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La Folie à Strasbourg

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    • La Folie à Strasbourg

      Strasbourg









      Der Titel lügt. Diese Galerie zeigt nicht nur Wahnsinn in Strasbourg, sondern auch alles andere, was mir auf der gesamten Reise untergekommen ist. Viel Schönes und viel Beklopptes, wovon insgesamt 273 Fotos den Filter für die private Speicherung überstanden haben. Gut, fünf davon sind schon mal Videos. Aber trotzdem wird selbst nach der Filterung für Filb mehr als genug übrig bleiben, um einen eigenen Thread dafür zu eröffnen, der im Laufe der Zeit aktualisiert wird.

      Der Hauptgrund für den neuen Thread ist die hohe Anzahl an Untersektoren, die ich für die Bilder einfach benötige. Autobahn, Essen, Kathedrale, Bahnhof und kleinere Städte sollen euch schon mal einen Vorgeschmack auf das geben, was kommen wird, denn mit um die 150 Bildern solltet ihr auf jeden Fall rechnen. Freut euch zu dem auf ein 5.000-Einwohnerstädchen mit dem wohlklingenden Namen Bitche! :)
      Dafür fehlt mir im alten Thread, der für kleinere Projekte weiter benutzt wird, die Übersicht. Außerdem steht mir hier direkt eine neue Zeile zur Verfügung.

      Die Reise fand übrigens am 29. und 30. Dezember 2014 statt, bei wundervollen Temeraturen zwischen 0 und -7 Grad sowie Schnee bzw. Schneematsch. Viel Spaß, mes amis!




      L'Autoroute - Die Autobahn (12):

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      Unmittelbar hinter der Grenze wartet das lothringische Städchen Sarreguemines (21.000 EW) auf einen, doch durchgefahren sind wir nicht. Stattdessen ist man nun gefordert, zwischen Metz/Nancy und Strasbourg zu wählen. Oder halt Zweibrücken.


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      Der Rastplatz Keskastel 83 km vor Strasbourg. Hier sieht man schon, welch tolles Wetter Westeuropa in diesen Tagen heimgesucht hat, Minus 6 Grad, die bis in den Mittag hinein kaum besser wurden.


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      Der Laden der Raststätte. Hier war alles ziemlich teuer, weshalb man dort auch nicht einkauft. Das macht man einfach nicht.


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      Der Wegweiser am Ende der Raststätte...


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      So sehen die Distanzschilder aus.


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      Dormir ou conduire, schlafen oder fahren. Eindringlich in grellem Dortmund-Gelb hängt die Warnung an einer Autobahnbrücke.


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      Eine Péage (Mautstelle) kurz vor Haguenau und ca. 25 km nördlich von Strasbourg. Die Maut ist ziemlich teuer, insgesamt die zweite auf der Strecke mit je 7 Euro.


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      Die Mautgebäude sehen wahrscheinlich alle gleich aus. Zumindest die an den beiden elsäßischen Mautstellen.


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      Ausfahrt #47, Haguenau (34.000). In diese Umgebung wird auch gerade an der Autobahn sehr viel Hopfen angebaut. Haguenau gehört schon zum Département #67 Bas-Rhin, dem nördlichen Teil von Alsace.


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      Wolfisheim, das Heim von Wolfi. Alsace hat wirklich eine Unzahl verrückter und kurioser Namen zu bieten. Gundershoffen, Spuffelweyersheim, Niederschaeffolsheim. Alles ursprüngliche deutsche Namen der umliegenden Dorfschaften. Nicht zu verachten ist auch die Aire de Katzenkopf, ein Rastplatz nach Sarre-Union.


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      Schweighouse ist ein weiteres Meisterwerk der Namensgebung. Klingt fast schon Englisch.


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      Den englischen Vogel schießt dann aber Wintershouse ab, in dessen Nähe wirklich mehr Schnee lag als sonst wo. Wintershouse, Wolfisheim ... too much Denglish in France.



      La Gare de Strasbourg - Bahnhof Strasbourg (17):

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      Die hochmoderne Anzeigetafel der Vorhalle der Gare de Strasbourg. Die meisten Reisenden kommen mit dem Zug in die Stadt und setzen dort das erste Mal ihre Füße auf Strasbourger Boden, 75.000 am Tag. Der Bahnhof liegt knapp 1 km westlich der Hauptinsel mit dem mittelalterlichen Stadtkern und wurde 1883 eröffnet. Bekannte Reiseziele sind München, Paris-Est, Lille, Metz, Nancy, Rennes, Toulouse, Marseille, und und und ... selbst der TGV Paris-Moskau passiert Strasbourg.


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      Die Front der Haupthalle bei Tag. Selbstverständlich ist alles in der "Weihnachtshauptstadt Strasbourg" festlich dekoriert.


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      Ankommende Züge in Grün ...


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      Abfahrende Züge in Blau ...
      Durch das Schneechaos gab es bei allen Zügen massive Verspätungen, von denen außerhalb des Nordosten Frankreichs im Schnitt 50 Minuten.


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      Auch die Gleis-Kaie des Bahnhofs sind sehr schön gestaltet und erinnern an das glorreiche Fin du Siècle (Jahrhundertwende). Zwischen 1871 und 1918 sowie zwischen 1940 und '45 gehörte das 1681 von Frankreich eingenommene Strasbourg zum Deutschen Kaiserreich.


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      Blick nach Westen und damit auch in Richtung Paris. Das Tor nach Frankreich.


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      Bitte lasst die Pfoten von dieser Abzocke. Selbst die deutschen Automaten sind teuer. Während dort ein Vierer-Kitkat (wie in der Mitte) 50 Cent kostet, muss man hier 1,20€ blechen.


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      Ein elsässicher TER (transport express régional), der in etwa dem deutschen Regionalexpress entspricht. Die meisten französischen Züge sind dunkelblau-silber.


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      Das ist auch der Bahnhof, und zwar seit 2007. In diesem Jahr wurde er nämlich mit einem supermodernen Glasdach versehen, ein bisschen wie die Allianzarena.


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      Wir mussten nachts den Zug nehmen, da die Einfuhr von den am 29. verkauften Böllern in Frankreich strengstens untersagt war. Neben dem Stau durch Schnee gab es an der Grenze eine penible Kontrolle, der sich jedes in Frankreich einreisende Fahrzeug stellen musste. Deswegen der Zug von Kehl, wo auch unser Hotel stand.
      Hier kann man bewerten, ob man mit dem Wartekomfort in diesem Teil des Bahnhofs zufrieden war. :)


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      Die Anzeigetafel auch bei Nacht. Soooo viiiiele Liiichter. *.*


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      Lichtervorhänge im Einsatz. Wunderschön.


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      So sehen die Ticketautomaten der SNCF aus. Société Nationael des Chemins de Fer Français, der Nationalen Gesellschaft der französischen Eisenbahn.


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      Das ist doch ein ziemlich schöner Warteraum! Deswegen habe ich auch ":)" gedrückt. Es hat schon etwas von einem Weltbahnhof.


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      Verlassene Gleise bei Nacht. Zwischen 21 und 22 Uhr, als wir zurückgefahren sind, verkehren relativ wenige Züge hier. Menschenverlassen, ganz anders bei Tag.


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      Menschenverlassen ist gar kein Ausdruck dafür ...


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      Aus der Ferne von Außengleis 25.



      Kehl (Baden-Württemberg) (2):

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      :tlol: Was zur Hölle. So heißt hier die örtliche Verkehrsgesellschaft. Man mag es nicht glauben ...


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      Der Kehler Bahnhof bei Nacht.



      Stade de la Meinau (11):

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      Diese Bilder sind nicht beschriftet, denn es ist offensichtlich, was sie darstellen.
      Das Stade de la Meinau ist ein 1914 erbautes und somit hundertjähriges Stadion des französischen Drittligisten Racing Club de Strasbourg Alsace im südlichen Stadteil Meinau. Sein Fassungsvermögen beträgt 29.000 Plätze. Das Stade de la Meinau, fünfmal renoviert, zuletzt 2001, hält auf seinem Naturrasenplatz die Rekorde des bestbesuchtesten Fünftligaspiels (9.800 gegen Illzach in CFA 2) sowie Viertligaspiels (20.000 gegen Mulhouse zum kleinen Alsace-Derby), nachdem Racing, bis 2011 ununterbrochen Profimannschaft insolvent ging und von der zweiten in die fünfte Liga zurückgestuft wurde.
      Selbst in der Dritten Liga kann die Nummer eins des Elsaßes und der Nummer 13 der Ewigen Ligue 1-Tabelle mit 56 Spielzeiten in der Eliteklasse mit durchschnittlich gut 10.000 Zuschauern rechnen, selbst, wenn die Bilanz etwas mau in dieser Saison ist. Diese Saison liegen Racings Stärken in den Auswärtsspielen, wie die "Cigognes", die Störche, wie man auch auf dem Vereinslogos zusammen mit der Kathedrale sieht, auch im Pokal gegen Sochaux bewiesen haben.
      Das nächste Pflichtspiel für den französischen Meister von 1979 und Pokalsieger von 1951, 1966 und 2001 (gegen Drittligist Amiens SC) ist das Zweiunddreißigstelfinale in der Coupe de France bei Zweitligist Auxerre (4. Januar 2015). In der Liga belegt man dank der Heimschwäche nach tollem Start nur einen mittelmäßigen 9. Tabellenplatz, 23 Punkte wurden in 16 Partien für den Giganten der Liga, der die beiden Amateurligen direkt verließ, errungen. Strasbourg profitierte durch zwei Lizenzentzüge anderer Vereine (Luzenac und Carquefou) mit dem Klassenerhalt, denn eigentlich war der Verein im Mai 2014 wieder sportlich in die CFA abgestiegen.
      Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, den heiligen Rasen zu betreten und ein paar Grashalme als Reliquien sogar mitzunehmen! *.*























      Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg - Straßburger Münster (29):

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      Der Straßburger Münster kündigt sich schon früh genug an, wie hier aus nordwestlicher Richtung. Zwischen 1647 und 1874 galt das Gebäude mit dem 142 Meter hohen Nordturm (der Südturm fehlt) als höchstes Gebäude der Menschheit.


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      Eingang zum Kathedralenplatz in der gleichnamigen Route von Nordwesten her, der Place de la Cathédrale. Auf der linken Seite befindet sich die Maison Kammerzell, das älteste Stadthaus in Strasbourg, dazu aber später mehr.


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      Besonders beeindruckend ist natürlich die imposante Westfassade (ab 1277) hinter den Weihnachtsmarktständen.


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      Die dunkelbraune, römisch-katholische Kirche zählt zu den größten Sandsteingebäuden der Welt. Dieser Sandstein entstammt den Vogesen (Vosges).


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      Hinter einem Glühweinstand (Vin chaud). Man erbaute den Münster zwischen 1176 und 1439 auf dem Boden zweier Vorgängerkirchen, sodass durch die lange Zeitspanne romanische UND gotische Einflüsse eingingen. Die frühesten Formen der Gotik, dem Stil der großen, französischen Kathedralen, erscheinen ungefähr ab 1150.


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      Die reichhaltige Verzierung sollte man allerdings näher betrachten. Zahlreiche Figuren und die typische "Rose" über dem Eingangsportal. Beeindruckende Maße.
      Außenlänge gesamt: 112 Meter
      Innenlänge gesamt: 103 Meter
      Innenhöhe des Mittelschiffs: 32 Meter
      Innenbreite des Mittelschiffs: 16 Meter
      Innenhöhe der Seitenschiffe: 19 Meter
      Breite der Westfassade: 51,5 Meter
      Höhe der Westfassade: 66 Meter
      Durchmesser der Rose: 13,6 Meter
      Höhe des Vierungsturmes: 58 Meter
      Höhe des Nordturms: 142 Meter


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      Noch einmal eine eher frontale Ansicht. Kaum zu glauben, was die Leute damals alles leisten konnten. Und heute baut man hässliche Zweckbauten aus Beton.


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      142 Meter. Einhundertundzweiundvierzig. Die Kathedrale überragt einfach alles.


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      Es muss eine Heidenarbeit gewesen sein, diese Statuen in den Stein zu integrieren. o.O




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      Ansicht von Südwesten.


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      Faszinierend auch abseits der Westfassade.


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      Diese punktgenauen Gesichtszüge. Das würden einige Vertreter der "abstrakten Kunst" so nicht hinbekommen.


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      Das Gehäuse dieser Schwalbennestorgel stammt noch von 1385. Strasbourg wurde erst 1681 unter dem Sonnenkönig Louis XIV. französisch. Die erste Orgel wurde 1716 mit 2.602 Pfeifen (!) vom Sachsen Andreas Silbermann (1678-1734) eingebaut, doch noch drei weitere Male ersetzt. Silbermann lebte seit 1699 in Alsace.


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      Hier seht ihr hübsch verzierte Bleiglasfenster aus dem 12. - 14. Jahrhundert. Einige Quellen nennen Strasbourg aufgrund der astronomischen Uhr als Vorlage für Fluxia City. Tatsächlich sind die ostfranzösischen Städte in Kalos größtenteils alle im Fachwerkhausstil erbaut, besonders die in Mosaia, das aufgrund der berühmten Wasserfälle wohl in den Vosges liegt (Colmar oder Belfort?). Zu ganz bestimmten Zeitpunkten fällt durch die Sonnenuhr von Fluxia der Mega-Evolutions-Lichtstrahl, mit dem die Steine sichtbar werden. Zweimal im Jahr erscheint im Münster ein sonderbarer grüner Lichtstrahl (Bild nicht von mir):

      [IMG:http://online.wsj.com/media/0320pod12.jpg]

      Mehr dazu bei Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%…r#Fenster_und_Sonnenlicht

      Ein weiteres Indiz dafür, dass die Sonnenuhr mehr oder weniger an Strasbourg erinnern kann. Fluxia ist die nach Mosaia östlichste Stadt und befindet sich auf gleicher Höhe leicht nördlich von Carnac (die Steine). Strasbourg ist ebenfalls die östlichste Großstadt Frankreichs, liegt wie Fluxia an Flüssen (Ill und Rhein) und kann auch geographisch durchaus passen. Auf gleicher Höhe zu Stasbourg und Fluxia befindet sich die Mitte der Bretagne (dem westlichen Zipfel).


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      Innen sieht man die Rose sogar schimmern!


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      Ein besonders schön geschmückter Taufstein. Steht leider belichtungsmäßig an einem ungünstigen Platz.


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      Die romanische Chorapsis mit neubyzantinischem Fresko.


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      So much gold.


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      Die astronomische Uhr steht, etwas abgelegen vom Getümmel, im südöstlichsten Eck des Münsters. Die jetzige Uhr ist die dritte, die erste entstand bereits 1353, allerdings gegenüber der heutigen und der zweiten. Der Nachfolger lief von 1574 bis 1788 und wurde teilweise in Museen abgetragen. Die heutige Uhr entstand um 1840, doch das prunkvolle Gehäuse stammt noch vom Vorgänger.


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      Hier sieht man von oben nach unten eine Monduhr, ein Planetarium und eine kleine, gewöhnliche Uhr. Das Wappen zwischen Planetarium und Löwen ist das der Stadt Strasbourg.


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      Die große Uhr befindet sich darunter und verfügt sogar über einen Sonnen- und Mondzeiger, davor steht ein Himmelsglobus in einem überwältigendem Blauton, der mit edlem Gold perfektioniert wurde. Der Comput Écclesiastique (Kirchenrechner) berechnet anhand von mechanisch gespeicherter Daten das Datum von Ostern des jeweiligen Jahres. Keine Ahnung, wie sowas funktioniert. :was:


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      Das muss sowas von aufwendig gewesen sein ...


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      Equations Solaires et Lunaires. Sonne- und Mondvergleich. Ich weiß nicht, was das kann, aber es sieht très chic aus.


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      Diese Uhr ist die einzige Uhr auf der ganzen Welt, die bei 13 Uhr auch 13-mal schlägt. Ein wahrer Hipster, diese Horloge Astronomique.




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      Ein besseres Bild für die Fenster nach Norden. Perfekt kann sie ein Fotoapparat wohl nie erfassen.


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      Ich frage mich wirklich, was hier am beeindruckendsten ist. Der weiße Himmel mit goldenen Sternen, die Fenster oder das Kreuz?


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      Eine Statue des heiligen Saint-Antoine. Es gibt mehrere, fragt mich also nicht, welcher von denen das ist.



      Fachwerkhäuser - Maisons à Colombages (14):

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      Maison à colombages - so nennt man in Frankreich die Fachwerkhäuser, für die eben vor allem die Region Alsace bekannt ist. In Strasbourg selbst findet man sie vor allem im Südwesten des historischen Stadtkerns, Petite France, der als Lazarett für Siphyllispatienten diente. Im detuschen Volksmund nannte man Siphyllis auch Franzosenkrankheit, im französischen neapolitanische Krankheit. Ansonsten gibt es hier noch viele alte Gerbershäuser. Andere Regionen mit einigen schönen Fachwerkhäusern sind nebensächlich die Lorraine, aber vor allem Champagne-Ardennes, Picardie, Normandie und Bretagne, also allem was sich ungefähr mit Paris mehr oder weniger auf dem gleichen Breitengrad befand. Die meisten Fotos sind hier unbeschriftet, denn die können theoretisch überall stehen. o.O


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      Auf der grünen Markise unten steht Speak, nicht Sneak, auch wenn es hier so aussieht. Huhu Sneek! :wink:


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      Ein kleines Restaurant namens Petit France in der Petit France. Eines der am hübschesten geschmückten Häuser an Weihnachten!


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      Ein Weihnachten im Elsaß ...


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      Die Rue Sainte-Barbe befindet sich an der Grenze zwischen linkem und mittleren Drittel der Zentralinsel, unweit der S-Bahn-Linien.




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      Das gelbe Haus wird immer im Schatten seines älteren Nachbarn stehen, ganz rechts der Münster!


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      Die Maison Kammerzell ist ein ca. 1427 erbautes und nochmal 1467 umgebautes Wohnhaus, dessen Originalsubstanz gewahrt wurde. Die eindrucksvollen Schnitzereien an der Fassade wurden allerdings erst 1589 ergänzt. Von allen Profangebäuden (weltlichen Gebäuden) ist es das in Strasbourg vielleicht bekannteste und beherbergt nun ein kleines Hotel und ein Restaurant. Erbauer Martin Braun war übrigens Käsehändler.


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      Die öffentlichen Toiletten in Strasbourg sind kostenlos und für französische Verhältnisse ziemlich sauber. Aber ich finde die meisten deutschen Klos auch nicht sauber. Ich hasse öffentliche Klos, obwohl sie immer so viel für einen tun. Das restaurant im Hintergrund stellt allerdings den wahren Legitimationsgrund für das Foto dar.


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      Der Münster im stark bewölkten Hintergrund der Straßburger Altstadt. Geschossen wurde das Foto von dem Bereich oberhalb der Vaubanpassage, einer Art Wasserwehr, die die Ill durch die Stadt mäßigen und leiten soll. Die Wehr verläuft direkt parallel zu den Ponts Couverts.




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      Die Fachwerkhäuser am Illufer haben durchaus Gemeinsamkeiten mit den Bad Kreuznacher Brückenhäusern (RLP). Nach den Ponts Couverts und dem Platz rund um die Kathedrale ergänzen sie die Troika der berühmten Straßburger Fotomotive und Stadtpanoramen.







      Ponts Couverts (14):

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      Die Ponts-Couverts sind ein Brückentrio, das von drei pfeilerartigen Türmen am Ufer der Ill flankiert wird. Erbaut hat man sie als südwestlichen und gleichzeitig wichtigsten Eingang der zentralen Insel der damaligen ummauerten Stadt Strasbourg zwischen 1230 und 1250. Ein etwas entfernterer vierter Turm wird oft auch zu dem Komplex dazugezählt, obwohl noch ein paar andere davon in der Nähe der Brücken herumstehen.
      Diese Straße ist am nördlichen, innerstädtischen Ende der Brücken aufgenommen worden, mit Blick gen Osten.


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      Die einzelne südliche Brücke liegt hinter uns (die beiden nördlichen sind verwachsen), wir befinden uns auf Höhe des mittleren Turmes, der als einziger keine rechteckigen Fenster besitzt. Der Blick ist gen Norden und Stadteingang gerichtet. Wer nach Strasbourg wollte, musste genau diesen Weg entlang streiten! Jetzt könnt ihr nachvollziehen, wie sich Sheila und Co in den Kapitel 20 und 21 in Mischblut bei Betreten der Stadt gefühlt haben (die kamen von Haguenau im Norden, aber Yomi führte sie extra über die kleine Kurve zuerst zu den Brücken).


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      Mittlerer Turm.


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      Der erste, südliche Turm und Blick aus der Kernstadt hinaus. Was es mit dem schwarzen Gebäude im Hintergrund auf sich hat, werdet ihr bei den allgemeinen Gebäuden sehen.


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      Knapp außerhalb der historischen Stadt. So close. Ein wunderschön weihnachtlich dekoriertes Fachwerkrestaurant, trotzdessen. Ein sympathischer Außenseiter.


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      Französische Fensterläden everywhere. Nach Strasbourgs Anschluss 1681 begann schnell die Anpassung der Oberschicht an die französische Kultur sowie der Zuzug von Franzosen. Somit entwickelte sich auch diese Architektur zur Genüge.


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      Auf diesem Boden wurde in Mischblut sehr viel Blut vergossen, auch das von Sheila. Generell war es ein bisschen schade, dass der Schneematsch das unregelmäßige, urige Muster des Kopfsteinpflasters etwas bedeckt, aber atmosphärisch war es trotzdem allemal. °.°


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      Nochmal der südliche Turm.


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      Und dieses Mal der nördliche mit einer etwas anderen Perspektive gen Stadtinneres.


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      Die Minus-Temperaturen konnten meine Stimmung in diesem Moment einfach nicht trüben. Das war einfach einmalig!


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      Der Blick von der Außenseiter-Seite aus. Hier sieht man ganz leicht, wie die erste nördliche Brücke in die zweite übergeht.


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      Blick vom Vaubanwehr (nach einem Architekten des 17. Jdh. benannt) auf die südliche Hälfte der Pont-Couverts, im Hintergrund unverkennbar das wohl noch wichtigere Wahrzeichen der Stadt.


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      Den Norden lasse ich natürlich nicht außen vor. Es wäre schön gewesen, die Ill auch auf den Bänken des Mittelplateaus betrachten zu können, dieser Kerbe, die westlich des mittleren Turms in den Fluss ragt, aber den Schnee am Hintern wollte ich dafür nicht in Kauf nehmen ...



      Vom Parkplatz an der Südseite ausgesehen nochmal ein Foto von der Ill.


      Strasbourg en Jour - Tags (43):

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      Das sind doch großartige Häuserfassaden ... seht ihr rechts unten die Frankreich-Flaggen? xD


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      Ich glaube, das ist die Ill. xD Es gibt in Strasbourg wirklich sehr viele Brücken, die Ill umschließt die Insel sogar mit zwei Armen. Diese Brücken verbinden Westen (Bahnhof) mit Osten (Stadtzentrum).


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      Es gibt in Strasbourg silberne und blaue Straßenbahnen, aber diese dunkelblauen gefallen mit viel besser. :)


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      Die Kirche Saint-Pierre-le-Vieux. 1130 wurde diese älteste Kleinkathedrale das erste Mal erwähnt. Der katholische Chor und das evangelische Langhaus zeugen noch heute von der Gespaltenheit dieser Kirche. In Strasbourg fand der Protestantismus nämlich viele Anhänger, doch nach dem Anschluss an Frakreich unter Louis XIV. 1681 verbreitete sich auch der Katholizismus wieder. Die Kirche wurde zwischen beiden Konfessionen geteilt. Ein Teil der 1,50 m hohen Trennmauer wurde 2012 symbolisch eingerissen, sodass nun beide Teile wieder verbunden sind.


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      Die Galeries Lafayette sind große Einkaufszentren. Ich wäre gerne reingegangen, aber leider hatte ich nicht so viel Zeit. :(


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      Die Aubette kennt ihr schon aus den Nachtbildern, hier seht ihr sie am Tag.


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      Jean-Baptiste Kléber (1753-1800) war ein französischer General, der für die Revolutionstruppen gekämpft hat und Namensgeber des wichtigsten Platzes Strasbourgs, der Place Kléber. Er wurde im Ägyptenkreuzzug von Ägyptern ermordet.


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      Er ist bei Tage schon beeindruckend, der Baum, aber wenn man zuerst die Nachtfotos kennt, ist die Enttäuschung sicher größer als andersrum. Aber die Weihnachtsbäume wurden ja auch für ein Fest in der Dunkelheit erleuchtet.


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      Ein kleines, hübsches Miniaturdorf am Fuße des Baumes. Sehr hübsch, vor allem mit dem realen Schnee, der die Dächer bedeckt! :D


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      Pelouse heißt Rasenfläche. Man darf eben nicht draufklettern und das Dorf mit seinen Bauerntrampelfüßen beschädigen. o.O


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      Darf ich vorstellen, Saint-Pierre-le-Jeune (Evangelisch). Das ist der Ort, an dem Yomi in Mischblut mit ihrer Blitzkraft noch unzählige Zeile niedergerissen hat und selbt beinahe ihren Tod fand, von einer Art Lanze durchbohrt. Diese Kirche im Nordwesten (siehe die Beschreibung in Mischblut #21) der Stadtinsel entstand teilweise im 11. Jahrhundert im romanischen Stil, aber die wichtigsten, gotischen Elemente wurden um 1320 abgeschlossen. Auch diese Kirche, anfangs evangelisch, wurde aufgrund der seit 1681 wachsenden katholischen Bevölkerung geteilt, die dann aber so stark anstieg, dass ihnen der Teil nicht reichte. Daraufhin wurde 1893 eine gleichnamige Kirche für die Katholiken gebaut, sodass diese Kirche nun wieder rein evangelisch ist. Der katholische Einfluss in der Inneneinrichtung (die viel pompöser ist) vor und nach der rein protestantischen Zeit ist zum Glück nur deutlich spürbar. Hier gibt es auch eine Silbermannorgel.


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      Charles Adolphe Wurtz (1817-1884) ist ein französischer Arzt und Chemiker, dessen Denkmal vor der Yomi-Kirche steht (und wo steht ihres? :@). Er interessierte sich vor allem für organische Stickstoffverbindungen und entdeckte Glycol (ein Alkohol -> Alkohol hat Geburtstag) und Phosphoroxyclorid (eine giftige Flüssigkeit).


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      Diese Schneeflocken. Diese Schneeflocken! Als Yomi bzw. Léonie beinahe ihr Leben aushauchte, weinte der Himmel, allerdings nur in einem fürchterlichen Platzregen. Schließlich war es zu dieser Zeit Sommer. Hier seht ihr das hübsche Haupteingangstor der Kirche.


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      Der Place de l'Homme de Fer im Tageslicht. So richtig Schutz bietet das "Dach" vor den Schneestürmen ja nicht gerade ...


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      Hübsche Fassaden, die man etwas unklar durch den Schnee sieht.


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      Ich glaube, das ist Saint-Pierre-le-Vieux links, die Kirche am Westeingang zur Stadt. Den Blick über die Straße finde ich hier aber faszinierender. :D


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      So French. Rechts ist eine Sushi-Bar "Mikado" zu sehen. xD


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      Jetzt mal ganz im Ernst, kommt da nicht eine nostalgische Erinnerung an Illumina City in euch hoch? :D


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      Die Glaskuppel des Bahnhofs dürft ihr jetzt auch tagsüber bewundern.


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      Auch kleine Schiffe fahren auf den Illkanälen. Die Brücken sind mechanisch-elektronisch und können immer so gedreht werden, dass das Schiff durchmuss. Dafür werden die Menschenmassen mit Eisenketten abgetrennt und müssen circa zwei Minuten warten. Es gibt auch Schleusen, die die Schiffe an manchen Orten für den Höhenunterschied überwinden müssen.




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      Ein kleines Gässchen mit Weihnachtsbaum.


      NEUE FOTOS (2. HÄLFTE AB 08.02!)

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      Ja, das gab es auch. Sicherlich kein Unbekannter hier. Daneben seht ihr die zweisprachigen Straßenschilder, Elsässer Dialekt und Französisch, die Übersetzung dürfte klar sein.


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      In Schmuckhändler, dessen Gebäude leider dem 2. WK zum Opfer fiel. Seit 1955 steht es wieder.


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      Ein Blick über einen Teil des Weihnachtsmarkt und einem beeindruckenden Gebäude im Hintergrund.




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      Das hier finde ich auch bei Tag sehr gelungen. :) "Zum Prinzen".


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      Davon habe ich ja auch ein Nachtbild, erinnert euch an den Storch auf dem Glühweinstand. Das ist direkt neben der Kathedrale und dem Tourismusbüro (links).


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      Der Storch ist das offizielle Maskottchen von Alsace. Überall werden sämtliche Ornamente mit Weißstörchen (La Cigogne) angeboten.




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      Kennt ihr Monsieur Diss? Der disst euch, wenn ihr Mist baut. Mann muss ihn dazu nur anrufen! :hi: Nebenher vermietet er Wohnungen.


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      Das Hauptquartier der größten elsässischen Zeitung Dernières Nouvelles D'Alsace sieht man hier. Kein besonders hübsches Gebäude, aber ein Stück Mediengeschichte. 1877 wurde die Zeitung von einem deutschen Verleger gegründet und verkaufte zeitweise bis 2012 auch deutsche Versionen. Später kam in Mulhouse der Konkurrent L'Alsace (1944) hinzu.


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      Ich liebe diese alten englischen, französischen und amerikanischen Bahnhofsuhren. Ein Stück Nostalgie in dieser pragmatischen, modernen Welt.


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      Solche schönen Litfass-Säulen sieht man heutzutage auch nicht mehr überall.




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      Storchenapotheke. ur die Deutschen fallen mit ihrem roten Apotheker-A aus dem Rahmen, denn die meisten anderen europäischen Länder bevorzugen das grüne Plus. Die Fassade der Apotheke ist im Stil der Pariser Cafés gehalten, die ihr auch aus Illumina kennt. Sehr, sehr schön.


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      Jede Stadt hat ihre individuellen Mülleimer. Diese gehören definitiv zu den Hübscheren. Vote for #MostBoringPhoto2015.


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      Strasbourg hat natürlich auch eine Moschee.


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      Ein Stadtschild von Strasbourg, gleichbeudetend mit der Rheingrenze, darf natürlich nicht fehlen. Diese Europabrücke ist 245 m lang, während Fußgänger bzw. Radfahrer sowie die Eisenbahn ihre beiden eigenen Brücken bekommen haben.


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      [/IMG]
      Original <-> Fälschung (#i-banette#). Banette ist eine Bäckereikette (Boulangerie).


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      Le Bouclier d'Or (Die Goldschale) beeindruckt nicht nur mit seinem Hof, sondern bereits mit dem Tor und seinem hübschen Hischkopf.


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      Eine Löwenstatue in der Vaubanpassage bei den Brücken - es gab auch Nachbildungen von Königen (Charlemagne?) und anderen Wesen.


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      Und zum Abschluss eine Canisite - extra für die Hunde, damit die nicht die ganze Stadt zukleistern. Da sollte man selbst natürlich nicht reingehen.



      Strasbourg la Nuit - Nachts (22):

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      Zu den Nachtbildern muss ich gar nicht zu viel und zu jedem Foto etwas sagen. Das hier ist eben ein Hôtel. Tagsüber ist es pink, wie ihr im letzten Teil sehen werdet.


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      Und das eine Banken-/Versicherungsfirma. Beides in einem, die nicht nur das Elsass (Dép. #67/#68), sondern auch Vosges (Vogesen, #88, Hauptstadt Épinal) bedienen. Beide Gebäude befinden sich am Bahnhofsplatz!


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      Nachts kann man relativ gut hinter die moderne Glaskuppel des Bahnhofs schauen.


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      Wie man sieht, haben die die Fassade mit vielen, goldenen Lichtervorhängen geschmückt.


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      Das Hôtel des Vosges ist nicht das einzige, es gibt auch noch einige andere hier. Hauptsächlich habe ich hier aber die Weihnachtsbäumchen fotografiert.


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      Chinarestaurant "Grande Muraille", die Große Mauer.


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      Die Place de l'Homme-de-Fer, die Platz des Mannes aus Eisen ist ein sehr wichtiger Straßenbahnknotenpunkt. Die Statue des Namensgebers, der an einer Hausfassade befestigt ist habe ich leider nicht gefunden.
      Hier seht ihr die historische Entwicklung des Platzes.
      fr.wikipedia.org/wiki/Place_de_l%27Homme-de-Fer


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      Die Galerie La Fayette, ein gewaltiges Einkaufszentrum, erstrahlt violett.


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      Ich habe das erst für das Rathaus gehalten, aber die Aubette ist ein weiteres Einkaufszentrum, das ursprünglich als Hauptquartier der Straßburger Leibgarde geplant war. Das Gebäude wurde zwischen 1764 und 1767 erbaut, sollte aber noch ausgebaut wurden, bis aufgrund von Geldmangel während der Révolution davon abgesehen wurde. Es befindet sich direkt an der Place Kléber, einem der Hauptplätze der Stadt, wenn nicht sogar dem wichtigsten Platz überhaupt, an dem oft Versammlungen stattfinden.


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      Das ist mal ein Weihnachtsbaum. Der rote Schmuck erinnert trotzdem etwas an Tomatenscheiben. o.O






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      Le Gruber - das typisch elsässisch eingerichtete Restaurant, in dem wir zu Abend gegessen hatten. :)




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      Bierstub und Winstub. Ok. :was: Das waren nicht die Einzigen von der Sorte.


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      Die Kathedrale muss man nachts natürlich auch zeigen. ^^


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      Strasbourg, Capitale de Noel - die Weihnachtshauptstadt. Nicht zu Unrecht, wie ihr zuvor gesehen habt. Der Storch (La Cigogne) ist der Nationalvogel von Alsace und findet sich auch im Wappen des Racing wieder. In den Tagbildern werdet ihr die noch einmal sehen. :)


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      Ein Foto des Baumes an der Place Kléber reicht eben einfach nicht ...






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      Zum Schluss eine kleine Anekdote zum Eisenmann:
      "Name der ersten Lokomotive (in Alsace), die von Sébastien Schluth 1843 auf der Linie Strasbourg-Colmar in Betrieb genommen wurde. Sie erreichte die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit 44 km (?) und schlug sogar den von Postmeister J. Bagger gehaltenen Rekord mit seiner von acht Pferden gezogenen Postkutsche."
      Die erste Eisenbahnlinie in Frankreich überhaupt entstand 1827 zwischen Saint-Étienne und Andrézieux, wo die Industrialisierung schnell Einzug gehalten hatte.





      Bitche (18):

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      Das legendäre Ortsschild von Bitche, der Stadt der Bitches Bitchois im östlichsten Teil des Départements Moselle (#57, Lorraine, Hauptstadt Metz) mit 5.300 Einwohnern. Mitten im Nirdgendwo des Parc Naturel des Vosges du Nord gelegen, hat man auf dem Berg eine gewaltige Zitadelle gebaut, eine wahrhaftige Bastion, ein Bollwerk, das östlich ein riesiges Militärgebiet aufweisen kann - streng geschützt, versteht sich.
      Nächste Städte sind Zweibrücken Flughafen (24 km), Zweibrücken (30 km), Sarreguemines (33 km), Haguenau (43 km) und Pirmasens (45 km).
      Mit vier Sternen auf der Villages Fleuris-Skala zählt Bitche damit zu den grünsten Städten des Landes, denn nur 221 andere Städte sind in der Eliteklasse vertreten. In der Lorraine gibt es 9, in Alsace 16, wobei Strasbourg nicht dazugehört! Bordeaux, Tours, Toulouse, Paris (!), Rennes, Lyon, Marseille und Lille haben es ebenfalls nicht geschafft.


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      Diese Straße führt unweigerlich von Süden, also aus Haguenau und damit dem Elsass stammend, in Bitche hinein. Da stehen am Bürgersteig riesige roten Blumenkübel mit japanischen Bäumchen. Das war doch durchaus einen Schuss aus dem Auto wert.


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      Der Bahnhof, die Gare de Bitche, wurde eigentlich 1869 eröffnet, doch unter der Deutschen Annexion nach dem 1870/71-Krieg wurde er von den wilhelminischen Truppen häufiger benutzt als zuvor, was eine Vergrößerung des Gebäudes zur Folge hatten. Der jetzige Bahnhof stammt aus dem Jahre 1902. Kaiser Willi ließ sich natürlich nicht die Chance entgehen, seinen Bau ein Jahr später persönlich zu besichtigen!


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      Hier hatten wir geparkt, irgendwo in der Nähe des ...


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      ... legendären Office de Tourisme du Pays de Bitche. Das Touristenbüro des Bitchlandes der Region von Bitche. Pays bedeutet eigentlich Land, manchmal aber auch einfach nur Region, meist nur um eine größere Stadt herum.


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      Le Delicatessenhaus ... nein, ich weiß nicht, was das ist. Ob das Symbol in der Mitte das Lothringerkreuz darstellt, das alte Symbol der Lorraine und später ein Zeichen der Résistance? Keine Ahnung. Schicke Nebenfassade jedenfalls.


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      Die Église Sainte-Catherine ist eine 1773 von Jean-Baptiste Henrion erbaute katholische Kirche.




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      Hôtel de Ville, kein Teufelshotel, sondern das Rathaus der Stadt Bitche. Davor stehen einige schwarze Laternen mit gelben Glas. Sowas habe ich schon lange nicht mehr gesehen. o.O








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      Das Thermometer zeigt +3 Grad an. Die waren es nicht mal. Immerhin war es am zweiten Tag wärmer als am ersten. "Wärmer". Links eine Apotheke mit dem überall außer Deutschland typischen grünen Kreuz sowie einem Buchandlung-Druckerei-Papierzeugs-Fachgeschäft.


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      La Poste - die Post, dein Freund und Helfer. In dem Film "Bienvenue chez les Ch'tis" von Dany Boon bekommt man zwar keinen Einblick in ein ostfranzösisches Postbüro, aber eins aus dem Norden, nämlich Bergues (Département #59, Nord).


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      Man erkennt die jüdischen Buchstaben unter dem Haken unterhalb des Kreisfensters nicht gut, aber es sind welche. Wozu dieses Gebäude früher diente, ist unbekannt, aber pflegen sollte man es trotzdem ...


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      Die können natürlich nicht so toll schmücken wie in Strasbourg, wo ja auch über 50-mal mehr Menschen leben.


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      Und zum Schluss die Zitadelle von Bitche, auf dem folgenden Bild erkennt man ihre monströsen Ausmaße noch besser. Das Plateau liegt etwa 80 m höher als die Stadt an sich. Durch das um Bitche liegende Sumpfgebiet stellte dieser Ort schon immer ein natürliches Bollwerk dar, das mehrmals von den Herrschern der Lorraine, Frankreich (wieder dieser Sébastien Le Prestre de Vauban, *1633, +1707) und später dem 2. Kaiserreich stets ausgebaut wurde. Erst unter den Deutschen um 1900 erreichte die im 13. Jahrhundert errichtete Festung ihre vollständige Größe, wurde allerdings leicht von den Amerikanern 1945 beschädigt.





      Les Repas - Essen (4):

      Les Repas - Essen (4)

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    • Das Stadion sieht echt verdammt toll aus. Solche, eher kleinere und "engere" Stadien sind mir eh die liebsten. So irgendwie so eine familiäre Atmosphäre :hihi: Ich hoffe du hast nicht den Elfmeterpunkt rausgeschnitten :achja:

      Die Kathedrale gefällt mir auch sehr, nur stört dieses Gerüst da leider etwas :(

      Die Fachwerkhäuser sehen irgendwie... komisch aus. So hoch und breit :ka:
      Storm clouds, fire and steel! Death from above, made the enemy kneel! Fighting, power and grace! Death from above, it's an army of wings!

      Furthermore I believe Victoria 3 must be made! | made by ItsQbiKS
    • So lieber Meowstic, da hast du uns aber ein paar schöne Bilder gemacht. Schon mal vorne weg: Mit den Bildern von Meinau kann ich nichts anfangen. Stadien sind nicht meine Welt :noldnein:

      Sehr schön fand ich dagegen die Bilder vom Bahnhof bzw. Bahnhöfen :lol:
      Wieso ist denn die Einfuhr von Böllern und so verboten?
      Bei diesen leeren Bahnhöfen werde ich ja ganz nostalgisch :lol:
      Aber der Bahnhof ist so schön und das viele warme Licht bei Nacht :bg:

      Besonders dieses hier hat es mir angetan. Nacht, warmes Licht, kalte Umgebung mit Stil. <3
      Erinnert mich übrigens an die Grand Central Station aus dem Kinofilm Madagascar :$

      Hoffentlich gibt es noch weitere so tolle Bilder :hihi:
    • Ich beende meinen Urlaub mit einem Post in einem deiner Threads. Krasse Sache, oder, Junge7? :sebi:

      Was für eine riesige Kathedrale. Und hübsche Fachwerkhäuser! Aber das Wetter hat dich bei dem ersten Bild ein wenig abgestraft, oder? Solcher Hochnebel hat mir 2012 schönste Fotografien nachtschwarzer Kampfjets einfach verdorben, da hast du mit diesen Häusern noch Glück gehabt.

      Sarreguemines ist übrigens die Schüleraustausch-Partnerstadt von FG, ich hätte vor vier Jahren nach Saargemünde zum Austausch gekonnt, wenn ich denn nicht zu faul gewesen wäre und mir nicht gerade Fallout 3 zugelegt hätte. :lol:

      In Rastplatzläden kauft man wirklich nicht ein, das wäre genau wie ein Brötchen mit Verpackung in die Fritteuse zu schmeißen! *:O
      Und was hat uns Prof. Dr. G. van Boven darüber gelehrt?

      [ame]https://www.youtube.com/watch?v=6M4darHDUQI[/ame]

      Kitkat für 1,20€? Dieser Automat wäre bestimmt Adines neuer Lieblingsautomat! :@

      Strasbourg hat ja einen wirklich schönen Bahnhof! Da kommen die versifften Buden in Chemnitz und Dresen nun wirklich nicht mit. Gerade Chemnitz! :(
      Der Außenbereich des gare erinnert mich an das Gelände der Leipziger Messe.

      Kehl, das ist ja bald so gut befahren wie FG. Frag mal Ba Yi aus Pin Tu, wie schön der Freiberger Bahnhof doch ist. :lol:

      Das Fußballstadion...joar. Da passt ja ein ganzes Regiment rein. Haben dort schonmal Maaskantje und Schijndel gegeneinander gespielt? *:O

      Voll der unkreative Abschlusssatz hier von mir.
    • Schöne Bilder. :) Ich wohne (auf der deutschen Seite) nur etwa 20 Minuten Zugfahrt von Straßburg entfernt, deswegen bin ich da relativ oft (Und fahre natürlich mit SWAG, äh SWEG :lol:). Der Bahnhof ist wirklich sehr schön, hat ein bisschen was von Steampunk. ;) Nur die Glaskuppel finde ich ein bisschen hässlich, aber die soll wohl auch das alte Gebäude schützen...
    • 29 Bilder zur Kathedrale und 4 zum Essen sind hochgeladen worden! Mehr kommt heute auch nicht mehr, da es ziemlich viel zum schreiben und beschriften gab. Schließlich sollt ihr auch etwas über die Hintergrundgeschichten der abgebildeten Sachen informiert werden.

      Fachwerkhäuser, Weihnachtsmarkt, Ponts Couverts und Bitche fehlen immer noch, aber ich hoffe, nicht mehr lang.


      Und vielen lieben Dank für die Kommentärchen, merci beaucoup! :)




      Les Repas - Essen (4):

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      Sandwich Provençal (Tomate/Mozzarella) und Tartelette Chocolat-Banane (Bananen sogar innendrin!) und einen Espresso hinterher. Das habe ich Montags mittags in der Café-Kette Brioche Durée gegessen. Ein Menü mit Sandwisch, Getränk, Dessert und Espresso kostet in etwa 8 Euro, Einzelstücke zwischen 4 und 5. Die Menüs lohnen sich auf jeden Fall, denn ansonsten ist die französische Küche gewohnt teuer!


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      Abends gab es Flammeküeche und Rotwein (Pinot Noir, Anbaugebiet überall in Frankreich) im Fachwerkhausrestaurant Le Gruber. Ein typisch elsässisches Restaurant mit typischen Speisen wie auch Baeckeoffe (Eintopf) oder Choucroute (Sauerkraut). Lange gab es keine Restaurants, die diese Speisen angeboten haben. Das entstand erst im 19. Jahrhundert in der Zeit des Reisens. Normalerweise nur aus einem flachen, pizzaähnlichen Teig mit Crème Fraîche, Schinken und Zwiebeln bestehend, gibt es heutzutage unzähliche Varianten der Flammeküeche/Tartes flambées/Flammkuchen, auch mit Apfel/Calvados oder sonstigen Späßen. Die dicken, gelben Stücke auf meinem Flammeküeche ist Ziegenkäse (Fromage de chèvre).


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      Zum Nachtisch gönnte ich mir natürlich ein Mousse au chocolat, Hauptbestandteile sind Schokolade und geschlagenes Eiweiß. Wahrscheinlich entstand dieses Dessert zwischen 1775 und 1785 durch Charles Fazi, einen französischsprachigen Schweizer, der als Koch von Louis XVI in Versailles arbeitete. Das Menü kostete zusammen 20,50€. Das geht verhältnismäßig noch, mit Trinkgeld 23€. Der Gesamtbetrag entsprach bei den meisten Restaurants lediglich dem Hauptgang ohne alles andere (dafür sind die Flammeküeche natürlich auch ziemlich dünn xD)! Eine Karaffe Wasser gab es allerdings umsonst dazu, ob das daran lag, das alle Wein getrunken hatten, weiß ich nicht.


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      Natürlich musste ich beim Frühstück im deutschen Grenzort Kehl natürlich auch noch einmal herumsnobben, man gönnt sich ja sonst nichts (Frühstücksbuffet für 4€, geht doch). Ananas und Kiwi, Rührei mit Bacon, Lauch-Flammeküeche und zwei Sorten Camembert, besser hat man wohl selbst in Versailles nicht gefrühstückt. Die Croissants hatte man mir um 9 Uhr morgens wohl leider schon weggegessen. :(
      Camembert ist außen ummantelter Weißschimmelkäse aus Rohmilch, der ursprünglich aus der Normandie stammt. Napoléon III. erhob um 1855 den Käse zum Teil der Kaiserlichen Hoftafel und bald darauf begann seine Verbreitung in ganz Frankreich über das ausgebaute Eisenbahnnetz. 1890 erfand man die dazugehörigen, runden Spanschachteln. 1884 startete bereits die erste deutsche Produktion von Camembert in ... man mag es kaum glauben ... Sachsen! o.O

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Man sieht dich ein bisschen auf einme Bild, du wirst von einer Fensterscheibe reflektiert. Ist das beabsichtigt? :was:

      Tole Galerie, macht Spass die Texte zulesen und die Bilder durchzugehen.

      Aber noch ne frage in dieser einen Kirche mit dem grünen Lichtstrahl sagst du das Illumina City daraauf basiert, basiert Illumina nicht auf Paris? Oder meinst du Fluxia.

      The post was edited 1 time, last by Jass ().

    • Es muss eine Heidenarbeit gewesen sein, diese Statuen in den Stein zu integrieren. o.O


      Heidenarbeit. An einer Kathedrale... Boahr du Sui (._.

      Besonders von innen ist die Kathedrale ja echt ziemlich schick. Ich wüsste gar nicht wo ich hingucken sollte. Und von außen ist sie genauso schick... :)

      Und das Essen sieht auch sehr gut aus :) Da bekommt man glatt Hunger, obwohl ich vorhins erst etwas gegessen habe :(

      Ich freu mich auf mehr :freu:
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    • Am besten an der Fassade finde ich übrigens die Reiter. Bei dem linken bin ich mir nicht sicher, ob das ein Esel ist. Könnte ja die junge Frau Maria sein. Aber ist glaube ich auch ein Reiter... *(H)


      Wirklich schade, dass man heutzutage auf so reduzierte Bauten geht. Wäre auch mal schön wieder so einen für die Ewigkeit gebaute Gebäude aus neuerer Zeit zu begegnen. Immer diese hässlichen, gleichförmigen Gebäude... Besonders diese Wellblechhütten in den Industrievierteln :fp2:

      Das Sandwich-Menu sieht sehr lecker aus und auch das Käsemenu. Der Rest war sicher auch lecker, aber spricht mich jetzt nicht so an :ka:
    • Nyooooom, heute bringe ich mal wieder groflächig Demokr...Kommentare!


      Die Kathedrale von Strasbourg ist ja ganz nett mit ihren Bleiglasfenstern und ihrer Silbermannorgel, aber weißt du auch, wo Gottfried Silbermann lange Zeit seine Werkstatt hatte und wo dadurch auch die größte Silbermannorgel der Welt steht? ;)
      Okay, ich geb's zu, das sind gottverdammt nochmal schöne Bleiglasfenster, Junge7!
      Die Cathédrale ist irgendwie...äh...groß. O.o Ein ganz klein wenig größer als der Petriturm, fürchte ich. Und leider auch größer als St. Marien. :(

      Du solltest dir übrigens mal die goldene Pforte ansehen, die ist zwar. vllt. ein Stück kleiner als dieser wirklich schön gearbeitete Torbogen aber dafür eben mit Blattgold verziert. ;)

      Das Essen sieht delikat aus. Flammekueche! Lecker! :bg: Leider vertrage ich Wein nicht allzu gut, da bin ich nach zwei Gläsern immer todesblau. :(
      Aber Ei und Bacon, OMNOMNOM.
      Du weißt, was gut schmeckt! :bew1:
    • 45 neue Bilder berichten vom dritten Kapitel meiner Ostfrankreichreise, und zwar decken diese die berühmten und wunderschönen Ponts Couverts, die glorreichen und urigen Fachwerkhäuser und das Kleinstädchen Bitche in der Lorraine ab.

      Für den vierten und fünften Teil habe ich mir dann einerseits die allgemeinen Stadtbilder von Strasbourg sowie andererseits alle nächtlichen Nicht-Bahnhofsbilder mit der traumhaften Weihnachtsbeleuchtung aufgespart, sodass wahrscheinlich alles gerade so in einen Beitrag passt. Immerhin, 121 Bilder sind es ja schon! o.O

      Viel Spaß! :sonne:

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Um 1:36 nicht kommentiert. Ich bin ja so kalt, oder? #i-frigometri#

      Schön, dass du uns endlich mal einen Eindruck vom Schlachtfeld in Strachou lieferst! Dort hätte Yomi also fast ihr Leben ausgehaucht? Was für ein verfluchtes Pflaster! :(

      Diese Türme sind mMn wirklich ein Verbrechen gegen den guten Geschmack, diese hässlichen Klotzteile ohne irgendwas. Wo ist denn da der französische Sinn für Schönheit geblieben? :lol:

      Ich hätte ja auch nicht gedacht, dass es in Strasbourg solche Kanäle gibt, an denen dann direkt links und rechts die Häuser stehen.



      Gerade das hier mutet für mich mehr nach Alto Mare Venedig denn Strasbourg an, wäre da nicht der Schnee. :hihi:
      Davon würde ich gern mal ein Bild im Sommer sehen, dann kann man bestimmt nur noch anhand des Baustils sagen, dass das nicht Venedig ist.

      Zu Bitche...schade, dass ihr nicht auf der Zitadelle wart! :( Aber gut, das hattest du mir ja schon erklärt. Wie die dort so drohend, als schwarzes Ungetüm auf dem Hügel thront - für diesen Eindruck waren das F**kwetter und der Schnee doch mal ganz nützlich, oder? :lol:

      Hübsche Motive hast du da eingefangen, leider hat dir das Wetter echt übel mitgespielt, aber dafür kannst du ja nichts. :)
    • Curiosity wrote:

      Um 1:36 nicht kommentiert. Ich bin ja so kalt, oder? #i-frigometri#

      Schön, dass du uns endlich mal einen Eindruck vom Schlachtfeld in Strachou lieferst! Dort hätte Yomi also fast ihr Leben ausgehaucht? Was für ein verfluchtes Pflaster! :(

      Diese Türme sind mMn wirklich ein Verbrechen gegen den guten Geschmack, diese hässlichen Klotzteile ohne irgendwas. Wo ist denn da der französische Sinn für Schönheit geblieben? :lol:


      Vielen Dank! xD Ein paar Dinge muss ich dann aber noch klarstellen:

      1. Auf jeden :sebi: #i-lapras#

      [ame='https://www.youtube.com/watch?v=L0MK7qz13bU']https://www.youtube.com/watch?v=L0MK7qz13bU[/ame]

      2. Nein, Sheila hat hier viel Blut verloren, Kagayaku in der zentralen Innenstadt und Yomi am nordwestlichen Ende. Dort steht heute eine Kirche, die in dem Block mit den nicht-nächtlichen Fotos auf jeden Fall noch gezeigt wird! :D Sheila hatte sich ja durch die Stadt kämpfen müssen, nachdem die Truppen die Brücken überrannt haben.

      3. 1240, als die erbaut wurden, gehörte Strasbourg noch zu Deutschland, was sich auch 440 Jahre lang später erst änderte. :tlol: Da können die Franzosen nichts dafür, wobei mir persönlich die Türme gefallen. :)

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Danke Muse Meow für diese tolle Bildershow und dass du die so aufgeteilt hast. Alles auf einmal wäre wohl zu viel :)


      Mit meinem Lieblingsbild zuerst :w:
      Generell mag ich Fachwerkhäuser richtig gern. Und diese hier sind ja mal richtig schön, zwar nicht so schön wie meine Lieblinge, aber immer noch toll :bg:
      Dieses beiden hier mit Marco Polo finde ich chic. Das eine mit seinem tollen Rotton und das andere mit seiner tollen Verzierung.


      Die Eroberung der Brücke muss höllisch gewesen sein :eek: :ws:
      Die kleinen Schießschwarte, die schmale Brücke (Wahrscheinlich passt gerade mal ein Wagen drauf?) und dann noch der lange Weg.
      Solche strategischen Bauwerke gehören noch mit zu meinen liebsten.
      So, weg von meiner vermuteten Geschichte, hin zu deinem Bild :bg:

      Frankreichs verschneite Dächer vor einem grauen Hintergrund und einem grauen Fluss. Man könnte fast meinen, man wäre in Deutschland, so wie die Farben alle von dem Wetter verschluckt wurden :tlol:
      Mir gefällt einfach das Bild, kann nicht sagen, warum genau. Diese kurzweilige Tristesse ist einfach charmant :)
    • Ich muss mal schauen, wie ich das mit den Tag-Fotos machen werde, denn momentan sind das über 40. Ich weiß nicht, ob ich die alle gleichzeitig hochladen will. xD

      Jetzt jedenfalls sind erst einmal 22 Nachtbilder oben, mit sehr, sehr vielen Lichtern. :D


      @Dargos: Danke Dargos! :w: Die Brücke ist durch Sperren blockiert, sodass Autos nicht rüberkommen, aber selbst zwei Wagen nebeneinander hätten es dort richtig schwer! Die meisten Eroberer haben sich wahrscheinlich andere Zugänge gesucht. Das Elsäßer Becken war immer relativ schnell eingenommen, weil es im Flachland keine Megafestungen gab. :(

      Wenn es in Frankreich Schnee gibt, dann vor allem im Nordosten oder in den an die Alpen angrenzenden Regionen. Die Vosges, westlich davon, sind nicht umsonst ein gutes Skigebiet, das vom Massentourismus (im Gegensatz zu Strasbourg :tlol:) bislang verschont blieb.

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Jaa, Junge, was rennst du denn mitten in der Nacht durch Strasbourg? :tlol:

      Aber gut, dass du deine Kamera mitgenommen hast!
      Wie bei solchen großen Städten üblich, ist Strasbourg ja sehr fotogen bei Nacht. Dein Glück, dass auch etwas reflektierender Schnee lag. ;)

      Gerade der Bahnhof ist bei Nacht ja mal viel eindrucksvoller. Da wird einem erst klar, was das für ein Unterfangen war, da eine Kuppel drum zu machen! :eek:
      Okay, wenn man technische Mechanik und da Fachwerksberechnungen hatte jetzt kein allzu schweres Unterfangen, aber trotzdem, Geld und Zeit hat das bestimmt gekostet. :hihi:



      Ay, Chinese! Szweimal Bami, Junge!
      Ich hab gerade kein Geld dabei, Junge!

      Dieser Weihnachtsbaum ist ja niedlich, fast so groß wie der in FG. :tlol:
      Nur dass wir hier keine Neon-Tomatenscheiben ranhängen, unserer strahlt bei Weitem nie so sehr. :hihi:

      Nostalgische und gar Fachwerkhäuser mit Weihnachtsbeleuchtung, wow! Okay, mir würde das tierisch auf die Nerven gehen, wenn das so hell von der Straße in mein Zimmer reinleuchet und ich schlafen will, aber als Touri ist das natürlich spitze! :tlol:
      Die armen Plüschbären, welcher Sadist hängt denn Plüschtiere an seine Hausfassade? :(

      In der Win- und Bierstub bist du bestimmt erstmal eingekehrt, deswegen sind einige der Bilder also so verwaschen und unscharf! :tlmao:

      Wird die Kathedrale eigentlich des Nachts von Bodenstrahlern speziell angeleuchtet oder ist das die reine Straßenbeleuchtung, die die Fassade in dieses warme Licht taucht?

      Diese Weihnachtsdekoration in Hülle und Fülle...bunt, aufdringlich grell und so kitschig. :lol:

      Uuuh, ein Eisenmann! Ein Registeel also! Der war bestimmt sehr kalt. :was:

      Wie ich dich kenne, hast du doch noch bestimmt 5 Milliarden Bilder mehr, oder? :tlol: Nur zu, zeig sie uns, Junge! :)
    • Mittlerweile ist ja noch einiges mehr dazu gekommen. Ich kommentier dann mal wieder ein wenig vor mich hin... :ups: Du zwingst mich doch dazu. Immer diese blöden Mods mit diesem "Mach das sonst Sperre"... Immer das gleiche mit euch :oldno:



      Wow, so viel Reisig :bg: Das würde echt wunderschön aussehen, wenn da nicht dieser Schirm verhüllt davor wäre :( Der stört so das Bild, hätten die den nicht wegräumen können? :oldno:



      Da gefällt mir das schon viel besser, auch wenn hier nicht so viel Reisig an den Fenstern hängt. Aber dieses tolle Fachwerkhaus mit diesem kleinen Laden (oder was auch immer das ist) unten drin. Und kein störender verhüllter Schirm... (._.



      Schnee und Fachwerkhaus ist irgendwie eine schöne Kombination. Allerdings wieder ohne Reisig :sorry: Dieser verfluchte Schirm. Hättest du den nicht einfach kaputt machen können? (._.



      Das finde ich auch echt hübsch. Weißt du zufällig ob oder wann das mal saniert wurde?



      So viel schöner Schnee :w: Warum gibts den nicht hier? :(



      Schade, dass das Bild so unscharf ist. Macht alles nur noch Novembergrauer... :(



      Bisher mein Lieblingsbild (dank des Schirms), so eine schöne enge Gasse :) Wundervoll. Mehr davon!



      Das bist doch bestimmt du auf dem Bild? Das kannst nur du sein!
      Wie auch immer, das Bild hab ich aus einem anderen Grund ausgewählt: Der Baum das sieht echt schick aus, genauso das Haus mit den blauen Fensterläden



      Ich finde Ecktürme aus Stein ja irgendwie... langweilig. Und kalt. Und hab ich Langweilig schon erwähnt? Aber naja, so aus gewisser Entfernung und mit dem Fluss ergibt es dann doch ein ganz nettes Bild. Aber das liegt eher an Brücke und Fluss. Die Türme sind so kalt :(



      Ich mag Bilder von gelb beleuchteten Dingen bei Nacht ja, aber die vorherigen Bilder waren mir alle zu bunt und zu grell. Das hier ist aber schön ruhig, wunderbar :)



      Ein schöner Ausblick, aber leider so grauer Himmel, passt nicht so ganz :(



      Hm das ist aber ein schöner Kirchturm :) Wer ist denn die/der Typ da vorn? :achja:

      Ein paar wirklich sehr schöne Bilder hast du ja mitgebracht, sage ich dir ja auch nicht zum ersten mal. Ein paar einzelne hab ich mir jetzt mal herausgegriffen (ich hoffe ich hab die ganzen "Neuen" jetzt auch gesehen) und noch etwas dazu geschrieben. Und damit du ein klein wenig mehr abhebst widme ich dir auch noch meinen 1.700sten Post :hi:
      Storm clouds, fire and steel! Death from above, made the enemy kneel! Fighting, power and grace! Death from above, it's an army of wings!

      Furthermore I believe Victoria 3 must be made! | made by ItsQbiKS
    • Hab voll vergessen, dass du wieder was neues gepostet hast. :xheul:
      Bitte verzeih mir!


      Omg, das sind ja Schweine! :bg:
      Die haben ja Schweine auf der Fassade. Wem auch immer das gehört, sprich ihm auf französisch bitte meinen Dank aus. Auch wenn er es nie erhalten wird. Dieser Schmuck ist echt außergewöhnlich und hat einfach Humor! Sieht man bei Weihnachtsschmuck viel zu selten.

      Oh, Tannenbäume! Hätte nicht gedacht, dass die so viele auf einen Fleck aufstellen und mit Lichterkerzen versehen. Und mit dem Schnee sieht dass dort sogar richtig Weihnachtlich aus. :)


      Da stimme ich dem Pinturicchio zu.

      Kaltherz wrote:

      Ich mag Bilder von gelb beleuchteten Dingen bei Nacht ja, aber die vorherigen Bilder waren mir alle zu bunt und zu grell. Das hier ist aber schön ruhig, wunderbar :)

      Bloß, dass mir die anderen Bilder nicht zu grell sind. Dieses hier ist einfach harmonischer. ^^

      Was für ein wunderhübscher Baum voller leuchtender Tomatenscheiben! :w:
      Da kann sich Berlin mal eine Scheibe von abschneiden!
      carsten-spallek.de/image/news/56.jpg
      Da wirkt der alte Baum so, als hätte ihn Pinturicchio persönlich geschmückt :(

      Bierstub und Weinstub! :lol:
      Dieses Haus sieht übrigens so aus, als könnte es aus der Winkelgasse von Harry Potter sein. Da kommen Kindheitserinnerungen wieder hoch. :ws:
      Und mit der Weihnachtsdeko hat sich der Besitzer auch richtig viel Mühe gegeben! Da werde ich ja richtig neidisch so toll sieht das Haus aus.^^
    • Hallo ihr

      [IMG:http://autoimg.kochbar.de/kbrezept/291101_214621/400x266/kalter-hund-so-muss-dat-rezept.jpg]

      kalten Hunde #i-fukano#, vielen Dank, dass ihr so fleißig kommentiert habt. Dann werde ich auf die wichtigsten Sachen nochmal kurz eingehen. ^^


      @Curiosity:

      Der Schneematsch war weniger schön, aufgetreten von tausenden Leuten. xD

      Ja, gell, den Bären wirds doch kalt! Dabei wohnen die nicht mal in Sh. in Sachsen! :( Aber hübsch ist die Deko!

      Nee, ich war in einem normalen Restaurant, die bieten aber auch beides an. :P

      Registeel. :tlol: ca. 40-45, mal sehen, wann die kommen, auf jeden Fall gesplittet.


      @Turm von Ba Yi

      Wenigstens ist der Schirm nicht bunt, mir fiel der gar nicht so auf!

      Der Schnee hat unterwegs teilweise richtig gestört, weil man teilweise kaum etwas gesehen hatte. Die Züge hatten teils über eine Stunde Verspätung!

      Nein, ich bin das nicht auf dem Bild. :lol:

      Zu bunt und zu grell? Du stehst wohl auf ... kalte Farben! :sebi:


      @Dargos:

      Kreative Weihnachtsdeko, wenn sie hübsch ist, ist richtig erfrischend zu sehen, ja! :D

      Die Tannenbäume sahen echt zauberhaft aus. Das war richtig grellweißes Licht!

      Der in Berlin ist ... nicht schlecht, aber für eine Hauptstadt dann doch zu monoton und einfarbig. Außerdem sieht er nicht so hell aus wie der hier. Rot, Blau, Gelb und Grün, mehr Farbe geht kaum, ohne es kitschig wirken zu lassen. ^^

      Ja, stimmt, hat was von Harry Potter, auch wenn da bis auf ein paar Ausnahmen sehr viele englische Backsteingebäude dominieren. xD Ich freue mich immer, wenn Leute schön dekorieren. Das macht Weihnachten einfach aus, das Fest der Lichter. Ich sehe immer so viele, die gar nicht dekorieren. So etwas ist schlimm. :(


      VG Captain Fu*kano #i-fukano#

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Dargos wrote:



      Omg, das sind ja Schweine! :bg:
      Die haben ja Schweine auf der Fassade. Wem auch immer das gehört, sprich ihm auf französisch bitte meinen Dank aus. Auch wenn er es nie erhalten wird. Dieser Schmuck ist echt außergewöhnlich und hat einfach Humor! Sieht man bei Weihnachtsschmuck viel zu selten.



      Dargos fand es wirklich so toll, dass sie mir das Bild auch zugehypt hat und ich muss sagen - völlig zurecht. :hihi:

      Diese Schweine sind einfach genial. :w: Supersüß. :w: Und gut umgesetzt! :w: *explodiert*

      Freut mich wirklich, vielen Dank. :)
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