt, jegliche Feuerbälle mit dem Schwert zu entzweien und sich zu schützen - Vergebens. Gleich fünf dieser heißen Geschosse landeten einen Volltreffer und das Tornupto stürtze zu Boden.
Verdammt!, zischte es in seinem Kopf und Hephaistos schaute verdutzt auf. "Schwach!", ertönte es spöttisch von linker Seite. Demütig und enttäuscht wagte sich der junge Kämpfer nicht, die Kampfmeisterin anzublicken - Zu groß war seine Angst, erneut attackiert zu werden. "Wie ist Euer Name?", erklang die herrische Stimme ein weiteres Mal und Hephaistos horchte auf.
"He-Hephaistos, meine Dame..", antwortete der Gefragte kleinlaut, wagte es jedoch immer noch nicht aufzuschauen. Ein erneutes Raunen lief durch die Menge der Kämpfer, die sich in der Zwischenzeit um die beiden herum versammelt hatten. Das sonderbare Vulnona, von der Schönheit eines, einen Paarungstanz auffürhrenden, Papinella´s, hielt inne. "Hephaistos sagt Ihr?", fragte sie unsicher, doch nur, um erneut ein herablassendes Grinsen aufzusetzen und einen spöttischen Ton von sich zu geben. "Ihr seid also der Hoffnungsschimmer ganz Pacem, der in aller Munde weilt? Ihr wurdet von Apollon ausgesandt, um Euch meine nur allzu berühmten Kampftechniken anzueigenen? Nun, Apollon sandte mir ein Boten-Taubsi mit der Nachricht, der Auserwählte sei entdeckt, doch ich rechnete nicht mit dieser baldogen Freude, Hephaistos!", fuhr das Vulnona fort, machte auf ihrem Absatz kehrt und verneigte das Haupt tief vor dem jungen Kriger. Ein erneutes, ehrfürchtiges Raunen durchströmte die umstehenden Kämpfer und auch sie beugten ihren Körper des Willens Hephaistos.
Ungläubig beäugte das von ehrenvollen Taten gerühmte Tornupto die vielen, vielen Kämpfer, die sich nach und nach dazu gesellten, nur, um des samtschwarzen Felles, so weich, wie des Evoli Junges, nur, um sich der strahlend weißen Reißern, so hell, wie des nächtlichen Mondes Schein bei sternenklarer Nacht, blenden zu lassen, und nur, um ihrem Staunen über die riesigen Pranken, so scharf, wie die Sicheln eines Kabutops, Kund zu tun. Wie eine halbe Ewigkeit kam es Hephaistos vor, bis die Kampfmeisterin ihr Haupt erneut anhob und ihre raue, aber dennoch weibliche, Stimme erklang:"Hephaistos, Träger unserer Hoffnung, Kämpfer des Rechts, Krieger des Schicksals, hiermit ernenne ich Euch zu meinem persönlichen Schüler und werde Euch um die Kampfkünste der Bruderschaft belehren! Doch bevor wir beginnen, müsst Ihr den Ehren-Eid ausrufen! So sprechet mir nach: 'Mein Herz ist rein, meine Seele ohne Pein. Mein Verstand ist rein, mein Gewissen ohne Pein! So gebet mir ein Schwert, um zu vollrichten Mein Werk! So kämpfe ich für das Schicksal, nicht achtend der elenden Qual!'". Sämtliche Pokémon hielten das Haupt gesenkt und sprachen Ihrer Meisterin murmelnd nach, so tat es Hephaistos ihnen gleich. Nach diesem feierlichen Schwur wagte es der junge Krieger jedoch weder das Haupt zu erheben, noch überhaupt zu atmen, so sehr fürchtete er einen erneuten Wutausbruch seiner neuen Herrin. Diese jedoch sah Hepaistos nur lächelnd an. Einer ihrer neun, durch tiefblaue Enden gezierten, Schweife schlängelte sich unter des Tornupto´s Kinn und hob dieses an, sodass das Wesen in des Vulnona´s Augen blicken musste. "Möge Arceus mit Euch sein, Hephaistos.", hauchte sie, wirbelte herum und verschwand mit ihren Zöglingen auf dem Trainingsplatz.
So einfühlsam sah ich sie noch nie, dachte sich Chronos, der in einem nahe gelegenem Baum Platz genommen und das Schauspiel beobachtet hatte. Ich werde von nun an wohl einige Zeit mit ihr verweilen müssen, spukte es ihm durch den Kopf und das Galagladi musste unwillkrülich lächeln.
Vollkommen perplex stand der Krieger am Fuße des mit saftig grünem Gras bewachsenen Hügel´s. Was hat das nur zu bedeuten?, überlegte er, Gestern noch war ich ein Pokémon, wie jedes Andere, einzig und allein darauf bedacht, mein Leben zu schützen, selbst wenn ich dafür die Zeit Anderer rauben musste! Und nun? Verloren in seinen Gedanken drehte sich Hephaistos um und hieb seine messerscharfen Klauen in des Hügel´s Erde, um diesen zu erklimmen, denn auf dessen Spitze wurde er schon, ohne dessen kundig zu sein, sehnlichst erwartet. Eien vierbeinige Gestalt geziert mit braun-orangenem Fell, so weich, wie des von Ariados Faden gesponnenem Kleidungsstück. Feine, pechschwarze Linien schlängelten sich um ihren makellosen Körper und ihre schneeweiße Mähne tanzte im Wind.
  #6  
Alt 20.02.2011, 20:58
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Juli Juli ist offline
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So, ich gebe auch mal meine kritik ab:
Erstmal, deine FF hat mich sehr beeindruckt. Schon alleine, wegen deiner Schreibweise (jaja, nicht alle sind Fans davon). Dann nehme ich an, bist du ein großer Freund der griechischen Mythologie? (ich habe noch nie etwas von Chronos gehört, aber Hephaisto und Aphrodite sagt mir etwas xD).
Zitat:
[...]so schnell, wie ein Vipitis, so stark, wie
ein Despotar, und mit dem gütigen Herzen eines Cresselia[...]
Der Vers hat es mir besodners angetan *_* Du hast dabei gut die Charakteristiken (oder so...) der Pokemon beschrieben (auchw enn ich für schnell etwas anderes genommen hätte aber egal xD) Mir gefällt auch dein Beschreibungsstil sehr gut, man kann sich alles genau vorstellen und sich in die Lage des Charakters versetzten. Das Vulona ... evtl Athena? Und das Pokemon auf dem Hügel ist vermutlich ein
Spoiler aufdecken
Arkani

aber ich stelle nur Vermutungen an. ich werde die FF aufjedenfall weiter verfolgen :3
__________________
  #7  
Alt 24.02.2011, 19:55
Benutzerbild von Psiana55
Psiana55 Psiana55 ist offline
Altair
 
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Tolles Kapitel =D (Ich frag mich warum noch kaum Kommis hier sind ...)
Is mir unerklärlich xD Naja, ich mag auf jeden Fall deine Story
Soviel ich mitbekommen hab, is das Vulnona Shiny, oder? Wär zumindest geil *-*

Freu mich aufs nächste Kapitel :3

lG Psi
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  #8  
Alt 25.02.2011, 18:06
Benutzerbild von derlombax4
derlombax4 derlombax4 ist offline
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So hiermit gebe ich auch mal ein Kommi dazu ab:

Ich hab deine Geschichte gelesen und kann dir nur gratulieren.
Alleine die Beschreibungen sind hervorragend. Und das ist jetzt kein geschleime,sondern ich meine es ernst. Außerdem gefällt es mir wie du die Pokemon mit eingabaut hast,immer in der entsprechenden Situation hat mir auch immer sehr gut gefallen. Du magst wohl die Griechischen Götter. Ich auch,denn ich bin ja selber ein Grieche. Außerdem gefällt mir dein Schreibstil. Also ich werde diese FF auf jeden Fall weiterverfolgen.
  #9  
Alt 13.03.2011, 11:09
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Darkmamutel Darkmamutel ist offline
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Ich sehe grade:als dein Betareader hab ich noch garkeine Bewertung in den Thread geschrieben! D:

Also, wie jetzt schon mehrmals gesagt finde auch ich deine Schreibweise mehr als geil, diese Beschreibungen, diese stimmungverändernden Sätze... Ich fieber richtig mit mit Hephaistos mit xDDD

Wie ich jetzt schon öfters gesagt habe, deine Zukunft ist die einer Starautorin
__________________
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geile ff =d, krieger des schicksals

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