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Ahoi! - Der Ozean-Fanclub

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    • Ahoi! - Der Ozean-Fanclub

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      Ahoi - Der Ozean-Fanclub


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      Ahoi, liebe Blindgänger und Landratten,

      wie ihr alle sicherlich wisst ist das Meer Ursprung allen Lebens. Deswegen habe ich mir zur Aufgabe gemacht, die Bewunderung dieses großartigen Lebensraums in euch zu entfachen. Mein Mentor Käpt'n Iglu hat mir stets verklickert, dass die unendlichen Weiten des Meeres den Urzustand alles Seins darstellen. Die Wasseroberfläche ist überall gleich hoch, alle sind auf einer Wellenlänge und alle waren irgendetwas eins. Hierarchien gibt es hier nur zwei, nämlich die Nahrungskette der Ökosysteme und die zwischen uns mir - eine auf kumpelhafter Basis, außer ihr kommt mir in die Quere ...

      Viele Menschen lieben das Meer - um ihre öligen, fettigen, nassgeschwitzten Körper darin zu säubern, um am eingespielten Geld zu ersticken oder sonstigen ruchlosen Krempel. Doch dabei vergessen sie, dass der Ozean nicht den Menschen gehört, sondern uns allen, allen voran den Lebewesen, die unter der Herrschaft dieser beknackten Altweltaffen leiden. Viele Tierarten sind durch das Aussterben bedroht, da sich die Gefahr nicht nur in Form von Schmutzstoffen, Öl, Müll und Todesfallen im Wasser selbst befindet, sondern nun auch mit voller Wucht von oben hinunterstrahlt. Auch die Klimaerwärmung bringt das Gleichgewicht der Natur durcheinander, dabei ist es ganz einfach. Änderungen der Temperatur ändern die Strömungen, Abfall und Düngerreste, die über küstennahe Äcker ins Meer gespeist werden, bringen Salzhaushalt und Nährstoffangebot durcheinander. Eine Eutrophierung, für die Landratten, die es nicht kapiert haben: Überversorgung mit diesen fördert eine Algenblüte, die irgendwann absterben wird, und somit Giftstoffe freisetzt, die großflächig Lebensräume bedrohen können. Mal davon abgesehen, dass die meisten Lebewesen nicht besonders tolerant sind, wenn es um die Salinität, den Salzgehalt geht.
      Aber schieben wir das melancholische Geschwafel beiseite: neben dem tropischen Regenwald ist es vor allem das Meer, das die meisten unbekannten Arten beherbergt. Von all den Tiefseeböden sind momentan ein Prozent kartiert, sodass es noch unzählige Geheimnisse gibt. Für die Schnarchnasen unter euch: Gesprächsstoff wird uns sicher nicht ausgehen, im Gegensatz zu den Populationen einzigartiger Robben, Wale oder Fische. Und wenn doch, dann habe ich hier ein paar Leitfragen für euch parat gestellt:


      Einige Leitfragen:

      - Welche Meere habt ihr bereits besucht?
      - Habt ihr bereits geschnorchelt oder getaucht?
      - Träumt ihr davon, später an der Küste zu leben oder sogar zu arbeiten?
      - Habt ihr bereits ein Ozeanmuseum besucht (Kiel, Boulogne, Graphitport City ...)?
      - Seid ihr zufrieden mit Ölteppichen und großflächigen Müllstrudeln, Walfang, Schleppnetzfischfang und anderen Problemen der heutigen Meereswirtschaft?
      - Begeistert ihr euch für Schiffe?
      - Sind Tiefseefische für euch interessant oder einfach nur unfassbar gruselig oder hässlich?
      - Welche Meerestiere zählen zu euren Favoriten?
      - Verzehrt ihr gerne Fisch, Meeresfrüchte und andere kostbare Sachen wie Seetang?
      - Wenn wir dabei sind: euer Lieblingsfischmenü?
      - Welches aquatisch lebende Pokémon ist euer liebstes?
      - Euer liebster Wasser-Trainer?
      - Wie würde euer reines Wasser-Pokémonteam aussehen?
      - Was haltet ihr von Kyogre und seiner Megaentwicklung?
      - Kiesstrand oder Sandstrand?
      - Was haltet ihr von Team Aqua?
      - Möwen - niedlich oder eine Plage?





      Regeln:

      - Stichworte sind erlaubt
      - Flossen weg von rüdem Umgang, wir sitzen hier alle im selben Boot! Wer destruktiv diskutiert, fliegt achtkant raus und kann dann allein zum rettenden Ufer paddeln, haha!
      - Keine Negativ-Stimmung gegen Team Magma! Marc und ich sind mittlerweile beste Buddies!
      - Mein Wort ist Gesetz, gilt natürlich ebenso für diesen Wisch!
      - Nicht nur Diskussion, sondern auch Information ist hier gerne gesehen! Ich für meinen Teil versuche, ab und an ein paar Fakten oder Themen zum Lebensraum Ozean vorzustellen, ihr dürft das als nahezu gleichberechtigte Crew natürlich auch!


      Wir rekrutieren! Anfragen zur Aufnahme in die Crew bitte an mich, klar? Infos stehen unten! Ich benötige zur Anmeldung die vier Daten aus der Crewliste (siehe weiter unten):
      Job - Marinepokemon - Wassertrainer - Lieblingsmeer

      So, dann legt mal los, ihr Fischstäbchen!
      Euer Skipper #i-mega-tohaido#


      Die Crew:

      BenutzernameJobLieblingsmarinepokemonLieblingswassertrainerLieblingsmeer
      Undyne/MiaoSkipperSeedrakingAdrianMittelmeer
      PinturicchioNavigatorImpoleonAdrianMittelmeer
      DargosKüperGolkingWellenbrecher MarinusBadewanne
      SheevAusguck-WächterAdmuraiLiraAtlantik
      DraconiraKüchenchefDragonirWassiliRotes Meer
      RaiSchiffsjungeZwottroninMistyMittelmeer
      TurtacosStreitmatroseTurtokWellenbrecher MarinusMittelmeer
      MajikkuMeeresbiologinPlinfaKordulaOstsee
      RheinfeuerFunkerGaradosWassiliNordsee
      ArrowQuartiermeisterQuajutsuJuan7 Weltmeere
      KaedeSegelmacherinStarmieLolaKaribische See
      FeuerherzSchiffsmädchenProto-KyogreWassiliAtlantik
      KyubiWalretter mit StolzLanturn, OttaroWassili, KordulaOstsee




      Habitatsliste*:







      *Wahrscheinlich unvollständig, betrifft vor allem aquatisch lebende Pokémon, die nicht vom Typ Wasser sind. Säugetierähnliche Pokémon bzw. Vögel oder Amphibien (immer Süßwasser), sind miteinbegriffen. Ausnahmen wie bspw. die Remoraid auf Route 44, die danach nur noch in Salzwasser auftauchen, reichen für "beidseitige Lebensweise" nicht aus. Palkia zB ist ein Wasserpokémon, das jedoch nicht im Wasser lebt und fehlt.
      Sagt bescheid, wenn ihr Fehler oder fehlende Eingaben findet!


      Infotafeln:

      Infotafel I (#1)Salinität
      Infotafel II (#2)Der blaue Ozean
      Infotafel III (#3)Zahlen und Fakten
      Infotafel IV (#4)Zonierung der Meere
      Infotafel V (#5)Meeresströmungen/Wassertemperatur
      Infotafel VI (#6)Fischkonsum
      Infotafel VII (#7)Stachelhäuter
      Infotafel VIII (#8)Evolution des Lebens im Meer
      Infotafel IX (#9)Gezeiten
      Infotafel X (#10)Organismenzonierungen (Pflanzen) und Dünen
      Infotafel XI (#11)Organismenzonierungen (Tang/Flechten/Tiere)
      Infotafel XII (#12)Koggen
      Infotafel XIII (#13)Planet Ocean (Dokufilm)
      Infotafel XIV (#14)Megalodon [von Sheev]
      Infotafel XV (#15)Ohrenqualle
      Infotafel XVI (#16)Robben I - Allgemein und Walross
      Infotafel XVII (#17)Möwen
      Infotafel XVIII (#18)Seegurken [von draconira]
      Infotafel XIX (#19)Jorunna parva [von Rai]
      Infotafel XX (#20)Gröttasöngr
      Infotafel XXI (#21)Seegräser
      Infotafel XXII (#22)RMS Titanic
      Infotafel XXIII (#23)Bedingungen in der Tiefsee
      Infotafel XXIV (#24)Robben II - Hundsrobben und Ohrenrobben
      Infotafel XXV (#25)Kelpwälder
      Infotafel XXVI (#26)Great Barrier Reef [von Rai]
      Infotafel XXVII (#27)Mangrovenwälder
      Infotafel XXVIII (#28)Räuber der Polarmeere
      Infotafel XXXIX (#29)Schleimaale
      Infotafel XXX (#30)Maritimität
      Infotafel XXXI (#31)Rochen [von draconira]
      Infotafel XXXII (#32)Davy Jones [von Rai]
      Infotafel XXXIII (#33)Undine, Undyne und Undyne the Undying
      Infotafel XXXIV (#34)Riemenfische
      Infotafel XXXV (#35)RMS Olympic [von Majikku]
      Infotafel XXXVI (#36)Leuchttürme
      Infotafel XXXVII (#37)Marine Fauna Johtos
      Infotafel XXXVIII (#38)Marine Fauna von Kalos
      Infotafel XXXIX (#39)Windjammer [von Rheinfeuer]
      Infotafel XL (#40)Marine Fauna Hoenns
      Infotafel XLI (#41)Marine Fauna der Sevii Eilande
      Infotafel XLII (#42)Marine Fauna Kantos
      Infotafel XLIII (#43)Marine Fauna Sinnohs [von Arrow]
      Infotafel XLIV (#44)Schwämme [von Turtacos]
      Infotafel XLV (#45)Tintenfische [von Kambrium]
      Infotafel XLVI (#46)Galápagos [von Rheinfeuer]
      Infotafel XLVII (#47)Marine Fauna Einalls [von Arrow]
      Infotafel XLVIII (#48)Der Golfstrom [von Rheinfeuer]
      Infotafel XLIX (#49)Meeresschildkröten
      Infotafel L (#50)Das Goldene Zeitalter der Piraterie [von Rai]
      Infotafel #51Gruselkabinett Tiefsee
      Infotafel #52Lagunen und Sandbänke
      Infotafel #53Rainbow Warrior III [von Majikku]
      Infotafel #54Sanriku-Küste
      Infotafel #55Ägäisches Meer
      Infotafel #56Meeresstrudel
      Infotafel #57Leistenkrokodil
      Infotafel #58Meeresprobleme
      Infotafel #59Marine Fauna der Alola-Region
      Infotafel #60Gezeitentümpel und Rockpools
      Infotafel #61Artenvielfalt in der Pokémonwelt
      Infotafel #62Guadeloupe und Martinique [von Rai]
      Infotafel #63US-Amerikanische Ostküste
      Infotafel #64Hawai'i allgemein und Kaua'i
      Infotafel #65Hawai'ianische Cuisine und O'ahu
      Infotafel #66Hula und Maui



      Fotos nicht von mir

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}

      Dieser Beitrag wurde bereits 46 mal editiert, zuletzt von Miao ()

    • Euch muss man wohl auf die Sprünge helfen, was? Dann mache ich es euch mal vor, ihr Banausen!


      #i-kanivanha# Einige Leitfragen:

      - Welche Meere habt ihr bereits besucht?
      - Habt ihr bereits geschnorchelt oder getaucht?
      - Träumt ihr davon, später an der Küste zu leben oder sogar zu arbeiten?
      - Habt ihr bereits ein Ozeanmuseum besucht (Kiel, Boulogne, Graphitport City ...)?
      - Seid ihr zufrieden mit Ölteppichen und großflächigen Müllstrudeln, Walfang, Schleppnetzfischfang und anderen Problemen der heutigen Meereswirtschaft?
      - Begeistert ihr euch für Schiffe?
      - Sind Tiefseefische für euch interessant oder einfach nur unfassbar gruselig oder hässlich?
      - Welche Meerestiere zählen zu euren Favoriten?
      - Verzehrt ihr gerne Fisch, Meeresfrüchte und andere kostbare Sachen wie Seetang?
      - Wenn wir dabei sind: euer Lieblingsfischmenü?
      - Welches aquatisch lebende Pokémon ist euer liebstes?
      - Euer liebster Wasser-Trainer?
      - Wie würde euer reines Wasser-Pokémonteam aussehen?
      - Was haltet ihr von Kyogre und seiner Megaentwicklung?
      - Kiesstrand oder Sandstrand?
      - Was haltet ihr von Team Aqua?
      - Möwen - niedlich oder eine Plage?


      1. Mittelmeer, Nordsee, Ostsee
      2. Im Urlaub aus Spaß geschnorchelt und mit Unterwasserkameras geknipst. ^^
      3. Sicher, gern, muss aber nicht zwingend sein. Wenn mir es angeboten wird, sage ich aber sicher nicht nein und je wärmer, desto besser!
      4. Nur Boulogne, vor über 10 Jahren. Ich kann mich noch an die großen Rochen und das Schiff von Captain Nemo erinnern, das war große Klasse! :D
      5. Natürlich nicht, aber das sind größere Fragen, die ich lieber mit euch dann später ausdiskutieren würde. Es ist mir vor allem unbegreiflich wie zB Japan, ein Land, bei dem es Fischer vor allen anderen Berufsklassen gab und durch die Epochen hinweg stets eine ganz besondere Beziehung zum Meer (kein Ort mehr als 50 km von Küsten entfernt) pflegte, ebenso von dem kapitalistischen Ausbeutungsdämon besessen wurde. Und hier bezieht sich Ausbeutung nicht auf Menschen, sondern die Schätze der Meere!
      6. Der Kahn sollte schon besonders sein, entweder ein richtig uriges Teil wie alte Piratenfregatten oder ein mächtiger Luxusliner wie die Queen Mary II oder die Titanic. Quasi ein innen mit Samt und Goldverziertes Luxushotel aus dem Wasser, ist das nicht der helle Wahnsinn?
      7. Es gibt darunter schon einige Hässlons, denen man dort im Dunkeln ungern begegnen würde, aber so tief kann ein Mensch sowieso nicht tauchen. Sämtliche Fische, die Leuchtorgane ausgebildet haben sowie die schwarzen Schlinger mit dem dehnbaren Bauchsack und Vipernfische mit ihren spitzen Zähnen zähle ich zu meinen Favoriten.
      8. Viele ... aber am meisten wohl Hai, Mantarochen, Wale/Delfine, Kegelrobben, Tiefseefische wie der Schwarze Schlinger, einige Krebse, Muscheln natürlich auch, die Stachelhäuter ... ach. Alle. xD
      9. Ha, am liebsten jeden Tag! Das ganze wäre allerdings leider etwas kostspielig. Es gibt nur sehr fettige Fischsorten, die ich nicht mag, ansonsten esse ich alles gerne, auch Algen- oder Seetangsalate. Bei diesen muss allerdings aufpassen, da eine geringe Menge den Jodbedarf abdeckt und ein übermäßiger Konsum davon gefährlich sein kann.
      10. Spaghetti Frutti di Mare, Sushi oder diese Meeresfrüchte roh. Das wird zum Beispiel im Auchan in Luxembourg für läppische 2 Euro für 150 Gramm angeboten, ein Schnäppchen für diesen Inhalt von kleinen Krabben, Tintenfisch und vor allem die Muscheln!
      11. Na welch eine Frage: Adrian I. natürlich! :hi: Ich halte allerdings aber auch sehr viel von Juan.
      12. #i-seedraking Seedraking wahrscheinlich. Seemon war damals (Gelb) das erste Pokemon, das ich über Level 35 und sogar bis Level 75 trainiert hatte.
      13. #i-tohaido# #i-seedraking# #i-mantax# #i-jugong# #i-turtok# #i-lapras# Vielleicht? Es gibt so viele Ideen und gute Alternativen ... da fällt mir die Entscheidung sehr schwer.
      14. Kyogre ... der Herrscher des Meeres. Großartig. Die Farbwahl seiner imposanten Mega-Entwicklung setzt dem ganzen allerdings die Krone auf!
      15. Hm. Biologisch gesehen handelt es sich um unterschiedliche Ökosysteme, da der Strand auch den Untergrund des Flachwasser bestimmt. Der Sandstrand ist zum Schwimmen und Entspannen die bessere Wahl, doch an den Kiesstränden wird man aufgrund der zahlreichen Zwischenräume viel mehr Lebewesen finden können ... mit einem sehr, sehr, guten Auge versteht sich.
      16. Pah, meine Meinung dazu habe ich schon im Bösewichte-Thread geschrieben!
      17. Möwen übertragen Krankheiten und Parasiten und ihr Kot ist ätzend. Doch wenn man sich davon fernhält, sind es elegante, bewundernswerte Vögel. An Ektoparasiten leiden die meisten wilden Tiere, und zum Kuscheln sind sie ohnehin nicht gedacht ... und der Kot ... der ist von jedem grauenhaft, ausgenommen vielleicht Hasen.

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      #i-kanivanha# Einige Leitfragen:

      - Welche Meere habt ihr bereits besucht?
      - Habt ihr bereits geschnorchelt oder getaucht?
      - Träumt ihr davon, später an der Küste zu leben oder sogar zu arbeiten?
      - Habt ihr bereits ein Ozeanmuseum besucht (Kiel, Boulogne, Graphitport City ...)?
      - Seid ihr zufrieden mit Ölteppichen und großflächigen Müllstrudeln, Walfang, Schleppnetzfischfang und anderen Problemen der heutigen Meereswirtschaft?
      - Begeistert ihr euch für Schiffe?
      - Sind Tiefseefische für euch interessant oder einfach nur unfassbar gruselig oder hässlich?
      - Welche Meerestiere zählen zu euren Favoriten?
      - Verzehrt ihr gerne Fisch, Meeresfrüchte und andere kostbare Sachen wie Seetang?
      - Wenn wir dabei sind: euer Lieblingsfischmenü?
      - Welches aquatisch lebende Pokémon ist euer liebstes?
      - Euer liebster Wasser-Trainer?
      - Wie würde euer reines Wasser-Pokémonteam aussehen?
      - Was haltet ihr von Kyogre und seiner Megaentwicklung?
      - Kiesstrand oder Sandstrand?
      - Was haltet ihr von Team Aqua?
      - Möwen - niedlich oder eine Plage?


      So, dann folge ich auch mal: :run2:

      1. Mittelmeer und Nordsee
      2. Nee, das ist überhaupt nicht mein Fall. >:
      3. Also es gibt da nen ganz lustigen alten Beruf in Deutschland, den ich machen würde: Mit einem Hundeschlitten übers Wattenmeer fahren und Körbe aufstellen, in denen sich Krabben verfangen, die man hinterher nur einsammeln muss. Bringt sicher nicht so viel ein, scheint aber ganz interessant zu sein. :sonne:
      4. Öhm, ja also eines da bei der Nordsee auf Langeoog glaube ich. Ansonsten halt normale Naturkundemusen, die haben auch oft eine Meerabteilung^^
      5. Nein, was stellst du auch so eine Frage? :hexe:
      Zwar ist der Walfang nicht mehr so schlimm, aber er ist einfach total unnötig, verschwenderisch und extrem brutal. Wale haben schon genug zu leiden, da muss man sie nicht auch noch jagen. Besonders nicht bei ihrer langen Reproduktionszeit. Außerdem eignen sie sich wunderbar als lebender Proviant. Falls mal wieder ein Krieg ist bzw. zuende ist, kann ein Staat so schnell Nahrung beschaffen. Nicht gerade die schönste und nachhaltigste Art, aber so kann man eine Hungersnot wenigstens ein bisschen eindämmen. :(
      6. Ein bisschen schon. Besonders die alten Begriffe. Luv. :uhh:
      7. Ich finde die meisten eher interessant. Besonders was die für komische Verhaltensweisen haben. Richtig krass. Z.B. gibt es Fische die am Bauch ein wenig leuchten, damit sie für tiefer schwimmende Jäger unsichtbar sind. Dann gibt es noch Tiere, die so riesige und gute Augen haben, dass sie künstliches von echtem Sonnenlicht unterscheiden können. Oo
      8. Delfine, Wale, Haie, Robben, Seeleoparden. Quasi alle Säuger und Vögel. :lol: Und Haie! Das sind Fische!
      9. Ich esse schon Fisch, aber nicht so regelmäßig. Am liebsten sind mir ja geangelte Fische.^^
      10. Oha, das kann ich so spontan nicht beantworten. Ich mag gerne Heilbutt (aber dann so) und ansonsten habe ich nichts xD
      11. Golking, das sieht toll aus, hat Vampirzähne und kann ziemlich nerven xD
      12. Wellenbrecher Marinus, den Kerl finde ich einfach nur witzig und er nimmt seinen Job nicht ganz so ernst. Ach, der ist toll x3
      13. #i-golking##i-wummer##i-quajutsu##i-admurai##i-morlord##i-garados# <die hier :3
      14. Ich fand den Fisch immer irgendwie langweilig, aber seine Protomorphose finde ich klasse. Besonders wie sie in AS im Titelbildschirm dargestellt wird. :w:
      15. Sandstrand, ist angenehmer für die Füße.
      16. Na ja, nicht gerade so meine Lieblinge. Ohne Adrian wäre das Team einfach nur langweilig. :(
      17. Ich finde die niedlich. Auch wenn die sehr nervig sein können, verbreiten sie doch auch eine gewisse Art von Humor. :blah:
    • Übrigens werde ich die Infotafeln im Startpost verlinken. Dort findet ihr zudem eine Übersicht der Pokémon unterteilt in Süßwasser-Tiere und marine Fauna. Genau diese Unterscheidung ist wichtig, was selbst den Vulkantänzern von Team Magma durch diese erste Infotafel somit klar werden sollte. Salz ist die Würze des Meeres, es verwandelt fades Regenwasser erst in die wilden Fluten, die selbst einem verschnupften Nasenbären wieder neue Vitalität einhauchen! Wer das nicht begreift, darf gerne Salzwasser schlucken und mir sagen, obs bekömmlich ist!

      #salty



      Infotafel I: Salinität



      Salinität bezeichnet den Salzgehalt der Meere. Gelöste Ionen verschiedener Stoffe (mit positiver bzw. negativer Ladung durch ein Elektron am Atomkern zu viel oder zu wenig) versteht man unter Salze, in erster Linie den Hauptanteil von Natrium (30 %) und Chlorid (55 %), die gemeinsam als Natriumchlorid (Kochsalz) dem Meer seinen typisch salzigen Ozeangeschmack verleihen. Zwar beträgt der durchschnittliche Salzgehalt von Meerwasser an sich 3,5 %, unterscheidet sich aber von Standort zu Standort enorm. Deswegen bekommt man in der Ostsee vielleicht nicht ganz so den Schock des Lebens als im Mittelmeer, wenn man dort eine Ladung Salzwasser verschluckt. Die Salze besitzen generell einen höheren Siedepunkt und einen niedrigeren Gefrierpunkt bei Wasser, sodass diese Eigenschaften auf das Meerwasser übergehen - es gefriert später!

      Meerespflanzen und die Flora der teilweise angrenzenden Salzwiesen sowie Salzseeflora nennt man Halophyten, die eine spezielle Anpassung zum Überleben brauchen, nämlich Salz im Körper - genauso verhindern die Meerestiere ihre Austrocknung, da die geladenen Salze das Wasser, das ebenfalls geladen ist (manipuliert mal mit einem Magneten den Strahl aus dem Wasserkran, Freunde), anziehen. Einer Pflanze ohne hauseigene Salze würde das Wasser aus den Leitungen (Xylem) in den Boden gesogen werden, statt andersherum! Diese Veränderungen basieren eben auf Evolution und stecken für die Lebewesen unveränderlich (das braucht Millionen von Jahre) in den Genen, weshalb man nicht einfach einen Rochen in den Fluss und den Karpfen in den Ozean werfen kann, das klappt nicht! Zumindest ist das bereits kurzfristig für das Tier nicht gesund!

      Im Meerwasser steckt noch viel mehr, denn verteilt auf die 1,34 Mrd. km³ Wasser befinden sich Unmengen an Gold (0,004 mg/m³) und anderen kostbaren Rohstoffen, doch in Atome gelöst. Es wäre zu aufwendig, um sich damit in bequemer Zeit im wahrsten Sinne des Wortes eine goldene Nase verdienen zu können. Mineralien von den Bergen werden ausgewaschen, Felsen zu Sand abgetragen und über den "Blutkreislauf der Erde" über Gebirgsbäche und Flüsse bis in die Ozeane gespült - und das seit Jahrmillionen! Verdunstung erhöht die Konzentration, doch gleichzeitig lagern sich Salze wieder an Land ab, sodass der Gehalt langfristig gleich bleibt. Ebenso scheiden Salze durch Sedimentierung (die gleiche Art und Weise, wie Fossilien entstehen) aus dem Wasserkreislauf aus, indem sie im Meeresgrund eingeschlossen werden. Aber genug Museums-Wall-of-Text, zum Abschluss gibt es lieber ein paar Tabellen für die Zahlenfanatiker!





      *Nach angloamerikanischer Definition bis zu 3 %.
      **Die Werte der Ostsee schwanken extrem zwischen der Nordseegrenze bei Südnordwegen und den östlichen, fast süßwasserhaften Gebieten an Finnlands Küsten. Regionale Schwankungen gibt es aber überall. Der Salzgehalt des Oberflächenwasser zeichnet noch mal ein ganz anderes Bild, denn dann würden Rotes Meer und Mittelmeer (3,8 - 4 %) die Tabelle anführen.

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
    • - Welche Meere habt ihr bereits besucht?

      -Nordsee; Adria; Mittelmeer

      - Habt ihr bereits geschnorchelt oder getaucht?

      - Beides Traumberufe und da ich seit 9 Jahren in einem Wasserretterverein bin: ja

      - Träumt ihr davon, später an der Küste zu leben oder sogar zu arbeiten?

      - Vllt. mal Taucher. Das macht viel Spaß

      - Habt ihr bereits ein Ozeanmuseum besucht (Kiel, Boulogne, Graphitport City ...)?

      Nein. Damit dieser Beitrag nicht zu leer aussieht, hier ein xheul :xheul:

      Achja, ich war zwar in keinem Ozeanmuseum, aber in einem Museum in dem Kriegsschiffe und U-Boote ausgestellt wurden. Zählt das auch? :hexe:

      - Seid ihr zufrieden mit Ölteppichen und großflächigen Müllstrudeln, Walfang, Schleppnetzfischfang und anderen Problemen der heutigen Meereswirtschaft?

      - Klar, voll toll so Tierquälerei . Nein. Vorallem bei Delfinen tut es mir sehr leid. Die sind so liebenswert und haben mehr Herz als so mancher Mensch. Und ich rede nicht von Angaben in Kilogramm.


      - Begeistert ihr euch für Schiffe?

      - Klar, ich finde so riesige Ozeandampfer toll, vor allem Kriegsschiffe und U-Boote, die haben so etwas spannendes


      - Sind Tiefseefische für euch interessant oder einfach nur unfassbar gruselig oder hässlich?

      Wusstest du, das das giftigste Objekt der Welt eine Alge ist?


      - Welche Meerestiere zählen zu euren Favoriten?

      Pinguin, Tunfisch ( :sabber:), Delfin


      - Verzehrt ihr gerne Fisch, Meeresfrüchte und andere kostbare Sachen wie Seetang?

      -Tunfisch auf der Pizza und einmal im Jahr Steckerlfisch

      - Wenn wir dabei sind: euer Lieblingsfischmenü?

      - Steht oben


      - Welches aquatisch lebende Pokémon ist euer liebstes?

      Wailord, Impoleon


      - Euer liebster Wasser-Trainer?
      Marius, Lira

      - Wie würde euer reines Wasser-Pokémonteam aussehen?

      #i-kyogre#, #i-golking# #i-wailord#, #i-garados#, #i-turtok#
      - Was haltet ihr von Kyogre und seiner Megaentwicklung?

      Protoentwicklung :was:. Aber interessante Idee, könnte aber besser ausgefeilt sein.


      - Kiesstrand oder Sandstrand?

      - Dein Ernst? Sandstrand


      - Was haltet ihr von Team Aqua?

      Etwas verblendet und selbstverliebt.


      - Möwen - niedlich oder eine Plage?

      Ich mag Möven, sie haben sowas edles.
    • - Welche Meere habt ihr bereits besucht?
      Ich war schon am:
      Atlantik: Mittelmeer, Nord- und Ostsee
      Indischer Ozean: Rotes Meer <3, Arabisches Meer <3
      Pazifik: (Süd) Chinesisches Meer, Japanisches Meer

      - Habt ihr bereits geschnorchelt oder getaucht?
      Wenn ich am Meer bin und man was entdecken kann, schnorchel ich immer! Ich habe auch als Kind einen Tauchschein gemacht, aber immer, wenn ich im Urlaub bin, bin ich doch zu faul für den Tauchschein zu büffeln :'( Vielleicht... vielleicht werde ich irgendwann den Tauchschein machen, weil es sich lohn!

      - Träumt ihr davon, später an der Küste zu leben oder sogar zu arbeiten?
      Es ist wirklich schön, wenn man den Sonnenaufgang am Meer sehen kann, aber ich denke, wenn man ständig am Meer wäre, hätte ich die Befürchtung, dass irgendwann der "Zauber" weg wäre. Da mache ich lieber Urlaub am Meer und kann immer davon schwärmen!

      - Habt ihr bereits ein Ozeanmuseum besucht (Kiel, Boulogne, Graphitport City ...)?
      Uhm... ich war im Sea Life? (gilt das?! °^° xD)

      - Seid ihr zufrieden mit Ölteppichen und großflächigen Müllstrudeln, Walfang, Schleppnetzfischfang und anderen Problemen der heutigen Meereswirtschaft?
      Oh ja, natürlich! Ich esse gerne Öl zu meinem Fisch!
      Verständlich nicht... Es ist wirklich traurig, wie unsicher diese Schiffe heutzutage noch sind :(
      Außerdem muss ich Meowstic zustimmen... ich mag Japan als Land, aber diese Meeresausbeuterei finde ich wirklich zum :kotz:
      Habe schon genug (traumatisierende) Videos und Berichte dazu gesehen/gelesen...

      - Begeistert ihr euch für Schiffe?
      Eher nicht. Aber Motorboote sind toll!

      - Sind Tiefseefische für euch interessant oder einfach nur unfassbar gruselig oder hässlich?
      Ich finde sie zugleich hässlich, als auch interessant! (sonst wäre ich kein Fan von Lampi und Aalabyss :shy: )

      - Welche Meerestiere zählen zu euren Favoriten?
      Tintenfische und Oktopusse (vor allem zum Essen :sabber: ), Kugelfische, Mantas, Meeresschildkröten, Muräne, Orkas, Pelikane, Feuerfische... es gibt zu viele Dx

      - Verzehrt ihr gerne Fisch, Meeresfrüchte und andere kostbare Sachen wie Seetang?
      Meeresfrüchte mag ich gerne, besonders in der Paella oder im Meeresfrüchtesalat, und bestimmte Fischarten mag ich auch (Scholle, Thunfisch, Lachs, Seezunge, Schwertfisch, Dorade, etc), jedoch gibt es bei mir zu Hause zu oft Fisch, weshalb ich es... nicht mehr sehen kann Dx
      Seetang esse ich auch gerne, zB beim Sushi, frittiert, in Suppen, aber das kommt wirklich selten auf dem Tisch.
      (uninteressante Info: Ich habe eine Zeit lang die Nori-Blätter pur gegessen :irre: xD)


      - Wenn wir dabei sind: euer Lieblingsfischmenü?
      Uhm... Seezunge und Thunfischfilet ist wirklich lecker! Thunfisch besonders im Sushi oder kurz in Sesam angebraten :ws: Bloß nicht aus der Dose!
      Ich liebe btw auch Fischstäbchen mit Apfelmus :sabber: xD

      - Welches aquatisch lebende Pokémon ist euer liebstes?
      Ich sage mal Dragonir #a-dragonir# <3

      - Euer liebster Wasser-Trainer?
      Wassili, aber auch Adrian und Narcisse finde ich klasse!

      - Wie würde euer reines Wasser-Pokémonteam aussehen?
      #i-lanturn# #i-aalabyss# #i-sumpex# oder #i-morlord# #i-aquana# #i-karippas# #i-quajutsu#

      - Was haltet ihr von Kyogre und seiner Megaentwicklung?
      Kyogre ist ein friggin' Orka, das muss cool sein?! Groudon ist aber auch toll ;w;
      Die Protoentwicklung(!) gefällt mir auch ganz gut, besonders die Idee und die Geschichte dahinter ist toll.

      - Kiesstrand oder Sandstrand?
      Sand... definitiv Sand!

      - Was haltet ihr von Team Aqua?
      Uhm... xD
      Auf der einen Seite sind sie cool, aber andererseits... muss ich Dargos und Jaru zustimmen!

      - Möwen - niedlich oder eine Plage?

      Ich mag es, wenn man die Möwen schreien hört, aber sie können auch nerven. Das Bild beschreibt das gut!

      Made by Crystal--

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von draconira ()

    • Leider zwingt mich Meow hier sofort zu antworten, sonst lässt er mich Kielholen. Auch wenn ich mich frage wie ich eine Stadt herholen soll (._.

      - Welche Meere habt ihr bereits besucht?

      Nordsee (Norwegische Küste, dänische Küste), Mittelmeer (Adria, tyrrhenisches Meer), Atlantik, Europäisches Nordmeer (norwegische Küste), Ostsee (schwedische Küste, dänische Küste)... Ich hoffe ich hab keins vergessen :ups:

      Ich erdreiste mich auch gleich mal diese Kategorie zu erweitern:

      - Welche Meere wollt ihr mal besuchen?

      Generell mehrere Küstenabschnitte des Mittelmeers und das Rote Meer...

      - Habt ihr bereits geschnorchelt oder getaucht?

      Leider nein, tauchen würde ich sehr gern mal, schnorcheln eher nicht so

      - Träumt ihr davon, später an der Küste zu leben oder sogar zu arbeiten?

      Wäre durchaus nett... :ka:

      - Habt ihr bereits ein Ozeanmuseum besucht (Kiel, Boulogne, Graphitport City ...)?

      Ich war im Sea Life in Brighton (wenn das zählt) und im Ozeaneum in Stralsund. Und in einen Fischfangmuseum auf den Lofoten!

      - Seid ihr zufrieden mit Ölteppichen und großflächigen Müllstrudeln, Walfang, Schleppnetzfischfang und anderen Problemen der heutigen Meereswirtschaft?

      Aber selbstverständlich! Gibts nichts schöneres... (Wer die Ironie nicht sieht ist bemittleidenswert)
      Nein, natürlich nicht. Vor allem die Methoden des modernen Fischfangs halten mich auch davon ab sonderlich viele Meerestiere zu essen.

      - Begeistert ihr euch für Schiffe?

      Ja, wenn auch weniger für moderne Schiffe sondern eher für die der frühen Neuzeit.

      - Sind Tiefseefische für euch interessant oder einfach nur unfassbar gruselig oder hässlich?

      Ich finde sie durchaus faszinierend. Vor allem Riesenkalmare/ Koloss-Kalmare. Das macht sie aber auch ein kleeeein wenig gruselig :shy:

      - Welche Meerestiere zählen zu euren Favoriten?

      Pinguine und Schildkröten... So toll :ws:

      - Verzehrt ihr gerne Fisch, Meeresfrüchte und andere kostbare Sachen wie Seetang?

      Seetang hab ich bisher noch nie gegessen. Eigentlich ja, Einschränkungen hab ich ja schon bei der Umweltfrage genannt. Was bei mir an Speisen bisher die Nachhaltigste Wirkung hinterlassen hat waren zwei nordische Speisen. Einmal der schwedische Surströmming, ein in Salzlake eingelegter Fisch, der dann zu gären beginnt und dann sehr... interessant schmeckt. Einmal und nie wieder! Die andere Erfahrung war schon deutlich angenehmer. Tørrfisk (auch Klippfisk, Trockenfisch) von den Lofoten, ein ewig getrockneter Dorsch. Schmeckt sogar ganz passabel.

      - Wie würde euer reines Wasser-Pokémonteam aussehen?

      6 x #i-karpador#

      Und jetzt mal im Ernst:
      #i-impoleon#, #i-lapras#, #i-wummer#, #i-seedraking#

      - Kiesstrand oder Sandstrand?

      Ich mag beides. Also unentschieden

      - Was haltet ihr von Team Aqua?

      Sehr viel. Das einzige Team was es sich nicht zum Ziel gesetzt hat sich selbst oder die Menschheit an sich zu bereichen. Leider ein wenig im Idealismus verloren gegangen :(
      Storm clouds, fire and steel! Death from above, made the enemy kneel! Fighting, power and grace! Death from above, it's an army of wings!

      Furthermore I believe Victoria 3 must be made! | made by ItsQbiKS
    • @Dargos:
      Die Inuit beispielsweise verschwenden nichts, wenn sie Wale erlegen. Alles geht wieder in den Kreislauf ein und wird auch so genutzt. Aber so arbeiten die modernen Staaten leider nicht, obwohl sie sich ja ständig so effizient geben. Heuchlerpack.
      Kyogre ist kein Fisch, sondern ein Wal, wie man an seiner waagerechten Schwanzflosse sieht. :szwink:

      @Jaru:
      Zwar eher ein Marine-/Militärmuseum, aber auch interessant! :D
      Die Alge allein ist nicht giftig, aber wir sprechen von Millionen einzelner kleiner Pflanzen, die ihre giftigen Stoffwechselprodukte ins Wasser ablassen. So gesehen wundert mich das nicht wirklich. Das zerstört schnell ganze Buchten. Eine andere zahlreiche Plage sind giftige Quallen, die vor einige Küsten getragen werden, sodass man dort Baden vergessen kann.
      Selbstverliebt sind wohl alle Vebrecher in Pokémon bis auf N. :tlmao:
      Wie gesagt, der Kiesstrand ist für Leute die Tiere suchen oder forschen wahnsinnig interessant im Gegensatz zum artenarmen Sanduntergrund, der zum Urlauben und Chillen aber eindeutig die bessere Wahl ist. :D

      @Draconira:
      Sea Life, das würde ich auch gerne besuchen! :D Man kann es durchaus als Ozeanmuseum oder genauer gesagt als Museum für marines Leben interpretieren. 8x in der USA, 14x in Großbritannien, 5x in Ozeanien, 11x in Resteuropa, 1x Bangkok, 1x Seoul und dann 8x in Deutschland:
      Timmendorfer Strand (SH), Berlin (BL), Hannover (NI), Speyer (RLP), Konstanz (BW), München (BY), Königswinter und Oberhausen (beide NRW) sind die Standorte für die, die noch nicht da waren. Da sollte ich mir mal Königwinter vorknüpfen und NRW unsicher machen ...

      Das mit dem Tang ist nicht schlimm, in Südostasien werden die gewürzt und als Snack verkauft, du bist genau wie ich noch ganz normal im Kopf. :P
      Obwohl ... :fies:

      @Pintu:
      Dieser Surströmming soll ganz, ganz schlimm riechen. Nicht alles, was aus dem Meer kommt, ist lecker, aber das ist mit Landspeisen ja auch genauso.

      Sehr gute Idee, die neue Frage: an welche Meere wollt ihr noch reisen?

      Also mich würden fast alle reizen. :'D Der Atlantik bei den norwegischen Fjorden, Karibisches Meer, Südsee-Pazifik, Japanische Küste und Rotes Meer würde ich sehr gerne besuchen.

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
    • Meowstic schrieb:

      @Pintu:
      Dieser Surströmming soll ganz, ganz schlimm riechen. Nicht alles, was aus dem Meer kommt, ist lecker, aber das ist mit Landspeisen ja auch genauso.

      Sehr gute Idee, die neue Frage: an welche Meere wollt ihr noch reisen?

      Also mich würden fast alle reizen. :'D Der Atlantik bei den norwegischen Fjorden, Karibisches Meer, Südsee-Pazifik, Japanische Küste und Rotes Meer würde ich sehr gerne besuchen.


      Surströmming riecht nicht nur echt fies, er schmeckt (zumindest mir) auch ähnlich. Aber man kann nicht nach Schweden fahren ohne den mal gegessen zu haben. Auch wenn es bei dem einen mal bleibt Im Normalfall wird er ja auch mit Kartoffeln und rohen Zwiebeln gegessen, dazu Brot. Einige Seiten im Internet haben zwar als Getränk dazu Milch empfohlen, kann ich zwar durchaus nachvollziehen, bei uns gabs trotzdem anderes :shy:


      Da fällt mir gerade auf, dass ich das karibische Meer vergessen habe. Das unbedingt auch mal irgendwann.
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    • Ohren auf! Oder Augen! Jetzt gibts wieder was für die grauen Zellen. Wer sich schon immer fragt, warum er so oft blau ist, sollte sich lieber mal Gedanken machen, wieso der Ozean blau ist. Wir fangen mit ganz banalen Dingen wie dem Wasser selbst und dem Salzgehalt an, bevor die spezifischeren Sachen abgehandelt. In der Kajüte muss man auch wissen, was eine Zwiebel ist, bevor man kochen kann.



      Infotafel II: Der blaue Ozean


      [IMG:http://www.itwissen.info/bilder/wellenlaengen-fuer-sichtbares-licht.png]
      Das (für Menschen sichtbare) Licht

      Das regenbogenfarbene (ungebrochen weiße) Licht besitzt unterschiedliche Wellenlängen, von infraroten, kurzen Wellen bis langwelliger UV-Strahlung. Diese langen Wellen sind die einzigen, die bis in tiefere Schichten des Wassers dringen. Ab ungefähr 50 Metern wird es schon eng, je nach Wasserqualität bzw. Schwebstoffen, die das Wasser trüben - deswegen sind fast alle Pflanzen generell nur bis zu dieser Tiefe anzutreffen, Phytoplankton (mikroskopisch kleine Pflanzen und Grünalgen) befindet sich generell an der Oberfläche, um Photosynthese zu betreiben. Ab etwa 200 Metern ist es zappenduster - hier beginnt langsam der Tiefseebereich mit seiner typischen Fauna, die, je tiefer man kommt, immer groteskere Formen annimmt und strategien entwickelt. Tiere sind im Gegensatz zu Pflanzen nicht auf Licht angewiesen.

      [IMG:http://www.traumstraende.org/wp-content/uploads/traumstrand-panorama-karibik.jpg]
      Klares Karibikwasser

      Dadurch, dass lediglich einige dunkelgrüne, blaue und violette Anteile nicht verschluckt werden, scheint das Wasser blau. Je weniger Schwebstoffe, desto heller ist das Blau, da in erster Linie auch das Hellblau des Himmels reflektiert wird, in der Regel mit einem hellen Sandboden - dies erklärt die türkisblauen Küstenzonen in der Karibik. Unter dunkelgrauen, deutschen Wolken und neben trübblauen Heulbojenwasser schmeckt der Cocktail eben nur noch halb so gut! Braunes Wasser ist maßgeblich von Schlick, einer Mischung aus überwiegend feinen Tonpartikeln und Sand beeinflusst, während grüne und rote Färbungen durch die Algen und anderes Plankton bei massenhaftem Auftreten entstehen - der berüchtigten Algenblüte. Von Wäldern und Auen gesäumte Seen bzw. Flüsse erscheinen deswegen im Sommer smaragdgrün, denn sie reflektieren das Laub.

      [IMG:http://www.neuropool.com/newimages/2012/Meerwasser.jpg]
      "Übliches" Meerwasser wie an Mittelmeer oder Nordsee

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    • Es gibt Sachen, die kann man nicht in Themenblöcke zusammenfassen. Genauso wenig kann man daraus eine Infotafel gestalten, die von der Größe her einem scowzer'schen Einzeiler gleich, deswegen passt auf, ihr Schlawiner:
      Dennoch sind diese Werte es wert, erwähnt zu werden und im Gegensatz zu den anderen Infotafeln zählt diese zu denen mit Diskussionsbedarf, zumindest mehr oder weniger. Erstaunen euch diese Zahlen über das Meer? Wer von euch Nasenbären fleißig hier und in der Schule aufgepasst hat, kennt das ein oder andere Faktum bereits. Während ihr Schlingel jetzt in die Heia huscht, beginnen zahlreiche europäische und afrikanische Fischer und Krabbenfänger ihren Arbeitstag!



      Kretische Nordküste bei Agios Nikolaos (eigene Bilder)


      Infotafel III: Zahlen & Fakten




      1. 71 % der Erdoberfläche sind mit Meer bedeckt.
      2. Es gibt zwei fast vollständig durch den Temperatursprung getrennte Wasserschichten (kälteres Wasser besitzt mehr Moleküle im gleichen Volumen, ist somit "schwerer" und sinkt somit gen Boden).
      3. Nur die obersten 2 % sind mehr oder weniger "warm", der Rest bewegt sich zwischen 4 und 10° C.
      4. Ohne Meerespflanzen und Phytoplankton gäbe es in der Atmosphäre dreimal mehr CO2.
      5. Etwa tausend Jahre benötigt ein Tiefseewassermolekül bis zu seiner Rückkehr an die Wasseroberfläche.
      6. Die Meere enthalten etwa 3,5 % Salz.
      7. Tiefenwasser enthält weitaus mehr Salz, da es zu Boden sinkt.
      8. Die 13 Hauptkomponenten der Meersalze machen 99,8 % der Gesamtmenge aus.
      9. Gelöstes CO2 gibt es im Meer 45x so viel wie in der Atmosphäre.
      10. Das Volumen der Ozeane beträgt 1,34 Mia. km³. Also ein Würfel mit einer Seitenlänge von etwa 1,1 Mia. km.
      11. Alleine durch Wind und Gezeiten werden in winzigen Meerengen wie zB in Saint-Malo (NO-Bretagne) Strömungen von 30 km/h erreicht - dort wirken die Gezeiten am heftigsten (Tidenhub ca. 13 m)
      12. Von den großen Wassermassen weitgehend abgeschnittene Meere wie Mittelmeer und Ostsee verzeichnen kaum nennenswerte Tidenhübe während der Gezeiten (< 0,5 m)- ganz anders beispielsweise an der Nordsee wie in Avranches (NW-Normandie): der Mont Saint-Michel beispielsweise ist nur bei Ebbe über den Landweg zu erreichen.
      13. Die Gezeiten verschieben sich täglich aufgrund der unterschiedlichen Länge von Erd- und Mondtag.
      14. Mangroven sind keine einzelne Pflanzenart, sondern fasst ca. 70 Arten salzliebender Pflanzen (Bäume und Sträucher) zusammen, deren Wurzeln stets von subtropischen oder tropischen Küstenwasser umflossen werden. Die nördlichsten Mangroven befinden sich in Kyushu (Tanegashima), weswegen GameFreak sehr detailliert Moosbach City mit solchen Bäumen versehen hat.
      15. Hohe Verdunstung und kaum Niederschläge sorgen mit den abgetragenen Salzen des Festlands dafür, dass das Rote Meer von allen echten Meeren den höchsten Salzgehalt (~ 4 %) besitzt.
      16. 44 Staaten, also etwa ein Fünftel, sind mit dem Nachteil ausgestattet, keinen Meerzugang zu besitzen - Binnenstaaten.
      17. Regen und andere Niederschläge sind zu großen Teilen Meerwasser, das verdunstet ist. Da die Salze nicht verdunsten können, verbleiben sie in den Ozeanen und die Tropfen gehen als Süßwasser in Grund, Seen, Flüsse und Regentonnen ein.
      18. Stachelhäuter (Seegurken, Seesterne, Seeigel) sind ausschließlich marine Tiere. Die meisten anderen Klassen kommen auch im Süßwasser vor.
      19. Die tiefste Stelle des Meeres liegt im Westpazifik (Marianengraben): eine 2.400 Kilometer lange Schlucht von ca. 11.000 km Tiefe.
      20. Etwa 3 Mio. Tonnen Fisch werden jährlich in Nord- und Ostsee gefangen, vor allem in Norwegen. Mittlerweile beläuft sich der weltweite Fischfang auf knapp 160 Mio. Tonnen inklusive Krabben, Muscheln und Tintenfische. Bedrohlich hierbei ist jedoch, dass 10 % der Meere nicht dafür genutzt, 61 % voll ausgelastet, aber 29 % überfischt werden!



      Im Hintergrund: Agios Nikolaos (Ostkreta)

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
    • Meowstic schrieb:

      @Dargos:
      Die Inuit beispielsweise verschwenden nichts, wenn sie Wale erlegen. Alles geht wieder in den Kreislauf ein und wird auch so genutzt. Aber so arbeiten die modernen Staaten leider nicht, obwohl sie sich ja ständig so effizient geben. Heuchlerpack.
      Kyogre ist kein Fisch, sondern ein Wal, wie man an seiner waagerechten Schwanzflosse sieht. :szwink:
      Aber als Fisch finde ich den viel coole. Wal ist so durchschnitt, Säuger gibt es schon viele unter den Legendären, aber wie viele Legendäre Fisch gibt es? Keine. Und Kyogre solle auch als Fisch gelten, trotz waagerechter Schwanzflosse. Deshalb ist für mich Kyogre ein Fisch, das macht es für mich um einiges epischer.:blah:

      Und Infotafel 2 ist auch ganz interessant. Besonders der erste Teil mit der Reichweite des Lichtes. Zum Glück sorgen Tiefseekreaturen selber für eine schöne Lichtshow. :lol:

      ― Beiträge automatisch zusammengefügt ―


      3. Nur die obersten 2 % sind mehr oder weniger "warm", der Rest bewegt sich zwischen 4 und 10° C.
      Ah, noch ne kurze Ergänzung zu dem Punkt. Wasser ist bei ca. 4° C am schwerste. Deshalb ist es nicht möglich, dass Wasser am Grund beginnt zu zufrieren.

      Ansonsten wieder eine tolle Infotafel :klatsch:
    • Infotafel IV: Zonierung der Meere


      [IMG:http://www.ocean-la-gomera.com/Lebensraeume/images/Zonierung.jpg]

      [IMG:http://www.kiwi-taucher.de/kiwi/_data/2-See-Zonen-komplex_1.jpg]
      Was für das Meer gilt, gilt im Großen und Ganzen auch für den See. Nur das Salz fehlt in der Suppe.

      [IMG:http://www.biowin.at/pics/gliederung1.jpg]



      Das Meer lässt sich auf verschiedene Weisen aufteilen. Horizontal und vertikal, aber auch ganz anders - wie zum Beispiel nach der Nährstoff-Situation. Die Bilder sind bis auf das Fachchinesisch selbsterklärend, aber ein paar Worte muss ich dazu dann schon noch verlieren, sonst könnt ihr nämlich höchstens etwas beim Griechen bestellen, wisst aber nichts übers Meer.

      1. Die erste Unterteilung kann man zwischen kontinental (neritisch) und ozeanisch machen. Diese Grenze verläuft an jeder Küste anders und wird durch den Kontinentalrand angekündigt, während der Abyss bereits zur ozeanischen Zone zählt. Aktive Kontinentalränder verlaufen an Grenzen großer Kontinentalplatten und zeichnen sich durch unterirdische Vulkanketten und lange Tiefseegraben auf, wie beispielsweise in Kalifornien oder Japan. Diese Regionen sind besonders oft erdbebengefährdet, während an den passiven Rändern generell nie etwas passiert. Jeder denkt zuerst an die aktiven und weiß gar nicht, dass es die passiven gibt, denn diese sind ja auch das Bielefeld unter den Kontinentalrändern. Oder das Finsdorf.

      2. Die andere, ähnliche Grenze ist die zwischen offener See (Freiwasserzone) und Küste bzw. Pelagial (gr. pélagos/Meer) und Litoral (lt. litus/Ufer). Der Begriff "Benthal" bezeichnet den Meeresgrund in beiden Bereichen sowie die sich wenige Zentimeter darüber erhebende Wasserschicht für Tiere wie Flundern oder Muscheln. Diese Unterteilung gilt sowohl für Süßgewässer als auch die Meere.

      3. Das Litoral lässt sich mehr oder weniger in folgende Abschnitte unterteilen:
      Das Epilitoral bildet in seiner Gesamtheit das klassische Ufer mit Weiden, Schilf, Rohrkolben etc. bzw. die Küste oder Dünen, die trotzdem unter dem direkten Einfluss des Gewässers stehen.
      Das Supralitoral (Spritzwasserzone) befindet sich in der Regel ebenfalls außerhalb des Wassers, muss sich aber durch die regelmäßige Einwirkung des Wassers noch stärker beugen.
      Das Eulitoral (Brandungszone) befindet sich unmittelbar in den ersten Metern unterhalb des Meeresspiegels und ist den Kraft der Wellen ständig eingesetzt. Teils brachiale physikalische Kräfte erlauben nur standhaften Lebewesen ein dauerhaftes Glück. Auch die Mangrovenwälder zählen zur typischen Vegetation in eher äquatornahen Gebieten.
      Das Infralitoraloder Sublitoral beginnt ab der Wasseroberfläche, die bei Ebbe herrscht und ermöglicht dauerhaften Pflanzenbewuchs. Hier können sich in den tropischen Meeren beispielsweise Korallen bilden. Tiefer als 200 Meter wird das Sublitoral selten gehen, doch bis dahin ist sowieso das Licht verschwunden, um das Elend nicht mehr mit ansehen zu müssen. Deswegen zählen alle Seetangwiesen zum Bereich des Litorals, denn der Boden zum Wachsen ist im Pelagial viel zu tief, um anständig beleuchtet zu werden.

      4. Das Pelagial* hingegen baut mehr auf knallharte Zahlen als auf deskriptive Fakten, um ineinander abgegrenzt zu werden:
      Das Epipelagial ist neben den Küstengewässern die Kornkammer der Erde. Hier wird durch pflanzliches Plankton die Nahrungskette in Gang gesetzt.
      Nach 200 Metern Tiefe, nachdem der letzte Schluck Licht verschlungen wurde, beginnt die dritte Welt der Meere. Wer dort lebt, der ist auf das abgestorbene Material der Oberschicht angewiesen oder muss selbst Beine oder Flossen in die Hand nehmen, um zu jagen. Bis 1000 Metern herrscht die mittlere Schicht, das Mesopelagial. Tiefsee-Beilfische sind allerdings schon hier anzutreffen!
      Die richtigen Spezialisten in Sachen Biolumineszenz trifft man im Bathypelagial, der eigentlichen Tiefsee der großen Ozeane. Man darf nicht vergessen, dass diese Bereiche für Europäer fast schon utopisch sind, wenn man Durchschnitts- und Maximaltiefe der bekannten Meere bedenkt: Nordsee (100 m/725 m), Ostsee (450 m/50 m), Mittelmeer (1500 m/5200 m).
      Abyssopelagial und Hadalpelagial (von Hades!) sind dementsprechend mit Tiefen von 4000-6000 Metern bzw. ab 6000 Metern nur für die großen Ozeane von Bedeutung. Sämtliche von der Schwerkraft nach unten beförderten organischen Stoffe sammeln sich dort unten an, sodass dort reichhaltiges Leben entstehen kann. Was nicht verwertet wird, wird irgendwann zu Fossilien, Erdöl oder anderen Sachen sedimentiert und scheidet aus dem Stoffkreislauf aus.

      5. Auch das Benthal kann man unterteilen, den Boden:
      Bathyal ist der spezielle Ausdruck für den Untergrund der Kontinentalhänge und Abyssal bzw. Hadal für die ozeanische Kruste der Tiefseegräben. In Seen unterscheidet man zwischen Litoral und Profundal (lt. profundus/tiefgründig), je nachdem, ob die Fläche beleuchtet wird oder nicht.

      6. Jetzt gibt es sicher noch welche unter euch, die immer nur ans Fressen denken. Selbst darum hat man sich Gedanken gemacht!
      Wird mehr produziert, als verwertet werden kann, also ein Biomassenplus erzeugt, spricht man von der trophogenen Zone (gr. tróphe/Ernährung), die an ihrem Nullpunkt, der Kompensationsebene, von der tropholytischen Zone, die bereits vor dem lichtlosen Bereich beginnt. Denn diese ist bereits dann erreicht, wenn es mehr Zellatmung betreibende Tiere gibt als Photosynthese ausführende und Sauerstoff herstellende Pflanzen.

      7. Die euphotische und aphotische Zone (gr. phótos/Licht) kennzeichnen die Gebiete über und unter der Lichtgrenze, also etwa 150 Metern, wenn das blaue Licht ebenfalls erlischt. Diese kann auch mal bei 50 oder 200 Metern liegen. Zwischen 200 und 1000 Metern, dem Mesopelagial, existieren nur noch kleine Reste von Licht, die streng genommen zur dysphotischen Zone zählen, sich jedoch in Produktivität von der mit 0,0 % Photosynthese kaum unterscheiden.


      *Auf Seen bezogen wird zwischen Epilimnion, Metalimnion und Hypolimnion unterschieden: nährstoffreiche, warme Schicht, die von einer flexiblen Sprungschicht vom kalten Tiefenwasser getrennt ist, das lediglich im Herbst durch Zirkulation nach oben befördert wird.

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    • Bringt mal ein bisschen mehr Leben in die Bude! Das ist nicht einmal besonders schwer! Denkt euch selbst ein paar Fragen aus, die ihr der Crew stellen wollt, oder postet interessante Artikel oder einfach nur Fotos, die mit Küste, Ozean und ihren Bewohnern zu tun haben. Oder Statistiken, wen juckt das schon?

      Ich bereite derweil wieder eine neue Infotafel vor, die irgendwann heute Nacht eintrudeln wird. Meeresströmungen und Wassertemperatur, beide Themen hängen untrennbar miteinander zusammen.

      #i-seedraking# Sheesh #i-mantax#


      Solche Tiersteckbriefe könnte ich aber auch anfertigen. Oder ihr macht sowas ebenfalls. :hi:
      Der Käpt'n kann zwar einen ungeschrubbten Kahn lenken, aber wer mag denn eine Schifffahrt auf einem miefenden Deck? :)


      [IMG:http://www.mondfisch.eu/img/mondfisch.jpg]
      Mondfisch (Mola mola)
      jp.: mambou (翻車魚)
      engl.: ocean sunfish
      frz.: môle
      nl.: maanvis
      Größe: bis zu 3 Meter
      Verbreitung: gemäßigte bis tropische Gewässer in Pazifik und Atlantik (auch Nordsee/Herbst und Mittelmeer)
      Wasserzone: Epipelagial und oberes Mesopelagial (bis 480 m)
      Nahrung: v.a Quallen und Salpen, seltener Heringe, Krebstiere, Plantkon, Schlangensterne usw.

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    • Infotafel V: Meeresströmungen/Wassertemperatur



      Es ist seit meiner Ankündigung kein Geheimnis mehr, dass diese beiden unfassbar wichtigen Faktoren in einer Tafel unterzubringen sind. Ohne die Temperaturunterschiede des Wassers wären Meeresströmungen unvorstellbar!
      Zuerst einmal bezeichnen Meeresströmungen nichts anderes als sämtliche Bewegung der Wassermassen im Ozean, in erster Linie durch Temperatur und Erdumdrehung, in zweiter Linie durch die Winde bestimmt. Auch der Salzgehalt kann entscheidend sein! Denn sowohl Salzgehalt als auch Wassertemperatur sorgen für Dichteunterschiede im Wasser - mehr Wassermoleküle befinden sich aufgrund der geringeren Molekülsbewegung in kaltem Wasser. Die niedrigere Wärmeenergie sorgt also für einen insgesamt schwereren Wasserwürfel im Vergleich zu warmen Wasser, wo die Moleküle schon mal ausbrechen und in andere Würfel übergehen - soweit in der Theorie, die Praxis muss ohne Würfel auskommen.

      [IMG:http://www.raonline.ch/images/edu/nw2/sea_currentsmap01.jpg]
      Das Globale Förderband - die kalten Tiefenströme spürt man nicht


      Die Einflüsse durch die Erdrotation sorgen für temporäre Gezeitenströmungen, während der Golfstrom beispielsweise konstant bleibt. Winde können im Tiefenwasser gar keine Rolle mehr spielen, sodass das "Globale Förderband" ausschließlich thermohalin (Temperatur & Salz) angetrieben wird. 10 - 40 Mio. m³ kaltes Tiefenwasser werden pro Sekunde durch die Tiefseeströmungen transportiert. Kalte Wassermassen schieben sich unter wärmere und drücken diese nach oben.

      [IMG:http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/upload/thumb/Ozeanstr%C3%B6mungen.gif/620px-Ozeanstr%C3%B6mungen.gif]
      Die Hauptströmungen - hier inklusive kalter Oberflächenströmungen


      Driftströme sind Oberflächenströmungen, die durch nahezu permanente Winde entstehen und sich daher mehr oder weniger im Kreis drehen.
      Eine Ursache sind die tropischen und teils subtropischen Passatwinde (bis ca. 30° Breite), die auf der Nordhalbkugel von Nordost nach Südwest beziehungsweise auf dem südlichen Pendant von Südost nach Nordwest wehen. Die Westwinde aus den gemäßigten Breiten (40° - 60°/70°) sind die zweite Hauptursache, doch sie sind auch für die beschleunigte Schifffahrt in West-Ost-Richtung verantwortlich. Diese kreisförmigen Driftströme sorgen dafür, dass sehr schwer zersetzlicher und teils giftiger Plastikmüll, einmal eingesogen, auf dieser Umlaufbahn verweilt oder ins Innere der Oberfläche geschleust wird, ohne je herauszukommen.

      [IMG:http://www.windows2universe.org/earth/Water/images/ocean_gyres_sm2.jpg]
      Oceanic Gears - die fünf Hauptdriftströme


      Der sich zusammenstauende Plastix vortex - der Plastikstrudel - sorgt dafür, dass viele Tiere die kantigen, scharfen, giftigen und unverdaulichen Abfallprodukte versehentlich verschlucken und qualvoll zu Grunde gehen. Selbst an verdreckten Küsten lässt sich dieses Phänomen im kleinen Kosmos beobachten! Jeder Einzelne wirft vielleicht nur eine Coladose ins Meer ... doch die Strömungen sorgen für ein ökoligisches Fiasko!

      [IMG:http://www.doyourpart.com/wp-content/uploads/2010/08/plastic_vortex.jpg]
      Der Plastikstrudel - die im Pazifik gelten als die größten


      Doch die Meeresströmungen (海流/kairyuu) besitzen auch ihre positiven Seiten. Sie manipulieren die Palmengrenze in Europa. Hokkaido, die Nordinsel Japans, entspricht in etwa norddeutschem Klima, obwohl sie auf dem selben Breitengrad wie Mittelitalien oder Südfrankreich liegt! Die Wirkung des Golfstroms ist beispielsweise gewaltig. Einigen günstig gelegenen skandinavischen Orten, der Nordseeküste und vor allem den britischen Inseln beschert er einen relativ milden Winter, den man in Hokkaido vergeblich suchen wird. Durch das marine Klima profitiert das Königreich ebenfalls im Vergleich zu der sibirischen Grenze zur Mongolei - kontinental, eiskalt, und doch auf dem selben Breitengrad.



      Das wird in der Abbildung mehr als deutlich! Die zu England (hellgrün/cyan) parallel liegenden asiatischen Pendants (violett) besitzen bedeutend kälteres Wasser, da ihnen der Golfstrom fehlt.
      In Südamerika transportiert die Humboldtströmung kaltes Wasser entlang der peruanischen Küste, die mit Temperaturen auskommen muss, die man auch an der westfranzösischen Atlantikküste bei Bordeaux findet, und das trotz Tropen! Selbst die koreanischen Meere sind wärmer! Auf der anderen Seite profitiert Brasilien von einer warmen Strömung.
      Als drittes Beispiel wirken der Kuroshio (黒潮) entlang der Philippinen und der japanischen Südküste, während von Ostsibirien und Kurilen aus der Oyashio (親潮) die in der Nordhälfte gelegenen Küsten peinigt. Japan bietet ein ziemlich breites Spektrum an Wassertemperaturen, wie der eng zusammengestauchte Regenbogen in der Karte vermitteln soll.


      PS: Für die Spielkinder unter euch: hier bleibt ihr immer auf dem neuesten Stand, was die Oberflächentemperaturen betrifft!

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
    • Ich wollte mal anmerken, dass mir deine Ozean-Beiträge sehr gefallen und gut geschrieben sind! :sonne:

      EDIT: Wenn ich mal Zeit und Lust habe, würde ich gerne eine Tabelle erstellen, welche Wasserpokemon auf welchen Tieren basieren und wo diese Tiere/Pokemon auf unserer Erde vorkommen würden. Falls Interesse bestehen sollte :o

      EDIT2: In Schiggys Trivia (Pokewiki) steht, dass Brigaron ein schildkrötenähnliches Pokemon ist :tlmao: :fp2: Genau, Igel gehören zu den Reptilien und sind somit Schildkröten!
      Darüber können wir gerne diskutieren, ob Brigaron ein schildkrötenähnliches Pokemon ist oder nicht!

      Made by Crystal--

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    • Tolle Idee, Nira! :w:

      Dann sollte ich mich in den Steckbriefen eher auf ganz spezielle Arten konzentrieren bzw Tiere, die noch keine Pokémon sind. Mit dem Mondfisch habe ich dir immerhin schon die Arbeit für Mamolida abgenommen. xD


      Es ist natürlich die Frage, ob man über die Brigaronsache wirklich diskutieren kann. Gibt es einen, der die Schildkrötenthese unterstützt?
      Pokémon hält sich ja nicht immer an die gute Logik. Man nehme einfach mal den Knochenfisch Remoraid, der sich in den Mollusken Octillery entwickelt und somit seine Wirbelsäule einbüßt.

      Aber dass die Igamaro-Reihe zu den Säugetieren zählt, dürfte nicht nur von Statur, Händen und Gesicht, sondern auch am Fell klar erkennbar sein. Schließlich gibt es noch viel mehr Tiere mit Panzern, nicht nur Schildkröten. Wahrscheinlich hat man sich bei Brigaron eher an einem Gürteltier orientiert, auch wenn das Gesicht ganz anders aussieht, aber wahrscheinlich bezieht sich das sowieso nur auf den Panzer.

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
    • Brigalon eine Schildkröte. Na ja, höchstens eine Chimära, aber ich glaube eher, dass das eine Anspielung auf Ritter ist, die vielleicht auch so wirkten wie Schildkröten in ihrem Panzer.

      Ich stelle euch heute einen prähistorischen Hai vor und zwar den Kragenhai!
      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2a/Frilled_shark_head2.jpg/220px-Frilled_shark_head2.jpg][IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/bb/Chlamydoselachus_anguineus1.jpg/300px-Chlamydoselachus_anguineus1.jpg]
      Deutsch: Kragenhai
      Englisch: Frilled Shark
      Französisch: requin-lézard (heißt angeblich Eidechsenhai)
      Wissenschaftlicher Name: Chlamydoselachus anguineus (anguineus heißt Schlangenähnlich und chlam haißt Kragen und selachus heißt hai)
      Größe: Männchen 1,50m und Weibchen 2,00m

      Der Kragenhai gilt als lebendes Fossil und lebt in der Tiefsee. Auf welcher Höhe genau, weiß man nicht, da dieser Fisch nur sehr selten beobachtet wird und man ihn meistens tot oder sterbend aus Tiefseefischernetzen holt. Nur selten wurden Aufnahmen von lebenden Tieren gemacht.

      Das besondere am Kragenhai:
      - er hat auf jeder Seite sechs Kiemen. Viele Hai haben aber meistens nur 5 Kiemenspalten.
      - soll in einer Tiefe von 125 bis 1250m unter dem Meeresspiegel leben
      - hat ein sehr außergewöhnliches Gebiss
      - hat 25 Zahnreihen mit gut 300 Zähnen

      Hier ist noch ein Video von dem Kragenhai:
      [ame]https://www.youtube.com/watch?v=qYH32gKMHuc[/ame]

      Auch wenn im Video behauptet wird, dass die Seeschlangenlegenden auf den Kragenhai beruhen, aber das ist nur eine Vermutung bzw. eine These. Nichts bewiesen.

      Edit: Der Hai, den man am Anfang des Videos sieht, ist übrigens ein Koboldhai. ;)
    • Auf japanisch heißt der Kragenhai Rabuka. Die Kanji sind aber sehr schlimm. Wie vielen anderen Tiefseefischen möchte man dem in der Dunkelheit nicht begegnen, wobei es da sogar besser ist, wenn man ihn gar nicht sieht. :lol:
      Groß, verfressen, gruselig, alt ... in der Tat sehr faszinierend.
      Requin-Lézard stimmt übrigens: Eidechsenhai ... ein Maul wie ein riesiges Reptil.
      Der Koboldhai besitzt eine dicke Nase. ;v;

      Kurz noch zum Verbreitungsgebiet des Kragenhais:
      California, Florida, Maine, Peru, Venezuela, Schottland, Irland, Bretagne (Quimper) den Atlantik bis nach Marokko, Nord-Norwegen, südl. Japan, SO-Australien, Neuseeland


      Und jetzt ein paar Steckbriefe von mir :hüpf:

      [IMG:http://www.nerdygaga.com/wp-content/uploads/2012/04/Black-swallower-bountyfishingcom1.jpg]
      Schwarzer Schlinger (Chiasmodon niger)
      jp.: oni-bouzugisu (鬼坊主鱚)
      engl.: black swallower
      frz.: grand avaleur
      nl.: zwarte veelvraat (= schwarzer Vielfraß)
      Größe: 25 cm
      Verbreitung: überall, v.a. Tropen und Subtropen
      Wasserzone: unteres Mesopelagial und oberes Bathypelagial (700 - 2500 m)
      Nahrung: Knochenfische (komplett geschluckt und im dehnbaren Magensack verdaut)


      [IMG:http://www.natur-server.de/Bilder/MZ/001/MZ00091-Kegelrobbe.jpg]
      Kegelrobbe (Halichoerus grypus)
      jp.: hai-iro azarashi (灰色海豹)
      engl.: grey seal
      frz.: phoque gris
      nl.: grijze zeehond
      Größe: 230 cm (m), 180 cm (w)
      Verbreitung: Ostsee, nordskandinavische Küsten, südisländische Küste, alle britischen Küsten bis auf die am Ärmelkanal, nordamerikanische Ostküste bis New York (Südgrenze)
      Wasserzone: Litoral/Küste (Tauchen bis 140 m)
      Nahrung: Knochenfische (Lachse, Dorsche, Heringe, Makrelen, Schollen)


      [IMG:http://www.bohusfisk.se/images/clupea_harengus.jpg]
      Atlantischer Hering (Clupea harengus)
      jp.: taiseiyou nishin (大西洋鰊)
      engl.: Atlantic herring
      frz.: hareng
      nl.: haring
      Größe: max. 45 cm
      Verbreitung: Nordatlantik (Südgrenze South Carolina - nordspanische Küste), Nordsee, Ostsee
      Wasserzone: i.R. Epipelagial (bis 360 m)
      Nahrung: Schnecken, Krebstiere, Fischlarven, Zooplankton


      [IMG:http://www.lecker.de/media/redaktionell/leckerde/warenkunde/hbv_20/miesmuschel_img_308x0.jpg]
      Miesmuscheln (Mytilus)
      jp.: yoroppa/murasaki igai (貽貝)
      engl.: blue mussel
      frz.: moule commune
      nl.: gewone mossel
      Größe: 5 - 10 cm
      Verbreitung: überall, v.A. gemäßigte Küsten (v.A. nordamerikanische Atlantikküste, gemäßigte südamerikanische Küsten, Nordsee, Ostsee, Mittelmeer, brit. Inseln, Japan/Korea)
      Wasserzone: Brackwasser, Meereswasser (Sublitoral: bis 20 m, seltener bis 50 m)
      Nahrung: Phytoplantkon, Zooplantkton (Filtrieren)


      [IMG:http://www.cleanenergy-project.de/images/public/m_5077882589_1f5fce9957_z_seegraswiese-klein.jpg]
      Neptungras (Posidonia oceanica)
      jp.: Posidonia oceanica (ポセドニア オセアニカ)
      engl.: Neptune grass
      frz.: posidonie de Méditerranée
      nl.: Posidonia oceanica
      Größe: 5 - 10 cm
      Verbreitung: Mittelmeer (10° C - 22° C)
      Wasserzone: Sublitoral (bevorzugt Sandböden: bis 40 m, seltener bis 60 m)
      Nahrung: Photosynthese

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
    • Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Als ich mit elf Jahren ein kleiner Stöpsel war, gab es in unserer Klasse eine Umfrage, wer nämlich Kaviar oder Meeresfrüchte gerne aß. Ich weiß nicht mehr genau, welches der beiden, doch von knapp 30 Schülern zeigte neben mir eine andere auf - eine Russin (bzw. halb Lettin). So ergeht es einem nicht nur in den infrastrukturlosen Bauerndörfern Mitteleuropas, sondern auch an vielen anderen Orten der Erde, in der Fischkonsum nicht zur Tradition und Esskultur zählt wie beispielsweise in Japan, Frankreich (und in der Moderne auch Luxembourg, das die französische Esskultur und damit die Vorliebe zu Fisch und Meeresfrüchten zu großen Teilen trotz Binnenstaat-Status übernommen hat), Portugal oder besonders den skandinavischen Ländern. Auch Deutschland mit seiner relativ kleinen Küstenlinie schneidet nur mäßig ab, wenn es um Fischkonsum geht - mag wohl lieber Schnitzel und Sauerbraten?

      (Die Infotafel soll auch teilweise als Diskussionsgrundlage dienen; erstaunt euch irgendein x-beliebiger Wert usw.?)





      Eine hübsche Weltkarte über den jährlichen Fischkonsum in Kilogramm pro Kopf! Mittel und Osteuropa stehen hinten an, aber auch in den meisten Teilen Afrikas, Südamerikas und dem nahen Osten sieht es mau aus.

      Die genauen Daten lassen sich in diesem PDF von der Food and Agricultur Organization auftreiben.

      Die Karte stimmt mit den Werten mehr oder weniger überein, allerdings nicht ganz, da sich die Map auf 2006, die Werte auf 2011 beziehen. Deswegen kommen zB Ägypten und Brasilien in der Karte schlechter weg, als es der Fall ist. Die Tendenzen bleiben natürlich gleich.

      Die Ungarn und die Serben sind beispielsweise in Europa Schlusslicht. Auf den anderen Kontinenten geht es vielen anderen Binnenstaaten, vor allem denen ohne große Seen, ähnlich. Bolivien oder die Mongolei sind beispielsweise auch weit hinten vertreten. Überraschend stehen auch viele Länder mit viel Küste ganz hinten, wie Argentinien oder Indien. Aber wer in einem indischen Restaurant die Karte genauer inspiziert hat, wird nicht allzu viel Fisch darauf entdecken können.



      Einige Werte (2011):

      Gabun: 34,9
      Ghana: 27,2
      Ägypten: 22,1
      Südafrika: 5,7
      Eritrea: 0,4
      Äthiopien: 0,3

      Niue-Inseln: 113,0
      Cook-Inseln: 60,4
      Australien: 26,2
      Neuseeland: 25,8
      Guam: 2,6

      Grönland: 86,0
      Kanada: 22,3
      USA: 21,7
      Mexiko: 10,9

      Karibische Inseln: 20 - 40
      Peru: 22,7
      Brasilien: 10,6
      Argentinien: 6,0
      Bolivien: 1,8

      Hongkong: 71,2
      Südkorea: 60,4
      Japan: 51,7
      China: 33,5
      Thailand: 26,3
      Israel: 23,9
      Nordkorea: 9,6
      Indien: 5,2
      Irak: 3,1
      Mongolei: 0,4

      Island: 89,9
      Färoer: 85,5
      Portugal: 57,1
      Norwegen: 53,4
      Spanien: 43,0
      Finnland: 35,5
      Frankreich: 34,8
      Schweden: 31,1
      Luxembourg: 30,5
      Belgien: 26,5
      Italien: 25,1
      Niederlande: 23,6
      Dänemark: 23,0
      Russland: 22,3
      Griechenland: 19,6
      Großbritanien: 19,0
      Schweiz: 17,7
      Österreich: 14,3
      Polen: 12,0
      Tschechien: 9,6
      Serbien: 5,4
      Ungarn: 5,3

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