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BGS:Battleground Survivor (FSK 16)

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    • OH! Fe-äh-obscurite! =D
      Schön dihc zu lesen <3
      Und es freut mich, dass dir die Geschichte gefällt :D

      Kurz noch was zu Sneek, was ich aus Zeitdrucktechnischen...blah..deutscheswortundsogedönsigen Gründen vergessen habe in meinem Kommentar zum Kommentar o_o'
      "eisiges Eisen" ... war gar nicht bewusst als Alliteration oder sowas gedacht und ich persönlich mochte den Ausdruck schlichtweg, vllt. weil die Worte sich zwar an sich sehr ähnlich anhören, aber grundverschiedene Bedeutungen haben. "eisigen Eis" fänd ich jetzt unsinniger xP Aber das schiebe ich jetzt eher auf den Punkt "Geschmack" - soll es tatsächlich auch geben neben zahllosen Regeln xD

      Zu:
      Zitat:
      [...] erkannten in den Lauten die panischen Rufe nach dem einzigen, das das Wablu je kennengelernt gelernt hatte in seinem bis jetzt kurzem Leben:
      Ich hätte "in seinem bis jetzt so kurzen Leben" geschrieben. :$

      <<< Wenn dann würde ich noch eher "in seinem bis sehr/eher kurzem Leben" ... aber hmm... ich denk darüber nach :D Danke für dne Hinweis!

      Der Rest ist so: :doh2: Drei Punkte, Leerzeichen und Gedankenstriche... jaaa 'D Ich bin blind! Danke für die Hinweise again!


      So, nun zu dir Obscurite! *Fäuste aneinander schlag*
      Ja.. *Sweatdrop* siehe die Fieselkommentare vor dir, die Fehler werden schön aus der Geschichte rausgefieselt ... und dann muss ich nur noch dazu kommen, sie auszubessern. :shifty: Fehler? Welche Fehler? :shifty:

      Der Einzige der mich wirklich gestört hat war der, im ersten Kapitel: "Wenn ich mir dieses schäbige Brutalanda ansehe, bezweifle ich, dass wir, so wir hier rauskommen, noch mit Wolle angefasst werden.“ Da fehlt doch ein Wort, oder? ein wie :3

      UHm... nein, dachte eigentlich nicht.
      Hätte ch geschrieben "so wie wir hier rauskommen", hätte ich vorrausgesetzt, dass Metang davon ausgeht, dass sie irgendwie rauskommen. "So wir herauskommen" ist meines Wissens nach ein legitimer Einschub, der betont, dass Metang das Herauskommen eher bezweifeln. Wenn man ein Wort zum näheren verständnis einfügen möchte, eher "So wir überhaupt herauskommen" oder so ... dachte ich. o-o'
      Und jetzt faile ich gekonnt in der deutschen Grammatik *(H)

      WUAHHAHHAHA!!! Überschriften ftw :D
      Freut mich, dass dir das Element aufgefallen ist - es wird fortgeführt und ich hoffe, dass ich in 26 Kapiteln die Geschichte beenden kann.... Mal sehen. Ist nur eine Idee, ob ich damit zurecht komme oder ob ich zu viel / nicht genug schreibe xD

      Fandest du den ständigen Atmosphärischen Wechsel nun eher schlecht oder eher gut? :P
      Lass es mich mal so sagen: Es macht gar nichts, wenn der Leser verwirrt ist von den vielen über ihn einstürzenden Atmosphärischen Wahrnehmungen (JA DUSK, DAS WAR ABSICHT, DAS GROSSE A!!) und so weiter... ist Zyn schließlich auch und warum andere schonen, wenns dem Armen nicht besser geht? :(
      Und nein, ich habe die Geschichte nicht so "konstruiert" und genau geplant geschrieben ala "uh.. jetzt hier die und da die Atmosphäre". *sweatdrop* xP

      Danke für deinen Kommentar, freut mich echt, dass du die Geschichte liest und natürlich auch, dass sie dir auch noch gefällt :3
      Ich hoffe, dass sie dir auch noch weiterhin gefallen wird und das nächste Kapitel ist in Bearbeitung!

      Fangeschichten #f-sandan# Lesecke #f-sandan# RedaktionSchreibworkshop #f-icognito-!# Lesezirkel
      Zzt krank und nicht verfügbar - Hand OP am 4.3.2019
    • So, es gibt ein neues Kapitel für euch und ich hoffe, ihr seid wieder fleißig am lesen und natürlich würde ich mich über jedes Feedback freuen! D:

      Nun kommen wir endlich dazu, wohin der arme Zyn gerät und was dort näher los ist. Aber natürlich werdet ihr nicht viel mehr erfahren als das, was unser Wablu sieht und erfährt.

      < Vorheriges Kapitel F:Fear


      J:Jail


      Mit einem Ruck wurde sein und ein anderer ebenso kleiner Käfig von je einer kräftigen Hand angehoben und zurück ans Tageslicht getragen. Aufgeregt und verschreckt fiepte Zyn, flappte mit seinen wolligen Flügeln gegen die Stäbe und rammte seinen blauen Kopf dagegen. Zurück! Dorthin, wo Giana war. Das Sengo wurde ebenso von einem der Menschen hinaus und zu einem Transporter gebracht, vor dem sie jeweils mit Wasser abgespritzt wurden, um gütiger Weise den Dreck, in den die Gefangenen mehr und mehr gelangt waren, abzuwaschen. Blut, Urin, Stoffwechselendproduktausscheidungen, Fell, Schuppen, Hautfetzen und alles, was sich über die Achtzehn Tage angesammelt hatte. Anschließend wurden sie in dem Transporter gelagert.
      „Schnauze!“, herrschte der Mann Zyn an und ließ seinen Käfig gegen das metallerne Gehäuse des Wagens prallen, was dem kleinen Wablu mit einem Mal die Stimme versagen ließ.
      Zitternd kauerte er zwischen den Gitterstäben und hielt nach Giana Ausschau. Die Temperatur war höher als in ihrer Heimat. Das Schiff war fast drei Wochen über die Ozeane geschippert ohne Zwischenhalt am Festland. Die Pokémon wurden mit einfachstem Pokémonfutter und Wasser versorgt. Sie selbst hatten keine Kontrolle darüber, wie viel Zeit vergangen war, konnten nicht einschätzen, wie lange sie gefangen waren, wie lange das Schiff in den Wellen schaukelte. Ein paar der Gefangenen hatten die Fahrt nicht überlebt, gingen an den Wunden oder anderwärtigen Umständen zu Grunde. Diese Menschen kümmerte das nicht. Jene, die tot waren, wurden schlichtweg aussortiert, aus ihren Käfigen genommen und je nach Größe und Art verbrannt, über Bord geworfen oder für bestimmte fleischfressende Pokémonarten zu Futter weiterverarbeitet.
      Dass das mit den Toten verbrochen wurde, wussten die Gefangen natürlich nicht.
      Woher auch?

      Zu Zyns Glück war Giana in seiner relativen Nähe. Sie hatte sich viel mit ihm befasst, viel mit ihm geredet und ihm Mut zugesprochen. Auch die Anderen tauten in dieser Zeit der Schifffahrt etwas auf, auch wenn sie alle die Angst und die Hoffnungslosigkeit spürten. Sie vereinte sie.
      Als der Transporter losfuhr herrschte verängstigtes Schweigen, aber die Fahrt dauerte nicht all zu lange. Relativ schnell – im Vergleich zur Schifffahrt – hielt der Wagen wieder an und erneut wurden die Pokémon grob ausgeladen und dieses Mal in den Untergrund gebracht. Wände aus Metall, stützende Stahlsäulen und massive Eisentüren fanden sich hier und machten schnell deutlich, dass hier kein sehr schnelles Entkommen war. Immer mehr Menschen nahmen sich der Pokémon an und führten sie in ihren Käfigen in den Untergrund. Genauer gesagt in einen großen, sehr massiv wirkenden Raum. Wieder ohne Tageslicht.
      Die Menschen trugen allesamt dieselbe Kleidung schwarze Hosen, einfache graugrüne Tshirts mit einem Symbol darauf. Ein roter zackenartiger Kreis, ähnlich der Explosionsdarstellung in Comics, unter dem die drei Buchstaben B G S eng aneinander gereiht waren und diese beiden Dinge gemeinsam waren in ein eisernes Emblem gezeichnet.
      Diese Menschen gehörten alle zusammen und arbeiteten an diesem unheimlichen Ort.
      Als alle Käfige in den Raum verfrachten worden waren, wurden die Pokémon sortiert. Nach Größe, geschätztem Alter und Kraft sowie ihrer Art. Schließlich getrennt. So landete Zyn in einen Bereich weitab der anderen, die mit ihm gereist waren. Getrennt von Giana. Sein Gezeter war natürlich groß, überwuchs für einen Moment sogar seine Angst, doch diese wurde sogleich hervorgeholt als einer der Menschen mit seiner Faust auf die Eisenstäbe schlug. Fiepsend und wimmernd ließ Wablu sich forttransportieren, sah dabei zu, wie Giana und ihr Käfig mit der größer werdenden Distanz immer kleiner wurden.
      Als die Käfigtür geöffnet wurde, starrte Zyn auf diesen merkwürdigen Freiraum. Das erste Mal seit drei Wochen, seit Beginn der Reise, wurde sein Sichtfeld nicht durch die Eisenstäbe oder einen menschlichen Körper beschränkt. Eine schwere, schnelle Atmung breitete sich in seinen Lungen aus und seine Augen starrten mit großen, zitternden Pupillen auf die freie Fläche vor sich. Fläche war zwar großzügig gesagt, doch im Gegensatz zu dem, was er sonst bisher gesehen hatte, wirkte sie riesig.
      „Los, raus mit dir!“, befahl eine raue Stimme infolge dessen der Käfig nach vornegekippt wurde, sodass Zyn formgerecht hinauspurzelte.
      Fiepsend flappte er mit den Flügeln und verzog sich rasch an die Steinwand, die zwei Seiten der Zelle umgab. Er drückte sich eng ran und starrte den Mann, der seine Käfig in Gewahrsam hatte, mit großen, verängstigten Augen an. Sein Herz raste.
      Der große Mensch rollte mit den Augen, schüttelte den Kopf und drehte sich weg. Er verließ die Zelle, machte sie zu und sperrte ab. Eine ganze Weile brauchte Zyn bis er sich beruhigte, von der Wand wegkroch und leise begann zu wimmern und zu fiepen. Die Zelle neben ihm war leer, die daneben auch und auch in der dritten konnte er nichts erkennen. Nun war er hier völlig allein. Und das eine ganze Stunde. Ein lautes Krachen ließ ihn schließlich zusammenzucken und verängstigt in den düsteren Gang sehen. Flackernd ging das Licht an und ein Menschenweibchen kam herein. Die Frau trug die gleiche Uniform wie ihre männlichen Kollegen, nur auf Frau zugeschnitten. Ein etwas enger anliegendes T-Shirt und eine formgetreue dreiviertellange Hose. Unter ihrer Kappe kam eine breite, gewellte Haarsträhne hervor, die sich an ihrer rechten Gesichtshälfte entlang zog. Der Rest ihrer Haare war hinten zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Ihr Blick war kalt und blickte starr voran. Kurz senkte er sich zu Wablu herab, doch sie führte ihren Weg fort. Hinter ihr kamen noch mehr Gestalten zum Vorschein.
      „In ihre Zellen, der Arzt wird sie sich gleich ansehen.“
      Auch ihre Stimme wirkte nicht besonders freundlich.
      Erschrocken sah Zyn zu, wie die Menschen mit einigen verletzten Pokémon im Schlepptau hereinkamen. Alle noch sehr jung, noch sehr schwach. Genau wie Wablu. Ängstlich verzog sich dieses zurück an die Wand, während die Pokémon fiepsend, wimmernd und kreischend in ihre Zellen verfrachtet wurden, ungeachtet der Verletzungen.
      Die Frau mit sehr aufrechter Haltung besah das und wandte sich dann an Zyn.
      „Soso. Unser Neuankömmling dieser… Abteilung. Scheinst ja ein vielversprechender Bursche zu sein, wenn du in so einem guten Zustand – lassen wir mal dein verängstigtes Gesicht weg – hier ankommst.“ Sie lächelte und schloss dazu ihre Augen, wodurch ihr Gesicht fast freundlich wirkte in Kombination mit dem leicht schiefgelegten Kopf. „Ich bin Linn. Ich habe die Aufsicht über alle Pokémon dieses Trakts, sortiere aus und vergebe Namen. Ich bestimme, wer wann wie viele Schritte setzt und sorge dafür, dass meine Befehle eingehalten werden. Dir wird auch ein Name zuteil, wenn ich… dich erstmal näher kennen gelernt habe.“
      Geendet mit ihrer Vorstellung drehte sie sich zu den anderen um, die sich diszipliniert aufgestellt hatten.
      „Der Kleine kommt in zwei Stunden mit. Abtreten.“
      „Jawohl“, klang es gleichatmig zurück und die Menschen verließen das Abteil ohne weitere Worte.

      Nicht lange danach kamen drei andere Menschen rein, die weniger düster gekleidet waren und begaben sich zu den verletzten Pokémon. Sie versorgten die Wunden, gaben ihnen Medikamente. Doch ein Voltilamm hatte es nicht geschafft. Es wurde regungslos herausgetragen und wieder einmal wusste Zyn nicht, was das alles zu bedeuten hatte und konnte nur mit großen Augen beobachten, was dort alles Unerklärliches vor sich ging. Einer der anders Gekleideten kam auf Zyn zu, öffnete seine Tür und schloss sie wieder als er eingetreten war. Aufgeregt begann das Wablu zu fiepen, flappte ängstlich mit den Flügeln und wurde panischer je näher der Mensch kam. Er war jünger als die Frau und jünger als die Kräftigen, die ihn von A nach B verfrachtete hatten. Die Haare waren relativ kurz, ein wenig unkoordiniert angeordnet auf seinem Kopf und hell, nicht ganz blond, aber sehr hellbraun.
      „Beruhig dich, ich will dich nur ansehen“, gab er schließlich ruhig von sich, ging in die Hocke und zeigte seine leeren Hände.
      Zyn drückte sich stärker an die Wand, atmete schwer und erstarrte in seiner Bewegung. Auf die Idee, sich wegzubewegen kam er gar nicht. Dafür hatte er zu große Angst, sein Körper wollte sich nicht bewegen. Der junge Mann Griff vorsichtig zu ihm und zog ihn an sich heran. Jetzt begann Zyn, sich wie wild zu bewegen, zappelte und schlug mit seinen Watteflügeln, schrie und kreischte. Der junge Mann hatte alle Mühe ihn festzuhalten, doch er ertrug das Gezeter mit Geduld, bis Zyn sich selbst ausgepowert hatte und ruhige wurde. Sein Herzschlag jedoch war noch immer wild, panisch und schnell. Die anderen Ärzte hatten den Trakt bereits wieder verlassen nachdem sie ihre Arbeit getan hatten. Dieser junge Mann war damit beauftragt, sich um den Neuling zu kümmern und untersuchte ihn in aller Sorgfalt nach Verletzungen.
      „Alles in Ordnung mit dir, wie es scheint“, endete der Arzt schließlich und lächelte. „Zumindest äußerlich. Für deine Psyche bin ich nicht zuständig.“
      Damit setzte er Zyn wieder ab, der noch einen Moment erstarrt da saß, sich mit großen Augen rasch umsah und schließlich völlig verängstigt und fiepsend an seine Wand zurück flappte, sich daran drückte und hoffte, dass er dadurch einfach verschwinden würde. Er wollte hier nicht sein, er wollte das alles nicht, nur weg und zurück zu … zu … er hatte sie als Mama und Papa kennen gelernt.
      Der Mensch verließ die Zelle, verließ das Abteil und es dauerte noch ein paar Momente, bis sich in den anderen Zellen etwas regte. Die Pokémon entspannten sich ein wenig durch die Abwesenheit der Menschen, doch Kontaktaufnahmen mit Zyn waren erfolgslos. Er rührte sich nicht, gedrückt an die Wand, fiepsend und zitternd, verkrampft. Er traute sich noch nicht einmal zu schreien. So verharrte er einige Zeit dort so, ignorierte die flüsternden Zurufe aus seiner Nachbarzelle, die von einem noch sehr jungen Leufeo kamen. Doch vergebens, Zyn reagierte nicht. Er hatte zu viel Angst.

      Wie von Linn vorbestimmt kamen nach insgesamt zwei Stunden erneut die Menschen, betraten drei der Zellen – Zyns, die des Leufeo und die eines bereits in seinem sehr jungen Alter unschön vernarbten Dartiri – und packen deren Insassen hart an. Während Leufeo nur verkrampft die Augen zusammenkniff und Dartiri das Ganze kommentarlos geschehen ließ, begann Zyn zu flappen und zu fiepen, zu kreischen, er wollte nicht mit! Natürlich wurde darauf keine Rücksicht genommen und das Wablu fand sich erneut in seinem kleinen Käfig, den er mehrere Wochen lang ausgiebig kennen gelernt hatte. Die drei wurden die Gänge entlang geführt, kahle, stählerne Gänge, die an einigen Stellen bereits geflickt und repariert worden waren und teilweise Ausbeulungen enthielten. Hier wurde schon des Öfteren gekämpft, rebelliert. Doch das konnte Zyn nicht wissen, mit verängstigen Augen besah er die Details der Gänge, versuchte so die Menschen auszublenden, doch das alles machte keinen Sinn und verwirrte ihn nur noch mehr.
      Sie machten vor einer massiven, großen Stahltür innerhalb eines großen Vorraums halt. Die Tür wurde geöffnet und zum Vorschein kam das Tageslicht. So hell, so brennend, dass Zyn krampfhaft die Augen schloss, ehe er durch die plötzliche erneute Bewegung an seinen Käfig prallte, sich schüttelte und mit großen Augen und schweren, tiefen Atemzügen auf das helle, klare Licht der Sonne starrte. Er bemerkte noch nicht, dass sie auf Steppenartigen Sandboden prallte, der rundherum von Stein und Metall umgeben war. Gewaltige Treppen zogen sich rings um den runden Sandbereich in die Höhe und direkt unterhalb dieser Treppen befand sich ein Gang. Der Gang, in dem Zyn nun gelangt war. Dass der Gang mit Eisenstäben von dem Sand getrennt war, nahm er in dem Rausch des Sonnenlichts nicht wahr. Er behielt die Sonne im Auge, fiepte, wenn der Mann ihm durch eine Kurve, die er lief, die Sicht darauf raubte und blinzelte sich erst zurück in seine Wirklichkeit, als die Käfige abgestellt wurden.
      Nun überblickte er die sandige Fläche und die diese umgebende Baute, doch erneut machte nichts Sinn. Ein Klacken schallte durch die Luft, auf der rechten Seite innerhalb des Sandrings öffnete sich eine weitere Stahltür und eine eher kleine Gestalt trat schweigsam, erhobenen Hauptes, die Hände erhaben am Rücken, auf den Sand. Einige Meter in den Sandring herein.
      „Willkommen in der Arena!“
      Die Stimme der Gestalt hallte in ihrer Stärke über den freien Raum und wurde zuckend von Zyn wiedererkannt. Diese Frau. Linn.


      Nächstes Kapitel: D:Disparity >

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      Zzt krank und nicht verfügbar - Hand OP am 4.3.2019

      The post was edited 2 times, last by Isanya ().

    • Ich habe ein wenig gebraucht um wieder in die Geschichte reinzukommen (fand den Anfang des Kapitels nicht so gelungen :x), aber als es dann in seine Zelle gesperrt wurde - awwwww, dieses arme verlorene ... Watteknäuel *.* Wie gesagt, Anfang so meh, aber der Rest wieder eins A mit top Atmosphäre, unterm Strich also ein schönes Kapitel, dass mich auf das nächste harren lässt (das arme Wablu :().

      Noch eine kleine Anmerkung: Du hast des öfteren Wortdopplungen (am Anfang irgendwo in einem zusammenhängenden Satz zweimal "schnell", die solltest du beim Korrekturlesen (sic! (:P)) entfernen :$

      Weiter schreiben! :O
      Ich liebe dich, HERR, meine Stärke!
      Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Retter, mein Gott,
      mein Hort, bei dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine Festung.
      Psalm 18,2–3


      Avatar by fabulous ItsQbiKS
    • Stoffwechselendproduktausscheidungen, Fell, Schuppen, Hautfetzen und alles, was sich über die Achtzehn Tage angesammelt hatte. Anschließend wurden sie in dem Transporter gelagert.


      So lange? Achtzehn ...? Das ist einfach nur grausam...

      Die Menschen trugen allesamt dieselbe Kleidung schwarze Hosen, einfache graugrüne Tshirts mit einem Symbol darauf. Ein roter zackenartiger Kreis, ähnlich der Explosionsdarstellung in Comics, unter dem die drei Buchstaben B G S eng aneinander gereiht waren und diese beiden Dinge gemeinsam waren in ein eisernes Emblem gezeichnet.

      Das ist eine eigene Gruppe, oder? :D

      Eine schwere, schnelle Atmung breitete sich in seinen Lungen aus und seine Augen starrten mit großen, zitternden Pupillen auf die freie Fläche vor sich. Fläche war zwar großzügig gesagt, doch im Gegensatz zu dem, was er sonst bisher gesehen hatte, wirkte sie riesig.

      Der Arme. Die Beschreibung seines verstörten Zustandes ist dir vortrefflich gelungen. Man möchte ihn fast sofort knuddeln. :(

      Sie lächelte und schloss dazu ihre Augen, wodurch ihr Gesicht fast freundlich wirkte in Kombination mit dem leicht schiefgelegten Kopf. „Ich bin Linn. Ich habe die Aufsicht über alle Pokémon dieses Trakts, sortiere aus und vergebe Namen. Ich bestimme, wer wann wie viele Schritte setzt und sorge dafür, dass meine Befehle eingehalten werden. Dir wird auch ein Name zuteil, wenn ich… dich erstmal näher kennen gelernt habe.“

      Sie wirkt ja schon irgendwie freundlich, aber auf Befehle hätte ich an Zyns Stelle überhaupt keinen Bock. :grr:

      Ein Colosseum? Wofür? Austesten der Kampfmöglichkeiten? Du hast das Ganze seh, sehr traurig geschildert, sodass niemand in seiner Haut stecken möchte. Deine Geschichte ist wirklich traurig, die zieht einen total runter. xD Aber gut geschrieben ist sie trotzdem und ich lese sie auch gerne. :D

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Ich muss sagen, dass mir auch dieses Kapitel wieder sehr gut gefällt! :)
      Der arme kleine Wattebausch, eine achtzehn Tage lange Odyssee?
      Vielleicht besser, dass keiner von den Reisenden auf dieser lustigen kleinen Kaffeefahrt wusste, was mit den unterwegs Verstorbenen gemacht wurde... :ups:

      BGS? Was ist es und wie schmeckt es?
      Nein im Ernst, ich frage mich, was diese Leute vorhaben. Gladiatorenkämpfe?

      Die unglaubliche Angst des kleinen Wablu und seine Reaktionen sind mMn übrigens wirklich sehr realistisch, ich habe neulich kleine Schwalben aufgesammelt, die aus dem Nest gefallen waren. Die ließen sich zwar auch einfach packen, haben aber dann geflattert, gestrampelt und Zermon gemacht.
      Genau wie Zyn halt. :)

      Nun, dann bin ich mal gespannt darauf, was in dieser Arena abgeht.
      Panik und Entsetzen, da fliegen die Fetzen!

      Weiter so! :)
    • Schön, dass ihr weiter lest und danke für eure Kommentare :D

      @taubiola: okay, gut zu wissen :D Naja über den Anfang lässt sich wahrscheinlich streiten, man kanns leider nicht immer allen Recht machen xP Ich hielt den Anfang für wichtig in seinen Details, aber ich kann auch verstehen, wenn man da nicht gleicher Meinung ist :D
      Aber du scheinst das arme Flauscheding ja richtig zu feiern! Das freut mich!

      Oops... Wortdopplungen sind meistens nicht so gewollt, ich hab die Stelle, die du meintest leider nicht gefunden, magst du sie mir rauskopieren, das wär lieb :)


      @Meowstic: Eine eigene Gruppe? Hmm.. könnte man so sagen, so ähnlich :P Aber keine Sorge, es wird noch aufgeklärt, was BGS genau ist.
      Hm... so eine extrem traurige und hoffnungslose Geschichte habe ich bisher noch nie geschrieben und ich fürchte, dass sie in bisher absehbarer Zeit nicht deutlich positiver wird. x_x'' Aber dass man sie gerne ließt trotzdem sie so missmutig ist, freut mich ja doch :D


      @Curiosity: Ja, armer Wattebausch >:
      Gladiatorenkämpfe? Gar nicht schlecht geraten, aber auch das wird noch deutlich...
      Mir liegt auch viel daran, Reaktionen realistisch, nicht übertrieben darzustellen. Umso erfreulicher, dass es mir gelingt und sie auch als solche gewertet werden :3

      Vielleicht besser, dass keiner von den Reisenden auf dieser lustigen kleinen Kaffeefahrt wusste, was mit den unterwegs Verstorbenen gemacht wurde... :ups:
      <<< ja, ist wohl wirklich besser :sd:


      Einen kleinen Vorgeschmack, was "in dieser Arena abgeht", gibt es im folgenden Kapitel:


      < Vorheriges Kapitel: J:Jail


      D:Disparity


      Zyns kompletter Körper spannte an, als Linn ihren Kopf wandte und so prüfte, wo ihre „Zuschauer“ saßen. Ein Lächeln, das von Zyns Position aus nicht deutlich erkennbar war, zog über ihr Gesicht und sie hob feierlich ihren linken Arm.
      „Lasst sie frei und … möge der Stärkste aus diesem Kampf hervorgehen!“
      Damit drehte sich Linn weg und verließ festen, aber eleganten Schrittes die Arena auf der anderen Seite. Als das Gitter sich zwischen ihr und dem Sandboden schloss hob sie kurz eine Hand, um einen Knopf zu betätigen, ehe der Aufzug sie auf die darüber liegende Tribüne beförderte, auf der sie in der ersten Reihe direkt an dem Tribünenbalkon Platz nahm.
      Schwerfällig, mit eisernem Knattern, erhoben sich die beiden massiven Gittertüren aus dickem Stahl je am linken und rechten Ende der Arena. Einen Moment lang geschah nichts. Das angespannte Schweigen wurde allein von dem leisen Pfeifen des Windes, und, wenn man genau hinhörte, von einem fast belustigten Schnaufen unterbrochen.
      Zyns Herz pochte wie wild als er das leere Sandfeld anstarrte, er hatte dieses ungute Gefühl, dass er das, was jetzt kommen sollte, nicht mochte. Auch wenn er das alles nicht verstand, nicht wusste, was er hier sollte, nicht verstand, was dieses Menschenweibchen, Linn, gesagt hatte, was es bedeutete. Dieses flaue, unwohle Gefühl war vorhanden. Ein Kreischen ließ ihn zusammenzucken und er sah unweigerlich darauf, wie etwas Weißes von rechts in die Arena polterte, sich mehrmals überschlug und schließlich liegen blieb. Weiß und Rot.
      Das Pokémon hob seinen Kopf, stützte sich verbissen auf die ursprünglich weißen, durch Dreck grau verfärbten Pfoten, aus denen schwarze Krallen wuchsen.
      Giana.
      Zyns Atem ging schneller und er begann leise panisch zu fiepen. Leufeo linste zu ihm herüber und sah ihn etwas mitleidig an während der große Mensch das Wablu vorerst ignorierte. Das Tor hinter dem Sengo schloss sich mit einem knallenden Rums, der sie zurücksehen ließ. Mit geschlossenen Augen stand sie schließlich auf und sah sich um. Links, rechts, nach oben, geradeaus. Und bei diesem Blick erstarrte sie. Starrte in zwei glühende Augen, die umrahmt von blauen, schuppigen Leder von der anderen Seite der Arena auf sie starrten. Giana ging einen zögerlichen Schritt zurück als die massive, vernarbte und kräftige Pranke des Drachenpokémon aus dem Schatten des Durchgangs trat. Der blanke Blutdurst sprach aus seinen Augen, die Eisenkette um seinen Hals klapperte bei jedem der betonten Schritte, bei denen sich die gewetzten Klauen in den Boden bohrten. Die roten Schwingen waren angelegt, der Kopf leicht gesenkt, die Zähne gefletscht. Dieses Ungeheuer machte selbst Zyn, der nichts von diesen ganzen Vorgängen verstand, klar, dass es einen tiefgehenden Spaß daran verspürte, was gerade geschah, so fixiert die Augen auf das deutliche kleinere und deutlich schwächere Sengo waren, so wie diese Zähne sich zeigten und dabei grinsten.

      Giana hielt den Atem an und schüttelte in winzigen Bewegungen den Kopf.
      Noch einen Moment pfiff der Wind durch die Arena, ließ das dreckige Fell Sengos wehen, wirbelte den Arenasand in Brutalandas Richtung, ehe der Drache sich in Bewegung setzte. Es war nur ein Schritt, nur eine Bewegung seiner geschundenen, starken Klaue, nur ein Scheppern der Eisenkette und nur ein Ruck des blauen Kopfes. Es war ein Öffnen des Mauls und ein tiefes, markerschütterndes Grollen, das die funkelnden Flammen des Feuerodems begleitete, der gnadenlos auf Giana preschte. Diese zuckte und schaffte es gerade so zur Seite zu hechten, rollte sich ab und sah sich geschockt zu dem Drachen um, der sich mit seinen mächtigen Hinterläufen vom Boden abstieß und mit einem Flügelschlag direkt über Giana war. Große panische Augen voller Furcht und Angsten starrten auf die Kreatur, die dem Sengo das Sonnenlicht nahm, nahmen die Klaue nicht wahr, um die sich ein sanfter lila Schimmer setzte und kurz darauf im Sturzflug auf das weiße Pokémon niederpreschte. Der Aufschrei erstickte sich im mehrfachen Aufprall auf dem Boden, im Rollen und Überschlagen und endete in einem stumpfen Laut als das Normalpokémon gegen das Gitter am Arenarand prallte. Nur wenige Meter neben Zyn, Leufeo, Dartiri und dem Menschen.
      „Feiglinge“, knurrte der kleine Feuerlöwe leise. „Die Arme hat keine Chance…“
      „So wird aussortiert“, trällerte Dartiri deutlich gelassener, deutlich weniger angespannt, was lediglich ein verächtliches Schnauben von Leufeo provozierte.
      Von Zyn jedoch drang kein Laut. Kein Fiepen. Kein Piepsen. Seine Flügel hingen schlapp an ihm herab, sein Atem war flach und sein Blick fixiert auf diesen grausamen, ungleichen Kampf. Dieser letzte Schlag des Drachen hatte so unglaublich viel Kraft, so erschreckend viel Kraft. Zyn begann zu zittern.
      Ein Husten drang von Giana, ein krächzendes, gequältes Husten und sie rappelte sich kläglich auf, stützte sich an dem Gitter ab und blieb mit ihrem Blick an den drei Käfigen hängen.
      „Zyn…“
      Es war ein Hauchen, das an keine Ohren drang, auf das Giana ihre Augen zusammenkniff, tief durchatmete und ihren Körper vollends erhob. Die klaffende Wunde der Drachenklaue verklebte ihr Fell mit Blut, das sich der Schwerkraft folgend einen Weg gen Boden suchte. Sie sah, wie verstört das kleine Pokémon war, wie verängstigt und wie unsicher, unsicher zwecks der gesamten Situation. Und sie fasste den Schluss zu überleben, um dieses kleine Wablu irgendwann in ihre Arme nehmen zu können. Ernsten, wenn auch schwachen, Blickes wandte sie sich an Brutalanda, welches ein höhnisches Lachen von sich gab.
      In ihrem Inneren wusste Giana, dass sie chancenlos war, absolut unterlegen, unfähig, auch nur irgendetwas gegen dieses Monstrum ausrichten zu können, doch sie wollte nicht, dass Zyn sie kampflos aufgeben sah, wenn er das schon ansehen musste. Vorsichtig, leicht zuckend aufgrund der Schmerzen, begab sie sich auf alle Viere, um sich rasant abzustoßen und via Agilität hinter den Drachen zu kommen, abzuspringen und eine Zermalmklaue in den geschuppten, vernarbten Rücken zu schlagen.
      „Zu langsam.“
      Es genügte ein simples Verdrehen der Augen, um den Bewegungen Gianas zu folgen. Für den Drachen war es ein Akt der Gemütlichkeit sich auf seine Hinterläufe zu stellen, sein Maul in Richtung des Sengo zu öffnen und diesem einen Flammenwurf frontal entgegenzubrettern. Der brennende Strahl hüllte Giana ein, erstickte ihr Schreien in seinem eigenen Zischen und Brutzeln und schleuderte sie einige Meter weit zurück, wo sie plump auf dem Boden aufprallte. Staub wirbelte durch den Luftzug des Falls auf, Sand stob von dem reglosen, angesengten Körper. Es dauerte nur einen Moment bis das Drachenpokémon mit einem stabilen Satz dem Körper gefolgt war und seine große Klaue darauf platzierte.
      „Schreie“, hauchte Brutalanda. „Flehe um Gnade!“
      Sichtbar verstärkte er den Druck auf dem Körper – mit Erfolg.
      Ein schmerzerfüllter Schrei entfloh dem ohnehin geschundenen Körper, leidend, qualvoll.
      „Gnade ist hier Mangelware!“
      Der Drache erhob sich erneut auf die Hinterläufe, im Inbegriff seine vordere Klaue endgültig auf Sengo hinabzustoßen.

      Zyns Augen zuckten, wurden für einen kurzen Moment noch größer, auch seine Flügel zuckten und urplötzlich erwachte er aus seiner Starre, fiepte und piepste so laut er konnte, schlug um sich, gegen die Gitterstäbe, egal ob er sich dabei wehtat oder nicht, er wollte das nicht sehen! Sein Aufstand steigerte sich in Lautstärke und Intensität innerhalb weniger Sekundenbruchteile, bis der Mann neben ihm hart gegen Zyns Käfig trat, welcher dadurch voran gegen die massiven Stahlstäbe der Arena knallte.
      „HALT!“
      Der Befehl, der durch die gesamte Arena hallte ließ das Wablu zusammenzucken, doch konnte das Fallen der Klauen nicht stoppen. Die Schwerkraft tat ihren Dienst, sog Brutalandas Klauen an sich, nur die Position ließ sich noch beeinflussen und sie gruben sich in den Sand. Haarscharf neben Giana. Unzufrieden schnaufte der Drache in das verdunkelte Fell und ließ ohne weiteres von dem Sengo ab. Ohne sich auch nur einmal umzusehen stolzierte er ein paar Schritte und legte sich dann gähnend in den Sand.
      „Versorgt es. Es hat Willen gezeigt und bekommt eine Chance“, lautete die nächste kalte, klare und laute Anweisung, auf die sofort Taten folgten.
      Zwei Männer kamen von Gianas Seite der Arena herein und trugen das aufjaulende Pokémon aus der Arena. Während Zyn die Prozedur zitternd, mit feuchten, tränenden Augen beobachtete und seine schmerzenden Flügel nicht bewegen konnte.

      Für ihn ging der Schrecken weiter. Denn die nächsten Kämpfenden wurden bald darauf in die Arena gebracht. Und auch ihre Kämpfe musste Zyn mit ansehen. Sie waren scheinbar erfahrener, gingen bereits agressiv aufeinander los, rücksichtslos, brutal. Blut und Klauen, Zähne, Feuer und Eis, Schreie, Brüllen und Jaulen.
      Die Arena wurde gefüllt von Dingen, die niemand sehen sollte, die niemand sehen wollen sollte, gefüllt mit Dingen, die keine Ohren hören wollten. Doch dem gab es kein Entrinnen. Auch die geschlossenen Augen hinderten das kleine Wablu nicht daran, zu erfahren, wie es den Kämpfenden erging.
      Immerhin brach Linn die Kämpfe ab bevor sie Tote forderten. Nicht jedoch aus MItgefühl, sondern um die Kämpfer beibehalten zu können, jene, die "Talent" besaßen, jene, in deren Training bereits Zeit investiert wurde. Von diesen Dingen wusste Zyn nichts, er würde sie auch nicht verstehen, doch schon bald würde auch er damit konfrontiert werden.
      Doch in diesem Moment konnte er an so etwas Fernes nicht annähernd denken. Nicht nur für Zyn, sondern auch für den kleinen Löwen neben ihm war jeder weitere Kampf eine weitere Qual, der sie hilflos gegenüberstanden, die sie mit jedem Mal an nervliche Grenzen brachte.


      Nächstes Kapitel: I:Impulse >

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    • was dieses
      Menschenweibchen

      :tlmao: Gibts auch Menschenmännchen? So seltsam es sich wohl anhört, aber so würde Zyn wohl denken. Im Englischen gäb es dafür ja "Human Male", das sich ganz normal anhört, anders als die deutsche Umschreibung eines Mannes aus Pokemonsicht. xD

      Weiß und Rot.

      Ich war überrascht, dass das Rot zum Pokémon dazu gehörte, denn ich hatte es zuerst als Blut interpretiert. O:

      Shardrago. O_o

      Oh, doch kein Shardrago. Zuerst dachte ich sogar an Vipitis. Brutalanda ist wirklich ein harter Gegner. :( Shardrago beispielsweise kann ich gar nicht richtig ernst nehmen, seit Suishomaru und Jassy666 die Begriffe "Legodrache" und "Karottendrache" geprägt haben. ^^"

      Und sie fasste den Schluss zu überleben, um dieses kleine Wablu irgendwann in ihre Arme nehmen zu können.

      Oh mein Gott, das ist so traurig... :<

      Das ist echt harter Tobak, erst ... bof, wie soll ich das sagen? xD Erst lernen wir, Giana zu lieben und dann kommt sowas. >.<

      Sie überlebt, aber die Qual wird wohl weitergehen. Ich habe zum Ende hin ehrlich gesagt nicht damit gerechnet ... nichts destotrotz ein vorzügliches Kapitel. :)

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    • So. Jetzt war ich zwar langsam wie eine C-5 Galaxy, aber im Gegensatz zu den Transportern der Bundeswehr komm' ich ja doch noch an. Und ich liefere einen Kommentar! :hihi:

      Gladiatorenkämpfe also. I knew it! Aber warum? Verlangen die Eintritt? Ist das eine Tradition? Oder sind die einfach nur komplett geistesgestört?

      Dass Zyn die arme Giana ausgerechnet bei sowas wiedersehen muss... tut mir fast ein wenig leid.

      Das Brutalanda hat sie ja auch nimmer alle der Reihe nach. Hätte er die Giana einfach kalt gemacht. So ein alter Sadist. Was diese Psychos mit dem wohl angstellt haben? Wird nix Gutes gewesen sein. :(

      Warum tun die dem Frischfleisch dieses Schlachtfest an? Da kriegen die doch nen Knacks weg, das kann doch nicht gut sein. Oder spekulieren diese BGS-Heinis etwa darauf, dass die psychisch geschädigten Kleinen dann später mal richtige Biester werden? :( Auf jeden Fall verwerflich, ich frage mich, wo die sowas höchst Illegales abziehen können und es keiner mitkriegt. :?:

      Weitermachen, weitermachen! Immer wieder herrlich deprimierend zu lesen.
    • Diese Atmosphäre. o-o Einfach toll! Naja, für die Charaktere in diesem Fall wohl nicht. ^^' (Ich kann noch so viel lernen *-*)

      Warum muss Giana direkt gegen das starke Brutalanda "kämpfen"? D: Ich habe das Gefühl, dass sie nur noch am Leben ist, damit es für uns nur noch schlimmer ist, wenn ihr etwas passiert. ;-;

      Ehrlich gesagt sehe ich hier nichts, was zu bemängeln wäre (keine Erfahrung und so ._.'). Ich würde gerne mehr davon lesen, ist halt mal was Anderes mit der negativen Stimmung. :D
    • Boah ich muss hier endlich mal antworten und mich bedanken :D

      ich wollte das eigentlich wieder mit dem neuen Kapitel in einem Aufwasch erledigen, aber ganz ist es noch nicht fertig. vllt. schaff ichs morgen auf der Zugfahrt oder Freitag auf der Zugfahrt °_°

      @Meowstic: Stimmt, im englischen würd sich das besser anhören, aber dafür ist es im Deutschen witziger - um dieser trostlosen Geschichte wenigstens ein paar humorvolle Highlights zu geben .___.''' natürlich geht die Qual weiter, das wird für niemanden leicht. Weder für die agierenden Charaktere, noch für die Leser noch für mich Q__Q


      @Curiosity:
      Gladiatorenkämpfe also. I knew it! Aber warum? Verlangen die Eintritt? Ist das eine Tradition? Oder sind die einfach nur komplett geistesgestört?

      Aus Spoilerschutzgründen sag ich jetzt erstmal, dass es das letzte ist... weil das trifft sehr wahrscheinlich in jedem eintreffenden Fall zu. °_° Eh.. ich weiß gar nicht, was ich groß dazu sagen soll, außer, dass ich persönlich dir bei allen Gedanken voll zustimme q.q als Autor darf ich da nichts zu sagen 'D Es freut mich immer wieder, dich zu deprimieren >:

      @Anakim: Wow, ich freu mich echt, dass du die Geschichte angefangen hast zu lesen und würde mich freuen, wenn du weiter dabei bleibst. In der Geschichte lege ich es tatsächlich sehr auf die Atmosphäre an, aber das habe ich dir in Skype ja auch schon gesagt. Würde mich freuen, wenn du aus der Geschichte stilistisch etwas für dich mitnimmst :3 Dass du nichts zu bemängeln hast liegt nicht immer an mangelnder Erfahrung, aber ich nehme es einfach als kompliment und bin stolz darauf, dass die die Geschichte trotz - oder gerade wegen? - der negativen Stimmung so gut gefällt.


      Schon faszinierend, wie eine so hart negative Geschichte so postives Feedback kriegt D:
      Ich danke euch fürs Lesen und Kommentieren, es geht bald weiter, versprochen! Ich hoffe, ihr seid jetzt nicht ZU enttäuscht, dass nur ein refeedback gekommen ist statt einem neuen Kapitel D:

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    • So, jetzt gibt es aber ein neues Kapitel! Viel Spaß mit dem Wollknäul!

      < Vorheriges Kapitel: D:Disparity

      I:Impulse

      „So, Kleiner. Heute ist dein erster, großer Tag.“
      Ein wenig gehässig war die Stimme des großen Mannes, der die Zelle Zyns aufsperrte. Es war derselbe Mann, der Wablu von seinem Zuhause entfernt hatte. Die Narbe in seinem Gesicht war ein markantes Merkmal, doch darauf reagierte Zyn nicht.
      Mit leeren Augen linste der Wattebausch auf den Menschen und rührte sich erst, als dieser auf ihn zukam. In der Zelle daneben begann der Löwe nervös zu Zyn zu sehen.
      „Pass auf dich auf…“, wimmerte er leise und wusste, dass er rein gar nichts tun konnte.
      Zyn verengte die Augen etwas und versuchte, sich aufzubauschen mit seinen Watteflügeln, doch der Mensch war reichlich unbeeindruckt. Mit einem gezielten Griff packte er den blauen, rundlichen Körper, der unmittelbar darauf zu zappeln und zetern begann. Fiepend und urplötzlich gepackt von Panik versuchte das mittlerweile etwas gewachsene Wablu sich aus der Hand zu befreien, doch ehe er wusste wie ihm geschah landete er in seinem Käfig und wurde forttransportiert.
      Zitternd kauerte er sich zusammen und sah mit starren, trüben Augen hinaus.
      Ein Monat war es nun her, dass er die ersten Kämpfe gesehen hatte. Einige Tage wiederholte sich das und er musste immer mehr Kämpfe, immer mehr Grausamkeit sehen, genug Pokémon, die gnadenlos töteten, genug Pokémon, die sich weigerten und dafür gestraft wurden. Nach einer Woche begann sein eigenes Training. Und die Folgen dessen sah man ihm bereits an. Seine Flügel waren lange nicht mehr so weiß, wie sie einmal waren, sein junger Körper besaß schon Schrammen und Kratzer, die nicht normal waren. Das bisherige Training wurde nur durch Gegenstände ausgetragen, Sandsäcke, sich bewegende Balken, schwingende Steine. Noch hatte er mit keinem Pokémon trainiert. Zyn war bisher gezwungen den Dingen auszuweichen oder sie anzugreifen, um selbst nicht verletzt zu werden. Aber es machte ihm keinen Spaß. Sich zu wehren machte keinen Sinn, ihm wurde Angst eingeprägt. Der Kampf war die einzige Lösung, nicht gestraft zu werden. Auch wenn die Konsequenz dessen der zunehmende Verlust von Skrupel, Moral und Verstand war. Dinge, die Zyn noch nicht einmal richtig lernen konnte, die ihm entzogen wurden noch ehe er sie begreifen konnte. Das einzige, was er begriffen hatte, war, dass ihm nicht gefiel, was er gesehen hatte, aber auch, dass es das war, das hier gelebt wurde. Er bemerkte gar nicht, wie er langsam das Gefühl dafür verlor, was Sicherheit, was Zuversicht und was Wärme bedeuteten. Einen Anflug dessen erhielt er, wenn er mit dem Löwenjungen in seinem benachbarten Käfig sprach, doch das, was Zyn an Wortschatz sammelte, war weitaus weniger als das, was man für eine richtige Kommunikation jetzt oder später gebrauchen konnte. Je öfter er in diesem Käfig davongetragen wurde, desto stärker wurde dieses Gefühl in ihm, das ihn auseinanderriss. Ein Zwiespalt, der sich bildete, zum einen das, was man als Gewohnheit bezeichnen würde und ihm irgendwann den Eindruck und die Zuversicht geben würde, dass es richtig und normal war, was geschah, zum anderen das, was sich immer dagegen wehren würde und ihn niemals vergessen lassen würde, was er gesehen und erlebt hatte. Doch das könnte bald verblassen oder von einem Schatten überlagert werden, der all diese Grausamkeiten nicht nur rechtfertigte, sondern auch für gut befand.
      Jeden Tag aufs Neue war es eine Reise in die Hölle der Gefühle für das kleine Wablu.
      Jedes Mal aufs Neue zermürbte sein innerer Zwiespalt, den er selbst nicht deuten konnte, ja von dem ihm nicht einmal bewusst war, dass er in dieser Form existierte, geschweige denn wie er mit diesem merkwürdigen Inneren umzugehen hatte, seinen Geist und seinen Körper, bis eine Seite die Überhand ergriff.
      Einmal wurde er ruhig, ließ es einfach geschehen, sich tragen und starrte mit leeren Blick an die kahlen, kalte Wände aus Stein und Stahl, die alles hier umgaben. Andere Male wurde er von einem Herzschlag auf den anderen wild, flatterte unkontrolliert und stieß sich mit allem, was sein Körper zu geben hatte, gegen das Gitter. Laut fiepend, kreischend, vollkommen außer sich und empört, aus Wut und Hass, Angst und Aggressionen, die er selbst nicht benennen konnte.
      Diese Regung zeigte er auch dieses Mal, jedoch kräftiger als das letzte Mal. Der Mensch konnte den Käfig kaum noch halten, schlug ihn mit dem gegen eine der Wände, was bisher immer geholfen hatte. Doch an diesem Tag versetzte der Schlag Zyn nicht in seinen ursprünglichen, ängstlichen Zustand zurück, er machte ihn noch unkontrollierter. Er schlug seinen Kopf gegen die Stäbe, pickte mit seinem Schnabel daran und weitete seine Flügel wiederholend und kräftig, in der kläglichen Hoffnung diesen beengten Raum zu sprengen.
      Er erinnerte sich an etwas, dass diese … beiden … verschwommenen Kreaturen „Wiese“ nannten, an etwas, das „Fluss“ hieß, an einen „Baum“. Er wollte diese Worte verstehen, wissend, dass er sie einmal kannte!
      Gefühle, die die Begriffe „Freiheit“ und „Sorglosigkeit“ ausdrückten, vermisste er, nicht wissend, dass es genau das war, was er vermisste.
      „Sei ruhig, verdammtes Mistvieh!“, brüllte der Mensch mit tiefer, rauer Stimme, hob den Käfig über seinen Kopf und schmetterte ihn auf den Boden.
      Der grobe Ruck stieß Zyn erst gegen die eine, dann gegen die andere Seite des harten Eisenkäfigs, versetzte ihm einen heftigen Schlag gegen die Stirn. Die Benommenheit nahm er gar nicht richtig wahr, auch die kurzzeitige Orientierungslosigkeit störte seinen Ausbruch nahezu nicht. Einen Moment sammelte das Wablu mit zusammengekniffenen Augen Energie, ehe er ein lautes, urplötzliches Fiepen von sich gab, das radial eine Schallwelle um ihn zog, die den Menschen zurücktaumeln und seine Ohren halten ließ. Das Fiepen echote in dem Gang aus Stahl und als es verklang, verstummte auch das Wesen, das es ausgestoßen hatte. Sein Atem ging schwer, die watteartigen Flügel lagen flach und kraftlos auf dem Untergrund auf und seine Augen starrten den Menschen an, der den Klang der Schallwelle noch in seinen Ohren spürte, diese hielt und leise fluchte.
      Es brauchte noch ein paar Augenblicke, bis der Mann sich wieder fing, überrascht von der plötzlichen Attacke des Pokémonkindes. Kühlen, musternden Blickes betrachtete er Zyn und entschloss sich zu einem überheblichen Grinsen.
      „In dir steckt ja doch ein Kämpfer.“
      Der Mensch ging auf den Käfig zu, ging in die Hocke und richtete ihn wieder gerade auf. Von dem zeternden Pokémon war nichts mehr zu sehen. Vor ihm saß ein verängstigtes, erschöpftes Wesen, das man so am besten und am ehesten als das Wablu erkannte, das vor einigen Wochen in dem Gebiet nahe der Meteorfälle aufgesammelt wurde.
      „Und den werden wir schön herauskitzeln und für uns lenken. Mach uns keine Schande. Mit dir können wir sicher was anfangen.“
      Geendet mit diesen Worten nahm er den Käfig wieder auf und führte seinen Weg fort. Zyn konnte nichts ausrichten, fühlte sich schlaff und wusste nicht, was geschehen war, was mit ihm geschehen war, was er gerade getan hatte. Er wusste auch nicht, was diese Worte zu bedeuten hatten, was ihn jetzt genau erwartete.
      Sein Atem ging schwer und schnappend, seine Augen starrten verängstigt auf den Weg, dem sie folgten, bis zur Arena. Diesen Weg kannte er bereits in- und auswendig. Doch dieses Mal wurde er nicht wie sonst am Rand abgestellt, um beobachten zu können. Der Mann lief weiter und Zyns Augen weiteten sich panisch, seine Pupillen begannen leicht zu zittern und ganz langsam und steif zog er seine Watteflügel ganz dicht an sich heran. Wablu beobachtete, wie der Gang in einer Kreuzung mündete und der linke Weg weiter verfolgt wurde. Näher an die Arena hin. Bis zu einer massiven, großen Tür, die an den hohen Gang angepasst war, die rasch von dem Mann aufgesperrt wurde.
      Dahinter verbarg sich ein weitläufiger Raum, an den Wänden ausgestattet mit Schränken und Regalen, die allerlei unterschiedliche Utensilien beinhalteten. Zum einen Arzneimittel und Verbände für die Versorgung von Wunden, zum anderen Dinge, die helfen sollten, die Kreaturen im Zaum zu halten, Peitschen, Elektroschocker und weiteres. Doch auch rote und blaue Stoffe waren zu sehen.
      Zyn versuchte diese Dinge zu identifizieren, wusste aber nichts damit anzufangen. Rasch konzentrierte er sich auf die nächste Tür, auf die sie zu traten. Diese führte in einen hohen Gang, in dem Zyn sogleich ein trockener Wind entgegenblies. Reflexartig schnappte er die darin enthaltene frische Luft ein und fiepte leise.
      „Freiheit“.
      Er sah auch, woher dieser Wind kam. Der Gang endete an dem Gittertor, das direkt zur Arena führte. Zyn befand sich in dem Gang, in dem die Kämpfer unmittelbar vor dem Kampf darauf warteten, dass das Gitter sich öffnete.
      Der Käfig wurde in der Mitte des Gangs abgestellt, ehe der Mann an seinen Gürtel griff und ein Funkgerät hervorholte.
      „Der Kleine ist bereit. In ihm steckt was. Er hat, als er wieder richtig gezetert hat, eine Schallwelle losgelassen. Jetzt ist er zwar etwas ausgepowert, aber es wird gehen.“
      Rauschen.
      „Ausgezeichnet. Wir werden sehen, was der Kampf gibt“, drang Linns Stimme anschließend aus dem Gerät, dann kehrte das Rauschen zurück.
      Dieses wurde sogleich abgestellt und das Gitter hob sich langsam. Über die Arena sah man, dass sich auch das andere Tor öffnete, doch aus der Distanz sah man nicht, welches Wesen sich dort verbarg.

      Der Arenasand hob sich in den Wehen des Windes, dessen Säuseln das Einzige war, das die Stille der Situation durchbrach. Doch das machte es nicht angenehmer. Es gab keine Schritte, kein Flügelschlagen, das das Näherkommen des Kontrahenten angab. Das Wesen, das sich gegen Zyn zu stellen hatte, schwebte über den Sand, seine Arme in charakteristischer Haltung angewinkelt neben sich.

      Nächstes Kapitel: M:Merciless >

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    • „So, Kleiner. Heute ist dein erster, großer Tag.“
      Ein wenig gehässig war die Stimme des großen Mannes, der die Zelle Zyns aufsperrte. Es war derselbe Mann, der Wablu von seinem Zuhause entfernt hatte. Die Narbe in seinem Gesicht war ein markantes Merkmal, doch darauf reagierte Zyn nicht.

      So ein Ar- ... Connard. :was: Unsympathisches Ekelpaket.

      Zyn verengte die Augen etwas und versuchte, sich aufzubauschen mit seinen Watteflügeln, doch der Mensch war reichlich unbeeindruckt. Mit einem gezielten Griff packte er den blauen, rundlichen Körper, der unmittelbar darauf zu zappeln und zetern begann.

      Oh mann, typisch Vögelchen. ;w; Groß und stark erscheinen zu wollen, aber letzten Endes doch nur niedlich sein. :(

      Zyn war bisher gezwungen den Dingen auszuweichen oder sie anzugreifen, um selbst nicht verletzt zu werden. Aber es machte ihm keinen Spaß. Sich zu wehren machte keinen Sinn, ihm wurde Angst eingeprägt.

      Oh je, der Arme. Ich kann mir auch nicht vorstellen, das sowas Spaß macht. :(

      Er bemerkte gar nicht, wie er langsam das Gefühl dafür verlor, was Sicherheit, was Zuversicht und was Wärme bedeuteten.

      Ist das ein Foreshadowing, dass Zyn später auch so rabiat und brutal wird, weil es für ihn keinen Unterschied macht? ;w;

      Doch das könnte bald verblassen oder von einem Schatten überlagert werden, der all diese Grausamkeiten nicht nur rechtfertigte, sondern auch für gut befand.
      Jeden Tag aufs Neue war es eine Reise in die Hölle der Gefühle für das kleine Wablu.

      Tatsache. :(

      Einmal wurde er ruhig, ließ es einfach geschehen, sich tragen und starrte mit leeren Blick an die kahlen, kalte Wände aus Stein und Stahl, die alles hier umgaben. Andere Male wurde er von einem Herzschlag auf den anderen wild, flatterte unkontrolliert und stieß sich mit allem, was sein Körper zu geben hatte, gegen das Gitter. Laut fiepend, kreischend, vollkommen außer sich und empört, aus Wut und Hass, Angst und Aggressionen, die er selbst nicht benennen konnte.

      Noch depressiver kann man das jetzt kaum noch beschreiben. :C


      Er erinnerte sich an etwas, dass diese … beiden … verschwommenen Kreaturen „Wiese“ nannten, an etwas, das „Fluss“ hieß, an einen „Baum“. Er wollte diese Worte verstehen, wissend, dass er sie einmal kannte!

      Er hat seine Natur vergessen. ;w; Ich frage mich aber immer noch, wieso die das eigentlich machen.

      Mach ihn kaputt! Tinitus, Junge!

      Der Arenasand

      Tiefgründiger Shit! *:O "La arena" heißt auf Spanisch "der Sand"!

      Wasssssssssssss ... Lati@s? o.O Das kann ja wohl nicht sein, nein. Eher Metang oder Lepumentas. Was die ganze Sache nicht viel besser macht. Der arme Zyn, jetzt ist er selbst dran. :( Wie kann er denn gegen solche robusten Viecher nur gewinnen? ;v;

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    • Fwwuuuuu, so schwebe ich auch endlich an! Mit gehöriger Verspätung, zwar, aber noch immer pünktlicher als die Bahn.

      Zitternd kauerte er sich zusammen und sah mit starren, trüben Augen hinaus.
      Der Arme! So jung und schon so gezeichnet. Was soll da erst werden, wenn er älter wird? :(

      Auch wenn die Konsequenz dessen der zunehmende Verlust von Skrupel, Moral und Verstand war. Dinge, die Zyn noch nicht einmal richtig lernen konnte, die ihm entzogen wurden noch ehe er sie begreifen konnte.
      Das ist besonders grausam, aber auch nur, weil wir diese Dinge alle schon kennen und ihr Verlust uns wahnsinnig machen würde. :( Gut, dass du das mit erwähnst, das lässt den armen kleinen Wattebausch gleich nochmal authentischer wirken. :bew1:

      Doch das könnte bald verblassen oder von einem Schatten überlagert werden, der all diese Grausamkeiten nicht nur rechtfertigte, sondern auch für gut befand.
      Erschreckend, wie zeitig das schon losgeht. *:O

      Andere Male wurde er von einem Herzschlag auf den anderen wild, flatterte unkontrolliert und stieß sich mit allem, was sein Körper zu geben hatte, gegen das Gitter. Laut fiepend, kreischend, vollkommen außer sich und empört, aus Wut und Hass, Angst und Aggressionen, die er selbst nicht benennen konnte.
      Wie überaus traurig... realistisch aber durchaus!

      Er wollte diese Worte verstehen, wissend, dass er sie einmal kannte!
      Gefühle, die die Begriffe „Freiheit“ und „Sorglosigkeit“ ausdrückten, vermisste er, nicht wissend, dass es genau das war, was er vermisste.
      Wie er sich wohl anstellen würde, würde er jetzt plötzlich die Freiheit erlangen? Ich wette, bereits so gezeichnet hätte er bestimmt einiges an Schwierigkeiten, sich unter behüteteren Artgenossen wieder einzuleben. :was:

      hob den Käfig über seinen Kopf und schmetterte ihn auf den Boden.
      Dieser Grobian! Der gehört gespeert! *:O

      [ame]https://www.youtube.com/watch?v=2APuqVDVPwQ[/ame]

      Ultrahochfrequenter Schall kann sogar töten, das sollte Zyn also noch ein wenig perfektionieren und dann den unsichtbaren Tod auf diese boshaften Menschen loslassen! :fies:

      Reflexartig schnappte er die darin enthaltene frische Luft ein und fiepte leise.
      „Freiheit“.
      Ich glaube kaum, dass das "Freiheit" bedeutet. Wohl eher etwas ganz, ganz Grauenhaftes! :(

      Jetzt ist er zwar etwas ausgepowert, aber es wird gehen.“
      "Er ist komplett durch" trifft es wohl eher. :(

      Das Wesen, das sich gegen Zyn zu stellen hatte, schwebte über den Sand, seine Arme in charakteristischer Haltung angewinkelt neben sich.
      Oh nein, was für eine Kreatur aus den Tiefen der Hölle selbst wird das wohl sein! :(

      In solchen Momenten bin ich neidisch auf deinen Betaleser, denn der weiß solche Sachen ja meistens schon! Dieser Glückspilz! Dafür ist das bestimmt total der verekte Mongol.

      Jetzt wird's also richtig sehr ernst für den armen, kleinen Wattebausch. Wird ihn dieses Monstrum kaputt machen oder wird er im zeigen, "dass man das nicht so macht, Junge"? Ganz Maaskantje ist gespannt! *:O
    • Boah, ich muss erstmal antworten! D:
      Danke fürs weiterlesen und fürs kommentieren... auch wenn ich mit euch beiden schon privat darüber gesprochen habe! :D

      Kommentare!!


      @ Meowstic: o3o danke!
      So ein Ar- ... Connard. :was: Unsympathisches Ekelpaket.
      Jep. -__-
      Noch depressiver kann man das jetzt kaum noch beschreiben. :C
      genau das liebt ihr doch >:
      Lati@s? o.O Das kann ja wohl nicht sein, nein. Eher Metang oder Lepumentas. [...] Wie kann er denn gegen solche robusten Viecher nur gewinnen? ;v;
      Gute Frage! Also... beides. o_o' Auflösung folgt >:
      So, mein lieber Meowstic.... eine kleine Teilanwort oder ein großer Hint auf die Frage, warum das alles gemacht wird, liegt im folgenden Kapitel begraben ;)

      @Curiosity: danke x3 Oh man, ich könnte so viel von deinen Kommentaren zitieren und beantworten, ich wüsste gar nicht wo ich anfangen soll, ich freue mich extrem, dass die Stellen, die wirken sollen, auch genannt und so bemerkt werden, wie sie sollen. :(
      Wie er sich wohl anstellen würde, würde er jetzt plötzlich die Freiheit erlangen? Ich wette, bereits so gezeichnet hätte er bestimmt einiges an Schwierigkeiten, sich unter behüteteren Artgenossen wieder einzuleben. :was:
      Puh.... ich denke auch, dass er da einige Schwierigkeiten hätte... Jetzt im Kindesalter könnte er sich vielleicht nocheinmal eingewöhnen, oder würde der Kontrast ihn wahnsinnig machen?! o.ô
      In solchen Momenten bin ich neidisch auf deinen Betaleser, denn der weiß solche Sachen ja meistens schon! Dieser Glückspilz! Dafür ist das bestimmt total der verekte Mongol.
      WOHER KENNST DU MEINEN BETALESER??!!



      <Vorheriges Kapitel I:Impulse

      M:Merciless


      Die großen, zittrigen Augen erfassten den blauen Metallkörper, der, begleitet von kühlen, roten Augen, Schrammen und Kratzer, über den Boden auf die Mitte der Arena zu schwebte.
      Zyns Augen zuckten. Er kannte dieses Metang, glaubte er. Und damit sollte er Recht behalten. Das Stahlpokémon blieb stehen, besah Zyn und verengte die Augen leicht.
      "Du hast also überlebt...", murmelte es rau und musterte den verängstigten Wattebausch. "Ich weiß nicht, ob ich mich für dich freuen soll oder nicht. Du wirst so oder so hier eingehen."
      Das war nichts Positives. Definitiv nicht, soviel stand für Zyn fest. Er hatte so viele Worte mittlerweile gehört, die scheinbar alle dasselbe Bedeuteten. Er verstand, dass diese Bedeutung war, dass man nicht mehr atmete, dass man nicht mehr leben würde. Unzählige Pokémon hatte er nun schon gesehen, die in dieser Arena zu Boden gingen. Und von dort nicht mehr aufstanden. Aber es gab zwei verschiedene Arten von "zu Boden gehen".
      Bei der einen kamen heller gekleidete Menschen und gingen behutsam mit dem Verlierer um. Er wurde herausgetragen. Bei der anderen wurde der Verlierer achtlos aus der Arena geschleift. Wenn es ein größeres Pokémon war, wurde Brutalanda oder ein anderes gigantisches Wesen damit behelligt, den zu Boden Gegangenen zu beseitigen, aus dem Weg zu räumen, denn er war "tot", "erledigt" oder "hatte ins Gras gebissen". ...Wobei hier nicht einmal welches war. Es war nichts Gutes. Und langsam begann Zyn zu verstehen, was es bedeutete. Und davor bekam er nur noch größere Angst. Er wollte nicht so sein wie die anderen, die er gesehen hatte.
      „Müssen wir kämpfen?“, fiepte er ängstlich hervor.
      Das Metang sah sich um.
      „Ja.“
      Das war sein Beschluss.
      „Seien wir ehrlich, wir haben keine andere Chance außer zu kämpfen. Gegen dieses Monster von Brutalanda haben wir keine Chance. Kämpfen wir, überlebt wenigstens einer.“
      Zyn wich zurück. Nein, das konnte er nicht, Metang war viel größer und stärker.
      „Fangt an!“
      Das dominante Brüllen Linns ließ Zyn hart zusammenzucken während das Stahlpokémon keine Regung machte.
      „Das ist wirklich kein fairer Kampf…“
      Metang begann, Zyn langsam zu umkreisen.
      „Mein Name ist Kalei, nur, damit du wenigstens weißt, wer dich kannte, Kleiner. Ich habe keine Ahnung, warum sie das tun und warum sie so einen unfairen Kampf gestalten. Vielleicht wollen sie auch nicht, dass ich dich töte, aber dann werden sie mich aufhalten.“
      Die stählerne, raue Stimme beruhigte Wablu nicht im Geringsten. Ein wenig davon verstand Zyn, aber eigentlich wollte er hier nur weg. Er hatte Angst. Große Angst. Sein kleines Herz schlug stärker als sein Körper es ihm eigentlich erlauben dürfte, so kam es ihm vor.
      Kalei bewegte die silbernen Klauen an seinem blauen Arm, ehe er ausholte und nach Wablu schlug. Zyns einzige Regung dazu war, seine Watteflügel weiter vor sich zu ziehen, die Augen zusammenzukneifen und in einer kläglichen Starre zu versteifen. Die harte Metallklaue traf, schleuderte das kleine, blaue Pokémon über den Arenasand und ließ es dort liegen.
      Bereits nach diesem Schlag tat sein ganzer Körper weh, Zyns Flügel zitterten, seine Augen starrten entsetzt, geschockt und schmerzend auf den Gegner, der dort unberührt in der Mitte der Arena schwebte und auf die Reaktion wartete. Fiepen… Wimmern. Mehr nicht. Noch immer ein Kind, hatte Zyn Angst. Eine Angst, die nie vergehen würde. Er kannte beinahe nichts anderes mehr außer Angst. Und nun diese Schmerzen.
      Keiner von Beiden sah Linns Handzeichen an das Tor, aus dem das Metang in die Arena gelassen wurde. Keiner von Beiden sah, wie ein weiteres Pokémon den Sand betrat. Auf leisen Tatzen. Und keiner von beiden sah das zufriedene Lächeln, das sich auf Linns Gesicht aufbaute während das Auge des neuen Kontrahenten im Licht der Wüstensonne aufleuchteten und Kalei Energie in Form von hellem Licht an seinem Körper sammelte, die sich gegen Zyn zu richten hatte. Die immer größer werdenden Augen starrten auf den immer größer werdenden Lichtpunkt zwischen den stählernen Fäusten des Metang, Zyns Atem wurde schwerer und schneller, panischer. Mit aller Macht versuchte er seine Flügel und Beine zu bewegen, seinem letzten verbleibendem Instinkt zu folgen: Der Flucht.
      Die Watteflügel schlugen wiederholt auf dem Sand auf, wirbelten ihn auf, immer wieder, immer schneller, das kleine Wablu versuchte in seiner Panik, seiner Angst, die Schmerzen zu verdrängen, ignorierte sie, so gut es das pochende Adrenalin in seinen Adern zuließ. Und doch waren es nur jämmerliche Versuche der Flucht, unkoordiniertes, panisches Schlagen der Flügel, schmerzhaftes Strampeln der Beinchen und ein flüchtiges Schnappen nach Luft.
      Dann löste Kalei die Lichtkanone von seinen Stahlhänden und die Kugel aus geballter Energie stob unaufhaltsam auf Zyn zu. Die Tatzen am Rand der Arena gingen von ihren langsamen Schritten blitzartig in die urplötzliche Geschwindigkeit über, zu der sie fähig waren. Einem Turbotempo gleich stob das Wesen über den Wüstensand während die Lichtkanone den kreischenden und fiepsenden Zyn erreichte. Die Energiekugel prallte hart gegen Materie, stob den Sand auf, zerschellte keine Handbreite vor dem Wablu an einer undurchdringbaren Wand, deren Existenz nur im Umkreis der getroffenen Stelle sichtbar wurde. Das verblassende Licht, der sich langsam senkende Sand in der Luft hinterließ einen erstarrten Zyn, dessen schnappende Atmung zu dem erschrockenen, verstörten Ausdruck seiner weit aufgerissenen Augen passte.
      Feuerrotes Fell tapste sacht neben dem kleinen Wablu in den Sand. Erst jetzt nahm das kleine Wesen den Schatten wahr, den der dritte Kontrahent in dieser Arena schlug. Zyn befand sich unter dem Oberkörper des Pokémon, das beinahe beschützend über ihm stand. Vorsichtig bewegte er seine Pupillen und betrachtete die muskulösen vier Pfoten, die einen nicht weniger trainierten, in rotes Fell mit schwarzen, breiten Streifen gehüllten Körper mühelos stemmten. Das Fell konnte nicht überall die Narben früherer Kämpfe überdecken, doch das störte das erhabene Feuerpokémon nicht. Auch bei diesem Wesen, das viele Kämpfe durchlebt haben musste, war der Körper leicht abgedunkelt durch Dreck und Staub, was irgendwann nicht mehr vollends zu lösen war.
      Der Vorderkörper des großen Hundes neigte sich, die Vorderbeiden knickten ein und brachten den gesamten Körper in eine angriffslustige Position. Zyn hielt den Atem an, als die helle Brustbehaarung näher kam und über ihm stoppte. Ein Grinsen legte sich nun auf das Gesicht, auf dem hauptsächlich auf der linken Hälfte Narben von Kämpfen sprachen, und schwarze Krallen schlugen sich haltsuchend in den Sand.
      „Wenn du nicht bald stärker wirst, bist du wirklich tot, Kleiner.“
      Die Stimme, die aus der Kehle des Rüden drang, war tief und rau, ein wenig bissig, aber nicht unbedingt schadenfroh. Es war für ihn mehr eine Feststellung denn eine Drohung und es störte ihn nicht im Geringsten, dass Zyn bei diesen Worten zusammenzuckte. Nur einen Sekundenbruchteil nach Beendigung dieses Satzes stieß sich das Arkani vom Boden ab und sprintete in mehr als beachtlichen Tempo auf Metang zu. Es benötigte nur ein, vielleicht zwei Momente des Blinzeln bis sein Kopf gegen den harten Stahl traf und Kalei bei Seite schleuderte. Zyn starrte mir zittrigen Pupillen auf seinen Retter, der im Turbotempo an der Arenawand ankam, sich an dieser abstieß und unmittelbaren Rückkurs auf Kalei setzte, der noch damit beschäftigt war, sein Gleichgewicht zurück zu erhalten. Noch ehe ihm das gelang riss das Arkani sein Maul auf und schleuderte einen mächtigen Strahl aus Flammen auf das Stahlpokémon, das dadurch in Zyns Richtung gestoßen wurde und nicht weit von ihm zu Boden ging.
      Panik schob sich in Zyns Lungen und sein Atem ging schneller. Immer schneller. Und sein Blick erfasste den am Boden liegenden Kalei, dessen Augen schmerzerfüllt zusammengezogen waren, dessen komplette rechte Körperhälfte förmlich glühte und schließlich einen rußigen Farbton annahm. Auch das Arkani kam wieder auf dem Sandboden auf, wirbelte bei der sportlichen Landung die staubigen Körner auf und schüttelte sich genügsam, ehe es erhaben auf die beiden zu tapste.
      Ein zwanghaftes Schlucken drängte sich Zyn auf, um seine Kehle zu befeuchten, als er seinen zittrigen Blick von Kalei zu dem imposanten Feuerpokémon schweifen ließ. Dieses kam immer näher.
      „Du erwartest sicher keine Gnade von mir …“, begann das Arkani und sah dabei auf Kalei hinab, der mühsam seine Augen öffnete und ohne Furcht zu diesem ungleichen Gegner sah. „Das zwischen euch ist kein fairer Kampf und das zwischen uns ebenso wenig. Die Frage ist …“, hämisch grinsend neigte sich der Rüde zu den verwundeten Pokémon herab und hatte keine Scheu sein verbleichtes, beinahe weißes linkes Auge zu zeigen, durch das den Narben nach zwei tiefe Krallen ihren Weg gefunden und ihm so das Augenlicht geraubt hatten. „… habe ich Lust, Gnade walten zu lassen oder nicht?“
      Der Kopf hob sich wieder an und der erhabene Körper begann, Zyn und Kalei in gemächlichen Schritt zu umkreisen. „Du, Kalei, wie du dich vorgestellt hast, hast selbst keine Gnade und hättest diese Wattekugel ohne mit der nicht vorhandenen Wimper zu zucken getötet. Möglichst schnell. Deine Lichtkanone hätte das ganze wohl schnell beendet. Gute Vorraussetzungen, um hier zu überleben und zu kämpfen.“
      „Tzse“, schnaufte das angesprochene Stahlpokémon schwer. „Wenigstens kommt bei dir mal Vernünftigeres heraus als bei diesem sadistischen Brutalanda.“
      Schmunzelnd sprang das Arkani über Zyn hinweg, um direkt vor Kalei zu landen, sein Gesicht hinab zu beugen und auf Augenhöhe zu sein. „Sadistisch trifft es gut. Dafür hast du sicher auch Potential. Und die Menschen lieben so etwas. Damit steigen deine eigenen Chancen zu überleben. Sadismus eignet sich gut zur Show.“ Auf das Grinsen folgte ein kurzes, kraftvolles Auspusten von heißer Luft in Kaleis Gesicht, das eine kleine, schnell verblassende Stichflamme abbekam. „Aber so ist Reigan – oder, wie er von den Menschen in der Show genannt wird, Red Distress – nunmal.“
      Zyn zuckte beim Aufblitzen der Flamme zusammen während Kalei angespannt seine Augen zusammenkniff und den kurzen Moment der Hitze aushielt. Er hatte ein wenig verstanden, aber vieles nicht. Zumindest jedoch, dass es einen Namen für das Wesen gab, das ihm so unglaublich viel Angst machte. Brutalanda. Reigan. Red Distress.
      „Für sowas gebt ihr euch her? Eine Show? Für Menschen?“
      „Die Show interessiert mich nicht.“ Arkani begann erneut, die beiden Pokémon zu umkreisen. „Für mich zählt der Kampf. Mir macht es Spaß zu kämpfen. Ich müsste nicht töten und ich versuche unfaire Kämpfe zu vermeiden, aber manchmal … überkommt es mich einfach und ich kann nicht anders. Und die Menschen haben gelernt das zu akzeptieren. Man kann hier gut leben, wenn man weiß mit den Menschen umzugehen. Naja. Wichtiger ist, was ich mit euch anfange.“
      Während er weiter seinen Kreis zog wurde der Mensch am Gitter ungeduldig und pochte mit einer Eisenstange gegen die Tür.
      „Was soll das, Clive?! Hör auf zu spielen!“
      „Ruhe!“
      Unverzüglich stoppte das aggressive Klirren des Eisens als Linn in lautem, gebieterischem Ton dazwischen ging und damit einen Angriff des Arkanis aufhielt bevor er entstand. Dem Feuerpokémon hatte es bereits in den Tatzen gejuckt, dem Wärter einen Flammenwurf entgegen zu jagen.
      „Lass sie.“
      „Gute Frau“, schmunzelte Clive und widmete sich wieder den beiden Pokémon. „Jene, die ich verschone, werden als trainingswürdig angesehen. Weil ich nicht aus Spaß töte wie Reigan, der immer und immer wieder aufgehalten werden muss. Die Menschen haben nur einen anfänglichen Blick für Potenzial und ich einen Sinn für Kämpfer.“
      Er beschleunigte seinen Schritt, kam vor Zyn zum Stehen und neigte sich zu dem verängstigen Pokémon, dem die Panik im Gesicht stand.
      „Ich habe von dir gehört, Zyn. Da war ein Sengo, das von dir sprach. Von einem kleinen, ängstlichen Wablu. Giana war ihr Name.“ Während die Augen Zyns immer größer wurden, schien die Pupille immer kleiner zu werden, der Atem stob stoßartig aus dem kleinen Schnabel, doch der Körper blieb ruhig. Zu sehr schmerzten die Flügel.
      „W-was ist mit ihr?!“, fiepte der kleine Wattebausch panisch mit brechender Stimme hervor.
      „Ich will ehrlich sein, Kleiner. Den letzten Kampf vor zwei Tagen hat sie nicht überlebt. Sie ist tot. Aber du sollst leben …“
      Den letzten Satz hörte Zyn schon gar nicht mehr. Giana war tot. Das allein prägte sich in seine Ohren, in seinen Kopf. Die Nachricht verspannte seinen kompletten Körper, das wollte er nicht, nein, nein! Die Bilder der letzten Begegnung mit ihr schossen in seinen Kopf, zeigten Gianas verbitterten Kampf, ihren geschundenen Körper, ihre chancenlose Niederlage. Nein. Nein. Sie war nicht tot. Das bedeutete, dass sie nicht mehr da war, weg!
      Der kleine Köper begann zu beben, in ihm wuchs etwas, das Zyn nicht beschreiben konnte, das er nicht deuten konnte. Wut. Trauer. Er merkte nur, wie sein ganzer Körper sich dagegen wehrte und bebte, seine Augen wurden feucht. Zyn fühlte, wie die Übelkeit in ihm stärker wurde, wie sein Magen rumorte und noch mehr, wie dieses ungreifbare etwas in im brodelte. Fast wie ein urplötzlicher Schwall an Energie durchstob es seinen Körper als er den Schnabel öffnete und einen Schrei ausstieß, der selbst Linns Hände an ihre Ohren zucken ließ.
      Clive, überrumpelt von der unerwarteten Schallwelle, jaulte auf dank seiner überempfindlichen Ohren und konnte sich gerade noch zu einer angemessenen Reaktion zwingen – ein blinder, kräftiger Tatzenschlag, der Zyns Körper hart über den heißen Sand schleuderte und somit der Attacke Einhalt gebot. Der Schrei ging in ein klagendes Wimmern über, das einerseits dem nicht zuzuordnenden Gefühl galt und andererseits dem stechenden, pochenden Schmerz, der an dem blau-weißen Körper überall zu spüren war. Das Arkani taumelte einige Meter nach hinten und versuchte das Kreischen aus seinem Ohr zu schütteln. Die Rückwärtsbewegung wirkte unkoordiniert und stockend und es brauchte einige Augenblicke, bis Clive wieder halbwegs aufrecht stehen und geradeaus gucken konnte. Es juckte ihn in seinen Tatzen, diesem Wablu noch einen ordentlichen Konter zu geben, doch er grinste nur.
      „Damit hast du’s entschieden, Zyn. Lebe. Kämpfe. Und irgendwann töte ich dich.“
      Er schüttelte sich nochmal und grinste Kalei kampflustig an. Doch er ließ ihn in Ruhe.
      Clive drehte sich weg und ging erhaben, mit leicht schlagendem Schweif auf das Tor zu, aus dem er gekommen war. Zurück ließ er ein geschocktes Metang und ein wimmerndes Wablu, das nicht fähig war, sich zu bewegen.

      > Nächstes Kapitel A:Awakening

      ________________________________________

      [Ich hab beim Versuch ein Shiny Wablu zu chainen ein Wablu, männlich, drei Potentialsterne und Attacke Schallwelle gefunden. Hab es Zyn genannt. =D]

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      Zzt krank und nicht verfügbar - Hand OP am 4.3.2019

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    • Die großen, zittrigen Augen erfassten den blauen Metallkörper, der, begleitet von kühlen, roten Augen, Schrammen und Kratzer, über den Boden auf die Mitte der Arena zu schwebte.

      Oh nein. Metang. Wie soll ich denn dieses Pokemon mit dem Hintergedanken an Curiositys Geschichte richtig ernst nehmen? :tlol: Verrekte Mongol! Ob es einen ähnlichen Sockenschuss hat?

      „Müssen wir kämpfen?“, fiepte er ängstlich hervor.
      Das Metang sah sich um.
      „Ja.“
      Das war sein Beschluss.
      „Seien wir ehrlich, wir haben keine andere Chance außer zu kämpfen.

      Wie niedlich er noch fragt, dieses süße, kleine Vögelchen. Wenn es Pokemon gibt, vor denen man nie Angst haben kann, dann zählt Wablu wohl dazu. D:

      „Mein Name ist Kalei, nur, damit du wenigstens weißt, wer dich kannte, Kleiner. Ich habe keine Ahnung, warum sie das tun und warum sie so einen unfairen Kampf gestalten. Vielleicht wollen sie auch nicht, dass ich dich töte, aber dann werden sie mich aufhalten.“

      Das sind sehr, sehr menschliche Züge für ein Maschinenpokemon, womit du mich sehr überrascht hast: :c

      Noch immer ein Kind, hatte Zyn Angst. Eine Angst, die nie vergehen würde. Er kannte beinahe nichts anderes mehr außer Angst. Und nun diese Schmerzen.

      ;w;

      Und doch waren es nur jämmerliche Versuche der Flucht, unkoordiniertes, panisches Schlagen der Flügel, schmerzhaftes Strampeln der Beinchen und ein flüchtiges Schnappen nach Luft.

      Hier frage ich mich langsam, ob Pokemon auch an eine Art Gott glauben. Denn wenn sie es tun würden ... würde dieser Glauben spätestens jetzt erschüttert sein? "Warum macht Arceus nichts dagegen?" :(

      Arkani?

      Der Vorderkörper des großen Hundes neigte sich, die Vorderbeiden knickten ein und brachten den gesamten Körper in eine angriffslustige Position.

      Ok, Arkani. Ich glaube nicht, dass Kalei davon besonders begeistert sein wird. Ob es für Zyn einen Unterschied macht, wage ich zu bezweifeln, für ihn ist jede Attacke ein halbes Todesurteil. So schwach unausgemergelt, wie können die überhaupt kämpfen? Depressionen führen doch auch zu starker Abnahme, oder nicht? :(

      Zyn hielt den Atem an, als die helle Brustbehaarung näher kam und über ihm stoppte. Ein Grinsen legte sich nun auf das Gesicht, auf dem hauptsächlich auf der linken Hälfte Narben von Kämpfen sprachen, und schwarze Krallen schlugen sich haltsuchend in den Sand.
      „Wenn du nicht bald stärker wirst, bist du wirklich tot, Kleiner.“
      Die Stimme, die aus der Kehle des Rüden drang, war tief und rau, ein wenig bissig, aber nicht unbedingt schadenfroh.

      Dr. House! Der Synchronsprecher von Hugh Laurie, doch ohne Zweifel! :D <3

      „Das zwischen euch ist kein fairer Kampf und das zwischen uns ebenso wenig. Die Frage ist …“, hämisch grinsend neigte sich der Rüde zu den verwundeten Pokémon herab und hatte keine Scheu sein verbleichtes, beinahe weißes linkes Auge zu zeigen, durch das den Narben nach zwei tiefe Krallen ihren Weg gefunden und ihm so das Augenlicht geraubt hatten. „… habe ich Lust, Gnade walten zu lassen oder nicht?“

      Oder eine Thomas-Fritsch-Stimme (Scar, Diego) o.O Solche Figuren wie ihn habe och schon oft gesehen, aber sie haben immer zu meinen Lieblingen gezählt. So wie Khan aus Findet Nemo. Falls du den kennst, keine Ahnung. Aber genau so ein Typ ist das! :D

      Zumindest jedoch, dass es einen Namen für das Wesen gab, das ihm so unglaublich viel Angst machte. Brutalanda. Reigan. Red Distress.

      So furchteinflößend, ja. :( Ich kann nicht glauben, dass Brutalanda eigentlich gar nicht sooo groß sind. :ka: Das Gesicht ist aber schon ziemlich bedrohlich. D:

      „Jene, die ich verschone, werden als trainingswürdig angesehen. Weil ich nicht aus Spaß töte wie Reigan, der immer und immer wieder aufgehalten werden muss. Die Menschen haben nur einen anfänglichen Blick für Potenzial und ich einen Sinn für Kämpfer.“

      Oha was, die nutzen die noch viel weiter aus? :( Damit zerbrechen die doch sogar das moralische Empfinden der Pokemon, mit ihnen "kooperieren" zu müssen. D:

      „Ich will ehrlich sein, Kleiner. Den letzten Kampf vor zwei Tagen hat sie nicht überlebt. Sie ist tot. Aber du sollst leben …“
      Den letzten Satz hörte Zyn schon gar nicht mehr. Giana war tot.

      :noldxheul: Er konnte sich nicht mal verabschieden. ;w; Das macht man doch nicht!

      „Damit hast du’s entschieden, Zyn. Lebe. Kämpfe. Und irgendwann töte ich dich.“

      Oh mann. ): Ich frage mich, ob Zyn bis zum Mega-Altaria aufstei- ... moment nein, wir wissen jetzt, dass die einen Menschen für diese Entwicklung lieben müssen. Aber so wäre es ein Kampf auf Augenhöhe geworden. Irgendwann. D:


      Ok, bye, ich geh weinen. D:

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Fwuuuuu, hier kommt der Todesstapler des Grauens! Und unsere hintere Schubkarre ist noch immer voll! :haare:

      WOHER KENNST DU MEINEN BETALESER??!!


      Hab ihn überfallen und ermordet. :ka:

      „Müssen wir kämpfen?“, fiepte er ängstlich hervor.
      Das Metang sah sich um.
      „Ja.“


      Als so ein kleines, fluffeliges Ding gegen ein Metang aus Wolframstahl kämpfen? Fol die pösen mentschen eyyy :(

      Zyns einzige Regung dazu war, seine Watteflügel weiter vor sich zu ziehen, die Augen zusammenzukneifen und in einer kläglichen Starre zu versteifen.


      Was will er gegen so einen fliegenden Panzer auch machen? :(

      Die immer größer werdenden Augen starrten auf den immer größer werdenden Lichtpunkt zwischen den stählernen Fäusten des Metang,


      Ein echter Todesstern, dieses Metang! *:O
      Na gut, eine Todeshalbkugel.

      Die Energiekugel prallte hart gegen Materie, stob den Sand auf, zerschellte keine Handbreite vor dem Wablu an einer undurchdringbaren Wand, deren Existenz nur im Umkreis der getroffenen Stelle sichtbar wurde.


      Ein Schutzschild! *:O
      Von Zyn selbst etwa? Neeeeein, kann doch nicht sein..

      Erst jetzt nahm das kleine Wesen den Schatten wahr, den der dritte Kontrahent in dieser Arena schlug.


      Ja, ich dachte schon...

      „Wenn du nicht bald stärker wirst, bist du wirklich tot, Kleiner.“


      Danke, Captain Arkanioubvious, als ob Zyn das nicht schon selbst gemerkt hätte. :was:

      dessen Augen schmerzerfüllt zusammengezogen waren, dessen komplette rechte Körperhälfte förmlich glühte


      Das arme Metang, es einfach in Schutzschilden einzumauern ging wohl nicht? Nein, als großes, böses Badass-Arena-Arkani muss man es natürlich auch unbedingt anzünden! :(

      „Du erwartest sicher keine Gnade von mir …“,


      Ohh, er macht's also extraspannend? Sadist. :was:

      „… habe ich Lust, Gnade walten zu lassen oder nicht?“


      Wie der sich aufspielt! :oldno:

      „Wenigstens kommt bei dir mal Vernünftigeres heraus als bei diesem sadistischen Brutalanda.“


      Na ja, zumindest das stimmt schonmal. Das Brutalanda ist einfach nur komplett gestört. :(

      „Für mich zählt der Kampf. Mir macht es Spaß zu kämpfen.


      Muss man den verstehen? :???: Der ist doch ein verekte Mongol! *:O

      Giana war ihr Name


      War? Warum war?
      Bedeutet das etwa...oh nein. :(

      Nein. Nein. Sie war nicht tot.


      Doch, Junge, doch.
      Sie war ein gottverdammt nochmal liebes Sengo, Junge! :(

      Clive, überrumpelt von der unerwarteten Schallwelle


      Das scheint Zyn ja echt gut drauf zu haben! Wenn das sogar den Champ der Arena staggert? *:O

      "Damit hast du’s entschieden, Zyn. Lebe. Kämpfe. Und irgendwann töte ich dich.“


      Ha, tolle Aussichten. :was:

      Zyn stiftet mit seinen Schallwellen ja mächtig Verwirrung. Ich wette, das hat ihm keiner von diesen arroganten Sklaventreibern zugetraut! :fies:

      Diesen scheinbar aussichtslosen Kampf hat er ja ganz gut überstanden. Aber was kommt als nächstes? Noch ein heftigerer Gegner? Bestimmt, schätze ich mal! :(
    • Verzeihe mir bitte das letzte Kapitel nicht kommentiert zu haben. Habe es morgens auf dem Handy gelesen und dann einfach vergessen den Kommi zu schreiben. :was:

      Wenn es ein größeres Pokémon war, wurde Brutalanda oder ein anderes gigantisches Wesen damit behelligt, den zu Boden Gegangenen zu beseitigen, aus dem Weg zu räumen, denn er war "tot", "erledigt" oder "hatte ins Gras gebissen"
      Nicht sicher, ob es dann gefressen oder einfach weggetragen wird. Macht wohl im großen Ganzen keinen Unterschied, eins so grausam wie das andere. :(

      Nein, das konnte er nicht, Metang war viel größer und stärker.
      Da ist wohl was Wahres dran ^^

      Fiepen… Wimmern. Mehr nicht. Noch immer ein Kind, hatte Zyn Angst.
      Der Kleine tut mir so leid ...

      Keiner von Beiden sah Linns Handzeichen an das Tor, aus dem das Metang in die Arena gelassen wurde. Keiner von Beiden sah, wie ein weiteres Pokémon den Sand betrat. Auf leisen Tatzen.
      Vielleicht ein schleichendes Kleoparda? Aber warum würden sie so eins in die Arena schicken?

      Und keiner von beiden sah das zufriedene Lächeln, das sich auf Linns Gesicht aufbaute während das Auge des neuen Kontrahenten im Licht der Wüstensonne aufleuchteten und Kalei Energie in Form von hellem Licht an seinem Körper sammelte, die sich gegen Zyn zu richten hatte. Die immer größer werdenden Augen starrten auf den immer größer werdenden Lichtpunkt zwischen den stählernen Fäusten des Metang, Zyns Atem wurde schwerer und schneller, panischer. Mit aller Macht versuchte er seine Flügel und Beine zu bewegen, seinem letzten verbleibendem Instinkt zu folgen: Der Flucht.
      Jetzt muss sich Zyn doch irgendwie retten können. Protagonisten sterben doch nicht so schnell D:

      Einem Turbotempo gleich stob das Wesen über den Wüstensand während die Lichtkanone den kreischenden und fiepsenden Zyn erreichte. Die Energiekugel prallte hart gegen Materie, stob den Sand auf, zerschellte keine Handbreite vor dem Wablu an einer undurchdringbaren Wand, deren Existenz nur im Umkreis der getroffenen Stelle sichtbar wurde
      Ist zwar schön, dass er gerettet wurde, aber warum? xD Warum würde sich ein unbekanntes Pokémon selbstlos vor die Attacke eines Metangs werfen, um jemanden zu retten, den er nicht kennt?

      betrachtete die muskulösen vier Pfoten, die einen nicht weniger trainierten, in rotes Fell mit schwarzen, breiten Streifen gehüllten Körper mühelos stemmten. Das Fell konnte nicht überall die Narben früherer Kämpfe überdecken, doch das störte das erhabene Feuerpokémon nicht
      Ein Arkani, das Beschützer-Pokémon schlechthin. :D Nicht schlecht.

      „Wenn du nicht bald stärker wirst, bist du wirklich tot, Kleiner.“
      Ok, das Arkani bringt es auf den Punkt, das gefällt mir. xD

      Die Frage ist …“, hämisch grinsend neigte sich der Rüde zu den verwundeten Pokémon herab und hatte keine Scheu sein verbleichtes, beinahe weißes linkes Auge zu zeigen, durch das den Narben nach zwei tiefe Krallen ihren Weg gefunden und ihm so das Augenlicht geraubt hatten. „… habe ich Lust, Gnade walten zu lassen oder nicht?“
      Denke mal eher nicht. :D


      Die Atmosphäre von dem ganzen Teil zwischen dem Zitat drüber und darunter ist echt super! :D Ich bin sprachlos, gut gemacht.


      „Ich will ehrlich sein, Kleiner. Den letzten Kampf vor zwei Tagen hat sie nicht überlebt. Sie ist tot. Aber du sollst leben …“
      Das war schon irgendwie klar, die arme Giana :(

      „Damit hast du’s entschieden, Zyn. Lebe. Kämpfe. Und irgendwann töte ich dich.“
      Okaaaaay ... Eh, positiv gesehen: Clive kommt wieder. :D Das wird bestimmt ein spannender Kampf, obwohl ich nicht glaube, dass Zyn so glücklich darüber ist. Trotzdem muss das kleine Wablu dringend stärker werden, es kann sich ja nicht jedes Mal retten lassen. :/
    • Ich hatte schonmal angefangen, das Feedback zu den Feedbacks zu schreiben! D:
      ... und dann war alles weg .__.

      Aber hier nochmal! (Auf das neue Kapitel müsst ihr leider noch etwas warten, dei Hälfte davon ist aber schon fertig! D: )

      @Meow: nicht weinen gehen >: Obwohl. Hast ja Recht. Grund genug ist da D: Armer Zyn.
      Display Spoiler

      Wenn es Pokemon gibt, vor denen man nie Angst haben kann, dann zählt Wablu wohl dazu. D:
      <<< Stimmt wohl. Schon gar nicht Zyn. Flauschiges Etwas QoQ

      Das sind sehr, sehr menschliche Züge für ein Maschinenpokemon, womit du mich sehr überrascht hast: :c
      Naja. Ich denke mir, irgendwie müssen sie auch entstehen. Und auch Stahlpokémon, maschinenpokemon, haben in meinem Gedankentum einen funktionierenden Organismus, der ein Herz nicht ausschließt. Ich denke nicht, dass Stahlpokémon künstlich hergestellt werden. Wir wir wissen schlüpfen auch die aus Eiern!! :P Das ist wohl aber ne ähnliche Frage wie die Frage, wie Maschock an ihren Gürtel kommen. o.ô Ich meine... die werden auch von wilden getragen o.ô hmm...!!!

      Arkani?
      8)


      So schwach unausgemergelt, wie können die überhaupt kämpfen? Depressionen führen doch auch zu starker Abnahme, oder nicht?
      Das kommt daran an. In so nem Umfeld kann das ganze ins Gegenteil umschlagen. Das ist psychologisch ähnlich wie mit dem Mobbing-"Syndrom". Es gibt, so ich das aus meiner Erfahrung an mir selbst und bei anderen festmachen konnte, etwa drei Arten, damit umzugehen. Erstens, sich nicht davon beirren lassen und seinen Weg gehen (das ist, was ich gemacht habe 8D), zweitens sich abschirmen und kalt werden (da kenne ich auch jemanden) oder daran zugrunde gehen, soweit, dass es der Körper durch die psychische Belastung nicht mehr mit macht oder man dem selbst... ein Ende setzt u_u
      Die Leute in BGS ziehlen hauptsächlich auf die zweite Art und da der Rest ihnen egal ist, ist es ihnen auch egal, ob bei der "Erziehung" der ein oder andere draufgeht. Clive ist z.B. so einer, der zur ersten Art gehört. Er macht einfach weiter. Reigan ist ein Ergebnis der zweiten.

      Über Synchronstimmen denke ich auch gern nach :D Stimmt die beiden, die du aufgezählt hast würden zu Clive passen. Wobei der von Diego noch eher. Findet Nemo kann ich auch :D Ane-mene-mone!

      Oh mann. ): Ich frage mich, ob Zyn bis zum Mega-Altaria aufstei- ... moment nein, wir wissen jetzt, dass die einen Menschen für diese Entwicklung lieben müssen. Aber so wäre es ein Kampf auf Augenhöhe geworden. Irgendwann. D:
      ... >:




      @Curiosity: Gablerstapler des .. was? ...Schubkarre? °_° WTF?! xD
      Display Spoiler

      Ja, ich dachte schon...
      <<< B*ch plz >: Zyn is zwar fluffig, aber (leider) nicht OP u_u sonst würde er den allen da den A* aufreißen D: .. bei seiner liebenswerten Art vllt. nicht, aber die Vorstellung is nice 'D

      War? Warum war?
      Bedeutet das etwa...oh nein.
      .___.

      Das scheint Zyn ja echt gut drauf zu haben! Wenn das sogar den Champ der Arena staggert?
      Naja, es war unerwartet und Arkani hat feine Ohren 'D Das sind schonmal Pluspunkte :D

      Aber was kommt als nächstes? Noch ein heftigerer Gegner? Bestimmt, schätze ich mal!
      Dazu kann ich leider nichts sagen x: Spoilerschutzgründe. Aber da du meinen Betaleser umgenietet hast, musst du einspringen! SO! D8< Und dann liest du als erster, was passiert :P



      @Anakim: Freut mich, dass du weiter dabei bist mit lesen :D
      Display Spoiler

      Ist zwar schön, dass er gerettet wurde, aber warum? xD Warum würde sich ein unbekanntes Pokémon selbstlos vor die Attacke eines Metangs werfen, um jemanden zu retten, den er nicht kennt?
      Das war nicht selbstlos, wie du dann ja erfahren hast 'D

      Ein Arkani, das Beschützer-Pokémon schlechthin. :D
      Beschützer x: Hm.. GANZ trifft das ja auf Clive nicht zu xD

      Die Atmosphäre von dem ganzen Teil zwischen dem Zitat drüber und darunter ist echt super! :D Ich bin sprachlos, gut gemacht.
      Danke! x3

      Trotzdem muss das kleine Wablu dringend stärker werden, es kann sich ja nicht jedes Mal retten lassen. :/
      da hast du wohl Recht >: Mal sehen, ob das was wird... u__u




      Danke für Eure Kommentare :D
      Ich beeil mich mit dem neuen Kapitel! O:
      Und ich will demnächst im Startpost mal Steckbriefe anlegen, aber dazu werd ich Hilfe gebrauchen, die ich in anderen Bereichen anfragen muss. :shifty: Schuli, Ren. Ich muss mit euch reden. :shifty:

      Bis bald zu noch mehr Trauer, Depressionen und Aussichtlosen Kämpfen :D
      WUHU! ... warte. Das spricht eigentlich nicht zwingend für eine Geschichte. :sd:

      Fangeschichten #f-sandan# Lesecke #f-sandan# RedaktionSchreibworkshop #f-icognito-!# Lesezirkel
      Zzt krank und nicht verfügbar - Hand OP am 4.3.2019
    • Wahnsinn o.o'' Ich habe wirklich 2 Monate für die letzten paar Zeilen gebraucht. Vor meiner Handverletzung war das Kapitel ja fast fertig... :sd:

      < Vorheriges Kapitel M:Merciless

      A:Awakening


      Linn beobachtete, wie Clive aus der Arena stolzierte und tippte nachdenklich mit dem Zeigefinger an ihren Unterarm, auf dem die Hand in der Haltung verschränkter Arme auflag. Ihr Blick wanderte zu dem besiegten Kalei und schließlich zu Zyn. Nicht, dass ihr die wahren Namen der Pokémon bekannt waren, doch das kümmerte sie nicht. Wer gut genug war, bekam einen Namen, der auszeichnend war.
      Sie gab ein Handzeichen, durch das die beiden Pokémon eingesammelt und zurück in ihre Käfige gebracht wurden, ehe die nächsten Kontrahenten in die Arena gelassen wurden. Die Kämpfe gingen weiter, von der Seite überwacht von Clive.

      Am Folgetag dieses Kampfes kam Linn selbst mit einigen anderen Arbeitern des ‚BGS‘ in den Raum, in dem Zyn mit dem Leufeo, Dartiri, zwei Voltilamm und ein paar anderen Pokémon niedereren Alters und Levels untergebracht war, und begutachtete die in den letzten Wochen herangezogenen Gefangenen. Es waren weitaus weniger geworden als sie es waren zu dem Zeitpunkt der Lieferung, der Zyn angehörte. Einige waren während des Trainings oder während eines Kampfes umgekommen, anderen versagte der geschwächte, junge Körper aufgrund des psychisch und physisch enormen Drucks. Was der psychische Druck aus diesen Wesen machte, war von Individuum zu Individuum unterschiedlich und hier galt es, frühzeitig auszusortieren. Reaktionen zu testen, zu analysieren und auszuwerten. Daran festmachen, welches Potenzial die Pokémon für ihren hierbestimmten Aufenthalt besaßen und welche vergeudete Mühe waren. Letztere waren jene, deren Leben sehr früh in der Arena ausgehaucht wurden, bei ihnen wurde der Gnadenstoß nicht gestoppt oder gar noch speziell herausgefordert. Auch das hatte Zyn bereits gesehen, die Worte dazu gehört, doch er verstand die Zusammenhänge noch nicht. Womöglich würde er dies auch nicht. Doch das blieb abzuwarten.

      Dartiri machte einen wie gewohnt vor Energie strotzenden Eindruck, beinahe, als wäre sie für den Aufenthalt hier gemacht worden. Leufeo lag in seinem Käfig und versuchte, die Menschen weitgehend zu ignorieren. Trotzig. Und das kleine Wablu kauerte in einer Ecke und trauerte einer Welt nach, die es immer mehr vergaß. Verschwommene Bilder von etwas Grünem… von etwas Blauen, das jedoch kein Himmel war, pulsierten in seinem Kopf wenn er nicht jene Bilder sah, die er hier erhalten hatte. Kämpfe. Training. Tod. Zu den Voltilamm und den anderen sah er gar nicht. Er hatte sie auch kaum gesehen, kaum gehört. So oft war er versunken in seinen endlosen Gedanken, die er nicht deuten und benennen konnte. So oft wurde er von Gefühlen zerfressen, deren Existenz ihm nicht bekannt war. So oft wurde er nur davon losgerissen, wenn er Essen oder Wasser bekam oder Leufeo ihn mehrfach ansprach.
      Zitternd kniff Zyn die Augen zusammen und zog seine schmerzenden, grau gefleckten Flügel näher an sich heran, vor sein Gesicht. Der vergangene Kampf lief immer und immer wieder wie ein Film vor seinen Augen ab. Immer wieder spürte er diese beißende, zerreißende Angst. Immer und immer wieder hallten Clives höhnische Worte in seinem Kopf nach. Die über seine Schwäche, die über Gnade – was auch immer das bedeutete – und die über Giana. Über ihren Tod. Sie musste … doch irgendwo sein. Irgendwo. Aber sie war es nicht. So oft er es sich wünschte. Alle anderen hatte er auch nicht wieder gesehen. Oder waren sie doch irgendwo?
      Irgendwo?

      „Sehr gut. Sie haben die ersten Wochen überlebt. Nehmt das Wablu mit, ihn sehe ich mir genauer an.“
      Zyn zuckte zusammen. Dass er damit gemeint war, wusste er zumindest. Seine Augen weiteten sich panisch. Er wollte nicht weg, er wollte nicht kämpfen! Und er wollte keinen Kampf sehen! Das waren die einzigen Dinge, die er damit verband, weggebracht zu werden. Als sich die Tür knirschend öffnete breitete er wie in Trance seine Flügel aus, schnappte nach Luft und begann, sich zu bewegen. Fiepend, hektisch, panisch. Der große Mensch kam auf ihn zu, nicht der mit der Narbe im Gesicht, ein jüngerer. Doch sein Gesicht beachtete Zyn nicht. Er begann, sich zu bewegen, seine Füße, seine Flügel. Er huschte wild in dem Käfig umher, versuchte, nicht erwischt zu werden und entdeckte in seinem aufgewühlten Umherblicken die offene Tür. Es geschah wie von selbst. Das Wablu tappelte zwischen den Beinen des Menschen hindurch, durch die Öffnung, fixierte fiepsend den Gang, in den es immer und immer wieder getragen wurde, und blendete Linn und die anderen zwei Menschen vollkommen aus. Zyns Herz schlug höher, irgendetwas trieb ihn hier raus, seine Flügel schlugen heftig im Laufen und er hob ab. Tatsächlich. Er flog, flappte aufgeregt mit seinen Flügeln, wenn auch nur einige Zentimeter über dem Boden, doch er spürte irgendetwas. Irgendetwas Gutes. Glaubte er.
      Doch nur bis zu dem Zeitpunkt, als ein stechender Schmerz in die Seite seiner blauen Körperkugel pulsierte, dessen verursachende Wucht das kleine Pokémon durch den Raum gegen die kalte, harte Stahlwand schleuderte. Ein klägliches Kreischen begleitete Flug, Aufprall und Sturz. Zitternd und wimmernd kauerte Zyn schließlich auf den Boden und linste verschreckt zu Linn, die ihren Fuß, mit dem sie den Tritt ausgeführt hatte, gerade absetzte. Elegant löste sie die vor der Brust verschränkten Arme voneinander und kam auf den Wattebausch zu.
      „Unberechenbar und wild, obwohl du kleines Mistvieh nicht ansatzweise ausgewachsen bist.“ Sie kam näher. Immer näher.
      Verschreckt starrte Zyn sie mit großen, zitternden Augen an und erstarrte, als sie ihre Hände um den blauen Körper legte. Das erste Mal sah er das schmale Gesicht der erwachsenen Frau ganz nah vor sich, ihre tiefbraunen Augen, die eine merkwürdige Gefahr vermuten ließen. Das Fiepsen und Wimmern wurde leiser und kläglicher, ängstlicher, zog sich lang. Linn hob das Wablu an und begutachtete es.
      „Zeig mir nochmal deine Stimme.“ Es war kein Befehl und keine Bitte, mehr eine simple Aussage, als legte sie das Geschehen einfach fest. Doch mit diesen Worten konnte Zyn nichts anfangen. Was meinte sie? Was sagte sie? Zitternd starrte er die Frau an und regte sich nicht weiter.

      Nach einigen Momenten drehte sie sich mit Zyn in den Händen um und hielt ihn vor sich während sie auf den Gang zu stolzierte. Ihre Schuhe mit leichten Absätzen klackerten mit jedem Schritt, der durch den stählernen Gang echote. Aufgeregt begann Zyns Herz schneller zu pochen, seine Atmung ging bedingt der Angst stärker. Doch er ließ sich tragen. Zu gelähmt war er von der Panik und dem Schmerz, der der Fuß der Frau an seinem kleinen Körper hinterlassen hatte.
      „Keine Sorge. Aus dir mache ich schon noch einen Kämpfer, der bei einem Namen gerufen wird.“
      Name? Zyn! Sein Name war Zyn. Zyn. Oder meinte dieses Weibchen das gar nicht? Das kleine Wablu blinzelte als es diesen Gedanken bemerkte. Für einen Moment hatte es sich tatsächlich mit dieser Frage befasst, deren Sinn es nicht verstand, ehe es durch die im stählernen Gang wiederhallenden Schritte zurück zu seinen Instinkten und seinen Schmerzen gedrängt. Erneut begann Zyn zu fiepen, erst leise und langsam, dann lauter und rascher. Angst übermannte ihn erneut.


      Das Training, das nun für ihn folgte, bestimmte maßgeblich, was aus ihm wurde. Zumindest denke ich das, wenn ich an diese Geschichte denke.

      > Nächstes Kapitel: N:Name

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      Zzt krank und nicht verfügbar - Hand OP am 4.3.2019

      The post was edited 1 time, last by Isanya ().

    • Nur Stichworte, hab heute echt ganz andere Sachen zu tun, aber 4 (!) Kapitel staut sich ja bis zum Erbrechen auf. Morgen sind dann 8 ... Hätte mir lieber selbst Kommentare gewünscht aber naja ... das klappt ja das ganze Jahr nicht so, wie ich mir das vorstelle.

      Nix gegen dich, ich schreib bei allen vier das selbe. Hätte es nicht gestern oder morgen sein können? q.q


      Linn beobachtete, wie Clive

      - Wer? :tlmao: Sorry, ist lange her xD War das Arkani?in dem Zyn mit dem
      Leufeo, Dartiri, zwei Voltilamm und ein paar anderen Pokémon niedereren Alters und Levels untergebracht war,

      - ein süßer Schmusezoo ;v;
      Dartiri machte einen wie gewohnt vor Energie strotzenden Eindruck, beinahe, als wäre sie für den Aufenthalt hier gemacht worden.

      - kann ich mir bei dem kleinen Vogel nicht vorstellen :tlmao:
      -> aber gut, Fiaro später ...
      So oft wurde er nur davon losgerissen, wenn er Essen oder Wasser bekam oder Leufeo ihn mehrfach ansprach.

      - völlig kaputt mit der Psyche :<, sixcher auch schon total abgemagert ...
      Zyns Herz schlug höher, irgendetwas trieb ihn hier raus, seine Flügel schlugen heftig im Laufen und er hob ab. Tatsächlich.

      - Fliiiiiiiiiiiieh, Zyn, fliiiiiiiiiieh ;v;: Wenn er das Fliegen nicht verlernt hat :(
      - war er überhaupt schon flügge? >.<
      - der Arme :(
      Name? Zyn! Sein Name war Zyn. Zyn. Oder meinte dieses Weibchen das gar nicht?

      Detlef ò.ó


      Aus welcher Sicht die Geschichte wohl geschrieben wird? ò.ó Jetzt wirds interessant

      Bye
      Hättest an nem anderen Tag ein längeres Kommi bekommen obviously

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