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Der Lauf der Geschichte

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    • Du hast auch den Fluch, dass ich bei dir immer so spät kommentiere. Armes Streifentier. :(

      Öffnen verboten!
      Immer diese Verbotsbrecher :sorry:
      Ich bin nicht mehr der Jüngste und möchte meinen Erben sicher zu Hause haben.
      Der hat auch scheinbar kein Glück im Leben. Der klingt wie der eine alte Ritter von Winterfell, der alle seine Kinder verliert und am Ende nur noch eine Tochter hat. :(
      Er war eine stetige Erinnerung an seine erste Plünderfahrt vor acht Jahren
      Wie alt ist denn der Rorek? :0
      Das wogende Wasser wurde etwas weiter rechts zu einem Tentakel eines grauenhaften Krakens, der sein grausiges Maul so weit aufriss, so dass er ganze Flotten fressen könnte. Dämonisch grün leuchteten die Augen darüber, die aus klaren kleinen Edelsteinen bestanden.
      Wow, das nenne ich wirklich mal einen prächtigen Kelch. Wie wohl der Adlige an den gekommen ist? War vielleicht auch nicht so sauber. :tlol:
      Da will ich schon betrunken werden und dann haben wir hier nur billigen Fusel. Keineswegs eines Jarls würdig!, beschloss er.
      Die Armut treibt sie in den warmen Süden. :(
      Majestätisch, einer Sternschnuppe gleich, flog er durch das dunkle Langhaus direkt in Richtung der Tür. Jedoch wurde sie, wie aus dem Nichts, von außen geöffnet. Ein ihm nicht unbekanntes Gesicht blickte kurz in den Raum, ein heller Schrei war zu hören und schon war es wieder verschwunden
      Oh Gott, die arme ida, die hat auch nur Pech. :tlol:
      Und ganz ehrlich so unfreundlich wie der Kerl sie immer behandelt, kann ich sehr gut verstehen, das sie ihn nicht besonders gut leiden kann. Und Rorek kommt mir auch ziemlich arrogant und eingebildet vor. :blah:
      Ist dir das Meer zu nass?
      Peitscht das Meer aus! :run2:
      geht mir dann aus den Augen!“, unterbrach Rorek sie. Die Kränkung war ihr anzusehen, doch gehorchte sie.
      Ernsthaft, für dieses Pflichtbewusstsein bewundere ich die alte Dame. Obwohl er so fies zu ihr ist, gehorcht sie. Stark! :bew1:
      Begebenheiten in den Osten. Das Land dort ist noch viel kälter und karger als bei euch.
      Kaltherz ;v;
      doch die Fahrten hatten sein Interesse geweckt. Ruhm und Reichtum lockten, für uns alle!
      Na toll, noch mehr Diebe. Dadurch entstehen Vorurteile :(
      . Sie waren jedoch nicht das Leben auf hoher See gewohnt, so segelten sie entgegen meines Rates immer sehr nahe der Küste, zu nah. Zwei unserer fünf Schiffe liefen auf Grund.
      Das fängt ja gut an. :hexe:
      Bei den Göttern, ich schwöre es euch! Sie sagte, ich würde in dieser Nacht nicht sterben. Sie hätte andere Pläne mit mir, sie gab mir die Aufgabe, die Ehre der Götter zu verbreiten.
      Ich wusste es doch! Das ist ein Zeuge Jehovas!
      Der Hahn sprang hinauf und stürzte sich feurig auf den anderen Vogel. Doch trotz seiner Kraft und seines Zornes war der Kampf zwischen den beiden ausgeglichen. In der Entfernung keckerte durchgehend ein Rabe voll Freude
      Ob man Prophezeiungen wohl auch umschriebene Spoiler nennen kann? Das ist ein Fall für die alte Ida! :run2:


      Und wieder mal hat mein Liebsteszootier eine wunderbare Geschichte abgeliefert. Auch wenn es etwas länger gedauert hat. Jetzt gibt es schon zwei Hauptfiguren. Und beides sind Gegner. Das kann ja noch heiter werden. Mal sehen, wer der Rabe ist. :grin:
    • Ein Orts-und Perspektivwechsel!

      Zu einerm armen, gelangweilten Jarl, der nichts zu tun hat :tlmao: Die namensgebung erinnert mich an Skyrim <3

      Die alte Frau und erverstehen sich ja prächtig, der eine höhnischer als der andere :D

      Und suddenly, Hagrid. xD Okay, keine Ahnung ob man dem Kerl glauben kann, darauf bin ich ja noch gespannt :achja: ... Und was ist das für eine Gleichung mit den Vögeln o,o'' Welcher Vogel symbolisiert welches Volk, was will der fremde damit erreichen? Einen Krieg anzettekn oder verhindern? -irgendwie hab ich kein gutes Gefühl bei der Sache >o<'''

      In dem Sinne: weitermachen :D

      Stilistisch hab ich nichts zu sagen. Schöne Details und Beschreibungen, auch wenn ich mit den Schatten an der Wand nicht ganz nachgekommen bin. Sind das euinfach die Flammen des Feuers? o.o''
    • So, dann kommentiere ich eure Kommentare :bg:

      MG

      Frauen, Rentner und Kinder. Was für eine nette Gesellschaft :oldno: Da fehlen doch noch ein paar Saufkumpane :tlmao:

      Und das passende Gesöff :ups:

      Jetzt habe ich zuerst an einen Tippfehler gedacht, da das R ja sehr nah am F liegt. Doch dann habe ich den Namen noch öfter gelesen und wusste, dass er wirklich Rolfe Rolfr heißt :ups:

      Ich hätte auch den Namen Rolf nehmen können, der hätte aber nicht so das "Nord-Feeling" rübergebracht ;) Die nordischen Namen hatten häufig noch ein "r" hinten :D

      Sehr schön die Redewendung auf die Nordmänner umgeschrieben :bew1:

      Dankö :D

      Nun, irgendwann ist immer das erste Mal.
      Wie in diesem Witz:
      Sagt der Arzt zum Patienten: "Sie brauchen keine Angst zu haben, ich mache diese Operation bereits zm 100. Mal."
      "Da bin ich aber beruhigt", erwidert der Patient.
      "Eben", sagt der Arzt. "Irgendwann muss sie ja mal gutgehen."
      Okay, der war leicht flach :lol:
      :tlol:

      Ach, deswegen ist er der Erbe seines Onkels :hmm:

      Im letzten Themis-Kapitel stand auch, dass Rolfr Sigurdson keine Kinder hat ^^ Das wird aber noch näher beleuchtet ;)

      Prösterchen! Mallorca ist kein Klösterchen. :tlmao:
      :tlmao:

      Hagrid und Lügfix :tlol:
      Jaha, was sind denn das für Vögel? Wer weiß, wer weiß :fies:


      Meow

      Jo Mongolei :noldbounce: :sebi: *(H)

      Voll de Mongo, Junge!

      Wow, wie bewundernswert lange und bewundernswert ausführlich du Pokal-Bewunderszene beschreiben kannst. :D

      Vielen Dank ^^ Wollte bei dem Kapitel auch noch so ein bisschen an den Prolog anknüpfen, da der ja auch hauptsächlich aus Beschreibungen besteht :D

      Du beschreibst den Kelch fast so idealisiert wie Curiosity das Bier. :tlol:

      :tlmao: Finger weg von meine Met, Junge! :@

      Was ist hier mit Osten gemeint? *:O

      Hier ist der tiefe Nordosten gemeint, jenseits der Steppen am Rand der Karte. Vergleichbar mit Russland ;) Jedoch spielt das Gebiet noch keine große Rolle ...

      Aber ein bisschen wie Rufus ist der ja schon ...:P ... also Rolex.

      Harald Blauzah? :was: Oha aber eine Prophezeiung mit drei Fogls. Was es damit wohl auf sich hat?;v;

      Rolex xD Ja, der eine Spruch war an Rufus angelehnt ^^
      Mysteriös, Mysteriös...Vielleicht ist es ein Spruch wie vom Orakel von Delphi? *:O


      Dargos


      Der hat auch scheinbar kein Glück im Leben. Der klingt wie der eine alte Ritter von Winterfell, der alle seine Kinder verliert und am Ende nur noch eine Tochter hat. :(

      Und am Ende sind die beiden ja auch noch gestorben ;v;


      Wie alt ist denn der Rorek? :0

      23 :D Früh übt sich! :lol:

      Wow, das nenne ich wirklich mal einen prächtigen Kelch. Wie wohl der Adlige an den gekommen ist? War vielleicht auch nicht so sauber. :tlol:

      Der Kelch und seine Geschichte könnten noch wichtig werden... :fies:

      Kaltherz ;v;

      Haraldr=Pintnio? :run2:

      Na toll, noch mehr Diebe. Dadurch entstehen Vorurteile :(

      Wie bei den Khaijiit ;v;

      Ob man Prophezeiungen wohl auch umschriebene Spoiler nennen kann? Das ist ein Fall für die alte Ida! :run2:

      Und für den Professor für unbestimmte Studien :run2:

      Danke für dein Lob :D


      San


      Ein Orts-und Perspektivwechsel!

      Die wird's hier noch sehr oft geben :fies:

      Zu einerm armen, gelangweilten Jarl, der nichts zu tun hat :tlmao: Die namensgebung erinnert mich an Skyrim <3

      Himmelsrand liegt ja auch im Norden von Tamriel :D

      Und suddenly, Hagrid. xD Okay, keine Ahnung ob man dem Kerl glauben kann, darauf bin ich ja noch gespannt :achja: ... Und was ist das für eine Gleichung mit den Vögeln o,o'' Welcher Vogel symbolisiert welches Volk, was will der fremde damit erreichen? Einen Krieg anzettekn oder verhindern? -irgendwie hab ich kein gutes Gefühl bei der Sache >o<'''

      "I got kicked out of Hogwarts for using black magic" :tlol:
      Haraldr ist sehr eigensinnig und hat besondere Leitmotive...Dazu aber in den späteren Kapiteln mehr ^^


      In dem Sinne: weitermachen :D

      Stilistisch hab ich nichts zu sagen. Schöne Details und Beschreibungen, auch wenn ich mit den Schatten an der Wand nicht ganz nachgekommen bin. Sind das euinfach die Flammen des Feuers? o.o''

      Vielen lieben Dank :D
      Die Schatten entstanden durch die schlängelnden Bewegungen der Flammen ;)


      Also vielen Dank für eure netten Kommentare :bg:
      Haraldr basiert ein bisschen auf Rasputin ;) Ein seltsamer, großer, bärtiger Mann aus dem Osten der von Wundern erzählt :p
      Bis zum nächsten Kapitel :bg: (Da gibt's dann auch ne Kurzzusammenfassung der bisherigen Kapitel ^^)

    • Soooo:
      Ja, ich lebe noch :0

      Kurzzusammenfassung


      Handlungen:

      Prolog: Der mysteriöse schwarze Ritter Improbus sinniert über sein Leben und trifft auf seinem Weg die Fürstensöhne Themis und Magnus Crann, deren Burg von Banditen überfallen und ihr Vater von eben jenen entführt wurde. Die beiden wollen ihn ausrauben, er bemerkt sie und spricht mit ihnen. Von nun an begleitet er sie auf ihrem Weg zu ihrem Vetter in Rothain

      Themis: Er ist der Admiralsgehilfe und möchte eine gewaltige Flotte der Nordmänner abfangen, bevor diese seine Heimat, die Ehrenfeste plündern. Es ist ein langer harter Kampf auf See, bei dem auch der Admiral stirbt, folglich nimmt Themis seine Stelle ein. Plötzlich taucht ein schwarz Gekleideter Fremder namens Blogis auf, der Themis Aten das Leben rettet. Diesen hat Themis am vorherigen Tag auf dem Forum getroffen und sich mit ihm unterhalten. Die Flotte der Ehrenfeste siegt und der Anführer der Feinde wird gefangen genommen.
      Einige Tage später landen Themis und Blogis wieder in der Ehrenfeste, wo er seinem ungeliebten Herren Daniel Hyppias die Botschaft der Schlacht überbringt.
      Vom hohen Rat wird er zum neuen Navarchen ernannt, da der alte Admiral dieses Amt inne hatte und dieser sich für Themis als seinen Nachfolger ausgesprochen hatte. Der Lord verwehrt ihm normale Ernennung, da Themis kein Adliger ist.
      Der hohe Rat verhört den feindlichen Anführer, welcher sich als Jarl Rolfr Sigurdson herausstellt. Sie beschließen ein Lösegeld für ihn zu verlangen, doch der Lord stürmt herein und fordert einen öffentlichen Gerichtsprozess. Themis ist darüber sehr erbost und erwartet einen Schauprozess, in dem es nur darum geht ihn bloß zu stellen. Dem Admiral kommt die Erkenntnis, dass er sich wohl nie mit seinem Herren verstehen könne und ihm kommt der Gedanke eine Revolte zu planen....

      Rorek: Er ist der Neffe des Jarls von Styrkarland und dessen Erbe. Er ist erbost darüber, dass sein Onkel ihn nicht auf den Raubzug in den Süden mitgenommen hat. Während er seinen Goldkelch bewundert, den er einst einem Lord abgenommen hatte, kommt ein großer Fremder herein, der seine Geschichte erzählt. Er hat einst im Osten gelebt, nachdem ihn das Schicksal dorthin getrieben hatte und wollte mit einem Stamm auf Plünderfahrt gehen. Die meisten Schiffe sanken in einem Sturm. In eben jener Sturmnacht erschien ihm die Göttermutter Felya, die ihm den Auftrag gab, ihre Ehre zu verkünden. Rorek ist misstrauisch. Der Fremde namens Haraldr Eykson behauptet auch in die Zukunft sehen zu können und erzählt Rorek von seiner letzten Vision, in der eine blutrote Eule mit einem Hahn kämpft, während ein Rabe in der Ferne keckert....

      Viel Spaß beim Lesen!


      Nach längerer Wartezeit kommt wieder ein Themis-Kapitel. Das nächste ist schon in der Mache und sollte in zwei Wochen kommen (ohne Gewähr xD). Zudem arbeite ich noch an einer Karte im Crusader-Kings-Stil, die die Landesgrenzen zeigen soll :)

      Themis




      Er muss hier doch irgendwo sein! Hastig öffnete Themis die Tür des Wirtshauses, suchte den Raum mit den Augen ab: Drei Männer lagen in Weinlachen auf dem Boden, während der Wirt vorsichtig versuchte die Männer mit einem Besen umzudrehen. Aten verschwand wieder und eilte schnaufend weiter zum nächsten. Wieder nichts. Er hatte in nahezu jede Taverne der Fressgasse geschaut, doch nirgends konnte er diesen verdammten Blogis finden. Um Luft zu holen blieb er an der nächsten Kreuzung stehen, während die pralle Nachmittagssonne erbarmungslos auf sein Haupt schien. Der Navarch stützte sich mit den Händen an den Oberschenkeln ab und japste. Nass tropfte der Schweiß von seiner Stirn hinunter auf den Stein. Er war in keinem Gasthaus, nicht auf dem Forum und auch nicht am Hafen…Wo bist du nur? Plötzlich schoss es Themis durch den Kopf. Ein Ort fiel ihm noch ein. Wie ein Besessener sprintete er zur Straße der schönen Künste, wem er in seinem Wahn nicht ausweichen konnte, der wurde weg gestoßen. Dort angekommen wurde er langsamer und sah sich jedes Freudenhaus kurz von außen an. Ein altes Gebäude aus Sandstein, auf dessen Front frech dunkelgrüner Efeu wuchs, stich dem Admiral sofort ins Auge. Das sieht teuer aus. Er stieß die Tür aus Zypressenholz des Hauses zu den Kirschen auf. Dahinter verbarg sich ein kleiner, schummrig beleuchteter Speisesaal, in dem es herrlich nach Flieder roch. Dort auf der rechten Seite des Raumes saß ein von vier hübschen jungen Frauen umgebener, schwarz gekleideter Mann, der gerade genüsslich von einem Hähnchenschenkel abbiss. Die Mädchen, die edle, fast komplett durchsichtige Seidenkleider trugen, kneteten seine Schultern und säuselten ihm zärtlich ins Ohr.
      „Ich habe dich in der GESAMTEN, verdammten Stadt gesucht und du treibst dich in einem HURENHAUS herum?!“ Die Frauen schrien mit ihren hohen Stimmen auf und wollten sich hinter Blogis verstecken. Dieser blickte jedoch weiterhin gelassen auf seinen Teller, auf dem nur noch ein paar Knochen lagen. Mit einer Seelenruhe antwortete er: „Der alte Agrippo hier hat seit Jahren die heißesten Hühner.“ Blogis grinste ihn herausfordernd an. Wie aufs Stichwort blickte dämlich grinsend ein alter, zahnloser Greis aus dem Nebenzimmer hinein. Trotz allem konnte die Situation dem Navarchen wenigstens ein Lächeln abgewinnen. Der schwarz Gekleidete warf dem alten Koch eine Silbermünze zu, welcher sie lächelnd in Empfang nahm und sich erneut seinen Aufgaben im anderen Raum widmete. Blogis setzte sich wieder auf die Bank und biss noch einmal vom Schenkel ab. Wütend sah Themis zu, wie Blogis das Fleisch langsam und genüsslich kaute und als er es runtergeschluckt hatte, musste er sich natürlich noch den Mund mit einem weinroten Tuch abwischen. Fertig mit der Speise legte er die Ellbogen auf den Tisch auf, bettete sein Kinn auf seine gefalteten Hände und fragte mit schief gelegtem Kopf und gar honigsüßer Stimme: „Was ist denn so wichtig, dass es mich vom Schmausen abhält?“ All diese Skurrilität verschlug Themis die Sprache. „Also nichts.“, beantwortete er selber niederschmetternd die Frage und stand auf.
      Wie aus einer Starre erwacht meinte Aten etwas verunsichert: „I-Ich, äh, wir müssen zum P-Platz!“, er holte kurz Luft, „da ist der Prozess für meinen Gefangenen…“
      „Dann solltest du wohl besser keine Zeit mehr vertrödeln! Auf zum Forum!“, Blogis legte dem an der Nase herumgeführten Admiral den Arm um die Schultern und führte ihn aus dem Etablissement heraus. Gar traurig schienen ihm die Mädchen hinterherzuschauen.

      Hunderte Menschen drängten sich auf dem Platz, um später das Geschehen genau verfolgen zu können. In Lumpen gekleidete Sklaven standen neben togatragenden Bürgern und dem Adel, welcher sich durch farbenprächtige Kleidung von der Masse absetzte. Eine angenehme abendliche Brise sorgte für etwas Abkühlung, doch in der Menschenmasse war es unerträglich stickig und heiß. Egal ob arm oder reich, alle blickten voller Sensationslust auf die noch leeren Holzpodeste. Die Leute tuschelten, doch scheinbar kannte niemand den wahren Grund, warum Recht gesprochen werden sollte. Die wildesten Gerüchte machten den Umlauf: Hyppias hätte einen Verräter gefunden, meinten die einen, andere behaupteten er hätte den alten Meister der Spione gefangen und einige behaupteten sogar, dass Themis hingerichtet werden sollte. Jene wies der Navarch freundlich darauf hin, dass er doch hier in der Menge stehe.
      „Du und dein Herr, ihr scheint euch ja sehr gut zu verstehen.“, eine dunkle Stimme tönte auf ihn herab. Der Admiral sah auf zu seiner Rechten, der fast zwei Köpfe größere Blogis blickte auf ihn herab.
      Themis sah seinem mysteriösen neuen Freund ins Gesicht, die Augen waren durch seinen schwarzen Hut verdeckt: „ Ja, leider. Mein Lord hat mich die letzten Jahre wie Dreck behandelt, er versagte mir eine ordentliche Ernennung…Von ihm kann ich nichts erwarten. Ich muss anfangen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen…“
      „Oho, ich sehe, wir werden eine Menge Spaß zusammen haben.“, Blogis grinste wissend.
      Was ich hier plane, ist Hochverrat und ohne mit der Wimper zu zucken sagt er, dass ihn das erfreuen wird. Was ist das überhaupt für ein Mensch, der Lust am Verrat findet? Was will er überhaupt? Was hat er vor? Er ist einfach so aufgetaucht und hat mir mein Leben gerettet. Zu viele Fragen schossen ihm durch den Kopf, doch Antworten konnte er von seinem Freund wohl kaum erwarten, doch probierte es Themis zumindest: „Wieso hilfst du mir überhaupt? Wir kennen uns doch gar nicht“
      Der schwarz Gekleidete seufzte leise: „Ich bin weit gereist und habe viel erlebt, habe mir viele Verbündete und wenn nicht sogar noch mehr Feinde gemacht. Ich habe gelernt, dass Leben Veränderung bedeutet und wenn sich etwas nicht ändert, dann ist es tot“
      Themis konnte die Philosophie hinter Blogis Worten zwar gut verstehen, doch setzten sie sich nicht zu einer Antwort zusammen. „Heißt das, ihr wollt die Stadt beleben?“ Das kann doch nicht der wahre Grund sein. Er birgt ein Geheimnis in sich. Ich muss es lüften!
      „Dem kann so sein oder auch nicht. Vielleicht will ich auch einfach nur das Leben spüren, indem ich in einer fremden Stadt einem mir noch fremderen Mann helfe? Vielleicht sehe ich gerne Veränderungen und helfe ihnen auf die Sprünge, weil ich den Tod verabscheue? Vielleicht reizt mich das Verbotene? Vielleicht bin ich aber auch nur ein überaus bescheidener und höflicher Zeitgenosse…“, Blogis setzte ein verschmitztes Grinsen auf.
      „Ihr, mein Freund, habt das Talent viel zu reden und dabei doch nichts zu sagen. Doch wir beide wissen den wahren Grund, warum ihr mich unterstützt.“, bluffte Themis und blickte seinem mysteriösen Freund möglichst selbstbewusst ins Gesicht.
      Der schwarz Gekleidete schob jedoch, zum ersten Mal, seit sie sich getroffen hatten, die breite Hutkrempe, die sonst seine Augen verdeckte, unbeeindruckt nach oben. Dahinter verbargen sich zwei graue Pupillen, die müde in der Farbe hellen Schiefers leuchteten. Auf irgendeine Weise schien ihn sein Blick zu durchdringen. Blogis sah ihm direkt in die Augen: „ Und der wäre?“
      Ratlos legte der Admiral seinen Kopf nach hinten. Er hat mich ertappt. Was soll ich nun sagen? „Weil…“, fing Themis an, „du mich in dein Herz geschlossen hast.“ Er lächelte ihn möglichst freundlich, um seine Unsicherheit zu kaschieren.
      Gelangweilt zog der schwarz Gekleidete die Krempe mit Daumen und Zeigefinger wieder nach unten auf ihren Platz: „Wenn du meinst…“ Er lachte leise.
      Ein paar Momente herrschte eine seltsame Stille zwischen den beiden, Themis wusste nicht wirklich, was er entgegnen sollte. Etwas ernster meinte sein mysteriöser Freund: „Ich kann mir denken, was du vor hast. Das heute wird dein erster Schritt in deinem Vorhaben sein. Deine Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen. Noch gibt es ein Zurück, es liegt bei dir. Denn, das ganze hier endet entweder sehr gut für uns beide oder sehr schlecht für dich.“
      „Was habe ich schon zu verlieren? Ich bin praktisch alleine auf der Welt.“ Die einzige Person, die er jemals in sein Herz geschlossen hatte, war seine Mutter. Aufopferungsvoll hatte sie sich immer um ihn gekümmert und er sich am Ende um sie. Seinen Vater hatte Themis nie getroffen, er wusste nur, dass er nach seiner Geburt vor nun gut siebenundzwanzig Jahren verschwunden war. Als kleiner Junge hatte er immer geträumt ihn eines Tages zu sehen, er hatte sich immer vorgestellt, sein Vater käme wieder, ein reicher Adliger oder gar ein König. Nichts. Seine Träumereien wichen der Einsicht, dass er alleine war und sich nicht auf andere verlassen sollte. Er konnte sein Leben nicht einem Hirngespinst widmen, er musste es in die eigene Hand nehmen. Er hatte für seine Zukunft kämpfen müssen und musste es auch heute noch.
      Blogis zuckte mit den Achseln: „Dann wünsche ich dir gutes Gelingen“, er legte bestärkend seine Hand auf die Schulter des Navarchen, „Ich habe dich zu Lande und auch auf dem Wasser beobachtet. Wenn du auf deinem Schiff stehst, dann bist du ein ganz anderer Mensch. Kühner, selbstsicherer, stärker. Wenn ich dir einen Rat geben darf: Bring den Seemann Themis ans Land.“
      Der Navarch nickte: „Ich werde es versuchen“
      „Ich werde es schaffen“, berichtigte ihn sein seltsamer Freund.
      Themis grinste: „Bei den Göttern, ja!“ Er blickte gen Boden, sich fragend, was er jetzt sagen sollte. Ich muss den Seemann an Land bringen. Selbstbewusst hob er den Kopf und sah nach vorne auf die Tribüne. Das sind auch nur Holzplanken, wie auf den Galeeren…
      „Weißt du“, fing Blogis an, „ich habe heute einiges gemacht…“
      „Gehört dazu auch mit Huren zu speisen?“, fragte Themis herausfordernd lachend.
      „Nun, normale Männer suchen sie wegen ihren ‚üblichen Diensten‘ auf. Ich bin jedoch von ganz anderer Natur lasse mich nicht von solch niederen Trieben leiten“, führte Blogis ein wenig hochmütig grinsend aus, „Ich schätze etwas ganz anderes an ihrer Gesellschaft, sie wissen über alles Bescheid. Menschen reden nun mal gerne. Manche hören sich dabei nicht mal selber zu. Das Haus zu den Kirschen besuchen nur einige wenige pro Tag, doch diese hinterlassen dort so manches Geheimnis, das nicht an falsche Ohren geraten sollte…“ Er lachte wie ein Schelm.
      „Und ich dachte schon, du würdest nur deine Zeit mit halbnackten Mädchen vergeuden“
      „Das ist ein netter Nebeneffekt“, Blogis lächelte ihn an. „Ich habe auch davon erfahren, dass sich ein alter Freund meinerseits gerade in der Stadt aufhält. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass er hier in der Menge ist. Er könnte uns noch äußerst hilfreich sein.“
      Themis wusste was das zu bedeuten hatte: „Du verlässt mich nun wieder?“
      Der schwarze Gekleidete nickte und sprach: „Es ist äußerst wichtig. Doch werd ich hier auf dem Platz bleiben. Solltest du meine Hilfe brauchen, - wissen die Götter, was auch immer du hier vorhast – werde ich dir zu Hilfe eilen, sei dir dessen sicher.“ Kaum hatte er die Worte ausgesprochen, schon war er in der Masse untergegangen.
      Themis seufzte. Und wieder alleine…Stets ist es darauf hinaus gelaufen. Der Admiral atmete tief durch. Er war gespannt darauf, welche Register Hyppias aufziehen würde, nur um ihn bloßzustellen.
      Die Menge verstummte plötzlich, alle Blicke waren nach vorne auf die Tribüne gerichtet. Themis reckte seinen Kopf, doch standen wie üblich die Größten direkt vor ihm und versperrten ihm die Sicht. Er quetschte sich durch die Menge hindurch und schob die Leute mit den Händen zur Seite. Wie viele Menschen hier wohl sind? Er fragte sich, wie viele zu seiner eigenen Hinrichtung kommen würden. Vermutlich der Adel der ganzen Halbinsel. Themis musste grinsen.
      „Edle Herren, edle Damen, werte Bürger“, rief der fürstliche Herold erhaben vom Holzpodest hinunter zu den Menschen, „ ich verkünde euch die Ankunft eurer hohen Lordschaft, Lord Daniel II. Hyppias, Herrscher der Ehrenfeste und Oberster des Symkalos Edalaia-Bundes!“ Die Leute waren komplett still, nur ein paar Narren schienen sich unterhalten zu müssen. Themis hörte, wie Hufe auf die Steinstraßen trafen. Sein Herr war nicht weit entfernt.
      Ich bin bereit für deine Spielchen…

      Wie immer vielen Dank für's Lesen und die Kommentare! :D Ein großer Dank geht natürlich wieder an meine Betaleserin Dargos! :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Zebra ()

    • Wie spannend du die Gedanken bei der Suche beschrieben hast! *:O

      Ein altes Gebäude aus Sandstein, auf dessen Front frech dunkelgrüner Efeu wuchs, stich dem Admiral sofort ins Auge.

      Aaaw, frech, fast schon verspielt, rawr :tlol:

      Die Mädchen, die edle, fast komplett durchsichtige Seidenkleider trugen, kneteten seine Schultern und säuselten ihm zärtlich ins Ohr.

      Ohohoho, der Pascha. :tlol: Naja wieso nicht, er hat doch auch Freizeit. ^^

      „Ich habe dich in der GESAMTEN, verdammten Stadt gesucht und du treibst dich in einem HURENHAUS herum?!“

      Phhhh so groß waren die Städte früher nicht, mon ami!

      Fertig mit der Speise legte er die Ellbogen auf den Tisch auf, bettete sein Kinn auf seine gefalteten Hände und fragte mit schief gelegtem Kopf und gar honigsüßer Stimme:

      Das ist ja fast schon niedlich :w: xDDDDD
      Dieses Kopfkino. xD

      In Lumpen gekleidete Sklaven standen neben togatragenden Bürgern und dem Adel, welcher sich durch farbenprächtige Kleidung von der Masse absetzte.

      Ach, die antike, griechische Gesellschaft. :ws: Ob du auch solche coolen Tempel hast? Und nackte Statuen von irgendwelchen Göttern, die du wegen FSK nicht allzu detailreich beschreiben darfst? :D

      „ Ja, leider. Mein Lord hat mich die letzten Jahre wie Dreck behandelt, er versagte mir eine ordentliche Ernennung…Von ihm kann ich nichts erwarten. Ich muss anfangen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen…“

      Klingt ja nach dem fiesen Hippopotas! ò.ó

      Was ich hier plane, ist Hochverrat und ohne mit der Wimper zu zucken sagt er, dass ihn das erfreuen wird. Was ist das überhaupt für ein Mensch, der Lust am Verrat findet? Was will er überhaupt? Was hat er vor? Er ist einfach so aufgetaucht und hat mir mein Leben gerettet.

      Ein Sadist. *:O Vielleicht der Monsieur Sade? ^^

      Vielleicht reizt mich das Verbotene? Vielleicht bin ich aber auch nur ein überaus bescheidener und höflicher Zeitgenosse…“,

      Was für ein Schlingel. Was für ein Unschlingel! So langsam weckt er Misstrauen! ò.ó Niemand macht etwas umsonst!

      „Weil…“, fing Themis an, „du mich in dein Herz geschlossen hast.“ Er lächelte ihn möglichst freundlich, um seine Unsicherheit zu kaschieren.

      Aber ich mag die Begründung! :(

      Die einzige Person, die er jemals in sein Herz geschlossen hatte, war seine Mutter. Aufopferungsvoll hatte sie sich immer um ihn gekümmert und er sich am Ende um sie. Seinen Vater hatte Themis nie getroffen, er wusste nur, dass er nach seiner Geburt vor nun gut siebenundzwanzig Jahren verschwunden war. Als kleiner Junge hatte er immer geträumt ihn eines Tages zu sehen, er hatte sich immer vorgestellt, sein Vater käme wieder, ein reicher Adliger oder gar ein König. Nichts. Seine Träumereien wichen der Einsicht, dass er alleine war und sich nicht auf andere verlassen sollte. Er konnte sein Leben nicht einem Hirngespinst widmen, er musste es in die eigene Hand nehmen. Er hatte für seine Zukunft kämpfen müssen und musste es auch heute noch.

      Sehr rührend gestaltet. ;v; Erinnert mich etwas an Anakin Skywalker in den jungen Jahren. o_O

      „Weißt du“, fing Blogis an, „ich habe heute einiges gemacht…“
      „Gehört dazu auch mit Huren zu speisen?“, fragte Themis herausfordernd lachend.

      Das ist wichtig! ò.ó

      [/I]Er fragte sich, wie viele zu seiner eigenen Hinrichtung kommen würden. Vermutlich der Adel der ganzen Halbinsel. Themis musste grinsen.

      Dieser Schelm! Diese Frage ist aber wirklich hochinteressant ... wie viele wohl zu Hippopotas' Hinrichtung kommen würden? ^^

      „Edle Herren, edle Damen, werte Bürger“,

      ... liebe Sklaven!

      Wer wohl hingerichtet wird`? Und wie so ein Hinrichtungsplatz aussieht? Beschreib den!

      Bis dann! :wink:

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
    • Lang, lang ists her, dass du das kapitel veröffentlicht hast, doch nun bin auch ich hier, um dir einen Kommi zu hinterlassen :uhh:
      By the way: "Hinterlassen" kann auch "vererben" bedeuten :mwah2: Dabei hatte ich nicht vor, von der Filberschaft zu gehen :tlmao:
      Ach egal, hier kommt der Kommi :sonne:


      Drei Männer lagen in Weinlachen auf dem Boden

      Muss ein gutes Saufgelage gwesen sein :hihi: Prost :noldcool:


      doch nirgends konnte er diesen verdammten Blogis finden
      Vielleicht sollte er mal bei den "Schönen Künsten" nachschauen :elol:


      Wie ein Besessener sprintete er zur Straße der schönen Künste
      Hab ichs mir doch gedacht :lol:


      wem er in seinem Wahn nicht ausweichen konnte, der wurde weg gestoßen
      Ne gute Taktik im Gedränge: Immer die Schulter voraus und den Ellenbogen im Anschlag :fies:


      Hauses zu den Kirschen

      Was ein Name für ein Etablissement des horizontalen Gewerbes :ups:

      in dem es herrlich nach Flieder roch
      Allein bei dem Gedanken bekomme ich schon Heuschnupfen :mwah2: Gegen Flieder bin ich zwar nicht allergisch, aber zu dem seiner Blütezeit fliegt noch so einiges rum :) Aber Flieder mag ich :cool:


      schwarz gekleideter Mann
      Da isser ja :hehe:


      der gerade genüsslich von einem Hähnchenschenkel abbiss
      :sabber: Hähnchenschenkel gehe ich heute auch einkaufen, wie passend :tlmao:


      „Der alte Agrippo hier hat seit Jahren die heißesten Hühner.“
      Eindeutig zweideutig, auch wenn hier wohl offensichtlich das Essen gemeint ist :hihi:


      „Was ist denn so wichtig, dass es mich vom Schmausen abhält?“
      Nichts ist so wichtig, als dass es durch 5 Minuten liegen bleiben noch wichtiger werden könnte :noldcool:


      „da ist der Prozess für meinen Gefangenen…“
      Das war doch dieser Frosch, oder?
      Warte, wie hieß er doch gleich? Ah, jetzt weiß ich, Kermit, oder? :bg2:


      Eine angenehme abendliche Brise sorgte für etwas Abkühlung, doch in der Menschenmasse war es unerträglich stickig und heiß.
      Das kann echt fies sein, besonders, wenn es draußen dazu noch schwül ist :mwah2:


      dass Themis hingerichtet werden sollte
      Dafür steht der aber quicklebendig mitten in der Menschenmenge :lol:


      der fast zwei Köpfe größere Blogis blickte auf ihn herab
      Irgendwie hatte ich gerade so eine spontane Eingebung, wer Blogis in Wirklichkeit sein könnte :sidea: Ich werde meinen Gedanken aber noch nicht verraten, bis du in deiner Geschichte die Lösung präsentierst :nein:


      „Oho, ich sehe, wir werden eine Menge Spaß zusammen haben.“, Blogis grinste wissend.
      So langsam ahne ich, was Themis vorhat :uhh:


      Was ich hier plane, ist Hochverrat

      Genau das :ja:


      Er birgt ein Geheimnis in sich.
      Ich ahne, welches Geheimnis das sein könnte (siehe oben) :sidea:


      „Ihr, mein Freund, habt das Talent viel zu reden und dabei doch nichts zu sagen.
      Also ein wahrer Politiker :tlmao:


      Er hat mich ertappt.
      Netter Schachzug... Aber dennoch ein Satz mit x :fies2:

      Seinen Vater hatte Themis nie getroffen, er wusste nur, dass er nach seiner Geburt vor nun gut siebenundzwanzig Jahren verschwunden war.
      "Ich hatte nie einen Vater" (Bruce in "Findet Nemo")



      sie wissen über alles Bescheid. Menschen reden nun mal gerne. Manche hören sich dabei nicht mal selber zu. Das Haus zu den Kirschen besuchen nur einige wenige pro Tag, doch diese hinterlassen dort so manches Geheimnis, das nicht an falsche Ohren geraten sollte…“
      Der Klatsch und Tratsch... Quasi die Vorform des Friseursalons :tlmao:


      „Edle Herren, edle Damen, werte Bürger“
      "Werte Lords, werte Ladies, werter Pöbel" :tlol:


      rief der fürstliche Herold erhaben vom Holzpodest hinunter zu den Menschen, „ ich verkünde euch die Ankunft eurer hohen Lordschaft, Lord Daniel II. Hyppias, Herrscher der Ehrenfeste und Oberster des Symkalos Edalaia-Bundes!“
      Und am Ende ist es Christoph Maria Herbst :tlmao:
      [IMG:http://i.ytimg.com/vi/26rbGp-66OA/hqdefault.jpg]

      Oh, schon vorbei? War ja ein recht kurzes Kapitel :sonne:
      Dann wollen wir mal schauen, was der werte Herr HyypiäHyppias so vorhat :uhh:
      By the way: Sieht der Lord eigentlich so aus?

      :tlmao:

      Ich habe ja meine Vermutung, wer Blogis in Wahrheit sein könnte :sidea: Aber nein, ich sag nix :nein:

      Weitermachen :sonne:
      Unser Bäumche - O Tannenbaum
      Unser Bäumche, dat wor ne Draum
      Unser Bäumsche verjess ich nie
      Nä su ne schöne Baum wie dä krieje mer niemols mieh
    • Lange nicht gesehen! :] Weißt du noch, wie ich sagte, dass ich deine Geschichte kommentieren werde? Damals hatte ich so um die 200 Beiträge. Und jetzt genieße meinen 300. Beitrag. :shy:
      Ich kann jetzt zwar nicht zu allen Kapiteln einzeln etwas sagen, aber mir gefällt deine Geschichte sehr gut. Sie ist nicht zu schwer zu verstehen (vielleicht für mich an manchen Stellen) und ich mag die Atmosphäre in der friedlichen Stadt, in der brutalen Schlacht, und außerdem beschreibst du sie genau. :bew1:
      Da dies eine Off-Topic Geschichte ist, und dazu noch eine sehr gute und epische, solltest du dir überlegen, dass zu veröffentlichen! Das wird die Konkurrenz von Eragon und Co. Das meine ich ernst.
      Da mir jetzt nichts mehr einfällt, dass ich einen Wall of Text schreiben könnte, warte ich einfach gespannt auf die weiteren Abenteuer von Themis und Co.! Dann werde ich auch mehr darauf eingehen. :sorry2:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Turtacos ()

    • Und hier muss ich auch mal kommentieren. xD
      Ich hoffe, du verzeichst mir den kurzen Kommentar. :shy:

      Die Suche nach dem mysteriösen Freund von Themis hast du sehr gut gestaltet und auf sein Hühnchen bin ich neidisch. Ich meine aber auch das gerupfte Federvieh und nicht diese lästigen Damen. Das muss doch nervig sein, wenn man in Ruhe was essen will und dann ständig wer an einem rumfummelt. :motz:

      Übrigens Blogis erinnert mich manchmal an eine Mischung aus Ned Stark und Kleinfinger. Mal sehen, ob wir noch eine Mischung aus Lennister und Varys sehen. :tlol:
      [ame]https://www.youtube.com/watch?v=6Vwd_hrwYJg[/ame]

      Einfach so. :blah:

      Und einfach diese schaulustigen Menschen. Oh man. Hinrichtungen, das Wetten dass...? der Antike xD
    • In den nächsten Tagen geht's hier weiter, das nächste Kapitel umfasst schon über dreieinhalbtausend Wörter, jedoch möchte ich euch nicht wieder mit einem 4000-Worte-Zebra-Monster-Kapitel erschlagen, weshalb ich es noch teilen muss :D

      Aber zuerst folgt hier noch der lange überfällige Kommentar zu euren Kommentaren :D

      Meowstic

      Ohohoho, der Pascha. :tlol: Naja wieso nicht, er hat doch auch Freizeit. ^^

      Themis soll ihm ruhig seinen Spaß lassen :D

      Ach, die antike, griechische Gesellschaft. :ws: Ob du auch solche coolen Tempel hast? Und nackte Statuen von irgendwelchen Göttern, die du wegen FSK nicht allzu detailreich beschreiben darfst? :D

      Ein Besuch im größten Tempel der Stadt ist noch geplant :D Ach, ich hab die ja auf FSK16 gesetzt, da hab ich doch ein paar mehr künstlerische Freiheiten :höhö:

      Ein Sadist. *:O Vielleicht der Monsieur Sade? ^^

      Haste mal was von dem gelesen? Das ist echt krankes Zeug :tlol:

      Was für ein Schlingel. Was für ein Unschlingel! So langsam weckt er Misstrauen! ò.ó Niemand macht etwas umsonst!

      Schlingel und Unschlingel des Jahres 816 :run2: Eine große Ehre! :ja:

      Vielen Dank für deinen Kommentar :D


      MG


      Vielleicht sollte er mal bei den "Schönen Künsten" nachschauen :elol:

      Zitat:
      Wie ein Besessener sprintete er zur Straße der schönen Künste
      Hab ichs mir doch gedacht :lol:

      Die bekannteste Straße der ganzen Stadt! :D


      :sabber: Hähnchenschenkel gehe ich heute auch einkaufen, wie passend :tlmao:

      Er ist eben ein essendes Orakel :lol:

      Nichts ist so wichtig, als dass es durch 5 Minuten liegen bleiben noch wichtiger werden könnte :noldcool:

      Den Spruch muss ich mir merken :D

      Das war doch dieser Frosch, oder?
      Warte, wie hieß er doch gleich? Ah, jetzt weiß ich, Kermit, oder? :bg2:

      Nicht ganz. Der Prozess ist für Onkel Rolfe, ääh Rolfr ;)

      "Werte Lords, werte Ladies, werter Pöbel" :tlol:

      Ich habe extra versucht die Anrede so zu formulieren, dass sie nicht nach Traumschiff Surprise klingt :tlol:

      Wir haben ja schon mal über deine Vermutung gesprochen und ich finde sie äußerst interessant ^^ Jedoch sage ich nichts weiter dazu :D

      Danke für deinen Kommi :)


      Turtacos


      Da dies eine Off-Topic Geschichte ist, und dazu noch eine sehr gute und epische, solltest du dir überlegen, dass zu veröffentlichen! Das wird die Konkurrenz von Eragon und Co. Das meine ich ernst.

      Wow, vielen Dank für dein großes Lob x3


      Dargy-Chan


      Übrigens Blogis erinnert mich manchmal an eine Mischung aus Ned Stark und Kleinfinger. Mal sehen, ob wir noch eine Mischung aus Lennister und Varys sehen. :tlol:

      Kleinfinger :3 Varys... Es gibt überall Spinnen :fies2:

      Das Video ist verdammt witzig :tlol:

      Auch dir danke ich recht herzlich :)


    • Ho, ho, ho, frohe Weihnachten! Lang, lang ist's her und ich sage euch, es weihnachtet sehr! Dieses Kapitel widme ich euch Lesern als Weihnachtsgeschenk, darum habe ich es auch extra nach hinten verschoben und nicht, weil ich zeitlich überhaupt nichts auf die Reihe bekam, nein, nein! :stolz:

      Doch hier nochmal ein Crash-Kurs zur Themis-Storyline:

      [Spoiler=Ganz kurz, was davor passiert ist]

      Bei der Seeschlacht gegen die Nordmänner nahm Themis deren Anführer Jarl Rolfr Sigurdson gefangen. Nach einem kurzen, gewalttätigen Verhör mithilfe des Sklaven Kermit, der als Übersetzer dient, beschließt der Rat bestehend aus dem Navarchen Themis Aten (Marine), dem Sakellarion Nestor Polydamasion (Verwaltung),dem Assekretor Sinon Phocas (Diplomatie) und dem Protostrator Hektor Achlasios (Armee) ein Lösegeld für den Gefangenen zu fordern. Jedoch dringt ihr Lord in die Verhandlung ein und fordert einen öffentlichen Prozess. Themis fürchtet bei eben diesem diffamiert zu werden und sucht seinen geheimnisvollen Freund Blogis, mit dem er zum Forum eilt. Dort trennen sie sich nach einem kurzen Gespräch wieder, da Blogis einen alten Freund suchen will, zuvor jedoch spricht er dem Navarchen Mut zu, bei dem, was er denn auch immer genau plane. Themis ist bereit für alles, was denn da auch kommen möge.[/Spoiler]

      Dieses Kapitel ist etwas kurz, dafür wird das nächste sehr bald folgen, da ich euch nicht schon wieder mit 4000-Wörter-Kapiteln bombardieren möchte x3

      Themis



      Eiligen Schrittes eilte Hyppias die Treppe hinauf, er schien keine Zeit verlieren zu wollen. Als ob er so viel zu tun hätte, dachte Themis argwöhnisch. Sein Nemesis trug einen langen hellblauen Umhang, mit dem Wappentier der Ehrenfeste, einer weise in die Ferne starrenden schneeweißen Eule, auf die Rückseite gemalt. Am Kragen war ein heller Zobelpelz befestigt. Äußerst unpraktisch in einer solchen Hitze. Doch was tut man nicht alles, um sich vom „Pöbel“ abzuheben? Sein Gewand hatte die Farbe eines starken lodalischen Weines, so wie seine samtenen Beinkleider. Blutrot wäre passender. Die Lederriemen seiner Sandalen schienen die Füße seiner Lordschaft ein wenig einzuschneiden, soweit es Themis erkennen konnte. Wo sich der der Herr doch so sehr vom einfachen Volke unterscheiden wollte, so trug er doch die Schuhe des kleinen Mannes. „Das liegt daran“, hatte ihm einst der alte Admiral im Geheimen erzählt, „dass er im Alter langsam gnädig wird.“
      Ungläubig hatte Themis damals protestiert: „Jetzt soll er gnädig sein?! Wie war er dann erst früher?“
      „Das willst du gar nicht wissen, mein Junge“, hatte der Alte damals lachend gesagt.
      Oben auf dem Holzpodest angekommen, klopfte er sich hektisch den Staub der Straße von den kostbaren Gewändern ab. Ehrfürchtig und teils mit etwas Schrecken in den Augen sahen sie zu ihrem Lord auf. Er war im gemeinen Volk noch immer berüchtigt für die Gräueltaten, die er vor nun fast dreißig Jahren in der großen Rebellion gegen das Reich und für die Unabhängigkeit der Stadtstaaten Edaliens verübt hatte. Doch waren die meisten seiner mittlerweile sechzig Jahre auf dem Thron die friedvollsten, die die Ehrenfeste seit langem erleben durfte. Wenigstens etwas.
      Dieser Mann, der Themis mit seinem hochroten Kopf so sehr an seinen Stiefvater erinnerte, begann mit seiner erhabenen Stimme, in der mehr als nur ein bisschen Hochmut mitschwang, zu reden: „Wir haben uns heute für den Gerichtsprozess eines Barbaren, des Jarls Rolfr Sigurdson von Styrkarland, versammelt.“ In einer Seitengasse, etwas vom Treiben entfernt konnte Themis sehen, wie sein Freund Sinon Phocas, sowie der bärtige Sakellarion und der schweigsame Protostrator von ihren Pferden abstiegen und die Zügel ein paar Burschen in die Hände drückten. Zu ihnen gesellten sich zwei Soldaten, mit Speeren bewaffnet, zwischen ihnen stand, mehr oder weniger aufrecht, der Gefangene. Sein Gesicht war verquollen, seine Haut übersät von Wunden und Blutergüssen, doch war er immer noch nicht gebrochen. Hinter ihnen kam der Sklave Kermit, den Themis und die anderen Ratsmitglieder so sehr wegen seiner so offenen Art und seinen zynischen Kommentaren schätzten. Mit einer seelenruhigen Eleganz, die selbst die meisten Adligen nicht besaßen, fuhr er sich freimütig, jedoch keinesfalls einfältig, durch die kurzen strohblonden Haare. Gespannt ging Themis ein paar Schritte weiter nach vorne, um möglichst nah an die Tribüne zu gelangen.
      „Euer edler und gütiger Herr Daniel Hyppias wird heute Recht über Jarl Rolfr Sigurdson sprechen, die Anklage übernimmt unser hoch geschätzter Asekretor Sinon Phocas. Ein Verteidiger ist nicht von Nöten.“, rief der Herold der Menge zu, welche sofort mit einem ärgerlichen Raunen antwortete. Nicht von Nöten. Nicht von Nöten. Was für ein Unsinn! Hier hat jeder das Recht auf einen Verteidiger .Er setzt sich über unsere Gesetze hinweg. Was soll uns dann noch von diesen Barbaren unterschieden? Dieser Prozess war nur eine Farce. Ein weiterer Weg, um mich bloßzustellen! Themis hatte eine Idee.
      „Dann melde ich mich freiwillig!“, schrie der Admiral heraus. Auf einmal war alles um ihn herum ruhig, als wäre die Welt stehen geblieben. Mit ungläubigen Augen sahen ihn die Menschen zuerst scheinbar unverwandt an. Ihre Blicke sprachen Bände und trugen klar die Fragen heraus: Wer ist dieser Mann, der seinem Herrn die Stirn bietet? Ist er denn von allen guten Geistern verlassen? Doch der Navarch sah auch etwas anderes in ihren Gesichtern, nämlich Respekt, Respekt, dass er offen für die Rechte eines jeden aufstand und gegen die Kühnheit eines Lords, der sich, und da waren sich die meisten Bürger einig, zu viel herausnahm.. Aten hätte nicht gedacht, dass seine so rasch gesprochenen Worte eine solche Wirkung entfalten könnten. Die Stille endete so abrupt, wie sie begonnen hatte. Erst taten es einige wenige, doch schon nach ein paar Augenblicken umspülte Themis ein brandender Applaus aus den Reihen der Bürger. Sicherlich freute es ihn, dass das Volk sein Vorhaben unterstützte, doch noch mehr Heiterkeit trugen ihm die versteinerten Mienen seines Herrn und dessen Herold in sein Herz. Der Asekretor stand auf dem Podium und bedachte Themis mit einem Lächeln, was so viel heißen sollte wie: „Viel Glück, mein Freund“.
      Hyppias, der sich zuvor auf einen, extra für ihn in seiner Position als oberster Richter herbeigebrachten, Stuhl auf dem Podium gesetzt hatte, erhob sich mit einem Kopf, dessen Farbe weniger einem Menschen doch mehr einer Tomate glich. Nicht nur für einen Mann, der nun ein bisschen mehr als sechzig Jahre zählte eine äußerst ungesunde Gesichtsfarbe. Der Weißhaarige stellte sich aufrecht auf der Tribüne aus frischem Zypressenholz auf: „RUUUHEE!“ Trotzdem redeten die Leute noch aufgeregt mit einander, was denn nun los sei. „SCHWEIGT STILL!“ Nur langsam kam das Volk zur Ruhe. Unter dem ständigen Klopfen des fürstlichen Herolds mit dem Stielende der Standarte auf die Holzplanken nahm die Lautstärke ab. Daniel Hyppias erhob sich hurtig und eilte nach vorne an den Rand des Holzpodiums und blickte Themis, der die ganze Zeit wie erstarrt in der Menge gestanden ist, so an, als hätte der Navarch soeben den Befehl gegeben, den Lord zu steinigen. „Was denkt ihr, was ihr hier gerade tut?“, spuckte ihm sein Herr förmlich entgegen, „Ihr wagt es, mir offen Widerstand zu leisten?“ Der alte Mann schnaufte herablassend. Wäre Themis früher so angeschnauzt worden, hätte er sich eher versteckt, doch in der Menge stand nicht der kleine Junge, der von seiner Zukunft träumte, sondern der Mann, der sich offen gegen das Unrecht stellte.
      „Ich bin doch nur ein einfacher Mann“, entgegnete Themis ihm spielerisch, „ich habe nichts gegen euch. Nur gegen euer Vorhaben uns unserer Rechte zu berauben.“ Aten grinste ihn herausfordernd an. Die Bürger jubelten, einige tuschelten einander zu, was der Navarch soeben gesagt hatte.
      Gleichgültig zuckte sein Herr mit den Achseln: „Ich beschleunige nur die Rechtsprechung zu eurer aller Gunsten. Ihr liebt es doch alle eine gescheite Hinrichtung zu sehen.“ Es war mehr als offensichtlich, dass er sich damit mit den Schaulustigen gut stellen wollte. Die wenigen Blaublütigen in der Masse und ein paar, scheinbar nur wegen der Hoffnung auf etwas Blut gekommene, applaudierten dem Lord. Der Asekretor auf der Bühne klatschte ebenfalls beherzt. Der Navarch wusste, dass sein Freund in der Öffentlichkeit sein Gesicht vor dem Adel wahren musste, doch konnte dieser noch nie Blut sehen, weshalb ihm eine Hinrichtung selber sicherlich sehr unschön vorkommen musste. Und doch musste er die Anklage übernehmen.
      Einige riefen wütend etwas nach vorne, doch Themis konnte es leider nicht genau verstehen. Möglichst gelassen antwortete er Hyppias: „Rechtsprechung nennt ihr das also, wenn ihr einen Mann wie ein Lamm zur Schlachtbank befördert? Das hier ist wider unsere Gesetze, die wir alle und auch ihr ehren und einhalten müsst. Wenn ihr so fortfahrt, seid ihr nicht besser als diese Barbaren.“ Vor nun fast siebenhundert Jahren hatte Lord Leontios der Weise ein Gesetzbuch verfasst, das einmalig auf dieser Welt war. Es hatte jedem freien Mann im Herrschaftsgebiet viele Rechte verschafft, die damals wie heute keinesfalls selbstverständlich waren, die Justiz gerechter gemacht und den Bürgern ein gewisses Mitspracherecht eingeräumt, nachdem die alten Gesetze der Stadt, nach denen die Bürger ihre eigenen Regenten wählen durften, durch das Reich abgeschafft worden waren. Und weil dieser große Lord natürlich gewollt hatte, dass jeder die Pracht seiner Reformen sehe, hatte er auf dem damals neu erbauten Leontinischen Forum mehrere kunstvolle Steine errichten lassen. Viele spätere Herrscher hatten versucht diese Gesetze abzuschaffen oder abzuschwächen, doch sind sie stets am Widerstand des Volkes gescheitert. Das Leontinische Forum war zwar am anderen Ende der Stadt, aber jeder halbwegs gebildete Einwohner konnte weite Teile des Textes auswendig. Selbst die dümmsten beriefen sich stets auf ihre Rechte.
      „Nun gut. Nun gut!“, rief der Lord der unruhigen Menge zu. Zu Aten mit einem herablassenden Blick gewandt sprach er: „Na schön, wenn ihr unbedingt den Helden für einen Todweihten spielen wollt, dann nur zu. Wenn es euch das wert ist…“ Daniel Hyppias setzte sich wieder auf seinen Richterstuhl aus Zypressenholz, legte den Ellenbogen auf das helle Holz, das Kinn gedankenversunken auf die Faust gestützt.
      Fröhlich klatschten die Leute, wieder einmal hatten sie ihre Rechte gegen ihren Herrscher behauptet. Vielleicht freuen sie sich ja zu früh. Bei Hyppias kann man sich nie sicher sein. Aufrecht ging die Themis die letzten paar Schritte bis zum Podium, der Applaus gab ihm Mut. Anstatt die kleine Treppe abseits zu nehmen, für die er weiter durch die Menge hätte gehen müssen, stützte er sich mit den Händen vorne auf das Holz der Fläche und schwang sich mit einem galanten Satz nach oben. Er sah wie sein Lord einen Soldaten herbei winkte und ihm heimlich etwas zuflüsterte. Dieser nickte kurz und verschwand dann wieder. Der Navarch schenkte ihm keine weitere Beachtung. Er blickte hinüber zum Asekretor, der weiter rechts auf der Tribüne stand. Mit gerunzelter Stirn hatte er das ganze Geschehen beobachtet, sorgenvoll sah er nun zu Themis hinüber. Aten hob leicht die Hand an, seine Finger zeigten in Sinons Richtung, die Handfläche nach unten gerichtet und bewegte sie leicht nach oben und unten. Vielleicht konnte ihn ja diese Geste beruhigen. Doch dieser legte seinen Kopf schief und zuckte mit der Schulter. „Mach doch, was du willst. Aber du weißt, dass es Folgen haben wird“, interpretierte Themis daraus.
      Etwas zögerlich, er schien nicht genau zu wissen, ob nun seine Zeit gekommen war, trat der Herold des Lords wieder nach vorne und begann erneut die Gegebenheiten zu verkünden: „Euer großzügiger Lord Daniel Hyppias wird heute Recht über Jarl Rolfr Sigurdson sprechen, dem vorgeworfen wird, in böser Absicht die edalischen Lande –gleich welcher Oberherrschaft- plündern zu wollen. Die Anklage übernimmt der Asekretor Sinon Phocas, die Verteidigung liegt in den Händen des Navarchen Themis A-“ Er stockte. Der Herold kannte seinen Namen nicht. Höflich sprach er in Richtung des Herolds: „Mein Name lautet Aten“ „Aten!“, wiederholte der Mann. Ein grandioser Start… Nun wurde auch endlich der Angeklagte aus der Seitengasse von zwei Soldaten auf das Podium geführt. Er war sichtlich gezeichnet. Hoffen wir, dass es nur dabei bleibt. Dieser Jarl wehrte sich nicht mehr, doch in seinem Blick fand Themis noch ungebrochenen Stolz. Die Ketten, die seine Arme hinter seinem Rücken zusammenbanden, klirrten leise, als die Soldaten ihn auf dem Podium zwischen Verteidiger und Ankläger auf die Knie brachten. Ein wenig später betrat auch der Sklave Kermit mit einem spielerischen Lächeln auf den Lippen die Bühne. Er wollte sich gerade neben die Soldaten gesellen, da gab ihm Aten ein Handzeichen. Nur ein paar Schritte ging er auf den Navarchen zu, genug, um ihm leise eine kurze Anweisung zu erteilen: „Erklär dem Jarl die Situation und lass ihn, sollte er befragt werden, von seinem Reichtum schwärmen, verstanden?“ Der blonde Nordmann nickte. Themis blickte sich kurz um, niemand sollte ihn belauscht haben. Aten reichte ihm die Rechte und klopfte ihm mit der linken auf die Schulter: „Lange nicht gesehen, mein Freund!“ Kermit spielte mit, er hatte die Mime des Verteidigers verstanden.
      „Alt bist du geworden. Und fett!“, meinte sein Gegenüber lachend
      [FONT=&quot]Themis war erstaunt. Kluger Bursche. Auch wenn der Navarch erst siebenundzwanzig Jahre zählte und flink wie ein wie Kater war. [/FONT]


      Vielen Dank für's Lesen, ich freue mich natürlich über alle Kommentare! Ich wünsche euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr :bg:



    • OH JE FARODIN

      DICH GIBST AUCH NOCH

      Dann gebe ich dir mal mein Weihnachtsgeschenk:

      Am Kragen war ein heller Zobelpelz befestigt. Äußerst unpraktisch in einer solchen Hitze. Doch was tut man nicht alles, um sich vom „Pöbel“ abzuheben?Sein Gewand hatte die Farbe eines starken lodalischen Weines, so wie seine samtenen Beinkleider. Blutrot wäre passender.

      Setsuna: Tja, was soll ich nur sagen? v.v Ich leide mit ihm. Meine bevorzugte Farbe für Kleidung ist ein nobles Schwarz, und das für eine echte Subtropen-Sphinx, hach ja ... was man für die Schönheit nicht alles tut.

      Wo sich der der Herr doch so sehr vom einfachen Volke unterscheiden wollte, so trug er doch die Schuhe des kleinen Mannes.

      Setsuna: Ich atme die gleiche Luft wie der kleine Mann, reicht das denn nicht?
      Sheila: Du machst Rückschritte ... -.-

      berüchtigt für die Gräueltaten, die er vor nun fast dreißig Jahren in der großen Rebellion gegen das Reich und für die Unabhängigkeit der Stadtstaaten Edaliens verübt hatte.

      Sheila: Robespierre also. ._." Der überlebt hat.

      des Jarls Rolfr Sigurdson von Styrkarland,

      Kagayaku: Ich kaufe einen Vokal. ._." Im Japanische gibt es diese Probleme nicht! ò.ó

      Hinter ihnen kam der Sklave Kermit, den Themis und die anderen Ratsmitglieder so sehr wegen seiner so offenen Art und seinen zynischen Kommentaren schätzten.

      Miss Piggy schätzt ihn auch. Applaus, Applaus, Applaus! Sorry. xD

      Ein Verteidiger ist nicht von Nöten.“,

      Min: Wow, sogar MURICA ist da demokratischer, yay! x3

      Hier hat jeder das Recht auf einen Verteidiger .

      Bandit Keith: In America!

      Sicherlich freute es ihn, dass das Volk sein Vorhaben unterstützte, doch noch mehr Heiterkeit trugen ihm die versteinerten Mienen seines Herrn und dessen Herold in sein Herz.

      Yomi: Mon Dieu, beginnt jetzt La Révolution? :o

      Nicht nur für einen Mann, der nun ein bisschen mehr als sechzig Jahre zählte eine äußerst ungesunde Gesichtsfarbe.

      So viel dazu, ich hätte Hippopotas für einen weltfremden Jüngling von knapp 30 Lenzen gehalten, wie Nero! :tlol:

      „RUUUHEE!“ Trotzdem redeten die Leute noch aufgeregt mit einander, was denn nun los sei. „SCHWEIGT STILL!“

      Sailends I killyu

      Ihr liebt es doch alle eine gescheite Hinrichtung zu sehen.“ Es war mehr als offensichtlich, dass er sich damit mit den Schaulustigen gut stellen wollte.

      Min: Das war ja damals nicht zu leugnen. ._."
      Izanami: Ich mag Hinrichtungen. Find ich gut.
      Inari: Du bist ja auch die Todesgöttin Japans ...

      doch konnte dieser noch nie Blut sehen, weshalb ihm eine Hinrichtung selber sicherlich sehr unschön vorkommen musste.

      Fei: Nur Rotes nicht oder auch Blaues nicht? :o
      Min: :fp: Alter ... Mädchen, was ist das für eine saudumme Frage?
      Fei: o///o Uuuum ... Also Tintenfische haben auch blaues Blut ... da ist Indigo drin!
      Min: Nein, Kupfer, verdammte Axt! :@ Und im Blut aller Menschen steckt Eisen!

      . Das Leontinische Forum war zwar am anderen Ende der Stadt, aber jeder halbwegs gebildete Einwohner konnte weite Teile des Textes auswendig. Selbst die dümmsten beriefen sich stets auf ihre Rechte.

      Yomi: Themis ist also der Danton deiner Gesellschaft, hon hon hon. ò.ó
      Kagayaku: Und der Andere da? Basiert der auf Perikles?

      für einen Todweihten spielen wollt,

      *geweihten #i-damhirplex#

      die Verteidigung liegt in den Händen des Navarchen Themis A-“ Er stockte. Der Herold kannte seinen Namen nicht.

      Min: Na das kann ja was werden ... da wird sicher schön geblattert! :D
      Fei: Miiiyuuu, wie heißt du eigentlich mit Nachnamen? :c
      Min: Wie wärs, wenn du erstmal meinen VORNAMEN lernst! Und danach meinen zweiten Vornamen!
      Fei: Wie heißt Miyu denn noch? o.o" Ich finde Miyu Scarlett schön. *:O
      Min: Ach verkriech dich doch in ein Lebkuchenhaus und fress es ganz auf, Hauptsache, du bist mal für eine Stunde still! ~.~"
      Fei: Yaaaaaaaaaay! ^_^ Frohe Weihnachten! 圣诞​快乐! :3

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
    • Dann möchte ich natürlich auch ein kleines Weihnachtsgeschenk hinterlassen. Weil ich heute aber leider heute nur begrenzt Zeit habe, werde ich die nachzuholenden Kapitel nicht alle im Detail durchgehen und bin damit offiziell der erste Benutzer auf Filb, der von der Bibliothek Gebrauch macht, yeah! o/:v: Fall diese Aussage falsch gewesen sein sollte, bitte darauf hinweisen. :sd:

      Sein Nemesis trug einen langen hellblauen Umhang, mit dem Wappentier der Ehrenfeste, einer weise in die Ferne starrenden schneeweißen Eule, auf die Rückseite gemalt.

      Die Eule der Minerva! *:O Das wäre jetzt wieder lustig, wenn Mr. Aten dieses Wappen tragen würde, weil ... Aten ... Athena. Athenai. Athen. Du weißt schon. Athene ist die Schutzgöttin Athens und der Steinkauz ist einer ihrer Symbole. Das wäre so passend gewesen. xD Übrigens heißt der süße Steinkauz auf Latein Athene noctua.

      Äußerst unpraktisch in einer solchen Hitze. Doch was tut man nicht alles, um sich vom „Pöbel“ abzuheben?

      Wie recht er doch hat. ;( Immer diese Adligen ...

      „Das liegt daran“, hatte ihm einst der alte Admiral im Geheimen erzählt, „dass er im Alter langsam gnädig wird.“

      Guter Mann. Trägt er dann Sandalen, oder was? :tlol: Ein echter Römer!

      „Das willst du gar nicht wissen, mein Junge“, hatte der Alte damals lachend gesagt.

      Uh. So eine Cersei? Oder Joffrey?

      [IMG:http://41.media.tumblr.com/e7efdbbd3b0040d0311d13722b1a6dd7/tumblr_mklc7n6GxX1r3mu3co1_500.jpg]

      Er war im gemeinen Volk noch immer berüchtigt für die Gräueltaten, die er vor nun fast dreißig Jahren in der großen Rebellion gegen das Reich und für die Unabhängigkeit der Stadtstaaten Edaliens verübt hatte.

      Na, dann wird es Zeit für eine Rebellion! :gogi: Verhasst und adlig zu sein ist keine gute Kombination, besonders wenn man alleine in der Öffentlichkeit auftritt. Da kann schon mal der ein oder andere Stein fliegen. :c

      Sein Gesicht war verquollen, seine Haut übersät von Wunden und Blutergüssen, doch war er immer noch nicht gebrochen.

      Hm. Das erinnert mich spontan sehr an Vercingetorix. Cool. Der erhabene Gallier, selbst im Tod noch stolz und ungebrochen, wie die Martells! :D

      Nicht von Nöten. Nicht von Nöten. Was für ein Unsinn! Hier hat jeder das Recht auf einen Verteidiger.

      Oha, Mr. Aten denkt ja sehr modern! Da braucht er wohl einen Atticus Finch. :(

      Dieser Prozess war nur eine Farce. Ein weiterer Weg, um mich bloßzustellen!

      Vielleicht wäre ein Prozess gar nicht vonnöten gewesen. Wobei ... die Tatsache allein, dass es einen Prozess gibt, ist ja sehr fortschrittlich. Hübsch! *:O

      Erst taten es einige wenige, doch schon nach ein paar Augenblicken umspülte Themis ein brandender Applaus aus den Reihen der Bürger.

      Der Held des Volkes! Wie Robin Hood. Aber das hier wird garantiert kein Märchen. Die gefeierten Helden sterben immer. :oldno:

      Der Weißhaarige stellte sich aufrecht auf der Tribüne aus frischem Zypressenholz auf: „RUUUHEE!“ Trotzdem redeten die Leute noch aufgeregt mit einander, was denn nun los sei.

      So lobe ich mir das! Das Volk ist gewiefter als es scheint, sehr schön. :fies:

      Daniel Hyppias erhob sich hurtig und eilte nach vorne an den Rand des Holzpodiums und blickte Themis, der die ganze Zeit wie erstarrt in der Menge gestanden ist, so an, als hätte der Navarch soeben den Befehl gegeben, den Lord zu steinigen.

      Der nimmt das bestimmt als Provokation, der olle Hyppias. Der Prozess ist nur das Mittel, in Wahrheit bekämpfen sich nur er und Mr. Aten!

      Aten grinste ihn herausfordernd an. Die Bürger jubelten, einige tuschelten einander zu, was der Navarch soeben gesagt hatte.

      Ouh. Vielleicht sollte er jetzt die Zunge hüten. Hyppias ist bestimmt der Typ von Mann, die total ausrasten und jeden einkerkern, wenn sie beleidigt werden. :run:

      Der Navarch wusste, dass sein Freund in der Öffentlichkeit sein Gesicht vor dem Adel wahren musste, doch konnte dieser noch nie Blut sehen, weshalb ihm eine Hinrichtung selber sicherlich sehr unschön vorkommen musste.

      Adelige in der Masse! Krasse Leute! :run2: Bestimmt haben sie sich als Bauern verkleidet. Oder mag das Volk seine Unterdrücker? :(

      Wenn ihr so fortfahrt, seid ihr nicht besser als diese Barbaren.

      Ohne Prozess schon. Niederträchtiger Hyppias. Aber der Pflichtverteidiger Themis kann das schon richten! :]

      Viele spätere Herrscher hatten versucht diese Gesetze abzuschaffen oder abzuschwächen, doch sind sie stets am Widerstand des Volkes gescheitert.

      Na also! Das Volk hat also durchaus Macht, und besonders wichtig ist es, dass es weiß, dass es diese Macht hat. Die Adeligen müssen echt mutig sein ... :ups:

      Etwas zögerlich, er schien nicht genau zu wissen, ob nun seine Zeit gekommen war, trat der Herold des Lords wieder nach vorne und begann erneut die Gegebenheiten zu verkünden [...]

      Oh, diese Herolde! :mad: Bestecht sie! Nein, tötet sie gleich!

      Ein wenig später betrat auch der Sklave Kermit mit einem spielerischen Lächeln auf den Lippen die Bühne.

      Kermit ... <3

      [IMG:http://vignette3.wikia.nocookie.net/disney/images/a/a5/Kermit-Sitting.jpg/revision/latest?cb=20140703181403]

      Jetzt bekomme ich das nie wieder aus dem Kopf! :( What has been seen ...

      So, hübsches Kapitel. Das war aber nur die Ruhe vor dem Sturm! >:D Dem Nordmann geht es sicherlich ziemlich an den Kragen, da wird die Atemis-Athene bestimmt auch nicht viel ändern können. Oder doch? Man wird sehen!

      Frohe Weihnachten! ~


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Und hier kommt dann auch mal mein Kommentar :O

      Der Hinrichtung. Der Herr ist ziemlich undemokratisch, dass er selbst keinen Verteidiger für den Jarl möchte, aber zum Glück Ritt der Helferinstinkt des Protagonisten. Schön, wie er sich für die Rechte einsetzt, die es schon seit Jahren gibt. Eigentlich ja selbstverständlich, aber die anderen Menschen trauen sich ja nicht. Typisch -.- aber sie feuern ihn ja an. Ich frage mich, ob Jarl überlebt, aber ich denke ehrlich gesagt schon, sonst wäre Themis' Eingriff... naja, nicht umsonst, aber... doch :achja: Immerhin hat er damit auf dem Forum für einen Zusammenhalt des Volkes geführt. Ach egal, ich bin gespannt auf das nächste Kapitel.

      Und zu Kermit werde ich überhaupt nichts sagen :noldnein:
    • Kommentare zu Kommentaren :bg:

      Meow


      OH JE FARODIN

      DICH GIBST AUCH NOCH

      Seltsam, ne? :0

      Setsuna: Tja, was soll ich nur sagen? v.v Ich leide mit ihm. Meine bevorzugte Farbe für Kleidung ist ein nobles Schwarz, und das für eine echte Subtropen-Sphinx, hach ja ... was man für die Schönheit nicht alles tut.

      Wer schön sein will, muss leiden D:

      Kagayaku: Ich kaufe einen Vokal. ._." Im Japanische gibt es diese Probleme nicht! ò.ó

      :tlol:

      Miss Piggy schätzt ihn auch. Applaus, Applaus, Applaus! Sorry. xD

      Kermit wird sein Frosch-Image wohl nie verlieren :lol:

      Yomi: Mon Dieu, beginnt jetzt La Révolution? :o

      Und die erste Forderung lautet: Baguette für alle! :'D

      Fei: Nur Rotes nicht oder auch Blaues nicht? :o
      Min: Alter ... Mädchen, was ist das für eine saudumme Frage?
      Fei: o///o Uuuum ... Also Tintenfische haben auch blaues Blut ... da ist Indigo drin!
      Min: Nein, Kupfer, verdammte Axt! :@ Und im Blut aller Menschen steckt Eisen!

      :tlmao:
      Vielen Dank für deinen Kommentar :bg:


      Raikachu


      Dann möchte ich natürlich auch ein kleines Weihnachtsgeschenk hinterlassen. Weil ich heute aber leider heute nur begrenzt Zeit habe, werde ich die nachzuholenden Kapitel nicht alle im Detail durchgehen und bin damit offiziell der erste Benutzer auf Filb, der von der Bibliothek Gebrauch macht, yeah! o/:v: Fall diese Aussage falsch gewesen sein sollte, bitte darauf hinweisen. :sd:

      Yay :D
      Die Eule der Minerva! *:O Das wäre jetzt wieder lustig, wenn Mr. Aten dieses Wappen tragen würde, weil ... Aten ... Athena. Athenai. Athen. Du weißt schon. Athene ist die Schutzgöttin Athens und der Steinkauz ist einer ihrer Symbole. Das wäre so passend gewesen. xD Übrigens heißt der süße Steinkauz auf Latein Athene noctua.

      Was nicht ist, kann vielleicht noch werden :D
      Uh. So eine Cersei? Oder Joffrey?

      Das Bild ist cool :D
      Na, dann wird es Zeit für eine Rebellion! :gogi: Verhasst und adlig zu sein ist keine gute Kombination, besonders wenn man alleine in der Öffentlichkeit auftritt. Da kann schon mal der ein oder andere Stein fliegen. :c


      Hm. Das erinnert mich spontan sehr an Vercingetorix. Cool. Der erhabene Gallier, selbst im Tod noch stolz und ungebrochen, wie die Martells! :D

      Martells ftw :D
      Jaja, die Nordmänner ;)

      Der Held des Volkes! Wie Robin Hood. Aber das hier wird garantiert kein Märchen. Die gefeierten Helden sterben immer. :oldno:

      Game of Thrones intesifies ^^

      Der nimmt das bestimmt als Provokation, der olle Hyppias. Der Prozess ist nur das Mittel, in Wahrheit bekämpfen sich nur er und Mr. Aten!

      Der Stellvertreterkrieg auf der Bühne :fies:

      Adelige in der Masse! Krasse Leute! :run2: Bestimmt haben sie sich als Bauern verkleidet. Oder mag das Volk seine Unterdrücker? :(

      Okay, da hätte ich eher schreiben sollen, dass die Adligen außen stehen, entfernt vom Pöbel :run2:

      Na also! Das Volk hat also durchaus Macht, und besonders wichtig ist es, dass es weiß, dass es diese Macht hat. Die Adeligen müssen echt mutig sein ... :ups:

      Und wer Macht hat, fürchtet stets diese zu verlieren...

      Jetzt bekomme ich das nie wieder aus dem Kopf! :( What has been seen ...

      So langsam bekomme ich das Gefühl, dass die Namenswahl eher ungünstig war D: Dabei heißt Kermit übersetzt doch nur "freier Mann", was ironisch ist, da er ja Sklave ist ;D

      So, hübsches Kapitel. Das war aber nur die Ruhe vor dem Sturm! >:D Dem Nordmann geht es sicherlich ziemlich an den Kragen, da wird die Atemis-Athene bestimmt auch nicht viel ändern können. Oder doch? Man wird sehen!

      Vielen lieben Dank! :3


      Turtacos


      Nun ja, ob Themis so uneigennützig gehandelt hat, lasse ich mal so dahingestellt :D
      Kermit is love, Kermit is life xD
      Vielen Dank für deinen Kommentar :D


      Das nächste Kapitel folgt vermutlich morgen, mal schauen, wie's zeitlich aussieht ~

    • So Leute, sammer wieder dabei!
      Ihr wollt nicht wissen, wie lange ich an der Gerichtsszene gesessen habe. Es hat relativ lange gedauert, bis was halbwegs zufriedenstellendes herauskam. Viel Spaß mit der Verhanlung :sonne:

      Themis


      Während sich der Sklave zum Gefangenen hinunterbückte, um ihm etwas in dieser seltsamen kehligen Sprache zuzuflüstern, ging der Asekretor ein paar Schritte nach vorne. Mit den Fingern vor dem Bauche verschränkt überblickte Sinon Phocas das Publikum und begann laut und deutlich zur Menschenmasse auf dem Forum zu sprechen: „ Vor euch kniet ein Mann einer gar erbärmlichen Konstitution. Übersät von gar scheußlichen Wunden.“, er klang gar ein wenig betroffen, aber mit umso mehr Elan sprach er weiter, „doch das ist das Schicksal aller, die denken uns berauben und unsere Frauen und Kinder abschlachten zu können!“ Sinon reckte die rechte Faust kämpferisch nach oben, der Beifall fiel nicht unbedingt mager aus. Die Arme ausgebreitet fuhr er fort: „ Es ist doch komplett irrelevant, welchen Titel er in seinem unzivilisierten Lande hat, er brach unsere Gesetze und so werden wir auch ihn brechen!“ Jubel umspülte ihn, ein paar Stimmen wurden laut, die die sofortige Enthauptung des Angeklagten forderten.
      Während Themis dem Ankläger lauschte und nebenbei selbst versuchte sich einen verbalen Gegenschlag auszudenken, wurde ihm wieder einmal bewusst, warum sein Freund eigentlich der Asekretor, der oberste Diplomat, war. Schon in jungen Jahren war er in der Redekunst geschult worden und konnte sich selbst ellenlange Ansprachen scheinbar mühelos einprägen. Als der Ankläger wieder zurücktrat, wusste der Navarch, dass nun er an der Reihe war. Er erinnerte sich an das, was ihm Blogis kurz zuvor gesagt hatte. Hier auf der Bühne stand nicht der einfach Bürger aus armer Herkunft, nein, hier stand der selbstbewusste Seemann Themis. Aufrecht ging er nach vorne: „ Ja, er sollte eine Strafe erhalten, doch sollte sie keineswegs der Gang in die Unterwelt sein.“, er drehte sich zu seinem Herrn Hyppias „ Vergisst nicht, dass er in seiner Heimat ein Lord, genau wie Ihr, ist. Ebenso sind seine Reichtümer sicherlich nicht bescheiden.“ Themis hielt kurz inne und wandte sich wieder dem Volk zu: „Im Kampf gegen diesen Nordmann und seine Truppen sind viele unserer tapfersten Männer gefallen. Mir ist klar, dass die Witwen und Waisen dieser Helden diesen nordischen Kriegsherren tot sehen wollen, doch wird das nicht eure Gatten und Väter zurückbringen. ABER, wenn wir ihn gegen ein hohes Lösegeld freiließen, könnten wir eure Trauer vielleicht mit seinen Habseligkeiten ein wenig mindern“ Die Menschen applaudierten, manche johlten fröhlich. Der Navarch erhob die Hand, um die Masse kurz zum Schweigen zu bringen. Mit seiner ausgestreckten Rechten deutete er auf den Gefangenen: „Befragt ihn doch, er wird euch versichern, dass ein Lösegeld kommen wird“.
      Ein paar Schritte ging er auf den Nordmann zu, da ertönte schon die schroffe Stimme des Lords von seinem Sitz herab: „ Genug, Aten. Ich erteile nun dem Ankläger wieder das Wort.“ Themis machte auf der Stelle kehrt und ging auf seine Seite zurück, zeigte sich gutmütig. Einige in der Menge jedoch brachten seine wahren Gefühle mit Rufen der Empörung zum Ausdruck.
      Wieder fing Sinon an zu sprechen: „ Von diesem garstigen Barbaren erwartet ihr euch das große Geld? Der Norden ist ein klägliches Stück Erde auf dem nichts und wieder nichts wächst. Sie sind arm, sonst kämen sie nicht her, um uns zu berauben! Ein paar schartige Schwerter und rostige Rüstungen, mehr hätten wir nicht zu erwarten. Vielleicht hat er ja das ein- oder andere Goldstück… das zuvor einem von uns gehört haben könnte!“ Sinon wandte sich dem Navarchen zu: „ Ihr fordert, dass wir ihn wie einen Kriegsgefangenen aus einem Land mit Kultur behandeln, doch würde er niemals dasselbe unseren Männern zukommen lassen! Ihr habt selbst gegen ihn und seine Nordmänner gekämpft, haben sie jemals Gnade gezeigt? Haben sie Gefangene gemacht?“, er drehte sich wieder dem Volke zu, „ Nichts von alledem! Er…“
      „Wird es mir etwa übel genommen, dass ich den Anführer – so wie es üblich ist- verschont habe, mich ihm gnädig gezeigt habe?“, unterbrach ihn der Navarch ungläubig.
      „Gnädig wäre es gewesen, ihn auf dem Schlachtfeld sterben zu lassen!“, gab der Ankläger bissig zurück. Nach vorne blickend sprach er: „ Ein ungebildeter Barbar, dem vermutlich nicht einmal klar ist, was die Begebenheiten sind, soll verschon werden? Dieses Tier, das nichts als den Krieg und Blutvergießen kennt –und vermutlich auch noch Freude darin findet- soll aus seinem Käfig gelassen werden, damit es uns bald wieder zur Bedrohung wird? Dem ganzen hier sollte ein für alle Mal ein Ende gesetzt werden!“ Viele waren begeistert, manche nickten zustimmend und wieder andere schüttelten erschrocken die Köpfe. Dieser Nordmann schien das Volk zu spalten. Themis ließ ab vom Gedanken, die Bürger mit der Aussicht auf das Gold des Nordmannes zu überzeugen, er hatte einen empfindlicheren Punkt gefunden.
      Nun war der Verteidiger wieder an der Reihe: „ Interessant. Interessant.“, murmelte der Navarch. „Es ist wirklich beschämend, wie viele hier auf seine Stufe hinuntersteigen und selber zu Barbaren werden, die nur sein Blut sehen wollen. Was unterscheidet uns denn dann noch von ihm, wenn wir uns dem niederen Rachegott hingeben? Was unterscheidet unseren Lord von diesem Jarl, wenn er ihn unzivilisiert hinrichten möchte? Ehe wir uns versehen, haben wir uns von unserer geschätzten Kultur abgewandt und sind nicht mehr besser als diese Wilden, die wir so sehr verabscheuen.“ Plötzlich war es komplett still auf dem Forum, seine Worte hatten den Stachel der Reue in ihre Herzen gebohrt. „Genau wegen jenes Risikos, dass er zurückkehren könnte, sollten wir ihn freilassen. Lehrt uns nicht unser alter Glaube, dass die Hoffnung den Menschen erst menschlich macht? Wenn er in böser Absicht wiederkehren sollte, dann sollten wir ihn richten, denn dann hat er die Möglichkeit verwirkt, sich zu bessern. Doch sollten wir ihm erst die Möglichkeit dazu geben!“ Seine Worte schienen noch kurz nachzuhallen, doch dann brachen alle Dämme: Wie verrückt applaudierten ihm die Bürger, die Armen johlten und die noblen klatschten in ihre Hände. Er vernahm rufe aus dem Publikum, die er jedoch zuerst nicht verstand, sich jedoch immer mehr zu einem Chor des Volkes entwickelten: „Lasst ihn frei, Atenai[FONT=&quot]*[/FONT]! Lasst ihn frei, Atenai! Lasst ihn frei, Atenai!“
      Nachdem der Asekretor zuerst verwundert, dann hektisch um Worte rang, versuchte er zur Gegenrede anzusetzen, doch wurde er von der Menge mit eben diesen Atenai-Rufen niedergeschrien. So sehr er es auch versuchte, er konnte nicht gegen das Volk anschreien. Er verbeugte sich vor den Leuten, ging nach hinten und stellte sich zur Rechten des Lords.
      Themis wusste nicht wirklich, was er nun tun sollte. Eigentlich wollte er seinem widerborstigen Herrn nur ein Schnippchen schlagen, dem Volk zeigen, dass es sich nicht alles gefallen lassen sollte. Doch hätte er nicht einmal in seinen kühnsten Träumen mit einer solchen Euphorie gerechnet. Mit vor Stolz geschwellter Brust ging auch er auf den hinteren Teil des hölzernen Podiums zurück. Er stellte sich links von Hyppias Sitz auf, natürlich mit genügend Abstand. Er sah, wie ihn sein Herr mit einer grässlichen Zornesmine anblickte, doch dann entspannten sich urplötzlich seine Züge. Daniel Hyppias winkte ihn kurz herüber, etwas zögerlich gesellte sich der Navarch zu seiner Lordschaft.
      Mit dem Kopf in die linke Hand gestützt sprach er: „ Ich bin dir nicht wütend, ich bin begeistert. Du hast es geschafft das Volk gegen mich, seinen rechtmäßigen Herrscher aufzuwiegeln, indem du diese Kreatur schützt. Sie würden nun lieber mich als den Barbaren tot sehen.“, der Lord schüttelte den Kopf, „Nun, wenigstens bist du kein Speichellecker. Aber wisse, ich bin immer noch DEIN Herr und ICH HABE HIER IMMER NOCH DIE GEWALT!“ Danach murmelte er noch etwas zu einem Soldaten, auf seiner rechten Seite. Diesmal schien Daniel auffällig ruhig. Hatte Aten es zu weit getrieben? Mit weit ausgestreckten Armen erhob sich der Lord, er deutete der Menge zur Ruhe zu kommen. So ebbten die Rufe langsam ab. Seine Lordschaft lief auf die Menge zu und blieb etwa zwei Fuß vom Rand des entfernt stehen: „Nun gut. Nun gut.“ Themis ahnte Schlimmes.
      Nun lief er drei Schritte nach links und rief den Leuten zu: „Ich habe diesem Treiben lange genug zugeschaut. Für einen MORALAPOSTEL und einen BARBAREN wendet ihr euch von der Vernunft ab? Dieser Mann ist in meinen Augen, also in denen der Götter, die meiner Linie das Recht zu herrschen gaben, ein VERBRECHER!“ Daniel deutete auf den immer noch knienden Rolfr, während zwei Soldaten einen Hackpflock herbeitrugen und seinen Kopf dagegen drückten. Pfiffe aus der Menge.
      „Und hiermit“, sein Kopf war hochrot, „spreche ich ihn schuldig des Mordes an unseren Soldaten!“
      Jetzt ging alles sehr schnell. Einer der Soldaten auf dem Podium zog ein Langschwert aus seiner Schwertscheide, stellte sich rechts vom fluchenden Jarl auf und ließ das Schwertnach unten sausen. Ein sauberer Hieb. Blut spritzte, der leblose Körper erschlaffte und der blutige Kopf rollte vom Hackstock. Totenstille. Doch nur einen Augenblick später schrie das Volk auf, teils aus Entsetzen, teils aus Wut. Sie tobten und wüteten da unten. Hyppias gab in scharfem Ton einen Befehl. Plötzlich tauchten aus den Gassen, die zum Forum führten, mit Speeren bewaffnete Soldaten der Stadtwache auf und umschlossen die Menge. Mit ihren großen, bemalten Schilden stießen sie die Leute zurück. Zu drei Seiten waren sie von Hyppias Männern umringt, an der vierten stand das Podium. Es wurde ruhig auf dem Forum, niemand traute sich nun mehr etwas zu sagen, ob der Krieger vor ihnen.
      Der Lord ging einen Schritt nach vorne: „Wenn ihr nicht in eure Häuser verschwindet, dann endet ihr wie dieser Barbar!“ Seine Soldaten traten alle langsam nach hinten, bis sie an den Fassaden, der umstehenden Häuser stehen blieben. „SOFORT!“ Zögerlich fingen die ersten an in die Gassen zu verschwinden. Mit großer Freude hatte der Navarch das ganze Spektakel mit angeschaut, solange bis die Krieger kamen, denn mit ihnen hatte er nicht gerechnet. Er hatte es seinem ungeliebten Herrn zugetraut den Nordmann enthaupten zu lassen, doch die Menschen mit der Stadtwache zu bedrohen, das war unerwartet. In Zukunft sollte er mit allem rechnen müssen. Zumindest hatte er es geschafft die Leute gegen den Lord aufzuwiegeln. Doch als er so mit ansah, wie sich der Platz langsam leerte, kam es ihm in den Sinn, dass er doch auch die Beine in die Hand nehmen sollte, bevor sich Hyppias ihm widmen würde. So ging er so unauffällig wie möglich vom Podest herunter und lief eiligen Schrittes zur nächstbesten Menschentraube. Er schob sich zwischen zwei dicklichen Gesellen hindurch. Aten lief einfach mit ihnen mit. Sie näherten sich dem nächsten Ausgang, an dem jedoch ein paar Soldaten standen, die sie missgünstig beäugten. Themis blickte zu Boden, er durfte nicht erkannt werden. Seinem Lord war an diesem Tage auch zuzutrauen ihn auf offener Straße exekutieren zu lassen. Doch die Männer ließen sie einfach passieren. Aten musste nun einen Platz finden, um die ersten Stunden danach auszusitzen, denn er konnte sich gut vorstellen, dass ihm Hyppias jemanden auf die Fersen gesetzt hatte Er drückte einen dicken Mann, der roch, als hätte er eine ganze Kellerei ausgetrunken, etwas zur Seite, um die Gruppe wieder zu verlassen. Seine braunen Ledersandalen klackten bei jedem Schritt über das Kopfsteinpflaster. Der Navarch hielt sich an die linke Seite der Straße, er streifte mit seiner Hand im Vorbeigehen ein wenig die sandsteinernen Rundsäulen, die die Vordächer der Häuser hier hielten. Dieses Viertel, direkt neben dem Forum war das vermutlich älteste der Stadt. Hier auf dieser leichten Anhöhe wurden vor über zweieinhalb Jahrtausenden die ersten Gebäude errichtet, so zumindest das landläufige Wissen. Doch Themis war sich sicher, dass diese Stadt, die ihm so am Herzen lag, schon viel älter war.
      Immer wieder blickte er sich um, er wollte sicher gehen, dass ihn niemand verfolgt. Doch fiel ihm niemand wirklich auf, keine Wache war hier unter der Masse. Bei der nächsten Kreuzung bog er nach links ab, Richtung Hafen, dort wo er auch wohnte. Themis war natürlich klar, dass seine Unterkunft das erste Ziel für die Schergen seines Herrn war, doch konnte er dort unerkannt in dem Treiben beobachten, ob sie ihn wirklich suchten. So lief er gedankenverloren weiter, bis er plötzlich zur Seite gezogen wurde. Geschockt zog er seinen Arm zu sich zurück. Irgendein ihm unbekannter, untersetzter Mann ihn einer aufwendig verzierten Toga hatte ihn unter das Vordach eines Hauses gezogen. Themis war schon im Begriff ihn anzuschreien, doch dieser Fremde legte ihm einen seiner fetten Wurstfinger auf den Mund: „Ganz ruhig“
      Der Navarch trat einen Schritt zurück, verwundert fragte er: „Bei den Göttern, wer seid ihr?“
      Kritisch musterte er diese Person vor ihm. Ein dicklicher, selbst für edalische Verhältnisse kleiner Mann mit einer Halbglatze und unzähligen unförmigen Leberflecken auf seinem Schädel. Die restlichen grauen Haare, die er noch besaß, standen wirr in alle möglichen Richtungen ab. Und das, was ihm auf dem Kopf fehlte, hatte er auf der Brust und unter den Achseln zu viel.
      „Helaios Krasis lautet mein Name. Ich habe euch auf dem Forum gesehen und ich kann mir denken, was ihr vorhabt. Dessen bin ich nicht wirklich abgeneigt. “, er grinste und zeigte dabei einige schiefe Zähne, „Doch sollten wir nicht hier draußen darüber reden. Drinnen warten ein paar Freunde, die sich freuen werden dich zu sehen.“
      „Ist einer von ihnen zufällig ein Ritter in schwarzer Rüstung?“, fragte Themis sicherheitshalber nach.
      „Ja, ganz unbedingt!“, Helaios streichelte glucksend seine Wampe. Das muss der Mann sein, den Blogis meinte!
      Während dieser dicke Herr einen Schlüssel in das Schloss dieser Holztür steckte, blickte Themis noch kurz der untergehenden Sonne entgegen. Der Grundstein ist gesetzt. Er folgte dem Alten sein Haus.

      ______________________________________________________________________________________________________________________________
      [FONT=&quot][FONT=&quot]*[/FONT][/FONT]Atenai: großer Aten (Lobesform in der Edalischen Sprache)

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    • Naaa

      Richter Alexander Hold!

      Sinon Phocas

      Kamina: Listen up, Simon. Don't believe in yourself. Believe in me! Believe in the Kamina who believes in you!

      aber mit umso mehr Elan sprach er weiter,

      Yomi: Wusstest du, dass Élan auch Elch heißen kann? :3
      Kagayaku: Yaaaa ... genau das ist sicher damit gemeint ...
      Yomi: Non, es gibt auch den anderen Élan ... :nb:

      und konnte sich selbst ellenlange Ansprachen scheinbar mühelos einprägen.

      Setsuna: Das kann ich nicht ... als Kaiserin interessiert es mich nicht, was Politiker zu sagen haben. Mich interessieren nur ihre Handlungen ...

      „ Vergisst nicht, dass er in seiner Heimat ein Lord, genau wie Ihr, ist. Ebenso sind seine Reichtümer sicherlich nicht bescheiden.“

      *Vergesst *:O

      ABER, wenn wir ihn gegen ein hohes Lösegeld freiließen, könnten wir eure Trauer vielleicht mit seinen Habseligkeiten ein wenig mindern“

      Kagayaku: Geld $.$ ! Kluger Schlachzug, mein Lieber, kluger Schachzug! Aaaaber ... ich war früher geiziger. :O
      Setsuna: Na los, hör auf mein kleines Schwesterchen, nimm das Geld! *fauch*

      Mit seiner ausgestreckten Rechten deutete er auf den Gefangenen:

      Min: Der Hitlergruß wird einem Nordmann zuteil? :tlmao: x)
      Satsuki: Nein, das ist nicht Giorgos Katidis ... :fp:

      Der Norden ist ein klägliches Stück Erde auf dem nichts und wieder nichts wächst.

      Sheila: Das erste stimmt nicht. Das zweite irgendwie schon <_<. *:O Schottische Highlands sind wohl ähnlich. ^^"

      Dieses Tier, das nichts als den Krieg und Blutvergießen kennt –und vermutlich auch noch Freude darin findet- soll aus seinem Käfig gelassen werden, damit es uns bald wieder zur Bedrohung wird? Dem ganzen hier sollte ein für alle Mal ein Ende gesetzt werden!“

      Min: Als ob die über einen IS-Kämpfer reden. Weil bei denen ist das ja echt so. O_O

      „Es ist wirklich beschämend, wie viele hier auf seine Stufe hinuntersteigen und selber zu Barbaren werden, die nur sein Blut sehen wollen. Was unterscheidet uns denn dann noch von ihm, wenn wir uns dem niederen Rachegott hingeben?

      Izanami (Todesgöttin): Jetzt heulen die Gutmenschen wieder über das Töten herum. :ups:
      Fei: Aber töten ist böse! ò.ó

      Wenn er in böser Absicht wiederkehren sollte, dann sollten wir ihn richten, denn dann hat er die Möglichkeit verwirkt, sich zu bessern. Doch sollten wir ihm erst die Möglichkeit dazu geben!“

      Min: Also geht es jetzt darum, ob die AfD in Deutschland wieder die Todesstrafe bekommt?
      Izanami: Bin dafür.
      Satsuki: Minniiiiie, wir sind doch immer noch im antiken Griechenland! Dx
      Min: Aber es sieht fast so aus, als hätte es Gegenwartsbezug. *:O
      Yoshi: Es geht um deine Hinrichtung, weil die so vielen Leuten auf den Geist gehst!
      Min: Ja klar ... :nb:

      Er verbeugte sich vor den Leuten, ging nach hinten und stellte sich zur Rechten des Lords.

      Fei: Miyuuuuuuuuuuuu hatte recht! >_< Es ging ja echt um Rechtsextreme!
      Min: Wa- ... äh ... ja sichi! ^_^

      Sie würden nun lieber mich als den Barbaren tot sehen.“, der Lord schüttelte den Kopf, „Nun, wenigstens bist du kein Speichellecker. Aber wisse, ich bin immer noch DEIN Herr und ICH HABE HIER IMMER NOCH DIE GEWALT!“

      Setsuna: Wie könnt ihr einen Monarchen so demütigen? T_T

      Für einen MORALAPOSTEL und einen BARBAREN wendet ihr euch von der Vernunft ab?

      Touka: Ich glaube, heute wäre wohl echt der Begriff Gutmensch gefallen. :o

      Jetzt ging alles sehr schnell. ....... Ein sauberer Hieb. Blut spritzte, der leblose Körper erschlaffte und der blutige Kopf rollte vom Hackstock. Totenstille.

      Mayu: ^o_o^ Das ging ja wirklich sehr schnell!

      Er hatte es seinem ungeliebten Herrn zugetraut den Nordmann enthaupten zu lassen, doch die Menschen mit der Stadtwache zu bedrohen, das war unerwartet.

      Kagayaku: Jaaa, er schien kein bisschen geschockt, dass er den umgebracht hat. :c
      Marc: Du auch nicht ...
      Kagayaku: Ich bin eine Sphinx, ich habe schon Menschen mit meinen Haaren zerbissen oder versteinert und dann zertrümmert. ._."
      Sheila: Aber du bist fluffig! :w:
      Kagyaku: :3

      Hier auf dieser leichten Anhöhe wurden vor über zweieinhalb Jahrtausenden die ersten Gebäude errichtet, so zumindest das landläufige Wissen. Doch Themis war sich sicher, dass diese Stadt, die ihm so am Herzen lag, schon viel älter war.

      Yomi: Da gab es ja gerade mal erst Babylonier und Ägypter, Mon Dieu! o_o

      Kritisch musterte er diese Person vor ihm. Ein dicklicher, selbst für edalische Verhältnisse kleiner Mann mit einer Halbglatze und unzähligen unförmigen Leberflecken auf seinem Schädel. Die restlichen grauen Haare, die er noch besaß, standen wirr in alle möglichen Richtungen ab. Und das, was ihm auf dem Kopf fehlte, hatte er auf der Brust und unter den Achseln zu viel.

      Min: Der Sohn von Gorbatschow und einem Ursaring! :D


      Ich denke schon, dass er dem trauen kann. Nur so ein Gefühl. Aber das sehen wir ja!

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
    • Das ist aber mal eine schön feurige Gerichtsverhandlung, so muss das sein! :hi: Mir war irgendwie schon klar, dass Themis nicht lange mit der Geld-Nummer kommt, die Moralapostel zu Spielen kann er viel besser. Ach nee, das hat ja der Hippie, äh, der Hyppias zu ihm gesagt, also sag ich das nicht. :nein: :achja: Jedenfalls nutzt der seine Macht sehr gewalttätig aus, indem er den Gefangenen selbst köpft und das Volk bedroht. Ich hätte nicht gedacht, dass er das tut, aber so waren die Mächtigen wohl früher. :blah2: Ob er wirklich wen auf Themis gesetzt hat? Also ich denke, der alte Mann ist es nicht, der ist so mysteriös, dass man ihm irgendwie vertrauen muss. Er muss mit Blogis verwandt sein. :lol: Was der vorhat, werden wir wohl bald sehen...
    • Krass. Da hauen sie einfach alle Geschichten und Kapitel raus und es werden mehr und mehr und MEHR und mehr ... Ich komme nicht mehr hinterher. Der Reim war jetzt zwar Zufall, aber egal. xD Na ja, was rede ich hier überhaupt? Diese Geschichte hier werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen. :)

      [...] ging der Asekretor ein paar Schritte nach vorne.

      Der Ase... was? Tauchte der Begriff in einem der vorangegangenen Kapitel schon einmal auf? Egal, vielleicht klärt sich das noch.

      Sinon reckte die rechte Faust kämpferisch nach oben, der Beifall fiel nicht unbedingt mager aus.

      RECHTS. RRRRRRRRRRRRECHTS!! I see what you did there. :hi:

      Die Arme ausgebreitet fuhr er fort [...]

      Okay, offensichtlicher kann es gar nicht mehr sein. Witzig, dass ich diese Gesten aus unserem Geschichtsbuch von vor zwölfzigtausend Jahren kenne. :ups:

      Jubel umspülte ihn, ein paar Stimmen wurden laut, die die sofortige Enthauptung des Angeklagten forderten.

      Ja! Enthauptung finde ich gut, her mit der Guillotine! ò.ó Ob es in dieser Geschichte solche oder ähnliche hervorragende Hinrichtungsinstrumente gibt?

      Schon in jungen Jahren war er in der Redekunst geschult worden und konnte sich selbst ellenlange Ansprachen scheinbar mühelos einprägen.

      Hm, oki, das ist vielleicht nicht so rrrrrrrrrrrechts. Aber egal. Die Anspielung ist jedenfalls ziemlich eindeutig, fast sogar idiotensicher. Ich bin echt mal gespannt, was Phocas noch so für krasse Handlungen raushaut. :tlol:

      „Ja, er sollte eine Strafe erhalten, doch sollte sie keineswegs der Gang in die Unterwelt sein.“

      Wie nett. Also ehrlich jetzt. xD Hätte er das nicht einfacher ausdrücken können? Oder muss man vor Gericht solche religiösen Sprechweisen auspacken?

      Ebenso sind seine Reichtümer sicherlich nicht bescheiden.

      So gehört sich das. Man schlachtet die Würdenträger nicht einfach ab, schließlich sind die das ein oder andere Münzchen wert. Wunderbar! So bleibt Raum für Intrige und andere "Spielchen". :hihi:

      Mir ist klar, dass die Witwen und Waisen dieser Helden diesen nordischen Kriegsherren tot sehen wollen, doch wird das nicht eure Gatten und Väter zurückbringen.

      Und so lange das einem noch selbst nicht so ergangen ist, wird man so etwas auch nicht oder nur schlecht nachvollziehen können. In diesem Punkt gebe ich Mr. At(h)en nicht recht! ò.ó

      Die Menschen applaudierten, manche johlten fröhlich.

      Unterstützen die nicht den rrrrrrechten rrrrradikalen Phocas? Mehr Phocas pls! D:

      Der Norden ist ein klägliches Stück Erde auf dem nichts und wieder nichts wächst.

      Das ist er mit Sicherheit, aber Sinon unterschätzt die Nordmänner. Bestimmt sind das reiche Plünderer! °Ô°

      Sie sind arm, sonst kämen sie nicht her, um uns zu berauben!

      Macht das sie im Umkehrschluss nicht wenigstens ein bisschen (sehr) wohlhabend? :was: Immerhin sollte sich so ein Raubzug auch lohnen ...

      Vielleicht hat er ja das ein- oder andere Goldstück…

      Es ist ja mehr als offensichtlich, dass die Nordmänner auf Wikingern basieren. Aber warum ist der Typ dann der Meinung, dass die nur ein paar Münzchen klauen? :(:v: Oder sind diese Nordmänner nur einfache und unbedeutende Plünderer, die sich mit nur einem kleinen Geldbeutel zufriedengeben?

      Ihr fordert, dass wir ihn wie einen Kriegsgefangenen aus einem Land mit Kultur behandeln, doch würde er niemals dasselbe unseren Männern zukommen lassen!

      Also ein Rrrrrrradikaler würde das mit Sicherheit auf die Flüchtlingskrise beziehen ... :ups:

      „Gnädig wäre es gewesen, ihn auf dem Schlachtfeld sterben zu lassen!“

      Ja, sicher, beide Arme und Beine abzuhacken und den dann auf dem Boden krepieren zu lassen ist mit Sicherheit ein seeeehr gütiger Gnadenakt. Ich applaudiere, Sinon! :tollklatsch: Zumindest bin ich der Auffassung, dass er das mit dem armen Mann machen würde. Wobei. Ich bin ja gar nicht auf der Seite des Nordmanns. Ich bin für Gerechtigkeit! :mad:

      Dieses Tier, das nichts als den Krieg und Blutvergießen kennt –und vermutlich auch noch Freude darin findet- soll aus seinem Käfig gelassen werden, damit es uns bald wieder zur Bedrohung wird?

      Das Volk von Patropolis braucht mehr Lebensrrrrrrrrrrrraum!! :run2:

      Lehrt uns nicht unser alter Glaube, dass die Hoffnung den Menschen erst menschlich macht?

      Also ist ein Pessimist oder ein Drepressiver kein Mensch? Dieser Glaube ist leicht homophob, lol. :tlmao.

      Lasst ihn frei, Atenai! Lasst ihn frei, Atenai!

      Mhysa, Mhysa, Mhysa! ;v;

      Er verbeugte sich vor den Leuten, ging nach hinten und stellte sich zur Rechten des Lords.

      Ein würdiger Abgang, Mr. At(h)en aus At(h)enai! :D

      Ich bin dir nicht wütend, ich bin begeistert.

      Immer diese Schurken, die von den Taten ihres Gegner begeistert sind, statt ihm direkt den Kopf abschlagen zu lassen. :oldno:

      Hatte Aten es zu weit getrieben?

      Für Rrrrrrrrrradikale gibt es kein "zu weit"! :mad:

      Themis ahnte Schlimmes.

      Es wäre aber auch sehr seltsam, wenn er jetzt plötzlich "einen Unfall erleiden" würde. So schnell kann er uns nicht wegsterben! :achja:

      „Und hiermit“, sein Kopf war hochrot, „spreche ich ihn schuldig des Mordes an unseren Soldaten!“

      Wieso stelle ich mir Hyppias wie eine fette rote Tomata vor, die kurz vorm Platzen ist? Ein herrliches Bild! :tlmao:

      Doch nur einen Augenblick später schrie das Volk auf, teils aus Entsetzen, teils aus Wut.

      Auch die, die ihre Ehemänner, brutal weggemetzelt, verloren haben? Savage. Wie die eiskalt ihre Meinung um 180° rotieren lassen. :c

      Er hatte es seinem ungeliebten Herrn zugetraut den Nordmann enthaupten zu lassen, doch die Menschen mit der Stadtwache zu bedrohen, das war unerwartet.

      Und ein großer Fehler scheint das auch zu sein, wie mir schwant ... Hyppias, du bist ein schlechter Herrscher. Themis wird der Held des Volkes! °O°

      „Helaios Krasis lautet mein Name. Ich habe euch auf dem Forum gesehen und ich kann mir denken, was ihr vorhabt. Dessen bin ich nicht wirklich abgeneigt. “

      DER stirbt. Ganz bestimmt. Also nicht, dass ich es mir wünsche, aber ... Okay, ich kenne ihn nicht einmal ... Na ja, abwarten! :D

      Und so beginnt die... das.....der? Nein, die Revolution? Hoffentlich! Mit viel Blut und Gemetzel und At(h)en aus At(h)enai als Held. Klingt ja nicht sehr reizend ...


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Verlasse dich niemals auf Zeitangaben eines Zebras :lol:
      Eigentlich hätte im Februar schon das nächste Kapitel kommen sollen....
      [IMG:https://littlemisskeri.files.wordpress.com/2015/06/several_monthes_later-_.png]

      Ja gut :$
      Auf jeden Fall wollte ich sagen, dass ich noch lebe, zumindest so halb :'D Auf die meisten Kommentare bin ich damals schon privat eingegangen, das heißt, dass heute mal ein neues Kapitel kommt :uhh:
      Wieder ein neuer Charakter, der hoffentlich nicht auf der MS Abandoned Storylines landet....


      5. Malik

      „Schon so lange lebe ich hier, doch verstehe ich euch Trinisten einfach nicht. Zuerst habt ihr eure Bildchen angebetet und dann habt ihr sie wieder abgerissen. Aber keines von beidem scheint euch wirklich recht zu sein…“, sprach Malik im Vorbeigehen zum großen Patriarchen, „…und welche Meinung vertretet Ihr in diesem Streit, Eure Allheiligkeit?“

      Der bärtige Herr verdrehte seine dunkelbraunen Augen, welche der Farbe von verarbeitetem Eichenholz glichen, und zog seine buschigen, von den vielen Jahren ergrauten, Augenbrauen nach oben: „Ihr scheint es nicht begreifen zu wollen. Die Ikonen werden nicht angebetet, sondern viel mehr verehrt.“, er rückte ein paar Schriftrollen zurecht, welche er in den Armbeugen liegen hatte, um sie in seine Gemächer zu bringen, „Sie dienen dazu, selbst den einfachen Leuten unseren Glauben begrifflich zu machen. Leider verstehen dies viele als Götzenanbetung und reißen sie herunter, um dem göttlichen Gesetz gerecht zu werden, welches uns verbietet uns ein Bild von den Dreien zu erschaffen. Im Übrigen steht das auch in Eurer heiligen Schrift, wie Ihr mir letztens erzählt habt…“

      Malik verstand nicht ganz, vielleicht wollte er das Ganze auch nicht verstehen, sondern sich eher über die Edalier und deren Probleme lustig machen. „Nun, ich erzähle eben viel, wenn der Tag lang ist.“ Mit einem Zwinkern verabschiedete er sich von der höchsten Geistlichkeit und ließ den alten Mann nun ungestört seinen Weg fortsetzen. Der große Patriarch war ein sturer, aber doch sehr friedvoller Mann, manch anderer hätte Malik schon längst einen Scheiterhaufen zu seinen Füßen gestapelt. Malik blieb stehen, er hatte komplett vergessen, was er eigentlich tun wollte, außer Religionsoberhäupter zu ärgern. Er stemmte die Hände in seine Seiten und blies lautstark Luft aus seinem Mund aus. Er blickte nach oben, in der Hoffnung, dass es ihm wieder einfiele. Über ihm breiteten sich die schönsten und farbenfrohesten Mosaike aus. Sie zeigten den ersten Kaiser, der ausschließlich in Pera residierte, in einer goldenen Rüstung. Neben ihm stand seine Gattin in purpurnem Kleid, das lange hellbraune Haar offen. Neben ihnen, jedoch bedeutend kleiner, waren große Generäle, Krieger und Admiräle, jedoch auch reihenweise Heilige, Gelehrte, Mathematiker und Philosophen abgebildet. Sie bildeten geradezu eine Linie entlang der Wand, über ihnen erstreckte sich die große Kuppel, die mit Szenen aus der Trinitas geschmückt war. Religionen sind schon etwas wahrhaft Seltsames. Malik hatte damit noch nie sonderlich viel am Hut gehabt. Langsam strich er sich durch den kurzgehaltenen pechschwarzen Bart, er verlor sich in Gedanken über den Sinn der Religionen.

      Doch jäh wurde er wurde er wieder in die Realität gezogen: Jemand tippte ihm auf die rechte Schulter. Ruhig wollte er nachsehen, wer sich dort befand, doch da war niemand. Zu seiner Linken tauchte ein ihm nicht unbekannter kleiner Junge auf und kicherte. Malik hob ihn in einem Satz hoch und fragte spielerisch: „Wollte mir mein kleiner Prinz einen Streich spielen?“ Er grinste den Burschen an.

      Dieser antworte prustend: „ Und du bist ganz drauf reingefallen!“ Malik setzte den Jungen, dessen braune Haare ungekämmt auf seine Stirn fielen, wieder ab.

      „Wieso bist du denn nicht bei deiner Mutter oder deinem Lehrer?“, fragte er den Prinzen, für den vor kurzem erst das siebte Lebensjahr begonnen hatte.

      „Die hat mich weggeschickt“, antwortete er nun trotzig, „Ich darf sie jetzt nicht stören, wo sie doch nur faul im Bett liegt und keucht.“

      Ach, ist es schon so weit? Malik ging in die Hocke um dem Kleinen zu erklären: „Sie liegt da nicht faul rum. Dein kleiner Bruder oder deine Schwester, die sie so lange in ihrem Bauch mit sich geschleppt hat, muss da jetzt raus und das ist sehr anstrengend. Da war sie wohl etwas gereizt und hat dich weggeschickt.“ Die kleinen braunen Augen des Prinzleins blickten reuig zu Boden. „Lass uns vielleicht eine Runde Karten spielen, um dich auf andere Gedanken zu bringen?“, schlug Malik vor, welcher schon neununddreißig Sommer zählte. Freudestrahlend blickte ihn der Bursche an und so gingen sie in seine Gemächer.

      Tzekyndos!“, rief der Sohn des Kaisers lachend, während er seine letzte Karte auf den Tisch warf.

      „Das Glück ist wirklich auf deiner Seite, aber die nächste Runde, die gewinne ich!“, meinte der Höfling mit einem Lächeln auf den Lippen. Plötzlich klopfte es an der Tür.

      „Herein!“, der kleine Junge wunderte sich, wer ihn denn besuchen wolle. Langsam öffnete sich die Tür und ein schlanker, groß gewachsener Mann trat ein. Malik stand von seinem Stuhl auf und verbeugte sich leicht: „Beliseos, mein Prinz, wie ist die Verfassung heute?“

      Mit einem kurzen Lächeln auf den Lippen ging der Erbe des Reiches zu seinem kleinen Bruder und fuhr diesem durch die struwweligen Haare, dann antwortete er: „Ich habe meiner ehrwürdigen Mutter bei der Geburt beigestanden, uns wurde ein Prinz geschenkt. Sie haben ihn Theodosios genannt.“

      „Na toll“, meinte Malik scherzhaft, „Noch einer, den ich unterhalten muss!“ Die beiden lachten kurz. Etwas ernster fügte er hinzu: „Meine Glückwünsche, hoffentlich erwartet ihn ein langes und glückliches Leben.“

      „Eine Gnade, die leider viel zu wenigen zuteilwird.“, Beliseos brachte ein kurzes gequältes Lächeln hervor.

      Da kannte der Höfling seinen zukünftigen Herren nun schon einige Jahre und verstand ihn immer noch nicht. Als Malik vor mittlerweile schon sechs Jahren an den kaiserlichen Hof kam, zuerst als Gefangener, war Beliseos der einzige, der einzige, der ihn in seinem „Kerker“, eigentlich recht schöne und mit einigen Büchern ausgestattete Gemächer, besuchte –abgesehen von den Dienern. Doch wer hatte es ihnen schon verübeln können? Immerhin war Malik der Bruder des geschworenen Erzfeindes des tyrischen Reiches. Noch nie hatte ihn der Krieg im Geringsten interessiert, er war lieber mit seinen Freunden unterwegs, zechte und trank Unmengen Wein, sodass sich schon sehr bald die Frömmigen entsetzt über diesen dekadenten Prinzen zeigten. Viele hatten auf ihn eingeredet, er solle sein Leben ändern und auf den rechten Pfad zurückkehren. Doch je mehr sie versucht hatten ihn zu ändern, umso sturer war er geworden und umso mehr hatte er sich dem Hedonismus verschrieben.

      Malik schüttelte den Kopf, er wollte die beschämenden Erinnerungen an seine Vergangenheit vergessen. Mit besorgtem Blick sah er seinem Freund in die haselnussbraunen Augen und riet ihm: „Zerbrich dir nicht den Kopf, mein Prinz, schließlich muss er eines Tages noch gekrönt werden.“

      Der Prinz schenkte ihm ein kurzes Lächeln, ein unverfälschtes, nicht gespieltes Lächeln. Das ist selten bei ihm geworden. Das liegt bestimmt daran, dass er von diesem dunklen Bruder ausgebildet wurde.

      „Nun“, sprach Beliseos, „ich begebe mich nun wieder in meine Gemächer zu meinen Büchern. Ich wünsche euch beiden noch viel Spaß hier“

      Er drehte sich um und wollte schon durch die Tür schlüpfen, da fragte ihn Malik noch schnell: „Und was liest du heute?“

      Über die Kriegsführung von Valentinus Bastrionater“, und schon war er verschwunden.

      Nun waren Malik und der kleine Prinz wieder alleine: „Auf ein paar weitere Runden, Eugenios?“

      „Jaaaa“, rief der zweitgeborene Sohn des Kaisers bis über beide Ohren strahlend.

      Das Lied der Zikaden klang von überall her in den Gärten, aus den dunkelgrünen Büschen, von den farbenfrohen und duftenden Blüten und von den alten Bäumen herab. Andere störten sich an diesem „lästigen Lärm“, wie sie es nannten, doch Malik mochte den Gesang dieser kleinen Tierchen, er horchte ihnen gerne zu. Diese Beständigkeit, mit der sie es unablässig trällerten beruhigte ihn irgendwie. So wandelte er wie jeden Abend durch die kaiserlichen Gärten, während die Sonne in einem orangeglühenden Infernal unterging. Stets war er bei seinen abendlichen Spaziergängen alleine und schnell tief in Gedanken versunken. Hinter dem Rücken hatte er seine Arme verschränkt und seine Sandalen klackten ein wenig bei jedem Schritt über den gepflasterten Weg, der den Garten in allerlei Richtungen durchzog. Der Palast und die umliegenden Gärten lagen alle auf einer Anhöhe, von der aus man die ganze Stadt betrachten konnte. Hunderttausende lebten und arbeiteten in den unzähligen Gebäuden. Die größte Stadt der Welt, führte er sich wieder einmal vor Augen.

      Wie jeden Abend stellte sich Malik nun hinter die kleine Ziegelmauer, die verhindern sollte, dass jemand herunterfällt, und betrachtete den Hafen im Sonnenuntergang. In der Entfernung wiegten sich die großen Dromonen, Galeeren und Handelskoggen mit den seichten Bewegungen der Wellen,die Segel flatterten hin und her. Das Meer spiegelte das wunderschöne Orange des Sonnenuntergangs wieder. Malik kniff die Augen ein wenig zusammen, um von diesem wunderbaren Anblick nicht geblendet zu werden. In seiner eigenen Gedankenwelt verloren knackste er mit einem Finger nach dem anderen, als ihn allzu plötzlich eine andere Stimme wieder in die Realität zurückzog: „Ach du meine Güte, bitte hör mit diesem schrecklichen Geräusch auf!“ Welchem Mann auch immer diese Stimme gehörte, hatte einen schrecklichen Akzent, denn er rollte das R viel zu stark und sprach viel zu hart. Langsam drehte sich Malik um – er war es schon gewöhnt, dass andere keine Rücksicht auf seine Gedankenverlorenheit nahmen- und erblickte einen stattlichen Mann mit einem braunen Schnauzbart.

      „Ser Viktor vom grünen Teich“, stellte sich der Unbekannte vor, „Es ist mir eine Freude euch zu treffen.“

      Malik musterte diesen Ritter, der scheinbar aus den Mittellanden kam: „Nun, was führt mich zu diesem Vergnügen?“

      Der Mann kratzte sich kurz am Kinn, bevor er sich neben Malik an die kleine Ziegelmauer stellte und sprach: „Ich bin erst seit Kurzem hier zu Hofe und habe euch hier wandeln sehen, von dem ich schon einiges gehört habe.“

      „Nur Gutes, wie ich hoffe!“, der Höfling schenkte seinem Gegenüber ein kurzes Grinsen.

      Ser Viktor konnte sich ein kleines Lächeln nicht verkneifen. „Beide sind wir hier mehr oder weniger unfreiwillig“, begann der Ritter, „Ihr seid ein Gefangener dieses Kaisers, ich wäre beinahe der eines anderen geworden.“

      Malik blickte ihm kurz in die azurblauen Augen: „Das Schicksal eines Vertriebenen ist hart, doch man gewöhnt sich daran“, meinte er, „Vor allem bei dieser schönen Aussicht.“

      Der Ser nickte: „Herrlich, wenn das Bier hier nur nicht so grausig wäre. Wein können diese Edalier jedoch machen, das muss ich zugeben! Wie wäre es, wenn wir in eine Taverne gehen?“

      „Ich habe ehrlich gesagt“, fing der Höfling an, „in den letzten sechs Jahren keinen Schluck getrunken. Verzeiht mir, wenn ich dies auch heute nicht ändere. Doch vielen Dank für die nette Einladung.“

      „Wie kann ein Mann in sechs Jahren keinen Tropfen Wein getrunken haben“, fragte der Ritter mit dem haselnussbraunen Haar.

      „Nun“, Malik drehte sich zu seinem Gesprächspartner, „indem er in den Jahren davor zu viel davon getrunken hat!“ Er lächelte. „Also, Ser Viktor, was führt euch genau nach Pera?“

      Der Mann aus den Mittellanden holte tief Luft. Malik sah, wie sich dessen schwarzes Lederwams ein wenig dehnte. Er blickte gen Hafen und sprach: „Vor etwa einem Jahr war das große Turnier von Kernstett, es war ein großer Spaß. Mit meinen Freunden Christopher Hartfeld und Heinrich Rabenhort und meiner bezaubernden Frau Siegtrud feierten und zechten wir alle gemeinsam. Ritter und Lords aus dem ganzen Reich waren da. Unser Gastgeber Lord Fink öffnete seine Fässer für uns alle. Auch hatten wir hohen Besuch, der Sohn von Kaiser Ranulf, Prinz Richard war anwesend und gleich am zweiten Turniertag sollte ich gegen ihn tjosten.“

      Wahrscheinlich war er damals ein wenig zu grob und hat ihn aus Versehen umgebracht.

      „Und, konnten ihr ihn vom Pferde stoßen?“

      „Nicht wirklich“, er fuhr sich schnell durch die etwas längeren glatten Haare, „Er hat mich schneller von meinem verdammten Ross gehauen, als ich fluchen konnte!“ Malik betrachtete aufmerksam jede Regung im Gesicht des Ritters. „Sie haben mich sofort ins Zelt irgendeines anderen Teilnehmers gebracht, dabei ich sah ich wie mir dieser Bastard von Prinz hämisch lächelnd hinterherschaute! Mehrere Stunden lag ich, in alle möglichen Verbände gewickelt, auf dem Bett irgendeines Südländers namens Blisgo oder so ähnlich und dann kam er wieder und sagte mir, ich solle nicht in mein Zelt gehen, denn der Prinz habe sich einen besondere Trophäe geholt.“

      „Ihr seid natürlich sofort zu eurem Zelt geeilt?“, der Höfling erahnte schon, was ihm nun erzählt werden würde.

      Ser Viktor lächelte, doch es wirkte eher grimmig: „Natürlich. Und wisst ihr was für eine besondere Trophäe sich dieser verdammte Prinz genommen hat? Meine verfluchte Siegtrud! Dieser miese Bengel hat MEINE Frau in MEINEM Bett gefickt!“

      „Das kann man natürlich nicht auf sich sitzen lassen.“, Malik verspürte plötzlich Mitleid für ihn.

      „Ich habe einen gottverdammten Speer genommen und die beiden damit aufgespießt!“

      „Trotz eurer Wunden?“

      Sein Gegenüber lachte kalt: „Nein, gerade wegen meiner Wunden.“, er blickte einen Moment nach unten, um sich wieder zu beruhigen, „Wisst ihr, was einem einfachen reisenden Ritter blüht, der den Sohn des Kaisers umbringt?“

      „Auf jeden Fall keine Rosen.“, schloss Malik mit einem leichten Ton Sarkasmus.

      Ser Viktor schien dies überhört zu haben: „Vierteilen.“

      Plötzlich kehrte Stille ein. Malik wartete darauf, dass der Prinzenmörder weiterredete, doch dieser starrte nur in den fernen Sonnenuntergang. „Ihr habt danach natürlich in Panik Euer Pferd gesattelt und seid erstmal so weit weg geritten, wie ihr nur konntet. Irgendwann habt ihr Euch gefragt, wohin Ihr nun sollt. Und dann habt Ihr Euch gedacht, dass es sicherlich keinen besseren Ort für den Mörder des zukünftigen Kaisers in Patropolis gibt, als das Tyrische Kaiserreich, das den anderen Kaiser bis auf’s Blut verabscheut. Nicht wahr?“

      Der Ritter vom grünen Teich blickte ihn mit einem Lächeln an, das sowohl Anerkennung als auch Trauer wiederspiegelte: „So als könntet Ihr meine Gedanken lesen, mein Freund. Ihr seid wahrlich klug.“

      „Und Kaiser Maurikios hat Euch natürlich herzlichst empfangen, das ist ja auch das Mindeste für jemanden, der den Kandidaten für die Kaiserwürde ermordet hat, der am wahrscheinlichsten war. Der einzige Sohn des momentanen Kaisers ist tot, wenn Kaiser Ranulf ihm nachfolgt, dann werden die Kurfürsten sicherlich nicht für einen zweitklassigen Ersatz, irgendeinen Neffen, den sie vermutlich nicht einmal kennen, stimmen. Sie wählen lieber einen aus ihren Reihen, doch damit werden sicherlich nicht alle einverstanden sein. Dem Reich im Norden droht ein Krieg, es ist noch jung und die zerstrittenen Lords konnten nur von Ranulfs Person zusammengehalten werden. Ich persönlich kann so viel Mord und Totschlag nichts abgewinnen, doch unserem Kaiser wird das bestimmt in die Hände spielen. Wisst Ihr, dass Ihr ihm damit einen größeren Gefallen erwiesen habt, als alle anderen Höflinge zusammen?“

      Ser Viktors Mine hellte sich langsam auf.

      „Mein Freund, trotz all Eurer Verluste erwartet Euch hier eine bei Weitem hellere Zukunft, als sie es jemals im Norden getan hätte, denn der Kaiser weiß stets sich gebührend zu bedanken.“



      Vielen Dank an MG für's Betalesen! :D

    • Zebra schrieb:

      Malik
      Wow. So hieß doch mal eine Folge von Stromberg, wo ein ägyptischer Azubi zu Gast war und Stromberg nicht wollte, dass der "Dünen*****" auf seinem Teppich ins Büro fliegt" xDDDDDD
      Und ich muss an Yugioh denken. Der heiß auch so, Marik, Malik ... ja, König, ich weiß. (:


      Religionen sind schon etwas wahrhaft Seltsames. Malik hatte damit noch nie sonderlich viel am Hut gehabt. Langsam strich er sich durch den kurzgehaltenen pechschwarzen Bart, er verlor sich in Gedanken über den Sinn der Religionen.
      Mayu: Jaaaa, ich hatte vor meiner Begegnung mit gewissen Personen auch nicht soooo viel damit am Hut gehabt. xD

      Tzekyndos!“, rief der Sohn des Kaisers lachend, während er seine letzte Karte auf den Tisch warf.
      (Name? Sprache? Was heißt das? :o )


      Immerhin war Malik der Bruder des geschworenen Erzfeindes des tyrischen Reiches. Noch nie hatte ihn der Krieg im Geringsten interessiert, er war lieber mit seinen Freunden unterwegs, zechte und trank Unmengen Wein, sodass sich schon sehr bald die Frömmigen entsetzt über diesen dekadenten Prinzen zeigten. Viele hatten auf ihn eingeredet, er solle sein Leben ändern und auf den rechten Pfad zurückkehren. Doch je mehr sie versucht hatten ihn zu ändern, umso sturer war er geworden und umso mehr hatte er sich dem Hedonismus verschrieben.Besenval: So beginnt der Zerfall einer Dynastie. Politik war nichts für Louis XVI. Die Seite mit dem Vergnügen war dann etwas, das Marie Antoinette besonders ausgelebt hat. So bringt man eine Krone zu Fall, unsympathischer Tunichtgut!
      Misato: Chill, ich mag den ... der ist locker ... [eig kann Misato Besenval ja nicht verstehen, aber hier ist mal eine Ausnahme ò.ó]
      Tsuneharu: So stelle ich mir Kazuki als König vor ... hahaha xD
      Yuko: Bloß nicht o_O

      „Ach du meine Güte, bitte hör mit diesem schrecklichen Geräusch auf!“ Welchem Mann auch immer diese Stimme gehörte, hatte einen schrecklichen Akzent, denn er rollte das R viel zu stark und sprach viel zu hart. Langsam drehte sich Malik um – er war es schon gewöhnt, dass andere keine Rücksicht auf seine Gedankenverlorenheit nahmen- und erblickte einen stattlichen Mann mit einem braunen Schnauzbart.
      Mayu: ADOLF HITLER IN GROß? O_____________________________O
      Sakuya: Das ist eine ziemlich rattikarle Wendung ... (:
      Ran: Juhu, endlich Genocide. Die dummen Menschen schlachten sich alle ab. Ufufu ...


      Unser Gastgeber Lord Fink öffnete seine Fässer für uns alle. Auch hatten wir hohen Besuch, der Sohn von Kaiser Ranulf, Prinz Richard war anwesend und gleich am zweiten Turniertag sollte ich gegen ihn tjosten.“
      Misato: Lord Fink? Toasten? Was?
      Besenval: Tjosten! Hier lernt ihr wenigstens mal etwas gehobene Sprache! Das kennt man doch, oder nicht?
      Mayu: o.o" Uuuum ...


      Lord Fink
      [IMG:http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1301/Bilder/fink-hamburger-sv-mannschaft-hat-grossen-schritt-gemacht-514.jpg]


      Ser Viktor lächelte, doch es wirkte eher grimmig: „Natürlich. Und wisst ihr was für eine besondere Trophäe sich dieser verdammte Prinz genommen hat? Meine verfluchte Siegtrud! Dieser miese Bengel hat MEINE Frau in MEINEM Bett gefickt!“
      Gerrie van Boven: Junge! Das macht man doch nicht! Das geeyt nicht! Überhaupt nicht, Junge! >:
      Rikkert: Öööy wieso nicht, Junge!?


      „Ich habe einen gottverdammten Speer genommen und die beiden damit aufgespießt!“
      Richard: Das war gottverdammt nochmal eine liebe Bett, Junge! >:


      Ser Viktor schien dies überhört zu haben: „Vierteilen.“
      Izanami: °.°


      Es ist immer etwas schwer, sich an diese krassen Plotwechsel und Personenwechsel zu gewöhnen. Aber ist DAS Reich im Norden das Barbarenreich, wogegen Themis gekämpft hat? Wo die Geisel von Hyppias getötet wurde? :o

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
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