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Shining Dead

  • Rollenspiel

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  • Niphredil

    Das Groink schien Charakter zu haben. Jedenfalls machte es einen solchen Eindruck. Niphredil schaute gespannt zu Ivan, dessen Antwort abwartend, als Zira ihn plötzlich am Schweif zog. Aus Angst, sein wunderbarer Schweif würde noch zerzaust oder gar Fell verlieren, gab er nach. Dennoch konnte er sich ein stürrisches "Das nächste Mal bitte etwas sanfter!" nicht verkneifen.
    Sie blieben vor einem Trainingsraum stehen und Niphredil erinnerte sich an das Bild mit all den Kampf-Pokémon. Auch wenn nun nur ein Krawumms und ein Absol anwesend waren, waren besagte Kampf-Pokémon sicher zuvor hier drin! Aber man hatte wohl gelüftet. Die Luft war nicht frisch, aber auch nicht besonders muffig. Es roch nach Sporthallenboden, mehr nicht.
    Als sich das weibliche Absol auf Zira und Niphredil zubewegte, stellte er direkt seine Ohren auf und lächelte des Desaster-Pokémon an. "Hallo, meine Dame. Was für ein Training ist das genau?" In Wirklichkeit war ihm der Satz des Absols nicht entgangen und es ging ihm einzig und allein darum, so schnell wie möglich nach draußen zu kommen, denn ihm war der Blick des Krawumms nicht entgangen. Wobei Niphredil nicht wirklich sagen konnte, ob es ihn gleich erwürgen wollte oder immer so dreinblickte.
  • Ivan Groznyj

    "Hmm..." Ivan überlegte und hielt sich dabei eine Klaue dort hin, wo man sein Kinn vermuten könnte - schließlich hatte er ja seinen breiten Schal um Mund, Kinn und Hals liegen. Sein gesundes Auge stierte während des Denkens ziellos nach unten. Auf einmal jedoch beendete er seinen Denkvorgang, blickte das Groink direkt an und begann zu sprechen: "Dann ich kriegen 50 % von Beute, abgemacht?" Er kannte kein anderes Wort für einen Erfolg in dieser Richtung als Beute."Abgemacht!" sagte er ohne gänzlich eine Antwort oder gar eine Einwilligung des Groinks abzuwarten, nahm sich die freie Klaue seines Geschäftspartners und schüttelte diese zur Besiegelung des mündlich geschlossenen Vertrags.
    Währenddessen hatte er bemerkt, wie Niphredil und Zira fortgingen - beziehungsweise wie Niphredil kurzerhand von Zira fortgegangen wurde, das aber auch nur ein kleines Stück bis der eitle Fuchs nachgegeben hatte.
    Danach blickte er zurück zu Pero. "Du gehen voran, Meister Trüffel-Schnüffel. Ich folgen."
  • Sunny
    Ich beobachtete zum einen die Situation zwischen unserem Ziegenbart-Löwen und unserem „Herr Saubermann“, zum anderen die zwischen Senior Wiesel und dem Trüffelschwein. Belustigt darüber, dass der „einäugiger Bandit“ trotz des fairen Angebots des Schweinchens sogar die Hälfte der Tränke haben wollte, folgte ich auf leisen Sohlen unserer Löwin und der Eiskatze, die netterweise vom Luxio – auch wenn nur für einen kurzen Moment - hinterher geschleift wurde. Dann musste die Katze wenigstens keinen Aufwand betreiben auf eigenen Beinen zu laufen. Außerdem wurde somit der Boden von Staub und Dreck befreit.
    Als wir an dem Trainingsraum ankamen, blickte ich zwischen Niphredils Beinen durch und beobachtete ein Pokemon, das so aussah, als hätte es mehrere Pfeifen einer Orgel verschluck. So groß, wie das Maul des Pokemons war, wäre dies sogar eine logische Annahme. Ich kicherte leise bei diesem Anblick, während ich mit halbem Ohr dem gekommenen Absol zuhörte. Der Trainingsraum sah an sich interessant aus, jedoch fragte ich mich, ob dieser Raum mir, einem Heiler, etwas nützen würde.

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  • Zira

    Ich schaute zunächst zu Niphredil, der dem netten Absol antwortete. Sie schien sehr freundlich zu sein und so war selbst der Eisfuchs ausnahmsweise mal etwas netter als sonst mir gegen über. Lag vielleicht auch daran, dass er sich unter Trainingsraum etwas ganz anderes vorgestellt hatte. Nachdenklich betrachtete ich das Absol mal etwas genauer und erst jetzt fiel mir ein kleines Armband an ihrer rechten Pfote auf. Sah ganz knuffig aus...
    "In der Halle sind die Trainingsgeräte für Krieger, hier in dem Hauptgebäude gibt es für jede Klasse etwas passendes. Draußen befinden sich die Geräte für Schützen, Spione und Botschafter. Die Heiler werden im Gewächshaus neben der Turnhalle fündig." Ich nickte langsam und trottete durch die Halle. Schnell schnappte ich mir ein Schwert und ging nach draußen, sorgte aber dafür, dass Niphredil mir folgte... ich zog ihn erneut hinter mir her, wenn auch etwas sanfter. Ich wollte ja nicht alleine auf diesem großen Platz da trainieren, und wenn Ivan schon nicht mitkommen sondern Kräuter sammeln wollte...

    "Obscuritemon!"
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  • Niphredil

    Kurz bevor das Absol gantwortet hatte, hatte Niphredil erst das Kinoso bemerkt, das ihnen gefolgt war. Und dann wurde er auch schon wieder davongeschleift. Er rollte mit den Augen und blickte dem Pflanzen-Pokémon mit vielsagendem, genervtem Blick zu. Er erwartete nicht, dass es sich dieser Löwin entgegenstellen würde, es reichte ihm schon, sein Missfallen so auszudrücken.
    "Hey, diese schönen Beine sind nicht nur zum angucken gemacht!" protestierte Niphredil schließlich und rappelte sich auf. Dann schüttelte er sich einmal kräftig und rückte sich hier und dort ein Fell zurecht, ehe er sich umblickte. Her draußen war ein großes freies Feld, gespickt mit Linien und Trainingsgeräten wie Zielscheiben und Hindernisparcours. Wohin er sich direkt aufmachte, war in Anbetracht seines Bogens und Köchers eindeutig. "Und du machst?" rief er Zira über die Schulter hinweg zu.
    Nebenbei blickte er sich auch noch einmal um. Ob hier wohl noch ein paar andere bekannte Gesichter waren?
  • Pero

    Ich wer erst ein wenig perplex, nachdem mein 'Geschäftspartner' die Konditionen für das Geschäft alleine regelte. Als dann alles schneller 'besiegelt' war, als mir es mir lieb gewesen wäre zuckte ich nur mit den Schultern. Dann wird er eben die Hälfte bekommen, die er auch effektiv benutzen kann. Auf die Aufforderung allein, dass ich voran gehen sollte reagierte ich noch garnicht da kam dann dieser außergewöhnliche Spitzname. Meister Trüffel-Schnüffel. Ich atmete tief ein um dann einen gewaltigen Seufzer herauszulassen. "Findest du Pero nicht auch viel kürzer?" wendete ich mich kurz an das Eis-Pokémon ehe ich begann loszulaufen. Ziellos. Dann musste ich eben suchen, doch dann hörte ich etwas mit halbem Ohr: für Heiler... da fukusierte ich schnell meine Aufmerksamkeit auf die liebliche Stimme. "Oh. scheinbar ist das Gewächshaus neben der Turnhalle, na dann mal los. Folgen Sie mir, werter Geschäftspartner." Im Kopf rechnete ich mir schon aus wie viel Heilungsproviant wohl nötig für unsere Reise wäre. "Okay, du wirst denke ich die Aufgaben des Suchen und zurechtfuhrwerken übernehmen, das sollte dir ja eigentlich gut gelingen, oder?"
  • Zira

    Als er sich von mir weg ziehen ließ, beschwerte Niphredil sich kaum. War auch gut so, immerhin brauchte ich die Bestätigung, dass er mich überhaupt ein kleines bisschen wahr nahm. Er rannte darauf hin sofort zu einem Stand mit Zielscheiben und anderem. Ich war gespannt darauf, wie ein Vierbeiner wohl mit Pfeil und Bogen umgehen würde. Nebenbei sah ich das Groink Pero mit meinem Teamkollegen zum Gewächshaus laufen. Scheint so, als hätte das Snibunna sich auf einen Deal mit dem Schwein eingelassen. War wohl auch gut so, dann versorgte er immerhin nicht nur sich selbst, sondern auch uns beide mit Nahrung und Heilitems. Ob er wollte oder nicht. Für meine Gesundheit würde ich jedenfalls nicht bezahlen.
    "Ich übe mit dem Schwert!" rief ich dem Glaziola zu. Dann stand ich ein paar Puppen aus Stroh gegenüber. Sie sollten fürs erste reichen, um ein paar Schläge zu üben. Schnell rannte ich an einer vorbei, drehte mich auf einer Pfote um und sprang, um der Puppe mit meinen Krallen den Kopf abzureißen. Mit einer Pfote drehte ich mich und sprang erneut, wobei ich die Brust und den Bauch der zweiten Puppe mit dem Schwert durch trennte. Es war ein gutes Gefühl, endlich wieder ein Schwert schwingen zu können, auch, wenn es ganz anders in meinem Maul lag, als mein eigenes. Doch musste ich mich damit zufrieden geben.

    "Obscuritemon!"
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  • Glace

    Nach langem Überlegen folgte ich den anderen nach draußen, wo Zira bereits angefangen hatte, einigen Strohpuppen die Köpfe mit einem Schwert abzutrennen. Ich zögerte wieder und setzte mich fürs erste neben eine Kletterwand, um den anderen beim trainieren zugucken zu können. Nicht, dass ich keine Lust oder Kraft gehabt hätte, mich selbst zu beteiligen. Ich wollte wissen, wie die anderen sich so machten und welche Waffen sie wählten. Vielleicht würde ich so mehr über ihre Art und ihren Charakter erfahren, was meiner Meinung nach immer nützlich war. Also verfolgte ich mit wachsamen Augen jede Bewegung, die Zira mit dem Schwert ausführte und ließ mich gelegentlich auch von den anderen Pokemon ablenken, die hier trainierten.
  • Sunny
    Meine Aufmerksamkeit lag auf einen Schimmelfleck, der schon so weit fortgeschritten war, dass dieser bereits einen weich aussehenden Flaum gebildet hatte. Aus Neugierde wollte ich diesen Flaum betasten, als ich das Wort „Heiler“ aus dem Mund des Absols hörte und daraufhin zu ihr hinauf blikcte //Ach, dort befindet sich also das Gewächshaus… Dann wird man das Hausschwein gleich wieder zu Gesicht bekommen...//
    Gerade wollte ich mich wieder dem Schimmel zuwenden, als sich die Gruppe aufmachte nach draußen zu der Trainingsanlage zu gehen. Und wieder wurde unser Schönling netterweise von dem Luxio geschleift, der mich mit einem vielsagenden Blick anstarrte und mir klar machen wollte, dass ich etwas dagegen tun sollte. Oder zumindest meinen Beileid aussprechen sollte, denn niemand würde von mir erwarten, dass ich etwas gegen einen dreifach größeren Gegner unternehmen würde. Doch statt ihn mit mitleidigem Blick anzuschauen, kicherte ich stattdessen.
    „Wenigstens wird dadurch der Boden etwas sauber.“, sprach ich belustigt in die Augen des genervten Schneekätzchens und lief der „frisch geputzten“ Spur hinterher.
    Als wir uns endlich draußen befanden, sog ich die frische Luft ein und rannte hinaus auf das freie Feld, das mit grünem Gras bewachsen war. Daraufhin ließ ich mich in das weiche Gras fallen und ignorierte währenddessen die anderen, die wahrscheinlich bereits mit ihrem Training beschäftigt waren.
    //Manchmal sollte man auch die kleinen Dinge des Lebens genießen.//, dachte ich mir, während ich hinauf zu den Wolken blickte und in einer Wolkenformation ein Wailmer erkennen konnte, das aus dem Wolkenmeer hinaussprang.



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  • Zira

    Ich blickte mich nicht um, konzentrierte mich nur auf den Geruch der Puppen, der mich von allen Seiten auf dem Platz umhüllte. Immer wieder aufs neue war ich fasziniert, wie man etwas derartiges hatte erbauen können. Tja... die Gilde war nunmal mit allen Wassern gewaschen, mh?
    Ich riss der letzten Puppe den Kopf ab und absolvierte somit das Training. Langsam fuhren die Gegenstände hinab in den Boden, ich schüttelte keck meine Mähne und steckte das Schwert in den Boden. Ich wollte nun etwas schwereres absolvieren. Vielleicht mit fliegenden Objekten? Langsam nahm ich Abstand von dem Schwert, ehe ich mit voller Geschwindigkeit wieder Anlauf nahm, die Kette des Schwertes packte und nach oben in die Luft sprang, wobei ich meine Waffe immer wieder hin und her sausen ließ. Ich genoss das Gefühl der Freiheit.
    Nebenbei sah ich, dass sich zwei weitere Pokemon zu uns gesellt hatten. Das Kinoso, welches sich als Sunny vorgestellt hatte und die Katzenartige Glace. Meine Aufmerksamkeit bekamen sie allerdings nicht und so widmete ich mich weiter dem Training.

    "Obscuritemon!"
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  • Glace

    Ich beobachtete Zira weiter, als sie das Schwert mit einer geschickten Bewegung aufnahm und fragte mich, ob ich mich wohl auch an etwas versuchen sollte.
    Besser, ich fing mit etwas leichtem an, weil ich nicht wirklich darauf scharf war, mich vor den anderen zu blamieren.
    Also erhob ich mich und schritt zuerst unentschlossen, dann zielstrebig über den Trainingsplatz, bis ich vor einer großen Kletterwand zum stehen kam und an ihr hoch sah. Ich war schon immer gut gewesen, wenn es um soetwas ging und hoffte, diese Herrausforderung meistern zu können.
    "Gut, dann mal los...", murmelte ich vor mich her und machte einige Schritte zurück, um die Wand und die Plätze, an denen ich Halt finden konnte, genau zu fixieren, konnte jedoch nicht verhindern, einen Blick zu Zira zu werfen, um mich zu vergewissern, dass sie noch immer mit dem seltsamen Schwert kämpfte.
  • Sunny

    Ich blickte weiterhin in dem Himmel, zählte die kleinen Wattebausche und beobachtete, wie diese vom Wind weitergezogen wurden. Immer wieder hörte ich das Geräusch von Klingen, von Objekten, die dumpf zu Boden fielen und Stimmen. Sie waren wohl alle fleißig am Trainieren.
    „Wieso bin ich kein starkes und cooles Nidoking oder ein elegantes und gefährliches Vulnona? Wieso gerade ein Kinoso, das für alles und jenes zu klein und zu schwach ist?“, sprach ich mit leiser Stimme zu mir selbst, richtete mich vom Boden auf und beobachtete, wie Zira mit ihrem merkwürdig aussehenden Schwert in die Lüfte sprang und damit ein paar Kunststückchen vorführte. Man sah an ihrem Blick, an ihrer Haltung, dass sie sich von nichts ablenken ließ.
    Wehmütig blickte ich auf meine kleinen Hände, die in ihrem Leben nie ein Schwert tragen werden können. Niemals.
    Ich ließ meinen Blick von Zira ab und blickte stattdessen zu meiner schnurrigen Teampartnerin, die anscheinend die Kletterwand ausprobieren wollte.
    //Klettern könnte ich auch noch, aber sicher nicht schnell genug, wie Glace…//
    Ein kleiner Seufzer entging meinen Lippen, klopfte mir den Dreck ab und beschloss zum Gartenhaus zu gehen, welches am anderen Ende des Trainingsplatzes befand.

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  • Glace

    Ich wollte gerade springen, als ich aus den Augenwinkeln eine Bewegung wahrnehmen und Sunny davonlaufen sehen konnte. Kurz wunderte ich mich darüber, dass er hier anscheinend nicht länger bleiben wollte, dann dachte ich daran, dass einige andere Pokemon es immerhin auch vorgezogen hatten, im Gewächshaus vorbei zu sehen und wandte mich wieder der Kletterwand zu.
    Ich fühlte, wie Unbehagen in mir hochstieg, wagte jedoch einen ersten, zögernden Sprung und landete nicht weit vom Boden entfernt. Die Krallen schlug ich mit einem Anflug von Angst in die Hand und suchte nach Halt, bis ich sicher stehen konnte und mir einen Blick auf Zira und Niphredil erlauben konnte.
    Zira war noch immer mit dem Schwert beschäftigt während das Glaziola mit einem Bogen trainierte, also überlegte ich kurz, einfach weiter zu klettern, als ich eine Pfote nach oben streckte und zu meiner Überraschung keinen Halt fand.
    Ich fühlte, wie ich ein Stück abrutschte und wirbelte meinen Kopf herum, sodass ich die Wand anstarrte. Meine Pfoten suchten und suchten, aber ich schaffte es einfach nicht mehr, mich fest zu halten und sprang ab, um nicht unsanft auf dem Boden zu landen.
    Ich sah mich um und hoffte, dass niemand meinen misslungenen Versuch gesehen hatte. Anschließend versuchte ich es nochmal und merkte, dass es mir leichter fiel, wenn ich meinen Schweif zu Hilfe nahm. Schon nach kurzer Zeit erreichte ich das Ende der Wand und blickte wieder auf die anderen hinunter, die dieses Mal viel kleiner wirkten.
    "Ach du meine Güte.", murmelte ich voller Erleichertung und verweilte einige Momente dort an der Wand, bevor ich mich umdrehte, die anderen weiter beobachtete und hoffte, dass niemand anderes noch an der Wand hinauf klettern wollte.
  • Ivan Groznyj

    Moment... Soll ich nun nicht nur Beeren und Kräuter sondern auch 'Pero' finden? Und das recht kurz?, dachte Ivan mit zum Kinn erhobener Klaue und gedankenverlorenem Blick. Als er nur einen winzigen Moment später zu Pero blickte, um die Frage auszusprechen, sah er, dass er - wie Ivan es ja auch ursprünglich wollte - los gelaufen war.
    Beim Gewächshaus angekommen erhielt er die Aufgabe, sich auf das Suchen und Einsammeln zu konzentrieren, da dies zu seinen Diebes-Affinitäten gehörte. Mit einem einfachen Nicken bestätigte er und ging danach bereits an die Arbeit: Zuerst schnappte er sich einen Sack, der groß genug war, um diverse Pflanzen und Früchte zu deponieren. Danach hockte er sich an eine der Pflanzen und pflückte die Früchte sorgfältig und einzeln ab, bevor er sie in den Sack verschwinden ließ. Bei der nächsten Pflanze hatte er das Prinzip des Pflückens schon verstanden, weswegen er seine Klauen einfach nur noch hervorschnellen lassen brauchte. Bei der dritten Pflanze waren seine Klauen bereits so schnell am Arbeiten, dass man meinen könnte, er würde geröstete Kastanien aus einem offenen Feuer schnappen ohne sich dabei zu verbrennen. Bei der Pflanze danach schaffte er es sogar bei dieser schnellen Arbeit die Früchte direkt in den Sack, der neben ihn stand, fliegen zu lassen. Ivans Arbeit war höchst präzise - was man von jemandem, der früher mit Geld gearbeitet hatte, nicht anders erwarten konnte - weswegen nur ein sehr geringer Teil der Früchte, die er gepflückt hatte, hauchfeine Schnitte erlitten hatten. Doch waren diese Schnitte so fein, präzise und glatt, dass man sie erst bei genauem Hinsehen hätte sehen können. Nachdem er die Früchte der letzten Pflanze in dem Tempo gepflückt hatte, behielt er sie in seinen Klauen, wandte sich Pero zu, kreuzte seine Klauen und ließ jede Frucht einzeln in den Sack fallen, als würde er damit wie ein elender Poser seine Arbeit beenden wollen.
    "Eine Frucht mit Namen 'Pero' ich aber nicht gefunden hab." Im Augenwinkel erblickte Ivan, wie das Kinoso sich dem Gewächshaus näherte.
  • Pero

    Am Gewächshaus begann ich mir meine Rezepturen genau in Gedanken zurück zu rufen, während das Wiesel schnell bestätigte die Beeren zu holen. Pero selber pflückte einige Beeren, Grindobeeren um genau zu sein. "Daraus kann ich einen relativ guten Pflanzen-Resistenz-Trank für das Kaputops machen" meinte ich nachdem ich kurz die mehrgliedrige Frucht ansah. Mit ein bisschen Wasser vermengte zermatschte ich die Beeren, woraus eine brühe mit feinen grünen Klumpen entstand. "So...haben wir hier...jaa!" Ich nahm ein wenig Stärke-extrakt damit sich die ganze Sache ein bisschen besser verbindet und das ergebnis war ein gleichmäßig grüner Brei. Mit ein bisschen Loturzelwasser wurde die Sache wieder etwas flüssiger und nun hatte ich das Ergenis da. Nachdem ich geschwind noch einen Trank machen konnte, war das Wiesel auch schon fertig mit sammeln und es...sah dabei auch noch relativ elegant aus. Nachdem es auch noch anmerkte dass es keine Pero-Früchte gefunden hat kratzte ich mir erst einmal die Stirn. "Es gibt ja auch keine Pero-Frü..." mein Satz wurde dadurch unterbrochen, dass das kleine Kinoso kam. "Oh, Hallo, Sunny...hast du keien Lust zu traineren oder so?" Ich blickte noch das Snibunna an. "Wenn du die Tsitru-Beeren würfelst kann ich deine Heil-Bomben machen, die du dann entweder im Kampf gut gebrauchen kannst, oder auch für relativ viel Geld verkaufen." Ich nahm eine Rospelbeere. "Der Trank wird auch für dich, Ivan. Wenn du den trinkst machen Kampf-Attacken ... nix Schaden, verstanden?" So zog ich das Eispokémon ein wenig auf, als Rache für die allein Ausgehandelten Vertragskonditionen. Ich machte mich schonmal an die Prozedur mit den Rospelbeeren, eben die selbe wie mit den grünen Grindobeeren.
  • Sunny
    Als ich das Gewächshaus betrat, kam mir ein Schwall an dicker, jedoch wohlriechender Luft von den Blüten entgegen. Diese Luft sog ich tief ein und genoss diesen herrlichen Duft. Für einen Moment fühlte ich mich entspannt, befreit von all den Sorgen, die sich davor in meinem Kopf breit gemacht haben, als ich plötzlich meinen Namen hörte.
    Ich schreckte auf und schämte mich noch im selben Augenblick dafür, dass ich mich von dem Duft verleiten gelassen habe. Hoffentlich haben nicht noch mehr Leute gesehen, wie ich so dämlich herumgestanden bin. Jedoch konnte ich nicht nur das Schwein erblicken, sondern auch den Einäugigen Senior Wiesel, der mit geschickten Handbewegungen die Beeren mit einer gewissen Grazie die Beeren pflückte. So etwas könnte ich bestimmt auch nie…
    Ich richtete meinen Blick wieder zu unserem lila Schwein, das noch bis eben zu seinem neuen Assistenten gesprochen hatte.
    „Wieso sollte ich mit den Amateuren trainieren? Ich bin bereits zu gut für die. Außerdem wollte ich mal schauen, was du als Heiler so drauf hast, Mister Grunzgrunz.“
    Interessiert dackelte ich zu den Tränken herüber, die gerade frisch gebraut wurden. Einer davon besaß eine ungewöhnliche grüne Farbe.
    „Iiih, der sieht ja mal eklig aus. Da sind bestimmt Zubataugen und Quaxoschleim drinnen!“, sprach ich mit einem angewiderten Gesichtsausdruck, auch wenn ich eigentlich wusste, dass in diesen Tränken nur Beeren verwendet wurden.

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  • Pero

    Als ich gerade dabei war weitere Tränke - gerade die für meinen 'Geschäftspartner' zuzubereiten meldete sich das Kinoso, welches eine ziemliche Denkpause eingelegt hatte doch noch zu Wort. Ich schüttelte zunächst den Kopf und meinte erstmal nichts, darauf, dass es meinte es sei schon zu gut für die andern. Als es dann jedoch auch noch meinte, es wolle sehen wie gut ich als Heiler bin wollte ich dann doch etwas sagen. Heh, ...hast du Angst dich vor den anderen zu blamieren? Naja, deine art zu heilen erfordert eigentlich nur gute Gene und nicht viel Training...von daher mach's dir gemütlich und genieße den Duft der wunderbaren Beeren." Nachdem ich wieder schwieg machte ich mich schon an den nächsten Trank, weiterhin Kampf-Resistenz-Tränke für das Eis-Pokémon, dass dafür später bestimmt mal ziemlich dankbar sein wird, sollten sie auf Kampf-Pokémon treffen. Ich sah noch einmal kurz das Kinoso an: "Und nein, sowas verwende ich nicht, zunächst mal weil es beide Sachen die du genannt hast nicht gibt...Zubat haben keine Augen und Quaxo geben auch kein Schleim ab, bei Zubats kann man lediglich die Zähne verwenden, aber solange ich entsprechende Ressourcen habe, die viel besser wirken werde ich zu solchen Mitteln nicht greifen. Zubatzähne heben zwar die Genauigkeit und geben eine minimale Giftresistenz, sind aber dennoch...unschön zu bearbeiten, den meisten Leuten würde ich den Anblick ersparen wollen. Sonst noch Fragen?" Dieser Informationsflut ausgesetzt führte ich relativ monoton meine Arbeit fort.
  • Langsam verging die Zeit, während die Pokemon sich verschiedenen Tätigkeiten widmeten. Die einen gingen trainieren, klettern und heilen, während andere stumpf blieben wo sie waren. Sie bewegten sich den ganzen Tag durch die Gilde, suchten sich ihre Sachen zusammen und sprachen mit den verschiedenen, wenigen verbliebenen Mitgliedern der Gilde. Team Cave stellte sich ziemlich weit nach oben auf der Rangliste und erklärte den Plan noch ein wenig genauer: Sie gingen nicht zusammen durch die Welt um zu verhindern, dass die Existenz der Gilde wieder aufflog. Sie würden sofort komplett zerschlagen werden und das wollte ja wohl niemand.
    Es war Abend geworden, als alle aufbruchsbereit vor dem Ausgang der Gilde standen. Das Zoroark Sahira gab jedem einen Beutel, indem man aufbewahren konnte, was man wollte. Es besaß sozusagen ein unglaubliches Volumen, obwohl er eigentlich recht klein aussah. Zira schaute zur Seite, wo das Snibunna noch mit dem Groink herum stand und seine „Belohnung“ entgegen nahm. „Und nicht vergessen: Es hilft gegen Schmerzen, aber gegen nichts anderes“, sagte das Schwein gerade und das Wiesel nickte. Zira hatte sich den Rucksack geschnappt und genau so umgeschnallt wie ihr Schwert, so dass es fest auf ihrem Rücken halt fand.
    Ivan kam wieder und packte die Medizin ein wenig murrend in den Rucksack, während Zira still stehen blieb. Nebenbei beobachtete das Luxio, wie das Glaziola sich ein paar Meter entfernt den Staub vom Training aus dem Fell putzte. Als Ivan das ganze fertig verpackt hatte, trottete Zira zu Niphredil und zog ihn am Schweif wieder zurück zu der Gruppe. Das Glaziola fauchte ungehalten und blickte Zira danach nicht weiter an, beleidigt fauchend.
    Glace und ihre Gruppe standen dicht aneinander gedrängt in etwas entfernung von den anderen, während Briza noch immer ein wenig geschockt, vielleicht aber auch etwas zornig Zira beobachtete. Sunny hüpfte gut gelaunt mit ein paar Beeren durch die Gegend, die er kurz darauf in den Rucksack von Glace warf. Eben jene Kleoparda leckte sich die Pfoten und fuhr sich damit säubernd über die Ohren. Dann versuchte Sunny etwas weiter in Richtung der anderen Gruppen zu gehen, doch Briza nahm das gleich wieder als Gefahr und packte ihn mit ihren Krallen, um ihn zurück zu sich und Glace zu ziehen. Die Katze schnurrte und blickte dann auf die dritte der drei Gruppen.
    Dort standen nur zwei Pokemon, die sich wohl auch ziemlich einsam vorkamen. Nämlich das Groink Pero mit dem Beutel und das Kabutops Toshin. Ihr drittes Team-Mitglied, das Guardevoir, hatte sich beim Training auf einmal merkwürdig verhalten und war nur kurz danach umgekippt. Im Krankenzimmer konnte man nur noch den Tod diagnostizieren. Doch Trauer verspürte, wie auch beim Reptain, keiner. Nur die Angst, selber irgendwann so davon gerafft zu werden.
    Sahira trat erneut aus den Schatten und verschränkte die Arme vor der Brust. Sie ließ ihren wissenden Blick über die einzelnen Gruppen wandern und lächelte dann. Sie stemmte sich mit ihren Armen auf einem Tisch ab und sagte: „Hier müsst ihr euch nun trennen, um ja kein Aufsehen zu erregen. Team Cave ist schon vor einer Weile aufgebrochen. Die mit dem Rucksack sollten in der Gruppe als Anführer betrachtet werden, selbstverständlich könnt ihr aber auch tauschen. Wir wollen kein Aufsehen erregen und vergesst nicht, dass die Namen aller Mitglieder der Gilde bekannt sind. Benutzt eure Decknamen und fallt mögichst wenig auf.“ Sie vergrub erneut die Arme vor der Brust und fügte noch hinzu: „Viel Glück bei eurer Aufgabe. Ich zähle auf euch.“
    Dann ließ sie ihren Blick noch einmal über die Gruppen schweifen. Dann starrte sie für wenige Minuten die Zweiergruppe an. "Nun... ihr zwei solltet trotzdem nicht alleine gehen. Schade, dass das Guardevoir heute verstorben ist. Ihr kommt in die anderen Gruppen und nehmt dann denselben weg wie sie. Du, Toshin, gehst in die Gruppe von Glace, Briza und Sunny. Pero, du schließt dich Zira, Niphredil und Ivan an. Dann hat jeder von euch einen Heiler." Wie mechanische Puppen bewegten sie sich zu ihren neuen Gruppen. Während Toshin halbwegs freudig begrüßt wurde, es waren wohl nicht alle für ein viertes Mitglied, wurde Pero gar nicht begrüßt. "Hallo Meister Trüffelschwein", brachte nur Ivan heraus, während die anderen beiden demonstrativ in verschiedene Richtungen blickten. Pero schien auch nicht ganz glücklich zu sein, dass er mit dem geizigen Wiesel in eine Gruppe gekommen war, während Toshin sich schnell eingewöhnte. Sahira schüttelte seufzend den Kopf, während sie nochmal wiederholte: "Viel Glück."

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  • Endlich ging es los! "Hoffentlich kann ich wen umbringen.:", murmelte ich leise und Klickte mit meinen Waffen, welche ich natürlich schon angelegt hatte.War ja schon schwer genug sie in Ruhe festzuschnallen.
    Kurz bedachte ich jden aus meiner Gruppe mit einem Forschenden Blick. Okay das Team gint ja noch auch wenn ich die Katze irgendwie nicht mochte.
    Leicht plusterte ich meine Federn auf und krächzte.
    Leise wandte ich mich an Sunny: "Hast du ne Ahnung wos eigentlcih hingeht?"
  • Sunny
    Den restlichen Tag habe ich damit verbracht Pero über die Schulter zu schauen, meine üblich nervigen Kommentare abzulassen und mir weiterhin Spitznamen für Pero und Ivan auszudenken.
    Der Abend war nun und die verschiedenen Teams haben sich nun darauf vorbereitet für die Mission aufzubrechen.
    Aufreget hibbelte ich auf einer Stelle herum, versuchte Sahiras Worten zu folgen, doch zu viele Gedanken schossen mir durch den Kopf: Wie wird unsere Reise aussehen, werden wir riesigen Drachen begegnen, wird es langweilig ohne Pero und werden wir heil und erfolgreich unsere Mission abschließen können?
    Plötzlich riss mich Briza aus den Gedanken, die mich gefragt hatte, wohin wir nun gehen.
    „Wir… wir müssen nun…“
    Ich holte aus Glace Tasche eine Landkarte heraus und versuchte sie auszubreiten, was bei meiner Größe schwerer als gedacht war:

    „Wir müssen durch das Land Kimare nach Kratos.“, erklärte ich Briza und deutete auf das unterste bzw südlichste Land, Kimare, dann deutete ich mit dem Finger auf die Stadt Kratos, das sich in einem grünlich markierten Gebiet befand. Laut Legende war das grüne Gebiet das Gebiet der Regierung. Dort werden wir sicherlich auf den heftigsten Widerstand auf unserer Reise stoßen.
    „Und, hast du nun alles verstanden?“

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