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Eurovision Song Contest 2016

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    • Ich muss hier mal was klarstellen, denn das ist mir schon häufiger aufgefallen.
      Hätte Australien gewonnen, würde der ESC trotzdem irgendwo in einer europäischen Stadt stattfinden und Australien darf Co-Gastgeber sein. Das liegt daran, dass es aus logistischen Gründen und der enormen Zeitverschiebung nicht möglich ist, 40 Delegationen ans andere Ende der Welt zu schicken.

      Jedenfalls freuen wir uns auf Kiew 2017!
      I have a lot of talents but none of them are really useful.

      I am really good in making fun of people dancing.
      I invented like ten emoticons.
      I can walk up and down an escalator in like two seconds.
      I can fit my body into small spaces.
      I can instantly tell whether someone is fat or pregnant, with 60 percent accuracy.
      I can sneak three dogs into a movie theatre.
      I can convince my grandmother that I'm not real.
      I can win a staring contest with a cat.
      I can make every security guard suspicious of me.
      I can convince my mom that I'm adopted.
    • Ich fand den Contest dieses Jahr tatsächlich ganz gut, auch was die Lieder angeht. Zum Glück nur wenige dramatische Balladen und viele eingängige (wenn auch eher seichte) Songs.

      Ich kann mit dem Gewinn der Ukraine durchaus leben. Der Song hat eine Botschaft (und ja, die bezieht sich nicht nur auf "1944"), ist aber auch handwerklich gut gemacht. Die Sängerin hat auch durchaus was drauf, denn den Pathos des Liedes hat sie gekonnt rüber gebracht, ohne dass es zu aufgesetzt wirkte. Sie war nicht meine Favoritin, aber ich bin auch nicht unglücklich mit dem Sieg.

      Zu meinen Favoriten zählte Schweden, auch wenn "If I Were Sorry" vielleicht ein bisschen stark an Justin Bieber angelehnt ist. Der Song war trotzdem sehr entspannt und hat die Halle ohne viel Schnickschnack bewegt, dass ist immer beeindruckend. Außerdem mochte ich Spanien mit "Say Yay" sehr gerne. Das war eine authentische Happy-Go-Lucky-Nummer, die ich sehr eingänglich fand. Schön auch, wie die Halle beim österreichischen Beitrag gebebt hat - war ja auch stimmungsvoll und gut performt.

      Was Jamie Lee angeht: Für sie tut es mir ein wenig Leid, verdient hat sie einen letzten Platz sicher nicht. Aber: Ihr Song und ihre Performance waren Mittelmaß, durch und durch. Und Platzierungen in der Mitte bringen eben gar keine Punkte. Ich habe irgendwo gelesen, dass nach dem neuen System selbst Ann-Sophie 29 Punkte erhalten hätte... Mal schauen, was wir uns nächstes Jahr einfallen lassen. So lange nicht wieder eine Xavier-Naidoo-Schnapsidee bei raus kommt.

      Ich mag aber trotzdem eine Lanze für das Unpolitische des Wettbewerbs brechen: Wir meckern immer so viel über Stimmschiebungen und Länder, die nur ihre Nachbarn bepunkten. Aber in den letzten zehn Jahren hätten die Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs doch kaum unterschiedlicher sein können. Nicht nur, was ihre Herkunft angeht sondern auch die Lieder und Performances, die gewonnen haben. Dass dieses Jahr mal wieder ein eher ernstes Lied gewinnt, möchte ich da vielleicht auch ein bisschen dem Zeitgeist zusprechen. Und das Duell Russland gegen Ukraine kam tatsächlich nur durch die neue Punkte-Präsentation. Nach dem alten System oder wenn die Reihenfolge andersrum gewesen wäre (erst Televoting dann Jury), hätten wir die Situation so gar nicht gehabt.

      Kanto Reimagined, ein Map-Projekt als Homage an Generation I.
    • Ich fand das Lied der Ukraine ziemlich gut, sowohl, weils Russland einen mitgegeben hat, als auch, weil es mir klanglich gefällt. Gerade der Refrain, auf Krim-Tartarisch, wenn ich mich nicht irre, hat extrem gut geklungen. Und ich fand den Auftritt der Sängerin sehr überzeugend - nach den ganzen Grinsefressen auf der Bühne war eine traurige, fast verzweifelte Sängerin sehr faszinierend.
      War aber echt spannend am Ende, als Russland noch den Zuschauervote bekam. Ein Glück, dass die nicht gewonnen haben.
      "Three nations fallen in 6 days of war
      Traitorous neighbors
      Received as deserved
      Under the sun in the dust of the war
      One nation standing stronger than before"
      Sabaton - Counterstrike


    • @Sneek

      Mir gefällt das Lied der Ukraine auch ziemlich gut, auch wenn es nichts ist, was ich mir öfter anhören würde. Der Sieg war aber auf jeden Fall verdient und ich zolle Respekt an Jamalas Stimme und Bühnenpräsenz und die Emotionen, die sie in ihr Lied "1944" gelegt hat.

      Falls niemand es weiß: Das Lied erzählt die Geschichte der Urgroßmutter der Interpretin. Sie, ihre Familie und alle Krimtataren wurden unter dem Stalin-Regime von der Krim vertrieben und nach Zentralasien deportiert. Das geschah 1944. Das gibt dem Ganzen nochmal Authentitzität. Und durch die Annexion der Krim durch Russland hat es auch einen Aktualitätsbezug.

      Andererseits hätte ich gegen einen Sieg Russlands nichts gehabt, aber mir gefiel das Lied nicht und konnte nicht verstehen, warum er so hoch favorisiert wurde, weswegen ich Russland den Sieg nicht gegönnt hätte. (Und @Sebi hat Geld auf Russland gewettet und es war lustig zu sehen, dass Russland nicht gewonnen hat, obwohl er felsenfest davon überzeugt war :szwink: )

      Schade finde ich, dass Länder, die ich persönlich gut fand, mittelmäßig bis schlecht abgeschnitten haben. Dazu gehören Lettand, Serbien, Spanien, Kroatien und Tschechien. D:
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    • [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/e/e2/Junior_Eurovision_Song_Contest_2016_logo.png]

      Traditionell zum Jahresende hin findet die Junior-Version des weltweit größten Musikwettbewerbs, dem Eurovision Song Contest, statt.

      Dieses Jahr findet er am 20. November um 16:00 in der maltesischen Hauptstadt Valletta unter dem Motto "Embrace!" statt, nachdem letztes Jahr im bulgarischen Sofia die 12-jährige Destiny Chukunyere mit dem souligen "Not my soul" für Malta gewann.

      Deutschland hat an diesem Event noch nie teilgenommen, kann aber trotzdem hier per Livestream um die genannte Zeit verfolgt werden. Dieses Jahr nehmen 17 Länder teil und auch Australien macht hier mit.

      Da dieser Post spontan entstanden ist, werde ich nicht genau auf die Interpreten und Lieder eingehen, aber ich werde sie euch trotzdem vorstellen. Viel Spaß beim Durchhören!

      Klesta Qehaja - Besoj - Albanien




      Die aus dem Kosovo stammende Klesta Qehaja singt seit ihrem vierten Lebensjahr. Inzwischen - im zarten Alter von zehn Jahren - hat sie bereits an mehreren Gesangswettbewerben teilgenommen und diese auch nicht selten gewonnen. So auch beim landesinternen Vorentscheid für den JESC. In Valletta vertritt sie Albanien mit dem Titel "Besoj" (deutsch: Ich glaube)



      Anahit & Mary - Tarber - Armenien




      Anahit Adamyan und Mary Vardanyan, die für Armenien antreten, wurden im Rahmen einer internen Auswahl des öffentlich-rechtlichen Fernsehens nominiert. Die als sehr unterschiedliche Charaktere geltenden jungen Künstlerinnen singen in "Tarber" (deutsch: Anders) über Liebe und Musik als die Mächte, die uns über all unsere Gegensätze hinweg vereinen.



      Alexa Curtis - We Are - Australien




      Seit sie 2014 "The Voice Kids Australia" gewann, ist Alexa Curtis vielen Australiern ein Begriff. Inzwischen ist die zwölfjährige bereits bei einem renommierten Label unter Vertrag und feiert mit dem Titel "We Are" beim JESC zugleich die Weltpremiere ihrer neuen Single. Neben der Musik ist Sport ihre zweite große Leidenschaft und sie engagiert sich außerdem bei den jungen "Surf Life Savers".



      Lidia Ganeva - Magical Day - Bulgarien




      Die zehnjährige Lidia Ganeva ist sowohl JESC als auch ESC-Fan und sagt, für sie gehe ein Traum in Erfüllung, weil sie Bulgarien in Valletta vertreten darf. Sie bewundert internationale Stars wie Adele, Beyoncé und Christina Aguilera. Aber wenn es darum geht, wer sie künstlerisch prägt, nennt sie bulgarische Künstlerinnen. Neben der Musik liebt sie besonders ihr Haustier: Hase "Zai Zai", der auch ihr Maskottchen ist.



      Mariam Mamadashvili - Mzeo - Georgien




      Georgiens Vertreterin Mariam Mamadashvili ist ebenfalls zehn Jahre alt. Seit 2015 lebt sie in den USA und ist an der Broadway Method Academy eingeschrieben. Öffentliche Auftritte sind für sie kein Neuland und auch im Fernsehen ist sie bereits in Erscheinung getreten. Ihr Titel für Valletta heißt "Mzeo" (deutsch: Sonne)



      Zena Donnelly - Brice Ar Bhrice - Irland




      Die junge Irin Zena Donnelly hatte es schon letztes Jahr bei der irischen Vorausscheidung zum JESC versucht, scheiterte dort jedoch. Dieses Jahr gewann sie diesen aber mit ihrem selbstkomponierten Titel "Brice Ar Bhrice" (deutsch: Stein für Stein).



      Shir & Tim - Follow My Heart - Israel




      Zum zweiten Mal überhaupt ist Israel beim Junior Eurovision Song Contest vertreten. Das diesjährige Teilnehmer-Duo Shira Frieman und TimoTi Sannikov (Shir & Tim) ist bei Castings entstanden, an denen junge Sänger aus diversen Jugendgruppen, Wettbewerben und Musikschulen teilgenommen haben. Mit dem Song "Follow My Heart" wollen die beiden den JESC gewinnen.



      Fiamma Boccia - Cara Mamma - Italien




      Ein Jahr länger als Israel - seit 2014 - ist Italien beim JESC vertreten. In ihrem ersten Jahr haben sie den Contest auch direkt gewonnen. 2016 tritt Fiamma Boccia aus Florenz mit dem Titel "Cara Mamma" (deutsch: Liebe Mama) an. Die Zwölfjährige spielt Klavier und singt seit sie vier Jahre alt ist. Neben Musik, Tanz und Schauspielerei ist Fiamma ein großer "Harry Potter"-Fan.



      Christina Magrin - Parachute - Malta




      Malta ist eines der erfolgreichsten JESC-Teilnehmerländer und ist bereits zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren Gastgebernation. In Valletta wird das Land 2016 von der 13-jährigen Christina Magrin mit dem Titel "Parachute" vertreten.



      Martija Stanojković - Love Will Lead Our Way - Mazedonien




      Seit dem ersten JESC 2003 ist Mazedonien dabei - gewonnen hat das Land den Wettbewerb bislang noch nicht. Dies soll sich mit Martija Stanojkovic 2016 ändern. Seit ihrem vierten Lebensjahr ist die nun Zwölfjährige musisch aktiv - zunächst vor allem tänzerisch. Dann führte ihr Weg sie zum Gesang. Mit dem Song "Love Will Lead Our Way" will sie den Titel nach Mazedonien holen.



      Kisses - Kisses and Dancin' - Niederlande




      Kisses - so heißt nicht nur die Band des Dreiergespanns Kymora, Stefania und Sterre aus den Niederlanden. Auch in ihrem Song geht es ums Küssen: Mit der Pop-Nummer "Kisses & Dancin'" treten die drei quirligen Mädchen an, den Junior Eurovision Song Contest zu gewinnen.



      Olivia Wieczorek - Nie zapomnij - Polen




      Polens Repräsentantin für den JESC 2016 ist mit ihren gerade 14 Jahren kein unbeschriebenes Blatt mehr. Ihren Durchbruch feierte Olivia Wieczorek als Siegerin einer Kinder-Talentshow. Hier traf sie einen berühmten polnischen Komponisten, Produzenten und Musiker, der sie als Solistin für seine Konzerte engagierte. Seither ist sie sowohl in Polen als auch international mit einem Symphonieorchester und einem Chor auf Tour. In Valletta geht sie mit "Nie zapomnij" (deutsch: Vergiss nicht) an den Start.



      Sofia Fisenko & The Water Of Life Project - Water Of Life - Russland




      Nachdem die junge Sängerin Sofia Fisenko im Sommer den Vorentscheid für Valletta gewonnen hatte, wurde um sie herum die Girl-Band "The Water of Life Project" speziell für den JESC gegründet. So wie die Band heißt auch der Song, mit dem die Mädchen für Russland antreten und in dem es darum geht, was in den Köpfen von Teenagern auf dem Weg ins Erwachsenwerden vorgeht.



      Dunja Jeličić - U La La La - Serbien




      Wie die meisten anderen Teilnehmer, hat auch Dunja Jeličić aus Belgrad früh angefangen: Ihre musikalische Laufbahn hat sie im Alter von sechs Jahren begonnen und bereits an mehreren Kinder-Talentshows mitgewirkt. In Puncto Musikrichtung mag die mittlerweile 13-Jährige sich nicht festlegen: Sie steht auf Pop, Rock und R'n'B. Und lernt an einer Musikschule Klavierspielen. Mit dem Song "U La La La" vertritt sie Serbien in Valletta.



      Sofia Rol - Planet Craves For Love - Ukraine




      Mit ihren 14 Jahren ist Sofia Rol aus Kiew bereits sehr erfahren. Mit vier Jahren Mitglied eines ukrainischen Gesangs- und Tanz-Ensembles nimmt sie mit sechs bereits ihr erstes Album auf. Seither tritt sie regelmäßig auf und hat auch bereits einige Preise gewonnen. Ihr Beitrag für die Ukraine: "Planet Craves For Love".



      Alexander Minyonok & Sensation - Muzyka moikh pobed - Weißrussland




      Schon zweimal hat Weißrussland den Junior Eurovision Song Contest gewonnen. Nun soll mit Alexander Minyonok - der auch Sasha genannt wird - ein junger Künstler zum dritten Mal den Titel holen, dessen Wiege die Bühne war. Oder zumindest der Backstage Bereich. Denn seine Mutter arbeitete lange bei einem bekannten weißrussischen Festival - und nahm ihren Sohn regelmäßig mit. Mit acht Jahren begann Alexander selbst zu singen. In Valletta tritt er mit dem Lied "Muzyka moikh pobed" (deutsch: Musik meiner Erfolge) zusammen mit der Gruppe "Sensation" an.



      George Michaelides - Dance Floor - Zypern




      Der 13-Jährige George Michaelides ist nicht nur als Sänger aktiv, sondern auch im Bereich Performance, Tanz und Theater. Im Street Dance hat er bereits als Solo Tänzer bei den UDO European Street Dance Championships Wettbewerbserfolge erzielt und kann auf zahlreiche Auftritte zurückblicken. Jenseits seiner Performances macht er Kampfsport - aktuell hat er den blauen Gürtel in Judo. Mit der Dance-Nummer "Dance Floor" startet er beim JESC für Zypern.



      So, das wars! :) Viel Spaß und Geduld beim Anhören! Meine Favoriten sind übrigens Russland, Mazedonien und Serbien



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    • Nun ist auch der Junior-ESC vorrüber, die sich als eine vorbildliche Nachmittagsunterhaltungsshow mauserte.

      Überraschend und mit großer Zustimmung der Jurys gewann die zehnjährige Georgierin Mariam Mamadashvili mit ihrer Power-Musicalballade "Mzeo", die genauso gut beim Broadway hätte laufen können. Damit sichert sich Georgien den dritten Sieg beim JESC. Herzlichen Glückwunsch!



      Hinter ihr landete das Duo Anahit & Mary aus Armenien und die Italienerin Fiamma Boccia.
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