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Pokémon Gemma

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    • Pokémon Gemma

      Pokémon Gemma
      © Vanyar




      Hey Leute :>

      Herzlich willkommen zurück bei dem RPG "Pokémon Gemma", das jetzt unter der Leitung von @Tonja, @Undyne und @Arrow steht!

      Viel Spaß & lg,
      die neuen PLs #i-evoli# #i-chillabell# #i-mew#



      Hier findet das eigentliche Spiel von Pokémon Gemma statt. Das RPG wird am Anfang eher frei vonstatten gehen, sodass ihr erst einmal selbst bestimmt, was ihr wie und wann tut. Zu gegebener Zeit wird euch von mir dann der Plot nach und nach offenbart und ihr werdet in die Geschehnisse involviert. Bis dahin könnt ihr Arenakämpfe und Wettbewerbe oder alles, was euch beliebt, machen!



      Die Geschichte


      Von Zeit zu Zeit wird die Geschichte erweitert, um eine gute Übersicht über bisher Geschehenes zu bieten.

      Display Spoiler
      Dieses RPG spielt in einer neuen Region: Der Gemma-Region, eine der zahlreichen Regionen in der Pokémon-Welt. Tatsächlich ist sie nur eine größere Insel im Meer, die durch eine besondere Windlage eine hochgradige Diversität an Vegetationen und Pokémon bietet. Beherrscht wird die Inselregion durch den immensen Touristenfluss, da Gemma mehr Attraktionen bietet als jede andere Region. Hauptsponsor der meisten Attraktionen ist die Achat Gesellschaft, welche zeitgleich wichtiges und kostengünstiges Inventar für alle Pokémon-Freunde erforscht, entwickelt und verkauft. Gleichzeitig kümmert sich die Achat Gesellschaft um die stetig wachsende Infrastruktur der Gemma-Region, welche stellenweise noch stark zu wünschen lässt.

      Doch der Friede wird getrübt, denn seit kurzer Zeit macht eine neue Organisation von sich Rede, welche sich als Team Granat bezeichnet. Angriffe auf Mensch und Pokémon ebenso wie Anschläge auf ganze Gebäude und Konstruktionen für das moderne Leben sind ihre Handschrift. Die Sicherheitskräfte der Achat-Gesellschaft sind vorzugsweise auf der Jagd nach den Granat-Handlangern und deren Vorstände.
      Die Medien versuchen, diese Angriffe möglichst gut zu verheimlichen, doch hin und wieder dringen eben doch Nachrichten an die Öffentlichkeit. Was genau es mit dieser Organisation auf sich hat, werdet ihr jedoch erst im Laufe der Geschichte herausfinden, daher kommt an dieser Stelle zunächst keine weitere Information.

      Für die jungen Trainer der Gemma-Region und auch für die Trainer von außerhalb der Region bietet sich aber auch ein gänzlich anderer Aspekt. Immerhin bietet die Gemma-Region mehr als jede andere Region ein Pokémon-Wettkampf-System, welches seine Krönung in dem jährlich stattfindenden „Festival der Edelsteine“ findet. Dieses Festival umfasst die spannenden Wettkämpfe der PokéAthleten, die bezaubernden Vorstellungen der Pokémon-Koordinatoren und natürlich die nervenaufreibenden Kämpfe um den Titel „Champion der Gemma-Pokémon-Liga.“




      Die Region


      Was wäre ein RPG in einer fremden Region, wenn man nicht wissen würde, auf was man sich einlässt. Hier findet ihr Informationen zu den Orten und ersten wichtigen Personen, mit denen ihr euch im Laufe der Zeit beschäftigen werdet.

      Die Region samt Karte



      In den Städten, in denen es eine Arena gibt, sind folgende Informationen zu finden: Name des Leiters, benutzter Typ, der Ort des Kampfes und gegebenenfalls Besonderheiten.


      Korunio City

      Hauptattraktion: Festival der Edelsteine und Einkaufszentrum
      Leitsatz: Teamarbeit siegt!

      Korunio City ist die größte Stadt der Region und zugleich die Hauptstadt, in der jährlich das „Festival der Edelsteine“ stattfindet. Auch wenn das Festival gerade nicht stattfindet, kann man trotzdem die Schauplätze ansehen – ob nun das große Stadion für die Pokémon-Kämpfe, das danebenliegende Stadion für den PokéAthlon oder die Bühne, auf welcher der Wettbewerb stattfindet, die sich auf der anderen Seite des Kampf-Stadions befindet.
      Als würde dies nicht schon genügen, so lockt die Stadt auch noch mit dem großen Korunio-Einkaufszentrum, in dem es nicht nur Massen an Items zu kaufen gibt, sondern auch eine Spielwelt für Mensch und Pokémon zu finden ist. Des Weiteren finden in der Hauptstadt mehrmals im Jahr Jahrmärkte statt, die zu Ehren bestimmter Ereignisse gehalten werden, wie etwa Neujahr. Die wohl größte Attraktion bei solchen Jahrmärkten sind die Auftritte der verschiedenen Tanzgruppen, die mit ihren Choreographien stets die Menschen zu begeistern wissen.


      Prehnito City

      Arena: Maria; Normal; Turnhalle des Pokémon-Kindergarten
      Bühne: „Für Jung und Alt!“
      Hauptattraktion: Entspannungs- und Wellnesskurse für Mensch und Pokémon
      Starter: Pii; Fluffeluff; Porygon; Togepi; Woineira; Bummelz; Flurmel; Yorkleff
      Leitsatz: Neben all dem Trubel ist es immer wichtig, auch mal die Ruhe zu finden.

      Prehnito City ist trotz des einfachen Aufbaus ein gutes Reiseziel, vor allem für Reisende, deren Pokémon etwas Ruhe gebrauchen könnten. Ob im Pokémon-Kindergarten, der sowohl von Babys, als auch von ausgewachsenen Pokémon besucht werden kann, oder in der Trainingshalle; es gibt viele Möglichkeiten, seinen Pokémon Beschäftigung zu geben.
      Die Trainingshalle ist zugleich die Pokémonarena, welche genau in der Mitte der Stadt steht und in der auch die kleinen Babys ihre „Turnübungen“ abhalten, sodass die dort trainierenden Pokémon stets bei den Kämpfen zugucken können. Natürlich steht die Arena auch schaulustigen Zuschauern offen, die sich auf die Tribünen setzen können. Wenn sein sein muss, stellt sich Maria mehrmals am Tag den mutigen Herausforderern, die zumeist einige Tage an diesem Ort verbringen möchten.


      Karneol City

      Arena: Erisa; Feuer; innerer Vulkan; ein Kampf pro Tag
      Hauptattraktion: tägliche Überfahrt zum Karneol-Vulkan und der dortige Arena-Kampf
      Starter: Glumanda; Magby; Feurigel; Flemmli; Panflam; Floink
      Leitsatz: Ihr glaubt, der Rauch verwirrt eure Sinne? Wagt doch mal einen genaueren Blick!

      Karneol City ist eine der drei Hafenstädte der Region und ein beliebter Ferienstandort, wenn man auch seine Ruhe neben den aufregenden Partyabenden im benachbarten Pyrius City sucht, welches man rasch per Taxi erreichen kann.
      Ein beeindruckendes Bild bietet ebenfalls der aktive Vulkan Karneol außerhalb der Bucht im Lichte der untergehenden Sonne. Dieser Vulkan speit in regelmäßigen Abständen dicke Aschewolken aus, welche durch die westlichen Luftströme über das Meer in Richtung Helio geweht werden.
      Die Pokémon-Arenakämpfe von Karneol City sind die Hauptattraktion der attraktiven Stadt. Einmal am Tag legt eine Fähre in Richtung des Vulkanes ab, wo sich die Feuer-Arena befindet. An Bord sind stets die Arenaleiterin Erisa, der Herausforderer (ein Kampf pro Tag) und Zuschauer, die gegen ein kleines Entgelt aus einer gesicherten Kuppel heraus dem Kampf im Vulkaninneren beiwohnen dürfen. Diese Arena wurde vom Pokémon-Liga-Ausschuss finanziert. (Begleiter des Herausforderers bekommen einen Rabatt)
      Die Achat Gesellschaft betreibt eine Außenstelle in Karneol und ist Hauptverantwortlicher für den Bau des Unterwassertunnels nach Helio City.


      Lazuli City

      Arena: Lawrence; Wasser; größtes Becken des Wasserparks; vorherige Klärung, ob Elektro genutzt wird
      Bühne: „Freude“
      Trainingshalle: Schwimmdisziplinen
      Hauptattraktion: Der regionale Lazuli-Wasserpark
      Starter: Schiggy; Quapsel; Karnimani; Seeper; Hydropi; Plinfa; Ottaro; Schallquap; Azurill
      Leitsatz: Das einzige Wasser in Gemma, welches jeden Bewohner und Touristen irgendwann einmal anlockt!

      Lazuli City steht trotz seiner Lage im Binnenland unter dem Zeichen des Wassers. In der ganzen Region verwendete Wasser werden in Lazuli City aufgefangen und wieder aufbereitet. Die dadurch erreichte Qualität genügt den Ansprüchen des beliebtesten Wasserparks in Gemma.
      Täglich strömen tausende Menschen in den Aqua Park Lazuli City allein für den Wasserspaß der zahlreichen Attraktionen. Allerdings ist der Parkleiter, leitender Bademeister und Pokéathlon-Coach Lawrence auch zeitgleich Wasser-Arenaleiter. Diese Attraktion, Arena-Kämpfe im größten Becken des Parks beizuwohnen, reizt viele Zuschauer, im selben Becken zu sitzen (zuvor muss die Frage nach der Nutzung von Elektroattacken geklärt werden).


      Helio City

      Arena: Zack; Pflanze; Krone des Sechs-Kräfte-Baumes
      Hauptattraktion: Der Sechs-Kräfte-Baum und Karneol-Asche-Regen
      Starter: Endivie; Myrapla; Geckarbor; Samurzel; Chelast; Serpifeu; Bisasam; Knofensa; Hoppspross; Loturzel; Knospi; Strawickl
      Leitsatz: Die Mächte der Natur zeigen ihr Wirken, egal was der Mensch tut.

      Der gewaltige Baum von Helio City ist aus fast allen Ortschaften Gemmas zu sehen. Tatsächlich besteht der größte Baum im allgemein bewaldeten Helio aus sechs unterschiedlichen Bäumen, die miteinander in Symbiose gewachsen sind und nur so diese Größe erreichen konnten. Somit ist der Helio-Baum einerseits Anlaufziel vieler angehender Pokémon-Meister, da die sechs Bäume, welche im Team zu etwas Besonderem wurden, als Abbild des wahren Pokémon-Kampfgeistes angesehen wird.
      Andererseits werden zahlreiche Trainer durch die Pflanzen-Arena in den Wipfeln des Helio-Baumes angezogen, wo allerdings während des Ascheregens keine Kämpfe stattfinden können.
      Die verantwortliche Aschewolke zieht vom Karneol-Vulkan nach Helio und düngt die Böden, weshalb es in diesem Landstrich beinahe keinen Ort gibt, der nicht durch die lebendige Vegetation gezeichnet ist.


      Pyrius City

      Arena: Nathan; Elektro; Tanzfläche auf dem Kraftwerk
      Bühne: „Licht!“
      Hauptattraktion: Partymeile mit Strand für den Tag und Disco für die Nacht
      Starter: Pichu; Elekid; Voltilamm; Sheinux; Zapplardin; Magnetilo
      Leitsatz: Party!!!

      Gemma bietet viele Attraktionen. Außerregionale Touristen jedoch, die auf wilde Partys und Strandurlaub aus sind, werden von Pyrius wie von einem gewaltigen Elektro-Magneten angezogen. Tagsüber werden Restaurants und Einkaufszentren von den Urlaubern eingerannt und nachts findet man auch in Pyrius‘ Discotheken und Strandbars keine Ruhe.
      Zeitgleich findet man in der Partystadt auch das größte Kraftwerk der Region, welches den Strom für alle Städte produziert (abgesehen von der Hauptstatt Korunio City wird der meiste Strom jedoch hier verbraucht). Dort findet sich die Elektro-Arena unter der Leitung von Nathan, welcher sich nicht nur Pokémon-Trainern im Kampfe stellt, sondern auch bereit ist, Liebhabern fragwürdiger Wortspiele einen Wettkampf zu liefern. (Anmerkung der Redaktion: Nathan selbst bestand darauf, diese Info mit in den Reiseführer zu schreiben)


      Apophyllia City

      Arena: Barba und Miki; Eis; Zugefrorener See; Doppelpokémon-Kampf
      Bühne: „Familienleben“
      Trainingshalle: Winterspiel-Disziplinen
      Hauptattraktion: Wintersportgelände
      Starter: Gelatini; Quiekel; Seemops
      Leitsatz: Gemeinschaft wärmt jedes Herz und jede Seele.

      Vergleichsweise spät in der Geschichte Gemmas erschlossene Schnee- und Eisflächen hinter den Windgebirgen wurden zu einem Standort gewandelt, welcher heute Hauptanlaufpunkt für alle Wintersportler ist.
      Neben den menschlichen Sportlern kommen auch die Poké-Athleten auf ihre Kosten, da in Apophyllia City die Winterspiele des Pokéathlon abgehalten werden. Zeitgleich findet man hier auch die größte Trainingsstätte für diese Disziplinen.
      Auf dem großen zugefrorenen See hinter der Eishalle, wo der zuständige Pokémon-Coach Narna ihre Lehrstunden gibt, finden die offiziellen Pokémon-Arena-Kämpfe gegen ihren Mann Barba und ihre Tochter Miki statt.
      Einzigartig in Gemma finden in der hiesigen Arena Doppelpokémon-Kämpfe statt. Entweder tritt ein einzelner Herausforderer gegen Vater und Tochter an, oder zwei Herausforderer schließen sich zusammen. Das bleibt ihnen frei überlassen.
      Neben den klaren Vorteilen für Pokémon-Trainer bietet Apophyllia City zusätzlich eine wunderbare Urlaubsumgebung mit Blockhütten in eisigen Höhen zu Tiefstpreisen.


      Mookaio City

      Arena: Sensei; Kampf; Dojo des Meisters/Zentraler Kampfplatz; Einzelrunden
      Trainingshalle: Ringkampf-Disziplinen
      Hauptattraktionen: Diverse Kampfschulen
      Starter: Machollo; Praktibalk
      Leitsatz: Das Alte und das Neue treffen hier zusammen!

      Mookaio City ist sicherlich kein Anlaufort für Touristen, aber jeder Budoka, welcher die Gemma-Region bereist, wird um nichts in der Welt diesen Ort verpassen wollen. Zahlreiche Trainingsstudios und Dojos säumen die Straßen und sowohl Mensch als auch Pokémon trainiert hier moderne Kampfsportarten ebenso wie traditionelle Kampfkünste.
      Der Pokémon-Coach Ebisu lädt großzügig alle Interessenten zu seinen Trainingsstunden ein. Jeder darf zusehen und auch mitmachen, sofern er Respekt für die zeremoniellen Trainingsweisen zeigt.
      Nur wenige Straßen weiter (eine gewaltige Treppe hinauf) findet sich die Kampf-Arena, wo zu jeder Zeit eine Herausforderung angenommen wird und die begehrten Liga-Orden mit fulminanten Kampftechniken verteidigt werden. Der Arenaleiter, der schlichtweg von jedem in der Stadt Sensei genannt wird, kann den Kampf allerdings auch auf den zentralen Kampfplatz verlagern, wenn er dies wünscht.


      Thuliar City

      Arena: Rhoderick; Gift; Villengarten (sumpfig!)
      Bühne: „Tragödie“
      Hauptattraktion: brillante Küche; bislang unbegründete, sumpfige Flora
      Starter: Nidoran(m); Nidoran(w)
      Leitsatz: Vergesst alle Sinne bis auf einen einzigen und lasst euch verzaubern!

      Experten streiten sich darum, woher die giftigen Sumpfgase in Thuliar kommen, weshalb es in diesen Moorrefugien mehrere Forschungseinrichtungen gibt, einige davon auch von der Achat-Gesellschaft finanziert. Die Routen sind frei begehbar, man sollte sich aber im Klaren darüber sein, dass zu viel eingeatmete Gase zu Schwindelanfällen und sogar zur Ohnmacht führen können.
      Als quasi natürliches Milieu prädestiniert, tummeln sich zahlreiche Gift-Pokémon in dieser einzigartigen Flora herum und auch vereinzelte Siedlungen wurden in den Thuliar-Sümpfen errichtet.
      Die größte davon ist Thuliar City, welche Pokémon-Trainern einen spannenden Arena-Kampf in der Gift-Arena gegen den Leiter Rhoderick verspricht. Gerüchten zufolge hat er schon einige Orden einfach an hübsche Damen verschenkt, aber der Liga-Ausschuss sah noch keine Notwendigkeit, dies zu überprüfen.
      Erstaunlicherweise ist Thuliar zusätzlich für seine exklusiven und delikate Küche bekannt, weshalb jeder Gourmet wenigstens einen gewagten Abstecher in diese Sumpflandschaft wagen sollte.


      Jaspio City

      Arena: Oscar; Boden; Brachliegender Acker; vorherige Hilfe bei Feldarbeit gern gesehen
      Hauptattraktion: - (neuer Trend zum Aggro-Tourismus)
      Starter: Ganovil
      Leitsatz: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Aber beides zur gleichen Zeit geht auch!

      Es gibt kaum einen ruhigeren Ort in Gemma, als Jaspio City. Touristen verirren sich selten in die Stadt und große Attraktionen wie beispielsweise in Helio, Lazuli oder Karneol hat Jaspio einfach nicht zu bieten.
      Aber natürlich gibt es immer Ausnahmen der Regeln. So gibt es einige, wenige Gaststätten, welche meist an einige der zahlreichen Höfe angrenzen. Vieh- und Ackerwirtschaft ist charakterisierend für Jaspio und eigentlich genießen die Einwohner ihre Ruhe. Ein neuer Tourismus-Trend gleitet zwar zum sogenannten Aggro-Tourismus, was so viel bedeutet wie, freiwillige Hilfe bei der Arbeit am Hof und dafür eine billige Unterkunft für die Nacht.
      Trotzdem gibt es eine wandernde Arena jeweils auf brachliegenden Äckern, wo der Boden-Arenaleiter Oscar in seiner Freizeit seine Herausforderer empfängt, sehr gerne nachdem diese ihm bei der Ackerarbeit geholfen haben.


      Larima City

      Arena: Ariel; Flug; zentraler Plateaufels mitten im Windzentrum
      Bühne: „Spiel mit dem Wind“
      Hauptattraktion: Fliegende Stadt; Klimabestimmende Windkanäle im Gebirge
      Starter: Taubsi; Staralili; Dusselgurr
      Leitsatz: Das Moderne baut auf der Natur! Zeigt Respekt!

      Larima City ist selbst zweifelsohne eine der größten Attraktionen der Gemma-Region. Nordöstliche Windströme vom Meer führen durch die eng liegenden Gebirgsschluchten. Durch ein spiralförmiges Zentrum sorgen die Aufwinde dafür, dass durch die drei trichterförmigen Ausgänge aus dem Gebirge die Luftströme das Klima in der gesamten Region bestimmen.
      Im Zentrum liegend, durch 72 dicke Stahlseile in den Klippenwänden gesichert und durch leichte Holzbauweise charakterisiert, wurde Larima City als „schwebende Stadt“ auf dem aufsteigenden Luftstrom errichtet und wird bis heute von ihm getragen.
      Auch wenn Larima City dadurch eine unzeitgemäße Infrastruktur in Kauf nehmen muss, ist der Tourismus hier beinahe so stark ausgeprägt wie in der Küstenregion.
      Leicht außerhalb der Stadt, auf scharfen und hohen Felsen, wo die Nordwinde am stärksten sind, findet sich die Flug-Arena, welche den starken Winden wegen, aber nur wenige Zuschauer vor Ort hat. Interessierte können die Kämpfe zwischen Ariel und den Herausforderern im Pokémon-Center via Videoübertragung mitverfolgen.


      Rhodochro City

      Arena: Prof. Malva; Psycho; Sportplatz/Sporthalle der Rhodochro Universität; Termin nach Absprache
      Bühne: „Zeige Alternativen!“
      Hauptattraktion: Rhodochro Universität
      Starter: Abra; Trasla; Mollimorba; Monozyto
      Leitsatz: Alles geht und nichts muss... bis auf die Seminararbeiten!

      Gemmas Universitätsstadt ist ein ruhiger Ort. Jedenfalls während der Vorlesungszeiten. Außerhalb der stressigen Zeiten tummeln sich zahlreiche verschiedene Studenten der Rhodochro City University in der gesamten Stadt und gehen den unterschiedlichsten Freizeitaktivitäten nach. Dadurch ist Rhodochro City eine der wenigen Städte Gemmas, die nicht von Tourismus, sondern von ihren Studenten lebt.
      Unter Freizeitaktivitäten fallen auf dem Unigelände beispielsweise auch heiße Pokémon-Kämpfe. Die unterschiedlichen Studentenverbindungen ringen darum, das Recht des Arenaleiters zu erhalten (Dieses Verfahren wurde von dem Pokémon-Liga-Ausschuss nicht als rechtsgültig anerkannt). Seit sie jedoch im Amt ist, hält die Dekanin Professor Malva dieses Recht, was sie Jahr um Jahr wieder erfolgreich verteidigt. Da ihr Wochenplan allerdings sehr voll ist, müssen sich Herausforderer zuvor schriftlich bei ihr anmelden. Selbstverständlich ist jeder Trainer und Nicht-Trainer dazu eingeladen eine ihrer Vorlesungen zu Pokémon-Theorien zu besuchen.


      Prasea City

      Arena: Tierra; Käfer; Häuserplateau unterhalb der Zentralen Wabe
      Hauptattraktion: Wadribie-Kollektiv
      Starter: Raupy; Waumpel; Hornliu; Toxiped
      Leitsatz: Organisation und Gesellschaft ist kein Monopol der Menschen.

      Irgendwo in den Helio-Wäldern beginnt der Landstrich Prasea. Genaugenommen handelt es sich dabei nur um einen kleinen Teil Wald, in welchem Menschen und Käfer-Pokémon in Einklang leben. Nur geringe Touristenmassen finden hier Zutritt, um das Mensch-Pokémon-Gleichgewicht nicht zu stören. Aber selbst wenn man längere Zeit auf den Einlass in die Stadt Praseas warten muss, lohnt sich der Anblick auf jeden Fall: Mehr als zweihundert Wadibrie-Schwärme bilden innerhalb der Stadt ein gewaltiges Kollektiv, welches einem einzigen Honweisel untersteht. Dabei bedroht das Kollektiv aber keine anderen Pokémon-Arten der Stadt.
      Die Käfer-Arena findet sich unterhalb des Hauptkomplexes des Wadribie-Kollektivs und sorgt für einen phänomenalen Hintergrund für die hitzigen Arenakämpfe.


      Antimor City

      Arena: Kirigan; Gestein; Wo der Leiter sich gerade aufhält (viel Glück beim Suchen!)
      Trainingshalle: Leichtathletik-Disziplin
      Hauptattraktion: Äußerst viele Wanderpfade und Kletterwände mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden
      Starter: Kiesling; Kleinstein; Rihorn; Larvitar;
      Leitsatz: Wandern und Klettern hält fit und gesund!

      Anlaufpunkt für alle Sportkletterer, Hobby- und Extremwanderer aus aller Welt ist diese Stadt als Ausgangsort für schier endlos viele Wanderrouten durch die heimischen Gebirge. Einige Wanderpfade sind kurz und leicht zu durchlaufen, aber es gibt wirklich harte Pfade, welche für Wanderanfänger ungeeignet sind. Für die schwierigeren Routen sollte man sich stets einen Führer engagieren.
      Auf einigen Routen leben auch aggressive, wilde Pokémon, weswegen man in jedem Fall ein ausgeruhtes und wanderfestes Pokémon-Team mit sich führen sollte.
      Kirigan, der Arena-Leiter der hiesigen Gesteins-Arena, ist selbst ein begeisterter Wanderer. Oftmals ist er nicht in seiner Arena anzutreffen, führt aber die zu gewinnenden Orden stets mit sich, so dass man ihn auch unterwegs zu einem Kampf herausfordern kann.


      Charoi City

      Arena: Amy; Geist; Heldenschlachtfeld
      Bühne: „Respekt“
      Hauptattraktion: Heldenschlachtfeld; Gespenster
      Starter: Zwirrlicht; Nebulak; Lichtel
      Leitsatz: An diesem Ort holt der Tod das Leben sehr schnell ein.

      Charoi liegt abseits der sonstigen Gebiete im Gebirgszug des östlichsten Windzugs. Es leben nur eine Hand voll Leute in dieser kleinen Stadt, welche an dem zerklüfften Felsen errichtet wurde. Nichtsdestotrotz kommen immer mal wieder Touristen in die Stadt, um den größten Friedhof Gemmas zu sehen. Neben den üblichen Gerüchten, dass es in der Stadt spuken soll, lockt auch das mysteriöse Kampffeld, auf welchem zahlreiche kämpfende Menschen und Pokémon ihr Leben verloren haben sollen, als die Götter eingriffen und ihrem Zorn freien Lauf ließen.
      Auf jeden Fall werden auch Pokémon-Trainer von der Geist-Pokémon-Arena angelockt, welche von der bezaubernden, selbsternannten Hexe Amy geleitet wird, die in Einklang mit den spukenden Gespenstern stehen soll. Laut eigener Aussage... Äußerst mysteriös...


      Chrysioko City

      Arena: Xandria; Drache; Mitten in der Stadt (eher ein Dorf)
      Hauptattraktion: -
      Starter: Dratini; Kindwurm; Milza; Kaumalat; Kapuno
      Leitsatz: Traditionen sind hier wichtig. Sie stehen über dem Alten und dem Modernen und befinden sich stets im Wandel.

      Chrysioko ist nur schwer über einen der zahlreichen Wanderpfade in Antimor zu erreichen. Gerüchten zufolge gibt es noch mehr Pfade, die aber gefährlicher und auch weniger begehbarer sind als die offizielle Route.
      In Chrysioko City gibt es auch nichts, was Touristen anziehen würde. Trainer allerdings finden in Chrysiokos Umgebung seltene Drachen-Pokémon und auch die Drachen-Pokémon-Arena und ihre Leiterin Xandria laden zu spektakulären Kämpfen ein. Man erkennt sie zunächst nicht sofort, doch wenn sie zum Kampfe antritt trägt sie das traditionelle Drachenkrieger-Rüstzeug von Chrysioko. Ist in jedem Fall auch einen Blick wert.
      Außerhalb der Stadt, am Strand, fahren einmal wöchentlich Fähren hinüber zu einer kleinen Insel, welche aber weder Touristen noch Trainer interessieren dürfte. Dort befinden sich nur einige kleine Dörfer und Freilandrefugien für wilde Pokémon. Allerdings legt dort auch die Fähre kurzzeitig an, die Gemma von Pyrius City einmal umrundet.


      Dolomitus City

      Arena: Izmael; Stahl; in der Schmiede; nur während der Arbeitspausen
      Hauptattraktionen: Gemma-Souvenir-Produktion
      Starter: Klikk; Stollunior; Tanhel;
      Leitsatz: Ein ganzer Kontinent baut auf diese Stadt! Wem sonst könnte man diese Aufgabe übertragen?

      Dolomitus ist nur für die Touristen interessant, die sich für Stahlwerke und Bergbau interessieren. Gemmas größte Erzvorkommen liegen innerhalb der hiesigen Gebirgsabschnitte und noch heute ist keine Erschöpfung der Quellen absehbar. Vereinzelte Stände versuchen Touristen mit Stahl- und Edelsteinkunstwerken zu locken, aber die selben Souvenirs kann man überall in ganz Gemma kaufen.
      Arena-Kämpfe finden hier in der Stahlfabrik statt. Bei der erstickenden Atmosphäre von kochendem Metall bittet der Arenaleiter Izmael zum Kampf mit seinen Stahl-Pokémon. Diese Kämpfe finden immer zwischen den Schichtwechseln statt, damit die Arbeiter auch hin und wieder Unterhaltung bekommen.


      Obsidia City

      Arena: Theodor; Unlicht; Sportplatz des Seniorenheims neben den Schachbrettern
      Bühne: „Abend“
      Hauptattraktionen: -
      Starter: -
      Leitsatz: Lärm ist nur mittwochs zwischen 14 und 15 Uhr erlaubt!

      Obsidia City ist ein kleiner Kurort der niemals unabsichtlich besucht wird, da er ausschließlich über Querrouten erreicht werden kann. An diesem ruhigen Ort leben vorwiegend Menschen und Pokémon, die ihren Lebensabend hier verbringen und entspannen.
      Touristenattraktionen gibt es hier keine (bis auf die allwöchentlichen Mega-Bingo-Runden), aber erstaunlicherweise besitzt Obsidia City eine Arena, die weiterhin in Betrieb ist. Auf dem Sportplatz des Seniorenheims, neben den einbetonierten Schachbrettern, nimmt der alte Theodor jede Herausforderung an, sollte ein junge Hüpfer es wagen, einen seiner Unlicht-Orden an sich nehmen zu wollen.
      Obsidia führt als einziger Landstrich in Gemma kein Start-Hilfe-Programm für angehende Trainer, weshalb in diesem Abschnitt kein Trainer seine ersten Pokémon erhält.





      Charaktere (NPCs)


      Display Spoiler

      Hier könnt ihr euch einen ersten Überblick über wichtige Personen machen. Dies umfasst zunächst nur Arenaleiter und die zumindest jeweils einen Vorstand der beiden Gruppierungen. Allerdings wissen eure Charaktere natürlich kaum etwas über diese, es soll euch als Spieler aber als erste Informationsquelle dienen ^^
      Während der Geschichte werdet ihr auch noch auf andere Vorstände der Gruppierungen treffen und auch andere Charaktere wird es noch geben.

      Arenaleiter
      In der Gemma-Region gibt es siebzehn Arenaleiter, jeder auf einen Typen spezialisiert.
      Doch glaubt nicht, dass ihr mit simplen Elementvorteilen alleine siegen könnt. Erisa, die Leiterin der Feuer-Arena, weiß natürlich, wie man mit Feuer-Pokémon gegen Wasser-Pokémon zu kämpfen hat. Immerhin tut sie das regelmäßig.
      Außerdem gilt es stets unter besonderen Bedingungen zu kämpfen. Beispielsweise ist es ziemlich schwierig für ein Pflanzen-Pokémon in einem Wasserbecken zu kämpfen, auch wenn nicht befestige Platten vorhanden sind, richtig?

      Ihr braucht acht Orden, um euch für die Liga zu qualifizieren. Dazu dürft ihr jeden Arenaleiter herausfordern. Denn sie sind von der Liga-Vereinigung zu Leitern ernannt worden und allesamt gleichwertige Trainer.
      Allerdings kämpfen sie auf vier Niveaustufen:
      -Trainer, die keinen oder bloß einen Orden besitzen, kämpfen um einen Bronzeorden (beispielsweise ein Gestein-Bronze-Orden).
      -Trainer, die zwei oder drei Orden besitzen, kämpfen nun um einen Silberorden (beispielsweise ein Gestein-Silber-Orden).
      -Trainer, die vier oder fünf Orden besitzen, kämpfen nun um einen Goldorden (beispielsweise ein Gestein-Gold-Orden).
      -Trainer, die sechs oder sieben Orden besitzen, kämpfen nun um einen Platinorden (beispielsweise ein Gesteins-Platin-Orden).
      - Der Herausforderer entscheidet, wie viele Pokémon am Kampf teilnehmen, bestimmt jedoch nicht die Art des Kampfes (ob Einzel- oder Doppelkampf)
      -Im Einzelkampf sind das minimal eines und maximal drei.
      -Im Doppelkampf sind das minimal zwei und maximal vier.
      -Im Dreierkampf (welcher offiziell keine Anwendung findet) sind es drei.
      - Der Herausforderer darf während des laufenden Kampfes jederzeit sein Pokémon tauschen. Der Arenaleiter darf dies nicht.
      -Um sich erfolgreich für die Liga zu qualifizieren, muss der Trainer von acht unterschiedlichen Arenaleitern Orden erhalten haben.

      Als kleine Nebeninfo: Für die Koordinatoren gilt das selbe, bloß dass sie fünf Schleifen erringen müssen, um sich für die Show beim Edelstein-Festival qualifizieren zu können.

      Amy (8)

      Arenaleiterin von Charoi City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Kommitee
      - Selbsternannte Hexe
      - Glaubt fest daran, mit ihrem Besen fliegen zu können
      - Liebt Kekse über alles
      - Steht angeblich mit Geistern in Verbindung
      - Jüngstes Mitglied der Gemma-Liga

      Ariel (15)

      Arenaleiter/in von Larima City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Kommitee
      - Verbringt die meiste Zeit in den Luftkanälen und reitet auf seinen/ihren Flug-Pokémon
      - Prüft gewissenhaft regelmäßig alle Sicherheitsseile von Larima City
      - Es ist nicht bekannt, ob es sich um einen Arenaleiter oder eine -leiterin handelt

      Barbar (38) und Miki (11)

      Arenaleiter von Apophyllia City und somit Mitglieder des Pkmn-Liga-Kommitee
      - Vater und Tochter
      - Die einzige Arena, die ausschließlich Doppelkämpfe austrägt
      - Ehemann und Tochter der berühmten Eiskunstkoryphäe Narnar
      - Haben ein gemeinsames Spleen für Bär-Pokémon
      - Miki möchte in den nächsten Jahren die Arena alleine leiten
      - Barbar möchte seine Tochter dabei unterstützen

      Erisa (19)

      Arenaleiterin von Karneol City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Komitee
      - Obwohl sie eine Feuer-Arenaleiterin ist, surft sie gern
      - Hat eine Verbrennung am rechten Arm
      - Sie hat die Arena von ihrem Vater übernommen, nachdem dieser sich eines Tages allein zum Vulkan aufmachte und nicht mehr zurückkehrte
      - Sie ist sehr ungeduldig, was man daran merkt, dass sie den Herausforderer stets anmeckert, sollte dieser zu spät zur Fähre kommen und somit den Kampf verzögern

      Izmael (36)

      Arenaleiter von Dolomitus City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Komitee
      - Trotz seiner Position als Arenaleiter, hilft er ab und zu in der Schmiede
      - Pflegt zusammen mit seiner Frau daheim einen wunderbaren Garten
      - In dem Garten türmen sich Erze aus aller Welt

      Kirigan (21)

      Arenaleiter von Antimor City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Komitee
      - Verbringt die meiste Zeit des Tages im Gebirge um Antimor City herum
      - Hält seit seiner Amtseinnahme den Preis für die unordenlichste Arena
      - Wirkt oftmals äußerst verwirrt, wenn man sich mit ihm über komplizierte Themen unterhält

      Lawrence (24)

      Arenaleiter von Lazuli City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Komitee
      - Macht nicht immer den Eindruck, als würde er seinen Job ernst nehmen
      - Hat Gerüchten zufolge jeden Abend ein Date im WasserPark-Kaffee, wird dabei aber nie gesehen
      - Angeblich verwandelt er sich bei Neumond in einen Meerjungmann und verbringt die ganze Nacht bei seinen Pokémon im Wasser
      - Guter Kumpel von Nathan

      Malva, Prof.(65)
      </p><p>Arenaleiterin von Rhodochro City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Komitee</p><p>- Trotz ihrer Amtshaltung als Arenaleiter hält sie neun verschiedene Vorlesungen die Woche</p><p>- Man munkelt, sie erhält von Sensei jeden Sonntag eine Privatstunde in Tai Chi und Yoga.</p><p><br></p><p>Maria (26)</p><p>
      Arenaleiterin von Prehnito City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Komitee
      - Ist eine wegleitende Persönlichkeit in Sachen Kindertherapie mit Pokémon
      - Verbrachte drei Jahre in einem Reservoire für Kangama und lebte unter ihnen
      - Nach dieser Zeit eröffnete sie die Pokémon-Pflegestätte in Gemma

      Nathan (17)

      Arenaleiter von Pyrius City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Komitee
      - Geht viel und gerne feiern
      - Tagsüber trainiert er oft mit jungen Trainern am Strand
      - Hat Spaß an Wortspielen, guten wie schlechten
      - Guter Kumpel von Lawrence

      Oscar (19)

      Arenaleiter von Jaspio City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Komitee
      - Seine Pokémon helfen ihm bei der steten Feldarbeit
      - Er stottert, wenn er vor zu vielen Leuten etwas Offizielles sagen soll
      - Er ist der mittlere von sieben Brüdern

      Rhoderick (22)

      Arenaleiter von Thuliar City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Komitee
      - Ein wahrer Gourmet
      - Ist bekannterweise ein Raucher
      - Wenn sein Vater (früherer Arenaleiter) erscheint, lässt er jedoch jedes Anzeichen des Tauchens sofort verschwinden
      - Schauspieler im Schauspielhaus von Thuliar City

      Sensei (63)

      Arenaleiter von Mookaio City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Komitee
      - Noch nie hat ihn jemand trainieren sehen, entweder kämpft er oder er trainiert für sich alleine
      - Alle Menschen nennen ihn bloß ehrfürchtig Sensei, so dass sein echter Name unerwähnt bleibt
      - Angeblich lässt er sich jeden Sonntag von Professor Malva Unterricht in Typenlehre von Pokémon geben

      Theodor (78)

      Arenaleiter von Obsidia City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Komitee
      - Pensionierter Polizist (angeblich nach einer Verletzung)
      - Erfolgreichster Schachspieler in Obsidia City
      - Angeblich Mitglied einer geheimen Organisation
      - Bekommt alle zwei Wochen Besuch von seinen Enkelkindern

      Tierra (34)

      Arenaleiterin von Prasea City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Komitee
      - Wirkt oft abwesend
      - Versteht angeblich die Sprache von Käfer-Pokémon
      - In ihrem Haus herrscht die Farbe gelb vor

      Xandria (24)

      Arenaleiterin von Chrysioko City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Komitee
      - Befindet sich im Zwist zwischen Moderne und Tradition
      - Trägt bei Herausforderungen stets die traditionelle Rüstung der Drachenkrieger aus Gemma
      - Überfliegt mehrmals im Monat die Gemma-Region, angeblich um in der Großstadt zu feiern

      Zack (30)

      Arenaleiter von Helio City und somit Mitglied des Pkmn-Liga-Komitee
      - Trägt in seiner Freizeit gerne Anzüge, weshalb er oft nicht erkannt wird
      - Hatte eine vielversprechende Karriere als Anwalt gestartet
      - Hat einen persönlichen Groll gegen die Achat Gesellschaft


      Die Teams

      Auch in unserer Region gibt es Menschen, die Übles im Sinn haben. Und zwar gibt es bei uns das Übel gleich im Doppelpack! Selbstredend steht es euren Charakteren frei, sich den jeweiligen Teams anzuschließen, wenn ihr es denn möchtet.

      Team Achat, auch als Achat Gesellschaft bekannt, hat in mehreren Städten einen offiziellen Sitz. Offiziell ist er Hauptfinanzierer vieler Attraktionen der Regionen und Hersteller kostengünstiger Medizin und sonstiges Inventar für Pokémon. Hinter der ehrbaren öffentlichen Fassade verbirgt sich jedoch eine ausgewaschene Verbrecherorganisation:
      Unter dem Vorwand Gesundheitsforschung für Pokémon zu betreiben und neues Land zu erschließen, werden teilweise grausame Experimente durchgeführt, um die Leistungen und den Gehorsam von Pokémon zu maximieren. Dieses Geheimnis und die genauen Pläne kennen natürlich nur die Vorstände des Teams und der Boss selbst.

      Team Granat hat keine öffentliche Präsenz und doch weiß man, dass es sie gibt.
      Sie haben sich dem Kampf gegen die Herrschaft des Menschen über das Pokémon verschrieben und gehen gezielt gegen das andere regionale Verbrecherteam vor. Dabei bedienen sie sich nicht minder illegaler Taktiken wie ihre erklärten Erzfeinde und gefährden dabei Mensch und Pokémon.

      Achat-Vorstand
      Name: S
      Alter: Schätzungsweise zwischen 18 und 30
      Klasse: Achat-Trainer
      Heimat: Unbekannt
      Team: Unbekannt

      Aussehen: Ein maskierter Trainer von kämpferischer Statur. Er trägt das Achat-Weiß als Kleidung und auf seinem Überwurf das Achat-Zeichen. Sein Gesicht ist unter der weißen Kapuze nicht zu erkennen, zumeist trägt er jedoch einen weißen Motorradhelm, durch den man sein Gesicht allerdings auch nicht erkennen kann. Innerhalb der Hauptquartiere wird er auch oft mit einem Kopftuch und einer Sonnenbrille gesehen.
      Besitztümer: Seine Spezialausrüstung, abgestimmt auf den jeweiligen Auftrittt der Gesellschaft.
      Geschichte: Viel ist über S nicht bekannt. Er gehört zum Vorstand der Achat-Gesellschaft, ist dort jedoch bloß ein unsichtbares Mitglied. Selbst die meisten Achat-Mitglieder wissen nicht um seine Existenz.
      Allerdings steht er, wie jeder Vorstand, in enger Zusammenarbeit mit dem Boss und weiß um die meisten Vorgänge in den Forschungsbereichen.
      S ist eine Spezialeinheit, welche zumeist alleine arbeitet und auch jene Aufgaben übernimmt, die anderen Vorstandsmitgliedern "zu dreckig" ist. Man weiß, dass er dem Boss absolut loyal gegenüber ist und von diesem sowohl als Agent, als Kämpfer und auch als Pokémon-Trainer zutiefst respektiert wird.
      Dieser Respekt geht soweit, dass S sogar ein Prototyp einer Forschungsrichtung anvertraut wurde, um sie bei Gelegenheit im Feld zu testen.

      Granat-Vorstand
      Name: Megan
      Alter: 27
      Klasse: Trainer
      Heimat: Unbekannt
      Team: Kabutops, Galoppa, Folipurba, die anderen sind unbekannt

      Aussehen: Megan ist sehr drahtig gebaut, wirkt durch ihr Auftreten jedoch sehr bedrohlich. Sie hat langes braunes Haar und grüne Augen.
      Sie trägt oft ein schwarzes, bauchfreies Top und darüber eine graue, ärmellose Weste. Neben ihrer blauen Hose trägt sie braune Schuhe.
      Besitztümer: Nichts
      Geschichte: Über ihre Geschichte ist nicht viel bekannt, da nie etwas über sie an die Öffentlichkeit gelangt. Sie ist Mitglied des Granat-Vorstandes und war schon mehrfach an Anschlägen beteiligt. Wenn etwas über Team Granat in den Medien war, war stets von ihr die Sprache, denn alle anderen Mitglieder halten sich im Hintergrund.
      Der Boss der Organisation scheint großes Vertrauen in sie zu setzen und sie weiß über viele Geheimnisse Bescheid. Manche munkeln, dass sie sogar selbst der Boss wäre, doch konnte das bisher nicht bewiesen werden.


      Andere Charaktere

      Name: Edward
      Alter: 24
      Klasse: Trainer
      Heimat: Hoenn, Metarost City
      Team: Lohgock, Knogga, Scherox, Karadonis, Golgantes, Elevoltek

      Aussehen: Edward ist durchschnittlich groß und hat einen kräftigen Körperbau, wirkt dadurch wie ein fitter, junger Mann. Er hat braunes Haar und braune Augen.
      Er trägt eine weite schwarze Hose mit vielen Nähten und Taschen und ein rotes Shirt. Auf der Rückseite des Shirts sieht man Silhouetten zweiter Kampf-Pokémon, jedoch sieht man dies meist nicht, da er eine weiße, ärmellose Weste darüber trägt.
      Besitztümer: Ein Paar Boxhandschuhe, Schienbeinschützer
      Geschichte: Er ist der einzige Sprössling der direkten Blutlinie einer bekannten Familie an speziellen Pokémon-Trainern. Geldprobleme kennt er nicht, da sein Großvater Vereinigung leitet, die sich dem Erhalt des traditionellen Pokémon-Kampfes verschrieben hat. Um eines Tages das Erbe seines Großvaters anzutreten, wurde Edward ausgebildet und erst mit seinem neunzehnten Geburtstag erhielt er seinen Partner. Noch in der selben Nacht verschwand Edward mit seinem Pokémon von zu Hause und ist seither auf der Flucht vor den Männern seines Großvaters. Er möchte alleine beweisen, dass er ein herausragender Trainer ist, ohne den Einfluss seiner Familie.
      Um seiner Familie zu entkommen und da er von dem Angebot für Pokémon-Trainer hörte, brach Edward mit dem ersten Schiff in die Gemma-Region auf, um möglichst viel über Pokémon-Kämpfe zu lernen. Dabei lernte er zwei Personen kennen, mit denen er fortan auf Reise ging.
      Gemeinsam mit seinen beiden Freunden hat er inzwischen bereits einige Abenteuer in der Gemma-Region erlebt und dabei auch die Geheimnisse der Achat-Gesellschaft in Erfahrung gebracht. Um gegen die beiden Verbrecher-Organisationen vorzugehen, suchen sie seither nach Trainern, die sich als würdig genug erweisen, sich ihrer Sache anzuschließen.


      Name: Amaya
      Alter: 23
      Klasse: Koordinator
      Heimat: Hoenn, Laubwechselfeld
      Team: Vulnona, Glaziola, Galagladi, Golgantes, Vegichita, Ramoth

      Aussehen: Amaya ist für ihr Alter relativ klein, versteckt in ihrem dünnen Körper jedoch einiges an Stärke. Sie hat lange, blonde Haare, die sie stets offen trägt, und grüne Augen. Sie trägt ein weinrotes Neckholder-Top und darüber eine ärmellose, weiße und offen getragene Weste. Dazu hat sie noch eine dunkelblaue Hotpants an. Um ihren Hals trägt sie stets eine Kette mit einem Anhänger, in dem das Bild ihres verstorbenen Bruder ist.
      Besitztümer: Ein „Beauty-Set“ für Pokémon
      Geschichte: Amaya lebte früher mit ihrer Familie in Laubwechselfeld und half auf den Feldern bzw. im Garten ihrer Eltern. Das Vulnona ihres Vaters Half ebenfalls mit und vertrieb etwaige Pokémon, die sich am Obst und Gemüse zu schaffen machen wollten. Eines Tages gebar es einige Welpen, welche die freie Wahl hatten, ob sie in Menschenhände wollten oder aber in die freie Natur gingen. Die meisten von ihnen entschieden sich dazu, ihren eigenen Weg in der freien Natur zu finden, während sich andere vorbeireisenden Trainern anschlossen. Einzig das kleinste von ihnen hatte sich an die Familie gewöhnt und wollte bei Amaya bleiben, sodass es schließlich zu ihrem ersten Pokémon wurde. Allerdings trainierten sie so gut wie nie, da auch dieses Vulpix bei der Arbeit half.
      Erst als sie sechzehn Jahre alt war, begann sie ihre Reise, nachdem sie per Telefon von ihrer Großmutter in Charoi City erzählt bekommen hat, was es in der Gemma-Region alles zu entdecken gibt und dass sie sich wünscht, dass jemand ihren Traum, Top-Koordinator zu werden, für sie erfüllt. Sie reiste also nach Charoi City, um vor Reisebeginn noch etwas Zeit mit ihren Großeltern zu verbringen und dann von dort aus ihre Reise zu starten. Während der Reise lernte sie dann zwei Personen kennen, die sie fortan auf ihrer Reise begleitete.
      Gemeinsam mit ihren beiden Freunden hat sie inzwischen bereits einige Abenteuer in der Gemma-Region erlebt und dabei auch die Geheimnisse der Achat-Gesellschaft in Erfahrung gebracht. Um gegen die beiden Verbrecher-Organisationen vorzugehen, suchen sie seither nach Trainern, die sich als würdig genug erweisen, sich ihrer Sache anzuschließen.


      Name: Wiebke
      Alter: 24
      Klasse: Trainer
      Heimat: Kanto, Zinnoberinsel
      Team: Zytomega (Kyros), Luxtra (Dunkelzahn), Panferno (Vesuvio), Libelldra (Quetzalcoatl), Gryhpeldis (Thanatos), Tropius (Kein Spitzname)
      Display Spoiler
      [img][/img]

      Aussehen: Langes, braunes Haar, offen, aber mit einer Fliegermütze bedeckt. Graue Augen. Recht kleine und etwas kräftigere Statur. Trägt meist eine Lederweste mit rotem Halstuch. Die Pokébälle hängen am Gürtel. Braune Hose und dazugehörige Stiefel.
      Besitztümer: Zelt mit Schlafzeug
      Geschichte: Wiebke ist behütet auf der Zinnoberinsel aufgewachsen. Während ihre Geschwister und Eltern "Nesthocker" sind, begab sie sich schon früh auf die Reise und wollte sich in der Liga auf dem Indigo Plateau behaupten. Alle acht Orden hat sie jedoch nie zusammengesammelt, denn sie hörte von vielen anderen Regionen, die sie daraufhin bereiste. So hatte sie mit jungen Jahren bereits Kanto, Johto und Einall kennengelernt, entschied sich letzlich für eine Reise nach Hoenn, jedoch nur mit einem frisch geschlüpften Monozyto an ihrer Seite. Gewisse Umstände brachten sie von ihrem Weg nach Hoenn ab und sie landete in der Gemma-Region.
      Während sie die neue Region erkundete, traf sie auf zwei weitere Personen, die ebenfalls neu in der Region waren, und schloss sich ihnen an.


      Name: ???
      Alter: ???
      Klasse: Ninja
      Heimat: ???
      Team: Lucario, ???, ???, ???, ???, ???
      Aussehen: Schwarze Haare, dunkle Kleidung, ein langer roter Schal und ein mit einer kunstvoll geschnitzten Maske verdecktes Gesicht.
      Besitztümer: Trägt ein Schwert mit besonderer Klingenform auf dem Rücken.
      Geschichte: Vor etwa drei Jahren tauchte diese mysteriöse Person wie aus dem Nichts auf und besiegte nach und nach die Arenaleiter und Top Vier aller Regionen. Über Herkunft und Identität ist rein gar nichts bekannt, es gingen aber Gerüchte um, dass es sich bei dieser Person um einen ehemaligen Schüler von Ninjameister Koga handeln solle. Scheinbar ist der/die Fremde auf der Jagd nach Team Granat.




      Orden



      Name

      Normal

      Feuer

      Wasser

      Elektro

      Pflanze

      Flug

      Käfer

      Gift

      Gestein

      Boden

      Kampf

      Eis

      Psycho

      Geist

      Drache

      Unlicht

      Stahl

      Fee

      ???






















      Regeln


      • Keine Übercharaktere
        • Niemand ist unbesiegbar und hat ein unschlagbares Team
        • Niemand weiß auf alles eine Antwort
        • Ausnahmen sind relevante NPCs unter der Kontrolle der Spielleitung
      • Wer für einen längeren Zeitraum ausfällt, trifft entsprechende Vorkehrungen: Abmelden und dafür sorgen, dass die Abwesenheit die anderen Spieler nicht im Spielfluss behindert
      • Drastische Story-Eingriffe (z.B. Tod eines Charakters, Kampf gegen einen Verbrecher-Vorstand, usw.) erfordern eine Absprache mit der Spielleitung
      • Vor jedem Post im Spiel sollten der Name des Charakters, die Klasse (Trainer, Koordinator, …) und der Ort genannt werden, damit Mitspieler wissen, ob sie darauf reagieren müssen
      • Geht auf eure Mitspieler ein und seid nett zueinander
      • Sollte ein Spieler gegen einen anderen Spieler antreten – was auch bei Koordinatoren-Wettbewerben zutreffen kann -, sollten sie untereinander absprechen, wie es abläuft und wer gewinnt. Am einfachsten geht es, wenn dann ein Spieler den Kampf in einem Text abhandelt.
        • Sollten sich Spieler im Wettkampf gegeneinander nicht einig werden, wird die Spielleitung über den Ausgang des Kampfes entscheiden. Dies kann auf jede erdenkliche Art geschehen und bleibt dem Spielleiter überlassen.
      • Kämpfe gegen „besondere NPCs“ (z.B. Arenaleiter) müssen vom Spielleiter abgesegnet werden. Vor Verfassen des Posts schickt der Herausforderer eine PN an den Spielleiter, um die Pokémon des Arenaleiters in Erfahrung zu bringen. Anschließend verfasst er einen Text zum Kampfablauf und der Spielleiter nickt diesen ab oder nimmt Änderungen vor, falls etwas absolut nicht in Ordnung geht.



      Teilnehmer


      SpielernameCharakterKlasseTeam
      @Pk-fanFinleyKoordinatorZwottronin, Wadibrie, Quabbel
      @YunTakeoNorianRangerEvoli
      @RaikachuDāriyūschTrainerTyracroc, Elekid, Yanma
      @NickiSueZüchterMagnayen, Hunduster, Absol
      @KyureKyure KannagiSchreinmädchenHoothoot, Charmian, Meditie
      @UndyneLara FlemingTrainerVibrava, Knogga, Sniebel
      @ArrowKaiRangerQuajutsu
      @HeiteiraArcheoRangerLarvitar
      @TonjaLossinaTrainerPonita, Tauboga, Evoli
      @CiytaFenjaTrainerKapuno, Dartignis, Fukano
      @FlandreSahiraKoordinatorRutena, Felilou, Dragonir
      @gohan92ZaneTrainerReptain, Sichlor, Nebulak
      @FirefrogFlorianRangerKryppuk
      @Sanchez619HikariKoordinatorKirlia, Picochilla, Evoli
      @WasserwisserLinasPokéathletZicgzachs, Hoppspross, Quapsel
      @SceptileNatsuTrainerGeckarbor, Fiffyen, Dartiginis
      @ProtosHikaniosLunaRangerDratini


      Aktuelle Reisegruppen:
      - Raikachu (Dāriyūsch), Undyne (Lara), gohan92 (Zane), ProtosHikanios (Luna)
      - YunTakeo (Norian), Pk-fan (Finley), Tonja (Lossina), Ciyta (Fenja)
      - Arrow (Kai), Heiteira (Archeo), Flandre (Sahira), Sceptile (Natsu)
      - Firefrog (Florian), Sanchez (Hikari), Wasserwisser (Linas)

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    • bad time intensifies, yay

      Kapitel 0

      Name: Lara Fleming
      Ort: Karneol City, Hafen
      Team: #i-vibrava# Rufus, #i-knogga# Sans, #i-sniebel# Ayumi



      Die gelb-schwarz gestreifte humanoide Tigerkatze verpasste dem kräftigen Rochen einen wuchtigen Schlag, der den Knorpelfisch ein gutes Stück über den durchnässten Boden schleuderte. Es regnete wie aus Kübeln, doch das Mantax schien sich über das Hundstagswetter zu freuen. Gewaltige Wassermassen schoss es plötzlich auf seinem Mund und schon wenige Sekunden später kippte das Elektro-Pokémon Elektek aus den Latschen.
      "No way! Schon wieder? Ich dachte, dass ich dich wenigstens hier einmal bezwingen könnte!", ärgerte sich Lara mit geballten Fäusten über ihre knappe Niederlage. Der Hauptbildschirm erlosch und mit ihnen auch Mantax und Elektek, sodass sie ihre Konzentration lediglich auf das kleine Skypefenster richten musste, dass alsbald den ganzen Bildschirm einnahm.

      "W-wieso ... ich versteh' das nicht, NGAAAAAAAAAAAH! Du bereitest mir noch Kopfschmerzen! Das ist ein Elektek, wieso setzt du mit dem dann auch keine Elektro-Attacken ein? Mantax HAT nun mal eine gute Spezialverteidigung, aber du hättest es doch wenigstens mal versuchen können!", schien sich ihre ältere Schwester Undyne am anderen Ende der Welt noch mehr über den Ausgang des Kampfes zu ärgern. Angestrengt ließ sich Lara zurück in ihren Stuhl fallen. Es hätte diesmal wirklich funktionieren können! Wenigstens in der Online-Simulation.
      Lara kratzte sich nachdenklich im Gesicht, als sie Undyne ihre Gedankengänge bezüglich der grotesken Kampftaktik erklärte: "Naja, also in Kanto nennt man Donnerblitz auch 10.000 Volt. Als Wasser-Pokémon ... im Regen, völlig durchnässt ... wäre die Attacke nicht eher tödlich? Ich will doch kein Pokémon töten! Diese wundervollen, kleinen Dudes."

      "Es ist eine Simulation, da kannst du all deine Energie ablassen, ohne dir Gedanken um die anderen zu machen, ist das nicht wunderbar? Hör zu, versprich mir eines. Wenn du in Lebensgefahr bist ... wieso auch immer, aber ich kenne dich ... dann wag' es dich ja nicht, Rücksicht zu nehmen und zerquetsche deine Widersacher wie eine Tomate, capice?", bläute Undyne ihrer jüngeren Schwester mit viel Nachdruck ein. Die rotbraunen Strähnen bedeckten kreuz und quer ihre Stirn, so sehr hatte sich die großgewachsene Ordnungshüterin bei der virtuellen Taktikschlacht verausgabt. Es wäre so einfach gewesen, zumindest dort ihre Schwester zu schlagen, da sich Undyne stets für die Wasser-Pokémon entschied. Irgendetwas sagte Lara allerdings, dass etwas nicht in Ordnung war. Ihr Magenknurren. Das verlangte nach Maßnahmen.
      "Ich glaube, ich werde mir mal die Küche ausborgen und leckere Pasta zubereiten! Die werden sich die Augen reiben!", kündigte sie diese ihrer Schwester an, die aus dem Nichts plötzlich auch große, hungrige Augen machte.

      "That's the spirit, girl, NGAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH! Zeig' denen mal, wie das geht!"
      Es war schon manchmal beängstigend, wie Undyne plötzlich wie ein Vulkan ausbrechen konnte, selbst wenn nicht ein einziges negatives Gefühl an der Reaktion beteiligt war. Noch bedrohlicher war es, dass Lara das auch konnte.
      Ein Passagier schien sogar fast schon besorgt und klopfte vorsichtig: "Miss, alles in Ordnung?"
      "Miss? Er hat wohl ... gegen Sans gekämpft! Hahahaha! Machs gut, Schwesterchen! Ich melde mich, wenn wir in Chili angekommen sind!"

      "Chili?"
      "Chili con Karneol! Bye!"
      "Ugh."
      Der Wortwitz war selbst für Laras große Schwester zu viel gewesen. So klappte das einen Kopf kleinere, jüngere Familienmitglied ihren Laptop zu, um ihre Kabine zu verlassen. Behände griff sie sich an ihren schwarzen Ledergürtel und löste die drei Pokébälle an diesem aus, aus denen ein Knogga, ein Sniebel und ein Vibrava erschienen. Der besorgte Mann vor ihrer Kabinentür hatte sich bereits entfernt, sodass Lara störungsfrei zur Kombüse marschieren konnte.


      Endlich! Ihr Magen brüllte wie ein Raikou mit Zahnschmerzen, das schrie nach Gegenmaßnahmen! Die Brünette rückte noch ein letztes Mal ihre Fliegerbrille auf dem Kopf zurecht, bevor sie höflich anklopfte: "Hallo! Ich bin Lara! Ich bin gekommen, um auf diesem Schiff Spaghetti zu kochen! Wenn ihr keine habt, gehen natürlich auch ... Ma-KAHN-roni, hahaha!" Sans, das etwas lethargisch anmutende Knogga, konnte ein tiefes Glucksen nicht unterdrücken, doch die Schiffsbesatzung schien weniger erfreut über Laras unerwartetes Auftauchen und machte ihr klar, dass lediglich Kartoffelgerichte auf dem Speiseplan standen.
      "Hey, ihr könntet wenigstens ein Risotto anbieten! Schließlich sind wir ... Reisende!", ließ sich die junge Touristin nicht entmutigen: "Keine Sorge, meine kleine Ayumina, du bekommst noch deinen Reis!" Kein Reis. Keine Spaghetti. Nicht mal Maccaroni. Da konnte sich Lara den Mund fussili-g reden, nicht mal eine Nudelsorte war an Bord. Natürlich war die Aussage mit den Kartoffeln eine Lüge, denn es erwartete die Schiffsgäste ein reichhaltiges Büffet, aber wie sonst hätten die Köche Lara sonst abschütteln können?
      Ständig musste sie sich die Fragen gefallen lassen, für wen sie sich denn eigentlich halte, wobei diese Antwort schnell gefunden war: "I'm an Orre girl with standards, and with high ones at that!" Die Messlatte dieser Standards lag gar nicht mal so hoch, wie man vermuten würde, doch eine gute Mahlzeit war dafür unerlässlich. Als die Ausdrücke "nerviges Mädchen" und "geh wieder spielen" fielen, musste die 23-jährige sich geknickt ihre Niederlage in dieser Schlacht eingestehen. Dabei wollte sie nicht nur für sich und ihre Pokémon kochen, sondern für alle Gäste des Schiffs! Hier gab es ohnehin nicht allzu viele Möglichkeiten, um sich selbst zu beschäftigen. Lara konnte es kaum erwarten, endlich in Gemma anzukommen und von Bord zu gehen! Eine neue Region, völlig neue Gesichter, prächtige Landschaften und Millionen von ihrem Alltag desillusionierte Seelen, die eine neue Heldin mit offenen Armen empfangen würden!



      "Mann, ich hätte so gerne etwas Tolles gekocht! Ich war richtig ... on fire! Yeah! Rufus, wenn du bereits voll entwickelt wärst, wäre ich ja vielleicht auf deinem Rücken geflogen ... aber so. Was müssen die Flugpreise auch so verdammt teuer sein! Sans, soll ich dir mal was über die Flugpreise sagen? Ganz airlich? Airlich ... hahahaha! Schon gut." Lara hatte es sich derweil wieder in ihrer Kabine gemütlich gemacht, mit allen drei Pokémon gemeinsam auf dem Bett. Doch sie grübelte. Sie grübelte und grübelte, versuchte irgendwie auf der Seite liegend und dem Kopf mit dem angewinkelten Arm, aufgestützt wie ein Letarking, gegen die wie Ewigkeiten scheinende Wartezeit anzukämpfen.
      "Ich habe es! Moment, nein ... das hat einfach nicht genug Raffinesse ... aber das! Was ist, wenn wir ein Quiz auf dem Schiff veranstalten? Die haben doch alle genauso wenig Ahnung, was sie machen sollen, wie wir!", kam ihr in den Sinn, bis es schon wenige Sekunden später von einer anderen kurzfristigen Beschäftigung verdrängt wurde. Laptop auf, Skype an.
      Undyne war gezwungen worden, sich zu melden, mitten im Sporttraining: "Lara, was?"
      "Undyne! Wenn ich ein Klikk fangen würde, würde ich es Mettaton nennen! Ist das nicht genial?"

      "DESWEGEN rufst du mich an?"
      "Ja ... und?"
      "NGAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!"
      Klick. Dieses Skypegespräch erfreute sich keiner besonderen Länge und ehrlich gesagt auch keiner besonderer Seltenheit. Doch all dies tat dem Verhältnis der beiden Schwestern untereinander keinen Abbruch, außer für ein paar Stunden vielleicht ...
      Aus der Idee, den Schiffsgästen ein unvergessliches Quiz zu bereiten, wurde allerdings doch nichts, da Lara bewusst wurde, dass es nicht möglich und auch nur halb so spaßig wurde, wenn den Teilnehmern keine Verschriftlichung der Fragen angeboten wurden. Sie wünschte sich, dass diese sich mit Fragen wie "Wie viele Buchstaben stecken in dem Wort Mettatonnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn" ernsthaft beschäftigten, aber ohne eine kleine Visualisierung würden diese schulterzuckend das Handtuch werfen. Bei all der wagemutigen Naivität, die Lara manchmal an den Tag legte, ging sie die Angelegenheit doch ziemlich durchdacht an, zumindest in den meisten Fällen.
      "So geht es nicht. So kann ich ihnen keinen unvergesslichen Abend bescheren, Rufus ...", flüsterte sie, mittlerweile auf dem Bauch liegend und ihrem Vibrava ein Macaron in den Mund schiebend, ihren Pokémon zu: "Was ich gestalte, soll besser werden als diese Shows mit Madame Venus in Orcus ... denn die waren ... hihihi ... UNTERIRDISCH!" Knogga Sans brach in schallendes Gelächter aus, oder eher in Laute, die in Knogga-Tönen schallendes Gelächter darstellten.
      Mit dieser gedanklichen Reise in ihre Vergangenheit ärgerte sich Lara noch mehr über die Medien ihrer Heimatregion und ballte wütend die Faust: "Und die Rundfunkgebühren waren völlig übertrieben! Horrende Preise!" Ayumi das Sniebel zuckte überrascht und leicht verunsichert mit seinem Federohr. Horrende Preise. Lara grinste ihr Sichelklauenpokémon während seiner Fütterung breit an. Horrende Preise in Orre. H-orre-nd. Ein neues Pun wurde soeben geboren. Für den Alltag der Menschen in ihrem Umfeld war das in etwa so, wie es für die Polizei war, wenn ein rechtschaffener Bürger zu Team Crypto übertrat. Für Lara waren diese Momente die kleinen Dinge im Leben, die sie immer wieder genoss.
      Ein neuer Gedankenblitz überkam das Orre-Girl mit den hohen Standards: "Noch etwa 8 Stunden bis zur geplanten Ankunft in Karneol. Zwar bin ich nicht müde ... aber wenn ich jetzt solange schlafe oder auch nur döse ... würde ich ausgeruht und frisch meinen Fuß in Gemma setzen. Wisst ihr was? Das zieh ich jetzt durch, have a bed time!" Licht aus.



      Die strahlende Heldin in spe hatte die korrekte Entscheidung getroffen. Eine strahlende Heldin mit Augenringen wäre nämlich nicht mehr so strahlend, als dass sie zahllose potentielle Fans mit ihrem Charisma in ihren Bann ziehen konnte. Das Andocksignal, das Lara aus ihrer mittelprächtigen Nacht riss, läutete eine neue Ära ein. Eine Ära, die erst nach einer kräftigen Ladung Wasser im Gesicht, einer kurzen Kämmprozedur, einer Runde Turbo-Zähneputzen, einem großen Schluck Wasser und anderen Tätigkeiten im Bad begonnen werden konnte. Zum Glück hielt Lara gerne Ordnung, sodass ihre Koffer binnen einer Minute fertig gepackt waren und zum Steg befördert werden konnten.
      Draußen wartete Karneol City. Eine Stadt voller Menschen, die um einige Neuankömmlinge nun bereichert wurden. Zahlreiche junge Leute, die es, wenn es nach Lara ginge, sofort mit "Sup, kiddo!" begrüßt werden würden und ihr neues Idol bewundern könnten. Als kleine Schwester hatte Lara nie die Möglichkeit bekommen, als eine Sempai-Figur das Leben junger Pokémon-Enthusiasten zu prägen, doch nun war sie bereit.
      "Mann, diese Nacht war ... shreklich medioger ... aber das kann uns nicht davon abhalten, diesem Tag mit einem breiten Grinsen gegenüber zu treten, oder, Rufus? Rufus?! Hey, Punk, wo bist du? Das ist jetzt nicht lustig!", sprach die junge Frau mit der Fliegerbrille, die man mit ihrer überwiegend in Braun und Beige gehaltenen Kleidung fast für eine Hoot-Hoot-Cosplayerin halten konnte, zu ihrem Vibrava, dass offenbar genau hinter ihrem Rücken flatterte und somit Besorgnis seitens seiner Trainerin auslöste: "Aaah, da bist du! You slippery snail! Ha, da bin ich froh, dass ich momentan nur dich draußen habe. Die Anderen wären sicher schon dreimal verschwunden ..." So vertieft, wie sie ihn das Gespräch mit ihrem Vibrava war, so ungeschickt stellte sie sich beim Laufen an, wo gleich mehrere Leute Opfer blinder Remplerattacken wurden.
      Mit ihrem typischen "Sorry, kiddo!", versuchte sie, die ausschließlich jüngeren Menschen, die sie da unabsichtlich getacklet hatte, zu beschwichtigen. Wenigstens kein seniler Rentner aus Emiritae, der sich über die ungehobelte Jugend aufregen konnte!

      Team Scowzy - Shitposting is my kink

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    • Norian ; Pokemon-Ranger ; auf dem Weg nach Helio City (Schiff) ; #f-evoli# ; Gruppe: Finley ; Fenja ; Lost

      Still und friedlich schlugen die Wellen sanft gegen den weißen Rumpf des Schiffes und ließen es auf dem Meer tanzen. Das gleichmäßige Schaukeln war kaum zu vernehmen, aber es beruhigte Nor, der an Deck der MS Aventura stand und auf den Horizont sah. Zum ersten Mal in seinem Leben war er wirklich weit von zu Hause weg und es machte ihn nervös niemanden bei sich zu haben, den er kannte. Als hätte er Nors Gedanken erraten, stupste ihn sein Evoli sanft an. Der Kleine saß auf Nors linker Schulter und mochte es überhaupt nicht, wenn sein Freund sich Sorgen machte.
      Lächelnd strich Norian dem Pokemon über das weiche Fell. "Ich weiß, dass du immer bei mir bist!", sagte er so leise, dass es niemand anderes hätte hören können, wenn er nicht allein an Deck gewesen wäre. "Aber ich bin gespannt wie die Gemma Region aussieht. Wusstest du, dass ich dort geboren bin? Ich kann man bloß nicht mehr an die Gegend erinnern." "E-voli!", rief das junge Pokemon zustimmend. Gähnte jedoch und rollte sich zusammen. Oh ja die gute Seeluft machte Menschen und Pokémon müde und so schloss auch Nor für einen Moment die Augen und genoss einfach das Rauschen des Wassers und die salzige Luft.
      Er wusste nicht mehr wie lange er an der Reling gestanden hatte, als ein lautes quietschendes Geräusch die Ruhe durchbrach.


      "Liebe Passagiere, hier spricht Ihr Kapitän. Wir werden vorraussichtlich in einer Stunde im Hafen von Helio City anlegen. Wir empfehlen ihnen sich auf das oberste Deck zu begeben um den Anblick der Küste hautnah mitzuerleben und sich diesen herrlichen Anblick nicht entgehen zu lassen. Es lohnt sich!
      Außerdem möchten wir noch ein paar wichtige Hinweise verkünden, die alle Fahrgäste betreffen, die in Helio City aussteigen werden. Vergessen sie keine Gepäckstücke! Sehen sie auf jeden Fall nach, ob sie alle persönlichen Gegenstände aus ihrer Kabine mitgenommen haben. Größere Pokémon müssen während des Ausstiegs in ihrem Pokéball bleiben. Leisten sie den Anweisungen der Crew folge! Vielen Dank für ihr Verständnis! Allen aussteigenden Fahrgästen wünschen wir einen guten Aufenthalt in Gemma und hoffen Sie bald wieder auf einem unserer Schiffe begrüßen zu dürfen. "


      "Bald sind wir also da...", murmelte Nor und seine Hand wanderte geistesabwesend in seinen Rucksack und holte den großen weißen, versiegelten Brief hervor, die Spencer, der Anführer der Ringstadt Ranger, ihm für den Anführer der Ranger in Helio City mitgegeben hatte. Er fragte sich was Spencer wohl geschrieben hatte und was ihn bewegt hatte ausgerechnet ihn auf diesen Einsatz zu schicken. Nor war für sein mangelndes Selbstbewusstsein und seine Schüchternheit bekannt. Er war kein schlechter Ranger, aber wenn er zu viele Menschen um sich hatte, wurde ihm unwohl und er wollte einfach nur so schnell wie möglich weg. Vielleicht hoffte Spencer er würde durch diese Reise etwas mutiger werden. Oder er wusste von Nors Wunsch einmal die Stadt zu sehen, in der seine Eltern gelebt, sich kennen gelernt, geheiratet und schließlich einen Sohn zur Welt gebracht hatten...
      Er wurde aus seinen Gedanken gerissen als die ersten Passagiere laut redend das oberste Deck betraten. Schüchtern zog er sich in eine stillere Ecke zurück und hoffte, dass ihn bloß keiner ansprechen möge. Er ließ den Brief wieder sicher in seinen Rucksack gleiten, zog seine schwarze Jacke fester zu und versteckte seine Hände in den Taschen. Nervös trat er von einem Fuß auf den anderen. Er musste versuchen sich zu sammeln. Er war ein Pokemon Ranger und auch wenn er im Moment seine Uniform und seinen Fangkom in seinem Rucksack verstaut hatte, war er immer noch für das Wohlergehen der Menschen verantwortlich. Diesen Eid hatte er geleistet und er dürfte ihn nicht brechen nur weil ihm so viele Leute Unbehagen bereiteten!
      Fast bemerkte er nicht, dass sich ihm jemand genähert hatte und beinahe wäre er zusammen gefahren, doch er schaffte es gerade noch einen unsicheren, etwas ängstlichen, aber eben nicht erschreckten, Gesichtsausdruck aufzusetzen und bete zu Arceus, dass er die Fahrt bis nach Helio City überstehen würde und sein Gegenüber ihn in Ruhe ließe...


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      Anmerkung: Durchsage des Kapitäns sowie Name des Schiffes und Ort sind mit der Gruppe abgesprochen.

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    • Finley I
      Koordinator (18) aus Tessera (Einall)
      Noch keine Auszeichnungen

      MS Aventura → Helio City

      Aktuelle Begleitung:
      Zwottronin ♂
      Sturzbach
      Tackle
      Aquaknarre
      Nassmacher
      Kalkklinge
      Wadribie ♀
      Honigmaul
      Lockduft
      Windstoß
      Käferbiss
      Quabbel ♂
      H2O-Absorber
      Nassmacher
      Absorber
      Blubbstrahl
      Genesung

      Na zum Glück stellt dieses Schiff auch genügend Magazine zur Verfügung…
      Bäuchlings auf dem Bett seiner kleinen Kabine liegend, durchblätterte Finley eine Illustrierte, die er aus der Lobby mit auf sein Zimmer genommen hatte. In der rechten Hand hielt er einen Löffel und direkt vor ihm stand das offene Glas Honig, das er nebenbei genüsslich verspeiste. Und auch seine Pokémon genossen den geringen Freiraum, den die Kabine ihnen zusichern konnte. So schwirrte Wadribie, beruhigend summend, vor dem Bullauge, von dem aus man das weite Meer sehen konnte. Zwottronin alberte währenddessen vor dem Spiegel rum und schaute sich voller Stolz seine Muscheln an. Quabbel hatte sich zugleich an seinem Lieblingsplatz – mitten auf Finleys Kopf – niedergelassen, und machte sich einen Spaß daraus, Finleys Haare zu verwuscheln. Während Finley anfangs jedes Mal Angst hatte, wenn Quabbel sich auf seinen Kopf setzen wollte, sah er das mittlerweile komplett gelassen. Die Angst resultierte früher daraus, dass Quabbel beim ersten Versuch, es sich dort gemütlich zu machen, Finleys Kopf brutal in den Sand der Bucht von Ondula drückte. Mittlerweile hatte Quabbel aber gelernt, dass es nur halb schwebend auf dem Kopf sitzen darf, um Finley nicht seinem kompletten Gewicht auszusetzen.
      Finley hielt einen kurzen Augenblick beim Lesen inne, als er über einen kleinen Abschnitt zu Zack, dem Arenaleiter von Helio City, stolperte.
      Hmm, Zack… Ob er wohl der erste Gemma-Arenaleiter ist, den ich zu Gesicht bekomme?
      Arenaleiter hatten Finley schon immer fasziniert, jetzt die Arenaleiter einer anderen Region zu Gesicht zu bekommen, würde natürlich umso spannender sein. Und dennoch hatte er sich für den Weg eines Koordinators entschieden, auch wenn er noch gar nicht so richtig wusste, was dort auf ihn zukommt. In Einall gab es keine Wettbewerbe, deswegen ist die Herausforderung für ihn komplett neu. Und dennoch hat er sich vorhin in der Lobby wieder das Heft rausgepickt, das die Arenaleiter der Region behandelte. Auf dem Cover prangte ein großes Bild von Nathan, dem Arenaleiter von Pyrius City und einem der Shootingstars der Region.
      Zwottronin hatte sich unterdessen vom Spiegel wegbewegt und schaute mit großen Augen zu Finley auf.
      »Hattest du nicht eben schon einen Löffel?«, fragte Finley mit einem verschmitzten Lächeln auf dem Gesicht. Doch als Zwottronin ihm einen Löffel entgegen streckte, nahm Finley ihn, steckte ihn in das Honigglas und gab ihn zurück. Während sich Zwottronin den Löffel Honig schnell in den Mund steckte, streckte Finley seine Hand aus und wuschelte Zwottronin über den Kopf.

      Auf einmal wurde das leise Summen, das Wadribie vom Bullauge aussendete, durch ein lautes Knacken der Lautsprecher durchbrochen.

      »Liebe Passagiere, hier spricht Ihr Kapitän. Wir werden voraussichtlich in einer Stunde im Hafen von Helio City anlegen. Wir empfehlen ihnen sich auf das oberste Deck zu begeben um den Anblick der Küste hautnah mitzuerleben und sich diesen herrlichen Anblick nicht entgehen zu lassen. Es lohnt sich!«
      Die Durchsage war noch nicht vorüber, doch Finley schlug bereits die Zeitschrift zu, sprang auf und hörte gar nicht mehr weiter zu. Während Quabbel lautstark protestierte, so wild in die Luft geschleudert worden zu sein, hatte Finley bereits seine Pokébälle zur Hand und rief seine drei Freunde zurück. Er steckte sich die Pokébälle an den Gürtel, schnappte die Zeitschrift und seinen Zimmerschlüssel und verließ seine Kabine. An der Lobby legte er die Zeitschrift zurück auf einen Tisch und ging eilig an Deck, um die neue Region endlich auch ungedruckt zu erleben. Er merkte gar nicht, wie die ältere Dame an der Rezeption ihm einen verwunderten Blick nach warf.

      Die frische Meerluft empfing ihn sofort und eine leichte Brise wehte durch seine Haare.
      Waaah, meine Haare, ganz vergessen!
      Finleys Haare sahen noch genau so aus, wie Quabbel sie zurück gelassen hatte, was dieser aber gänzlich vergessen hatte. Er packte sich mit den Händen an den Kopf und dachte intensiv nach, was er machen sollte. Die Panik war ihm förmlich ins Gesicht geschrieben.
      Ich muss schnell zurück in mein Zimmer, da hab ich einen Spiegel. Wobei nein, dann muss ja wieder durch die Lobby…
      Sein Blick schwankte hin und her, bis er feststellte, dass nahezu alle Passagiere an der Reling standen.
      Alsoooo… Wenn ich mich von der Reling entferne und irgendeine ruhige Ecke finde, vielleicht kann Wadribie mir dann ja die Haare zurecht föhnen…
      Während er sich nah an der Wand hielt, bewegte er sich auf das Ende des Schiffes, wo keine Besucher standen, zu. Doch gerade als er um die Ecke bog, prallte er fast in einen Jungen hinein, der sich bereits tief an die Wand gegraben hatte. Finley erstarrte, jetzt hatte mindestens einer seine Haarpanne aus nächster Nähe sehen können. Er merkte, wie ihm das Blut in den Kopf schoss, wie es immer passierte, wenn ihm etwas peinlich war. Und ihm war häufig viel peinlich, weswegen er sich jetzt nochmal schnell durch die Haare wuschelte, um wenigstens die Frisur irgendwie zu retten. Doch wie der andere Junge schaute, mussten Finleys Haare jetzt noch schrecklicher aussehen, denn der leicht ängstlich-nervöse Blick des Jungen war kaum zu übersehen.
      Jetzt hilft's auch nicht mehr, ich sollte das wohl lieber erklären…
      »Ähhh, hi! Sorry, das scheint schon dein Rückzugsort zu sein… Ich hab mir meine Frisur ein wenig versaut und wollte die an einem ruhigeren Plätzchen wieder richten…« Während Finley das sagte, kratzte er sich verlegen hinter dem Kopf und registrierte das schlafende Evoli auf der Schulter des Jungen.
      »Awww, ein Evoli, wie putzig!« Finleys Augen schienen förmlich Funken zu sprühen, so niedlich fand er das kleine Pokémon. Da es um den coolen Auftritt ohnehin schon getan war, konnte er den anderen doch direkt in ein Gespräch verwickeln.
      »Ich bin übrigens Finley, wie heißt du? Und woher kommst du? Gibt es da noch mehr so niedliche Evoli?«
      Während er sich schon fast in Rage redete, kratzte er sich wieder hinter dem Kopf und hatte seine Haare schon fast wieder vergessen. Der andere Junge hatte jetzt seine volle Aufmerksamkeit und das schien diesem überhaupt nicht zu gefallen…

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    • Charakter: Kai (Ranger, 21) & Shinobi (Partnerpkmn, Quajutsu VF)
      Porträt: ~wird demnächst nachgereicht~
      Ort: Ranger-Vereinigung
      Gruppe: Archeo & Alex
      @Heiteira, @RoterMaskenTyp



      Es war erst fünf Uhr morgens als Kai und sein Partnerpokémon Shinobi auf leisen Sohlen Kais Elternhaus in Wurzelheim verließen. Ihr wohlverdienter einwöchiger Urlaub hatte ein vorschnelles Ende genommen, da Kai bereits nach nur zwei Tagen eine dringende Benachrichtigung von Prof. Hastings erhalten hatte. Aufgrund sich häufender seltsamer Vorfälle in der Gemma-Region sollten er und Shinobi dorthin zu einer neuen Mission aufbrechen und bezüglich des geheimnisvollen Team Granat ermitteln. Innerhalb eines einzigen Tages hatte Kai daraufhin die gesamte Anreise mit einem guten Freund und Teampartner für diese Mission, dem Ranger Archeo, via Fangkom durchgeplant und vorbereitet. Da sie als Treffpunkt die Ranger-Vereinigung in Almia vereinbart hatten, stand Kai und Shinobi noch ein langer Tag bevor. Um diese Entfernung in möglichst kurzer Zeit bewältigen zu können, hatte ihnen Volara am Vortag zwei von ihr auf Langstreckenflüge trainierte Staraptor geschickt. Bis jetzt war also alles perfekt nach Plan verlaufen. Beim Verlassen des Hauses streckte Kai sich gähnend und atmete die frische Morgenluft tief ein. Egal wie gestresst er war, die ruhige Idylle von Wurzelheim wirkte jedes Mal wahre Wunder. Selbst nach diesem doch sehr stark verkürzten Urlaub fühlten er und Shinobi sich bereits wieder vollkommen erholt und waren startklar. Die Staraptor warteten bereits vor dem Haus auf sie und schienen trotz der langen Anreise schon wieder vor Kraft nur so zu strotzen. Etwas gedankenverloren strich Kai den beiden zur Begrüßung über den Kopf, dann nahmen er und Shinobi ihre Positionen auf den Rücken der Vogelpokémon ein. Die Staraptor flogen sofort los, drehten noch eine kurze Runde über Wurzelheim und Kai winkte seinen Eltern, die an einem der Fenster ihres Hauses standen, zu. Nachdem die Staraptor eine angemessene Flughöhe erreicht hatten, erhöhten sie ihr Tempo und eine anstrengende, aber ziemlich ereignislose Flugreise begann.
      ...
      Dank der überaus schnellen Staraptor flogen sie bereits am frühen Abend über den Altru-Turm hinweg, auf dessen Spitze der Lichtkristall und die drei Gemmen geheimnisvoll im Licht der untergehenden Sonne funkelten. Beim Anblick der Blaugemme griff Kai unbewusst zu dem Blaugemmenanhänger um seinen Hals, warf Shinobi einen kurzen freundschaftlichen Blick zu und musste daran denken, wie viel sie schon als Ranger und Partnerpokémon erlebt hatten. Lange konnte er sich jedoch nicht in seinen Gedanken verlieren, denn kurz darauf landeten sie bereits vor dem Rangerhauptquartier. Kai und Shinobi bedankten und verabschiedeten sich von den beiden Staraptor, die danach sofort wieder aufstiegen und sich in der Krone des Lebensbaumes niederließen. Ranger und Partnerpokémon warfen sich einen kurzen Blick zu und Kai meinte grinsend: „Na dann alter Freund, auf geht’s!“. Shinobi nickte zustimmend und die beiden betraten voller Vorfreude die Vereinigung…

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    • Dareios I:
      (Ort: Karneol City, Hafen)
      (Team: #i-tyracroc# Parvēz, #i-elekid# Leyla, #i-yanma# Giv)


      Im Fernsehen lief natürlich nichts. Gelangweilt spielte Dareios auf der schwarz lackierten Fernbedienung herum, drückte auf alle Tasten, die er mit seinen kurzen Fingern erreichen konnte, in der Hoffnung, dass er vielleicht doch noch eine halbwegs interessante Sendung geschaltet hatte, und ließ sich schließlich auf die recht unbequeme Matratze der Kabine fallen, nachdem er in dieser Hinsicht enttäuscht wurde. Die Decke war nicht sonderlich viel spannender, sondern wirkte noch trostloser als der winzige und leicht staubige Röhrenfernseher in der Ecke des Zimmers. Diese Decke schrie förmlich nach Tatendrang und Farbe! Nicht, dass Dareios durch eine gräulich-beige Fläche über sich einen plötzlichen Adrenalinschub bekam. Viel mehr wollte er seiner Langeweile, die ihn von allen Seiten umgab, entgegenwirken!
      »Dieses seltsame Mädchen von nebenan ist bestimmt eine fürchterlich lustige Gesellin«, redete er vor sich hin, bevor er seine drei tierischen Gefährten aus ihren purpurrot-weiß geteilten Pokébällen entließ. »Was haltet ihr denn davon, wenn wir ihr einen Besuch abstatten?«
      Dabei war es gerade einmal sieben Uhr morgens. Dareios war schon seit knapp zwei Stunden wach, denn sonderlich viel Schlaf brauchte er nicht. Er hatte am vorherigen Tag gut gegessen und entsprechend gut geschlafen – wie ein Baby sogar – und war, da er nicht sonderlich viel Zeit mit anderen Dingen als Schlafen verschwendet hatte, letztendlich bereits in frühster Frühe erwacht. Als Belohnung durfte der Trainer die aufgehende Sonne aus seiner Kabine heraus betrachten. Darauf hatte er bestanden. Eine Schifffahrt ohne Bullsauge, aus dem man das Meer heraus betrachten konnte, war immerhin keine echte Schifffahrt! Auf einen solchen Luxus konnte und durfte man nicht verzichten.
      »Hm, vielleicht ist das doch keine sonderlich gute Idee …«, grübelte der Trainer weiter und seufzte kurz auf. Sein Tyracroc Parvēz, ein Geschenk seines Vaters, nickte heftig, während es hämisch lachte. »Du bist ein fürchterlich seltsames Ding, wusstest du das?« Der Besitzer des Kaiman-Pokémon schaute den ersten seiner drei Gefährten verdutzt an. »Ich glaube, dass du ziemlich gut zu diesem Mädchen passen würdest. Fürchterlich interessant. Vielleicht kann ich dich ja benutzen, um bei ihr besser anzukommen. Dabei ist sie bestimmt so verrückt wie die Person, mit der sie sich gestern unterhalten hat.«
      Tatsächlich hatte Dareios jedes einzelne Wort mitgehört, das die Reisegefährtin von nebenan mit ihrem Gesprächspartner gewechselt hatte, solange man es hatte verstehen können. Es hatte viele Rufe gegeben, manche wirklich sehr leidenschaftlich und vor allem … laut. Allem Anschein nach hatte man geskypt, denn der Fernseher war auch auf einer unangenehmen Lautstärke gelaufen.
      »Sehr seltsame Menschen«, folgerte Dareios. »Sehr interessante Menschen, in der Tat.«
      Dabei galt seinem Interesse nun viel mehr der dem Essen, das das Schiff anbot. Das Schiffsrestaurant würde in Kürze aufmachen, was man sich natürlich nicht entgehen lassen durfte. Kurzerhand rief Dareios seine Pokémon zurück in ihre Pokébälle und übergab diese einer Angestellten am Eingang des Restaurants, nachdem er eine Weile lang durch die schier endlosen Gänge und Decks der Fähre geirrt war:

      »Ich werde Ihre Pokémon für den Moment in meine Obhut nehmen, mein Herr. Vielen Dank für Ihren Besuch.«
      Die pinkhaarige Frau verbeugte sich kurz, dann ließ sie ihren Kunden in das Bordrestaurant ein: Ein großzügiges Buffet, einige Fensterplätze mit Sicht auf die Küstenlinie der Gemma-Region, ein paar Menschen in Sichtnähe, die man beobachten konnte, und Dareios war glücklich. Ganze fünf Portionen mit allerhand Leckereien verschlang der Trainer, während er die anderen Reisegäste musterte und sich fragte, was sie wohl für Charaktereigenschaften haben und welche Geschichten sich wohl in ihnen verbergen mochten. Nachdem auch das letzte Reiskorn und der letzte Brotkrümel vom Teller verschwunden war, machte sich Dareios schließlich auf, um sich zurück zu Kabine zu begeben. Zuvor hieß es aber die drei Pokébälle bei der Frau am Tresen zurückzuholen.
      »Vielen Dank, mein Herr, Ihren Pokémon geht es hervorragend«, flötete sie. »Beehren Sie uns bald wieder.«
      Wieder verbeugte sie sich, doch Dareios durfte keine Zeit verlieren. Auf halbem Wege ertönte von allen Seiten aus ein kurzes Signal, auf das eine Durchsage des Kapitäns folgte:

      Guten Morgen, sehr geehrte Passagiere, hier spricht der Kapitän dieses Schiffes. Wie geplant wird die M.S. Maria in ungefähr einer halben Stunde in Karneol City anlegen. Wir hoffen, Sie hatten eine angenehme Reise und bitten Sie nun, die Kabinen in Bälde zu verlassen. Allen, die das Schiff nun verlassen, wünschen wir einen angenehmen Aufenthalt in der Stadt, und allen anderen, die mit uns weiter auf der M.S. Maria reisen, wünschen wir auch weiterhin eine angenehme Reise mit der Gemma-Line.

      Und das Ganze noch in mindestens vier anderen Sprachen.
      »Es ist schon neun Uhr?!« Dareios preschte los. »Ganze zwei Stunden mit Futtern verbracht, fürchterlich unüberlegt …«
      Obwohl es kaum nötig war sich so zu beeilen, lief der Technik-Liebhaber, so schnell ihn nur seine mit zum Laufen höchst ungeeigneten Flipflops bekleideten Füße tragen konnten, in die seine Kabine, um dort alles Nötige in den großen Rucksack zu stopfen und mit diesem auf dem Rücken wieder aus dem kleinen Zimmer herauszustürmen. Kurz vernahm Dareios, dass auch nebenan einige Hektik bestehen musste, doch jetzt noch zu warten, wäre für ihn purer Selbstmord gewesen. Stattdessen drängte in ihm der Drang nach Freiheit und den unendlichen Möglichkeiten, die in der unbekannten Gemma-Region warteten.
      Letztlich legte das Schiff an, mit einem hellauf begeisterten und strahlenden Dāriyūsch in Karneol City an. Die Sonne schien und lachte zurück und die Menschen, die sich am Hafen versammelt hatten, sahen alle so glücklich aus, dass der Trainer sie beinahe alle für Freunde gehalten hätte. Abrupt wurde diese Freude aber gestört, als er bemerkte, wie ein junges Mädchen, vielleicht ein paar Jahre älter als Dareios, sich mit einem Vibrava unterhaltend durch die Mengen stolperte. Er konnte seine Gedanken kaum für sich behalten:
      »Das muss das Mädchen von nebenan sein. Fürchterlich seltsam …«


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • [IMG:http://fs5.directupload.net/images/160324/szrqdztx.png]Ort:
      Karneol City, Hafen
      Reiseteam:
      Lara Fleming @Meowstic
      Dāriyūsch @Raikachu
      Rhana @Vanyar
      Kyure Kannagi
      #i-hoothoot# Keiga
      #i-charmian# Shan #i-meditie# Daitan


      "Urghs...." unterbrach es die Stille, welche sonst nur gelegentlich das Rauschen des Meeres hören ließ. In einer kleinen Kabine, auf der M.S. Maria befand sich ein rothaariges, welches sich gerade vom Klo erhob. Ihr bekam die Schifffahrt nicht besonders, da sie es einfach nicht gewöhnt war. Schleppend begab sich Kyure zum Bett und lies sich darauf nieder. "Wann kommen wir bloß an...?", stammelte sie und blickte dabei in die Richtung der Uhr, die an der Wand befestigt war. Seit mehr als 24 Stunden war die rothaarige jetzt schon wach. Zuerst musste sie zu Fuß nach Blizzach reisen, da ihr Hoot-Hoot nicht stark und groß genug war um sie zu tragen. In Blizzach war von Elyses aus der am nächsten gelegene Hafen, weswegen sie sich tief in den Norden Sinnohs begab. Dort angekommen freute sich Kyure bereits, da sie meinte, dass der schlimmste Part der Reise getan war. Doch da irrte sie sich. Schiff fahren war nun mal ebenso gar nicht ihr Ding, das musste sie dann leider feststellen. Kein Auge hatte sie während der Fahrt zu gemacht und auch gegessen hatte sie seit ihrer Abreise aus Sinnoh nichts mehr. Ihr Magen knurrte und ihre Augen waren unglaublich schwer. Doch auch nur die kleinste Welle sorgte für eine Achterbahnfahrt in ihrer Magengegend. Und so lag sie dort - ausgelaugt und regungslos. Shan, Kyures Charmian ließ sich von all dem nicht beirren. Sie schlief friedlich in ihrem Körbchen und wenn sie dann Hunger bekam, scheute sie auch nicht davor, ihre "Trainerin" aus dem Bett zu werfen. Ja, Shan hatte ihren eigenen Kopf und war leider völlig verzogen. Was nicht bedeutete, dass ihre "Trainerin" ihr nicht wichtig war... Ihr gefüllter Magen war ihr allerdings wichtiger.

      Erneut unterbrach etwas die Stille in Kyures Kabine.
      Guten Morgen, sehr geehrte Passagiere, hier spricht der Kapitän dieses Schiffes. Wie geplant wird die M.S. Maria in ungefähr einer halben Stunde in Karneol City anlegen. Wir hoffen, Sie hatten eine angenehme Reise und bitten Sie nun, die Kabinen in Bälde zu verlassen. Allen, die das Schiff nun verlassen, wünschen wir einen angenehmen Aufenthalt in der Stadt, und allen anderen, die mit uns weiter auf der M.S. Maria reisen, wünschen wir auch weiterhin eine angenehme Reise mit der Gemma-Line.

      Endlich! Endlich war es soweit! Kyure konnte bald aus dieser schwimmenden Hölle raus. Mit zittrigen Beinen erhob sich das Mädchen aus Elyses, schleppte sich ins Bad um noch mal kurz ihr Gesicht zu waschen. Zwei dicke Augenringe zierten das, inzwischen, sehr blasse Gesicht. Schrecklich sah sie gerade aus. Doch was sollte sie tun? Sie war sicherlich nicht der einzige Passagier auf dem Schiff, der Seekrank war. Daher sollten sie Leute es irgendwie nachvollziehen können. Nachdem Kyure sich ihr Gesicht gewaschen hatte, nahem sie ihre Tasche und ging langsam aus ihrer Kabine. Ihr Charmian folgte ihr brav.
      Noch immer zittrig auf den Beinen, ging das Mädchen nah an der Wand entlang, um sich Halt zu verschaffen. Kurz bevor sie den Ausgang erreichte kam das Schiff abrupt zum stehen und gab sich einer großem Welle hin. "Urgh!" Schnell hielt sich Kyure ihre Hand vorm Mund und so kam es, das sie auch noch das Gleichgewicht verlor und direkt in einen der Matrosen stolperte, der sie gerade noch so auffangen konnte.
      "...D-Danke...", stammelte sie und ließ sich von dem Mann runter vom Schiff begleiten. Draußen auf festem Land angekommen ließ sich das rothaarige Mädchen auf einer Bank nieder. Eine ganze Weile saß sie da. Sie war einfach am Ende. Wer hätte gedacht, dass eine Reise auf einen anderen Kontinent so anstrengen sein könnte...

      Sie blickte auf. Der Hafen war noch immer gut gefüllt und auch so langsam verließen auch die letzten Passagiere das Schiff. Jetzt war sie endlich in Gemma angekommen, um ihren Freund, Dariel, wiedertreffen zu können. Doch, sie hatte sich überhaupt keine Gedanken gemacht, wo sie suchen sollte. Völlig übermüdet und leicht hilflos blickte sie in die Menschenmenge. Ihn hier zu treffen grenzte an ein Wunder...
    • Lara Fleming (23)
      Determination: Splendid
      Ort: Karneol City, Hafen
      Trainer/Heroine
      Rufus #i-vibrava# Sans #i-knogga# Ayumi #i-sniebel# .Pun Counter: 8
      Reisegruppe:
      @Kyure Kyure Kannagi,
      @Raikachu Dareios,
      @Vanyar Rhana


      Lara I

      "Oh mann, dieses Gemma ist das neue Einall. Damals, als zahllose desillusionierte Immigranten nach Stratos City kamen, um nach einer besseren Zukunft zu streben. Genauso ist das hier. Nur ohne Hüte. Schau sie dir an, Rufus, schau sie dir ganz genau an. Schau dir den an. Und den. Hihihihi! Und jetzt?" Lara meinte das voller Bewunderung, ohne jeden Hohn und Spott. Die vielen Kulturen, die in Stratos City aufeinander triefen, faszinierten sie seit jeher.
      Doch dann wurde Lara klar, die sehr ihr eigentlich gar nichts klar war. Wo sollte sie hin? Sie hatte sich vor einigen Tagen im Reiseführer die schönsten Attraktionen markiert, aber das würde sie nicht länger als vier, fünf tage beschäftigen, wenn die Verkehrsmittel so schnell wären wie die Hyper-Bikes, mit denen man im Affenzahn durch Orre rasen konnte. Nun hatte Lara keine Ahnung, was sie denn tun sollte, griff sofort zum Handy und wählte Undynes Nummer ein. Ihre Lippen kräuselten sich verkrampft, als sie merkte, dass ihre Schwester nicht ranging. Während die anderen Passagiere die junge Frau überholte, stand sie immer noch auf dem selben Fleck gemmayanischer Erde, die sie vor zwei Minuten betreten hatte. Die dynamische Menschenmenge hatte sich etwas verschoben, sodass neue Leute in Laras Blickfeld rückten und nun auch besser verständlich war, weil die eine Hälfte der Neuankömmlinge sich bereits in alle Richtungen verstreut hatten.

      »Das muss das Mädchen von nebenan sein. Fürchterlich seltsam …«
      Lara prüfte den Jungen, der sie bereits vor ihr ins Auge gefasst hatte, ganz genau. Er trug eine Art grüne Taucherbrille auf der Stirn, besaß kurze, stachelige, kastanienbraune Haare und eisblaue Augen. Der dünne, graue Pulli und die mittellange Jeans mochten vielleicht nicht unbedingt zu dem Beachlook an Kopf und Fuß, der durch hellblaue Flipflops abgerundet wurden, passen, aber plötzlich huschten Laras Augen flink zur anderen Seite. Ein Mädchen mit roten Haaren war ebenfalls unbeweglich in der Menschenmenge verharrt und blickte hilflos um sich.
      "Sie wird sicher von jemandem abgeholt. Aber diese braunen Lederstiefel, die finde ich richtig nice!", kommentierte Lara in Gedanken das Mädchen in dem eher ungewöhnlichen, weiß-schwarzen Kleid, bevor ihre Aufmerksamkeit wieder dem Jungen galt.
      Es raunte und polterte in ihrem Kopf: "Der hat ... moment, hat der mich gemeint?!"
      Lara hob die Augenbrauen an und starrte verwundert zurück, hob kurz das Kinn zu einem Nicken an und erkannte die großartige Gelegenheit, den fremden Jüngling mit einem Wortspiel zu beeindrucken. Geschwind packte sie Sans' Pokéball, beförderte das Knogga an die Frischluft und gab ihre Pun-Kunst zum Besten: "Sup, kiddo? Ich schätze mal ... mein Knogga hier ... möchte dir ... 'Bone Jour' sagen! Hahahaha!" Während des Sprechend zeichnete sich bereits ein breites Grinsen auf ihrem Gesicht ab, aber das fertige Produkt ließ Lara in schallendes Gelächter ausbrechen. Sans gefiel der Wortwitz, vor allem, wenn es um Knochen ging, aber wie stand es um die anderen Menschen?
      Die salzige Meeresluft von Gemma erfüllte Lara mit Entschlossenheit.

      Team Scowzy - Shitposting is my kink

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    • Name: Fenja (15)




      Ort: Auf dem Weg von der Hoenn Region zum Aschewald

      Team: Kapuno, Dartignis, Fukano


      Reisegruppe: Norian (YunTakeo); Finley (Pk-fan); Lost (Tonja)




      In Gedanken versunken starrte Fenja aus dem Fenster. Die Sonne war nun fast nicht mehr zu sehen, doch der Himmel war immer noch in ihr rötlich-oranges Licht getaucht. Ein wundervoller Anblick. Ihre Hand glitt über das weiche Fell ihres Fukanos, welches seelenruhig weiterschlief. Ein paar letzte Lichtstrahlen fielen durch das Fenster und Ace gähnte laut auf. Er hatte sich vor einer Weile auf ihrem Schoß zusammengekugelt und war dort eingeschlafen. Ein wunder, dass er bei diesem Lärm überhaupt schlafen konnte. „Und du willst das wirklich durchziehen, Kleine?“, dröhne es durch das Headset zu ihr: „Du kannst immer noch abbrechen.“ Es fiel ihr schwer Kalle überhaupt zu verstehen, obwohl er direkt neben ihr saß. Die Rotorblätter des Hubschraubers waren viel zu laut, doch er wartete auch gar nicht darauf, dass Fenja ihm antwortete. Er sprach einfach munter weiter und sie störte das überhaupt nicht: „Ich werde dich echt vermissen. Ich meine, was soll ich wenn dann die ganze Zeit machen, wenn du weg bist?“ Sie war es gewöhnt, dass er in einer Tour sprach und sie fast nie zu Wort kam. Doch heute war er erstaunlich ruhig. „Ich hab’s! Ich komme einfach mit dir mit. Dann hätte ich das Problem doch gar nicht. Na, was hältst du davon?“ Begeistert von dem Vorschlag grinste er sie an und bemerkte gar nicht, dass Fenja nicht so begeistert davon war. „Es tut mir leid, Kalle, aber ich würde diese Reise gern alleine antreten.“ Schrie sie nach kurzer Überlegung zurück. Wütend rammte Chase seinen Kopf gegen ihr Bein und sah sie beleidigt an. Auch Ace war nicht glücklich über das, was Fenja gerade gesagt hatte. Stimmt, sie war nicht alleine. Chase, Comet und Ace waren immer bei ihr. Entschuldigend streichelte sie ihren beiden Partnern über den Kopf und suchte den Himmel nach dem kleinen, rötlichen Vogel ab. Wie ein Pfeil schoss er an dem Fenster vorbei und drehte ein paar Saltos in der Luft. Comet hatte sich strikt geweigert mit in den Helikopter zu kommen und darauf bestanden die lange Reise nebenher zu fliegen und Fenja konnte es ihm nicht verübeln. Der Wind wehte um Comets Gefieder und er tanzte auf den Wogen, die sich ihm ergaben. Doch ein wenig mulmig war Fenja schon zumute, da sie Angst hatte, dass Comet in die Rotorblätter des Hubschraubers geriet. Doch jetzt war daran auch nichts mehr zu ändern und so wandte sich Fenja wieder Kalle zu: „Ich würde gerne, dass mich meine Eltern endlich akzeptieren und nicht mehr wie ein kleines Kind behandeln.“ Einige Minuten sagte er gar nichts bis Fenja das Schweigen wieder unterbrach: „Außerdem muss jemand den Hubschrauber wieder zurück fliegen und wer sollte das außer dir machen?“ Daraufhin musste er grinsen und auch auf Fenjas Gesicht stahl sich ein Lächeln. Vorsichtig drückte Kalle den Cyclic leicht zur Seite und zog das Collective nach oben, sodass der Hubschrauber nach links abdrehte. Draußen flogen immer wieder ein paar Pokémons an dem Hubschrauber vorbei und Comet tollte weiter im Wind umher. Unter ihnen war das Meer, das fast schon unendlich erschien. Doch am Horizont war wieder Land in Sicht. War das etwa Gemma? Fasziniert starrte sie auf die riesige Insel, die immer näher zu kommen schien bis plötzlich etwas anderes ihr Interesse weckte. Etwas weiter von dem Hubschrauber entfernt folgen zwei Staravia. Man konnte es fast nicht erkennen, doch es sah so aus, als ob auf dem einen Staravia eine Person sitzen würde. Auch auf dem anderen schien etwas auf dem Rücken zu sitzen, doch sie hätten näher heran gemusst um etwas Genaueres zu erkennen. Viel zu schnell war der Hubschrauber dem Stück Land näher gekommen und ein mulmiges Gefühl machte sich in Fenja breit. Sie war noch nie so weit von ihrem Zuhause weg gewesen. Doch es war ihre einzige Chance sich ihren Eltern zu beweisen. Vorsichtig löste sie den Gurt und Ace sprang von ihrem Schoß. Sie kletterte in den hinteren Teil des Cockpits und schnappte sich ihre Tasche. Dann hielt sie sich an dem Sitz fest und schaute auf die Gemma Region hinunter. Vorsichtig zupfte sie eine Karte aus ihrer Hosentasche und verschaffte sich etwas Orientierung. „Also Madam, wo wollen sie aussteigen?“ Doch Kalle bekam darauf nur ein genervtes Stöhnen zurück, von dem sie sich nicht sicher war ob er es überhaupt gehört hatte. Ein gewaltiger Windstoß ging durch das kleine Gehäuse als sie eine Tür aufzog. Mit zittrigen Händen steckte sie die Karte wieder zurück und hob ihre beiden kleinen Partner behutsam hoch. Mit der noch freien Hand zog Fenja das Headset von ihrem Kopf und legte es auf ihren Sitz. Dann widmete sie sich wieder ihrem Vorhaben. Sie stellte sich ganz nah an die Kante und sah noch einmal zu Kalle zurück. „Wenn du jetzt springst gibt‘s kein Zurück mehr!“, schrie er gespielt gequält. Doch Fenja nickte nur und versuchte Augenkontakt mit Comet zu bekommen. Ganz ruhig flog er nun mit weit ausgebreiteten Flügeln neben dem Hubschrauber her und wartete darauf, dass Fenja endlich das Zeichen gab. Und mit einem kurzen nicken in seine Richtung gab sie es. Doch kurz bevor sie sprang schrie Kalle noch: „Hey, ihr drei, passt gefälligst gut auf sie auf und du, wag es ja nicht keinen Spaß zu haben!“ Doch den letzten Teil des Satzes konnte sie nur noch erahnen, da sie schon in die Tiefe stürzte. Ihr Blick galt noch einmal dem grauen Hubschrauber, auf dessen Seite das rot-schwarze Wappen Team Magmas prangte, bevor sie wie ein Pfeil auf den Boden zurast. Comet hatte seine Flügel angelegt und umkreiste immer und immer wieder seine Trainerin. Der Wind peitschte Fenja ins Gesicht und wehte ihr die Kapuze vom Kopf, sodass ihre Haare wild gegen den Rücken schlugen. In ihrem Magen schienen tausende Schmettbos umherzuflattern und sie liebte dieses Gefühl. Doch es dauerte leider nicht so lange. Viel zu schnell kam der Boden auf sie zu und kurz bevor sie ihn erreicht hatten gab Fenja Comet erneut ein Zeichen, woraufhin dieser sie mit seinen Krallen packt und in die Höhe riss. Unter Fenja rauscht ein holpriger Weg vorbei. Nach und nach nahmen sie immer mehr an Höhe ab und behutsam setzt Comet Fenja, Chase und Ace auf dem Boden ab. Nachdem sie die anderen beiden hinunter gelassen hatte ließ er sich auf ihrem Arm nieder. Vor ihnen lag ihr erster Halt, der Aschewald.

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    • Dareios II:
      Name: Dāriyūsch (Trainer)
      Ort: Karneol City, Hafen
      Reiseteam: @Meowstic Lara Fleming, @Kyure Kyure Kannagi, @Vanyar Rhana

      Dareios fand sich in einer riesigen Menschenmenge wieder, die sich in einem gewaltigen Mob von dem Schiff drängte und sich schließlich, nachdem man den Boden der Gemma-Region betreten hatte, in alle Himmelsrichtungen und in kleinen Gruppen verstreute. Das Mädchen, das so tölpelhaft durch die Leute gestolpert war, ließ er jedoch nicht aus den Augen. Vorsichtig schlich sich der Olivianer von der M.S. Maria. Und dann war das Mädchen plötzlich weg. Dareios wollte sich gerade über diese Feststellung ärgern, als er bemerkte, dass er einigen Menschen im Weg stand. Flink huschte er durch die Grüppchen von Menschen und versuchte dabei ein paar von ihnen zu beobachten. Ein auffälliges Mädchen war dabei; mit im Sonnenlicht leuchtenden, roten Haaren und einer recht unkonventionellen Kleidung saß sie auf einer Bank.
      Die sieht ziemlich nett aus. Ob ich ihr irgendwie helfen kann? Sie sieht so verloren aus …
      Nur allzu gerne hätte Dareios seinen Gedankengang weitergeführt, aber nur in aller letzter Sekunde konnte er einem Wingull ausweichen, das im Sturzflug ins Meer herabrauschte, um ein Fisch-Pokémon zu erbeuten. Beschämt errötete sein sonnengebräuntes Gesicht, das sich im sonnigen Karneol City sehr wohlfühlte. Der Trainer fühlte sich seltsamerweise beobachtet, auch wenn niemand sein waghalsiges Manöver oder sonst etwas an ihm bemerkt zu haben schien. Nur wurde er einfach nicht dieses unangenehme und unbeschreibliche Gefühl des Unbehagens los, das ihn auf einmal quälte.
      »Oh mann, dieses Gemma ist das neue Einall. Damals, als zahllose desillusionierte Immigranten nach Stratos City kamen, um nach einer besseren Zukunft zu streben. Genauso ist das hier. Nur ohne Hüte. Schau sie dir an, Rufus, schau sie dir ganz genau an. Schau dir den an. Und den. Hihihihi! Und jetzt?«
      Eine Stimme ertönte in nächster Nähe, obwohl es allem Anschein keinerlei Ansprechpartner zu gab.
      O Gott, es ist das seltsame Mädchen, oder?, fragte Dareios seine Pokémon oder sonst wen, der gerade zuhören konnte und wollte, in Gedanken. Diese Stimme …
      Sie war es. Nach einer vorsichtigen Wendung um einhundertachtzig Grad erblickte er ein Mädchen mit schokoladenbraunem Haar und einem Outfit, das sehr an ein Hoothoot-Cosplay erinnerte. Dareios wusste nicht, wie er reagieren sollte. Sie sah so freundlich und unschuldig aus! Doch um dieses Problem erleichterte ihn seine kurzzeitige Nachbarin, die kurzerhand einen Pokéball zückte und ein Knogga hervorrief:
      »Sup, kiddo? Ich schätze mal ... mein Knogga hier ... möchte dir ... 'Bone Jour' sagen! Hahahaha!«
      Dareios war noch immer wie festgefroren. Sie hatte ihn durchdringend gemustert – fast solange wie er sie. Doch schließlich gelang es ihm, die Kontrolle über zumindest seinen Kiefer und seine Zunge zurückzuerlangen.
      »Ah, Bone Jour, Knogga-kun!«, antwortete Dareios fröhlich, ganz wieder in seiner alten Form, wenn auch mit einem fragenden Unterton, da er keine Ahnung hatte, was diese Begrüßung zu bedeuten hatte, oder was die Besitzerin des Knochen-Pokémon überhaupt von ihm wollte. Sie wirkt einfach so nett … Der nächste Blick des Olivianers galt dem Mädchen. »Und du bist …?«


      Pokémon

      Parvēz
      Leyla
      Giv
      Sturzbach
      Statik
      Temposchub

      • Kratzer
      • Aquaknarre
      • Biss
      • Grimasse

      • Ruckzuckhieb
      • Silberblick
      • Schockwelle
      • Fußkick

      • Ruckzuckhieb
      • Doppelteam
      • Ultraschall
      • Scanner





      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.

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    • Lara Fleming (23)
      Determination: Splendid
      Ort: Karneol City, Hafen
      Trainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 9
      Reisegruppe:
      @Kyure Kyure Kannagi,
      @Raikachu Dareios,
      @Vanyar Rhana


      Lara II

      Der Junge war durchbohrt von Zweifeln, so wie er dastand und nicht wusste, ob und wie er reagieren sollte. Lara legte den Kopf etwas schief und blickte ihn weiter an, was sicherlich nicht die geschickteste Lösung war, die Unsicherheit von den Schultern einer vollkommen fremden Person zu nehmen.
      "Na also so gruselig sehe ich ja gar nicht aus. Wie würde er dreinschauen, wenn er vor Undyne stehen würde? Sie ist 15 cm größer als ich! Und sie schaut bedrohlicher, tho", flogen die Gedanken durch ihren Kopf.
      Vielleicht konnte sie die unbehagliche Situation des gegenseitigen Anstarrens durch einen markigen Spruch auflockern, aber glücklicherweise war dies nicht mehr notwendig, als der Junge mit der einzig-eigenartigen Taucherbrille von sich aus das Wort ergriff:
      "Ah, Bone Jour, Knogga-kun!"
      Wie ausgewechselt war er, er strahlte Freude und Offenheit aus, genau wie das Knogga, dem die unabsichtlich in ein Pun gepackte Antwort sichtlich gefiel. Lara wusste gar nicht, was sie jetzt genau richtig gemacht hatte, war aber felsenfest davon überzeugt, dass es an ihr liegen musste. Denn schließlich war sie die kommende Heldin und Beschützerin Orres oder wahlweise einer anderen Region. Und selbst wenn Team Crypto nie wieder kommen würde, würde sie sich dies am liebsten auf ihre Fahnen schreiben!
      "Und du bist …?", setzte der braunhaarige Junge weiter an. Auf diese Frage hatte Lara nur gelauert. Voller Pathos legte sie ihren rechten Arm auf die stolz rausgereckte Brust. Die Heldin natürlich! Doch das konnte sie so nicht formulieren.
      "Ich ...", versuchte sich die Brünette mit dem großen Herzen und dem noch größeren Selbstbewusstsein ihren Satz zurechtzubasteln: "... bin die große ... nein ...1,63 ist vielleicht gar nicht so groß. I am an orre girl with VERY high standards! The name's Lara, kiddo. Lara Cheryl Fleming. Du magst zwar noch nicht von mir gehört haben, junger Freund, aber dort, wo ich her komme, aus Orre, da ist meine Schwester, die große Undyne, eine ganz große Nummer! Fast 1,80! Sie könnte sogar einem Glurak auf den Kopf spucken! Ziemlich ... spucktakulär, würde ich sagen, haha. Hauptberuflich bin ich Heldin, nebenberuflich unsterblich. Denke mal, das ist das wichtigste, was du erstmal über mich wissen solltest. Darf ich fragen, mit wem ich es zu tun habe, kiddo? Du siehst mir außergewöhnlicher aus als der durchschnittliche vierzehnjährige Junge, der Pokémon-Meister werden möchte."
      Eine Perle rollte Laras Stirn herunter. Ihre Rede triefte vor Pathos. Vielleicht war das Reden auch einfach zu anstrengend bei diesen Außentemperaturen. Niemand wusste das, nicht einmal Lara selbst.
      Doch dann wurde ihr klar, dass sie noch etwas vergessen hatte, während sie ihre Fliegerbrille geraderückte: "By the way, das hier ist Rufus, der Bruchpilot. Selbst als Knacklion ist er ständig abgeschmiert, aber er ist ein guter Tüftler! Seine Ideen können meinen fast die Stirn bieten! Und dein neuer Freund ... "Knogga-kun" ... heißt Sans, er ist ein echter Skelebro! Ich habe viel Spaß mit ihm ... a ton of fun, you know? A skele-ton! Verrätst du mir auch, mit wem ich das Vergnügen habe?" Lara mochte den Ausdruck "Knogga-kun". Als sie ihn erwähnte, grinste sie noch breiter als ohnehin schon.
      Die Möglichkeit, eine freundliche Person gefunden zu haben, erfüllte Lara mit Entschlossenheit.

      Team Scowzy - Shitposting is my kink

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    • [IMG:http://fs5.directupload.net/images/160324/szrqdztx.png]Ort:
      Karneol City, Hafen
      Reiseteam:
      Lara Fleming @Meowstic
      Dāriyūsch @Raikachu
      Rhana @Vanyar
      Kyure Kannagi
      #i-hoothoot# Keiga
      #i-charmian# Shan #i-meditie# Daitan



      Langsam erholte sich Kyure wieder, während sie so in die Menge schaute. Sie war zwar noch immer tierischmüde, aber immerhin kam ihr Kreislauf wieder in Gange und ihr war nicht mehr schwindelig. "Na dann, Shan, lass uns mal los und was essen. Du hast doch bestimmt auch hunger, nicht?", sprach die rothaarige zu ihrem Pokémon während sie sich nach einem Restaurant oder etwas ähnlichem umschaute. Als Kyure keine Antwort von ihrem, doch relativ gesprächigem, Charmian bekam, blickte sie neben sich und schreckte auf. Shan war nicht da. Panisch blickte sie um sich, doch sie konnte ihre Katze nicht entdecken. "Shan?!" War sie noch auf dem Schiff? Sie hatte nach ihrem Schwindelanfall nicht darauf geachtet, ob ihr Pokémon ihr noch immer folgte. Ihr gerade wieder frisch Farbe bekommenes Gesicht wurde direkt wieder blass. Ihre Reise in die Gemma Region stand definitv unter keinen guten Stern. "Shan?!", rief sie erneut und schaute sich hektisch um. Wenn ihr Pokémon wirklich noch auf dem Schiff war, was sollte sie tun? Schnell zückte Kyure einen ihrer Pokébälle und ließ ihren gefiederten Freund, Keiga, aus seinem Ball. "Keiga, Shan ist verschwunden! Bitte hilf mir, sie zu finden!", bat sie das Hoothoot, welches ohne Umscheife direkt los flog und den Platz von oben erkundete. Vielleicht war Shan ja auch nur in der Menschenmasse untergegangen, so hoffte Kyure.

      Keiga flog um den Platz im Hafen, als seine Aufmerksamkeit plötzlich auf zwei Trainer gerichtet wurde, die sich zu unterhalten schienen. Direkt flog Keiga zu diesen zwei Trainern und landete, sanft, auf dem Kopf eines jungen Mädchens, das aussah wie die menschliche Verkörperung seiner eigenen Spezies. "Hoo... Hoo... Hoothoot!", gab die Eule von sich und blickte zu Boden. Dort an einer der Taschen der beiden Trainer saß sie, die verschwunden geglaubte Shan. Sie schien beim verlassen das Schiffs von ihrer Trainerin getrennt worden zu sein und irrte etwas unbeholfen herum... Oder aber sie war auf der Suche nach etwas Essbarem...Wer weiß das schon... Jedenfalls schnupperte Shan aufgeregt an eine der Taschen.

      Kyure hatte bei ihrer Suche nach ihrer Katze gesehen, wie Keiga zu einer Art Sturzflug ansetzte und begab sich auf schnellsten Wege zu der Stelle, an der ihr Freund runter gekommen sein muss. Sie erblickte zwei Trainer, ihr HootHoot und, zu ihrem unbeschreiblichen Glück, auch die verlorene Shan. "Shan!", rief sie, rannte zu ihrem Charmian und nahm ihr Pokémon direkt in die Arme. "Ich hab mir solche Sorgen gemacht!" Das rothaarige Mädchen erhob sich und drehte sich zu den zwei Trainern um. "Danke, dass sie auf mein Pokémon aufgepasst haben!" Das Shan nur zufällig bei den zwei Trainern gelandet war, kam Kyure nicht in den Sinn. Zu groß war die Freude darüber, dass sie ihr Pokémon wieder hatte.
    • Dareios III:
      Name: Dāriyūsch (Trainer)
      Ort: Karneol City, Hafen
      Reiseteam: @Meowstic Lara Fleming, @Kyure Kyure Kannagi, @Vanyar Rhana


      Das süße Knogga des Mädchens schien sich zu freuen, genau wie Dareios es tat. Auch die Besitzerin selbst schien erleichtert, doch ihre Emotionen schienen sich wie Tag und Nacht zu wechseln: Plötzlich legte sie ihren rechten Arm auf ihre Brust und plusterte sich stolz und erhobenen Hauptes auf.

      »Ich ...«, begann das Hoothoot-Mädchen triumphierend und beinahe wie zu erwarten. »... bin die große ... nein ...1,63 ist vielleicht gar nicht so groß. I am an orre girl with VERY high standards! The name's Lara, kiddo. Lara Cheryl Fleming. Du magst zwar noch nicht von mir gehört haben, junger Freund, aber dort, wo ich her komme, aus Orre, da ist meine Schwester, die große Undyne, eine ganz große Nummer! Fast 1,80! Sie könnte sogar einem Glurak auf den Kopf spucken! Ziemlich ... spucktakulär, würde ich sagen, haha. Hauptberuflich bin ich Heldin, nebenberuflich unsterblich. Denke mal, das ist das wichtigste, was du erstmal über mich wissen solltest. Darf ich fragen, mit wem ich es zu tun habe, kiddo? Du siehst mir außergewöhnlicher aus als der durchschnittliche vierzehnjährige Junge, der Pokémon-Meister werden möchte.«
      Vollkommen sprachlos ergab sich Dareios dem Wortschwall, der aus dem Mund des Mädchens geradezu heraussprudelte. Sie schien fast bilingual mit ihm zu kommunizieren, was der Trainer natürlich als mehr als nur interessant empfand. Gleichermaßen beeindruckt und interessiert hörte er dem brünetten Gegenüber zu, die kaum darauf zu achten schien, ob ihr überhaupt zugehört wurde, zumal wie aus dem Nichts eine Schweißperle ihre Stirn heruntertropfte. Nur schien es keine Aussicht auf ein Ende der pathetischen Rede zu geben …
      »By the way, das hier ist Rufus, der Bruchpilot. Selbst als Knacklion ist er ständig abgeschmiert, aber er ist ein guter Tüftler! Seine Ideen können meinen fast die Stirn bieten! Und dein neuer Freund ... "Knogga-kun" ... heißt Sans, er ist ein echter Skelebro! Ich habe viel Spaß mit ihm ... a ton of fun, you know? A skele-ton! Verrätst du mir auch, mit wem ich das Vergnügen habe?«
      Dareios musste erst einmal seine Gedanken ordnen. Er liebte das Zuhören, fast noch mehr als das Erforschen der neuesten Basteleien in der Pokémon-Welt, doch dieses Mädchen überwältigte ihn. Sein Kopf schien förmlich zu rauchen, als die Hoothoot-Dame auch noch ihr Knacklion vorstellte, an dessen Name man sich nicht mehr erinnern konnte, obwohl er vor erst dreißig Sekunden erwähnt wurde.
      »Äh … danke, Lena … Lara? … ich … hi!«, kam es aus Dareios hervor, der vor ein paar Momenten noch ganz er selbst gewesen war, was das Mädchen nun erfolgreich revidiert hatte. »Schön dich kennenzulernen … dich … ich …. Ich bin … Dari … Dareios, ja … genau, der bin ich!«
      Der Trainer versuchte sich halbwegs zu sammeln und wollte seine Hand entgegenstrecken, um wenigstens nicht vollkommen wie ein Idiot dazustehen, bis plötzlich ein braun-gefiedertes Vogel-Pokémon mit kugelrunden Augen auf dem Kopf der Hoothoot-Dame landete. Mit der gurrenden Eule fiel auch ein Kätzchen auf, das es sich an Dareios' Rucksack gemütlich gemacht zu haben schien und vor sich ruhig schnurrte.

      »Danke, dass sie auf mein Pokémon aufgepasst haben!«
      Mit dem Hoothoot tauchte auch auf einmal ein rothaariges Mädchen auf, das sich freudenstrahlend bei Lara und Dareios bedankte, während sie das Charmian in ihre Arme nahm. Etwas verlegen lächelte der Olivianer zurück.
      Das ist ja ein echter Chaostrupp hier, dachte er sich. Fürchterlich seltsam …
      Irgendwie hatte es die Rothaarige von vorhin geschafft, dass sich Dareios wieder vollkommen entspannen und lockern konnte. Entschlossen blickte er Lara an:
      »Also, du bist also eine Heldin? Cool! Ich bin ein Trainer auf Wanderschaft. Mal hier mal dort, ich bin überall zuhause! Und natürlich habe ich auch drei Reisegefährten …« Nun war er es, der stolz die Brust aufplusterte und gleich alle seine drei Pokémon präsentierte. »Dieses fürchterlich seltsame Tyracroc ist Parvēz, das zuckersüße Elekid ist Leyla und mein blitzschnelles Yanma heißt Giv!«

      Pokémon



      Parvēz
      Leyla
      Giv
      Sturzbach
      Statik
      Temposchub

      • Kratzer
      • Aquaknarre
      • Biss
      • Grimasse

      • Ruckzuckhieb
      • Silberblick
      • Schockwelle
      • Fußkick

      • Ruckzuckhieb
      • Doppelteam
      • Ultraschall
      • Scanner




      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.

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    • Sahira
      Flugzeug nach Korunio City
      Team
      #i-rutena# Lunette
      #i-felilou# Hexe
      Team
      #i-dragonir# Larvin



      Endlich im Flugzeug drin ruft Sahira auch promt ihre Hexe hinaus und lässt sie auf ihren Schoß liegen. Sie hat sich ihre Kopfhörer aufgesetzt und hört nun ihre Lieblingsmusik: Popklassik. Seufzend blickt sie aus dem Fenster und sieht, wie das Flugzeug abhob. Endlich würde sie eine neue Region sehen, neue Wettbewerbe erleben und natürlich auch diese gewinnen. Sanft streichelt das Mädchen die Katze und wechselt das Lied. Schon besser.
      "Was wir wohl alles erleben werden, hm?", murrmelt sie zu dem Felilou. Sie erinnert sich an den Abschied am Flughafen in Ilumina. Ihre Freundinnen Remi und Flan und ihre Eltern hatten ihr fast die Luft abgeschnürt, so fest wurde sie umarmt. "Wir werden uns bald wieder sehen! Vergiss uns bloß nicht", hatte Flan noch gerufen, ehe Sahira verschwand. Mit einem Lächeln beobachtet die Braunhaarige die vorbeiziehenden Wolken. Die Küste von Kalos ist gerade unter ihr, als sie ihr Notebook rausholte und ließt sich wieder die Mythologien aus Sinnoh durch, ihre absoluten Lieblingsgeschichten.
      Als Sahira gerade bei der Geschichte von der Entstehung von Zeit und Raum war, wurde sie von der Stewardess gestört. "Möchten sie etwas zu trinken?", fragt diese. Die Reisende nimmt ihre Kopfhörer ab und schaut die Stewardess an. "Eine Cola bitte", erwiedert sie und kramt das Geld raus. Als sie endlich die Cola hat, richtet Sahira wieder ihre Aufmerksamkeit auf die Geschichte. Was wohl die Gemma-Region an Mythologien und Geschichten zu bieten hat?

      Nach ein paar Stunden Flug ist Sahira endlich in Korunio City angekommen. Sie checkt aus und ging aus dem Teminal raus. "Raus ihr beiden", ruft sie und lässt auch ihr Rutena und ihr Dragonir raus. Sie sollten immerhin auch mal an die frische Luft. Das Mädchen sucht den Stadtplan in ihrer Tasche. Zum Pokemon Center geht es dort lang. Den Violinenkoffer über die Schulter hängend, macht sie sich auf den Weg. Immerhin sollten ihre Pokemon alle den Flug gut überstanden haben. Hexe, das Felilou, klettert auf ihren Kopf. "Feli?", maunzt sie und kammert sich fest. "Bequem ma amie?", meint die Trainerin und lacht. Lunette schaut sich mit großen Augen die Häuser der Stadt an und Larvin genießt einfach nur die Blicke der Anderen. Wie sollte man ihn auch nicht übersehen? Nach einer Weile steht sie endlich vor dem Center.Sie ruft Lunette und Larvin zurück und geht hinein. Ihr erster Weg führt Sahira zu Schwester Joy. "Bonjour, könnten Sie vielleicht meine Pokemon sich anschauen? Wir sind gerade gelandet und ich möchte sicherstellen, dass sie es gut überstanden haben" "Natürlich, wenn Sie mir die Bälle von den Kleinen geben würden." Sahira holt die Bälle aus der Tasche und reicht sie der Schwester. "Seien Sie in etwa einer halben Stunde wieder da!", sagt noch Joy zu Sahira ehe sie verschwand. Mit einem Buch setzt sich die Braunhaarige in den Wartebereich und beginnt zu lesen.

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    • Lara Fleming (23)
      Determination: Splendid
      Ort: Karneol City, Hafen
      Trainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 11
      Reisegruppe:
      @Kyure Kyure Kannagi,
      @Raikachu Dareios,
      @Vanyar Rhana


      Lara III

      Der Junge blickte Lara fast schon ehrfürchtig an, als sie ihm das erste Kapitel ihrer Grundfesten ihrer Lebensgeschichte aufdrückte. Sie bekam jedoch von alldem gar nichts mit, bis sie aufhörte, zu reden. Lara hatte die Welt um sich herum vergessen, so auch einen haarigen Neuankömmling, der sich dem Gepäck ihres Gesprächpartners genähert und dort verschanzt hatte.

      "Äh … danke, Lena … Lara? … ich … hi!", stellte sich der Flipflopträger völlig perplex vor: "Schön dich kennenzulernen … dich … ich …. Ich bin … Dari … Dareios, ja … genau, der bin ich!" Wen wunderte es schon, dass Plaudageis Spezialattacke Geschwätz seine Gegner verwirren konnte? Man sah, dass die Situation ihn etwas an Überwindung kostete, als er ihr nach anfänglichem Zögern seine Hand hinsteckte, doch weiter kam Dareios nicht. Ein rundliches Vogel-Pokémon, flatterte auf das Duo zu. Man könnte meinem, mit seinem Federkleid verkörpere es ein Lara-Cosplay, ein tierischer Fan! Runde, rote Augen, Brauen in der Form von Uhrenzeigern ... zweifelsohne handelte es sich hierbei um ein Hoot-Hoot! Die Eule ließ sich auf Laras Kopf nieder und neigte ihren Körper etwas nach vorn. Das technische Meisterwerk namens Pokédex bezifferte das Gewicht eines Hoot-Hoot auf 21,5 kg, aber Lara wusste ganz genau, dass es nicht das erste Mal war, dass dieser Dummfug verzapfte. Wer konnte denn schon 21 kg auf dem Kopf aushalten? Die wog der pummelige Vogel ganz sicher nicht!
      Der ungebetene Gast störte Lara jedoch kein bisschen, ganz im Gegenteil: "Kaum betrete ich dieses Land, fallen mir schon meine ersten Fans um den Hals! Das läuft ja wie geschmiert! Wenn das Undyne erfährt! Oder das Hoot-Hoot hält mich für eine Artgenossin ... wer weiß das schon?" Das sanfte Gurren des Hoot-Hoot erfüllte die Hafenluft.


      "Shan!"
      "Sieh mal einer an, Miss Sexy Boots kommt ... hahaha ... angestiefelt!", dachte sich Lara, als das rothaarige Mädchen mit dem kurzen, außergewöhnlichen Kleid auf den rotäugigen Vogel und somit auch auf sein menschliches "Ebenbild" zulief.
      "Danke, dass Sie auf mein Pokémon aufgepasst haben!", rief es ihr und Dareios erleichtert zu, während Lara erst jetzt auffiel, was Ursache für den ganzen Auflauf war: ein Charmian, eine graues Kätzchen mit spiralförmigem Schweif hatte fasziniert Dareios' Tasche untersucht! Als es seine Untersuchungen abgeschlossen hatte, trippelte es zu seiner Besitzerin zurück, die es freudig empfing.

      Misstrauisch beäugte Lara den verborgenen Tascheninhalt des jungen Dareios, den sie grob auf 14 oder 15 Jahre schätzte, während das rothaarige Mädchen um die 18 sein sollte: "Hat der Katzenminze in seinen Taschen? Wie kann es sein, dass sich die Katze mehr für sein Gepäck als meine Macarons interessiert?" Für einen kurzen Moment von der Enttäuschung gepackt, dass ein Lebewesen in der Anwesenheit ihres Gebäcks nicht mit der sabbernden Zunge am Boden festklebte, schien Lara etwas nachdenklich, fast sogar besorgt dreinzuschauen, bis sie merkte, dass sich das Essen in ihrem Rucksack auf dem Rücken befand. Doch kein Kratzer in der unerschütterlichen Festung Selbstwertgefühl.


      Dadurch, dass Lara mit ihrem manchmal durchbohrend wirkenden, rotbraunen Blick von Dareios ablassen konnte, schien dieser wohl zu seiner ursprünglichen Ausstrahlung gefunden zu haben. Selbstbewusst und gefasst blickte er in ihr Gesicht und stellte sich ebenso vor:
      "Also, du bist also eine Heldin? Cool! Ich bin ein Trainer auf Wanderschaft. Mal hier mal dort, ich bin überall zuhause! Und natürlich habe ich auch drei Reisegefährten …" Nun war Lara zum Staunen eingeladen, als der junge Trainer mit dem exotischen Namen gleich alle seine drei Pokémon aus ihren Bällen befreite: ein türkisfarbenes Krokodil mit rotem Hahnenkamm, ein gelbes Pokémon in der Form eines überdimensionalen Steckers und eine anmutige, rot-grüne Libelle, die kaum stillhalten konnte.
      "Dieses fürchterlich seltsame Tyracroc ist Parvēz, das zuckersüße Elekid ist Leyla und mein blitzschnelles Yanma heißt Giv!", präsentierte Dareios voller Stolz sein abwechslungsreiches Team. Während sich viele Trainer auf eine Elementklasse oder zumindest einen ähnlichen Phänotyp von Pokémon beschränkten, war diese Sitte im wilden Orre so gut wie aufgehoben, auch wenn eine gewisse Präferenz für Boden-Pokémon, die sich im heißen und trockenen Klima besonders wohlfühlten, nicht zu leugnen war.

      Es juckte in Laras Fingern. Er besaß drei Pokémon, sie in seinen Augen erstmal nur zwei. Das konnte nur eins bedeuten, sie musste nachziehen! Also griff Lara an ihre Hüfte, erwischte in ihrer Hand jedoch nur einen Teil ihres Rocks, bis ihr auffiel, dass der Ball an der anderen Seite befestigt war, sodass das Sniebel Ayumi ebenfalls frische Luft schnappen konnte.
      "Wow! Deine Familie sind ja richtige Hipster, wenn es um Vornamen geht! Aber hey, nice to meet'cha, Dário ... äh ... Dareios. Das hier ist übrigens Ayumi, sie ist die Süßeste in meinem Team, denn sie hat sich den Titel von mir nach meinem 21. Geburtstag ... gekrallt! Yo, ich bin nicht nur eine Heldin, sondern ... behold ... sogar eine Heldin zum Anfassen! Jedes Machomei würde ... händeringend um meine Hilfe bitten!", kommentierte Lara erfreut die kleine Show von Dareios', den vorletzten Satz mit einem Augenzwinkern auch an das Mädchen mit dem Hoot-Hoot und dem Charmian gerichtet. Dem kugelförmige Vogel schien es auf Laras Haupt zu gefallen, denn immer noch hatte er es sich darauf gemütlich gemacht, ohne dass seine Sitzgelegenheit irgendwelche Anstalten gemacht hätte, dies zu unterbinden. Sie vertraute darauf, dass die Eule ... ja keine Scheiße baute. Denn dies würde dazu führen, dass ihre gesamte gute Laune dadurch überlagert werden würde, dass sie momentan keine Gelegenheit vorfand, ihre Haare zu waschen.

      "Yo, kiddo! Nicht der Rede wert!", visierte Lara nun die Besitzerin der neugierigen Ausbüxer an: "Ich mag deine Stiefel. Und mein Freund Sans hier findet sie auch ziemlich ... sansationell!" Das wortlose Anblicken war ihr schon immer unbehaglich gewesen - lieber griff sie dann auf ein Wortspiel zurück, das die Situation immerhin auflockern KÖNNTE, würde sie nicht instinktiv jeden, der jünger als 20 aussah, als "kiddo" bezeichnen, auch wenn sie das überhaupt nicht abfällig meinte. Lara hatte auch Stiefel mitgenommen, doch heute trug sie sportliche Turnschuhe. Der Federball auf ihrem Kopf füllte sie mit Entschlossenheit.

      Team Scowzy - Shitposting is my kink

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    • Archeo (Ranger) und #i-larvitar# Alex (Partner-Pokémon)
      noch keine Begleiter
      Ort: Havebrück - Ranger-Vereinigung

      Alex? Freust du dich schon darauf, Gemma wiederzusehen?
      Komm schon! Wach auf! Ich bin doch derjenige, der die halbe Nacht noch gearbeitet hat!

      Archeo seufzte. Es war ihm schon vorher klar gewesen, aber Alex schlief eben wie ein Stein und würde so bald wohl auch nicht aufwachen, wenn er nichts zum Essen in der Nähe roch. Alex war eben manchmal auch stur wie ein Stein. Archeo ging also in die Küche und schüttete den Rest des Futters in den kleinen Fressnapf, den er dann zu dem schlafenden Larvitar stellte. Danach richtete er sich selbst ein Frühstück aus den letzten Resten, die er noch fand, ärgerte sich, dass er nichts mehr eingekauft hatte und hörte den Wellen des Havebrücker Meeres zu.
      Gemma... wie lange war er nun nicht mehr zuhause gewesen? Zwei Jahre? Drei? Und jetzt gab es irgendeine mysteriöse Bedrohung, wegen der Kai dorthin geschickt worden war und er ihn begleitete.
      Archeo gähnte noch einmal ausgiebig, räumte die letzten Reste seines notdüftigen Frühstücks auf und ging wieder zu Alex, um ihn zu wecken, was natürlich nicht mehr nötig war, da Alex das Futter gerochen hatte und ebenfalls gerade die letzten Krümel verschlang. Lächelnd verstaute Archeo den Futternapf in seinem Multifunktionsrucksack. Den Rest des Tages verbrachte er damit, wieder und wieder die Ordnung im Rucksack zu überprüfen und alle Mechanismen und Gegenstände auf Funktionstüchtigkeit zu prüfen, sowie die Lektüre, die er für die Reise mitnehmen wollte, auszuwählen.
      Nach einem letzten Blick auf seinen FangKom ging er schließlich aus dem Haus, in dem er in den letzten Jahren gewohnt hatte und setzte den Rucksack auf. Obwohl seine Schaufel daraus hervorragte, sah ihn inzwischen niemand mehr komisch an, das war zumindst ein Vorteil, wenn man mit der Ranger-Uniform herumlaufen konnte. Der Tag neigte sich schon dem Ende zu, wie Archeo an der Sonne sah, die schon anfing, den Himmel zu verfärben.
      Archeos FangKom piepste. Ach, verdammt, nur noch eine Stunde, bis ich vor der Ranger-Vereinigung erwartet werde!, fluchte er.
      Alex, kannst du schon einmal vorausgehen? Du weißt ja, wo wir hinmüssen, ich gehe noch schnell was einkaufen.
      Ein Glück, dass er sich auf ihn verlassen konnte. Er war zwar sehr langsam auf den Beinen, aber der Weg vom Havebrücker Hafen zur Ranger-Vereinigung sollte in einer Stunde selbst für ein Larvitar schaffbar sein. Zumindest, solange Stegner nicht wieder einmal die Brücke hochgezogen hatte. Archeo sah seinem Partner noch kurz hinterher, dann joggte er recht zügig in die andere Richtung, um noch Futter für seinen Partner und etwas Proviant für ihn selbst einzukaufen.
      Erst im Altru-Park holte Archeo sein Larvitar wieder ein, denn der Laden war wie immer um diese Uhrzeit überfüllt gewesen und auch für Ranger, die es eilig hatten, so wie er eigentlich immer, gab es keine bevorzugte Behandlung. Leider war die Uhrzeit auch ein bisschen schneller vorangegangen, als er es sich gewünscht hatte, denn als er wieder abbremste, damit Alex mit ihm Schritt halten konnte, sah er über dem Altru-Turm zwei Staraptoren fliegen, und die aufsitzenden Gestalten erinnerten ihn ein wenig zu sehr an Kai und Shinobi. Dann musste er eben früher als geplant seinen Multifunktionsrucksack umfunktionieren. Er holte mit fast mechanisch wirkender Präzision seine Schaufel und die Rollerskates heraus, montierte letztere an das Metallgestell an seinem Rucksack, löste einen Reißverschluss und zog einen anderen zu, bis er zwei Minuten später seinen Rucksack zu einer Art Bollerwagen auf Inline-Skatern umfunktioniert hatte, den er mit der Schaufel als Griff ziehen konnte. Lächeln, wie immer, wenn etwas klappte, hob er den schweren Alex hoch und setzte ihn hinein, als er sichergestellt hatte, dass das Futter larvitarsicher verstaut war.
      Der Vereinigungsweg war zwar nicht das ideale Terrain für sein Gefährt, aber dennoch kam er ziemlich schnell voran. Herr Sturski rief ihm etwas hinterher, was irgendwie mit "moderne Technik" zu tun hatte, aber Archeo ignorierte ihn.
      Als der Ranger bei der Vereinigung ankam, sah er schon seinen Freund Kai vor dem Gebäude warten. Als er den Rucksack die Treppen vor dem Gebäude hochgetragen hatte und darauf wartete, dass Alex dasselbe Problem aus eigener Kraft löste, winkte er schon einmal aus der Ferne Kai. Zwei Minuten später konnte Archeo seinen Partner wieder in das Rucksackgefährt laden und kam auf Kai zu, als er plötzlich von hinten etwas Nasses spürte. Hey, Shinobi, lass das!, lachte Archeo. Na, Kai, du hast dich überhaupt nicht verändert, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben!, spaßte er weiter herum, als sein FangKom mit einem Piepsen ankündigte, dass er pünktlich gekommen war.

      $x_{1,2} = \frac{-b\pm\sqrt{b^2 - 4\cdot a\cdot c}}{2a}$

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    • [IMG:http://fs5.directupload.net/images/160324/szrqdztx.png]Ort: Karneol City, HafenReiseteam: Lara Fleming @Meowstic
      Dāriyūsch @Raikachu
      Rhana @Vanyar
      Kyure Kannagi
      #i-hoothoot# Keiga

      #i-charmian# Shan #i-meditie# Daitan



      Neugierig musterte Kyure die beiden Trainer, bei denen sie Shan wieder gefunden hatte. Sie wirkten nett, auch wenn ihr Kleidungsstil, in Kyures Augen, durch sehr ungewöhnlich war. Dareios, dessen Name Kyure eben von dem Mädchen gehört hatte, trug eine Taucherbrille und... waren das diese neumodernen Flipflops? Oder waren es Flopflips? Ach, Kyure hatte keine Ahnung von dem Zeug. Sie erinnerten das rothaarige Mädchen an Zori, alte traditionelle Strohsandalen. Kyure trug früher ab und zu solche Sandalen und sie fand sie unsagbar unbequem. Freiwillig würde sie solche Dinger nicht nochmal anziehen, lieber würde sie Barfuß laufen. Das Mädchen, welches wohl eine Heldin war, trug Kleidung, die Kyure sehr an ihren gefiederten Freund erinnerte. Besonders zu dem Zeitpunkt, da Keiga noch immer auf dem Kopf der Heldin saß und dadurch das Outfit so wundervoll ergänzte.

      Als die Trainer sich gegenseitig ihre Pokémon zeigten war das Mädchen aus Elyses noch neugieriger. Es gab so viele Pokémon, die sie noch nie gesehen hatte. Einige der Pokémon, die da jetzt vor ihr standen, kannte sie nur aus Büchern, andere waren ihr wiederum völlig Fremd. Als die "Heldin" ihr zuzwinkerte, legte Kyure ihren Kopf schief. Sollte sie jetzt auch ihre Pokémon heraus holen und sie präsentieren? Sollte sie das Mädchen anfassen? "Ah...!" Schnell setzte Kyure Shan ab und winkte Keiga zu sich, welcher sich auch direkt vom Kopf seiner menschlichen Verkörperung erhob und sich auf Kyures Schulter wieder nieder ließ. "Tut mir Leid, dass er sich einfach auf deinen Kopf niedergelassen hat!", entschuldigte sie sich direkt.


      "Yo, kiddo! Nicht der Rede wert! Ich mag deine Stiefel. Und mein Freund Sans hier findet sie auch ziemlich ... sansationell!"
      Kiddo? Was war das nun schon wieder? Verwirrt blickte Kyure ihr Gegenüber an. Sprach man hier in Gemma so merkwürdig? War das ein Dialekt? "Eh... Danke.", stammelte Kyure, "Entschuldigt, ich bin nicht von hier und das ist gerade alles total neu für mich... Aber mein Name ist Kyure Kannagi, freut mich euch kennenzulernen." Den Namen von Dareios hatte sie eben ja schon mitbekommen, aber sie hoffte doch sehr, dass die beiden sich ihr nochmal richtig vorstellen.
    • Norian



      NorianOrt: MS Aventura;
      auf dem Weg nach Helio City
      Pokemon RangerPartner: Miko #f-evoli#
      Reisegruppe:
      @Tonja Lossina
      @Pk-fan Finley
      @Ciyta Fenja




      »Ähhh, hi! Sorry, das scheint schon dein Rückzugsort zu sein… Ich hab mir meine Frisur ein wenig versaut und wollte die an einem ruhigeren Plätzchen wieder richten…«
      "Warum werde ich immer wieder auf die Probe gestellt...", dachte Nor missmutig und betrachtete den Jungen genauer. Er hatte dunkelblaue Haare und wirkte eigentlich ganz nett, als er sich verlegen am Hinterkopf kratzte. Er war die erste Person die ihn nach dem Betreten des Schiffs angesprochen hatte. Anderen Lute war er -so gut es ging- ausgewichen. Doch nun würde er mit dieser Strategie nicht mehr weiter kommen. Den Jungen zu ignorieren wäre einfach unhöflich und man konnte vieles über Nor sagen, aber er war nicht unhöflich. Also nahm er seinen ganzen Mut zusammen und wollte sich vorstellen, als der Junge plötzlich herausplatze:

      »Awww, ein Evoli, wie putzig! Ich bin übrigens Finley, wie heißt du? Und woher kommst du? Gibt es da noch mehr so niedliche Evoli?«

      Etwas verwundert sah Nor zu seinem Partnerpokemon, das ein leises Geräusch von sich gab und sich langsam bewegte. "Äh... hi Finley ich bin Norian, aber du kannst gerne Nor sagen. Freut mich dich kennenzulernen.", brachte er heraus und wünschte sich er könne im Boden versinken. Erste Gespräche und Smalltalk mit Fremden waren nicht wirklich seine Stärke. Wenn er die Leute kannte, war das etwas anderes, aber mit Fremden mochte er nicht gern reden. Er hätte wahrscheinlich nicht weitergeredet, wenn nicht in dem Moment das Evoli von seiner Schulter gesprungen wäre und Finley freundlich begrüßt hätte. Würde er jetzt nicht weiterreden, sondern Finley ignorieren würde, stünde er da wie ein Trottel, das wusste er nur zu gut. Es war auch nicht so, dass er Angst gehabt hätte mit Fremden zu reden... Es war ihm einfach nur unangenehm, auch wenn er durch seine Rangerarbeit immer mehr auf Leute zu ging. Er schluckte einmal kurz und versuchte dann so gut es ging Finleys Fragen zu beantworten. "Ach das ist mein Partner Miko. Wir kommen aus Ringstadt in Fiore und ich weiß nicht ob es da niedliche Evoli gibt... Es gibt jedenfalls freilebende Evoli. Ich habe gehört, dass sie in anderen Regionen recht selten sind?", Nor wurde zwar rot, aber er freute sich, dass er Finley eine Antwort gegeben zu haben. Er hatte sogar das Gespräch weitergeführt. Spencer wäre stolz auf ihn. Und Miko auch.
      Nor setzte ein schüchternes Lächeln auf. Eigentlich war es nicht wirklich schlimm mit Finley zu reden. Vielleicht würde er ihm sogar helfen können sich in Helio City zurecht zu finden, wenn das Schiff dort anlegte. "Aber es wäre wohl nicht nett ihn jetzt sofort damit zu belästigen.", überlegte Nor und verwarf den Gedanken wieder. In diesem Moment war das Schiffshorn zu hören. Viel zu laut für Nors Geschmack, begrüßte die MS Aventura ein kleines Fischerboot das eben so wie das Passagierschiff Kurs auf Helio City nahm.
      Am Himmel begleiteten die ersten Wingull mit ihrem lauten Geschnatter das Schiff und hießen die Menschen in Gemma willkommen.

    • NameSue
      KlasseZüchterin
      OrtAuf dem Weg nach Korunio City
      Team Layla
      Storm
      Damon
      Aussehen



      Die junge Züchterin aus Wisenflur hatte sich schon lange auf den heutigen Tag gefreut. Sue wollte schon immer einmal etwas von der Welt sehen und heute war es nun endlich soweit. Lange schon hatte sie sich das Geld für den Flug nach Korunio City zurückgelegt. Es war eine Stadt in der Gamma-Region.
      Nocheinmal überprüfte sie die Liste ob sie alles dabei hatte.
      Pokemon - Check
      Kamera - Check
      Papier & Stift - Check
      Schlafsack und Kuscheldecke - Check
      Portmonaien mit etwas Geld - Check
      Zelt - Check
      Zufrieden seufzend strich sich die Punkerin eine ihrer dunkelblau gefärbten Haarsträhnen hinter das Ohr und stopfte alles in eine große schwarze Tasche. Naja, alles, bis auf die Pokemon. Die Pokebälle hingen schließlich an einem Gürtel, den sie über ihrem dunkelgrauen Kleid trug.
      Dann sah Sue auf die Uhr und erschrak. "Fuck - Der Flug!", entfuhr es ihr in ihrer typischen vulgären Sprache.
      Hastig schmiss sich die Blauhaarige die Tasche über die Schulter und rannte los zum Flugzeug. Der Propeller drehte sich bereits. Doch sie hatte es nch püntklich geschafft. Der Typ der für die Tickets verantwortlich war riss unsauber am Abrissstreifen entlang. Kein schönes Erinnerungsstück an ihrer Wand, so sammelte sie doch jedes Ticket das ihr ein besonderes Ereignis bescherte.
      Kaum saß sie auf einem der harten Sitze des Billigfliegers, entließ sie auch schon ihr Starterpokemon aus ihrem Ball. Sie hatte es fast nie im Pokemonball. Das dunkle Pokemon, dass anders aussah, als normale Magnayen hatte sie damals von dem Pensionsehepaar aus Hoenn bekommen. Der alte Trainer hatte es nicht mehr haben wollen und schlussendlich war so ihre 'Karriere' als Züchterin angefangen. Keines ihrer Pokemon hatte ein normales Äußeres. Allerdings waren es auch keine schillernden Pokemon.
      Im Gegenteil. Ihr Magnayen wies etwas längeres Rückenfell auf und hatte rote Abzeichen an den Beinen. Das Absol hatte so schwarze Pfoten, als wäre es durch Teer gelaufen und ihr Hunduster, dass sie erst neulich gefangen hatte, besaß graues Brustfell, dort wo andere Hunduster orange waren. Auch die Pokemon die sie züchtete sahen nie normal aus, und genau deswegen interessierte sie sich auch nur für andersartige Pokemon.
      Schon bald spürte die Punkerin wie sich der Flieger herabsenkte und durch die WIndkanäle unruhiger flog, als er schlussendlich landete. Aufgeregt stieg die 21-Jährige aus und betrachtete die Stadt in der sie gelandet war. Es war keine Kleinstadt oer Dorf, wie ihre Heimat Wiesenflur. Dennoch besaß auch dieses hier eine Wettbewerbshalle, wenn auch DEUTLICH größer. Staundend schweifte ihr Blick umher, als sie auch die Pokethlon Halle sah. Hier war bestimmt zur Sommerzeit verdammt viel los.
      Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
    • Dareios IV:
      Name: Dāriyūsch (Trainer)
      Ort: Karneol City, Hafen
      Reiseteam: @Meowstic Lara Fleming, @Kyure Kyure Kannagi, @Vanyar Rhana


      Dareios bemerkte, dass Lara seine Pokémon genauestens beobachtete. Ganz fasziniert strahlte er sie an, so sympathisch wirkte sie auf ihn. Sie schien beinahe zu zucken, irgendetwas brannte ihr in den Fingern.
      »Wow! Deine Familie sind ja richtige Hipster, wenn es um Vornamen geht! Aber hey, nice to meet'cha, Dário ... äh ... Dareios.« An dieser Stelle hätte "Dario" gerne unterbrochen und auch setzte mehrmals zum Sprechen an, doch das Hoothoot-Mädchen redete einfach weiter, indem sie ein Sniebel präsentierte: »Das hier ist übrigens Ayumi, sie ist die Süßeste in meinem Team, denn sie hat sich den Titel von mir nach meinem 21. Geburtstag ... gekrallt! Yo, ich bin nicht nur eine Heldin, sondern ... behold ... sogar eine Heldin zum Anfassen! Jedes Machomei würde ... händeringend um meine Hilfe bitten!«
      Irgendwie fühlte sich der Olivianer durch Lara amüsiert. Es hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch niemanden gekannt, der ihm in Sachen Aufdringlichkeit das Wasser reichen konnte. Das Hoothoot-Mädchen redete so viel, dass Dareios' Worte noch im Hals steckenblieben und stattdessen nicht mehr als ein schlichtes »Beeindruckend, fürchterlich beeindruckend …« hervorkam, was sich wohl weniger auf das putzige Sniebel als auf den Besitzer bezog. Bevor aber auch nur ein einziger Satz angehängt werden konnte, mischte sich das rothaarige Mädchen in das Gespräch ein.
      »Tut mir Leid, dass er sich einfach auf deinen Kopf niedergelassen hat!«, entschuldigte sie sich.
      Selbstredend winkte Dareios mit der Hand ab und überließ stattdessen Lara das Reden:
      »Yo, kiddo! Nicht der Rede wert! Ich mag deine Stiefel. Und mein Freund Sans hier findet sie auch ziemlich ... sansationell!«
      »Eh... Danke«, erwiderte die Rothaarige stammelnd, »Entschuldigt, ich bin nicht von hier und das ist gerade alles total neu für mich... Aber mein Name ist Kyure Kannagi, freut mich euch kennenzulernen.«
      Noch immer fragte sich der Trainer, was für eine seltsame Sprache Lara ständig benutzte oder ob es gar ein seltsamer Dialekt war, den er nicht kannte. Dareios nickte zustimmend, nachdem er die Vorstellung des seltsam gekleideten Mädchens aufgenommen hatte.
      »Hi, Kyure! Wie gesagt, ich bin … nein … Du kannst mich Dareios nennen!«, stellte sich der Olivianer vor und bemerkte, dass er Kyure interessiert anstarren musste, nachdem er vorhin so flüchtig an ihr vorbeigelatscht war. »Bestimmt wundert ihr euch, warum ich so heiße wie ich heiße und meine Pokémon genauso. Mein Vater spricht nämlich Fa… Persisch! Und was sprecht ihr noch so?«
      Dareios war stolz auf seine Herkunft, aber noch lange nicht so stolz wie auf die seiner Mutter aus Hoenn. Er selbst sprach nie viel von dem Heimatland seines Vaters, aber dafür interessiert es ihn umso brennender, was die beiden Mädchen zu sagen hatten.


      Pokémon


      Parvēz
      Leyla
      Giv
      Sturzbach
      Statik
      Temposchub

      • Kratzer
      • Aquaknarre
      • Biss
      • Grimasse

      • Ruckzuckhieb
      • Silberblick
      • Schockwelle
      • Fußkick

      • Ruckzuckhieb
      • Doppelteam
      • Ultraschall
      • Scanner





      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.

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