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Der Lauf der Geschichte

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    • Vielen Dank für eure Kommentare :sonne:
      Rechnet aber nicht innerhalb der nächsten zwei Wochen mit einem neuen Kapitel :p

      Solche Ironie lobe ich mir! :tlol:

      Stets zu Diensten! Werde versuchen mehr davon einzubauen :)

      Der Tod eines Einzelnen ist eine Tragödie, der Tod von Millionen nur eine Statistik...

      Genosse Stalin lässt grüßen ;)

      Oh, das ist ja unser Finsterling aus dem Prolog, nicht?

      Vielleicht. Vielleicht auch nicht :hihi:

      Wo auf der Zeitachse befinden wir uns denn?
      Oder gibst du, wie ich, einen Sch*** auf Zeitkontinuität, weil du dir über deren Relativität bewusst bist und verwirrst somt deine Leser heillos?

      Das Kapitel nach dem nächsten (oder übernächsten Themis-Kapitel) wird Licht in's Dunkel bringen, versprochen :)

      Sorry, für mich war die Legende in schwarz noch immer der Hauptprotagonist. :blah2:
      Aber ich finde es ein wenig schade dass du nicht am Cliffhanger weiter gemacht hast. Ich habe mich so auf den Typen mit den guten Genen gefreut. :(

      Wie im Startpost beschrieben, versuche ich mich ein bisschen an GoT zu halten. Da gibt es auch mehrere Hauptpersonen. Das mit den Cliffhanger ist bei Game of Thrones schlimmer, da lässt der Autor dann offen, ob ein Charakter stirbt oder nicht und im nächsten Kapitel sucht sich eine Protagonistin Kleider aus :tlol:
      Die guten Gene werden wiederkehren :szwink:

      Wie, man verabredet sich für Krieg?

      War vielleicht unglücklich formuliert. In dem Fall: würden sie es rechtzeitig schaffen, die feindlichen Schiffe abzufangen, bevor sie im Mittelmeer ankommen?

      Und wessen Himmelsrichtungs Flotte ist das hier nun? :o

      Ich muss dringend eine neue Karte zeigen, ansonsten wird das zu abstrakt für euch :oldno:

      Also ist dies doch ihre eigene Stadt?

      Japp


      Wurden sie zum Kämpfen eingestellt?

      Nun ja, die Ruderer hätten ja damit rechnen können, dass es schlecht ausgehen könnte. Da hatten sie natürlich die Wahl: Entweder kämpfen und umkommen oder saufen und wehrlos von den Gegnern im Ernstfall angeschlachtet zu werden :ka:


      In der ersten Zeile, fehlt da was? Eine Trennung?

      Eigentlich wollte ich damit Blogis Verärgerung zeigen, weil sich Themis nicht bedankt hat. Ich sollte vielleicht ein: "[...]", äffte zynisch oder so anfügen sollen, damit es klar wird.

      Öhm. Wie, was, wo? Gute Arbeit. :ka:

      Der Gefangene wird noch zu genüge vorkommen ;)

      Auch wenn du schon geschrieben hast, dass dies bloß Hades rückwärts ist und die Rolle klar ist. Männlein oder Weiblein? :o

      Hab ich mich bisher gar nicht überlegt :$ Aber vermutlich bleibe ich beim Original ;)

      "Sonderangebote" = Nicht so in das Zeitalter passend. ;)

      Ich werde es nacher vielleicht noch ausbessern :run2:

      Aber sehr schön geschrieben, die Mühe und das Warten haben sich gelohnt! :)

      Dankeschön :)

      Vielen Dank für eure lieben und konstruktiven Kommentare :)
      Und ja, ich werde es nie wieder zentrieren :blah2:

    • Nachdem ich nun den Prolog und das erste Kapitel durchgelesen habe, wage ich mich auch mal an einen Kommentar. Es ist jetzt 10:18 Uhr, mal schauen, wie lange ich brauche ;)

      Bevor ich ins Detail gehe, zuerst ein paar allgemeine Worte: Eigentlich liegt die Geschichte eher nicht in einem von mir favorisierten Genre, aber dennoch lässt sich deine Geschichte ganz gut lesen (wenn auch mit kleinerem Socken zwischendurch). Den Einfluss von Game of Thrones kann ich nicht beurteilen, da ich GoT nicht kenne. Dein Schreibstil ist flüssig und gut lesbar (das Stocken, das ich hatte, hing eher mit der Geschichte an sich zusammen^^).

      Über den Prolog möchte ich nicht mehr allzu viele Worte verlieren, sonst wird mein Kommentar hier länger als deine ganze bisherige Geschichte ;)
      Nur so viel: Eine gute Einleitung in die Geschichte. Die Sache mit dem Barden in der Kneipe gefällt mir. Etwas überrascht war ich nur, als Improbus auf einmal der Haupthandelnde war, da musste ich drei Mal lesen, bis ich gemerkt habe, dass ich drei Zeilen übersehen hatte :fp:. Es gab auch zwei Stellen, an denen ich schmunzeln musste, welche das waren, habe ich mittlerweile vergessen... Moment, ich lese nochmal nach.
      Ich habe sie wieder gefunden:

      Soll ich euch einen Rat in Sachen Überfallen geben? Das Opfer darf euch nicht bemerken!
      Das war die erste Stelle.


      Ansonsten muss ich wieder meine Klingen säubern. Das ist immer so eintönig
      Und das die zweite :lol:

      Soviel zum Prolog, nun zum ersten Kapitel:

      Dargos schrieb:

      4384 Wörter...




      Jetzt übertreibst du aber :bg2:


      Unterschätze niemals deinen Feind, denn dann überschätzt du dich selber.
      Welch weise Worte des alten Mannes.


      Er konnte ein schelmisches Grinsen nicht unterdrücken.
      In dem Moment war Themis mir sehr unsympathisch. Diese Art von Schadenfreude (so scheint es mir zu sein) kann ich gar nicht ausstehen. Ich bin auch manchmal schadenfroh, aber nur, wenn der "Schaden", den die betreffende Person "erleidet", nicht sehr hoch ist.



      Es war mir eine Ehre mit dir den Bürgern und dem Herrscher zu dienen
      Das erinnert mich immer an Titanic, wo der Geiger sagt: "Gentleman, es war mir eine Ehre, heute mit Ihnen spielen zu dürfen." :bg:


      Sechzehn Galeeren à Einhundertzehn Mann, Ruderer nicht eingerechnet und die große Volkszorn, das Flaggschiff der Flotte und zugleich Privateigentum des Lords. Also sollten wir unser kleines Schätzchen hier am besten aus dem Gefecht raushalten, doch wozu sonst hat man ein Flaggschiff?
      Das klingt mir so, als wolle Themis sich selbst aus allem raushalten und andere die Drecksarbeit machen lassen. Dabei sollte er als (hier noch zukünftiger) Admiral doch mit gutem Beispiel vorangehen.


      und dass diese vermutlich ins Mittelmeer gelangen wollten, um dort zu plündern und zu brandschatzen
      Halvar von Flake und der Schreckliche Sven... Ach nee, das war ja was anderes, falscher Film :hihi:


      Er holte sich schnell den Kopfschutz des Admiral mit einem wunderbaren hellblauen Helmbusch darauf und fing an:
      Na also, er kämpft ja doch noch selber mit.


      Männer! Wir kämpfen heute nicht für unseren Lord, nicht für Ruhm oder Ehre und auch nicht für Geld, sondern für unsere Heimat und unsere Familien. Diese Wilden wollen das eine plündern und das andere schänden. Das dürfen wir nicht zulassen.
      "Legionäre zum Angriff! Für den Ruhm und die Ehre Roms!" Ach nee, schon wieder falscher Film, der kam ja aus Asterix :bg2:


      Wenn es gut läuft, können wir die meisten Langschiffe rammen und versenken. Aber nur dann….
      Das klings ja schon so, als wenn irgendwas schiefgehen würde...


      „Er wollte es ja nicht anders“, dachte Themis Aten unberührt.
      Ganz schön kaltherzig, der Gute :grr:


      bei der der Versuch der Hippyas ein feindliches Schiff zu stoßen kläglich scheiterte
      Wusste ich doch, dass irgendwas schiefläuft...


      Seine Männer waren unachtsam
      Diese Deppen...


      Der Barbar, in Fellen und Kettenhemd gekleidet, steht an der Reling, die gewaltige Axt in beiden Händen haltend.
      Ist der Tempuswechsel von Imperfekt zu Präsens beabsichtigt, oder war er ein Versehen?


      fragte er sich
      Und hier wieder im Imperfekt


      Er hackt sie einfach ab
      Meine Güte, ist der Kerl brutal...


      Die Bastarde haben sich besoffen, während oben die Schlacht tobt!
      Hast du Kummer mit die Deinen, sauf dich einen. Ist der Kummer dann noch nicht vorbei, sauf dich zwei :)


      Auf dem Deckaufbau stand ein Mann mit einer Armbrust, die mehrere Schuss auf einmal abgab
      Wo kommt der denn auf einmal her?


      Auch die übrigen Männer waren nun guter Dinge
      Ja, nee, is klar. Erst läuft überhaupt nix und dann kommt auf einmal einer und bringt neuen Schwung rein... Ist ja wie im Mannschaftssport, wenn einer eingewechselt wird und neuen Schwung reinbringt :bg:
      Soll jetzt keine Kritik an deiner Geschichte sein, das passt schon so da rein und ist auch vom Optimismus der Soldaten her völlig nachvollziehbar, ich finde solche Situationen im Allgemeinen recht, wie soll ich sagen?, ...seltsam :)


      Viele Soldaten ließen ihr Leben, doch konnten die Nordmänner in die Flucht getrieben werden. Als sie merkten, dass sie verloren hatten, sind sie einfach abgehauen
      Feiglinge, diese Nordmänner. Wenns brenzlig wird, einfach abhauen... Aber wer weiß, wie es sonst ausgegangen wäre :) Gute Schilderung der Schlacht war das jedenfalls :)


      Doch die Leichen unserer Kameraden verstaut ihr in Fässer, damit ihre Familien später angemessen trauern können.
      Diesen Anflug von Menschlichkeit hätte ich dem werten Herrn (jetzt nicht mehr zukünftigem) Admiral Themis gar nicht zugetraut


      Ich bin ein Freund leerer unbewachter Kisten, der mit der Langeweile zu kämpfen hatte
      Ach da kam der Retter her. Ein blinder Passagier quasi :)


      exotische Pferde aus dem Süden wurden angeboten. Manche waren gestreift
      Deine Artgenossen spielen in der Geschichte also auch mit? :bg2:


      Im Vorbeigehen wollten ihm Händler einreden, dass er doch eine neue Kupferpfanne bräuchte
      Also die Frühform der Spam-Mails :hehe:

      So, das solls erstmal von mir gewesen sein.

      Ich bin schon auf die nächsten Kapitel der Geschichte gespannt. Ich weiß, eigentlich nicht mein Genre, aber jetzt habe ich die Geschichte angefangen und möchte sie auch zu Ende lesen :)

      Weitermachen.

      PS: Es ist jetzt 11:50 Uhr. Mit zwei kurzen Unterbrechungen (einmal wegen eines Abstechers ins Spieleforum und einmal wegen eines Feueralarms) habe ich tatsächlich 1,5 Stunden gebraucht, um einen Kommi zu verfassen. Das war wohl ein Rekord :)
      Unser Bäumche - O Tannenbaum
      Unser Bäumche, dat wor ne Draum
      Unser Bäumsche verjess ich nie
      Nä su ne schöne Baum wie dä krieje mer niemols mieh
    • Noch schnell kontra:

      - Das war sogar an den Ausspruch des Geigers angelehnt :hihi:
      -Der Tempuswechsel war beabsichtigt ;)
      Vielen Dank für deinen Kommentar :bg:

      So: Wieder einmal das selbe Spiel. Ich splitte Kapitel zwei (mit Themis) in mehrere Unterkapitel, die alle etwas länger als der Prolog sein werden, dafür aber häufiger kommen sollten, da ich jetzt endlich Zeit dafür habe :v: Über die genaue Anzahl an Unterkapiteln kann ich nichts sagen, weil's sich erst im Schaffensprozess zeigen wird ;) Mann, ist das letzte Kapitel lange her :ups:


      Themis



      Mit einer unfassbaren Trägheit fuhren die Schiffe unter Themis Leitung in den Hafen ein. Eine leichte Brise wehte ihm um die Nase, während er gedankenverloren die Möwen betrachtete, die sich auf verschiedenen anderen Galeeren, Koggen und Trieren Platz gemacht hatten und ihnen scheinbar hämisch zuriefen. An Land herrschte geschäftiges Treiben. Handelsschiffe wurden be- und entladen, Reisende kamen aus Schenken heraus oder wollten ebenjene besuchen und fliegende Händler verkauften verschiedenste Waren von ihren Handkarren aus. Ach, Piras. Themis seufzte. Er war in seinem jungen Leben schon viel herum gekommen, doch kein Port war so schön wie dieser.

      Vermutlich lag es daran, dass er mit ihm die Heimat verband, denn als Junge hatte er hart arbeiten müssen, um sich seine Ausbildung leisten zu können. In Notfällen hatte er auch gestohlen, doch war es für einen guten Zweck gewesen: Er hatte eine Zukunft haben wollen. Die Ehrenfeste war schon im alten Reich der einzige Ort gewesen, an dem es öffentliche Schulen gab. Hier konnte jeder –natürlich gegen ausreichende Bezahlung- lernen das geschriebene Wort zu lesen und zu verwenden, zudem wurden auch die Geschichte, Philosophie und Mathematik gelehrt. Dieses Wissen war sein Schlüssel gewesen, um im Militär aufzusteigen.

      Sie bogen links in Richtung des Militärhafens ab, wo sie später andocken würden. Leisen Schrittes näherte sich jemand von hinten an. „Blogis“, sprach der Admiral, dessen offizielle Ernennung noch ausstand, „Wirst du mich zu Lord Hyppias begleiten?“

      „Wenn du willst.“, er stellte sich neben Aten an die Reling

      „Wieso trägst du eine Satteltasche über der Schulter?“

      „Ich habe dem Stallburschen nicht getraut“, Blogis zuckte mit den Schultern

      „Was ist denn in euren Taschen?“

      „Mein ganzes Geld und ein paar…Spielzeuge“, er grinste schelmisch

      Ich werde einfach nicht schlau aus ihm.

      Die Männer wussten, was zu tun war, die Schiffe waren nun vertäut und Themis musste dem Lord nun Bericht über die Schlacht erstatten. Neben Blogis her über den Weg aus Pflastersteinen laufend erklärte er ihm, wie Lord Hyppias so tickte: „Er ist schlicht und einfach ein Hurrensohn“ Sein Gesprächspartner nickte wissend. „Früher“, fing Aten an, „vor mehreren Jahrhunderten herrschte hier das Volk. Doch mit unserer Unterwerfung damals durch das Reich endete diese Tradition. Ein Herrscher wurde eingesetzt, der Patropolis treu ergeben war und die Stadt erhielt ihren heutigen Namen. Daniel Hyppias ist ein Nachfahre eben jenes Lords. Er schert sich einen Dreck für die Bürger, nur sein eigenes Wohl interessiert ihn. Behaltet das im Hinterkopf!“

      Bald waren sie an den Stallungen angekommen, wo Themis sofort erkannte, dass sein Pferd gestriegelt und getränkt war. Es war ein einfacher, aber treuer Fuchs. Er hatte es nie sonderlich mit Statussymbolen gehabt. Das Heu verbreitete seinen angenehmen ländlichen Duft mitten in der Stadt, während die etlichen Hinterlassenschaften der Tiere das Gegenteil bewirkten. Auf einem Heuballen hatte es sich der Stallbursche gemütlich gemacht. Der Admiral ging näher an ihn heran. Ein leises Schnaufen war zu vernehmen, ebenso der unverkennbare Geruch des Weines, der aus seinem offenen Mund austrat. Müssen sich denn alle besaufen? Aten blickte sich suchend um, bis er das Objekt seiner Begierde fand. Ein Eimer voll kühlen Wassers. Er hob ihn hoch und ging ein paar Schritte auf den Trunkenbold zu. Mit beiden Händen hielt er den Behälter fest und holte aus. Mit einem grandiosen Platschen landete das gesamte Wasser im Gesicht des Burschen. Vollkommen verwirrt richtete sich dieser klatschnass auf, wurde aggressiv. Schon lange hatte Themis nicht mehr so herzhaft gelacht. Vor Wasser und Wut triefend stand der Säufer vor ihm. Aten drückte ihm ein Geldstück in die Hand und kehrte dem nun Verwunderten den Rücken zu. Er zog sein Pferd an den Zügeln aus dem Stall, wo auch schon Blogis auf ihn wartete. Sein Ross war genauso schwarz wie seine Kleidung. „Einen prächtigen Rappen habt ihr da“, lobte ihn Themis, „Doch was habt ihr mit der Farbe Schwarz, dass ihr euch darin kleidet?“, fragte er, während er auf sein Pferd aufsetzte.

      „Erkennungszeichen und Tarnung in einem.“

      Er spricht in Rätseln. „Was meint ihr damit?“

      „Unwissenheit ist ein Segen“, der Schwarzgekleidete lachte kurz

      Themis schüttelte nur den Kopf. Ich werde einfach nicht schlau aus ihm.

      Ihr Ziel, die auf einem der beiden Hügel gelegene Ehrenfeste, thronte auch noch von weitem sichtbar über der ganzen Stadt. Und damit auch Hyppias. „Nicht mehr lange“, dachte Themis diebisch grinsend. Ihre Pferde trabten durch den Hafen, mit jedem Schritt auf dem Boden klackerten ihre Hufe. Zuerst ging es durch die „Fressgasse“, wie sie manche abfällig nannten. Hier reihte sich Gaststätte an Gaststätte, wobei von jeder ein anderer Geruch ausging, nach dem man ihre Qualität gut einschätzen konnte. Es kamen ihnen einige Männer auf der engen Straße entgegen, hauptsächlich betrunkene Seeleute aus den Mittellanden. Sie schwankten laut grölend durch die Straße in Richtung Hafen. Themis blickte sie prüfend an. So langsam entwickelte er eine Aversion gegen Alkohol. Hinter der Gasse wurde der Weg wieder breiter und umso mehr Licht küsste sanft den Boden. Zwar war erst morgen, doch die Sonne schien unerbittlich die auf die Köpfe aller Sterblichen außer derer die einen Hut trugen. Doch konnten sie nicht lange die Wärme von Helades genießen, denn sie mussten nun auch durch die nächste Gasse. Blogis blieb schweigsam, während sie durch die „Straße der schönen Künste“ ritten. Früher hatte sich Themis stets gefragt, weshalb sie so einen verruchten Ruf hatte. Ihm hatte sich die Frage aufgedrängt, was denn an Gedichten und Gesängen so schlimm sei. Doch eines Tages hatte er begriffen, dass man dort schöne Künste anders definierte.

      Wortlos ging es an scheinbar endlos vielen Häusern aus hellem Stein, die zum Großteil vorne von Säulen getragen wurden, an prächtigen bunt bemalten Tempeln, die alle anderen Göttern geweiht waren und einigen Handelsständen vorbei. Als sie jedoch direkt beim Forum angekommen waren, sagte Aten, dass sie dort doch eine kurze Pause einlegen könnten. „Hyppias kann warten, denn das hier finde ich interessanter“, Themis zeigte auf einen Mann, der in einer weißen Toga gekleidet auf einer Kiste stand und eine Rede hielt.

      „Liebe Leute, benutzt euren Verstand! Denn, wenn ihr euch nur von der Vernunft und nicht von Gefühlen oder Affekten leiten lasst, dann könnt ihr glücklich werden. Strebt nicht nach Reichtum oder Macht, solange ihr euch nur wie Tiere von euren niederen Instinkten leiten lasst. Vernunft und Tugenden, sage ich euch, sind der einzig richtige Weg!“, die Zuhörer, mindestens drei Dutzend, klatschten und jubelten ihm zu. Zenopos war stets Atens Lieblingsphilosoph.

      „Was haltet ihr davon, Blogis?“

      „Der hat nicht Unrecht, dieser Redner, doch ist er nicht der erste, der auf diese Ideen kam.“, er kratze sich am sauber rasierten Kinn

      „Woher kennt ihr euch mit dem Gedankengut aus?“, Themis fuhr sich durch die kurzen schwarzen Haare

      „Damals im fernen Westen war das allerorten verbreitet.“

      „Im Westen gibt’s doch keine Länder.“, antwortete Aten erstaunt

      „Tja, Unwissenheit…“, er grinste

      Dieser schwarzgekleidete Mann war entweder ein Angeber oder er wusste mehr als alle Gelehrten zusammen. Themis tippte auf das zweite, doch egal wie sehr er es versuchte, bekam er kein weiteres Wort aus seinem Gegenüber zum Westen heraus. So setzten sie ihren Weg fort. Nach einer halben Stunde kamen sie am Fuß des Hügels an, auf dessen Spitze die ehrerbietende Ehrenfeste majestätisch stand. Um sie herum, eine hohe Sandsteinmauer, doch ragte sie auch noch dort hervor. Eine Burg in der Bauweise der Mittellande, eine ewige Erinnerung daran, dass sie einst vom Reich unterworfen wurden. Vier dünne Rundtürme, jeweils einer an jeder Ecke der Feste, die aus grauem Stein aus dem Osten gebaut worden sind. Ein weiterer Hohn, eine weitere Demütigung für die stolzen Bürger. Man hatte keine Kosten und Mühen gescheut, ihnen ihre damalige Niederlage unter die Nase reiben. Gute drei Jahrhunderte stand sie schon da.

      Der Weg aus Steinstufen nach oben war steil, etwas zu steil, um mit einem Pferd hoch zu reiten und so führten sie sie an den Zügeln nach oben. Leicht schnaufend oben angekommen erwartete ihn ein kalter Empfang, ein heruntergelassenes eisernes Fallgitter. Er will sich verkriechen. Zum Glück entdeckte sie kurz darauf ein Soldat der Stadtwache, der auf der Mauer gelangweilt patrouillierte und ließ es nur Augenblicke später mit ein paar anderen Wachen hochziehen. Der Hof vor der Burg, normalerweise so belebt, war praktisch leer. Nur die fünf Soldaten der Stadtwache und ein Karren mit einer darauf geladenen Marmorstatue waren zu sehen. Die beiden reichten diesen, die froh waren, nun endlich etwas zu tun zu haben, ihre Zügel, damit sie die Pferde in die Ställe brachten. Themis ging näher an den Wagen heran, um sich die Skulptur näher anzusehen. Sie stellte einen gerüsteten Mann in Imperatorpose und einer Eule auf der Schulter dar. An der Hakennase erkannte er sofort, um wen es sich handelte. Noch eine Statue, die Lord Hyppias zeigt. So viel vergeudetes Geld, um die Herrlichkeit eines Mannes darzustellen, der wie kein anderer das genaue Gegenteil dieser war.

      Blogis wartete schon an der eisenbeschlagenen Eichentür, die zum Thronsaal führte. Themis stellte sich neben ihn: „Mal schauen, was er mir diesmal an den Kopf wirft“. Seufzend öffnete er das Portal.

      Themis ging über den steinernen Boden an kalten Marmorsäulen und Skulpturen, die die verschiedenen Lords der Ehrenfeste zeigten, darunter war der jetzige ganze viermal vertreten, vorbei. Im großen oben gewölbten Saal hallte jeder Schritt durch den ganzen Raum, doch Daniel Hyppias interessierte sich nicht für die beiden, die da auf ihn zu kamen. Er saß auf seinem erhabenen Thron und würdigte sie keines Blickes. Stattdessen hatte er nur Augen für sein Haustier: eine schneeweiße Eule, die es sich auf der linken Lehne seines Sitzes gemütlich gemacht hatte. Ein alter Kauz beim anderen. Er musste hämisch grinsen. Zehn Fuß vom erhabenen Thron entfernt kniete Themis nieder und Blogis tat es ihm gleich. Aten senkte seinen Kopf gerade tief genug, dass er nicht unhöflich erschien, doch keinen Zoll weiter. Als selbst nach einigen Augenblicken keinerlei Reaktion des Adligen kam, sah Aten verwundert auf. Hyppias streichelte immer noch seine Eule. Hier fiel Themis erneut auf, wie ähnlich die Nase seines Herren dem Schnabel seines Haustieres doch war.

      Kein Herold war anwesend, um sie anzukündigen, die beiden Wachen links und rechts vom Thron hatten kein Interesse den Lord auf sie hinzuweisen und dieser scherte sich scheinbar einen Dreck um die beiden. So musste es Aten in die eigene Hand nehmen: „Mylord, wie es scheint habt ihr Besuch.“

      Weiterhin sein Tier betrachtend sprach Hyppias: „Seid gegrüßt Aten, werter Bauerntölpel. Ihr habt doch hoffentlich diese Barbaren besiegt.“, er blickte ihn herausfordernd an.

      „Ja Mylord und mein Freund hier“, Themis nickte in die Richtung des Schwarzgekleideten, „hat vermutlich das Blatt in der Schlacht gewendet.“

      Sein Herr wirkte sichtlich desinteressiert, doch fragte er: „Wen habt ihr mir denn mitgebracht?“

      „Ich“, er sah den Lord direkt an, „bin Blogis, ein einfacher, pflichtbewusster Bürger der Ehrenfeste.“

      „Ach. Ich weiß wie viele Schiffe die Feinde hatten und wie klein im Vergleich dagegen unser zusammengetrommelter Haufen war. Allein, dass ihr überlebt habt, ist ein unverhofftes Wunder. Doch, dass ihr die Seeschlacht gewonnen habt, wäre es wert, euch zum Ritter zu schlagen. Aber nehmt euch lieber ein Beispiel an eurem Begleiter: Er hat, genau wie ihr, nur seine Pflicht erfüllt.“, der Lord fuhr sich selbstzufrieden durch die matten grauen Haare.

      Na vielen Dank, Blogis.

      „Wie viele Tote bringt ihr mir heute, Aten?“, fragte sein Herr schnippisch

      „Die Zahl unserer Verluste ist unwichtig, wichtig ist doch nur, dass wir den Sieg davon trugen.“ Erst, als er es schon ausgesprochen hatte, fiel ihm auf, was er damit auslösen würde.

      Der Lord, ruhig wie eh und je, stand auf und blickte Themis so herablassend an, wie noch nie zuvor. „Der Sieg soll das einzig Wichtige sein?!“, fing er schreiend an, „Mein Ioannis hat in Patropolis damals den Buhurt gewonnen. Was ist passiert? Die streitsüchtige Lady Hemmin tötete ihn als Rache für ihren gefallenen Gatten. Und mein lieber Petros gewann zwar das Lanzenstechen, doch starb zwei Tage später an den Folgen. Nur der Sieg soll zählen!?“

      Wie oft hatte er eben jene Standpauke schon gehört? Zu oft, nach seinem Geschmack. Unbeeindruckt sah Themis ihn an, während ihm seine hohe Lordschaft schlimmere Wörter an den Kopf warf, als er je in den dunkelsten Ecken von Piras gehört hatte.

      „Ich habe leider keine genauen Zahlen“, fing Aten an, als sich sein Herr wieder ein bisschen beruhigt hatte, „Doch etwa die Hälfte der Nordmänner, die sichtlich in der Überzahl waren, ist gefallen. Aber auch ein Drittel unserer Soldaten. Unter ihnen war ebenfalls Ser Hebron. Mylord, Alexander ist heldenhaft in der Schlacht gestorben. Er war ein guter Admiral.“

      „Und ihr wollt jetzt, dass ich euch offiziell zum Admiral mache, oder wie? Ihr, der ihr als Bauerntrampel niemals soweit hättet kommen dürfen, wollt mir Befehle geben?“

      Themis setzte grade an, etwas zu sagen, doch unterbrach ihn seine Lordschaft dabei: „Der hohe Rat hat euch als Nachfolger im Visier und ihr wisst sicherlich, was ich davon halte. Ich werde euch nicht die Genugtuung geben, dich persönlich zu ernennen. Soll das doch einer von denen machen.“

      „Wie ihr wünscht, Mylord“, Aten spuckte das letzte Wort schon fast aus.

      „Ich habe jetzt Wichtigeres zu tun, belästigt die Ratsmitglieder. Ich habe heute genug von einfältigen Emporkömmlingen.“, damit verabschiedete er sich in seine Gemächer. Natürlich mit einem Soldaten hinter ihm, der sein Haustier für ihn trug.

      Blogis und Themis verharrten noch so lange in der knienden Pose, bis Lord Daniel den Raum verlassen hatte. „Welch freundlicher Zeitgenosse“, bemerkte der schwarz Gekleidete.

      Wie auch das letzte Mal, vielen Dank für's Betalesen, Dargos :bg:

      Bevor ich's vergesse: Zum nächsten Teilkapitel kommt als Schmankerl noch eine selbstgezeichnete Karte dazu :bg:

      PS: Der eine Rechtschreibfehler ist gewollt. Siehe Zensur :ups::v:

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Zebra ()

    • Nach dem Blutbad der letzten Runde ist das ja mal ein sehr friedliches Kapitel, aber dennoch sehr interessant. :bg:

      Die ausführliche Beschreibung der Stadt hat mir gefallen. Da kriegt man einen guten Eindruck, in was für einer Welt sich Themis bewegt. Abgesehen vom Philosophen erinnert mich die Stadt irgendwie an Königsmund, aber eher an die Darstellung in der Serie. Die Burg ist aber nicht so wie der Rote Bergfried, auch wenn man das noch nicht richtig beurteilen kann.
      Das die Straßennamen auf ihren Zweck bzw. die Geschäfte dort hinweisen, hast du gut gewählt. War glaube ich im Mittelalter in Deutschland auch so. Zumindest in Köln war das so.:v:
      Trinkt Themis eigentlich selber? Der scheint in letzter Zeit einen ziemlichen Hass gegenüber Alkohol zu entwickeln. Was man ja auch irgendwie verstehen kann. :shy:
      Bei dem Fuchs hat mich eine Sache gewundert. Er benutzt ja ein einfachen Fuchs, also ein Tier was weder besonders schnell oder ausdauernd oder schön ist. Gut die ersten beiden Punkte sind für einen Admiral ja nicht so wichtig, aber jemand in so einer hohen Position bzw. baldigen hohen Position muss ja auch die Insignien der Macht tragen, wie es Königin Cersei ausdrücken würde. Oder kriegt er bald prunkvolle Kleidung? :hihi:
      Wobei Cersei ja nicht unbedingt eine sehr vorbildliche Königin wahr. :ups:

      Diesen Lord Daniel Hyppias mag ich einerseits nicht, andererseits kann ich ihn auch sehr gut verstehen.
      Was ich an diesen Kerl nicht mag, ist seine Selbstverliebtheit und Weltfremdheit. Der scheint ja nur an sich zu denken und kennt die Welt außerhalb seines Hofes kaum. Ob er wohl jemanden wie Blutrabe oder gar wie die Spinne bei sich hat? *:O
      Wo ich ihn aber gut verstehen kann ist ein Punkt:
      „Der Sieg soll das einzig Wichtige sein?!“, fing er schreiend an, „Mein Ioannis hat in Patropolis damals den Buhurt gewonnen. Was ist passiert? Die streitsüchtige Lady Hemmin tötete ihn als Rache für ihren gefallenen Gatten. Und mein lieber Petros gewann zwar das Lanzenstechen, doch starb zwei Tage später an den Folgen. Nur der Sieg soll zählen!?
      Ich glaube auch, dass Themis zwar die Schlacht gewonnen hat, aber wahrscheinlich zu viele Männer verloren hat. Können sie sich überhaupt gegen den nächsten Angriff wehren? Oder wird ihnen der Mangel an Soldaten zum Verhängnis? Oder wird sie alle der Alkohol zerstören? :tlol:
      Andererseits war die Schlacht auch extrem wichtig oder ein Rückzug gar nicht möglich. :ka:

      Die weiße Eule finde ich übrigens klasse. :w:

      Themis Karriere finde ich auch super. Der Kerl kommt aus der untersten Schicht und ist gewillt das trockne Brot seiner Armut mit Speck zu belegen und er schafft es verdammt hoch hinaus. Wird er noch höher steigen oder tief fallen? Es bleibt spannend! :run2:

      Freue mich schon wenn es weiter geht. :hüpf:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dargos ()

    • Der Themis schon wieder. Mal schauen, wie viele hier aufs Maul bekommen. Dx

      In Notfällen hatte er auch gestohlen, doch war es für einen guten Zweck gewesen: Er hatte eine Zukunft haben wollen.

      Wie Sheila! ;v;

      „Mein ganzes Geld und ein paar…Spielzeuge“, er grinste schelmisch

      Ich werde einfach nicht schlau aus ihm.

      Keine Sorge, ich auch nicht. :hihi:


      „Er ist schlicht und einfach ein Hurrensohn“

      Aha, ein Huanzon also. Ja, schade, dass die Zensur da zu schlägt. Dabei mochte die Antike solche Wörter. ;-;

      Ein Herrscher wurde eingesetzt, der Patropolis treu ergeben war und die Stadt erhielt ihren heutigen Namen. Daniel Hyppias ist ein Nachfahre eben jenes Lords. Er schert sich einen Dreck für die Bürger, nur sein eigenes Wohl interessiert ihn. Behaltet das im Hinterkopf!“

      Stadt der Väter. Aber der klingt ja wie ein Despot! :O

      Es war ein einfacher, aber treuer Fuchs. Er hatte es nie sonderlich mit Statussymbolen gehabt.

      Ja, wozu auch, wenn er genau das macht, das nötig ist! :D Immer dieser Demonstrative Konsum, schön, dass er sich dagegen wehrt!

      Müssen sich denn alle besaufen? Aten blickte sich suchend um, bis er das Objekt seiner Begierde fand. Ein Eimer voll kühlen Wassers. Er hob ihn hoch und ging ein paar Schritte auf den Trunkenbold zu. Mit beiden Händen hielt er den Behälter fest und holte aus. Mit einem grandiosen Platschen landete das gesamte Wasser im Gesicht des Burschen.

      Und ich dachte, er wäre selbst durstig gewesen. Da muss ich wohl niederträchtiger denken. :tlol:

      Themis schüttelte nur den Kopf. Ich werde einfach nicht schlau aus ihm.

      Ach komm, schwarz ist einfach eine edle Farbe, Themis! :D V.A. die Kombi Schwarz-Gold! :sebi:

      Ihre Pferde trabten durch den Hafen, mit jedem Schritt auf dem Boden klackerten ihre Hufe. Zuerst ging es durch die „Fressgasse“, wie sie manche abfällig nannten.

      Ich liebe "Fressgassen"! °.° Gibt es das Wort "klackern"? Ich kenne bis jetzt nur klappern, vll ist es Dialekt oder ich irre mich komplett. :D

      So langsam entwickelte er eine Aversion gegen Alkohol.

      Ich hasse dieses Gegröle auch, aber nicht so sehr bei erwachsenen Männern als bei pubertärenden jugendlichen Vollassis.;v;

      Hinter der Gasse wurde der Weg wieder breiter und umso mehr Licht küsste sanft den Boden.

      Haha coole Beschreibung! :D

      Früher hatte sich Themis stets gefragt, weshalb sie so einen verruchten Ruf hatte. Ihm hatte sich die Frage aufgedrängt, was denn an Gedichten und Gesängen so schlimm sei. Doch eines Tages hatte er begriffen, dass man dort schöne Künste anders definierte.

      Oha, ich ahne 18+. :szwink: Aber doch nur Tempel ... ? Die Geld verschlingen?

      „Liebe Leute, benutzt euren Verstand! Denn, wenn ihr euch nur von der Vernunft und nicht von Gefühlen oder Affekten leiten lasst, dann könnt ihr glücklich werden. Strebt nicht nach Reichtum oder Macht, solange ihr euch nur wie Tiere von euren niederen Instinkten leiten lasst. Vernunft und Tugenden, sage ich euch, sind der einzig richtige Weg!“, die Zuhörer, mindestens drei Dutzend, klatschten und jubelten ihm zu. Zenopos war stets Atens Lieblingsphilosoph.

      Der hat ja fast schon aufklärerische Gedankenzüge und kann reden wie G-Cis! So war das also im alten Athen. Das "Antike-Feeling" bringst du toll rüber! :D

      Welche westlichen Länder? Das sind aber nicht die aus dem Norden, oder? Lediglich "andere Barbaren". :hi:

      Sie stellte einen gerüsteten Mann in Imperatorpose und einer Eule auf der Schulter dar. An der Hakennase erkannte er sofort, um wen es sich handelte.

      Ein griechischer Caesar. :tlol: Die allwissende griechische Eule, da stekt so viel Symbolkraft drin, in diesen Zeichen! :D

      Er saß auf seinem erhabenen Thron und würdigte sie keines Blickes.

      So ein Erzfeind! :tlol: Er hat zwar ne coole Harry Potter-Eule, aber trotzdem! xD

      Aten senkte seinen Kopf gerade tief genug, dass er nicht unhöflich erschien, doch keinen Zoll weiter.

      Kann ich absolut nachvollziehen! >: Hat der doch gar nicht verdient!

      Weiterhin sein Tier betrachtend sprach Hyppias: „Seid gegrüßt Aten, werter Bauerntölpel. Ihr habt doch hoffentlich diese Barbaren besiegt.“, er blickte ihn herausfordernd an.

      Bauerntölpel! :tlol: Nicht nur Kagayaku, sondern auch Vlad aus GTA 4 liebt dieses Wort! x3 Aber als Themis käme ich mir da auch veralbert vor! :grrr:

      „Der Sieg soll das einzig Wichtige sein?!“, fing er schreiend an, „Mein Ioannis hat in Patropolis damals den Buhurt gewonnen. Was ist passiert? Die streitsüchtige Lady Hemmin tötete ihn als Rache für ihren gefallenen Gatten. Und mein lieber Petros gewann zwar das Lanzenstechen, doch starb zwei Tage später an den Folgen. Nur der Sieg soll zählen!?“

      Kai Pflaume - Nur die Liebe zählt :tlol:
      Was ist denn der Buhurt? O:
      Aber wie hysterisch er umherschreit! :hihi:

      Mylord, Alexander ist heldenhaft in der Schlacht gestorben. Er war ein guter Admiral.“[/align]
      „Und ihr wollt jetzt, dass ich euch offiziell zum Admiral mache, oder wie? Ihr, der ihr als Bauerntrampel niemals soweit hättet kommen dürfen, wollt mir Befehle geben?“

      War Alexander nicht Blogis? :tlol: Das begreife ich jetzt nicht. :(

      „Welch freundlicher Zeitgenosse“, bemerkte der schwarz Gekleidete.

      Defini-definitiv ja! :D Ich freu mich schon auf die Karte! ^^ Ob der Daniel ewig leben wird? :lol:

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
    • So vielen Dank für eure Kommentare :bg:

      Vielen Dank für euer Lob :)

      Dargos schrieb:

      Das die Straßennamen auf ihren Zweck bzw. die Geschäfte dort hinweisen, hast du gut gewählt. War glaube ich im Mittelalter in Deutschland auch so.

      War auch schon bei den alten Römern so. Hab mal nen Cicerotext übersetzt, bei dem sich Verschwörer in der "Sichelmachergasse" getroffen haben :hihi:

      Dargos schrieb:

      Trinkt Themis eigentlich selber?

      Ein bisschen Wein gehörte schon damals dazu ;)

      Dargos schrieb:

      Oder kriegt er bald prunkvolle Kleidung?

      Das nächste Kapitel wird Aufschluss liefern :D

      Dargos schrieb:

      Ich glaube auch, dass Themis zwar die Schlacht gewonnen hat, aber wahrscheinlich zu viele Männer verloren hat. Können sie sich überhaupt gegen den nächsten Angriff wehren? Oder wird ihnen der Mangel an Soldaten zum Verhängnis? Oder wird sie alle der Alkohol zerstören? :tlol:

      Die drei großen Fraktionen: Die Guten, die Bösen und der Alkohol :tlmao:

      Dargos schrieb:

      Der Kerl kommt aus der untersten Schicht und ist gewillt das trockne Brot seiner Armut mit Speck zu belegen

      Welch schöne Formulierung :D

      Meow schrieb:

      Ja, wozu auch, wenn er genau das macht, das nötig ist! :D Immer dieser Demonstrative Konsum, schön, dass er sich dagegen wehrt!

      Immer pragmatisch denken :bew1:

      Meow schrieb:

      Ich liebe "Fressgassen"! °.° Gibt es das Wort "klackern"? Ich kenne bis jetzt nur klappern, vll ist es Dialekt oder ich irre mich komplett. :D

      Wer denn nicht? :szwink: Klackern ist sogar Dialekt O.o Wusste ich bis jetzt gar nicht (Musste erst nachschauen). Es bedeutet so viel wie: mehrmals nacheinander einen kurzen harten Ton von sich geben :D

      Meow schrieb:

      Oha, ich ahne 18+. :szwink: Aber doch nur Tempel ... ? Die Geld verschlingen?

      :lol: So weit werd' ich's nicht kommen lassen :hihi::v:

      Meow schrieb:

      Der hat ja fast schon aufklärerische Gedankenzüge und kann reden wie G-Cis! So war das also im alten Athen

      Die Aufklärung war auch sehr auf die Vernunft bedacht, doch hier spiele ich auf die Stoiker an :hihi:

      Meow schrieb:

      Das sind aber nicht die aus dem Norden, oder?

      Nein nicht der Norden. Aber es wird sich noch zeigen, was es mit dem Westen auf sich hat :D

      Meow schrieb:

      Was ist denn der Buhurt? O:

      Buhurt war eine andere Art von Turnierkampf. Normalerweise denkt man an Reiter die ihre Lanzen brechen (Tjost). Der Buhurt war so eine Art Handgemenge, jeder gegen jeden.

      Meow schrieb:

      War Alexander nicht Blogis?

      Alexander ist der tote Admiral, der den Bolzen abbekam. Blogis ist der Finsterling, der Retter in der Not ;)


      Nochmals danke für eure Kommentare :bg:

      Demnächst wird es ein Update des Start-Posts geben, das eine schönere Kapitelliste und eine kleine Charakterübersicht enthält :)

    • Oh, ein neues Kapitel :uhh:, na da will ich doch gleich mal loslegen:


      Möwen [...] und ihnen scheinbar hämisch zuriefen.
      Drecksviecher, diese Seevögel. Ich kann mir aber gut vorstellen, wie sich das ungefähr angehört haben muss. Ich mag Möwen nicht :grr:


      Vermutlich lag es daran, dass er mit ihm die Heimat verband


      Heimat ist ja nicht bloß ein Wort nur. Heimat ist, wo du nicht abseits stehst. Heimat ist deine Sprache und sind die bekannten Lieder. Heimat ist da, wo du glücklich bist. Oder kurz: Trautes Heim, Glück allein.,

      Ja, ich kann gut nachvollziehen, wie sich Themis gafühlt hat, da ich auch sehr heimatverbunden bin :)


      –natürlich gegen ausreichende Bezahlung-
      Geld war schon damals für manche Leute das Allerwichtigste. Dabei ist ein reicher mann doch oftmals nur ein armer Mann mit sehr viel Geld...



      Ich werde einfach nicht schlau aus ihm.


      Gut, da bin ich wenigstens nicht der Einzige. Aber machen nicht gerade solche mysteriösen Personen eine Geschichte aus?



      „Er ist schlicht und einfach ein Hurrensohn“


      Ach ja, die gute alte Antike. Damals wurden solche Wörter nicht zensiert :hihi: Aber der Lord scheint ja ein antiker Seelenverwandter von Alexander Mono aus meiner Geschichte zu sein :O.O:



      Es war ein einfacher, aber treuer Fuchs. Er hatte es nie sonderlich mit Statussymbolen gehabt.


      Einfach, aber effektiv. Warum brauche ich ein Statussymbol, wenn ich auch mit weniger repräsentativen Mitteln von A nach B kommen kann. :bew1:


      Müssen sich denn alle besaufen?
      Das ist ja wie in den Büchern von Henning Mankell (Kommissar Wallander). Entweder trinken die da Kaffee oder sie besaufen sich :oldno:


      Mit beiden Händen hielt er den Behälter fest und holte aus. Mit einem grandiosen Platschen landete das gesamte Wasser im Gesicht des Burschen.
      Sehr schön. Wenn ich nicht gerade derjenige bin, der das Wasser ins Gesicht bekommt, mag ich solche Aktionen :tlol: :hehe: :fies:


      Zuerst ging es durch die „Fressgasse“, wie sie manche abfällig nannten.
      Sowas nennt man heute, glaub ich, Weihnachtsmarkt (zumindest die beiden bei uns) oder Kneipenviertel. Fressgasse klingt aber irgendwie rustikaler, gefällt mir.


      dass man dort schöne Künste anders definierte
      Ist es das, wovon ich denke, dass es das ist? :hihi: Ich glaube schon :)

      Recht hat er, dieser Philosoph. Vom Ausdruck und der Redekunst her könnte er dem guten alten Marcus Tullius Cicero Konkurrenz machen und der war übergenial :)


      Dieser Sami Hyypiä, ach nee, der war ein anderer... Nochmal von vorne:
      Dieser Lord Hyppias ist ja mal sowas von einem Unsympathen. Die Beschreibung, die Themis für ihn gebraucht hat (dieses eine Wort, was ohne Rechtschreibfehler zensiert wurde...) trifft absolut zu. So ein arroganter, selbstverliebter naja, du weißt schon, was ich meine :bg2:
      Themis ist mir ja schon unsympathisch, aber dieser Hyppias noch viel mehr. Hoffentlich bekommen beide bald mal so richtig einen drüber, ich würde es ihnen gönnen.

      Nach dem Blutrünstigen Kapitel vorher ist dieses ruhige, friedliche Kapitel mal eine nette Abwechslung zwischendurch. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht :)
      Unser Bäumche - O Tannenbaum
      Unser Bäumche, dat wor ne Draum
      Unser Bäumsche verjess ich nie
      Nä su ne schöne Baum wie dä krieje mer niemols mieh
    • Grüße, werter MfS! :fies:

      Hier konnte jeder –natürlich gegen ausreichende Bezahlung- lernen das geschriebene Wort zu lesen und zu verwenden, zudem wurden auch die Geschichte, Philosophie und Mathematik gelehrt. Dieses Wissen war sein Schlüssel gewesen, um im Militär aufzusteigen.


      Damals wollte sich jeder bilden und konnte nicht, heute kann sich jeder bilden und will aber nicht. :(
      Deshalb läuft auf N24 auch "Zukunft ohne Menschen" und auf RTL "Menschen ohne Zukunft", wie traurig. :/

      „Mein ganzes Geld und ein paar…Spielzeuge“, er grinste schelmisch


      Auf diese..."Spielzeuge" bin ich mal gespannt. :hehe:

      wie Lord Hyppias so tickte: „Er ist schlicht und einfach ein Hurrensohn“


      Hahaha, ganz der raubeinige Kriegsveteran! :tlol:
      Themis erinnert mich irgendwie an Agammemnon aus dem Film "Troja", zumindest stelle ich ihn mir so vor. :hihi:

      Müssen sich denn alle besaufen?


      Haha, das ist ja fast noch sauflastiger als meine Geschichten! :tlmao:
      Aber ich schätze, früher war das einfach noch sehr viel gängiger als heute, wenn man im Dienst besoffen war. :ka:

      Mit einem grandiosen Platschen landete das gesamte Wasser im Gesicht des Burschen. Vollkommen verwirrt richtete sich dieser klatschnass auf, wurde aggressiv.


      Oh ja, das stelle ich mir höchst unangenehm vor! Zwar habe ich schon ähnlich bequem geschlafen, aber wenigstens hat man mich schlafen lassen! :lol:

      Zuerst ging es durch die „Fressgasse“, wie sie manche abfällig nannten. Hier reihte sich Gaststätte an Gaststätte, wobei von jeder ein anderer Geruch ausging,


      Wir haben auch so eine Straße in unserer Stadt! Bei uns ist das die "Kneipenmeile" und ein beliebtes Ausflugsziel von Studenten. :hihi:

      Doch eines Tages hatte er begriffen, dass man dort schöne Künste anders definierte.


      Die Reeperbahn in Hamburg ist so gesehen ja dann auch ein Kunst- und Künstlerbezirk. :tlol:

      Strebt nicht nach Reichtum oder Macht, solange ihr euch nur wie Tiere von euren niederen Instinkten leiten lasst. Vernunft und Tugenden, sage ich euch, sind der einzig richtige Weg!“


      Klingt ja gar nicht mal dumm! Die Sache hat immer mehr Griechisches an sich. :>

      Dieser schwarzgekleidete Mann war entweder ein Angeber oder er wusste mehr als alle Gelehrten zusammen. Themis tippte auf das zweite


      Dann ist Blogis also ganz schön herumgekommen. Wie es im Westreich wohl so ist? Ob die McDonalds, Abramspanzer und den KKK haben? :lol:

      Eine Burg in der Bauweise der Mittellande, eine ewige Erinnerung daran, dass sie einst vom Reich unterworfen wurden. Vier dünne Rundtürme, jeweils einer an jeder Ecke der Feste, die aus grauem Stein aus dem Osten gebaut worden sind. Ein weiterer Hohn, eine weitere Demütigung für die stolzen Bürger. Man hatte keine Kosten und Mühen gescheut, ihnen ihre damalige Niederlage unter die Nase reiben. Gute drei Jahrhunderte stand sie schon da.


      Das Ding klingt so solide gebaut wie einer der Berliner Flaktürme! *:O
      Für die Bürger ist das natürlich weniger schön, aber immerhin haben sie damit eine Verteidigungsanlage. ;)

      Themis ging näher an den Wagen heran, um sich die Skulptur näher anzusehen. Sie stellte einen gerüsteten Mann in Imperatorpose und einer Eule auf der Schulter dar. An der Hakennase erkannte er sofort, um wen es sich handelte. Noch eine Statue, die Lord Hyppias zeigt. So viel vergeudetes Geld, um die Herrlichkeit eines Mannes darzustellen, der wie kein anderer das genaue Gegenteil dieser war.


      Der König klingt ja mehr und mehr nach einem richtigen Freund seines Volkes. Wie Kaiser Nero. :ups:

      Stattdessen hatte er nur Augen für sein Haustier: eine schneeweiße Eule, die es sich auf der linken Lehne seines Sitzes gemütlich gemacht hatte. Ein alter Kauz beim anderen.


      Immerhin hat er ein Haustier, vielleicht hat wenigstens die Eule es gut bei ihm. :tlol:

      „Seid gegrüßt Aten, werter Bauerntölpel.


      "Werte Lords, werte Ladys, werter Pöbel..." :tlol:

      Aber nehmt euch lieber ein Beispiel an eurem Begleiter: Er hat, genau wie ihr, nur seine Pflicht erfüllt.“


      Das ist schon Einiges an Selbstgefälligkeit! *:O
      Aber ja, ich kann voll und ganz mit Themis mitfühlen, das ist doch zum Verrücktwerden! :@

      „Der hohe Rat hat euch als Nachfolger im Visier und ihr wisst sicherlich, was ich davon halte. Ich werde euch nicht die Genugtuung geben, dich persönlich zu ernennen. Soll das doch einer von denen machen.“


      Aber immerhin kriegt er den Posten überhaupt! :bg:

      Also der König ist schon so eine Muschel #i-muschas# und ein ziemlicher Arbok #i-arbok#, Junge. :tlol:
    • Eine leichte Brise wehte ihm um die Nase, während er gedankenverloren die Möwen betrachtete, die sich auf verschiedenen anderen Galeeren, Koggen und Trieren Platz gemacht hatten und ihnen scheinbar hämisch zuriefen.

      Häfen... :ws: Häfen sind einfach wunderschön, deshalb bemitleide ich Binnenstaaten. :hihi:

      In Notfällen hatte er auch gestohlen, doch war es für einen guten Zweck gewesen: Er hatte eine Zukunft haben wollen.

      Ein klassischer Fall des Sheila-Syndroms! Aber immerhin hat es Themis zu etwas geschafft.

      Dieses Wissen war sein Schlüssel gewesen, um im Militär aufzusteigen.

      Dafür braucht man Mathematik?! :rofl: Na ja, gut, ich gehe davon aus, dass er keine Polynomdivisionen und dergleichen rechnen musste. :ups:

      „Ich habe dem Stallburschen nicht getraut“, Blogis zuckte mit den Schultern.

      Würde ich auch nicht. :flüster:

      „Er ist schlicht und einfach ein Hurrensohn“

      Jaaa, neben Bastard eine sehr geläufige Beleidigung. Ob man das wirklich schon im Mittelalter benutzt hat, weiß dann aber doch keiner. :ka:

      „Früher“, fing Aten an, „vor mehreren Jahrhunderten herrschte hier das Volk. Doch mit unserer Unterwerfung damals durch das Reich endete diese Tradition.

      Oha, ich sehe schon, Patropolis ist also das antike Rom!

      Es war ein einfacher, aber treuer Fuchs.

      Hoffentlich mit rötlichem Fell. *:O

      „Doch was habt ihr mit der Farbe Schwarz, dass ihr euch darin kleidet?“, fragte er, während er auf sein Pferd aufsetzte.

      Dieser Satz klingt irgendwie total mittelalterlich. Aber hat Themis was gegen schwarz? Nicht will und kann so fancy bunt herumlaufen! :(

      „Erkennungszeichen und Tarnung in einem.“
      Er spricht in Rätseln. „Was meint ihr damit?“

      Und ich verstehe nicht, wieso Themis das nicht versteht. :was:

      „Unwissenheit ist ein Segen“, der Schwarzgekleidete lachte kurz.

      Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! :lol:

      So langsam entwickelte er eine Aversion gegen Alkohol.

      Öööy! Manche alkoholische Getränke schmecken aber gut! :(

      Ihm hatte sich die Frage aufgedrängt, was denn an Gedichten und Gesängen so schlimm sei.

      Bestimmt weil es Troubadix war, der sie vorgetragen hat!

      „Hyppias kann warten, denn das hier finde ich interessanter“, Themis zeigte auf einen Mann, der in einer weißen Toga gekleidet auf einer Kiste stand und eine Rede hielt.

      Ein Herold, bestecht ihn!

      „Im Westen gibt’s doch keine Länder.“, antwortete Aten erstaunt.

      Oha, allet im Osten hier, wa? :tlol: Keine Liebe für den Westen.

      Der Weg aus Steinstufen nach oben war steil, etwas zu steil, um mit einem Pferd hoch zu reiten und so führten sie sie an den Zügeln nach oben.

      Wie steil ist das denn? :O.O: Aber ich glaube, nach der neuen Rechtschreibung müsste es "hochzureiten" heißen, aber vielleicht irre ich mich da.

      Leicht schnaufend oben angekommen erwartete ihn ein kalter Empfang, ein heruntergelassenes eisernes Fallgitter.

      Ein Fallgitter? In dieser Stadt mischen sich echt die Kulturen! Wie ich mir das vorstelle, ein typisch antikes mediterranes Städtchen und dann eine mittelalterliche Burg mit Fallgitter... :hihi::v:

      An der Hakennase erkannte er sofort, um wen es sich handelte.

      Caesar natürlich. :cool:

      Hyppias streichelte immer noch seine Eule.

      Aha, die weiße Katze wurde gegen eine weiße Eule ausgetauscht! Ein echter Bösewicht also! *:O

      „Die Zahl unserer Verluste ist unwichtig, wichtig ist doch nur, dass wir den Sieg davon trugen.“ Erst, als er es schon ausgesprochen hatte, fiel ihm auf, was er damit auslösen würde.

      Wat is dat denn für ein Kerl?! :tlol: So führt man doch keine Armee an, wenn die Verluste unwichtig sind! .__.)

      Unter ihnen war ebenfalls Ser Hebron.

      Hast du das "Ser" aus Song of Ice and Fire übernommen oder ist das ein Tippfehler? :o

      Also, Patropolis erscheint mir sehr wie King's Landing, obwohl die Kulturen hier echt krass gemischt sind, so wie das rüberkommt. Besonders diese griechisch wirkenden Namensträger, die dann auch noch den mittel- und westeuropäischen Buhurt durchführen! Es wirkt befremdlich, aber vielleicht ist das auch nur ein erster Eindruck. :)


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Da ich momentan unter "Hochdruck" (400 Wörter in zwei Wochen ._.) an dem nächsten Kapitel arbeite, nutze ich die seltene Freizeit zum Kontrakommentieren :tlol:

      MG schrieb:

      Drecksviecher, diese Seevögel. Ich kann mir aber gut vorstellen, wie sich das ungefähr angehört haben muss. Ich mag Möwen nicht :grr:

      Die hinterlassen überall...Rückstände >:

      MG schrieb:

      Ach ja, die gute alte Antike. Damals wurden solche Wörter nicht zensiert :hihi: Aber der Lord scheint ja ein antiker Seelenverwandter von Alexander Mono aus meiner Geschichte zu sein :O.O:

      Früher war alles besser :hihi:
      Collab incoming :run2:

      Curiosity schrieb:

      Auf diese..."Spielzeuge" bin ich mal gespannt. :hehe:

      Ich hoffe, sie werden dich nicht enttäuschen :höhö:

      Curiosity schrieb:

      Themis erinnert mich irgendwie an Agammemnon aus dem Film "Troja", zumindest stelle ich ihn mir so vor. :hihi:

      Der Gute ist etwas jünger, als du dir vorstellst. Wird aber nochmal genauer drauf eingegangen :run2:

      Curiosity schrieb:

      Haha, das ist ja fast noch sauflastiger als meine Geschichten! :tlmao:
      Aber ich schätze, früher war das einfach noch sehr viel gängiger als heute, wenn man im Dienst besoffen war. :ka:

      Die Glückskinder der Antike :sebi:
      Im Mittelalter trank man häufig Bier statt Wasser, da dieses sauberer war :D

      Curiosity schrieb:

      Der König klingt ja mehr und mehr nach einem richtigen Freund seines Volkes. Wie Kaiser Nero. :ups:

      Solange Lord Hyppias nicht die Stadt anzündet ist doch alles in Butter <:

      Curiosity schrieb:

      "Werte Lords, werte Ladys, werter Pöbel..." :tlol:

      "Sir Richard Carsharing! Kann heute nicht kommen."
      "Ooooh"
      "Jaja, die Pest" :tlol:


      Raikachu schrieb:

      Oha, ich sehe schon, Patropolis ist also das antike Rom!

      Geht in die Richtung :3

      Raikachu schrieb:

      Ein Herold, bestecht ihn!

      Und dann reißt die Fahndungsplakate ab! :hihi:

      Raikachu schrieb:

      Aber ich glaube, nach der neuen Rechtschreibung müsste es "hochzureiten" heißen, aber vielleicht irre ich mich da.

      Gut möglich :run2:

      Raikachu schrieb:

      Hast du das "Ser" aus Song of Ice and Fire übernommen oder ist das ein Tippfehler? :o

      Ich hab's so übernommen. Bin mir aber nicht sicher, ob's mit i oder e besser klingt...

      Anfangs mag es kulturell sehr "verwurstelt" erscheinen, aber ich kann momentan leider nur auf spätere Kapitel deuten, die das dann genauer erklären ;)

      Vielen Dank für's Durchlesen und dafür, dass ihr euch die Zeit genommen habt Kommentare zu verfassen x3

    • Lang lang ist's her und drauß vom Walde komm ich her und freue mich sehr die Geschichte zu bringen her. :sonne:
      Oder so :lol:
      Ich wusste ja, dass der Themis-Arc lang wird, aber nicht so lange ;) Nach diesem Kapitel wird noch einiges zu ihm folgen :bg:
      Erstmal werf ich euch zehn Millionen Namen an den Kopf :sonne:

      Themis


      Themis lächelte hämisch: „Es ist so schön und so leicht ihn wütend zu machen.“
      „Euren Lord zu verärgern halte ich für nicht sonderlich weise“, Blogis griff sich an sein Kinn
      „In Rage lässt er für gewöhnlich seinen ganzen Zorn auf einmal heraus und verschwindet danach für den restlichen Tag in seinen Kammern. Folglich stört er später nicht die Versammlung.“
      Blogis nickte wissend: „Dadurch, dass nicht er euch ernannt hat, wird er euch bei jeder Gelegenheit unter die Nase reiben, dass ihr nicht seine Wahl wart und drohen euch hinaus zuschmeißen.“
      „Ihr mögt Recht haben. Aber bei Hyppias ist das nichts Neues“, Themis lachte, „Ihr hättet seine Reaktion sehen müssen, als mich Ser Hebron zum ersten Mal zum Hof gebracht hat!“
      Der schwarz Gekleidete zog den rechten Mundwinkel hoch.
      Themis räusperte sich. „Der Rat sollte gerade tagen.“, er fuhr sich durch die kurzgeschnittenen Haare, „Hinter dieser Tür ist das Ratszimmer“
      Auf der rechten Seite des Thrones, in der hinteren Wand war eine kleine eisenbeschlagene Tür. Nur um die wahren Herrscher zu verschleiern. Dem Gesetz nach regierte zwar der Lord alleine und der Rat war nur als Berater vorgesehen. Doch meistens waren die edlen Herrscher zu faul oder sich zu fein, um sich zu den Regierungsgeschäften herabzulassen. Sie gaben sich lieber dem Hedonismus hin. Doch der jetzige Hyppias mischte sich allzu gerne in Belange ein, von denen er nichts verstand. Seine letzte große Heldentat war es den Kataskopen, den Meister der Spionage und höfischen Intrige und auch vermutlich seinen einzigen wahren Freund, aus dem Rat zu werfen und seinen Posten zu streichen. Dieser verschwand jedoch nicht ohne ein kleines Erinnerungsstück mitzunehmen: Den gesamten Schmuck von Hyppias‘ toter Frau.
      Hinter der Tür verbarg sich ein kleiner, schmuckloser jedoch lichtdurchfluteter Raum mit einem riesigen steinernen Tisch in der Mitte, an dem nur der schneidige Asekretor saß und mit seinem Dolch spielte.
      „Immer noch ein besserer Empfang als beim großmütigen Daniel“, Aten grinste ihn schelmisch an.
      Zuerst sah er ihn nur verwundert an, doch dann sprang er auf und umarmte ihn: „Themis, alter Freund, ich dachte, du bist tot!“
      „Tja, Sinon, Alexander hatte nicht so viel Glück.“
      Der Asekretor löste sich aus der Umarmung: „Der Alte war stets dein größter Fürsprecher. Sein Tod stimmt uns alle traurig.“ Er blickte betrübt zu Boden.
      „Als ob dir so viel an ihm gelegen hat“, Themis lachte auf
      Sinon Phocas sah ihn ertappt an: „Niemand konnte meine Arbeit in der Kanzlei besser kritisieren.“ Beide brachen in schallendes Gelächter aus.
      Die weißen Vorhänge flatterten leicht in ihre Richtung, während der oberste Verwalter, der Sakellarion Nestor Polydamasion den Raum betrat. Er grummelte irgendetwas von der „unverschämten Jugend“ in seinen langen weißen Rauschebart.
      „Die Freude ist ganz meinerseits“, Aten verbeugte sich scherzhaft, womit er nur einen weiteren kritischen Blick des Grantlers erntete. „Weißt du, wo sich Hektor aufhält?“, fragte Themis seinen Freund, „Er ist das letzte fehlende Ratsmitglied.“
      „Der unterhält sich draußen mit ein paar Wachen.“
      „Hol ihn doch bitte her, damit wir anfangen können“
      Aten merkte wie jemand hinter ihm die Tür öffnete. Blogis hatte schon einen Fuß nach draußen gesetzt: „Ich habe hier nichts zu tun. Wenn du mich brauchst, wirst du mich schon finden.“ Bevor er etwas erwidern konnte, war der schwarz Gekleidete schon verschwunden.
      Als auch der hünenhafte Protostrator Hektor Achlasios auf seinem Platz saß und endlich aufgehört hatte mit einem Tuch seinen bronzenen Brustpanzer zu polieren, konnte die Sitzung beginnen. Zuerst erzählte Themis von den Begebenheiten der Schlacht und Alexanders Tod. Nachdem Aten ausgesprochen hatte, ergriff der sonst so ruhige Hektor das Wort: „ Ser Hebron hat es dir vermutlich schon gesagt. In der letzten Versammlung haben wir alle beschlossen, dass wir dich zum nächsten Navarchen wählen.“, er machte eine kurze Pause, „Erhebe dich nun als Admiral und Navarch, ein offizielles Mitglied des hohen Rates.“ Themis stand auf. „Du hast nun das Recht, die saphirblaue Toga als Amtszeichen zu tragen.“
      Seitdem es den Kataskopen nicht mehr gab, hielten sich die zivilen und die militärischen Ämter im Rate die Waage. Der Navarch hatte stets große Macht, da sich die militärische Stärke der Ehrenfeste hauptsächlich auf ihre große Flotte stützte. Er wurde wie die anderen vom bestehenden Rat gewählt. Scheinbar hatte der alte Hebron bei der letzten Sitzung auf eine vorzeitige Nachfolgerwahl bestanden. Da Aten jedoch auch der Admiralsgehilfe war, nahm er nach dessen Tod den Posten des Flottenanführers ein.
      Die anderen reichten ihm einer nach dem anderen anerkennend die Hand.
      „Vielen Dank. Doch wo ist denn das gute Stück?“
      Der Protostrator schüttelte den Kopf: „Wenn wir das nur wüssten. Es ist vermutlich in Hebrons Haus, doch sicher sind wir uns nicht.“
      Superb. Themis hatte sich seinen großen Moment stets anders vorgestellt, heroischer. Doch schon als er Hyppias zum ersten Mal getroffen hatte, war ihm klar gewesen, dass er von ihm nichts zu erwarten hatte. Lieber werd‘ ich vom Hohen Rat ernannt als von diesem Bastard. Die drei Herren wollten ihn weiter beglückwünschen, doch der neue Navarch hatte andere Pläne: „Dann lasst uns gleich zur Sache kommen. Wir haben in der Seeschlacht einen Gefangenen genommen, von dem ich nicht weiß, wer er ist, geschweige denn wie sein Name lautet. Hat einer von euch einen Diener oder Sklaven, der diese nordische Barbarensprache spricht?“
      „Ich besitze einen“, Achlasios, der Protostrator setzte sich auf, „Doch wo ist denn diese Geisel?“
      Themis lachte: „Gefesselt und geknebelt in einem Fass auf der Volkszorn.“
      Es dauerte seine Zeit, doch schon bald kam ein hagerer blonder Mann in Begleitung zweier Wachen in den Raum. Er blickte die ganze Zeit unterwürfig gen Boden.
      Sklaverei. Noch so ein barbarischer Brauch. Was unterscheidet denn einen Sklaven von jedem anderen Menschen? Aber wenigstens ist sie auf unserem Mist gewachsen im Gegensatz zu diesen sinnfreien Turnieren.
      „Nur nicht so schüchtern, mein Freund. Wie heißt ihr denn?“, Themis reichte ihm die Hand.
      Er sah dem Navarchen in die Augen und dieser erkannte sofort, dass sich hinter diesen stahlblauen Augen ein wacher Geist befand. „Mein Name lautet Kermit und ich bin seit etwa einem Jahr im Dienste von Ser Achlasios. In meiner Heimat verspottete man mich aufgrund meiner Bildung, hier verspottet man mich als ungebildeten Barbaren.“, der Sklave zog die Schultern nach oben, „Das nennt man wohl Ironie.“
      Aten grinste. Er unterhielt sich noch ein wenig mit diesem Kermit, während Nestor, der Sakellarion irgendetwas von wegen „unschicklich“ in seinen wuscheligen Bart grummelte, als plötzlich die Tür aufging, ein Fass in den Raum hineinrollte und nach ein paar Augenblicken gegen den steinernen Tisch klatschte. Einer von Themis Männern betrat seelenruhig den Raum. Mit einem fiesen Grinsen verkündete er: „Wir haben ihn vom Hafen bis hierher gerollt. Über alle Pflastersteinwege der Stadt.“
      „Dankeschön, Memnon.“, der Navarch nickte ihm zu.
      „Auf ein Wort, M’lord?“
      „Du weißt so sehr wie ich, dass ich nicht adlig bin.“, Aten winkte ab, „ Lass uns das Gespräch auf nachher verschieben, wir müssen jemanden verhören“
      Der Soldat, doch so stark, musste sich größte Mühe geben das Lägel zu öffnen. Hektor, der Protostrator, sichtlich belustigt, ging zu ihm und hob es mit einem Klacks auf. Er warf es gen Boden, sodass die Dauben mit einem gewaltigen Krachen splitterten. In eben jenen landete ein Mann, fast so groß wie Hektor, nur schien dieser hauptsächlich aus blauen Flecken zu bestehen. Es grenzte an ein Wunder, dass es die Soldaten geschafft hatten ihn dort reinzustecken. Selbst in Ketten und zusammengerollt vor ihnen liegend, strahlte er auf gewisse Weise Größe aus. Memnon gab ihm einen Tritt in die Rippen: „Auf die Knie mit dir!“ Anstatt zu schreien, was er nicht hätte tun können, hörte Themis nur, wie er etwas in das Tuch zwischen seinen Zähnen brummte. Er leistete der Anweisung des Soldaten folge und dieser entfernte ihm das Leinen, sodass er sprechen konnte. Sofort schrie er los wie ein abgestochener Eber. Aten verstand kein Wort, doch zweifelsohne schien die Geisel gerade ihn, den Rat, die Götter und vermutlich die ganze Welt zu verfluchen.
      „Ruhe!“, der Krieger versetzte ihm einen Tritt mit dem Knie gegen seinen Rücken. Keinerlei Schmerzensschrei stieß er aus, doch knurrte er nun wie ein geschlagener Bär.
      Kermit räusperte sich: „Wie ihr gehört habt, ist er hoch erfreut in dieser Runde Gast zu sein“
      Innerhalb der nächsten eineinhalb Stunden intensiven Verhörs stellte sich heraus, dass es sich bei diesem Wilden mit den kurzen grauen Haaren um Jarl Hrolfr Sigurdson von Styrkarland handelte und dieser der Anführer der Plünderer war. Sein Rang entsprach dem eines Lords, er hatte keine Kinder jedoch drei Konkubinen in seinen Landen. Die meiste Zeit jedoch spuckte er nur Mord- und Rachedrohungen aus, selbst dann als Memnon fertig war, seine bisher verschonten Körperteile blau zu färben.
      „Nun, meine Herren. Wie sollen wir am besten vorgehen?“, fragte Themis in die Runde
      „Mordende und brandschatzende Barbaren gehören in die Unterwelt“, brummte Nestor Polydamasion in seinen weißen Rauschebart.
      „Ihr, als Verwalter der herrschaftlichen Schatzkammer“, warf Sinon Phocas, der Asekretor, ein, „solltet doch wissen, wie dringend jede einzelne Münze gebraucht wird. Wir sollten ein Lösegeld verlangen, wenn er denn so wichtig ist, wie er sagt.“
      Themis konnte sich ein kurzes Lächeln nicht verkneifen: „Ich schließe mich Sinon an. Was ist mit euch, Hektor?“
      Der Protostrator nippte kurz an seinem Wein und zuckte mit den Schultern: „Geld ist immer gut“
      „Dann ist es also beschlossen. Wir lassen ihn nur gegen eine hohe Zahlung frei. Über die genaue Höhe…“Schlagartig riss jemand die Tür auf. Wer will hier stören? Alle blickten erschrocken dorthin. Themis rutschte unruhig auf seinem Stuhl hin und her.
      Wie gerufen stand der Lord mit knallrotem Kopf und zerzaustem Haar zwischen Tür und Angel. Mit einer für ihn ungewöhnlichen Gelassenheit ging er auf sie zu.
      „Was verschafft uns diese unerwartete Ehre, M‘Lord?“
      Mit einem bitterbösen Lächeln antwortete Hyppias: „Steckt euch eure heuchlerische Höflichkeit sonst wo hin, Bauerntrampel.“, er wendete sich dem Asekretor zu, „Was treibt ihr hier?“
      „Wir füllen die Schatzkammern eurer Lordschaft“, Sinons Stimme klang ruhig wie eh und je.
      „Indem ihr halbnackte Männer verprügelt?“
      Themis Herz pochte heftig, doch wahrte er seine Contenance: „Nun, dieser Nordmann ist gelinde gesagt… unkooperativ.“
      „Ein Nordmann?“, ein fieses Lächeln huschte über Daniel Hyppias Lippen, „Dann macht mit ihm doch dasselbe wie mit den ganzen anderen auf hoher See.“
      Aten seufzte: „ Das halte ich für unklug…“
      Der Lord unterbrach ihn mitten im Satz: „Was interessiert mich eure Meinung? Das war ein Befehl!“
      Mit größter Freude hätte ihm der Navarch alle möglichen Schimpfwörter an den Kopf geworfen, doch dann würde ihn sein Rivale sicherlich in den Kerker werfen. Welch Torheit. Doch meine Zeit wird noch kommen.

      Der Herrscher hätte ihn einfach im Hof oder auf der Mauer hinrichten lassen oder gar Themis zwingen können das blutige Werk zuverrichten. Doch Hyppias hatte sich für die vermutlich grausamste Methode entschieden. In zwei Stunden wollte er auf dem großen Forum Gericht über Hrolfr Sigurdson halten. Aten war klar, dass es sich hierbei lediglich um einen Schauprozess handeln würde, der nicht nur für den Gefangenen, gelinde gesagt, schlecht ausgehen würde. Nur eine weitere Gelegenheit mich durch den Dreck zu ziehen.
      Mit einem bitterbösen Lächeln erklärte der gerechte Hyppias die Sitzung für beendet und verließ den Raum so schnell wie er ihn betreten hatte. Der Asekretor, der Protostrator und der Sakellarion folgten ihm mehr oder weniger freiwillig, nur der Navarch blieb ihm Zimmer sich mit beiden Händen auf dem steinernen Tisch abstützend. Seine Nägel kratzten über den Granit. Die Augenbrauen zusammen gezogen, die Stirn in Falten gelegt und mit den Zähnen knirschend blickte er wütend hinab.
      „M-M’lord?“
      Themis hatte den Soldaten komplett vergessen: „ Memnon?“ Aten richtete sich auf und blickte ihm sauer ins Gesicht.
      „Wir haben ja, wie ihr wisst, einige Schiffe der Nordmänner erbeutet“, er schien von der Gemütslage des Navarchen vollkommen unbeeindruckt zu sein, „Wir haben etwas auf ihnen entdeckt. Momentan bewachen meine vertrauenswürdigsten Männer den Fang. “
      „Und, was haben sie geladen?“, Aten war nicht sonderlich interessiert. Er hatte Wichtigeres zu tun als das Geld in die Schatzkammer überführen zu lassen.
      „Truhen über Truhen! Unmengen an glänzendem Gold, silbernes Geschirr, leuchtende Edelsteine, Waffen…“, Memnon geriet gar ins Schwärmen.
      „Teilt die Beute unter den Männern auf, die in der Schlacht gekämpft haben“, Themis hatte kein Interesse an weltlichen Gütern, „und sorgt dafür, dass auch die Familien der Gefallenen etwas abbekommen. Lasst mir jedoch ein paar Münzen übrig.“ Die Männer haben gut gekämpft und lieber erhalten sie einen Teil, als dass der Lord noch mehr an sich reißt. Aber Kummer bleibt Kummer und den ertränke ich lieber in gutem Wein als in billigem Fusel.
      Der Krieger nickte und wollte in Vorfreude auf seinen Anteil den Raum verlassen. Als er schon die Tür geöffnet hatte, rief ihm der Admiral von einem Geistesblitz erfasst noch schnell zu: „Memnon, lass die Männer wissen, dass ich ihnen ihren Teil am Gewinn habe zukommen lassen und dass der werte Lord alles für sich behalten wollte. Erzähl ihnen, dass ich gar um jede Münze heldenhaft kämpfen musste.“ Fragend sah ihn der Mann zuerst an, doch als Themis ihm zuzwinkerte, nickte Memnon verstehend und ging. Ich dachte immer, ich könnte mich mit Hyppias arrangieren, doch der heutige Tag hat mich eines Besseren belehrt. Nicht nur das Volk leidet unter ihm. Für das, was ich vorhabe, kann ich jede Unterstützung gebrauchen.


      Wie versprochen folgt nun auch endlich mal eine Karte, die noch äußerst weit davon entfernt ist als fertig bezeichnet zu werden :ups: Also wundert euch nicht, dass sie so leer ist ;)





      Wie immer vielen Dank für's Lesen.
      Zudem geht auch großer Dank an Dargos für's Betalesen :bg:
      Link zur Karte für besseren Überblick

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    • Ein neues Kapitel :uhh: Da muss doch direkt ein neuer Kommi folgen :run2:


      „In Rage lässt er für gewöhnlich seinen ganzen Zorn auf einmal heraus und verschwindet danach für den restlichen Tag in seinen Kammern. Folglich stört er später nicht die Versammlung.“

      Cleverer Schachzug, muss ich zugeben :tlol:



      Doch meistens waren die edlen Herrscher zu faul oder sich zu fein, um sich zu den Regierungsgeschäften herabzulassen.

      Hoch lebe die Arbeit! So hoch, dass keiner drankommt :bg2:



      Seine letzte große Heldentat war es den Kataskopen, den Meister der Spionage und höfischen Intrige und auch vermutlich seinen einzigen wahren Freund, aus dem Rat zu werfen und seinen Posten zu streichen.

      So muss er anfangen, dann macht er sich richtig beliebt :hehe:


      Dieser verschwand jedoch nicht ohne ein kleines Erinnerungsstück mitzunehmen: Den gesamten Schmuck von Hyppias‘ toter Frau.

      Geschieht dem Herrn Hyypiä Hyppias recht, jawohl :!:


      ein kleiner, schmuckloser jedoch lichtdurchfluteter Raum

      Welch passendes Wortspiel :tlmao:


      an dem nur der schneidige Asekretor saß und mit seinem Dolch spielte.

      "Brutus! Ich sehe es nicht gern, wenn du dauernd mit dem Messer rumspielst!" Julius Cäsar in einem der Asterix-Zeichentrickfilme (frag mich aber nicht, in welchem, das hab ich vergessen :ups:


      „Ich habe hier nichts zu tun. Wenn du mich brauchst, wirst du mich schon finden.“

      Frei nach dem Motto "Bin ich nicht für zuständig." Richtig so :)


      „Wenn wir das nur wüssten. Es ist vermutlich in Hebrons Haus, doch sicher sind wir uns nicht.“

      Und das steht bei den "schönen Künsten"? :tlol:


      „Mein Name lautet Kermit

      [IMG:http://25.media.tumblr.com/tumblr_lwbj88HLM01qc8b1uo1_500.jpg]


      als plötzlich die Tür aufging, ein Fass in den Raum hineinrollte und nach ein paar Augenblicken gegen den steinernen Tisch klatschte.

      Die Tür geht auf, ein Fass rollt rein, das kann doch nur die Geisel sein :hihi:


      „Dann macht mit ihm doch dasselbe wie mit den ganzen anderen auf hoher See.“

      Prinz John und der Sherrif von Nottingham hätten sich für das Geld entschieden :ups:

      Ach ja, immer nur auf den schnöden Mammon aus, tss-tss :oldno:

      Nun denn, mal schauen wie es weiter geht :)
      Unser Bäumche - O Tannenbaum
      Unser Bäumche, dat wor ne Draum
      Unser Bäumsche verjess ich nie
      Nä su ne schöne Baum wie dä krieje mer niemols mieh
    • Also dieser Happy Hippo ist ja echt ein Dödel. *:O

      Doch meistens waren die edlen Herrscher zu faul oder sich zu fein, um sich zu den Regierungsgeschäften herabzulassen. Sie gaben sich lieber dem Hedonismus hin.

      Wie der Jérôme bei mir! Schéééééérohm! Komma reyiere! :tlmao:

      Den gesamten Schmuck von Hyppias‘ toter Frau.

      Was ist denn das auch für eine verdorbene Gesellschaft? :lol:

      Der Assekretor löste sich aus der Umarmung:

      ASSE...was? xD Erst mal googeln.
      -> einziges Ergebnis: deine Geschichte :was:

      Er grummelte irgendetwas von der „unverschämten Jugend“ in seinen langen weißen Rauschebart.

      Woa Oppa Gandalf Style! *:O Aber der Themis ist echt dreist. xD

      „Du hast nun das Recht, die saphirblaue Toga als Amtszeichen zu tragen.“

      Er wurde in den Jedirat aufgenommen! *:O

      Superb. Themis hatte sich seinen großen Moment stets anders vorgestellt, heroischer. Doch schon als er Hyppias zum ersten Mal getroffen hatte, war ihm klar gewesen, dass er von ihm nichts zu erwarten hatte. Lieber werd‘ ich vom Hohen Rat ernannt als von diesem Bastard.

      Er muss den Happy Hippo bestimmt noch assasinieren! *:O

      „Mein Name lautet Kermit und ich bin seit etwa einem Jahr im Dienste von Ser Achlasios. In meiner Heimat verspottete man mich aufgrund meiner Bildung, hier verspottet man mich als ungebildeten Barbaren.“, der Sklave zog die Schultern nach oben, „Das nennt man wohl Ironie.“

      So war das mit den Barbaren. *:O Aber ist Kermit ein legitimer Name? #i-quaxo# Applaus, Applaus, Applaus!

      Selbst in Ketten und zusammengerollt vor ihnen liegend, strahlte er auf gewisse Weise Größe aus.

      Wie gehen die mit den Leuten um? Wie mit Rollmöpsen! :tlol:

      Sofort schrie er los wie ein abgestochener Eber.

      Ja, der Vergleich sagt mir etwas! Tinitus incoming! xD

      selbst dann als Memnon fertig war, seine bisher verschonten Körperteile blau zu färben.

      Haha, großartige Beschreibung. xD Aber bei Memnon muss ich immer an Agamemnon denken. xD Agamemnon und Aggromemnon (._.

      „Was verschafft uns diese unerwartete Ehre, M‘Lord?“
      Mit einem bitterbösen Lächeln antwortete Hyppias: „Steckt euch eure heuchlerische Höflichkeit sonst wo hin, Bauerntrampel.“, er wendete sich dem Asekretor zu, „Was treibt ihr hier?“

      Uncle Vlad! :grrr:

      „Ein Nordmann?“, ein fieses Lächeln huschte über Daniel Hyppias Lippen, „Dann macht mit ihm doch dasselbe wie mit den ganzen anderen auf hoher See.“
      Aten seufzte: „ Das halte ich für unklug…“
      Der Lord unterbrach ihn mitten im Satz: „Was interessiert mich eure Meinung? Das war ein Befehl!“

      Der denkt total unproduktiv. :( Ist der vielleicht dumm?

      nur der Navarch blieb ihm Zimmer sich mit beiden Händen auf dem steinernen Tisch abstützend. Seine Nägel kratzten über den Granit. Die Augenbrauen zusammen gezogen, die Stirn in Falten gelegt und mit den Zähnen knirschend blickte er wütend hinab.

      Oa, ja, ich kann ihn nachvollziehen, wie er versucht, sich in Zaum zu halten und diesem Nichtsnutz nicht an die Gurgel zu gehen! :@

      Die Männer haben gut gekämpft und lieber erhalten sie einen Teil, als dass der Lord noch mehr an sich reißt. Aber Kummer bleibt Kummer und den ertränke ich lieber in gutem Wein als in billigem Fusel.

      :tlol: Aber klar, die meisten Gewinne würde der Typ einfach einziehen. Siehst du, Curiosity, wie sympathisch meine Setsuna zu diesem Hippopotas ist! :@

      Ich dachte immer, ich könnte mich mit Hyppias arrangieren, doch der heutige Tag hat mich eines Besseren belehrt. Nicht nur das Volk leidet unter ihm. Für das, was ich vorhabe, kann ich jede Unterstützung gebrauchen.
      Oha Ezio incoming! *:O


      Die Karte ... dieses nahezu detailgetreue Griechenland, so cool (aber mir fehlt Kreta :gr:! :D Aber wer wohnt auf dem gelben Kontinent und wo wohnen die Nordmänner? *:O

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
    • So, liebes Streifentier, jetzt kriegst du deinen verdienten Kommentar. :hoho:

      Themis hat es aber echt schwer gehabt mit dem Hyppias, aber wenigstens scheinen die Ratsmitglieder recht kompetente Leute zu sein, die sowohl Ahnung von ihrem Fach haben als auch ne ordentliche Portion Menschenverstand. Wenigstens ein Lichtblick.

      Kirmit mit seinem wuschigen Bart ist natürlich das I-Tüpfelchen. :hehe:

      Aber dieser Hyppias ist mies, lässt Themis vom Rat ernennen, bunkert aber dessen Robe und dann lässt er auch noch den Gefangenen hinrichten. :fp2:
      Dabei hätte der eine hübsche Stange Lösegeld gebracht.

      Die Männer haben gut gekämpft und lieber erhalten sie einen Teil, als dass der Lord noch mehr an sich reißt. Aber Kummer bleibt Kummer und den ertränke ich lieber in gutem Wein als in billigem Fusel.
      Oh, hat da wer Rachegedanken? In Themis schlummert also auch eine kleine Spinne. :hi:
      Aber das mit dem Wein finde ich ironisch. Bisher hat ihm der Wein nur Kummer und Ärger bereitet und jetzt will er den auch noch selber saufen? Wenn das nicht nach hinten losgeht. :kl:

      Super Geschichte, Nominierung verdient, weiter so. :sebi:
    • Vielen Dank für eure lieben Kommentare :sonne:

      MasterGarados


      Hoch lebe die Arbeit! So hoch, dass keiner drankommt :bg2:

      Den Spruch muss ich mir merken :lol:

      Geschieht dem Herrn Hyypiä Hyppias recht, jawohl :!:

      Der Mann der Tausend Namen :run2:

      "Brutus! Ich sehe es nicht gern, wenn du dauernd mit dem Messer rumspielst!" Julius Cäsar in einem der Asterix-Zeichentrickfilme (frag mich aber nicht, in welchem, das hab ich vergessen :ups:

      Asterix erobert Rom :bg: Auf jeden Fall der Film mit den zwölf Aufgaben :) Du hast bisher beide Anlehnungen an Filme entdeckt :tlol:

      Und das steht bei den "schönen Künsten"? :tlol:

      :höhö:


      Meow


      Happy Hippo

      Lecker :)

      Was ist denn das auch für eine verdorbene Gesellschaft? :lol:

      Schaust du lange genug in einen Abgrund hinein, schaut der Abgrund in dich :0

      ASSE...was? xD Erst mal googeln.
      -> einziges Ergebnis: deine Geschichte :was:

      Jaha :lol: Selbst erfundene Ämterbezeichnungen ^^ Der Asekretor ist für die Diplomatie und den ganzen Krams verantwortlich ;)


      Aber ist Kermit ein legitimer Name? #i-quaxo# Applaus, Applaus, Applaus!

      Kermit ist ein alter gälischer Name und bedeutet so viel wie "freier Mann". Ich habe deshalb einen Sklaven so genannt, einfach weil ich ein Freund der Ironie bin :D

      Die Karte ... dieses nahezu detailgetreue Griechenland, so cool (aber mir fehlt Kreta :gr:! :D Aber wer wohnt auf dem gelben Kontinent und wo wohnen die Nordmänner? *:O

      Schön, dass sie dir gefällt. Habe da lange dran gesessen ^^ Zum Süden will ich noch nichts sagen, die Nordmänner haben aber nimmer auf die Karte gepasst. Die sind noch weiter mördlich :)


      Dargos


      aber wenigstens scheinen die Ratsmitglieder recht kompetente Leute zu sein, die sowohl Ahnung von ihrem Fach haben als auch ne ordentliche Portion Menschenverstand. Wenigstens ein Lichtblick.

      Die wahren Herrscher :>

      In Themis schlummert also auch eine kleine Spinne. :hi:

      Varys incomming? *:O Ich habe noch viel mit Themis vor, meine Freunde :fies:

      Bisher hat ihm der Wein nur Kummer und Ärger bereitet und jetzt will er den auch noch selber saufen? Wenn das nicht nach hinten losgeht. :kl:

      In der Not frisst der Teufel Fliegen :hehe:

      Super Geschichte, Nominierung verdient, weiter so. :sebi:

      Dange :bg:


      Der Startpost wird mit der Zeit immer weiter erweitert. Es wird ein Personen-Glossar folgen, der regelmäßig upgedatet wird :D Eventuell folgt noch eine Karte des Nordens, aber da will ich nichts versprechen ^^'

    • Schon lange vorgehabt und nicht geschafft. Aber jetzt!
      Auch wenn der Kommentar etwas gedauert hat °_~

      Ich entschuldige mich allerdings, dass ich nicht so ausführlich Kommentieren kann wie ich gerne würde. u__u

      Wir haben hier eine Off-Topic Geschichte einer wohl eher mittelalterlichen Zeit. Eingeleitet wird das Ganze mit einem Barden, der ein Loblied für einen Helden singt.
      Ich kann Barden – vorallem mit Lauten – nicht ernst nehmen seit meiner Dramen-Parodie :fp: :tlmao:

      Eh. Aber der junge Schönling scheint sich nicht zu irren als er glaubt seinen Helden zu sehen – interessante und gelungene Einführung des Protagonisten! Auch wenn man die Tatsächliche Auflösung noch einen Ticken heroischer hätte gestalten können. But yeah – Peanuts ;)

      Auch beim Schreibstil gibt es nur Peanuts O= Du hast nen soliden, recht flüssigen Stil, der sich gut lesen lässt. An ein paar Stellen könnte man mit ein paar minimalen Wortänderungen oder Satzumstellungen noch was drehen, aber das ist nicht, was einem Bauchschmerzen bereitet und wirklich nur Kleinigkeiten, die mit der Zeit kommen : )
      Wenn du trotzdem gern konkretes Beispiel wollen würdest was ich meine, kannst du dich jederzeit melden o-o

      Ansonsten gibt es auch nur kleine Zeichen und Grammikfehler ab und an, wir wahrsch. einfach überlesen wurden wie:
      Der Osten war das Ziel, jene Provinzen, die sich als erstes beim Untergang des Reiches abgespalten haben
      <<< abgespalten hatten.

      Nun kam auch der andere aus seinem Versteck, widerwillig, verärgert. Er hatte genau wie der andere braune Haare und grüne Augen und beide trugen zu feine Mäntel für einfache Wegelagerer.
      <<< Hier hast du zweimal „der Andere“ als gleiche Bezeichnung für eigentlich zwei Personen. Ist etwas unglücklich gewählt. Stattdessen könnte man schreiben „Er hatte, genau wie sein Kumpane, braune Haare“ oder ähnliches. Wobei „Andere“ auch groß geschrieben werden muss, da es eine direkte Bezeichnung für eine Person ist. : )

      Prolog: Interessante Einleitung, die Lust auf mehr macht. Das Interesse an der Geschichte ist gewonnen. Da hat der schwarze Held zwei Adelige getroffen? Deren Burg während des Jagdausflugs von Banditen überfallen wurde.
      Da stellt sich mir die Frage: Wie konnten einfache Banditen eine ganze Feste überrennen? Hatten die keine Soldaten? °_° Entweder das oder keine guten D=
      Na wenigstens scheint ihr Vater noch zu leben… hoffen wirs.
      Was mich nur verwundert: Wie kommt es, dass der Schwarze Held erhabener spricht als die zwei Adeligen? o:


      Kapitel 1…
      „Diese verdammten Bastarde aus dem Norden… Die kommen bestimmt nur her, damit ihre kleinen Schwänze auftauen…“, grummelte er vor sich hin.
      … startet schonmal mit nem Brüller %D

      wenn es einen bei weiten Fähigeren gibt?“
      << wenn es einen bei Weitem Fähigeren gibt?“

      Ich mag den Alten D=

      Majestätisch erhoben sich die Mauern vor ihren Augen. Die Verteidigungen jener Stadt, die am fortgeschrittensten galt, natürlich abgesehen der Ehrenfeste, welche für ihre Philosophen und Wissenschaftler bekannt war.
      Ich habs dreimal lesen müssen bis ich verstanden .. oder angenommen habe, dass im zweiten Teil nichts fehlt sondern es eine Ergänzung des davorigen ist. °_° Vllt. Könnte man die Stolperfalle auflösen, indem man schreibt: „Sie waren die Verteidigungen jeder Stadt, die…“ oder „Die Verteidigungen jeder Stadt. Jener Stadt, die…“ … hmm o=

      Themis rammte ihm sein Kurzschwert in den Hals. Der Mann hustete Blut, röchelte und erschlaffte kurz darauf. Er wischte den Lebenssaft, der an seiner Klinge klebte, an dessen Kleidung ab. So grausam seine Tat auch war, so wirksam war sie auf der anderen Seite. Erschrocken standen sie allesamt auf. Einhundertneunundzwanzig torkelnde Männer, die letzte Bastion der Volkszorn. Besser als nichts. „Jeder von euch Weicheiern schnappt sich einen Schild und eine Waffe und kämpft gegen diese verdammten Barbaren!“
      … °___° MIIEP

      Ausweichen, stoßen, ausweichen, stoßen. Immer weiter. Tanze zum Schlachtenlärm. Links, Stich; Rechts, Stich. So schön und doch so ermüdend.
      Sehr interessante Art und Weise, um einen Massenkampf zu um- und beschreiben O: Sehr gut :D

      Armbrust. Gott. Ich steh auf die Teile °_° Irgendwie.

      Von diesen Fragen konfrontiert, fing er erstmal an zu lachen.
      <<< Man wird mit etwas konfrontiert, nicht von o=

      „Über den Sinn.“, Blogis seufzte
      Komma weg, Punkt hinter seufzte x:

      Sie mag mich ja nicht unbedingt wegen dem kostbaren Nass.
      wegen des kostbaren Nasses. Wegen etwas wird prinzipiell mit dem Genetiv gebildet :o

      Kapitel 1: Da geht’s gleich rund, man wird in das Geschehen geworfen, eine völlig andere Situation als im Prolog, aber es geht auch irgendwie um Ehrenfeste. Okay die Barbaren scheinen keine einfache Räuberbande zu sein wie ich es erst interpretiert hatte 8D Skyrim-Thinkings XD
      Die Schlacht hast du gut und interessant beschrieben und woher Blogis plötzlich kam würde mich auch interessieren… o.ô Interessanter Charakter ;)


      In Kapitel 2 gibt es irgendwie viele Satzzeichenfehler. Viele Punkte fehlen, gerade wenn nach dem Satz ne neue Zeile kommt und ein einheitliches Regelwerk für die Satzzeichen bei Wörtlicher Rede scheint es auch nicht zu geben :P Vielleicht da etwas mehr drauf achten in Zukunft : )
      Und Generell schreibt man das „Ihr“ groß, wenn es als Personalpronomen beim Ihrzen benutzt wird :O Also[I]. [/I]„Was meint Ihr damit?“

      . Zwar war erst morgen, doch die Sonne schien unerbittlich die auf die Köpfe aller Sterblichen außer derer die einen Hut trugen.
      Ja, ach xDD

      Zum Glück entdeckte sie kurz darauf ein Soldat der Stadtwache, der auf der Mauer gelangweilt patrouillierte
      …. Uh… da frage ich mich…. Wenn das das Stadttor ist .. quasi.. bzw. das zur Festung… macht es Sinn, dass es nicht direkt bewacht ist und dass man Glück haben muss, wenn jemand einen dort sieht? o___o

      eine schneeweiße Eule
      Ein Männchen! O=

      Ein sehr sympathischer Lord. *nick nick* … not. Macht ihn aber zu nem interessanten Charakter für die Geschichte xD
      Okay, aber bei der Frage nach Waage Sieg – Verluste muss ich der Lordschaft Recht geben… >:

      Man merkt, du bemühst dich, dem Adeligen eine dem Stand entsprechende Ausdrucksweise zu geben, aber ganz gelingt es nicht immer. Ein paar vereinzelte Stellen seiner Worte lassen seine erhabene Erscheinungsweise während der Standpauke und während er seine Meinung klarstellt etwas leiden, was ich schade finde :(

      Natürlich mit einem Soldaten hinter ihm, der sein Haustier für ihn trug.
      Also, wie es in deiner Loire ist weiß ich natürlich nicht, aber ich meine im Mittelalter durfte ein einfacher Soldat den Jagdvogel des Lords nicht tragen. Zumal Eulen als weniger erhaben und adelig angesehen wurden als Saker- oder Gerfalken. Aber Schneeeulen sind toll x3 Schneeweiß sind allerdings nur die Männchen (Hedwig ist ein Hedwegerich! °O°) … Das sollte jetzt keine Kritik an deiner Geschichte sein, nur ein Gedanke, der mir gerade gekommen ist :3
      . „Welch freundlicher Zeitgenosse“, bemerkte der schwarz Gekleidete.
      Dem kann ich mich nur anschließen xD

      Hff… Kapitel 2: Interessantes Gespräch, freundlicher Empfang, netter König. … Gut. Bis auf das erste war das Sarkstisch xD Bin gespannt, wie es weitergeht.

      Kapitel 3 ….
      Erstmal werf ich euch zehn Millionen Namen an den Kopf
      …. Erfordert einen Helm >: *aufsetz*

      Doch meistens waren die edlen Herrscher zu faul oder sich zu fein, um sich zu den Regierungsgeschäften herabzulassen.
      kann ich mir nicht direkt vorstellen… Auch wenn sie zu fein oder zu faul sind, sich mit den Belangen der Bürger oder deren Regierungsgeschäften zu befassen, sollten sie eigentlich zumindest dafür ein Interesse haben, wer wie viel zu sagen hat. Denn diese Leute können, wenn es keine Gönner sind, eine Gefahr für ihr Amt und ihre Macht sein. Ich muss ehrlich gestehen, dass mich das nicht überzeugt. O-o‘‘

      Dieser Kermit ist dafür, dass er als Sklave gerade bei der höchsten Regierund des Feste ist (quasi) … ziemlich vorlaut … meiner Meinung nach. Es wirkt, wie er rein kommt und wie Temis über die Sklaven denkt, nicht gerade so als sei der Kerl als besonders gleichwertig anerkannt. Ich würde das gerade eher für eine Schwäche der Charaktergestaltung und –einbindung der Geschichte halten. Mag sein, dass ich mich irre und das so gewollt von dir war, aber ich sage meine ehrliche Meinung o:

      selbst dann als Memnon fertig war, seine bisher verschonten Körperteile blau zu färben.
      Dabei haben alle feinen Ratsmitglieder zugeguckt ohne dass ihnen schlecht wurde? °_°

      Oha o: Da scheint jemand eine Rebellion anzetteln zu wollen. Gut, bei einem solchen Lord verständlich .. xD … Wobei er prinzipiell ja nicht ganz Selbstsüchtig zu sein scheint, wenn er auf den halbnackten verprügelten Mann eingeht und die Folterei, zumindest bevor er wusste dass es ein Nordmann war, nicht gut fand…. O.o Temis dagegen halte ich auch nicht für sonderlich geeignet für so einen Posten. °_°

      Kapitel 3: Öh. Ja! Ich denke es ist gut, etwas frischen Wind in den Rat zu bringen mit Temis an Bord, allerdings… geht mir das irgendwie zu schnell. Sollte er nicht erstmal zum Admiral werden als Nachfolge von Alexander? ~.o … von dem Rang gleich in den Regierungsrat? Wow. Das ist irgendwie als wird man vom Mod gleich zum Admin. Kommt mir so vor… Auch dass sich Temis rausnimmt, nicht mal die Ernennung ect. Ordentlich passieren zu lassen sondern einen Gefangen in einem Fass durch den Thronsaal in den Ratsversammlungsraum rollen lässt? Hm.. scheint mir Suspekt. :/
      Das weggelassen bleibt es aber spannend und ich freu mich auf das nächste Kapitel!


      Puh. Das wars.. glaub ich.
      Schicke Karte, hast du die selbst gemacht? O:

      So ich hab EWIG für den Kommentar gebraucht und meine Hand dankt. Dx
      Aber ich habs endlich geschafft! Schnell abschicken :hihi:
    • Hey, das ist doch eine voll schöne Karte! Vor allem die Berge sind gar nicht dreieckig und der drübergelegte Filter kommt mir gar nicht von GIMP bekannt vor! :bg: :bew1: Lass dich nicht von mir belabern: schön, dass du überhaupt eine Karte fertiggekriegt hast! :) Meine versauert ja noch. :ups:

      Hyppias wäre in unserer Zeit heute ein Spitzenpolitiker. :tlol:
      Aber das Andenken des Kataskopen ist doch mal nett, so beendet man eine Arbeitsbeziehung! :bew1:

      Themis hat sich diese Beförderung auch wirklich verdient, das ist ja wohl das Mindeste. Außerdem sind frontferne Posten immer toll. ;)

      Kermit, der Barbar? :tlol: "Applaus, Applaus, Schädelspalten!" :tlol:

      Da haben sie ihren Gefangenen ja immer noch besser behandelt als die Amis ihre Gefangenen in Guantanamo. :oldno:

      Hyppias, dieser grauenhafte Narrrzie! :@ Wäre das ein IS-Kämpfer, hätte ich seinen Befehl gut geheißen, aber so ist das nur ein stinknormaler Barbar der wenigstens noch etwas Ehre im Leib hat. :(

      Themis wird mir immer sympathischer, der hat einen guten Führungsstil! :bew1: Und Hyppias soll er ruhig seine eigene Medizin schlucken lassen, oh ja. :fies2:

      Putsch also? Bin ich immer und sofort dabei! *(H):bew1:
    • Ähm, ich lebe noch :shy:
      Ja, das letzte Kapitel ist leider ziemlich lange her. Lag leider daran, dass ich zuerst keine Zeit hatte, dann keine Lust und dann keine Ideen...:sorry:
      Ich geh jetzt noch kurz auf die Kommentare ein :bg:

      San

      Vielen Dank für deinen Kommentar :bg:
      Das meiste haben wir ja schon privat beschlossen un die Fehler werden noch ausgebessert. Kam bisher nicht dazu :shy:

      Curiosity


      Hey, das ist doch eine voll schöne Karte! Vor allem die Berge sind gar nicht dreieckig und der drübergelegte Filter kommt mir gar nicht von GIMP bekannt vor! :bg: :bew1: Lass dich nicht von mir belabern: schön, dass du überhaupt eine Karte fertiggekriegt hast! :) Meine versauert ja noch. :ups:
      Das sind Gimp-Künste vom Feinsten :sebi:

      Kermit, der Barbar? :tlol: "Applaus, Applaus, Schädelspalten!" :tlol:
      :tlmao:


      Eigentlich hatte ich vor, ein weiteres Themis-Kapitel zu veröffentlichen (Es gammelt seit zwei Monaten bei 500 Wörtern rum ._.), aber irgendwie hatte ich mehr Lust den dritten von voraussichtlich fünf Hauptcharakteren einzuführen :bg: In nächster Zeit werden sich der liebe Rorek und Themis immer wieder abwechseln ^^ Genug Gequassle:

      Rorek



      Tiefschwarzer Rauch stieg vom knisternden Feuer in der Mitte des Langhauses auf, immer höher, gleich einem Falken im Aufwind, bis er die Decke aus Stroh erreichte und sie verdunkelte. Er brannte Rorek in den Augen, doch war ein notwendiges Übel, denn auch jetzt noch im Frühling brausten kalte Winde über das karge Land. Zwar hatten sie die Eisschollen auf dem tiefen Meer schon verlassen, doch hatte es in der Zwischenzeit wieder ein wenig geschneit.
      Es war leer, das Langhaus seines Onkels, des Jarls. Vor ein paar Wochen hatte er das Dorf mit fast allen anderen Männern verlassen, neben den Frauen, von denen auch einige als Schildmaiden mitreisten, waren nur die Graubärte und die Rotznasen geblieben. Seitdem die Langschiffe Segel gesetzt hatten, regierte hier neben Rorek die pure Langeweile. Nichts gab es zu tun, mit niemandem konnte er die Humpen heben, mit niemandem die Klingen kreuzen und mit niemandem mächtige Elche erlegen.
      „Pah“, hatte er gesagt, als er von Onkel Rolfrs Plänen für den nächsten Beutezug gehört hatte, „Wieso willst du deinen stärksten Krieger hier mit den alten Weibern versauern lassen? Bei den letzten Plünderfahrten war ich doch auch dabei!“
      „Bei den letzten Fahrten, ja“, wiederholte der Jarl, während er sich vorsichtig die Stirn rieb. Er sprach langsam, so als würde ihm irgendetwas Schmerzen bereiten: „ Diesmal geht es weiter gen Süden als je zuvor, ich möchte nicht, dass dir etwas zustößt. Ich bin nicht mehr der Jüngste und möchte meinen Erben sicher zu Hause haben.“
      Er konnte es bis heute nicht verstehen. Wütend hatte er erwidert: „Ich zähle nun auch schon dreiundzwanzig Winter, bin schon viermal mitgekommen und habe nie eine Verletzung davon getragen! Wieso sollte es dann diesmal passieren!?“
      Sein Gegenüber hatte langsam die Augen geschlossen und antwortete resigniert: „Es gibt immer ein erstes Mal, mein Lieber. Das musste dein Vater damals auch schmerzlich erfahren.“ Mehr hatte er nicht mehr gesagt. An diesem Tag hatte der kalte Jarl Rolfr mit ihm gesprochen und nicht der warmherzige Onkel Rolfr.
      Die Wut schwelte noch immer in Rorek, als er die tanzenden Schatten an den Wänden beobachtete. Rauf und runter, nach links und rechts wanden sie sich gleich Schlangen in einer Grube, die nur auf ein argloses Opfer warteten. Unruhig rutschte er auf dem schlichten hölzernen Thron seines Onkels herum. Mit den Händen hielt er sich vorne an den Lehnen fest, seine Nägel bohrten sich tief in das dunkle Holz. Aufrecht setzte er sich hin, alle Muskeln angespannt, krallte er sich fest an seinem Platz. Es schien ihm, als würde selbst der Thron von hier verschwinden wollen, eilig sah sich Rorek um, bis er das Objekt seiner Begierde fand: Ein goldener Kelch. Er war eine stetige Erinnerung an seine erste Plünderfahrt vor acht Jahren. Mit Freude dachte er daran, wie er ihn irgendeinem verwöhnten kleinen Adligen entrissen hatte.
      Vom kleinen aus dunklem Holz gefertigten Beistelltisch hob er ihn hoch und betrachtete ihn grinsend wie beim ersten Mal. Der Neffe des Jarl rutschte etwas nach vorne und flätzte nun breitbeinig auf dem Thron. Mit den Fingern fuhr er vorsichtig über die kunstvollen Wellen, die in das wunderschön rötlich glänzende Metall eingearbeitet waren. Dabei drehte ihn Rorek leicht, bis er fühlte wie die Welle in etwas anderes überging. Wie oft hatte er schon das wunderbare Ornament bewundert? Das wogende Wasser wurde etwas weiter rechts zu einem Tentakel eines grauenhaften Krakens, der sein grausiges Maul so weit aufriss, so dass er ganze Flotten fressen könnte. Dämonisch grün leuchteten die Augen darüber, die aus klaren kleinen Edelsteinen bestanden. Der Neffe des Jarls umfasste den Krakenkelch mit seiner Rechten und sah sich sein Inneres an. Frech lächelte ihm goldgelber Honigmet ins Gesicht.
      In einem Schluck leerte Rorek ihn, das Gebräu lief nur widerwillig seinen Rachen hinunter und brannte dabei wie die Höllenfeuer, von denen man im Süden predigte. Er schmeckte keineswegs so süß, wie er es erwartete, sondern eher sauer und viel zu verwässert. Es schüttelte ihn kurz. Da will ich schon betrunken werden und dann haben wir hier nur billigen Fusel. Keineswegs eines Jarls würdig!, beschloss er.
      Erneut hielt Rorek den Kelch empor und musterte ihn. Diesmal jedoch schien es, als würden sich die Wellen wild auf und ab bewegen. Das goldene Meer tanzte vor seinen grünen Augen, die so hell waren wie junges Gras. Wie kann es das wagen, wo ich doch an Öde sterbe? Ganz plötzlich, wie aus dem nichts, lag irgendetwas auf den metallenen Wogen. Er kniff die Augen zusammen, um es besser erkennen zu können: Ein Langschiff, aus dunklem Holz gefertigt und mit wild wehenden blutroten Segeln, befuhr trutzig den güldenen Ozean. „Onkel“, schrie Rorek, „Wieso lässt du mich hier verrotten?“
      Mit all seiner Kraft umfasste der Neffe des Jarls das Trinkgefäß, fester immer fester. Langsam ließ er seinen rechten Arm nach hinten wandern, nur um einen Augenblick später den Kelch mit voller Wucht nach vorne zu schmettern. Majestätisch, einer Sternschnuppe gleich, flog er durch das dunkle Langhaus direkt in Richtung der Tür. Jedoch wurde sie, wie aus dem Nichts, von außen geöffnet. Ein ihm nicht unbekanntes Gesicht blickte kurz in den Raum, ein heller Schrei war zu hören und schon war es wieder verschwunden. Rorek konnte nicht sehen, wie der Kelch aufkam, jedoch vernahm er sein Klirren, als er draußen im Dreck landete.
      „Eine nettere Begrüßung ist Euch wohl nicht eingefallen“, sprach die runzlige Frau, die nun aus der Versenkung wiederkehrte. Die alte Ida…Jedes Dorf hat sein nettes altes Weib, vielleicht sollte man ihr das mal sagen?
      Er stöhnte genervt: „Sei froh, dass du überhaupt eine bekommen hast“ Rorek blickte sie resigniert an, die alte Runzel störte ihn täglich mit ihren Belanglosigkeiten. „Und, was ist es diesmal? Ist dir das Lachen der Kinder zu laut? Ist dir der Wind zu kalt? Ist dir das Meer zu nass?“, missgünstig zog der Neffe des Jarls die Augenbrauen zusammen. Sie konnte in jeder Suppe ein Haar finden.
      Von der Last all der Jahre gebeugt, ging sie auf ihren Stock gestützt langsam auf ihn zu. Immer wieder klopfte der Stab auf den Holzboden. Klack. Klack. Klack. Trutzig näherte sie sich ihm. Als sie noch etwa zehn Fuß von ihm entfernt war, blieb sie stehen und stellte sich so aufrecht hin, wie sie nur konnte. Tiefe Furchen hatte der Zahn der Zeit in ihrem kantigen Gesicht hinterlassen, doch ihrem Starrsinn konnte er nichts antun. Rorek betrachtet, wie störrisch die krausen grauen Haare an ihr herabhingen, während sie ihm voll Trutz in die Augen starrend sagte: „Ich würde niemals Eure ach so wertvolle Zeit verschwenden, mein Jarl“, der Hohn in ihrer hohen Stimme war kaum zu überhören, „doch bin ich einem Fremden, einem Wanderer, begegnet. Er fragte nach einer Unterkunft, so habe ich ihm angeboten ihn hierher zu begleiten, damit er Euch bitten kann. Aussehen tut er….“
      „Das ist mir doch vollkommen gleich, wie er aussieht! Holt ihn einfach herein und geht mir dann aus den Augen!“, unterbrach Rorek sie. Die Kränkung war ihr anzusehen, doch gehorchte sie. Sie drehte sich um und ging wieder leise klackend zur Tür aus Eichenholz. Von draußen schallten die Worte „unverschämtes Balg“ herein. Der Fremde schien nichts zu sagen, doch würde ihr der Neffe des Jarls bald erklären müssen, wie man über einen Herrscher in dessen Gegenwart zu sprechen habe.
      Seine Stimmung hellte sich wieder auf, als er endlich das schwindende Geräusch des Stocks hörte. Die schlichte Tür wurde aufgedrückt und ein Mann gar gigantischer Größe trat mit eingezogenem Kopf ein. Sein brauner Pelzmantel hing verfilzt von ihm herab und zusammen seinem leicht rötlichen Vollbart wirkte er mehr wie ein Höhlenbär als wie ein Mensch. Kohlrabenschwarze strähnige Haare hingen in sein längliches Gesicht. Fahl und schlaff erschien seine Haut im Feuerschein, doch seine stahlblauen Augen strahlten eine Wachsamkeit sondergleichen aus. Ganze sieben vielleicht sogar schon acht* Fuß maß der Fremde. So etwas hatte Rorek noch nie gesehen, er war wahrlich von dessen Größe erstaunt.
      „Seid gegrüßt, werter Jarl von Styrkarland!“, er wollte ihn nicht verbessern. Irgendwie gefiel es ihm, als Jarl angesprochen zu werden. Der Fremde verbeugte sich und sprach mit tiefer kehliger Stimme: „Ich bin ein einfacher Wanderer und bitte um Obdach und Verpflegung“ Man hörte ihm an, dass er nicht von hier war, sein Akzent klang eher nach dem wilden Osten.
      Rorek erhob sich vom Thron seines Onkels, jedoch musste er selbst von seiner erhöhten Position zu diesem Riesen aufschauen. „Seid hier herzlich Willkommen, mein Freund. Genießt meine Gastfreundschaft.“, endlich hatte Rorek etwas zu tun. Er deutete mit beiden Händen auf die zwei langen Speisetafeln links und rechts des Feuers, dessen Flammen wild züngelten: „Nehmt doch bitte Platz.“ Kurz nickte der Fremde und setzte sich auf die Holzbank neben der Tafel. Der Neffe des Jarls ließ sich ihm gegenüber nieder: „Wie heißt Ihr eigentlich und wer seid Ihr?“
      „Haraldr Eykson. Ich war einst ein Nordmann wie Ihr, doch trieben mich bestimmte Begebenheiten in den Osten. Das Land dort ist noch viel kälter und karger als bei euch. Doch der Stamm, der mich und meinen Bruder damals aufgenommen hatte, war der gastfreundlichste, den ich je erlebt habe.“ Die Augen des Fremden waren voll Kummer als er redete. „Abgesehen von eurem“, fügte er lachend hinzu.
      „Wie seid Ihr dann wieder zurückgekehrt?“
      „Eine lange Geschichte“, der riesige Mann seufzte, „doch ich bin mir sicher, Ihr wollt sie hören“ Rorek nickte eifrig. „ Nun, wir beide, mein Bruder und ich lebten lange mit den Östlingen zusammen, wir lernten ihre Sprache und ihre Gepflogenheiten. Schon bald erzählten wir dem Häuptling von unserer Heimat. Ich schwärmte ihm etwas von unseren Göttern, unseren Kriegern und unseren Raubfahrten vor. Starke Götter und Krieger hatten sie bereits, doch die Fahrten hatten sein Interesse geweckt. Ruhm und Reichtum lockten, für uns alle! So keimte die Idee, selber ferne Länder zu plündern, in unseren Köpfen. Zwei Jahre brauchten wir, bis alle Schiffe gebaut waren, und die Sehnsucht war schier unermesslich. Einhundert Mann gestählt durch Wildnis und Winter segelten mit uns. Sie waren jedoch nicht das Leben auf hoher See gewohnt, so segelten sie entgegen meines Rates immer sehr nahe der Küste, zu nah. Zwei unserer fünf Schiffe liefen auf Grund. Wir beschlossen weiter zu fahren, denn wir wollten nicht wie geschlagene Hunde mit eingezogenem Schwanz heimkehren. In der Nacht darauf –nun endlich auf dem hohen Meer- gerieten wir in einen Sturm, wie ich ihn noch nie zuvor erlebt hatte. Gewaltige dunkle Wellen preschten über unsere Kähne, der Wind peitschte uns eisig kaltes Wasser ins Gesicht, grelle Blitze stürzten hinab in die See. Mein Bruder und ich hatten Todesangst. Ein Seemannstod, viel zu früh, wenn Ihr mich fragt! Fest umschlungen warteten wir, hofften, dass sich das Meer beruhigte, aber der Sturm wollte nicht aufhören!“, er hörte auf zu erzählen und griff nach einem Becher, der vor ihm auf dem Tisch stand und leerte ihn mit einem kräftigen Schluck, „Doch dann geschah etwas Sonderbares. Das Peitschen des Windes, das Grollen des Donners, das klagende Geschrei der Männer, alles war plötzlich vollkommen still. Doch spürte ich weiterhin das Brausen des Windes und die eisig kalten Regentropfen auf meiner Haut. Ein reines weißes Licht schien plötzlich in meine Richtung und als ich aufsah, schwebte eine Frau unfassbarer Schönheit, gekleidet in einem strahlenden Kleid, über dem Wasser. Sie gebot dem Meere die Ruhe! Es war Felya!“ Haraldr sprach mit solch einem Feuereifer, doch Rorek konnte das nicht überzeugen.
      „Sagt nicht, ihr habt die Göttermutter gesehen. Das habt Ihr euch bestimmt nur ausgedacht.“, er konnte es nicht fassen.
      Haraldr strich sich langsam durch den Bart, so als wollte er sich von diesem Vorwurf rein waschen: „Bei den Göttern, ich schwöre es euch! Sie sagte, ich würde in dieser Nacht nicht sterben. Sie hätte andere Pläne mit mir, sie gab mir die Aufgabe, die Ehre der Götter zu verbreiten. Die große Felya bewahrte mich in jener Nacht vor einem nassen kalten Grab auf dem Grund des Meeres. Seitdem höre ich sie immer wieder, sie leitet mein Handeln, sie…“, er machte eine bedeutungsvolle Pause, „…lässt mich Blicke in die Zukunft erhaschen.“
      Voll Verwunderung fuhr sich Rorek gedankenverloren durch die kurzgeschnittenen braunen Haare. Ist er wirklich ein Prophet oder hat er einfach nur in der Sturmnacht einen Schlag auf den Kopf bekommen? Er kniff die Augen angestrengt zusammen und musterte sein Gegenüber von oben bis unten. Verlotterte Kleidung, verfilzter Bart und verfettete Haare. Gut möglich, dass er mir Lügen als Wahrheit verkauft, um seinen leeren Magen mit den Geschenken der Gastfreundschaft zu füllen. Tief und durchdringend starrte er Haraldr in die stahlblauen Augen: „Und was erzählt sie euch? Was hat sie euch über mich erzählt?“
      Sein Gegenüber hielt seinem Blick stand und starrte unverfroren zurück: „Wisst Ihr, die Götter sind vollkommen anders als wir und teilen sich anders mit. Wenn ich die Zukunft sehe, dann drängt mir sie mir mehr Fragen auf, als sie mir Antworten schenkt. Kurze, kryptische Bilder. Mehr nicht.“ Der Fremde wandte seinen Kopf nach unten und betrachtete seine schmutzigen Hände. „Was ich über euch weiß, wollt ihr wissen?“ Rorek nickte bedächtig. Haraldr schloss seine Augen: „Heute morgen im Wald, da sah ich einen Hahn in einem Bach schwimmen, wütend krähte er um sich herum. Als er dann auf der anderen Seite ankam, nahm er sich keine Zeit, um sich zu trocknen, sondern pickte wie wild an einem Baumstamm herum. Immer wieder schrie er. Dann jedoch flog aus den Baumwipfeln herab eine blutrote Eule. Sie landete bedächtig auf dem Stamm und gab einen kurzen Ton von sich. Der Hahn sprang hinauf und stürzte sich feurig auf den anderen Vogel. Doch trotz seiner Kraft und seines Zornes war der Kampf zwischen den beiden ausgeglichen. In der Entfernung keckerte durchgehend ein Rabe voll Freude…“

      * 2.13-2,40 Ein wahrer Gigant *:O

      Wer errät, an welche historische Persönlichkeit Haraldr angelehnt ist, kriegt nen Keks :D

      Vielen Dank an euch für's Lesen und auch Dargos für ihre Mühen beim Betalesen :bg:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Zebra ()

    • Da ist ja das schon von dir angekündigte Kapitel :cool: Dann will ich doch glatt mal einen Kommi hinterlassen :ja:


      bis er die Decke aus Stroh erreichte und sie verdunkelte.
      Solange es nur der Rauch ist und nicht das Feuer :mwah2: Das gäbe ein nettes Feuerwerk, nur ohne die Soundeffekte :ups: :tlol:


      Rorek
      Was für ein Name... Ich wittere einen Nordmann?


      denn auch jetzt noch im Frühling brausten kalte Winde über das karge Land.
      Joa, klingt sehr nach den Nordstaaten :ja:


      neben den Frauen, von denen auch einige als Schildmaiden mitreisten, waren nur die Graubärte und die Rotznasen geblieben.
      Frauen, Rentner und Kinder. Was für eine nette Gesellschaft :oldno: Da fehlen doch noch ein paar Saufkumpane :tlmao:


      Seitdem die Langschiffe Segel gesetzt hatten
      Und wenn ich die Schlacht noch richtig in Erinnerung habe, werden die meisten dieser Schiffe bzw. deren Besatzung nicht mehr zurückkehren :(


      Onkel Rolfrs
      Jetzt habe ich zuerst an einen Tippfehler gedacht, da das R ja sehr nah am F liegt. Doch dann habe ich den Namen noch öfter gelesen und wusste, dass er wirklich Rolfe Rolfr heißt :ups:


      ich möchte nicht, dass dir etwas zustößt.
      Und er sollte Recht behalten. :ja:


      Ich bin nicht mehr der Jüngste und möchte meinen Erben sicher zu Hause haben.“
      Sehr weise. Ich tippe mal ganz stark darauf, dass Rorek nun der Jarl bleibt :ja:


      „Ich zähle nun auch schon dreiundzwanzig Winter
      Sehr schön die Redewendung auf die Nordmänner umgeschrieben :bew1:


      Wieso sollte es dann diesmal passieren!?
      Nun, irgendwann ist immer das erste Mal.
      Wie in diesem Witz:
      Sagt der Arzt zum Patienten: "Sie brauchen keine Angst zu haben, ich mache diese Operation bereits zm 100. Mal."
      "Da bin ich aber beruhigt", erwidert der Patient.
      "Eben", sagt der Arzt. "Irgendwann muss sie ja mal gutgehen."
      Okay, der war leicht flach :lol:


      Das musste dein Vater damals auch schmerzlich erfahren.
      Ach, deswegen ist er der Erbe seines Onkels :hmm:


      seine Nägel bohrten sich tief in das dunkle Holz.
      Muss das ein weiches Holz sein :O.O:


      Ein goldener Kelch.
      Da möchte einer wohl was trinken :hehe:


      Frech lächelte ihm goldgelber Honigmet ins Gesicht.
      Prösterchen! Mallorca ist kein Klösterchen. :tlmao: Sehr zum Wohle, Herr Rorek :bg:


      Er schmeckte keineswegs so süß, wie er es erwartete, sondern eher sauer und viel zu verwässert.
      So ein Wein wurde in Köln auch mal angebaut :hehe: Der war so sauer, dass er schon "Suure Hungk" genannt wurde :mwah2:


      Mit all seiner Kraft umfasste der Neffe des Jarls das Trinkgefäß, fester immer fester. Langsam ließ er seinen rechten Arm nach hinten wandern, nur um einen Augenblick später den Kelch mit voller Wucht nach vorne zu schmettern.
      Onehundredandeeeeeeeiiiiiiiightyyyyyy
      youtu.be/vcs4PO2wIZM


      Jedes Dorf hat sein nettes altes Weib, vielleicht sollte man ihr das mal sagen?

      Sehr schön ironisch der Gute :tlmao: Aber solche alten Menschen, die sich über alles und jeden beschweren, kenne ich leider auch :(


      „doch bin ich einem Fremden, einem Wanderer, begegnet. Er fragte nach einer Unterkunft, so habe ich ihm angeboten ihn hierher zu begleiten, damit er Euch bitten kann. Aussehen tut er….“

      Das kam jetzt überraschend. Aber offenbar bekommt Rorek nun Besuch :uhh:


      und ein Mann gar gigantischer Größe trat mit eingezogenem Kopf ein. Sein brauner Pelzmantel hing verfilzt von ihm herab und zusammen seinem leicht rötlichen Vollbart wirkte er mehr wie ein Höhlenbär als wie ein Mensch. Kohlrabenschwarze strähnige Haare hingen in sein längliches Gesicht.

      OMG, es ist Hagrid :bg2:
      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/1/10/RubeusHagrid.jpg]



      Styrkarland

      Nordmänner confirmed :cool:


      Irgendwie gefiel es ihm, als Jarl angesprochen zu werden.

      Er kann sich schonmal daran gewöhnen :hihi: Denn ich wage ja zu bezweifeln, dass der Onkel jemals wiederkommt :oldno:


      „Ich bin ein einfacher Wanderer und bitte um Obdach und Verpflegung“

      "Wer bist du?" "Ein verirrter Wanderer, der vom Unwetter überrascht wurde."
      Aus "Asterix Operation Hinkelstein"



      „Nehmt doch bitte Platz.“

      Kurz nickte der Fremde und setzte sich auf die Holzbank neben der Tafel. Der Neffe des Jarls ließ sich ihm gegenüber nieder: „Wie heißt Ihr eigentlich und wer seid Ihr?“
      Und Rorek ist dann der Centurio aus dem Asterixfilm :lol:


      Haraldr Eykson.

      "Mein Name ist Lügfix. Ich bin ein Seher."
      [IMG:http://p2c.xplace.de/mediastreaming/188fc42477007d6736bdb6af8d0746d2fa00ecfed534ecf42330e6e18cabf599ff1e2b30306b075f66ab311a966e87a6?skey=-sa2-ws-]


      Doch der Stamm, der mich und meinen Bruder damals aufgenommen hatte, war der gastfreundlichste, den ich je erlebt habe.“ Die Augen des Fremden waren voll Kummer als er redete. „Abgesehen von eurem“, fügte er lachend hinzu.

      Lügfix confirmed :tlmao: Der war ja auch so ein Schleimer :fies2:


      so segelten sie entgegen meines Rates immer sehr nahe der Küste, zu nah. Zwei unserer fünf Schiffe liefen auf Grund.

      Das waren dann wohl die Vorgängermodelle der Costa Concordia. Und Kapitän Schettinos Vorfahren waren auch mit von der Partie :tlmao:

      Was für eine Geschichte, die der Gute Lügfix Hagrid Haraldr da erzählt. Klingt andererseits aber sehr weit hergeholt :mwah3:


      sie… …lässt mich Blicke in die Zukunft erhaschen.

      Lügfix confirmed die 2. :tlmao: "Ich bin ein Seher." :tlmao:


      oder hat er einfach nur in der Sturmnacht einen Schlag auf den Kopf bekommen?
      Oder nen Hinkelstein von Obelix :tlmao:
      Ein sehr schönes Kapitel hast du da wieder mal geschrieben. Jetzt würde es mich nur interessieren, was die Geschichte mit Hahn, Eule und Rabe zu bedeuten haben. Möglicherweise der Fall des Onkels. Dann wäre Rorek ja jetzt offiziell Jarl von Styrkarland. Ja, ich bin schon gespannt, wie es weitergeht :sonne:


      Wer errät, an welche historische Persönlichkeit Haraldr angelehnt ist, kriegt nen Keks :D

      Eine historische Persönlichkeit habe ich leider nicht erkannt. Aber optisch gibt es Parallelen zu Rubeus Hagrid und von seiner Art her könnte es auch ein Lügfix sein :tlmao:
      Unser Bäumche - O Tannenbaum
      Unser Bäumche, dat wor ne Draum
      Unser Bäumsche verjess ich nie
      Nä su ne schöne Baum wie dä krieje mer niemols mieh

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Rheinfeuer ()

    • Wer ist denn Rorek?;v; Hört sich an wie ein Tscheche. Robert-Marek Novak.

      Rorek



      Tiefschwarzer Rauch stieg vom knisternden Feuer in der Mitte des Langhauses auf, immer höher, gleich einem Falken im Aufwind, bis er die Decke aus Stroh erreichte und sie verdunkelte. Er brannte Rorek in den Augen, doch war ein notwendiges Übel, denn auch jetzt noch im Frühling brausten kalte Winde über das karge Land.

      Oha, die Nordmänner ... ooooder wir sind plötzlich in der Mongolei. Oder Tibet. Russland. Kanada ... obwohl nee, die haben Bäume.

      Zwar hatten sie die Eisschollen auf dem tiefen Meer schon verlassen

      Jo Mongolei :hüpf: :sebi: *(H)

      waren nur die Graubärte und die Rotznasen geblieben.

      Das ist ja wie in Pokemon! Alle erwachsenen Jungmänner in den Krieg eingezogen und weg! Dx

      Rolfr

      Diese altnordischen Namen sind fast so konsonantenreich wie die Serbokoratische Sprache. Insel Krk. :)

      „Bei den letzten Fahrten, ja“, wiederholte der Jarl,

      Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaarl, das tötet Menschen!

      ich möchte nicht, dass dir etwas zustößt. Ich bin nicht mehr der Jüngste und möchte meinen Erben sicher zu Hause haben.“

      Pintu spielt CK II :tlmao:

      „Es gibt immer ein erstes Mal, mein Lieber. Das musste dein Vater damals auch schmerzlich erfahren.“

      Ja, ganze Dynastien sind deswegen zu Grunde gegangen. :(

      Wow, wie bewundernswert lange und bewundernswert ausführlich du Pokal-Bewunderszene beschreiben kannst. :D

      Honigmet ... der Germanentrunk. :O

      Langsam ließ er seinen rechten Arm nach hinten wandern, nur um einen Augenblick später den Kelch mit voller Wucht nach vorne zu schmettern.

      Der schöne Kelch! Welch verrückter Jähzorniger! >.<

      Majestätisch, einer Sternschnuppe gleich,

      Du beschreibst den Kelch fast so idealisiert wie Curiosity das Bier. :tlol:

      Sein brauner Pelzmantel hing verfilzt von ihm herab und zusammen seinem leicht rötlichen Vollbart wirkte er mehr wie ein Höhlenbär als wie ein Mensch.

      :tlmao:

      Man hörte ihm an, dass er nicht von hier war, sein Akzent klang eher nach dem wilden Osten.

      Was ist hier mit Osten gemeint? *:O

      „Sagt nicht, ihr habt die Göttermutter gesehen. Das habt Ihr euch bestimmt nur ausgedacht.“, erkonnte es nicht fassen.

      *konnte er es ... xD
      Aber ein bisschen wie Rufus ist der ja schon ...:P ... also Rolex.

      Harald Blauzah? :was: Oha aber eine Prophezeiung mit drei Fogls. Was es damit wohl auf sich hat?;v;

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
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