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Shining Dead

  • Rollenspiel

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  • Als sich mein gemüt wieder etwas beruhigt hatte, setzte ich mich langsam auf und schaut mich um. Da war das Pflanzenvieh dem ich wohl was schuldete...und ein...Dingens zum Abtrocknen. Doch erstmal schüttelte ich mich ganz ausgiebig und ließ das Wasser nur so spritzen.
    Dadurch sellten sich meine Federn so dermaßen auf, das ich wie ein großes Kissen aussah. "Danke.", murrte ich und schaute das Pflanzenvieh an.
  • Sunny
    Da kam also die Frostbeule wirklich zu uns und gab Briza etwas zum Abtrocknen?! Das fand ich irgendwie nett, jedoch wunderte ich mich, ob es ihm klar war, dass der Teppich sicherlich nur von Milben so wimmelte?
    Als der Eisfuchs, dessen Name ich mir noch immer nicht merken konnte, von Dannen ging, blickte ich zu Briza, die momentan wie ein gut durchgeschütteltes Kissen aussah.
    „Hübsch siehst du aus, meine Dame!“, kommentierte ich mit einem breiten Grinsen und versuchte mit dem gebrachten Wandteppich den Vogel zu trocknen.
    Nachdem ich zumindest die untere Seite des Vogels trockengerubbelt hatte, blickte ich zu ihr hoch.
    „Den Rest wirst du wohl von der Sonne trocknen lassen. Oder du putzt dich, oder was auch immer Vögel machen, um sich trocken zu bekommen.“
    Meinen Blick richtete ich dann zu Glace, die uns noch belustigt ansah. „Dann lasst uns mal die nette Löwin treffen, die sicherlich bereits mit den anderen im Speisesaal wartet!“

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  • Irgendwann kamen alle im Speisesaal an, als es in etwa 11:30 Uhr war. Er war ganz nett eingerichtet, groß und mit sechs großen Tischen, an denen alle Platz fanden. Ein Roserade erklärte den Neulingen, dass bei wichtigen Besprechungen vor der Niederlage die Tische so voll waren, dass manche auf dem Boden sitzen mussten. Es stellte sich als Rose vor und war Mitglied im Team Cave.
    Sahira, die neue Anführerin der Gilde, betrat den Raum. Sie strahlte eine unglaubliche Entschlossenheit aus und sorgte allein durch ihr Würdevolles Auftreten, dass jeder sofort zu ihr starren musste. Sie ignorierte das gänzlich und setzte sich an ein Podium zwischen den Tischen, so, dass jeder sie sehen konnte.
    "Herzlich willkommen", begann sie mit Blick auf die neuen. Die verneigten sich sofort, zeigten ihre Denütigung und ihren Respekt gleichermaßen. Dann blickte sie wieder nach oben. "Unser Anführer ist noch am leben. Sein Todestag wurde dank jüngsten Ereignissen immer weiter verschoben." Sie blickte auf einen Zettel und knetete immer weiter mit ihren Fingern. Ein Frizelblitz flüsterte ihr kurz etwas ins Ohr, ehe sie fortfuhr: "Es ist eure Aufgabe ihn zu finden und zu retten. Das letzte uns verbliebene Spitzenteam, genannt Team Cave, wird euch helfen. Sie reisen als unabhängige Gruppe neben euch her. Ihr seid vier Teams, werdet alle verschiedene Wege nehmen. Zira, du und dein Zimmer sucht euch euren Weg durch Zerlan bis Marundem. Toshin, dein Zimmer macht euch auf den Weg durch Asulan und das Zimmer von Glace durch Kimare. Team Cave, ihr geht einfach mittendurch. Ihr alle trefft euch in Kratos, wo ihr mithilfe eines Plans unseren Anührer aus dem Tarutos Kerker rettet. Ihr findet ihn im Stadtzentrum." Kein Protest, auch wenn man die deutliche Anspannung spüren konnte. Sahira stand auf und ging erhobenen Hauptes aus dem Speisesaal. Das letzte was man von ihr hörte war: "Überlegt euch während dem Essen eine Strategie. Wird von Vorteil sein."
    Im nächsten Moment kamen ein paar Ohrdoch und Chaneira herein, die ein paar leckere Speisen mitbrachten. Es schien so gut wie alles zu geben. Sahira schien zu wollen, dass jeder zugriff solange es ging... denn der Marsch bis nach Kratos würde lange dauern...

    Zira

    Alles klang logisch und wohl durchdacht. Bis auf den Weg von Glace´s Zimmer... sie würden wohl an der Grenze zu Team Cave stoßen müssen. Ich würde meine Gruppe jedenfalls wie es befohlen worden war durch Zerlan führen. Ich konnte für sie nur hoffen, dass wir uns gut verstanden und ich als Anführerin des kleinen Teams akzeptiert wurde und nicht an jedem meiner Schritte herum gemeckert wurde. Sonst würde es weitere gebratene Körper geben.
    Das Ibitak saß an dem anderem Ende des ebenem Holztisches. Die Bank auf der wir saßen war im Gegensatz zum Tisch aus Stein gemauert, mit ein paar Löchern. Doch davon ließ ich es mir nicht nehmen mein Taurosfleisch zu verzehren. Ivan und Niphredil saßen bei mir, von dem Reptain würde ich jetzt einfach nicht reden. Der schließ nämlich noch immer. Ich wandte meine Aufmerksamkeit ein wenig an Briza. Es tat mir nicht Leid was ich getan hatte, doch vielleicht hatte ich wirklich ein bisschen übertrieben. Nein... wenn man sich mit mir anlegen wollte, würde man einen Kampf sicher nicht mit Worten verhindern. Ich war die Anführerin und habe eine riesige Gruppe durch den ganzen Staat geführt! Sie mussten mich akzeptieren, ob sie wollten oder nicht!

    "Obscuritemon!"
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  • Glace

    Ich lauschte aufmerksam den Worten Sahiras und musste mich zusammenreißen, um nicht zu protestieren, als sie sagte, ich und mein Zimmer würden uns nach Kimare begeben und uns dann mit den anderen in Kratos treffen. Ich sollte also mit diesen beiden Pokemon losziehen, obwohl sie sich am ersten Tag in der Gilde fast in Stücke gerissen hatten?
    Ich mochte Streit nach wie vor, wusste aber, dass ich mir nicht immer wünschte, dass sich jemand stritt, vorallem nicht, wenn wir auf einer wichtigen Mission waren.
    Ich warf einen Blick zu dem Ibitak und dem Kinoso und seufzte leise. Eigentlich hatten sie sich ja wieder vertragen... Es bestand also Hoffnung, dass wir ein gutes Team abgaben.
    Wenn ich genauer darüber nachdachte, waren wir sogar beinahe perfekt zusammen, da wir uns gegenseitig ergänzten! Ein Vogel, eine Pflanze und eine Katze... auch wenn es seltsam klang, war das gar nicht mal so verkehrt!
  • Pero

    Nachdem auch das Zimmer 2 ohne irgendwelche besonderen Ereignisse den Saal erreicht hatte ging's auch schon izemlich schnell los: Ein sehr ausdrucksstarkes Pokémon erklärte uns den Plan. Ich war nicht schlecht erstaunt, denn wir als Borderline-Neulinge sollten schon so einen wichtigen Auftrag bekommen? Das könnte uns vor Schwierigkeiten stellen, aber mir war bei meiner Anmeldung zu der Gilde bewusst was mir geschehen könnte. Die Tattoos hab ich ja auch nicht umsonst gemacht.
    Nun, wie es aussah musste ich wirklich mit diesen beiden - Tonshin das Kaputops und Ruby das Guardevoir - umherreisen. Die Gruppe war ganz okay, schätzte ich. Soviel ich mitbekommen hatte waren die beiden Krieger und Schütze während ich mir das Heilen und schützen von anderen zur Aufgabe machte...da fiel mir ein...Ich hatte keine Kräuter! Ich wandete mich an das furchterregende Pokémon auf dem Podest. "Gibt es hier irgendwo einen Garten? Ich bräuchte nämlich einige Beeren und Kräuter um effizient mein Team zu heilen, wenn das nötig ist." So sah ich durch die Runde und konnte erkennen, dass das Kleoparda - Glace hieß es glaube ich - sah sich das Kinoso und das Ibitak immerwieder an und seufzte...aber...das würde ja heißen...Zira und Ivan sind im selben Team? Und wieder richtete ich mich an unseren temporären Anführer. "Sind Zira und Ivan tatsächlich im selben Team? Soweit ich auf unserer Reise mitbekommen habe sind sie doch beide auf das Erspähen von Informationen ausgeprägt, warum sind sie also im selben Team? Wäre es nicht praktischer zum Planen wenn nicht wenigstens ein anderem einen Spion hat?" Kaum waren meine Worte fertig gesprochen, so hoffte ich, dass ich kein großeres Erzürnen erweckte...aber ich hatte ja im Prinzip recht.
  • Toshin

    Nachdem ich mit meinen Zimmergenossen und den anderen Mitreisenden gemächlich in Richtung Speisesaal gelaufen war, kamen wir durch die großen Flügeltüren in jenem an und namen Platz. Daraufhin nahm alles recht schnell seinen Lauf. Ein sehr entschlossen wirkendes Pokémon trat an das Podium und erklärte uns unseren Auftrag. Anscheinend sollten wir gruppenweise, eingeteilt wie unsere Zimmer, die Reise auf verschiedenen Wegen auf uns nehmen, um dann wieder in Kratos zusammenzutreffen.
    Ich runzelte die Stirn. Warum sollten wir uns aufteilen? Ich sah in der Sache keinen Sinn. Es stimmte schon, wenn eine Gruppe auf ein Hindernis stieße, würden die anderen trotzdem weiterkommen. Aber könnte man in einer großen Gruppe diese nicht einfach beseitigen? Sie überwältigen, von der schieren Anzahl?
    Ich blickte in die Runde. Mit Pero und Ruby hatte ich kein schlechtes Los gezogen, denn beide schienen mir recht unkompliziert zu sein. Jedoch wunderte ich mich, dass wir keinen Spion unter uns hatten. Es schien ein wenig schlecht aufgeteilt, denn in der Gruppe von Zira befanden sich gleich von ihnen.
    Ich überlegte gerade, ob ich etwas einwenden sollte, doch da meldete sich schon Pero zu Wort, dem ich ein zustimmendes Nicken beisteuerte.
  • Zira

    Ich blickte zu den anderen, die sich nicht um das Essen zu kümmern schienen, sondern sich anderweitige Sorgen machten, was ich nicht so unbedingt nachvollziehen konnte. Wir hatten auch keinen Heiler bei uns in der Gruppe wir hatten nur zwei Spione, einen Schützen und halt diesen komischen Krieger da hinter mir.
    "Ihr habt wirklich keine Ahnung von der Gilde, oder?", fragte ich die beiden also mit einem hinterlistigem Lächeln. "Sie kümmert sich um die Ausbildung der einzelnen Gruppen, gerade damit jeder seine eigenen Stärken finden kann. Wenn jede Klasse in jeder Gruppe vertreten wäre... die Missionen wären dann doch viel zu leicht. Und nicht zu vergessen, es gibt auch noch Jobs, die gar nicht in unserer kleinen Gruppe auftauchen. Nehmen wir zum Beispiel die Boten oder die Auskundschafter. Keiner ist hier bei uns vertreten. Und wenn wir uns mal zu einer ganz großen Gruppe zusammen schließen sollten... jeder hatte Zeit sich mit seinen eigenen Stärken vertraut zu machen. Wir hier haben auch keinen Heiler, heißt, Ivan und ich müssen auf unseren Missionen ganz besonders aufpassen. Wenn wir uns bewegen vergessen wir gerne, dass man uns auch von hinten angreifen kann. Geht einer von uns down, kann der andere denjenigen schnell vom Ort des Geschehens wegschaffen. Vielleicht hätte Ivan wirklich in eine andere Gruppe gemusst, oder ich... aber die Gilde wird sich schon irgendetwas dabei gedacht haben."
    Plötzlich bemerkte ich etwas, was man wohl eigentlich kaum bemerken sollte: Das Reptain auf meinem Rücken... es atmete auf einmal stoßweise. Ich warf ihn von meiner Schulter und er landete hart auf dem Boden. Seine Augen waren weit geöffnet, aus seinem Mund tropfte Blut. Ich versuchte meine Pfote auf dem Fleck wo sein Herz sein sollte hin und her zu bewegen... doch nichts geschah. Nur, dass er auf einmal Blut spuckte. Danach bewegte Sai sich nicht mehr. Ein letzter Herzschlag... danach stille. Er war tot.
    Niemand hatte wirklich viel mit dem Reptain zu tun gehabt. Er war für die gesamte Gruppe sonderbar gewesen, wohl sonderbarer als Niphredil mit seinem kleinen Schönheitstick. Rose und Crayne kamen an, packten die Pflanze an Füßen und Händen. Das dritte Pokemon, das Trikephalo, öffnete das Fenster und ohne mit der Wimper zu zucken schmissen die anderen das tote Pokemon aus der Höhle. "So entsorgt man bei uns die Schwachen und den Müll", grinste das Roserade ein wenig hämisch. Ich blickte sie nur wortlos an. Es kam mir schon fast grausam vor, auch wenn Sai eh nichts mehr spüren konnte. Es war eine indirekte Beleidigung als Müll.
    "So. Und jetzt sind wir nur noch Spione und ein Schütze. Noch irgendwelche Beschwerden?", fragte ich in die Runde, ehe ich meine Zähne wieder in das wartende, saftige Fleisch schlug.

    Und so, meine Freunde, müssen wir uns von Calipso verabschieden. Ich habe ihm eine Warnung und eine 2-Wöchige Frist gegeben, doch er hat weder auf die PN, noch hat er hier eine Antwort hinterlassen. Somit muss ich ihn leider aus dem RPG streichen

    "Obscuritemon!"
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  • Sunny
    Endlich befanden wir uns alle im Speisesaal, der dank des vielen Gemurmels recht laut war, aber das störte mich nicht sonderlich. Ich hatte meinen Blick stattdessen auf Zira gerichtet, der ich noch immer nicht vergeben hatte, was sie mit meiner Partnerin angestellt hatte.
    Plötzlich jedoch ging die Tür auf und Sahira, die neue Anführerin der Gilde, betrat mit einer solch gewaltigen Ausstrahlung den Raum, dass ich meinen Blick vom Luxio abwenden musste. Endlich durfte ich mit meinen eigenen Augen die Anführerin dieser großartigen Gilde sehen! Ich war so aufgeregt, dass ich ständig hibbelig auf meinem Platz saß – oder es zumindest versuchte- und weiterhin das Zoroark anstarrte.
    Als Sahira mit ihrer Ansprache fertig war und den Raum verlassen hatte, realisierte ich erst, dass wir eine große Aufgabe zu erfüllen hatten. Und das wir viel Verantwortung-… „Oh mein Gott, Essen! Leckeres Essen!“, schrie ich plötzlich laut aus meiner Kehle und es begann bereits Wasser in meinem Mund zu sammeln.
    Auf unserem hölzernen Tisch gab es wirklich alles, was einem das hungrige Herz höher schlagen ließ. Ich hüpfte auf den Tisch und nahm von diesem Teller ein Taubosschenkel und biss davon ab, von einem anderen Teller nahm ich mir Hoppspross-Blätter, die ich aber beim ersten Biss wieder zurück warf, weil diese mir zu bitter waren. Es gab sogar unterschiedliche Beeren, die auf einer solch langen Reise sicherlich von Nutzen sein werden!
    Als ich satt war und ich die unterschiedlichen Beeren, unter anderem auch Prunusbeeren, an meinen Platz gebracht hatte, blickte ich erst zum Ibitak, dann zum Kleoparda, und musterte die beiden aus. Mit diesen beiden werde ich also reisen, wie? Ob das gut gehen wird?
    Auch hatte ich mitbekommen, dass das Reptain plötzlich zusammengebrochen und nun angeblich tot war, aber Opfer wird es immer geben. Ob vielleicht das Essen vergiftet war? Mir egal, hauptsache mir passiert nichts.

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  • So sollte es also aussehen. Wneigstens wussten wir nun, was wir zu tun hatten. Ich hatte der rede nicht wirklich aufmerksam gelauscht, nachdem ich mich aufraffte und in den Saal getappst war.
    Dann kam etwas mit dem ich gar nicht gerechnet hatte. Essen...viel essen!! Doch irgendwie hatte ich nicht wirklich Hunger. So pickte ich nur ein Paar Beeren und sah mich um. Der Rest schien sich ja reichlich zu bedienen.
    In mir machte sich aufregung breit. Ich wollte los..
  • Glace

    Als ich das Essen auf dem Tisch sah, verflogen sofort sämtliche andere Gedanken. Nachdem ich das Finneon nicht hatte essen können, knurrte mein Magen und ich musste meinen ihn unbedingt füllen.
    Mit einer schnellen Bewegung griff ich quer über den Tisch und packte mir ein gebratenes Etwas, was wohl einmal ein Taubsi gewesen war, biss hinein und ignorierte die Tatsache, dass ich soeben noch Bedenkten wegen der Reise gehabt hatte.
    Nun einmal die Überraschung über den Tod des Reptains konnte meinen Hunger dämpfen. Ich hatte ihn nicht wirklich gekannt, aber das hatte eigentlich keiner, also hielt sich mein Bedauern in Grenzen. Die Art und Weise, ihn zu entsorgen hingegen war ziemlich... besonders!
  • Niphredil

    Niphredil hatte schweigend die Situation verfolgt. Auch der Tod des Reptains hatte ihn kalt gelassen. Viel eher hatte es bewirkt, dass er niemals die Müllhalden der Gilde besichtigen wollte. Allein bei dem Gedanken, wie viele Leichen sich dort wohl befinden mussten... Er tat einen genüsslichen Bissen in ein Stück gebratenes Fleisch. Das ganze Gerede vonwegen eigene Fähigkeiten kennen lernen, interessierte ihn ebenso wenig. Seiner Meinung nach gab es da nichts mehr zu lernen. Aber für den Rest war die Sache sicher nicht schlecht. Er nickte kaum merklich über seine eigenen Gedanken.
    "Keine Beschwerden meinerseits", meinte er noch auf Ziras Frage hin.
  • Nachdem alle gegessen hatten und niemand sich mehr beschwerte, beschloss Team Cave schon am Abend aufzubrechen. Das hieß, dass die anderen Pokemon noch einen ganzen Tag zum trainieren hatten und sie sich nicht kopfüber in das Abenteuer stürzen mussten. Ob das jedem gefiel war eine andere Sache, doch vor allem das Roserade kümmerte die Meinung der anderen Pokemon nicht. Und so wurde beschlossen, dass jeder sich noch in der Gilde umsehen und machen durfte was er wollte... solange sie in der Gruppe blieben.
    "Wie wäre es? Sollen wir uns zunächst die Trainingsräume ansehen?", fragte ich neutral gelaunt in die Runde.

    "Obscuritemon!"
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  • Pero

    Nach der Erklärung der temporären Chefin der Runde konnte ich es kaum glauben was dieses Geschöpf gesagt hat, bezüglich der Teamaufteilung. Es wäre sonst zu einfach? Dann ist das hier ja auch nur ein riesen Spaß, oder was? Naja, an der Entscheidung der Chefin ist wohl nicht mehr zu rütteln, also muss mich mich wohl mit der Situation abfinden. Der Tod des Reptain verwunderte mich doch schon sehr, da es in der Kanalisation sehr vorwärtsstrebend wirkte...er hat sich wohl die falsche Gilde ausgesucht. Obgleich ich die Methoden der Leichenentsorgung nicht für gut verheißen konnte, aß ich ein wenig, da man ja Kraft braucht. Das Essen war so wunderbar gut, dass ich am liebsten nie aufgehört hätte, jedoch war mir klar, dass ich nicht zu viel essen sollte. Heute wird wohl der letzte Tag sein um sich vorzubereiten und es gab noch eine Menge zu tun, da ich keinerlei Kräuter oder Mixturen mehr hatte und so musste ich mir noch einiges zusammenmischen, bevor wir effektiv losgehen konnten, da es mit der Heilung ohne meine Items nicht klappt muss das eben gemacht werden. Als dann Zira fragte, ob wir nicht vielleicht die Trainingseinrichtungen besuchen wollten, musste ich verneinen. "Das Training kann in meinem Falle bis zum Nachmittag warten, ich muss erst einmal in die Gewächshäuser, sonst kann ich wohl oder übel nicht auf der Mission heilen. Ich brauche vorwiegend Beeren und muss diese verarbeiten und bräuchte dafür vielleicht noch jemanden der mir dabei hilft, am besten mit viel Geschick, da man dies teilweise bei der Medizinherstellung braucht. Meldet sich wer freiwillig um diesen aaaarmen Schwein zu helfen?", so fragte ich in die Runde. Ich versuchte mich hilflos darzustellen, damit ja jemand mitkam zu dieser Arbeit. Obgleich ich diese Art von Betätigung wirklich mag, ist sie zu Zweit oder sogar mit mehreren Personen viel lustiger. Aber wenn nicht, dann eben nicht. So wartete ich auf eine Antwort.
  • Sunny
    Als ich erfahren hatte, dass wir erst morgen aufbrechen würden, kam in mir eine unangenehme Unruhe auf, die dazu veranlasste, dass ich nicht ruhig sitzen konnte und deshalb aufstand.
    „Wieso in Darkrais Namen können wir nicht schon heute aufbrechen?! Ich habe keinen Bock zu trainieren, Beeren zu sammeln oder hier ruhig auf meinen Popo zu sitzen! Ich will eeeeendlich aufbrechen!“, gab ich mit lauter und erzürnter Stimme von mir, während ich meine Arme verschränkte und meine kleinen Backen aufplusterte.
    Ich hörte, wie das Luxio seine Kollegen fragte, ob sie nicht zusammen die Trainingsräume anschauen wollten, doch ich wollte in dem Moment nicht. Auch wenn es mir gut tun würde, wenn ich dort meine Aggression abbauen würde, doch mit dem Luxio war ich noch immer beleidigt… und das wird sich auch nicht so schnell ändern.
    Auch hörte ich, wie Mister Piggy fragte, ob ihm jemand bei der Bearbeitung von Tränken helfen möchte, doch gemeldet hatte sich noch niemand. An sich würde ich mich gerne noch mit der Speckschwarte unterhalten, bevor wir für eine bestimmte Zeit getrennte Wege gehen werden, aber auf solch eine Tätigkeit hatte ich andererseits keine Lust. Und ich war nicht unbedingt auf Heiltränke angewiesen, auch wenn ich ein Heiler war.

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  • Glace

    Ich hörte den anderen zu, wie sie darüber sprachen, was sie machen wollten. Endweder zu den Trainingsräumen gehen oder Medizin besorgen, musste Sunny dann jedoch in Gedanken Recht geben, als er sich über die Verzögerung unseres Aufbruchs beschwerte. Die Gilde zögerte nicht, Tote aus irgendwelchen Fenstern zu werfen, aber wenn es darum ging, uns endlich gehen zu lassen, konnten sie nicht lang genug warten.
    Wir waren über einen Monat lang in einer Kanalistation herumgelaufen, nur um jetzt warten zu müssen? Normalerweise war ich nicht sonderlich ungeduldig, doch in diesem Fall wäre ich zu gern einfach weggelaufen und hätte diese Mission ohne die Zustimmung der Gilde begonnen.
    "Ich denke, ich sehe mir die Trainingsräume an.", seufzte ich mit einem leisen Fauchen und sah meine beiden Teammitglieder an. "Kommt ihr mit?".
    In Gedanken beschwerte ich mich darüber, dass es sonst ja auch nicht viel zu machen gab, sprach es aber nicht laut aus, weil ich befürchtete, Zira könnte es mitbekommen.
  • Niphredil

    Niphredil runzelte die Stirn und scheinbar war er nicht der Einzige, der nicht ganz einferstanden mit der freien Zeit war. Noch viel unwohler wurde ihm aber bei dem Gedanken an... "Trainingsräume". Er konnte sich nicht helfen, aber der Gedanke an einen Raum voller Maschock, Machomei und Meistagrif, die völlig verschwitzt übertrieben große Gewichte stemmten, ging ihm nicht mehr aus den Sinn. Und demnach stellte er sich dort auch die Luft vor.
    "Gibt es vielleicht auch draußen Trainingsmöglichkeiten? Ich denke, wir alle könnten etwas frische Luft gebrauchen", wandte er also ein. Außerdem war es wahrscheinlicher draußen Zielscheiben zu finden, auf die er schießen konnte. Nach einem Monat im Dunkeln einer Kanalisation fühlte er sich ein wenig eingerostet.
  • Ivan Groznyj

    Stillschweigend verfolgte das Snibunna das, was die neue Anführerin der Gilde zu verkünden hatte. Die Neulinge wurden aufgeteilt in die Gruppen, in welche sie auch ihre Zimmer belegt hatten. Hieße also, dass Ivan zusammen mit Niphredil, Zira und ...
    "Hoppla. Da es waren nur noch drei." Mit seinem gesunden Auge blickte Ivan das tote Reptain mürrisch an. Er hatte begriffen, dass es gerade vor seinen Augen einen ungeklärten Tod gestorben war, jedoch interpretierte er die aufgerissenen, matten und ausdruckslosen Augen, die zufälligerweise zu ihm schauten, anders: "Nein! Ich dir nicht legen Münzen auf Augen für Fährmann!" und schon wurde das Reptain bereits auf entwürdigende Art und Weise entfernt - in Ivans Augen (beziehungsweise in Ivans Auge) eine wirtschaftlich sehr rentable Art und Weise, um zu hohe Kosten einzusparen.
    Beim Essen konzentrierte sich der einäugige Spion auf die Eier. Staraptor-Eier waren diejenigen, die es ihm angetan hatten. Er selbst hatte sich nämlich in freier Wildbahn nie so sehr getraut, Staraptor-Nester zu plündern aus der Angst heraus, dass sich die bestohlenen Eltern mit ihrer Nahkampf-Attacke verteidigen würden, was Ivan niemals überlebt hätte.
    Nachdem er sein letztes Ei ausgeschlürft hatte, bemerkte er einige Differenzen in den Gruppen. Einige waren unzufrieden mit der Gruppenaufteilung. Ein Teil von ihnen war auch nicht mit der langen Freizeit einverstanden, weswegen sie keine Lust auf Training hatten. Dem entgegen war jedoch einer dem Anschein zufolge sehr dankbar für die freie Zeit, da er sich noch vorbereiten musste, indem er seinen Vorrat an Heilkräutern und Alchemietränken aufstockte. Das Groink, welches in die Runde gefragt hatte, um einen Mitsammler zu organisieren, hatte bisher keine Antwort bekommen. Sein Grinsen des Geschäftsmannes, der er einmal gewesen war, machte sich auf Ivans Zügen breit: "Wie viel ich dafür bekommen, wenn ich kommen mit Gärtner spielen?" Seine Reißzähne funkelten und glänzten für einen Moment auf, so sehr grinste das Snibunna, während es die Klauen seiner rechten Hand mit der Gier eines Geschäftsmanns rieb, als wollte er ausdrücken, dass er nur bares akzeptierte.
  • Sunny
    Als die große Miezekatze aus unserer Gruppe uns fragte, ob wir nicht in die Trainingshalle wollten, schüttelte ich energisch mit dem Kopf.
    „Was will ich schon dort? Verschwitzten Leuten beim Training zuschauen?!“
    //An sich würde es mich schon reizen Mitgliedern aus der Gilde beim Training zuzuschauen, aber irgendwie bezweifele ich, dass sich dort sonderlich bekannte und starke Mitglieder aufhalten. Denn das Team Cave, oder wie es auch heißt, ist bereits aufgebrochen und wenn schon wir, die „Ersatz-Teams“ auf eine gefährliche Mission müssen, dann müssten die restlichen Mitglieder doch schwächer sein, als wir?// Das war jedenfalls meine Vermutung. //Wenn vielleicht Sahira kommen sollte, dann würde ich definitiv mitgehen, aber so, wie sie heute im Saal aufgetreten ist und ich sie einschätze, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass sie in eine stinkende und stickige Halle betreten würde.//
    Ich blickte zu der Frostbeule, die dem Anschein nach, das gleiche durch den Kopf schoss, wie mir.
    Auf seine Frage, ob es draußen auch Trainingsplätze gab, wäre ich schon motivierter zu trainieren. Oder zumindest beim Training zuzuschauen. Aber ob es so etwas gab…?
    Kurz drehte ich mich um, als ich den Einäugigen sprechen hörte. Es schien, als ob er dem Schweinchen nur helfen würde, wenn er für seine Arbeit auch bezahlt werden würde. Auch ich würde dem Schwein helfen, wenn er uns etwas Bares als Gegenleistung geben sollte, aber ich bezweifelte, dass er uns Geld, falls er etwas haben sollte, dafür gibt. Höchstens ein „Danke“ oder Ähnliches.

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  • "Hmpf. Na gut. Dann gehen wir halt nach draußen", murrte ich ein klein wenig enttäuscht. Irgendwie hatte ich nicht damit gerechnet, dass Niphredil dafür war, schon allein bei der Vorstellung von Schweiß mussten sich ihm alle Nackenhaare aufgestellt haben. Immerhin fand er anderweitig Zeit zum Trainieren, wenn auch außerhalb der Gilde. Auf dem Hinweg hatte ich ein paar Kletterwände und andere Sachen zur sportlichen Aktivität gesehen, ganz in der Nähe des Trainingsraums.
    Ich stellte mich auf und stellte fest, dass ich die erste war, die den Tisch verließ. Ein wenig grob packte ich Niphredil am Schweif und zog ihn hinter mir her. Das geizige Wiesel ließ ich hier, er würde ohne Geld wohl nicht hinterher kommen. Dafür war er entweder zu stolz, oder aber zu geizig. Als wir vor dem Trainingsraum ankamen, ließ ich das Glaziola los.
    "Da drin wird es wohl eher weniger nach Schweiß stinken", meinte ich mit einem Blick auf das Eis-Pokemon. "Es ist nur ein einziges Pokemon dadrin, dieses Krawumms. Oh da ist noch ein Absol. Aber sie scheint nur zuzuschauen." Langsam öffnete ich die Tür und trat ein. Sofort sprang das Absol auf, machte noch eben ihr Fell zurecht und kam dann stolz auf uns zustolziert.
    "Hallo, meine lieben." Es schien freundlich zu sein, wenn auch sehr höflich. Ich hatte hier noch nie ein weibliches Absol gesehen, nur ein unfreundliches männliches. Und das auch nur für wenige Minuten. "Je nachdem was ihr für ein Training absolvieren wollt, bekommt ihr eine spezielle Trainingswaffe. Wenn sie euch gefällt, dürft ihr sie behalten. Danach könnt ihr entweder hier drinnen, auf dem Platz, oder in der Turnhalle am anderen Ende des Platzes trainieren." Sie lächelte uns beide an und ich schaute zu Niphredil.

    "Obscuritemon!"
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  • Pero

    Nachdem ich meine Frage, ob mir denn jemand beim Suchen und Bearbeiten der Beeren behilflich sein wollte war ich zunächst enttäuscht, dass ich diese Arbeit wohl ziemlich monoton und alleine verrichten müsste, doch dann zeigte das eine Eis-Pokémon "Interesse", jedoch wollte es wohl Geld. So wie ich es einschätzte wohl Bares auf die Kralle, wie man so schön sagt. Ich musterte erst das Wiesel und mir war wohl bewusst, dass es mit einem Auge wesentlich schwiriger wäre die Beeren geschickt zu schneiden, aber erstmal versuche ich was auszuhandeln, so meinte ich: "Geld habe ich im Moment keines, aber ich kann dir sicherlich den einen oder anderen Trank mitgeben, den du vielleicht auf deiner Reise gebrauchen könntest...wenn es sogar Wasmelbeeren gibt könnte ich dir ein paar 'Heilungsgranaten' herstellen, das ist meine eigene 'Kreation', kannst du also sonst nirgends kaufen. Sie heilen das Pokémon, das damit abgeworfen wird, kann also für einen Schnellen Kämpfer sehr praktisch sein um verbündete in der Not noch auszuhelfen. Da dies dann abera uch ziemlich seltene Items wären könntest du sie auch später für Geld verkaufen. Du müsstest natürlich Handeln können, Bekanntheit genießen meine Granaten eben nicht...noch nicht. Also wie sieht's aus? Bist du an diesem sozialen Akt interessiert?" Nach meinem 'Angebot' gegenüber Ivan merkte ich, dass die Leute scheinbar lieber draußen traineren wollen, das sollte mir nur recht sein, so könnte man die Profis wohl auch noch nebenher in Aktion sehen, aber ich müsste mich natürlich schon fokusieren, beim Tränke brauchen kann ja auch einiges schief gehen, aber erstmal nahm ich noch einen großen Bissen von einer Fleischkeule und sah das Wiesel erneut an und zog kauend eine fragende Augenbraue hoch.
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