| RPG-Bereich Hier ist Platz für die sogenannten RPGs, in denen jeder Benutzer einen Charakter spielt, um mit anderen eine Geschichte zu schaffen. |

05.08.2012, 21:07
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Red Steel x Black Ice
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Registriert seit: March 2012
Ort: Terra, auch genannt Sol 3
Beiträge: 963
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Inokuma-sensei
Herr Inokuma, ein großer, gepflegter Mann undefinierbaren Alters mit gepflegtem Vollbart und Brille, saß hinter einem massiven Schreibtisch.
"Ah, Stairs-san... ich hatte eine Mitteilung erhalten, daß sie erst heute eintreffen. Bittesehr, hier ist ihre Mappe mit den allgemeinen Infomaterialien..." er reichte ihr eine Mappe voller Pepiere "...und ihr Zimmer - befindet sich im Ostflügel des Unterkunftsgebäudes, zweite Etage, am Ende des Ganges." Dann setzte er sich wieder, und öffnete eine Schublade im Schreibtisch.
"Schließlich haben wir noch das hier für sie - ihre ersten beiden Pokémon. Sie sind nach entsprechender Auswertung ihrer Personalbögen ausgewählt worden. Sie können ihnen Spitznamen geben, wenn sie möchten. Kümmern sie sich gut um sie. Alles weitere erfahren sie von ihrer Klassenlehrerin, Nakazawa-sensei. Der aktuelle Stundenplan ist am Schwarzen Brett zu finden - eines ist an jedem Bibliothekseingang - und dort finden sie auch Informationen zur jeweils anstehenden Exkursion. Haben sie sonst noch Fragen?"
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05.08.2012, 21:23
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All around
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Registriert seit: December 2010
Ort: Silence
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Solitary Stairs
Nachdem der Direktor, Inokuma-Sensei, zu mir sprach, schüttelte ich nur kurz den Kopf, nahm die beiden Pokébälle an, bedankte mich, nahm meine Sachen, meinte noch: »Vielen Dank und Ihnen noch einen schönen Tag.«
Ich ging aus dem Büro hinaus, schritt die Gänge, die ich vorher in die andere Richtung gegangen war, wieder ab, lächelte freudig und machte mich auf dem Weg zum Unterkunftsgebäude. Ich folgte den Weginstruktionen, lächelte, als ich in den Ostflügel kam und war bald vor meinem Zimmer. Sichergehend klopfte ich - es konnte ja sein, dass jemand im Raum war und gerade nicht gestört werden wollte -, ging nach kurzer Zeit, nachdem niemand antwortete, in das Zimmer und sah dann doch ein anderes Mädchen. Sofort meinte ich: »Hi, mein Name ist Solitary Stairs. Wie heißt du? Tut mir leid, wenn ich dich jetzt schon überrumpel«, hielt mir den Kopf und kicherte verlegen. »Ich ruf mal meine Pokémon auf«, fügte ich hinzu. Wie gesagt, tat ich. Im ersten Pokéball war ein mausartiges, violettes Pokémon, besaß ein kleines Horn auf der Stirn, hatte grünblaue Innenohren und leichte Flecken. Dornen oder Stacheln zierten seinen Rücken. Nun denn, dachte ich, ist ja nicht soo schlecht. Dann nahm ich den zweiten Pokéball und wiederholte die Prozedur. Aus dem Pokéball erschien eine kleine grüne Raupe, deren Kopf von einem Blatt bedeckt wurde. Kleine spitze Zähne schienen sichtbare Waffen des kleinen Pokémon zu sein. Sechs kleine Füßchen waren seitlich am Körper der Raupe zu sehen. Trotz der wohl abscheulich klingenden Beschreibung war das Pokémon, wenn man es sah, unglaublich putzig. Das ist toll. Beide sind toll. Ich freu mich auf die nächste Zeit mit euch, schloss ich gedanklich ab, auch wenn ich wusste, dass diese Pokémon es nicht hörten.
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05.08.2012, 21:31
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Mitgliedschaft beendet
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Yuna
Verdutzt beobachtete ich das Mädchen, das die Prozedur wiederholte, die auch ich hinter mir hatte. Das erste Mal seine Pokémon aufzurufen. Sie schien ebenso zufrieden, wie ich es war. Das war doch gut. "Öhm... Hi!", lächelte ich und hielt dem Mädchen die Hand hin. Das war zwar nicht besonders japanisch, doch schien sie auch ursprünglich aus einem der westlichen Staaten zu kommen. Interessant. "Mein Name ist Yuna Veltres. Macht nichts, tut mir Leid, dass ich nicht schnell genug antworten konnte!" Ich zwinkerte und streckte ihr die Zungenspitze raus.
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05.08.2012, 21:48
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X. Wheel Of Fortune
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Registriert seit: July 2012
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Lauren McAlister
Fast geräuschlos huschte ich durch die verlassenen Gänge meiner neuen Schule. Meine Musik hatte ich ausnahmsweise einmal abgestellt, schließlich wollte ich jeden einzelnen Moment in meiner neuen »Heimat« genießen. Doch auch wenn dieser Anlass, meinem Traum endlich so nahe treten zu können, sehr freudig war, jedem Kind ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hätte, blieb meine Miene starr und kalt. Ein Ausdruck des Nachdenkens lag in meinen blau-grauen Augen, gesenkt gen Boden hielt ich meinen Blick. Die zahlreichen Ausschilderungen, die mir durch diese fremden Gefilde halfen, nahm ich dennoch korrekt war und befand mich wenig später vor dem offensichtlichen Büro des Rektors dieses Internats.
Mir was sehr wohl bewusst, dass ich erheblich zu spät war, dass ich mitten im Schuljahr, beziehungsweise nach dem eigentlichen Einschulungsbeginn, angemeldet wurde. Und ebenso bewusst war mir, dass ich keine vernünftige Entschuldigung dafür vorweisen konnte. Kein Attest für den versäumten Unterricht - schließlich war es schon Nachmittag -, kein relevanter Grund, weswegen ich nicht gleich zu Anfang anwesend war. Ich seufzte. Was sollte ich dem Direktor nun auftischen? Dass er angerufen und informiert worden sein müsste? Sicherlich wurde er von meinen Eltern angerufen, schließlich nahm er mich auf seine Schule, aber der Grund, warum ich erst jetzt kam, erschien mir als viel zu banal, als dass ich ihm würde sagen können, dass es allmählich mein größter Traum war, nach Japan zu ziehen und dort eine Schule zu besuchen. Und dass sich zuvor schlichtweg keine Gelegenheit dazu bot. Vollkommener Schwachsinn.
Erneut seufzte ich. Anschließend noch einmal tief durchatmen. Mir würde etwas Passendes einfallen... es musste!
Ich schickte mich an, mich aufrecht, mit gepflegter Kleidung und gekämmtem, schwarzen Haar vor die Tür des Büros aufzubauen. Ich räusperte mich für eine makellos funktionierende Stimme, nahm meine Hände auf den Rücken. Die Rechte schnellte wieder hervor und begann drei Mal laut und deutlich auf das Holz mit dem Namensschild »Büro des Direktors - Inokuma-sensei« zu klopfen. Ich wartete zehn Sekunden, dann bewegte ich selbige Hand zur Türklinke und drückte diese sanft hinab. Ein Klicken verriet mir das Öffnen der Tür, so schob ich sie auf und trat mit selbstbewusster Haltung in das Arbeitszimmer des Direx ein. Die Tür wieder geschlossen, drehte ich mich um und lächelte meinem zukünftigen Oberlehrer entgegen.
»Guten Nachmittag, Inokuma-sensei.«, begrüßte ich den älteren Herren hinter seinem Schreibtisch. Ich musste mich noch sehr an all die Umgangsformen, die in den Namen der Personen mitschwangen, gewöhnen. Ich deutete eine kleine Verbeugung an.
»Mein Name ist Lauren McAlister. Sicher wurden Sie von meinen Eltern darüber informiert, dass ich leider erst jetzt eintreffe. Ich entschuldige mich für meine enorme Verspätung.«
Schon jetzt fühlte ich mich extrem unwohl in meiner Haut. Die erste Ansprache vor einer japanischen Autoritätsperson und ich kam mir vor, wie ein blutiger Anfänger in einem Hähnchenkostüm auf dem Jahrmarkt, wie er frische Hähnchenschenkel verkaufte und von sämtlichen Passanten belächelt wurde...
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© me

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05.08.2012, 22:08
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Red Steel x Black Ice
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Registriert seit: March 2012
Ort: Terra, auch genannt Sol 3
Beiträge: 963
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Inokuma-sensei
Die Miene des Direktors war unergründlich. Lächelte er, oder war das Wunschdenken?
"McAlister-san, schön sie hier begrüßen zu dürfen. Diese Mappe da vorne ist für sie, darin finden sie alle nötigen Unterlagen für ihren Aufenthalt - Gebäudeplan, Zeittafel, Hausordnung... ihr Zimmer befindet sich im zweiten Stock des Ostflügels unseres Wohnhebäudes, am Ende des Ganges. In der Mitte des Wohngebäudes finden sie außerdem die Bibliothek - sie hat auf jeder Etage Eingänge, und dort sind auch die schwarzen Bretter, wo sie Stundenpläne und Aushänge bezüglich der anstehenden Exkursionen finden. Und dann natürlich noch das, worauf sie sicher besonders gespannt warten..." Er holte einen Karton aus einer Schublade, auf dem "McAlister" geschrieben war.
"Darin befinden sich zwei Pokébälle, und darin ihre ersten beiden Pokémon. Wir haben sie nach ihrem Persönlichkeitsprofil ausgesucht, von daher sollten sie gut zu ihnen passen. Behandeln sie sie gut und trainieren sie sie fleißig. Natürlich können sie ihnen Spitznamen geben, wenn sie wünschen. Weitere Informationen bekommen sie von ihrer Klassenlehrerin, Nakazawa-sensei. Haben sie noch weitere Fragen?"
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05.08.2012, 23:59
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X. Wheel Of Fortune
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Registriert seit: July 2012
Beiträge: 163
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Lauren McAlister
Als der Rektor begann, zu sprechen, verkrampften sich annähernd alle Muskeln meines Körpers, das freundliche Lächeln wurde jedoch recht gezwungen aufrecht erhalten. Nachdem ich jedoch nach den ersten Sätzen feststellen musste, wie lieblos monoton er die Begrüßung herunter leierte, entspannte sich meine Haltung zumindest ansatzweise. Der Mann wies mich auf eine Art Akte hin, die am Rande seines Schreibtisches auf mich wartete, in welcher sämtliche, für mich nötigen Dokumente für den verspäteten Schuleinstieg enthalten sein sollten. Ein kurzer Blick auf jene Mappe entlockte mir ein registrierendes Nicken und ich lauschte den weiteren Anweisungen, beziehungsweise Einweisungen, des Rektors. Er erklärte mir die grobe Lage meines Zimmers, der Bilbiothek und des Schwarzen Brettes, auf welchem sämtliche Informationen über die schule vorhanden sein sollten. Ich nickte erneut. Zu guter Letzt übergab er mir einen Karton, in welchem sich zwei Pokébälle, mit meinen ersten Pokémon innewohnend, befinden sollten, was er mit einem »Wir haben sie nach ihrem Persönlichkeitsprofil ausgesucht, von daher sollten sie gut zu ihnen passen.« quittierte. Ein weiteres Nicken und ich nahm den kleinen Karton, gekennzeichnet mit meinem Nachnamen, an mich. Noch immer vor dem Schreibtisch stehend, nahm ich auch gleich die Informationsmappe mit, welche ich auf den Karton bettete. Schlussendlich fragte mich Inokuma-sensei, ob ich noch Fragen an ihn hätte.
»Nein. Ich denke, ich habe soweit alles verstanden und würde mich nun folgend gerne umziehen. Ich erscheine anschließend pünktlich zum Nachmittagsprogramm.«, verneinte ich jene Frage recht offen und zwängte mir ein kleines Lächeln auf.
Folgend noch eine kleine Verbeugung, dann drehte ich mich um und verließ geschwind das Büro. Ich machte mich langsam auf den Weg zu meinem Zimmer, da ich der Meinung war, sicherlich noch etwas Zeit zu haben, bis jenes Programm beginnen würde. Innerlich machte ich Loopings und Freudensprünge, in Erwartung, endlich meine beiden Pokémon betrachten zu können, dass ich es schließlich nicht mehr aushielt. Ich musste sie hier und jetzt rufen.
Gerade in einen Gang eingebogen, welcher nach Lageplan der Schule wohl zu den Gemächern der Schüler führte, blieb ich stehen und bückte mich, um den Karton und die Informationsblätter auf dem Boden abzulegen. Anschließend legte ich besagte Mappe beiseite und wandte mich vollends dem Karton zu. Sachte und zaghaft begann ich, den Karton Stück für Stück zu öffnen. Er war klein, rechteckig und handlich, sodass ich keine Mühe mit großen Pappe-Seiten hatte. Als ich die Seiten langsam auseinander klappte, funkelten mir zwei niegel-nagel-neue Pokébälle entgegen. Meine Augen weiteten sich und ich griff behutsam in den Behälter, holte die beiden bereits auf volle Größe aufgeblasenen Bälle heraus und betrachtete sie in meinen beiden Handflächen und entschied mich schließlich, sie auszuprobieren. Ich umschloss den Rechten mit meinen Fingern, hob die betreffende Hand an und warf den Pokéball schlichtweg in den Raum hinein. Wie ich es erwartete, klappten die beiden Hälften des Balls auf etwa 90° auseinander, gaben ein silbriges Licht frei und schossen geschlossen zurück in meine Hand. Das Licht formte sich binnen Sekunden zu einem recht kleinen Ball, mit einer Feder auf dem Kopf und zwei übergroßen Füßen. Langsam nahm es Farbe und einen Schnabel an. Es war giftgrün, hatte große, schwarze Augen und bunt-rot gestreifte, recht unterentwickelte Flügelchen. Die Füße des kleinen Vogels waren in einem recht auffälligen Pink getaucht und für die Größe des Restkörpers eindeutig zu groß.
»Naaaatuuuuu~«, ertönte eine recht hohe Stimme aus dem Schnabel des Pokémon und ich starrte das Ungetüm entgeistert an.
Sollte ich allen Ernstes... einen Flummi als mein erste Pokémon bekommen? Einen gottverdammten, nichts taugenden, apathisch dreinblickenden Flummi?!
Ich seufzte. Ein wenig enttäuscht, stapfte ich auf das etwa einen Meter entfernte Flugpokémon hin, hockte mich zu diesem Winzling hinunter und stupste das Ding mit seinem Pokéball einmal an. Was nun geschah, ließ mich gänzlich meine Hoffnung in diesen kleinen Knirps verlieren - ich hatte ihn wirklich nicht stark angeschubst, aber er kullerte stumpf zu Seite und blieb auf dem Rücken liegen.
»Naaaatuuuu~«, ertönte es wieder.
Ich schloss meine Augen und seufzte ein weiteres Mal. Das würde ein verdammt langer Aufenthalt werden...
Anschließend drückte ich auf den kleinen Knopf, der den Pokéball minimieren ließ, steckte ihn in meine Hosentasche und nahm den zweiten Pokéball zu Hilfe. Ich nahm ihn fest in die Rechte, hob ihn an und warf ihn, zielend auf den Platz neben dem apathischen, auf dem Rücken liegenden Natu. Wider meiner Erwartungen, fiel der Ball jedoch schlicht metallisch klirrend zu Boden, kullerte einen Meter und blieb anschließend unbeeindruckt liegen. Verwundert und schockiert zugleich, starrte ich die rot-weiße Kugel an und fragte mich, ob der Direx eventuell einen Fehler begangen und mir einen leeren Ball gegeben hatte. So stapfte ich auf den Pokéball zu, nahm ihn erneut in die Hand, drehte mich um und warf das Ding erneut. Die selbe Reaktion.
Was zur Hölle...?! Ich stapfte erneut an meinem Natu vorbei, welches abermals seinen monoton-singenden Laut von sich gab und griff ebenso erneut nach dem Ball. Vielleicht war er ja kaputt? Oder er brauchte ein Zauberwort? Letzteres hielt ich für vollkommenen Schwachsinn, warum ich es dennoch in Erwägung zog, wusste ich aber trotzdem nicht.
»Also gut... kommst du bitte aus deinem Pokéball, liebes Pokémon?«, fragte ich deshalb recht genervt an den Pokéball in meiner Hand gewandt.
Ich konnte es nicht fassen, dass ich mit einem Gegenstand redete. Aber wie auf Knopfdruck, öffnete sich die obere Hälfte den Pokéballs und ein ebenso silbriges Licht entfuhr dem Behälter. Es bahnte sich seinen Weg gen Boden und dort angekommen, formte es sich langsam zu einem aufrechtstehenden Gecko. Das Licht erlosch, der Pokéball klappte wieder zu und ich erkannte ein - aufrecht stehendes - übergroßes Reptil, durch die großen, gelben Glubschaugen sehr an einen Waldgecko erinnernd. Besondere Merkmale stellten die rote Bauch- und Brustfärbung, sowie der mächtige Schweif da, mit welchem das Tier sicherlich Knochen zermalmen können würde. Erstaunt über die selbstischere und distanzierte Haltung, die es an den Tag legte, blickte ich auf das Geckarbor herunter und schaute es fragend an.
»Arbor.«, gab es lediglich von sich und blickte anschließend desinteressiert die Wand neben uns an.
Zwei solch unterschiedliche Pokémon... vielleicht würde der Aufenthalt doch ein wenig besser verlaufen, als ich es mir erhofft hatte. Ein kleines, warmes Lächeln stahl sich auf meine Lippen und auch den Pokéball des arroganten Geckarbor minimierte ich und schob ihn in meine Hosentasche.
»Willkommen im Team.«, gab ich dem Pflanzenpokémon zur Antwort.
Anschließend begann ich damit, meine Unterlagen und den Karton wieder geordnet einzusammeln und begab mich auf das Natu zu. Erstaunlicher Weise folgte mir das Geckarbor widerstandslos. Beim Natu angekommen - »Naaatuuuu~« -, packte ich das kleine, aller höchstens zwanzig Zentimeter große Ding an seinen Federn, zog es schnellen Zuges herauf und bettete es auf dem Karton. In diesem Moment fiel mir ein, dass der Rektor mich anwies, darüber nachzudenken, ob ich Spitznamen gebrauchen wollte... Ich entschied mich, dem Folge zu leisten und mir passende Namen zu überlegen - später.
Nun musste ich mich erst einmal in Schale werfen...
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© me

Geändert von shu (06.08.2012 um 12:37 Uhr)
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06.08.2012, 11:51
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Kimi wa boku no hikari ♥
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Azusa:
Ich folge Karasu in den Kunstraum. Ich hatte nichts gegen das Fach. Allerdings war ich nicht so gut im Zeichnen. Als unsere Lehrerin uns die Aufgabe stellte, überlegte ich nicht lange. Ich wollte Akito zeichnen! Also zog ich dem Pokeball hervor und ließ meinen Geist hinaus. Dieser blickte sich etwas desineressiert um und als ich ihn bat, still zu halten, damit ich ihn zeichnen kann, drehte er sich um und schwebte auf die Fenster zu. Er hatte scheinbar keine Lust und bevor er wieder verschwinden würde, holte ich ihn in den Pokeball zurück. "Gut... dann Kaori...", murmelte ich leicht enttäsucht und entließ mein Trasla aus dem Pokeball. Mein kleines Trasla war begeistert von der Idee und blieb still vor mir sitzen. So konnte ich endlich die gestellte Aufgabe beginnen.
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06.08.2012, 14:04
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Red Steel x Black Ice
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Nakazawa-sensei
Die Lehrerin ging durch die Reihen, und schaute sich jeweils etwas genauer an, was ihre Schülerinnen da zuwerke brachten.
"Nicht hetzen. Das ist, wie erwähnt, eine Quartalsarbeit - ihr habt mehrere EInheiten Kunst Zeit, an diesem Projekt zu arbeiten. Ihr könnt wenn ihr möchtet auch eine Collage aus mehreren Posen eures Pokémon anfertigen."
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07.08.2012, 17:17
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Tell me... am I insane?
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Registriert seit: April 2012
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Toll! Kunst! Das Fach ist echt toll, hatte ich schon öfter festgestellt. Ich pflanzte mich also einfach auf einen der Stühle, holte mir meine Sachen und lauschte den Anweisungen der Lehrerin, wieder Nakazawa. Ich mochte sie, keine Ahnung warum. Als es dann aber darum ging ein Pokemon auszusuchen, war ich mir nicht sicher. Sodaina war schon öfter neidisch auf Toboe. Sie hatte eigentlich eine kleine Strafe verdient, immerhin kann sie auch mal freundlich sein. Also entschloss ich mich, mein geliebtes Fukano zu zeichnen. Dem Drachenweibchen gab ich ein Reisbällchen von meiner Box.
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Nami ist halt zum kuscheln aufgelegt, selbst bei einem Keifel könnte sie das! Hauptsache Fell oder Federn!
Das Leben ist ein Spiel Es ist egal, ob mann lebt oder stirbt Denn dein letzter Funken verglüht erst, wenn du vergessen wirst
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14.08.2012, 09:50
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Red Steel x Black Ice
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Registriert seit: March 2012
Ort: Terra, auch genannt Sol 3
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Nakazawa-sensei
Die junge Lehrerin ging weiter durch die Reihen, korrigierte hier und da ein wenig an der technik, wo es nötig war, aber oft beobachtete sie nur, was die Mädchen so machten. Lediglich wenn eine Schülerin einmal so gar nicht bei der Sache zu sein schien, konnte es auch einmal etwas lauter werden...
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