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Das Filb-Wolfsrudel

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      Anhand der aktuellen Situation mit den Wölfen in Europa haben wir eigentlich eine gute Grundlage für eine interessante Diskussion. Einen kleinen Einblick in den Status Quo gibt bspw. dieser Artikel aus Österreich.

      Was ist eure Meinung? Steht ihr auch ein Problem in den wandernden Wölfen oder stellt ihr euch vollkommen auf die Seite der Naturschützer? Habt ihr vielleicht einen Lösungsansatz mit dem alle Parteien zufrieden wären?

      lg,
      Ignio
    • "Die Koexistenz funktioniert nicht", meinte etwa einer der Schafzüchter.

      :doh2:
      Natürlich nicht. Wölfe können nicht unterscheiden, ob sie das Ding da jetzt jagen dürfen oder nicht. Man muss schon was für den Schutz der Herden tun (Stichwort Herdenschutzhunde, sichere Unterbringung in der Nacht). Dadurch, dass die Wölfe lernen "oh die Viecher mit der dicken Wolle sind leichter zu fangen als die Dinge mit den Hauern oder Hörnern aufn Kopp" sorgt dafür, dass sie lieber an die Schafe herangehen. Die Viecher sind ja auch strunz dumm, bleiben stehen und kucken, was passiert, wenn ein Wolf kommt, anstatt wegzurennen, auszutreten oder sie zu rammen (hab dazu ein schönes Video gesehen, wo man das wirklich gut gesehen habe... kam ein Wolf, die glotzen und als der dann nach einem Schaf beißt, machen die anderen vier Schritte und glotzen weiter... Schlaraffenland für Wölfe). Da muss man was tun und nicht hoffen, dass Wolf kein Schaf reißt. Aber das kostet Geld und Geld ausgeben ist doof also wettert man lieber gegen Wölfe.

      Vor allem hängt am Ende ja noch in schönes "Fazit" an:

      Stefan Wenzel, früherer Umweltminister von Niedersachsen, hält indes wenig vom Abschuss. Das deutsche Bundesland hat in den vergangenen Jahren ein eigenes Wolfskonzept entwickelt und umgesetzt. Ergebnis: Gutes Herdenmanagement und guter Herdenschutz helfen. Mit Elektrozäunen, Herdenschutzhunden und der Vermeidung von Futterkonditionierung auf Menschennähe sowie Förderungen und Ausgleichszahlungen bei Schäden habe man in Niedersachsen gute Erfolge erzielt.

      Genauso sollte man es machen.

      Ob das gegen Wanderwölfe hilft - bestimmt. Die sind in der Regel ja selten im Rudel unterwegs und umso schwieriger es ist Beute zu machen umso eher vermeiden sie es. Ein einzelner Wolf wird sich wohl eher nicht mit mehreren Herdenschutzhunden herumschlagen. Zu groß die Gefahr für Verletzungen. Raubtiere können sich Verletzungen nicht leisten, das ist für sich lebensgefährlich, weil sie dann nicht jagen können.
    • Eine überaus spannende Alternative zu Herdenschutzhunden sind übrigens Esel, die entgegen dem Glauben vieler keine Fluchttiere sind und die Gefahr angreifen, sobald sie in die Nähe kommt. So hat sich schon der ein oder andere Bauer einen unbeliebsamen Gast ferngehalten. #i-pampuli# #i-wolwerock#
    • Jup. Esel gehen auch. Genauso wie ja auch Meerschweinchen Kaninchen vor Ratten beschützen können, weil Ratten das Gequicke der Meeries nicht ertragen können (hab ich mal wo gelesen... mangels Ratten, Kaninchen und Meerschweinchen konnte ich das nicht nachprüfen :D). Lamas sollen wohl möglich sein um eine Herde zu beschützen.
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