| RPG-Bereich Hier ist Platz für die sogenannten RPGs, in denen jeder Benutzer einen Charakter spielt, um mit anderen eine Geschichte zu schaffen. |

11.03.2012, 23:50
|
 |
Piep
|
|
Registriert seit: January 2011
Ort: BW
Alter: 15
Beiträge: 91
|
|
"Kannst du dir das nicht abgewöhnen?"
Fragte plötzlich Pako, sogar von sich selbst überascht, mit einer gelangweilten, aber dennoch ernsten Miene.
Obwohl dieses Pokemon eines der einzigen ist, welches seine Farbe mag, mochte es seine Art trotzdem nicht.
Er zwinkerte dem Bisasam zu und sagte in einem beruhigten Ton:
"Keine Angst, sie ist meistens so drauf, du kannst nichts dafür"
Daraufhin zwinkerte er ihm zu, worauf das Bisasam unsicher verschwand.
"Gab es denn einen Sinn ihn dafür nur anzuschnauben, ich mein, er ist ja noch ein Kind."
__________________
You have really nice hair, sir!
|

11.03.2012, 23:58
|
 |
Mitgliedschaft beendet
|
|
Registriert seit: October 2011
Ort: beim bösen, bösen Wolf
Beiträge: 815
|
|
Felia
Ich blickte das Elektropokémon vernichtend an. Es war mir egal, wenn er versuchte, das Bisasam zu beruhigen, nachdem ich es so angebellt hatte, aber es war mir nicht mehr Schnuppe, wenn er sich anschließend in meine Angelegenheiten einmischte, oder versuchte, mir einzureden, dass ich meine Art, meinen Charakter, ändern sollte. Ich schnaubte. Ruhig. Bleib ruhig. Du hast mit der Aktion mit dem Feurigel eben schon genug Aufsehen erregt, ein weiteres Mal brauchst du das garantiert nicht. Sicherlich werden sich dann noch mehr Pokémon im Glauben, irgendetwas ausrichten zu können, an dich richten, dich vielleicht angreifen und dich nerven., seufzte ich innerlich und verdrehte die Worte bei meinem eigenen Gedachten. Ich sprach bald schon mit mir selbst, wenn das so weiter ging...
Dieser Gedanke zauberte mir allerdings ein wenige Sekunden währendes Lächeln auf die Lippen.
»Pony, ich würde auch dir raten, dich nicht in meine Angelegenheiten einzumischen. Ich motze an, wen ich mag, wann ich mag, und verdammt nochmal, wie ich es mag! Wenn du damit ein Problem haben solltest, solltest du dich schleunigst von hier verziehen, denn auch dich werde ich nicht schonen, sollte es tatsächlich zu einem Kampf kommen.«, versuchte ich ihm in ruhigen, bedachten Ton begreiflich werden zu lassen. Ich hielt meine Augen unterdessen die ganze Zeit geschlossen und konzentrierte mich darauf, meine Klauen möglichst bei mir zu behalten.
|

12.03.2012, 00:13
|
 |
Piep
|
|
Registriert seit: January 2011
Ort: BW
Alter: 15
Beiträge: 91
|
|
Ein wenig eingeschüchtert ging Pako einen Schritt zurück.
"Nenn... nenn mich nicht Pony", meinte er nur stotternd.
Er wusste nicht genau wie stark dieses Sniebel war, aber er wollte auch vor all diesen Pokemon keinen Kampf beginnen.
An was erinnert mich dieses Wesen nur?, huschte es Pako durch den Kopf.
Aber er hatte auch seinen Stolz und meinte, "Wenn du hier jeden runtermachst wie du willst, will dich bald niemand mehr haben, und nur weil dieses Milza dir einen Keks geschenkt hat, musst du dir nichts darauf einbilden.
Menschen, nein Kinder fertig zu machen ist einfach nur erbärmlich.
Und ich sage dir hier, das du damit aufhören sollst.
Da sowas vollkommen unverantwortlich ist!"
Pako erschrack über seine Worte, eigentlich wollte er das Sniebel nicht provozieren, aber es hatte ihn auf die Spitze getrieben.
Was ihn nun in eine Missliche Lage brachte.
Da fiel ihm ein, was dieses Sniebel an ihm erinnerte.
An ein Snibunna! Snibunna's haben damals seine Eltern getötet, was sich bis heute in seien Sehle gefressen hat.
Plötzlich bekam er eine riesige Wut, und rief nur:
"Ihr Sniebels und Snibunnas seid doch alle gleich, für niemanden interesiert ihr euch, nur ihr selbst seit wichtig, Gott wie ich euch Egozentrischen Wesen hasse.
Euch ist total egal wie andere sich Fühlen, hauptsache euch geht es gut."
Sein rufen geht in ein leichtes weinen über.
"Selbst wenn ihr töten müsst, ist es euch egal!"
Daraufhin lies er noch ein kleinen Stromschock von sich.
__________________
You have really nice hair, sir!
|

12.03.2012, 00:35
|
 |
Mitgliedschaft beendet
|
|
Registriert seit: October 2011
Ort: beim bösen, bösen Wolf
Beiträge: 815
|
|
Felia
Mit einem Lächeln bedachte ich die anfängliche Reaktion des Pferdes. Ich sollte es nicht »Pony« nennen? Ich nannte die Pokémon, wie ich lustig war, und auch diesen Satz hatte ich schon mehrfach gehört. Es machte mir nichts aus, dass man sich dagegen strebte, im Gegenteil, es spornte mich in der Zwischenzeit nur noch an. Ich liebte es, die Pokémon derart zu provozieren, dass sie sich vor Angst fast ins Fell machten. Diese... Umgangsweise schützte vor manch anderem. Natürlich war es nicht die beste Methode, aber sie war hilfreich - und einfach.
Schließlich horchte ich aber auf. Ich sah etwas in den Augen des Pokémon, was mir nicht ganz gefiel. Es schien sich zu sträuben, Wut baute sich in ihm auf, wie seine Gesichtszüge verrieten. Gespannt, aber lächelnd, fast gar warm lächelnd, lauschte ich seinen Worten. Ich verschränkte die Arme abermals vor meiner Brust. Unverantwortlichkeit. Unfreundlichkeit. Der Vorwurf, dass mich bald niemand mehr mögen wird, wenn ich so weitermache. All sein Gesagtes kannte ich schon. Jeder Zweite warf mir diese Worte vor die Füße und es berührte mich lange nicht mehr so stark, wie es das am Anfang meines Lebens noch tat.
»Ich soll vereinsamen? Niemand soll mich mehr mögen? Schätzchen, dieser Fall ist schon längst eingetreten. Hast du mich nicht angeschaut? Sieh dir meinen Körper an! Ich bin ein grausames, gewalttätiges Pokémon, die Einsamkeit ist vorprogrammiert! Schon seit Jahren habe keiner Seele mehr getraut, ich bin es gewohnt, mit Füßen getreten und verjagt zu werden. Glaubst du nicht auch, dass es da nur allzu gerecht ist, wenn ich den Pokémon das zurückgebe, was sie mir schenken? Ein Geben und Nehmen ist das Leben. Noch dazu, wenn man ein Sniebel ist...«, antwortete ich. Ich sprach warm, unerwartet gefühlvoll, wie ich fand - zumindest in dem Hinblick, dass ein missbilligendes Kichern in meinen Augen schon als 'warm' zu nehmen ist...
Dann erschrak ich, als ich die folgenden Worte hörte. Das Elezeba sprach mir aus der Seele, wie ich fand. Er sprach zum ersten Mal das aus, was ich schon seit meiner Geburt über meine Rasse denke, und das machte mich, banaler Weise, ebenso wütend.
»Du hast Recht! Du hast vollkommen Recht! Sniebel sind egoistische, ekelhafte, widerliche und vor allem schrecklich brutale Wesen! Sie lieben nicht, sie fressen! Sie kämpfen nicht, sie töten! Ihr eigenes Wohlergehen stellen sie über alles! Du hast allen Grund der Welt, uns zu hassen, da muss ich dir voll und ganz zustimmen!«, keifte ich zurück.
Ich ignorierte seine Tränen. Ich ignorierte sein Wimmern, selbst den Strom, der durch seinen Körper floss. Ich starrte ihn bloß wütend an. Meine Augen begannen zu brennen und ich spürte, dass ich meine eigenen Tränen nicht mehr lange zurückhalten konnte. Wie sehr hasste ich meine Rasse, schon alleine wegen dieser Aussagen von völlig Fremden...
Ich spuckte dem blauen Zebra vor die Füße, schnaubte ein weiteres Mal. Dann drehte ich mich wortlos um, sprang auf meine vier Pfoten und spurtete durch die Menge davon, das Milza und das Feurigel vollkommen vergessend.
Ich rannte aus dem Getümmel auf dem Marktplatz heraus, hastete auf eine Hauswand zu und erklimmte sie binnen weniger Sekunden, indem ich meine Klauen voller Wucht und unter Tränen in den Beton schlug und mich an ihnen empor zog.
Wenige Momente später saß ich auf dem Dach eines zweistöckigen Hauses, die Beine über die Dachrinne baumelnd. Ich starrte in eine dunkle Nebengasse herab, ignorierte das laute Stimmengewirr, das vom Marktplatz her auf meine Lauscher traf. Ich setzte mit meiner rechten Klaue auf der Oberseite meines linken Unterarmes an und begann, mir dort die vernarbte Haut erneut aufzuschlitzen, bis schließlich Blut aus dem frischen Schlitz quoll und mein Fell befleckte. Die Nacht würde ich wohl damit verbringen, andere Pokémon, von meiner Wut angetrieben, vom Dach aus zu ärgern, sie zu provozieren, oder mir einige neue Narben zuzufügen. So oder so würde ich wohl wenig schlafen können. Doch das war ich gewohnt, es war nicht weiter tragisch.
Und hiermit wünsche ich euch noch eine gute Nacht, bis morgen. ♥
Geändert von rei (12.03.2012 um 00:41 Uhr)
|

12.03.2012, 00:47
|
 |
Piep
|
|
Registriert seit: January 2011
Ort: BW
Alter: 15
Beiträge: 91
|
|
Pako wusste nicht was es tun sollte.
Es stand nur da.
Vollkommen allein gelassen, gefühlt.
Es schaute noch in die Richtung, wohin das Sniebel gelaufen ist.
Immer noch mit Tränen in den Augen.
Es verstand nicht wie Pokemon nur so kaltherzig sein konnten.
Nachdem es innerlich immer mehr Nachdenkte, was das Sniebel erwähnt hatte, hörte es wieder seinen Magen knurren.
"Ich... ich hab Hunger" Stammelte es nur, und lief in einem Nahe gelegenen Wald.
Dort fand es eine Sienelbeere, an der er sich satt fras.
Daraufhin versuchte er sich unter einem Baum gemütlich zu machen um zu schlafen.
Doch er konnte nicht einschlafen.
Er dachte nur nach.
Er dachte nur Nach wie einsam dieses Sniebel sein musste.
So, ich geh jetzt auch in die Heia :3
Gute Nacht 
__________________
You have really nice hair, sir!
|

12.03.2012, 12:53
|
 |
Tribes - Pathfinder
|
|
Registriert seit: June 2011
Ort: dort drüben^^
Alter: 19
Beiträge: 485
|
|
Ich ging, nachdem ich im Gasthaus ankam direkt auf mein Zimmer. Normalerweise schonte ich meinen Geldbeutel, indem ich irgendwelche Aushilfsarbeiten erledigte, und mir so meine Unterkunft verdiente, oder auch einfach unter freiem Himmel schlief. Allerdings wollte ich nur äußerst ungern in den Gassen von Aqua schlafen, doch genauso wenig wollte ich mich einen weiteren Tag durch enge, volle, stickige Räume kämpfen, und darauf achten müssen kein Bier zu verschütten.
Ich lehnte mich aufs Fensterbrett, und wollte mich noch ein wenig entspannen, noch ein wenig den Anblick der Stadt genießen, bevor ich zu Bett ging. "Ist das nicht das Sniebel von eben?", machte mich eine Stimme in meinem Kopf auf ein kleines, schwarzes Pokemon auf der anderen Seite des Marktplatzes aufmerksam. "scheint so...", murmelte ich leise.
Wieder schien es sich mit jemandem zu streiten, dieses mal ein Pokemon das den Ponita ähnlich war, aber es war schwarz und brannte nicht.
Ich beobachtete die zwei ein wenig, als ich plötzlich aus ihrer Richtung eine starke Erschütterung in einer Aura... zweien?... nein, in ihren beiden Auren spürte ich schnell nacheinander eine starke Erschütterung. War es Schmerz? oder Wut? Vielleicht Hass?
Es gelang mir selten, aus der Aura eines Pokemons dessen Gefühlslage zu lesen, schon gar nicht mit dieser Distanz, und diesen "Störgeräuchen". Nur zwei starke Wellen negativer Gefühle spürte ich.
Dann lief es weg. Das Sniebel schien einem schwarzem Schatten gleich durch die Menge zu rennen, direkt in meine Richtung. Wahrscheinlich würde es gleich in eine Gasse rennen.
Ich seufzte kurz, als ein schwarzer Schatten vor dem Fenster her, nach oben Sprang, und mich dieses Mal vor lauter Schreck, statt durch eine Berührung zurückstolpern ließ.
"DA! DER SCHATTEN VON VORHIN! DIESES SNIEBEL WAR ES!", ereilte der Gedanke uns alle gemeinsam, doch sein Schrei war der lauteste, und wurde noch von lautem Zetern begleitet. Aufforderungen ich sollte ihr aufs Dach folgen, und zur Rede stellen ließ die Stimme auf mich herniederhageln. Ich dachte einen Moment nach. Vielleicht war es wirklich angebracht diesem Sniebel zu zeigen, dass man aufpassen sollte, wo man hinrennt, doch wegen der starken eindeutig sehr negativen Erschütterung, die ich immernoch nun über mir spürte, hatte ich noch bedenken...
EDIT: werde heute btw wohl nicht sonderlich aktiv sein... muss noch ein wenig für ne wichtige Physik-klausur morgen lernen^^'
Geändert von Luzron (12.03.2012 um 13:24 Uhr)
|

12.03.2012, 14:45
|
 |
Mitgliedschaft beendet
|
|
Registriert seit: October 2011
Ort: beim bösen, bösen Wolf
Beiträge: 815
|
|
Wetter
Die Nacht war schon lange hereingebrochen, der Markt leerte sich und nur noch bellende Streuner und einige umgeworfene Mülltonnen waren durch die nächtliche Stille zu hören. Selbst die Lampions und Straßenlaternen wurden schon vor einer Stunde ausgeschaltet und die völlige Dunkelheit, einzig und allein durch den schwachen Schein des noch vorhanden Mondes, erhellte die Gassen der Stadt.
In weiter unter liegenden Vierteln der Stadt konnte man das Meer rauschen hören, wie die Wellen an den Riffen vor dem Hafen brachen, und das Wasser an den Stegen leckte.
Der zuvor klare Nachthimmel hatte sich nun langsam aber stetig zugezogen und die ersten Regentropfen machten sich auf den Weg gen Erde.
Felia
Ich war gerade dabei, einige Wörter in einen Dachziegel zu ritzen, als ich ein leises 'Plöpp' vernahm. Meine Lauscher zuckten und ich schaute auf. Plöpp, plöpp. Da war es wieder. Begann es etwa zu regnen? Ich legte den Kopf in den Nacken, um in den Himmel schauen zu können - nicht, dass man bei dieser Dunkelheit irgendetwas hätte erkennen können... - und ein Regentropfen traf direkt auf meine empfindliche Nase. Ich nieste. Meine Hand rieb kurz über meinen Nasenrücken, dann erhob ich mich und ließ meinen Blick über die Stadt fliegen. Meine neu aufgerissenen Wunden, die ich mir diese Nacht zufügte, waren mittlerweile von hartem Blut verkrustet, dass es zwar nicht mehr warm meinen Arm hinab lief, aber dennoch stark zu ziehen begann, wenn ich meinen Arm bewegte.
Der Regen verdichtete sich langsam und durchnässte langsam mein vernarbtes Fell. Für den Bruchteil einer Sekunde blendete mich ein heller Lichtblitz, einige Sekunden später ließ ein Donner die Stadt erbeben. Genial, ein Gewitter. Ein Sturm. Und ich hatte mich nicht um eine Unterkunft bemüht. Ich wollte nicht im kalten Regen schlafen - wenn überhaupt an Schlaf zu denken war -, also versuchte ich mir den Regen mittels meiner Rechten von meinen Augen fern zu halten und mit Hilfe meiner Nachtsicht besitzenden Augen Ausschau nach einer geeigneten Bleibe zu halten. Die Dachziegel waren nun vollends mit Wasser bedeckt und erschwerten mir meinen Halt. Mein Fell tropfte bereits vor Nässe und ich begann zu zittern, was meinen Stand auf dem Dach nicht unbedingt verbesserte. Ich schaute einmal rund, 360°, aber ich fand' nichts Passendes. Dann legte ich mich auf den Bauch, versuchte mich mit meinen Krallen an den Hohlräumen zwischen den Ziegeln festzukrallen, und ließ meinen Körper langsam an der zuvor erklimmten Wand hinab gleiten. Ich tastete mit meinen ebenfalls mit Klauen bestückten Füßen nach Halt, fand aber eine mir erstaunlich lang vorkommende Zeit einfach nichts. Ich ließ mich noch ein Stück tiefer rutschen.
Schließlich knackte es oberhalb meiner Linken Hand, es ruckelte. Plötzlich gab eine komplette Ziegelreihe nach und raubte mir meinen Halt. Ich rutschte hinab und versuchte verzweifelt nach irgendetwas Festen zu greifen, und nach unendlich langen Momenten der Ungewissheit und dem Glauben, gleich auf dem Boden zu zerschellen, beziehungsweise mir mehrere Knochen zu brechen, packte ich mit einer Kralle ein Fensterbrett, morsches Holz. Ich schwang die Zweite nach, zog mich ächzend hinauf und setzte mich noch rechtzeitig vor das Fenster, bevor ich von einer weiteren Reihe, abrutschender Dachziegel, erschlagen wurde. Die Ziegel kamen mit ohrenbetäubendem Lärm auf den Pflastersteinen auf, übertönten fast den in diesem Moment einsetzenden Donner. Ich keuchte, atmete einige Momente tief durch. Dann fiel mir auf, dass ich mich hinterrücks an eine nasse Glasscheibe gelehnt hatte. Ich schreckte auf, drehte mich um und blickte direkt in das dunkle Zimmer einer vermeintlichen Herberge. Ironie, dass ich mich gerade auf einer solcher niedergelassen hatte...
Ich schaute mich kurz im Innern um. Ich entdeckte etwas Blaues, ein Pokémon. Doch durch die von Wärme und Nässe beschlagenen Fenster konnte ich nicht erkennen, in welcher Position sich das Pokémon befand, ob es stand oder ob es lag, ob es wachte, oder schlief. Der Gedanke, es könnte stehen und mich anblicken, ließ mir einen kalten Schauer über den Rücken fahren, mein Rückenfell stellte sich unangenehm auf.
Ich rutschte ruckartig von der Fensterbank und kam auf allen Vieren auf dem Straßenboden auf, nachdem ich mich mehrmals an einer weiteren Fensterbank, beziehungsweise an mangelhaft verarbeitetem Beton, festhalten musste, um nicht unkontrolliert in die Tiefe zu stürzen.
Ich blickte mich kurz hastig um. Auf den ersten Blick schien niemand das Missgeschick mitbekommen zu haben, sodass ich mich schleunigst in die Herberge begab und mittels mangelnden Geldes, beziehungsweise der Unfähigkeit, den vollen Preis für eine Nacht bezahlen zu können, legte ich mich erschöpft auf ein miefendes Sofa im Eingangsbereich.
|

12.03.2012, 15:16
|
 |
Piep
|
|
Registriert seit: January 2011
Ort: BW
Alter: 15
Beiträge: 91
|
|
Pako
Als es plötzlich anfing zu Regnen, schrak er kurz auf.
Er wusste, das er unter einem Baum nicht mehr lange liegen bleiben konnte. Die feuchten Regentropfen flossen an seinem Nassen Fell entlang.
Ihm wurde langsam Kalt, doch als er gerade gehen wollte, Blitze es in ein Baum hinein, und der fing darauf an zu brennen.
Total erschrocken wieherte Pako laut auf.
Dies war, wovon er am meisten Angst hatte:
Feuer!
Er sah nur das große lodernde Feuer, welches auf dem Baum kronte.
Zuerst ging er ein Schritt nach hinten, dann noch einen, und daraufhin galoppierte er in die Stadt zurück.
Voller Angst, ohne nacht hinten zu blicken wich er in eine kleine Gasse, die nach Alkohol stink.
Er suchte nach einem Schlafplatz, fand aber nichts.
Daraufhin lies er sich in einer dunklen, nach alkohol stinkenden Gasse nieder liegen.
Als er dort so zwischen den Müllsäcken lag, musste er wieder weinen.
"Seit... seit meine Eltern weg sind.", wimmerte er, "Geht alles nur noch schief"
Ohne Geld, ohne Haupt, ja ohne gar nichts lag er da.
Weinend.
__________________
You have really nice hair, sir!
|

12.03.2012, 16:28
|
 |
8ter Shichibukai
|
|
Registriert seit: March 2012
Ort: Punk Hazard
Alter: 20
Beiträge: 645
|
|
Ich saß nach meiner Begegnung mit dem Elezeba und dem geheimnisvollen Sniebel am Strand, ich dachte dass ich vielleicht hier das Oberhaupt der Stadt treffe doch dem war nicht so.
Als jedoch der Regen einsetzte und Donnergrollen die Luft zum beben brachte kramte ich in meinen Sachen einen dunklen Umhang aus schwarzen Glurakschuppen heraus und tappste in Richtung der Gassen der Stadt. Ich hatte zwar eine Luxussuite in einer der Herbergen und Hotels gemietet doch ich konnte mich nicht mehr an den Namen jener erinnern. Ich hatte zwar genug Geld um mir jederzeit ein Zimmer zu mieten doch diese Lösung wollte ich nicht ergreifen. Vater schlief auch im schlimmsten Wetter draußen wenn er konnte! Ich war also in einer der dunklen, nur leicht vom Mond erhellten und pervers nach Ethanol stinkenden Gassen gekommen. Ich suchte nach einem guten Platz zum zurückziehen, als mir das Winseln eines Wesens in den Ohren klingelte. Meine kräftige Stimme echote durch die Gasse. "Wer ist da? Und warum weint Ihr? Wollt ihr Almosen? Zeigt euch!"
|

12.03.2012, 16:32
|
 |
All around
|
|
Registriert seit: December 2010
Ort: Silence
Beiträge: 1.828
|
|
Ito
Die extreme Dunkelheit der Nacht, die uns nun eingeholt hatte, machte mir nichts aus, denn ich konnte, wie jedes Elektro-Pokémon eigentlich, Funken auf und in meinem Körper entstehen lassen, mit denen ich noch immer gut sehen konnte. Der Marktplatz war inzwischen recht leer, die meisten Pokémon waren wohl schon in ihre Häuser, Wohnungen oder auf ihre Herbergszimmer gegangen, um sich nun eine Mütze voll Schlaf zu gönnen. Eigentlich wollte ich das nun auch machen, doch hatte ich zu sehr mit dem Essen getrödelt, wodurch wir noch immer kein freies Zimmer gefunden hatten, da die meisten vermietbaren Räumlichkeiten kurz zuvor schon für die Nacht reserviert worden. Wir mussten vielleicht also draußen schlafen, gerade, wo es so anfing zu regnen. Und wenn ich eins nicht mochte, dann war es im Regen zu schlafen, denn mein Fell reagierte immer sehr eigen auf die kalten Tropfen.
Ich kramte mir das letzte Gebäcksstück aus meiner Tüte und nahm einen kleinen Bissen davon, um mich auf andere, leckerere Gedanken zu bringen und packte den Rest des Gebäcksstück wieder in die Tüte, um gleich noch etwas zur Verfügung zu haben. Ich öffnete eine kleine Tasche, die ich an meinem Körper trug, legte die Tüte in die Öffnung, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen, machte den Reißverschluss wieder zu und schaute dann zu Sora. »Weißt du, wo wir noch hinkönnten?«, fragte ich sie und hoffte auf eine positive, bejahende Antwort.
Sora
Ich schaute mich die ganze Zeit um, um eine geeignete Bleibe zu finden und sah nun endlich einen Ort, der vielleicht passen konnte: Eine eher runtergekommene Herberge, die dennoch gemütlich und warm aussah. Sie befand sich eher im Abseits, weshalb wir sie zuvor nicht gesehen hatten. "Zum steinernen Krebscorps" hieß die Herberge, in die ich Ito auch direkt lotste.
Doch gerade, als ich die Tür öffnen wollte, hörte ich in der Gasse neben der Gaststätte ein Wimmern, woraufhin ich schauen musste, was da solche Geräusche machte.
Die Gasse stank nach Alkohol und nur das Wimmern war zu hören. Ich schaute, wer da war und sah ein auf dem Boden liegendes Elezeba. »I-Ist alles gut?«
Erst jetzt merkte ich, dass noch jemand da war.
|
| Themen-Optionen |
|
|
| Ansicht |
Linear-Darstellung
|
Forumregeln
|
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
HTML-Code ist aus.
|
|
|
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 13:47 Uhr.
|