Willkommen bei Filb.de! Registrieren Passwort vergessen?

Pokemon: Fifty Shades of Twilight~

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Pokemon: Fifty Shades of Twilight~

      Zu Beginn ein Vorwort

      FSK 16
      Diese Fanfiction ist als eine kleine Parodie zu verstehen. Ich denke worrauf, versteht sich von selber. Dementsprechend werden diese Themen leicht aufgeführt und dargestellt. Es kommt also zu harmlosen Umschreibungen von sexuellen Handlungen. Es wird Gewaltdarstellungen mit Blut etc geben.

      Und für alle die das Vorwort angeklickt haben eine kleine Belohnung ;)
      -In dieser FF spielen User die Charaktere. Ihr könnt ja mla raten, wer wer ist. Und natürlich könnt ihr euch auch in die FF schreiben lassen. Hierfür bräuchte ich per Konversation:
      Name des Charakters. (Bitte einen realistischen Namen, an dem man euch auch erkennen könnte. Heißt möglichst nicht euren Usernamen wenn er z.B SexyGirl93 lautet.)
      Pokemon in welches ihr euch verwandeln wollt. (Keine Legis oder schon auftretende Pokemon)
      Charakter: (Wie seid ihr denn so? ;) )
      Es bleibt mir überlassen ob ich euch einfüge oder nicht.




      Pokemon: Fifty Shades of Twilight~

      Sanft glitt die nackte, glatte Haut über ihren schlanken Körper. Das Bett auf dem sie lag war weich gepolstert und ihr Oberkörper ruhte auf einem großen, weißen Federkissen. Doch es war nicht ihr Schlafzimmer in dem sie sich befand. Nein, das Zimmer gehörte dem Mann, den sie auf der Feier kennengelernt hatte. Eine Freundin hatte sie mitgenommen. Emilia hatte ihn nicht gekannt und auch nicht gewusst, dass es seine Feier war. Doch nun schmiegte sich sein Körper an den ihren und beide teilten sie ihre Hitze miteinander.
      „Emilia“, hauchte er ihr leise ins Ohr. Sein Atem kitzelte leicht und ihr dünnes, blondes Haar bewegte sich sanft dazu. Er hatte ihr seinen Namen bereits verraten.
      „Damon...“, der Name hatte einen wohligen und warmen Klang, als er ihr auf der Zunge zerging. Emilia kostete den Namen voll aus.
      Er senkte seinen Kopf leicht in Richtung ihres Halses.
      „Es tut mir Leid“ ,flüsterte Damon als er seinen Mund öffnete und sie die spitzen Zähne in ihrer weichen Haut spürte.
      Schwärze legte sich plötzlich wie ein Umhang über ihre Augen, der Schmerz verblasste, bis sie das Bewusstsein komplett verloren hatte.

      Fabian war ein junger Mann, der am späten Nachmittag einen kleinen Spaziergang im Wald machte. Ein Ausflug war für den Mittelblonden der Anlass sich in der sengenden Spätsommersonne fortzubewegen. Ein kleiner Campingausflug mit Freunden, mit Grill, Musik, Alkohol. Eben alles was dazugehörte. Doch er hatte wohl ein klein wenig zu viel getrunken, so dass er sich lieber erst einmal von der Gruppe trennte um den Kopf frei zu bekommen. Normalerweise trank er nicht sonderlich oft, doch Augenblicke wie diese musste man einfach genießen.
      Der Duft des Grillfleisches drang schon bis hierher vor: Bauchspeck, Steak, Schnitzel, Bacon und die gegrillte Paprika für die einzige Vegetarierin. Das Wasser lief Fabian bereits im Munde zusammen, aber genauso gut wusste er, dass es noch eine Weile dauern würde bis das Essen fertig war.
      Die Äste, unter seinen Füßen, knackten laut und schienen schon eine Zeit lang der Sonne ausgesetzt gewesen zu sein. Sonst wären sie ja nicht so trocken. Doch etwas anderes lenkte seine Aufmerksamkeit auf einen Busch. Ein Rascheln, eines braunen, ebenfalls ausgetrockneten Buschs. Er blieb stehen, die braunen Augen musterten das kleines Gewächs, ehe ein Pichu hinaussprang. Dieses sah ihm direkt ins Gesicht. Für so ein kleines Pokemon war es ein sehr ernster Blick.
      Irgendetwas an der Elektromaus zog ihn in den Bann und der junge Mann näherte sich dem Wesen. Es verharrte so, sah weiter zu ihm hinauf. Dann hockte Fabian sich kurz vor dem kleinen Pokemon hin und streckte seine Hand aus.
      „Na du kleiner Racker, hast du deine Mama verloren?“, fragte er in einer höheren Stimme mit der man sonst nur mit kleinen Kindern und Babys sprach.
      „Ach sei still. Nur weil sich etwas nicht entwickelt hat, ist es lange kein Baby. Mal ganz davon ab, dass ich nur ein halbes Pokemon bin. Aber das wirst du erst später erfahren“, sprach der Knirps zu Fabians Verwunderung in einer erwachsenen Stimme. Noch ehe dieser jedoch eine Handlung vollführen konnte, sprang das Elektropokemon auf, wurde größer und biss ihm in die Halsschlagader, ehe er überhaupt sah in was es sich verwandelt hatte.
      Aus Unsicherheit formte sich Angst, aus Schmerz wurde Müdigkeit. Aus Farben wurde schwarz. Eine tiefe Ohnmacht umarmte den jungen Mann nach dem Biss.

      Steffi war eine abenteuerlustige, taffe Frau, die gerne etwas neues ausprobierte. Deshalb befand sie sich auch am heutigen Tag an einer steilen Klippe und kletterte, ausgerüstet mit Sicherheitsgurten und Metallriemen, direkt über dem Meer.
      Was sie allerdings nicht wusste war, dass sie die ganze Zeit von oben herab beobachtet wurde.
      Schweiß gebadet schaute sie nach oben. Nicht mehr lange... Sie musste nur den Arm ausstrecken. Doch das Seil verhinderte dies. Da sie sowieso so gut wie oben war, dachte sie sich, dass sie es etwas lockerer machen könnte. Also glitten ihre Finger an den festen Knoten und lösten ihn etwas.
      „Na ist das nicht gefährlich?“, fragte eine weibliche Stimme von oben und starrte auf die Kletterin runter.
      Steffi hingegen erschreckte sich so sehr, dass sie versehentlich den Knoten komplett öffnete, den Felsvorsprung loslies und nur noch den freien Fall mitbekam. Ein hoher Schrei entfuhr ihr, als sie fiel, den Blick immernoch nach oben auf die Person gerichtet, die zu ihrer Verwunderung hinabsprang. Selbstmörder? Aber warum musste die Frau sie da mit reinziehen? Und warum verschwendete Steffi ihre letzten Gedanken mit solchen sinnlosen Fragen?
      Doch etwas merkwürdiges geschah. Der Körper der Frau veränderte sich plötzlich. Aus ihren ausgestreckten Armen wurden mit weißen Federn bedeckte Flügel.
      'Ein Engel?', dachte die fallende Frau. Doch die Verwandlung schritt weiter vorran...
      Der Sturz schien eine Ewigkeit zu dauern, denn sie konnte die komplette Verwandlung beobachten. Oder war die Verwandlung so schnell? Ihr Hirn arbeitete nicht mehr richtig. Gewiss war das alles nur Halluzination, denn über ihr flog nun ein Togekiss.
      Der harte Aufprall auf dem Wasser raubte ihr den Atem. Es fühlte sich an, als würden ihre Lungen platzen durch die salzige Flüssigkeit und den harten Aufprall.
      Dieser Schmerz lies Steffis Bewußtsein in eine tiefe Schwärze tauchen.

      Stöhnend erwachte Emilia in ihrem Zimmer. War das alles nur ein Traum gewesen? Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn das ganze wahr gewesen wäre, bis auf den letzten Teil natürlich.
      Langsam raffte die junge Frau sich auf, strich sich durchs Haar, warf die Decke zurück und... sah dass sie nackt war.
      Erschrocken sprang sie auf. Wie war das möglich? Dann fuhr sie sich über die Stelle am Hals in die sie gebissen worden war. Plötzlicher Schmerz ließ sie zusammenzucken, als sie über die harte Kruste der Bisswunde fuhr.
      Aber.... warum? Hatte man ihr etwas in den Drink getan? Aber sie wollte doch keinen Alkohol trinken. Vergewaltigung? Und warum war sie dann jetzt in ihrem Bett? Und das nackt?
      Fragen über Fragen durchfuhren ihren Kopf. Doch erst einmal wollte sie etwas anziehen. Rasch nahm sich Emilia ein dünnes Sommerkleid und die dazu passende Unterwäsche.
      War die Person die sie zurückgebracht hatte vielleicht noch hier? Aber das wäre nicht sonderlich gut.... Schließlich war das ihr Elternhaus und wenn ihre Eltern das alles mitbekommen hatten... Schock-schwere-not! Dann war sie so gut wie tot.
      Eine plötzliche Hitze durchfuhr den jungen Frauenkörper und entlud sich explosionsartig im Raum. Ein Feuer verbreitete sich wie ein Ring in ihrem Zimmer. Was war denn jetzt los? Träumte sie immer noch?
      Nein. Das war echt. Sie spürte die Flammen, die Hitze. Aber wo war das so plötzlich hergekommen. .. Ihre Eltern... Sie war immer noch so geschockt von der ganzen Erkenntnis, dass sie keinen Ton raus brachte und einen Moment nur perplex da stand.
      „Scheiße, ich muss hier raus!“, fuhr es ihr dann über die Lippen und sie rannte, und rannte und rannte, durch den Korridor, die Treppe runter, durch die Küche und den anderen Flur... zur Eingangstür. Das Auto stand nicht auf der Auffahrt. Also befand sich ihre alleinerziehende Mutter nicht im Haus. Zum Glück.

      Fabian erwachte an einem dunklen Ort. Er verstand nicht wo er war. Spürte nur diese Kopfschmerzen wie von einem richtig schlimmen Kater. Erst nach einigen Minuten war er sich bewusst, dass die schwärze von einem großen Stoff kommen musste, der auf ihm lag. Der Geruch kam ihm bekannt vor, doch sein Gehirn vermochte sich nicht zu erinnern.
      Mühsam kämpfte er sich voran, kroch hinaus und hob den Stoff stückweise an um vorwärts zu gelangen. Nach einiger Zeit hob er es das letzte Mal an und war merklich verwirrt. Was er sah kam ihm bekannt vor. Aber das war doch nicht möglich. War das etwa sein Kopfkissen in Riesenformat? Dann sah sich Fabian weiter um. Irgendwie war das alles ganz genau sein Zimmer... nur hundert Mal größer. Was war das für ein Pychopat der ihn an einen solchen komischen Ort brachte und sein Zimmer so extremgroß nachbaute? Wurde er etwa solange beobachtet? Mühsam kämpfte er sich aus dem Bett, sprang runter und...-
      Löste ein Erdbeben mit seinem Sprung aus.
      „Uwah!“, schrie er auf und krallte sich am Bettpfosten fest. Das Beben wurde direkt schwächer, bis es gänzlich verebte. Doch so lange wie er dort stand, hatte sein Blick etwas fixiert. Seinen Ganzkörperspiegel... Der bis zum Boden ging...
      Die Stelle an der er stand... dort war nicht er. Nein, dort stand ein Pokemon. Ein kleines grünes, mit einer Art Horn auf der Stirn. Ein Larvitar.

      Piep. Piep. Piep.
      Der hohe, regelmäßige Ton ließ Steffi ihre Augen aufschlagen und an eine sterile weiße Decke sehen. Eine Neonröhre beleuchtete diese grell.
      Piep.
      Rasch bemerkte die Frau, dass sie den Kopf nicht wirklich bewegen konnte, da er vom Verband gestützt wurde.
      Piep.
      War Steffi im Krankenhaus?
      „Schwester?“, wimmerte sie etwas lauter. Sie konnte ihren Kiefer kaum ohne Schmerzen öffnen.
      „Ah! Sie sind wach. Hervorragend. Moment, ich werde Sie hinsetzen, dann können Sie mehr sehen“, antwortete eine freundliche Stimme.
      Piep.
      Sie spürte die Hände, die sie auf ein großes Kissen stützten, beobachtete, wie ihr Blick sich veränderte. Nun direkte gradeaus auf ein Regal. Das Regal war vollkommen leer. Bis auf eine Puppe.
      Piep.
      Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta

      The post was edited 1 time, last by Nicki ().

    • Wer wohl dieser Fabian sein mag *hust hust*...
      Einen schönen Schreibstil hast du da. Vor allem dieses gestaffelte erzählen hat irgendwie was und die Reaktionen der Charaktere auf ihre jeweiligen Situation wirken alle ziemlich realistisch. Wer würde schon in Betracht ziehen, geschrumpft worden zu sein? Das is wohl das letzte woran man denkt. Auch schön wie du 72kg von Larvitar nicht vergessen hast beim Sprung auf den Boden. Das lob ich mir! Nur ist zu erwähnen, dass ich immer auf der Couch schlafen und mein Bett selbst für ein Larvitar zu niedrig ist um runter zu springen. :$ Aber das verzeihe ich dir mal. Auf jeden Fall hast du die Trinkkultur gut eingefangen. Erst gestern Abend haben wir hier schön mit Fleisch und Fisch gegrillt und Tequila Sunrise geschlürft. :) Hab' mich auf jeden Fall in der Story wiedergefunden - nur weiter so. Bin dann mal gespannt was da noch alles kommt. :bg:
      Avatar: ©draconira | Signatur: ©Vaylinor
    • sind diese... Halb-Pokémon Vampire? xD
      sieht zumindest so aus :tlol:
      auf jeden Fall werden Gebissene ebenfalls zu Pokémon, sehr mysteriös :hmm2:
      (btw. Fabi: Mit 72 kg löst man kein Erdbeben aus :flüster: )
      mir gefällt der Schreibstil auch recht gut und auch, woran du alles gedacht hast :>
      zwar hab ich mich jetzt nicht wirklich wiedergefunden, aber wer weiß, was noch so alles passiert? Vielleicht will ich das aber besser gar nicht wissen xD
      ach, ich les es doch eh. Irgendwann. Bestimmt. Kann halt nur etwas dauern, davon kann dir San ein Liedchen singen :<
      [IMG:http://fs1.directupload.net/images/150403/knduffi8.png][IMG:http://oi43.tinypic.com/f3864y.jpg]
      Avatar made by Vaylinor.
      Banner links made by Herochao.
      Banner rechts made by Ayakina.
      Vielen Dank dafür!
    • Hallo Nicki,

      es freut mich, dass du auch wieder die Motivation und Inspiration gefunden hast, um uns mit deinen Ideen zu bereichern :)

      Über die grammatikalischen Fehler haben wir ja schon im Privaten gesprochen, darum beziehe ich mich jetzt direkt auf den Inhalt.
      Ich habe das Original nicht gelesen und den Film nicht gesehen, darum wird mir vielleicht das eine oder andere entgehen. Korrigier mich, falls ich dir ein geniales Stilmittel zuschreibe, das du doch nur geklaut hast ;P die Aufteilung in drei Stränge, die zweimal bearbeitet werden, ist sicher nicht alltäglich, wobei etwas schade war, dass alle drei prinzipiell den selben Inhalt hatten. Charaktereinführung, Infizierung, Aufwachen. Beim Dritten hast du das durch die generell etwas angespanntere Situation des freien Falls gut wettgemacht, wobei der Überraschungseffekt im letzten Absatz trotzdem kaum bemerkbar war.
      Das Ende ist dir situativ gut gelungen, man fragt sich schon, was eine Puppe im Krankenhaus zu suchen hat. Weniger gefragt hab ich mich, was es wohl für eine Puppe sei, dafür war es einfach zu offensichtlich.

      Ich hoffe nur, dass du es mit Gewalt und Erotik soweit treibst, dass es meine zarten Nerven überlastet ;)
      In freudiger Erwartung des nächsten Kapitels
      ~~
      Du wolltest dich schon immer für meine Gemeinheiten revanchieren? Feel free to comment.
    • Display Spoiler
      Ich hab nicht heute mal aus Faulheit nicht drübergelesen :$ Ich spüre schon Annatars Rute die mir auf die Finger haut~



      Kapitel 1
      Plötzlich Pokemon


      Das Pichu saß auf einem hohen, gepolsterten Stuhl an einem Tisch und verwandelte sich eben in seine menschliche Gestalt zurück. Aus dem kleinen Wesen, wurde ein langer, schlaksiger, junger Mann, dessen mittellanges Haare ihm fast ins Gesicht fiel. Dunkelblond, fast braun schimmerten sie im Licht der Kronleuchter. Der junge Mann saß allerdings nicht alleine an dem langen Tisch, welcher auf dem Marmorboden drapiert war.
      Auch einer mit langem schwarzen Haar saß dort, trommelte ungeduldig mit den Fingerkuppen auf die gläserne Tischplatte und stütze sich mit dem anderen Ellbogen den Kopf. Sein Blick war gelangweilt... dennoch schwamm eine gewissen Ungeduld mit.
      „Wann kommt er endlich her wir haben unseren Soll erfüllt...“, der bodenlange Ledermantel knarzte als er den Rücken durchstreckte.
      „Sei nischt so üngedüldig Da'mon... Er 'at wichtigeres zu tun, als sich mit dir zü beschä'ftigen“, neben den beiden befand sich noch eine strohblonde Frau im mittleren Alter. Ein französischer Akzent rundete ihre Stimme ab. Diese stand auf und ging langsam in Richtung eines Plattenspielers. Das taktvolle Klackern der weißen Pumps, hinterließ immer kurz ein kleines Echo.
      Die Nadel des Plattenspielers kratzte hörbar auf der schwarzen Platte, ehe das Lied begann.
      „Ah... die Blümenwalzer aus Tschaikowskys Nüssknacker“, lächelte sie und vollführte ein paar Schritte des Walzers, ehe sie sich wieder in Richtung ihres Platzes tänzelte. Das ebenfalls weiße Kleid schwang leicht mit. „Sieht es nischt aus, als würde isch fliegen...? Das liegt am Togekiss...“, eine letzte Drehung und sie setzte sich hin. „Ach Benni... sei nischt immer so still... Wir 'aben die anderen verwandelt, damit wir endlich von 'ier fort kommen...“
      Der, der sich aus dem Pichu verwandelt hatte, nickte nur und schaute durch die Glasplatte auf seine Füße, die in einfachen Alltagsschuhen steckten: „Ich weiß Jane...“ Leise kaum hörbar war seine Stimme, er sah dabei nicht auf.
      Die Platte spielte zuende, die Nadel kratze noch eine Weile auf der Platte, ehe sie verstummte und leer ein leises Rauschen von sich gab. Die größere Holztür öffnete sich, fast wie automatisch und die Silhouette eines fast 2 Meter großen jungen Mannes war zu sehen.
      „Wie ihr wisst, solltet ihr eure Kräfte mit Leuten teilen die es wert sind. Die kräftig oder geistig reif genug sind um uns beizustehen. Ich hoffe... ihr habt weise Wahlen getroffen~ Ich halte mein Versprechen. Bewegt euch wie ihr wollt, wohnt wo ihr wollt. Wenn ihr euch aber nicht benehmt oder auffallt... Ach. Ich muss das nicht wiederholen“, ein Lächeln schlich sich über sein Gesicht und er zwinkerte dabei den drei Anwesenden zu.
      „Ein Problem ist entstanden, Alex...“, begann Jane einen Satz und schaute bedrückt nach oben, „Meine Wahl... 'at sich verletzt und dabei wohl einige Rippen gebrochen. Isch habe sie ins Kranken'aus gebracht.“
      Der schlanke Riese zog die Augenbrauen etwas missgestimmt zusammen: „Solange sie lebt... gut, dann stößt sie wohl später hinzu. Hauptsache wir bekommen Leute um die anderen endlich in den Griff zu bekommen. In welchem Krankenhaus liegt sie denn?“
      Auf die Antwort nickte Alex nur und blickte über den Tisch: „Gut... dann geht.“
      „Ähm... ähm...“, stottert der schmale Benni jedoch und linste grade so durch seine Haare zu dem großen „I-ich... würde... vielleicht... gerne bl-..bleiben...“
      Aus dem eher ernsten Gesichtsausdruck wurde langsam ein warmherziges Lächeln: „Ach wirklich... das freut mich... ein Verlust weniger. Willkommen Benni, es freut mich das du bleiben willst.“
      „Ach... hör mir auf mit den blöden ollen Schnulzen“, knurrte Damon grob, eher er sich im Sprung zu einem Hundemon verwandelte und aus der Villa rannte. Auch die Franzosin tänzelte aus dem Raum und winkte beiden noch zu.
      „Wie wäre es damit... Ich hole die eine von Damon und du den, den du verwandelt hast. Die andere ist ja ganz sicher im Krankenhaus“, fragte Alex und nickte dem Pichujungen freundlich zu.
      „Ist okay!“, erwiderte dieser leise, dann kramte er eine Kugel aus seiner Jackentasche, silbergrau, berührte diese kurz und konzentrierte sich. Eine warme Energie durchströmte ihn, während er vor sich langsam ein Haus sah. Ein Haus mit mehren Wohnungen. Das würde die Aufgabe wohl schwieriger machen, den Jungen zu finden. Unauffällig.

      Fabian polterte durch die Wohnung. Das musste doch ein Traum sein, er konnte unmöglich ein Pokemon sein. Nein... auch wenn es sein Lieblingspokemon war. So hatte er schon immer eine Verbindung zu Larvitar gehabt. Bestimmt war er auf einem Drogentrip. Man hatte ihm Drogen untergescoben... LSD? Meth? Alle erzählten doch von diesem Meth... oder schlimmer noch... war er Heroin abhängig und wusste nichts davon.
      Wieder ging er an dem Spiegel vorbei... dabei viel ihm etwas auf. Oder war es... Einbildung?
      Das Larvitar betrachtete sich im Spiegelbild. Von oben war alles normal. Aber... unten... sah er nicht wirklich wie ein Larvitar aus. Nein... er hatte scheinbar sein Geschlecht behalten. Also war er ein durch und durch männliches Larvitar. Aber... so könnte er sich ja nicht in der Öffentlichkeit zeigen. Mit dem Prachtstück, würden komische kranke Pokemontrainer ihn bestimmt fangen wollen. Eine Gänsehaut fuhr über den grünen Körper. Was die wohl mit ihm anstellen würden? Er wollte es sich nicht weiter vorstellen.
      Also brauchte er Klamotten... Damit er sich seiner Familie gefahrlos vorstellen konnte.Fabian dachte nach. So kleine Kleidung besaß er doch gar nicht. Oder? Das Larvitar dachte an das Bett und den Teddy, der ein weißen Shirt und eine schwarze Hose mit Gummizug trug. Wenn er es irgendwie schaffte, wieder auf das Bett zu kommen, dann könnte er das versuchen anzuziehen.
      Doch als er so nach oben schaute... merkte er, dass das gar nicht s einfach war wie gedacht. Er bräuchte sowas wie eine Leiter, oder müsste sich selber eine Treppe bauen.
      Suchend sah er sich in der Wohnung um... Im Badezimemr fand er dann einen Eimer. Den konnte er tragen... reichte das?
      Den Eimer hinter sich herziehend drapiere er ihn vor dem Bett und hievte sich hinauf. Ein Stück fehlte noch... Aber das bekam er schon hin. Fabi streckte die kleinen Händchen nach oben und zog sich an der kannte hoch. Grade so schaffte er es das schwere Körpergewicht des Larvitar hochzuziehen.
      Stumm starrte ein Pichu ihn vom Teddybären aus an. Eine sichtliche Scharmesröte war zu sehen, und es starrte dann doch lieber auf die Füße. „Z-zieh dir lieber etwas an...“, sagte es ganz leise und drehte sich um.
      „Ja rate mal was ich vorhabe, das musst du mir nicht sagen...“, das Pichu trug bereits eine blaue Latzhose.
      Rasch ging Fabian zum Teddy, riss ihm die Klamotten runter und zog sie sich selber über. „Passt... Warum zum Fick bin ich ein Pokemon, was hast du gemacht und warum bist du jetzt wieder hier?!“ ,scharf blickte er das unschuldige Pokemon an.
      „I-ich... es tut mir L-leid... D-du musst mitkommen. A-lex... wird dir alles erzählen. Bitte... sei nicht sauer“, langsam holte es wieder die Kugel hervor. „Damit teleportieren wir uns in die... Villa... Da wird er dir... alles sagen.“
      Fabi wusste nicht wirklich, warum er dem Pichu traute... aber es schien nicht wirklich böse zu sein. Und das war wohl die einzige Chance die Wahrheit herauszufinden und warum er ein Larvitar war.
      Fabian seufzte: „Ich bin Fabian.“
      „Ich bin Benni...“, er reichte ihm die Kugel, „Berühr die Kugel... dann kommst du automatisch mit.“ Immer noch schaute es zu Boden.
      Kaum tat Fabian was ihm gesagt wurde, verschwamm alles um ihn herum und nur einige Sekunden später stand er auf einem Marmorboden und sah einen langen Glastisch.
      „Sieht ziemlich edel aus...“, kommentierte er und sah dorthin wo eben noch das Pichu gestanden hatte. Doch da stand nun ein ziemlich großer Mensch.
      „N-nein... tu mir nichts...“, ängstlich hielt er die Hände vor sich.
      „Du musst nur an deinen menschlichen Körper denken... dann bist du wieder ein Mensch“, sprach dieser aber und man erkannte die Stimme Bennis.
      'Ich bin ein Mensch... so wie ich eben aussehe... im Spiegel... Dunkelblond... Hm...'
      „Siehst du... schon fertig“
      Erschrocken schaute er an sich runter, erwartend wieder nackt zu sein. Aber dem war glücklicherweise nicht so.
      „Jetzt müssen wir auf Alex warten...“, kommentierte Benni, schob einen Stuhl zur Seite und bot seiner Begleitung den Sitzplatz an. „Keine Angst...“ Wieder sah er durch die Tischplatte auf seine Füße. Scheinbar war Benni sehr still und schüchtern.
      „Und wie lang warten wir?“
      „Keine Ahnung...“
      Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta

      The post was edited 1 time, last by Nicki ().

    • Langsam nimmt es doch Fahrt auf. Ich rätsel immer noch etwas wer Alex und Jane sind, aber das wird bestimmt noch. Auch schön wie du meine Anmerkung echt eingebaut hast, aber zum Glück behält man beim Formwechsel immerhn was man am entsprechenden Körper trägt. Alles andere wäre auch echt umständlich. Die Sache mit der Kugel und allem wirkt zwar etwas stumpf, aber darauf kommt es ja in dieser Geschichte nicht an. Können wir jetzt regelmäßiger mit Kapiteln rechnen?
      Avatar: ©draconira | Signatur: ©Vaylinor
    • Huch! Ein kleines Edit: Jane und Damon sind eigene Chars (deswegen sind sie ab jetzt auch aus der Geschichte raus).Es verstecken sich also keine User hinter den beiden.
      Ihr könnt ja mal raten, wer welcher filber ist. Die möchten aber doch selber Antworten :> Ich löse hier also nichts auf, sofern es von der Person nicht selber gewünscht ist.
      Regelmäßiger: Jaein. Ich kanns nicht genau sagen, da ich ja auch mein Studium habe und da bald die Prüfungsphase für dieses Semester beginnt. Ich versuchs aber trotzdem.
      Das mit der Kugel tut mir Leid, aber da kommt auch noch die Erklärung.
      Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
    • also, mir ist erstmal aufgefallen, dass einige kleine Schreibfehler drin sind, leider :<
      da solltest du also nochmal drüberlesen, wenn du Lust und Zeit hast.
      hm... hört sich gerade so an, als würde man erst von Alex in die Freiheit entlassen werden, wenn man soundsoviele Menschen verwandelt hat :hmm2:
      und wer sind "die anderen"?
      und wer ist jetzt eigentlich gut und wer böse?
      oder sind das quasi zwei "Familien", die einfach nur verfeindet sind?
      Fragen über Fragen... Und ja, ich hab es mir direkt durchgelesen und nicht 3 Wochen gewartet :bg:
      [IMG:http://fs1.directupload.net/images/150403/knduffi8.png][IMG:http://oi43.tinypic.com/f3864y.jpg]
      Avatar made by Vaylinor.
      Banner links made by Herochao.
      Banner rechts made by Ayakina.
      Vielen Dank dafür!
    Impressum · Datenschutz

    © 1999–2020 Filb.de

    Pokémon © 2020 Pokémon. © 1995–2020 Nintendo, Creatures Inc., GAME FREAK inc.