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RPG-Bereich Hier ist Platz für die sogenannten RPGs, in denen jeder Benutzer einen Charakter spielt, um mit anderen eine Geschichte zu schaffen.

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  #1  
Alt 15.04.2012, 15:52
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Alyseia Alyseia ist offline
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Standard Das Mysterium von Wasser & Land


Nun kann das Rollenspiel Starten.
Ich freue mich das sich viele Angemeldet haben.
Aber ich möchte hier jetzt zu viel rum schreiben. Darum startet hier nun das Rollenspiel.


Geschichte/Story

Von weiten hört man schon die schäumende Gischt, die an den Strand von der Insel Fermion, eine kleine Insel im Land Ballera, angeschwemmt wird. Es war wieder so weit, wie jedes Jahr im Frühling werden wieder 8 Abenteurer sich in die endlosen weiten des Meeres stürzen und die Welt bereisen. Alle haben sich für diese Reise Jahre lang vorbereitet, haben tag täglich Trainiert, z.B Karten lesen, Segel einhohlen, sich zu verteidigen und vieles mehr. Aber sie sind, wie alle Segler der Insel, recht jung. Sie sind alles samt zwischen 10 und 16 Jahren alt. Doch die 8 sind nicht alleine unterwegs, jeder von ihnen hat ein Pokemon als Partner bei sich. Zusammen werden sie sich mit dem Schiff die La Volic (Wellenjäger) in die Weltmeere stürzen. Aber die Reise durch die Welt ist nicht Gefahrlos, in den Weltmeeren wimmelt es nur von Piraten, die Schiffe ausrauben und nicht zurück schrecken Gefangene zu nehmen. Doch das schlimmste ist das die Barklos alle Wasser Pokemon unterjochen wollen, und somit die Weltmeere bändigen und beherrschen wollen. Doch damit ihnen das gelingt brauchen sie das Wasseramulett von Andora, eine Insel die bis heute noch niemand gesehen hat. Viele Legenden und Sagen rangen sich um Andora. Man sagt diese Insel sei von tausenden Wasserstrudeln und Stürmen umgeben. Viele machten sich auf um diesen Ort zu finden, doch bis jetzt kam keiner zurück. „Der der das Wasseramulett von Andora in den Händen hält, wird der Herrscher über das Meer und dessen Beschützer.“ Wenn die Barklos das Wasseramulett in die Hände bekommen, können sie das Land zerstören. Wenn sie aber dann noch das Amulett aus Servira finden, dass Landamulett so besagt eine alte Überlieferung:

"Der der das Wasseramulett und das Landamulett auseinander reist,
so wird nun ein nie ändernder Kampf von Wasser und Land herrschen.
Wer aber das Wasseramulett und das Bodenamulett vereint,
der schaffe frieden zwischen Land und Wasser,
für alle Zeit."


~Regeln~

Die RPG Regeln findet ihr hier!

- Am Tag sollten von jeden mindestens 3 Postes kommen. Wer aus einen Grund länger als 2 Tage nicht Posten kann, der möge rafa oder mir bitte eine PN schicken.
- Die Pokemon können sprechen, also sie unterhalten sich mit euch.
- Ich bitte darum das zwei Steckbriefe angefertigt werden. Einen für das Pokemon und einen für den Menschen.
- In dieser Welt gibt es keine Pokebälle. d.H die Pokemon sind immer bei euch. Laufen euch ebend hinterher.
- In diesen RPG müsst ihr zwei Charaktere spielen. Einmal den Menschen (also ihr) und einmal euren Partner.
- Der Pokemon Partner muss nicht ein Basis Pokemon sein. Aber das Pokemon darf keine (!) letzte entwicklung sein z.B Feuerigel und Igelaver sind erlaubt, aber kein Tornupto. Natürlich dürfen sich die Pokemon im späteren Spielverlauf auch zu ihrer letzten Entwicklung entwickeln.

Wenn ihr Probleme mit dem verstehen der Regeln habt, könnt ihr mir ruhig eine PN schreiben. Bei häufigeren Fragen, bezüglich der selben Regel, werde ich den Startpost editieren und die Erklärung hier hinzufügen.

~Das Schiff~

Lagepläne:



Lagepläne by me.


~Karte~

Das Land Ballera:

Karte by me.


Schiffs Begriffe:
Folgt noch.

~Mitglieder~

Alyseia: Eloria mit Partner Reptain. Schriftfarben: DeepSkyBlue und PaleGreen
rafa: Fujimaru mit Partner Gladiantri Schriftfarben: SeaGreen und Gray
draconira: Melvyn Havering mit Partner Nira (Lin-Fu) Schriftfarben: Cyan und Orange
Feather: Hitori mit Partner Boryoku (Evoli) schrifftfarben: Red und DarkRed
Metalhead: Nell "Scrap" Sharp mit Partner Taiho (Lapras) Schrifftfarben: Dunkles Türkis und Magenta
Hao: Sheogorath mit Partner Yuri (Wonneira) Schrifftfarben: HellGelb und Rosa
renee Yuma mit Partner Cheiyo (Zwottronin) Schrifftfarben:

~Warteliste~
/

Auf ein erfolgreiches RPG
rafa und Aly

Geändert von Alyseia (12.11.2012 um 21:02 Uhr)
  #2  
Alt 15.04.2012, 17:14
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Mayoi:
Als ich die Gaststätte verließ, und mir die Sonne ins Gesicht schien, streckte ich mich ausgiebig. Es war wunderschönes Wetter, genau richtig, um die Meere zu bereisen. Ja, heute war es mal wieder soweit. Kisho und ich hatten endlich genug Gold, um an Board der 'La Volic' zu kommen und nach dem sagenumwogenen Schatz der Weltmeere zu suchen. Wie lange und wie hart hatten wir dafür geschufftet? Ich weiß es nicht mehr, jeden Falls haben wir, als wir von der Nachricht gehört hatten, so viele Jobs wie möglich angenommen, um so das nötige Kleingeld zu besorgen. Wenn Kisho nur nicht immer soviel essen würde. Nun ja, ich war ja auch nicht besser.
Als mein kleiner Freund aus der Gaststätte raus geschwebt kam, veränderte sich binnen weniger Sekunden seine Form. Sein kleiner grauer Körper wurde von einer leuchtend, orangen Sicht überzogen und symbolisierte so den wunderschönen Sonnenschein. Ich habe keine Ahnung, wie er das machte, aber es faszinierte mich jedesmal aufs Neue. Nach dem ich das Schauspiel von Kishos Verwandlung bewundert hatte, ging ich langsam los und winkte Kisho zu mir: "Dann wollen wir mal, die 'La Volic' wartet sicher nicht ewig auf uns."



Kisho:
Als ich die Gastätte verließ und meine Form sich dem Wetter anpasste, schwebte ich, ohne große Umschweife,
hinter Mayoi her. Es war schon eine Weile her, dass wir das letzte Mal auf dem Meer waren, und heute war es wieder soweit. Und das Wetter war so herrlich, es hätte nicht besser sein können. Ich war aufgeregt und konnte es kaum erwarten die 'La Volic' zu erreichen.
  #3  
Alt 15.04.2012, 17:23
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Fujimaru ist ein Schwertkämpfer.Er besitzt 3 Schwerter. Sein Familienschwert und seine Beiden Zwillings-schwerter. Die Zwillingsschwerter trägt er auf dem Rücken und das Familienschwert trägt er auf der rechten Seite seiner Hüfte. Auf seiner Schulter sitzt sein Partner Engetsu,ein Gladiantri.Die beiden sind auf dem Weg zur Hafenstadt ihrer Insel,um auf See zu stechen. Jedoch ist Fujimaru nicht der beste mit der Orientierung. Er hat weder eine Karte,noch einen Kompass,der ihm den Weg zeigt. Wenn Engetsu ihm sagt,sie haben sich verirrt,antwortet Fujimaru immer Ich habe ein Gefühl,dass wir unser Ziel bald erreichen werden.Und so kam es auch...einigermaßen. Er war jetzt kurz bevor,die Hafenstadt zu erreichen.

Engetsu saß immer auf den Schultern von Fujimaru. Er sagt,er hätte keine Lust zu laufen,da man ihn dann schlecht sehen würde. Er hasst es,so klein zu sein,doch Fujimaru konnte ihn überreden,dass es auch Vorteile gibt,wenn man klein ist. Und so nervte er Fujimaru die ganze Reise lang mit Hey,Fujimaru,wo sind wir gerade?oder In welche Richtung liegt denn die Hafenstadt? Engetsu machte dass aber,damit Fujimaru nicht aufgeben würde,da Fujimaru sich leicht verirren konnte. Schon im alten Anwesen seines Großvaters wusste er manchmal nicht,wo die Toilette sei. Aber nach einer langen Reise würden Engetsu und Fujimaru bald die Hafenstadt erreichen.
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  #4  
Alt 15.04.2012, 19:29
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Scarlett Marianna Lockhard
Ich hatte es geschafft. Felia war gerettet. Wie lange hatte ich in diesem verdammten Herbergenzimmer ausgeharrt, gewartet und gehofft, dass der Arzt sie retten kann? Ich konnte mich nicht mehr daran erinnern, zuletzt wirklich lange geschlafen oder viel gegessen zu haben, so sehr hatte ich ihrem Leben nachgefiebert. Doch erst nach einer ganzen Woche der Ungewissheit, ob sie überlebt, oder nicht, stand fest, dass sie dem Leben nicht entsagte und noch ein Weilchen länger an meiner Seite verweilen würde... voraus gesetzt, sie würde sich entschieden, mit mir auf das Schiff des Seefahrerfestes zu steigen und in die hohen Wellen hinaus zu segeln. Aber mit einem Lächeln auf meinen bleichen Zügen nahm ich zur Kenntnis, dass sie sich wirklich mit mir anfreunden wollte und mit mir durch die Meere reisen wollte. Sie war gerade dabei, ihr erstes, kräftiges Frühstück nach Langem zu sich zu nehmen, als sie mir mit einem freundlichen Nicken signalisierte, dass sie mir folgen würde. Ich war überglücklich... seit Langem.
Nun war ich in der Hafenstadt angekommen, in welcher ich das Schiff »La Volic« vor Anker wusste. Nach langem herumfragen und erkundigen, erhaschte ich endlich dieses Wissen und machte mich umgehend auf den Weg.
Ich blickte mich um. Ja, ja... ganz hübsch hier... typisch Hafenstadt... meine geliebte Heimat..., zuckte es mir durch den Kopf und ich unterdrückte ein paar Tränen gemischter Gefühle. Mein Blick viel auf Felia, wie sie mir ihren Namen in die Erde geritzt hatte, und ich betrachtete ihren konzentrierten Gang auf rechter Seite meiner Beine. Ihre Narben waren nun kaum mehr zu sehen, aber bei genauem Hinsehen konnte man sie doch noch deutlich erkennen. Sie tat mir Leid. Seit ich sie gerettet hatte, hatte sie kein Wort mit mir gesprochen. Sie drückte sich immer durch Buchstaben oder Pantomime aus. Ob sie stumm war? Oder ob sie einfach nicht reden wollte? Stand sie noch unter Schock? Bei Letzterem musste ich mir eingestehen, dass es doch ziemlich unwahrscheinlich war, zumindest im Hinblick darauf, wie sie sich mir gegenüber, und anderen gegenüber, verhielt. Sie war... besitzergreifend, wenn es um mich ging. Niemand durfte mich auf nur anstupsen, ohne dass sie gleich in Halbachtstellung ging.
Ich musste seufzen.
»Bald sind wir da, Felia... mal sehen, hast du Hunger?«, fragte ich sie beiläufig, während ich den Blick wieder auf die Straße richtete und meinen Hut zurecht rückte.


Felia
Ich lief neben meiner Partnerin her. Lässig, aber konzentriert. Ich versuchte, möglichst natürlich zu wirken und ihr keine Sorgen zu machen, wenngleich mir die Erschöpfung über die jüngsten Ereignisse wohl fast in mein Gesicht geschrieben stehen müssten. Ich keuchte allmählich. Meine Kräfte, über die ich noch vor ein paar Wochen verfügte, musste ich erst noch zurück gewinnen. Aber von Tag zu Tag wurde ich belastbarer, das war doch schon mal ein Anfang. Plötzlich ertönte mein Name, gesprochen von Scarlett. Augenblicklich blickte ich auf. Sie fragte mich, ob ich Hunger hätte... ein Knurren meines Magens gab die Antwort dazu. Ich hatte einen Ursaring-Hunger! Ich nickte ihr grinsend zu und lief weiter neben ihr her.
  #5  
Alt 15.04.2012, 19:40
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Alyseia Alyseia ist offline
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Eloria
"Endlich war es soweit heute werde ich in See stechen." dachte ich während ich mich umzog. Mit einen lächeln machte ich mich auf in den unteren Stockwerk des Hauses meines Vater auf. Da mein Vater um diese Zeit leider auf dem Feld arbeitete, und er wusste das ich heute auf meine große Reise gehe, hatte er für den heutigen Tag extra Freigenomen. "Guten Morgen!" rief ich zu meinen Vater als ich die Treppen hinunter ging. "Ist den Reptain schon wach?" fragte er. Natürlich kannte ich die Antwort schon, mein Partner ist leider jemand der den ganzen Tag nur schlafen würde wenn man ihn nicht wecken würde. Da mein Partner auf die Normale Art des Weckens nicht reagiert, nahm ich einen Eimer voll Wasser, der draußen vor der Tür stand und machte mich auf hoch in Reptains Zimmer. Als ich langsam die Tür öffnete, sah ich dass er Seelenruhig noch in seinem Bett lag. Mit einen Breiten grinsen ging ich auf sein Bett zu, nahm den Eimer voll Wasser und schüttete ihn direkt über meinen Partner, der dadurch sehr unglücklich auf Sprang und mich anschrie was das solle. Ohne ein weiteres Wort machte ich mich wieder zu meinen Vater auf, der schon ungeduldig wartete, ich würde es verstehen wenn wir einen langen weg bis zum Hafen hätten, aber der Hafen ist ja nicht gerade weit entfernt. Vielleicht ist mein Vater auch nur aufgeregt.


Reptain
Ich schlief gerade noch so schön, bis mich Eloria mal wieder auf eine sehr unsanfte Art und weiße Weckte. Mit einen Eimer voll Wasser, den sie Gnaden los über mich kippte. Erst war ich sauer und brüllte sie an, aber dann fiel mir ein, dass wir ja heute endlich in See stechen. So schnell ich konnte rannte ich die Treppen runter, wo sie und ihr Vater schon ungeduldig auf mich warteten.
  #6  
Alt 16.04.2012, 00:09
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Reverie

Die Nacht war sehr unruhig. Reverie konnte kein Auge zumachen - zu viel Aufregung, wegen der Abreise. Hatte sie alles gepackt? Hatte sie ordentlich gegessen? Hatte sie all ihre Sachen gewaschen, bevor sie diese eingepackt hat? Hat Reverie den richtigen Koffer? Oder ist er zu klein? Vielleicht hat das Mädchen ja doch noch etwas wichtiges vergessen... Reveries Kopf rauchte. Wenn sie die Wahl hätte, würde sie das ganze doch lieber abblasen... Aber die Tickets hatte sie ja bereits gekauft.
Sie irrte in der Hafenstadt herum. Wo war der Weg nochmal? Sie starrte stumm auf ihre Karte und ignorierte gekonnt den skeptischen Blick ihres Partners.



Timmy

Timmy schaute abwechselnd zu Ren und zu der Karte, die sie in der Hand hielt. Auch, wenn ihre Miene steinhart war, hieß es noch lange nicht, dass sie wusste, was sie tat - wie das eine Mal, als sie die Karte verkehrt herum hielt... Würde sie natürlich nie zugeben.
Der Tag war wirklich heiß heute und viele Menschen waren auf der Straße, um die Sonne zu genießen. Timmy riss spielerisch ein Stück der Karte ab und kaute drauf herum, bis der Fetzen aus seinem Mund flog.



"Ich hab Hunger."
Reverie hatte keine Lust mehr drauf herumzulaufen und das Schiff zu suchen. Zeit hatte sie sowieso noch genug, ausserdem taten ihr die Füße weh. So bog sie die Straße ab und ging in ein Cafe.
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Geändert von renchan (16.04.2012 um 00:12 Uhr)
  #7  
Alt 16.04.2012, 05:36
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Fujimaru streckte sich einmal ganz,wodurch Engetsu gezwungen war,von seiner Schulter zu springen. "Tschuldigung,Engetsu" Fujimaru war zu begeistert. Er sah endlich das Meer aus dem Hügel,auf dem er war. "Sieh mal,dort unten sieht man das Meer.


Engetsu bemerkte,dass Fujimaru sich strecken würde. Er sprang schnell auf den Boden. Als er hörte,wie Fujimaru sich entschuldigte,sprang er wieder auf seine Schulter."Ist nicht schlimm" Daraufhin sah er auf das Meer,als Fujimaru ihm dass mit dem Finger zeigte. "Fujimaru,ich wollte dich eigentlich nicht ärgern,aber..." Engetsu nahm einmal tief Luft und schloss die Augen. "Auch wenn wir jetzt zum Meer sehen können,gibt es noch keine Spur von der Hafenstadt.

Fujimaru sah ihn an und meinte nur : "Jetzt gehen wir Richtung Meer und dann,am Strand,gehen wir Nach rechts oder nach links" Und So ging Fujimaru Richtung Meer. Er musste nur noch einen Weg finden,um den Hügel hinabzugehen bzw hinunterzuklettern.
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  #8  
Alt 16.04.2012, 16:48
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Scarlett Marianna Lockhard
endlich war ich an einer kleinen Bäckerei angekommen. Während ich noch meine Münzen am zählen und die Preise am Durchrechnen war, sprang Felia auch schon auf die Theke der Verkäuferin und weiste sie recht barsch an, ihr ein prall mit Früchten gefülltes Teilchen zu reichen. Ich seufzte. Manieren besaß das Vieh immer noch nicht, das musste ich ihr wohl oder übel noch beibringen...
Ich entschuldigte mich für meine Partnerin, stimmte dem Befehl zu und erkundigte mich nach dem Preis. Ganz schön happig, für so ein kleines Gebäckding..., hallte es mir durch den Schädel und ich seufzte erneut. Da Felia nun schon fast den kompletten Zahlungsrahmen ausgefüllt hatte, den ich für unseren kleinen Snack ausgeben wollte, bestellte ich mir lediglich ein trockenes Brötchen und gab der Verkäuferin ihr Geld. Ich warf Felia einen bitter-bösen Blick zu und wandte mich zum Gehen. Just in diesem Moment stolperte ich in ein kleines Kind hinein, welches prompt auf seinen Hintern fiel, mich einige Momente verdutzt anstarrte und dann auch noch anfing zu flennen. Ein drittes Mal entfuhr mir ein Seufzer.
Nun gab es zwei Möglichkeiten. Entweder, ich half dem Mädchen auf, versuchte es zu trösten und entschuldigte mich bei der Mutter... oder ich machte mich davon. Nach kurzem Abwägen, mit Aussichten auf eine deftige Standpauke, wählte ich die zweite Vorgehensweise, packte Felia am Nackenfell und war schneller verschwunden, als die Mutter sich auch nur umdrehen konnte. Einige Meter weiter, dann bog ich in eine Seitengasse ein und ließ die fauchende Felia wieder auf den Boden.
»Blödes Katzenvieh...«, keifte ich ihr bloß flüsternd entgegen und wandte mich erneut ans Gehen, erblickte wenig später in weiter Ferne den eigentlichen Hafen der Stadt und schlug jene Richtung ein.


Felia
Hm, wie lecker es in dieser Bäckerei roch, in die Scarlett und ich wenige Momente, nachdem sie mich fragte, ob ich Hunger hätte, und ich mit einem Nicken bejahte. Kaum in jener öffentlichen Einrichtung angekommen, war ich mittels eines Satzes auch schon auf die gläserne Theke gesprungen und hatte mir die sicher köstlichen Auslegen angeschaut. Dass ich dabei Kratzspuren im Glas hinterließ, war mir eigentlich ganz und gar gleich. Nach kurzem Überlegen, zeigte ich herrisch auf ein Früchteteilchen und starrte die Verkäuferin recht böse an, dass sie mich zwar mit einem genervten Blick strafte, ich aber wenig später durch Scarletts Einwilligung meinen Willen bekam. Die Verkäuferin packte mir das herrlich duftende Gebäck in ein kleines Tütchen, welches ich, nebenbei gesagt, sowieso als sinnlos empfand, und reichte mir das Essen. Ich packte es, riss die Tüte wieder ab und biss herzhaft in den Blätterteig, ließ den süß-fruchtigen über meine Zunge ziehen. Plötzlich hörte ich ein Plumpsen, wenige Sekunden später ein weinen, doch noch bevor ich mich umschauen konnte, packte mich etwas Festes an meinem Nackenfell und trug mich geschwind aus dem Laden, sodass ich gar Mühe hatte, mein heiß geliebtes Teilchen festzuhalten. Ich fauchte gefährlich, schlug mit meiner freien Klaue nach diesem nichtigen Etwas, dass es wagte, mich zu verschleppen, bis ich plötzlich zugelassen wurde und auf den Beinen auf dem Boden landete. Ich blickte grimmig auf, und wie es mir schon zuvor dämmerte, war es Scarlett, die mich so grob gepackt hatte. Ich bleckte die Zähne, sträubte das Fell. Sie murmelte lediglich etwas und ging Richtung Hafen davon. Irritiert blickte ich ihr nach. Doch wirklich interessierte es mich nicht. Erneut biss ich in meine Beute und folgte Scarlett ganz einfach.
  #9  
Alt 16.04.2012, 18:53
Benutzerbild von Dusk
Dusk Dusk ist offline
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Lars Imaalaus
Es war relativ früh, als ich aufgewacht war. Ich lag in meinem weichen, wundervollen Bett, zog die Decke von mir. Es war nicht mehr ganz so kalt, ich holte mir also keinen Kälteschock, weil ich nur in Unterwäsche schlief setzte mich auf die Bettkante und rieb meine Augen. Heute war es soweit. Ich stand auf, reckte und streckte mich ausgiebig, ging zu einem der Schränke, öffnete die Schranktür und holte mir ein Hemd raus. Schlampig zog ich es mir über und wanderte dann zum Fenster, um hinauszuschauen und lächelte ein Wenig dabei. Die Sonne war noch nicht ganz oben am Himmelszelt zu finden, als ich hinausschaute, einerseits, um mir ein Bild des heutigen Tages zu machen, andererseits, um zu sehen, ob Gaochu schon wach war, welcher vor Aufregung - ja, Gaochu war aufgeregt - draußen schlafen wollte. Es war mir schleierhaft, wie das helfen sollte, aber Gaochu wusste das sicherlich. Ich war jedoch nicht besonders aufgeregt und doch voller freudiger Erwartung. Also, war Gaochu bereits wach? Ich pfiff, um es zu erfahren, und, wie ich es erwartet hatte, erwiderte ein Quieken mein Pfeifen. Er war also wach. Leises Flattern erschallte, nicht laut, aber gerade so, dass ich es erkannte. Und bald schon folgte den Geräuschen ein kleiner blauer Vogel, das kleine Piccolente, mein Kampfespartner, Weggefährte. Überstürzt flog es durch das inzwischen geöffnete Fenster direkt auf mich zu, sodass ich nur mit Mühe und Standkraft stehen bleiben kann und nicht nach hinten fiel, was in der Vergangenheit oft genug passiert war. »Okay Gaochu! Alles ist gut!«, meinte ich, während er sich zu freuen schien, mich zu begrüßen. Das war immer so, wenn er aufgeregt war.
Dann, als er sich beruhigt hatte, schloss ich das Fenster wieder, dieses Mal noch extra fest, ging zu einem Tisch, an dem meine beiden Schwerter, Izanami und Izanagi, lehnten, nahm beide Schwerter und befestigte sie an meiner Taille an einem dafür konzipierten Gürtel, jeweils eins an beiden Seiten. Ich ging wieder zum Schrank, nahm mir Hemden und Hosen mit, ging mit diesen zur Tür, hinter der ich meine Tasche verstaut hatte, packte die Sachen in ebenjene, hob die Tasche hoch und ging durch die Tür in die Diele, Gaochu die ganze Zeit an meiner Seite. Ich schloss die Tür hinter mir, verschloss sie und lief durch die Diele in den nächsten Raum. Mein Medikamenten- und Kräuterzimmer. Ich richtete mich gen Apothekerschrank, nahm die verschiedensten Utensilien aus dem Schrank, packte sie in eine Seitentasche, die extra mit wasserabweisenden Stoff ausgekleidet war, damit alles trocken bleibt, egal was passiert und schloss diese sofort. Was fehlte mir noch? Nahrung sicherlich. Und ein Buch. Ich verriegelte den Apothekerschrank und ging zu einem kleinen Bücherregal. Was Bücher und Medikamente gleich hatten, war es, dass sie trocken gelagert werden sollten. Ich zog ein Buch, Utopia, heraus und verstaute es bei meiner Kleidung. Ich schritt hinaus und nahm mir die Zeit meinem Raum für einige Zeit Lebewohl zu sagen. Ich verriegelte die Tür hinter mir und lief in die Küche, nahm mir Brot und ging dann durch die Diele zum Hauseingang, um ins Freie zu gelangen. Hinter mir versperrte ich die Tür für einige Zeit und ging eine gedachte Checkliste durch. Alles versperrt? Schlafzimmer? Ja. Medikamenten- und Kräuterzimmer? Ja. Fenster? Ja, resultierte ich, nickte mit dem Kopf und ging in Richtung Hafen. Ein großes Abenteuer würde anbrechen.

Gaochu
Ich flatterte neben meinem Partner her, ganz freudig, fast schon hyperventilierend, denn heute würde das größte Abenteuer beginnen, das wir je gestartet hatten. Ich schaute sehnsüchtig zum Meer, hinauf zur Sonne, zurück zum Haus. Es war einfach wundervoll, wenn man wusste, dass etwas bevorstand, was Leben und Tod bedeuten könnte. Nicht nur könnte, nein, dass etwas darüber entschied. Bisher war nie jemand lebend zurückgekehrt, wenn er auf diese Reise gegangen war, aber das hieß ja nicht, dass wir es nicht schaffen könnten. Wir waren stark, mutig, schlau, nützlich auf jedem Schiff. Wieso sollten wir es also nicht schaffen? Ich sah nichts, was dagegen sprach. Ob die anderen Mitglieder der baldigen Truppe wohl nett waren? Waren sie wohl stark? Mutig? In einem tauglichen Gebiet bewandert? Hoffentlich waren sie das, denn sonst würde es nur schwerer werden.
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  #10  
Alt 16.04.2012, 19:29
Benutzerbild von draconira
draconira draconira ist gerade online
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Melvyn
„Endlich ist der große Tag gekommen an dem wir beide unsere Abenteuer auf hoher See erleben!“, schrie ich aus voller Kehle und hüpfte hoch. Ich sah sowohl meine Partnerin Nira mithüpfen und jubeln, als auch die vorbeigehenden Passanten, die mit großen Augen uns beide anstarrten und verwundert den Kopf schüttelten. Mir war das zu dem Zeitpunkt nicht peinlich, denn ich war einfach nur überglücklich. Endlich weg von Zuhause, mit Nira die Welt bereisen und neue Freundschaften schließen. Es ist nicht so, dass es zu Hause schrecklich ist, aber jeder Tag war irgendwie derselbe und nur Nira und meine Lust am Trainieren und Sternebeobachten konnte mich aus dem öden Kreislauf rausreißen. Nachdem wir seit eineinhalb Tagen durch viele Orte gewandert sind, standen wir nun auf einem Hügel und man konnte von oben die große Hafenstadt sehen. Die Leute und Wingulls über dem Hafen sahen von oben aus wie kleine Ameisen. Es war ein toller Ausblick. Mein Körper sagte mir, dass er erschöpft sei, aber mein Geist, der mir Kraft gab, wollte alles erkunden. Voller Elan wollte ich den Hügel runterrennen, jedoch stolperte ich blöderweise über meinen eigenen Fuß und mich schlug es mit einem lauten Rumps auf dem Boden. Hinter mir hörte ich bereits schon ein lautes Gelächter. Mit meinen Armen stemmte ich mich auf und klopfte mir den Staub und Dreck von meinen Klamotten ab. Ich schaute nach, ob meine Tasche und mein Waffe, ein Bo Stab, noch in Ordnung waren und setzte mich wieder hin, jedoch diesmal nicht in den Dreck sondern auf eine trockene Wiese. „Machen wir eine kurze Pause und dann lasst uns dann weitergehen.“


Nira
Mit einem dicken Grinsen blickte ich zu Melvyn, meinem Partner, hoch. Schon seit zwei Wochen redet er von nichts anderem mehr als von den Abenteuern und der Freiheit, die wir beide erleben werden. Auch ich war froh, dass nur noch wir beide da waren, denn seine Mutter konnte mich nicht wirklich leiden. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich von der Straße kam und geklaut habe. Sie hat mir jedenfalls noch nie getraut und sogar ihre Sachen vor mir versteckt. Doch nun ist alles anderes! Nur noch wir beide…
Nach einer Weile wurden meine Beine vom ganzen Laufen und Hüpfen müde, jedoch wollte ich meine Erschöpfung nicht vor Melvyn zeigen und tat so als sei nichts. Als wir nun endlich auf dem Hügel standen und noch unser Ziel erkennen konnten, fiel Melvyn zum Glück hin, denn ohne eine Pause hätte ich noch meine Schwäche vor ihm gezeigt. Jedenfalls musste ich bei dem Anblick lachen und setzte mich neben ihm auf das Gras.
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