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Homosexualität

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    • Homosexualität

      Hallo
      Ich wundere mich das es heute noch ein Tabu Thema ist.
      Für mich ist es schwierig zu sagen ob ich nun hetero oder Homosexuell bin.
      In meinem Umfeld gibt es ein Mädel die so weit in der Vergangenheit lebt das tut schon fast weh.
      Für sie ist Homosexualität unnormal Frauen sollen Männer lieben aber wenn ich ihr sagen würde das ich in eine Frau verliebt bin ohje.
      Was denkt ihr ist schwul oder lesbisch sein noch immer "unnormal"?
      Ich hab mit meiner Arbeitskollegin geredet sie findet es völlig in Ordnung ich solle auf mein Herz hören und nicht auf andere.
      Lg
      Thana
    • Heyho o/

      Das hängt natürlich ganz von der Frage des "Normalen" ab. Für mich ist normal ein Synonym für Durchschnitt. Auch wenn ich jetzt keine Statistiken zur Hand habe, würde ich aus dem Bauch heraus vermuten, das Heterosexualität weiter verbreitet ist als Homosexualität. Demnach wäre es "unnormal".
      Für viele fällt aber unter normal das zu akzeptierende bzw. tolerierende. Und dann ist Homosexualität normal. Will ich doch mal meinen. :D

      wert.
    • wert007 wrote:

      Heyho o/

      Das hängt natürlich ganz von der Frage des "Normalen" ab. Für mich ist normal ein Synonym für Durchschnitt. Auch wenn ich jetzt keine Statistiken zur Hand habe, würde ich aus dem Bauch heraus vermuten, das Heterosexualität weiter verbreitet ist als Homosexualität. Demnach wäre es "unnormal".
      Für viele fällt aber unter normal das zu akzeptierende bzw. tolerierende. Und dann ist Homosexualität normal. Will ich doch mal meinen. :D

      wert.
      Was wert007 gesgt hat. ^^^^

      Homosexualität gabs schon immer, aber da man heute offener mit dem Thema Sexualität umgeht, bemerkt man es mehr.
      Zugegeben, ich als hetero finde es schon ein wenig befremdlich, halt weil es für mich nicht nachvollziehbar ist.... Aber das heisst nicht, dass ich etwas dagegen habe. Ich finde, es ist Jedem selbst überlassen, wen man liebt. Ob Mann oder Frau, das spielt keine Rolle, solange man glücklich ist.
      ....
      ...Oder kurz gefasst:
      Ja, es ist unnormal. Aber wer sagt, dass das schlecht ist?
    • Normalität ist kein Begriff, der Durchschnitte beschreiben soll, Durchschnitt soll Durchschnitte beschreiben. Normal ist den Normen einer Gesellschaft entsprechend und damit ist die Frage, ob Homosexualität normal ist, leicht zu beantworten: Nein. Und genauso wenig normal sind Moslems in der deutschen Gesellschaft. Oder Schwarze. Oder Juden. Oder Frauen. Oder Kinder. Denn die deutsche oder gar westliche Gesellschaft ist eine heteronormative mit Schwerpunkt auf dem weißen, erfolgreichen Mann. Und das klingt jetzt härter als gemeint, aber ganz neutral betrachtet ist es nun einmal so; wie gut man es nun findet oder nicht, ist ja nebensächlich. Normalität ist ein Abstraktum, in der Realität inexistent und kein Ziel zur Perfektion, maximal das Bild einer Gesellschaft.
      Wenn die Frage nun aber ist, ob Homosexualität etwas Unnatürliches ist, dann muss man die Frage auf der Ebene beantworten, auf der am ehesten eine passende Antwort kommt. Denn die ist je nach Wissenschaft oder Religion anders zu beantworten und das macht das ganze Thema erst interessant. In den meisten Religionen ähnelt das Bild der Natürlichkeit dem heteronormativen Bild der Gesellschaft, Homosexualität ist also ebenfalls nicht natürlich. In den allermeisten anerkannten Wissenschaften jedoch ist Homosexualität viel mehr als das. In Zweigen der Evolutionstheorie wird Homosexualität als natürliche Regulation betrachtet, um die Population einer Rasse auf einem tragbaren Level zu halten. In der Genetik spricht man von epigenetischen Markern, deren Existenz dafür verantwortlich ist, dass Teile des Gehirns mit zu wenig Testosteron (schwul, weibliches Gehirn [das darf man jetzt nicht gleichsetzen, das sind absolut verschiedene Teile des Gehirns!]) oder mit zu viel (lesbisch, männliches Gehirn [siehe Klammer zuvor]) versorgt werden, während ein Embryo sich entwickelt, wodurch dauerhafte und irreversible Veränderungen entstehen. Und das ist, das wird wohl jeder zugeben, so natürlich wie braune oder blaue Augen, große oder kleine Hände. Es ist natürlich und das sehen die meisten realen Wissenschaften auch so.
      Natürlich gibt es dann auch noch andere, ebenfalls reale Wissenschaften, die Homosexualität in Zusammenhang mit soziologischen und psychologischen Faktoren erklären wollen; kann man machen, ist aber ziemlich zwiespältig zu betrachten, denn dann gäbe es in homophob geprägten Kulturen keinerlei Homosexualität. Es ist also nichts Anerzogenes und nichts, wofür man sich entscheiden kann. Es ist biologisch zu erklären und dementsprechend natürlich.
      Und was natürlich ist, ist abseits irgendwelcher Gesellschaftsbilder auch normal.
    • Auch ich bin jedes Mal aufs Neue erschüttert wenn ich homophobe Bemerkungen lese oder höre.
      Allgemein verstehe ich nicht, wie man gegenüber anderen Lebensformen, sei es nun bezogen auf Sexualität, Lebensstil, Religion, Aussehen oder was weiß ich, intolerant reagieren kann. Wer gibt diesen Menschen das Recht über andere zu richten? Ist es nicht die Hauptsache, dass man selbst glücklich ist, liebt, und anderen kein Leid zufügt? Wenn all das gegeben ist, ist es mir schnuppe wie Leute ihr Leben leben.

      Also liebe @Thanathora, lass dich nicht unterkriegen und lebe dein leben so wie DU es für richtig hälst! Und ja, auch Homosexualität ist normal, denn sie kommt vor, bei Mensch und bei Tier. Und das gar nicht mal so selten wie manche wohl denken.

      Und wenn du nicht weißt ob du homo oder hetero bist ist das ja nicht schlimm :) Vielleicht bist du ja auch einfach bi? Aber egal wie du es nennen magst, die Hauptsache ist, dass du es auslebst und dir nichts ausreden lässt :)
    • Ich sag's mal so... Ich habe noch nie ein homosexuelles Pärchen getroffen oder jemand, der homosexuell ist, zumindest im RL nicht. Ich selber bin es aber nicht, soweit ich das einschätzen kann, jedenfalls merke ich nichts davon, dass ich meine Mitschülerinnen anziehend finde. Und in meinem Alter sollte man das eigentlich langsam merken. Dem ist aber nicht so. Auch, wenn ich auch auf heterosexueller Ebene noch nie verliebt war, kann ich das relativ genau sagen, denke ich.

      Aber ansich habe ich nichts dagegen. Klar, es würde auf mich wahrscheinlich erst mal sehr befremdlich wirken, sogar sehr wahrscheinlich. Aber im Endeffekt würde ich mich, wie für jedes Pärchen, was ich so sehe, freuen. Für mich ist es halt nicht nachvollziehbar und somit auch ein wenig "seltsam", wenn ich das mal so ausdrücken darf.

      Meiner Meinung nach sollte jeder lieben, wen wer will (okay, Liebe ist nie gewollt) und da ist für mich auch Homosexualität kein Tabu.
    • Das veranschaulicht auch gut, wie das eben mit der Akzeptanz von Minderheiten funktioniert... klar gibt es auch Ausnahmen, aber meistens sind die Leute die feindlichsten, die noch nie zB einem Ausländer oder einem Homosexuellen begegnet sind. Daher: Nicht verstecken und offen und glücklich damit umgehen, bis auch der letzte Waldbewohner merkt, dass eine lesbische Frau sich von einer heterosexuellen gar nicht so sehr unterscheidet ;)
    • Solange es zwischen "gleichwertigen" (im Sinne von Machtgefüge, habt also ruhig 40 Jahre Unterschied, wenn es z.B. ein 20-er und ein 60-er, also alle erwachsen sind) Leuten ist und beide bzw. alle (falls mehr wollen) damit einverstanden sind, ist das meiner Meinung nach allein die Sache der Beteiligten.
    • Etwa 11% der Leute sind Linkshänder.

      Etwa 11% der Leute sind homosexuell.

      Etwa 11% der Leute haben nicht braune Augen.

      Das sind konstante Werte, die in jeder Epoche, bei den oberen zweien sogar in jedem Land auftreten (in der Theorie, ohne "Umerziehungsmaßnahmen", seit Anbeginn der Zeit. Eines kommt so vor, wie das Andere vorkommt, was das Bild der "guten, arischen, deutschen Familie" somit schon an sich widerlegt.
      Homophobie ist einfach eine sehr unglückselige Paarung von Dummheit, Boshaftigkeit und dem manischen Zwang, die Leben von Anderen kontrollieren zu wollen. Ich finde diese Kombination ekelhaft.

      Chunichi Dragons Ultras Kuwana & Yokkaichi
    • Kleine Korrektur, Meowt: etwa 9,7 % der Weltbevölkerung sind Linkshänder ;) Habe ich mal gelesen. Ob es stimmt, ist eine andere Frage, ich glaube, da gibt es unterschiedliche Dfinitionen zu. Aber wie das mit der Homosexualität ist, weiß ich nicht.

      Was ich aber sicher sagen kann, weil's von mir kommt und deswegen mein Gefühl ist: etwa 80 % der Bevölerung empfinden Homosexualität immer noch als befremdlich oder seltsam. Mich eingeschlossen. Was aber kein Grund ist, homophob zu werden.
    • Inzwischen sollte es doch jedem klar sein das Homosexualität etwas ganz "normales" ist und das es nichts schlechtes ist. Ich kann dir nur empfehlen das zu tun was du fühlst und dich nicht davon beeinflussen zu lassen was irgendwelche Menschen mit einem Bildungsstand der dem Mittelalter entsprechend ist denken. Ich selber weiß wie es ist Bi zu sein und kann nicht gerade behaupten das es mich stört-- Es ist sogar praktisch (mehr Auswahl :3) . Man sollte in diesem Zusammenhang einfach das tun was man für richtig hält.
    • Mir ist das herzlich egal wer auf wen oder was steht, das geht nur jeden selbst was an und niemand anderen (abgesehen vom Partner). Ich find es nur manchmal lustig wenn man einigen wenigen wirklich ansieht und auch aus dem Verhalten heraus anmerkt wonach ihm oder ihr der Sinn steht ^^. Das einzige was mich etwas stört sind jene die wissen das ich an Kerlen nicht interessiert bin und dann aber trotzdem recht aufdringlich sind, nichts intimes aber eben vertrauter als man unter Kollegen eigentlich ist, sprich Schulter an Schulter stehen, beim Gespräch zu nah kommen (das kann ich so schon nicht ab) und wenn man mal nen Stift oder ne Kiste weitergibt zu viel Körperkontakt (im Ernst, jeder greift nach der Kiste und nicht nach der Hand des Trägers). Kann bei ihm natürlich sein das es einfach so schon seine Art ist und mir das nur verstärkt auffällt weil ich sowas generell nicht ausstehen kann, wer nicht zur Familie gehört bleibt bei mir lieber auf Abstand ^^.
      "Wann denkt Ihr stirbt ein Mensch?
      Wenn er von einer Pistolenkugel im Herz getroffen wird? Nein.
      Wenn er an einer unheilbaren Krankheit leidet? Nein.
      Wenn er eine Suppe aus giftigen Pilzen gegessen hat? Nein!!
      Man stirbt, wenn man vergessen wird."

      – Doc Bader
    • DIe Zahlen sind halt viel schwerer zu erfassen als bei Linkshändern, da eben viele Leute solche "Neigungen" auch nicht zugeben wollen, wahrscheinlich sind die niedrig geschätzt. Aber was ich kenne, sind Studien, die besagen, dass es mehr Männer gibt die einfach schwul sind, wohingegen Frauen häufiger bisexuell als lesbisch sind. Auch irgendwie itneressant!
    • Totodile wrote:

      Mir ist das herzlich egal wer auf wen oder was steht, das geht nur jeden selbst was an und niemand anderen (abgesehen vom Partner). Ich find es nur manchmal lustig wenn man einigen wenigen wirklich ansieht und auch aus dem Verhalten heraus anmerkt wonach ihm oder ihr der Sinn steht ^^. Das einzige was mich etwas stört sind jene die wissen das ich an Kerlen nicht interessiert bin und dann aber trotzdem recht aufdringlich sind, nichts intimes aber eben vertrauter als man unter Kollegen eigentlich ist, sprich Schulter an Schulter stehen, beim Gespräch zu nah kommen (das kann ich so schon nicht ab) und wenn man mal nen Stift oder ne Kiste weitergibt zu viel Körperkontakt (im Ernst, jeder greift nach der Kiste und nicht nach der Hand des Trägers). Kann bei ihm natürlich sein das es einfach so schon seine Art ist und mir das nur verstärkt auffällt weil ich sowas generell nicht ausstehen kann, wer nicht zur Familie gehört bleibt bei mir lieber auf Abstand ^^.
      Kleine Anekdote dazu: Ich war mal auf nem Volksfest unterwegs in meiner Heimat und da haben meine Freunde und ich son paar Typen beobachtet, die ganz offensichtlich zur "obercoolen" Fraktion gehört haben. Dann kam son anderer zu denen und während des ganzen "Yo bro, wie gehts dir" und verschiedenen Handschlägen, gab einer dem neu dazugekommenen son "Küsschen" auf den Mund. Und wir waren alle total perplex, meine Freunde und ich, vor allem, weil dem einen seine Freundin auch dabei stand^^
      Naja danach haben wir darüber diskutiert, ob sich mittlerweile auch bei Männern der Umgang untereinander geändert hat. Ich kenne mega viele Mädchen, die sich mit nem Kuss begrüßen ohne lesbisch zu sein, hab mich aber nie groß damit befasst, warum Männer so was nicht machen ohne schwul zu sein. Jedenfalls haben wir dann die ganze Zeit drüber diskutiert, wobei die Mehrheit meiner Freunde es bei Hetero-Jungs wirklich seltsam finden würde, würden sie sich so begrüßen, während es bei Hetero-Frauen niemanden kümmert :D
    • In Frankreich ist es sogar üblich, sich zur Begrüßung Küsschen zu geben. Faire la bise nennt sich das und das machen nicht nur Liebespaare. Und da hat keiner was dagegen. Es wird auch nicht sofort "Homosexuelle!" (auf Französisch) geschrien. Meine Freunde und ich bevrzugen trotzdem die innige Umarmung. Eben genau aus dem Grund, dass das hierzulande noch so ist, gerade an der Schule. Da wird ja ab und an schon gejammert, wenn irgendwelche heterosexuellen (!) Pärchen zur Begrüßung knutschen (und damit meine ich richtig). Es gab schon mal eine Beschwerde beim Oberstufenkoordinator von irgendwelchen Sechstklässlern. Angeblich meinten da auch die Eltern, das sei blöd, schlechtes Vorbild und so weiter. Wobei es da, denke ich, eher darum ging, sich wichtig zu tun, denn normalerweise sind die Schüler an meiner Schule ziemlich tolerant.
      Aber wie sieht das dann bitte erst bei einem Homosexuellen-Pärchen aus? Zumindest wäre es für viele erst mal komisch. Aber auf die Dauer würde man sich damit abfinden. Wobei da auch manche Eltern auf der Matte stehen dürften...
    • Majikku wrote:

      Aber wie sieht das dann bitte erst bei einem Homosexuellen-Pärchen aus? Zumindest wäre es für viele erst mal komisch. Aber auf die Dauer würde man sich damit abfinden. Wobei da auch manche Eltern auf der Matte stehen dürften...
      Also "normale" Pärchen gabs an meiner Schule genug und auch genug, die teilweise schon echt wiederlich züngelnd rumgemacht haben. Aber da gabs nie Beschwerden :P
      Was Schwule und Lesben angeht, gabs an meiner Schule total unterschiedliche Erfahrungen. Ich kannte Lesben, die sich geoutet hatten und jedem bekannt waren (es ist halt spannend, so was als Teenie zu wissen). Aber keiner, den ich kenne, fand das irgendwie schlimm. Schwule hingegen gabs an der Schule nie, doch im Nachhinen haben sich viele mehr oder weniger geoutet, als sie halt weg aus diesem "Gefahrenbereich" waren. Immerhin gibts noch viele, die Schwuchtel als Schimpfwort benutzen.
    • GoPika wrote:

      Majikku wrote:

      Aber wie sieht das dann bitte erst bei einem Homosexuellen-Pärchen aus? Zumindest wäre es für viele erst mal komisch. Aber auf die Dauer würde man sich damit abfinden. Wobei da auch manche Eltern auf der Matte stehen dürften...
      Immerhin gibts noch viele, die Schwuchtel als Schimpfwort benutzen.
      Ohja, und dann erst die "lustigen" Leute, die das Wort "schwul" für etwas benutzen, was sie nicht mögen. Was ist da denn falsch gelaufen?

      Topic: Für mich völlig egal, ob jemand Heterosexuell, Homosexuell, Bisexuell, Pansexuell, Asexuell und was weiß ich was ist. Solange derjenige niemandem damit schadet, ist doch alles paletti. Viele Menschen bauen sich in ihren Köpfen selbst diese Mauern, die alles abschotten sollen, was für sie "nicht normal" ist bzw. was sie nicht verstehen können/wollen und das ist meiner Meinung nach traurig. Bei vielen ist es aber schlussendlich auch nur Angst vor dem "Neuen" bzw. das gesellschaftlich zu akzeptieren oder eben Unwissenheit. Zumindest in meiner Gegend erleb ich oft solche Äußerungen und könnte manchmal nur noch die Hand gegen den Kopf hauen.

      Also, Thanathora, leb DEIN Leben. Hat die anderen doch nicht zu interessieren, ob du jetzt Heterosexuell, Homosexuell oder Bisexuell bist. Das verändert dich weder menschlich, noch bist du dadurch irgendwie gefährlich und wer so eine Denkweise hat, ist die Zeit, die man für ihn aufbringt, eh nicht wert. Meiner Meinung nach..
      Würde mich über eure Anwesenheit in meinem Stream freuen:
      twitch.tv/sebastiancreed
    • Mir hängt dieses Thema ehrlich gesagt total zum Hals raus. Ich meine, soll doch jeder lieben wen er will, mir ist es sowas von scheiß egal, ob jemand nun Homo, Hetero oder was auch immer ist, da für mich jeder Mensch gleich ist.
      Und da mir das so egal ist, rege ich mich gleichzeitig darüber auf, dass die meisten (!) Schwulen die ich (!) kenne, meinen jedem sagen zu müssen, dass sie schwul sind. Bspw. kenne ich einen, der sagt immer "Am Wochenende gehe ich zu meinem Freund" und betont das letzte Wort extra bzw. macht danach eine kurze Pause, so als würde er auf Protest warten. Ich als Hetero sage ja auch nicht jedem "Am Wochenende gehe ich zu meiner Freundin" Nicht nur weil ich keine hab (:'D), sondern weil es einfach nicht jeden was angeht und es den anderen egal sein sollte, was für ne Sexualität ich habe.
      Ich hab mal mit einem Schwulen darüber geredet, ob man irgendwie dieses "Bedürfnis" hat, sich selbst in der Form mitteilen zu wollen und der meint, dass das von Umfeld zu Umfeld unterschiedlich ist, aber die meisten Schwulen die er (!) kennt tatsächlich wollen, dass jeder das direkt weiß und so..

      Edit: "Schwul" oder vor allem "Schwuchtel" als Beleidigung finde ich nicht schlimm, sofern das halt nicht in dem Zusammenhang gebraucht wird, für den er eigentlich steht. Wenn sich jemand bspw. an einem Tag mal etwas weiblicher kleidet und dann "Boah, bist du schwul?!" kommt, find ich das überhaupt nicht korrekt. Aber wenn man das Wort aus dem Kontext gerissen einfach als Beleidigung benutzt, dann hab ich damit kein Problem, weil das ja einfach ein Modeschimpfwort ist, genauso wie H-Sohn. Der besagte Schwule, den ich kenne, sieht das ähnlich und findet es auch okay, wenn das immernoch als Schimpfwort genutzt wird. Es hat sich halt von seiner ursprünglichen Bedeutung entfernt, so wie eben die meisten Schimpfwörter. Kaum einer benutzt das Wort "W*chser" für jemanden, weil dieser viel masturbiert, sondern einfach weil sich das als Schimpfwort so eingebürgert hat. Eben genauso wie Schwuchtel.
      Hoffe man versteht was ich meine.

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