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Fangeschichten-Wettbewerb #20 - Pokémon Mystery Dungeon

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    • Fangeschichten-Wettbewerb #20 - Pokémon Mystery Dungeon

      Fangeschichten-Wettbewerb #20 - Pokémon Mystery Dungeon


      Na? Auf was haben die meisten von euch in den letzten drei Monaten gewartet? Richtig, Mystery Dungeon!
      Und auf was noch? Richtig, den 20. Fanfiction-Wettbewerb!
      Da der von euch ausgewählte Sieger der von euch gewünschten Umfrage auf nicht so viel Interesse gestoßen war, blieb der Zweitplatzierte "Entdeckung einer neuen Region" übrig. Doch da ahnen wir böses - weswegen wir einfach zum Drittplatzierten greifen! (:

      Ob ihr einen spannenden Endkampf, das alltägliche Leben in Schule/Gilde, einen nervenaufreibenden Eskortenauftrag, die Arrestierung eines gemeingefährlichen Verbrechers, das ratlose Tappen durch eine dunkle Welt wie die Primal Dialgas oder etwas völlig anderes darstellt, bleibt euch überlassen. Also, Quapp an die Tastatur

      - der Quapitän des Quappuflüsschens #i-quappo#



      Regeln:


      • Haltet euch an die allgemeinen Regeln des Filb-Forums und des Fanworkbereichs
      • Bringt nur eigene Geschichten und Ideen ein
      • Geschichten, die über FSK 12 hinausgehen, bitte als solche kennzeichnen
      • Die Schreibphase endet am 15. April (FR) um 23:59 Uhr!
      • Eure Abgaben schickt ihr bitte bis dahin an MasterGarados
      • Die Wortspanne liegt zwischen 500 und 3500 Worten

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
    • Ihr habt einschließlich heute nur noch 9 Tage Zeit.


      Bis heute habe ich noch keine einzige Geschichte bekommen. Haut in die Tastatur und schreibt, was das Zeug hält.
      Wer immer lacht, dem glaubt man nicht, dass er auch weinen kann
      Und wenn ihm auch das Herz zerbricht, man sieht es ihm nicht an
      Und von mir erwartet ihr nur Spaß und schönen Schein
      Es ist nicht leicht, ein Clown zu sein
    • Da ich bislang erst 2 Abgaben bekommen habe, verlängere ich die DL auf Sonntag, den 30. April 2016 um 23:59 Uhr MESZ


      Macht was draus
      Wer immer lacht, dem glaubt man nicht, dass er auch weinen kann
      Und wenn ihm auch das Herz zerbricht, man sieht es ihm nicht an
      Und von mir erwartet ihr nur Spaß und schönen Schein
      Es ist nicht leicht, ein Clown zu sein
    • Habt ihr noch Interesse an Wettbewerben 14
      1.  
        Ja, ich habe Interesse (3) 21%
      2.  
        Ja, ich habe Interesse, aber keine Zeit (4) 29%
      3.  
        Ja, ich habe Interesse, zwar Zeit aber keine Ahnung von PMD/mir fiel keine Story ein (4) 29%
      4.  
        Ich bin unentschlossen (0) 0%
      5.  
        Nein, ich habe kein Interesse an Wettbewerben, bitte einstellen. (0) 0%
      6.  
        Nein, ich habe IM MOMENT kein Interesse. (1) 7%
      7.  
        Nein, ich habe kein Interesse, tue aber so, weil ich mich für lustig halte (0) 0%
      8.  
        Die Wettbewerbe sollten anders angegangen werden, (Schlüsselwörter/Bild) anstatt sich auf ein Thema zu fixieren (Nur PMD usw) (2) 14%
      Liebe User, selbst jetzt gibt es nach zwei vollen Wochen Verlängerung und einem Monat reguläre Abgabephase gibt es insgesamt nur 2 Abgaben. Das ist zu wenig. Deswegen wollten wir, das Fangeschichten-Komitee fragen, ob überhaupt noch Interesse an Wettbewerben beseht. Immerhin haben wir mehrere Monate am Stück keine gemacht und wir hatten gehofft ihr hättet sie vermisst. Dies ist aber wohl nicht so. Oder?

      Deswegen wollten wir jetzt umfragen, wer überhaupt noch Interesse an Wettbewerben hat.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Jaru ()

    • Ich finde es ehrlich gesagt sehr schade, dass es so weit kommen musste. Damit ist der FF-Bereich jetzt offiziell abgabentechnisch auf demselben Niveau wie die anderen. Vorsprung, adé! Leider können wir als Komitee nicht mehr machen, als euch eine Umfrage zu erstellen, welcher Wettbewerb nun als nächstes kommen soll. Und nein, wir machen das nicht für uns. Es ist schon traurig genug, wenn manche Wettbewerbe aus Abgaben bestehen, die nur oder überwiegend vom Komitee kommen.

      Also, vielleicht kommt jetzt ein bisschen Licht in die Sache, vielleicht kann die Userschaft uns so ein kleines Statement abgeben, ob sich die Wettbewerbe überhaupt lohnen. :help:


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • So ich nehme mal einfach nicht an der Umfrage teil. Aus einem gaaanz einfachen Grund.

      Meowstic wusste, dass ich EIGENTLICH auch mitmachen wollte. Allerdings muss ich gestehen, dass ich jedesmal wieder vergessen habe, dass es den Wettbewerb gibt und es hätte wohl leider auch zeitlich einfach nicht gepasst.
      Nun zu meinem grund warum ich an der Umfrage nicht teilnehme. Ich habe übrigens auhc bei der Wahl des Wettbewerbes nicht an der Umfrage teilgenommen. Wie einige User vielleicht noch wissen, habe ich vor Jahren auch mit einigen Usern die Wettbewerbe für die Fanfictions organisiert. Da lief das ganze aber anders ab. Ich hege den Verdacht, dass eine Art überraschender Wettbewerb, bei dem man das Thema nicht weiß und nicht kennt, einfach viel besser angenommen wird als etwas das man ausgesucht hat.
      Wir haben damals zum Beispiel welche gemacht die da waren:
      Kooperative Fanfiction
      Horror
      Den Anfang vorgegeben und der Rest musste selber geschrieben werden.

      Da hat man die User auch nicht gefragt: So was wollt ihr am liebsten. Seien wir doch mal ganz ehrlich. Man entscheidet sich auch bei solchen Umfragen immer für das kleine übel. Ich meine, man kocht auch kein neues 3 Gänge Menü, nur weil das Kind das nicht isst. Wie sagt man so schön, es wird gegessen was auf den Tisch kommt.
      Was ich halt meine... gebt nicht imemr nur ein Thema vor wie "Mystery Dungeon" das ist viiiiiel zu großflächig. Macht es interessanter. Gebt ein bild rein und sagt, dass ihr dazu eine Geschichte wollt. Verzeihung für die einigermaßen harsche Kritik... aber das hat mich ebi dem letzten Wettbewerb schon etwas gestört... und der war auf jedenfall kreativer als einfach nur "Pokemon Mystery Dungeon". Ich kann es halt leider verstehen, dass hier bisweilen nicht so die große Teilnahme herrscht. Mal ganz davon ab, das die Werbetrommel etwas besser gerührt werden müsste. Ich glaube es wurde nichtmal in den Wettbewerbsthread geschrieben oder? Aber es kann sein, dass ich mich da versehe.
      Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
    • Ich sage euch auch mal meine Meinung.

      Wie Nicki versäume ich erstens regelmäßig die Wettbewerbe und zweitens möchte ich mein eigenes Geschreibsel ungerne unter Wettbewerbsbedingungen stellen, wenn ich ehrlich bin. Interesse habe ich aber trotzdem. Es interessiert mich, was andere dazu schreiben und wer weiß, vielleicht werde ich eines Tages auch selbst an einem Wettbewerb teilnehmen.
      Fakt also: Interesse an einer Teilnahme besteht bei mir aus Prinzip nicht, Interesse am Wettbewerb selber aber schon. Ich hoffe, das ist okay.

      Im Übrigen sehe ich es so wie Nicki: derzeit sind die Themen mir aber eher zu speziell. Gut, vielleicht habe ich eine super Idee zu PSMD (mal abgesehen davon, dass ich das Spiel noch gar nicht gespielt habe), vielleicht lasse ich auch die Manga-Charaktere PSMD spielen (für solche Ideen bin ich in meiner Schreibegruppe mittlerweile bekannt). Ja, vielleicht habe ich so eine Idee. Oder ich habe sie nicht, aber eine andere Idee, die sowas von gut wäre, aber nicht dem Wettbewerbsthema entspricht.
      Das Problem sehe ich genau darin: es wird zu viel vorgegeben. Wenn ich eine Fanfiktion schreibe, beginnt bei mir vieles mit einem Wort oder einem Bild. Die Türkisen Momente habe ich beispielsweise begonnen, weil ich beim Musikhören ein Bild von Green und Blue im Kopf hatte. Green verbindet ihren Ellenbogen. Dann stellte sich mir die Frage, warum er das tut und so ist diese Geschichte daraus geworden. Wobei ich da auch noch den One-Shot erwähnen muss, der mit eingeflossen ist, aber das würde hier sonst zu lang werden.
      Also: warum den Leuten nicht statt eines Themas eine Inspirationsquelle geben, aus der jede machen kann, was er will, solange es was mit Geschichten und Pokémon zu tun hat? Fände ich persönlich viel schöner muss ich sagen.

      Und wie Nicki muss ich ganz ehrlich sagen: lasst es nicht die Leute entscheiden! Lasst die Leute Vorschläge machen, aber entscheidet es selbst, was ihr dann nehmt und was nicht. Ganz ehrlich, wenn ihr die Leute entscheiden lasst, wirkt das so, als hättet ihr selbst keine Einfälle mehr und das ist nicht gut, gerade weil ihr doch wollt, dass die Leute teilnehmen. Aber wenn ihr das so anstellt, dann denken sich die Leute auch unterbewusst: "Hey, die haben selbst keine Einfälle mehr, warum sollte ich meine beisteuern?!" Und es geht doch um die Kreativität. Ich frage doch auch nicht die Leute, was ich als nächstes schreiben soll. Klar fließen Wünsche bei mir ein, genau wie Kritik, aber wenn ich einen Wunsch nicht umsetzen will, dann setze ich ihn nicht um und genauso solltet ihr das auch mit Wettbewerben handhaben.

      Also, wie gesagt... Majikku hat prinzipiell Interesse, aber nicht an einer Teilnahme, auch aus Prinzip. Wie gesagt, vielleicht nehme ich mal teil, aber ich hasse es eigentlich, Wettbewerbe um Kreativität zu veranstalten, weil es für mich da einfach kein besser oder schlechter gibt... Ja gut, man könnte den Schreibstil bewerten, aber... Ich weiß nicht, ob ich mitmachen würde.
      Nehmt es einfach als "Interesse, aber derzeit nicht an einer Teilnahme" :3
    • Guten Abend Gentlemen,

      im Wesentlichen möchte ich mich meiner Vorrednerin (das war zu Beginn des Kommentars noch Nicki) anschließen. Ich schreibe auch nur einen Kommentar, weil ich zwar anonym für die dritte Option gestimmt habe (haha, diese Ironie.), mich aber aufgrund der Tatsache, dass sie zwei völlig verschiedene Aspekte ( 1. ich kenne das nicht, 2. mir fällt nichts ein) aufzeigt, nicht korrekt vertreten fühle. Im vorliegenden Fall habe ich mich seit Veröffentlichung des Wettbewerbs geärgert, dass ich PMD nicht gespielt habe und nicht teilnehmen kann. Ideen hätte man viele haben können, aber nicht das Geld, um mal eben PMD aufzuarbeiten ;D

      Die Resonanz auf das selbstgewählte Thema belegt, dass man die Themenwahl den Usern nicht überlassen kann. Das Forum scheitert auf dieser Weise, seit immer mehr "do-it-yourself und alle dürfen mitreden" Einzug findet. Ich möchte nicht gegen die demokratischen Grundfesten unserer Gesellschaft in den Krieg ziehen, aber hin und wieder ist es doch ganz gut, dass es eine Regierung gibt, die das Volk anleitet.

      Die Wettbewerbe scheitern am Prinzip der Freundschaftswahlen, denn nur falsche Idealisten reichen ihre Beiträge tatsächlich anonym ein. Sie scheitern an der Offenheit der Aufgabenstellung, so freies Denken lernt man ja nicht mal mehr in der Schule. "Mach mal was mit Pflanzen" ist im Biologie-Unterricht eine Referatsvorgabe, bei der Schüler auf die Barrikaden gehen würden. Es ist eine Frage des klaren Menschenverstands, das ein wenig zu strukturieren. Auch die absurd weite Angabe der Wort"begrenzung" ist nicht förderlich. Jemand, der nur 500 Wörter schreibt, wird sich im Zweifelsfall einer Geschichte mit der SIEBENFACHEN Wortzahl unterlegen fühlen. Natürlich, Quantität sichert nicht die Qualität, aber mal ehrlich, einen weiten Spannungsbogen, faszinierende, differenzierte Charaktere und ein überraschendes Ende suche ich eher in längeren Texten. Wer mit felsenfester Überzeugung behauptet, grundsätzlich seien kurze Texte konkurrenzfähig, unabhängig von der Quelle, nehme das Brett vom Kopf. Da hier eine Masse bedient werden soll (das soll doch das Ziel sein, oder? andernfalls sind zwei engagierte Teilnehmer doch auch schön), sollte das Ganze einfach etwas praktikabler sein. Kurz gesagt, hört auf, immer jede gute Idee durch die "alles muss modern, hip und totaaal genderfree international style sein"-Mühle zu drehen. Eines noch, das ihr ein wenig auf die Gesamtsituation hier übertragen dürft: Es brauchte einen Like-Button, damit niemand mehr kommentieren muss, jetzt gibt es den, und ihr wundert euch, dass keiner mehr was schreibt... :)

      Herzlichste Grüße
      ~~


      Edit: Majikkus Einwand, es sei zuviel vorgegeben, macht mich etwas sprachlos. Es wird NICHTS vorgegeben, und das ist... ach was solls.
      Du wolltest dich schon immer für meine Gemeinheiten revanchieren? Feel free to comment.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Annatar () aus folgendem Grund: Editierung, Rechtsschreibkorrektur

    • Da nur zwei Autoren beim Wettbewerb mitgemacht haben, verzichte ich darauf, einen eigenen Abstimmungsthread zu machen. Im Grunde genommen verzichte ich komplett auf eine Abstimmung. Nichtsdestotrotz bedanke ich mich bei den beiden Teilnehmern für ihre Geschichten und weil ich sie euch nicht vorenthalten möchte: Hier sind sie:

      "Die Herausforderung" von Eis-Impoleon

      Es war ein warmer Sommertag, an dem Froxy und Panflam zur Schule gingen.
      Seit sie die Connexussphäre von Ampharos erhalten hatten, freuten sie sich nach jedem Tag in der Schule auf ihre Rettungsaufträge.
      „Du, Froxy... Denkst du, dass wir heute etwas Größeres erleben werden?
      Ich meine der Auftrag von gestern hat uns ja ganz schön gefordert, aber so eine richtige Herausforderung war das nicht, findest du nicht auch?“
      Das Froxy nickte nur und sprang neben dem Panflam her. „Natürlich war es keine Herausforderung! Lass uns heute nach was Schwierigerem suchen“, meinte der Schimpanse aufgeregt.
      In der Ferne, vorbei an den Bäumen, entdeckten die beiden Pokémon den großen Torbogen, der aus zwei großen Bäumen bestand. Dort stand Ohrdoch schon und wank den beiden zu. Sogleich eilten das Panflam und das Froxy zu ihr und Panflam begrüßte sie, während das Froxy ihr nur zu nickte und sich auf dem Platz mit der Klasse traf. Bevor sie überhaupt von ihren Aufträgen berichten konnten, trat Porenta hervor und bat um Ruhe:
      „Kinder, setzt euch, wir beginnen mit dem Unterricht!“
      Die Kinder setzten sich, waren aber alle zu aufgeregt und wollten erfahren, was Panflam und Froxy gestern erlebt haben. Das Pam-Pam und Schnuthelm flüsterten andauernd miteinander und dachten sich die wildesten Geschichten aus. Nach mehrmals vergeblichen Bitten um Ruhe, läutete das Porenta eine Pause ein. Kaum hatte es seinen Satz beendet, sprangen sogleich alle auf und stellten Fragen:
      „Wie war’s?“, „Habt ihr wem richtig eins auf die Mütze gegeben?“, „Gab es eine fette Belohnung?“, kam es von allen Seiten. Das Froxy nickte nur manchmal und Panflam ergriff den Moment und stellte sich auf seinen Tisch.
      „Es war immer noch keine Herausforderung! Dieses Mal haben wir einem Kaumalat aus der Patsche geholfen, das sich verirrt hatte. Seine Mutter war glücklich, als sie sah, dass es heil nach Hause gekommen ist. Die Beute ist nicht wichtig, viel wichtiger ist es, Pokémon in Schwierigkeiten zu helfen! Dafür sind ich und Froxy da!“
      Herr Porenta, der den Erzählungen des Panflams lauschte, unterbrach Panflam plötzlich: „Panflam!“
      Der Schimpanse zuckte zusammen und sprang vom Tisch herunter. „Ja, Herr Porenta?“, fragte es kleinlaut.
      „Wie oft muss ich es dir noch klar machen? Du sollst nicht auf Tischen stehen und große Reden schwingen! Außerdem heißt es Froxy und ich und nicht andersherum!“, erklärte das Porenta aufgebracht. Das Panflam nickte nur, damit es sich die Predigt nicht länger anhören musste.
      „Nun, Kinder, fahren wir fort.“
      ...
      Der Unterricht war vorbei und die Pokémon machten sich auf den Weg nach Hause. Panflam und Froxy hingegen gingen zum Marktplatz und suchten in ihrer Connexusphäre nach einem Auftrag und erhofften sich dabei eine Herausforderung.
      „Ich finde nichts Interessantes...“, murmelte das Panflam nach langem Suchen enttäuscht. Das Froxy nickte nur.
      Sie entschieden sich schließlich für einen Auftrag, in der sie ein Kramurx retten mussten, welches sich in den Tiefen des Waldes verirrt hatte. Es schien sich nicht sehr zu lohnen, da das Dungeon bisher sehr
      leicht zu bewältigen war.
      „Froxy, eigentlich sollten wir heute ja was erleben... Tut mir Leid, dass daraus nichts wurde... Aber immerhin retten wir das Kramurx! Vielleicht könnte die Begegnung mit Kramurx interessant werden, denn ich bin noch nie einem begegnet. Was meinst du?“, fragte Panflam hoffnungsvoll.
      Froxy wusste anscheinend wie ein Kramurx aussah, denn es machte vogelartige Bewegungen.
      „Du meinst, es sieht aus wie ein Vogel? Etwa wie eine Krähe?“, fragte Panflam neugierig.
      Bevor der Frosch antworten konnte hörte man in der Ferne ein lautes Krähen: „So helft mir doch!! Bitte! Ich habe Angst!!“
      Die beiden Pokémon beschleunigten ihre Schritte und eilten in die Richtung, aus welcher der Hilferuf kam. Sie erreichten eine Lichtung und erblickten darauf das Kramurx, das um Hilfe schrie. Als Kramurx die beiden Pokémon sah, eilte er zu ihnen.
      „Helft mir, Fremde! Ich tue auch alles was ihr wollt!“, krähte das Pokémon vor lauter Angst. Froxy versuchte das Kramurx zu beruhigen und Panflam blickte sich um.
      „Hmmm... Ich sehe nichts... Vor was fürchtest du dich denn so sehr?“, fragte der Schimpanse ratlos. Kramurx aber antwortete nur zitternd:
      „Hört ihr denn nicht die schweren Schritte?“
      Panflam hielt vor lauter Aufregung den Atem an. Er lauschte und in der Nähe waren wirklich langsame, schwere Schritte zu hören. Das bereitete dem Pokémon eine Gänsehaut.
      „Hör mal, Froxy, ich glaube nicht, dass dieser Auftrag so leicht wird, wie wir gedacht haben...“
      Auch das Froxy starrte gespannt in die Büsche und wartete auf das Pokémon, welches sich jeden Moment zeigen könnte. Dann wurde es für einen kurzen Moment still. Nicht einmal der Wind wehte und alle anderen Pokémon schienen sich schon versteckt zu haben. Ein Schrei, der den Boden beben ließ, durchbrach die Stille und ein Despotar sprang aus den Gebüschen hervor und starrte wutentbrannt auf das Kramurx, welches noch in den Armen des Froxy zitterte. Sofort stellte sich das Panflam vor die beiden und guckte dem Despotar in die Augen. Als beide Blickkontakt aufnahmen, wurden die Knie des
      Schimpansen weich. „F-froxy... Lauf...“, brachte es flüsternd hervor.
      Das Despotar machte einen Schritt.
      „Verschwindet oder ihr werdet genauso leiden wie dieses Kramurx!“ Seine Stimme war nicht nur bedrohlich und erschreckend, sie veranlasste die beiden Kinder dazu, ungewollt Schritte nach hinten zu machen. Doch Panflam riss sich zusammen und starrte das Despotar frech an.
      „Du lässt das Kramurx in Ruhe, es hat dir nichts getan!“, rief das Panflam halb ängstlich. Anscheinend wollte das Despotar nicht mit sich reden lassen und lud seinen Hyperstrahl auf. Froxy reagierte gerade
      rechtzeitig und warf im Flubber in die Augen und es stolperte darauf nach hinten.
      „Nichts wie weg hier!!!!!“, schrie Kramurx und alle drei nahmen ihre Beine in die Hand und eilten davon. Auf ihrer Flucht bemerkte Froxy, dass das Kramurx sich an einem Flügel verletzt haben muss. Vermutlich
      konnte es daher nicht schneller fliehen. In der Ferne war nur ein ohrenbetäubender Schrei zu vernehmen und Panflam schauderte es.
      „Du, Kramurx, warum ist dieses Despotar so wütend auf dich?!“
      Das Kramurx antwortete erst nicht und murmelte dann: „Ich weiß es nicht genau... Ich flog gerade durch die Lüfte als mich etwas traf. Ohne es wirklich wahrzunehmen stürzte ich ab und landete genau auf das
      schlafende Despotar. Es scheint sehr aggressiv zu sein. Jedenfalls wachte es auf und brüllte mich an. Ich bin sogleich geflohen und seitdem verfolgt es mich. Ich bin euch wirklich dankbar!“
      Froxy nickte skeptisch. Weshalb sollte das Despotar so wütend sein? Etwa weil ein kleines Kramurx auf es gefallen ist? Das wirkte unrealistisch. Gerade hatten sie gedacht, dass sie in Sicherheit wären als alle von einem Hyperstrahl getroffen wurden. Das Despotar holte die drei sogleich ein und stand nun vor ihnen.
      Vollkommen außer Kraft standen Panflam und Froxy auf, bereit für den Kampf.
      „Du kriegst uns nicht klein... Niemals!“, schrie Panflam mit letzter Kraft.
      Auch das Kramurx stand auf und stellte sich nun dem gewaltigen Pokémon, welches immer noch hasserfüllt auf den Raben starrte.
      „Für manche Dinge... muss man kämpfen... Ich habe dir nichts getan...“, keuchte es hervor.
      Ohne zu antworten feuerte es eine Finsteraura los, die das Kramurx direkt traf. Panflam und Froxy nutzten die Gelegenheit und griffen an. Während Panflam es mit Glut versuchte, griff Froxy mit Blubber an. Doch an Despotar schien dies nicht den geringsten Effekt zu haben. Mit einem weiteren Hyperstrahl wurden die beiden weggefegt und lagen sogleich neben dem schwerverwundeten Kramurx. Man erkannte, dass Kramurx unter seinen ganzen Wunden weinte.
      „Es... es tut mir Leid...“
      Das Panflam gab sich aber nicht geschlagen.
      „Mein... Leben lang war ich die Nervensäge... Ein unnützes Pokémon, das nur Schwierigkeiten bereitete...“, murmelte es, „doch ich habe nun Freunde. Diese werde ich mit allem, was ich habe beschützen!!!!!“
      Froxy erhob sich ebenfalls und war wie Panflam bereit. Aus dem Nichts leuchteten ihre Freundschaftsschals. Ein helles Licht umgab die beiden und sie schienen ihre Formen zu verändern. Das verletzte Kramurx war gefesselt von dem Szenario. Die Bäume raschelten und plötzlich standen dort ganz andere Pokémon.
      „W-was ist das?“, fragte Panpyro aufgeregt. Es strotzte nur so vor Kraft und schaute zu seinem Partner Amphizel, welches sich ebenfalls weiterentwickelt hatte. Beide lächelten sich an, bereit zu kämpfen.
      Bereit Kramurx zu retten.
      Mit einer Kombination aus Flammenwurf und Aquawelle gelang es den beiden an Despotar heftigen Schaden anzurichten. Das Pokémon taumelte rückwärts, gab sich jedoch nicht geschlagen und versuchte Panpyro mit Hyperstrahl zu treffen, was daneben ging. Mit einem vereinten Hieb
      brachten Amphizel und Panpyro das Despotar zu Fall. Vor lauter Aufregung umarmten sich die beiden. Sie hatten es geschafft. Auch Kramurx stand auf und blickte dabei auf das Despotar. Während es das gewaltige Pokémon betrachtete, bemerkte es, wie die beiden anderen im Hintergrund anfingen zu leuchten. Sie verwandelten sich wieder in ein Froxy und Panflam.
      „Das war mal sooo cool!“, schrie das Panflam vor Freude. Auch Froxy musste nicken.
      Es dauerte nicht lange, da wachte das Despotar wieder auf. Es schien sich beruhigt zu haben. Nachdem es gefragt wurde, warum es so wütend auf das Kramurx war, stellte sich heraus, dass es sich bei dem Despotar um eine Mutter handelte, die ihre Eier beschützt hatte. Sie hatte gedacht, dass Kramurx sie bestehlen wollte. Nachdem das Missverständnis geklärt wurde, machte sich die Despotar-Mutter auf den Weg zurück, ihre Eier ausgraben, die sie versteckt hatte.
      Kramurx hingegen begleitete Panflam und Froxy. So entstand nicht nur eine Freundschaft. Aus dem kleinen Rettungsauftrag entstand ebenfalls eine große Herausforderung, die beide gemeistert haben.


      "Vergeltung" von Raikachu

      Es war das Jahr, in dem Gia ihr Leben ließ. Sie alle waren noch ein wenig grün hinter den Ohren, meine werten Freunde, und doch nicht unerfahren. Seit knapp drei, vielleicht vier Monaten hatte man sie nun
      schon unter der Fuchtel von Vize-Gildenmeister und dem Stellvertreter Charre aus in Granbull-Gilde ausgebildet. Sie waren sechs Pokémon und, obgleich unschuldig und jung, die Vorzeigeerkunder der Gilde schlechthin. Einige Gefahren hatten diese Gefährten bereits überstanden und so war es, dass sie an jenem Tag, an dem Gia, ein unschuldiges und ebenso unscheinbares Pichu aus vornehmen Hause, ihren Tod fand. Ihr Partner war das stolze und selbstbewusste Mauzi Bacchus, das sich seine Vergangenheit in den Armutsvierteln von Altstadt nicht ansehen ließ und so die kleine Gia geradezu vortrefflich ergänzte. Wie zum Beginn jeder Mission fanden sich die beiden Partner in dem edlen Foyer der Granbull-Gilde, ihrer Gilde, wieder, wo sie die nötigen Informationen zu ihrem Auftrag erhalten sollten, wie es seit jeher gewesen war.
      „Und“, begann Bacchus, das Mauzi, nachdem er Gia begrüßt hatte, „du hast wahrscheinlich schon längst alle Hinweise und sonstige Auskünfte zusammengestellt, während ich mir nicht sonderlich viel Mühe dabei gegeben habe, hier zur rechten Zeit einzutreffen, nicht wahr?“
      Natürlich hatte Gia das, ganz ohne Frage. Nickend händigte das Pichu seinem wesentlich größerem Partner, der auf den ersten Blick mehr wie der Vater des Mäusschen-Pokémon aussah, ein gelbliches Blatt Papier aus, auf dem das Bild eines finster dreinschauenden Verbrechers prangte. In Gedanken las Bacchus den Namen des Pokémon und den Ort, an dem es sich befinden solle, und noch vieles mehr.
      „Zehntausend Poké.“
      Bacchus war verblüfft, doch nicht in negativem Sinne. Er liebte die Herausforderung und dieses Pokémon, ein dämoniches Wesen mit dem Namen „Zupay“, sollte ihm – so das Kopfgeld – diese geben. Sein Erstaunen verwandelte sich in ein geschmeidiges und unauffälliges Lächeln, so wie Gia es von dem Mauzi gewöhnt war. Sie selbst nickte fröhlich und entgegnete mit ihrer zuckersüßen Stimme:
      „Der Gildenmeister und Vize-Gildenmeister Charre bestanden darauf, dass dieser Auftrag uns vorbehalten bleibt, weswegen ich den Steckbrief persönlich bei den Digdri-Brüdern abholen musste.“
      „Soso“, flötete Bacchus, der besagten Steckbrief behutsam faltete und anschließend seiner kleinen Partnerin zurückreichte. „Gibt es sonst noch irgendwelche wichtigen Dinge, von denen ich nicht erfahren durfte?“
      Wieder nickte Gia, diesmal aber belangloser als sonst, da sie wusste, dass Bacchus nie zuhören wollte und konnte, egal wer mit ihm sprach.
      „Zur Verstärkung wird uns Team Césras geschickt, wenn du dich noch an sie erinnern solltest …“
      „Na sicher!“, unterbrach das Mauzi, das plötzlich ganz hellhörig wurde. Seine geliebten Kameraden, seine langjährigen Freunde, vor und während und nach der Ausbildung, würden endlich wieder auf Gia und ihn selbst treffen. Das Katzen-Pokémon schnurrte glücklich. „Wie könnte ich meine Freunde vergessen. Von diesen Seelen bist ja nur du mir geblieben, meine kleine Gefährtin.“
      Das Pichu überspielte den offensichtlichen Hohn, denn sie war es gewohnt, dass Bacchus mit dem Sarkasmus und der Ironie spielte, wie jedes andere Katzen-Pokémon mit einem Garnknäuel tat, wenn ihm langweilig war. Stattdessen achtete Gia darauf, dass ihr das Mauzi folgte, und marschierte aus der Gilde hinaus, wie sie es immer getan hatte. In ihren Pfoten befand sich eine Karte der bekannten Welt, mit all seinen Meeren und Seen, seinen Gebirgen und Inseln. Nachdem das Erkundungsteam die ländliche Umgebung der Gilde, die in Sommern wie diesem in bunten Farben von Blumen und Fruchtbäumen erstrahlte, verlassen hatte, landete ein Finger des Pichu auf einem Punkt auf der Karte, wo sich eine breite Landzunge am westlichen Meer erstreckte.
      „Hier sind wir“, erläuterte die Elektro-Maus. Ihr Finger strich ein kleines Stück nach Osten, zu einem markierten Punkt, der nicht weit von der Gilde entfernt zu sein schien. „… und hier müssen wir hin. Es ist
      ein Ort namens Geisterfälle.“
      „Die Geistfälle also?“, wiederholte Bacchus mit gehobenen Augenbrauen.
      „Es gibt doch einige Legenden, die sich um diesen Ort ranken. Geschichten von Pokémon, die den Wasserfall weder hörten noch sahen und so in den Tod stürzten, oder von Erkundern, die spurlos im See verschwunden seien.“
      „Genau“, antwortete Gia, deren Unsicherheit und Ehrfurcht vor dem mysteriösen Ort sich durch ein Zittern in der Stimme und in den Gliedmaßen ausdrückte, als sie die Karte in ihrer Hängetasche verstaute
      „Doch genau dorthin gedenken wir zu reisen.“

      Von nun an, da sämtliche Vorkehrungen getroffen worden waren und nur allein die Reise bevorstand, übernahm Bacchus. Er kannte die Umgebung der Gilde und jene Länder, die darüber hinausgingen, gut und konnte so die meisten Orte auf schnellstem und sichersten Wege erreichen. Es war eine Route, die entlang der wunderschönen Westküste des Graskontinents führte, wo es noch warm war und die Sonne lachend auf die Erde blickte. Gia und Bacchus, das eingespielte Erkundungsteam, wanderten unter den
      breiten Blättern der Palmen, die einen angenehmen Schatten spendeten, oder wagten ab und an ein kurzes Stück des Weges am Meer entlangzulaufen. Nur wenige feindlich gesinnte Pokémon begegneten ihnen, und wenn sie es taten, dann waren es nur unbedeutende Wegelagerer und Banditen aus dem Süden, wo das Land karg und undankbar war.
      „Ihr seid nur die Sandkörner, die man sich unterwegs in dem Schuh einfängt“, sagte Bacchus stets, wenn er einen mit seinen scharfen Augen oder seinem noch schärferen Instinkt im entlegenen Gestrüpp entdeckte, wo die armen Wesen kauernd unschuldigen Vorbeireisenden auflauerten. Gerne hätte das Mauzi sie vor Gericht geführt und für ihre Verbrechen aufkommen lassen, doch fühlte es auch Mitleid und Verständnis, da es selbst einst nicht mehr als ein elender Dieb gewesen war. So schenkte ihnen der Erkunder einen schnellen und schmerzlosen Tod, indem er den Dieben mit seinen scharfen Klauen die Kehle durchschnitt, wenn seine kleine Partnerin gerade nicht hinschaute. Doch von dem Ziel, dem grausamen Zupay, blieb keine Spur. Auch als es zunehmend kälter, die Küsten immer steiler und sowohl Meer als auch Land rau und unfreundlich wurden, gab es keinerlei Hinweise auf den Verbrecher. Aber dies war das Risiko, das das Erkunden mit sich brachte: Niemand konnte garantieren, dass man das finden würde, wonach man gesucht hatte, und eine Garantie auf Erfolg gab es nie. Doch das waren Bacchus und Gia gewöhnt. Am zweiten Tag der Mission erreichte das Erkundungsteam schließlich das
      Ziel der Geisterfälle. Hohe Berge umringten das Gebiet, in dem sich ein See mit trübem und dunklem Wasser, umgeben von einem dichtem Wald, befand. Ein furchtbar undurchsichtiger Nebel beschränkte die Sicht so stark, dass es allein Bacchus‘ Geruchssinn war, der Auskunft verschaffen konnte:
      „Weit und breit niemand zu sehen.“
      Auch als sich am nächsten Tag der Nebel ein wenig zu lichten begann, ließ sich keine Pokémonseele blicken. Allein das Wasser des gewaltigen Wasserfalls, der dem Ort seinen Namen gab, rauschte seltsam leise und wenig tosend in den See herab. Es war ein unheimliches Fleckchen Erde, das einsam und verlassen vor sich hinvegetierte und dank der vielen Schauergeschichten auch weiterhin verlassen sein werden würde. Nur nicht an jenem Tag. Damals war die Geisterfälle bewohnt von Zupay und seiner
      Schar, die des Nachts, wenn sich ein mutiger Erkunder doch nah genug an den Wasserfall heranwagte, sich diesem entledigte. Und an jenem Tag waren es sogar es sogar ganze zwei Erkunder aus der berüchtigten Granbull-Gilde.
      Plötzlich ein Knacken. Bacchus weiches Fell sträubte sich und seine Klauen blitzten im fahlen Licht auf; Gias Herz stoppte für einen Moment und schlug nun schneller als ohnehin schon, seitdem das Erkundungsteam den See entdeckt hatte. Das muss unsere Gelegenheit sein, erkannte ihr Partner in Gedanken. Er war auf eine solche Situation vorbereitet. Eine kleine Blutlust durchdrang das Mauzi, sein Atem regulierte sich von ganz allein. Für Bacchus gab es jetzt nur noch den Tod.
      „Du wirst doch nicht etwa miiiiiich töten?!“
      Blitzschnell waren die Klauen wieder eingefahren. Es war ein Tuska, das sichtlich unter dem Druck der Situation zu leiden hatte, und nebst dem ulkigen Pflanzen-Pokémon fand sich ein Larvitar mit einer solch
      finsteren Miene, dass der Blick mit Sicherheit hätte töten können. Die roten Augen leuchteten gefährlich, doch der bedrohliche Glanz verschwand, als das Echsen-Pokémon erkannte, wen es da vor sich hatte.
      „Bacchus!“
      Das Mauzi hatte seine alten Freunde rechtzeitig erkannt: César, das Tuska, und Mithras, das Larvitar, lachten ihren vermissten Kameraden freudig an und begrüßten auch Gia herzlichst, als diese auf die
      Gemeinschaft traf, aber es war ausgerechnet Bacchus, der schnell wieder den Ernst der Situation erkannte.
      „Habt ihr schon etwas entdeckt, das uns zu Zupay führt? Irgendetwas?“, fragte er.
      „Du meinst wohl irgendjemanden, hehe“, erwiderte das Tuska César.
      In demselben Moment führte sein Partner Mithras ein geknebeltes Zobiris vor, dessen Edelsteinaugen jeglichen Glanz verloren hatten. Das Pokémon wirkte als sei es tot. „Dieser Banause hat es gewagt, uns im Schlaf zu überfallen. Nur haben wir ihn jetzt unter unserer Gewalt. Welch Ironie …“
      Ein weiteres Lachen konnte César nicht unterdrücken.
      „Vortrefflich! Bestimmt wirst du uns dann den Aufenthaltsort des Verbrechers Zupay mitteilen können, ist dem nicht so?“
      Bacchus war es gewöhnt, dass Geiseln oder andere Gefangene, die während eines Auftrags gemacht wurden, dem blutigen Ruf seiner Klauen früher oder später nachgaben, doch das Zobiris regte sich nicht; selbst ein Schlag ins Gesicht konnte es nicht zu einer Reaktion zwingen. Plötzlich begann ein grausamer Verdacht in Bacchus aufzukommen. Er bemerkte die Spannung, die in ihm stieg, bis sie zu einer wahren Hast wurde, und all dies in nur dem Bruchteil einer Sekunde. Es war der plagende Durst nach einer Vergewisserung. Wer hätte nur ahnen können, dass ein ehemaliger Dieb, wie Bacchus es war, sich von solch einem einfachen Trick überrumpeln lassen würde?
      „WEG MIT EUCH!!“
      Das letzte, was das Mauzi sah, war ein grelles Licht, das das leblose Zobiris umgab. Ein fürchterlicher Lärm war zu hören und ehe man sich es versah, waren jegliche Bäume in einem Umkreis von zehn Metern zu Staub und Asche zerfallen. Der grässliche Schock und die Frage, ob seine Kameraden noch rechtzeitig hatten fliehen können, steckte in dem Herz des Katzen-Pokémon: César und Gia fanden ihren Kameraden, dem sie ihr Leben zu verdanken hatten, schnell wieder, nur war von Mithras keine Spur. Gias Knopfaugen funkelten vor Tränen, die sie alsbald zu vergießen begann.
      „Verdammt!“, jammerte César, das Tuska, seinen verwundeten rechten Arm haltend. „So ein lächerlicher Trick und wir sind allesamt drauf reingefallen!“ Zornig wendete sich Kaktus in die Richtung der Geisterfälle, wo das leise Rauschen des Wasserfalls nicht mehr zu vernehmen war. „Zeig dich, Zupay, du Schwächling!“
      Was folgte, war ein tiefes Dröhnen. Die Erde bebte und war dann wieder ganz still. Sämtliche Blicke richteten sich auf jene Kreaturen, die sich aus dem Nebel erhoben und diesen zum Lichten brachten. Der Teufel erhebt sich aus der Unterwelt, betitelte César das Schauspiel mit stockendem Atem.
      „Was für Narren ihr doch seid“, höhnte die Stimme des Dämons, das die Oberwelt betreten hatte. Es war eine große Gestalt, so klobig, dass sie beinahe als unförmig gelten konnte, und zu beiden Seiten zitterten und zuckten seine Gefährten, deren Augen glitzerten und funkelten und in beißenden Farben
      den Nebel durchdrangen.
      „Zeig dich!“, rief Bacchus zurück. Niemand sollte ihn einen Narr nennen, denn er war es gewesen, der die Falle entdeckt hatte, wenn sie auch ein Opfer gefordert haben mochte. „Ein Narr bist nur du, der sich wie ein Feigling im Nebel versteckt, weil er Angst hat, dass er schwächer als ein lächerlicher Haufen Erkunder sei!“
      „Und das macht mich zum Narr?“
      Der Dämon lachte mit kehliger Stimme, doch er beendete das Versteckspiel, genau wie es Bacchus gefordert hatte. Es war Zupay, das dämonische Noktuska, dessen Gesicht vernarbt und verstümmelt und dessen stacheliger Körper von getrocknetem, bräunlichem Blut bedeckt war. Gia, César und Bacchus schluckten gleichzeitig, während Zupays Scharen sie zu umzingeln begannen. Die Zobiris dürsteten nach Blut.
      „Los, Gia, setz‘ deine Donnerwelle ein!“
      Das Pichu stimmte seinem Partner mit einem unscheinbaren „Mhm!“ zu und schloss seine Augen. Die Anstrengung war auf seinem Gesicht zu erkennen, als die rosa Bäckchen des Elektro-Pokémon Funken zu entsenden begannen. Das Energiefeld, das sich um das Elektro-Pokémon bildete, vergrößerte
      sich mit großer Geschwindigkeit; die gelben Funken knisterten durch die Luft, bis sie auf Zupay und seine Diener trafen. Paralysiert und aufstöhnend fielen die Zobiris auf die Knie.
      „Ein weiser Schachzug“, merkte der Dämon an. Sein schwarzes Lächeln weitete sich. „Ihr spielt nicht herum, das merke ich schon. Also kommt und holt mich, wenn ihr mich wollt.“
      Nun sollte der wahre Kampf beginnen. César und eine erschöpfte Gia sammelten ihre Kräfte und machten sich zum Angriff bereit, aber Bacchus blieb ruhig und besonnen.
      „Lasst ihn nicht zu nah an euch herankommen!“, befahl er flüchtig. „
      Doch jegliche Hilfe kam zu spät. Es war weder der Übermut von César noch die übermäßige Vorsicht von Gia. Es war der Dämon, der in Zupay schlummerte und die Überhand über den höhnenden Verbrecher erlangte. Violett und schwarz flimmerte die Faust, der César und Bacchus noch gerade ausgewichen zu sein glaubten. Ein flüchtiges Gefühl der Erleichterung zeigte sich auf ihren Gesichtern, bevor sie dann aber das Aufkeuchen ihrer Partnerin hörten: Gia stand regungslos da, purpurrotes Blut zeichnete ihre Mundwinkel. Für einen Moment sah sie friedlich und unbeschadet aus.
      „Verzeih mir, Bacchus …“
      Nichts regte sich, als das Pichu zu Boden fiel und unter sich ein Bett aus Blut. Ein einziger riesiger Schlitz klaffte dort, wo der unberechenbare Tiefschlag des Dämons getroffen hatte. Diese rote Substanz, die den Boden bedeckte, läutete das Erwachen des Titanen ein. Bacchus konnte nicht fassen, was er da gesehen hatte, und sein Freund, das Tuska, fiel zitternd zu Boden. Ihre verlorene Kraft, ihr Kampfeswille und auch die Liebe der kleinen Gia wurden von dem Titanen aufgesaugt und bereicherten seine eigene Macht. So erhob sich kreischend ein Larvitar aus der Asche. Seine Augen blitzten und donnerten, denn es war der Schmerz des Verlusts. Und ehe es sich der Dämon versah, landete sein elastischer Kakteen-Körper, der einst Zupay gewesen war, auf dem kalten und blutigen Boden aus Stein. Mithras, der totgeglaubte Kamerad, war wütend, so unglaublich wütend. Mit aller Kraft zerrte das mächtige Larvitar an den Armen des Dämons, das ihm seine geliebte Freundin geraubt hatte. Er zerrte so sehr er nur
      konnte, zog immer kräftiger und kräftiger, und schrie nur so vor Schmerz und Verzweiflung, dass seine Seele dem Innersten seines Körpers geradezu entfahren wollte. Schließlich gaben die Arme des Noktuska, das im Angesicht des höllischen Schmerzes immer mehr die Kontrolle über Zupay verlor, nach und landeten in einem roten Bogen in der Luft. Verkrüppelt und verstümmelt schrie Zupay auf, doch Mithras war noch nicht fertig: Der erhobene Titan packte den Kopf seines Gegners, des Mörders von Gia, und drückte und drückte, entfaltete gar jegliche Kraft, bis auch diese Knochen nachgaben. Mit einem fürchterlichen Geräusch, einem widerwärtigen Krachen und einem letzten verzweifelten Schrei von
      Zupay, welcher wenigstens zuletzt der Herr seines Körpers sein durfte, war es vorbei.
      „Mithras …“, murmelten Bacchus und César, denen im Anblick des brutalen
      Spektakels jegliches Wort im Halse stecken blieben. „Du hast … du lebst …“
      Mithras, der titanische Held, lebte. Von all seinen Kräften verlassen fiel das Larvitar neben dem zerstören Körper des Dämons Zupay zu Boden und atmete, atmete ein letztes Mal. Ein letzter Gedanke ging ihm im Kopf umher, den ich, Adélaïde, dir, wertem Zuhörer, auf den Weg geben möchte, bevor diese Geschichte, die Geschichte von Gia und Mithras, den tapfersten Erkundern der Granbull-Gilde, ihr Ende nimmt.

      Jeder Kampf hatte uns stärker gemacht. Jede Niederlage hatte uns widerstandsfähiger gemacht. Und doch waren wir durch den Verlust unserer beiden Freunde so schwach wie noch nie. Stolz hängen sie nun da, in der Ruhmeshalle der Erkunder, und dienen jedem Novizen als eine Inspiration und einen Ruf nach Ruhm und Ehre und einem würdevollen Tod, wenn die Zeit so weit ist und Arceus seine Kinder zu sich zurückruft. Aber ausgerechnet wir, die Seite an Seite mit den Helden der Gilde gekämpft haben, meiden die Denkmäler jener Kameraden und gehen, so wie es immer gewesen ist und sein wird, unserem täglichen Werk nach. Denn was sind wir? Wir sind Erkunder der großen Granbull-Gilde. Und unser Erkundungsteam trägt seit jeher den Namen „Vergeltung“.


      Auch, wenn es keine Abstimmung gibt, so freuen sich die beiden Autoren sicherlich über ein kleines Feedback von euch.
      Wer immer lacht, dem glaubt man nicht, dass er auch weinen kann
      Und wenn ihm auch das Herz zerbricht, man sieht es ihm nicht an
      Und von mir erwartet ihr nur Spaß und schönen Schein
      Es ist nicht leicht, ein Clown zu sein

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rheinfeuer ()

    • Haha - Seltene ehre, San meldet sich zu Wort 'D

      Ich habe tatsächlich auch einen Text angefangen, ihn aber aufrgund meiner momentanen Verfassung nicht zuende bringen können. Ich kann den Anfang aber gerne posten:

      Ehre für Ihn

      Trüben Blickes betrachte ich den kalten, grauen Stein vor mir. Jemand hatte ihm eine hohe, abgerundete Form und möglichst flache Flächen vorne und hinten gegeben. Vorsichtig hebe ich meine weiße, gewundene Klaue und strich so sanft über die raue Oberfläche, dass kein Kratzer zu sehen war. Dennoch jagt mir das leise Kratzen und Quietschen in der Stille der Nacht einen Schauer über den Rücken. Der Stein gehört meinem Bruder. Doch er hatte ihn gar nicht verdient. Einige seiner Freunde betrachten den Stein als wäre er eine große Auszeichnung, ein ehrenvoller Verdienst, doch für mich steht er nur für Verluste und Ängste, für Kämpfe, immer neue Kämpfe, und immer und immer wieder. Jeden Tag stürzt er sich in Abenteuer.
      Mal mit dem einen, dann mit dem anderen, es gibt viele, die seine Leidenschaft für das Abenteuer und den Kampf teilten, doch keiner von ihnen geht ihr so intensiv nach wie er. Angestachelt durch immer neue Anfragen, durch immer neue "Aufträge" und immer neue Tagesziele, die er oder andere ihm vorgaben, verlor er den Blick für alles. Es war der Punkt gekommen, an dem ich angefangenen hatte, 'Rettungsteams' zu verachten und zu verabscheuen.
      Jeden Tag kam er mit neuen Wunden nach Hause, ich versuchte ihn dazu zu überreden, wenigstens einen Tag zur Ruhe zu kommen, sich zu erholen, doch es war vergebens. Er wurde gefeiert und jeden Tag aufs neue auf neue Abenteuer gebracht.
      Ich schließe die Augen als ich merke, dass sie feucht werden. Aus dem letzten Winkel meiner Augen, bevor ich sie schließe, bekomme ich noch mit, wie eine Wolke vom Wind vor den Mond getragen wird.
      Ich will nichts sehen, keinen Gedanken von mir erfassen. Und dennoch erscheinen die Bilder in der Finsternis meiner Augen. Mein Bruder. Zerrissen und zerfetzt von den Abenteuern und kämpfen, in die er getrieben wurde, in die er sich selbst für einen falschen Stolz getrieben hatte. Ich hasste sie, sie alle. Alle Rettungsteams, alle Abenteurer, alle, die ihm das zugefügt hatten, alle, die ihn ermutigt hatten, alle, die ihn nicht aufgehalten hatten.
      Mir wird schlecht. Ein tiefes Durchatmen versucht meine Gedanken zu beruhigen und meinen Blick wieder auf den Stein vor mir zu richten. Das Mondlicht kriecht langsam hinter der dichten Wolke hervor und erhellt das Grau. Ernst betrachte ich es und spürte, wie etwas in mir aufkeimt. Etwas, das ich erst nicht definieren kann.
      "Du bist hier?"
      Ich zucke zusammen, als die kräftige, aber leise Stimme zu mir dringt, ehe ich mich umsehe. Meine Nachtsicht gewohnten Augen erkennen die klaren Umrisse eines vierbeinigen Pokémon, dessen zweigeteilter Schweif hinter ihm sacht hin und her schwingt. Missmutiges Schnaufen entflieht mir und mit zusammengezogenen Brauen richte ich meinen Blick wieder an den Stein.
      "Ja, wo soll ich sonst sein?"
      "Zu Hause, in deinem Bett." Anhand der Tonlage, mit der die Psianadame zu mir spricht, erkenne ich, dass sie lächelt. Doch ich verdrehe nur die Augen.
      "Echt witzig", murre ich.
      Sie tritt neben mich, setzt sich und betrachtet mit klarem, eindringlichen Blick den Grabstein, unter dem der Körper meines Snibunna-Bruders begraben liegt, noch übersät mit tiefen Kratzern, unzähligen Bissen und den Narben, für die er gefeiert wurde, doch die ihm seinen letzten Funken wahren Stolz gekostet haben. Was nun keiner mehr sieht.
      "Ich meine das ernst."
      Erneut verdrehe ich die Augen und linse zu ihr. "Und was dann? Ob ich hier oder zu Hause wach bin-"
      "Gründe ein Rettungsteams."
      Entsetzt blinzele ich, einmal, zweimal. Noch ein paar Mal.
      "Bist du bescheuert?", fauche ich sie an und zeige auf den Stein. "Sie haben ihn kaputt gemacht! Jeden Tag! Jede Nacht! Er hat ja nicht mal mehr gesehen, dass-"
      "Er war auf dem falschen Weg. Er hat darin gesehen, was er glaubte zu sein."
      Ich will etwas erwidern, doch nachdem sich mein Mund geöffnet hatte, schließt er sich wieder ohne auch nur eine Silbe hervorgebracht zu haben.
      "Ehre ihn, indem du zeigst, wie es richtig geht."
      "Ich habe keine Lust, mit diesen Dummiseln überhaupt noch was zu tun zu haben!"
      "Du kommst nicht drum rum, Kleine." Die Psianadame steht auf und geht noch einen Schritt, um ihren Kopf mit seichtem Lächeln in mein Blickfeld zu schieben. "Lass ihn uns gemeinsam ehren und andere retten. Vielleicht auch vor dem, was deinen Bruder veränderte." Trotzdem sie lächelt schimmern ihre klaren Augen feucht ihm Mondlicht. "Rettungsteams sind nicht gedacht dafür, unzählige Abenteuer auf Kosten der eigenen Gesundheit zu durchstehen. Sie sollen denen helfen, die auf den falschen Weg geraten und denen, die sich nicht selbst helfen können. Wenn sie mal ein Abenteuer für sich bestreiten, ist das gut und wichtig, Kleine. Aber nicht so, wie es so viele an deinem Bruder ausgelebt haben."
      "Ich weiß."
      "Und der, den du kanntest, würde wollen, dass du für seine Fehler nicht aus den Augen verlierst, was du willst. Du willst anderen helfen. Das weiß ich."
      Nicht mal ein Nicken konnte ich zeigen, auch wenn es richtig gewesen wäre.

      ...
      ...




      Nicki schrieb:

      Wie einige User vielleicht noch wissen, habe ich vor Jahren auch mit einigen Usern die Wettbewerbe für die Fanfictions organisiert. Da lief das ganze aber anders ab. Ich hege den Verdacht, dass eine Art überraschender Wettbewerb, bei dem man das Thema nicht weiß und nicht kennt, einfach viel besser angenommen wird als etwas das man ausgesucht hat.

      Dazu muss ich sagen, dass wir die Wettbewerbe fast zwei Jahre genau so geführt haben und nur weil auch zu diesen weitflächigen und überraschenden Themen keine Einsendungen mehr kamen, dachte wir uns, vielleicht möchten die User mitentscheiden (dazu gab es, meine ich sogar eine Umfrage, bei der die User sagten, sie wollten sich entscheiden) - joa, da war die Teilnahme auch eher beschränkt. Deswegen gab es einige Monate Pause - und wie wir sehen hätte die Pause ruhig noch größer sein können. Im Moment scheint es, wir können es nicht richtig machen, da weder überraschende Themen noch ausgewählte Themen, weder welche die sich auf einen Aspekt fixieren noch welche mit viel interpretationsraum Anklang finden.
      Wir hatten auch Wettbewerbe wie "Geschichte eines Professors", was ja recht speziell ist, aber viel Anklang gefunden hat. Also denke ich nicht zwingend, dass das das Problem ist. Ich denke, dass es einfach die Zeit bei den meisten ist. Warum auch immer sich das jetzt so verhärtete hat bei vielen, vielleicht sind es die Sterne oder eine Planetenkonstellation, die uns die Zeit und Motivation raubt ( :shifty: ) Schließlich kam auch Atmosphere! nicht mehr gut an, obwohl da das Thema wirklich großzügig war ... "Kälte" "Wüste" ect. Es gab also Auswahl zwischen "Wettbewerbung mit etwas spezifieren Themen (manchmal)" und "weitläufiges Thema".


      Nicki schrieb:

      Mal ganz davon ab, das die Werbetrommel etwas besser gerührt werden müsste. Ich glaube es wurde nichtmal in den Wettbewerbsthread geschrieben oder? Aber es kann sein, dass ich mich da versehe
      Gebe ich Recht, eigentlich sollte der Wettbewerb oben bei den Ankündigungen sein.


      Annatar schrieb:

      Auch die absurd weite Angabe der Wort"begrenzung" ist nicht förderlich. Jemand, der nur 500 Wörter schreibt, wird sich im Zweifelsfall einer Geschichte mit der SIEBENFACHEN Wortzahl unterlegen fühlen.
      Ach Tarchen :) Diese Diskussion hatten wir schonmal.. und zwar bei dem allerersten Wettbewerb bei dem ich mitgemacht habe. WIr hatten schon häufiger, dass nicht die längste Geschichte gewonnen hat. Tatsächlich finde ich es umso herausfordernder, eine kurze Geschichte zu schreiben, die viel Inhalt hat - und bitte guck dich in der Literatur um, es gibt VIELE, sehr viele Autoren, die fantastische, ergreifende Kurzgeschichten schreiben, die gerade eine Seite lang sind und einfach genial.
      Genauso gibt es Autoren die schreiben, schrieben, schreiben, sich 80trollionen (ja, richtig) Worte aus den FIngern saugen und ich das Ding am liebsten verbrennen würde :shifty:
      Meiner Meinung nach kann man absolut NICHTS über die Qualität rein anhand der Wortanzahl sagen. Dass es leute gibt, die sich nicht kurz fassne können oder wollen, ist eine völlig andere Geschichte. (Sorry für die harten Worte, aber du solltest das kennen und wissen, wie ich das meine ;) )

      Die Wortbegrenzung ist entstanden, weil es
      a) bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb nicht zumutbar ist, dass (z-b.) 11 Geschichten mit 10k Worten gelesen wird, die meisten User haben auch ein Real Life und machen das hier freiwillig in ihrer Freizeit. 100k neben studium und schule oder beruf lesen, kommentieren und in entsprechender reihenfolge zu bewerten und bepunkten ist für die meisten nur schwer machbar.
      b) durchaus eine Herausforderung für jeden Schreiberling darstellt, sich etwas kürzer zu fassen, sich auf einen Kurzgeschichtenplot zu beschränken, jedem sollte bei so einem Wettbewerb klar sein, dass es sich bei den Abgabgen nicht um komplette Novel- oder Epengeschichten mit Charakterentwicklung über 100 Seiten handelt (achtung Übertreibung.)
      c) wenigstens etwas Gleichgewicht zwischen den Abgaben gibt.

      Außerdem wird keiner Disqualifiziert, weil er bei 3500 Wortbegrenzung was mit 4000 abgibt.
      Die Welt besteht aus Regeln und Richtilinien, manche sind nervig, manche sind gut, manche sind zwar nervig, aber durchaus herausfordernd. So sehen wir das :)

      Annatar schrieb:

      Natürlich, Quantität sichert nicht die Qualität, aber mal ehrlich, einen weiten Spannungsbogen, faszinierende, differenzierte Charaktere und ein überraschendes Ende suche ich eher in längeren Texten.
      Es tut mir leid, ich will niemanden Vertreiben, aber dann bist du bei Kurzgeschichtenwettbewerben leider falsch. Wir haben auf Filb einige lange Geschichten mit großem Handlungsbogen und die werden mit dem Arsch nicht angeguckt :) (entschuldige bitte die Wortwahl, aber es passte einfach.)


      Annatar schrieb:

      Wer mit felsenfester Überzeugung behauptet, grundsätzlich seien kurze Texte konkurrenzfähig, unabhängig von der Quelle, nehme das Brett vom Kopf.
      Ich mag mein Brett und habe es durchaus schon erlebt, dass ein kürzerer Text besser abgeschnitten hat als ein langer. Es hängt nicht nur mit dem Können des Schreibers zusammen, einen durchgängigen langen Text zu schreiben, der spannend und mitreißend ist, sondern auch, in einer Kurzgeschichte eine Momentaufnahme so fesselnd und ergreifend einzufangen, dass sie etwas Großartiges in einem Leser hinterlässt.
      Kurzgeschichten sind am besten Momentaufnahmen oder Flashbackartige Geschichten.

      Annatar schrieb:

      Es brauchte einen Like-Button, damit niemand mehr kommentieren muss, jetzt gibt es den, und ihr wundert euch, dass keiner mehr was schreibt...
      Der LIke-Button wurde nicht FF-Bereich-only eingebaut :) Außerdem sollte jeder Schreiber wissen, dass man sich von einem puren Like kein Feedback kaufen kann. Ein LIke zeigt aber immerhin, dass etwas Anklang findet.

      Annatar schrieb:

      Die Wettbewerbe scheitern am Prinzip der Freundschaftswahlen, denn nur falsche Idealisten reichen ihre Beiträge tatsächlich anonym ein.
      Den eindruck hatte ich tatsächlich größtenteils nicht, weil ich oft erlebt habe, dass Freunde sich keine Punkte gegeben haben. Natürlich kann man nicht verhindern, dass der ein oder andere was rausplappert, aber ich weiß von den meisten Teilnehmern, dass sie sich eher nen spaß drauß machen, es geheim zu halten. Meistens wrd wenn jemand, der schon abgestimmt hat persönlich angeschrieben ala "heee, danke für den punkt 8)" oder "hey du hast mir keinen punkt gegeben! xD"
      Also ziehe ich das größtenteils zurück, mir ist im Moment kein Wettbewerb bekannt, wo ich wirklich sagen muss "der Gewinner war ungerechtfertigt."

      Annatar schrieb:

      Edit: Majikkus Einwand, es sei zuviel vorgegeben, macht mich etwas sprachlos. Es wird NICHTS vorgegeben, und das ist... ach was solls.
      As i said, es wurden sehr viele Themen ausprobiert, sowohl dort wo viel als auch wo wenig vorgegeben wurde gab es vor einiger Zeit noch Anklang. ;) Auch wenn es immer jemanden geben wird, der mit dem einen oder anderen Thema nichts anfangen kann.
      Dass PMD so schlecht ankam - sorry, damit hat keiner gerechnet, es is ein Pokemonforum und wir wollten etwas zu den neuen spielen machen, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbstarts rauskamen.


      Nun, wir werden sehen. Vielleicht schaffen wir es, für die, die gerne mehr Text schreiben und lesen wollen, ein Konzept für einen Novel-Wettbewerb zu machen, vllt. in Form eines Schreibcoachings, wir werden sehen.

      Was wir nun mit den FG Wettbewerben (Kurzgeschichten) anfangen, werden wir sehen. Aufgrund der Umfrage ist schon eher zu erkennen, dass die Zeit fehlt, da kann ma noch so gut Themen und noch so viel Willen haben. Ohne Zeit und Ruhe, werden wir auf dem trockenen Sitzen

      Vllt. gucke ich auch mal, ob ich in einem Thread unterschiede von Geschichtenarten (Kurzgeschichte, Novel, Epos, Drabbel) erkläre :o
      Es gibt leute, die tun sich mit Kurzgeschichten leichter, andere mit längeren und ich sehe Wettbewerbe auch immer als Übung und Herausforderung, nicht als Zwang etwas Perfektes abzugeben.

      So das wars erstmal von mir 8)
    • @ San: bezogen auf die Wortzahl möchte ich noch einmal betonen, dass ich das Problem hauptsächlich in der großen Spanne sehe. Frühere Wettbewerbe hatten eine Vorgabe wie "2000 +-200", das ist ein klarer Rahmen. Der Unterschied führt zu Missständen, nichts anderes möchte ich ausdrücken. Dass der Like-Button nicht nur hier existiert usw habe ich ja (im Rahmen der Aufforderung zu umfassender Betrachtung der Entwicklung des Forums) nicht übersehen.

      Zu den Beiträgen möchte ich Folgendes anmerken:

      Eis-Impoleon: Du schreibst sehr anschaulich, verwendest im Text aber kaum Synonyme für die handelnden Pokémon, außer gelegentlich "Schimpanse" und genau einmal "Frosch" würde ich sogar fast annehmen, dass es keine gab. Zusammen mit dem Umstand, dass du nicht zwischen Eigenname und Gattung unterscheidest (mal "Froxy" als Name, dann wieder "das Froxy" als Gattung") gibt das ein ziemlich eintöniges Bild. Despotar ist nicht nur Despotar, sondern ein Gigant, der ihnen Angst macht. Weitere gängige Umschreibungen sind Typbezeichnungen, also bspw "das Wasserpokémon beschoss die Augen seines riesenhaften Gegners mit Blubber". Abgesehen davon gibt es nur einige Zeichensetzungsfehler und "wank" statt "winkte", Insgesamt ein ordentlicher Text.

      Raikachu: Deine Einleitung ist seltsam, erst ist es das Jahr und dann der Tag von Gias Tod, was sich natürlich nicht ausschließt, aber irgendwie hat das eine redundante Pathetik. Außerdem wirkt der Satz, in dem der Tag benannt wird, total verdreht und als würde etwas fehlen. Im Verlauf des Textes fehlen immer wieder mal einzelne Wörter.
      Ich bin auch ein wenig überrascht, dass es da keine FSK Warnung gibt ;D der Handlungsverlauf ist verständlich, aber nicht direkt nachvollziehbar, es macht einen zusammengepuzzelten Eindruck, als hättest du Dinge gestrichen und eingefügt, ohne die Kanten zu glätten. Ich nehme in diesem Fall nicht an, dass das aus stilistischen Gründen beabsichtigt war, obwohl du scheinbar schon mit der Sprache umgehen kannst. Ich denke, auch bei einer größeren Menge an Abgaben wäre dieser Text unter den Favoriten gewesen.

      Mit besten Grüßen
      ~~
      Du wolltest dich schon immer für meine Gemeinheiten revanchieren? Feel free to comment.
    • Da hier Meinungen erwünscht sind, melde ich mich auch einfach mal.

      Ich hatte ebenfalls in Erwägung gezogen, an dem Wettbewerb teilzunehmen, hab es dann aber am Ende sein lassen, weil ich keine gute Idee hatte. Das ist generell bei Wettbewerben auch mein Hauptproblem: Fehlt die Idee, kann die Deadline noch so lang sein. Es kommt einfach nichts dabei raus. Ich selbst bin Schreib-Deadlines von zwei Wochen gewöhnt und meistens gehe ich das auch erst am Tag vor der Deadline an, indem ich mir die Zeit nehme und was schreibe, was mir gefällt und zu dem Thema passt. Insofern muss auch einfach das Thema des Wettbewerbs passen, was mit Mystery Dungeon an sich zwar nicht zu speziell ist, aber eben auch nicht jeden anspricht. Eventuell wäre es ganz cool gewesen, einfach eine Abenteuergeschichte mit Pokémon zu fordern, ohne sie direkt als MD-Story zu verkaufen. Bei sowas hat man gedanklich auch mehr Freiheiten, weil man mit Mystery Dungeon sofort einige Elemente verbindet, die einschränken können, aber nicht müssen.

      Was also für die Themenwahl bedeuten würde: Überlegt euch, wie das Thema viele Leute ansprechen kann. Ein Ort, wo Wettbewerbsthemen vorgeschlagen werden können, wäre schon mal ein Anfang, um die Resonanz der User zu bestimmten Vorschlägen zu sehen. Was dann am Ende genommen wird und welche Schreibgattung es sein soll, entscheidet aber allein ihr als Komitee. Ich bin nicht wirklich ein Fan von Umfragen, in denen ein Thema bestimmt wird, weil einfach die Überraschung fehlt. Ob es nun daran lag, dass dieser Wettbewerb hier nicht so gut ankam, lässt sich also nur mutmaßen.

      Eventuell liegt es aber auch an der Bedeutung der Wettbewerbe im Bereich. Ihr habt zwar schon die Ruhmeshalle, aber da werden auch nur alle Teilnehmer seit Bestehen der Wettbewerbe aufgelistet. Vielleicht hilft, es eine Art Saison aufzubauen. Einen Anreiz, um mitzumachen. Vielleicht auch mal gemeinsame Arbeiten. Theoretisch steht euch da viel offen, was ihr ausprobieren könnt.
      Noch etwas zur Themenwahl: Versucht doch einmal, auch allgemeine Themen zuzulassen, die nicht nur Pokémon fordern. Laut der Fanworkregeln ist das sogar zu einem gewissen Teil erlaubt und könnte für neuen Input und Ideen sorgen, sodass auch allgemeine Fantasy bei den Wettbewerben zugelassen ist. Einfach um zu testen, wie das ankommt. Wenn das aus bestimmten Gründen nicht geht, dann könnt ihr den Punkt hier auch gerne ignorieren.

      Das sind so die Dinge, die mir bei der Umfrage weiter oben durch den Kopf gegangen sind. Vielleicht könnt ihr mit der einen oder anderen Sache ja etwas anfangen und sonst könnt ihr euch gern melden und nachfragen, sollte etwas unverständlich sein.

      In diesem Sinn: Cheers!
    • Rusalka schrieb:

      Ein Ort, wo Wettbewerbsthemen vorgeschlagen werden können, wäre schon mal ein Anfang, um die Resonanz der User zu bestimmten Vorschlägen zu sehen.

      -> Naja das gab es ja schon und sowohl der erstgewünschte und drittgewünschte mit insgesamt 14 Stimmen waren die beiden letzten Wettbewerbe. Wir haben den Dritten dem Zweiten im Komitee vorgezogen. :ka:





      Eventuell liegt es aber auch an der Bedeutung der Wettbewerbe im Bereich. Ihr habt zwar schon die Ruhmeshalle, aber da werden auch nur alle Teilnehmer seit Bestehen der Wettbewerbe aufgelistet. Vielleicht hilft, es eine Art Saison aufzubauen. Einen Anreiz, um mitzumachen.


      -> Wenn wir für jeden Wettbewerb mit Schreib- und Votingphase 1,5 bis 2 Monate brauchen, dann brauchen wir keine "Saison". Ohne genug Wettbewerbe lohnt die sich nicht und über einen zu langen Zeitraum ist es total langatmig. Sowas geht in der Kampzone zb viel besser.




      Vielleicht auch mal gemeinsame Arbeiten. Theoretisch steht euch da viel offen, was ihr ausprobieren könnt.


      -> Das als Wettbewerb ist total schwierig. Privat entstehen auch relativ selten Collabs, weil man sich absprechen muss, das rpgen muss, warten, bis der andere Zeit hat usw. Die Idee ist super interessant, aber für die Problematik hier sehr schwer umzusetzen, jetzt zb ein "PartnerWettbewerb".



      Noch etwas zur Themenwahl: Versucht doch einmal, auch allgemeine Themen zuzulassen, die nicht nur Pokémon fordern. Laut der Fanworkregeln ist das sogar zu einem gewissen Teil erlaubt und könnte für neuen Input und Ideen sorgen, sodass auch allgemeine Fantasy bei den Wettbewerben zugelassen ist. Einfach um zu testen, wie das ankommt.

      -> Das würde schon legal gehen. Vielleicht kann man das ja ausprobieren, aber wenn den Pokemonfans zu Pokemonthemen schon nichts einfällt, dann fürchte ich, dass ein allgemeines Thema noch weniger Interessen einfangen kann, ka.
      Vielen Dank für deine Rückmeldung. (:

      {Fraaaank! Oh my gaaawd!} {Have you eaten someone's hands again, Frank?}
    • Eine Möglichkeit wäre auch, so wie im Spriting Bereich mehrere Kategorien zu machen. Sprich beispielsweise eines so wie bisher und eines mit einem Bild, dass man beschreiben will, so wie @Nicki es gemeint hat.

      Auch ginge, dass wir zwei Wettbewerbe gleichzeitig laufen lassen sprich das statt Aufgabe Wettbewerb 1, Voting Wettbewerb 1, Siegerehrung, Wettbewerb 1, Aufgabe Wettbewerb 2, Voting Wettbewerb 2...

      Aufgabe Wettbewerb 1, Voting Wettbewerb1+ Aufgabe Wettbewerb 2 machen.


      Allerdings kann man sowas einfach nur machen, wenn ihr auch mitmacht.
    • @Jaru: Ich glaube nicht, dass es etwas hilft, wenn wir mehrere Wettbewerbe simultan laufen lassen. Auch verstehe ich das Konzept nicht ganz, wenn man das Voting und dann direkt einen neuen Wettbewerb raushaut. Deine Idee wirkt auf mich etwas intransparent, vielleicht könntest du sie etwas verdeutlichen. Ich sehe da momentan keinen Unterschied zu der bisherigen Vorgehensweise, abgesehen davon, dass man nicht die Siegerehrung abwartet, bevor ein neuer Wettbewerb kommt.

      Auch die Idee, dass man zwei Wettbewerbe gleichzeitig mit zwei unterschiedlichen Aufgaben startet, könnte dahingehend danebengehen, dass dann keiner der beiden genug Abgaben erhält, weil die Person lieber darüber schreibt und die andere lieber darüber, anstatt dass die Chance bestünde, zu jeweils beiden eine Abgabe einzureichen, wenn sie hintereinander kommen.

      Man könnte es mMn ja noch mit einem einzigen Wettbewerb versuchen, da dieser hier sowieso abgehakt ist, nur diesmal mit einem präzisen und "überraschenden" Thema, wie von mehreren vorgeschlagen wurde. Wenn das dann auch nichts wird, haben wir ja einen deutlichen Beweis, dass man sich in Zukunft mit so etwas nicht mehr beschäftigen muss. :ka:


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Zu @Rusalkas Feedback habe ich nichts weiter hinzuzufügen, Meowstic hat alles gesagt, danke für deinen Kommentar :)

      @Jaru: Sehe Ich ähnlich wie Raikachu. Zwei Wettbewerbe paralell werden nicht für mehr Aktivität sorgen, wenn es schon bei einem daran scheitert :)

      Offtopic Themen? Gab es auch ein, zwei Mal, können wir gern nochmal machen.
      Gemeinschaftliche Wettbewerbe? Fanworkübergreifende Wettbewerbe sind zeitlich ebenso schwierig zu machen wie Partnerwettbewerbe, ersteres ist tatsächlich etwas im Raum ;) Bei zweiterem muss man sich ein Konzept überlegen.

      Allgemein hat die Moderation nichts dagegen, wenn sich User an einer Wettbewerbsorganisation versuchen wollen :) Sprecht mit uns Eure Idee und Euer Konzept ab, wir helfen euch gern dabei :)
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