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Bestie

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    • Hunger! :(

      Als ich meinen Hunger vorerst gestillt hatte, kippte ich mit gefülltem Magen seitwärts um, plumpste auf die Fleece-Decke und schmiegte mich an eine warme, behaarte Wärmflasche.


      Klingt erstmal gemütlicher, als von einem Dartignis gerissen zu werden. :tlol:

      Da gab es Wesen, die in rhythmischen Zweierschritten manchmal die Erde zu Erzittern brachten und uns kleine Geschöpfe damit sehr irritierten


      Diesmal hat sie also vergessen, was für hässliche, mit Wasser gefüllte Beutel das sind? *:O

      . Vereinzelt hörte ih japanische Worte heraus


      Aber das weiß sie noch? Ist ja interessant!
      Und an ihre vorherigen zwei Leben erinnert sie sich trotz Ran-Formatierung auch noch, krass. :O

      Allerdings war die tote Mayu Vegetarierin.


      Das scheint ja irgendwie in Mode zu sein. :tlol:

      "Hallöchen, michse sein JarJar Binks, gehören zu dem Elezards, michse sein Assistent von oberse Kanseler auf Kalos!"


      JarJar war immer noch ein besserer Regent als die Gestalten, mit denen unser Land gerade gestraft ist! :tlmao:
      Ein Evoli ist sie also. Ich wette, sie wird zu einem Nachtara! :grin:


      aber ob ich mich in Kanto, Johto, Hoenn, Sinnoh oder sonst wo befand


      Icht dachte, das spielt auf unserer Ebene der Realität? Oder gibt es Johto, Hoenn und Sinnoh tatsächlich? Fragen über Fragen. :???:

      Der Luzifer unter den Pokémon, ein Coiffwaff.


      Hund vs. Katze, der ewige Kampf! *:O
      Coifwaff sieht ja auch schon so biestig aus! :tlol:


      Du bist ja ein kleiner Feigling, der außer Sandwirbel, Konfusstrahl, Toxin, Horrorblick und anderen Faxen nichts zu bieten hat


      Das erinnert an Eikos Nachtara! :hihi:

      Kleine, wir sind Pokémon und keine Menschen. Ich frage mich allerdings, woher du schon das Wort 'unsympathisch' kennst. Vielleicht beherbergen eure Gene mehr Begabungen, als ich angenommen habe, Makoto!"


      Scheinbar kennt er sich damit aus, wie es ist ein Mensch zu sein! *:O

      Basketball wäre sicher der richtige Sport für ihn.


      Erinnert auch schwer an den Typen aus der Unlicht-Arena :hihi:

      Gerne hätte ich gesagt: "Misato, das sieht sch*iße aus"


      Sie hätte sicherlich nicht schlecht gestaunt, wenn ihr kleines Evoli das plötzlich von sich gegeben hätte! :tlol:

      Denn das war doch die Lösung! Ich musste lediglich das Schreib- oder Mailprogramm öffnen, sodass ich denen meinen Namen zeigen konnte! E-Mail ... dann auf das Eingabefeld mit der Kralle ... Ma ... und Yu ... fertig


      Ran hat beim Formatieren anscheinend wirklich gefailt. :hihi:


      Also von dieser Religion überzeugst du mich damit nicht, das scheint mir ein ziemlicher Sche** zu sein. :zunge:
    • Mayunaises Geschichte und damit auch der Wiedergeburtenkreis geht in die nächste Runde! Hayaaaaa! o/

      Die heiße Luft, die dieses Geschöpf ausstieß, wehte durch mein noch spärliches Fell, doch in einigen Tagen würde ich sicher bereits aussehen wie der Yeti.

      Weil das Fell dicht ist oder weil es weiß wird? (Hätte ich mich mit den Kommentaren nicht gespoilert, wäre diese Frage sogar mehr oder weniger berechtigt)

      Das Letzte, das ich spürte, waren zwei weitere, haarige Körper, die sich flach an meine Seite pressten.

      Zwei Geschwister für Baby-Mayu. :w:

      Einige weitere, mir bis dato unbekannte Gerüche durchströmten meine Nase, wovon der für mich wichtigste offenbar meinem Vater gehörte, der uns ebenfalls hin und wieder mit seiner rauen Zunge sauberleckte.

      Interessant, das mit dem Riechen, immerhin hat die Mischung aus Hund, Katze, Tanuki und Füchsen bestimmt eine bessere Nase als ein Mensch. :)

      Die Menschensprache offenbarte sich mir als das Japanisch, was ich von vornherein kannte, doch auch die Pokémonsprache beherrschte ich immer besser.

      Das ist mir ein Mysterium und möglicherweise auch eine Gedächtnislücke im Buddhismus. Behält man all das Wissen aus dem vorherigen Leben? Wenn ja, müsste ja jedes Lebewesen äußerst intelligent sein. Wie cheating wäre das!

      Ich war ein ... Evoli. Ich war ein ... Evo- ... es war nicht so, dass ich Evoli nicht gerne mochte!

      Nun, da Mayu ein Pokémon ist, weiß ich auch schon, wie perfekt sie in das YnH-Min-Universum passt.

      Meine Mutter, immer noch etwas erschöpft von Schwangerschaft, Geburt und Stillen, war eine dieser Bestien, die sich Folipurba schimpfte.

      Warum Bestie? Ein Herz für Folipurba! :(

      Wortlos ließ ich ihre Zunge über mein Ohr gleiten, bevor ich, vorbei an der geöffneten Holzschiebetür, den Ausgang zum Garten entdeckte.

      Das erinnert mich irgendwie sehr an König der Löwen. :3

      Unverkennbar war dieses Nachtara mit seinen stechend roten Augen mein Vater.

      Unverkennbar ist dieses Nachtara Mayus böse Hexen-Tante!

      Du bist ja ein kleiner Feigling, der außer Sandwirbel, Konfusstrahl, Toxin, Horrorblick und anderen Faxen nichts zu bieten hat.

      Ach, damit hat man nichts zu bieten? Ich würde gerne mal sehen, wie ein Coiffwaff gegen ein Nachtara mit diesem Moveset gewinnt! :tlol::v:

      Nur weil seine Familie angeblich seit über 300 Jahren für den französischen Königshof gezüchtet wurde, hält er sich für den Sonnenkönig persönlich.

      Tja, ein Grund, warum ich keine Schoßhündchen mag. Das ist ja fast genauso schlimm wie die Tatsache, dass man Katzen vergessen hat zu sagen, dass man sie seit dem Alten Ägypten nicht mehr anbetet. :hihi:

      Sein violettes Muskelshirt von den Phoenix Suns, auf den hinten der Name "Barkley" aufgedruckt war, sah noch nicht einmal aus wie ein Kleid, denn für einen Zwölfjährigen war der braungebrannte Takashi sehr hoch gewachsen.

      Und das in Japan! Bei denen steht doch nur "Takashawamaturufunikashingshangshong" auf den T-Shirts! :tlol:

      Das war doch einfach nur grotesk, aber die Musik gefiel mir und ich verfiel beinahe in Versuchung, mit meinem Kopf im Takt mitzuwackeln, bis mir meine Mission wieder ins Gedächtnis viel.

      Na ja, sie ist ein Evoli, da interessiert das bestimmt niemanden.

      "Mayu heißt du also ... ziemlich ungewöhnlich, dass wir Pokémon uns die Namen selbst aussuchen", schnurrte meine Mutter belustigt und leckte mir quer durch das Gesicht.

      Genau, alles diese doofigen Pokémon-Professoren, die schon einmal im Voraus irgendwelche Namen vergeben und letztendlich die Trainer, die später doofige Spitznamen verteilen. :blah2:


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Jaaaaaaaa, vielen Dank! :D Ich beantworte mal schnell eure brennendsten Fragen. :lol:


      @Raikachu:

      - man behält keine Erinnerungen, aber als Ran diese bei Mayu löschen wollte, wurde sie aus der Transzendenz gerissen und konnte das nicht fortsetzen. Ganz selten gibt es Leute, die meinen, sich an frühere Leben erinnern zu können, auch an Deutschland. Aber sehr, sehr rudimentär.

      - Bestie gilt nicht Folipurba, sondern aus Mayus Sicht so gut wie allen Tieren! :lol:

      - der Pudel meint damit, dass dieses Set ein ziemlich Ehrloses ist :(

      - nein, der hat ein Trikot von Charles Barkley, er heißt nicht selbst so! xD Der heißt Takashi Miyazaki und lebt in Japan, nicht in Phoenix. :P


      @Curiosity:

      - als sie die Menschen das erste Mal beschrieb, hatte sie noch kein Augenlicht :)

      - Ran wurde, wie gesagt, unterbrochen, sonst würde sie es definitiv nicht mehr xD

      - ey, das ist die erste sich vegetarisch ernährende Person in meinen Geschichten!

      - ja, ja, die lieben Politiker :( Adine sollte in die Politik gehen!

      - der Typ an der Unlicht-Arena war aber ca. 15 Jahre älter und halb Ami :zunge:

      - nein, das ist die gleiche "reale" Welt, in der Min oder Touka leben! Die Regionen Johto, Kanto, Sinnoh und Hoenn benutze ich hier als alternative Bezeichnungen der Menschen für die Regionen Kansai (Osaka-Kyoto-Kobe-Nara-Himezi), Kanto (Groß-Tokyo), Hokkaido (Nordinsel) und Kyushu (Südinsel)!


      @Dargos: Leider keine Antworten für dich. :P Und es ist mein erstes Shiny in einer Geschichte bisher ... oder? :zunge2:

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Kapitel V: Yume (Träume)



      Kanoya. Ich kannte die Stadt ein wenig aufgrund meiner kurzzeitigen Stationierung im Hauptquartier bei Team Aqua. An einen Hafen und einen gewaltigen Supermarkt konnte ich mich noch erinnern, doch der Rest war mit entfallen. Mittlerweile war es Mai und die Kirschblüten, die das Land in ein rosafarbenes Meer hüllten, bildeten nun lediglich eine tote, hellbraune Kruste auf dem Boden. Nun waren wir drei Kinder immerhin alt genug, dass wir spazieren geführt werden konnten. Eneco oder Enekoro beispielsweise wurden nicht ausgeführt. Zumindest wäre es nicht empfehlenswert, ein besonders munteres Pokémon oder ein besonders eigensinniges Pokémon an der Leine zu halten. Doch die meisten anderen Katzen konnten Gassi gehen wie die Hunde, so auch wir Evoli. Natürlich war alles neu und die ersten Eindrücke absolut überwältigend. Das langweiligste Haus schien vom Design her zwar immer noch mausgrau und unscheinbar zu sein, doch es war bestimmt zwanzig-, ach was sage ich, dreißigmal größer als ich selbst! Wenn ich durch das Gras wirbelte, spürte ich stets dieses Kitzeln am Kinn, so klein war ich!
      "Aber ich darf dich doch Charlie nennen, oder?", fragte ich den quasi Einäugigen, der krampfhaft einen Liegestuhl besetzt hielt und versuchte, genauso krampfhaft zu entspannen. Spätestens nach meiner Frage war dieser Versuch definitiv zum Scheitern verurteilt.
      "Mein Name lautet Charles Henri Antoine Louis Olivier Nathan Serge de Besenval, so, wie jeder Name meiner Geschwister für einen Ort unserer damaligen Zuchtstation in der Champagne, genauer gesagt dem Département Marne mit der Ordnungsnummer 52, steht. Mein Bruder Étienne heißt beispielsweise Étienne Paul Émile René N- ... dieser ist mir wohl entfallen, ich werde wohl alt ... Armand Yves", wich mir das Coiffwaff nach einem kurzen, aber betonten Räuspern meiner Frage aus, bevor ich eine allzu umfassende Erzählung einer Familiengeschichte unterband.
      "Ja, das glaube ich, aber ich habe nur gefragt, ob ich dich Charlie nennen darf. Mehr nicht!", sagte ich dem Hund resolut und blickte ihm fest in die Augen. Er durfte mir schließlich nichts tun, denn dann würden die Miyazakis ihn sicher aus der Familie verbannen.
      Doch erneut verweigerte mir das schwarze Coiffwaff, vor dessen zusammengekniffenen Augen ich nun schon deutlich eingeschüchtert zurückzuckte, eine klare Antwort: "Niemand hat mich bisher Charlie genannt."
      "Gut, dann werde ich eben die Erste sein!", fauchte ich und schlug geschwind einen Haken wie ein junges Haspiror. Denn wenn er mich doch fressen wollte, wäre jede spätere Reaktion zu spät. Ich wusste, dass dies nicht eintreffen würde, aber für ein junges Evoli kam ein großer, dunkler Rüde mit einem entstellten Auge sehr bedrohlich rüber. Mein Verstand konnte mein Herz einfach nicht davon überzeugen, dass von ihm keine Gefahr ausging. Denjiro und Sakuya tollten mit dem jungen Takashi im Garten herum, weshalb ich ebenfalls dort vorbeischaute, um mir meine täglichen Streicheleinheiten und Leckerchen abzuholen. Ich konnte mich bei meiner Familie wirklich nicht beklagen, denn ich bekam alles, was ich mir nur wünschen konnte. Mein Highlight des Aprils war ein Picknick in den Dünen nahe des großen Leuchtturmes gewesen, der die Küste nachts erhellte. Dort, wo haufenweise so viel Seegras angespült wurde, dass man die Stadt im Volksmund auch manchmal "Seegrasulb City" nannte, gab es angeblich die besten Fisch- und Meeresfrüchtemärkte in ganz Kyushu, obwohl der beispielsweise in Nagasaki viel größer war! Fisch, frischer als Sushi, wurde dort feilgeboten, doch Karpador bekamen wir Pokémon leider nicht. Angeblich würde das Fleisch zu viele Gräten enthalten, allerdings ärgerte ich mich später kaum noch darüber, da die Menschen nicht nur die Gräten entfernen, sondern auch das Fett abkratzen oder wegschneiden musste. Wie konnte man bei solchen Prozeduren nur sein Mahl genießen? Stolz hatte mir meine Mama berichtet, dass sie in der hiesigen Wettbewerbshalle schon einie Preise und Bänder errungen hatte. Sicherlich träumte sie insgeheim davon, dass eines ihrer Kinder in ihre Fußstapfen treten würde. Das Folipurba spielte sogar mit dem Gedankengang, dass sie in der K.O.-Runde der Turniere einem ihrer drei Evoli von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen würde, wenn sich zwei oder gar alle menschlichen Familienmitglieder gleichzeitig anmelden sollten. Das wäre ein Spaß!
      Mittlerweile nahmen wir auch feste Nahrung zu uns, sodass wir drei Greschwister jedes Mal ein Wettrennen in die Wohnung veranstalteten, als wir das Klimpern der Gabel und Messer aus der Küche vernahmen. Leider fuhr oft genug die Enttäuschung in meine Glieder, als ich mit ansehen musste, wie sich lediglich eines der Familienmitglieder einen kleinen Snack zubereitet hatte. Doch einer würde mir immer etwas abgeben!

      Tsuneharu Miyazaki war ein sehr genügsamer Mensch. Oft setzte er sich auf die große Ledercouch, schaltete den Fernseher an und nahm sich etwas Knabberzeug zur Hand. Seien es Kartoffelchips, Landjäger, Popcorn oder japanische Reiskekse - irgendetwas würde ich schon abstauben. Er liebte Sport, war sogar als absolut begeisterter Sport-Crack zu bezeichnen, doch das traf nur als Zuschauer zu. Der Familienvater, der wohl auf die Mitte 40 zuschritt, hatte ein freundliches, wenig schroffes Gesicht und war nicht hässlich, doch an seiner Figur hatte Ehefrau Yuko gerne etwas zu bemängeln. Ein kleiner Bauchansatz, auf dem sich nur schwer Halt finden ließ, hatte sich herausgebildet. Sein beruflicher Ehrgeiz war im Gegensatz zu seiner Gemütlichkeit nicht besonders hoch ausgeprägt, weshalb er jegliche von Yuko herausgesuchte Jobanzeigen abschlug. Mit seiner Arbeit als Fahrer eines Paketservices war Tsuneharu voll und ganz zufrieden, glücklich, bereits den frühen Abend mit seinen Pokémon und seinen Kindern an seiner Seite zu verbringen. Meine vergangenen Eltern ... teilten diese Einstellung überhaupt nicht. Yuko, eine achtunddreißigjährige Lehrerin für Englisch und Japanisch, kam sogar des öfteren später heim als ihr Gatte, da sie auch noch die Einkäufe besorgte.
      "Na, mein kleiner Champion? Wie war's in der Schule?", lobte Tsuneharu seinen Jungen und tätschelte dessen Kopf. Doch bevor die beiden ihr Gespräch intensivieren konnten, schaltete sich die verärgerte Mutter mit Misato an der einen Hand und dem Telefon in der anderen ein. Denjiro lag in seinem Körbchen bei Mama, während unser Papa den Sessel für sich eingenommen hatte. Nun gab es dann aber noch Sakuya, die mich rücksichtslos von dem silbernen Futternapf wegrammte.
      "Was soll DAS denn?", fauchte ich wütend. Das ging ja mal gar nicht!
      Doch anstatt sich zu entschuldigen, zischte mir meine ältere Schwester noch dreist eine Nachricht ins Ohr: "Die Ältere bin ich, außerdem verhungerst du schon nicht! Das Essen wird immer nachgefüllt! Aber wie sähe es aus, wenn ich auf dich warten müsste?" Als ob sie einen Ruf zu verlieren hätte! Am liebsten hätte ich mich auf eine Rauferei eingelassen und ihr einen Prankenhieb mit meinen Pfötchen verpasst, doch das Gespräch zwischen den Menschen interessierte mich allerdings doch zu brennend.
      "Naja, also ... ich habe dann gesagt: 'Nur weil du wie ein Mann aussiehst, heißt das noch lange nicht, dass du später auch so viel Gehalt wie ein Mann bekommen wirst.' Das fand die dann weniger dufte und hat sich dann beschwert", stammelte Misato verlegen, mit der braunen Lederschultasche noch um den Arm.
      Der Vater allerdings war davon nicht aus der Ruhe zu bringen. Zwar legte er seinen Donut zur Seite, machte jedoch nicht den Eindruck, sich in diese Angelegenheit einmischen zu wollen: "Das war aber nicht so nett, Misato."
      "Das war nicht so nett? Sag mal, Haru, ist das dein Ernst? Ist das dein arceusverdammter Ernst? Als Lehrerin und Mutter kann ich nachvollziehen, wieso die Klassenlehrerin so erbost über Misatos Verhalten war. Versetz' dich doch einmal in die Lage des anderen Kindes! Aber nein, versetzen bedeutet für dich ja aufstehen und erneut setzen, dazu bist du viel zu faul!", rügte Yuko ihren Mann, die Hände erbost in die Hüften gestemmt.
      Dem Menschenvater wurde offenbar etwas mulmig zu Mute, bewegte seinen Arm aber heimlich erneut zum Donut hin, in der Hoffnung, dass sich schon wieder alles beruhigen würde: "Das ist aber nicht gerecht, wie du über mich urteilst, Schatz." Er fixierte ihre Augen, doch sein Plan misslang. Als die Mutter sah, wie ihr Ehemann in jenem Moment nur ans Essen dachte, wurde sie nur noch wütender, doch Tsuneharu hatte Glück im Unglück. Misato hatte mittlerweile ihre Tasche in ihr Zimmer geworfen und sich in der Küche eine Banane und Trauben gegönnt.
      "Du bist ja genauso schlimm und faul! Das Einzige, für das ihr euch leidenschaftlich einsetzt, ist das Essen! Ganz der Vater!", herrschte Yuko ihre Tochter an. Der mittellange Pferdeschwanz peitschte wild zur Seite und man hörte nicht nur das Herunterpurzeln einiger Trauben aus Misatos Hand, der ihre Mutter einen gewaltigen Schrecken eingejagt hatte, sondern auch das unangenehme Geräusch eines zuschnellenden Brillenetuis, das nun einen Teil des mütterlichen Frusts absorbieren musste. Denjiro, vorher noch im Tiefschlaf, schnellte plötzlich hervor, um sich seine Beute an den grünen, saftigen Früchten zu sichern, doch auch Misato witterte ihre Chance. Schlussendlich sanken beide zusammen zu Boden, als sie gegenseitig mit dem Kopf aneinander stießen. Merkte man, dass ich anders war? Tieren ging es doch immer nur um Essen. Meine Mutter Hina, das Folipurba, kam sofort besorgt zur Unfallstelle getrippelt, um nach dem Rechten zu sehen, doch auch Besenval war bereits eingetroffen.
      "Mutter genug, um ihre Wunden zu lecken, bist du vielleicht, aber es interessiert dich nicht, dass der Durchfall, den die beiden sich beim Verzehr der Trauben holen würden, in ihrem Alter durchaus prekär sein könnte", rüffelte der Hund das Pflanzen-Pokémon, das sich gekränkt umdrehte.
      Doch aus dem verletzten Blick wurde bald schon ein ernster, mit purer Abneigung erfüllter: "Du bist nicht in der Position, über meine Fähigkeiten als Mutter zu urteilen, Ar***loch!" Sorgsam packte sie den bewusstlosen Denjiro im Nacken und trug ihn davon, während sie die taumelnde Sakuya mit den Pfoten anschob. Irgendwie hatte ich das Zusammenleben in den ersten Wochen harmonischer in Erinnerung ...

      "America ... Land of the Opportunities ... oh mann, ich hätte meinem Bruder Kazuki lieber dorthin folgen sollen. Er zog damals nach Manhattan, nach Stratos City! Doch ich, der jüngere Bruder zog von unserem kleinen Dorf in Saga, das höchstens für seinen abenteuerlustigen Pokémon-Professor bekannt ist, in eine größere, japanische Stadt. Klar, das Wetter ist hier besser und ich führe ein entspanntes Leben an einer Stadt mit weißen Sandstränden. Aber wer weiß, wie mein Leben im Country of the Opportunities verlaufen wäre? Ich kann mich hier nicht beklagen, ich liebe meine Familie. Aber ein Whirlpool, eine große Villa, ein breiter, amerikanischer Schlitten ... allerdings hätte das alles wohl viel mehr Arbeit von mir abverlangt. Das klingt dann auch nicht so gut. Charlie Sheen jedoch muss doch auch nicht viel arbeiten, also würde das doch irgendwie schon gehen, oder, Makoto?", träumte Tsuneharu, von den blinkenden Anzeigetafeln des im TV gezeigten Baseballspiels in den Bann gezogen.
      "Ich frage mich eher, was dieser Kazuki dort macht ... als ob jeder seinen American Dream einfach so erfüllen könnte ...", entgegnete das Nachtara, doch seine Antwort galt nicht dem Menschenvater, sondern mir. In Papas Schädel spukte also die gleiche Frage, die auch ich mir gestellt hatte.
      "Vielleicht ist er einfach nur ein Taxifahrer geworden, der sich Tag für Tag mit lästigen Gästen umherschlagen muss. Oder noch schlimmer, eine Yakuza-Bande, eine Triade, eine Gang von koreanischen, russischen, italienischen oder puertoricanischen Mafiosi erpresst ihn mit Schutzgeld! Von dieser merkwürdigen Organisation namens Team Plasma, die sich an der amerikanischen Ostküste rund um die Einall-Region formiert hat, ganz zu schweigen", versuchte Papa eine Antwort zu finden und leckte mir sachte über das Ohr. Ich war müde, denn heute war wirklich sehr viel außergewöhnliches vorgefallen.
      Doch als mein Bewusstsein begann, sich abzuschalten, hatte Tsuneharu um etwa neun Uhr abends den Höhepunkt seiner Tagesaktivität erreicht: "Vielleicht kann Kaz uns helfen, einen kleinen Urlaub in New York zu finanzieren. Mann, wieso habe ich nie daran gedacht, ihn zu fragen?"
      "Vielleicht, weil eine Reise in die USA lange genug dauern muss, um sich zu lohnen und uns bis dahin das Geld gefehlt hat? Wir haben zwei Kinder und jede Menge Pokémon, die uns die Haare vom Kopf fressen. Wenn dein Bruder uns tatsächlich entgegenkommen würde, könnte man sich das für den Sommer wirklich einmal überlegen", sagte Yuko, die sich geduscht hatte und nun in einem Bademantel und noch nassen Haaren auf die andere freie Sofaseite neben ihren Mann gesetzt hatte, in einem ruhigem, zärtlichen Tonfall. Ich hätte wirklich gerne noch länger zugehört, doch dann verfiel ich in einen tiefen Schlummer. Immerhin hatten sie sich wieder vertragen ...

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Cousin, let's go bowling!

      Doch die meisten anderen Katzen konnten Gassi gehen wie die Hunde, so auch wir Evoli.


      Das haben wir mit Unseren ein einziges Mal probiert. Schlechte Idee. :tlol:

      "Aber ich darf dich doch Charlie nennen, oder?"


      #IlestCharlie

      "Niemand hat mich bisher Charlie genannt."


      Was für ein arroganter Kläffer. :blah:

      Ich konnte mich bei meiner Familie wirklich nicht beklagen, denn ich bekam alles, was ich mir nur wünschen konnte.


      Bis auf einen Menschenkörper eben. :lol:

      doch Karpador bekamen wir Pokémon leider nicht. Angeblich würde das Fleisch zu viele Gräten enthalten


      Das stimmt, genau deswegen meide ich jedes Jahr auf's Neue den obligatorischen Silvesterkarpfen. :hihi:

      Doch einer würde mir immer etwas abgeben!


      Stimmt, mein Vater ist bei uns immer derjenige. Dabei sind die Katzen eh schon fett! :@

      Landjäger


      Was für Dinger? :tlol:

      Er liebte Sport, war sogar als absolut begeisterter Sport-Crack zu bezeichnen, doch das traf nur als Zuschauer zu.


      Hallo, Meowstic der Zukunft! :tlmao:

      Mit seiner Arbeit als Fahrer eines Paketservices war Tsuneharu voll und ganz zufrieden,


      Bei Onkel Romans Taxiunternehmen, mit der flotten Mallorie als Sekretärin! :hehe:

      Als ob sie einen Ruf zu verlieren hätte!


      Die Satori unter den Evolis!

      "Naja, also ... ich habe dann gesagt: 'Nur weil du wie ein Mann aussiehst, heißt das noch lange nicht, dass du später auch so viel Gehalt wie ein Mann bekommen wirst.'


      Hahaha, das ist fies aber wahr! :tlol: Hat sie da etwa eine Lesbe niedergemacht?

      Aber nein, versetzen bedeutet für dich ja aufstehen und erneut setzen, dazu bist du viel zu faul!"


      Oah, der arme Mann, der muss sich wieder was anhören. :tlol:
      Ein schöner diss!

      Als die Mutter sah, wie ihr Ehemann in jenem Moment nur ans Essen dachte, wurde sie nur noch wütender


      Aber Essen ist doch so wichtig. Essen macht glücklich! Und es schafft Frieden. :ws:


      Ach ja:
      Besenval

      [IMG:http://img-9gag-ftw.9cache.com/photo/aRPM7Rj_460s.jpg]

      "America ... Land of the Opportunities ... oh mann


      Das "land of the free", ein wunderschöner Polizeistaat mit Totalüberwachung, einem hübschen Zweiparteiensystem und nicht zuletzt jeeeeeder Menge Krieg. :tlol:

      Aber ein Whirlpool, eine große Villa, ein breiter, amerikanischer Schlitten ... allerdings hätte das alles wohl viel mehr Arbeit von mir abverlangt.


      Mit harter Arbeit kommt man auch bloß zu nichts. :(

      als ob jeder seinen American Dream einfach so erfüllen könnte ..."


      Genau, Niko dachte auch, dass er das konnte. Und du siehst, was draus geworden ist! :oldno:

      Dann dürfen wir also mit einer USA-Reise im Laufe der Geschichte rechnen? Toll! Einall ist eh eine Region, die bislang viel zu kurz gekommen ist! :bg:

      Well done, cousin!
    • So, Bestie habe ich auch gelesen. :sebi:

      Evoli an der Leine ist doch mal knuffig. Ob die sich wohl sträuben oder gleich losrennen und sich gar nicht an der Leine stören. Ich bin immer ratlos gewesen, wenn es darum ging, junge Hunde an eine Leine zu gewöhnen.:v:

      Wieso will sie denn den Miesepeter den unbedingt Charly nennen? Der Name ist viel zu mild für diesen einäugigen Straßenköter. :(
      Das mit den Namen von diesen Pudeln habe ich übrigens null verstanden. :lol:

      Oh, die kleinen Evolis sind aber ordentlich verfressen. Wie richtige Haustiere eben. :w:

      'Nur weil du wie ein Mann aussiehst, heißt das noch lange nicht, dass du später auch so viel Gehalt wie ein Mann bekommen wirst.'

      Diese Beleidigung von den Jungen habe ich in ihrer Tragweite nicht wirklich verstanden. Ist das in Japan eine schlimme Beleidigung? Oder eher eine weniger schlimme? :???2:

      Oh, wie es aussieht geht es nach US und A, wo sie hoffentlich die große Salatschüssel der Kulturen zu sehen krigen und nicht irgendsoein creepy Dorf, wo verstrahlte Einsiedler sich von Menschenfleisch ernähnren. :mwah2:
    • Soo, ich bin jetzt auch soweit durch, werde dir aber erstmal nur nen kleineren Kommentar hinterlassen, da ich zu faul bin, alle Kapitel einzeln zu kommentieren.
      Ab dem nächsten Kap werde ich auch die einzelnen Textstellen zitieren.

      Anfangs hat mir Mayu ja eigentlich durchgängig nur Leid getan, was waren das denn alles für blöde Leute in ihrem Umfeld? D: Das geht doch nicht klar Mensch! Vor allem ihre Familie finde ich ja ungemein unsympatisch, aber ich denke das lag durchaus in deiner Absicht, bei der Beschreibung wird mir wohl keiner sagen können, dass er gerne in so einer Sippe leben würde!
      Uh, Ende des ersten Kapitels und schon tot, meh. :/
      Das Prinzip deiner Geschichte erinnert mich btw total an ''Mieses Karma'', das Buch fand ich total klasse. Natürlich liegen zwischen deiner und dieser Geschichte große Unterschiede, aber das Prinzip mochte ich da schon und daher auch hier!
      Dann erstmal ein kleiner Talk mit den Göttern und (einige Tage später) schon wiedergeboren als Raupy. Gut, mir würde das auch nicht sonderlich gefallen, muss ich sagen. Da behalte ich doch lieber meine Gliedmaßen, die sind doch ganz toll! xD
      War ja ein kurzweiliges Raupenleben. Und ich verstehe Mayus Empörung darüber, dass die ''Verbesserung'' ja nur ein Hornliu war, total xD Ich meine, da war sie ja genauso schnell wieder tot. Und Hornliu ist ja auch nur so ein Raupenviech.
      Naja, Shit happens.
      So, dritte Wiedergeburt. Diesmal aber richtig, hm?
      Ich muss sagen, ich hatte mir Mayu ja irgendwie erst als Fiffiyen vorgestellt, weiß aber auch gerade nicht genau warum. Evoli ist aber ne coole Wahl, da ist man so schön flexibel, was eine Weiterentwicklung angeht. Obwohl wir ja immernoch nicht wissen, wie lange die Gute überhaupt in diesem Körper verweilen wird, oder?
      Wäre ja mächtig fies, jetzt, wo man die Charaktere drumherum schon so etwas kennengelernt hat, sie wieder sterben zu lassen. Aber ich denke, das Evolidasein wird eine eher langfristigere Geschichte xD
      Das Coifwaff mit den zehntausend Namen... ah, irgendwie ist es mir ja irgendwie sympatisch. Fands ja total niedlich, wie Mayu ihn gefragt hat, ob sie ihn einfach Charlie nennen kann.

      Eine Sache, die ich bisher wirklich total toll fand und nochmal hervorheben möchte ist die Art und Weise, wie du hier die reale Welt und das uns bekannte Pokémonuniversum verbindest. Wie jetzt beispielsweise Manhatten mit Stratos City, wobei zweiteres in deiner Geschichte so ne Art inoffizieller, eingebürgerter Beiname ist, richtig? o:
      Da Stratos ja auch auf Manhatten basieren soll, passt das ja auch total.

      Ich mag insgesamt auch einfach deinen Schreibstil, du hast echt ne herrliche Art das Geschehen aus Mayus Perspektive zu schildern und findest dabei wirklich nen schönen Weg, eine schöne Ausdruckweise zu verwenden aber gleichzeitig ihre Persönlichkeit da irgendwie auch sprachlich mitspielen zu lassen. Gefaällt mir echt gut! :3

      Ich freue mich wirklich auf neue Kapitel! :3
    • Hajimaridake yumeeeee mite okiru... :zzz: Mal sehen, was die Mayonnaise da träumt, wenn sie das überhaupt tut!

      Kanoya.

      Erst einmal gegoogelt. Aha, Kanoya auf der Ōsumi-Halbinsel also, das kennt doch jeder. :rofl:

      Mittlerweile war es Mai und die Kirschblüten, die das Land in ein rosafarbenes Meer hüllten, bildeten nun lediglich eine tote, hellbraune Kruste auf dem Boden.

      Ich habe mich schon immer gefragt, ob es in Japan wirklich so aussieht, wenn es Frühling ist. Anscheinend schon!

      Nun waren wir drei Kinder immerhin alt genug, dass wir spazieren geführt werden konnten.

      Man führt eine Fuchs-Hund-Katze doch nicht aus! :(

      Eneco oder Enekoro beispielsweise wurden nicht ausgeführt.

      Liegt vielleicht daran, dass das Katzen sind. Was sind das nur für Menschen in dieser Geschichte, dass die das alleine schon erwähnen, dass man Katzen nicht ausführt. .__.)

      Fisch, frischer als Sushi, wurde dort feilgeboten, doch Karpador bekamen wir Pokémon leider nicht.

      Nicht frischer Fisch wäre ja auch widerwärtig. xD

      Seien es Kartoffelchips, Landjäger, Popcorn oder japanische Reiskekse - irgendetwas würde ich schon abstauben.

      Aber so was von! Immerhin sind da sehr krümmelige Sachen dabei. :fies:

      Yuko, eine achtunddreißigjährige Lehrerin für Englisch und Japanisch, kam sogar des öfteren später heim als ihr Gatte, da sie auch noch die Einkäufe besorgte.

      Oh Gott, das kenne ich nur allzu gut. Je nachdem, wann der Unterricht aufhört, kann das echt spät sein. Andererseits könnte der werte Gatte aber auch ziemlich früh von der Arbeit kommen. :ups:

      Die Ältere bin ich, außerdem verhungerst du schon nicht! Das Essen wird immer nachgefüllt!

      Warum erinnert mich das so sehr an eine gewisse Sphinx, deren Vorname mit dem Buchstaben "S" beginnt? :was::v:

      Nur weil du wie ein Mann aussiehst, heißt das noch lange nicht, dass du später auch so viel Gehalt wie ein Mann bekommen wirst.

      Oha, ich hoffe doch, hier sind keine Feministen anwesend. :run:

      Du bist ja genauso schlimm und faul! Das Einzige, für das ihr euch leidenschaftlich einsetzt, ist das Essen! Ganz der Vater!

      Hmm, das kommt mir bekannt vor. Ein bisschen so wie Homer und Bart! :tlol:

      America ... Land of the Opportunities ...

      Wenn ich mich recht irre, dann muss das "the" weg da. Aber vielleicht liege ich da auch falsch. :was: Na ja, aber wieso redet er Englisch? Unverschämtheit! :(

      Oder noch schlimmer, eine Yakuza-Bande, eine Triade, eine Gang von koreanischen, russischen, italienischen oder puertoricanischen Mafiosi erpresst ihn mit Schutzgeld!

      Was ist das denn für eine Mischung? :tlol: Und dann auch noch alle in Japan, besonders Italiener und Puertoricaner!

      Vielleicht kann Kaz uns helfen, einen kleinen Urlaub in New York zu finanzieren. Mann, wieso habe ich nie daran gedacht, ihn zu fragen?

      Oha, ich sehe schon, beginnt nun der rote Storyleitfaden der Geschichte? :D

      Also, Träume gab es ja keine. Vielleicht habe ich den falschen Traum gedeutet. Dass es im Deutschen aber auch so viele Wörter gibt, die mehrere Bedeutungen habe, ts ts ts! :wehe:


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • So viele neue Kommentare vor Ostern! Vielen Dank! x3


      @Raikachu:

      - Eneco und v.A. Enekoro kann man nicht einführen, weil die so stur und divenhaft sind. :tlol: Die müsste man ja jeden Meter schleifen!

      - Diese internationale Mafia-Mischung bezieht sich auf New York, nicht auf Japan. :hihi:


      @Curiosity:

      - Wegen GTA 4 hab ich eh Bock auf New York, es wird wahrscheinlich so kommen! :D

      - Landjäger sind pikante, feste Süddeutsche, Österreichische, Schweizer oder Elsäßer Würste, aber die kennst du jetzt ja! :hüpf:

      - Sakuya ist doch nicht Setsuna! :(


      @Dargos:

      - Evoli an der Leine ist sicherlich schwieriger als klassische Katzen oder gar Hunde. *:O Ja, das ist echt nicht leicht mit jungen Tieren, die Null Erfahrung damit haben. :(

      - Misato hat dem anderen Mädchen de facto gesagt, dass es absolut unattraktiv aussieht und nicht sehr reich sein wird, das war schon niederträchtig. xD

      - Die Anfangsbuchstaben der Namen des Hundes bilden Städte in der Champagne, hier zB C-H-A-L-O-N-S, R-E-I-M-S oder É-P-E-R-N-A-Y. Bei vielen Rassehunden ist zB der Anfangsbuchstabe einer Wurfgeneration immer gleich, ich habe das etwas anders gemacht!


      @Renée:

      - Das Buch ist auch vom Prinzip her etwas an "Mieses Karma" angelegt! :hihi:

      - Ja, Mayu war durch ihr fieses Umfeld ebenfalls so kalt und fies geworden. Die wollte ich auch maximal unsympathisch gestalten. :P

      - Evoli ist süß, ja! :w: Die Geschichte soll sich ja auch auf einen Charakter beziehen, an den man sich als Leser auch mal gewöhnen kann. xD Evoli-Mayu also und nicht hundert neue Wiedergeburten. :D

      - Richtig, die Pokemon-Namen der Städte nutze ich als Spitzname: New York ist hier Stratos City für Süd-Manhattan, Rayono für Nord-Manhattan, Big Apple oder Einall für alles. :D Das Prinzip stammt aus Min und Yamihonou, die in der selben Welt etwa ein Jahr vorher spielen. :D


      -

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Kapitel VI: Mondai (Probleme)



      "Passt auf! Jetzt gibt es für euch reichlich zu lernen!", rief Tsuneharu energisch zu uns drei Evoli-Geschwistern. Skeptisch zuckten wir mit den Ohren, denn vor uns hatten sich zahlreiche mehr oder weniger breite Rücken aufgetürmt. So hübsch man die große Halle mit den eleganten Ebenholz-Wandverkleidungen, den Samtvorhängen und den luxuriös ausgestatteten Tribünen versehen hatte, so war es für uns kleinen Pokémon selbst auf dem Schoß unserer Besitzer fast unmöglich, einen großartigen Blick auf die Bühne zu erhaschen. Nur kurzzeitig erkannte ich, dass Yuko in einem prächtigen, minzgrünen, mit Juwelen besetzten Kleid und meine Mama dort irgendwelche Kunststücke mit langen, bunten Bändern vollzogen. Die Menge tobte und applaudierte, doch das machte das ganze nicht besser. Im Gegenteil, wir konnten noch weniger erkennen als ohnehin schon! Genervt schnaubte ich in mein Brustfell. Dies hier war für uns vergeudete Zeit, nur merkte es niemand. Nicht einmal Takashi zeigte sonderlich Interesse an diesem Pokémon-Wettbewerb, selbst wenn seine Familie daran teilnahm. Stattdessen kraulte er Denjiros Bauch. Mein Bruder schien die ganze Angelegenheit sichtlich zu genießen, falls er davon überhaupt noch etwas mitbekam. Sakuya hingegen hatte reichlich Mühe, auf Misatos Schoß eine bequeme Sitzposition zu finden.
      "Kyaaaaaaaahaaaaa!", winselte die Tochter meiner Besitzer mit Tränen in die Augen, als meine größere Schwester für dieses Vorhaben ihre scharfen Krallen durch Misatos schwarze Strumpfhose rammte und versuchte, sich ein gemütliches "Nest" zurechtzukratzen. Auf ihrem Jeansrock wären die Kratzer zumindest nicht aufgefallen, doch dafür war dieser zu kurz. Auf dem Schoß von Papa Miyazaki hatte ich zumindest den meisten Platz.
      Plötzlich riss eine laute, jedoch nicht unangenehm schrille Stimme uns aus unseren jeweiligen Gedanken: "Und das war der Auftritt von Yuko und Hina! Nun, was sagen also die Punktrichter zu dieser anmutigen Vorführung von eleganter Bandakrobatik und sagenhaftem Rasierblatt, gepaart mit den stolzen Lichtspielen eines Energieballs? Als Erstes hole ich die Meinung unseres Gastjurors ein, Señor Raúl Contesta aus Oviedo!"
      Viel mehr als "Hola chicas!" und etwa fünf "Bemerkenswert!" bei einem kleineren, kahlgeschorenen Punktrichter hörte ich gar nicht. Was verlangte man da auch von mir? Ich war doch nur ein kleines Evoli, dem extrem langweilig war und sozusagen einen Film ohne Bild und ohne sonderlich spannende Dialoge sehen musste. Ein großer Nachteil am Pokémonleben war es, in großem Maße von den Menschen abhängig zu sein, die einen beherbergten, zum Beispiel, was eben jene Selbstbestimmung von Zeiteinteilung betraf. Yuko stand in der zweiten Runde, daran bestand zumindest kein Zweifel. Während meine Geschwister sie als "Frauchen" bezeichneten beziehungsweise Tsuneharu als Herrchen, weigerte ich mich, die beiden so zu betiteln. Ich war nicht einfach ein Haustier! Das akzeptierte ich einfach nicht, denn ich war mehr!
      Die zweite Runde diente offenbar der Attackenvorführung auf bewegliche Ziele oder anders ausgedrückt dem Kampf. Die sechzehn Achtelfinalteilnehmer mussten bis zur Medaille noch vier Duelle für sich entscheiden! Als sich eine der Rückenwände schnell einen Snack kaufen war, konnte ich wenigstens etwas genauer einen Blick auf das Geschehen werfen. Mein schlafmütziger Bruder und meine kratzbürstige Schwester, die mit ihren spitzen Zähnchen probierte, einen Weg durch das Knie der verzweifelten Misato zu bohren, bekamen von alldem nichts mit. Uns war ja wirklich eine hervorragende Karriere bestimmt ... vielleicht würde mich so ein Wettbewerb einfach viel mehr reizen, wenn ich selbst daran teilnehmen könnte.

      Als Evoli war Kämpfen nie das große Ding, das den Außenstehenden in den Bann ziehen konnte. Für Normal-Pokémon war jedes Gefecht harte Maloche, die aus Rammen, Kratzen, Beißen und gehörig Sandaufwirbeln bestand. Nach einigen Wochen im Hause der Miyazakis fühlte ich mich von allen angenommen und akzeptiert, fast schon geliebt. Doch was mir fehlte, war ein Lebensziel. Ich merkte schnell, wie monoton der Alltag doch sein konnte, ganz egal, wie viel Spaß das Raufen mit meinen Geschwistern und die Trainingseinheiten mit meinen Eltern bereiteten. Ich wurde mit vielen Pokériegeln der unterschiedlichsten Geschmäcker gefüttert, doch letztlich waren sie auch nur alle kleine, würfelförmige Snacks, die angeblich die Ausstrahlung der Pokémon erheblich beeinflussten, wie zum Beispiel den Glanz des Fells oder das Funkeln in den Augen. Papa sagte mir, dass diese Juroren am Schiedsrichterpult ein genaues Gespür dafür hätten, nicht nur die Pflege, sondern auch das Potential eines Pokémon zu erkennen. Über dieses lernte ich eine Lektion auf einem Spaziergang durch die weniger belebten Gassen Ost-Kanoyas nördlich der großen Kunstgalerie und dem größten Pokémon-Supermarkt Kyushus.
      "Hey Papa! 'Pokémon-Waisenhaus' steht dort geschrieben! Ich dachte, dass Pokémon in der Wildnis oder bei Familien leben und immer wieder hin- und herwechseln können, oder nicht?", rief Takashi, der als einziger seinen Vater beim Gassigehen begleitete, denn die beiden weiblichen Zweibeiner hatten noch nicht frei. Ich musterte das Gebäude kritisch. Es handelte sich um ein kleines Einfamilienhaus im traditionellen Stil, das mit seinen ergrauten, ehemalig weißen Vorgartenmauern und einem Wellblech-Carport kaum jemanden beeindrucken konnte. Allerdings hatte man sich beim Garten selbst wesentlich mehr Mühe gemacht. Hochgewachsene Zedern und Koniferen in Bonsaischnitt ragten mit ihren weitläufigen Ästen in die Straße hinein. Die einzelnen belaubten Stellen konnten Vogel-Pokémon dank ihrer runder Form quasi als Nest nutzen. Auch meine Geschwister teilten mein Misstrauen und beäugten ungläubig das Gebäude. Jedes angrenzende Haus wirkte prächtiger, lebhafter und heller.
      Endlich durchbrach Tsuneharu das verlegene Schweigen: "Einige Pokémon, die bei Menschen geboren und von ihnen aufgezogen sind, können nicht mehr zurück in die Wildnis. Außerdem könnte man sie nur zu Artgenossen auswildern, denn sonst finden sie keinen Partner." Diese Antwort machte mir etwas zu schaffen. Ich war hier mittlerweile so sehr an Bequemlichkeit gewöhnt, dass ich es wohl kaum schaffen würde, ein Rattfratz zu jagen. Mal ganz von den Luxusproblemen abgesehen, ob mir sein Fleisch überhaupt munden würde!"
      "Und wieso setzen die die Pokémon überhaupt aus?", fragte der Junge forsch. Dieses Nachbohren war seinem Vater sichtlich unangenehm. Schließlich war ich nicht mal ein Psiana und merkte, wie er sich insgeheim weniger Penetranz wünschte. In der optimistischen Lebenswelt eines Tsuneharu Miyazaki war kein Platz für derartige Probleme, die die dunkle Seite des Pokémon-Rausches offenbarten. Das war eher was für Besenval, den alten Knurrer.
      Der alte Rüde hatte kein Interesse daran, unsere unschuldigen, jungen Seelen zu schonen, indem er unsere Welt beschönigte: "Ganz einfach ... jeder will Pokémon haben. Die Leute, die keine Pokémon mögen, sind für uns fast schon ein Segen."
      "Wieso sagst du denn sowas? Es ist doch toll, gemocht zu werden!", beschwerte sich Sakuya energisch, wild mit ihrem buschigen Pinselspitzenschwanz umherpeitschend.
      "Mögen? MÖGEN?", lachte der Canide zynisch: "Das hat nichts mit mögen zu tun. Nehmen wir beispielsweise Flamara. Jeder findet es zu Beginn fluffig und niedlich, doch im Endeffekt nehmen alle lieber Blitza, da sein Mana oder wie man das nennt stärker ist, während Flamara den kräftigeren Körper besitzt, seine Physis im Kampf allerdings schlecht in Erfolg ummünzen kann. Es geht immer nur um Erfolg. Eure Eltern beispielsweise wären auch ausgesetzt worden, wären sie im Hause eines Ass-Trainers geboren worden."
      Meinem Vater entlockte das Coiffwaff mit diesen Aussagen ein grollendes, feindseliges Knurren, während meine Folipurba-Mutter ihren Ärger in Worte ummünzte: "Du alter Schwarzmaler, es ist so klar, dass so etwas von dir kommt! Du bist wohl einer dieser 31-DV-Elite, was?"
      Dieses Beispiel mit Flamara hatte Sakuya enorm zu denken gegeben. Konsterniert und schockiert trippelte meine große Schwester weiter, ohne ein Wort von sich zu geben.
      "Das weiß ich ehrlich gesagt, gar nicht, ma chère, denn ich bin ein Krüppel! Siehst du das blinde Auge? Ich könnte die besten Werte haben und niemanden würde es interessieren. Außerdem bin ich ein Coiffwaff. Die Turnierchampions tragen merkwürdigerweise immer die gleichen Pokémon mit sich, chaque fois! Scherox, Metagross, Dragoran, Gengar, Austos und keine Ahnung, was noch alles en vogue ist! Du als Jamais-utilisée solltest davon eigentlich gehört haben, Folipurba!", giftete der schwarze Hund zurück. Mama hasste Besenval für seine verletzende Direktheit. Ich hasste ihn lediglich für diese seltsamen Begriffe.
      "Shamei-ujirisei? Was ist das?", fragte ich, um den Zustand meines Unwissens auszulöschen.
      "Never-Used."
      "Ja danke. Auf Japanisch? Und sag' nicht Neveeru Yuusudo!"
      Ich hatte Besenval ins Grübeln gebracht. Er überlegte. Tatsächlich schien es so, dass er darüber nachdachte, wie man diesen Ausdruck umschreiben konnte anstatt wie so oft in der japanischen Sprache ein Wort in Silben zu zerlegen, die es eigentlich nicht gab. Doch er hatte bei meinem ersten Treffen nicht zu viel versprochen, als er großmäulig vorgab, uns unterrichten zu wollen, denn nun wurde ich eines Besseren belehrt.
      "Nevers, dies ist die Hauptstadt der alten, historischen Provinz Nivernais in der Bourgogne und heutzutage das Zentrum des Départements Nievre, welches die Ordnungsnummer 58 trägt. Jenes Département erhielt seinen Namen vom gleichnamigen Fluss, einem rechten Nebenfluss der großen Loire, der in der 35.000 Einwohner starken Hauptstadt der Région in das historisch bedeutsamste Fließgewässer des Königreichs Frankreichs mündet. Die Loire übrigens ..."
      "Nicht dieses Never, sondern das andere! Never Used", blaffte ich den royalen Pudel unverblümt an.
      Zu tiefst eingeschnappt, da ich ihn in seiner Vorlesung zur tausendjährigen Geschichte der Neverland Ranch unterbrochen hatte, wechselte sein Ton unverzüglich ins Boshafte: "Diesen Pokémon ist eine Karriere als Turnierkämpfer quasi so gut wie unmöglich. Entweder weil sie zur falschen Gattung gehören, das anderen in Punkten wie Geschwindigkeit oder Durchschlagskraft unterlegen ist oder sonstigen 'Mängeln', die man DV, also Determinant Values oder auch DNS-Verdammnis nennt. In der Regel handelt es sich um körperliche oder genetische Nachteile wie Schmächtigkeit, kurze Beine oder mangelndes Talent im Umgang mit dem Mana." Damit war das Gespräch offiziell beendet, doch mehr wollte ich gar nicht wissen. Es war erschreckend, dass die Menschen die Pokémon sortierten wie Autos, Reiskocher oder Äpfel. Nur das Erstehen der Perfektesten lohnte sich.
      "Weißt du, Schatz, so ungern ich es zugebe, aber der alte Hund hat Recht. In dieser kleinen, schäbigen Bude sind vielleicht zehn Pokémon gleichzeitig untergebracht, für deren Pflege nur wenige aufkommen würden", pflichtete Mama trotz Antipathie dem Coiffwaff bei: "Selbst bei den Menschen untereinander existiert dieses Elite-Denken. Der arme Takashi weiß es allerdings noch nicht." Sanft rieb sie ihren Kopf an meinen und gab Acht, dass sie mich nicht umwarf. Ein letztes Mal blickte ich zurück auf das Gebäude, das langsam im Wirrwarr der Antennenkabel verschwand. Erschreckend war gar kein Ausdruck für das alles.

      Wie erstarrt blickte Misato auf eine Ladung Blätter. Mit Denjiro im Schlepptau katapultierte ich mich mit einem kräftigen Sprung auf das Sofa, um mir ein genaueres Bild von der Situation zu machen. Mit vollkommen leeren, erschütterten Gesichtsausdruck, als ob ihre Pupillen in die Iris eingeschmolzen wären, blickte die Siebzehnjährige auf einen Papierstapel, der von roten Strichen förmlich übersät war. Ich hatte meine regelrechte Mühe, diesen Raum überhaupt erst zu betreten, da ein großer Koffer und die ein oder andere Tasche mitten auf Parkett und Teppich lagen. Mittlerweile war es Mitte Juli und der letzte Schultag vor den großen, sechswöchigen Sommerferien neigte sich dem Ende, doch die Pauker hatten der Ärmsten einen Tag vor unserer großen USA-Reise gehörig die Laune verdorben.
      "Die Ärmste! Komm, lass' sie uns aufmuntern!", rief mir Denjiro optimistisch zu, bevor er Misato auf den Rücken sprang, wobei diese so sehr erschrak, dass mein Bruder den Halt verlor und infolgedessen vergeblich versuchte, mit seinen Krallen Halt zu finden. Dabei massakrierte er die gebeutelte Schülerin noch mehr als ohnehin schon und entlockte ihr daraufhin einen von Schmerz und unangenehmer Überraschung geprägten Schrei. Dabei blieb es nicht, denn im Anschluss feuerte Misato ihre Hefte wütend durch ihr Zimmer und bohrte ihr Gesicht unter lautem Schluchzen tief in ein flauschiges Kissen. Die Schule war offenbar wirklich nicht ihr Ding. Dies war nicht der erste ihrer launischen Anfälle, sodass ich erst zögerte, mich der Blondine zu nähern. Im Endeffekt war sie jedoch froh, dass ihre beiden Evoli sie trösten wollten und dröckte uns fest an sich, meiner Meinung nach etwas zu fest, sodass ein leichtes Zischen meinem Maul entwich. Mit Schrecken stellte ich fest, dass die 23 Uhr bereits überschritten waren und dass es eigentlich an der Zeit wäre, sich vor der großen, aufregenden Reise noch einmal niederzulegen. Wenn ich diese Opportunity nicht nutzen würde, hätte ich im Land of Opportunities nicht viel Freude. Eine Familie mit zwei Kindern und insgesamt sechs Pokémon ... wie stellten die sich das bitte schön vor? Ausgiebig gähnte ich und schleppte mich ein letztes Mal für diesen Tag zur Wasserschüssel, neben der Sakuya eingeschlafen war. Ich ließ mich nun ebenfalls an dieser Stelle nieder und hörte mit den letzten Fetzen meines Bewusstsein, wie auch mein Bruder dazustieß.

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    • Aber nun auf zu deiner Geschichte!


      Mir tun die armen Evolis leid, die diesen ganzen Wettbewerb mit ansehen mussten. Zusehen ist bei echt eine Qual, ganz besonders wenn man Nullahnung davon hat. Für mich wäre so ein Wettbewerb auch nicht. Selbst wenn ich teilnehmen würde, würde ich mich für kaum einen Gegner interessieren. :oldno:
      Der Teil mit dem Pokemonwaisenhaus und den 31DVlern war einfach nur klasse. Hat mir am besten gefallen. Das trifft dieses 6x31DV so gut, so unglaublich gut. :tlmao:
      Auch wenn 6x31DV nicht immer die beste Wahl ist und teilweise unnötig oder gar hinderlich. :ups:
      Jetzt fehlen nur noch die Wesen und solche Klassiker wie F.E.A.R. xD


      Auf die USA-Reise bin ich schon gespannt. Mal sehen wie das wird und ob alle Evolis auch wieder kommen. Bis zum nächsten Mal. :run2:
    • I hoab da was von DVs gelesen. Bestimmt hat die Mayunaise 31... oder so! :bg: Ich bin aus CP wieder raus, man verzeih es mir. :ups:

      "Passt auf! Jetzt gibt es für euch reichlich zu lernen!", rief Tsuneharu energisch zu uns drei Evoli-Geschwistern.

      Bestimmt die erste Attacke! :] Na ja, das sollten sich Pokémon wohl eher selbst beibringen.

      Nicht einmal Takashi zeigte sonderlich Interesse an diesem Pokémon-Wettbewerb, selbst wenn seine Familie daran teilnahm.

      Tsuneharu ist Koordinator? Ja gut, da bin ich ja nicht voreingenommen, immerhin sieht man Wettbewerbe in Fangeschichten nicht... oft? Aber Mayu & Co. sollten schon etwas draufhaben, bevor sie sich da ranwagen! :tlol:

      Und das war der Auftritt von Yuko und Hina!

      Dat Japanese. o.o" Die Bestie treibt das echt auf die Spitze! :hihi:

      Als Erstes hole ich die Meinung unseres Gastjurors ein, Señor Raúl Contesta aus Oviedo!

      Jorge! :tlmao: Ob dieser Raúl auch Model ist?

      Viel mehr als "Hola chicas!" und etwa fünf "Bemerkenswert!" bei einem kleineren, kahlgeschorenen Punktrichter hörte ich gar nicht.

      HOLA CHICAS, köstlich!! :tlmao: Mit viel Konzentración!

      Ich war doch nur ein kleines Evoli, dem extrem langweilig war und sozusagen einen Film ohne Bild und ohne sonderlich spannende Dialoge sehen musste.

      Wenn man schon dabei ist, sieht Evoli wirklich langweilig aus. Das machen die Entwicklungen zum Glück aber wieder wett!

      Ein großer Nachteil am Pokémonleben war es, in großem Maße von den Menschen abhängig zu sein, die einen beherbergten, zum Beispiel, was eben jene Selbstbestimmung von Zeiteinteilung betraf.

      Da hat Mayu aber Glück, dass sie vorher ein Mensch war. Was sich wohl hinter ihren Geschwistern verbirgt? Erinnern die sich auch noch an ihr "altes" Leben? *:O

      Mein schlafmütziger Bruder und meine kratzbürstige Schwester, die mit ihren spitzen Zähnchen probierte, einen Weg durch das Knie der verzweifelten Misato zu bohren, bekamen von alldem nichts mit.

      Die drei Geschwister sind süß. :w: Aber Kratzbürsten sind meistens immer die interessantesten Charaktere. Ich mag Kratzbürsten. :fies:

      Uns war ja wirklich eine hervorragende Karriere bestimmt ... vielleicht würde mich so ein Wettbewerb einfach viel mehr reizen, wenn ich selbst daran teilnehmen könnte.

      Als Evolilution (oder wie man das nennt) sind Evoli wirklich dafür prädestiniert. :lol: Ich bin echt gespannt, was aus Mayu wird. Da fällt mir ein... Ist sie als Evoli etwa ein Nachfahre von Sheila?! :run2:

      Für Normal-Pokémon war jedes Gefecht harte Maloche, die aus Rammen, Kratzen, Beißen und gehörig Sandaufwirbeln bestand.

      Oha, sag das niemals einem Letarking, das im besten Fall mit oder gegen ein Echnatoll kämpft! :tlol: Das wäre ... unklug.

      Ganz einfach ... jeder will Pokémon haben. Die Leute, die keine Pokémon mögen, sind für uns fast schon ein Segen.

      Ich frage mich, ob es davon welche gibt. In den Spielen zumindest nicht, würde ich sagen! :shihi:

      Jeder findet es zu Beginn fluffig und niedlich, doch im Endeffekt nehmen alle lieber Blitza, da sein Mana oder wie man das nennt stärker ist, während Flamara den kräftigeren Körper besitzt, seine Physis im Kampf allerdings schlecht in Erfolg ummünzen kann.

      Oha, ich würde Flamara in fast jedem Fall vorziehen und das nicht nur wegen Moira! Blitza ist zwar auch sehr cool, aber Flamara ist halt... fuzzy Flamara. :cool:

      Du bist wohl einer dieser 31-DV-Elite, was?

      Und selbst wenn: Coiffwaff sind ja competitive eher kaum zu gebrauchen! :tlol:

      Du als Jamais-utilisée solltest davon eigentlich gehört haben, Folipurba!

      Hast du das so übersetzt oder nenne die Franzmannen das wirklich so? o.o :hihi:

      "Ja danke. Auf Japanisch? Und sag' nicht Neveeru Yuusudo!"

      Merkwürdige Japaner sind merkwürdig... :was:

      Nevers, dies ist die Hauptstadt der alten, historischen Provinz Nivernais in der Bourgogne und heutzutage das Zentrum des Départements Nievre, welches die Ordnungsnummer 58 trägt.

      Der gute alte (hässliche) Pudel weiß ja einiges über sein Land. Wie Mischblut Frankreich einfach überall Einzug hält!

      Entweder weil sie zur falschen Gattung gehören, das anderen in Punkten wie Geschwindigkeit oder Durchschlagskraft unterlegen ist oder sonstigen 'Mängeln', die man DV, also Determinant Values oder auch DNS-Verdammnis nennt.

      DNS-Verdammnis. :tlmao: :sebi: Tja, schon ein bisschen. Aber ich würde einem CP-Coiffwaff definitiv eine Chance geben! Nicht alles muss stark und Overused sein! :(

      Es war erschreckend, dass die Menschen die Pokémon sortierten wie Autos, Reiskocher oder Äpfel.

      Ich bin da ja oberflächlich und benutze lieber hübsch aussehende, aber von mir aus schwache Pokémon. :blah: Die Kreativität und Individualität muss obsiegen!

      Im Endeffekt war sie jedoch froh, dass ihre beiden Evoli sie trösten wollten und dröckte uns fest an sich, meiner Meinung nach etwas zu fest, sodass ein leichtes Zischen meinem Maul entwich.

      Ach, so schnell wird sie die aber auch nicht mehr loslassen! :p


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Yo sgeht

      Nur kurzzeitig erkannte ich, dass Yuko in einem prächtigen, minzgrünen, mit Juwelen besetzten Kleid und meine Mama dort irgendwelche Kunststücke mit langen, bunten Bändern vollzogen.


      Klingt nach Wettbewerbsschwachsinn. :tlol:

      und versuchte, sich ein gemütliches "Nest" zurechtzukratzen


      Dieses Krallen beim Streicheln nervt wirklich, so kann man als echter Asozialer noch nichtmal in der gemütlichen Jogginghose mit seiner Katze schmusen. :(

      von elegantem XXXXXX


      Eleganter XXX? Gibt es in Berlin des Nachts zuhauf, Lokale dafür findet man dort wie Sand am Meer.

      Ein großer Nachteil am Pokémonleben war es, in großem Maße von den Menschen abhängig zu sein, die einen beherbergten, zum Beispiel, was eben jene Selbstbestimmung von Zeiteinteilung betraf.


      Solche Probleme hat z.B. ein wild lebendes Stahlos nicht. *(H)

      vielleicht würde mich so ein Wettbewerb einfach viel mehr reizen, wenn ich selbst daran teilnehmen könnte.


      Das klingt aber hochgradig ätzend und nervig. :(

      Für Normal-Pokémon war jedes Gefecht harte Maloche, die aus Rammen, Kratzen, Beißen und gehörig Sandaufwirbeln bestand.


      Deswegen sind sie auch so schrecklich nutzlos. :(

      das mit seinen ergrauten, ehemalig weißen Vorgartenmauern und einem Wellblech-Carport kaum jemanden beeindrucken konnte.


      Solange das Haus nicht aus Wellblech und der Vorgarten das Carport ist...

      Mal ganz von den Luxusproblemen abgesehen, ob mir sein Fleisch überhaupt munden würde!"


      Ich würde Ran auch in den felligen Hintern treten, wenn ich als so ein Rohfleischfresser wiedergeboren werden würde.

      Es geht immer nur um Erfolg


      Da hat er so recht. :(
      Ein Glück, dass ich nur die Pokémon trainiere, die ich mag. :stolz:

      Die Turnierchampions tragen merkwürdigerweise immer die gleichen Pokémon mit sich, chaque fois! Scherox, Metagross, Dragoran, Gengar, Austos und keine Ahnung, was noch alles en vogue ist!


      Meine Güte, sind die mainstream. :was:

      Neveeru Yuusudo


      So reden die also Englisch? :tlol:

      Nutzlose Fakten über irgendwas in Frankreich, das kennt man, das schätzt man! *(H):bew1:

      Es war erschreckend, dass die Menschen die Pokémon sortierten wie Autos, Reiskocher oder Äpfel. Nur das Erstehen der Perfektesten lohnte sich.


      Und die Aussortierten landen im Wundertausch. :(
      Aber so bekomme ich wenigstens den Dex voll. :hihi:

      Erschreckend war gar kein Ausdruck für das alles.


      Fasst das Erwachsenenleben gut zusammen.

      Mit vollkommen leeren, erschütterten Gesichtsausdruck, als ob ihre Pupillen in die Iris eingeschmolzen wären, blickte die Siebzehnjährige auf einen Papierstapel, der von roten Strichen förmlich übersät war.


      Prüfungen wiederbekommen ist doch jedes Mal wieder ein unvergleichliches Erlebnis. :ws:

      Fail, Denjiro, fail. :tlol:

      Wenn ich diese Opportunity nicht nutzen würde, hätte ich im Land of Oppotunities nicht viel Freude.


      Hatte Roman auch nicht. :was:
      Und Opportunity sieht sich selber als Kerl, obwohl er ein Magnet ist, Junge! :@

      Und im nächsten Kapitel geht es dann nach 'MURICA? Hat sie ein Glück, dass sie nicht mit einer arabischen Familie reist. :tlol:
    • Huhu!
      Sorry, du weißt, ich muss mich kurz halten mit meiner Hand und das dauert schon lange >__>

      Soso da sehen wir also das erste Mal einen Pokémonwettbewerb. Naja. Nicht wirklich, Mrs. Protagonistin sieht ja nicht viel xD Sie möchte selbst mal teilnehmen? Joa, das wär als ein erstmaliges Ziel doch nicht schlecht, wenn einem schon so monoton wird, der Alltag.

      Hfff… This dog .-.
      Ich hasste ihn lediglich für diese seltsamen Begriffe.
      me too D:

      Es war erschreckend, dass die Menschen die Pokémon sortierten wie Autos, Reiskocher oder Äpfel. Nur das Erstehen der Perfektesten lohnte sich.
      <<< ja! Ja! D: ich weiß schon, warum ich kein CP-ler bin °Q°

      Erschreckend war gar kein Ausdruck für das alles.
      Glaub ich gern :/

      "Die Ärmste! Komm, lass' sie uns aufmuntern!", rief mir Denjiro optimistisch zu, bevor er Misato auf den Rücken sprang, wobei diese so sehr erschrak, dass mein Bruder den Halt verlor und infolgedessen vergeblich versuchte, mit seinen Krallen Halt zu finden. Dabei massakrierte er die gebeutelte Schülerin
      Sie hats aber auch mit den Krallen, hm? O.ô Arme Misato 8D

      Aww D= Süß wie die drei jetzt pennen :D Nuja… dann geht’s wohl jetzt nach A… *atmet durch* … America…. o.o‘‘‘

      Fangeschichten #f-sandan# Lesecke #f-sandan# RedaktionSchreibworkshop #f-icognito-!# Lesezirkel
      Zzt krank und nicht verfügbar - Hand OP am 4.3.2019
    • Vielen Dank für euer Feedback! :hüpf: Mal sehen, ob es ein paar Fragen zu beantworten gibt! :hüpf:


      @San:

      - Ich habe schon irgendwann vor, mal so einen Wettbewerb durchzuführen, die werden ja relativ selten thematisiert. ^^


      @Dargos:

      - Ich achte nie auf DVs. :tlmao: Auf EVs schon eher, auf Wesen eig. nur, dass die wichtigen Werte nicht negativ beeinflusst werden, vor allem in der jeweiligen Offensive.


      @Rai:

      - Raúl:
      [IMG:http://cdn.bulbagarden.net/upload/thumb/d/d7/Raoul_Contesta.png/240px-Raoul_Contesta.png]

      - Die erinnern sich an kein früheres Leben. ^^ Sonst würde Ran doch noch bei so viel Schlamperei entlassen werden, und das wollen wir ja alle nicht! :(

      - die Franzosen sagen natürlich auch Never Used, weisen aber daraufhin, dass die standesgemäße Übersetzung "jamais utilisé(es)" wäre. :D

      - Ich bin da ja oberflächlich und benutze lieber hübsch aussehende, aber von mir aus schwache Pokémon. Die Kreativität und Individualität muss obsiegen!

      Sehe ich auch so. Lieber Pokemon, die ich besonders gerne mag. Wenn sie stark sind um so besser, aber es ist erst das zweite Kriterium. ^^

      - Sie kann keine Nachfahrin von Sheila selbst sein. :P Aber vielleicht ja von einem Evoli-Clan, von dem sich einige Mitglieder mit Menschen zu den Sheilaahnen vereinigt haben, aber das wäre ja Generationen entfernt. :D


      @Curi:

      - XXXXX habe ich vergessen, mit diesem Bänderwirbel zu ersetzen xD

      - Ich habe es so gehasst, gegen diese Mainstreams zu kämpfen und dann chancenlos unterzugehen :/

      - unbekannte englische Wörter werden von Japanern in Silben zerlegt, die sich mit Hiragana nachbauen lassen. Die meisten Jüngeren sind da aber ein paar Schritte weiter. xD
      -> never used -> [never yuusd] -> ne-ue/ve-ru yuu-su-do -> neveru yuusudo

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    • Vielen Dank an Rockstar Games für die großartige Inspiration, die in den nächsten Kapiteln verwendet wird. :D



      Kapitel VII: Yado (Unterkunft)



      [ame='https://www.youtube.com/watch?v=pWO718iy5mY']New York[/ame]

      Wie die Welt so von oben aussieht, 10000 km über dem Meeresspiegel? All denjenigen, die noch nie geflogen waren, brannte die Neugier wie ein Höllenfeuer große Löcher in die Bäuche, doch von mir war keine Aufklärung zu erwarten. Einst wusste ich sicherlich, was ich bei dieser Frage zu erzählen hätte, doch in diesem Leben nicht. Pokémon mussten während des Fluges streng in ihren Pokébällen ruhen. Als Mensch war ich sicher öfters geflogen, doch nun blieb mir die Erfahrung verwehrt. Meine ersten Schritte im neuen Kontinent absolvierte ich an der Leine in den Flughafenterminals. Ich betete inständigst zu irgendeinem Buddha, falls er denn Realität war, dass wir diese Gebäude schnellstmöglichst verlassen, bevor ich durchdrehte. Man musste sich die Situation ungefähr so vorstellen: mich plagte ein ungeheurer Harndrang, wobei ich dabei zusehen musste, wie sich erst die beiden Herren der Schöpfung zur Toilette begeben und sich Misato zeitgleich in einer Schlange anstehen musste. Als der Vater zurückkehrte, stellte sich nun auch Yuko in die Reihe und wartete geduldig darauf, dass die schätzungsweise zehn anderen Menschen verschwanden - und wir waren noch lange nicht draußen! Meine Eltern teilten uns drei kleinen Quälgeistern zähneknirschend mit, dass die Menschen erst noch ihre Koffer vom Fließband nehmen mussten, doch man wusste nie genau, wann diese auf dieses gewaltige Sushiband gelegt wurden.
      "Der Koch hat wohl Sojasoße und Ingwer vergessen. Deswegen dauerte es so lange", scherzte mein Papa mit einem schiefen Lächeln. Schließlich litt er genauso wie wir, bis die Zweibeinereltern endlich auf die glorreiche Idee kamen, ihre Kinder mit uns vor die Tür zu schicken.
      Mama scharrte ungeduldig mit den Pfoten im Sand, der einige wenige Bäume umgab: "Wo bleibt denn dieser Kerl, der die Familie abholen wollte? Ich hätte eher damit gerechnet, dass er schon hier ist." Mein erster Eindruck von Amerika, dem "Land of Opportunities", sorgte nicht gerade für Jubelstimmung. Das sah aus wie Japan! Glas, Stahl, moderne, nüchterne Formen, Beton, Technik, Elektrik ... wo lag dort denn nun der Unterschied?" Eifrig beschnupperte ich alles, doch der Gestank der Abgase, die Öl- und Teerflecken auf dem Boden und der ohrenbetäubende Lärm massakrierten meine zarten, sensiblen Sinne. So fühlten sich also zahllose Pokémon, die aus der harmonischen Wildnis in den überdimensionalen Zoo Großmetropole gesteckt wurden ...
      "Hahahaha! Yo, wenn das nicht die Kinder meines Bros sind! Na, yo, alles fresh bei euch, Kids?", rief ein nicht gerade athletisch gebauter Mann mittleren Alters mit zurückgegelter Frisur, großer, schwarzer Sonnenbrille und einem breiten Grinsen im Gesicht. Ungeachtet dessen, dass andere Passagiere sich gerade ihren Weg an die frische Luft bahnten, quetschte sich eben jener Onkel Kazuki durch die Massen und bot jeder Langnase ein Musterbeispiel für japanische Höflichkeit und Zurückhaltung. Eine Zigarette hing aus seinem Mund und nebelte wie ein angriffslustiges Qurtel den kompletten Eingangsbereich ein. Vielleicht übertrieb ich mit der Beschreibung, aber ich pflegte in jenem Moment nicht unbedingt das Bedürfnis, auf den Arm genommen zu werden. Die "kleine Misa-chan" kniff ihre Augen angestrengt vor dem beißenden Rauch zusammen, während Takashi sich weniger angeekelt zeigte. Als nun auch noch die beiden Erwachsenen dazustießen, kannte die Freuden keine Grenzen mehr. Einem angesäuert geknurrtem "Ich will hier einfach nur weg ..." von Besenval folgte ein lautes Getobe mit einer Art ausgebufftem Faustritualsgruß, der so kompliziert war, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass dies in Amerika zur gepflegten Sitte gehörte. Überflüssig zu erwähnen, dass Tsuneharu kläglich scheiterte. Yukos Verhältnis zu Kazuki erschien mir eher kühl. Offenbar traute sie dem Braten nicht so ganz. In seinem dunkelbraunen Polohemd führte der Onkel uns zu seinem Auto, einem mintgrünen Van, der an einigen Stellen bereits blanke Eisenstellen oder gar Rost offenbarte. Mit einem Blick hinüber auf die enttäuschten Gesichter meiner Geschwister konnte ich feststellen, dass ich nicht die Einzige war, die sich da mehr vorgestellt hatte. Im Rückraum mussten meine Eltern und Besenval mit einer rauen Automatte als Unterlage unlieb nehmen, während wir Kinder zumindest das Privileg genossen, uns auf dem Schoß die Dialoge anhören zu können.
      "Wo ist denn Stacy? ich dachte, du wolltest sie uns zeigen, Kaz", begann Tsuneharu aus ehrlicher Neugier das Gespräch.
      Doch dieser schien von all dem nichts zu wissen: "Stacy? Welche Stacy, Bro? Ich weiß gar nicht, wovon du sprichst! Aber schön, dass du hier bist! Am besten gehen wir heute Abend schon in einen Nachtclub!"
      "Na diese eine Stacy ... mit den langen, brünetten Locken und den riesigen Ti-..."
      "Aaaaach diiiiiese Stacy ... na ja, weißt du, Bro, eins habe ich aus unserer alten Heimat nie vergessen. Denk' immer daran, was dich die Mönche lehren: alles ist vergänglich!"
      "Du hattest dir doch nie Gedanken um die Dinge gemacht, die die Mönche so von sich gaben", zischte Yuko, der der Vorschlag ihres Schwagers übel aufstieß.
      Der Onkel war allerdings vollends von sich überzeugt: "Wahaha, wir sind hier in fu*king MURICA! Land of Opportunities! Hier gibt es alles! Und was es hier nicht gibt, das existiert auch nicht!" Das konnte man sich bei solchen Sachen wie Bescheidenheit oder Höflichkeit gut vorstellen. Ich gähnte ausgiebig, streckte meine Krallen und machte es mir bequem. Das würde sicher nicht die letzte Meinungsverschiedenheit sein!
      "Und wo steckt Barbara?", hakte Tsuneharu forsch nach.
      "Ach, wer ist das? Die Rothaarige oder die Blonde mit den dicken ... du weißt genau ...", warf Yuko sarkastisch mit verschränkten Armen ein.
      Doch ihr Ehemann wusste besser Bescheid und nahm diese Sorgen von seiner Frau: "Neeeein, Schatz, du denkst ja völlig falsch von ihm! Barbara ist sein Schlapor! Das treueste Schlapor, das es überhaupt gibt! Da, der Pokéball an seinem Gürtel, dieser Einzige! Das muss sie sein!" Ohne, dass Kazuki sein Einverständnis dafür gab, krallte sich Papa Miyazaki den Ball und schickte sich an, das Pokémon im vollem Van herauszulassen. Sein Bruder war plötzlich eine massive Verlegenheit anzumerken, denn seine großspurige Art viel wie Schuppen von ihm ab - er schämte sich. Mit beiden Händen am Lenkrad konnte er sich allerdings auch nicht gegen seinen Bruder wehren, der rechts von ihm auf dem Beifahrersitz saß. Dabei war in Japan das Lenkrad doch immer auf der rechten Seite angebracht! Ein unangenehm greller, roter Blitz, wie es beim Öffnen eines gefüllten Pokéballs üblich war, blendete kurz unsere Augen, bis sich plötzlich ein dubios riechendes Geschöpf auf der Hinterbank zwischen uns gezwängt hatte.
      "Geh ... runter ...", knurrte Sakuya angeekelt, als sich das kleine Ungetüm plötzlich auf ihrem Körper niedergelassen hatte. Bereits nach dem ersten Augenblinzeln merkte man, wie das drückende Gewicht ihre Stimme binnen Sekunden auslöschte.
      "Boah, nimm' das Vieh da weg, du blöder Pisser, der drückt unserem Evoli ja die Lunge ein!", schrie Misato wütend zu ihrem Onkel, die das neue Pokémon nur mit verhältnismäßig großer Mühe auf den Boden der Rückbank beförderte. Meine große Schwester konnte aufatmen - Erstickungstod gerade nochmal abgewendet.
      Kazuki versuchte, den Vorfall locker zu nehmen und lachte gequält, um seine Kränkung zu verbergen: "Wouwouwou! Du hast ja eine richtig temperamentvolle Tochter, Haru! Aber das ... ja, Barbara ist im Moment nicht da! Das ist Dusty, mein anderes Pokémon!"
      Yuko konnte gar nicht fassen, was sie vor wenigen Augenblicken hinter sich gesehen hatte, doch der säuerlich-beißende Geruch blieb und reizte meine Nase bis aufs Äußerste: "Ein ... Unratütox ... wow ... von allen Pokémon, die es gibt ... ein Unratütox. Mir fehlen die Worte." Ein Zustand, der den Rest der Fahrt passend beschreiben sollte.

      In der Dunkelheit etwas zu erkennen war nicht leicht. So sollte es noch etwas dauern, bis die Sonne ihre tägliche Runde über New York drehte. Im fahlen weißen Licht der Straßenlaternen erkannte ich viele Backsteinbauten, die es so in meiner Heimat nicht gab.
      "Wir sind jetzt also in Brooklyn, richtig?", versuchte sich Tsuneharu zu vergewissern.
      Sein Bruder segnete die Vermutung ab und erklärte uns noch etwas Genaueres über unseren Wohnort der nächsten Tage, von dem ich bislang nach den grässlichen Gebäuden nur die riesigen, grellen, aber wunderschönen und fesselnden Neonreklamen gesehen hatte. Wir waren offenbar in einem Wohngebiet, an dem sich die Viertel von Leuten aus der Karibik, Latinos, Osteuropäern und Chinesen überschnitten. Auf den ersten Blick kamen mir die Werbeschilder ziemlich japanisch vor, bis mir der Gedanke kam, dass diese japanische Werbung doch recht amerikanisch sei. Mit Mühe reckte ich mein dürres Hälschen nach oben, um mir ein Bild von der Fassade zu machen. Wie auch an den benachbarten Häusern schlängelten sich dunkle Feuertreppen meterweit nach oben. Man konnte viel davon halten, doch nach Wohlstand sah es nicht aus. Auch der Hausflur versprühte seinen ganz eigenen Charme, der mit den Zeichnungen eines durch vergorene Sinelbeeren betrunkenem Farbeagle konkurrieren könnte. Einige Flecken deuteten auf die eine oder andere verschüttete Spirituose hin, die uns Vierbeiner kollektiv die Nase rümpfen ließ. Zumindest der Fußboden war vorbildlich geputzt, sodass niemand mit seinen Pfötchen kleben blieb.
      "Das da ist deine Wohnung? Ein bisschen klein, um einen Swimmingpool zu beherbergen, meinst du nicht?", spottete Yuko, die mit ihrem langen, schwarzen Rock und der gepflegten Geschäftstasche viel eher in die Büros der glänzenden Skyline gepasst hätte, die sich während der Fahrt jenseits des Flusses erhoben hatte. Leider bot mein voriges Leben keine Information über jenen glitzernden Ort an, den wir sicher noch besuchen würden.
      Misato, gänzlich unjapanisch, machte keine Anstalten, ihre Schuhe vor Betreten der Wohnung auszuziehen. Stattdessen erkundete sie erstaunt die Umgebung und war vor Neugier kaum zu bremsen!
      "Hey ... da, seht ihr das? Da ist der Swimming-Pool! Der absolute Hammer! Wow, einen besseren Ort zum Übernachten hätte ich mir gar nicht wünschen können!", rief Misato beeindruckt und ließ plötzlich die Hoffnung in unseren Plätzen empor quillen: "Hm, schade, offenbar ist er belegt. Keine nächtliche Poolparty für mich." Ihre geheuchelte Enttäuschung hatte sie allerdings verblüffend gut herübergebracht, als sie auf Kazukis Spülbecken deutete, in dem sich ein paar verkrustete Teller, Gabeln, und einige sechsbeinige Badegäste befanden, die in dem braunen, schäumenden Wasser umhertrieben. Ich wünschte, Takashi, der mich auf dem Arm umhertrug, hätte mir diesen Anblick erspart.
      Mein Nachtara-Papa war in seiner Entdeckungslust allerdings ebenso schwer zu bremsen, als er auf einen großen Karton sprang, sich aufrichtete und gebannt aus dem Fenster starrte. Irgendetwas wollte er uns mitteilen, doch ein pulsierendes Rattern von Stahl zerschlug jeglichen Ansatz von Konversation. Nun war auch Mama neugierig geworden.
      "Oh je, hier verlaufen überall Hochbahnlinien. Gut, das erklärt, wieso wir auch den Mond nicht sehen konnten, als wir ausgestiegen waren. Zum Schlafen vielleicht etwas ungünstig", stellte das Folipurba besorgt fest.
      "Wenn wir durch die Stadt rennen, werden wir so müde sein, dass uns das beim Schlafen gar nicht stört!", rief Denjiro zu, der selbstverständlich als erster das wenig ansprechend gemusterte Sofa in Grau-Violett austestete. Welch ein unerschütterlicher Optimist!
      Sakuya, unsere Erstgeborene, konnte sich den ein oder anderen zynischen Kommentar nicht verkneifen: "Dich wird sowieso nie etwas am Schlafen hindern!"
      "Sicher, dass du nicht die Tochter von Besenval bist, Mecker-Mähikel?", provozierte mein Bruder, während ich mich aus der Angelegenheit raushielt. Nachdem Takashi, dem die Augen bald beim Laufen zuklappten, sich auf dem Sofa ebenso niedergelassen hatte, befreite ich mich aus seinem Griff und erkundete selbst. Besonders viel Mühe beim Aufräumen hatte sich dieser Onkel nicht gegeben. Auf dem Boden lag sogar ein Heft, das den weiblichen Körper ganz besonders ins gute Licht rücken wollte.
      "Ääääh ... also ich kann euch sagen, dass das natürlich nicht meine Villa ist, denn die steht woanders! Aber für den ersten Tag wollte ich euch nicht bis ans andere Ende der Metropolregion fahren, weswegen wir in der Wohnung meines verreisten Freundes Johnny wohnen! Zu Beginn lebten wir in einer Art Wohngemeinschaft zusammen!", stammelte Kazuki, der sich für die uns angebotene Unterkunft zu Recht schämte. Auf dem Couchtisch schlug mir ein grässlicher Wind ins Gesicht, der von einer abgestandenen, goldbraunen Brühe herrührte, die offenbar aus einer relativ kantig wirkenden Flasche mit schwarzem Etikett herrührte, fast wie eine Essigflasche, nur viel abstoßender riechend. Als Mensch würde man es nicht so schlimm wahrnehmen, doch dass sich selbst meine zweibeinige Familie unbehaglich fühlte, sprach nicht gerade für Kazuki.
      "Aber eins muss man dir lassen. Die Putzkammer lässt offenbar nichts vermissen!", stellte Tsuneharu mit ehrlicher Begeisterung fest und öffnete die Tür zu einem schmalen Raum, in dem zahllose Wischmopps, Eimer und Putzmittel untergebracht waren. Ein mintgrüner Anzug hing unordentlich an dem Kleiderständer neben dieser kleinen Besenkammer herunter. Als was arbeitete er angeblich nochmal? Entweder hatte ich es vergessen oder er hatte es erfolgreich vermieden, davon zu sprechen.
      Kazuki gab sich nun Mühe, die Wohnung etwas zu entrümpeln und räumte das ein oder andere störende Utensil fort, während er stets versuchte, den besten Eindruck zu schinden, der möglich war: "Ja, sie ist mein ganzer Stolz, Bro!"
      "Die Putzkammer deines besten Freundes Johnny ist also DEIN ganzer Stolz? Hahaha, du bist echt der krasseste Mega-Bob!", merkte Misato an, die ihre Bürste aus ihrem Rucksack gewühlt hatte, um sich die Haare nach der Fahrt zu kämmen. Es war ja nicht so, als ob ich nicht gemerkt hätte, dass es sich von Anfang an um Kazukis Wohnung handelte. Irgendwie tat er mir leid, dieser Illusion wohl am längsten von uns allen erlegen gewesen zu sein. Er wusste genau, dass er uns nicht so viel bieten konnte, sich nicht so viel bieten konnte, wie er sich erhofft hatte, hier, im Land of Opportunities. Also, Mayu, beruhig' dich, du wirst doch sowieso drei Viertel des Tages außerhalb dieser Bude verbringen.

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Meow Mobben! :P

      Okay, es ist mal wieder Zeit das ich dich mobbe. Ich hoffe du heulst.
      ____________________________________________________
      Habe leider das schon heute Nachmittag gelesen, verzeih mir also bitte Fehler. :(

      Die Geschichte war mal wie immer oberhammerniedlich. Nur leider durften die Pokemon nur im Pokeball mitreisen. Wirklich schade. :(
      Hätte mir vielleicht noch gewünscht, zu erfahren wie du es dir vorstellst, wie es für ein Pokemon im Pokeball ist, aber diese kurze Zusammenfassung bringt mehr Schwung rein.

      Dass der Bruder vom Herrchen eine nicht ganz so reiche Person ist, hätte ich nicht gedacht. Hätte ich aber auch mal dran denken können :fp2:
      Aber was erzählt der denn für Lügen und lädt die auch noch ein? Oo
      Auf dem Boden lag sogar ein Heft, das den weiblichen Körper ganz besonders ins gute Licht rücken wollte.

      Und diese Evolis sind auch alle neugierig, die stecken wirklich überall ihren Kopf rein. xD
      Na gut, dass hätte er auch mal wegräumen können. :lol:

      Was ich auch schön finde, ist dass du diese Amerikanisierung der japanischen Gesellschaft beschreibst, in dem du erzählst, wie japanisch die amerikanischen Gebäude und Werbungen sind. xD
      Mayu löst es zwar auf, aber dennoch, guter Schachzug.
      Ist das wirklich so schlimm in Japan? :(


      Schreib mal wieder was, will dich öfter zum Heulen bringen.
    • Nauw some News from Bestie!

      Na Amerika macht ja erstmal nen guten Eindruck 8D ... Not. o.o

      Einem angesäuert geknurrtem "Ich will hier einfach nur weg ..." von Besenval
      <<< Warte mal. Krieg ich das jetzt erst mir, dass der Köter mit zur Familie gehört? O.O Ich dachte, der wäre aus der Nachbarschaft und kommt zum Trietzen und Trainieren vorbei :O.O:

      Ich weiß gar nicht, wovon du sprichst! Aber schön, dass du hier bist! Am besten gehen wir heute Abend schon in einen Nachtclub!
      Du machst Ausrufezeichen... XD

      "Ach, wer ist das? Die Rothaarige oder die Blonde mit den dicken ... du weißt genau ...", warf Yuko sarkastisch mit verschränkten Armen ein.
      Doch ihr Ehemann wusste besser Bescheid und nahm diese Sorgen von seiner Frau: "Neeeein, Schatz, du denkst ja völlig falsch von ihm! Barbara ist sein Schlapor!
      << Just one Thing: :kl:

      "Boah, nimm' das Vieh da weg, du blöder Pisser, der drückt unserem Evoli ja die Lunge ein!", schrie Misato wütend zu ihrem Onkel
      << THose Wortwahl. xDD Aber passt zu ihr xD

      EIN UNRATÜTOX XDDD HAHAHA ICH WERF MICH WEG. LÄUFT XDDDDD

      als sie auf Kazukis Spülbecken deutete, in dem sich ein paar verkrustete Teller, Gabeln, und einige sechsbeinige Badegäste befanden, die in dem braunen, schäumenden Wasser umhertrieben. Ich wünschte, Takashi, der mich auf dem Arm umhertrug, hätte mir diesen Anblick erspart.
      <<< ih o.o

      Auf dem Boden lag sogar ein Heft, das den weiblichen Körper ganz besonders ins gute Licht rücken wollte.
      << wollte? :achja: Kein Gutes Magazin?

      stammelte Kazuki, der sich für die uns angebotene Unterkunft zu Recht schämte.
      <<< öhm... dann .. hätte man aber auch aufräumen können o.o''

      "Die Putzkammer deines besten Freundes Johnny ist also DEIN ganzer Stolz? Hahaha, du bist echt der krasseste Mega-Bob!"
      <<< Ich find die Kleine klasse :kl: :kl:

      Also, Mayu, beruhig' dich, du wirst doch sowieso drei Viertel des Tages außerhalb dieser Bude verbringen.
      << Will ich hoffen =D

      Weitermachen! ... Aber nicht so schnell xD

      Fangeschichten #f-sandan# Lesecke #f-sandan# RedaktionSchreibworkshop #f-icognito-!# Lesezirkel
      Zzt krank und nicht verfügbar - Hand OP am 4.3.2019
    • Wie die Welt so von oben aussieht, 10000 km über dem Meeresspiegel?


      10000 Kilometer sind aber schon Weltall lieber Nyanstic

      wann diese auf dieses gewaltige Sushiband gelegt wurden.
      "Der Koch hat wohl Sojasoße und Ingwer vergessen. Deswegen dauerte es so lange"


      Warum denken manche nur ans Essen? :?:


      "Hahahaha! Yo, wenn das nicht die Kinder meines Bros sind! Na, yo, alles fresh bei euch, Kids?", rief ein nicht gerade athletisch gebauter Mann mittleren Alters mit zurückgegelter Frisur, großer, schwarzer Sonnenbrille und einem breiten Grinsen im Gesicht.


      Oh nein, diese Möchtegern coolen Leute mitte 40 oder?

      "Geh ... runter ...", knurrte Sakuya angeekelt, als sich das kleine Ungetüm plötzlich auf ihrem Körper niedergelassen hatte. Bereits nach dem ersten Augenblinzeln merkte man, wie das drückende Gewicht ihre Stimme binnen Sekunden auslöschte.
      Lasst doch mal diese armen andersaussehenden Pokémon. Die können auch nichts dafür, das sie einfach ähm besonders aussehen :sorry:

      Ein Zustand, der den Rest der Fahrt passend beschreiben sollte.


      Erinnert mich daran: "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold"


      Auch der Hausflur versprühte seinen ganz eigenen Charme, der mit den Zeichnungen eines durch vergorene Sinelbeeren betrunkenem Farbeagle konkurrieren könnte


      Auch moderne Kunst genannt :flüster: (Viele unterschiedliche Farben, die alle nur wie Klekse aussehen/sind

      "Wenn wir durch die Stadt rennen, werden wir so müde sein, dass uns das beim Schlafen gar nicht stört!", rief Denjiro zu, der selbstverständlich als erster das wenig ansprechend gemusterte Sofa in Grau-Violett austestete. Welch ein unerschütterlicher Optimist!
      Sakuya, unsere Erstgeborene, konnte sich den ein oder anderen zynischen Kommentar nicht verkneifen: "Dich wird sowieso nie etwas am Schlafen hindern!"


      Die sind aber alle lieb zueinander.

      Also, Mayu, beruhig' dich, du wirst doch sowieso drei Viertel des Tages außerhalb dieser Bude verbringen.


      Genau, jetzt wird wahrscheinlich ewig New York besichtigt und geshoppt und so. :was:
    • Do not be swagger


      Ich kommentiere mal ein bisschen gegen, ich hoffe, ihr freut euch über Beitrag 2.900 =) :

      @Dargos:

      Hätte mir vielleicht noch gewünscht, zu erfahren wie du es dir vorstellst, wie es für ein Pokemon im Pokeball ist,

      Das wirst du von mir leider nie erleben. :tlol: Ich habe absolut keine Vorstellung, sodass ich es ignorieren muss. Solche Sachen hätte ich gerne von der Pokemonwelt logisch erklärt, damit ich es verstehen kann, aber es kommt ja nix dazu. :(

      Naja, guck dir Europa an, gerade Skandinavien, England, Deutschland und die Niederlande. Da ist schon sehr viel amerikanisiert, in Südkorea und Japan allerdings auch. Durch die Kriegszerstörungen ist das leider vor allem in der Architektur nicht zu leugnen. :(

      Evoli ist süß und neugierig :w:

      Kazuki ist eben ein Großkotz, der gerne zur High Society gehören würde. Er versucht irgendwie, den American Dream zu finden. Seine Familie hat er aber eher eingeladen, weil er sich doch etwas alleine fühlt. ;(


      @Sanu;v; :

      Nee, der Besenval gehört fest zur Familie, auch wenn er öfter zuhause gelassen wird als das Folipurba oder das Nachtara. Er hat Gesellschaft ohnehin auch nicht so gerne, sodass er oft fernab der Kernfamilie im Garten zB entspannt. :P

      Ja, Kazuki ist sehr enthusiastisch und benutzt oft die "!"!

      Ja, der hat nicht gespült. Und nicht gekehrt. Und gesaugt. Und Staub gewischt. Das mit dem FSK 18-Heft ist "wollte", da Mayu sich nicht näher damit beschäftigt hat bzw. abgewägt, ob das sexy ist oder nicht! :tlol:

      Der hätte wirklich aufräumen können, aber ich wollte den Kontrast so stark wie möglich haben. Die ersten beiden Wohnungen in GTA 4 sehen ebenso aus wie die Sau und stehen der glänzenden Welt New Yorks gegenüber. =)


      @Pokekachu:

      Tiere denken immer nur ans Fressen. Also auch Pokémon. Egal welches. Du kannst denen hunderte Pofflés in PokeMonAmi geben! :tlol:

      Haha ja, 10000 METER müsste es heißen, hoppla. :tlmao:

      Möchtegern-Cool ... check ... Anfang 40 ... puuuh ... wie alt ist der? 42? 44? So in dem Dreh. ^^

      Sakuyas Wut auf Deponitox bezieht sich erstmal vor allem auf das Gewicht (im Pokedex 31 kg) auf einem jungen (!) Evoli mit vielleicht 4 oder 5 Kilo. xD Das tut dann einfach weh!

      New York wird auf jeden Fall besichtigt! :elol:

      Heile Welt gibt es in meinen Geschichten generell kaum, da mehr Beef eben interessanter ist. :) Wie auf dem Burger!

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
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