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Bestie

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    • Tagesordnung:

      I. Sanu;v;

      II. Chara-Pokédex

      III. Bestie #23

      Alles für den Dackel, alles für den Club! Unser Leben für den Hund! H-hund!



      I. Sanu;v;
      @San Kawaiie Kätzchen :w: ... Grumpy Cats Geschwister ò.o
      Ich bin dafür, dass Chris ein NSA-Guardevoir in seinen Reihen begrüßen darf! >:
      Froher Februarsbeginn und danke fürs Betalesen :knuddel:

      II. Ich habe mal wieder meinen Chara-Pokédex aktualisiert und diesmal stehen schrullige Charaktere im Mittelpunkt. Und davon gab es in Bestie ja bisher mehr als genug! @Zebra, @Rheinfeuer

      III.

      Kapitel XXIII: Onsen



      Was es Schöneres an einem eisig kalten Januarstag mit Temperaturen um den Gefrierpunkt gab, als sich in seiner Bude in eine warme Decke an der Heizung einzukuscheln? Aus meiner Sicht gar nichts, aber der blonde Fellball wurde für so etwas natürlich nicht befragt. Die Miyazakis hielten es für eine tolle Idee, in das 260 km entfernte Kurörtchen Aso am Fuße des gleichnamigen Vulkans, auch Schlotberg genannt, zu fahren und dort ein entspanntes Wochenende zu verbringen. Dort gab es mehr als eine Hand voll verschiedener Onsen genannten heißen Quellen, die für Mensch und Pokémon besonders an kalten Tagen wahre Wunder bewirkten. In einer sehr grünen und ländlich geprägten Region ragte der große, manchmal rauchende Vulkan empor, angeleint an die Zivilisation und Kontrolle des Menschen durch schwarze Kabel, an denen sich weiße, containerförmige Gondeln ihren Weg hochschwangen. Wandern in der Eiseskälte, selbst, wenn es einen Vulkan hinaufging, kam heute Arceus sei Dank niemandem in Frage. Die im neuen Jahr grünhaarige Misato gönnte sich nach dem Aussteigen ein paar Kastanien, bevor sich in die Hocke begab und mir auch welche anbot. Neugierig beschnüffelte ich das etwas streng riechende Essen. Es kam mir etwas merkwürdig vor, dass man Kastanien auch kalt essen konnte, außerdem waren diese hier mit irgend einer süßen Paste eingerieben worden. Trotzdem wollte ich dem Leckerchen eine Chance geben und öffnete mein Mäulchen, bis die kleinen, weißen Reißzähne unmittelbar davor waren, sich in die gar nicht mehr harte nussartige Frucht zu bohren, doch just in dem Moment zog Misato das Essen weg von mir und grinste mich verschmitzt an, während ich nachfolgte und mich kurz auf zwei Beinen nach oben streckte, bis ich mangels Übung logischerweise wieder nach vorne auf die Vorderpfoten kippte.
      Verärgert zischte ich Misato an, die dies mit nichts weiterem als einem Kichern kokettierte: „Ach Mayu, du bist so süß. Du bekommst ja schon noch dein Essen. Ich wollte mir nur einen kleinen Streich erlauben!” So grimmig wie als Flamara nur irgendwie möglich starrte ich sie mit meinem wild umherpeitschenden Staubwedel als Schweif an, bis sie mir eine Kastanie in den Mund schob. Es schmeckte nicht schlecht, aber als Miezekatze war mir eine Portion Fleisch oder Fisch natürlich lieber.

      Umringt von immergrünen Bäumen, hatte bereits das traditionelle Holzgebäude mitten im frostigen Januar mein kleines, in Fell eingepacktes Herz, erwärmen können. Hinter den blauen und roten Noren-Vorhängen in der Uchinomaki-Onsen-Heißquelle warteten Duschräume für beide Geschlechter, in denen sich ordentlich eingeseift werden musste. Bei den Pokémon wurde hier natürlich keine Ausnahme gemacht, sodass Sakuya und ich ordentlich geschrubbt wurden. Als Pflanzen-Pokémon hatte sich meine Folipurba dafür entschieden, mit dem eigenwilligen Besenval zuhause bleiben, denn der schwarze Pudel ließ sich nur von Yuko säubern. Als der schlimmste Teil somit hinter uns lag, wurden wir Pokémon auf den Erhöhungen am Rand platziert, sodass immer noch unser Kopf aus dem Wasser schaute. Die Menschen legten danach ihre Handtücher zum Vedecken ihrer intimsten Stelle zur Seite und sanken ebenfalls tief in das etwa 50 Grad heiße Wasser ein. Für einige Momente herrschte Totenstille, denn während Misato und Yuko ihre Augen schlossen und das an natürlichen Heilmineralien reiche Quellenwasser in dem völlig in Holz ausgekleideten Onsen genossen, wagte ich einen Blick über den Bambuszaun und ließ die Landschaft auf mich wirken. Strahlend helle, grüne Flächen wechselten sich mit schwarz beziegelten Häusern und braunen Ackerflächen ab, aus denen der Reis bald wieder sprießen sollte. Der Hintergrund musste unserer Seegrasulb-Kunstgalerie selbst entsprungen sein, denn wie die flauschigen Voltilamm-Wolken an den imposanten, grün-grauen Bergkuppen vorbeizogen, versetzte mich in ungeheures Erstaunen. Das Onsen glich viel mehr einer edlen Therme einer reichen Adelsfamilie als einer öffentlichen Wellness-Einrichtung. Meiner blauen Schwester war die Hitze des dampfenden Wassers weniger recht, weswegen sie ihren Platz verließ und ein bisschen umherschwamm. Solange wir die einzigen Anwesenden waren, störte dies niemanden, aber allzu lange dauerte es nicht, bis andere Besucher eintrafen. Gerade, als ich mir von Yuko und Misato genüsslich die Ohren kraulen ließ, ausgiebig gähnte und von dem zurückkehrenden Aquana abgeleckt wurde, breitete sich ein ganz flaues Gefühl in meinem Magen aus. Eine Frau in ihren Vierzigern, mit todernster Miene und streng zusammen gebundenem, schwarzen Dutt, betrat unter einer Hand voll weiblicher Zweibeiner verschiedenen Alters die Heilquelle, doch ausgerechnet ihr Blick ließ meine Haut selbst im heißen Wasser erzittern, als ob sie die heiße Quelle augenblicklich in Eis verwandelt hätte. Als ihre frostige Stimme ertönte, schnellten meine Ohren schlagartig nach oben. Wieso schmerzte mein Magen so sehr? Wieso kam mir diese Frau so bekannt vor?
      „Oh Mann, mittlerweile wird mir das hier drin zu heiß ...”, stöhnte Sakuya und verleitete mich zu einem überraschten Ohrenzucken.
      Jegliche dumme Ideen versuchte ich ihr schnell auszureden: „Sakuya, wenn du schon wirklich weggehen willst, dann aber schnell ins Haus. Nicht, dass du hier draußen zu einer Eisstatue wirst ...” Besorgt blickte mich meine Schwester an und peitschte etwas des heißen Wassers auf, das auf meinem Gesicht niederregnete, und entschied sich nach dem Raushievens ihres Oberkörpers, sofort wieder kehrt zu machen.
      „Du hast Recht, Mayu! Brrrr!”, gab die Wassermieze mit klappernden Zähnen zu und tauchte erneut ganz unter. Unser angespanntes Verhältnis aus früheren Tagen hatte sich extrem gebessert, was wohl auch Hand in Hand mit unserer Reife ging. Und um ehrlich zu sein, hatte niemand von uns Grund, missgünstig oder garstig zu sein, da wir alles bekamen, was wir brauchten.

      Wie gebannt starrte ich diese Frau an. Mit Genuss war es bereits lange vorbei, viel zu sehr hatte ich meine Aufmerksamkeit auf sie gerichtet. Wer war sie? Ich musste sie kennen, da war keine Möglichkeit, dass sie mir komplett unbekannt war! Als ob mein sechster Sinn mich jemals trügen würde!
      „Aaaah, das tut so gut. Mein Rücken tut immer so weh ...”, träumte Misato vor sich hin, ihre Hand fest in meinem wie Seegras im Wasser wehenden Brustfell vergraben.
      Was würde ich denn nur geben, mich endlich richtig entspannen zu können, aber nun schien mir dies auch noch meine zweibeinige Ersatzmama zu erschweren, die ihrer Tochter wohl die falschen Fragen stellte: „Aber wie kann das denn sein, mein Schatz? Du bist doch erst 17. Hockst du etwa doch zu viel vor dem Computer?”
      „Mimimi …”, entgegnete die Grünhaarige genervt und steckte sich ihre beiden Zeigefinger in die Ohren, bevor sie sich demonstrativ zur Seite wegdrehte.
      Während ein altes Großmütterchen mit ihrem faltigen Banettemund und den schwarzen, kernförmigen Augen Misato mit einen undurchschaubaren Gesichtsausdruck beobachtete, robbte sich die gruselige Frau mit dem eiskalten Blick an Yuko heran, um der jüngeren Mutter ihr Wissen zu teilen: „Hören Sie, lassen Sie sich nicht entmutigen. Ich teile Ihre Einstellung, dass Computer bis auf Lernprogramme pures Gift für den jugendlichen Körper sind.”
      „Na also das habe ich jetzt nicht gesagt, aber ...”
      „Nein, nein. Sie müssen sich doch nicht entschuldigen. Ich verstehe ihre Situation voll und ganz. Bei meiner Tochter war das ähnlich. Ein … sagen wir mal … schwieriges Kind.”
      Immerhin, das Interesse der Lehrerin schien geweckt worden zu sein, wie man an Yukos Stimme gut erkannte: „Ach, schwierig würde ich Misato nicht nennen, aber vielleicht etwas stur. Nicht wahr, mein Schatz? Aber hat sich Ihr Kind dann später gebessert?”
      Misato schnaubte verächtlich und warf der fremden Frau einen Blick zu, als diese antwortete: „Ja, hat sie. Mittlerweile ist sie weg.”
      „Was ein Umzug an Reife bewirken kann … erstaunlich, nicht wahr? Wo wohnt Ihre Tochter denn nun, wenn ich fragen darf?”
      „In einer Urne.”
      „Ha- ...”
      Das erste Mal lächelte diese gruselige Tante, als sie versuchte, mit ihrer mich quälenden, in versteckte Feindseligkeit getunkten Stimmfarbe der aufgeschreckten Miyazaki-Mutter ihre Sorgen zu nehmen: „Ich weiß, was Sie nun sicher denken, aber Sie wissen ja gar nicht, was für eine Erleichterung dies für meine Familie war. Was habe ich mir nicht alles Sorgen um das schwarze Voltilamm machen müssen! Ständig neue Lügen ausdenken, um ihr Versagen zu kaschieren. Mein Herz hätte dies nicht mehr länger mit gemacht.” Ich ging tief in mich und versuchte, die von Izanami beschädigten Fragmente meiner menschlichen Vergangenheit irgendwie zusammenzusetzen und mein damaliges Leben, umgeben von Menschen mit in dunkle Wolken gehüllte Köpfen, zu rekonstruieren. Warum … konnte ich mich nicht mehr an Gesichter erinnern? Warum sahen für mich alle gleich aus? Diese Frau machte mir große Angst, und ich war mir absolut sicher, dass wir uns bereits über den Weg gelaufen waren.
      Misato schaffte es natürlich nicht, ihre Zunge zu hüten: „Boa, Alte, war’s Selbschtmord? Würd’ mich bei scho ’ner ollen Batschkapp wie dir net wundern, ey ...” Sowohl Yukos Gesichtsausdruck als der der bösen Alten waren in diesem Augenblick Gold wert, als die rebellische Jugendliche in einem der südlichen Dialekte ihren Unmut kund tat. Ratlos, die Hände vor den Mund geschlagen, starrte die Lehrerin ihre Tochter an, während sich die unsympathische Hexe in einem Art Todesblick probierte. Ich versuchte, so unbeeindruckt wie möglich zu erscheinen, in dem ich meine linke Pfote aus dem Wasser hob und sie eifrig abzuschlecken begann, die Ohren jedoch antennenartig auf das Diskussionsepizentrum gerichtet.
      „Hallo Mayuuuuuu ...”, richtete Misato ihre Aufmerksamkeit nun auf mich, um ihr Unwohlsein in dieser Situation zu verbergen, doch stattdessen rückte sie nur mehr in den Fokus. Als die böse Alte erneut auf die Oberschülerin reagierte, standen mir nun alle Haare zu Berge. Es war, als ob man mir die Kehle zusammengeschnürt hatte und ein riesiges Ungeheuer mich von innen aus meinem Bauch heraus auffressen wollte. Ich begann wild zu strampeln und zu treten um irgendwie die Quellen verlassen zu können, doch immer wieder rutschte ich mit meinen Pfötchen ab, bis ich, völlig durch den Wind, mal auf die Idee kam, meine Krallen auszufahren und sie im Holz zu verankern.
      „Mayu also?”, zeigte sie sich ganz interessiert: „Einst mochte ich diesen Namen und habe ihn sogar für meine Tochter auserkoren. Bis ich gemerkt habe, dass sie nichts … Besonderes ist. Sogar als Kind schon hatte sie nichts Anderes als Spielen im Kopf, statt Klavier oder Chinesisch zu lernen. All meine Geduld hatte sich immerhin mit der Geburt meines zweiten Kindes ausgezahlt.”
      Selbst in den letzten Ecken meines Hirns und meines geschundenen, kleinen Herzchens hatten sich nun die durcheinander liegenden Puzzlestücke zumindest zu kleinen Flicken und Fetzen zusammengefügt, die mir bereits völlig ausreichten, um vor meiner Vergangenheit davonzulaufen. Schwerfällig hievte ich meinen klatschnassen Körper aus dem Onsen und wurde mit den lebensfeindlichen Eisböen des Winters konfrontiert, der mich packte und an meiner Flucht hindern wollte.
      „Du bisch ja mega-scheiße, Mann”, konnte ich noch aus Misatos Munde hören, bevor es etwas lauter wurde und als finales Wort „Familienschande” in meinen Ohren erklang.



      Panisch flüchtete ich nun sowohl vor der bösen Alten als auch dem Wind in das warme Holzgebäude hinein, rutschte beinahe mehrmals mit meinen nassen Pfötchen auf den glatten Fliesen aus, bevor ich endlich wieder Holz unter meinen Ballen spürte, doch das Chaos war bereits nicht mehr aufzuhalten. Zahllose nackte Zweibeinermänner, bereit, ihren Tag mit einem entspannenden Bad zu veredeln, erschufen mit ihren Beinen immer wieder neue, bewegliche Säulen aus Fleisch und Haaren, denen ich irgendwie ausweichen musste, um nicht von ihnen zerstampft zu werden. Plötzlich durchströmte mich ein furchtbarer Schmerz, als mich eines der Beine tatsächlich erfasste und meine Schweifwirbel unter sich begrub, sodass ich noch kopfloser davon stürmte, auf der Suche nach einem geeigneten Zufluchtsort und auf der Flucht vor allen, dieses Mal selbst vor denen, die ich liebte. Sie waren nicht im Besitz all diesen Wissens über die Wiedergeburten und die blutigsten Fetzen meiner alten Erinnerungen und somit niemals in der Lage, mir aus meiner misslichen Lage zu helfen. Nur einmal hatte ich mich so einsam und hilflos gefühlt, doch im Gegensatz zu dem Albtraum mit Miyahira war dies die nackte Realität, so nackt wie all diese Zweibeiner, die mir durch einen unbedachten Schritt gut und gerne das Genick brechen konnten. Als ich die Lobby erreichte und weiterhin so blind wie ein hilfloser Embryo mein durchnässtes Fell den Boden entlang schliff, schlitterte ich ins nächste Unglück hinein. Genau vor der Eingangstür stieß ich mit einer Frau mit Pferdeschwanz und Fuchsschweif zusammen, die mir seit meines Erlebnisses am Pyroberg bestens in Erinnerung geblieben war. Eine Todesgöttin konnte ich nun am wenigsten gebrauchen, weswegen ich mich für ein lautes Fauchen entschied.
      Von der ernsten, berechnenden Ran war bei ihrer menschlichen Form Rin allerdings nicht mehr viel zu hören: „Mensch, Mayu, alte Suppenkelle! Na? Wie war’s denn so im Onsen?”
      „Wieso verstellst du dich? Mittlerweile kenne ich dich mehr, als mir lieb ist … und gestalkt hast du mich ein weiteres Mal!”, blaffte ich, meinen Körper in angriffsbereite Spannung versetzt.
      Rin strich sich durch ihre Haare und spielte an einer nicht entzündeten Zigarette herum, während ich eine Antwort erhielt: „Du bist wirklich ein Idiot, mein kleines Mayunäschen. So wichtig bist du jetzt auch nicht für mich. Oh, und was das Verstellen betrifft? Ich mag eben Cosplay. Das ist cool, ich mag das.”
      „Cosplay ...”
      „Cosplay. Genau.”
      „Und deswegen … auch gleich ein anderer Sprachstil?”, fragte ich zweifelnd, meine nassen Ohren seitlich herunterhängend.
      Da musste Rin nun kurz auflachen, ihre Zigarette immer wieder in die Luft werfen und auffangend, bis sie sie sich ein letztes Mal schnappte, in die Hocke ging und mir gefährlich nahe ins Ohr hauchte: „Die Mayu … wenn du wüsstest. Es gibt sogar welche, die sich den Sprachstil vom … hier … dings … Adolf aneignen – nur meinen die das todernst! Da binde ich dir kein Ursaring auf!”
      „Der … Adolf? WER?”, starrte ich die verwandelte Füchsin mit weiten, vollkommen ratlosen Augen an.
      Fassungslos erwiderte die Fuchsschweifträgerin den Blick: „Was hat die Mishato dir eigentlich beigebracht, sag mal? Naja jedenfalls solche Leute wie dieser Höcken da, den ich in Deutschland gesehen habe, der … der … der produziert jedenfalls mehr braune Schleimspuren als ein Gastrodon mit Dünnpfiff, also sei gewarnt! … Was … schaust du mich so an?”
      Izanamis dauerhaft optimistische und grinsende Rin-Attitüde schien wie ein Geist eines Verstorbenen plötzlich aus ihrem Körper gewichen zu sein, als sie mich zitterndes, kleines Fellbällchen mit schief gelegtem Kopf anblickte und nun ganz ruhig und ernst sprach: „Ach Miezekätzchen, du solltest eigentlich lachen, um von deinen furchtbaren Gedanken wegzukommen. Glaubst du, ich hätte dir deine Panik nicht angemerkt? Es quält dich, dass dieses Weib, dass dich in deiner vorigen Existenz zur Welt gebracht hatte, sich keinen Deut gebessert hat. Das ist keine Mutter.” Ich wollte ihr am liebsten mit einem Nicken zustimmen, doch selbst dafür war mein Körper momentan zu paralysiert, gefangen in einem Käfig aus Angst und den Dunkeln der Vergangenheit. Es war beinahe paradox, dass ich mich in der Anwesenheit dieses unberechenbaren und mächtigen Wesens wohler fühlte als neben der bösen Alten, für die ich keinen neutraleren Begriff wählen wollte.
      Als ob sämtliche Fenster und Türen des Resorts geöffnet worden wären, erfassten mich 108 eiskalte Winde, als Rin es schlussendlich wagte, eine schier unfassbare Frage zu stellen: „Mayu, ich mache dir heute ein unschlagbares Angebot. Was würdest du sagen, wenn … wenn ich mit dieser Person, die dir so viel Kummer bereitet hat … heute Abend einen kleinen Rundgang durch die Unterwelt mache?”
      „W-was?”
      „Heißt töten.”
      „T-t-töten?!”, stammelte ich, den Zerfall meines Beinfleischs zu Wackelpudding registrierend.
      „Genau, Snake. Töten. Eine einmalige Chance für dich … Worauf wartest du? Wenn du auf ein Angebot mit Smoothiemixer und Staubwedel wartest, bist du hier falsch … Hm, wäre nicht fair, dir keine Bedenkzeit zu geben, sowas lässt sich ja schlecht rückgängig machen. Du findest mich draußen, ich geh’ eine rauchen.” Während die anwesenden Zweibeiner gebannt auf Rins elegant schwingendes Hinterteil im kurzen Röckchen schauten, sah ich mich einer ganz anderen Sache konfrontiert – das Leben einer Rabenmutter, die einst Mayu Kasugano gebar, in meinen kleinen, rot behaarten Pfoten zu halten und darüber zu richten. Überwältigt von all diesen Ereignissen sackte ich letztlich weinend zusammen wie ein in die Ecke geworfener Wischmopp. Nass, kalt, aber noch lange nicht ausgequetscht genug. So sehr dieser Charakter der Rin auf Scherze ausgelegt war – als ich Izanamis Höllenfeuer am Pyroberg gesehen hatte, wusste ich genau, dass Sprüche dieser Dimension ihr vollster Ernst waren. Der Ernst einer Todesgöttin.

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    • Joey: Wow, heiße Quellen, das hört sich toll an :D
      Lavar: o.o
      Joey: Das ist heißes Wasser, da kannman super entspannen.
      Lavar: Badewanne o:
      Joey: o,o ... nur ... besser. :D
      Lavar: *kopf schief leg *


      Deine Umgebungsbeschreibung wird von Mal zu Mal flüssiger und besser :D
      Weiter so, mau!

      Undyne wrote:

      Eine Frau in ihren Vierzigern, mit todernster Miene und streng zusammen gebundenem, schwarzen Dutt, betrat unter einer Hand voll weiblicher Zweibeiner verschiedenen Alters die Heilquelle, doch ausgerechnet ihr Blick ließ meine Haut selbst im heißen Wasser erzittern, als ob sie die heiße Quelle augenblicklich in Eis verwandelt hätte. Als ihre frostige Stimme ertönte, schnellten meine Ohren schlagartig nach oben. Wieso schmerzte mein Magen so sehr? Wieso kam mir diese Frau so bekannt vor?
      gute Frage o_o
      Chris: hm. Izanami?
      hmm oo''



      Undyne wrote:

      „Ja, hat sie. Mittlerweile ist sie weg.”
      „Was ein Umzug an Reife bewirken kann … erstaunlich, nicht wahr? Wo wohnt Ihre Tochter denn nun, wenn ich fragen darf?”
      „In einer Urne.”
      Autsch.. Böse... o_o


      Undyne wrote:

      „Ich weiß, was Sie nun sicher denken, aber Sie wissen ja gar nicht, was für eine Erleichterung dies für meine Familie war. Was habe ich mir nicht alles Sorgen um das schwarze Voltilamm machen müssen! Ständig neue Lügen ausdenken, um ihr Versagen zu kaschieren. Mein Herz hätte dies nicht mehr länger mit gemacht.” Ich ging tief in mich und versuchte, die von Izanami beschädigten Fragmente meiner menschlichen Vergangenheit irgendwie zusammenzusetzen und mein damaliges Leben, umgeben von Menschen mit in dunkle Wolken gehüllte Köpfen, zu rekonstruieren. Warum … konnte ich mich nicht mehr an Gesichter erinnern? Warum sahen für mich alle gleich aus? Diese Frau machte mir große Angst, und ich war mir absolut sicher, dass wir uns bereits über den Weg gelaufen waren.
      Chris: ihre Mutter,
      Meinst du?
      CHris: würde passen. *grummelt und guckt weg *


      Undyne wrote:

      „Mayu also?”, zeigte sie sich ganz interessiert: „Einst mochte ich diesen Namen und habe ihn sogar für meine Tochter auserkoren.
      :(
      Chris: mhm.



      Joey: wa-wa-waaas? was geht mir der ? o_o die Alte töten? Klar, sie is scheiße, aber das ändert ja nichts daran D: sie ... sie hat doch in Mayus leben nichts mehr zu sagen :(
      Lavar: doch o.o sie hat was gesagt.
      Joey: s-so mein ich das nicht! >_>


      Oh Izanami, wie fies ... aber was soll Mayu davon haben? Rache? das ist nicht gut :(

      Fangeschichten #f-sandan# Lesecke #f-sandan# RedaktionSchreibworkshop #f-icognito-!# Lesezirkel
      Zzt krank und nicht verfügbar - Hand OP am 4.3.2019


    • Das ist Rin!


      Morgen auf den Tag genau wird Bestie 2 Jahre alt. Lange genug für eine Geschichte, könnte man meinen.

      Ursprünglich hatte ich 25 Kapitel für Bestie geplant und 25 Kapitel werden es auch. Ein wirklicher Abschluss dieser Geschichte, nachdem wir in Kapitel #23 im Onsen hocken und erst in Kapitel #19 sowas wie einen Antagonisten kennengelernt haben? Kann es sowas geben?

      Kapitel #25 wird ungefähr ein Jahr nach Mayus (Wieder-)Geburt spielen und definitiv das Letzte werden. #24 wird in den nächsten Tagen erscheinen und dann ist Schluss mit Bestie - aber nicht mit Mayu. Bestie wird unmittelbar im Anschluss einen Nachfolger haben, es wird im letzten Kapitel noch einmal richtig spannend und dann kommt wahrscheinlich ein kleiner Umbruch, wahrscheinlich auch ein Showdown. Das Gute wird sein, dass all diejenigen, die Bestie nicht gelesen haben, bei der anderen Geschichte nicht auf den Vorgänger angewiesen sind, der dann Stück für Stück sowieso erklärt wird. Der Nachfolger soll zwischen 10 und 25 Kapitel haben, aber das sehen wir, wenn es soweit ist.

      @San Vielen Dank für dein Kommentar - die Auflösung zu deiner Frage wirst du schon bald erhalten! :knuddel: Ich persönlich würde mir wünschen, dich auch weiterhin als Betaleserin für "Bestie II" (so wirds nicht heißen) an der Seite zu haben - die Frage ist nur, ob du weiterhin möchtest, aber das können wir untereinander später absprechen. Ich möchte nur deine Leistung hier nicht unerwähnt lassen - immerhin wären hier sonst schon zweimal SZENEN gefletscht worden. :3

      [IMG:http://68.media.tumblr.com/4c492c47428965b64e45b5b9af3df923/tumblr_n33hrpmmWU1sm2531o4_1280.jpg][IMG:https://lh5.googleusercontent.com/-TkGya2wdI9g/U49mMFJ1NOI/AAAAAAAACTs/L5yg7uDyDpE/w426-h649/Flareon.full.1037809_large.jpg]

      Team Scowzy - Shitposting is my kink

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    • Kapitel XXIV: Mayu

      Wie sehr musste ich diese Frau gehasst haben? Ihre beeindruckende Vorstellung im Onsen hatte mir noch ein weiteres Mal vor Augen geführt, weshalb ich sie so sehr verachtete. Diese Frau, die mich eigentlich hätte behüten sollen, um mir eine Zukunft zu ermöglichen, die in meinen eigenen Pfoten lag. Diese Frau, die wahrscheinlich das Wasser der heißen Quellen augenblicklich zu Eis erstarren lassen konnte. Gedrängt von der Panik, die mich selbst weglaufen ließ, hatte ich Yuko und Misato im Stich gelassen, die sich weiterhin mit diesem unmöglichen Menschen herumschlagen mussten. Ich musste sie vor ihr retten, doch momentan war ich nichts weiter als ein heulender Fellball voller Elend, der wie bestellt und nicht abgeholt in der Ecke lag. Ein junger Angestellter mit Pagenmütze kam auf mich zu und ging in die Hocke, während er vorsichtig seine Hand mit etwas Trockenfutter nach mir ausstreckte. Eine liebe Geste, doch ich hatte meine Entscheidung bereits getroffen. Da ich ohnehin keinen Bissen herunter bekommen würde, fiel es mir nicht schwer, seine Leckerchen zu ignorieren, sodass ich geradlinig an ihm vorbeihuschte und nach draußen trippelte, wo Rin, cool an die Holzfassade gelehnt, gerade eine Zigarette rauchte. Zuvor zu sehr mit mir selbst beschäftigt, hatte ich nicht genau auf sie achte, doch nun, wo ich sie hier so sah, tat sie mir leid. Sie wirkte für den Moment entspannt, aber ihre leicht geröteten Augen und die Augenringe deuteten für mich auf eine ganze Ladung Stress hin, mit der unsere Todesgöttin zu kämpfen hatte. Selbst in ihrer verwandelten Form konnte sie ihre Erschöpfung nicht verbergen.
      „Ran … Rin … wie auch immer ich dich nennen soll, ich habe meine Entscheidung bezüglich Yoriko Kasugano getroffen”, antwortete ich mit meinem Stimmchen, so selbstbewusst, wie es mir unter diesen Umständen nur irgendwie möglich war.
      Rin drehte nicht einmal ihren Kopf zu mir und starrte weiter qualmend in den Himmel, aber sie hatte mich definitiv wahrgenommen: „Gut. Dann lass mal hören.”
      Ich zögerte. Ich zauderte. Ich spürte förmlich, wie ich mit mir selbst rang, wie mein Herz Stück für Stück in zwei Hälften gerissen wurde, eine dunkle und eine helle, doch für diesen Moment würde ich auf eine der beiden verzichten müssen.
      „Rin?”, begann meine Stimme nun wieder, zittriger und unsicherer zu werden, meine Hinterbeine klappten ein, sodass ich auf meinem flauschigen Hinterteil Platz nehmen musste: „Rin, ich … i-ich ...” Ich versagte, erneut. Wo war sie hin, die Mayu, die jeder kannte und liebte, die selbst jedem Mut gab, einfach nur durch ihr Schnurren? Sobald mich meine Schatten der Vergangenheit eingeholt hatten, ergriff mich die Finsternis, ein furchterregendes Triumvirat aus Angst, Hass und Orientierungslosigkeit. Ich musste dies ein für alle mal beenden, mein Entschluss stand. Nie würde ich zulassen, dass diese Frau mein Leben noch einmal ruinieren würde.
      „Ich möchte dieses Monster nie wieder sehen. Ich hasse es. Aber … aber ich möchte nicht, dass du sie wegen mir tötest”, präsentierte ich dem umherschweifenden Fuchsschweif nun endgültig meine Entscheidung.
      „Oh. Na dann. Ich kann sie auch für Mishato-chan töten, wenn dich das beruhigt.”
      „N-nein! Sie soll so sterben, als wenn es mich nie gegeben hätte. Irgendwann, wenn du die Zeit dafür als richtig erachtest. Sie stirbt sowieso irgendwann … aber ich möchte einfach nur, dass ihre Lebensspanne nicht künstlich davon beeinflusst wird, weil du an mich denkst. Weder im positiven, noch im negativen.”
      „Na dann.”
      „Na dann? Okaaay? Du bist nicht sauer?”
      „Wieso sollte ich? Das ist doch nur eine B*tch von vielen. Ist nicht so, dass ich jetzt arbeitslos wäre.”
      „Gut ...”
      „Ja … wenn du willst, können wir ja heute Abend an eine Bar gehen.”
      „W-was? Du bist doch … so ein Gott- … dings.”
      „Ja und? Dachte immer, ihr Süd- und Westjapaner wärt hier die großen Buddha-Speichellecker! Dann wüsstest du wissen, dass Götter nur eine Gruppe von Sechsen sind! Mensch, Mayunäschen!”
      „I- … Izanami … du … hasst Buddha, oder?”
      „Pfff … nein. Ich mag ihn, wir sind ja sowas wie Arbeitskollegen, und das seit Hunderten, nein, Tausenden von Jahren. Aber manchmal ist der Typ ein verdammter Klugscheißer, weil er erleuchtet ist und ich nicht. Welp. Dritte Ampel, links, zweites Haus, 19 Uhr. Mata ne!”, verabschiedete sich Rin von mir, als sie losging und die Straße entlang schlurfte. Es mutete alles so surreal an … diesen ganze Tag zu verstehen und zu verarbeiteten würde mich sicher Wochen kosten. Wurde ich als … Fellball … vom Tod zu einem Drink eingeladen?



      Erstaunt blickte ich mich in der rustikalen, größten Teils in dunklen Holzfarben gehaltenen Bar um. Niemals war die Rede gewesen, dass wir Bekanntschaft mit Rins Anhängerschaft schließen sollten. Also kein heißes Date mit dem Tod allein, dann eben nicht. Um ehrlich zu sein, waren ein Zwirrklop mit seinem zu ausdrucksstarken Blick und ein Ninjatom mit seinem zu ausdruckslosen Blick, falls man diesen überhaupt Blick nennen konnten, nicht gerade die vertrauenserweckendsten Pokémon, denen man begegnen konnte. Die Bar war nichts für Yuko und den jungen Takashi gewesen, sodass diese sich nach einer Alternative umsahen, während ich mit Opa Gotoku, Tsuneharu und Misato zurückblieb. Eigentlich wollte ich alleine eintreten, doch als meine Zweibeiner mich zurückholen wollten, hatte sie das Angebot auf der Speisekarte so sehr begeistert, dass sie mitkamen.
      „Du bist ja ein zuckersüßes Ding, Schätzchen”, raspelte der alte Mann beim Anblick Rins Süßholz vom Feinsten und ließ sich auch nicht von den vor Erstaunen hochgezogenen Augenbrauen der verwandelten Kitsune aus der der Fassung bringen: „Entschuldige, vielleicht habe ich mich etwas falsch ausgedrückt. Darf ich Ihnen einen Drink bestellen, junge Lady?”
      „Klar. Mayu, kommst du mit mir in der Zwischenzeit eine Rauchen? Ich habe Leckerchen ...”, entgegnete Rin und wandte sich zur mir. Etwas Herrschendes lag in ihrem Blick und ihrer Stimme, sodass ich mich ihr ungern widersetzen wollte und tapselte mit ihr in die Dunkelheit, gefolgt von diesem schauderhaften Ninjatom. Misato hatte keine Lust, als Nicht-Raucherin draußen in der Kälte zu stehen, aber dass sie den anderen Familienmitgliedern Rin als "gute Freundin mit Mayu-Manie" vorstellte, schien diese schnell von sämtlicher Normalität zu überzeugen.
      Rin ging in die Hocke und begann, mir mit einer Hand durchs Fell zu kraulen, während sie sich mit der andere eine Zigarette in den Mund steckte, nachdem sie sich zu Gotoku äußerte: „Dass der alte Opa und die anderen dabei sind, stand jetzt nicht unbedingt auf der Agenda Zweitausendrin!”
      „Es ist eigentlich nur fair, wenn ich mir deine zwielichtigen Begleiter anschaue! Ich meine … es blinzelt nicht mal! Und sagt kein Wort!
      „Naja, es ist halt ein Ninjatom, mein ganz besonderes Schneeflöckchen. Außerdem habe ich dich allein eingeladen, nicht umgekehrt, Edgemayu”, paffte die ausgefuchste Unterweltsherrscherin ihren Rauch in den stockdusteren, geradezu pechschwarzen und sternenlosen Nachthimmel. Wortlos blickte ich das Pokémon, dem man nachsagte, ein Blick in seinen hohlen Rücken würde einem die Seele rauben, an. Ich konnte mir nicht helfen, aber ich wurde mit diesem Wesen nicht warm, im Gegenteil, mir lief es eiskalt den Rücken herunter und wie bereits einige Stunden zuvor im Onsen zitterte ich am ganzen Körper. Erleichtert atmete ich auf, als Rins eisige Finger von meinem Fell abließen und somit das Ende der Zigarettenpause ankündigten. Endlich ging es zurück ins Warme.

      Diese sogenannte Camaub-Pfanne sah einfach nur unsäglich lecker aus … Rührei, in das Schnittlauch, Tomaten und Shrimps eingebacken waren, gewürzt mit einer Prise Salz und Pfeffer … Misato, gib mir doch noch bitte etwas ab, bevor du selbst alles wegfutterst! Mir lief der Speichel im Munde zusammen, doch die Grünhaarige war so sehr auf die duftende, heiße Mahlzeit fokussiert, dass ich einige Minuten wie eine Ölgötze auf die Schüssel blickte, meine Ohren sekündlich ein Millimeterchen nach unten sinkend, bis sie mich endlich bemerkte und auch mir ein bisschen des Gerichts auf einem kleinen Tellerchen servierte. Gierig schlang ich es herunter und schwebte kulinarisch im siebten Himmel, bevor ich mich ausgiebig bei meinem „Frauchen” bedankte. Rin gelang es ausgezeichnet, im Gespräch mit meinem Vater die Rolle einer ganz normalen jungen Frau aus der Journalismusbranche zu wahren, doch sowohl Misato als auch ich gaben uns ebenfalls reichlich Mühe, das Thema Totenreich nicht anzusprechen. Dieses seltsame Zwirrklop, das sich rohen Ketchup zuführte, redete kein Wort mit mir, sodass ich mich nicht wirklich entspannen konnte, doch insgesamt klang dieser Tag doch schöner aus, als ich nach dem Treffen mit meiner bösen Alten erwartet hätte.


      Der kalte Januar wich einem nicht besonders viel milderem Februar, doch dieser Monat war für uns alle von etwas größerer Bedeutung. Nicht nur, dass ich am 13. Februar meinen ersten Geburtstag als kleine Bestie feiern würde, auch davor stand eine wichtige Feier an – denn am 4. Februar wurde Misato 18! Sie durfte nun auch in den Spielhallen legal zocken und in vielen Teilen der Welt außerhalb Japans wurde sie sogar bereits als vollwertige Erwachsene betrachtet! Natürlich wäre es äußerst blauäugig, zu behaupten, dass sich so eine Entwicklung schlagartig von einem Tag auf den anderen vollzog, doch im Vergleich zu dem launischen Mädchen, das ich damals kennen gelernt hatte, war sie aus meiner Sicht wesentlich reifer geworden. Sicherlich hatte ich meinen kleinen Teil dazu beitragen dürfen. War es damals noch ein großes Theater, dass sie damals mit Takashi und mir ohne Vorwarnung ans andere Ende Hoenns gefahren war, durfte sie sich zu ihrem 18. Ehrentag sogar alleine nach Osaka begeben, da ihre Eltern ihr nun das Vertrauen gaben, dass sie sich hart erarbeitet hatte. Ich genoss es, wie mich die beiden Miyazakis und Takashi noch einmal durchknuddelten, bevor auch Mama und Papa mir liebevoll durchs Fell leckten.
      „Mayu … Schatz. Ich weiß, es wird für dich sicher ein spaßiger Ausflug, aber pass auf dich auf. Man weiß nie, was einem begegnet”, flüsterte mir mein Nachtara-Vater liebevoll ins Ohr, während meine Mama mich anschnurrte und ihre Nase tief in mein Brustfell steckte. Ich erwiderte ihre Zärtlichkeiten selbst mit einer Zungenmassage, bevor es Zeit war, zu gehen. Besenval hatte von dem ganzen Geburtstagstrubel wieder frühzeitig die Schnauze gestrichen voll gehabt und dafür sogar freiwillig in seinen sonst so verhassten Pokéball zurückgezogen, sodass sich für mich wohl nun die Gelegenheit des noch jungen Jahres bot. Ich stülpte mein spitz bezahntes Bestienmäulchen über den kleinen Ball und trug ihn heimlich davon, während ich als Letzte von uns drei Geschwistern zum Auto trippelte, mit dem Eiko uns nach Osaka fahren würde. Die Universal Studios Japan, der größte Themenpark Westjapans wartete schließlich auf uns … und Besenval!

      Achterbahnen durch den prähistorischen Jurassic Park, Burgerstände, Chicken-Stände, Schokobananenchurro-Stände, Verschiedenste Arten von Souvenirshops, Abenteuerbootsfahren durch einen Tohaidoschwarm, eine Piratenshow und natürlich atemberaubende Kulissen verschiedener US-Großstädte sowie der malerischen Magierburg Hogwarts. Der amerikanisch angehauchte Themenpark bot so ziemlich für jeden Geschmack etwas, außer für den unseres schwarz belockten Miesepeters.
      „Mayu, du bist mittlerweile alt genug, dass dein Welpenschutz abgelaufen ist”, knurrte der Griesgram, als wir nach einem aufregenden Tag in Satsukis Wohnung einquartiert waren: „Nun kann ich dich guten Gewissens hassen und heute hast du mir eine vorzügliche Opportunité dazu geboten, bist du dir darüber im Klaren? Ich verabscheue deine Tat zutiefst.” Ein herzhafter Gähner entfuhr mir, als ich mich auf einem roten, weichen Kuschelsofa von Misatos Cousine kraulen ließ. Denjiro und Sakuya waren bereits längst im Reich der Träume versunken und auch ich war nicht mehr weit davon entfernt, diese andere Welt mit meinen flauschigen Pfötchen zu betreten.
      Alle schienen etwas müde zu sein, nur nicht Misato, die am liebsten noch ein paar 18. Geburtstage hintereinander hätte feiern können: „Sazzy! Sazzy Sazzy Sazzy Sazzyyyyy! Das war so ein super cooler Tag heute, danke, dass du auch gekommen bist und ich bei dir schlafen darf! Hey, zocken wir jetzt eine Runde? Oh maaaann, ich wünschte, dieser Tag würde nie enden!” Aus nächster Nähe sah ich Satsukis müdes Blinzeln hinter ihren Brillengläsern, als ich mein Köpfchen schnurrend nach oben reckte, doch so warm sie ihr aufgedrehtes Cousinchen auch anlächelte, ihre Antwort konnte man bereits ohne große Menschenkenntnis voraussagen.
      „Misa-chan, heute nicht mehr, okay? Du kannst dich gerne alleine an meiner Konsole vergnügen, solange du mir keine Spielstände weglöschst. Ich … ich lege mich mal aufs Ohr, du weißt ja, wo du Süßigkeiten und sowas alles findest, okay? Und Mayu … entschuldige, falls ich dich gerade etwas stören muss, du süßer, knuddeliger Fellball”, antwortete sie und packte mich nun sanft unter meinem Bauch, um mich auf einem weichen Sessel abzusetzen, denn das Sofa benötigte sie nun für sich selbst. In meinen Augenwinkeln sah ich Misato davonstürmen, wahrscheinlich zum Vorratsschrank des in warmen Rot- und Brauntönen eingerichteten Apartments rennend, während das gemütliche Licht des roten Lampions und der Stehlampe neben dem kleinen Fernseher erloschen.



      Wie viele Schläge pro Minute mein kleines Herzchen wohl schlug? 200? 300? 1.000? Ich konnte es weder zählen, noch wirklich beschreiben, doch seit ich erfahren hatte, dass es zum Abschluss von Misatos kleiner Geburtstagsreise in meine einstige Heimat Wakayama gehen würde, zitterte ich vor Aufregung wie Espenlaub. Misato und Satsuki hatten sich große Sorgen um mich gemacht, doch ich hatte alles versucht, um irgendwie so normal wie nur möglich zu erscheinen. Min wollte uns dort dieses Grab einer gewissen Mayu zeigen, das sie dort hin und wieder besuchte – jene Mayu war einst ich, ich in meiner menschlichen Form. Dass sich der Friedhof des Tempels Okunoin etwa 60 Kilometer östlich der Küstenstadt Wakayama selbst, im malerischen Koya-Gebirge befand, spielte meiner ignoranten Ex-Familie nur in die Karten. So war ich nicht nur weit weg aus ihrem Leben verbannt, sondern auch durch die Wahl einer solch prestigeträchtigen Grabstätte gelang es Yoriko Kasugano von ihren Mitmenschen eine immense Menge an Bewunderung zu ernten. Der Friedhof, zu dem Min uns führte, lag in der Nähe eines großen Tempelkomplexes, umgeben von Hügeln und Wäldern, ewigen Schreintoren und steinernen Laternen, moosbewachsenen Felstreppen und knorrigen Stämmen alter Kiefern und Ahornbäume. Die atemberaubende Eleganz der urigen Natur verband sich hier mit einer gruseligen Atmosphäre, wie es tagsüber nur an wenigen Tagen so sehr meinen Brustkorb zum beben bringen konnten. Min drehte ein paar der blutroten Higanbana-Spinnenlinien in ihren Händen, die sie mitgebracht hatte, während Misato eine Packung Räucherstäbchen immer wieder in die Luft warf. Meine Geschwister tollten ausgelassen herum und zwickten sich gegenseitig in den Pelz, während der alte Pudel wieder mit seinem Selbsthass rang – nur ich, ich fühlte mich so komplett anders als alle anderen, als würde ich … nein, ich war nicht in der Lage, einen adäquaten Vergleich für dieses Gefühl zu finden, tatsächlich musste ich mich geschlagen geben.
      „Warum eigentlich die Higanbana, Min? Ich dachte immer, dass man die nur zu Beerdigungen vor dem Grab platziert”, fragte Misato neugierig nach, als sie hinter der Japankoreanerin mit den bunten Strähnen hinterher trippelte. Min hielt vor einem nigelnagelneuen, pechschwarzen Marmorgrabstein an, der alle anderen Grabmäler in seiner Eleganz und seinem Prunk weit übertraf. Statt einer länglichen, rechteckigen Form war er etwas kompakter, niedriger und an den oberen Ecken zudem abgerundet. Im Gegensatz zu den Familiengräbern schien hier offenbar nur eine einzige Person begraben worden zu sein und es wirkte nicht so, als würde sich dies jemals ändern. Min verlangsamte ihren Schritt in ihren schwarzen Lederstiefeln nun massiv und drehte sich vor dem schwarzen Grabstein um, während ich durch ihre Beine bislang nur Bruchstücke weißer Schriftzeichen erkennen konnte.
      Statt Misato in die Augen zu blicken, galt ihre Konzentration ganz den blutroten Blumen mit den langen, geweiherarmähnlichen Griffeln, als sie der jüngeren Gesellschaftsrebellin ihre Frage beantwortete: „Man sagt sogar, dass diese Blumen in der Hölle wachsen, krass, oder? Aber ich finde die cool. Diese Mayu sah mir wie eine toughe, junge Frau aus, wie eine Min, die etwas übers Ziel hinausgeschossen ist. Ich fände es doof, ihr irgendwelche langweiligen, spießigen, biederen, schnulzigen, potthässlichen Omablumen aufs Grab zu klatschen. Würde mir das passieren, würde ich mich aus meiner Asche wieder zusammensetzen und dem das Gehirn fressen!” Wie ein streikender Rotnasenrudolph hatte sich Coiffwaff neben einem der Gräber niedergelegt und starrte mies gelaunt über diese fabelhafte Mischung aus Natur und Zivilisation, während meine weniger pietätvollen Geschwister durch die Grabreihen flitzten. Meine Aufmerksamkeit galt jedoch einzig und allein dem schwarzen Marmorstein, vor den Min zwei kleine Sträuße Higanbanas in kleine Kupfergefäße setzte und in einem Tongefäß in der Mitte die Räucherstäbchen entzündete. Als ich vor dem Grab selbst angekommen war, bließ mir der kalte Wind den angenehmen, wohligen Duft der von einer hellbraunen Paste ummantelten Stängelchen entgegen. Ungewöhnlich für die Friedhöfe hier, starrte ich in ein Paar extrem dunkle, fast schwarze Augen, die zu einer hübschen, jungen Frau gehörten. Freilich war es nur ein Porträtfoto, doch selbst dort wirkte sie kalt, teilnahmslos, fast schon tot, obwohl sie sich ganz offensichtlich zu einem Lächeln quälte.
      Fünf weiße Schriftzeichen reihten sich unter dem Bild vertikal aneinander:




      Kasu-ga-no Ma-yu. Je intensiver ich auf das Foto der jungen Frau blickte, wurden mir einige Sachen klar: Diese Mayu war tot, und zwar nicht erst seit einem Jahr. Diese Mayu war nicht ich. Diese Mayu war ich einst gewesen, doch nun war ich jemand komplett Anderes. Mein Gesicht spiegelte sich etwas in dem das Sonnenlicht reflektierenden Bild, sodass ich klar mit eigenen Augen erkennen konnte, in welcher Hinsicht ich mich von meinem vorangegangenen Selbst unterschied.
      Weil ich ein Tier war?
      Weil ich Feuer spucken konnte?
      Weil ich statt Cola Wasser aus einem Napf schlürfte?
      Weil ich statt einer Jeans, einer Lederjacke oder einem kurzen Rock nun ein Kleid aus Fell trug?
      Nein. All das konnte ich als menschliche Mayu ebenso, wenn auch manchmal nur im übertragenen Sinne. Nur eines konnte ich damals nicht … in meinem Körper eine Herzen voller Lebensgeist und Lebenslust spüren – dies unterschied mich von der toten Mayu, definitiv. Ich hatte Tränen in den Augen, als ich diese Wahrheit erkannte. Mein Herz pochte immer noch so laut wie zuvor, allerdings aus Freude über diese Erkenntnis.
      „Nastrovje, Mayu! Das ist aber schön, dass wir uns ausgerechnet an diesem Ort wiedersehen! Und du hast sogar ein paar deiner Freunde mitgebracht, das gefällt mir, wirklich!”
      Mein Herz pochte immer noch so laut wie zuvor – allerdings aufgrund sämtlicher negativen Gefühle, die nun schlagartig von meinem Körper Besitz ergriffen.

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Interessante und gute Entscheidung von Mayu O: (Hoffe ich Dx )
      Ich war auch überrascht, wie gelassen Rin das hingenommen hat, dass sie sie nicht töten "darf" ... was soll das? Da steckt doch mehr dahinter ôo

      Beste Aktion mit Besenval xDDD
      Nimm ihn einfach mit :D
      Der wird sich freuen!


      Undyne wrote:

      Ich verabscheue deine Tat zutiefst.
      Chris: ... verständlich. =_=
      :D


      sehr schön geworden ist der Absatz, in dem Mayu ihr Grab betrachtet, ihr Patrait und sich vor Augen führt, wer sie einst war, wer sie jetzt war und was diese Veränderung ausmachte.


      OH GOTT NEIN; NICHT DER! aber das musste ja so kommen >__>
      (nach dem foreshadowing :D)
      Guter Cliffhänger >_>

      Fangeschichten #f-sandan# Lesecke #f-sandan# RedaktionSchreibworkshop #f-icognito-!# Lesezirkel
      Zzt krank und nicht verfügbar - Hand OP am 4.3.2019
    • @San Miau x3

      Merci fürs Betalesen und Kommentieren! :* *fluff*

      Interessante und gute Entscheidung von Mayu O: (Hoffe ich Dx )
      Ich war auch überrascht, wie gelassen Rin das hingenommen hat, dass sie sie nicht töten "darf" ... was soll das? Da steckt doch mehr dahinter ôo
      Rin: Ach Schätzchen, lass dich überraschen. Ich meine, es ist ja nur gesund, wenn man mir an der Oberwelt misstraut ... *zündet sich eine Zigarette an und napoleoniert über einen Parkplatz, starrt auf ihre Armbanduhr*

      Beste Aktion mit Besenval xDDD
      Nimm ihn einfach mit :D
      Der wird sich freuen!
      Besenval: -___- *eyeroll* Wusstet ihr, dass die Geschichte von Grumpy Cat auf meinem Leben basiert?
      Denjiro: Echt? °.°
      Gotoku: Wusstet ihr, dass dieser Charlie Brown in Wirklichkeit ich als Kind war?
      Yuko: ô.o Papa ...


      Chris: ... verständlich. =_=
      :D
      Misato: Ich würde gerne mal mit Chris in einen Freizeitpark gehen~ .3.


      sehr schön geworden ist der Absatz, in dem Mayu ihr Grab betrachtet, ihr Patrait und sich vor Augen führt, wer sie einst war, wer sie jetzt war und was diese Veränderung ausmachte.
      Misato: Ich hätte die alte Mayu gerne kennen gelernt. :c
      Mayu: Sie hätte dich zum Weinen gebracht und tiefe Wunden in deine Seele gerissen. :/ Bin ich mir sicher ... *shrug* ... Obs das wert wäre?


      OH GOTT NEIN; NICHT DER! aber das musste ja so kommen >__>
      Mayu: Tja als kleiner Fellball kann man sich das ja leider nicht aussuchen ... aber hey, Spannung! 8)

      Außerdem habe ich euch Bilder von Misato (Mishato;v;) mitgebracht! Vor Kapitel #21 und danach Misato NEO!




      Noch ein bisschen Chill vor dem Finale:


      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Böööstien, ganz viele Böööstien. Es geht also hier also zu Ende! Irgendwie kaum vorstellbar, dass diese Geschichte schon so alt ist ... zwei Jahre immerhin! 2015 ist so lange her? q__q Aber jetzt erst einmal ein entspanntes Bad nehmen ...

      Was es Schöneres an einem eisig kalten Januarstag mit Temperaturen um den Gefrierpunkt gab, als sich in seiner Bude in eine warme Decke an der Heizung einzukuscheln?

      Und ich sitze hier gerade bei Sonnenschein und 21°C vorm PC. xD Mayu, I can't feel you! :( Vor allem, weil dieser Sommer dementsprechend wahrscheinlich wieder affenheiß wird, wenn wir jetzt schon Ende März die 20er-Marke geknackt haben. orz

      Dort gab es mehr als eine Hand voll verschiedener Onsen genannten heißen Quellen, die für Mensch und Pokémon besonders an kalten Tagen wahre Wunder bewirkten.

      Zeit für ein Bad mit schrumpeligen Omas! :fies:

      Die im neuen Jahr grünhaarige Misato gönnte sich nach dem Aussteigen ein paar Kastanien, bevor sich in die Hocke begab und mir auch welche anbot.

      Goblin Mishato;A;

      So grimmig wie als Flamara nur irgendwie möglich starrte ich sie mit meinem wild umherpeitschenden Staubwedel als Schweif an, bis sie mir eine Kastanie in den Mund schob.

      Na ja, Flamara können bestimmt bedrohlich sein ... Ich meine, ihre Flammenwürfe können bis zu 1.700° heiß werden. ò.o 3 Flamaras und wir haben die Sonne auf Erden! Im wahrsten Sinne des Wortes! o/ Nicht feierlich ... :rofl:

      Als der schlimmste Teil somit hinter uns lag, wurden wir Pokémon auf den Erhöhungen am Rand platziert, sodass immer noch unser Kopf aus dem Wasser schaute.

      RIP Mayu q__q Ihre Flamme des Lebens erlischt in dem Wassern des Badehauses. Wie poetisch! ;(

      Die Menschen legten danach ihre Handtücher zum Vedecken ihrer intimsten Stelle zur Seite und sanken ebenfalls tief in das etwa 50 Grad heiße Wasser ein.

      Für ein Flamara wie die Mayunaise also immer noch eiskalt! >.<

      Strahlend helle, grüne Flächen wechselten sich mit schwarz beziegelten Häusern und braunen Ackerflächen ab, aus denen der Reis bald wieder sprießen sollte.

      Hm, irgendwie ist es lange her, zuletzt eine solche Landschaftsbeschreibung lesen zu dürfen. Davon könnte das Schwert der Abenddämmerung ruhig auch ein paar mehr bekommen! ^^

      Meiner blauen Schwester war die Hitze des dampfenden Wassers weniger recht, weswegen sie ihren Platz verließ und ein bisschen umherschwamm.

      A-aber s-sie kann doch S-Siedewasser erlernen? ;v;

      Wieso kam mir diese Frau so bekannt vor?

      TEAM AQUA KEHRT ZURÜCK! :run2: Ausgerechnet im Onsen. Wie ironisch! :hihi: Na ja, im Freibad wäre es noch lustiger gewesen. xD

      „Oh Mann, mittlerweile wird mir das hier drin zu heiß ...”

      Und in eiskaltem Wasser fühlt sie sich auch nicht wohl, wie? :achja: Was bist du für ein Aquana, Kratzbürste Sakuya? .__.)

      Nicht, dass du hier draußen zu einer Eisstatue wirst ...

      Ich habe es gewusst. ;__;

      „Du hast Recht, Mayu! Brrrr!”

      *faith in Aquana lost* Vielleicht nimmt es Sakuya mit dem Monotypen einfach ein bisschen zu ernst?

      Als ob mein sechster Sinn mich jemals trügen würde!

      Hotoke: Habe ich da etwas von einem sechsten Sinn gehört? :!!!:

      „Aaaah, das tut so gut. Mein Rücken tut immer so weh ...”

      Olle Mishato;A;, der wo als Teenager schon ein Krüppel ist. >_>

      „Aber wie kann das denn sein, mein Schatz? Du bist doch erst 17. Hockst du etwa doch zu viel vor dem Computer?”

      Genau meine Reaktion! :tlol: Dudududududu! :wehe:

      „In einer Urne.”

      Es ist Mama Mayunaise! :w: Na ja, eher nicht so toll. Eher ;w;.

      Boa, Alte, war’s Selbschtmord?

      Boah Mischato! ;A;

      Einst mochte ich diesen Namen und habe ihn sogar für meine Tochter auserkoren. Bis ich gemerkt habe, dass sie nichts … Besonderes ist.

      Na, das ist aber schon mal die falsche Herangehensweise ... Mama Mayunaise ist aber kalt. Eiskalt! Na ja, passend eben. xD Wenigstens war Mayu eine eiskalte Sniperin und sie nicht! :blah:

      Zahllose nackte Zweibeinermänner, bereit, ihren Tag mit einem entspannenden Bad zu veredeln, erschufen mit ihren Beinen immer wieder neue, bewegliche Säulen aus Fleisch und Haaren, denen ich irgendwie ausweichen musste, um nicht von ihnen zerstampft zu werden.

      Fürchterlich. ATTACK ON TITAN IS REAL. ANIMU IS REAL. Rettet eurer Lebeeen! >O< :run2:

      [...] auf der Suche nach einem geeigneten Zufluchtsort und auf der Flucht vor allen, dieses Mal selbst vor denen, die ich liebte.

      Es wäre ja schön, wenn Wiedergeburten etwas reibungsloser verliefen würden. :/ Ohne ... Erinnerungen.

      Hotoke: Oder einen sechsten Sinn! :elol:
      Tamamo: .__." Wenn du so weitermachst, kriegst noch ordentlich auf die Mütze, du Lulatsch.
      Hotoke: Oh, ohoooo.... *gähn* uOu
      Tamamo: Dieser Tick kratzt enorm an deiner Glaubhaftigkeit. o.ó

      Als ich die Lobby erreichte und weiterhin so blind wie ein hilfloser Embryo mein durchnässtes Fell den Boden entlang schliff, schlitterte ich ins nächste Unglück hinein.

      Keine Sorge! Es sind nur noch wenige Meter bis zum Pokémon Center! Halte durch, das Gift darf nicht obsiegöööön! >.<

      Genau vor der Eingangstür stieß ich mit einer Frau mit Pferdeschwanz und Fuchsschweif zusammen, die mir seit meines Erlebnisses am Pyroberg bestens in Erinnerung geblieben war.

      Rinuuu;u; <333 :ws:

      Genau vor der Eingangstür stieß ich mit einer Frau mit Pferdeschwanz und Fuchsschweif zusammen, die mir seit meines Erlebnisses am Pyroberg bestens in Erinnerung geblieben war.

      Jeder braucht doch wenigstens einmal im Leben den Moment, in dem man mit einer Todesgöttin zusammenstößt. <3

      „Cosplay ...”
      „Cosplay. Genau.”
      „Und deswegen … auch gleich ein anderer Sprachstil?”, fragte ich zweifelnd, meine nassen Ohren seitlich herunterhängend.

      Vielleicht sollte sich Rin mal im Kabuki versuchen? o.o Oh, ich vergaß, keine Frauen ... :sorry:

      „Der … Adolf? WER?”, starrte ich die verwandelte Füchsin mit weiten, vollkommen ratlosen Augen an.

      Arudofuro? q___q Min wüsste bescheid!

      … der … der produziert jedenfalls mehr braune Schleimspuren als ein Gastrodon mit Dünnpfiff, also sei gewarnt!

      Gastrodon mit Dünnpfiff! :tlmao: Auf solche Genialitäten kommt nur Rin! Und Min! -ins, vereint euch! :gogi:

      Was würdest du sagen, wenn … wenn ich mit dieser Person, die dir so viel Kummer bereitet hat … heute Abend einen kleinen Rundgang durch die Unterwelt mache?

      Oha, Seelendealerin Rin. Gewieft, gefällt mir! :fies2:

      [...] – das Leben einer Rabenmutter, die einst Mayu Kasugano gebar, in meinen kleinen, rot behaarten Pfoten zu halten und darüber zu richten.

      Ja, eine richtige Prüfung eben! :stolz: Ob Mayu diesen Verantwortungen gewachsen ist?

      Supi! x3 Jetzt haben wir einen minimalen Cliffhanger, der keiner ist, weil das nächste Kapitel schon bereitsteht, ufufufu. Ich bin gespannt! °O° Aber Ran wird schon irgendwas geplant haben, sie ist immerhin nicht .. Mephisto! q.q


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Und ich sitze hier gerade bei Sonnenschein und 21°C vorm PC. xD Mayu, I can't feel you! Vor allem, weil dieser Sommer dementsprechend wahrscheinlich wieder affenheiß wird, wenn wir jetzt schon Ende März die 20er-Marke geknackt haben. orz
      Kagayaku: Ja ist doch toll! Unter 20 Grad finde ich nicht soooo angenehm! >-<
      Min: Ich bin froh, dass dieser kalte Winter mal vorbei ist, dieses Jahr war einer der kältesten der letzten Jahre! <_<"


      Zeit für ein Bad mit schrumpeligen Omas!
      Misato: Ääääh, danke? <_<"

      Goblin Mishato;A;
      Misato: HALLO, GEHTS NOCH? >:

      RIP Mayu q__q Ihre Flamme des Lebens erlischt in dem Wassern des Badehauses. Wie poetisch! ;(
      Mayu: q_q

      Hm, irgendwie ist es lange her, zuletzt eine solche Landschaftsbeschreibung lesen zu dürfen. Davon könnte das Schwert der Abenddämmerung ruhig auch ein paar mehr bekommen! ^^
      (Ja stimmt, das kam schon etwas zu kurz xD)

      A-aber s-sie kann doch S-Siedewasser erlernen? ;v;
      (Kagayaku kann auch Eisstrahl lernen, trotzdem wird ihr kalt ;A; )

      Und in eiskaltem Wasser fühlt sie sich auch nicht wohl, wie? Was bist du für ein Aquana, Kratzbürste Sakuya? .__.)
      Mayu: She's a pussycat~ :3
      Sakuya: ... MAYU! <_<


      Olle Mishato;A;, der wo als Teenager schon ein Krüppel ist. >_>
      Misato: Sag mal, why disst du mich denn so, heute? ò.ó

      Hotoke: Oder einen sechsten Sinn!
      Tamamo: .__." Wenn du so weitermachst, kriegst noch ordentlich auf die Mütze, du Lulatsch.
      Hotoke: Oh, ohoooo.... *gähn* uOu
      Tamamo: Dieser Tick kratzt enorm an deiner Glaubhaftigkeit. o.ó
      Ran: Oh, Hotoke ist also sehr groß? :o

      Rinuuu;u; <333
      Rin: Hab dich auch lieb, Raiuuuu;u; <3
      Min: Raiu heißt Gewitter :O

      Jeder braucht doch wenigstens einmal im Leben den Moment, in dem man mit einer Todesgöttin zusammenstößt. <3
      Satsuki: SICHER? o___O"

      Vielleicht sollte sich Rin mal im Kabuki versuchen? o.o Oh, ich vergaß, keine Frauen ...
      Rin: Ich wäre sicher überzeugend darin. <3


      Danke fürs Kommentar x3

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Also geht es nach dem Mishato;A;-Diss in die zweite Runde! In die letzte Runde! Mayuuuu! >__<

      Diese Frau, die mich eigentlich hätte behüten sollen, um mir eine Zukunft zu ermöglichen, die in meinen eigenen Pfoten lag.

      Wow, Mayu hasst ihre Mutter wohl wirklich vom ganzen Herzen ... wohl berechtigt. oO Ich meine, klar gibt es immer wieder Zeiten, in denen man sich nicht gerade nahesteht, aber sie hat ja kein Krümmelchen ihren heißen Herzens für diese Dame übrig. :(

      Ich musste sie vor ihr retten [...]

      Oh nein, wenn Mayu nicht eingreift, wird Mama Mayunaise die beiden bei lebendigem Leibe fressen! >O< Überdramatische Mayu ist überdramatisch!

      Ran … Rin … wie auch immer ich dich nennen soll [...]

      Also jetzt mal ehrlich. Der. Struggle. Ist. Verdammt. Real. Wie soll man Rin nur adressieren? :(

      „Oh. Na dann. Ich kann sie auch für Mishato-chan töten, wenn dich das beruhigt.”

      Mishato;A;, Maaann! òO Musst du immer diese ganzen Leude killen?! Aber das ist ja schon cool, wie Rin das sagt. :hihi:

      „Na dann.”

      Es gibt viele Wendungen, die einfach unausstehlich sind. Diese ist eine davon. DEFINITIV. Dx

      Aber manchmal ist der Typ ein verdammter Klugscheißer, weil er erleuchtet ist und ich nicht.

      Hotoke: Beneidenswert! °O°
      Tamamo: Du bist wohl auch so eine Buddhismus-Tante, wie?
      Hotoke: Die Frage ist eher, ob dir deine Zeit als Todesstein gefallen hat? :hihi: .... *gähn*

      Dritte Ampel, links, zweites Haus, 19 Uhr. Mata ne!

      Diesen Anweisungen kann man wohl nicht widerstehen. <3 Und übrigens, Bug im Animus: Manche Sätze konnten nicht übersetzt werden! >.< Aber Animu-Fans sollten diese Worte ja bekannt sein. xD

      Wurde ich als … Fellball … vom Tod zu einem Drink eingeladen?

      Tamamo: Ach Schätzchen, es geht noch makaberer. Vor allem, wenn man vor dem Flauschball ein Hornliu war.

      Also kein heißes Date mit dem Tod allein, dann eben nicht.

      Tja, so läuft das eben. ^^" Mephisto der Barkeeper, ich komme! °O°

      Tamamo: Dieser Charakter hat es dir wohl angetan, wie? Aber keine Sorge ... es gibt noch schlimmere Gesellen in der Geschichte der Menschheiten als rastlose Todesgöttinnen und verkorkste Teufelsköter! :elol:

      Eigentlich wollte ich alleine eintreten, doch als meine Zweibeiner mich zurückholen wollten, hatte sie das Angebot auf der Speisekarte so sehr begeistert, dass sie mitkamen.

      Ein heißes Doppeldate mit dem Tod? QwQ

      „Du bist ja ein zuckersüßes Ding, Schätzchen”, raspelte der alte Mann beim Anblick Rins Süßholz vom Feinsten [...]

      Oh Gott, dieser Lustmolch macht mich fertig. :tlmao: :tlmao:

      „Dass der alte Opa und die anderen dabei sind, stand jetzt nicht unbedingt auf der Agenda Zweitausendrin!”

      Und ich dachte schon, dass sie sich darüber äußern würde, dass der nicht mehr lange zu leben hat, versteht sich. ;D

      Erleichtert atmete ich auf, als Rins eisige Finger von meinem Fell abließen und somit das Ende der Zigarettenpause ankündigten.

      Eiskalte Finger wie bei einer Leiche ... Ein interessantes Detail! :O

      Der kalte Januar wich einem nicht besonders viel milderem Februar, doch dieser Monat war für uns alle von etwas größerer Bedeutung.

      Wie, das war's schon? Kein Tod? Kein Twist? :( Da muss ich mich wohl noch etwas gedulden!

      Nicht nur, dass ich am 13. Februar meinen ersten Geburtstag als kleine Bestie feiern würde [...]

      Roll credits...~

      Sie durfte nun auch in den Spielhallen legal zocken [...]

      Das ist definitiv das Erste, woran man in Jabban denkt, wenn man 18 wird. Hell yeah, ASS ASS Eiko wäre stolz! o/

      [...] mit dem Eiko uns nach Osaka fahren würde.

      Ich sehe schon, mein sechster Sinn beginnt sich zu entwickeln ... °O°

      Die Universal Studios Japan, der größte Themenpark Westjapans wartete schließlich auf uns … und Besenval!

      Besenval! <3

      Nun kann ich dich guten Gewissens hassen und heute hast du mir eine vorzügliche Opportunité dazu geboten, bist du dir darüber im Klaren?

      Ein großes Privileg, das ihr da zuteil wird! Immerhin schenkt Besenval le Grand diesem unbedeutenden Flauscheball überhaupt einen winzigen Teil seiner höchst ehrwürdigen Aufmerksamkeit! :stolz:

      Hey, zocken wir jetzt eine Runde? Oh maaaann, ich wünschte, dieser Tag würde nie enden!

      Oh, da gäbe es einen Trick ... :fies: Wenn sie ja schon 18 ist, kann sie ja gleich mal ein passendes Horrorspiel spielen, dann wird sich das mit dem "Tag nie enden" ganz leicht von selbst lösen, nyehehehehe! òuó

      Misa-chan, heute nicht mehr, okay?

      Misa-Misa! :w:

      Tamamo: Min, lies mal "Light Yagami" rückwärts und sag es laut vor. òuó
      Kuzunoha: .... :fp:

      Min wollte uns dort dieses Grab einer gewissen Mayu zeigen, das sie dort hin und wieder besuchte – jene Mayu war einst ich, ich in meiner menschlichen Form.

      Passt lieber auf, eines Tages wird Min noch einen Totenkult eröffnen. oO"

      Dass sich der Friedhof des Tempels Okunoin etwa 60 Kilometer östlich der Küstenstadt Wakayama selbst, im malerischen Koya-Gebirge befand, spielte meiner ignoranten Ex-Familie nur in die Karten.

      Die Frage ist ... WOHER ZUM TEUFEL NIMMT MIN DIE ZEIT UND DAS GELD, OFFENBAR MEHRMALS PRO WOCHE/MONAT WHATEVER NACH F*CKING WAKAYAMA (Waka-Berg x3) ZU DÜSEN, UM EIN GRAB VON EINER UNBEKANNTEN PERSON ZU BESUCHEN?! q-q

      Hotoke: Yo,chill .... o.o"

      Man sagt sogar, dass diese Blumen in der Hölle wachsen, krass, oder?

      Sheila hat ihre Katzenminze, Elaaaine hat ihre Schokolade (=u=) und Rin ... hat ihre Higanbana? ;w;

      Diese Mayu sah mir wie eine toughe, junge Frau aus, wie eine Min, die etwas übers Ziel hinausgeschossen ist.

      Ja, das trifft es wohl ganz gut! xDD

      Uuuuuuuund Erzrivale. Der Grinch! Es kommt! Das Finale, es erreicht uns! Mayu, nööööööiiin! >O<


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Wow, Mayu hasst ihre Mutter wohl wirklich vom ganzen Herzen ... wohl berechtigt. oO Ich meine, klar gibt es immer wieder Zeiten, in denen man sich nicht gerade nahesteht, aber sie hat ja kein Krümmelchen ihren heißen Herzens für diese Dame übrig.
      Mayu: Wenn du jemandem über 20 Jahre lang Chancen gibts ... :/

      Oh nein, wenn Mayu nicht eingreift, wird Mama Mayunaise die beiden bei lebendigem Leibe fressen! >O< Überdramatische Mayu ist überdramatisch!
      Misato: Wie so ein Oni, OMG! >_<

      Also jetzt mal ehrlich. Der. Struggle. Ist. Verdammt. Real. Wie soll man Rin nur adressieren?
      Min: Also ich hätte da ein paar Ideen.
      Rin: Ich hätte da ein paar Ideen, wie ich dich aus dem Verkehr ziehen kann. ^^ Für immer.
      Min: Tell me more.
      :szwink:

      Es gibt viele Wendungen, die einfach unausstehlich sind. Diese ist eine davon. DEFINITIV. Dx
      Ran: Na dann. Lösch dich doch einfach. :)
      Min: Bei deinem einzigen Leser und Fan verscherzen - check. ;D

      Ran: Schätzchen, du weißt gar nicht, WIE leicht es für mich ist, dich verschwinden zu lassen!
      Min: Alter, lebendig verbrennen will ich nicht, das ist grausam und furchtbar!
      Ran: Finde dich leider zu hübsch dafür. 8| Ich habe dich ja fast schon richtig ins Herz geschlossen~
      Min: Awesome! x)

      Hotoke: Beneidenswert! °O°
      Tamamo: Du bist wohl auch so eine Buddhismus-Tante, wie?
      Hotoke: Die Frage ist eher, ob dir deine Zeit als Todesstein gefallen hat? .... *gähn*
      Satsuki: Hotoke-san! °O° Ich wünsche ein Autogramm! :D
      Fei: Fei auch! Fei liebt Hotoke-sama! °O°


      Diesen Anweisungen kann man wohl nicht widerstehen. <3 Und übrigens, Bug im Animus: Manche Sätze konnten nicht übersetzt werden! >.< Aber Animu-Fans sollten diese Worte ja bekannt sein. xD
      Min: Die Welt im Jahre 2478. Du steigst in den Animus und spielst deine coole Heldenahnin Min-yeon Seol! 8)
      Misato: Min, das ist der Bestie-Thread. Hauptsächlich sollten wir hier schreiben! Und selbstverliebt biste ja auch net, was? <_<
      Min: Das ist imala a) Rins Schuld und b) werde ich in diesem Kapitel doch ein kurzer Teil von Bestie. x3


      Tamamo: Ach Schätzchen, es geht noch makaberer. Vor allem, wenn man vor dem Flauschball ein Hornliu war.
      Mayu: ... Indeed. .-. Good Times, Good Times. ^^"

      Tja, so läuft das eben. ^^" Mephisto der Barkeeper, ich komme! °O°
      Mephisto: Ich erwarte dich ... nicht mehr lange und ihr werdet mich wieder sehen!
      Mayu: Bestie läuft schon 2 Jahre ... also das ist dann wohl relativ ...
      :ups:

      Tamamo: Dieser Charakter hat es dir wohl angetan, wie? Aber keine Sorge ... es gibt noch schlimmere Gesellen in der Geschichte der Menschheiten als rastlose Todesgöttinnen und verkorkste Teufelsköter!
      Min: Ich bin so cool, ich bin kawaii, ich bin die Mina aus Sakai~ x)
      [IMG:http://d2dcan0armyq93.cloudfront.net/photo/odai/400/7e35afbf661645e7bd4ed8ac8fa43db2_400.jpg]
      Rin: Called it.


      Ein heißes Doppeldate mit dem Tod? QwQ
      Rin: "Oh Bernadette, spiel auf meiner Klarinette" - Rajesh Koothrapali. Lieber indischer Todesgotttypi, falls es dich gibt, dürfte bei 330 Millionen ja wohl so sein. Behalt den im Auge!

      Oh Gott, dieser Lustmolch macht mich fertig.
      Gotoku: Aber du hast dich doch auch in sie verguckt, junger Mann! Und versuche ja nicht, mir sie wegzunehmen! >:
      Mayu: Wie sag ich das jetzt am besten? <_<" Er kennt eine Seite an ihr, die du noch nicht kennst.
      Gotoku: Ach weißt du, Schätzchen, mit diesen Sadomaso-Sachen habe ich jetzt nicht unbedingt ein Problem.
      Mayu: *Ohren sinken nach unten* Ne-ver-maindo. -_-


      Eiskalte Finger wie bei einer Leiche ... Ein interessantes Detail! :O
      Rin: ~

      Wie, das war's schon? Kein Tod? Kein Twist? Da muss ich mich wohl noch etwas gedulden!
      Rin: Das wäre ja zu einfach lol.
      Min: Du kennst das Wort "lol"? Laaawl!
      Rin: Ich bin ja nicht ganz dumm! Aber Tokunara musste ich damals darüber aufklären, wie über alle Eigenheiten der Moderne. Fahrzeuge, Technik, Neuartiges Essen, Superknappe Kleidung, Verkümmerte Natur ...
      Min: Das hätte ich soooo gerne gesehen! xD

      Das ist definitiv das Erste, woran man in Jabban denkt, wenn man 18 wird. Hell yeah, ASS ASS Eiko wäre stolz! o/
      Eiko: An Zigaretten und Alkohol kann man ja in Jabban nicht mit 18 denken! :'D Aber die Spielhallen, yeah! B)
      Min. Eiko-sempai-chan ist nur 2 Jahre älter als ich! Oder 3. Wir hätten quasi auf der gleichen Schule sein können!
      Satsuki: Ob sie DICH genoticed hätte? Zwischen schüchternem kleinen Cutieschätzchen und nerviger Rebellin mit Großmaulattitüden?
      Min: Halt doch einfach mal die Fresse xD
      Satsuki: How to führ a sachliche Diskussion :3


      Ein großes Privileg, das ihr da zuteil wird! Immerhin schenkt Besenval le Grand diesem unbedeutenden Flauscheball überhaupt einen winzigen Teil seiner höchst ehrwürdigen Aufmerksamkeit!
      Besenval: In der Tat! Die kleine Fellkugel muss ihren Platz in der Ständegesellschaft erst noch finden. Ich sehe sie irgendwo auf niedrigem Citoyenniveau an.
      Mayu: N-niedrig? HALLO? Ich dachte, du magst mich?
      Besenval: Ich halte den Großteil der Familie für Paysants, also fühl dich geschmeichelt ...


      Oh, da gäbe es einen Trick ... Wenn sie ja schon 18 ist, kann sie ja gleich mal ein passendes Horrorspiel spielen, dann wird sich das mit dem "Tag nie enden" ganz leicht von selbst lösen, nyehehehehe! òuó
      Misato: Link bitte, das will ich ausprobieren, nyahahaha! òuó

      Misa-Misa!
      Misato: Dunno if delighted or embarrassed .-. Eine Hälfte von mir will cutie-cute sein, die andere nicht! >_< Struggle!
      Mayu: *leckt ihr durchs Gesicht*
      Misato: o_o" Okay, DU bist eindeutig cutie-cute!


      Tamamo: Min, lies mal "Light Yagami" rückwärts und sag es laut vor. òuó
      Kuzunoha: ....
      Min: I'm a gay Teil? ... *blinzel* Eeeeey! >:

      Passt lieber auf, eines Tages wird Min noch einen Totenkult eröffnen. oO"
      Min: Ich bin ein Negro-Mint ;3
      Satsuki: Schmeckst du nach schwarzer Schokolade und Minze?
      Min: Yaaa, nach After Eight! xP


      Die Frage ist ... WOHER ZUM TEUFEL NIMMT MIN DIE ZEIT UND DAS GELD, OFFENBAR MEHRMALS PRO WOCHE/MONAT WHATEVER NACH F*CKING WAKAYAMA (Waka-Berg x3) ZU DÜSEN, UM EIN GRAB VON EINER UNBEKANNTEN PERSON ZU BESUCHEN?! q-q
      Min: Das übersteigt deine Vorstellungskraft ... 想像力は足りないよ...
      [IMG:http://cdn-obs.line-apps.com/line/r/lineq/c/8bc554ad-8d30-4fe5-86bd-2a55a714e918641a8ft01c4811d/200x200.rf]
      Mayu: Das sind 35 Euro pro Hin- und Rückfahrt und 2 Stunden pro Weg. Have fun.
      Min: Vielleicht treffe ich dort auch andere sexy Leute, wie wärs denn damit, Mayunaise? >:


      Sheila hat ihre Katzenminze, Elaaaine hat ihre Schokolade (=u=) und Rin ... hat ihre Higanbana? ;w;
      Min: Jeff. Mein Name ist Jeff. >:
      Rin: Ich finde die ganz wunderbar~ ... aber auf eine Elaaaaine in Schokolade hätte ich jetzt auch Hunger. =u=
      Min: Nyaaaaaaaaa! x3 Wer möchte denn eine Min-yeon in Schokolade haben? xP Bestellt jetzt, nur solange der Vorrat reicht! Und danke fürs Kommentieren, bis zum großen Finale! >:

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • It's the end.

      Der Nachfolger von Bestie wird logischerweise einen eigenen Thread bekommen - aber hier mehr oder weniger ansetzen. Man muss es nicht alles gelesen haben, denn die Situation und Charaktere werden nach und nach hinreichen erklärt. Nun aber viel Spaß mit dem letzten Kapitel Bestie.



      Kapitel XXV (FINALE) - Everything will freeze



      Mit Entsetzen starrte ich auf das fürchterliche Wesen, dessen roter Blick mich durchbohrte, vor Angst wie versteinert. Dieses Pokémon … es erinnerte mich für den Moment an den Teufel höchstpersönlich, auch wenn ich bisher nie einem Teufel persönlich begegnet war und nur durch die Geschichten meiner treusorgenden Eltern eine gewisse Vorstellung des Phänomens Satans hatte. Mein Herz war vor Schreck kurz stehen geblieben, doch mein Mut, dieses Herz weiterschlagen zu lassen, triumphierte über die kalten Krallen meiner tiefsten Ängste, die auf meiner Wirbelsäule Klavier zu spielen schienen.
      Sicher, man würde jetzt für gewöhnlich denken: „Mayu, das ist doch nur ein Farbeagle!” Nein. Es war nicht nur ein Farbeagle. Es war nicht nur ein Farbeagle, sondern auch mein blutrünstiger und rachsüchtiger Erzfeind Miyahira, doch auch dies, so überraschend es wohl anmutete, war nicht der Grund für mich, so eingeschüchtert und vor Ehrfurcht erstarrt zu sein. Denn es war nicht nur ein Farbeagle, sondern ein Farbeagle mit einem Begleiter, der mir die Spucke auf der Zunge gefrieren ließ. Ein aschgraues, reptiloid wirkendes Wesen auf sechs stämmigen Beinen, schwarz-rot gestreift und mit verschiedenen goldenen Verzierungen an Krallen und Knochenplatten um Hals und Gliedmaßen versehen, stand hinter Miyahira. Es peitschte mit seinen zerfetzen, schwarzen Flügeln, die selbst in je drei blutroten Krallen endeten. Die spitzen, goldenen Hörner, die das fast drei Misatos hohe Monstrum auf seinem Kopf trug, erinnerten an eine Mischung aus Diadem und Krone, die es wahrhaft majestätisch aussehen ließ.
      Miyahiras wertvoller Verbündeter war niemand Geringeres als Giratina, die verbannte Bestie.
      Meine Geschwister hatten sich längst wieder vor meinem Grab versammelt und kuschelten sich eng an mich, denn sie benötigten die Wärme meines dichten Pelzes.
      „Das … das ist nicht echt, oder? Sag, dass das nicht echt ist! Nie im Leben … das ist doch eine Illusion! Mit Nachahmer geht sowas doch locker!”, konnte Min einfach nicht fassen, dass sie tatsächlich einem der legendären Pokémon gegenüberstand: „Ich meine … gut, es ist auf jeden Fall überzeugend! Eiko hatte mir mal erzählt, dass dieses Teil in alten Friedhöfen herumflattern soll ...”

      Es flatterte nicht herum, was ich mir bei dem monströsen Körper des drachenartigen Wesens nur schwer vorstellen konnte, doch alles wirkte so real … zu real! Ich wusste genau, dass Miyahira zu solchen Manipulationen im Stande war und somit versuchte ich mich tief im Inneren meines Herzens davon zu überzeugen, dass dieser Maniac uns lediglich den Schreck unseres Lebens einjagen wollte.
      Giratina setzte nun zu einem lauten Jaulen an: „Min … du hast ein paar schlimme Dinge verbrochen, was ich nicht gutheißen konnte. Auf den Moment, an dem du dich leichtsinnig ohne den Schutz deiner tierischen Sklaven fortbewegst, habe ich sehnsüchtig gewartet.” Laut, schrill, wütend und tobend fegten die Schallwellen das dunklen Pokémon über den alten Friedhof. Ich konnte nicht einmal ausmachen, ob diese Stimme männlich oder weiblich war, doch sie war mir sehr unangenehm und ließ meine Ohren sofort nach hinten klappen.
      „Dont’ GYIZZIRIRUZHIYAAAAO me, asshole!”, verfiel Min-yeon in ihr altes Temperament zurück und suchte offen die Konfrontation mit der von ihr nicht wirklich ernst genommenen Illusion: „Was bist du eigentlich für ein Da Vinci für Arme? Siehst du nicht, dass du allen Angst machst?” Die neben mir stehende junge Frau spielte sich als Heldin auf, doch ich konnte förmlich riechen, wie verängstigt auch sie war, ihre dunkelbraunen Augen vor Schreck geweitet und nur aus der Nähe erkennbar am ganzen Körper zitternd. Misatos sonst so vorlaute Klappe hingegen war dich verschlossen, verriegelt wie die Büchse der Pandora oder der Reißverschluss eines Banettes. Ich nahm aufgrund Mins Äußerung stark an, dass Giratina nicht in der Lage war, mit den Menschen zu kommunizieren, sondern nur irgendwelche verstörenden, verzerrten Laute von sich geben konnte.
      Nun war auch Miyahira wieder an der Reihe, seinen ekelhaften, aber keineswegs uninteressanten Senf hinzuzugeben: „Mayu, was glaubst du denn, wieso ich dich fast anderthalb Monate in Frieden gelassen habe? Aus Jux und Tollerei? Hach ja, einfach ist die Welt, wenn man sie wie ein naives kleines Miezekätzchen mit bunten Wachsmalstiften ausmalen kann. Ich habe mir bessere Verbündete als diese behaarten Dorftrottel gesucht, um dir mal richtig den Marsch zu blasen.” Das klang nicht gerade unlogisch – nie hatte ich so sehr gehofft, dass er mir eine so gute Lüge aufgetischen würde.
      „Und du schleppst deinen neuen Kumpel durch die gesamte Weltgeschichte, um an MIR, einem unbedeutenden Flamara, Rache auszuüben? Sag mal, wie krank bist du eigentlich?”, posaunte ich nun verärgert heraus, um vielleicht ein bisschen mehr Information aus ihm herausquetschen zu können.
      Doch es war das Giratina selbst, das sich, sichtlich angegriffen und verärgert, dazu äußerte: „Wer davon ausgeht, dass die höchste Entität der Zerrwelt einem Farbeagle hinterherläuft, dem kann man auch kein klares Denken bescheinigen. Mein Ziel heißt Min,an dir lächerlichem Haufen Haaren habe ich kein Interesse, aber wenn mein Jünger dich mit Aufmerksamkeit bedienen kann, umso besser für uns alle, nicht wahr?” Konnte sich Miyahira das alles einfach nur ausgedacht haben? Er war ein manipulatives Mastermind, ohne Frage, aber ihm etwas solchen Ausmaßes zuzutrauen … damit tat sich mein Verstand unglaublich schwer, während mein Herz hoffte.
      Für einen Moment schloss ich meine Augen, ging tief in mich und schrie, lauter als das Giratina selbst: „Du kannst mich nicht veralbern, Giratina ist nicht real!” Einige Sekunden später blickte ich wieder zu meinem Rivalen … und Giratina war verschwunden!
      „Mayu, du bist ja der Oberhammer! Deine Stimme gibt dir super besondere Stärke!”, rief Denjiro, schwer beeindruckt und reckte seinen Hals erstaunt nach vorne, vor Anspannung knisternd.
      Besenval, wie gewohnt, überstrahlte alles mit seinem ewigen Pessimismus und veranlasste meinen Bruder durch seine herablassende Wortwahl dazu, seine Ohren traurig nach hinten zu knicken: „Du bist wirklich nicht die hellste Leuchte in der Miyazaki-Lichterkette, oder?”
      „Ja zu schade, einen Versuch war es wert. Aber ihr hättet euch im Spiegel sehen sollen, wie eine Herde Voltilamm während eines Herbststurms, zu köstlich”, gestand Miyahira erheitert: ”Da ich nun meine Spaß hatte, wird es Zeit, mich den ernsteren Dingen zuzuwenden.”
      Statt dass irgendeiner diese Ankündigung ebenfalls ernst nahm, hielt mein Bruder es für eine besonders schlaue Idee, dem einäugigen Pudel ins dicke Fell zu beißen und ihn verärgert anzuknurren: „Ständig hackst du auf mir rum, du mies gelaunter alter Opa! Jetzt reicht es mir aber!”
      „Lass los ...”
      „Nein, tu ich nicht!”
      „LASS LOS!”
      „Grrrrrrrr …”
      Ich konnte nur noch ein lautes, schmerzerfülltes Jaulen des Blitzas hören, als Besenval Denjiro mit einem gewaltigen Kick mit dessen Rücken gegen einen Grabstein kollidieren ließ und sofort auf mich zuzusprinten begann – ich war komplett bewegungsunfähig, starr vor Schock, mein Maul weit offen.
      Auch das sadistisch veranlagte Farbeagle, seine Augenbrauen verwundert hebend, hatte nicht ganz damit gerechnet, was hier geschah: „Ihr steht dem größten Widersacher eures bisherigen Lebens gegenüber und zerfleischt euch lieber selbst? Das war jetzt also wirklich … zuuu einfach.” Weder Min noch ich konnten damit rechnen, was nur Sekundenbruchteile später geschah: Mit gleißend roten Augen, komplett in dunkle Schatten gehüllt, manifestierte sich ein gewaltiger Schlangenkörper, der mit seinen Flügelkrallen ausholte, um den zierlichen Oberkörper der kleinen Heldin horizontal aufzuschlitzen.
      Ein schriller Schrei entfuhr mir, als sich plötzlich aus dem Nichts eine pechschwarze Wolke vor meinen Blick schob, um den Schlag unseren neuen besten Freundes abzufangen: „CHARLIE! NEEEEEIN!” Nun lag unmittelbar vor mir der bebende Körper des alten Hundes. Es hatte sich nicht nur für Min geopfert, sondern wahrscheinlich auch für mich. Ich hatte begriffen, wieso er den immer noch bewusstlosen, aber atmenden und ohne größere Wunden ausgestatteten Denjiro so gewaltsam von sich fort befördert hatte. Dieses Giratina war keine Illusion – erneut waren wir in Miyahiras Falle getappt. Die Chancen, dass Sakuya und ich gegen ein legendäres Pokémon mit einem Herzen voller Dunkelheit gewinnen konnten, lagen bei Null. Die Spiele, in denen man als kleines Feurigel mit seinem besten Freund Schiggy durch die Gegend zog und heldenhaft irgendeinem legendären Biest die Stirn bot, waren der Stoff, aus dem die Träume eines jeden kleinen Pokémon gemacht waren, doch sie waren Luftschlösser, die das echte Rayquaza mit seinem Hyperstrahl in Staub verwandeln konnte.
      „Sacre bleu!”, vernahm ich erleichtert eine mir bekannte Stimme: „Phantomkraft, ein Geisterangriff, der mir nichts anhaben kann. Habt ihr in meinen Stunden überhaupt nicht aufgepasst?” Besenval schien es weitestgehend gut zu gehen, lediglich die unsanfte Landung nach seinem Sprung schien ihm zu schaffen zu machen!

      Min, die offenbar wirklich ohne eigene Pokémon angereist war, konnte als eine gewöhnliche, hilflose Zweibeinerfrau nichts weiter tun, als all ihren Mut und all ihren Verstand in sich zu sammeln, sodass sie uns zu der einzig logischen Maßnahme ermunterte: „Kommt schon, Kätzchen, schafft hier sofort eure flauschigen Ärsche hier weg! Und du auch, Misato, beeil dich! Diesen Kampf gewinnen wir nicht, sehen wir zu, dass wir Land gewinnen!” Misato, die in der Zwischenzeit Denjiro in seinen Pokéball zurückgerufen hatte, schaltete schnell und folgte der einstigen Weltretterin auf schnellem Fuße. Ich rannte ebenfalls, so schnell mich meine Pfötchen nur tragen konnten, doch das verzerrte Gebrüll des finsteren Monsters, das Miyahira in seinem Maul trug, riss einfach nicht ab. Das Schlimmste an der ganzen Sache war, dass der schwerfällig wirkende Koloss mit hohem Abstand das schnellste Wesen auf dem verlassenen Friedhof war und bereits nach geringer Zeit die Distanz zwischen uns mühelos überwand, als ob er dieses Konglomerat aus Raum und Zeit in tausende kleine Scherben zertrümmert hätte. Es gab kein Entrinnen und nur noch eine einzige Hoffnung, die sich wie ein Retter in der Not vor uns auftat: Rin, die Todeskitsune, in ihrer menschlichen Form. Ihren Schweif aufgerichtet und in eine kleine, einem Kerzenschein gleichende Lichtkugel gehüllt, winkte sie uns hinter sich … bis mir ein Gedanke sofort einfiel: Wie wahrscheinlich war es denn bitte, dass ausgerechnet Rin uns zu diesem Zeitpunkt an diesem Ort begegnen würde? Waren wir nun in den Genuss der wirklichen Illusionskunst des widerwärtigen Farbeagles gekommen? Die Lichtkugel an Rins Schweif wurde immer größer, als auch Miyahira alles daran setzte, einen Angriff abzufeuern … gehüllt in ein eisig blaues Licht, das sich binnen Sekunden als frostige Windböen zu uns ausbreitete und Boden und Gräber mit einer glitzernden, kristallinen Eisschicht zu überziehen begann. Nur die Grabsteine selbst konnten uns noch vor der Attacke bewahren, die das Blut bereits bei ihrem Anblick in meinen Adern gefrieren ließ. Rin, die dem Farbeagle von uns am nächsten, wurde mit Leichtigkeit binnen eines Wimpernschlages von einem riesigen Kristall aus edel glitzerndem Eis umschlossen, der fast so schön war wie sie selbst. Sie war definitiv keine seiner Illusionen gewesen! Nur wenige Sekunden, als die sonst so mächtige Izanami zu einem Eisblock erstarrt war, hatte die bitterkalte Gefahr auch mich eingeholt. Aus meinem Augenwinkel konnte ich erkennen, wie Misato völlig planlos neben mir herlief, sodass mir nur noch ein einziger Ausweg blieb, uns irgendwie zu retten. All meine physischen Kräfte entfesselte ich in einem mächtigen Sprung, mit dessen Hilfe ich mich gegen meine junge Trainerin katapultierte und sie hinter eine der hohen Grabsäulen beförderte – doch mir blieb das Schicksal nicht hold. Während ich Misato auf dem Boden aufschlagen sah, war ich mich in dieser so surreal scheinenden Situation zurück in meinen Albtraum von Miyahira versetzt. Wie damals packten mich die eisigen Krallen am gesamten Körper und ummantelten mich mit einer Kälte, die ich nie zuvor in meinem Leben körperlich gespürt hatte, auch wenn meiner Seele dieses Gefühl keineswegs unbekannt war. Das war’s. Dieses Kapitel war geschrieben. Diese Geschichte war womöglich auch geschrieben. Aber der Epos?



      Ich konnte nicht loslassen, ich wollte nicht loslassen, diesen letzten Strohhalm der Hoffnung, dass dies alles nur ein böser Traum war.
      Auch etwas Anderes konnte ich einfach nicht fassen. Misato ergriff meine Tatzen und versuchte, mich zu sich zuziehen, doch mein Unterkörper und mein Schweif waren bereits am Boden festgefroren. Kälte durchflutete meinen ganzen Körper. Ich hatte nur noch einen Moment, bis meine Lebensflamme gefror. Als die junge Frau, die sie nun einen Tag nach ihrem 18. Geburtstag war, die Unmöglichkeit meiner Rettung vor der Eiseskälte bemerkte, machte sie mein großes Opfer mit einem Schlag zunichte.
      „Mayu! MAAYUU! Nein, nein, ich lasse dich hier nicht alleine in dieser Kälte. Ich lasse dich niemals im Stich, so wie du mich niemals im Stich gelassen hast!”, klagte sie, während ihre Tränen augenblicklich zu Perlen aus Eis erstarrten. Misato … Misato, bitte bring’ dich in Sicherheit! Verzweifelt miaute ich ihr zu, doch sie verstand nicht. Oder sie verstand sehr wohl … was wusste ich schon. Ich war doch nur Mayu, die Bestie. Misato hatte mich an meinen Vorderpfötchen gepackt, robbte sich mit ihren Knien an mich heran und verließ das sichere Versteck hinter dem Grabstein.
      „Du bist mein Ein und Alles, meine beste Freundin, Mayu! Es bringt mich um, wenn ich dich verliere! Mag sein, dass mich die Kälte eben so töten wird … aber ich würde mit dir an meiner Seite sterben, vereinigt, wir beide in einem wunderschönen Kristall ...”
      Misato … nein … ich weinte bitterste Tränen.
      Doch wenn man dachte, dass ein Moment nicht mehr dramatischer sein könnte, tauchte plötzlich Miyahira vor uns auf, seine Augen rot erleuchtet und seinen rechten Arm in eine eisige, scherenartige Waffe verwandelt.
      Er ließ nun keinen Zweifel daran, dass Mayu den nächsten gewaltsamen Tod sterben würde, diesmal als Flamara, zusammen mit ihrer besten Freundin, die sie mehr als alles andere liebte: „Weißt du, Mayu, es gibt eine KO-Attacke, die mir noch viel mehr gefällt als die ihre hilflosen Opfer packende Eiseskälte … und zwar die Guillotine. Nun, mein kleines Luderchen, es wird Zeit, Abschied zu nehmen. Sayonara … MATANE!”
      „Gut, wenn’s dich so sehr glücklich macht, nimm doch mein Leben. Aber lass deine widerlichen Dreckskrallen von Misato … dieses Mädchen hat es verdient, zu leben, denn eines sag ich dir … so ein gutes Flamara war ich nicht, dass ich nie wieder wiedergeboren werde … also sieh dich um, du widerwärtiges Schwein ...”, hauchte ich ihm statt eines heißen Schwall aus Feuer meine letzten, eisig kalten Worte entgegen, bevor das Eis sowohl meine Misato als auch mich weiter umschloss, bis mein Bewusstsein durch einen unbeschreiblich kalten, stechenden Schmerz erlosch.
      Namu Amida Butsu.
      Buddha Amida, ich suche Zuflucht.




      Ein Ort so finster wie eine Gruft, erfüllt mit dem markanten Geruch verbrannten Holzes und einer schwachen, aber deutlichen Note von übelriechendem Schwefel. Während meine rechte, der Dunkelheit zugewandte Seite so ausgekühlt war, als befände sie sich immer noch aus einer hauchdünnen Schicht aus Eis, profitierten mein Kopf und meine linke Körperhälfte von der gemütlichen Wärme eines großen, knisternden Lagerfeuers. Mehrfach blinzelte ich mit den Augen, um zu überprüfen, wo ich mich eigentlich befand. Am Morgen zuvor war ich während der Autofahrt eingenickt und nun befand ich mich entweder auf einem spontanen Campingtrip im kühlen Februar, im Reich der Toten auf meine nächste Wiedergeburt, im Magen eines Scheusals namens Giratina oder in Miyahiras persönlicher Folterkammer. Das war nicht nur eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera, sondern man erhielt großzügigerweise auch noch die Optionen Typhus und Syphilis zur Wahl gestellt.
      „Alles nur ein Traum, alles nur ein böser, böser Traum. Giratina. Als ob”, murmelte ich in meinen flauschigen, trockenen Brustpelz hinein und drehte mich, um meine andere Flanke endlich aufzuwärmen. Doch als ich mich bewegte und mir so einen 360°-Panoramablick von meiner Umgebung, einer mit blauen Leuchtpilzen übersäten, dunkelgrünen Höhle, verschaffen konnte, fiel mir ein Brockoloss von meinem kleinen, zuvor so gepeinigten und zusammengetretene Herzchen.
      Die friedlich schlafende, ruhig atmende, in eine weiche Kuscheldecke gehüllte Misato erhielt die Möglichkeit des Campingsausfluges noch durchaus aufrecht, doch als ich zu ihr trippelte, mich an sie schmiegte und mit meiner Zunge über ihr warmes Gesicht fuhr, reagierte sie nicht.
      „Hör auf und lass’ sie schlafen. Sie braucht jede Ruhe, die sie bekommen kann, und das gilt nicht nur für sie”, mahnte mich die Stimme einer erwachsenen Frau, die ich einer deprimiert auf einem Stein qualmenden Rin zuordnen konnte. Izanamis dritte Form war zweifelsohne immer noch die atemberaubende Schönheit, die ich kannte, doch sie erinnerte mich sofort an eine ausgezehrte Yuko Miyazaki am Ende des Schulhalbjahres, komplett ausgelaugt und müde. Ihr Schweif glimmerte wie eine große Kerze und endete an seiner Spitze genau vor einem großen, funkelnden Eisklumpen, zu dem Min-yeon und Sakuya erstarrt waren. Ich nahm mir genug Zeit, um die beiden tiefgefrorenen Grazien zu bewundern, doch das Bild, was sich bot, erfüllte mich eher mit Traurigkeit. Sakuyas Krallen hatten Mins Strumpfhose aufgeschlitzt und einige blutige Riemen an ihren Beinen hinterlassen, denn meine Aquana-Schwester hatte sich panisch an die junge Frau geklammert, bevor sie wie Rin, Misato und ich vom Eis umschlossen wurde. Instinktiv leckte ich an dem Eisblock, während ich ihn näher betrachtet. Min trug einen kurzen Faltenjeansminirock, in dessen Falten sich Sakuyas Zähnchen hilflos gebohrt hatten, um wenigstens die junge Ärztin an ihrer Seite zu wissen. Eines von Mins bildschönen Äuglein war geschlossen, das andere geweitet und vor Schreck und Schmerz erstarrt … es tat weh, sie so leiden zu sehen, auch wenn sie vermutlich im Moment nichts fühlte. Nun war ich mir sicher – dies war kein Traum – dies war das neue Leben der Mayu, nach Tag X.
      Ich tapselte nun zu der Todesgöttin, um mich bei ihr über die Situation miauend mit einem Haufen an Fragen zu erkundigen: „Rin, bitte erkläre mir alles … was ist passiert? Wo kamst du her? Wie konntest du als Göttin verlieren? Außerdem … noch eine Sache … sind wir tot?”
      „Okay, pass auf. Wenn dir die japanische Unterwelt Yomi etwas sagt … voilà”, versetzte mich eine wegen meiner leicht respektlosen Bemerkung gekränkt dreinschauende Izanami nach einem lauten, erschöpften Seufzer und einem letzten Zug an ihrer Zigarette erneut in Schockstarre: „Ich fasse dir mal zusammen, was so grob passiert ist. Derweil bitte ich dich, die beiden Süßlinge hier aufzutauen, meine Feuerkraft als Vulnona ist wegen Misato und dir immer noch nicht wieder voll aufgeladen. Ich muss mich schonen, mir geht es nur so là là.” Eingeschüchtert und mit hängenden Ohren blickte ich Izanami, deren müde Augenringe sich im Vergleich zum Januar sogar verschlimmert hatten, an.
      „Na wird’s bald? Ich hab’ gesagt, mir geht’s so là là und das heißt bei mir SCHEIßE!”, raunte mich die in Schwarz und Gold gekleidete Cosplay-Kitsune an, bevor sie mit ihren fast schon niedlichen Schühchen ihre Zigarette auf dem Boden dieser … Unterwelt … ausdrückte.
      Sofort bündelte ich meine Kraft und begann, Min-yeon und Sakuya zu befreien, während ich eifrig den Worten lauschte, die Rin für mich übrig hatte: „Beginnen wir mit deiner dritten Frage. Meine menschliche Form ist rein zur Tarnung gedacht und besitzt ansonsten relativ wenige Kräfte. Sie ist Lichtjahre von der Fuchsform entfernt, weswegen ich als Rin relativ schutzlos gegenüber der Eiseskälte ausgeliefert war. Das … das habe ich nicht kommen gesehen. Es nagt an mir wie ein Bidiza an einem Kämpferbaum, das kann ich dir versichern! Ich wusste, dass der Penner KO-Attacken beherrscht, aber ich dachte da eher an Hornbohrer oder solche Späßchen. Nächster Punkt: Grund meiner Anwesenheit. Erinnerst du dich noch an das grenzdebile Tölentrio? Samudings oder wie der Kerl hieß wurde in meinem Beisein ständig von dem anderen Hirnakrobaten unterbrochen, was mir extrem übel aufgestoßen war. Also habe insgeheim bei meinen pelzigen Freunden nachgehakt und in Erfahrung bringen können, dass Miyahira ein abstoßender Tierquäler ist!”
      „Ach … das hätte ich dir auch sagen können ...”, hauchte ich wenig überrascht, als ich Kopf und Oberkörper der bewusstlosen Min bereits befreit hatte.
      Doch Rin hielt noch sehr viel Interessanteres für mich bereit: „Das denke ich nicht. Oder wusstest du, dass dieser angebliche Tierquäler, wegen dem deine tierischen Eltern beinahe ums Leben gekommen sind, Miyahira selbst war? Ich hasse solche Leute und habe ihn deswegen genauso gejagt und verfolgt, wie er es mit dir getan hatte – war wohl leider etwas zu spät.”
      „ERNSTHAFT? ER?”
      „Ja, ernsthaft. Jetzt halt’s Maul und mach’ weiter, die kleine Hottie dort drüben taut nach Eiseskälte nicht von selbst auf … also. Dann war da eben der Lackaffe Giratina, den ich schon ein paar Mal niedergerungen hatte, aber unser eiskalter Pinturicchio hatte mich schockgefroren. Die kleine Flamme an meinem Schweif und das Vitalkraut in meiner Tasche halfen mir, aufzutauen und wieder etwas zu Kräften zu kommen, doch dann … es ist nicht leicht, das zu erklären. Ein Mischmasch aus Dimensionslöchern und Abgangsbund hatte zur Folge, dass sich ein Friedhofsportal geöffnet hatte, so wie jeder Friedhof insgeheim eines besitzt. Die Zerrwelt, die Residenz Giratinas, die Totenwelt Yomi, die Dämonenwelt Makai und noch weitere Orte sind über diese Portale, die sie von der Welt der Lebenden trennt, über Strudel erreichbar. Nur Giratina, einige Geist-Pokémon und logischerweise meine Wenigkeit sind dazu in der Lage, diese zu öffnen und zu aktiv nutzen. Einer dieser Strudel sollte uns in das Reich der wahnsinnigen Schimmelmade führen, doch ich habe all meine Kräfte dazu genutzt, euch alle in meine Richtung zu ziehen und die Abzweigung gen Yomi zu nehmen – das kleinere zweier Übel … zudem ist es mir gelungen, Giratina unseren künstlerisch begabten Freund zu entreißen, der jetzt hoffentlich irgendwo hier unten verhungern und krepieren wird.”
      Als Mins nun zu zwei Dritteln aufgetauter Körper nach vorne kippte, reagierte die Todesgöttin gedankenschnell und fing sie auf, während ich fast wie Trance weiter mein immer schwächer und rauchiger werdendes Feuer spie und hilflos versuchte, meine Situation irgendwie zu begreifen. Ich würde erst grübeln, wenn Izanami ihre Geschichte … nein … unsere Geschichte zuende erzählt hatte.
      An eine unbeantwortete Frage erinnerte ich sie gerne noch ein weiteres Mal: „Also bin ich … wirklich tot? Schließlich … hast du vom Totenreich gesprochen. Kannst du als Todesgöttin nicht immer wieder diesen Ort verlassen und uns mitnehmen?”
      „Nun, das ist so, Mayu ...”, formulierte Rin den Anfang vom Ende, gestresst an ihrem schwarzen Pferdeschwanz zupfend und spielend: „Jein. Um in die Unterwelt zurückzukehren, muss mein Körper, egal ob als Ran oder als Rin, schlafen, doch er bleibt an der Oberwelt, da es meine physische Hülle ist, die mir der Wiedergeburtenzyklus geschenkt hat. Dieses von Giratina geschaffene Loch hat jedoch genau diese körperliche Form mit eingesogen und in die Unterwelt gebracht – aufgrund Izanagis Banns kann ich somit auch in meiner wahren Form nun nicht mehr zurück an die Oberwelt, da mir der physische Körper als Gefäß dient. Somit bin ich hier genauso gefangen wie ihr alle. Bist du dir darüber im Klaren, was es heißt, wenn der Tod keine Seelen mehr abgreifen kann?”
      Wild hustend, nachdem ich die von Rin zu Boden gebettete und zugedeckte Min und Sakuya befreit hatte, schüttelte ich mit dem Kopf, unfähig, für den Moment zu sprechen.
      Erst durch den letzten Akt von Izanamis Erklärung wurde ich mir dem Ausmaß dieser Situation überhaupt erst bewusst: „Alle kranken und an Altersschwäche normalerweise sterbenden Menschen in Japan werden künstlich am Leben gehalten, aber das kann auf Dauer keine Lösung sein. Trotzdem können Menschen sterben, durch Unfälle oder Mord, also menschgemachte Todesursachen … nur gibt es niemanden, der den Seelen das Tor zu Unterwelt und Wiedergeburtenzyklus öffnet. Mir ist in 3.000 Jahren noch nie der ‚Hausschlüssel nach oben’ abhanden gekommen und somit kann ich dir nicht sagen, was passieren wird, aber es bereitet mir großes Unbehagen. Es gibt eine Möglichkeit, dass wir alle wieder nach oben gelangen, doch dies ist nur durch gewisse Tore möglich, die eine abwechslungsreiche Reise durch verschiedene Areale der Unterwelt erfordert, Mayu.”
      „Wie … weit ist das?”, fragte ich entmutigt mit hängenden Ohren und erkannte einen dunklen Fellklumpen auf der anderen Seite des Lagerfeuers, der sich mir als ein aufmerksam lauschender Besenval entpuppte.
      „Äh … ein paar … mann, ich hab’s nicht so mit Zahlen! Weit, verdammt! Jedenfalls … vier Regeln müsst ihr beachten, dass ihr wieder heil zu euren Liebsten zurückkehren könnt”, entgegnete Rin und streckte mir vier Finger entgegen: „Erstens, bleibt nahe bei mir oder meinen Vertrauten, denn ansonsten kann ich für nichts hier garantieren. Zweitens … die Pokémon, die hier leben, sind oft Weltenwandler wie Geist-Pokémon, die könnt ihr von mir aus fangen … lasst von allen ‚besonderen’ Wesen die Finger weg, denn diese können nicht in das Dieseits zurückkehren, das sind unglückliche Wiedergeburten böser Kreaturen, die euch wohl kaum wohl gesinnt sind. Drittens … wenn ihr mich zu sehr nervt, zögere ich nicht, euch auf der Stelle zu töten. Ihr solltet langsam wissen, mit wem ihr es hier zu tun habt … thehe~. Zuletzt noch Viertens. Solltet ihr etwas Essen, was an einem Herd in der Yomi zubereitet wurde, ist euer Schicksal ebenfalls besiegelt. Da du selbst Feuer spuckst, sollte das nicht das große Problem werden, aber Vorsicht ist die Mutter … von … ach lass mich jetzt in Ruhe und nerv’ mich nicht, ich bin immer noch stinksauer auf Giratina und seinen Arschkriecher! Los, das war ‚ne Ansage!” Ist ja gut, Izanami … Noch einmal blickte ich mich um. Eine frustrierte Izanami in Menschenform, die sich gleich die nächste Kippe anzündete, ein so genervt wie immer dreinschauender Besenval, Denjiro in seinem Pokéball und die schlafenden, aber lebendigen Körper von Misato, Sakuya und Min, zusammen im selben Boot. Ich hatte recht behalten – dieses Kapitel war geschrieben, ja diese Geschichte war sogar geschrieben, doch das Herz dieses Epos schlug weiter, genauso lebendig und munter wie das meine. Unsere Reise durch die Unterwelt zurück an die Oberfläche, wo unsere Familien auf uns warteten … dies würde eine neue Geschichte der kleinen Bestie Mayu werden …

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • BROTHER MAYU. IT'S OVAH. Nuuu, es darf aber nicht ovah sein. :c Na ja, eigentlich schon. Immerhin haben wir ja einen tröstenden Nachfolger, also bleibt uns Mayu wohl nicht allzu fern! :w: Und jetzt .... show me what you've got, gaaaal! òwó Ein letztes Mal!

      Dieses Pokémon … es erinnerte mich für den Moment an den Teufel höchstpersönlich [...]
      Schätzchen, da gibt es aber noch viel mehr Übeltäter als Farbeagle. Schon mal ROSSANA ausprobiert? q__q



      Na ja, okay, weniger ein Teufel als eine andere Kreatur der Unterwelt. >_>

      Mein Herz war vor Schreck kurz stehen geblieben, doch mein Mut, dieses Herz weiterschlagen zu lassen, triumphierte über die kalten Krallen meiner tiefsten Ängste, die auf meiner Wirbelsäule Klavier zu spielen schienen.
      Autsch? >: Lieber nicht! Irgendwie erinnert mich das an Sans! :O

      Es war nicht nur ein Farbeagle, sondern auch mein blutrünstiger und rachsüchtiger Erzfeind Miyahira [...]
      Ich hab immer Miyazaki im Kopf. :was: Verdammt seist du, Totoro, Mayus Erzfeind! D:

      Ein aschgraues, reptiloid wirkendes Wesen auf sechs stämmigen Beinen, schwarz-rot gestreift und mit verschiedenen goldenen Verzierungen an Krallen und Knochenplatten um Hals und Gliedmaßen versehen, stand hinter Miyahira.
      Zuerst so: *kreisch* Mephisto! :w:
      Dann so: Mephisto? Q__Q Y u do dis to me?!

      Die spitzen, goldenen Hörner, die das fast drei Misatos hohe Monstrum auf seinem Kopf trug [...]
      Interessante Längeneinheit! :D Scheint zumindest nicht mal so zurückgeblieben wie foot und was weiß ist. :tlol:

      Miyahiras wertvoller Verbündeter war niemand Geringeres als Giratina, die verbannte Bestie.
      Also ich fand immer, dass Giratina ein missverstandenes und gequältes Wesen war ... ;v; Es war einfach zu schüchtern! Das macht es wiederum kawaii ... ;w;

      Tamamo: Ach ja, der Herr hält mich also auch für eine missverstandene Lady, die quasi exorziert wurde, nur weil sie schlauer war als diese ganzen Dorftrottel bei Hofe? >: ò.ó

      Meine Geschwister hatten sich längst wieder vor meinem Grab versammelt und kuschelten sich eng an mich, denn sie benötigten die Wärme meines dichten Pelzes.
      Das ... das nennt man dann wohl ein ... ein .... ein MAYU-SQUAD!! ò____Ó Los, Powerpuff Mayus, ATTACKEEEEE!! :mad3:

      Eiko hatte mir mal erzählt, dass dieses Teil in alten Friedhöfen herumflattern soll ...
      Oha, Plottwist. Eiko ist in Wahrheit Geisterbeschwörerin! qwq Oder vielleicht ist das auch nur ein Überbleibsel ihrer Goth-Zeit. Die natürlich existiert, ja ja. Alles missverstandene Wesen! >:

      Tamamo: *lacht auf eine unnatürlich klingende Art und Weise, die wenig mit dem hübschen Gekicher von Hofdamen zutun hat* HAHAHA, ich lache mich im wahrsten Sinne des Wortes TOT. x'DD Soll ich dann etwa auch zu Amida Buddha rennen und sagen: "Nein, nein, nein, mein Herr, Sie haben das ganz und gar missverstanden!". >__>"
      Hotoke: Hättest du wohl gerne! òuó
      Tamamo: Ja, hätte ich gerne. >: Das würde einige Komplikationen erleichtern!

      „Dont’ GYIZZIRIRUZHIYAAAAO me, asshole!”
      Warte mal ... Das heißt ja ... Min muss schon wieder einen Kampf um Leben und Tod miterleben! >_> #RoughMinLife

      Was bist du eigentlich für ein Da Vinci für Arme?
      Leonardo! *Ezio-Stimme*



      Ich hoffe, du hast auf Englisch gespielt. x.x

      Ich nahm aufgrund Mins Äußerung stark an, dass Giratina nicht in der Lage war, mit den Menschen zu kommunizieren, sondern nur irgendwelche verstörenden, verzerrten Laute von sich geben konnte.
      Ha! Da habt ihr es! Missverstanden des TODES. :xheul: So kawaii ... ;w;

      [IMG:https://68.media.tumblr.com/a774e303ad7906dcec4c84ae04883090/tumblr_nv345aVyCp1turwzjo1_500.gif]

      Tamamo: Warte, lass mich mal jemanden imitieren ... *verwandelt sich in Kuzunohas menschliche Form* *räusper* Giratina-chaaaan! :w: *hustet* *verwandelt sich in die "menschliche" Tamamo zurück* War das gut? ;3 Ich muss wieder in Form kommen mit diesem ganzen Hin und Her.

      Hach ja, einfach ist die Welt, wenn man sie wie ein naives kleines Miezekätzchen mit bunten Wachsmalstiften ausmalen kann.
      Oh. Na ja, man muss ihm lassen, dass er sich gut darauf versteht, Dinge nachzuerzählen. Kunterbunt und kawaii war Mayus Kätzchenleben bis jetzt in der Tat! x3

      Ich habe mir bessere Verbündete als diese behaarten Dorftrottel gesucht, um dir mal richtig den Marsch zu blasen.
      Tamamo: O hoher Miyahira, ihrer Gesinnung zuteil wäre meine niedere Wenigkeit an einem zweckhaften Bündnis der Rache interessiert. ;3

      „Und du schleppst deinen neuen Kumpel durch die gesamte Weltgeschichte, um an MIR, einem unbedeutenden Flamara, Rache auszuüben? Sag mal, wie krank bist du eigentlich?”
      Kuzunoha: Sie hat aber auch recht! >: Ein Herz für den kleinen Flauscheball ... Ich stehe hinter dir, yaaay! :w: *verwandelt sich ein sexy Cheerleader-Girl mit flauschigen Pompoms im Flamara-Design* Gebt mir ein M, gebt mir ein A, gebt mir ein Y, gebt mir ein U! MAYUUUUU, IKU ZOOOO!! >O<

      Mein Ziel heißt Min,an dir lächerlichem Haufen Haaren habe ich kein Interesse, aber wenn mein Jünger dich mit Aufmerksamkeit bedienen kann, umso besser für uns alle, nicht wahr?
      MIN?! o___O Min kickt Mayu als Protagonistin von der Bühne? xDD Wie jetzt? q.q Jetzt ist wohl selbst die Hölle hinter Min her! Sie schafft es ja aber auch immer wieder, es sich mit Leuten zu vergeigen. :( #RoughMinLife2

      Einige Sekunden später blickte ich wieder zu meinem Rivalen … und Giratina war verschwunden!
      Und Min auch?! qwq Hoffentlich nicht! Denn ... Giratina ist kawaii! ;w; Und missverstanden.



      (Stell dir vor, wenn Giratina seine Flügel ausbreitet, sagt es laut mit einer ultra hohen kawaii Stimme: "KAWAII DESU NE?! x33") :tlmao:

      Tamamo: Sapperlot nochmal, jetzt REICHT'S ABER! ò.ó
      Hotoke: Diggtador Dammamo? :V

      Deine Stimme gibt dir super besondere Stärke!
      Es ist die Macht des Kawaii! ;A;

      „Du bist wirklich nicht die hellste Leuchte in der Miyazaki-Lichterkette, oder?”
      Und da streitet jemand ab, dass ich hellsehen kann? :blah:

      Hotoke: Hekser Raigatschu. :V

      Mit gleißend roten Augen, komplett in dunkle Schatten gehüllt, manifestierte sich ein gewaltiger Schlangenkörper, der mit seinen Flügelkrallen ausholte, um den zierlichen Oberkörper der kleinen Heldin horizontal aufzuschlitzen.
      MINA?! Q____Q

      Es hatte sich nicht nur für Min geopfert, sondern wahrscheinlich auch für mich.
      Wie, wo was? o__o Denjiro? Nein, Denjiro ist kein "es" ... Giratina?!

      Tamao: Wehe. WEHE.

      kawaii ;w;

      Tamamo: *silently triggered*

      Die Chancen, dass Sakuya und ich gegen ein legendäres Pokémon mit einem Herzen voller Dunkelheit gewinnen konnten, lagen bei Null.
      Isch des Level 100 oder was? q__q

      „Sacre bleu!”, vernahm ich erleichtert eine mir bekannte Stimme: „Phantomkraft, ein Geisterangriff, der mir nichts anhaben kann. Habt ihr in meinen Stunden überhaupt nicht aufgepasst?”
      Weltretter Besenval! <33

      Und du auch, Misato, beeil dich!
      Misato, 18, kann nur winselnd auf der Erde liegen und die ganze Zeit "Mishato ... Mishato ... Mishato ..." wie eine Wahnsinnige von sich geben. :tlmao: 81253, Zuchthaus, halloooo? :szwink: Wir machen aus ihrer Misato eine Misa SUE! :B

      Rin, die Todeskitsune, in ihrer menschlichen Form.
      Und hoffentlich wie immer sowohl innerlich als auch äußerlich ein bisschen ranzig! :w:

      Wie wahrscheinlich war es denn bitte, dass ausgerechnet Rin uns zu diesem Zeitpunkt an diesem Ort begegnen würde?
      Caballero Mäyounäis, edelste Verfechterin der Convenience. <3

      Nur wenige Sekunden, als die sonst so mächtige Izanami zu einem Eisblock erstarrt war, hatte die bitterkalte Gefahr auch mich eingeholt.
      RIP alle miteinander? :(

      Dieses Kapitel war geschrieben. Diese Geschichte war womöglich auch geschrieben.
      Wiedersehen mit Amida? ;A;

      Ich hatte nur noch einen Moment, bis meine Lebensflamme gefror.
      Tragisches Ende intensifies! q__q Aber dürfte ich kurz mal anmerken, dass es total amüsant ist, wie Rin einfach kurz aufgetaucht ist, um den Tag zu retten, nur um dann sofort eingefroren zu werden? Als erste? xDDD

      Verzweifelt miaute ich ihr zu, doch sie verstand nicht.
      Kuzunoha: *wirft ihre Pompoms zu Boden* Oh nein, Mayu, verlass uns nicht! q__q Tu uns das nicht an! Brich nicht unser Herz! >A<

      … aber ich würde mit dir an meiner Seite sterben, vereinigt, wir beide in einem wunderschönen Kristall ...
      Na, na, na, trotz der Tragik solltest du aufpassen, was du da sagst, sonst hörst du im Nebenzimmer noch eine Setsuna, die ... nun ja ... :ups: Freude spürt? >__>

      Namu Amida Butsu.
      Buddha Amida, ich suche Zuflucht.
      Kuzunoha: NEEEEEEEEEINNNNNN! :xheul: *sie bricht in Tränen auf und wirft sich zu Boden*
      Hotoke: *rückt tröstend an Kuzunoha heran* Keine Sorge. *sie legt die Hand auf ihre Schulter*
      Tamamo: Du wolltest wohl sagen, sie sei an einem sicheren Ort? :madlol: Nein. Nicht dieses Mal.

      Doch als ich mich bewegte und mir so einen 360°-Panoramablick von meiner Umgebung, einer mit blauen Leuchtpilzen übersäten, dunkelgrünen Höhle, verschaffen konnte, fiel mir ein Brockoloss von meinem kleinen, zuvor so gepeinigten und zusammengetretene Herzchen.
      Da muss die Sorge aber schwer gewesen sein! >.> 260 kg, Dios mío!

      Kuzunoha: :nb:

      Ist ja gut. Sorry! Sorryyyy! oo"

      Eines von Mins bildschönen Äuglein war geschlossen, das andere geweitet und vor Schreck und Schmerz erstarrt …
      x.O

      Nun war ich mir sicher – dies war kein Traum – dies war das neue Leben der Mayu, nach Tag X.
      Kein kurzer Trip in die Hölle? :(

      „Na wird’s bald? Ich hab’ gesagt, mir geht’s so là là und das heißt bei mir SCHEIßE!”
      Eine böse Rin ist auch kawaii! :w: Besonders kawaii ... Rinu;u;

      Also habe insgeheim bei meinen pelzigen Freunden nachgehakt und in Erfahrung bringen können, dass Miyahira ein abstoßender Tierquäler ist!
      Rin, tausende von Jahren alt, ist Mitglied bei Greenpeace. #KitsuneLife Ob Kitsune wohl ähnlichen Konflikten wie in Pom Poko entgegentreten müssen? q__q

      Die kleine Flamme an meinem Schweif und das Vitalkraut in meiner Tasche halfen mir, aufzutauen und wieder etwas zu Kräften zu kommen, doch dann …
      Oha ... Wenn man sich jetzt vorstellt, wie Rin das VitalKRAUT zu sich genommen hat. Sie raucht wohl nicht nur Zigaretten! ;D
      I think we'd have a good time if you'd met me and Mary Jane in Holland tonight.~

      Ich würde erst grübeln, wenn Izanami ihre Geschichte … nein … unsere Geschichte zuende erzählt hatte.
      Ironischer Sachstand? Ironisch! :D

      Trotzdem können Menschen sterben, durch Unfälle oder Mord, also menschgemachte Todesursachen … nur gibt es niemanden, der den Seelen das Tor zu Unterwelt und Wiedergeburtenzyklus öffnet.
      Dilemma des Todes ...? q.q

      Oh, wow. Das ist mal ein super Ende. Also jetzt wirklich. In Anbetracht dessen, dass 100% ein Nachfolger folgen wird und dieser auch in der Geschichte selbst angekündigt wurde, ist das wirklich wirklich ein sehr cooles Ende. Gefangen in der Unterwelt mit der Todesgöttin persönlich, nur weiß keiner der Fraktionen den Ausweg. Bestie 2 (ich kann den neuen Titel kaum erwarten x3) wird also mit einer Reise durch die Unterwelt beginnen. Sehr ikonisch. Hat sehr viel Stil. Nice! Ich freue mich jedenfalls sehr, danke für diese Reise, Mayu! °O° SAYONARA MATANE!


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.

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    • Und jetzt .... show me what you've got, gaaaal! òwó Ein letztes Mal!
      Mayu: :3 *reckt stolz ihr sexy Brustfell raus* Tja ich habe überwiegend nur Fell ...

      Autsch? >: Lieber nicht! Irgendwie erinnert mich das an Sans! :O
      (*You feel your sins crawling on your back.) - Yep

      Ich hab immer Miyazaki im Kopf. Verdammt seist du, Totoro, Mayus Erzfeind! D:
      Misato: Ich heiße Miyazaki, iiiiich! >:

      Zuerst so: *kreisch* Mephisto!
      Dann so: Mephisto? Q__Q Y u do dis to me?!
      Mephisto: Warte nur ab! >:

      Also ich fand immer, dass Giratina ein missverstandenes und gequältes Wesen war ... ;v; Es war einfach zu schüchtern! Das macht es wiederum kawaii ... ;w;
      Min-yeon: Verwechselst du das nicht mit der jungen Minaaaa? q_q

      Tamamo: Ach ja, der Herr hält mich also auch für eine missverstandene Lady, die quasi exorziert wurde, nur weil sie schlauer war als diese ganzen Dorftrottel bei Hofe? >: ò.ó
      Ran: Ja, tust du das? ò.ó Und diese Dorftrottel waren ihren Ranges in der Tat unwürdig!

      Das ... das nennt man dann wohl ein ... ein .... ein MAYU-SQUAD!! ò____Ó Los, Powerpuff Mayus, ATTACKEEEEE!!
      Mayu: *plustert sich auf und schaut bedrohlich ... "bedrohlich"* ò.ó

      Tamamo: *lacht auf eine unnatürlich klingende Art und Weise, die wenig mit dem hübschen Gekicher von Hofdamen zutun hat* HAHAHA, ich lache mich im wahrsten Sinne des Wortes TOT. x'DD Soll ich dann etwa auch zu Amida Buddha rennen und sagen: "Nein, nein, nein, mein Herr, Sie haben das ganz und gar missverstanden!". >__>"
      Hotoke: Hättest du wohl gerne! òuó
      Tamamo: Ja, hätte ich gerne. >: Das würde einige Komplikationen erleichtern!
      Fei: Fei mag Tammy! hOI!!! Tammy is a good girl! x3333 *küsst Tamamo auf die Nase* <3

      Warte mal ... Das heißt ja ... Min muss schon wieder einen Kampf um Leben und Tod miterleben! >_> #RoughMinLife
      Min-yeon: T_T Es ist furchtbar, oder? Ich will doch nur geknuddelt und verwöhnt werden. Faul sein und genießen ... x(

      Tamamo: Warte, lass mich mal jemanden imitieren ... *verwandelt sich in Kuzunohas menschliche Form* *räusper* Giratina-chaaaan! *hustet* *verwandelt sich in die "menschliche" Tamamo zurück* War das gut? ;3 Ich muss wieder in Form kommen mit diesem ganzen Hin und Her.
      Ran: Fabelhaft, du klingst wirklich genauso wie ...
      Min: NOOONOOOOOOOO! Meine süße Flauschefüchsin, wo steckst du~? :*


      Tamamo: O hoher Miyahira, ihrer Gesinnung zuteil wäre meine niedere Wenigkeit an einem zweckhaften Bündnis der Rache interessiert. ;3
      Miyahira: Aber gerne doch, werte Dame. Lasst uns auf meinem edlen Ross in den Sonnenuntergang reiten! ;3
      Mayu: Ein Bidifas? ò.o
      Miyahira: -_- Ein Shiny Gallopa!
      Mayu: Passt nicht zu dir! >:


      Kuzunoha: Sie hat aber auch recht! >: Ein Herz für den kleinen Flauscheball ... Ich stehe hinter dir, yaaay! *verwandelt sich ein sexy Cheerleader-Girl mit flauschigen Pompoms im Flamara-Design* Gebt mir ein M, gebt mir ein A, gebt mir ein Y, gebt mir ein U! MAYUUUUU, IKU ZOOOO!! >O<
      Min: Pffffff! x_____o *ded* OH. MEIN. GOTT. EINE. SAZZY-NONO. I'M FUCKING DYING RIGHT NOW Q_Q ALL MY DREAMS HAVE COME TRUE! Q____Q Nono, ich liebe dich so sehr, meine kleine, heiße Kuschelfüchsin! x3 *Min umschlingt Kuzunoha und küsst ihr auf die Wange!*
      Mayu: Kuzunoha ... du bist so atemberaubend ... <3 ... Ich wäre auch so gerne wie du, myau! x3


      MIN?! o___O Min kickt Mayu als Protagonistin von der Bühne? xDD Wie jetzt? q.q Jetzt ist wohl selbst die Hölle hinter Min her! Sie schafft es ja aber auch immer wieder, es sich mit Leuten zu vergeigen. #RoughMinLife2
      Min: Scheiß Evolis, jetzt ist Sniebel-Time! 8D Naja, aber was weiß ich, wieso Giratina einen Groll gegen mich hegt? Ich bin doch adorable ... somehooooow! >:

      Und Min auch?! qwq Hoffentlich nicht! Denn ... Giratina ist kawaii! ;w; Und missverstanden.
      Min: Falsch. Es heißt: "Min ist kawaii! ;w; Und missverstanden." Ja, das bin ich! Dx

      (Stell dir vor, wenn Giratina seine Flügel ausbreitet, sagt es laut mit einer ultra hohen kawaii Stimme: "KAWAII DESU NE?! x33")
      (Mindf*** x3333)

      Es ist die Macht des Kawaii! ;A;
      Min: Min-Stein, sieg und flieg! ;D *post wie Sailor Moon*

      MINA?! Q____Q
      Min: Schätze das wars ... T_T *sinkt resigniert zu Boden*

      Tamao: Wehe. WEHE.
      kawaii ;w;
      Tamamo: *silently triggered*
      Fei: *zieht Tamamo ein süßes Tütü an* Kawaii ;w;. .3.
      Min: Absolut süß ;D
      Fei: *zieht Min ein süßes Tütü an* Kawaii ;w; .3.
      Min: ^^" Ääääh ...
      Satsuki: *hugs Min~* <3 Süßes Schätzchen ;D
      Min: ^///^ Danke, Fei :*


      Isch des Level 100 oder was? q__q
      Kaoru: Schätze Mayu ist eher nur Level 15 oder so, da muss das nicht mal sooo stark sein .-.

      Misato, 18, kann nur winselnd auf der Erde liegen und die ganze Zeit "Mishato ... Mishato ... Mishato ..." wie eine Wahnsinnige von sich geben. 81253, Zuchthaus, halloooo? Wir machen aus ihrer Misato eine Misa SUE! :B
      Misato: *triggered* Wasch schagscht du? Äh ... du ... du ... sei nicht gemein! >:

      Tragisches Ende intensifies! q__q Aber dürfte ich kurz mal anmerken, dass es total amüsant ist, wie Rin einfach kurz aufgetaucht ist, um den Tag zu retten, nur um dann sofort eingefroren zu werden? Als erste? xDDD
      Rin: >8D Amüsant sagst du? DAS NENNST DU AMÜSANT? Ich werde euch gleich zeigen, was amüsant ist!
      Min: ARUGAND NENND IHR DES?!?! >: Ri-Na. ;w; Lass dich doch nicht ärgern~
      Rin: Ach ... u.u"
      Min: Ich fand dich süß als Eisblock, ich hätte dich freigeleckt. :3
      Rin: Äh ... o///o
      Min: *umarmt Rin* Rinuuuuu;u; q_q
      Rin: u.u" *ist flauschig*


      Kuzunoha: *wirft ihre Pompoms zu Boden* Oh nein, Mayu, verlass uns nicht! q__q Tu uns das nicht an! Brich nicht unser Herz! >A<
      Mayu: Kuzunoha! Ich werde dich nie verlassen! q_q Du bist meine treuste Supporterin! Und die Flauschigste! :*

      Na, na, na, trotz der Tragik solltest du aufpassen, was du da sagst, sonst hörst du im Nebenzimmer noch eine Setsuna, die ... nun ja ... Freude spürt? >__>
      Misato: Setsuuuuuuna? :c
      Setsuna: *leuchtende Augen* *.* Edle Schätze und Schätzchen für mich~
      Sheila: Sie ist wahnsinnig! q_q Sie möchte dich in ihrem Palast ausstellen!
      Misato: ): Angst?
      Min: Sie kann mich ausstellen, ich bin hawt~ ;D
      Satsuki: Hab ihr das berichtet ^-^ Und ich habe mal Ruhe, uffff ... u.u"


      Kuzunoha: NEEEEEEEEEINNNNNN! *sie bricht in Tränen auf und wirft sich zu Boden*
      Hotoke: *rückt tröstend an Kuzunoha heran* Keine Sorge. *sie legt die Hand auf ihre Schulter*
      Tamamo: Du wolltest wohl sagen, sie sei an einem sicheren Ort? Nein. Nicht dieses Mal.
      Min: q______q Crying Nono bricht mein Herz gerade. Dx

      Da muss die Sorge aber schwer gewesen sein! >.> 260 kg, Dios mío!
      Mayu: Das war in diesem Moment jetzt unangebracht Dx Sogar Nono sieht das so!
      Min: Dass du dir Zeit gelassen hast mit dem Auftauen, war unangebrachter. <_<"
      Mayu: Ich dachte, du wirst gerne ausgestellt!
      Min: Nya, schon, aber ich würde in meiner Stasis gerne Sazzy betören, wie das aemberaubendste Kunstwerk, das sie je gesehen hatte ;D

      Mayu: Du bist eine süße Mina-chaaaan;v; :* *leckt über ihre Backe*
      Min: *flaaaausch* x3

      Eine böse Rin ist auch kawaii! Besonders kawaii ... Rinu;u;
      Rin: Besonders kawaii also? x3 Aaaaw, das ist aber süß von dir~ *deine Rinu;u; umarmt und knuddelt dich*

      Rin, tausende von Jahren alt, ist Mitglied bei Greenpeace. #KitsuneLife Ob Kitsune wohl ähnlichen Konflikten wie in Pom Poko entgegentreten müssen? q__q
      Touka: :o K-könnte ich mir gut vorstellen! *nick nick* ... Uuuum ... >///< *wird wieder scheu* ... Aber sicher bin ich mir nicht! ò.ó
      Min: *knuddelt Touka* :3 Meine Touky-chaaaan, endlich passiert dir Gutes im Leben. <3 Das macht mich irgendwie glücklich ... :*

      Touka: o///o YAY!

      Oha ... Wenn man sich jetzt vorstellt, wie Rin das VitalKRAUT zu sich genommen hat. Sie raucht wohl nicht nur Zigaretten! ;D
      I think we'd have a good time if you'd met me and Mary Jane in Holland tonight.~
      Rin: Weißte ... ich hab ja sonst nicht so viel zu lachen hier unten, aber so ... ^^

      Oh, wow. Das ist mal ein super Ende. Also jetzt wirklich. In Anbetracht dessen, dass 100% ein Nachfolger folgen wird und dieser auch in der Geschichte selbst angekündigt wurde, ist das wirklich wirklich ein sehr cooles Ende. Gefangen in der Unterwelt mit der Todesgöttin persönlich, nur weiß keiner der Fraktionen den Ausweg. Bestie 2 (ich kann den neuen Titel kaum erwarten x3) wird also mit einer Reise durch die Unterwelt beginnen. Sehr ikonisch. Hat sehr viel Stil. Nice! Ich freue mich jedenfalls sehr, danke für diese Reise, Mayu! °O° SAYONARA MATANE!
      Mayu: Es war mir eine große Ehre, dich über vier Leben hinweg als Leser und Fan an meiner Seite haben zu dürfen ... u.u" Ich bin dir unglaublich viel schuldig, so viel wie den Miyazakis und mittlerweile ja auch Sazzy-chaaan;v; der süßen Ärztin und sogar unserer über alles geliebten Flausche-Rana. Und jetzt beginnt unsere Odysee durch die Unterwelt ... vielleicht hast du durch deine treuen Kommentare auch die Zukunft beeinflusst. Das ausgerechnet Ran und Min-yeon an meiner Seite sind, die du auch so sehr liebst. Danke für alles *aufpluster und flausch* :3
      Izanami: Der ist schuld, das ich zu einem Eisblock erstarrt bin? >_<" Du ... du ... DU ... trotzdem ... danke. <_<" Hätte nie gedacht, dass ich als Todesgöttin so viel Liebe <3 und Bewunderung erfahren könnte. :* *verwandelt sich in Miss Rana;v;, flufft und leckt* xP Iza-chan kawaii neeee~ x3 ... Okay. Genug davon. <_<"
      Mayu: Bis zu unserer nächsten Mission! ò.ó MAYU! Äh ... MYAU! >:

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Hey wer hat imala Lust auf ein Bestie-Kreuzworträtsel?

      In den Klammern ist angegeben, welcher Buchstabe des Wortes für das Lösungswort (senkrecht) verwendet wird, bei (1) zum Beispiel der Anfangsbuchstabe des "kleinen" Lösungswortes:


      A. Dahin sind Misato und Takashi mit Mayu ausgebüchst (1): _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
      B. Mayus alter Nachname (4): _ _ _ _ _ _ _ _
      C. Tsuneharus Heimatpräfektur (1): _ _ _ _
      D. Mayus "neuer" Vater ist ein (3): _ _ _ _ _ _ _
      E. Besenvals Fellfarbe (3): _ _ _ _ _ _ _
      F. Frucht, die Mayu mit Tetsu dem Muntier erntet (6): _ _ _ _ _ _
      G. Misatos Haarfarbe vor Kapitel #20 (2): _ _ _ _ _
      H. Die drei Magnayen: Nancy, Jet und (3): _ _ _ _ _ _ _
      I. Straßenarbeiter Derrick ist ein (3): _ _ _ _ _ _ _ _
      J. Mayus erste Wiedergeburt (5): _ _ _ _ _
      K. Misatos verrückter Hausmeister-Onkel in Amerika (4): _ _ _ _ _ _

      L. Mayus ärgster Widersacher und Erzfeind (Nachname) (6): _ _ _ _ _ _ _ _
      M. Fachbegriff für japanische heißen Quellen (3): _ _ _ _ _
      N. "Halt Stop!" - Andrew ist ein (7): _ _ _ _ _ _ _ _

      O. Arenaleiterin von Koka, die Mayu am Strand trifft (3): _ _ _ _
      P. Takashis Lieblingssport (8): _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
      Q. Hatte Sakuya Mayu im Central Park geklaut (1): _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
      R. Misatos Cousine aus Osaka (Spitzname) (2): _ _ _ _ _
      S. Pflegt Mayus Grab am Mount Koya (2): _ _ _
      T. Todesgöttin von Japan (7): _ _ _ _ _ _ _

      @Zebra , @Rai , @Isanya Ihr könnt mir gerne eine PN mit der Lösung schicken :3

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
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