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Schwert der Abenddämmerung

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    • nO!!! nOT dEAD!!!!! Weg von Pestilenz und Pocken, gebt mir meine monatliche Dosis Schokolanie ... qwq

      Was machte ich hier auf den schwarzgebrannten Ziegeln eines alten Holzhauses, unter dem vielleicht eine hart arbeitende Familie ihre nächtliche Ruhe hielt?
      Tammy: Ja, was wohl? Bestimmt edgy und sinnlich mysteriös in die Nacht starren.
      Nono: Nanu? :o Wo hast du denn solche Ausdrücke her?
      Tammy: Von Min abgeschaut. :grin: Aber halt! Du hast doch sicherlich auch ein Faible für solche nächtliche Exkursionen, nicht wahr?
      Nono: Auch wenn ich bezweifle, dass Füchse auf Dächer klettern ... Ja, mir sind nächtliche Spaziergänge zum Ordnen der Gedanken nicht fremd. ;w;

      Einfach eine unbedeutende Miezekatze mit einer Vorliebe für Schokolade, während diese beiden dahergelaufenen Diebe sich sogar eine eigene Zweitidentität aufgebaut hatten, die sie hegten und pflegten?
      Superheldin Lanie confirmed? :p Könnte ich mir irgendwie gut vorstellen, das würde zu der Stimmung der Geschichte gut passen. Oder sie bleibt einfach die süße Schokolanie aus der Nachbarschaft, damit wäre ich auch sehr zufrieden. °^°

      „Und du regst dich auf, wenn ich deinen Namen versehentlich leake?“
      Nono: Tamamo, bist du dir sicher, dass nicht diiiie dein Vorbild waren? ._."
      Tammy: Wer sind diiiiie? :grin:

      Ich habe dir von Anfang an gesagt, dass es hier in diesem Fischernest nichts zu holen gibt, aber du wolltest ja unbedingt auf den Spuren unserer großen Ahnin Marie-Noelle wandeln.
      Wie groß ist die Chance, dass die Nachfahren von Sheila, von Marie und Kagayaku selbst in JAPAN aufeinandertreffen? xD

      Thatch: Uhm ... Wie groß ist die Chance, dass ein Kanadier und eine spanisch-afrikanische Kreolin in Saint-Domingue aufeinadertreffen und wenig später heiraten? ô_ó
      Héloise: De 'storie offe maye layefe.
      Thatch: Und seit wann kannst du kein richtiges Englisch mehr?! ò_o
      Héloise: :x
      Martinien: Ich wollte nur sagen, dass das überhaupt nicht abwegig ist, denn es war ihre Frenchness, die sie über ethnische Grenzen hinweg verbunden hat. <3
      Thatch: Pah. Kanadier hatten zu der Zeit schon eine von den Franzosen unabhängige Identität. u_ú (Ironisch, dass ich dir das als AKADIER erklären muss.)
      Martinien: Und warum haben sie dann später gegen die Engländer protestiert? :achja:
      Thatch: Das hing wohl eher mit der Religion und der Sprache als ihrem Dasein als "Franzosen" zusammen, Monsieur. ô_ô
      Martinien: Eh bien. ò__ô
      Carolina: Wunderbar, kostenloser Geschichtsunterricht! 8D

      New Leeds!
      :tlol: Dass ich nicht lache! Was kommt als nächstes? New DIEDENHOFEN?! xD

      Nicht nur Saki verspürte diese unbändigen Traum, auszuwandern, denn auch gerade im Westen legten massenhaft Kähne ab, um Siedlern eine neue Existenz jenseits von Glaubenskonflikten und Hungersperioden zu versprechen.
      Jaa, nur Saki ist ein friggin Ninja und kein Bauer. qwq Oder ... Waren die Ninja denn so wie die Samurai? Hatten die Bauern in ihrem Dienst? Aber selbst wenn, dann würden eher die Bauern als ihr Herr auswandern. xD Na ja, vielleicht hat sie auch nur von dem Wunderland Amerika gehört und würde gerne dahin. Wobei das irgendwie auch besser zu Fiona passen würde, hehe. Und vielleeeeeicht sehen wir ja eines Tages Sheilas amerikanischen Klan? :O

      So wie Sheila und Kagayaku einst der wilden Sphinx Calypso das Wüten an einem Seeufer austrieben, würde ich nun zur glorreichen Heldin aufsteigen, die Witz, Milde und Ruhe in sich vereinte – aber das glaubt ihr doch nicht wirklich oder?
      Nee, das mit dem Superheldendasein üben wir nochmal. :was:

      Der Herrscher des letzten nicht versunkenen Teiles des munesischen Kulturkreises war gehüllt in ein edles schwarz-goldenes Gewand, das irgendwo zwischen Kimono und westlicher Königsrobe ohne Pelzelemente anzusiedeln war.
      Da stellt sich mir die Frage ... Wie würde Mu wohl im Jahr 2018 aussehen? :O Wäre mal einen Einblick wert!

      „Bonsoir, Elaine. Ich hoffe, dass du so sehr deinen Spaß an diesem Essen findest, wie es einst deine Ahnen taten. Sogar Setsuna konnte ich damit selbst in den schwersten Zeiten ein kleines Lächeln aufs Gesicht zaubern, coucoucou~.“
      Na, ob das so eine gute Idee ist? q___q In Mu ist Yomi schließlich Tag für Tag von Sphinxen umgeben, die sie an Setsuna und Kagayaku erinnern. Ich glaube nicht, dass Yomi sich mit solchen Rückschlägen im Nacken erholen kann. Dx

      Mhmmmm, das klingt ja mal nach einem Festmal. .3. Köstliche Oliven ... :sabber: Vielleicht ist es Schokoladenfondue, das Elaine für alle Zeiten von Saki fernhalten kann! Dx

      Sie wusste genau, dass ich mir eine solche Gelegenheit wohl kaum entgehen lassen würde, denn schließlich war ich ihre Schokolanie!
      Ups, ich sollte meine Aussage wohl lieber zurücknehmen. ;w; Lieber Sakilanie als Inzest! Q__Q"

      „Also das war ja wirklich zu einfach, Schokolanie. Ein verfressenes Kätzchen wie dich zu überführen, mein Schwesterchen … mit einer Falle, die extra auf dich zugeschnitten war ...“, säuselte Roxy selbstgefällig und lehnte sich ganz nah an das Gitter, aber weit genug weg, sodass ich ihr trotz zumindest gefühlt bedrohlichen Zischens nicht die kleine Stupsnase abbeißen konnte.
      What the fuck? o___O Hat der Geist von Setsuna Roxy befallen?!?!

      Demonstrativ leckte Roxy ihre Lippen ab, während sie auf Kamataros' Schoß sitzend verspielt mit den Beinen wippte, provokant wie ihre launische Ahnin mit den divenhaften Allüren.
      Ähm ... WAS?! xDD Das kam jetzt vollkommen unerwartet. Völlig plötzlich. Wiesoooo? q_q Wieso sollte sie ...? xD

      „I beg your pardon. Was für'n Teil?“
      Aber hallo. Wahrscheinlich wurde Roxy tatsächlich von Setsunas Geist befallen und denkt, sie würde als Konkubine des Sphinxenkaisers zu dessen Kaiserin aufsteigen, aber da wird sie sich wohl ordentlich geschnitten haben. xD Wir wissen immerhin, dass Setsuna stark zur Desillusionierung neigte ...

      Tammy: Ich finde ihren Plan gut. Er ist vielleicht etwas holprig ausgeführt, aber mit Witz und Charme wird er sich als erfolgreich herausstellen. ^u^
      Hotoke: Und was bist du jetzt? Lehrerin an der Highschool des Bösen? ö_ö"

      „Weil du uns helfen wirst. Solltest du dich weigern, kannst du sie immerhin nicht vorwarnen und hast hier zumindest eine äußerst beneidenswerte Strafresidenz.“
      Aber warum sollte man Elaine einsperren? xD Wäre es nicht viel effektiver, sie einfach nett und charmant als Schwester zu fragen, anstatt plötzlich zur Teuflin zu werden und sie zu verraten?

      Tammy: Ich sagte ja, holprig ausgeführt.

      „Die ganze Reise hierhin war also von vornherein geplant?“
      „Yep.“
      „ROXANNE!“
      Tammy: Beeindruckend. u_u So viel Aufwand, um die eigene Schwester zu einem Gefallen zu bewegen? Wirklich beeindruckend. Roxannes Einsatz ist wahrlich lobenswert!
      Miu: Ich bin ja keine Expertin in sowas, aber hätte es nicht einfach gereicht, Elaine damit zu drohen, ein superpeinliches Erlebnis in die Welt zu posaunen? :was: Der Verrat hätte wirklich nicht sein müssen!
      Tammy: Das finden wir heraus, wenn Elaine sich erfolgreich gefügt hat! :achja:

      Der Fächer gehört wieder an seinen rechtmäßigen Platz, aber da du so dicke mit deiner before anyone else Saki Souvlaki bist, sah ich keine andere Möglichkeit!
      Souvlaki ist ja schön und gut, aber hat sie es überhaupt auf eine andere Art und Weise versucht? xD

      „Elaine? Ihr beide seid … nein, ihr drei seid für mich alle Familie. Lanie, du wirst Tante!“
      WTF?!?!? DIE EREIGNISSE ÜBERSCHLAGEN SICH GERADEZU!!! QwQ WER IST ERRRRRRR?!?!?

      Miu: Min würde wohl sagen, dass sie den schmalen Grad zwischen Hoe und Konkubine dezent überschritten hat. .__."
      Tammy: Hervorragend, sie sichert nicht nur die Thronfolge des Kaisers, sondern im Umkehrschluss auch ihre Position als Kaiserin! 8D WUNDERBAAAAR!~

      Nicht nur gegen die vielleicht körperlich stärkste Sphinx, die ich je gesehen hatte, sondern eventuell sogar gegen meine geliebte Roxy.
      Sie will eine schwangere Frau boxen? q_q Inzest und Intrige hin oder her, DAS geht ja mal nicht.

      Oh wow. Das war wirklich schockierend. xDDDD Zwei fürchterliche Wendepunkte, die die arme Schokolanie noch zerbrechlicher machen. SAKI SOUVLAKI vsssssss~ PROXY ROXYYYYYYY! Für wen wird sie sich entscheiden? Ich nehme meine Aussage ein zweites Mal zurück, hoffentlich wird es Roxy. hOI!!!!


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Ein kleines Contrakommi von Schokolanie für @Rai zum Dank! .3.

      nO!!! nOT dEAD!!!!! Weg von Pestilenz und Pocken, gebt mir meine monatliche Dosis Schokolanie ... qwq
      Elaine: Okay, okay, ich komme ja schon! Kerngesund! :3

      Tammy: Ja, was wohl? Bestimmt edgy und sinnlich mysteriös in die Nacht starren.
      Nono: Nanu? :o Wo hast du denn solche Ausdrücke her?
      Tammy: Von Min abgeschaut. Aber halt! Du hast doch sicherlich auch ein Faible für solche nächtliche Exkursionen, nicht wahr?
      Nono: Auch wenn ich bezweifle, dass Füchse auf Dächer klettern ... Ja, mir sind nächtliche Spaziergänge zum Ordnen der Gedanken nicht fremd. ;w;
      Min: *sinnlich mysteriös und seeehr edgy in die Nacht schau, während ihre Strähne ein Auge verdecken* ... Eun-ju ... I will pay you back ... somehoooow!

      Superheldin Lanie confirmed? Könnte ich mir irgendwie gut vorstellen, das würde zu der Stimmung der Geschichte gut passen. Oder sie bleibt einfach die süße Schokolanie aus der Nachbarschaft, damit wäre ich auch sehr zufrieden. °^°
      Elaine: Sailor Moon ist ja auch beides. ;D Mal dies, mal das. ^-^

      Wie groß ist die Chance, dass die Nachfahren von Sheila, von Marie und Kagayaku selbst in JAPAN aufeinandertreffen? xD
      (In Fantasygeschichten? Immer etwa 1000-mal höher als realistisch, ganz ohne Julia Laischik oder wie die heißt)


      Thatch: Uhm ... Wie groß ist die Chance, dass ein Kanadier und eine spanisch-afrikanische Kreolin in Saint-Domingue aufeinadertreffen und wenig später heiraten? ô_ó
      Héloise: De 'storie offe maye layefe.
      Kagayaku: Gering, weil der Kanadier eventuell fremdgeht. =w=

      Dass ich nicht lache! Was kommt als nächstes? New DIEDENHOFEN?! xD
      Marie: *insert Praljak Meme/Danke DSGVO*

      Jaa, nur Saki ist ein friggin Ninja und kein Bauer. qwq Oder ... Waren die Ninja denn so wie die Samurai? Hatten die Bauern in ihrem Dienst? Aber selbst wenn, dann würden eher die Bauern als ihr Herr auswandern. xD Na ja, vielleicht hat sie auch nur von dem Wunderland Amerika gehört und würde gerne dahin. Wobei das irgendwie auch besser zu Fiona passen würde, hehe. Und vielleeeeeicht sehen wir ja eines Tages Sheilas amerikanischen Klan? :O
      Fiona: Ich bin leider zeitweise vertragsgeknebelt, aber für die Zukunft ... ist in der Tat mein Traum! °_°
      Saki: Keine Ahnung, ich glaube, die hatten keine Bauern in ihrem Dienst. Also ich nicht. ._." Auch nicht jeder Samurai hatte einen Bauer, aber die hohen, adligen eben.
      Sheila: Tja, den Clan gibt es wirklich. Wer weiß, sei gespannt. ;3


      Da stellt sich mir die Frage ... Wie würde Mu wohl im Jahr 2018 aussehen? :O Wäre mal einen Einblick wert!
      Nea Kagiyana-Future Kagy: Eine Mischung aus Südjapan, Kansai, Griechenland und Frankreich für den nördlichen, nicht untergegangenen Teil, der Rest wäre wohl seeeehr unterschiedlich geworden. Osten US-amerikanisch geprägt, andere Teile südostasiatisch ...

      Na, ob das so eine gute Idee ist? q___q In Mu ist Yomi schließlich Tag für Tag von Sphinxen umgeben, die sie an Setsuna und Kagayaku erinnern. Ich glaube nicht, dass Yomi sich mit solchen Rückschlägen im Nacken erholen kann. Dx
      Yomi: Ich hatte Jahrzehnte, um mich davon zu erholen. Irgendwann muss man aufstehen, wenn man nicht am Boden liegen bleiben will. Auch wenn Sphinxies gerne am Boden liegen, hihi. :3

      Mhmmmm, das klingt ja mal nach einem Festmal. .3. Köstliche Oliven ... Vielleicht ist es Schokoladenfondue, das Elaine für alle Zeiten von Saki fernhalten kann! Dx
      Elaine: Naja, wenn sie sich selbst eines anschafft, hnnnng~ o.o"
      Kagayaku: Ich liebe Oliven und ich liebe Schoki. Aber beies zusammen schmeckt sicher pervers.


      Ups, ich sollte meine Aussage wohl lieber zurücknehmen. ;w; Lieber Sakilanie als Inzest! Q__Q"
      Elaine: SAKILANIE ^-^ x3

      What the fuck? o___O Hat der Geist von Setsuna Roxy befallen?!?!
      Roxy: Nein, aber ihre Gene u_u"

      Aber hallo. Wahrscheinlich wurde Roxy tatsächlich von Setsunas Geist befallen und denkt, sie würde als Konkubine des Sphinxenkaisers zu dessen Kaiserin aufsteigen, aber da wird sie sich wohl ordentlich geschnitten haben. xD Wir wissen immerhin, dass Setsuna stark zur Desillusionierung neigte ...
      Roxy: Man sucht sich nicht aus, in wen man sich verliebt.
      Elaine: Also Setsuna bestimmt. o.o"


      Tammy: Ich finde ihren Plan gut. Er ist vielleicht etwas holprig ausgeführt, aber mit Witz und Charme wird er sich als erfolgreich herausstellen. ^u^
      Hotoke: Und was bist du jetzt? Lehrerin an der Highschool des Bösen? ö_ö"
      Min: JAAAA! Und ich werde ihre freche Schülerin! ;O Nyom~ x3

      Aber warum sollte man Elaine einsperren? xD Wäre es nicht viel effektiver, sie einfach nett und charmant als Schwester zu fragen, anstatt plötzlich zur Teuflin zu werden und sie zu verraten?
      Roxy: ö_____________ö" Ich gehe auf Nummer sicher!

      Miu: Min würde wohl sagen, dass sie den schmalen Grad zwischen Hoe und Konkubine dezent überschritten hat. .__."
      Tammy: Hervorragend, sie sichert nicht nur die Thronfolge des Kaisers, sondern im Umkehrschluss auch ihre Position als Kaiserin! 8D WUNDERBAAAAR!~
      Min: Wieso sollte sie eine Hoe sein? Normales Balzverhalten, solange sie nicht auf mehreren Hochzeiten tanzt *shrug*

      Sie will eine schwangere Frau boxen? q_q Inzest und Intrige hin oder her, DAS geht ja mal nicht.
      Elaine: Leg mir keine Sachen in den Mund! *fauch* Was sein könnte, ist, dass sie sich selbst als Schutzschild in Szene setzt und Dinge schief gehen ... hoffentlich kommt es nicht so weit. u_u"

      Oh wow. Das war wirklich schockierend. xDDDD Zwei fürchterliche Wendepunkte, die die arme Schokolanie noch zerbrechlicher machen. SAKI SOUVLAKI vsssssss~ PROXY ROXYYYYYYY! Für wen wird sie sich entscheiden? Ich nehme meine Aussage ein zweites Mal zurück, hoffentlich wird es Roxy. hOI!!!!
      Saki: Du musst mich ja echt hassen. -.- Hu- ... äh.
      Elaine: Wir sind nicht auf Twitter 2018, Saki-chan. Dx
      Saki: Okay, dann: DU EHRLOSER UNHOLD, DEIN UNREDLICHES ANTLITZ WERDE ICH VON DER WELT FEGEN! Ò_Ó
      Elaine: Good girl. ^-^
      Saki: Ich bin kein fucking Inu-chan o_o"

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    • Kapiel XXV: At Wit's End

      „LASST MICH RAUS!“
      Schweigen.
      „SOFORT!“
      Kamataros senkte seinen Blick zu Boden.
      „Und wenn ich mir den Weg freikämpfen muss!“
      „Diesen Kampf kannst du nicht gewinnen, Elaine.“
      „Ich MUSS ihn gewinnen!“
      „... Schlafe eine Nacht. Sobald du eingeschlafen bist, werden wir dich in ein Colosseum bringen. Ohne Zuschauer. Nur wir drei. Oder was davon übrig bleibt“, schnaubte der Sphinxenherrscher fast schon gekränkt und trottete mit auf Halbmast hängenden Flügelschwingen davon, während mir meine Schwester lediglich einen schwer zu deutenden Blick zu warf. Angst? Ärger? Sicherlich Unverständnis. Still schlurfte ich hinüber zu meiner mit Reis gefüllten Schüssel und nahm einen Schluck von einem eisgekühlten, rotbraunen Tee, der entfernt nach Bier schmeckte, als ob Getreide in ihm verarbeitet worden wäre. Ich musste mich stärken und meine Chance wahrnehmen, doch wie konnte ich mit einer solche Unruhe im Herzen nach einem langen, schokoladigen Schlaf, erneut zur Ruhe finden? Ich wollte mir einfach nicht vor Augen führen, dass Saki womöglich ein so schlechter Mensch sei, eine Gefahr für mich und alle die ich liebte. Stundenlang lag ich wach in meinem Kerker, versuchte mich mit den bereitgestellten Büchern etwas abzulenken und schläfrig zu machen, doch auch dies misslang gründlich. So las ich zum Beispiel eine spannende Geschichte über einen unsterblichen Fuchsgeist in der Form eines weißen Vulnona, genauer gesagt eine Füchsin aus dem Mittelalter, die mit einer modernen Familie zusammenlebte! Eine andere Geschichte handelte von einer jungen Frau, die von ihren Eltern in ein buddhistisches Kloster gesteckt wurde und von Buddha den Auftrag bekam, die Welt von einer bösen Fuchsdämonin zu befreien. Da diese Werke zu den wenigen gehörten, die tatsächlich auch in meine Sprache übersetzt vorlagen, schlussfolgerte ich daraus eine ungemeine Beliebtheit des Fuchsmotives in der zeitgenössischen Literatur. Wie es so wohl wäre, als mächtige neunschwänzige Füchsin? Schließlich war ich nicht mehr als eine junge Frau auf Reisen, die den ein oder andere Ladungsstoß aussenden konnte, aber sonst? Vielleicht stimmten auch die Gerüchte, die sich um Saki rankten und in Wirklichkeit wäre sie somit viel mächtiger, als ich es je sein könnte. In Gedanken zerrissen, döste ich vor mich hin, müde gegrübelt und von Zweifeln geplagt, bis ich erneut in einen traumlosen Schlaf versank.

      Fahle Öllampen erhellten ein leicht bewachsenes Kopfsteinpflaster, zwischen dessen Rillen alle möglichen Arten von Unkraut vor sich hin sprossen. Glücklicherweise hatte man mich nicht auf einer Distel abgesetzt, sondern auf einer mit kühlem Moos überzogenen Stelle. Nur wenige Sekunden zuvor war ich etwas derbe wachgerüttelt worden, meine Augen klebten immer noch etwas durch den Schlafsand, der sich in meinen Lidern angereichert hatte. Kamataros stand mir gegenüber, den Schweif etwas lustlos über den Boden schleifend, während ich Roxys Silhouette hinter den arkadenartigen Zuschauerrängen erkennen konnte. Dieser Ort erinnerte mich entfernt an die Colosseen der Antike, doch hier schien lange nicht mehr gekämpft worden zu sein.
      „Dieser Ort ...gibt es hier Gladiatorenkämpfe zwischen Menschen und Sphinxen?“, fragte ich mich, klopfte das Grün von meiner Kleidung und erhob mich. War ich wirklich bereit für einen Kampf? In welchen Kampf stürzte ich mich da überhaupt?
      Einen Aussichtslosen?
      Einen Kampf gegen einen Freund?
      Ein Kampf um meine Freiheit?
      Ein Kampf für Saki?
      Ich wusste nur, dass ich kämpfen musste, jedoch nicht, für was genau.
      „Das gab es hier nie. Aber diverse unblutige sportliche Wettbewerbe.“
      „Wird sich wohl ändern heute.“
      „Deine Entscheidung.“
      Meine Entscheidung? Klar, es wäre sicherlich eine Alternative, meine nächsten Tage in einem goldenen Käfig eingesperrt zu verbringen, aber keine, für die sich eine Elaine de Courtenay entschließen würde. Kämpfen hieß schließlich „kämpfen“ und nicht „töten“ - oder? Wir waren dem Zeitalter der Antike und des Mittelalters doch schon längst voraus!



      „Gewinnst du gegen mich, lasse ich dich umgehend frei. Scheiterst du, wirst du wie vereinbart in dem Verlies ausharren müssen, bis die entsprechenden Umstände geklärt sind. Der Sieg ist errungen, wenn einer der beiden Kämpfer für länger als zehn Sekunden das Bewusstsein verliert oder kapituliert.“
      „Gut. Kapitulierst du?“, fragte ich frech zu Beginn, mit einem kleinen Schimmer Resthoffnung in meinen Augen glitzernd.
      Doch es kam, wie es kommen musste: „Ich bin der Kaiser der Sphinxen, Elaine. Welch trauriges Bild würde ich abgeben, zu kapitulieren, wenn nicht das Wohl meiner geliebten Leute und meines geliebten Reiches auf dem Spiel stünde?“ Das Funkeln der Silberfäden des königlichen, schwarzen Toga-Kimono aus Brokatstoff reflektierte das helle Mondlicht, wobei es mir fast schon kurios schien, dass Kamataros sein edles Gewand in diesem Kampf schmutzig machen würde. War er so überzeugt davon, dass ich keinen Stich setzen würde? Mit einem goldenen Kriegszepter in der Hand, das vorne in einer diamantartigen, langen Kristallspitze endete, konnte er neben dieser orientalischen Waffe auch noch auf sämtliche Vorzüge der Sphinxenphysis zurückgreifen, wenngleich die Voraussetzungen anders waren als bei Kagayaku. Der erste Zug gebührte mir, der Blitzbändigerin, deren elektrische Energie an dem stromresistenten Körper einer Sphinx gnadenlos verpuffen würde.
      Fast schon blind und planlos wie ein Tauros in Kampfeslust rannte ich auf meinen Gegner zu, doch der gebot mir auf halber Strecke mit ausgestreckter Hand Einhalt: „Neben dir lag eine Naginata. Dir steht es frei, sie zu verwenden.“
      Eine Waffe?
      Eine echte, tödliche Kriegswaffe?
      Etwas übertölpelt schritt ich zurück und griff nur zögerlich auf diese Lanze zu, die in einer exotischen Langklinge endete. Wenige Momente tollpatschiges Herumgefuchtel später musste ich nun die Kontrolle für den Ernstfall gelangen und trabte auf den Monarchen zu. Elaine war bereit!

      Ein Stampfer auf den Boden genügte, um das gesamte Colosseum in einer nicht zu unterschätzenden Intensität zum Zittern zu bringen. So geriet ich leicht aus dem Takt und stoppte abrupt ab, bevor ich mich einem Gegenangriff entgegen sah. Der armdicke Sphinxenschweif erwischte meine Waden in einer perfekten Grätsche und ließ mich so unvorbereitet abheben, nur, um umso unsanfter Bekanntschaft mit dem bewachsenen Kopfsteinpflaster zu machen. Es war nichts allzu Wildes passiert, lediglich ein paar schwach rötlich aufleuchtende Schrammen, doch mir war klar, dass Kamataros sich nicht zurückhalten würde, egal aus welcher der verschiedenen Sympathien, die er mir entgegenbringen konnte. Das Schlimmste an der Situation war jedoch, dass ich in dieser Lage nicht mehr Fähigkeiten besaß, wie ein gewöhnlicher Mensch. Ein Mensch, der noch nie im Leben auch nur eine Art Kriegsdienst oder Ähnliches absolviert hatte. Dieses Spiel ging weder auf Zeit, noch wusste ich meinen Bruder an meiner Seite – ich war zum Angriff gezwungen. Die Naginata auf Kamataros' Bein gerichtet, wagte ich einen halbherzigen Stichversuch, der selbstverständlich antizipiert und geblockt wurde. Wie Medusas schlangenartiges Haar wand sich der Schweif um meine Naginata, zog sie ruckartig nach unten und zwang mich so in die Knie, um mich dann mit dem quergestreckten Schaft seines Zepters dermaßen heftig zurückzustoßen, bis ich auf den Rücken purzelte. Energisch wedelte ich mit meiner Naginata vor, oder besser gesagt, über mir herum, doch ein weiterer Nahangriff stand nicht auf der kaiserlichen Agenda. Stattdessen bebte und ruckelte die Erde erneut, bei weitem heftiger als während des vorigen Angriffs, sodass ich mehrmals unglücklich mit meinem liegenden Körper auf den Boden aufstieß. Zwar gelang es mir, mich davon zu befreien, behände aufzuspringen und zu einem Doppelkick anzusetzen, doch ich traf lediglich das Kriegszepter. So, wie ich bereits keuchte und schnaufte, vor allem taktisch bereits at wit's end, gab ich mir nicht viel Zeit. In meinem Kopf kreiste bereits der Gedanke, dass ich also so oder so in dem Kerker auf mein Glück und Sakis Unglück warten musste, doch dann erinnerte ich mich an die Worte, die Kamataros vor dem Kampf ausgesprochen hatte.

      „Welch trauriges Bild würde ich abgeben, zu kapitulieren, wenn nicht das Wohl meiner geliebten Leute und meines geliebten Reiches auf dem Spiel stünde?“

      Richtungswechsel. Mein nächstes Ziel hieß Roxy.
      Würde … ich sie bedrohen können?
      Mit gestreckter Lanze stürmte ich auf sie zu.
      Würde … ich sie verletzen können?
      Diese Lanze war lang genug, um sie auch auf dem Zuschauerrang zu erreichen.
      Würde … ich sie töten können?
      Ich wollte nicht, ich sollte nicht, doch ich musste ihr die Naginata entgegenstrecken, empor, bis sich die eiserne Spitze an ihr vergnügt baumelndes Bein schmiegte.
      „So fröhlich? Hast du keine Angst, dass jemand von uns verletzt werden könnte?“, schoss ich einen verbalen Giftpfeil hinterher, da ich ihr ihren Plan immer noch nicht verziehen hatte.
      Sichtlich angespannt schluckte sie und zog die Beine sofort zurück, ihren Körper eng an die steinerne Sitzreihe gepresst: „A-a-also so weit kommt es doch nicht?“
      „Wie weit? So weit wie gegen Fiona? Wie gegen Tetsu-Yomi?“, fauchte ich und funkelte sie so grimmig wie möglich an, während die lange Lanze ihren Weg weiter nach oben bohrte und nur hauchdünn an ihrem Bauch vorbeistreifte.
      Doch ein höllischer Schmerz in meinem Rücken unterband vorerst jegliches weiteres Vorgehen, als ich nämlich frontal mit der Wand der Arena kollidierte. Ein heftiger Energiestrahl hatte mich in den Rücken getroffen und so jegliche Gefahr von Roxy abgewendet.
      Immer noch verhältnismäßig weit entfernt, aber schnaubend und an Ort und Stelle verharrend, glitzerte Kamataros mich feindlich an: „Sende ein Stoßgebet zu Buddha, dass dieser Strahl von mir kam und nicht von einer Sphinxendame wie Kagayaku.“
      „Ach … ja?“, fragte ich, als ich mich langsam wieder aufzurappeln begann, doch dann suchte mich die nächste Magnitude heim, stärker und wütender als je zuvor.
      „Luft- und Energieangriffe aus der Entfernung sind ihre Spezialität, fliegen können sie auch! Dafür kontrollieren die Kater physische Kräfte in ganz anderen Größenordnungen. Und dein Gegner bin immer noch ich! Nicht Roxy!“ Erdbebensicher schien dieses Colosseum zumindest zu sein, da die ganze Region insel- und länderübergreifend für ihre unterirdischen Erschütterungen bekannt war. Noch einmal richtete ich mich unter stechenden Schmerzen auf, erklomm die Steintreppe und überraschte meine Schwester erneut mit der Waffe und trieb sie wie ein verängstigtes Vieh durch die leeren Ränge.
      Was hätte ich ansonsten tun sollen? Mir die Bibel ins Gedächtnis rufen und an die Geschichte von David und Goliath glauben? Mich auf göttliche Hilfe verlassen gegen einen physisch absolut übermächtigen Gegner?
      Ich entschloss mich dazu, mich richtig einzuschätzen.
      Kamataros würde ich nur zur Kapitulation zwingen, wenn er seine Geliebte in Gefahr sehen würde, doch so berechnend wie ich, war er schon lange: „Du möchtest Roxy verletzen? Gut, aber das kannst du nicht. Dein Wunsch nach Freiheit ist groß, aber was kann groß genug sein, dass jemand wie du das Leben deiner Schwester aufs Spiel setzen würdest? Deine Freiheit würde dich in ewige Selbstvorwürfe hüllen und stetig zerfressen wie die Pudox unsere Papiertüren.“
      Ungläubig zuckte ich mit meinen Augenlidern, fast schon neurotisch blinzelte zwischen beiden hin und her. So angespannt meine große Schwester auch war, würde sie sich ohnehin auch selbst zur Wehr setzen können, doch sie entschloss sich für die Flucht, statt mir zu schaden. Schließlich hatte sie berechtigten Grund zur Annahme, dass ich Ernst machen könnte, doch sie widersetzte sich. Betrübt blickte ich durch die Arkadenfenster, die die kleine Arena mit der nächtlichen Außenwelt verbunden … bis letztendlich doch ein Blitz diesen Kampf entschied!
      „Big Sis? Pass auf dich auf. Und lies ruhig mal diesen Roman über den Fuchsgeist Kuzunoha!“, flüsterte ich Roxy in einer letzten innigen Umarmung ins Ohr, bevor ich mich dem sanften Griff der Unbewaffneten entriss und meinem maximal durchschnittlich schnell antrabenden Gegner Reißaus nahm, verschluckt von der Dunkelheit, hinaus in die Freiheit! Der große Sphinxenherrscher sprintete gerade die Treppen zu den Zuschauerplätzen hoch, als ich bereits um die Zukunft meiner nächsten Tage rannte!

      Zu stark. Zu kräftig. Aber zu langsam.
      Zu angeschlagen. Zu anfällig. Aber noch fit genug, um die Flucht zu ergreifen.
      Binnen Sekunden hatten sich alle für die Analyse meiner Situation notwendigen Puzzleteile in meinem Kopf zusammengefügt und eine Aussichtslosigkeit eines ehrlichen Kampfes mit 100% attestiert. Wenn ich von meiner Zeit in Zappangu eines gelernt hatte, dann, dass die Epoche der aufrichtigen Kämpfe, Mann gegen Mann, die Ära der Samurai, Geschichte war. Die Moderne stellte neue Anforderungen an uns und wer sich nicht anpasste, geriet unter die Räder der Rikshas, neuartiger Sänftenkutschen, die mit Manneskraft für die körperlich großen Gäste aus Übersee in den großen Städten immer häufiger aufgetaucht waren.
      Manchmal war es nicht das Schlauste, eine Heldin zu sein, auf dem Schlachtfeld zu sterben, sondern seine Aufgabe anders zu erfüllen, wenn es auch über Umwege führte. Eine Elaine de Courtenay war sicherlich zu anderem bestimmt. War es feige, zu flüchten? Womöglich. War es dumm, zu kämpfen? Nach den ersten Kostproben von Kamataros' Angriffen … hundertprozentig. Seine Grenzen testen und seine Grenzen kennen waren allgemein selten als Qualitäten in der Ellenbogengesellschaft anerkannt, doch solange ich meinen Kopf noch mal aus der Schlinge ziehen konnte, ohne meiner Roxy etwas anzutun, war es das legitimste der Welt. Nachts durch die Finsternis zu rennen, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, wo man sich befand, war ein notwendiges Übel – nichtsdestotrotz ein Übel. Nachdem ich felsenfest davon überzeugt war, keine Verfolger hinter mir zu haben, schnaufte ich erst einmal in der Hocke durch, in dieser fast schon idyllischen, warmen, sternenklaren Nacht.

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    • Zzzzzzzeit für die Revanche! o/ Du hast dich ja echt abgerackert, 4:00 morgens, wow. o.o Na hoffentlich lohnt sich mein Kommentar auch für die Mühen! Attackeeeeeee! òOó

      „LASST MICH RAUS!“
      Schweigen.
      „SOFORT!“
      Oh ja, stimmt. DAS können wir natürlich nicht so einfach vergessen. (Wer auch immer "wir" ist, lel) Wie konntest du nur, Roxaaaaaaanne?! Dx

      Hotoke: Wow, da sieht man mal, wie universell anwendbar diese wundervolle Passage ist.~ Tammy, kommt dir das bekannt vor? ^w^
      Tammy: *unverständliches Gegrummel* -.-
      Hotoke: Lass mich dir auf die Sprünge helfen! Da war so ein Mönch ...
      Tammy: QwQ .... Schweig still!

      Still schlurfte ich hinüber zu meiner mit Reis gefüllten Schüssel und nahm einen Schluck von einem eisgekühlten, rotbraunen Tee, der entfernt nach Bier schmeckte, als ob Getreide in ihm verarbeitet worden wäre.
      Tammy: Hoppla. Besser als madiges Brot aber, da sieht man mal, was für eine großzügige Herrscherin ich selbst zu meinen Gefangenen bin! °w°
      Nono: Wäre.
      Tammy: Schweig still, du bist einfach nur weiß! ò.o
      Nono: Oi. o.o"

      Ich musste mich stärken und meine Chance wahrnehmen, doch wie konnte ich mit einer solche Unruhe im Herzen nach einem langen, schokoladigen Schlaf, erneut zur Ruhe finden?
      Reis essen und von Schokolanie träumen? Dx Das macht Saki bestimmt auch heimlich in der Nacht. Oder Roxy. ROXYYYY!! ò__ó Ihr wird noch leidtun, in welche Situation sie ihre Schwester da gefahren hat!

      Stundenlang lag ich wach in meinem Kerker, versuchte mich mit den bereitgestellten Büchern etwas abzulenken und schläfrig zu machen, doch auch dies misslang gründlich.
      Tammy: SO großzügig bin ich. uvu
      Hotoke: Oder auch nicht, weil die Hälfte deiner Gefangenen analphabetische Bauern sind, die sich dagegen gewehrt haben, beim Bau deiner neuen chinesischen Mauer elendig zu verrecken und ihre Knochen zum Mauerwerk hinzuzugeben. ^.^
      Tammy: Halt, halt, halt. So doch nicht, Hotoke-san. xD Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter. Die analphabetischen Bauern sitzen im Kerker, weil sie sich geweigert haben, dem Bau meines nuklearen Waffenarsenals zu dienen! >8)
      Hotoke: Oy vey... ö___ö

      So las ich zum Beispiel eine spannende Geschichte über einen unsterblichen Fuchsgeist in der Form eines weißen Vulnona, genauer gesagt eine Füchsin aus dem Mittelalter, die mit einer modernen Familie zusammenlebte!
      Nono: Oooooooh, ein unerwarteter Gastauftritt, aber ein wundervoller~ <3 *Elaine den kalten Kerker aus den Knochen flausch*
      Tammy: Huh, wer will denn sowas lesen? Wäre die Geschichte über--
      Suzuka: TAMAMO NO MAE!! QwQ KANNICHNAUTOGRAMMHABN?!
      Tammy: Anhänger schön und gut, aber DAS...? ô.ô

      Eine andere Geschichte handelte von einer jungen Frau, die von ihren Eltern in ein buddhistisches Kloster gesteckt wurde und von Buddha den Auftrag bekam, die Welt von einer bösen Fuchsdämonin zu befreien.
      Könnte das etwa Miiiiiiin sein? °3°

      Wie es so wohl wäre, als mächtige neunschwänzige Füchsin?
      Ja, was wohl Rana in dieser Lage getan hätte? Wahrscheinlich hätte sie aus Jux im Kerker abgehangen und sich die Bücher reingezogen und hätte dann an der Stunde der Wahrheit das gesamte Gefängnis mit allen Gefangenen und Wärtern drin lichterloh erbrennen lassen! \o/ Why? For the glory of Izanami of course!

      Fahle Öllampen erhellten ein leicht bewachsenes Kopfsteinpflaster, zwischen dessen Rillen alle möglichen Arten von Unkraut vor sich hin sprossen.
      Also atmosphärisch ist der Kerker ja, aber das wird die Gefangenen wahrscheinlich keine Bohne interessieren. °3°

      Nur wenige Sekunden zuvor war ich etwas derbe wachgerüttelt worden, meine Augen klebten immer noch etwas durch den Schlafsand, der sich in meinen Lidern angereichert hatte.
      Ewwwwww, das ist immer so ätzend. x___x Sehr unangenehm.

      Hotoke: Ihr habt vielleicht Probleme. ö__ö *sich kurz die großen Augen reib*
      Nono: *Hotoke gebannt anstarr* ô.ô
      Hotoke: Was? ö.ö
      Nono: Blinzelst du überhaupt?
      Hotoke: *sich abwend* H-hey! Unhöfliches Füchsen! 3:c

      Einen Aussichtslosen?
      Einen Kampf gegen einen Freund?
      Ein Kampf um meine Freiheit?
      Ein Kampf für Saki?
      Jaa, das wären alles interessante Optionen. Aber wahrscheinlich wird es ein Kampf gegen ... FIONA!! \o/ Wer weiß?

      Kämpfen hieß schließlich „kämpfen“ und nicht „töten“ - oder? Wir waren dem Zeitalter der Antike und des Mittelalters doch schon längst voraus!
      Das sagen sie alle, bis sie sich plötzlich im nächsten Weltkrieg wiederfinden. o.o" Es geht immer blutiger und unmenschlicher. x_x

      Scheiterst du, wirst du wie vereinbart in dem Verlies ausharren müssen, bis die entsprechenden Umstände geklärt sind.
      Ginge wohl schlimmer, nämlich nach einer Niederlage tot auf einen Leichenkarren geworfen werden! Dx Aber das wird niemals mit Elaine passieren! Sie wird sich wie eine wahre Kriegerin durch diese Gladiatoren, und sind es auch Sphinxenkaiser, durchkämpfen und am Ende Roxy feddischmachen! òOó

      Das Funkeln der Silberfäden des königlichen, schwarzen Toga-Kimono aus Brokatstoff reflektierte das helle Mondlicht, wobei es mir fast schon kurios schien, dass Kamataros sein edles Gewand in diesem Kampf schmutzig machen würde.
      Jajaaaa, das wäre doch wirklich zu schade um diese Pracht. qwq Und Sphinxen sind ja eigentlich schon für einen Hang zur Eitelkeit bekannt, also wird der sicherlich nicht einfach so seine königliche Kleidung schmutzig machen, um mit einer armen kleinen Elaine zu kämpfen. ;w;

      Eine Waffe?
      Eine echte, tödliche Kriegswaffe?
      Oyyyy, gar nicht so schlecht. o.o Naginatalanie! Aber jetzt bin ich wirklich mal gespannt, was der Kamataros so drauf hat, allein als Vergleich mit Setsuna, deren #Skillz wir ja schon ziemlich gut kennen. Bring it on!

      Wenige Momente tollpatschiges Herumgefuchtel später musste ich nun die Kontrolle für den Ernstfall gelangen und trabte auf den Monarchen zu. Elaine war bereit!
      Miu: Beeindruckend, diese Anpassungsfähigkeit! o.o Wenn Suzuka doch nur so wäre ...
      Suzuka: *einen langen Ast aufheb und damit rumfuchelt* H-hey! o////o
      Miu: *zurückweich* ö___ö Nicht schon wieder ...
      Suzuka: *sich selbst mit dem Stock ins Gesicht treff* >O< ..... Auaaaaa.... ;__;
      Miu: Hoppla.... :fp:

      Ein Stampfer auf den Boden genügte, um das gesamte Colosseum in einer nicht zu unterschätzenden Intensität zum Zittern zu bringen.
      Okay, dieser Kamataros weiß, wie er Stimmung machen kann. Wenn es denn ein Publikum gibt. Gibt es eins? Wahrscheinlich nicht, sonst wäre Elaine noch mehr unter Druck gesetzt. ;w;

      Dieses Spiel ging weder auf Zeit, noch wusste ich meinen Bruder an meiner Seite – ich war zum Angriff gezwungen.
      Jaaaa, eine spannende Situation! :o Wow, aber ist das unfair. xD Bin mal gespannt, wie Elaine sich da rauswindet, dafür braucht sie wirklich seeeehr viel Geschick und wahrscheinlich noch mehr Glück. Sheila wäre stolz auf sie!

      „Welch trauriges Bild würde ich abgeben, zu kapitulieren, wenn nicht das Wohl meiner geliebten Leute und meines geliebten Reiches auf dem Spiel stünde?“
      Okay wow, das ist gerade richtig gut geschrieben. x3 Man fühlt gerade praktisch, wie für einen Moment alles stoppt, während Elaine dieser Satz durch den Kopf geht. Und dann die wirren Gedanken danach. Wuuuunderbar! °o°

      Diese Lanze war lang genug, um sie auch auf dem Zuschauerrang zu erreichen.
      Würde … ich sie töten können?
      Tammy: *hämisch lach* Die Verzweiflung ..... ovo
      Hotoke: Wow, so fies und niederträchtig hätte ich dich nun wirklich nicht eingeschätzt. Du feierst es, wenn sich zwei Schwestern umbringen?! ö__Ö
      Tammy: Na, da siehst du mal, was für ein Monster ich bin! :blah: Ein bisschen Respekt kann einer frechen Göre wie dir nicht schaden!
      Suzuka: *aufmerk* ô.o ... Oh.
      Tammy: Und du bist es wohl gewohnt, so genannt zu werden, wie? ò_o

      „A-a-also so weit kommt es doch nicht?“
      Holla die Waldfee, da unterschätzt jemand aber, wozu Lanie jetzt fähig ist. Der Verrat und der Kerker hat sie gestählert! òOó War ja klar, dass sie mal wieder unterschätzt wird. Das kann Lanie ab jetzt aber zu ihrem Vorteil ausbauen! x3 Go Lanie!!

      „Sende ein Stoßgebet zu Buddha, dass dieser Strahl von mir kam und nicht von einer Sphinxendame wie Kagayaku.“
      Oder dass sie den Bauch nur gestreift und nicht durchbohrt hat. QwQ Rache hin oder her, da ist jetzt jede Menge bad blood auf beiden Seiten. Wow, mega interessante Wendung aber. Die Schwestern werden zu Erzfeinden!

      Noch einmal richtete ich mich unter stechenden Schmerzen auf, erklomm die Steintreppe und überraschte meine Schwester erneut mit der Waffe und trieb sie wie ein verängstigtes Vieh durch die leeren Ränge.
      Suzuka: Hoffentlich wird sie jetzt nicht zu Monsterlanie. Ausgestoßen von den eigenen Geschwistern ... ;w;
      Tammy: Ha, wieso nicht? Der Hass nährt ihre Macht nur! 8)
      Suzuka: Kannst du mir auch was leckeres zu essen zu machen? ^~^ *sich die Lippen leck*
      Tammy: H-hey! ò////ó Ich bin Kaiserin, keine Köchin!!
      Nono: War. Du warst eine Kaiserin. Und das vor abertausenden von Jahren. -.-"

      Was hätte ich ansonsten tun sollen? Mir die Bibel ins Gedächtnis rufen und an die Geschichte von David und Goliath glauben?
      Wer weiß, das hat vielleicht Sheila in der ein oder anderen kniffligen Lage den Hals gerettet! :o

      Deine Freiheit würde dich in ewige Selbstvorwürfe hüllen und stetig zerfressen wie die Pudox unsere Papiertüren.
      Tammy: Ha, man merkt, dass dieser Möchtegern-Kaiser wenig Ahnung von Niedertracht und Böswilligkeit besitzt! >8) Jaa, es wird sie zerfressen, aber gerade deshalb wird sie all ihren Selbsthass und den der anderen, die sie ausstoßen, nutzen, um ungeahnte Kräfte zu entwickeln!
      Hotoke: Das kommt mir bekannt vor. Hast du zu viel Star Wars geschaut? öwö"
      Tammy: Bitte was? ô_o^
      Hotoke: Ach, vergiss es. >__>" DiekenntechtkeinStarwarsichfassesnicht.

      „Big Sis? Pass auf dich auf. Und lies ruhig mal diesen Roman über den Fuchsgeist Kuzunoha!“
      Nono: Oh nein, was hat sie getan? >____>
      Tammy: Jaa, was hat sie getan? òuó

      Der große Sphinxenherrscher sprintete gerade die Treppen zu den Zuschauerplätzen hoch, als ich bereits um die Zukunft meiner nächsten Tage rannte!
      Miu: D-das ist erstaunlich geschickt! Die einzige Lösung, sie hat sich richtig eingeschätzt! o.o
      Tammy: Ich bin zutiefst enttäuscht. u_u Aber schön, dann lebt sie einen Tag länger! Lieber das, als sein Leben einfach so davonzuwerfen. Das wäre die wirkliche Schande gewesen.

      Manchmal war es nicht das Schlauste, eine Heldin zu sein, auf dem Schlachtfeld zu sterben, sondern seine Aufgabe anders zu erfüllen, wenn es auch über Umwege führte.
      Sheila wäre über diese Entscheidung sicherlich auch stolz. x3 Keiner ist gestorben, Roxy ist halbwegs wohlbehalten und Lanie ist freeeeei! Na hoffentlich muss sie jetzt nicht den Rest ihres Lebens auf der Flucht vor Sphinxenkaisern und seinen Scharen sein. Wobei das natürlich super interessant und spannend wäre!

      Oh wow, das Ende war doch echt mal gelungen für Elaine! Sie hat sich nicht aus dieser Situation hinausgekämpft, sondern alle outsmartet und ist ihr einfach entflohen! x3 So naheliegend und doch so lebensrettend funktionabel. Ja, Sheila Tequila wäre wirklich stolz. Und Kagayaku dreht sich in ihrem Grabe ihrem Bett um, das wird sie gar nicht gerne hören. x__x Aber vielleicht schlägt sie sich doch noch auf Lanies Seite!

      Nono: Arrrrgh, eine schwere Entscheidung, doch die klügste. Nimm das von mir, Elaine! ;w; *Elaine die Mühen der Flucht wegflausch*
      Tammy: *schweifpeitschend danebensteh* u__u Und jetzt lauf um dein Leben und sei frei, kleines Lüchschen!


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Unglaublich, so viele Seiten für die Uni geschrieben, aber seit dem Beginn nichts mehr für Lanie. Das ist irgendwie ... niederschmetternd. Aber keine Sorge, heute kommt ein Schlüsselkapitel, das vieles miteinander verknüpft, dafür auch XXXXL! Aber erstmal ein wohlverdienter Contrakommi. .3.


      Oh ja, stimmt. DAS können wir natürlich nicht so einfach vergessen. (Wer auch immer "wir" ist, lel) Wie konntest du nur, Roxaaaaaaanne?! Dx
      Roxanne: Das war jetzt nicht so schwer. Wir haben alle unterschiedliche moralische Messlatten. ^-^
      Kagayaku: ^-^
      Elaine: -.-


      Tammy: Hoppla. Besser als madiges Brot aber, da sieht man mal, was für eine großzügige Herrscherin ich selbst zu meinen Gefangenen bin! °w°
      Nono: Wäre.
      Tammy: Schweig still, du bist einfach nur weiß! ò.o
      Nono: Oi. o.o"
      Min: Uuuh, darf ich zu meinem Freundeskreis jetzt nur noch Foxes of Color zählen? °3° Ich wäre ja gerne mal Tammys Gefangene. ;D
      Satsuki: o-o" Gut, dann kann ich ja jetzt mit Nono rumschmusen.
      Min: Ò_Ó NUUUUUUUUU! MEINE NONO!
      Satsuki: Suzuka, 2019.


      Reis essen und von Schokolanie träumen? Dx Das macht Saki bestimmt auch heimlich in der Nacht. Oder Roxy. ROXYYYY!! ò__ó Ihr wird noch leidtun, in welche Situation sie ihre Schwester da gefahren hat!
      Saki: Hnnngh ... *Reis in sich reinschaufel* ... Lanie-chan kawaii o///o
      Roxy: Hnnnngh ... *Reis in sich reinschaufel* ... Raisu-chan osihii o///o *sich unbekümmert auf den Futon werf*


      Tammy: Halt, halt, halt. So doch nicht, Hotoke-san. xD Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter. Die analphabetischen Bauern sitzen im Kerker, weil sie sich geweigert haben, dem Bau meines nuklearen Waffenarsenals zu dienen! >8)
      Hotoke: Oy vey... ö___ö
      Fei: Jetzt kennt Fei die Achse des Bösen! *^* Syrien, Iraq, Nordkorea uuuuund Tammy-san!


      Nono: Oooooooh, ein unerwarteter Gastauftritt, aber ein wundervoller~ <3 *Elaine den kalten Kerker aus den Knochen flausch*
      Tammy: Huh, wer will denn sowas lesen? Wäre die Geschichte über--
      Suzuka: TAMAMO NO MAE!! QwQ KANNICHNAUTOGRAMMHABN?!
      Tammy: Anhänger schön und gut, aber DAS...? ô.ô
      Fei: TAMAMO-SAMA, GIBT MIR EIN AUTOGRAMM UND FOTO! FEI HAT SOGAR EINEN SELFIESTICK GEKAUFT!
      Min: Halp .-.
      Elaine: *schnurrr* Wunderschönste Flauschenono~ <3


      Könnte das etwa Miiiiiiin sein? °3°
      Min: Ich bin eben VIIIIIIIIP °3°

      Ja, was wohl Rana in dieser Lage getan hätte? Wahrscheinlich hätte sie aus Jux im Kerker abgehangen und sich die Bücher reingezogen und hätte dann an der Stunde der Wahrheit das gesamte Gefängnis mit allen Gefangenen und Wärtern drin lichterloh erbrennen lassen! \o/ Why? For the glory of Izanami of course!
      Ran: Cool, guys! Without further ado, leeeeeet's do it! ;D METAL LOIDE UND HERZLIK WILKOMMEN, I am Ranclinks and I have some freeeesh, freeeesh Mett for you! *hält eine Kamera auf den brennenden Kerker*

      Hotoke: Ihr habt vielleicht Probleme. ö__ö *sich kurz die großen Augen reib*
      Nono: *Hotoke gebannt anstarr* ô.ô
      Hotoke: Was? ö.ö
      Nono: Blinzelst du überhaupt?
      Hotoke: *sich abwend* H-hey! Unhöfliches Füchsen! 3:c
      Fei: ö_ö Nono-chan ist zwar unhöflich, aber auch sehr höflich. Sie ist so komplex, dass ich sie nicht verstehe.
      Charlie: ._." Bitte lasst diesen Quälgeist niemals in unsere Welt rüberschwappen.
      Roxy: *an einem Strohhalm Kokossaft schlürf* Ist notiert. Die wird dein Weihnachtsgeschenk! x3
      Charlie: Elaine hat Recht, du bist durchtrieben! .-.


      Jajaaaa, das wäre doch wirklich zu schade um diese Pracht. qwq Und Sphinxen sind ja eigentlich schon für einen Hang zur Eitelkeit bekannt, also wird der sicherlich nicht einfach so seine königliche Kleidung schmutzig machen, um mit einer armen kleinen Elaine zu kämpfen. ;w;
      Kamataros: Tatsächlich gibt es eitlere Sphinxen als mich, in dem Moment war das nicht von Belang. Ich habe ja auch andere Gewänder. Aber ja, normalerweise gibt es spezielle Kampfkleidung, wie man in der Schlacht in der Bretagne bei Setsuna gesehen hat. Halb Rüstung, halb ... naja, es ist ja immer noch elegant, aber auch viel praktischer.

      Oyyyy, gar nicht so schlecht. o.o Naginatalanie! Aber jetzt bin ich wirklich mal gespannt, was der Kamataros so drauf hat, allein als Vergleich mit Setsuna, deren #Skillz wir ja schon ziemlich gut kennen. Bring it on!
      Fei: Wer ist Nagi-Natalie?
      Elaine: Ich offenbar? xD


      Miu: Beeindruckend, diese Anpassungsfähigkeit! o.o Wenn Suzuka doch nur so wäre ...
      Suzuka: *einen langen Ast aufheb und damit rumfuchelt* H-hey! o////o
      Miu: *zurückweich* ö___ö Nicht schon wieder ...
      Suzuka: *sich selbst mit dem Stock ins Gesicht treff* >O< ..... Auaaaaa.... ;__;
      Miu: Hoppla....
      Min: Ich frage mich, ob Suzuka so das weibliche Pendant zu Jake aus 2 1/2 Men ist. Also nicht so vulgär und verfressen, aber von der intellektuellen Leistung her vielleicht. .-."
      Satsuki: o-o Hey komm, SO dumm ist sie ja wohl nicht!
      Ran: *Textmessage appears* LOL


      Okay, dieser Kamataros weiß, wie er Stimmung machen kann. Wenn es denn ein Publikum gibt. Gibt es eins? Wahrscheinlich nicht, sonst wäre Elaine noch mehr unter Druck gesetzt. ;w;
      Kamataros: Unter manchen Umständen gab es ein Publikum. Aber diese Schaukämpfe wurden mit der fortschreitenden Moderne langweilig. Schließlich wussten die Sphinxen untereinander, welche Attacken sie können. Ein Gast aus einem fremden Land oder ein Pokémon hingegen wäre da interessanter. ^^ Hier gab es aber keines, man muss es Elaine ja nicht noch schwerer machen. ;-;

      Jaaaa, eine spannende Situation! :o Wow, aber ist das unfair. xD Bin mal gespannt, wie Elaine sich da rauswindet, dafür braucht sie wirklich seeeehr viel Geschick und wahrscheinlich noch mehr Glück. Sheila wäre stolz auf sie!
      Sheila: Ich sitze auf meiner Wolke und feuere sie an! Cheersheila ist superstolz auf das kleine Miezekätzchen! x3

      Okay wow, das ist gerade richtig gut geschrieben. x3 Man fühlt gerade praktisch, wie für einen Moment alles stoppt, während Elaine dieser Satz durch den Kopf geht. Und dann die wirren Gedanken danach. Wuuuunderbar! °o°
      Elaine: Wirre Gedanken werden nicht gerade weniger im nächsten Kapitel. ^_^"


      Tammy: *hämisch lach* Die Verzweiflung ..... ovo
      Hotoke: Wow, so fies und niederträchtig hätte ich dich nun wirklich nicht eingeschätzt. Du feierst es, wenn sich zwei Schwestern umbringen?! ö__Ö
      Tammy: Na, da siehst du mal, was für ein Monster ich bin! Ein bisschen Respekt kann einer frechen Göre wie dir nicht schaden!
      Suzuka: *aufmerk* ô.o ... Oh.
      Tammy: Und du bist es wohl gewohnt, so genannt zu werden, wie? ò_o
      Rin: Ein Schwesternmord wäre wirklich ein bemerkenswertes Finale Furioso.
      Min: ö_ö
      Rin: Ach komm, gerade du kannst doch jetzt mal die Backen halten!
      Elaine: Da merkt man, wie gut das Verhältnis zwischen mir und Roxy eigentlich ist. u_u"


      Holla die Waldfee, da unterschätzt jemand aber, wozu Lanie jetzt fähig ist. Der Verrat und der Kerker hat sie gestählert! òOó War ja klar, dass sie mal wieder unterschätzt wird. Das kann Lanie ab jetzt aber zu ihrem Vorteil ausbauen! x3 Go Lanie!!
      Elaine: Ich wünschte, ich wäre wirklich sowas wie emotional stabil. .-. So wie ... Sheila. ): Ich werde nie so sein wie sie! ;-;
      Sheila: Das stimmt, aber nur, weil in dir auch etwas Kagy schlummert! Erwecke die Sphinx in dir! ;D
      Kagayaku: Ich glaube nicht, dass sie sich in einem Kampf auf das Sofa legen und in die Sterne schauen sollte, während ihr eine Pina Colada serviert wird. Mit Wunderkerze.
      Sheila: Nein, das sollte sie nicht ...
      Kagayaku: *Pina Colada schlürf* Da siehst du mal.
      Elaine: Wieso seid IHR BEIDEN eigentlich nicht zusammengekommen? ;3
      Kagayaku: Komplizierte Geschichte. </////<


      Oder dass sie den Bauch nur gestreift und nicht durchbohrt hat. QwQ Rache hin oder her, da ist jetzt jede Menge bad blood auf beiden Seiten. Wow, mega interessante Wendung aber. Die Schwestern werden zu Erzfeinden!
      Kagayaku: Roar! Das erinnert mich an die lebhaften Streits zwischen mir und Sezzu!
      Setsuna: Aber danach immer Knuddeln und Flausch, auch wenn wir mal andere Ansichten haben. ^-^
      Kagayaku: x3
      Sheila: Ging es darum, mich zu versteinern?
      Setsuna: Ja, aber nur moralisch. Ästhetisch waren wir uns beide einig, dass du hervorragend in mein Schlafzimmer passt.
      Elaine: Hm, vielleicht sollte ich auch Sheila und Setsuna shippen.
      Sheila: NEEEEEEEEEEEEIN! Ò_Ò


      Suzuka: Hoffentlich wird sie jetzt nicht zu Monsterlanie. Ausgestoßen von den eigenen Geschwistern ... ;w;
      Tammy: Ha, wieso nicht? Der Hass nährt ihre Macht nur! 8)
      Suzuka: Kannst du mir auch was leckeres zu essen zu machen? ^~^ *sich die Lippen leck*
      Tammy: H-hey! ò////ó Ich bin Kaiserin, keine Köchin!!
      Nono: War. Du warst eine Kaiserin. Und das vor abertausenden von Jahren. -.-"
      Setsuna: Jetzt bin ich die Kaiserin! *^*
      Yomi: Du bist eine wiedergeborene Seele einer kleinen, künstlerisch begabten Sphinx und ein Kristall. Aber keine Kaiserin.
      Setsuna: *Beleidigt die Arme verschränk*
      Alice: ... *Tsoony umarm und knuddel* :3
      Tsoony: ^-^


      Tammy: Ha, man merkt, dass dieser Möchtegern-Kaiser wenig Ahnung von Niedertracht und Böswilligkeit besitzt! >8) Jaa, es wird sie zerfressen, aber gerade deshalb wird sie all ihren Selbsthass und den der anderen, die sie ausstoßen, nutzen, um ungeahnte Kräfte zu entwickeln!
      Hotoke: Das kommt mir bekannt vor. Hast du zu viel Star Wars geschaut? öwö"
      Tammy: Bitte was? ô_o^
      Hotoke: Ach, vergiss es. >__>" DiekenntechtkeinStarwarsichfassesnicht.
      Fei: Tammy ist der Schwarze wegen ihrem Fell.
      Min: Oho, und wer ist dann Yoda?
      Fei: Kaoru-san! :D
      Min: Und Obi-Wan?
      Fei: Na wer hat denn rote Haare? :o
      Min: Keine Ahnung, Misty?!
      Fei: Dann ist es Misty! :D
      Min: ö_ö


      Sheila wäre über diese Entscheidung sicherlich auch stolz. x3 Keiner ist gestorben, Roxy ist halbwegs wohlbehalten und Lanie ist freeeeei! Na hoffentlich muss sie jetzt nicht den Rest ihres Lebens auf der Flucht vor Sphinxenkaisern und seinen Scharen sein. Wobei das natürlich super interessant und spannend wäre!
      Elaine: Yaaaaaaaaaaay! x33333 Ich bin frei. Und lebendig. Puh. u_u" Aber wie bei Carolina wird der Ärger nicht weniger.
      Charlie: Du füllst Sheilas Rolle wirklich hervorragend aus. :3


      Oh wow, das Ende war doch echt mal gelungen für Elaine! Sie hat sich nicht aus dieser Situation hinausgekämpft, sondern alle outsmartet und ist ihr einfach entflohen! x3 So naheliegend und doch so lebensrettend funktionabel. Ja, Sheila Tequila wäre wirklich stolz. Und Kagayaku dreht sich in ihrem Grabe ihrem Bett um, das wird sie gar nicht gerne hören. x__x Aber vielleicht schlägt sie sich doch noch auf Lanies Seite!
      Sheila: Sheila Tequila ist superstolz! Ich wäre wahrscheinlich nicht darauf gekommen. :3
      Kagayaku: Ugh ... mein Qi ist wieder durcheinander ... Hofarzt? HOFAAARZT! Òwó


      Nono: Arrrrgh, eine schwere Entscheidung, doch die klügste. Nimm das von mir, Elaine! ;w; *Elaine die Mühen der Flucht wegflausch*
      Tammy: *schweifpeitschend danebensteh* u__u Und jetzt lauf um dein Leben und sei frei, kleines Lüchschen!
      Elaine: *Den Flausch der Nono dankbar annehm und sie umschnurr* Nyao~ x3 Das kleine Lüchschen dankt euch beiden! Vielleicht habe ich ja bald mal etwas weniger Aufregung als bei diesem ... "Urlaub". uwu Und genauso bedanke ich mich für diesen Kommentar! ;D

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Kapitel XXVI: North Wind


      Wie ein salziger Orangensaft schmiegte sich der Wellengang an meine Unterschenkel, die ich nachdenklich baumeln ließ. Mein Kopf neigte sich gen Osten, wo langsam die glühende Morgensonne ihr wohlig warmes Licht spendete, um das Land zu erhellen. Ich erfreute mich an diesem atemberaubenden Anblick, den ich in der Hafenbucht von Honouhama erleben durfte, doch wie kam ich nun nach Hause? Was war überhaupt „mein Zuhause“? Wen hätte ich denn um Rat fragen sollen? Mein Onkel würde mir mit Sicherheit weitere unterbezahlte Jobs vermitteln, mit denen ich mich wieder in den üblichen Trott einspannen lassen würde. Gerne hätte ich mich mit Kagayaku darüber unterhalten, aber sie würde ich wahrscheinlich am ehesten in dem Kolonistenhafen antreffen. Lust auf unzählige Stunden auf hoher See hatte ich nicht wirklich, doch mein Leben würde an Bord sicher nicht anders verlaufen statt jetzt, als ich mich in der Schönheit eines blauvioletten Lichts am Horizont verlor. Wie hypnotisiert starrte ich auf die immer größer werdende Lichtspiegelung. Lange verharrte ich betört auf dem Holzsteg, ließ meine Beine weiter Baumeln, bis das gleißende Licht fast mein gesamtes Sichtfeld bedeckte. Als ob ein Tohaido durch die glasklare Bucht jagte, zog ich meine Beine reflexartig aus dem Wassen, rammte sie dabei unglücklich gegen das Holz, verschönerte meinen Körper so mit einem Splitter und fiel auf meinen. Dass mein Ellenbogen eine unglückliche Begegnung mit einem Nagelkopf erlebte, geschenkt. Während ich den leicht blutverschmierten Holzsplitter herauszog und in den Tiefen des Meeres versinken ließ, hatte die Intensität des Lichts abgenommen, doch dies machte die Erscheinung nicht weniger wundersam.
      „Du bist also das Mädchen das zu meiner Priesterin ernannt wurde“, sprach eine Stimme, so ruhig wie ein Flusslauf zu mir, der sich durch saftig grüne Ebenen vorbei an früchtetragenden Hecken schlängelte. Normalerweise würde ein etwa zwei Meter hohes Raubtier jeden binnen Sekunden Reißaus nehmen lassen, so wie ein König der Sphinxen, doch seine Aura ließ mich zumindest etwas entspannen. Außerdem war ich in dieser Körperhaltung sowieso nicht zur erfolgreichen Flucht prädestiniert.
      „Umm, also, k-könnte man … so sagen?“, stotterte ich unsicher, die Ohren immer noch leicht zitternd und auf Halbmast gestellt, während ich meine Beine anzog und meinen Oberkörper langsam wieder in eine aufrechte Position beförderte, bis ich meine Knie mit den Armen umschlingen konnte.
      Die beiden weißen Schweife des türkisen Gepardenpokémon peitschten spielerisch in der sanften Meeresbrise, als es mich eindringlich beschnüffelte: „Ich weiß nicht wie du heißt, junge Dame, aber das ist auch nicht unbedingt vorrangig. Wir legendären Pokémon besaßen bereits viele Priester, die unterschiedlicher nicht hätten sein können.“
      „Elaine heiße ich, also ...“
      „In der Regel handelte es sich dabei aber stets um Menschen als Bindeglied zwischen ihrer Welt und unserer. Diese Zeiten sind wohl offenbar vorbei. Wenn du möchtest, kannst du auf meinem Rücken in Richtung nach Hause reiten. Das geht schneller als mit der Fähre.“
      Wortlos blickte ich zu dem großen Pokémon auf, senkte meinen Blick dann kurz auf mein Spiegelbild im Wasser, bevor ich nickend einwilligte und auf den nun sitzenden Vierbeiner aufstieg. Zwar gab es weder einen Sattel noch Zügel und Halfter, die mir zusätzlichen Halt verliehen, doch die dichte violette Fellwolke auf seinem Rücken eignete sich gut dafür, sich warm einkuscheln zu können. Unverzüglich sprintete Suicune los und galoppierte über die Wasseroberfläche, als wäre es eine Rennbahn für Ponita.

      Mir fiel es schwer, mit Unbekannten einen guten Smalltalk zu initiieren, aber glücklicherweise hatte das Wasser-Pokémon mehr Erfahrung mit diesen kleinen Stolpersteinen des sozialen Zusammenlebens: „Erzähl mir doch etwas über dich. Alle Priester waren in erster Linie nicht nur Priester, sondern auch ein ganz normaler Mensch mit eigenen Vorlieben und Interessen.“
      „Ich habe bislang nichts priesterwürdiges gemacht, also … ummm ...“, startete ich etwas unbeholfen, aber ehrlich: „also ich mag zum Beispiel Schokolade, wenn du so etwas meinst. Ich liebe Schoki!“
      „Ja, genau. Eine kleine Naschkatze also.“
      „Richtig! Und … und die Küche hier schmeckt auch gut. Ich koche manchmal gerne, aber nicht so gut wie mein Bruder. Und im Backen ist Alice wohl die Bessere von uns beiden! Tja, und an Getränken? Ich hätte Lust auf einen Café. Oder Tee … abends schlürfe ich auch gerne Sake und Umeshu!“, schwelgte ich in kulinarischen Erinnerungen und kämpfte mit dem dumpfen Gefühl, dass ich nach dem Schüsselchen Reis nach meiner Schokostasis nichts mehr zu mir genommen hatte. Angesichts der Anstrengungen im Kampf gegen Kamataros könnte das Knurren meines Magens fast schon von Suicune selbst stammen. Als mir das bewusst wurde, erstummte mein leises Schnurren.
      Das legendäre Pokémon zeigte sich davon wenig beeindruckt und stürmte mit mir weiter durch windiges Terrain auf offener See: „Also ein kleines Partygirl, das sich von der Verantwortung als junge Erwachsene drückt?“
      „WAS? Nein, Papa! Und als Partygirl würde ich mich wirklich nicht beschreiben. Ich genieße doch nur das Leben und die Freizeit, die ich ...“
      „Und den Alkohol, die Lippen einer geliebten Person ...“
      „Okay, whatever! Wenn dir das schon ausreicht, um ein Urteil über mich fällen zu können … woher weißt du überhaupt, wo ich abgesetzt werden möchte?“
      Remoraid und Scmapisto wurden durch die schnittigen Böen des erfrischenden Nordwindes aufgewirbelt, während mir Suicune Rede und Antwort stand: „Von dir habe ich über das Pokémondorf erfahren, schließlich ist es doch in erster Linie mein Anliegen, immer über meine aktuelle Priesterin informiert zu sein. Übrigens, was dir gerade in meiner Fellwolke serviert wird, ist dein Frühstück.“ Misstrauisch biss ich in die rohen Meeresfrüchte und betete innerlich derweil, mir dank meines teils animalischen Blutes keine böse Vergiftung zu nehmen, denn auf dem Rücken eines Wasserpokémons auf offener See etwas mit meiner Elektrizität zu grillen, würde sich sicherlich als äußerst schlechte Idee herausstellen. Ein geröstetes Frühstück hätte mir besser gemundet, aber wer war ich denn, diesen Express-Service zu kritisieren?
      „Was ist denn mit meinem Vorgänger passiert? Zu alt?“, fragte ich aus dem tiefsten Inneren an diesem Umstand interessiert nach, beide Ohren steil nach oben gerichtet.
      Für die ersten Augenblicke entlockte ich Suicune nicht mehr als ein resigniertes Schnauben, bevor ich dann doch noch meine Antwort enthielt: „Saya … mit 17? Sicherlich nicht, umgekommen durch eine tödliche Schnittwunde eines Schwertes. Teruyasu, der junge Mann davor wurde gerade einmal 23, bevor ihn eine Epidemie niederstreckte. Möchtest du mehr erfahren?“
      „N-nein, schon gut. Aber sag mal, ich stecke ja schon einige Zeit in dieser Rolle als … 'Priesterin'. Warum genau JETZT?“
      Plötzlich bremste Suicune abrupt ab, beförderte sich mit lediglich einem letzten Sprung auf ein kleines Riff aus von Bithora bewohnten Felsen.

      „Naja, was soll ich sagen? Das Pokémon-Dorf wurde gestürmt und mindestens die Hälfte der Bewohner sehen nun so aus, als könnten diese primitiven Wesen sie hier als Wohnfläche nutzen.“

      Schwer zu beschreiben, welche grotesken Laute ich von mir gab, den Mund weit geöffnet, die Augen geweitet.
      Mir dämmerte, wer für diesen Vorfall verantwortlich sein konnte, doch weiterhin schüttelte ich ungläubig den Kopf, heftiger, immer heftiger, denn ich wollte es nicht wahrhaben: “Und wer? Wer war es? Es war doch nicht ...“
      „Diese kleine schokoladenhaarige Schlange mit ihrem Freund, der großen violetten Schlange? Genau die.“
      Auch wenn ich die kleinen Tränchen in meinen Augen auf das salzige Spritzwasser und die schnittigen Windböen schob, wusste ich, dass mein Körper lediglich auf eine weitere menschliche Enttäuschung reagierte, die Saki mir zugefügt hatte. Mit war klar, dass sie mich damit niemals verletzen wollte, aber trotzdem musste das Ganze ein Ende nehmen. Wenn ihr das jemand ausreden konnte, dann doch nur ihre Elaine!
      Suicine war jedoch in der Lage, noch einen draufzusetzen: „Wir Pokémon werden Rache nehmen und diese junge Dame ihrem gerechten Urteil zuführen. Kein Wunder, dass sie sich eine gutgläubige Seele wie dich ausgesucht hat, auf sich allein gestellt in einem fremden Land, leicht mit neuen Sachen zu begeistern.“
      „Das denkt ihr euch jetzt aber aus, oder?“, fauchte ich entrüstet, denn einen solchen Schachzug wollte ich Saki wirklich nicht ankreiden.
      „Ich mutmaße, so wie ich ihre verdorbene Seele einschätze. Alles Kalkül, genauso wie die Wahl des Simsala auf dich. Ich habe ihm bewusst zu jemanden mit genau den Eigenschaften als Priester geraten, die für dieses Monster in Menschengestalt besonders anziehend sind.“
      Wütend verbuddelte ich meine zu bestialischen Krallen verbogenen Finger in der dichten Fellwolke auf dem Rücken der türkisen Raubkatze und jaulte auf: „Willst du damit andeuten, dass die Priesterin vor mir etwa von Saki getötet wurde?“
      „Dafür habe ich keinen Beweis, aber ...“
      Mehr wollte ich auf dieser Reise nicht hören. Ich vergrub mein Gesicht komplett in dem violetten Wirrwarr, sodass selbst mein überragendes Gehör nur noch ein dumpfes Rauschen und Hallen vernahm. Eine junge Erwachsene, die vor der Verantwortung davonlief … ich lief vor allem davon, egal ob davor, vor Fiona oder Kamataros. Doch nach meiner Ankunft würde ich mit Saki wohl endlich Klartext sprechen müssen.

      Suicune und ich hatten nach unserem Landgang nur noch ein paar oberflächliche Worte des Abschieds ausgetauscht. Mir war nicht nach Gesprächen zumute und meidete so auch Alices kleine Pâtisserie oder die kleine Lichtung, in der Tsoony so gerne ihre Träume aufmalte. Mit nichts und niemandem wollte ich nun zu tun haben, auch nicht mit meinem Bruder Charlie oder Namika, denn der Umgang mit Anderen schien mich in den letzten Tagen zu zermürben. Langsam verstand ich, warum der Älteste von uns Geschwistern so vergleichweise zurückgezogen lebte und sich nur Roxy, mir und einer anderen Frau öffnete: der jungen, gestürzten Herrscherin, die nie eine sein wollte. Die Treppen, die zu Sakis Schreinanlage hochführten, wirkten so steil und rissig, obwohl sich kaum etwas hier verändert hatte. Vielleicht wusste ich noch nicht von einem hiesigen Erdbeben der letzten Tage, doch vermutlich lag es viel eher an der Schwere meines eigenen Herzens, die nun in allem etwas Negatives, ja geradezu Bedrohliches zu erkennen schien. Den anstrengenden Gang nach oben gemeistert, fand ich mich nur wenige Augenblicke später in einer warmen Umarmung wieder.


      „Elaine! Meine Lanie-chan … ich habe dich so vermisst!“
      Die Lippen der Miko befanden sich lediglich eine Fingerlänge von den meinen entfernt, genau die eine Fingerlänge Abstand, die ich benötigte, um meinen Fingernagel sanft auf ihren Mund zu pressen. Ich war nicht in der Stimmung für Zärtlichkeiten, bevor alles geklärt war, das mich in den letzten Tagen so sehr belastete.
      „Saki-chan. Kannst du mir schon mal einen Tee aufsetzen?“
      „Für dich immer wieder gerne, Miezekätzchen~“, zwinkerte mir dir Brünette zu und ließ schnell wieder ab, um wieder im Schrein zu verschwinden. So verschaffte ich mir etwas Luft und konnte mich auf den Kissen niederlassen, die meine Knie von den Tatamimatten trenntnen. Die hiesige Art zu Sitzen war nicht gerade bequemer geworden, aber mit der Zeit konnte ich mich damit arrangieren, vor allem, wenn das Gezwitscher der Taubsi auf den Kiefernzweigen die perfekte akustische Untermalung für einen entspannenden Nachmittag stellte. Doch warum brannte mein Herz nach diesem kurzen Moment der Ruhe und Einkehr so sehr, als sich Saki gegenüber von mir hinkniete und mich mit diesen wunderschönen, schwarzen Sesokitzaugen anlächelte?
      „Saki … umm ...“
      „Ja, Lanie?“, neigte sie sich neugierig vor, interessiert an jedem Wort, das über meine Lippen kam. Niemals zuvor wurde mir so viel Achtung entgegengebracht, oder nahm ich das alles einfach nur falsch wahr?
      „Kennst du eine Saya? Sie müsste auch so etwas wie ein Schreinmädchen gewesen sein.“
      Sakis warmherziges Schmunzeln wich umgehend einem dunklen Schleier von Traurigkeit, was nicht nur der zeitgleichen Bewölkung des Himmels zuzuschreiben war: „Kann man wohl sagen. Interessanter ist jedoch … woher du meine kleine Schwester kennst? Schließlich … ist sie ...“
      „Tot.“
      Saki nickte, ihr Blick auf mich fixiert, als ob sie Halt suchte. Konnte diese junge Frau ein erbarmungsloses Monster sein?
      „Sie wurde mit 15 als Priesterin Suicunes auserwählt. Eigentlich sollte sie als Mediatorin zwischen Menschen und Pokémon agieren, da die Pokémon sich mit der Ankunft westlicher Schiffe und den modernen Methoden der Industrialisten mehr und mehr um ihre eigene Existenz fürchteten. Dieser Interessenkonflikt führte dazu, dass eine seit gut 500 Jahren bestehende Rolle als Bindeglied zwischen Natur und Kultur mit ihren neuen Anforderungen heillos überfordert war. Seitdem das Land sich zu modernisieren bekann, verschoben sich Machtverhältnisse zu ungern der Pokémon und der Natur. Als Ergebnis eines solchen Konfliktes richtete sich der Zorn beider Parteien gegen … naja … gegen ein 17-jähriges Mädchen, das nur helfen wollte.“
      Während ich meinen entzückenden Tee schlürfte, hielt ich die Ohren weiter gespitzt, um jedes Detail unserer Konversation unmissverständlich aufgreifen zu können.

      Saki neigte sich nach vorne, um nun auch körperlich mehr Halt finden zu können, legte ihre zitternden Hände auf meine Schultern und zog mich zärtlich zu mir, bis sich unsere Nasenspitzen berührten. Von Moment zu Moment wurde ich aufgeregt und glühte sicherlich noch viel rötlicher als dieses niedliche Schreinmädchen, dem ich in manchen Momenten so wenig widerstehen konnte wie einem Schluck heißer Schokolade, der noch Minuten an meinen Lippen haften würden. Lippen, die sich immer weiter nach vorne bewegten, bis Saki und ich in einem unschuldigen Kuss verharrten. Meine Saki-chan war ein wundervoller Mensch, deren Charme ich so leicht verfallen war. Blinzelnd betrachtete ich die Tiefe ihrer dunklen Augen und suchte in ihnen nach Bösheit, doch sie schien wie in Trance, gefangen in einer himmlischen Ekstase. Saki betörte mich weiter durch ihr süßliches Kichern, das unbeholfene Zupfen am Saum ihres kurzen Röckchens, während ich mir ebenso verlegen auf die Lippen biss, die Öhrchen nervös zuckend, bevor ich sie ein weiteres Mal liebkoste.

      Jäh wurde dieser schöne Moment, der meinem Herz für kurze Zeit seine alte Leichtigkeit zurückverlieh, von einem wütenden Geheul und einer Sturmböe unterbrochen, die unsere halbleeren Teetassen spielerisch einfach umwarf und das warme Getränk fluchtartig in die Reisstrohmatten sickern ließ. Auch ich hätte nur allzu gern erneut die Flucht ergriffen, doch Saki hielt bereits meine Hand umschlossen, als sich Suicune auf uns zubewegte. Mir dämmerte, dass das legendäre Pokémon mich verfolgt haben musste, da ich es unweigerlich früher oder später zu der brünetten Miko führen würde.



      Man merkte der Inkarnation des Nordwindes an, wie wenig Lust sie auf Gespräche hatte: „Wo hältst du deine Waffe gelagert? Die, die die Seelen meiner Geschwister gefangen hält.“
      „Ach die, die hat Shuzo gerade.“
      Vorwurfsvoll blickte ich Saki an und versetzte ihr einen leichten, aber eindrucksvollen Schulterstoß mit meiner Faust: „Was soll das denn heißen? Dass er frei darüber verfügen darf?“
      „Ich vertraue ihm, außerdem ist Kiyonaga auch mit ihm.“ Im Umkehrschluss war sie hier für den Moment also ganz alleine, unbewaffnet, fast schon wehrlos und ein ideales Opfer für ein rachsüchtiges legendäres Pokémon.
      „Wir sind die beiden, die hier etwas zu klären haben. Ich brauche dich nicht, um zwischen mir und dem Menschengör zu vermitteln!“, fauchte Suicune nun ungehalten und lud einen hellen Lichtball auf, mit dem der Vierbeiner mich anvisierte! Schokolanie hatte zwar nicht besonders viel Ahnung über die Aufgaben einer Priesterin des Suicune, doch wenn ich mir etwas eingeprägt hatte, dann eine Rolle als Mediator zwischen den Menschen und den Pokémon! Doch der ungehaltene Zorn des Nordwindes verschonte mich nicht, denn nur wenige Augenblicke später bahnte sich ein frostiger Energiestrahl seinen Weg durch die warme Luft. Alles, was ich spürte, war ein kräftiger Stoß und ein noch ungemütlicher Aufprall, aber die junge Miko wurde nun mit der ganzen Macht des Eisstrahls konfrontiert. Auf allen Vieren, außer Stande, sich nach ihrem selbstlosen Sprung in die Schussbahn wieder aufzurichten, erstarrte Saki in der selbst einige Meter weiter spürbaren Eiseskälte binnen eines Wimpernschlages unter einer dicken, kristallinen Schicht aus Eis, die sie schon bald in einen großen Eisblock eingefroren hatte.
      „Perfekt. Priesterin Elaine? Du kannst mir einen Dienst erweisen, in dem du an ihr ein Exempel statuierst. Sie muss für all das büßen, was sie uns angetan hat.“
      Ich verschluckte mich beinahe an meinem eigenen Speichel, als ich diese Dinge hörte. Gerade war ich drauf und dran zu erfahren, weswegen sie überhaupt in Verbindung zu all diesen Sachen stand, und nun war ich in meiner Priesterrolle nun auf einmal doch als einfache Handlangerin gefragt?
      „Töte sie. Nie wieder soll ein verlogenes Wort ihre Lippen verlassen. Ihre Lippen … sind giftig und verderben.“
      Meine Lippen waren trocken wie eine Wüste, aber vergiftet und verdorben kamen sie mir nicht vor. Dieses Mädchen, dass ich noch vor einigen Minuten geküsst hatte, das sich selbstlos vor mich warf, um überhaupt erst in diese prekäre Situation zu kommen, nun eingeschlossen in einem riesigen Eisklumpen, sollte ich nun erledigen: Ohne eine Möglichkeit, sich selbst sowohl physisch, als auch verbal bezüglich all dieser Anschuldigungen zu verteidigen. Auch wenn ich maximalst befangen war, empfand ich das nicht als fair!
      „Ich kann das nicht. Möchtest du nicht wissen, was Saki dazu angetrieben hat? Ihre Schwester … war MEINE VORGÄNGERIN! Da ist mehr!“
      Suicune schwieg kurz, ließ sich aber nicht von dem Plan abbringen: „Saki muss sterben. Sofort.“
      „NEIIIIN!“, platzte es nun aus mir heraus. Nun gelangte ich zu der Erkenntnis, dass dort mehr sein musste, wenn ihr nie wieder gestattet sein sollte, zu sprechen.
      Bevor das Pokémon die Sache womöglich Selbst in die Hand nehmen würde, erfassten silbergraue, wellenartige Strahlen Suicune aus dem Nichts wie eine kalte Nordwindböe von hinten und ehe ich mich versah, war auch die dritte der legendären Raubkatzen wie zu Setsunas besten Zeiten in eine große Steinstatue verwandelt worden. Fast schon leichtfüßig sprang der große, breitschultrige Shuzo von seinem Libelldra und sprintete zu mir, sein Drache und Sakis Arbok folgten umgehend hinterher.
      „Saki-chan … ich schätze, es ist nochmal alles gut gegangen. Um meine Schwester nicht zu verlieren, bin ich zu vielem bereit. Das weißt du aber selbst sicher genauso gut, Elaine.“

      Um nicht nochmal seine Schwester zu verlieren.

      Wie hätte ich gehandelt, wenn ein legendäres Pokémon das Blut von Charlie oder Roxy vergießen würde? Diese kleine, fürsorgliche Familie war der unseren so unglaublich ähnlich, wenn man sich die Zeit nahm, etwas genauer darüber nachzudenken. Unter dem Feuerodem der Libelldradame zersplitterte der Eisblock in kurzer Zeit und hauchte der tiefgefrorenen Saki neues Leben ein.Während Shuzo und ich dem noch für kurze Zeit zitternden Schreinmädchen auf die Beine holfen, überreichte ihr Bruder ihr bereits ihre Lieblingswaffe, mit der sie noch einen abschließenden Akt vollziehen musste. Sprachlos verfolgte ich, wie Saki ihr Gohei schwang und sich auch Suicunes Seele einverleibt, bevor sie sich zufrieden schmunzelnd durch die Haare strich. Als wäre es das Leichteste der Welt. Auch wenn sie hier wie eine gewissenlose Teuflin agierte, wusste ich, dass sie keine war, genauso war aber auch mir trotz meiner Gefühle für sie klar geworden, dass ich es nicht mit einem Unschuldslamm zu tun hatte.
      Ich nahm all meine Courage in mir zusammen, als ich mich letztlich doch zu einem Kommentar überwinden konnte: „Und was ist, wenn ich dich dazu auffordere, deine Gaunereien … nein, deine Verbrechen … ein für alle mal an den Nagel zu hängen? Schließlich hasse ich, was du gerade machst.“
      Dieser Satz war effektiver als die mächtigste elektrische Entladung, zu der ich je in der Lage gewesen wäre. Normalerweise besaß Saki ein großes Talent im Aufrechterhalten ihrer Fassade, doch dieses Quasi-Ultimatum brachte sie in immense Bedrängnis. Ihren Mund hinter beiden Händen versteckt, blickte sie mich schockiert, beinahe verängstigt an. Saki hätte nicht klarer sein können, was sie nun zu verlieren hatte. Entweder ihre hart erarbeiteten Machtspielchen oder mich. Mein Herz pochte, mein Bauch bebte. Es hatte mir alles abverlangt, zu diesem drastischen Schritt zu greifen, doch genug war genug. Die Angst ihrer Entscheidung jedoch fraß mich in diesen Sekunden innerlich auf wie ein Schwarm Kanivanha. Meine Aufgabe hier war es nicht, die Welt zu retten oder spektakuläre Kämpfe zu bestreiten, sondern Saki vor sich selbst zu retten … selbst, wenn ich mich dafür vor ihr retten müsste.

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Soooo, nach zehn Jahren trudelt dann auch endlich mal der Kommentar ein. Tut mir leid für die Verspätung, es sind einfach gerade sehr düstere Zeiten für das FF-Forum. Na ja, wayne, los geht's! o/

      Ich erfreute mich an diesem atemberaubenden Anblick, den ich in der Hafenbucht von Honouhama erleben durfte, doch wie kam ich nun nach Hause?
      Ahaaa, Yonouhama? Das klingt nach der Heimat der Toukas! Und alle haben nur Namen mit ou. °3° Shoula, Setsouna, Kagayakou, Outienne ... Der Große 'Efan!

      Wen hätte ich denn um Rat fragen sollen? Mein Onkel würde mir mit Sicherheit weitere unterbezahlte Jobs vermitteln, mit denen ich mich wieder in den üblichen Trott einspannen lassen würde.
      Es gibt wohl nichts Frustrierenderes als einen desillusionierten Onkel, der blind für die Probleme seiner Familie ist. Wann er wohl bemerkt hat, dass Elaine eingekerkert und dann in einen Gladiatorenkampf geschickt wurde? Wahrscheinlich gar nicht! Der hockt nur dick und feist im Bordell und ...!

      Gerne hätte ich mich mit Kagayaku darüber unterhalten, aber sie würde ich wahrscheinlich am ehesten in dem Kolonistenhafen antreffen.
      Schon ironisch, oder? Kagayaku die fremde Prinzessin in Frankreich, die schließlich über ihre Schwester zur fremden Kaiserin über ein anderes Volk wurde, ist endlich an einem Ort, der halbwegs wie ihre alte Heimat ist, und stattdessen gesellt sich sich zu denen, denen sie einst fremd war. ^^ Es sei denn, Sphinxen aus Mu zählen auch als Kolonisten, hehe.

      Wie hypnotisiert starrte ich auf die immer größer werdende Lichtspiegelung.
      Apropos Lichtspiegelung ... Dieser Suicune-Kult, der könnte sich ihr doch mal bis auf weiteres annehmen! Dafür ist eine Sekte doch da! xD

      „Du bist also das Mädchen das zu meiner Priesterin ernannt wurde“
      wait wat HABE ICH DAS GERADE ALLEN ERNSTES PREDICTED?!? I CAN'T EVEN

      [...] sprach eine Stimme, so ruhig wie ein Flusslauf zu mir, der sich durch saftig grüne Ebenen vorbei an früchtetragenden Hecken schlängelte.
      Ein wundervoller Vergleich, der im selben Zu auch alles verrät, was wir über den Klang dieser Stimme wissen müssen. <3

      „Umm, also, k-könnte man … so sagen?“
      Wahrscheinlich hat sie die Sache mit den Sekten selbst schon halb vergessen. xD Ich verurteile sie ja nicht! Wer weiß, was für Drogen sie der armen Elaine verabreicht haben ...

      Die beiden weißen Schweife des türkisen Gepardenpokémon peitschten spielerisch in der sanften Meeresbrise, als es mich eindringlich beschnüffelte [...]
      Wow, tatsächlich. Das mit dem Suicune-Kult habe ich einfach nur geschrieben, weil er mir nach Claudio als einziges als mögliches Refugium für Elaine eingefallen ist. Und ich habe es nicht einmal ernst gemeint! Hellseherische Kräfte, ich beschwöre euch ... Bei der Macht von Greyskull ... Iiiiich haaaaabe die Kraaaaaaaaaaft!! \o/ *He-Man-Theme spielt*

      Okay, das klang jetzt irgendwie trotz He-Man-Zitierung leicht egozentrisch. xD Aber Tammy-Level hat es zum Glück nicht erreicht! ;D

      „Elaine heiße ich, also ...“
      Ha, da fängt es schon an! Elaine ist einfach zu demütig für diese Welt, wenn sie schon alleine bei ihrer Vorstellung ins Zögern kommt. Aber das ist auch gut so, wir alle mögen unsere wundervoll demütige Elaine. Eine echte Engländerin!

      Wenn du möchtest, kannst du auf meinem Rücken in Richtung nach Hause reiten. Das geht schneller als mit der Fähre.
      welp... xD Das ist ... praktisch. Ja! Oder wie der Engländer es ausdrücken würde: very convenient. Elaine de Convenience!

      Wortlos blickte ich zu dem großen Pokémon auf, senkte meinen Blick dann kurz auf mein Spiegelbild im Wasser, bevor ich nickend einwilligte und auf den nun sitzenden Vierbeiner aufstieg.
      Also ich meine ... Elaine kümmert nicht mehr in ihrem Leben, sie ist am tiefsten Tief angekommen, also ... "Want a ride?" "WHY DID YOU EVEN ASK?! HELL YAH"

      Jetzt will ich aber auch wissen, was das mit diesem Suicune-Kult auf sich hat! Was passiert jetzt, da die Priesterin auf ihre ... Gottheit ...? ... getroffen ist? Wehe, Suicune verpisst sich wieder ganz schnell, nur weil er den Geruch von Elaine Selbstmitleid nicht mehr ertragen konnte! Er sollte sie wenigstens trösten! >:c

      Das legendäre Pokémon zeigte sich davon wenig beeindruckt und stürmte mit mir weiter durch windiges Terrain auf offener See [...]
      Hehe. Also das ist schon irgendwie süß! Die unschuldige kleine Elaine schwärmt dem legendären Ungeheuer etwas von ihren Lieblingsspeisen und -getränken vor! Kawaii! ^^

      „Also ein kleines Partygirl, das sich von der Verantwortung als junge Erwachsene drückt?“
      DIE FRAGE IIIIIIIST ... Wird er sich jetzt freuen, dass nach Jahrtausenden von langweiligen und tatsächlich hingebungsvollen Dulli-Priesterinnen endlich mal eine mit Freude am Leben kommt, die kein Interesse an ihren Pflichten als Priesterin zeigt? Es wäre sehr cool! Suicune der Party King. 8) Oder ist es einfach der übelste Stoner Chiller?

      Von dir habe ich über das Pokémondorf erfahren, schließlich ist es doch in erster Linie mein Anliegen, immer über meine aktuelle Priesterin informiert zu sein.
      Wer huldigt hier eigentlich wem? xD Die Priesterin Suicune oder Suicune der Priesterin?

      „Diese kleine schokoladenhaarige Schlange mit ihrem Freund, der großen violetten Schlange? Genau die.“
      Oy. Ich musste mir zwar gerade erst wieder ins Gedächtnis rufen, dass das "Pest-Girl" nur ein Spitzname für Saki war und sie nicht tatsächlich über die Fähigkeit verfügt, Leute mit Epidemien anzustecken, aaaaber das wäre schon ein interessanter Gedanke!

      „Das denkt ihr euch jetzt aber aus, oder?“
      Das würde jetzt wohl auch jeder normal denkende Mensch sagen. Elaine, die Heldin aller gewöhnlichen Leute! Die Heldin von uns allen! °o°

      „Willst du damit andeuten, dass die Priesterin vor mir etwa von Saki getötet wurde?“
      „Dafür habe ich keinen Beweis, aber ...“
      Ich hoffe es! Natürlich nicht, weil ich den Mord an einer unschuldigen Priesterin unterstütze, aber weil es einfach toll wäre, um Sakis grausamen Charakter zu offenbaren. Deswegen hoffe ich mal nicht, dass sich am Ende herausstellt, dass sie auch nur für Friede, Freude, Eierkuchen ist, und Suicune in Wahrheit der pöse Pösewicht ist, einfach weil er pöse ist und Saki nicht. Uuuund ich mag, dass Suicune jetzt endlich mal Kontakt zu seiner Priesterin aufnimmt, um den Mord an seinen vorherigen Huldigern zu rächen. Wuuuunderbar!~ Diese Geschichte hier nimmt gerade eine Form an, die mir sehr gefallen will! 8)

      Die Treppen, die zu Sakis Schreinanlage hochführten, wirkten so steil und rissig, obwohl sich kaum etwas hier verändert hatte.
      Was würde ich jetzt dafür geben, dass Sakis Schrein plötzlich eine wortwörtlich verpestete Ruine wäre, aus der siechende Giftdämpfe hervorsteigen und Elaine entgegeschleichen. Schaurig schön! x)

      „Elaine! Meine Lanie-chan … ich habe dich so vermisst!“
      Schweig still, pestverbreitendes Weib! :blah:

      „Saki-chan. Kannst du mir schon mal einen Tee aufsetzen?“


      Ha! Ist das etwa Elaines gewitzte Seite? Sie tut so, als wäre nichts, nur um dann Saki eiskalt mit der Wahrheit zu erwischen!

      „Kann man wohl sagen. Interessanter ist jedoch … woher du meine kleine Schwester kennst? Schließlich … ist sie ...“
      LOL Also erstmal: Wow, toller Twist. Aber dann: Wenn Saki wirklich das grausame Miststück ist, für das ich sie hoffentlich rechtmäßig halte, dann wird sie das geteilte Blut wohl kaum von einem Mord abhalten! :achja:

      Meine Saki-chan war ein wundervoller Mensch, deren Charme ich so leicht verfallen war.
      Aber ihr Atem stinkt in Wahrheit nach Tod und Pestilenz! Dx Nein, also ich habe eigentlich nichts gegen Saki, aber ich brauche es unbedingt, dass sie wirklich das Monster ist, für das sie Suicune hält, einfach, weile es die Geschichte in einer wunderbare Richtung lenken würde!

      Saki betörte mich weiter durch ihr süßliches Kichern, das unbeholfene Zupfen am Saum ihres kurzen Röckchens, während ich mir ebenso verlegen auf die Lippen biss, die Öhrchen nervös zuckend, bevor ich sie ein weiteres Mal liebkoste.
      Und der Bruder guckt als erfahrener Ninja unentdeckt bei allem zu. :grin: Was für ein Perversling.

      Mir dämmerte, dass das legendäre Pokémon mich verfolgt haben musste, da ich es unweigerlich früher oder später zu der brünetten Miko führen würde.
      Oy! Wer hätte gedacht, dass legendäre Bestien auch niederträchtig und gewitzt sein können? Nun, hoffentlich exorziert der gute Herr das bösartige Schreinmädchen mal ordentlich! Ist zwar ironisch, aber er wird die Wahrheit schon aus ihr herauspressen, ob es Elaine gefallen will oder nicht!

      „Wo hältst du deine Waffe gelagert? Die, die die Seelen meiner Geschwister gefangen hält.“
      Die Waffe, die eine unschuldige Zehnjährige Suzuka mal geklaut hat! Jajaaa, so war das! :blah2:

      „Ach die, die hat Shuzo gerade.“
      lel Ich mag Sakis völlig gelassenen Einwurf. xD Und natürlich saß die Schuhsohle nur in der Decke, um seine Schwester beim Rummachen zu stalken Suicune von hinten zu erwischen, nachdem Elaine ihn in den Schrein geführt hat! o/ Ultra gewieft!

      Auf allen Vieren, außer Stande, sich nach ihrem selbstlosen Sprung in die Schussbahn wieder aufzurichten, erstarrte Saki in der selbst einige Meter weiter spürbaren Eiseskälte binnen eines Wimpernschlages unter einer dicken, kristallinen Schicht aus Eis, die sie schon bald in einen großen Eisblock eingefroren hatte.
      Yes! Eis! Bwuabluabluabwluabwula..

      „Töte sie. Nie wieder soll ein verlogenes Wort ihre Lippen verlassen. Ihre Lippen … sind giftig und verderben.“
      Ja?! Wie war das noch mit dem Atem! BEI DER MACHT VON GREYSK.... Okay, ich höre ja auf. ):

      Dieses Mädchen, dass ich noch vor einigen Minuten geküsst hatte [...]
      Plottwist: Die Lippen waren wortwörtlich vergiftet und Elaine stirbt in wenigen Sekunden einen grausamen Tod, wenn sie Saki nicht sofort aus dem Gefängnis befreit. Schade nur, dass Saki-Souvlaki keine Zeit blieb, um damit herauszurücken! ;D Also müssen beide sterben ... Oh, das wäre eine düsteres AU. Wie wohl Roxy darauf reagieren würde? Keine, um sich von der Schwester zu verabschieden, und erst recht keine, um sich vorher wieder mit ihr zu vertragen ... Tragisch.

      „Saki-chan … ich schätze, es ist nochmal alles gut gegangen. Um meine Schwester nicht zu verlieren, bin ich zu vielem bereit. Das weißt du aber selbst sicher genauso gut, Elaine.“
      Hnnnnng, die Twists! Wuuunderbar, auch wenn ich ja bereits damit gerechnet habe, dass die Schuhsohle nicht weit sein kann. *hust* *hust* xD Ja, ich meine dich, Perversling!

      „Und was ist, wenn ich dich dazu auffordere, deine Gaunereien … nein, deine Verbrechen … ein für alle mal an den Nagel zu hängen? Schließlich hasse ich, was du gerade machst.“
      OH MEIN GOTT!! Es iiiiist BAD ASS ELAINA!! hOI!!!!!! Auch wenn ich fürchte, dass Saki sich von so etwas kaum länger beeindrucken lässt, immerhin hat sie ihre eigene Schwester umgebracht. Weiß eigentlich die Schuhsohle davon? So viele Fragen, wuuunderbar! °o°

      HaHA! Wenn das nicht mal ein Kapitel war, dann weiß ich auch nicht! Ein wunderbares Kapitel! Nein, wirklich ganz wundervoll! Also wenn es so weiter geht, dann bin ich mir sicher, dass Sheila den ein oder anderen neidischen Blick auf ihre kleine, aber kluge Nachfahrin werfen wird. Wir alle sind stolz auf Elaina, Heldin der gewöhnlichen Leute und hoffentliche Bezwingerin der Monsters namens Saki! o/


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Nach DREI Monaten ein neues Kapitel. Ja, das ist in der Tat ein bisschen traurig und ein Contrakommi steht auch noch offen. Irgendwie hat das alles nicht so geklappt, wie ich mir das gerne vorgestellt habe. So eine Masterarbeit unterschätzt man schnell, vor allem, was Inspirationen und Schreiblaune betrifft.


      Soooo, nach zehn Jahren trudelt dann auch endlich mal der Kommentar ein. Tut mir leid für die Verspätung, es sind einfach gerade sehr düstere Zeiten für das FF-Forum. Na ja, wayne, los geht's! o/
      Elaine: Und diese Zeiten sind noch längst nicht vorbei! ;D Und ... werden sie wohl auch nicht mehr. uwu"

      Ahaaa, Yonouhama? Das klingt nach der Heimat der Toukas! Und alle haben nur Namen mit ou. °3° Shoula, Setsouna, Kagayakou, Outienne ... Der Große 'Efan!
      Setsuna: In offiziellen Dokumenten von Hexalos werde ich wirklich Sétsouna geschrieben, sonst hieße ich ja Sötsüna. Also eine Türkin bin ich nicht. o.o
      Kagayaku: Sétoûna. .3.
      Setsuna: Was ... *zisch*



      Es gibt wohl nichts Frustrierenderes als einen desillusionierten Onkel, der blind für die Probleme seiner Familie ist. Wann er wohl bemerkt hat, dass Elaine eingekerkert und dann in einen Gladiatorenkampf geschickt wurde? Wahrscheinlich gar nicht! Der hockt nur dick und feist im Bordell und ...!
      Claudio: Das verbitte ich mir! Ich bin ein vielbeschäftigter Mann!
      Kagayaku: Bordellbesuche sind auch viel Beschäftigung! Glaub mir! ô.ô
      Elaine: Das weißt du woher? ò.o
      Kagayaku: Ich wandele ein bisschen länger über die Erde als du. u_u"
      Elaine: Du hast 80 Jahre lang Schläfchen gemacht, genau wie die 30 Jahre davor. ^^
      Kagayaku: CHHHHHHHHHHH! *FAUCH* Ò_Ó


      Schon ironisch, oder? Kagayaku die fremde Prinzessin in Frankreich, die schließlich über ihre Schwester zur fremden Kaiserin über ein anderes Volk wurde, ist endlich an einem Ort, der halbwegs wie ihre alte Heimat ist, und stattdessen gesellt sich sich zu denen, denen sie einst fremd war. ^^ Es sei denn, Sphinxen aus Mu zählen auch als Kolonisten, hehe.
      Kamataros: Nein, mein Land hat keine dauerhafte Invasion von Kyushu ausprobiert, auch wenn sowas desöfteren im Senat besprochen wurde.
      Elaine: Ihr habt einen Senat?
      Kamataros: Irgendwann musste der Absolutismus in seine Grenzen gewiesen werden. Ich bin froh, dass die Monarchie das heil überstanden hat, nicht wie bei den Bourbonen ...
      Kagayaku: Ich mochte den Absolutismus. Vielleicht habe ich mich deswegen auch so wohl gefühlt, hehe! ;D



      Wahrscheinlich hat sie die Sache mit den Sekten selbst schon halb vergessen. xD Ich verurteile sie ja nicht! Wer weiß, was für Drogen sie der armen Elaine verabreicht haben ...
      Elaine: Wer merkt sich schon, was der Pfarrer bei einer Weihnachtsmesse vorliest? Im Ernst, genauso ist das.

      Wow, tatsächlich. Das mit dem Suicune-Kult habe ich einfach nur geschrieben, weil er mir nach Claudio als einziges als mögliches Refugium für Elaine eingefallen ist. Und ich habe es nicht einmal ernst gemeint! Hellseherische Kräfte, ich beschwöre euch ... Bei der Macht von Greyskull ... Iiiiich haaaaabe die Kraaaaaaaaaaft!! \o/ *He-Man-Theme spielt*
      Elaine: Refugium. X_X JA KLAR! Ich will Spaß und nicht eine Welt der Gebote und Verbote eintauchen! :D
      Roxy: Elaine die hedonistische Bitch.
      Elaine: ô,ô Und du bist ...
      Roxy: Die Queen der hedonistischen Bitches. u_u"


      Ha, da fängt es schon an! Elaine ist einfach zu demütig für diese Welt, wenn sie schon alleine bei ihrer Vorstellung ins Zögern kommt. Aber das ist auch gut so, wir alle mögen unsere wundervoll demütige Elaine. Eine echte Engländerin!
      Elaine: Ich bin ja nur eine Lanie ohne bemerkenswerte Qualitäten und Talente. Dx
      Kagayaku: Du bist so hübsch wie Sheila damals! x3
      Elaine: Ja gut, aber das ist ja keine Eigenleistung. ^^"
      Kagayaku: Auch eine schöne Katze muss gekämmt werden, um schön zu bleiben. ;3


      Jetzt will ich aber auch wissen, was das mit diesem Suicune-Kult auf sich hat! Was passiert jetzt, da die Priesterin auf ihre ... Gottheit ...? ... getroffen ist? Wehe, Suicune verpisst sich wieder ganz schnell, nur weil er den Geruch von Elaine Selbstmitleid nicht mehr ertragen konnte! Er sollte sie wenigstens trösten! >:c
      Elaine: Wie du siehst, war das schneller zuende, als man denkt. ^^"
      Oz: Gut so, mehr Screentime für mich, gyarararara! 8D
      Elaine: Du gehst in diesem Kapitel leer aus. ;-;
      Roxy: 8)
      Elaine: Du auch.
      Roxy: ?!?!?! ò_o Aber ...
      Elaine: Du bist hunderte Kilometer weit weg! qwq


      Hehe. Also das ist schon irgendwie süß! Die unschuldige kleine Elaine schwärmt dem legendären Ungeheuer etwas von ihren Lieblingsspeisen und -getränken vor! Kawaii! ^^
      Elaine: *schnurrrrrr*~ x3


      DIE FRAGE IIIIIIIST ... Wird er sich jetzt freuen, dass nach Jahrtausenden von langweiligen und tatsächlich hingebungsvollen Dulli-Priesterinnen endlich mal eine mit Freude am Leben kommt, die kein Interesse an ihren Pflichten als Priesterin zeigt? Es wäre sehr cool! Suicune der Party King. 8) Oder ist es einfach der übelste StonerChiller?
      Suicune: Stille Wasser sind tief!
      Saki: Findste dich jetzt besonders wortgewandt?
      Suicune: Nein, wordgewindt!
      Saki: Jetzt weißt du, wieso ich dich zu einem Stoner gemacht habe. 8)
      Suicune: Chill du lieber wieder ...
      Saki: Eek! q////q *erstarrt zu Eis*

      Oy. Ich musste mir zwar gerade erst wieder ins Gedächtnis rufen, dass das "Pest-Girl" nur ein Spitzname für Saki war und sie nicht tatsächlich über die Fähigkeit verfügt, Leute mit Epidemien anzustecken, aaaaber das wäre schon ein interessanter Gedanke!
      Saki: Darüber habe ich tatsächlich auch schon nachgedacht. Ich suche gerade nach Möglichkeiten, das umzusetzen! ^-^
      Elaine: Hoffentlich nicht als Siphylis-Girl ...
      Saki: NEIN VERDAMMT! QWQ


      Was würde ich jetzt dafür geben, dass Sakis Schrein plötzlich eine wortwörtlich verpestete Ruine wäre, aus der siechende Giftdämpfe hervorsteigen und Elaine entgegeschleichen. Schaurig schön! x)
      Saki: Denk dran, dass ich da wohnen muss. Und Essen lagern. Dx Vielleicht ja als Setting fürs Finale, wer weiß. :3

      Ha! Ist das etwa Elaines gewitzte Seite? Sie tut so, als wäre nichts, nur um dann Saki eiskalt mit der Wahrheit zu erwischen!
      Elaine: Eiskalt :'D
      Saki: -/////- Seriously?


      LOL Also erstmal: Wow, toller Twist. Aber dann: Wenn Saki wirklich das grausame Miststück ist, für das ich sie hoffentlich rechtmäßig halte, dann wird sie das geteilte Blut wohl kaum von einem Mord abhalten!
      Saki: Also meine Schwester wurde nicht von mir ermordet, falls das hier nicht gut rüberkam. .-.


      Und der Bruder guckt als erfahrener Ninja unentdeckt bei allem zu. Was für ein Perversling.
      Shuzo: Das ist meine Schwester, hallo?
      Saki: Es geht wahrscheinlich eher um Elaine ...
      Shuzo: Ich empfinde nichts für Elaine. ._.
      Elaine: OUCH.
      Shuzo: SO meinte ich das nicht! .___."
      Elaine: Schweigt still! ^-,-^ *zisch*


      Oy! Wer hätte gedacht, dass legendäre Bestien auch niederträchtig und gewitzt sein können? Nun, hoffentlich exorziert der gute Herr das bösartige Schreinmädchen mal ordentlich! Ist zwar ironisch, aber er wird die Wahrheit schon aus ihr herauspressen, ob es Elaine gefallen will oder nicht!
      Saki: Mich exorzieren ... klingt ja schon irgendwie versaut, thehe ... ;D

      Die Waffe, die eine unschuldige Zehnjährige Suzuka mal geklaut hat! Jajaaa, so war das!
      Ran: Suzuka mit diesem Ding wäre eine tickende Zeitbombe, ein unberechenbarer Faktor voller Chaos. o_o" Noch mehr als ich, kannst du dir das vorstellen?

      lel Ich mag Sakis völlig gelassenen Einwurf. xD Und natürlich saß die Schuhsohle nur in der Decke, um seine Schwester beim Rummachen zu stalken Suicune von hinten zu erwischen, nachdem Elaine ihn in den Schrein geführt hat! o/ Ultra gewieft!
      Shuzo: Ich stalke nicht, ich bin auf der Hut! ò_o
      Saki: Stimmt das? ô_ô
      Shuzo: LIES! FEIKU NYUUSU!
      Saki: Was fürn Reis? o_o
      Shuzo: LIES!
      Saki: Kare-Raisu? :c
      Elaine: EngRish at its best ...



      Yes! Eis! Bwuabluabluabwluabwula..
      Saki: Ich bin ein cooles Girl <3
      Elaine: Hnnnnnnnnng *//////* *Saki abschleck* Nyooom! qwq


      Plottwist: Die Lippen waren wortwörtlich vergiftet und Elaine stirbt in wenigen Sekunden einen grausamen Tod, wenn sie Saki nicht sofort aus dem Gefängnis befreit. Schade nur, dass Saki-Souvlaki keine Zeit blieb, um damit herauszurücken! ;D Also müssen beide sterben ... Oh, das wäre eine düsteres AU. Wie wohl Roxy darauf reagieren würde? Keine, um sich von der Schwester zu verabschieden, und erst recht keine, um sich vorher wieder mit ihr zu vertragen ... Tragisch.
      Roxy: Vielleicht würde ich Seppuku oder sowas begehen. ;v; Das wäre wirklich herzzerreißend düster!
      Elaine: Pestgirl und Lady Tollwut infizieren sich gegenseitig und sterben einen Romeo und Eunjulia-Tod! °w°
      Roxy: Du bist Lady Tollwut?
      Elaine: Du siehst doch meine animalische Seite, rawr! ;D



      OH MEIN GOTT!! Es iiiiist BAD ASS ELAINA!! hOI!!!!!! Auch wenn ich fürchte, dass Saki sich von so etwas kaum länger beeindrucken lässt, immerhin hat sie ihre eigene Schwester umgebracht. Weiß eigentlich die Schuhsohle davon? So viele Fragen, wuuunderbar! °o°
      Saki: I JUST TOLD YA I DID NOOOOT KILL MY SISTER! uwu"
      Elaine: Saki Bowie-sensei, NOTHING CAN KILL BAD ASS ELAINA! ;D



      HaHA! Wenn das nicht mal ein Kapitel war, dann weiß ich auch nicht! Ein wunderbares Kapitel! Nein, wirklich ganz wundervoll! Also wenn es so weiter geht, dann bin ich mir sicher, dass Sheila den ein oder anderen neidischen Blick auf ihre kleine, aber kluge Nachfahrin werfen wird. Wir alle sind stolz auf Elaina, Heldin der gewöhnlichen Leute und hoffentliche Bezwingerin der Monsters namens Saki! o/
      Sheila: Dafür habe ich mehr Kapitel! :P
      Elaine: Dafür habe ich Romance. .3.
      Sheila: Ich hatte doch auch Romance, aber dann wären es noch mehr Kapitel geworden. ;3
      Elaine: ò_ó Ich bin bescheiden!
      Sheila: Ja das bist du. ^_^ *pat pat* Vielen Lieben Dank für das Kommi! Sagt Sheila, der Geist. .3.
      Elaine: Miau! x3

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    • Kapitel XXVII: Dinner for Yomi


      Mit Tränen in den Augen sah mich die Brünette an, die ich vor wenigen Sekunden vor ein gewaltiges Ultimatum gestellt hatte. Wenige Sekunden, nachdem wir sie aus ihrem Eisblock befreien konnten, wenige Sekunden, nachdem ein legendäres Pokémon möglicherweise noch viel mehr angestellt hätte. Ich bemerkte ihr unentschlossenes Zittern, minimale Bewegungen ihrer Lippen – das Säuseln in meinen Ohren wurde jedoch zweifellos von einer kühlen Brise aus dem Norden verursacht, die mir genau ins Gesicht wehte. Plötzlich begann Sakis Körper für einen Moment komplett zu streiken, sämtliche Muskeln erschlafften nach ihrer eisigen Starre und einen Augenblick später stürzte sie ohnmächtig zu Boden, aufgefangen von den Armen ihres Bruders Shuzo. Ich fühlte mich sichtlich schlecht, denn meine langen blonden Ohren waren mir wie verklebte Haarsträhnen nach vorne ins Gesicht gefallen. Es war nicht so, dass ich sie unter einen derartigen emotionalen Druck setzen wollte, denn viel mehr sah ich dazu gezwungen.
      Laut Shuzo würde ich auf meine Antwort also noch länger warten können, was mich mit einer stechenden Unzufriedenheit in der Brust zurückließ: „Saki-chan braucht Ruhe, Elaine. Auch wenn sie gerne die Draufgängerin spielt, kommt ihre verletzliche Seite hin und wieder auch zum Vorschein. In der Regel nur bei Leuten, denen sie voll und ganz vertraut. Also … wenn es dir nichts ausmacht … beenden wir die kleine Teeparty für heute.“ Ohne ein Wort zu verlieren, nickte ich und verabschiedete mich mit einer kurzen Verbeugung. Gerne hätte ich ihr noch einmal über die Stirn gestreichelt, doch das musste warten. Ich nahm mir die Rückkehr in den Hafen der Westler vor, wo ich mir nach all den Abenteuern eine erholsame Ruhepause ohne irgendwelche Aufträge verdient hatte, und wenn ich mich bei Alice durchschnorren würde.



      Es war ein außergewöhnlich kalter Tag an der Küste. Menschen und Pokémon zogen es vor, in ihren Häusern zu bleiben, sich einen heißen Kaffee oder eine heiße Schokolade zu kochen und in einer kuscheligen Decke gehüllt den Geschichten aus der Vergangenheit zu lauschen. Auch ich erhielt diese Möglichkeit, denn mit Yomi durften wir heute einen ganz besonderen Gast begrüßen. Ihr magerer Körper war verborgen unter einem Knäuel aus fluffiger, verwobener Wolle, lediglich ihr Kopf lugte heraus wie der eines Sonnflora im Spätherbst. Kraftlos, farblos, rundum lethargisch. Sie machte einen äußerst kränklichen Eindruck, doch wenigstens ein Lächeln war in ihrem leichenblassen Gesicht zurückgekehrt. Tsoony hatte sich an ihre Seite gekuschelt, während Alice auf der anderen Seite in einem dampfenden Heißgetränk rührte, das der Wissenschaftlerin neue Kraft geben sollte. Mit einer knappen Schürze umgebunden, stolzierte niemand Geringeres als Kagayaku aus der Küche, um mit breitem Grinsen ein Tablett mit nach Zimt und Ruß duftenden Köstlichkeiten zu servieren, die sich auf den ersten und zweiten Blick als nicht unwesentlich angebrannt herausstellten.
      „Die sind … ziemlich dunkel ...“, wagte ich es, mit einem zuckenden Öhrchen ihre ausbaufähige Backkunst zu kritisieren, was bei der stolzen Adligen wie eigentlich zu erwarten weniger gut anzukommen schien.
      „Zu dunkel? Pass auf, zu wem du das sagst!“, zischte die Kaiserin, die sich tatsächlich darauf einließ, Yomi aufmerksam und voller Nachsicht zu pflegen, selbst als diese ihr versehentlich in den Finger biss. Liebevoll lehnte die gehörnte Forscherin ihren Kopf in die bauschigen Schwingen ihrer großen Stiefschwester, für die die Zeit genauso stehen geblieben schien wie für Yomi selbst, wenn auch auf eine ganz andere Art und Weise.
      Mein Interesse an ihrem Befinden war keinesfalls geheuchelt, dafür begleitet von einem wohligen Schnurren: „Wie geht es dir, Yomi? Hast du dir noch etwas vorgenommen?“
      Müde schüttelte sie den Kopf, neigte ihn jedoch nach vorne, bis er meine Stirn samft berührte, lächelnd und leise schnaufend liebkoste sie mich mit der Kraft, die ihr zur Verfügung stand: „Ich nehme mir kein Projekt mehr vor, kleine Sheila … oder ich sollte besser Elaine zu dir sagen, coucou~ Am Ende wollte ich wie deine Vorfahrin im Alleingang die Welt retten, oder zumindest meine eigene Lebenswelt, die in immer mehr Einzelteile zerfiel. Aber das geht nicht, ich habe das jetzt eingesehen. Ich muss einfach der neuen Generation das Vertrauen schenken und zu dieser Generation gehören Alice, Tsoony, und du.“
      „Ich bin auch noch da!“, murrte Kagayaku und leckte ihr fürsorglich über die Wange, auch wenn ein durchaus ernst gemeintes, missmutiges Glitzern in ihren Augen zu erkennen war.
      „Kagy, du weißt selbst, dass du genau wie ich nicht mehr in diese Zeit gehörst. Du solltest dir nicht zu viel zumuten. Was du in 30 Jahren durchgestanden hast, erleben andere nicht mit 90.“ Traurig blickte die Frau mit dem langen schwarzen Pferdeschwanz nach unten, die Flügel erschlafft wir eine in sich zusammenfallende Schneedecke.
      Yomi versuchte, diesen kleinen Vorfall herunterzuspielen und mit stattdessen neue Weisheiten ins Ohr zu flüstern: „Nehmt euch das nicht so zu Herzen. Wendet euch den schönen Dingen zu. Auch ich war wieder etwas traurig, als ich heute morgen Setsuna besucht habe. Ich hätte mich am liebsten wieder in ihre Flügel gekuschelt, so wie ganz früher … aber das geht nicht mehr. Dann aber habe ich nachgedacht – so viel Zeit, wie ich mit ihr verbringen durfte, war nicht selbstverständlich. Sheila hätte damals unzählige Möglichkeiten gehabt, sie hinterrücks zu vergiften oder sonst wie zu beseitigen. Aber sie hat sich dazu entschlossen, ihr die Chance des Lebens zu überlassen. Setsuna war nicht böse, sie war nur veressen auf die falschen, leichteren Mittel, um das Richtige umzusetzen. So wie ich am Ende als Tetsu-Yomi.“
      „Bist du nicht immer noch … Tetsu-Yomi? Dein Körper ist … eine halbe Maschine.“
      „Mais non! Mein Körper pfeift aus den allerletzten Löchern, aber 'Tetsu-Yomi' war eher eine Lebensphilosophie als eine physische Form. Erst jetzt ist mein Verstand wieder so klar wie auf dem Höhepunkt meines Lebens, bevor ich Setsuna mein Versprechen geben musste. Danach wurde ich zu dem, was ich nie sein wollte, bis Kagy mich ein zweites Mal gerettet hatte – und dein Bruder und du irgendwie ja auch, coucoucou~“. Yomi hatte Tränen in den Augen, als sie mir von ihrem jahrzehntelangen, mit viel Leid angereicherten Lebensweg erzählte, doch ihr Lächeln verlor sie dabei nicht. Zärtlich kraulte ich ihr den Kopf und passte auf, die empfindlichen kleinen Hörnchen nicht zu berührten, während ihr Schweif zufrieden unter der Decke hin- und hertrommelte. Es war zu niedlich, wie ein Diclonius dem anderen eine Tasse Kakao zum Schlürfen festhielt!

      Kagayaku wiederum war aufgestanden und schleifte ihren metallenen Ersatzschweif missmutig über den Boden, wahrscheinlich wieder in einer Art Vergangenheitsbewältigung versunken. Die Schürze war bereits über die Lehne den weinroten Chaiselongue im Nebenraum geworfen worden, auf die sich die Sphinx fallen ließ, nur um sich unmittelbar wieder aufzurichten. Sie wirkte ein bisschen hilfs- und orientierungslos und starrte mich etwas konsterniert mit ihren goldenen Bernsteinaugen an.
      „Bald … bald ist Yomi-chan nicht mehr da. Schau sie dir an. Sie hat den Tag bis zum Erbrechen herausgezögert, in der Hoffnung, nicht in ihrem gottverlassenen Untergrund sterben zu müssen, wie zu der Zeit ihrer Entführung durch den Lavadosorden“, klagte sie mit ihrer kleinen, zarten rechten Hand auf dem Herzen ruhend: „Machen wir uns nichts vor, sie kann die Natur nicht länger austricksen. Sie als Wissenschaftlerin weiß das wohl am Besten. Aber … ich komme damit nicht klar.“
      „Du meinst … sie muss bald sterben?“, hauchte ich besorgt und schmiegte mich an die Brust meiner auf magische Art und Weise jung gebliebenen Vorfahrin.
      „Sie darf und sie hat jedes Recht dazu. Heute Abend nehme ich sie mit nach Hexalos, ihre Heimat. Wenn sie noch stark genug ist, zeige ich ihr, was die Menschen, die sie einst so verletzten, aus ihrem Erbe gemacht haben. Und wenn ich durch das ganze Land reisen muss. Sie hat keine Ahnung, wie wunderschön Lumyaon und die anderen großen Städte in all den Jahrzehnten geworden sind, noch viel sauberer und leuchtender … sie hatte damals nur den Grundstein für all das gelegt, am Ende des feudalen Zeitalters. Das entspricht in etwa der Zeit, die wir in diesem Land haben.“
      „Das … das hört sich toll an. Ich hoffe, es klappt alles“, flüsterte ich der Sphinx ins Ohr und knuddelte sie hingebungsvoll: „Sie wünscht sich sicher nichts sehnlicher, als mit dir noch etwas Zeit verbringen zu können.“
      „Hehe … ich weiß. Wenn du möchtest, kannst du mitkommen, kleine Schokomieze. Dort wirst du dann wirklich die beste Schokolade probieren können, die du je gegessen hast! Übrigens haben die kaiserlichen Truppen von Zappangu die vorletzten Verbündeten von Namika bei Oozu-Wakatsuki eingekesselt und besiegt. Sogar Frauen haben zu den Waffen gegriffen und sich mit ihren Naginatas ins blutige Unheil gestürzt. Machen wir uns nichts vor, dieser Konflikt ist in kurzer Zeit endgültig entschieden und die Macht liegt in den Händen einer neuen Gruppe von Menschen, die die Zukunft des Landes gestalten muss. Ohne die Sphinxen. Sie kann ja gerne auswandern, solange ich noch uneingeschränkte Kontrolle darüber habe.“
      „Ich … kann ihr dieses Angebot ja mal unterbreiten. Aber ...“, stockte ich, die Ohren neugierig aufgerichtet, während ich Kagayakus Hände beide fest umschlossen hielt.
      „Aber … was?“, wollte sie mit großen, geweiteten Bernsteinaugen unbedingt wissen: „SAG! Ich hasse Geduldsspiele!“
      Anstandshalber wäre es gut gewesen, ein schelmisches Grinsen zu unterdrücken, doch egal, wie sehr ich mich bemühte, es gelang mir einfach nicht: „Aber eine Frage brennt mir dann doch auf der Zunge! Alle erzählen mir unterschiedliche Fragmente aus der Zeit, die du gemeinsam mit Sheila verbracht hast. Sag mir mal, was wirklich mit dir und ihr so gelaufen ist!“
      „Eeeeh ...“, lief die zierliche Löwenfrau so rot an wie eine Tsoony, der man den Pinsel abgenommen und ihre Nasenspitze damit bemalt hatte: „Vielleicht unterbreite ja einfach ICH Namika den Vorschlag! Wie jeder Idiot weiß, waren wir ganz sicher nicht verheiratet, allerdings … umm ...“
      „Wart ihr mehr als beste Freundinnen?“
      „Ummm … sagen wir so, wenn du dir unbedingt – aus welchen niederen Gründen auch immer - vorstellen möchtest, dass wir die ein oder andere Zärtlichkeit ausgetauscht hat- … hätten, werde ich dir deine Vorstellung nicht ruinieren!“ Mit einem zufriedenen Lächeln umarmte ich die vor Verlegenheit glutrot angelaufene Sphinx noch ein bisschen fester und trottete in die Küche, um mich selbst mit einem heißen Hagebuttentee mit Zimt zu belohnen.



      Irgendwie beruhigte mich das Geräusch, das scharfe Messer beim Zerschneiden von Gemüse erzeugten. Seelenruhig beobachtete ich Charlie dabei, eine neue Mahlzeit vorzubereiten und erfreute mich genügsam am Schweigen.
      Es war sehr ungewöhnlich, dass ausgerechnet er zuerst ein Gespräch initiierte, aber das hatte ich in diesem Moment wohl einfach so hinzunehmen: „Lanie, was glaubst du, wird mit Raikou, Entei und Suicune jetzt passieren? Ich persönlich glaube nicht, dass deine Freundin Saki ein großes Interesse daran hat, sie wieder freizulassen, alleine, weil sie sie wohl direkt dafür zerfleischen wollen würden.“
      „Keine Ahnung.“
      „Du bist doch Suicunes Priesterin oder sowas. Vielleicht … übernimmst du das. Lässt dir von Saki dieses Teil dageben, befreist sie und sagst ihnen, dass das Mädchen ihren Untaten abschwört. Also FALLS, sozusagen als deine letzte große Prüfung hier“, ließ mein Bruder mit einer gehörigen Note Misstrauen mitschwingen, nach der unser Mahl am Ende hoffentlich nicht schmecken würde. Ratlos seufzte ich auf. Viele Kämpfe hatte ich seit meiner Ankunft hier bereits absolviert, doch Leute zu überzeugen, erschien mir aus irgendwelchen Gründen viel schwieriger.
      Nachdem das Gemüse zusammen mit den Pilzen und dem Hühnerfleisch im Wok versenkt wurde, nahm Charlie neben mir Platz und legte meinen Kopf aus seiner Schulter ab, um meine Ohren besser kraulen zu können: „Also ich bin in sowas einfach nicht gut, ich habe ganz andere Talente. Naja, Kochen. Vielleicht bin ich auch nicht der Unsportlichste oder schlechteste Kämpfer, aber sonst? Interaktionen mit Anderen wollen auch gelernt sein. Wenn jemand es schafft, mit Pokémon UND Menschen wie Saki zu verbinden, dann du, Elaine.“
      „Naaaw, nicht doch!“, schnurrte ich wie bereits während der Streicheleinheiten von Yomi und Kagayaku und nutzte die Chance, ein wenig zu dösen. Zu viele verschiedene Sozialkontakte an einem Tag waren in der Tat sehr anstrengend, da gab ich ihm durchaus recht. Auch eine Schokolanie benötigte auch Zeit für sich alleine, zum Nachdenken, zum Leben, zum Erholen.

      Zusammen mit Charlie servierte ich unseren Gästen Namika, Kagayaku und Yomi im kleinen Kreis ein gemeinsam zubereitetes Mahl, das allen voran dazu diente, dass sich die geschwächte Wissenschaftlerin vor der Reise über die Teleportstationen etwas stärken konnte.
      Die Kaiserin erzählte dem entthronten Shogunsmädchen von einer Episode ihres Lebens, in der sie sogar noch zwei Schwestern an ihrer Seite wusste: „Wir waren kurz davor, diesen Priester in der Kirche zu stellen, aber seine Sabbaione spuckten Schokolade und erzeugten flüssigen Wackelpudding! So zwingt man selbst eine starke Sphinx wie mich in die Knie. Ich war nicht von in Schokolade eingefroren, sondern wie meine kleine Bara-chan auch in einem riesigen Block Gelatine erstarrt. Bis uns jemand vernascht hätte, wären die längst über alle Berge gewesen, aber ich habe einen Kronleuchter über mir abgeschossen, dessen Sturz mich letztendlich befreite. So haben wir gewonnen!“
      „Hihihi, so würde ich auch gerne besiegt werden. Und dann muss Charlie mich befreien, yay!“, quiekte Namika vergnügt kichernd und blickte uns mit hungrigen Augen an. Ich muss euch ja mittlerweile nicht zweimal sagen, dass ich mir als Schokolanie ein ebenso würdevolles wie köstliches Ende eines Kampfes für mich wünschen würde. Elaine à la mode, versiegelt in einem fruchtigen Schlafrock aus stocksteifer Erdbeergelatine, gebettet in ein saftiges Allerlei aus Heidelbeeren, Himbeeren und Bananenscheibchen, garniert mit einer samtigen Zartbitterschokoladensauce und serviert an einem Goldtablett. Erschreckend stellte ich so also fest, dass ich also ein wesentlich beeindruckenderes Dessert hätte servieren können – oder servieren LASSEN können. Das Rezept schrieb ich mir jedoch trotzdem heimlich auf einem Notizblöckchen nieder, den ich schnell wieder in der Seitentasche meines Röckchens verstaute.
      „Da sind ja unsere Schokoladenprinzessin und unser Teppanyakiprinz. Zeigt uns mal, was für großartige Leckereien ihr m- … umm … UNS mitgebracht habt!“, freute sich Kagayaku bereits mehr als offensichtlich auf das Essen und leckte ihre Lippen. Sie war früher sicherlich die Sorte Mädchen gewesen, das sich beim Vorkosten der Speisen außerordentlich viele Versuche zur Entscheidungsfindung gönnte.
      So schwach und lethargisch Yomi zuvor wirkte, bewies sie beim Mahl glücklicherweise einen gesunden Appetit, den erst mehrere Gänge stillen konnten. Sogar Kagayaku, die den Löffel mit den Meeresfrüchten immer am vollsten füllte, ließ ein paar der Köstlichkeiten zurück in die Suppe purzeln, um ihrer magentahaarigen Freundin genügend übrig zu lassen.
      Ihrem scharfsinnigen Auge entging nicht, dass ich diese Beobachtung aus eigener Erfahrung gemacht hatte: „Schau nicht so, Elaine. Du kennst mich, dir hätte ich das weggegessen, so sehr ich dich auch schätze, mein kleines Knuddellüchschen!“ Ich lachte auf, gönnte mir den ein oder anderen Schluck edlen Champagne und bemerkte so eigentlich kaum, wie sehr ich ein reichhaltiges Abendessen wie dieses eigentlich schätzen musste. Es war nur ein paar Tage her, als ich vor meiner Flucht aus Kamataros' Verlies in Honouhama auf ein paar Körnchen Reis herumkaute, da es keine Alternativen gab. Wer nicht aß, würde nicht überleben – doch wer nicht ab und zu dinierte, würde nicht leben. Zumindest in diesem Punkt waren sich die kulinarischen Philosophen von Hexalos und Zappangu, von West und Ost, absolut einig, auch wenn so manches Land eine sehr absurde Vorstellung mitbrachte, welche Speisen sich zum Dinieren überhaupt eigneten. Vielleicht lag die Zukunft einer Elaine de Courtenay einfach in den Restaurants dieser Welt, von denen die Besten endlich mit den Sternen ausgezeichnet werden müsste, die sie ihren Kunden tagtäglich vom Himmel holten. Den ersten würde ich Charlie verleihen – und den zweiten sicherlich Yomi und den dritten Alice.
      „Also, Namika. Yomi und ich werden einen kleinen Ausflug in den Westen unternehmen. Wie wäre es, wenn du dir unser Land einfach mal anschaust und … in diese Reise in deine Zukunftspläne später vielleicht miteinbeziehst?“, gab Kagayaku mit schräg geneigtem Kopf Butter bei die Fische, nachdem sie sämtlichen Fisch bereits verschlungen hatte, mit einem süffisant funkelnden Seitenblick auf mich: „Das gilt auch für dich, Elaine. Yomi wird von diesem Ort Abschied nehmen ... und auch von euch.“ Eine kleine Reise nach Hexalos kurz vor meinem finalen Konflikt mit Saki … wie klug wäre es, einzuwilligen?

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Joooo, wo soll ich anfangen. Die unangekündigte, unbefristete Auszeit ist doch "etwas" länger geworden. Der Gedanke, nie wieder über Sheila oder Kagayaku oder all die anderen zu lesen war dann doch zu viel. Beziehungsweise einfach so aus dem Nichts zu verschwinden und sich dann nie wieder zu melden. So retrospektiv ne ziemlich beschissene Aktion, aber ... ja, nix aber.

      Mit Tränen in den Augen sah mich die Brünette an, die ich vor wenigen Sekunden vor ein gewaltiges Ultimatum gestellt hatte.
      Uuuugh, das gibt mir die Feels. Elaine, why do you do this to me.

      Ich nahm mir die Rückkehr in den Hafen der Westler vor, wo ich mir nach all den Abenteuern eine erholsame Ruhepause ohne irgendwelche Aufträge verdient hatte, und wenn ich mich bei Alice durchschnorren würde.

      Definitiv der emotionale Tiefpunkt der Geschichte, urgs. Ja, Elaine verdient eine Pause. Aber was kommt jetzt? Saki hatte immerhin keine wirkliche Zeit, um auf das Ultimatum zu antworten. Aber andererseits ist Elaine jetzt auch nicht in einer Situation, in der sie sich vor Trauer in den Tod trinken würde. Na ja, noch nicht.


      „Die sind … ziemlich dunkel ...“

      That's what SHE said. Dachte im ersten Moment, dass Elaine von Kagayakus Augen schwärmt.

      „Zu dunkel? Pass auf, zu wem du das sagst!“, zischte die Kaiserin [...]

      Wow, für einen Moment habe ich sie wirklich für Setsuna gehalten. xD Ziemlich ironisch, wenn man bedenkt, dass da ja noch eine andere Setsuna sitzt. Ob Kagayaku mit dem Alter wohl mehr wie Setsuna wird?

      Ich nehme mir kein Projekt mehr vor, kleine Sheila … oder ich sollte besser Elaine zu dir sagen, coucou~

      Wow, selbst so am Boden zerstört kann Yomi noch ein coucou erübrigen. Der wahre Spirit! Ob Setsuna das könnte? Ich merk's schon, ich fresse mich da in was rein. xD

      Kagy, du weißt selbst, dass du genau wie ich nicht mehr in diese Zeit gehörst.

      Ja, die eine auf eine andere Weise als die andere. Vielleicht gibt es ja einen Twist, das beide irgendwie verschwinden. Also, so à la "Mr. Stark, I don't feel so good." *woooosh* Das wäre tragisch.

      „Bist du nicht immer noch … Tetsu-Yomi? Dein Körper ist … eine halbe Maschine.“

      Wow, da ist wohl die Britin aus Elaine gesprungen, wenn sie das gesagt hat. Eine wunderbare Anmerkung. xD

      Sie wirkte ein bisschen hilfs- und orientierungslos und starrte mich etwas konsterniert mit ihren goldenen Bernsteinaugen an.

      Das erinnert mich daran, wie cool es wäre, wenn Kagayaku und Yomi wegen ihrer unnatürlich verlängerten Leben an einer Art Sickereffekt leiden würden, sodass ihr Hirn im Laufe der Zeit einfach Matsch wird. Wäre zwar super tragisch, aber krass.

      Sie hat den Tag bis zum Erbrechen herausgezögert, in der Hoffnung, nicht in ihrem gottverlassenen Untergrund sterben zu müssen, wie zu der Zeit ihrer Entführung durch den Lavadosorden

      Und das macht es umso tragischer, dass die glückliche Zeit, die sie mit Sheila & Co. verbracht hat, dadurch nur eine kleine Episode in ihrem Leben war, bevor alles wieder schrecklich wurde. Aber macht ja Sinn, dass nicht alle ein erfülltes Leben leben können. Wobei gerade Yomi es wäre, der man das gegönnt hätte.

      Hehe … ich weiß. Wenn du möchtest, kannst du mitkommen, kleine Schokomieze.

      Ich hoffe doch nicht! Also ja, wäre toll, aber dann würde sie ja Saki verlassen. Und dann nimmt sie Saki ihre Entscheidung ab und sie wird wieder böööööse. You're a bad girl. A very very bad bad girl, Saki.

      „Aber … was?“, wollte sie mit großen, geweiteten Bernsteinaugen unbedingt wissen: „SAG! Ich hasse Geduldsspiele!“

      Hoppla! Sie wird wirklich wie Setsuna. xD Oder vielleicht war sie es schon immer!

      „Eeeeh ...“, lief die zierliche Löwenfrau so rot an wie eine Tsoony, der man den Pinsel abgenommen und ihre Nasenspitze damit bemalt hatte [...]

      Confirmed? xD

      Irgendwie beruhigte mich das Geräusch, das scharfe Messer beim Zerschneiden von Gemüse erzeugten.

      Ich konnte mal nicht einschlafen und habe ein Video angemacht, wo jemand mit einem Messer Seife zerschneidet. Frag nicht. Hab's sofort wieder ausgemacht, weil das Aufkommen des Messers auf dem Schneidebrett in unregelmäßigen Abständen super creepy klang. Ich respektiere Elaine!

      Du bist doch Suicunes Priesterin oder sowas.

      Geschichten sind dann am besten, wenn fancy Titel wie solche von den eigenen Figuren zerrissen werden. Na ja, zerrissen klingt hart, sie machen sich halt lustig. Ich mag's. xD

      Auch eine Schokolanie benötigte auch Zeit für sich alleine, zum Nachdenken, zum Leben, zum Erholen.

      Oooder wenn sie solche Spitznamen so bereitwillig akzeptieren! Mann, die Leute sagen immer, mit Deutsch könnte man sich so gut ausdrücken, aber finde mal jemanden, der dir ne anständige, sinngemäße Übersetzung von "to embrace sth." bringt. In dem Fall vllt "sich zu eigen machen"?

      Wenn jemand es schafft, mit Pokémon UND Menschen wie Saki zu verbinden, dann du, Elaine.

      Vielleicht ist sie das versprochene Mischblut, die siebte Tochter siebten Tochter, die ... Na ja, irgendwie sowas halt!

      Wir waren kurz davor, diesen Priester in der Kirche zu stellen, aber seine Sabbaione spuckten Schokolade und erzeugten flüssigen Wackelpudding!

      Daran erinnere ich mich! Das war doch eine Kurzgeschichte, die die Vergangenheit von Kagayaku und Bara beleuchtet hat. Uff, das muss ewig her sein. Aber wie cool, dass das hier Einzug hält. °o°

      So schwach und lethargisch Yomi zuvor wirkte, bewies sie beim Mahl glücklicherweise einen gesunden Appetit, den erst mehrere Gänge stillen konnten.

      ISS, Yomi, ISSSSSS, gesssssundes japanisches Essssssen. Stesche durssssch, Yomi, stesche dursch... die ... die Gabel? ... In den ... Kuchen?

      Wer nicht aß, würde nicht überleben – doch wer nicht ab und zu dinierte, würde nicht leben.

      Kagayaku und ihre Homiezzzz essen nicht, sie dinieren. 19th century style, beech. 8)

      Oh mein Gott, eine letzte Urlaubsreise vor dem Showdown. Auch wenn ich dann Sakis Geduld respektieren muss, dass sie Elaine dann einfach mal so davonschippern lässt. Aber andererseits muss sie sich ja auch erstmal erholen. Alle erholen sich! Und Yomi wird zur letzten Ruhe gebettet. Na ja, man muss es ja so sehen, ihr Leben hat zwar schrecklich angefangen und schien zuletzt auch noch schrecklich zu enden, aber dank Elaine hat sich das Schicksal doch noch zum Guten gewendet. Und Kagayaku wird die letzte Überlebende der alten Mischblüter sein. Poetisch. :c


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
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