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Ahoi! - Der Ozean-Fanclub

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    • Entweder ... oder ...?

      Luxusliner oder Fähre?
      Uff... ich war noch nie auf einem Luxusliner und habe auch nicht das Bedürfnis es auszuprobieren. Auf Fähren war ich schon mal, aber meistens wird mir schlecht... xD Zumindest war das früher der Fall. Aus dem Grund entscheide ich mich für keines von beidem xD

      Sushi oder Fischstäbchen?
      Vor einem 1 1/2 Jahren hätte ich wohl definitiv Sushi gesagt, aber dadurch, dass ich schon oft Sushi gegessen habe, ist mir der Appetit daran ein wenig vergangen. Fischstäbchen (mit Apfelmus :sabber: ) kann ich zu jeder Zeit essen. Aber weil ich Sushi dennoch mag, entscheide ich mich für beide.

      Haie oder Wale?
      Haie sind cool, aber ich mag Wale ein klein wenig mehr, besonders Orcas und Narwale c:

      Möwen oder Pinguine?
      Pinguine :w: :bg: Wer mag diese flugunfähigen Vögel nicht?!

      Watt oder Palmenstrand?
      Palmenstrand. Definitiv Palmenstrand °3° Meistens ist der Sand auch viel weicher.

      Jetski oder Bananenboot?
      Ich bin mit dem Jetski noch nie gefahren, weshalb ich für das Bananenboot stimme. Ich kann mir aber vorstellen, dass Jetskifahren richtig viel Spaß macht.

      Kegelrobbe oder Walross?
      Mh... beide sind auf ihre Art und Weise cool, aber die Kegelrobben mag ich ein klein wenig mehr :)

      Hallenbad, Pool, See, Fluss oder Meer? (zum Schwimmen)
      Meer! Aber auch nur, wenn es nicht voller Quallen oder Algen ist :$

      Schnorcheln oder Planschen?
      Blöde Frage!

      Krabben oder Muscheln (Essen)?
      Mh... es kommt immer auf die Art an. Ich würde aber eher für Krabben stimmen, weil ich zur Zeit Muscheln einfach nicht mehr sehen kann (zum Essen) x_x

      Stürmische Gezeiten oder ruhiger Wellengang?
      Die Abwechslung machts! Wenn man entspannt am Strand liegen oder wenn man schwimmen/tauchen will, ist ein ruhiger Wellengang gut. Aber wenn man etwas Action will, dann sind hohe Wellen das beste, was es gibt °3°

      Korallenriff oder Seetangwald/Kelpwald?
      Wieder eine doofe Frage :achja: xD
      Korallenriffe sind einfach nur wunderschön! Es ist immer wieder erstaunlich, was Mutternatur hervorbringen kann


      Made by Crystal--
    • Luxusliner oder Fähre?

      Beides jetzt nicht so meins. Motorisierte Schiffe sind... doof :<

      Sushi oder Fischstäbchen?

      Hm joa Fischstäbchen schmecken halt so normallangweilig :<

      Haie oder Wale?

      Haie sind zwar irgendwie cool, aber das Orca >>>>Haie definitiv die Wale (Orcas :ws:)

      Möwen oder Pinguine?

      Pinguine sind das personifizierte Böse und planen die ganze Welt in einen Flughafen umzubauen! :run2: Wer die Anspielung versteht darf sich jetzt ein Eis (oder einen Glühwein, wer bei den Temperaturen nicht so auf Eis steht (und über 18 ist natürlich)) kaufen gehen, der Rest ignoriert das bitte oder liest endlich mal die Känguruchroniken um festzustellen, dass sein Leben bisher nicht erfüllt war.
      Ähm ja, ich mag Pinguine eigentlich :> (hoffentlich werden sie niemals dazu in der Lage seinen ihren Minderwertigkeitskomplex durch Überkompensation zu bekämpfen)

      Watt oder Palmenstrand?

      Wad will ich mit Watt? uhhh (._.
      Äh, nein Watt ist doof und langweilig. Strand ist zwar von seinem Aufbau her auch langweilig aber immerhin schön zum rumliegen. Watt... eher nicht so :shy:

      Jetski oder Bananenboot?

      Die Frage kann ich nicht wirklich beantworten, ist mir recht gleich

      Kegelrobbe oder Walross?

      Eigentlich finde ich ja alle Robben nicht so toll, selbst den Arjen, aber ich entscheide mich dann doch für die Kegelrobben.

      Hallenbad, Pool, See, Fluss oder Meer? (zum Schwimmen)

      Am schönsten eigentlich schon im Meer, zumindest wenn die Wassertemperatur halbwegs angenehm ist.

      Schnorcheln oder Planschen?

      Hab ich zwar noch nicht, würde ich aber gern mal machen.

      Krabben oder Muscheln (Essen)?

      Muscheln esse ich nicht soooo gern, deshalb eher Krabben

      Stürmische Gezeiten oder ruhiger Wellengang?

      Öhm, beides irgendwie. Hat beides definitiv seine Reize

      Korallenriff oder Seetangwald/Kelpwald?

      Wer findet bitte einen Seetangwald interessanter als ein Korallenriff? :achja:
      Storm clouds, fire and steel! Death from above, made the enemy kneel! Fighting, power and grace! Death from above, it's an army of wings!

      Furthermore I believe Victoria 3 must be made! | made by ItsQbiKS
    • Für mich sind die Fragen alle nicht einfach, denn es gibt nichts, was ich daran nicht mag. Aber trotzdem werde ich wohl einen Joker einsetzen müssen. ):


      Entweder ... oder ...?


      Luxusliner oder Fähre?
      Das Interieur ist einfach viel beeindruckender, es erinnert auch an die Schiffe in den Pokemon-Spielen, also ein kleines oder größeres Fährchen. Finde ich etwas überraschend, das da keinen die Begeisterung gepackt hat. :D Aber eine Schiffsfahrt ist ja bekanntlich immer lustig! :)

      Sushi oder Fischstäbchen?
      Auch hier obsiegt "The Special One" "The Normal One", 2:0 für Mo gegen Kloppo. Ich esse Fischstäbchen zwar gerne, aber ich liebe sie nicht. Sushi hingegen schon!

      Haie oder Wale?
      Sehr knapp. Zu den Walen gehören ja auch die Delfine, vor allem Orcas und Tümmler, sehr, sehr schöne Tiere. Aber Haie sind fischiger ... :tlol: ... ich weiß nicht, so richtig kann ich es nicht begründen. ^^ Meine Cousine dachte früher, dass alle Delfine Mädchen sein mussten und alle Haie Männer. GG Biologie.

      Möwen oder Pinguine?
      Ich hab nix gegen Pinguine, ABER ... nee, ich mag die wirklich. Aber Möwen verkörpern für mich mehr das Wappentier von Küstengebieten eines Landes, die Vorboten zu salziger Luft, auch wenn die entlang mittelgroßer/großer Flüsse momentan überall siedeln ...

      Watt oder Palmenstrand?
      Das Watt ist vielleicht der biologisch interessantere Ort. Aber zum Entspannen ... Palmen ... :) Würde mich wundern, wenn ein Nicht-Biologe etwas anderes ankreuzt. xD

      Jetski oder Bananenboot?
      Ich bin beides noch nie gefahren, aber zum Einstieg eignet sich mal Zweiteres besser, denke ich.
      Kegelrobbe oder Walross?

      Hallenbad, Pool, See, Fluss oder Meer? (zum Schwimmen)
      Das Meer reinigt die Natur. Den Pool reinigen die Menschen. Nuff said.

      Schnorcheln oder Planschen?
      Yo Planschen ist halt total unspektakulär.

      Krabben oder Muscheln (Essen)?
      Da muss ich den Joker nehmen, weil ich beides abgöttig liebe. Muscheln sind wsl teuerer als die häufigeren Shrimparten, aber Flusskrebsfleisch oder größere Garnelen sind dann aber andere Kaliber. Aber in der Umfrage habe ich gesehen, dass Muscheln gar nicht so ein großes Standing bei euch genießen, im Gegensatz zu Krabben.

      Stürmische Gezeiten oder ruhiger Wellengang?
      Gezeiten nerven beim Schnorcheln, gehören aber zum Bild der wilde Nordbretagne aber einfach dazu. Das wäre einfach nicht mehr das Gleiche, aber an windigen Tagen nach Tieren zu suchen ist dann leider unmöglich. =/

      Korallenriff oder Seetangwald/Kelpwald?
      Das war auch sehr knapp. Beide Lebensräume bieten viel Platz für Organismen und sind wunderschön, aber der Farbenwahn ist vielleicht einen Tick reizender. Ihr unterschätzt den Kelpwald allerdings, meterlange Tangstränge, die Robben und Otter anziehen, haben ihren eigenen Charme, gebt ihm doch eine Chance! ;(
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    • Bestaunt die zerstörerische Kraft von ... NARWHALS!

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    • Hier mal etwas Anderes. Tut mir leid, ich bin hier in letzter Zeit zu nicht gerade viel produktivem Zeug gekommen, weshalb es wieder einmal nur ein Video gibt.



      Japanische Riesenkrabbe




      Im Zeitraffer über 6 Stunden hinweg könnt ihr die Häutung einer japanischen Riesenkrabbe (Spider Crab) bestaunen (Taka-Ashigani, Hochbeinige Krabbe 高脚蟹). Diese Krabbe ist nicht nur das größte Krebstier, sondern auch der größte Gliederfüßer überhaupt auf der Welt, wozu auch Insekten oder Hundertfüßer zählen würden.



      Das Tier kann zwischen 15 und 20 kg wiegen, besitzen einen Körperdurchmesser von fast 40 cm und kann mit ausgestreckten Beinen von West nach Ost 3,5 Meter lang werden. In der Laichzeit sind sie auch an flachen Küsten, ansonsten bei ihren Lieblings Temperaturen von 11 bis 14°C im Pazifik in Tiefen von 300 und 400 Metern, wo es schon kaum noch Licht gibt, zu finden. Wie bei Kingler sind sowohl die Zangen der Männchen als auch der Körper größer als bei Weibchen. Es sind Allesfresser, die Aas, Pflanzen, aber auch Muscheln und Schnecken fressen. Um selbst Fressfeinden wie größeren Tintenfischen zu umgehen, tarnen sie sich, in dem sie Schwämme auf ihrem Körper platzieren.


      [IMG:https://vignette.wikia.nocookie.net/gravityfalls/images/6/6a/S2e5_Paul_Robertson_Giffany_standing.gif/revision/latest?cb=20141010215747]
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    • Kaiyuukan Osaka



      Gibt ein paar interessante Sachen für Meeresinteressierte und Schiffsjungen, arr!

      Das Kaiyuukan Osaka ist ein riesiges Meeresmuseum, das 1990 eröffnet wurde. In 16 großen Becken, von denen jedes einen individuellen Lebensraum im ganzen Pazifik darstellt, befinden sich 360.000 Tiere, davon über 500 verschiedene Arten. Die Vielfalt reicht von Fischen über Säugetiere wie Robben und Ottern bis hin zu Reptilien und Vögeln. Dieses Sea Life in groß ist eines der größten innerstädtischen Aquarien überhaupt!

      [IMG:http://www.hoteluniversalport.jp/en/guide/images/kaiyukan_photo2.jpg]

      Es befindet sich im Südwesten Osakas im Stadtteil Konohana, natürlich genau am Meer!
      Öffnungszeiten: 10-20 h
      Kosten: 2.300 Yen = 17,30 €


      Hier ein paar Links, für die Bilder auf der Facebookseite muss man nicht mal japanisch können. (:

      Kaiyuukan jp. Website

      Kaiyuukan Facebook (jp.)

      Kaiyuukan Sprachenübersicht: 11 Sprachen, darunter auf Deutsch, nur eben mit gerafftem Inhalt
      [IMG:https://vignette.wikia.nocookie.net/gravityfalls/images/6/6a/S2e5_Paul_Robertson_Giffany_standing.gif/revision/latest?cb=20141010215747]
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    • Die haben ja Walhaie oder Haie, die zumindest so ähnlich aussehen :w:

      Kein Plan, wie Walhaie mit Käfighaltung zurecht kommen, aber viel geht denen sicher nicht im Kopf vor:v:

      Mögt ihr eigentlich Aufenthalte im Sealife? Ich war bisher nur in dem Sealife von Berlin und das war nicht so mein Fall. Die Aquarien sind ganz cool, aber irgendwie packt mich das nicht so. :ka:
    • Dargos schrieb:

      Die haben ja Walhaie oder Haie, die zumindest so ähnlich aussehen :w:


      Jupp, ist ein Walhai xD
      Mir tun solche Lebewesen oft Leid, die in einem zu kleinen Tank leben müssen :/ Zumindest fand ich damals in Dubai das Becken für den Walhai viel zu klein Dx


      Dargos schrieb:


      Mögt ihr eigentlich Aufenthalte im Sealife? Ich war bisher nur in dem Sealife von Berlin und das war nicht so mein Fall. Die Aquarien sind ganz cool, aber irgendwie packt mich das nicht so. :ka:

      Ich war damals in Konstanz und in Brighton (oder war es London? :ka: ) im Sealife. Als Kind fand ich das damals richtig toll und aufregend, vor allem habe ich im Becken immer die Rochen gestreichelt xD
      Aber wenn ich jetzt wieder in ein Sea Life gehen würde, würde es mich auch nicht mehr umhauen. Vermutlich habe ich schon zu viel gesehen, weshalb ich mich dafür nicht mehr so begeistern kann °_° Da sehe ich die Tiere lieber in freier Natur!

      Das Aquarium scheint viel zu bieten! Ich will auch unbedingt mal einen Mantarochen life sehen, aber dann vermutlich auch lieber in der freien Natur :$
      Für Leute, die nicht in dem Ausmaß reisen können, ist so ein Besuch sicherlich ein tolles Erlebnis! Auf der einen Seite finde ich, es ist Tierquälerei, auf der anderen Seite lernt man dadurch auch die verschiedensten Tierarten kennen.


      [IMG:https://fbcdn-sphotos-b-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xap1/v/t1.0-9/12143140_971171206259607_3377153440122754102_n.jpg?oh=a7d0b8d4150eecb71fb5c8858275fa66&oe=56AE1694&__gda__=1459286856_29130c64742fac0aacba851902f3ec80]
      Die Qualle erinnert mich an diese Lampe mit den vielen kleinen Nylon-Stäbchen :tlmao:

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    • Ich wäre vom Sea Life sicher begeistert, aber leider haben wir es noch nicht geschafft, dorthin zu fahren. :D Vielleicht wird es ja in Zukunft etwas!

      Die Qualle ist natürlich der Hammer. Es gibt sogar ein Becken, das nicht nach einem Lebensraum des Pazifiks gestaltet ist, sondern einfach nur Quallen beinhaltet, Quallen aller Sorten und Größen.

      Ein kleiner Artikel über den Plastikmüll, der in kleinsten Teilen im verdunsteten Meersalz zurückbleibt und dann später nicht nur dem Körper der Tiere, sondern auch unserem eigenen Körper zugeführt wird. Selbst die grundlegendsten Sachen auf der Erde werden durch den Mensch versaut ...
      [IMG:https://vignette.wikia.nocookie.net/gravityfalls/images/6/6a/S2e5_Paul_Robertson_Giffany_standing.gif/revision/latest?cb=20141010215747]
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    • Der Große Tümmler ist eigentlich grau, aber es gibt ganz selten auch Albinos.

      Vor der Küste des westjapanischen Wakayama wurde einer dieser Delfine gefangen und an das nahe gelegene Taiji-Museum verkauft.

      Im Aquarium Pattaya (Thailand) kann man ebenfalls ein solches Exemplar bewundern.

      Die Delfine besitzen eine sehr, sehr dünne Haut aufgrund ihres Albinismus, durch die das rote Blut durchschimmert und die Haut rosa erscheinen lässt. Ansonsten ist er weiß, aber wenn sich der Delfin ärgert oder schämt, errötet er (-> BLASSHUUU!) wie ein Mensch, da die Aufregung das Blut schneller zirkulieren lässt.


      [IMG:http://i.dailymail.co.uk/i/pix/2015/04/17/02/27A0BC0400000578-3042921-image-a-12_1429234102308.jpg]

      [IMG:http://www.incrediblethings.com/wp-content/uploads/2015/04/pink-dolphin-japan-e1429118076732.jpg]
      [IMG:https://vignette.wikia.nocookie.net/gravityfalls/images/6/6a/S2e5_Paul_Robertson_Giffany_standing.gif/revision/latest?cb=20141010215747]
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    • *Auf der vorherigen Seite steht noch etwas zu rosafarbenen Albino-Delfinen, wer es noch nicht gesehen hat!
      Aber jetzt geht es erstmal mit einer neuen Infotafel weiter, nach langer Zeit mal wieder. Nicht dass uns die Schiffe schon eingerostet sind!




      Infotafel XII: Koggen




      Koggen waren Frachtschiffe mit einem sehr hohen Bord, in dem 100 bis 200 Tonnen Güter über die Meere transportiert werden konnten. Diese Segelschiffe besitzen genau einen einzigen Mast und erschienen zuerst im 12. Jahrhundert. Koggen waren die bekanntesten Schiffe der Hanse - vor allem norddeutsche und dänische Hansestädte benutzten diese Schiffstypus, der demnach vor allem in der Ostsee dominant war, aber auch in die Nordsee geschickt wurde.



      Eine Kogge ist zwischen 20 und 30 Metern lang und zwischen 5 und 8 Metern breit. Das Burgkastell vorne am Bug diente neben dem Ausguck zum Überwachen der See und der Verteidigung des mittelalterlichen Schiffs.
      Da die Kogge nur als reines Transportschiff gebraucht wurde, besaß sie einen relativ flachen Schiffsboden und einen sehr kurzen Kiel, die lange "Wirbelsäule" am Boden des Schiffs. Fiel sie bei Ebbe trocken, machte ihr dies deswegen wenig aus, da sie nicht umkippen konnte.
      Das sehr große Rahsegel am Mast machte die Kogge allerdings stark windabhängig. Allein der Wind konnte sie navigieren, drehte er, wurde das Schiff einfach in die andere Richtung befördert.

      Man benötigte relativ wenig Besatzung an Bord der Kogge. Da sie teuer waren, besorgten sich mehrere Kaufleute zusammen ein Schiff, das einen Schiffer und eine Crew sowie einen Notar für den Warenverkauf dringend benötigt. Schiffsgeistliche, Pilger und Soldaten kamen gelegentlich auch mit auf Reisen. Sobald die Kogge ihre Ladung abgegeben hat, nahm sie wieder neue auf, damit sich die lange Reise lohnte.

      Ende des 14. Jahrhunders näherte sich die unangefochtene Ära der Koggendominanz dem Ende. Die See wurde durch eine Abkühlung des Klimas rauer und wilder. Der Holk, ein neuer, noch flacherer Schiffstypus, sollte sie im 15. Jahrhundert langsam aber sicher unter den kälteren Klimabedingungen ersetzen.

      [IMG:https://vignette.wikia.nocookie.net/gravityfalls/images/6/6a/S2e5_Paul_Robertson_Giffany_standing.gif/revision/latest?cb=20141010215747]
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    • Infotafel XIII: Planet Ocean (Dokufilm/90 min, 2014)



      [IMG:https://vignette.wikia.nocookie.net/gravityfalls/images/6/6a/S2e5_Paul_Robertson_Giffany_standing.gif/revision/latest?cb=20141010215747]
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    • Meowstic schrieb:

      Der Große Tümmler ist eigentlich grau, aber es gibt ganz selten auch Albinos.

      Vor der Küste des westjapanischen Wakayama wurde einer dieser Delfine gefangen und an das nahe gelegene Taiji-Museum verkauft.

      Im Aquarium Pattaya (Thailand) kann man ebenfalls ein solches Exemplar bewundern.

      Die Delfine besitzen eine sehr, sehr dünne Haut aufgrund ihres Albinismus, durch die das rote Blut durchschimmert und die Haut rosa erscheinen lässt. Ansonsten ist er weiß, aber wenn sich der Delfin ärgert oder schämt, errötet er (-> BLASSHUUU!) wie ein Mensch, da die Aufregung das Blut schneller zirkulieren lässt.


      [IMG:http://i.dailymail.co.uk/i/pix/2015/04/17/02/27A0BC0400000578-3042921-image-a-12_1429234102308.jpg]

      [IMG:http://www.incrediblethings.com/wp-content/uploads/2015/04/pink-dolphin-japan-e1429118076732.jpg]

      Du hast dieses Blasshu so betont, ist das was japanisches? *:O

      Koggen mag ich. Das Wort klingt irgendwie sanft und rau zugleich. :ws:

      Der rosa Delfin sieht wegen seiner Farbe schon echt niedlich aus, auch wenn ich kein großer Fan von der Methode bin, wie sie gefangen werden oder das man überhaupt noch Wildfänge von Delfinen macht. Es gibt zwar ein paar Ausnahmen, die ich vollkommen ok finde (z.B. Forschung, Entnahme kranker/behinderter Tiere), aber generell bin ich nicht besonders erfreut drüber.

      Könnten Albinodelfine eigentlich im Meer überleben? Kann ja sein, dass sie durch die helle Hautfarbe viel öfter Hautkrebs kriegen oder sie nicht erfolgreich jagen können oder sonstige Sachen durch die sie in der Natur nicht lange überleben.
    • Infotafel XIV: Megalodon


      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9e/VMNH_megalodon.jpg/300px-VMNH_megalodon.jpg]


      Allgemeines:
      Der Megalodon lebte von vor 2-17 Millionen Jahren und war ein extrem großer fleischfressender Fisch. Er wurde 12-18 Meter lang. Ein 17 Meter Exemplar wog 60 Tonnen (Sprich Meow kann ihn nicht in sein Aquarium stellen). Als Jungtiere gelten alle Exemplare, die unter 10,5 Meter lang sind.

      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/07/Megalodon_scale1.png/220px-Megalodon_scale1.png] (Größenvergleich von Megalodon und Weißer Hai, das grüne ist der weiße Hai, das rote und graue sind die Megalodone.


      Beißkraft:
      Je nach Größe hatte es eine Beißkraft zwischen 109 kN und 182 kN.

      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/75/Z%C3%A4hne_eines_Megalodon.JPG/220px-Z%C3%A4hne_eines_Megalodon.JPG]


      Ernährung:
      Vor allem von Robben, Bartwale und Zahnwale.

      Aussterben:
      Ausgestorben ist der Megalodon vermutlich, weil er zuviel Konkurrenz um immerweniger Beute bekam.


      Quelle: Wikipedia

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Chiku ()

    • @Jaru: Super Beitrag! Solche Riesenhaie und große Ichthyo-/Plio-/Plesiosaurier wie Nessie oder der Liopleurodon waren schon ziemlich beeindruckend. Da fühlt sich das Baden im Meer schon gleich viel unsicherer an! Und da haben Leute Angst vor dem Weißen Hai, obwohl viel mehr durch Flusspferde ums Leben kommen!


      Wisst ihr, wieso ich jetzt von der Ohrenqualle berichte? Weil ich heute von ihr geträumt habe. Und einem braunen Stachelrochen. Welche Bedeutung hat das für euch? Keine!



      Infotafel XV: Ohrenqualle



      Das Verbreitungsgebiet der Ohrenqualle ist phänomenal groß - ihr nördlichstes Verbreitungsgebiet endet am 70. nördlichen Breitengrad, genau wie die Nordküste Skandinaviens, während ihr Areal im Süden bis zum 55. Meridiane reicht, den südlichsten Zipfel Feuerlands. Die Ohrenqualle ist dementsprechend auf den Salzgehalt der Ozeane von über 3 % angewiesen, sodass sie die Ostsee nur in den salzreicheren Gebieten im Westen besiedeln kann. Außerdem fehlt sie an Stellen wie der Adria oder dem Gelben sowie Roten Meer, ebenso vor vielen Küsten Ostasiens, Burma (Indischer Ozean) und Japan (Pazifik) ausgenommen.



      Der Durchmesser ihres weißen Schirms beträgt etwa 20-40 Zentimeter und beherbergt vier braunrote Kreise - ihre Geschlechtsorgane! Sie besitzt 4 braune, relativ dicke Fangarme.
      Nach der Fortpflanzung entsteht eine bewegliche Planulalarve, die mit der Mundöffnung nach oben am Seeboden sesshaft wird. Dieser Polyp kann sich dann lediglich ungeschlechtlich durch seitliche Knospung oder Abschnürung (Strobilation) vermehren, sodass Ephyralarven ins Meer freigesetzt werden. Aus diesen entwickeln sich später die richtigen Medusen, also Quallen, die sich wiederum geschlechtlich vermehren können und den Kreislauf neu starten. Diesen findet ihr unten: 1 Planula, 4 Polyp, 11 Ephyra, 12-14 junge bis fertige Meduse.



      Quallen können sich sowohl von der Strömung treiben lassen als auch selbst fortbewegen. Sie ziehen ihren Schirm zusammen, stoßen dadurch Wasser nach unten ab und katapultieren sich diagonal nach oben, sinken jedoch danach wieder ein Stück ab. Die meisten Quallen sind an der Wasseroberfläche zu finden, aber das muss man Pokémon-Spielern ja wirklich überhaupt gar nicht mehr sagen, oder (#i-tentacha# #i-quabbel# #i-tentoxa# #i-tentacha#)?



      Der aus 98,2 % aus Wasser bestehende Organismus lebt besonders gerne in Ozeanen mit der Wassertemperatur zwischen 9 und 19°C, optimalerweise zwischen 15 und 19°C, verträgt aber auch alles im Spektrum 6 und 30°C. Ihr seht, dass die Quallen ziemlich wärmetolerant sind - die Quallenflut insbesondere gefährlicherer, giftiger Quallen ist somit nur ein unangenehmer Nebeneffekt der Klimaerwärmung, denn die Ohrenqualle ist für Menschen zumindest ungefährlich.
      Die Ohrenquallen ernähren sich von kleinstem Plankton, das aus Fischeiern, Larven, Weichtieren und Krabben bestehen kann, aber auch aus anderen Quallen.
      Als Beutetier wird sie von dem großen Mondfisch, der Lederschildkröte und anderen Quallen in Betracht gezogen, während die Seevögel, die sie erlegen, eher an ihrem Mageninhalt interessiert sind. Ihre Lebenserwartung beträgt in freier Wildbahn nur rund 6 Monate, obwohl sie in Gefangenschaft einige Jahre erreichen können. Auch Quallen können von tierischen Parasiten befallen werden!



      In anderen Sprachen:
      JPN - 水海月 Mizukurage (Wasser-Meeresmond/Wasserqualle)
      ENG - Moon Jellyfish
      NED - Oorkwal
      FRA - Méduse commune/lune/bleue, Aurélie
      LAT - Aurelia aurita
      ITA - Medusa quadrifoglio (Kleeblatt-Qualle!)
      [IMG:https://vignette.wikia.nocookie.net/gravityfalls/images/6/6a/S2e5_Paul_Robertson_Giffany_standing.gif/revision/latest?cb=20141010215747]
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    • Infotafel XVI: Robben I - Allgemein und Walross



      Heutzutage gibt es 34 verschiedene Arten von Robben (Pinnipedia, Flossenfüßer). Diese haben sich vor vielen Millionen Jahren von den gemeinsamen Vorfahren abgespalten und sind als Landtiere zurück ins Meer gegangen, wo sich ihre Extremitäten in Flossen entwickelt haben. Das Leben begann im Ozean und kehrt selbst als Säugetier wieder zurück. Die nächsten Verwandten der Robben sind die Marder, gefolgt von den Bären, ferner den Hunden und schon weiter entfernt den Katzenartigen, die die Raubtiere komplettieren.
      Man unterscheidet drei große Gruppen von Robben, die Phocidae (Hundsrobben/18) sowie die zwei später voneinander getrennten und aus dem Nordpazifik stammenden Familien der Otariidae (Ohrenrobben/15) und der Obonidae, zu denen lediglich das Walross gehört.





      I. Walross (Odobenus rosmarus)


      Es gibt ein atlantisches und ein pazifisches Walross, aber beide Unterarten besiedeln die arktischen Gewässer.
      Größe: ca. 3,5 Meter (Bulle), ca. 3 Meter (Kuh)
      Lebenserwartung: bis zu 40 Jahre
      Gewicht: bis zu 1200 kg (Bulle), 600-800 kg (Kuh)
      Schutzhaut: 4 cm Haut + 5-8 cm Fettschicht

      Die in der Regel 50 cm, manchmal bis zu 1 Meter langen Stoßzähne sind bei Männchen im Querschnitt eher kantiger, bei Weibchen runder und gebogener. Ansonsten besitzen Walrösser 18-24 Zähne. Neugeborene Walrösser sind kräftig rotbraun gefärbt, doch die Färbung ihrer Haut verblasst mit dem Alter und wandelt sich in ein blasses Braun wie getrockneter Matsch. 450 Tasthaare helfen zur Unterscheidung unterschiedlicher Beutetiere.



      Normalerweise tauchen Walrosse nicht weiter als 80 Meter tief und halten sich in der Nähe von Land oder "Land" auf, also flachen Küstengewässern oder Packeisflächen. Walrösser leben um Spitzbergen, an drei Stellen (Nordwest, Nord und Nordost) Sibiriens, der Westküste Alaskas, der Nordostküste Kanadas und um Grönland herum. Sie tauchen bis zu 30 Minuten nach Beute und wühlen mit ihrer Flosse den Boden auf, bevorzugt mit der rechten (15x häufiger!) - auch dort gibt es eine Rechtshänderdominanz! Besonders gerne fressen die Dickhäuter der Meere Muscheln, Schnecken, Krebstiere, Seegurken, Manteltiere und Tintenfische, seltener Fische.
      Selten greifen Orcas und Eisbären Walrösser an, jedoch nur gezielt auf schwächere und jüngere Tiere, da ein gesundes, ausgewachsenes Walross jeden vertreiben kann. Läuse auf der Haut und Würmer innendrin sind für die imposanten Großrobben gefährlicher, genau wie abgebrochene Stoßzähne, über dessen Wunde Bakterien eindringen können.



      In normalerweise nach Geschlechtern getrennten Walrossherden gibt es nach Körpergröße und Länge der Stoßzähne gerichtete Hierarchien, wo es zum Beispiel um bevorzugte Liegeplätze geht. Während die Tiere meistens friedlich beisammen leben und sich gegenseitig Parasiten entfernen, kann es so schon mal zu Kämpfen kommen. Walrösser, die sich im Januar und Februar im Wasser paaren, haben wie die Industrienationen dieser Welt ein großes Problem - nach fünfmonatiger Inaktivität des Eis und elfmonatiger Tragezeit kommt in der Regel im Mai des nächsten Jahres ein etwa ein Meter langes und etwa 50 kg schweres Kalb zur Welt, das bereits schwimmen kann. Das ist zu wenig, um Populationsrückschläge schnell ausgleichen zu können, was Bejagung bei diesen Tieren noch gravierender macht.
      Zwar sind Walrosskühe mit etwa sechs, die Herren mit neun Jahren geschlechtsreif, aber die Kämpfe benötigen eine Grundkraft, die erst mit circa 15 Jahren erreicht wird, wo das Tier eine reelle Chance auf Fortpflanzung erhält.



      Vor etwa 8 Mio. Jahren gab es mehrere Walrossarten, die sich damals vor allem auf Fischfang spezialisiert hatten, dann aber auf Nahrung aus dem Benthos (Boden) umstiegen. Die Inuit bejagten seit jeher Walrösser und verwerteten die Tiere ganz, doch Probleme kamen erst mit weißen Jägern im frühen 20. Jahrhundert auf, die ganze Populationen ausrotteten. Daraufhin ergriffen die USA und Russland Schutzmaßnahmen, sodass die pazifischen Walrösser mit etwa 200.000 Tieren als nicht mehr bedroht gelten, doch die atlantische Population erholte sich nicht und stagniert weiterhin bei etwa 15.000. Die Verschmutzung der Meere trifft den großen Meeressäuger dank seiner Fettschicht weniger hart als andere Robben, doch die Anzahl der Beutetiere im Meeresboden geht stellenweise zurück.

      In anderen Sprachen:
      JPN - 海象 seiuchi (Meeres-Elefant)
      ENG - walrus
      FRA - morse
      NED - walrus
      ITA - tricheco
      ESP - morsa
      GRE - thalássios íppos (Meeres-Pferd)

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Miao ()

    • Ich wollte mal erwähnen, dass ich den Artikel über Mikroplastik sehr interessant fand und ich deswegen beim Kauf von Salz und Kosmetikprodukten darauf achten werde. Zum Glück benutzt meine Familie nur Bergsalz.
      Traurig finde ich es aber dennoch, wie wir mit unserer Umwelt umgehen, bezogen auf Plastikmüll, Ölteppichen und vielem mehr :( Dabei schaden wir nicht nur die Umwelt mit unserer Unachtsamkeit und Rücksichtslosigkeit, sondern auch uns selbst.

      Wenn ich in den nächsten Tagen Zeit und Lust habe, wird von mir ein Artikel über Seegurken kommen :sebi:

      Made by Crystal--
    • draconira schrieb:

      Ich wollte mal erwähnen, dass ich den Artikel über Mikroplastik sehr interessant fand und ich deswegen beim Kauf von Salz und Kosmetikprodukten darauf achten werde. Zum Glück benutzt meine Familie nur Bergsalz.
      Traurig finde ich es aber dennoch, wie wir mit unserer Umwelt umgehen, bezogen auf Plastikmüll, Ölteppichen und vielem mehr :( Dabei schaden wir nicht nur die Umwelt mit unserer Unachtsamkeit und Rücksichtslosigkeit, sondern auch uns selbst.

      Wenn ich in den nächsten Tagen Zeit und Lust habe, wird von mir ein Artikel über Seegurken kommen :sebi:


      Man sieht es leider auch am Land, da gibt es nicht besonders viele Unterschiede, wie Müll herumgeworfen wird. Dann gibt es noch so einen Quatsch wie "einzeln verpackte" Kekse, damit die ihr Aroma nicht verlieren. Wer braucht denn sowas? 5-mal mehr Müll, obwohl das Aroma von irgendwelchen Industriesachen eh konserviert wird.
      Man kann schon sehen, welche Auswirkungen Überfischung, Öl und Müll haben - es gibt die sogenannten Dead Zones, in denen tatsächlich tote Hose ist. Die Top Drei sind US-amerikanische Ostküste, Japan und insbesondere die deutsche Ostsee! Vielleicht mache ich dazu auch noch später etwas.

      [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c7/Aquatic_Dead_Zones.jpg/400px-Aquatic_Dead_Zones.jpg]

      Ich würde mich sehr über einen Seegurkenbeitrag freuen! :D Ich habe die bei den Stachelhäutern ja nur so grob angerissen!




      Infotafel XVII: Möwen




      #i-wingull# Möwen (Laridae) :blah2: - Ratten der Lüfte, die überall am Strand ihre rektalen Hinterlassenschaften verteilen, Fischkutter belagern und Leuten ihr wohlverdientes Essen aus der Hand klauen. Bei Möwen streiten sich die Geister. Trotzdem gehören sie zum Meer genauso dazu wie das Fischbrötchen zu Hamburg oder die Algen zur japanischen Küche. #i-wingull#

      Es gibt 54 für Vögel überdurchschnittlich große Möwenarten, die sich durch schlanke, leicht gebogene Schnäbel auszeichnen. Die braunen Jungvögel verfärben ihr Gefieder zwischen dem 2. und 4. Lebensjahr in überwiegend weiße, graue und schwarze Farbtöne. Es gibt wie bei anderen Wasservögeln oft auch ein Brut- (Prachtkleid) und Ruhekleid (Schlichtkleid) für verschiedene Phasen im Jahr. Das Schlichtkleid bei den Stockenten zum Beispiel wird von Mitte Juni bis Mitte September getragen, sodass die Erpel nur durch ihren knallgelben Schnabel erkennbar sind. Möwen sind laut, gesellig und nahezu weltweit verbreitet, insbesondere in den polaren und gemäßigten Gebieten - an einigen Stellen in den Tropen gibt es keine.
      Seltener leben Möwen auf offener See oder auch im Binnenland (Lachmöwe), aber meistens an den Küsten. Sie geben sich mit allem als Nahrung zufrieden - Aas, Menschenfraß, Eier, Jungvögel, Nagetiere, aber vor allem Fische, Würmer, Krebse, Mollusken und Stachelhäuter.



      Möwen müssen natürlich auch trinken, und das geht in Meeresnähe eigentlich auch nur mit Meereswasser, salziger Flüssigkeit. An den Schläfen hat die Möwe Salzdrüsen, die das Salz sammeln und über die Nüstern ausstoßen! Man sieht oft, dass die Vögel an Kliffs und Felswänden brüten, doch die meisten Arten sind tatsächlich Bodenbrüter. Im Schnitt landen in den Nestern 2-4 Eier, die von beiden Eltern abwechselnd 3-5 Wochen bebrütet werden. Nach 3-9 Wochen sind die Jungvögel, bei größeren Arten etwas später, auch flügge, nachdem sie nach der Geburt bereits laufen und schwimmen können. Männchen werden im Gegensatz zu Greif- und Eulenvögel größer als die Weibchen.

      In anderen Sprachen:
      ENG - gull
      FRA - goéland
      NED - meeuw
      JPN - 鴎 (kamome)
      ITA - gabbiano
      ESP - gaviota
      GRE - Γλάρος (gláros)



      FaktJapanmöwe SilbermöweLachmöwe
      RegionJapan, Sibirien, Korea, ChinaNördl. Hälfte Europas bis BordeauxEuropa bis auf Süden, Nordasien
      Größe46-48 cm55-67 cm35-39 cm
      Spannweite118-124 cm125-155 cm86-99 cm
      Masse430-640 g710-1500 g280-320 g
      EiablageApril-JuniApril-JuniApril
      Brut25 Tage25-33 Tage22 Tage
      Flügge nach35-40 Tagen35-40 (60) Tagen27 Tagen
      Lebenserwartung???49 Jahre32 Jahre
      Ernährungv.a Fische, Krebse, Insektenv.a Krebse und MuschelnAlles, v.a. Würmer, Krebse, Insekten
      ENGblack-tailed gullEuropean herring gullblack-headed gull
      FRAgoéland à queue noiregoéland argentémouette rieuse
      NEDJapanse meeuwzilvermeeuwkokmeeuw
      JPN海猫 umineko (Meereskatze)背黒鴎 segurokamome (Schwarzrückenmöwe)百合鴎 yurikamome (Lilienmöwe)
      ESPgaviota japonesagaviota argénteagaviota reidora
      ITAgabbiano giapponesegabbiano reale nordicogabbiano comune
      LATLarus crassirostrisLarus argentatusChroicocephalus ridibundus


      #i-wingull# Man darf nicht vergessen, dass, obwohl auf den Britischen Inseln der Bestand der Silbermöwen zugenommen hat, er auf ganz Europa bezogen um die Hälfte gesunken ist, sodass er zumindest regional bedroht ist, ansonsten sind die langlebigen Vögel relativ unbedroht (Least Concern). Was ist mit euch? Hättet ihr gedacht, dass Möwen so alt werden können? Larus sind die "klassischen Möwen", zu denen die Lachmöwe nicht gehört, denn die sieht etwas anders aus. 24 der 54 Möwen gehören zur Gattung Larus. Aufgrund der geografischen Übereinstimmung, den gelben Füßen und der schwarzen Schnabelfärbung kann stark angenommen werden, dass Wingull unter all diesen Larus-Arten auf einer Japanmöwe basiert. Ansonsten kämen nur noch die eng verwandten Simeonsmöwe (Peru und Chile) und Olrogmöwe (Ost-Argentinien) in Frage, doch diese Lebensräume passen weitaus weniger zu Wingull, das auch mal auf Klippen brütet. Wie ihr seht, besitzen Silbermöwen hautfarbene Füße! #i-wingull#


      [IMG:https://vignette.wikia.nocookie.net/gravityfalls/images/6/6a/S2e5_Paul_Robertson_Giffany_standing.gif/revision/latest?cb=20141010215747]
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    • Bei uns ist es mit Verpackungen auch schlimm geworden, aber als ich damals in Japan war, war ich schockiert, wie die mit Plastik um sich schmeißen... Es waren wirklich alle Reiscracker (Sembe) in einer Packung einzeln verpackt... Da hatte man eigentlich mehr Plastikmüll als essbaren Inhalt.
      Nach nur wenigen Tagen hatten meine Freundin und ich schon einen Müllhaufen an Plastik und wussten nicht worhin :(

      So, aber nun zum Beitrag:


      Infotafel XVIII: Seegurken


      Die Seegurken (lat. Holothuroidea) gehören wie die Seesterne und Seeigel zur Familie der Stachelhäuter. Mit etwa 1200 Arten sind sie die formenreichste Gruppe der Stachelhäuter und es gibt sie in allen möglichen Formen und Farben. Weil nicht alle Seegurken wie Gurken aussehen, werden sie auch [FONT=&quot]Seewalzen [/FONT][FONT=&quot][B]oder[/FONT][/B] Holothurien genannt. Im italienischen Volksmund werden sie auch als "cazzo di mare" (Meerpenis) bezeichnet.



      links: Holothuria Tubulosa rechts: Colochirus robustus - Gelbe Seewalze


      Seegurken sind in jeglichen Gewässern verbreitet und sie können je nach Art zwischen einen Millimeter und bis zu zweieinhalb Meter lang werden.
      Die Haut ist meist mit Stacheln bedeckt, die über Gelenke auf einer Kalkplatte verbunden sind und durch Muskeln bewegt werden können. Die Spitzen dienen zum Graben, zur Fixierung am Meeresboden und zum Schutz vor Fressfeinden. Der längliche Körper weist am Vorderende eine Mundöffnung auf, welche häufig von Tentakeln umgeben ist. Damit „grasen“ sie auf dem Meeresgrund und streifen das aufgesammelte Plankton im Mund ab. Sie nehmen auch Sedimente mit organischen Bestandteilen auf wie Algen und Dedritus (Reste abgestorbener Pflanzen und Tiere). Die organischen Bestandteile werden verdaut und das unverdauliche mineralische Sediment wieder ausgeschieden. Deswegen könnte man Seegurken als „Meeresstaubsauger“ oder Sedimentsortierer bezeichnen.
      Wenn die Seegurke sich bedroht fühlt, kann sie durch plötzliche Kontraktion des Hautmuskelschlauchs ihre Innereien ausstoßen und schleudert sie Fressfeinden entgegen. Die Schleimfäden machen den Angreifer entweder durch ein klebriges Sekret bewegungsunfähig oder betäuben ihn durch Gift. Die Eingeweide, die auch „Cuviersche Schläuche“ genannt werden, wachsen innerhalb weniger Wochen wieder nach.



      Die Seegurken stehen auch auf der Speisekarte, vor allem in asiatischen Gebieten wie China und Japan, aber auch in Spanien. In Japan gibt es die Spezialität Konowate, aber meistens werden die Seegurken getrocknet und in Suppen getan.
      Weil die Seegurke als Delikatesse angesehen wird, dezimiert sich die Anzahl der Seegurken immer mehr und mehr, weswegen bereits etwa 70 Seegurkenarten auf der Roten Liste stehen. Auf dem chinesischen Markt erzielen getrocknete Seegurken immense Preise. Beispielsweise bezahlt man für getrocknete Japanische Stachelseegurken bis zu 3000$ pro Kilo.


      Japanische Stachelseegurke

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    • Infotafel XIX: Jorunna parva



      Wer auf 9GAG oder anderen diversen Internetseiten aktiv ist, hat bestimmt einmal irgendwann ein Bild von diesen seltsamen Kreaturen gesehen haben, die anscheinend auf dem Meeresgrund herumschwimmen ... oder hoppeln? Genau! Jorunna parva sehen nämlich aus wie super süße und flauschige Häschen mit schwarzen Antennen, die wie aufgerichtete Hasenohren aussehen. Deshalb wird diese Art auch einfach "Sea bunny" genannt und ist im Netz einfach unglaublich beliebt.



      Wie der Name schon sagt, gehört Jorunna parva der Art der Jorunna an, eine Gattung der Meeresschnecken, die natürlich, wie man sehen kann, keine Häuser besitzen. Benannt hat Jorunna parva der Japaner Kikutaro Baba († 2001), der 116 Schneckenarten erforscht hat. Übrigens kommen die süßen puscheligen Meresschnecken aus Japan und treten dort eben besonders in weißer Farbe auf, allerdings gibt es auch geblich und bräunlich gefärbte Exemplare. Dazu ist aber zu sagen, dass man noch diskutiert, ob verschiedene Farben ein Hinweis auf eine andere Art sind. Die knuffigen Ohren sind natürlich auch keine Ohren, sondern Fühler, mit denen das Schneckchen unter anderem seinen Nahrung, die aus verschiedenen Seeschwämmen besteht, ausfindig macht. Der puschelige Pelz ist ebenso wenig das, was er scheint, und stellt einen Fortsatz des schleimigen Mantels dar. Eine Schale hat Jorunna parva freilich nicht.



      Tatsächlich ist Jorunna parva durch und durch japanisch, auch wenn sie im Indopazifik vor der Küste von Japan, Papua-Neuguinea, den Philippinen, den Seychellen und Tansania zu finden sind: Der Meereshase besitzt am Hinterteil Kiemen, die wie kleine Schwänzchen geformt sind und wie die neun schweife der mythologischen Kitsune aussehen.


      Vorlage: scienceblogs.de/meertext/2015/…fakten-ueber-sea-bunnies/




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