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Der Lauf der Geschichte

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    • Der Lauf der Geschichte

      Hallo! :wink:
      Habe lange an einer Geschichte überlegt und möchte euch diese nun vorstellen. Inspiriert wurde ich dabei von GoT und der tatsächlichen Menschheitsgeschichte. Eine Karte sowie eine Art Überblick an Charakteren folgt noch.
      Diese Geschichte wird vermutlich FSK 16, Änderungen vorbehalten. Der Prolog ist davon aber noch nicht betroffen. Alle Rechte an der Geschichte liegen bei mir. Ebenfalls möchte ich noch Curiosity danken, der betagelesen hat und mir mit zahlreichen Tipps geholfen hat :bg: Ich werde unregelmäßig schreiben, also erwartet keine wöchentlichen Kapitel, da ich ein Perfektionist bin und gerne alles in guter Verfassung habe :hihi: Das ist Teil eins der Reihe "Der Lauf der Geschichte" mit dem Namen "01 Der Östling"

      Prolog



      Ein kurzes aber siegesgewisses Lächeln huschte über den Mund des Troubadours. Das Lied, das er anstimmen wollte, brachte ihm nämlich stets am meisten ein. Er blickte sich um. Das schummrig beleuchtete Wirtshaus war voller Gäste. Söldner, Händler, Reisende, freie Ritter und vereinzelte Edelsmänner saßen an langen Tischen, tranken Bier und brachen Brot. Der Raum war erfüllt von vielerlei Geräuschen: dem Klappern des Bestecks, den Gesprächen in vielerlei Akzenten und Dialekten, dem lauten Lachen einzelner Gäste und dem Geschrei der Wirtin, die einem Knaben befahl schneller einzuschenken.
      Der Barde wischte sich eine blonde Locke von seiner Stirn und zupfte ein paar Töne auf seiner Laute. Sein so bunt gemischtes Publikum wurde ruhig, um seiner zärtlichen Stimme gespannt zuzuhören.
      „In schwarz ganz und gar gekleidet/
      Den Tod er niemals erleidet/
      Er kam aus fremden Landen/
      An der Erden Randen/
      Begleiterlos reist er umher/
      Denn das Kämpfen fällt ihm nicht schwer/
      Obgleich er in einer Schar von Helden wär/
      Er ehelichte nie eine Dame…“
      Ein zerzauster Gast lief zwischen dem Sänger und seinem Publikum entlang, ging zur Wirtin und verlangte nach einer Dirne. Leicht verwirrt blickte der Troubadour ihm hinterher, doch ließ er sich nicht aus der Fassung bringen. Kurz und bündig ergänzte der junge Barde: „Meine Freunde, Improbus war sein Name!“
      Die Menge grölte und lachte ob dieser Improvisation. Die Reichen warfen dem Sänger ein paar Münzen zu und die Damenwelt blickte ihn träumerisch an. Allen voran die dicke pferdegesichtige Wirtin. Sie brachte dem hübschen Troubadour einen Kelch voll Bier und flüsterte ihm zu: „Frei Haus, Kleiner.“ Die Schankwirtin gab ihm daraufhin einen Schmatzer, dass der Sänger fast samt Instrument vom Stuhle gefallen wäre. Er wirkte leicht verstört…
      Der Jüngling zupfte gedankenverloren an seiner aus hellem Holz gefertigten Laute und stimmte sie. Den restlichen Abend sang er von den Abenteuern dieses Improbus, seiner ebenfalls schwarz gekleideten Bruderschaft und seinen weiß gekleideten Widersachern. Der Troubadour brachte die Frauen zur Verzückung und sowohl die edlen Herren als auch den Pöbel zum Staunen. Als der morgen langsam aber sicher über der taubefleckten Erde graute, stand ein Mann in dunkler Rüstung und schwarzem Hut von seinem Tisch in der hintersten Ecke der Schankstube auf und ging leisen Schrittes vor. Beim Anblick dieses Reckens dachte der blonde Sänger, er hätte zu viel getrunken und würde nun den Helden seiner Lieder sehen. Als dieser Herr vor dem erstaunten Lautenspieler stehen blieb, drückte er ihm mehr Geld in die Hand, als er am ganzen Tag verdient hatte.
      Er rückte seinen schwarzen Hut mit einer dunklen Feder darauf zurecht. Der Mann sprach mit tiefer Stimme: „So herrlich ist mein Leben nun auch nicht.“, und verließ leisen Schrittes das Wirtshaus.
      Die plötzliche Helligkeit draußen versetzte ihm einen schmerzhaften Stich im Kopf, gegen den auch sein Hut ihn nicht zu schützen vermochte. Die Luft war frisch und rein. Der Sommer neigte sich seinem Ende, insofern man ihn am östlichen Rand der Mittellande so nennen konnte.
      „Ich war zu lange im Süden“, brummte Improbus. Das waren lange aber auch glückliche zwölf Jahre, in denen er dem Lord des Südens beibrachte, was Weisheit ist, oder es zumindest versuchte. Er sollte ihn zu einem würdigen Nachfolger des Throns des Südkontinents machen. „Es gibt eben keinen besseren Lehrmeister als mich“, sprach der schwarz gekleidete Recke. So viel und doch so wenig hatte sich verändert. „Was sind schon ein Dutzend Jahre, wenn das eigene Leben ewig währt?“, schoss es ihm durch den Kopf.
      Sein Rappe stand im Stall, gestriegelt und getränkt, bereit für alles, was da kommen möge. Schnell war er gesattelt und der Reiter unterwegs. Das schaukeln im Sattel gab ihm eine gewisse Geborgenheit. Improbus wusste nicht wohin, dabei gab es für ihn so viel zu erledigen. Er war ganze zwölf Jahre fort, eine Zeit, die seine Widersacher vermutlich gut genutzt haben. Was ist wohl alles passiert? „Ich sollte nach Osten, dort waren meine Feinde schon immer aktiv. Das könnte heiter werden!“ Der Osten war das Ziel, jene Provinzen, die sich als erstes beim Untergang des Reiches abgespalten haben. Die Kaiser waren schwach oder verrückt, der Senat konnte sich in keinerlei Angelegenheiten entscheiden und Revolten aufmüpfiger Vasallen brachten es auf die Spitze. Als dann noch die Reiternomaden aus dem fernen Nordosten einfielen und nur Tod und Verwüstung hinterließen, war es endgültig um die Ordnung geschehen. Das einstige Reich, das zwei Kontinente umfasste, zersplitterte wie eine Amphore, die zu Boden fiel. Doch das war vor langer Zeit. War es nun schon dreihundert oder noch mehr Jahre her? Er war sich nicht sicher, zu viel hat er seitdem erlebt. Das Pferd trottete vor sich hin, während Improbus den Toten gedachte. Egal ob Freund oder Feind, sie hatten alle Geschichte geschrieben; ein Ziel, das er seit Jahren erfolgreich verfolgte, doch blieb er meist der Drahtzieher im Hintergrund, der Herrscher aufsteigen und fallen ließ.
      Er ritt einen Waldweg entlang. Ein leichter Wind blies ihm entgegen, die Bäume bogen sich mit ihm und verloren raschelnd ein paar wenige Blätter. Jäh wurde er aus seinen Gedanken gerissen, als er etwas hörte, das nicht in dieses Bild passte. Hinter einem Busch hatte sich jemand Dilettantisches versteckt. „…wir müssen ihn ausrauben, du weißt ja warum.“. „Aber wir sind Adlige…“, antwortete eine zweite Stimme. Improbus musste grinsen: „ Soll ich euch einen Rat in Sachen Überfallen geben? Das Opfer darf euch nicht bemerken!“ Dieser Tag war so eben interessant geworden… „Kommt raus und ich lasse euch am Leben. Ansonsten muss ich wieder meine Klingen säubern. Das ist immer so eintönig.“, forderte Improbus sie auf.
      Zaghaft und um seine Niederlage wissend kam ein sechseinhalb Fuß großer Kerl mit braunem Haar aus dem Gebüsch hervor. Ein Wunder wie er sich da verstecken konnte. „Komm schon! Du wusstest doch von Anfang an, dass das kein guter Plan war, nicht wahr, Throminus?“, sprach der Mann in Richtung Gebüsch. Throminus war kein gewöhnlicher Name. Nur eine edle Familie hatte je diesen Namen im Stammbaum. Improbus grinste schelmisch. Nun kam auch der andere aus seinem Versteck, widerwillig, verärgert. Er hatte genau wie der andere braune Haare und grüne Augen und beide trugen zu feine Mäntel für einfache Wegelagerer. Throminus war vielleicht neunzehn Jahre alt, schätzte Improbus und der andere ein paar älter und gute eineinhalb Köpfe größer.
      „Nun“, fragte Improbus die beiden, die demütig zu Boden blickten, „Weshalb wolltet ihr mich überfallen? Was fehlt euch Cranns von Waldflucht, was ihr euch von mir erhofft?“ Die zwei sahen einander erstaunt an, dann den Reiter und wieder den Boden. „Sagt schon! Oder ist der Erdboden so schön?“
      Der Große seufzte: „Ich, Magnus Crann, bin gestern mit meinem Bruder Throminus jagen gegangen. Wir hatten einen Hirsch erlegt. Doch als wir zurückkehrten…“, er stockte. Improbus sah, wie ein paar Tränen dieses Kerls den Boden tränkten. Es schien als wäre die Welt für einen Moment stumm gewesen; nur ein Schluchzen war zu hören. Improbus sah den jüngeren Bruder fragend an. „Nomaden aus dem Nordosten. Sie kamen scheinbar aus dem Nichts. Wir sahen sie durch das brennende Burgdörflein reiten und auch von der Feste stieg eine Rauchfahne auf. Einer dieser Bastarde hatte unseren Vater gefangen. Ich hoffe sie fügen ihm kein Leid zu.“ Magnus schien sich wieder gefangen zu haben, sein Schluchzen verklang und er wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. „Sie wollen sicherlich nur ein Lösegeld“, versuchte Improbus sie zu beruhigen. „Pah, was sollen wir diesen Barbaren geben? Die haben sich doch schon alles genommen, was nicht niet- und nagelfest war und den Rest haben sie verbrannt. Sogar unsere Pferde und mit ihnen unsere Jagdausrüstung sind weg. Sie sind einfach durchgedreht, als wir dem Feuer zu nahe kamen. Ein Glück, dass unsere hohe Mutter das nicht miterleben musste.“, jammerte Throminus. „Rothain, ist unser Ziel, Mylord, denn dort herrscht unser Vetter Ileas.“, ergänzte sein Bruder. Bis Rothain war es ein langer Weg gen Osten, doch eine Idee war es wert und endlich hatte Improbus ein Ziel.
      Dieser Tag war wirklich interessant geworden…

      Vielen Dank für's Durchlesen und natürlich freue ich mich auf konstruktive Kritik bzw. Vorschläge.
      Bis Dann,
      Zebra #a-zebritz#

      Erschienene Kapitel:
      Kapitel 1 [post=697728]Themis[/post]
      Kapitel 2.1 [post=707980]Themis[/post]

      In Planung:

      Kapitel 2.x Themis
      Kapitel 3 Neuer Charakter



      Glossar

      Der Lord der Ehrenfeste und seine Untergebenen

      Charakter|Ort|Beschreibung| Status

      Lord Daniel Hyppias|Ehrenfeste|Lord der Ehrenfeste|*
      Hyppias Frau| Ehrenfeste| Hyppias Frau, obviously|†
      Petros Hyppias| Ehrenfeste| ältester Sohn des Lords|†
      Ioannis Hyppias| Ehrenfeste| zweitältester Sohn des Lords|†
      Xania Hyppias| Ehrenfeste| Tochter Lord Daniels|*
      Hektor Achlasios| Ehrenfeste| Protostrator|*
      Nestor Polydamasion|Ehrenfeste| Sakellarion|*
      Sinon Phocas| Ehrenfeste| Asekretor|*
      Kermit| Ehrenfeste| nordischer Sklave in Diensten Hektor Achlasios|*
      Themis Aten| Ehrenfeste| bürgerlich, Admiral und Navarch|*
      Memnon| Ehrenfeste| treuer Krieger unter Themis|*



      The post was edited 13 times, last by Zebra ().

    • Ein neues Gesicht im FF-Bereich, oha! *:O Mal sehen, was du uns mitgebracht hast!

      Das schummrig beleuchtete Wirtshaus war voller Gäste. Söldner, Händler, Reisende, freie Ritter und vereinzelte Edelsmänner saßen an langen Tischen, tranken Bier und brachen Brot.

      Wow, erinnert mich sofort an Pirates oder Fable. xD

      Der Barde wischte sich eine blonde Locke von seiner Stirn und zupfte ein paar Töne auf seiner Laute.

      Trubadix! :mwah2: Obwohl, der hatte keine zarte Stimme. :lol: Die Beschreibungen sind wirklich sehr atmosphärisch. :D

      Pferdegesichtige Wirtin. :tlol: So kann man den Ausdruck "Pferdefresse" natürlich auch galant umschreiben. xD

      Den restlichen Abend sang er von den Abenteuern dieses Improbus, seiner ebenfalls schwarz gekleideten Bruderschaft und seinen weiß gekleideten Widersachern.

      Assassinen und Templer? Böse und gute? xD

      Der Mann sprach mit tiefer Stimme: „So herrlich ist mein Leben nun auch nicht.“, und verließ leisen Schrittes das Wirtshaus.

      Schwarzer Hut ... Zorro! Aber das ist ja echt mal ein Zufall. xD

      „Ich war zu lange im Süden“, brummte Improbus.

      Ach den gibts echt? ich hätte ihn für eine Legendengestalt gehalten. :D

      Als dann noch die Reiternomaden aus dem fernen Nordosten einfielen und nur Tod und Verwüstung hinterließen,

      Verrekte Mongolz :was:

      Improbus musste grinsen: „ Soll ich euch einen Rat in Sachen Überfallen geben? Das Opfer darf euch nicht bemerken!“

      Wundervoll. :tlol: Diese Mäusehirne. :lol:

      Interessant, gespannt, was Improbus und die zwei unsicheren Kantonisten im Rothain erleben werden. Rot ... hat das zufällig mit Blut zu tun? :szwink: Sehr atmosphärisch geschrieben, man kann gut in die Ära eintauchen, das kann ich einfach nur nochmal wiederholen. :D

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Hallo Zebra! :wink:
      Da hast du ja deine kleine Geschichte gestartet! :hüpf:

      Fängt ja schon Mal gut an, dass du in einer Kneipe startest, wo der dunkle Improbus eine Rast macht und vom Sänger zufällig über ihn singt. Muss ja ein ziemlich großer Held sein.
      Hoffentlich hat er seine Tarnung nicht aufgegeben, indem er den Sänger so groß entlohnt hat. Obwohl, so ein bisschen nächtlicher Besuch ist sicher ganz unterhaltsam. :fies:
      Mal sehen ob Rothain seinen Namen alle Ehre macht. Entweder durch die die Barbaren, Intrigen oder anderen Todesengel. :xlol:

      Valar morghulis!
    • Hallöchen :wink:
      Vielen Dank für eure Kommentare :bg:

      Wow, erinnert mich sofort an Pirates oder Fable. xD
      Hab ich beides nicht gespielt :sorry:

      Trubadix! :mwah2: Obwohl, der hatte keine zarte Stimme. :lol: Die Beschreibungen sind wirklich sehr atmosphärisch. :D

      Pferdegesichtige Wirtin. :tlol: So kann man den Ausdruck "Pferdefresse" natürlich auch galant umschreiben. xD
      Funfact am Rande: Die Motivation den Prolog mit einem Barden zu beginnen, kam daher, dass ich im Fernsehen das Wort "Troubadour" gehört habe. :hihi:

      Assassinen und Templer? Böse und gute? xD
      War ursprünglich sogar so gedacht, aber ich hab einiges überdacht. Also bleib gespannt :freu:

      Schwarzer Hut ... Zorro! Aber das ist ja echt mal ein Zufall. xD
      An Zorro hab ich da persönlich nicht gedacht :hihi:

      Ach den gibts echt? ich hätte ihn für eine Legendengestalt gehalten. :D
      Eine lebende Legende *:O

      Verrekte Mongolz :was:
      Diese verdammten Mongo...len :hihi:

      Sehr atmosphärisch geschrieben, man kann gut in die Ära eintauchen, das kann ich einfach nur nochmal wiederholen. :D
      Vielen Dank, Meow :bg: Habe den Prolog benutzt, um Beschreibungen zu üben ;)

      Fängt ja schon Mal gut an, dass du in einer Kneipe startest
      Zu jeder guten Geschichte gehört auch ein bisschen Alkohol :hihi:

      Obwohl, so ein bisschen nächtlicher Besuch ist sicher ganz unterhaltsam. :fies:
      :hehe:

      Mal sehen ob Rothain seinen Namen alle Ehre macht. Entweder durch die die Barbaren, Intrigen oder anderen Todesengel. :xlol:
      Bleib gespannt :freu:

      Valar morghulis!
      Alle Menschen müssen sterben.
      Valar dohaeris!

    • Oha, noch eine neue Geschichte. Geht ja total ab wieder. :mwah: Aber gut, Game of Thrones ist natürlich was sehr Schönes. Ich bin mal gespannt!

      Er blickte sich um. Das schummrig beleuchtete Wirtshaus war voller Gäste. Söldner, Händler, Reisende, freie Ritter und vereinzelte Edelsmänner saßen an langen Tischen, tranken Bier und brachen Brot.

      So stellt sich mittlerweile jeder eine Kneipe vor, oder? :tlol: Nun gut, auf jedenfalls ist diese Beschreibung sehr sehr sehr seeeeehr geläufig.

      Er blickte sich um. Das schummrig beleuchtete Wirtshaus war voller Gäste. Söldner, Händler, Reisende, freie Ritter und vereinzelte Edelsmänner saßen an langen Tischen, tranken Bier und brachen Brot.

      Ich kann es kaum noch erwarten, genaueres über Nationen beziehungsweise die Geographie der Geschichte zu erfahren. Das ist immer sehr wichtig. Hast du schon eine Karte entwickelt oder zumindest Ideen? :)

      Der Barde wischte sich eine blonde Locke von seiner Stirn und zupfte ein paar Töne auf seiner Laute.

      Hoffentlich heißt er nicht Silmarillion! :lol: Na ja, Namen sind immer eine sehr schwierige Sache in Fantasy-Literatur, zumindest wenn man sich selbst welche ausdenkt. Tolkien hat da auf jeden Fall ordentlich vorgelegt.

      Das waren lange aber auch glückliche 12 Jahre, in denen er dem Lord des Südens beibrachte, was Weisheit ist, oder es zumindest versuchte.

      Kleiner Tipp für die Zukunft: Zahlen werden in der Literatur eigentlich immer ausgeschrieben, hängt mit der Flüssigkeit des Lesens und so weiter zusammen. :)

      Der Osten war das Ziel, jene Provinzen, die sich als erstes beim Untergang des Reiches abgespalten haben.

      Komischerweise kommt das Böse immer vom Osten her! :tlol: Aber klingt schon mal sehr nach Game of Thrones. Haus Stark 2.0? *:O

      Die Kaiser waren schwach oder verrückt, der Senat konnte sich in keinerlei Angelegenheiten entscheiden und Revolten aufmüpfiger Vasallen brachten es auf die Spitze.

      Oha, der Kaiser und der Senat. Ich erkenne antike Einflüsse. Fällt mir deshalb auf, weil das Mittelalter unumstritten die Zeit ist, in der die meisten Fantasy-Romane etc. stattfinden. Da ist mal schön, etwas von der hygienischeren und begrenzt demokratischen Antike zu haben. :hihi:

      Das einstige Reich, das zwei Kontinente umfasste, zersplitterte wie eine Amphore, die zu Boden fiel.

      Westeros und Essos? ;)

      Aber schön, damit wäre der Prolog beendet. Und natürlich endet er mit einem Cliffhanger, was erwartet man? Bin mal gespannt, wie es weitergeht. Der Schreibstil passt und die Geschichte ist schön flüssig zu lesen. Stellenweise. Du solltest unbedingt mehr Absätze machen, zumindest immer dann, wenn eine neue Person redet. Ansonsten passt alles, weiter so! :bew1:


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Fwuuu, direkt vom Tschernobyler Reaktorsee her komme ich angeschwebt! :run2:

      Nun, zuersteinmal freut es mich, dass du deine Geschichte hier mit uns teilst, beweist es doch, dass es die ganze Mühe wert war! :bg:

      Dann mal auf zur Geschichte selber!

      Er wirkte leicht verstört…


      Ja, gegen so eine abtörnende Dampfwalze von Frau hilft noch nichteinmal der Gedanke an Freibier. :tlol:

      er hätte zu viel getrunken und würde nun den Helden seiner Lieder sehen.


      Ohhh, das letzte Bier war wohl schlecht gewesen? :hihi:

      „Was sind schon ein Dutzend Jahre, wenn das eigene Leben ewig währt?“


      Oh, ist er etwa eine bada$$-Version des Doktor Faustus? *:O

      die sich als erstes beim Untergang des Reiches abgespalten haben


      Beim Untergang des Reiches? Oh nein, was ist denn da passiert? :(

      Das einstige Reich, das zwei Kontinente umfasste, zersplitterte wie eine Amphore, die zu Boden fiel.


      Das erinnert an das Schicksal des römischen Reiches in der spätrömischen Dekadenz. *:O

      War es nun schon 300 oder noch mehr Jahre her?


      Boah, in solchen Dimensionen möchte ich auch denken können. Ich bin wie so ein bisschen neidisch. :ups:

      „ Soll ich euch einen Rat in Sachen Überfallen geben? Das Opfer darf euch nicht bemerken!“


      In US-amerikanischen Großstädten wie Detroit gehört sowas doch zur Grundschulbildung, wieder ein Beweis, wie viel fortgeschrittener die doch sind! :tlmao:

      Was fehlt euch Cranns von Waldflucht


      Wow, was der alles weiß! Ich würde von 300 Jahren Lebenszeit ja schon 280 vergessen haben. :tlol:

      „Nomaden aus dem Nordosten.


      Sind das so eine Art Mongolen oder eher Wikinger?

      Bis Rothain war es ein langer Weg gen Osten, doch eine Idee war es wert und endlich hatte Improbus ein Ziel.


      Die er mit zwei verzogenen Trotteln absolvieren darf. Wie schön. :hihi:

      Ja, also ich hatte dir ja schon vorher gesagt, dass mich dieses Reichsuntergangsszenario irgendwie total an Skyrim erinnert. Und das finde ich gut!
      Fantasy ist sonst eher nicht so meins, aber wenn es um zerfallende Reiche geht, bin ich dabei. ;)

      Das Zentralkomitee ordnet an: Weitermachen! :)
    • Hallöchen! :wink:
      Vielen Dank für eure Kommentare :bg:

      Ich kann es kaum noch erwarten, genaueres über Nationen beziehungsweise die Geographie der Geschichte zu erfahren. Das ist immer sehr wichtig. Hast du schon eine Karte entwickelt oder zumindest Ideen? :)

      Ich habe schon eine Karte im Kopf, sowie die geographischen und kulturellen Begebenheiten vor Ort. Habe sogar mal ne Karte gezeichnet, die aber schon nicht mehr aktuell ist... Außerdem fehlen mir noch einige Städtenamen :ups:

      Kleiner Tipp für die Zukunft: Zahlen werden in der Literatur eigentlich immer ausgeschrieben, hängt mit der Flüssigkeit des Lesens und so weiter zusammen. :)

      Vielen Dank :) Werd's gleich verädern ;)

      Komischerweise kommt das Böse immer vom Osten her! :tlol: Aber klingt schon mal sehr nach Game of Thrones. Haus Stark 2.0? *:O

      Das BÖSE :run2: Wenn ich's schaff Sympathien beim Leser für bestimmte Häuser/Personen aufzubauen, werd ich's machen :hihi:

      Ich erkenne antike Einflüsse

      Abwechslung muss sein :hihi:

      Aber schön, damit wäre der Prolog beendet. Und natürlich endet er mit einem Cliffhanger, was erwartet man? Bin mal gespannt, wie es weitergeht. Der Schreibstil passt und die Geschichte ist schön flüssig zu lesen. Stellenweise. Du solltest unbedingt mehr Absätze machen, zumindest immer dann, wenn eine neue Person redet. Ansonsten passt alles, weiter so! :bew1:

      Vielen Dank. Ich kann immer Tipps gebrauchen :)

      Ohhh, das letzte Bier war wohl schlecht gewesen? :hihi:

      Was will man schon von Freibier erwarten :hihi:

      Oh, ist er etwa eine bada$$-Version des Doktor Faustus? *:O

      Die Tragödie des Doktor Faustus *:O

      Beim Untergang des Reiches? Oh nein, was ist denn da passiert? :(

      Kommt schon noch :hihi:

      Das erinnert an das Schicksal des römischen Reiches in der spätrömischen Dekadenz. *:O

      Soll es ja auch ;)

      In US-amerikanischen Großstädten wie Detroit gehört sowas doch zur Grundschulbildung, wieder ein Beweis, wie viel fortgeschrittener die doch sind! :tlmao:

      :tlmao:

      Sind das so eine Art Mongolen oder eher Wikinger?

      Unter Nomaden denk ich eher an Reiternomaden :0

      Vielen Dank für eure Meinungen und Tipps. Ich werde versuchen mir diese zu Herzen zu nehmen :)
      Das Zentralkomitee ordnet an: Weitermachen! :)

      Wenn's schon das Zentralkomitee befiehlt, dann muss ich ja jetzt weiterschreiben ;)

    • So, nun, genügend Wackelpudding intus um das Ganze wirken zu lassen. :hehe:

      Wirklich sehr gewitzt und atmosphärisch geschrieben. Bin gespannt was auf die 3 zukommen wird. :hihi:

      Vor allem aber interessiert es mich auch ob der Troubadour ein eigenes Abenteuer entwickeln wird. (Keine Ahnung ob das schon in Planung ist. Aber mich würde es brennend interessieren wie es um die Ladys steht, ob die Pferdegesichtige durchdreht, ob in dem Dorf/der Stadt(?) etwas passiert, dass die Gemüter spalten oder anderswie das Leben auf den Kopf gestellt wird und er sich darunter wiederfindet und schauen muss wie er überlebt. Oder so in der Art.:lol:)

      Mir fällt es ein wenig schwer den schwarzen Ritter einzuschätzen. Als er sich zum Troubadour wandte, schien er mir sehr ernst und rau (selbst wenn ich das nun im Nachhinein doch als einen "Scherz" betrachten kann), bei den Adeligen wirkte er dagegen sehr munter, was ich dann einfach nicht erwartet hatte.:ka: Ob er sich als Guter oder Böser entpuppt, steht für mich insofern noch offen. Aber ich erwarte doch, dass er ein Guter ist, auch wenn ich mir insgeheim einen Antagonisten wünsche. =)

      Was mir aber aufgefallen ist bzw. was mich nun verwundert. Wie vergehen dort Jahre bzw. was für Rassen/Wesen sind die Personen die dort leben?

      Zebra wrote:

      „Was sind schon ein Dutzend Jahre, wenn das eigene Leben ewig währt?“ (...) Doch das war vor langer Zeit. War es nun schon dreihundert oder noch mehr Jahre her? Er war sich nicht sicher, zu viel hat er seitdem erlebt (...) kam ein sechseinhalb Fuß großer Kerl (Magnus) (...) Throminus war vielleicht neunzehn Jahre alt, schätzte Improbus und der andere ein paar älter

      Improbus ist demnach über 300 Jahre alt und noch nicht "alt" (oder altert wie ein Zauberer?) und Magnus ist mit etwas über 20 erwachsen? :achja:
      Es würde mich auf jeden Fall interessieren wie es dort von Statten geht. :)

      Ansonsten, mach weiter, das ist schon ein sehr guter Anfang! :bg2:
    • Hallo! Da mich die Schule heute nimmer braucht (zum Glück :lol: ), werd ich heute weiter schreiben :)
      Vor allem aber interessiert es mich auch ob der Troubadour ein eigenes Abenteuer entwickeln wird. (Keine Ahnung ob das schon in Planung ist. Aber mich würde es brennend interessieren wie es um die Ladys steht, ob die Pferdegesichtige durchdreht, ob in dem Dorf/der Stadt(?) etwas passiert, dass die Gemüter spalten oder anderswie das Leben auf den Kopf gestellt wird und er sich darunter wiederfindet und schauen muss wie er überlebt. Oder so in der Art.)

      Ist nicht geplant, könnte aber interessant sein. Vielleicht kommt da noch was ;)

      Was mir aber aufgefallen ist bzw. was mich nun verwundert. Wie vergehen dort Jahre bzw. was für Rassen/Wesen sind die Personen die dort leben?
      und
      Improbus ist demnach über 300 Jahre alt und noch nicht "alt" (oder altert wie ein Zauberer?) und Magnus ist mit etwas über 20 erwachsen?
      Es würde mich auf jeden Fall interessieren wie es dort von Statten geht.

      Nun Improbus ist ein Rätsel umgeben eines Geheimnisses in einem Mysterium :hihi:
      Magnus ist ca. 23 Jahre alt und hat gute Gene ;)

      Danke für die lieben Kommentare.
      Für dieses Wochenende ist das erste Kapitel geplant. :)

    • Da Meowstic meint ich sollte auch mal Kommentieren das hat er jetzt davon


      dem Geschrei der Wirtin, die einem Knaben befahl schneller einzuschenken.


      Der Ärmste :(



      Leicht verwirrt blickte der Troubadour ihm hinterher



      Was der da wohl gedacht hatte



      Kurz und bündig ergänzte der junge Barde: „Meine Freunde, Improbus war sein Name!“



      Die Person im Gedicht?


      Die Reichen warfen dem Sänger ein paar Münzen zu und die Damenwelt blickte ihn träumerisch an.


      Troubadix wurden keine Verträumten Blicke dafür Fische zugeworfen :D


      seiner ebenfalls schwarz gekleideten Bruderschaft und seinen weiß gekleideten Widersachern


      Wie in PKMN Schwarz/Weiß...


      Was sind schon ein Dutzend Jahre, wenn das eigene Leben ewig währt


      Das ewige Leben... interessant


      Reiternomaden aus dem fernen Nordosten einfielen und nur Tod und Verwüstung hinterließen


      Die Angreifer aus dem hohen Norden :D


      Das einstige Reich, das zwei Kontinente umfasste, zersplitterte wie eine Amphore, die zu Boden fiel.


      Ein Riesenreich geht unter...
      Gibs zu Curiosity, der Teil war von dir!


      sechseinhalb Fuß großer Kerl

      Goliath *:O


      Einer dieser Bastarde hatte unseren Vater gefangen. Ich hoffe sie fügen ihm kein Leid zu.


      Raubritter!

      Hört sich an als Bekäme dein Protagonist Gesellschaft :D
      Aber deine Mittelalter Story ist echt interessant...
      Ich bin schon Gespannt wies weitergeht
      Und irgendwie erinnert der Hauptchara mich an Urs. Von der Beschreibung her

      The post was edited 1 time, last by Pokekachu ().

    • Danke für den Kommentar :)

      Ein Riesenreich geht unter...
      Gibs zu Curiosity, der Teil war von dir!

      Curiosity hat nix Storytechnisches verändert sondern sich eher um die Länge des Textes und einige Formulierungen gekümmert :$

      Goliath *:O

      Sechseinhalb Fuß sind ca. 1,95m, was für diese Zeit schon beträchtlich war :hihi:

      Hört sich an als Bekäme dein Protagonist Gesellschaft :D
      Aber deine Mittelalter Story ist echt interessant...
      Ich bin schon Gespannt wies weitergeht
      Und irgendwie erinnert der Hauptchara mich an Urs. Von der Beschreibung her

      Vielen Dank :)
      Wenn ich's schaffe versuche ich das nächste Kapitel kommende Woche zu bringen :v:

    • So! Jetzt geht's endlich weiter mit einem neuen Kapitel und einer neuen Hauptperson :bg: Die Story, die eigentlich für dieses Kapitel geplant war, ist leider zu lang. Deshalb hab ich die Geschichte mal halbiert (so in etwa), um euch nicht so lange warten zu lassen. Die nächsten Kapitel, entweder eines oder zwei, werden die selbe Hauptperson haben. Wie immer: Viel Spaß beim Lesen :bg:

      Themis


      Schlag, schlag, schlag. Die Ruderer gaben ihr Bestes um die Galeeren voranzutreiben. Der Wind wehte auch günstig, doch würden sie es rechtzeitig schaffen? Der Anblick der sich auf und ab bewegenden Ruder beruhigte Themis, denn diese Gelassenheit würde er brauchen, um sich eine Strategie zu Recht zu legen. „Diese verdammten Bastarde aus dem Norden… Die kommen bestimmt nur her, damit ihre kleinen Schwänze auftauen…“, grummelte er vor sich hin.

      „Unterschätze niemals deinen Feind, denn dann überschätzt du dich selber.“ Themis hörte die humpelnden Schritte seines Vorgesetzten auf ihn zu kommen. „Du weißt nicht, wie viele Schlachten deshalb verloren wurden“ Das ergab Sinn. Er blickte beschämt zu Boden. „Dennoch bin ich der Meinung, dass du nach meinem Tod der beste Mann für den Posten des Flottenbefehlshabers sein wirst“ Er konnte es nicht fassen. Themis blickte Lord Admiral Alexander Hebros verwundert an.

      „Ihr habt m-mich als Nachfolger vorgeschlagen?! Ich bin doch nur ein Gemeiner…“, fing er an. Alexander legte ihm die linke Hand, die Gute, auf die Schulter:

      „Mehr als nur das, ich habe bei jedem Ratsmitglied ein gutes Wort für dich eingelegt“ Seltsamerweise wirkte der Befehlshaber traurig; Themis wollte nicht nachfragen, doch sein Blick hatte ihn schon verraten.

      „Nun“, begann der Admiral, „meine Tage sind schon seit langem gezählt“, er zeigte ihm seine rechte, vor Fäulnis schon schwarze Hand. Der Geruch trieb Themis Tränen in die Augen. Alexander beschwichtigte: „ Es tut nicht weh, doch es breitet sich in mir aus. Wenigstens konnte ich mich auf das Ende vorbereiten. Für mich gibt es keinen Grund mehr zu leben. Meine Söhne und Töchter haben sich alle die Götter geholt. Ebenso meine Frau vor wenigen Tagen. Sie starb einfach im Schlaf…“ Die Stimme des alten Mannes wirkte gebrochen.

      „Mein Beileid, Lord Hebros.“

      „Sie war stets die Stärkere von uns beiden. Ich dachte immer, ich müsste vor ihr das Zeitliche segnen. Was siehst du, wenn du mich anschaust?“ Er wartete Themis Antwort gar nicht erst ab. „Einen alten bärtigen Mann, gebrochen von der Zeit und seltsamerweise im Kettenhemd gekleidet.“ Alexander humpelte zur Reling und sah sich gedankenverloren die Gischt an, welche weiß wie Schnee am Bug flockte. „Ich habe vieles erlebt und deshalb weiß ich, dass ein Krieg auf uns zukommen wird. Ich habe es einfach im Gefühl. Die große Stärke der Ehrenfeste ist ihre gewaltige Marine. Darum brauchen wir den besten Admiral. Weshalb sollte ich mich, ein gebrechlicher alter Mann, an diesen Titel klammern, wenn es einen bei weiten Fähigeren gibt?“ Zuerst verschlug diese Selbstlosigkeit Themis die Sprache, doch die Erkenntnis kam ihm kurz darauf, nämlich dass sich der alte Mann nur einen Grund für seinen Tod einreden wollte. Er konnte ein schelmisches Grinsen nicht unterdrücken.

      „Wie habt ihr vor, euch das Leben zu nehmen?“, fragte der Prätendent. Damit hatte er den momentanen Admiral kalt erwischt.

      „Äh…Das wirst du schon sehen. Als meine letzte Amtshandlung befehle ich dir, mir noch einen Becher Wein zu holen“, trug Lord Hebron auf. „Am besten einen Starken!“

      Weiterhin diebisch grinsend drehte sich Themis Aten um und schrie den nächst besten Soldaten an, das zu tun, was eigentlich ihm aufgetragen wurde. Der alte Knacker hatte ihm seine Verwunderung abgenommen. Der erstaunte Blick auf seinem Gesicht war eine Genugtuung. Dieser Herr Blogis war wirklich ein meisterhafter Lehrer darin, seine Mimik zu verändern. Was für ein Glück, dass Aten ihn getroffen hat. Nach kurzer Zeit kam der Krieger zurück mit einem kräftigen Wein von den privaten Hängen des Lords in einem schmucklosen Becher. „Hätte dieser dämliche Hippyas doch die Fässer an Land gebracht…“, dachte Themis schmunzelnd. Er bedankte sich bei dem Soldaten, der schon ganz aus der Puste war und ging zurück zu seinem Vorgesetzten. Dieser betrachte eingehend die Dielen auf denen er stand. „Hier, extra aus dem Privatvorrat von Lord Daniel“, bot Themis an. Wortlos nahm Alexander den Becher und leerte ihn in einer Geschwindigkeit wie sie selbst für die trinkfestesten Wehrpflichtigen unerreichbar war. Es schien, als hätte ihn seine Todesgewissheit erst jetzt ereilt.

      „Du warst mir stets ein guter Freund und Gehilfe. Es war mir eine Ehre mit dir den Bürgern und dem Herrscher zu dienen“, brachte Hebron hervor. Themis legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Was willst du deine Zeit noch mit einem Sterbenden oder vielleicht schon Toten verschwenden?! Du hast eine Gegenoffensive zu führen!“, fuhr ihn der Admiral an.

      „Sechzehn Galeeren à Einhundertzehn Mann, Ruderer nicht eingerechnet und die große Volkszorn, das Flaggschiff der Flotte und zugleich Privateigentum des Lords. Also sollten wir unser kleines Schätzchen hier am besten aus dem Gefecht raushalten, doch wozu sonst hat man ein Flaggschiff?“, sinnierte Themis, während der Flottenverband um kleine Inseln manövrierte. Bald wäre die eilig zusammengetrommelte Truppe an der Meerenge, dort wo sie ihre Feinde abzufangen erhofften. Mittlerweile stand die Sonne an ihrem höchsten Punkt. „Ich hoffe, wir sind nicht zu spät dran.“ Der letzte Staffelreiter brachte die Information, dass zwei Dutzend Langschiffe an der Westküste auf der Höhe der Widderburg noch vor der Dämmerung gesehen wurden und dass diese vermutlich ins Mittelmeer gelangen wollten, um dort zu plündern und zu brandschatzen.

      Das Meer war ruhig und der Rammsporn der Volkszorn lugte immer wieder frech aus dem Wasser. Die Sonne schien unbarmherzig auf die Besatzung herab, als sie sich langsam aber sicher der Großstadt Pera näherten, nach der auch die erste Meerenge benannt wurde. Majestätisch erhoben sich die Mauern vor ihren Augen. Die Verteidigungen jener Stadt, die am fortgeschrittensten galt, natürlich abgesehen der Ehrenfeste, welche für ihre Philosophen und Wissenschaftler bekannt war. Eigentlich war es die Aufgabe jener Südlinge, wie man sie manchmal abfallend nannte, die Perische Meerenge zu sichern. Diese wussten aber vermutlich nicht einmal, was auf sie zukam. Doch bald lag auch diese gewaltige Metropole hinter ihnen. Sie kamen der zweiten Meerenge näher. So langsam fing jeder an Deck an nervös nach diesen Barbaren auf ihren Langschiffen zu suchen. Doch es war nichts zu sehen. Selbst beim Erreichen dieses Sunds, gab es keine Anzeichen für Gefahr. Themis brüllte den Befehl zum Anhalten. Ein Schiffsjunge rannte sichtlich erschrocken weg, nur um einen Augenblick später mit einer großen gelben Flagge zurück zu kehren. Er schwenkte sie hastig hin und her. Die anderen Kapitäne verstanden das Zeichen. Nach kurzer Zeit standen alle siebzehn Schiffe in Reih und Glied die Feinde erwartend. Scheinbar ließen sich diese Barbaren Zeit, Zeit die Themis gut nutzen konnte. Er holte sich schnell den Kopfschutz des Admiral mit einem wunderbaren hellblauen Helmbusch darauf und fing an: „Männer! Wir kämpfen heute nicht für unseren Lord, nicht für Ruhm oder Ehre und auch nicht für Geld, sondern für unsere Heimat und unsere Familien. Diese Wilden wollen das eine plündern und das andere schänden. Das dürfen wir nicht zulassen.“, Themis schnappte sich einen Speer, der neben ihm lag und hielt ihn gen Himmel, „Schickt sie in die Unterwelt!“ „Für das Volk!“, antworteten seine Männer wie aus einem Munde brüllend. Er blickte in Richtung Rammsporn, dort wo Hebron immer noch verloren rum stand. Er trug eine Toga, obwohl er stets in Rüstung auftrat, auch wenn er gar nicht vor hatte zu kämpfen. Doch Alexander interessierte ihn nun herzlich wenig, etwas anderes hatte seine Aufmerksamkeit errungen. Fern am Horizont sah der baldige Admiral Schiffe auf ihn zukommen. Sie kamen fast wie gerufen, obwohl sie sich doch sehr viel Zeit gelassen haben...

      Themis zählte zwanzig Langschiffe und zehn Drachenboote. Er schätzte deren gesamte Besatzung auf etwa Viereinhalbtausend Mann. Ein Kampf gegen eine Überzahl war schwer, doch nicht hoffnungslos. „Wenn es gut läuft, können wir die meisten Langschiffe rammen und versenken. Aber nur dann….“, schoss es ihm durch den Kopf. Der Polybolos, neben dem Hebron stand, war geladen und bereit, die Männer an Deck mit Schilden und Speeren bewaffnet und die Ruderer unter Deck hätten im Notfall auch genug Waffen bei sich liegen. „Lasst die Feinde nur herkommen. Wir sind bereit!“, rief er seinen Männern zu.

      Die feindlichen Schiffe waren schon bald in Reichweite und die Bolzen des Polybolos flogen sirrend durch die Luft. Themis gab den anderen Kapitänen durch erneutes Winkes mit der gelben Flagge den Befehl langsam an Fahrt auf zu nehmen. Dieser zugegeben kleine Teil der Flotte der Ehrenfeste bewegte sich nun in umgedrehter Keilformation, natürlich mit der Volkszorn in der Mitte, auf die Feinde zu. Als die Nordmänner nur noch ein halbe Meile entfernt waren, schrie Themis: „Rammgeschwindigkeit! Lasst diese Schweine unsere Rammsporne schmecken!“

      Die Ruderschläge wurden schneller, die Feinde waren noch näher und die Männer hielten sich schon an der Reling fest, um beim Rammen nicht zu fallen. In all diesem Chaos bemerkte Themis, wie der alte Admiral auf den Bug kletterte. Die beiden Soldaten am Polybolos ließen gerade die Sehne zuschnappen. Der Bolzen traf den Alten im Nacken. Für einen Moment schien es, als würde er erstarren, doch er fiel einfach vornüber auf den langen kupfernen Sporn. „Er wollte es ja nicht anders“, dachte Themis Aten unberührt. Ein abgrundtiefes Krachen riss ihn jäh aus seinen Gedanken. Er hörte Holz splittern und die letzten Schreie einiger Männer. Die Schiffe an den Flanken haben jeweils ein Langschiff der Nordmänner gerammt und versenkt. Rechts und Links sah er, wie dutzende Männer ein kaltes nasses Grab in den Fluten fanden. Wieder und immer wieder krachte es. Mindestens drei Langschiffe wurden mit der vollen Breitseite erwischt und auch einige Drachenboote sanken zu Grunde. Es war ein ohrenbetäubender Lärm. Für Themis klang er wie die lieblichste Musik. Die Blicke aller Soldaten führten zur rechten Seite, bei der der Versuch der Hippyas ein feindliches Schiff zu stoßen kläglich scheiterte. Eben jenes Langschiff fuhr an ihr vorbei, riss dabei alle ihre Ruder ab und brachte die Hippyas zum Halten, sodass das Schiff nun von Nordmännern geentert wurde. Seine Männer waren unachtsam. Deshalb schafften es zwei Drachenboote der Widersacher die Volkszorn von links zu rammen. Die Soldaten fielen Reihenweise um, doch Themis stütze sich am Mast. Er sah, wie ein Nordmann auf sein Schiff sprang.

      Der Barbar, in Fellen und Kettenhemd gekleidet, steht an der Reling, die gewaltige Axt in beiden Händen haltend. Mit seinem zotteligen Bart wirkt er eher wie ein Bär als wie ein Mann. Themis, das Kurzschwert gezückt, läuft langsam auf ihn zu. Plötzlich rennt der Krieger auf ihn zu mit der Axt über seinem Kopf wild schreiend. Der Admiral steht still vor ihm, doch nur einen Augenblick vor dem verheerenden Hieb weicht Themis mit dem Oberkörper nach links aus. Der Gegner rast weiter, doch stolpert er über Themis Bein. Er fällt. Im Flug rammt ihm der Admiral noch sein Schwert in den Nacken. „Einer weniger, doch wie viele werden noch kommen?“, fragte er sich. Er bewegt sich weiter in Richtung Verschanzung. Ein paar Finger an der Reling erregen seine Aufmerksamkeit. Jemand will hoch klettern! Er hackt sie einfach ab. Ein elendiges Schreien ist zu vernehmen, danach ein Platschen. „Nummer Zwei“

      „Steht auf, ihr faulen Säcke! Oder wollt ihr nur wie Huren flach liegen?“, brüllte der Admiral seine Untergebenen an. Während sich die Soldaten langsam erhoben, erspähte Themis noch einen Gegner an Deck. Dieser Hüne trug einen Zweihänder und ging langsam über das Holz. Einem Krieger, der sich grade aufrichtete, rammte er ihn einfach in den Rücken. Leisen Schrittes näherte sich ihm der Admiral, der sein Kurzschwert mit der Klinge nach hinten hielt. Ein horizontaler Hieb des Nordmanns kam auf ihn zu, Themis duckte sich. Ein weiterer Schlag, der auf seine rechte Schulter gehen sollte, der Admiral sprang zur Seite. So tänzelte Themis um seinen Feind herum, bis dieser einmal zu langsam war, um sein Schwert wieder zu erheben. Er stach ihm in die Wade und zog sein Schwert schnell wieder zurück. Er hatte einen Mann noch nie so laut schreien hören, wie an diesem Tag. Verletzt erhob sich dieser aus der Hocke und wollte dem Admiral einen weiteren Hieb verpassen, doch der drehte sich um die eigene Achse und stach seinem Feind dann in den Rücken. Er ging zu Boden und Themis machte kurzen Prozess mit ihm. „Drei“

      Er hatte sich zu lange mit dem einen beschäftigt, denn er sah, wie es seine Besatzung nun mit einigen mehr zu tun hatte. Sie hatten zwar, so wie sie es gelernt hatten, einen Schildwall gebaut, doch gegen die geballte Kraft des Nordens, waren viele von ihnen einfach zu schwach. Wie sind diese ganzen Barbaren nur an Bord gekommen? Am Steuerbord hatte sich ein Langschiff Platz gemacht. „Stoßt sie mit euren Schilden weg! Drängt die Schweinehunde zurück ins Meer!“

      Das fürchterliche Krachen der Schilde, auf die Äxte auftrafen, Schmerzensschreie und Kriegsgebrüll in der nordischen Sprache erfüllten die Luft, ein grausames Lied allemal. Es waren so viele. Hilfesuchend blickte er sich um und entdeckte die Treppe, die unter Deck führte. „Hoffentlich können die Ruderer noch helfen…“ Themis rannte los, er musste sie so schnell er konnte erreichen. Jede Unterstützung war Gold wert. Aten sprintete an einem Nordmann vorbei, den er im Vorbeigehen umstieß, lief zwischen zwei Kämpfenden hindurch, sprang über einen leblosen Körper und erreichte endlich den Gang nach unten. Zum Glück hatte er nur eine leichte Kupferrüstung an, denn mit den Eisenpanzern der Mittellande wäre er kaum vorangekommen. Sein Herz schlug ihm bis zum Kopf, während er zwei Stufen auf einmal nahm. Unten angekommen schlug ihm eine Wand an Schweißgeruch entgegen. Zudem bemerkte er eine süßliche Note. Schon fast fruchtig. „Wein“, schoss es ihm durch den Kopf, „Die Bastarde haben sich besoffen, während oben die Schlacht tobt!“ Unter Deck war er fast blind, doch direkt vor seinen Füßen lag ein Besoffener. Mit einer Kraft, die ihm selbst nicht geheuer war, packte er diesen am Kragen und schrie: „Wer von euch Feiglingen jetzt nicht sofort aufsteht und oben mitkämpft, der endet wie euer Freund hier!“ Themis rammte ihm sein Kurzschwert in den Hals. Der Mann hustete Blut, röchelte und erschlaffte kurz darauf. Er wischte den Lebenssaft, der an seiner Klinge klebte, an dessen Kleidung ab. So grausam seine Tat auch war, so wirksam war sie auf der anderen Seite. Erschrocken standen sie allesamt auf. Einhundertneunundzwanzig torkelnde Männer, die letzte Bastion der Volkszorn. Besser als nichts. „Jeder von euch Weicheiern schnappt sich einen Schild und eine Waffe und kämpft gegen diese verdammten Barbaren!“

      Manche wankten nach vorne, manche stapften mürrisch voran und wieder andere rutschten auf ihrem eigenen Erbrochenen aus. Oh ihr Götter, was habe ich nur verbrochen!? Die, die noch laufen konnten, egal wie gut, formierte er. Um die anderen würde er sich später noch kümmern; sollte es ein Später geben. „Für die Heimat!“, rief Aten mit dem Schwert nach oben auf das Deck deutend. Als Antwort lallten die Ruderer: „Für das Volk!“

      Themis stürmte die Holztreppe hinauf, seine Männer hinterher, ins gleißende Sonnenlicht. Einige fielen hin und behinderten somit andere auf ihrem Weg, doch der Großteil kam an. Die Helligkeit blendete ihn sehr und die Ruderer vermutlich noch viel mehr, da sie den ganzen Tag unter Deck gewesen waren. Themis kniff die Augen zusammen. Irgendetwas stand da vor ihm oder irgendwer. Plötzlich ein Axthieb von der Rechten. Im letzten Moment duckte er sich und sprang nach vorne. Er flog gegen etwas Weiches, warf es um. Themis rammte sein Schwert dort hinein. Mehrfach. Nur um sicher zu gehen, dass es nicht mehr aufsteht. Aten richtete sich auf. Seine Augen hatten sich glücklicherweise schon wieder an das Licht gewöhnt. Vor ihm lag ein toter haariger Nordmann, der in Fellen gekleidet war. „Vier“ Er sah sich um: Mindestens fünfzehn Dutzend kräftige Soldaten gegen knappe hundert betrunkene Ruderer und einen kleinen Rest der Besatzung. Ich habe diese Lämmer auf die Schlachtbank geschickt. Seine Männer kämpften so gut sie konnten, doch der Admiral sah, dass er verloren hatte. Die Flucht war keine Option. Dann nehme ich halt möglichst viele mit in die Unterwelt. Themis war entschlossen, bis zum Ende zu kämpfen oder war es einfach nur die Macht der Verzweiflung? Er stürzte sich ins Getümmel.

      Er tänzelt um seine Feinde herum, ein Stich hier, ein Stich dort. „Neun, Zehn“, murmelt er. Ausweichen, stoßen, ausweichen, stoßen. Immer weiter. Tanze zum Schlachtenlärm. Links, Stich; Rechts, Stich. So schön und doch so ermüdend. Auf einmal durchströmt ein dumpfer Schmerz seine Brust. Er fällt hart mit dem Rücken auf die Planken. Themis krümmt sich, schreit klagend auf. Ein Axthieb hat seinen Brustpanzer direkt erwischt. Bedrohlich lachend steht ein Nordmann vor ihm. Er holt aus und lässt seine Waffe niederfahren, doch Themis rollt in letzter Sekunde zur Seite. Krachend bleibt die Axt im Deck stecken. Hastig drückt sich Aten nach hinten. Doch der Feind hat seine Waffe befreit und ihn die kurze Strecke verfolgt. Wieder in der Ausgangsposition. Wieder eine Axt über mir. Seda, heiße mich in deinen Tiefen willkommen. Sie saust auf ihn herunter. Er schließt die Augen, doch er spürt keinen Schmerz. „Was zur…“ Sein Widersacher steht wie erstarrt dran. Die Augen selbst durch den Brillenhelm sichtbar vor Schreck geweitet. Nur einen Augenblick später taumelt er, fällt hin. Verwundert steht Themis auf. Weitere Feinde fallen fast gleichzeitig um. „Wie in aller Welt?!“ Er schaut sich einen leblosen Körper am Boden an. Dann sieht er es. „Bolzen! Woher?“

      Er entdecke ihren Ursprung. Auf dem Deckaufbau stand ein Mann mit einer Armbrust, die mehrere Schuss auf einmal abgab. Doch das war nicht das einzig Besondere an ihm. Er trug einen schwarzen Hut mit einer Feder darauf, einen dunklen Umhang und eine finstere Rüstung, die nicht schwer zu sein schien. Zwei Schwertscheiden, jeweils links und rechts, trug er an der Hüfte. „Blogis“, rief ihm Aten froh zu, „Was machst du denn hier?“

      „Wonach sieht’s denn aus? Diese Schlacht für dich gewinnen!“, antwortete dieser und fügte noch schnell an: „Und steh nicht so verdattert rum, kämpfe!“

      Mit neu geschöpftem Mut fing der Admiral wieder an zum Takt, den Blogis durch die Luft sirrende Bolzen vorgaben, zu tanzen. Auch die übrigen Männer waren nun guter Dinge. Die Nordmänner waren zwar unglaublich stark, doch Themis raschen Stichen konnten sie nicht entrinnen. „Dreizehn“ Der Admiral kämpfte sich schon fast in Ekstase. Schneller. Immer schneller. Ducken, Stich, seitwärts, stich.

      So ging das noch ein wenig weiter, bis Aten merkte, dass etwas fehlte. Der Takt! Kein Sirren war mehr zu vernehmen. Dort oben auf dem Deckaufbau stand sein Verbündeter nicht mehr. Wo war der Träger seiner Hoffnungen nur geblieben? Doch dann sah er ihn: Mit einem Schwert aus dunklem Stahl in der Rechten ging er langsam über das Deck. Sein Mantel flatterte majestätisch im Wind. Im Vorbeigehen teilte er Schwertschläge aus. Ein Hieb, ein Treffer, ein Toter. Selbst als ihn ein großgewachsener Nordmann von der Seite mit einer Axt angreifen wollte, durchtrennte er unbeeindruckt den Stiel der Waffe als wäre er nichts und danach den Kopf seines Gegners. Fast schon unbeteiligt lief er durch das Getümmel in Themis Richtung. Aten rackerte sich ab, die Feinde zu töten. Das ewige Ausweichen war äußerst anstrengend. Er wischte sich den Schweiß von der Stirn. Es schienen einfach nicht weniger Nordmänner zu werden. Er wollte gerade seinem Gegenüber das Kurzschwert in den Wanst rammen, als ihm jemand zuvorkam. Themis wandte sich einem anderen Barbaren zu.

      „Danke, Blogis. Gerne doch Herr Aten.“

      „Willst du unbedingt beim Kämpfen schwatzen?!“

      „Das lässt die Zeit schneller vergehen.“

      „Weißt du“, fauchte der Admiral, „Was die Schlacht auch verkürzen würde? Wenn du auch dein anderes Schwert benutzen würdest.“

      „Das ist nur für Notfälle“, winkte der Schwarzgekleidete ab

      „Und was ist dann das hier?!?“

      „Kein Notfall.“

      „Aber…“

      „KEIN. NOTFALL.“

      „Na gut“, meinte Themis beleidigt und tanzte weiter.

      Die Schlacht wütete gute zwei Stunden weiter. Die Volkszorn war nun frei von Barbaren. Bis auf einen. Doch dieser war glücklicherweise ihr Gefangener. Themis hatte keine Ahnung, wer er war, aber der sah zumindest wichtig aus.

      Leider hatte Seda an diesem Tag viele Gäste aus der Ehrenfeste in der Unterwelt zu Besuch, darunter alle Männer, die auf dem Schiff des Admirals dienten. Viele Soldaten ließen ihr Leben, doch konnten die Nordmänner in die Flucht getrieben werden. Als sie merkten, dass sie verloren hatten, sind sie einfach abgehauen. Themis hatte gewonnen, doch der Sieg trug einen bitteren Beigeschmack. Zwar konnte er einen Triumph verzeichnen, doch der Preis war enorm. Die letzten Weinreste der Volkszorn austrinkend, setzte er sich hin. „Die Bastarde hatten ordentlich Durst“, mit diesen Worten schmiss Aten den Trinkschlauch über Bord. Er wollte sich am liebsten hinlegen und schlafen, doch genau jetzt gab es noch so viel zu erledigen. Er wischte sich Blut aus dem Gesicht, zumindest das, was noch nicht getrocknet war. Der Admiral seufzte: „Ach, verdammt soll ich sein“, und erhob sich wieder. Doch das stellte sich als Fehler heraus, denn sein Brustkorb schmerzte höllisch. Wo kam dieser Schmerz nur her? Vermutlich hatte er ihn bis jetzt ausgeblendet. Leicht schnaubend stütze er sich auf die Verschanzung und rief zum nächsten Schiff rüber: „Schmeißt die Nordmänner ins Meer, plündert sie, wenn ihr wollt. Doch die Leichen unserer Kameraden verstaut ihr in Fässer, damit ihre Familien später angemessen trauern können. Weitergeben!“ Ein Soldat nickte und schrie es zu anderen. Auf anderen Galeeren herrschte nun reges Treiben, doch die Volkszorn nur vor sich hin mit ihrer zwei Mann starken Besatzung. „Und räumt auch hier ein bisschen auf“, brüllte Themis zur Daniels Stolz hinüber.

      Die Aufräumarbeiten vergingen quälend langsam. Er hatte die Schlacht schon als lange empfunden, doch das? Irgendwie lächerlich. „Die Bastarde bereiten uns doppelt Arbeit“, murmelte der Admiral schelmisch grinsend.

      Blogis blickte gelangweilt hinunter ins Wasser. Es ist mir ein Rätsel. Wo kam er her? Wer ist er wirklich? Weshalb hat er mir geholfen? Antworten suchend lief der Admiral zu ihm. Von diesen Fragen konfrontiert, fing er erstmal an zu lachen. Den fragenden Gesichtsausdruck Atens verstehend, antwortete er: „Ich bin ein Freund leerer unbewachter Kisten, der mit der Langeweile zu kämpfen hatte“ Ich werde einfach nicht schlau aus ihm.


      Zwei Tage zuvor hatte er ihn das erste Mal getroffen. Themis wollte sich nur ein bisschen auf der Agora umschauen, auf der es vor Händlern, die in verschiedenen Sprachen die unterschiedlichsten Waren feilsch boten, nur so wimmelte. Die Luft war erfüllt mit fremden und heimischen Gerüchen. Es gab alles, was das Herz begehrte. Exquisite Waffen aus der Widderburg, feinstes Fleisch, starke Weine und sogar exotische Pferde aus dem Süden wurden angeboten. Manche waren gestreift und andere hatten Höcker. Aten hatte zwar keinen Sinn in ihnen gesehen, aber hübsch anzuschauen waren sie allemal. Doch weit abseits all dieses Trubels, saß ein dunkel gekleideter Mann auf einer Bank. Er passte gar nicht in das Stadtbild, denn für gewöhnlich trugen Männer in diesen Landen Togen. Dieser Fremdling blickte nur in die Richtung des grauen Pflastersteinbodens. Verwundert aber auch fasziniert musste Themis immer wieder zu ihm linsen, während er seine Einkäufe tätigte. Irgendwann jedoch nahm seine Neugier so überhand, dass er mehr über ihn erfahren musste. Geschickt manövrierte er sich durch die Masse an potentiellen Kunden und die hölzernen Verkaufsstände. Im Vorbeigehen wollten ihm Händler einreden, dass er doch eine neue Kupferpfanne bräuchte. Unbeirrt vom Gedränge der Menschenmenge und den Sonderangeboten erreichte er eine freiere Fläche des Forums. Die Sonne brannte unbarmherzig auf seine pechschwarzen Haare herab, als er sich mit einigem Abstand neben diesen Mann setzte. Dieser würdigte ihn keiner Beachtung, stattdessen schien er den Boden interessanter zu finden. „Schönes Wetter heute, nicht wahr?“, fing Themis an. Keine Reaktion. Er musste etwas über diesen Mann herausfinden, doch dessen Verhalten war nicht gerade zielführend für Themis. „Wie findet ihr eigentlich das Parthenoion? Ich bin zwar kein besonders gläubiger Mensch, aber der Tempel ist schon ehrerbietend.“ Das Parthenoion war der große von runden Marmorsäulen getragene Tempel, der auf einem der beiden Hügel innerhalb der Stadt stand. Auf dem anderen war natürlich die große Ehrenfeste zu finden, die der Großstadt ihren Namen verlieh. Doch wieder kam keine Antwort. Jetzt reichte es ihm. Zynisch fragte er: „Wusstet ihr, dass die Steine der Ehrenfeste weithin als die schönsten bekannt sind?“ Der andere blickte auf und schnaubte Themis wütend vielleicht sogar ein bisschen verzweifelt an.

      „Vielen Dank dafür, mich aus meinen Gedanken heraus zu reißen!“

      „Ihr seid mir aufgefallen. Wie heißt ihr und wo kommt ihr her?“

      Der Mann sah ihn prüfend an: „Mit wem habe ich überhaupt das Vergnügen?“

      „Themis Aten, der Gehilfe des Admirals“

      „Ich bin“, er ließ seltsamerweise eine Pause, „Blogis. Ich komme aus dem Süden.“

      „Erzählt mir doch von dort, was habt ihr da getrieben?“

      „Nun, ich arbeitete als Lehrer. Sehr nette Leute da unten. Aber mancherorts sehr fromm. Zu fromm, für meinen Geschmack. Wusstet ihr, dass sie sich nun teilweise die Köpfe einschlagen? Sie streiten darüber wie und ob Ikonen verehrt werden sollen.“ Er schüttelte den Kopf

      „Ha, was für Narrengezänk! Doch erlaubt mir so frei zu sein, euch zu fragen, über was ihr so lange nachgedacht habt.“

      „Über den Sinn.“, Blogis seufzte

      „Welchen Sinn?“

      „Den meines Lebens.“

      „Achso, daran arbeiten unsere Philosophen schon seit Jahren. Bisher ohne Ergebnis“, Themis lachte kurz auf und wurde wegen dem ernsten Gesichtsausdruck seines Gegenübers wieder ernsthaft, „Ich bin der Meinung wir Menschen sollten der Nachwelt etwas hinterlassen, das wir erreicht haben und uns widerspiegelt.“

      „Der Meinung war ich auch lange Zeit, doch irgendwie bin ich mir nicht mehr sicher.“

      So unterhielten sie sich noch den ganzen Tag über Sinn und Unsinn, Wahr und Falsch und Blogis lehrte ihn noch einige Sachen, die er als wichtig erachtete. Sie teilten den Wein miteinander, den Themis eigentlich für sein nächtliches Treffen mit Xania, der Tochter von Lord Daniel, besorgt hatte. Sie mag mich ja nicht unbedingt wegen dem kostbaren Nass. Sie steht auf anderes, dachte der Admiralsgehilfe diebisch. Erst als es langsam dunkel wurde, merkte Aten, wie viel Zeit verstrichen war. „Ich muss nun los. Es war mir eine Freude mich mit ihnen auszutauschen.“ Themis stand auf, doch es kam keine Reaktion seines Gesprächspartners. Er hatte jetzt aber keine Zeit, wieder auf ihn ein zu reden. Seine Liebhaberin wartete sicher schon sehnsüchtigst auf ihn. Im Weggehen drehte er sich noch einmal um: Blogis starrte wieder den Boden an. Mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht verschwand Aten in die Nacht. Er hatte nie zuvor einen interessanteren Menschen getroffen.


      Sieben Galeeren waren als Verlust zu verzeichnen, doch wenigstens konnten einige Langschiffe gekapert werden. Diese wurden, so gut es ging, an die manövrierfähigen Schiffe gebunden und somit abgeschleppt. Alle verbliebenen Soldaten wurden gleichmäßig auf die Schiffe der Ehrenfeste verteilt und dienten dort als Ruderer. Der Schiffskonvoi bewegte sich langsam in Richtung zu Hause. Die Heimreise würde lange dauern, doch wenigstens hatte der Admiral einen interessanten Gesprächspartner…



      Sagen wir's mal so: Das erste Kapitel und ich lass es gleich krachen :hihi:

      Vielen Dank an Dargos, die sich dieses Ungetüm zweimal durchlesen musste :)

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    • 4384 Wörter...


      Ich lass das mal so stehen...

      Also dieser Themis, ich weiß immer noch nicht was ich von dem halten soll. :ka:
      Einerseits ist das ein abgebrühter Bastard, der einfach so Leute absticht und sich über den Tod des Admirals freut. Anderseits ist der ja ganz freundlich zu Blogis und quatscht auch mit diesem. Das ist so ein Typ, den liebt und hast man gleichermaßen. :tlol:
      Blogis selber ist mir aber noch ein Rätsel.

      Die Seeschlacht hast du auch ganz gut beschrieben, auch wenn es ziemlich viele Leichen gab und dieser Sieg war auch ziemlich teuer.
      Haben eigentlich die Besoffenen unter Deck überlebt?
      Die waren ja zu betrunken um an der Schlacht teilzunehmen. Lebensretter Alkohol. :lol:

      Oh, die Schlacht haben die zwar gewonnen, aber ob diese Verluste nicht sogar zu viel waren? :oldno:
      Mal sehen was der Chef von Themis dazu sagt.^^

    • 4300 Wörter, really? :lol: Why?
      Zensiert ist jetzt nicht so cool. Aber mal sehen ...

      Die Story, die eigentlich für dieses Kapitel geplant war, ist leider zu lang. Deshalb hab ich die Geschichte mal halbiert (so in etwa), um euch nicht so lange warten zu lassen. Die nächsten Kapitel, entweder eines oder zwei, werden die selbe Hauptperson haben. Wie immer: Viel Spaß beim Lesen :bg:


      8.000 Wörter? o.O Was machst du, Junge? xD

      „Diese verdammten Bastarde aus dem Norden… Die kommen bestimmt nur her, damit ihre kleinen Schwänze auftauen…“, grummelte er vor sich hin.

      Wikinger? xD Bastarde aus dem Norden, tolle Formulierung. :D

      Der Alexander wird doch nicht bald schon sterben, oder? :(
      Oooh ... Seuche ... ;v;

      Weiterhin diebisch grinsend drehte sich Themis Aten um und schrie den nächst besten Soldaten an, das zu tun, was eigentlich ihm aufgetragen wurde.

      Hahaha was? :lol: Sehr höflich von ihm, ein hervorragender Nachfolger!

      „Hätte dieser dämliche Hippyas doch die Fässer an Land gebracht…“, dachte Themis schmunzelnd. Er bedankte sich bei dem Soldaten, der schon ganz aus der Puste war und ging zurück zu seinem Vorgesetzten.

      Hippopotas! #i-hippopotas# Viele Namen klingen ziemlich griechisch ... wo genau das jetzt spielt? *:O

      die große Volkszorn,

      Was für ein Name ey :tlol: Da sitzen echte Wutbürger drin? :O

      Die Sonne schien unbarmherzig auf die Besatzung herab, als sie sich langsam aber sicher der Großstadt Pera näherten, nach der auch die erste Meerenge benannt wurde.

      Ja, das hat mit Nordsee/Ostsee wirklich wenig zu tun. xD Wahrscheinlich echt Mittelmeer.

      Ich habe fast Persische Meerenge gelesen, aber selbst das wäre nicht mal fehl am Platze! :D

      „Schickt sie in die Unterwelt!“ „Für das Volk!“, antworteten seine Männer wie aus einem Munde brüllend.

      [ame='https://www.youtube.com/watch?v=eZeYVIWz99I']Sparta[/ame]
      :tlol:

      Das ist ja echt wie Sparta, Polybolos usw. xD

      Der Bolzen traf den Alten im Nacken. Für einen Moment schien es, als würde er erstarren, doch er fiel einfach vornüber auf den langen kupfernen Sporn. „Er wollte es ja nicht anders“, dachte Themis Aten unberührt.

      Aua.
      Erstaunlich wenig Mitgefühl für seinen großen Meister und Förderer. Der ist kalt!

      Für Themis klang er wie die lieblichste Musik.

      Sadist. xD

      Ich finde die Sicht "Barbar" so klasse, da bei den antiken Griechen alle anderen als "Barbaren" gelten! :D

      „Steht auf, ihr faulen Säcke! Oder wollt ihr nur wie Huren flach liegen?“, brüllte der Admiral seine Untergebenen an.

      Jaha, und Finger weg von dem Indianerschmuck, ihr Muschis! Höööööööööuuuuuuuy!

      „Die Bastarde haben sich besoffen, während oben die Schlacht tobt!“

      Diese Trottel! :lol:

      Sehr detailreiche Beschreibungen der Schlacht, die gut helfen, in die Geschichte einzutauchen, damit man sich auch darunter etwas vorstellen kann! Michse gefallen gut! :D

      „Blogis“, rief ihm Aten froh zu, „Was machst du denn hier?“

      o_O Oha, damit hab ich nicht mehr gerechnet!

      Eine Geisel, mal sehen, was die aus dem herausquetschen können! :O Aber 2 weitere Stunden ... wie viele Nordmänner waren denn das?

      Ist Seda der Unterweltsgott?

      Exquisite Waffen aus der Widderburg, feinstes Fleisch, starke Weine und sogar exotische Pferde aus dem Süden wurden angeboten. Manche waren gestreift und andere hatten Höcker.

      Ja stimmt, diese Tiere kannten die gar nicht! :D

      „Wie finden ihr eigentlich das Parthenoion? Ich bin zwar kein besonders gläubiger Mensch, aber der Tempel ist schon ehrerbietend.“

      Hätte ich ihm auch nicht zugetraut. xD

      „Ich bin“, er ließ seltsamerweise eine Pause, „Blogis. Ich komme aus dem Süden.“

      Jetzt bin ich aber durcheinander. o_O

      Ach, das war ein Rückblick? Ich Depp! :lol:
      Oder? Keine Ahnung, das Ende verwirrt mich! DX

      Danke Dargos :w: :knuddel:

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • So! Bevor ich weiterschreibe (mir fällt keine gute Einleitung für's nächste Kapitel ein ._.), muss ich kontrakommentieren :bg:

      Blogis selber ist mir aber noch ein Rätsel.
      Ich habe Hinweise auf seine Person gegeben ;)

      Haben eigentlich die Besoffenen unter Deck überlebt?
      Ich habe, wenn ich mich nicht irre, geschrieben, dass die gesamte Besatzung der Volkszorn gestorben ist, aber schlafende Besoffene kann man auch für tot halten ;D

      Oh, die Schlacht haben die zwar gewonnen, aber ob diese Verluste nicht sogar zu viel waren?
      Ein Pyrrhussieg *:O

      Mal sehen was der Chef von Themis dazu sagt.^^
      Der kommt im nächsten Kapitel noch ausführlich vor :)

      4300 Wörter, really? :lol: Why?
      Zensiert ist jetzt nicht so cool. Aber mal sehen ...
      Die geplante Geschichte kam mir im Kopf so kurz vor...und dann hatte ich plötzlich 3000 Wörter und kaum was Storytechnisches erreicht O.o Zensiert ist es eigentlich nicht *:O Ich teil es nur auf mehrere Kapitel auf :$

      8.000 Wörter? o.O Was machst du, Junge? xD
      Nur keine Sorge, das nächste Kapitel besteht bisher nur aus der Überschrift ;)

      Wikinger? xD Bastarde aus dem Norden, tolle Formulierung. :D

      Der Alexander wird doch nicht bald schon sterben, oder? :(
      Oooh ... Seuche ... ;v;
      Jupp, daran sind die Nordmänner angelehnt :bg:
      Alexander;v;

      Hippopotas! Viele Namen klingen ziemlich griechisch ... wo genau das jetzt spielt? *:O
      :tlol: Griechen, die von Wikingern angegriffen werden :bg:

      Da sitzen echte Wutbürger drin? :O
      Und auch Spießbürger :stolz: Die Ehrenfeste soll an Athen erinnern :hihi:

      Wahrscheinlich echt Mittelmeer.
      Jupp! Die echten Wikinger kamen auch bis nach Byzanz/Konstantinopel/Istanbul :D

      Ich finde die Sicht "Barbar" so klasse, da bei den antiken Griechen alle anderen als "Barbaren" gelten! :D
      und
      Sehr detailreiche Beschreibungen der Schlacht, die gut helfen, in die Geschichte einzutauchen, damit man sich auch darunter etwas vorstellen kann! Michse gefallen gut! :D
      Danke :D

      Ist Seda der Unterweltsgott?
      Seda=Hades umgedreht und ohne "H" :hihi:

      Jetzt bin ich aber durcheinander. o_O
      Überschneidungen? :hehe:

      Ach, das war ein Rückblick? Ich Depp! :lol:
      Oder? Keine Ahnung, das Ende verwirrt mich! DX
      Ich habe doch extra zwei Absätze vor und nach dem Rückblick gemacht :xheul:
      Sieben Galeeren waren...
      Damit sind wir wieder in der "Gegenwart"

      Vielen Dank für eure Kommentare :sonne:
      Freut euch auf das nächste Kapitel, denn da geht's richtig ab :fies:

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    • Halbiert und trotzdem noch 4.300 Wörter? Ich glaube, du solltest dich mal an ein Buch setzen, da kannst auch so viel schreiben! Aber sag bloß, der Rest vom Kapitel ist jetzt für immer verloren!
      Ach so und dann noch... wieso zentriert? Ich dachte zuerst, das sei ein seeeehr langes Gedicht, aber ein zentrierter Text geht ja mal gar nicht!

      Der Anblick der sich auf und ab bewegenden Ruder beruhigte Themis, denn diese Gelassenheit würde er brauchen, um sich eine Strategie zu Recht zu legen.

      Themis wie Artemis? Bestimmt ist der ein hervorragender Bogenschütze, aber dass das jetzt ein Mann ist, hätte ich auch nicht gedacht. *:O

      „Diese verdammten Bastarde aus dem Norden… Die kommen bestimmt nur her, damit ihre kleinen Schwänze auftauen…“, grummelte er vor sich hin.

      Na, na, na, nicht gleich so harsch, lieber Arthemis! :wehe:

      "Unterschätze niemals deinen Feind, denn dann überschätzt du dich selber"

      Da fehlt übrigens ein Punkt. Aber mal ganz ehrlich: Wenn man zehn Feinde vor sich hat, die mit einem Holzschwert ausgerüstet sind und auf seiner Seite 10.000 ausgebildete Krieger, die in ihrem Leben nichts anderes als brandschatzen und höchst effizient morden getan haben, sollte man den Feind noch immer unterschätzen? :hihi:

      „Nun“, begann der Admiral, „meine Tage sind schon seit langem gezählt“, er zeigte ihm seine rechte, vor Fäulnis schon schwarze Hand.

      Wie Dumbledore? Irgendwie bedeutet eine schwarze Hand nie etwas Gutes, fürchte ich. :(

      Der Geruch trieb Themis Tränen in die Augen.

      Weil es so ekelhaft riecht oder weil es so traurig ist? :tlol:

      Weiterhin diebisch grinsend drehte sich Themis Aten um und schrie den nächst besten Soldaten an, das zu tun, was eigentlich ihm aufgetragen wurde.

      Ich dachte zuerst, "Aten" wäre einfach ein Tippfehler, aber falsch gedacht.

      16 Galeeren a Einhundertzehn Mann, Ruderer nicht eingerechnet und die große Volkszorn, das Flaggschiff der Flotte und zugleich Privateigentum des Lords.

      Révolution! o/ Trotzdem werden Zahlen in Romanen etc. generell ausgeschrieben und es heißt nach wie vor "à". ;)

      Das Meer war ruhig und der Rammsporn der Volkszorn lugte immer wieder frech aus dem Wasser.

      Rammsporn also! :achja: Wie die El Impoluto!

      Sie kamen der zweiten Meerenge näher. So langsam fing jeder an Deck an nervös nach diesen Barbaren auf ihren Langschiffen zu suchen.

      Also doch Wikinger!

      Themis zählte zwanzig Langschiffe und zehn Drachenboote.

      Drachenboote wie... Drachenboote? :hihi::v:

      Nein, natürlich nicht, damit sind ja die von den Wikingern gemeint, aber lustig wäre es trotzdem.

      Der Barbar, in Fellen und Kettenhemd gekleidet, steht an der Reling, die gewaltige Axt in beiden Händen haltend. Mit seinem zotteligen Bart wirkt er eher wie ein Bär als wie ein Mann.

      Ja, wie man sich einen Wikinger eben vorstellt. :lol: In der gesamten "Szene" hast du übrigens Präsens benutzt, dabei war die Geschichte vorher im Präteritum. :ka:

      Das fürchterliche Krachen der Schilde, auf die Äxte auftrafen, Schmerzensschreie und Kriegsgebrüll in der nordischen Sprache erfüllten die Luft, ein grausames Lied allemal.

      Sprachen! :uhh: Sag bloß die reden Altnordisch... :hihi:

      „Blogis“, rief ihm Aten froh zu, „Was machst du denn hier?“

      Legolas Jr.!

      Exquisite Waffen aus der Widderburg, feinstes Fleisch, starke Weine und sogar exotische Pferde aus dem Süden wurden angeboten.

      Was sind denn exotische Pferde? Abgesehen von Charakter, Farbe, Größe und Qualitäten als Reittier unterscheiden die sich ja nicht sonderlich. *:O

      Manche waren gestreift und andere hatten Höcker.

      Oh, das erklärt einiges. Aber Zebras und Pferde mit Höckern? :o.o: Wäre mal interessant zu wissen, ob Zebras als Ersatz für Pferde denkbar wären.

      Sooo, die Schlacht ist also gewonnen und nun haben wir Themis und Blogis (oder sollte ich sagen Bogis? :hihi:) als neue Charaktere. Und in #2 kommt gleich ein weiterer Protagonist dazu? Man darf gespannt sein, weiter so! :)
      Aber bitte nicht mehr zentriert!


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • So, wieder Kommentare beantworten :bg:

      wieso zentriert?

      Ich hätte nicht auf meinen Bruder hören sollen :oldno:

      Themis wie Artemis

      Ist mir bisher gar nicht aufgefallen, dass sein Name wie der der Jagdgöttin klingt :ups: Ich hab seinen Namen an Themistokles angelehnt :D

      Da fehlt übrigens ein Punkt.

      Wird korrigiert :D

      Trotzdem werden Zahlen in Romanen etc. generell ausgeschrieben und es heißt nach wie vor "à". ;)

      Das Ausbesserungsmobil fährt nach diesem Beitrag aus /0/

      Drachenboote wie... Drachenboote?

      Wo hast du denn dieses Boot her O.o

      In der gesamten "Szene" hast du übrigens Präsens benutzt, dabei war die Geschichte vorher im Präteritum. :ka:

      Das ist ein Stilmittel :stolz: Das hab ich benutzt, um die Spannung zu erhöhen ;D

      Sprachen! :uhh: Sag bloß die reden Altnordisch... :hihi:

      Altnordisch... Das kommt mir irgendwo her bekannt vor. War das die Sprache der Riesen aus GoT?

      Aber Zebras und Pferde mit Höckern?

      Für die Leute im Mittelalter bzw. der Antike waren Zebras und Kamele eben seltsame Pferde :hihi:

      Und in #2 kommt gleich ein weiterer Protagonist dazu?

      Wo hab ich was mit einem neuen Protagonisten erwähnt? :ups:

      Man darf gespannt sein, weiter so! :)

      Dankeschön :bg:


      Aber bitte nicht mehr zentriert!

      Ok :$

    • Die geplante Geschichte kam mir im Kopf so kurz vor...und dann hatte ich plötzlich 3000 Wörter und kaum was Storytechnisches erreicht O.o Zensiert ist es eigentlich nicht *:O Ich teil es nur auf mehrere Kapitel auf :$


      Fail, ich meinte ja auch zentriert. :tlol: Sorry. :lol:

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Oh, wow, was für ein Klopper.
      Aber zentriert?

      [ame]https://www.youtube.com/watch?v=6M4darHDUQI[/ame]

      :lol:


      Die kommen bestimmt nur her, damit ihre kleinen Schwänze auftauen


      Hahaha, sicher, das wird's sein :tlol:

      er zeigte ihm seine rechte, vor Fäulnis schon schwarze Hand. Der Geruch trieb Themis Tränen in die Augen.


      Iiihhh, hat der an der Nadel gehangen, oder was? :(

      Volkszorn, das Flaggschiff der Flotte und zugleich Privateigentum des Lords.


      Ein wunderbar marxistischer Name und dann doch in privater Hand. Solche Ironie lobe ich mir! :tlol:

      „Rammgeschwindigkeit! Lasst diese Schweine unsere Rammsporne schmecken!“


      Das ist ja wie bei "Ben Hur"! *:O Haben wir es hier gar mit einem an das römische Imperium angelehnten Reich zu tun?

      Deshalb schafften es zwei Drachenboote der Widersacher die Volkszorn von links zu rammen.


      Warum bekriegen die sich eigentlich? Warum sind diese Nordleute ihre Widersacher? *:O

      Der Bolzen traf den Alten im Nacken. Für einen Moment schien es, als würde er erstarren, doch er fiel einfach vornüber auf den langen kupfernen Sporn


      In einer solchen Welt ist das nichts allzu Ungewöhnliches, immerhin ist er "heldenhaft im Kampf gestorben"...

      Er hackt sie einfach ab. Ein elendiges Schreien ist zu vernehmen, danach ein Platschen. „Nummer Zwei“


      Der Tod eines Einzelnen ist eine Tragödie, der Tod von Millionen nur eine Statistik...

      „Steht auf, ihr faulen Säcke! Oder wollt ihr nur wie Huren flach liegen?“


      Haha, den Spruch merke ich mir, wenn ich mal wieder einer faulen Horde Beine machen soll! :lol:

      „Die Bastarde haben sich besoffen, während oben die Schlacht tobt!“


      :tlmao:
      Das haben sie recht gemacht!

      Doch das war nicht das einzig Besondere an ihm. Er trug einen schwarzen Hut mit einer Feder darauf, einen dunklen Umhang und eine finstere Rüstung, die nicht schwer zu sein schien


      Oh, das ist ja unser Finsterling aus dem Prolog, nicht? *:O
      Sieht man gleich, dass der ein abgebrühter Kerl ist. :sebi:

      Der macht sie alle kaputt, Junge!

      Die Schlacht wütete gute zwei Stunden weiter.


      Müsste sich das Wasser da nicht langsam rot gefärbt haben? *:O

      „Ich bin ein Freund leerer unbewachter Kisten, der mit der Langeweile zu kämpfen hatte“


      Ein gAngsTa!

      „Wie finden ihr eigentlich das Parthenoion? Ich bin zwar kein besonders gläubiger Mensch, aber der Tempel ist schon ehrerbietend.“


      Das klingt mir nach einer polytheistischen Religion, ähnlich der alten Römischen oder Griechischen.

      „Ich bin“, er ließ seltsamerweise eine Pause, „Blogis.


      Ich wette 100 cadianische Mark, dass er genau wegen dieser Pause eben nicht Blogis ist. :tlol:

      Jahaaa, Junge, wie sich bei dir wohl eine Hauptstory herauskristallisieren wird. Wo auf der Zeitachse befinden wir uns denn?
      Oder gibst du, wie ich, einen Sch*** auf Zeitkontinuität, weil du dir über deren Relativität bewusst bist und verwirrst somt deine Leser heillos?
      Ich für meinen Teil finde Leser verwirren nämlich höchst unterhaltsam. :tlol:
    • Kann man sich eure Fangeschichten eigentlich aufs Kindle laden? :hihi:

      Jetzt geht's endlich weiter mit einem neuen Kapitel und einer neuen Hauptperson :bg:

      Sorry, für mich war die Legende in schwarz noch immer der Hauptprotagonist. :blah2:
      Aber ich finde es ein wenig schade dass du nicht am Cliffhanger weiter gemacht hast. Ich habe mich so auf den Typen mit den guten Genen gefreut. :(

      Der Wind wehte auch günstig, doch würden sie es rechtzeitig schaffen?

      Wie, man verabredet sich für Krieg? :o

      „meine Tage sind schon seit langem gezählt“, er zeigte ihm seine rechte, vor Fäulnis schon schwarze Hand. „ Es tut nicht weh, doch es breitet sich in mir aus. Wenigstens konnte ich mich auf das Ende vorbereiten.“

      Ich musste direkt an den Fluch aus Dark Souls denken. :lol:
      Sagt wahrscheinlich hier keinem was... :oldno:

      „Hätte dieser dämliche Hippyas doch die Fässer an Land gebracht…“, dachte Themis schmunzelnd.

      Als hätte er es schon unwissentlich erahnt. :tlol:

      Der letzte Staffelreiter brachte die Information, dass zwei Dutzend Langschiffe an der Westküste auf der Höhe der Widderburg noch vor der Dämmerung gesehen wurden und dass diese vermutlich ins Mittelmeer gelangen wollten, um dort zu plündern und zu brandschatzen.
      (...), als sie sich langsam aber sicher der Großstadt Pera näherten (...) Die Verteidigungen jener Stadt, die am fortgeschrittensten galt, (...),

      Aha! Die Nordischen wollen die Stadt plündern, deshalb die Schlacht.
      ...Oder? :o

      Eigentlich war es die Aufgabe jener Südlinge, wie man sie manchmal abfallend nannte, die Perische Meerenge zu sichern. Diese wussten aber vermutlich nicht einmal, was auf sie zukam.

      Und wessen Himmelsrichtungs Flotte ist das hier nun? :o
      Warum kümmern die sich nicht selbst darum? Muscheln.

      „Männer! Wir kämpfen heute nicht für unseren Lord, nicht für Ruhm oder Ehre und auch nicht für Geld, sondern für unsere Heimat und unsere Familien. Diese Wilden wollen das eine plündern und das andere schänden. Das dürfen wir nicht zulassen.“

      Aaah, da erklärt er's auch nochmal. Also ist dies doch ihre eigene Stadt? :???:

      schrie Themis: „Rammgeschwindigkeit! Lasst diese Schweine unsere Rammsporne schmecken!“

      Mopsgeschwindischkait. :hehe:
      Neiiiin nicht die Schweine! :oldno:

      In all diesem Chaos bemerkte Themis, wie der alte Admiral auf den Bug kletterte. Die beiden Soldaten am Polybolos ließen gerade die Sehne zuschnappen. Der Bolzen traf den Alten im Nacken. Für einen Moment schien es, als würde er erstarren, doch er fiel einfach vornüber auf den langen kupfernen Sporn.

      Was für eine feige Muschel. Das ist ehrlos. Aber immerhin war sein Ableben auch nicht gerade besonders würdevoll. :3
      Scheint von der Besatzung auch keinen mitgenommen zu haben. :ka:

      Mit seinem zotteligen Bart wirkt er eher wie ein Bär als wie ein Mann.

      :w:

      „Steht auf, ihr faulen Säcke! Oder wollt ihr nur wie Huren flach liegen?“, brüllte der Admiral seine Untergebenen an.

      Höhöhöhöhö. :tlol:

      „Die Bastarde haben sich besoffen, während oben die Schlacht tobt!“

      Ja aber ganz im Ernst... Wurden sie zum Kämpfen eingestellt?
      Wenn ich nicht zum Kämpfen ausgebildet wurde, wahrscheinlich in der Schlacht sterbe und das Schiff unter gehen kann... Dann würde ich mich auch einfach nur betrinken und ablegen. :o


      Unter Deck war er fast blind, doch direkt vor seinen Füßen lag ein Besoffener.

      Hätte er mal eine Augenklappe getragen. :sebi:

      Ein Axthieb hat seinen Brustpanzer direkt erwischt. Bedrohlich lachend steht ein Nordmann vor ihm. Er holt aus und lässt seine Waffe niederfahren, doch Themis rollt in letzter Sekunde zur Seite. Krachend bleibt die Axt im Deck stecken. Hastig drückt sich Aten nach hinten. Doch der Feind hat seine Waffe befreit und ihn die kurze Strecke verfolgt. Wieder in der Ausgangsposition. Wieder eine Axt über mir. Seda, heiße mich in deinen Tiefen willkommen. Sie saust auf ihn herunter. Er schließt die Augen, doch er spürt keinen Schmerz. „Was zur…“ Sein Widersacher steht wie erstarrt dran. Die Augen selbst durch den Brillenhelm sichtbar vor Schreck geweitet. Nur einen Augenblick später taumelt er, fällt hin. Verwundert steht Themis auf. Weitere Feinde fallen fast gleichzeitig um.

      Ich dachte schon es wäre vorbei. :run2:
      Sehr geile Szene. :hihi:

      „Danke, Blogis. Gerne doch Herr Aten.“

      „Willst du unbedingt beim Kämpfen schwatzen?!“

      „Das lässt die Zeit schneller vergehen.“

      „Weißt du“, fauchte der Admiral, „Was die Schlacht auch verkürzen würde? Wenn du auch dein anderes Schwert benutzen würdest.“

      „Das ist nur für Notfälle“, winkte der Schwarzgekleidete ab

      „Und was ist dann das hier?!?“

      „Kein Notfall.“

      „Aber…“

      „KEIN. NOTFALL.“

      „Na gut“, meinte Themis beleidigt und tanzte weiter.

      In der ersten Zeile, fehlt da was? Eine Trennung?
      Aber nettes Gespräch, lockerte die Schlacht wirklich auf. :tlol:
      "..und tanzte weiter." :tlmao:

      Doch dieser war glücklicherweise ihr Gefangener. Themis hatte keine Ahnung, wer er war, aber der sah zumindest wichtig aus.

      Öhm. Wie, was, wo? Gute Arbeit. :ka:

      Seda

      Auch wenn du schon geschrieben hast, dass dies bloß Hades rückwärts ist und die Rolle klar ist. Männlein oder Weiblein? :o Kenne "Seda" nur als Frauennamen. :hihi:

      Doch die Leichen unserer Kameraden verstaut ihr in Fässer, damit ihre Familien später angemessen trauern können. Weitergeben!

      Immerhin die eigenen Toten ehrt er. Zumindest symbolisch. :/

      Ich werde einfach nicht schlau aus ihm.

      Keine Sorge, Aten. Wir auch noch nicht. :lol:

      Unbeirrt vom Gedränge der Menschenmenge und den Sonderangeboten erreichte er eine freiere Fläche des Forums.

      "Forum" = Gute Wortwahl. :)
      "Sonderangebote" = Nicht so in das Zeitalter passend. ;)

      „Schönes Wetter heute, nicht wahr?“, fing Themis an. „Wie finden ihr eigentlich das Parthenoion?(...)“ (...) Zynisch fragte er: „Wusstet ihr, dass die Steine der Ehrenfeste weithin als die schönsten bekannt sind?“

      Was für eine Nervensäge. :tlol:
      Aber er klingt auch mehr nach Gelehrtem als nach einem Admiral und Schlachtensau. :O.O:

      „Über den Sinn.“, Blogis seufzte

      „Welchen Sinn?“

      „Den meines Lebens.“

      „Achso, daran arbeiten unsere Philosophen schon seit Jahren. Bisher ohne Ergebnis. (...) Ich bin der Meinung wir Menschen sollten der Nachwelt etwas hinterlassen, das wir erreicht haben und uns widerspiegelt.“

      „Der Meinung war ich auch lange Zeit, doch irgendwie bin ich mir nicht mehr sicher.“

      :szwink:
      Für einen wohlmöglich Unsterblichen wirklich ein Thema. :hehe:

      Sie mag mich ja nicht unbedingt wegen dem kostbaren Nass. Sie steht auf anderes, dachte der Admiralsgehilfe diebisch.

      Ehehehehehehe. :höhö:

      Öhm. Sehr gute Geschichte. Wie gesagt, wäre mir die Fortsetzung zum Prolog lieber gewesen um auch mit dem Herrn mit Hut ein wenig warm zu werden, er scheint mir so noch ziemlich nichtssagend auch wenn er nun eindeutig der Protagonist ist. :ka: So hängen die beiden Storylines einfach nicht zusammen.
      Aber sehr schön geschrieben, die Mühe und das Warten haben sich gelohnt! :)
      Nur als kleine Anmerkung noch: Für die Formatierung brauchst du nicht jede Zeile mit den Befehlen umklammern, da reicht 1 Paar Befehle [ left] [ /left] aus. :) Für die Linksbündigkeit brauchst du eigentlich auch nichts eingeben, aber ich gehe davon aus du hast den [ center]-Befehl einfach im Schreibprogramm ersetzt.^^
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