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Pokémon Gemma

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    • Lost III

      LostOrt: MS Aventura;
      auf dem Weg nach Helio City
      Pokemon JockeyPokemon: #f-ponita# Rudy ; #f-tauboga# Quas ; #f-evoli# Mizu ♀
      Reisegruppe:
      @YunTakeo Nor
      @Pk-fan Finley
      @Ciyta Fenja


      Credits: Trainer Sprite (umgepixelt)


      Lost wartete interessiert auf die Antwort des Jungs und diese ließen sich auch nicht lange bitte und stellten sich vor. Der Junge mit den dunkelblauen Haaren und der roten Jacke antwortete zuerst. »Finley! Äh ja, Finley! Das ist mein Name!« Lost mochte den Namen des Jungen. Er passte zu ihm. Sie nickte anerkennend, doch er war anscheinend noch nicht fertig mit dem was er sagen wollte.
      »Du bist doch ein Mädchen! Dann hast du doch gerade bestimmt einen Föhn dabei, oder?« Als sie das hörte, legte sie ihren Kopf schräg und musterte Finley verwirrt. Wozu brauchte ein Junge einen Föhn? Die hatten ihre Haare doch nach 3 Minuten trocken und so schlimm sah seine Frisur nun auch wieder nicht aus. Wollte er sie vielleicht auf den Arm nehmen? Bevor sie zu einer Antwort ansetzen konnte, meldete sich jedoch der andere Junge zu Wort. Er wurde total rot und es schien ihm ziemlich unangenehm zu sein zu reden, doch er wirkte auch so hastig, als wollte er, dass Lost vergaß, was sein Kumpel gefragt hatte.
      "Äh und ich bin Norian, aber du kannst auch Nor sagen, wenn du magst! Freut mich dich kennenzulernen!" Er machte nur eine kurze Pause, ehe er schnell ergänzte: "Der Kapitän hat gesagt, dass wir bald Helio City erreichen, man auf dem Deck eine gute Aussicht hat, dass man sein Gepäck nicht vergessen sollte, dass große Pokemon in ihren Pokebällen bleiben müssen und zum Schluss hat er allen einen schönen Aufenthalt in Gemma gewünscht. Das war´s eigentlich..."
      Lost fand es niedlich, wie Norian mit seinen Finger abzählte, um auch ja nichts zu vergessen. Dann wurde er wieder rot und Lost musste ihn einfach anlächeln. Die beiden waren wirklich eine gute Reisebegleitung für sie und ihre Pokemon. Ihr Gemmaaufenthalt würde auf jeden Fall sehr interessant werden!
      "Cool danke dir, Nor!", sagte sie schnell und kam dann zu ihrem eigentlichen Anliegen, den das mit der Durchsage hatte sie bloß behauptet, um mit den Jungs ins Gespräch zu kommen. "Was wollt ihr in Gemma so machen?", fragte sie beiläufig. "Ich habe nämlich noch keine Idee wohin ich als erstes gehe und dachte ich könnte euch einfach eine Weile begleiten, wenn es euch nicht stört.", lachte sie zufrieden und fügte an Finley gewandt hinzu: "Ja ich habe einen Föhn, du darfst ihn gern benutzen, wenn du eine Steckdose findest." Sie reichte ihm den Föhn, der in Rudys Satteltasche steckte und bemerkte, dass sie bereits in den Hafen von Helio City eingefahren waren.
      Lost stellte sich an die Reling und beobachtete wie Menschen auf dem Kai die Ms Aventura mit starken Seilen vertäuten. Es gab eine weitere Durchsage, dass man nun über Deck 3 das Schiff verlassen könnte und allen Passagieren wurde noch einmal ein guter Aufenthalt gewünscht.
      Als die drei das Schiff dann verlassen wollten, musste Lost mit einem Crewmitglied diskutieren, weil sie einfach nicht einsah, dass Rudy in einen Pokeball sollte. "So ein Schwachsinn, mein Rudy ist ein Rennstar, er bekommt Platzangst in einem Pokeball", quasselte Lost einfach drauf los und schob sich ohne weitere Worte an dem Mann vorbei. Rudy trabte ganz ruhig über die schmale Gangway. Und dann war sie endlich da. In Helio City. In Gemma. In ihrem ersten eigenen Abenteuer.
      "Ok wo gehen wir zuerst hin?", fragte sie Nor und Finley.

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    • Fenja (15)


      Trainer
      Hoenne
      Aschewald

      Aktuelle Begleitung:
      Niemand

      Spätere Begleitung:
      Finley (@Pk-fan)
      Norian (@YunTakeo)
      Lost (@Tonja)

      Kapuno ♂
      (Chase)

      Übereifer

      Kopfnuss
      Knirscher
      Drachenpuls
      Drachenstoß
      Dartignis ♂
      (Comet)


      Flammkörper

      Ruckzuckhieb
      Schnabel
      Glut
      Klingensturm
      Fukano ♂
      (Ace)


      Feuerfänger

      Flammenrad
      Gegenschlag
      Feuerzahn
      Funkenflug
      Felilou ♀
      (Muffin/Cleo)

      Flexibilität

      Verfolgung
      Gewissheit
      Schlitzer

      Nachthieb



      Fenja Teil 2

      Begeistert sah sich Fenja die ihr fremde Umgebung an. Um sie herum waren fast nur graue Bäume und Büsche, da sie mit der Asche eines naheliegenden Vulkans bedeckt waren, doch Fenja war noch fast nie ohne einen menschlichen Begleiter unterwegs gewesen. Für sie war es Neuland, welches sie mit Freude erkundete, egal, wie es aussah. Nur ihren Partnern schien es nicht sonderlich zu gefallen. Ace versuchte verzweifelt die Asche wieder aus seinem Fell und von seinen Pfoten zu bekommen indem er sich instinktiv schüttelte, doch es half alles nichts. Sofort hatte sich wieder eine neue Schicht des lästigen Zeugs auf sein Fell gelegt. Genervt schnaubend gab er auf. Aber nicht nur er hatte Probleme damit. Auch Comet kam schnell zu Fenja zurück und setzte sich behutsam auf ihre Schulter, da die Asche ihn ziemlich am Fliegen hinderte. Nur das Chase schien es überhaupt nichts auszumachen und es versuchte beim Laufen verspielt nach den Flocken zu schnappen. Und so liefen sie durch den Wald und Fenja sah sich alles haargenau an. Die Luft war inzwischen schon kühler und eine Woge kalter Luft wehte ihr die Haare ins Gesicht. Schnell schob sie sich die Strähnen wieder hinters Ohr. Vielleicht sollte sie sich ihre Auftragsmappe nochmal anschauen. Sonderlich viel stand zwar noch nicht drinnen, aber es würde hoffentlich schnell mehr werden. Einige anerkannte Forscher und Archäologen aus Team Magma versuchten noch die letzten Teile der Alten Sage zu entschlüsseln. Vorsichtig holte Fenja die graue Mappe aus ihrer Umhängetasche und klappte sie auf. Das Bild der mysteriösen Steinplatte, die ihnen vor ca. einem halben Jahr in die Hände gefallen war und eine altertümliche Geschichte über einen Stein der unglaublichen Fähigkeiten haben sollte, erzählte, fiel dabei heraus und landete auf dem mit Asche bedeckten Boden. Als Fenja es wieder aufhob entdeckte sie eine Inschrift auf der Rückseite des Bildes und wischte die daran haften gebliebene Asche mit der Hand weg um sie lesen zu können. Dort stand geschrieben: „ Viel Glück und Spaß auf deiner Reise. Ich werde dich vermissen. Gib niemals auf, du schaffst alles was du willst und denk mal an mich. Dein geheimnisvoller Verehrer.“ Kopfschüttelnd steckte sie das Bild wieder in die Mappe und begann sich die Informationen durchzulesen. Dieser Idiot. Ihr Dartignis auf der Schulter schüttelte sich zu ihrem Entsetzen, da dadurch die Asche aus seinem Gefieder nun auf sie herabrieselt. Genervt sah sie ihren fiederigen Freund an. Dann widmete sie sich wieder den Akten. Knapp gesagt stand dort drinnen, dass nicht bekannt war, welche Größe dieser Stein hatte und über sein Aussehen wusste sie nur, dass es ein mysteriöses Symbol trug. [genauere Beschreibung]. Nur das er irgendwo gut versteckt wurde, sodass ihn niemand so leicht finden sollte. Also musste Fenja Ausschau nach einem guten Versteck halten. Nicht, dass das nicht schon schwer genug war, dazu gab es auch noch keinen klitzekleinen Hinweis, wo man dieses Versteck finden könnte. Frustriert sah sie sich das Bild nochmal genauer an und versuchte verzweifelt auf der Steintafel etwas zu erkennen was sie weiter brachte, als das was sie ansonsten schon hatte, doch sie konnte nichts finden. So legte sie es wieder zurück und wollte gerade die Mappe wieder in ihrer Tasche verstauen, überlegte es sich jedoch anders und fuhr noch einmal mit ihrer Hand darüber um nicht allzu viel Asche in ihrer Tasche zu haben. Dann stopfte sie es wieder zurück und stand unentschlossen in dem von Asche befallenem Wald herum, ohne zu wissen, wohin sie gehen sollte. Noch nicht mal das Wissen, wo sie die nächste Stadt finden könnte, hatte sie und es war schon Abend. Dieser Wald schien ihr nicht der richtige Ort um zu übernachten, außer sie wollte hinterher genauso aussehen, wie einer dieser Bäume. Wobei ihr Aussehen diesen jetzt schon erschreckend ähnlich war. Verzweifelt versuchte sie die Asche aus ihren Haaren zu kriegen und beschloss, dass sie sich so schnell es ging irgendwo waschen sollte. Aber um nicht noch mehr Asche in ihre Haare zu bekommen streifte sie sich ihre Kapuze wieder über den Kopf. Dieser Wald war ihr lästiger geworden als anfangs erwartet, doch noch bereute sie nicht, dass sie sich auf diese Reise begeben hatte. Nur ob das auch so bleiben würde?

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    • Nor V



      Pokemon Ranger (16)


      aus Ringstadt (Fiore)

      MS Aventura → Helio City
      Aktuelle Begleitung:
      Finley ( @Pk-fan )
      Lost ( @Tonja )

      Evoli Miko ♂
      Anpassung


      Heilung
      Ruckzuckhieb
      Sternschauer
      Biss





      Nor wurde wieder rot, als Lost sagte: "Cool danke dir, Nor!" Normalerweise bedankte man sich bei ihm nicht für eine solche Auskunft. Die meisten Leute mit denen er gearbeitet hatte, hielten so etwas für selbstverständlich und Mädchen bedankten sich erst recht nicht bei ihm, weil sie in ihm nur den schüchternen kleinen Jungen sahen. Doch auch wenn sie Nor immer noch beunruhigend oft erröten ließ, würde er ihre Gesellschaft nicht ablehnen. Vielleicht würde er und Lost auch gute Freunde werden können.

      "Was wollt ihr in Gemma so machen?", fragte sie dann beiläufig. "Ich habe nämlich noch keine Idee wohin ich als erstes gehe und dachte ich könnte euch einfach eine Weile begleiten, wenn es euch nicht stört." Nor wollte ihr antworten, dass er sie gern dabei hätte, wenn Finley nichts dagegen hatte und er einen Auftrag zu erledigen hatte und sich freuen würde, wenn er danach mit ihnen beiden reisen konnte, doch bevor er den Mut zusammenbrachte, die Worte auszusprechen, sah Lost lachend Finley an und schien Nor völlig zu ignorieren. Sie gab ihm ihren Föhn und schie wirklich belustigt zu sein, dass ein sie ein Junge nach dem Gerät gefragt hatte. Warum man überhaupt einen Föhn, sei er auch noch so klein, auf eine Reise mitnahm, wenn man vorhatte in der Natur in einem Zelt zu übernachten, wo es keinen Strom gab, blieb Nor ein Rätsel. "Aber vielleicht will sie ja auch gar nicht in der Natur übernachten?", dachte er bei sich. Einige Mädchen legten Wert darauf in guten Hotels mit Strom, fließendem Wasser und ausreichend W-Lan zu nächtigen. Wenn Lost nun einfach ebenso war? Der Gedanke versetzte ihm einen leichten Stich. Ebenso wie die Tatsache, dass sie mit Finley lachte und ihm ihre ganze Aufmerksamkeit widmete. Er wusste nicht was mit ihm los war. Schließlich war er es gewohnt nur der stille Beobachter zu sein, der nicht nach seiner Meinung gefragt wurde und das war ihm eigentlich lieber, weil er nicht wusste wie er sich in einem Gespräch verhalten sollten. Warum störte es ihn als bei Lost?
      Er hatte nicht gemerkt, dass während seiner Grübelei das Schiff angelegt hatte und still und etwas mies gelaunt lief er einfach seinen beiden Gefährten hinterher. Miko war auf seine Schulter gesprungen und stuppste ihn immer wieder aufmunternd an, doch dieses Mal konnte das Evoli Norian nicht aufheitern. Bevor sie das Schiff verließen mussten die drei Jugendlichen in einer Schlange warten. Lost war als erste an der Reihe. Der Mitarbeiter des Schiffes versuchte ihr freundlich zu erklären, dass ihr Ponita in den Pokéball müsste, da es zu gefährlich sei, doch Lost achtete gar nicht auf den Mann. Sie redete wie wild auf ihn ein, schob sich an dem Mann vorbei und schnaubte:
      "So ein Schwachsinn, mein Rudy ist ein Rennstar, er bekommt Platzangst in einem Pokeball" Dann waren Lost und Rudy auch schon sicher auf dem Kai angekommen. "Ein Rennstar?", dachte Nor. "Was das wohl zu bedeuten hat." Er hatte schon gehört, dass es in Kanto wohl Pokémon Rennen geben solllte oder von dem berühmten Pokéathlon, der in Johto ausgetragen wurde, aber irgendwie konnte er es nicht ganz glauben.
      "Ist es in Ordnung wenn mein Evoli auf meiner Schulter sitzt?", fragte er den Mann, der Stirn runzelnd Lost hinterher sah. "Ich habe keinen Pokeball, daher kann ich meinen Partner nicht zurückrufen.", versuchte er zu erklären. Doch er bekam nur einen verständnislosen Blick zurück. "Ok tut mir leid, ich wollte sie nicht stören!", fügte er hastig hinzu und beeilte sich das Schiff zu verlassen. Ein Teil der Anspannung wich von ihm, als er wieder auf festem Boden stand. Eine Schiffsreise war sicherlich toll, aber auch wahnsinnig anstrengend. Nun musste er seinen Auftrag erfüllen und dann? Er wusste es nicht.

      "Ok wo gehen wir zuerst hin?" Dieses Mal beeilte Nor sich etwas zu sagen, damit er nicht wieder ignoriert wurde. "Ähm...", stammelte er, war aber erleichter, als die beiden ihn ansahen. "Ich muss hier in Helio City kurz einen Brief abgeben. Also wenn ihr Lust hättet mich zu begleiten...", er brach ab und kramte eine Stadtkarte von Helio City aus seinem Rucksack. "Ganz in der Nähe soll auch ein Supermarkt sein, ihr könntet da eure Trainersachen einkaufen und tja... Ihr könntet natürlich auch hier bleiben. Ich sollte nur jetzt irgendwie den Brief wegbringen.", druckste er herum, bis ihm schließlich ein leises: "Wollt ihr mitkommen?" über die Lippen kam. Er sah zu Boden und erwartete schon, dass sie ihn auslachen würden oder keine Lust mehr auf ihn hatten.

    • Charakter: Kai (Ranger, 21) & Shinobi (Partnerpkmn, Quajutsu VF)
      Porträt: ~wird demnächst nachgereicht~
      Ort: Altru-Flugzeug
      Gruppe: Archeo & Alex
      @Heiteira, @RoterMaskenTyp

      … zwei Stunden saßen Kai und Archeo schon im Flugzeug und draußen war es längst dunkel geworden. Während Archeo ruhig vor sich hindöste, tippte Kai auf seinem alten Pokénav herum, den er extra für die Mission wieder ausgegraben hatte. Mit einigen alten Freunden spielte er gerade ein Strategiespiel namens „Werewolves of Darkwood“ und versuchte hinter den Antworten der anderen einen versteckten Werwolf zu erkennen. Er hatte schon seit letzter Runde zwei Leute unter Verdacht, und einer davon würde mit Ende der Tagphase nun sicher gehängt werden. Pünktlich zur vollen Stunde lud sich die Seite neu und der daraufhin erscheinende Spielleiterpost bestätigte seine Vermutung. Zufrieden grinsend schickte er noch schnell eine Kurznachricht an die Spielleitung, in der er „COOLSKELETON95“ als Schussopfer nominierte, dann schaltete er das Gerät aus, klappte es zu und sah etwas gedankenverloren aus dem Fenster. Was sie wohl in Gemma erwarten würde? Schläfrig lehnte er sich im Flugzeugsitz zurück und betrachtete mit müden Augen das etwas veraltete Gerät. Während er noch darüber nachdachte, von wem er den Pokénav damals bekommen hatte und wann er diese Person das letzte Mal getroffen hatte, war er auch schon eingeschlafen...


      ~Kais Traum~
      Erleichtert atmeten Kai und Shinobi auf, als sie die kühlen Chroma-Ruinen betraten. Im Sommer kam es durchaus vor, dass der im Chroma-Hochland ansonsten vorherrschende Nebel für ein paar Tage verschwand und da Almia zurzeit von einer Hitzewelle geplagt wurde, war es draußen gefühlte 100 Grad heiß. „Diese Temperaturen erinnern mich ja schon fast an die Haruba-Wüste…“, murmelte Kai und zwinkerte Shinobi zu, „… womit wir wohl auch einen Grund mehr haben, unsere Untersuchungen heute hier durchzuführen!“ Das Quajutsu gab einen zustimmenden Laut von sich und die beiden gingen tiefer in die Ruinen hinein, bis sie zu einer leicht pulsierenden Barriere kamen. Nach den Vorfällen rund um den Schattenkristall war diese Barriere plötzlich wie aus dem Nichts erschienen und nur noch jene, die keine bösen Absichten hegten, konnten passieren. Fasziniert betrachten Kai und Shinobi die Blockade aus purer Energie, die vermutlich von Darkrai selbst errichtet worden war, traten vorsichtig hindurch und gelangten so in den Bereich der Chroma-Ruinen, in dem überall mysteriöse Kristalle zu finden waren. Zielstrebig steuerten sie den am tiefsten gelegenen Punkt, eine große Höhle mit einem darin befindlichen Altar, an. Sie hatten den Raum noch nicht ganz erreicht, als sie ein leises Klopfen hörten, das immer lauter wurde, je näher sie ihrem Ziel kamen. Dort angekommen, konnten sie schließlich die Quelle des Geräusches entdecken: An einer der Wände stand ein gut gekleideter junger Mann mit silbernen Haaren, der mit einem kleinen Hammer vorsichtig versuchte, einen Finsterstein vom Gestein zu lösen. „Troy…?“, fragte Kai verwundert und schreckte damit den Steinsammler von seiner Arbeit hoch. „Kai, Shinobi! Was macht ihr denn hier?“, schallte es mindestens ebenso überrascht zurück. „Wir wollen ein paar Untersuchungen bezüglich der Dunkelstücke vornehmen…“, antwortete Kai dem Freund aus Kindheitstagen grinsend, „… aber sag‘ mal, warum hast du denn nicht Bescheid gegeben, dass du dich derzeit hier aufhältst? Hätte ich das gewusst, hätte ich dir den versprochenen Feuerstein mitgebracht!“ „Ich bin erst vor ein paar Stunden in Almia angekommen und wollte mich auch melden, allerdings hat mein Pokénav derzeit ein Empfangsproblem… und da habe ich beschlossen, persönlich in der Ranger-Vereinigung vorbeizuschauen, meine Neugierde auf diesen Ort hat mich dann aber etwas vom Weg abgebracht...“, antwortete Troy und zog den Finsterstein vorsichtig aus der Wand, „Wirklich faszinierend, welche Kristalle hier gewachsen sind, sogar Evolutionssteine befinden sich darunter…!“ Während er den Stein äußerst behutsam in seinem Rucksack verstaute, deutete er zu dem großen Loch über dem Altar und fragte interessiert: „Ist das die Stelle, an der sich der Schattenkristall befand?“ „Ja, genau!“, bestätigte Kai Troys Annahme, „Hm… da du ja schon mal hier bist… wir könnten durchaus noch einen Steinexperten für unsere Untersuchungen gebrauchen, hättest du Zeit und Lust uns zu helfen?“ „Natürlich, ich wollte diesen Ort sowieso genauer unter die Lupe nehmen…“, meinte Troy nickend und ließ sich von Kai in die geplanten Untersuchungen einweihen.

      Es war bereits Abend geworden, als sie die Ruinen schließlich wieder verließen und langsam den Pfad, der sich durch das Chroma-Hochland schlängelte, hinabspazierten. Den ganzen Tag über hatten sie Messungen genommen und Gesteinsproben gesammelt. Als das Licht der untergehenden Sonne sich in Kais Blaugemmenanhänger fing und ihn geheimnisvoll aufleuchten ließ, hielt Troy plötzlich kurz inne. „Hm… Habe ich dir eigentlich schon von meinem Besuch in Luitpolds Bibliothek erzählt?“, fragte er nachdenklich und fuhr nach einem kurzen Kopfschütteln von Kai fort, „In einem der Bücher dort bin ich auf einen Bericht über ein mit einem Symbol versehenes grünes Juwel gestoßen, dem mysteriöse Kräfte zugeschrieben werden… Doch das war noch nicht das Seltsamste daran, denn im letzten Abschnitt wur… …“




      „Hier spricht ihr Kapitän! Wir befinden uns bereits im Anflug auf Korunio City und werden in wenigen Minuten zum Landeanflug ansetzen. Danke, dass sie mit Altru Airlines geflogen sind.“
      Mit einem Ruck erwachte Kai aus seinem Traum und sah zu dem sich streckenden Archeo hinüber. „Na, gut geschlafen?“, schallte es ihm entgegen. Kai nickte grinsend und verstaute nachdenklich seinen Pokénav im Rucksack. An den mysteriösen blauen Edelstein hatte er seit seinem letzten Treffen mit Troy gar nicht mehr gedacht. Und wenn er schon mal in Gemma war, könnte er ja nebenzu nach Hinweisen auf diesen Stein suchen… „Hey Kai, das musst du dir ansehen!“, damit riss ihn der überaus gut gelaunte Archeo aus seinen Grübeleien. Kai sah zu dem auf das Fenster deutenden Teamkollegen hinüber und warf einen Blick hinaus. Offensichtlich hatte auch Shinobi mitbekommen, dass sie demnächst in Gemma ankommen würden, denn der Spezial-Pokéball schien kurz vor Aufregung zu vibrieren. Die beiden Ranger beobachteten, wie die Maschine langsam in einem weiten Bogen über zwei hell erleuchtete Stadien und eine große Wettbewerbsbühne hinwegflog und dann zum Sinkflug auf den Flughafen ansetzte…

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    • Archeo (Ranger) mit #i-larvitar# Alex (Partner-Pokémon)
      zusammen mit Kai (Ranger) mit #i-quajutsu# Shinobi
      Ort: Altru-Flugzeug - Korunio City
      @Pkmnranger @RoterMaskenTyp

      Hey, Kai, das musst du dir ansehen!
      Der Blick aus dem Fenster lohnte sich wirklich. Er sah die aus dem Geographieunterricht bekannten Umrisse der Insel immer näher kommen, während das Flugzeug auf die Hauptstadt Korunio City zusteuerte. Archeo war ewig nicht mehr hier gewesen und er freute sich schon auf seine Heimat. Als das Flugzeug in den Landeanflug ging, konnte Archeo die berühmten Sehenswürdigkeiten, die vom Flutlicht angestrahlt wurden, erkennen.
      Es gibt einen Grund, wieso ich Professor Hastings überredet habe, einen Nachtflug zu nehmen. Der Anblick der Festivalhallen bei Nacht ist einfach atemberaubend und manche Dinge sieht man auch nur bei Nacht und aus der Luft. Siehst du da auf der Wettbewerbshalle die sich bewegenden Lichter? Vom Boden sieht es zwar schön aus, aber erst von hier, aus der Luft, erkennt man, dass sie eigentlich ein tanzendes Piepi bilden.
      Viel zu schnell landete das Flugzeug am Boden und als Archeo und Kai mit ihrem Gepäck aus dem Flughafen herausgekommen waren, dämmerte es schon.
      Nun gut, ich denke, viel Schlaf werden wir heute nicht mehr bekommen, aber ich bin ausgeschlafen. Weißt du, wohin wir müssen?
      Wir müssen, soweit ich weiß, nach Chrysioko, um dort die lebenden Pokémon zu erforschen. Klingt zwar nicht spektakulär, aber mich freut es trotzdem. Wenn ich die Karte richtig im Kopf habe, müssen wir jetzt zuerst nach Lazuli oder Thuliar, beides ist gleich weit weg, aber ich meine, mich zu erinnern, dass auf dem Weg nach Thuliar einige Staraptor ihren Lebensraum haben, also können wir so abkürzen. Wir müssen also zuerst einmal in Richtung Thuliar.
      Nach dieser kleinen Konversation nahm Archeo den Rucksack vom Rücken und baute ihn einmal mehr zu einem behelfsmäßigen Bollerwagen um. Schließlich ließ er Alex aus dem Spezialball und setzte das Gestein-Pokémon, das aber im Gegensatz zu Archeo noch schlief, hinein. Nachdem Kai Shinobi ebenfalls aus dem Ball gelassen hatte, gingen die beiden Ranger mit ihren Partnern in die besprochene Richtung.
      Als sie endlich die Stadt hinter sich gelassen hatten, war die Sonne schon aufgegangen und die beiden Ranger frühstückten erst einmal. Auch Alex war inzwischen aufgewacht und der Futternapf war schon bald leer.
      Ich merke schon den Einfluss von Gemma auf mich, ich will gar nicht mehr aufstehen, gähnte Archeo.
      Musst du aber, merkte Kai an, hier sind nämlich gerade vier Staraptor aufgetaucht und du hilfst bitte auch mit, sie zu fangen. Seufzend stand Archeo auf und zückte seinen FangKom. Die Staraptor waren schon nach ein paar wenigen Kreisen gefangen und Kai teilte das Gewicht auf: Zwei der Vögel trugen jeweils einen Ranger, ein weiterer trug Shinobi und zusätzlich das ganze Gepäck, da Shinobi der leichteste war, und das vierte Staraptor trug in einer Tragetasche Alex.
      Kai? Wäre es für dich in Ordnung, wenn wir nicht direkt nach Chrysioko fliegen, sondern erst einmal nach Antimor?, fragte Archeo, als die vier Staraptor losgeflogen waren. Von dort aus ist es auch zu Fuß nicht mehr weit zu unserem Einsatzgebiet, und abgesehen davon, dass ich den Staraptor nach dem Flug eine Ruhepause gönnen würde, würde ich gerne auch noch einmal, wenn ich schon mal in der Nähe bin, bei mir zuhause vorbeischauen.
      Kai stimmte zu und so teilte Archeo den Staraptor ihren Zielort mit.

      $x_{1,2} = \frac{-b\pm\sqrt{b^2 - 4\cdot a\cdot c}}{2a}$
    • Sahira

      Infos

      Team:
      Lunette
      Hexe
      Larvin
      Klasse: Koordinatorin
      Alter: 16
      Ort: Korunio City
      Begleitung: @Nicki


      Das braunhaarige Mädchen streichelte ihr Dragonir. "Ich finde das auch nicht toll. Eher nutze ich natürliche Dekos wie ein paar Blumen, aber selbst das nur selten. Ich setze meine 'kleinen'" Sahira schielte zu Larvin hoch "Freunde eher mit ein paar Attacken ins richtige Licht" In Kalos hatte sie schon ein paar kleinere Wettbewerbe gemacht, aber ihre ersten großen Wettbewerbe waren in Hoenn. Beziehungsweise ihr erster und einziger. "Ich habe mal in Seegrasulb City an einem Wettbewerb teilgenommen. Bin Zweite geworden"
      Sie erinnerte sich noch, wie sie bis ins Finale kam. Mit Imitator von Felilou hatte sie mit ihrem Rutena, damals noch ein Fynx, eine wahre Feuershow abgeliefert. Ihre Hexe hatte da auch ihren Charme spielen lassen und einer kleinen Katze kann man ja kaum das Weiterkommen verwehren. nur leider musste sie im Finale den Kürzeren ziehen.
      "Es hatte Spaß gemacht und nun bin ich hier um alle Wettbewerbe zu gewinnen!" Sahira sprühte fast so vor Entschlossenheit.
      "Ich möchte den anderen eine neue Form der Vorführung zeigen, wofür es nicht Kostüme oder sonstigen Schnickschnack benötigt." Während sie das sagte, kletterte Hexe wieder auf ihren Kopf und ahmte ihre Pose nach. Zustimmend maunzte sie und versuchte das Gleichgewicht zu halten. Grinsend nahm die Jugendliche das Katzen Pokemon wieder runter, bevor sie mit Kratzern zu rechnen hatte.
      "Ich suche schon seit ner Weile andersfarbige Pokemon. Aber leider sind sie so selten..." Wie es doch wäre, ein andersfarbiges Pokemon im Team zu haben. Sie hatte schon des öfteren davon gehört und auch einige gesehen, das hatte ihr Feuer für solche entfacht. Nur leider sind sie verdammt selten. "Ehrlich gesagt beneide ich dich etwas Sue...", meine Sahira etwas beschämt. Sie musste jetzt wohl wie ein kleines Kind wirken, also versuchte sie das zu überspielen.
      "Bevor ich zum Wettbewerb gehe, will ich mir noch eine neue Strategie und gegebenenfalls ein neues Pokemon fangen... Möchtest.. du mir vielleicht helfen? Als Züchterin weißt du doch bestimmt, wie ich meine Pokemon noch besser darstellen kann!"

      Das Rutena wirkte begeistert von der Reaktion des Magnayen und klaute noch ein paar Pofflés. Ihre Trainerin machte die immer selbst und gab sie Lunette und ihren Freunden meist vor einem Auftritt oder nach einem Training. Auch zwischendurch bekamen sie welche. Lunette nahm sich einen pinken Pofflé und aß ihn. Dank des Zusehens beim Backen wusste sie, dass die hier aus Zitarzbeeren gemacht wurden. Sie liebte den süßen Geschmack der Beere und auch damit den der Pofflés. Sahira backte oft eine Ladung nur für das Feuer Pokemon, das sie oft alles heimlich wegmamft. Lunette gab dem Unlicht Pokemon ein paar weitere Pofflés und schielte immer wieder zu den beiden Trainern, ob sie nicht was mitbekommen.

    • Display Spoiler
      Name: Sue
      Klasse: Züchterin
      Ort: Korunio City
      Team:
      ♀ Layla
      ♀ Storm
      ⚦ Damon
      Aussehen:
      Begleitung: @Remilia



      Sue schmunzelte bei der Frage der Koordinatorin.
      "Beim fangen des Pokemon werde ich dir wohl kaum helfen können... eine Strategie hm... Ich war noch nie auf solchen Wettbewerben, also weiß ich auch nicht wie diese ablaufen."
      Die Punkerin legte nachdenklich den Kopf schief und schaute zu der Arena in der die Wettbewerbe ausgetragen wurden.
      "Aber vielleicht... wenn ich mir einen solchen Wettbewerb einmal ansehe? Das wäre doch was, vielleicht könnte ich dir dann helfen. Oder? Was sagst du dazu Layla?"
      Der Blick der Blauhaarigen fuhr zu dem Magnayen, welches mit vollem Maul vor einem Haufen Pofflé saß. Mit einem etwas überraschten Blick gab es einen erwischten Bellton von sich, ehe es die große Masse in seinem Maul, mit einem geräuschvollen Würgen, herunterschluckte.
      Nun schaute auch das Absol zu dem Magnayen und auf den Berg an Gebäcken. Ein heller Ton, der wohl die Stimme Storms war und einem miauen glich, entfuhr dem Wesen und es sprang leichtfüßig auf das Gebäck zu.
      Nicht ohne Gegenwehr seitens Layla, welche abrupt das Nackenfell aufstellte und knurrte. Doch schwupp- Schon war ein Pofflé verschwunden.
      "Was ist denn das? Das habe ich ja noch nie gesehen", erstaunt nahm auch Sue eines der Muffinartigen Dinger. "Sind die von dir?"
      Testens strich sie über die Glasur des Gebäcks und lutschte dann ihren Finger ab.
      "Grah! Schmeckt ja scheußlich!", nichts ahnend, dass sie grade Pokemonfutter gekostet hatte. "Warum fahrt ihr da so drauf ab?"
      Auch das Absol hatte den Pofflé nun verputzt.
      Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
    • Sahira

      Infos

      Team:
      Lunette
      Hexe
      Larvin
      Klasse: Koordinatorin
      Alter: 16
      Ort: Korunio City
      Begleitung: @Nicki


      Grinsend beobachtete sie die Pokemon und Sue. "Das sind Pofflés. Eine Spezialität für Pokemon in meiner Heimat Kalos. Wir backen sie für unsere Pokemon, einige nutzen dafür irgendwelche Zusatzstoffe aber bei mir kommen nur der Kram für Teig und Créme rein und für Farbe und Geschmack verschiedene Beerenarten."
      Sie blickte auf den grünen Pofflé in Sues Hand und beobachtete dann Larvins gierigen Blick.
      "Schienst dir ausgerechnet die Lieblingssorte von Larvin ausgesucht zu haben, grüne Pofflé mit Durinbeeren. Ziemlich bitter die Dinger, keine Ahnung warum der Gute so verrückt nach den Dingern ist. Die meisten pinken Pofflés sind mit Zitarzsbeeren, süß aber auch mit Tendenz zum trockenen. Braune sind oft mit Rospelbeeren gemacht, gerade die lieben Unlichtpokemon."
      Sie gab einen der braunen Gebäcke ihrer Unlichtkatze zum Knabbern. "Und die Orangenen sind mit Eipfelbeeren gemacht. Selbst wir könnten die in der Theorie essen, so süß sind die."

      Seufzend blichte sie auf die Unordnung, die das Rutena mit den anderen Pokemon angestellt hatte. Das bedeutete, dass sie wiedermal welche backen durfte. Immerhin freute es die Braunhaarige, dass ihre Pofflés auch von anderen Pokemon gemocht wurden. "Hättest du vielleicht Lust, mir beim Backen von neuen Pofflés zu helfen? Deine Pokemon scheinen die zu mögen, du könntest also ihnen immer welche machen.", fragte sie Sue. Die Beeren hatte sie immer im Notfall dabei und in einem der Märkte hier würde sie bestimmt die anderen Zutaten finden.

      Erst blickte das Rutena erschrocken zu ihrer Trainerin, ehe sie bemerkte, dass Sahira ihr gar nicht böse war. Schnell nahm sie Sue den grünen Pofflé aus der Hand und reichte ihn mit ihrem Stock zu Larvin hoch. Die Drachenschlange futterte in Ruhe das Gebäckstück auf.
      Nebenbei begann das Feuer Pokemon etwas aufzuräumen und legte die versteuten Pofflés gleichmäßig vor die einzelnen Pokemon.
      Sie freute sich, so viele neue Freunde gefunden zu haben und war der Meinung, die kleinen Gebäckteile auch mit ihnen zu Teilen.
      Das erfüllte sie mit Glück.
    • [IMG:http://fs5.directupload.net/images/160324/szrqdztx.png]Ort: Karneol City, HafenReiseteam: Lara Fleming @Undyne, Dareios @Raikachu,
      Rhana @Vanyar
      Kyure Kannagi
      . #i-hoothoot# Keiga
      . #i-charmian# Shan #i-meditie# Daitan




      Etwas verwirrt blickte Kyure auf den Zettel, den Lara ihr hinhielt. Was war das? Ein Rätsel? Angestrengt blickte Kyure auf die Buchstaben. Das Sinnoh-Mädchen löste selten Rätsel, und selbst ein einfaches Kreuzworträtsel verlangte ihr schon viel ab. So war es kein Wunder, dass sie vor Laras Aufgabe stand und keine Ahnung hatte, wie sie das "Problem" lösen könne.
      "A-Also....", stammelte die rot Haarige. Bevor sie allerdings erneut die Stimme erheben konnte, kam Dareios zurück. Innerlich war sie erleichtert, da sie hoffte, dass sie das Rätsel nun doch nicht lösen müsse. "
      Ist das Chinesisch? Koreanisch? Vietnam…esisch? Sorry, ich bin wirklich schlecht im Raten. Und in solchen Sachen! Gibt‘s das nicht auch in Sinnoh?", frug Dareios, nachdem er auf das voll geschriebene Blatt geschaut hatte. "Das ist japanisch.", antwortete Kyure auf die Frage des Jungen mit der Taucherbrille.
      Bevor Kyure allerdings aufatmen konnte, da sie hoffte, das Thema in eine ander Richtung gelenkt zu haben, hielt Lara ihr wieder den Block unter die Nase. Zogernd nahm sie den Block entgegen und blickte erneut angestrengt auf das Blatt. Kyure wollte nicht wieder der letzte Hinterwäldler rüberkommen - auch wenn sie eigentlich einer war - weshalb sie versuchte das Rätsel zu lösen. Einige Zeit stand sie da und grübelte über die Zeichen. Und doch plötzlich verstand das Mädchen, was Lara mit dem "Sortiere die durcheinander gewürfelten Silben zu den Lösungswörtern zusammen, bis du die die drei Schlüsselsilben erraten hast!". Ein lautes "AH!" entfleuchte Kyures Lippen. Sie lächelte, als sie die folgenden Zeichen aufs Papier schrieb: "キユレ". Stolz reichte Kyure den Block wieder zurück an Lara.
    • Lara Fleming (23)Ort: Karneol City, Hafen
      Determination: KYURiousTrainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 24
      Reisegruppe:
      @Kyure Kyure Kannagi,
      @Raikachu Dareios,
      @Vanyar Rhana
      Mittlerer Teil interessant für:
      @Ciyta @Tonja
      @Pk-fan @YunTakeo


      Lara VII

      "A-Also....", nahm sich Kyure der Aufgabe nicht gerade selbstbewusst an. Auch Dareios schien offensichtlich nicht sofort zu begreifen, was Lara da von ihnen verlangte, aber das wusste desöfteren schon niemand so genau. Lara tat es sogar etwas leid, dass die Jugendliche sich, ins kalte Wasser worfen, nicht besonders wohlfühlte.
      Wie an Dareios' etwas ratlosem Gesicht zu erkennen war, offenbarte sich auch, dass er nicht besonders viel Ahnung von den exotischen Schriftzeichen hatte: "So, hi, bin wieder da! Ist das Chinesisch? Koreanisch? Vietnam…esisch? Sorry, ich bin wirklich schlecht im Raten. Und in solchen Sachen! Gibt‘s das nicht auch in Sinnoh?"
      "Das ist japanisch", beantwortete Kyure dem Schwarzhaarigen bereits zuvorkommend die Frage, als sie sich dann letztlich doch entschloss, das Rätsel zumindest versuchen zu lösen. Es dauerte etwas, bis sie hinter das System stieg, während Lara sich in Gedanken an die salzige Seeluft ihren Tagträumen hingab. Wieso lebte Zapplarang eigentlich nicht im Meer? Fand Clarence-Julian Pannewitz seinen Rauswurf beim TSV Orcus II doch nicht so pannewitzig?

      Kyure war inzwischen fertig: "キユレ" und damit die richtige Lösung, nämlich "Kyure", prangte auf dem weißen Papier. Lara freute sich zutiefst über die Antwort und goutierte den Rätselspaß mit einem breiten Grinsen. Auch Kyure schien stolz darauf zu sein, das Rätsel gelöst zu haben und lächelte zurück!
      "You slippery snail, you solved it with too much ease!", lobte sie die Rothaarige und wollte ihr schon freundlich auf die Schulter klopfen, stoppte jedoch eine Fingerlänge davor abrupt und hielt den Kopf vor Verlegenheit schief.
      Es polterte in ihrem nie lange vollem Magen, worauf sie ihrem "Team" einen Vorschlag machte: "Wir stehen hier schon so lange herum wie ein Rudel Noktuska in der Wüste. Wollen wir nicht was essen und dann endlich mal die Stadt erkunden?"



      Kaum zu überhören, machte sich plötzlich Laras metallic-blaues Handy in ihrem Rucksack durch seinen lauten Klingelton bemerkbar. Das musste Undyne sein, die einen speziellen Klingelton gewidmet bekam! Es war schwer zu sagen, ob Dareios und Kyure Teile des Gesprächs mitbekamen, da sich das älteste Reisegruppenmitglied nicht allzu weit von ihnen entfernte.
      "Hey, Punk! Wie läuft's?", jaulte die große Schwester überschwänglich in ihr Telefon.
      "Heya! Undyne, du kannst es dir gar nicht vorstellen! Kaum habe ich einen Fuß auf dieses exotische Fleckchen Erde gesetzt, habe ich bereits zwei nette Leute gefunden und bereits jetzt beschlossen: wir werden f*cking Besties!"
      "Yeah! Das ist meine Lara! Liegt wohl an unseren Untergrund-Genen! Hör mal ...", setzte die Rothaarige an, ohne Laras Turbo-Freundschaften zu hinterfragen, wie sie es sonst so gerne tat: "Da ist etwas, um was ich ... nein, eher wir ... dich bitten möchten." Es war wichtig. Als große Schwester versuchte die 26-jährige, dem oftmals durch zu viel Optimismus blind durchs Leben rennenden Orre-Girl die Augen zu öffnen, bezüglich Freundschaften, die sich entweder in Lästereien oder in Ausnutzung als falsch entpuppten. Normalerweise hätte sich Lara zum x-ten Mal diesen Rat anhören müssen, doch nun war etwas noch Bedeutenderes vorrangig.
      Nach einem tiefen Atemzug begann Undyne, die Situation kurz zusammenzufassen:
      "Also, Dad hat Informationen über das Polizeinetzwerk zugespielt bekommen, dass die altbekannte Verbrecherorganisation Team Magma - was ich als Wassertrainerin von diesen Armleuchtern halte, weißt du ja - dass die sich gerne wieder an eine neue Operation heranwagen würden und in Gemma fündig geworden sind. Sie haben jemanden dorthin geschickt, der sich dort schlau machen soll. Du kennst Team Magma. Stell' dir vor, eine verrückte Kaiserin würde irgendwelche Unterwasserruinen nach oben befördern wollen. Genauso wahnsinnig sind die auch."
      "Wow! Team Magma! Das ist mal eine Hausnummer!"
      "NGAAAAAAAAAAAAAAH! SCHREI DOCH NOCH LAUTER, DASS ES JEDER PUNK DA DRAUßEN HÖRT!"
      Lara erstarrte vor Schmerz, als die Schallwellen ihr Trommelfell massakrierten.
      "Uuuh ... sorry, Sis. Alles klar bei dir?", bemühte sich die große Schwester sichtlich um eine Entschuldigung: "Jedenfalls ... wissen wir gar nichts über die Person. Theoretisch könnten die auch einen zehnjährigen Jungen dorthin auf Weltreise schicken, weil den mit Sicherheit niemand verdächtigen würde, weißt du?"
      Auch die Fast-Hoothoot-Cosplayerin hatte ihre innere Ruhe wiedererlangt: "Wirklich ... gar nichts? Aber wie wisst ihr das denn ÜBERHAUPT?"
      "Hey, wir leben in einer Welt, in der mittlerweile irgendwelche Technik-Nerds überwachen können, ob du auf dem Bürgersteig oder sogar im Gebäude Fahrrad fährst! Da sag mir nicht, dass das nicht möglich sei. Schließlich ist es ja nicht unser guter alter Freund Pierrot, der die Geschicke leitet ...", setzte Undyne ihre Berichterstattung fort: "Also, es handelt sich um eine Jugendliche namens Fenja ... Nachnamen habe ich nicht zur Hand. Stell sie dir vor wie eines dieser Geisha-Girls aus diesem Anime da. Lange, schwarze Haare, weißes Gesicht wie ein Porzellanpüppchen ... eigentlich sieht sie genauso aus wie Touka. Man könnte meinen, es wäre Touka. Diese rubinroten Augen ... also, schnapp sie dir, Sis!"
      Unruhig tappte die junge Heldin mit den Füßen auf und ab, unsicher, wie sie mit dieser neuen Aufgabe umgehen sollte.
      "Ohne Handschellen und ohne Polizeimarke? Wow, wie mache ich das denn?"
      "Ich fange ja meine Verbrecher am liebsten mit Waffen. Alternativ geht natürlich auch ein Pokémon, zum Beispiel mit Eisstrahl."
      "Ich soll sie einfrieren? Ist das nicht etwas brutal? Sie ist doch ... nur ein Kind."
      "Aber ein Magma-Mädchen, denk mal an die Wortspiele! 'Fenja, chill' mal 'ne Runde, du wirst jetzt kurz auf Eis gelegt, coole Sache, oder?' Deine Ayumi beherrscht doch Eis-Attacken!"
      Lara kratzte sich seufzend am Hinterkopf: "Nein, nein, das kann ich nicht. A-außerdem muss sie als Lakai die Aufgabe von ihrem Boss erfüllen! Ich, die große Lara, habe genug Tricks und Fallen auf Lager, um sie außer Gefecht zu setzen, ohne dass es ihr alle zu große Schmerzen bereiten dürfte! Zum Beispiel ... zum Beispiel ... mir wird noch etwas einfallen! Vielleicht ist ja ein Rätsel dermaßen ... schockierend, dass es sie paralysiert! Dann, wenn ich sie überwältigt habe, wird sie mir aufgrund meines Charismas aus der Hand fressen, bis die Spur genau bis zur Quelle der Gefahr führt." Nun hatte sie neue Hoffnung geschöpft, sich endlich beweisen zu können. Ayumi zuckte währenddessen irritiert mit den federartigen Ohren.
      "Dann ...", fuhr die junge Frau in dem Pilotenoutfit selbstbewusst fort: "... werde ich diese Quelle zum versiegen bringen. Sobald das geschehen ist, werde ich als die große Heldin in die Geschichte eingehen, die ihren Gegnern die Haare zu Berge zu stehen lässt ... diese ... Haarlunken ... hehe."
      Es sprach für das hervorragende Verhältnis zu ihrer Schwester, dass Undyne diesen Schwall an Pathos wortlos über sich ergehen ließ, bis sie das Gespräch dann doch abrundete:
      "So weit sind wir noch nicht, Punk! Schritt für Schritt, wie im Kochen, oder kochst du ganze Tomaten, bevor du sie zerquetscht hast?
      NGAAAAAAAAAAAAAAAAH! Wer macht denn sowas? Also, Sis, pass auf dich auf und ... werde mit deinen Freunden BESTIES! See ya!"

      "Welp. Da hatte ich wohl eine wichtige Angelegenheit zu klären, kiddos", erklärte Lara knapp mit entschuldigend angehobenen Schultern und Armen zu Kyure und Dareios, bevor sie sich wieder der Analyse der kulinarischen Angeboten widmete: "Da hinten steht steht die Imbissbude Flandre, dort gibts wohl French Fries. Das Haus mit der Holzverkleidung heißt Sushizuka, na was es dort wohl gibt? Das weiße Haus mit dem blauen Dach bietet wohl Xeneroviller Gyros an ... Christos Austos heißt das. Oder besonders coolinarisch: die Eisdiele Giovanni. Oh und da hinten sind noch zwei ... äh ... Etablissements, vielleicht gibt es da ja etwas, das ihr noch lieber mögt", stellte Lara ihre Begleiter vor die Auswahl. Das Gute war, dass sie das Essen auch mitnehmen und während des Schlenderns durch die Stadt verzehren konnten. Im Grunde genommen war ihr alles recht, sodass es nun an den beiden jüngeren Reisenden lag, eine Entscheidung zu fällen. Essen, ein Ziel vor Augen und vielleicht einen Ouzo für ihre guten Freunde erfüllten Lara mit Entschlossenheit.

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    • Dareios VII:
      Name: Dāriyūsch (Trainer)
      Ort: Karneol City, Hafen
      Reiseteam: @Meowstic Lara Fleming, @Kyure Kyure Kannagi, @Vanyar Rhana


      Endlich erlöste das Sinnoh-Mädchen Dareios von seiner peinlichen Unsicherheit:
      »Das ist japanisch.«
      Etwas erleichtert schaute sie drein, doch Lara ließ nicht nach und streckte Kyure Notizblock gerade zu provokant entgegen. Ihrem Gesicht konnte man entnehmen, dass sie über die Rätsel nachdachte, während Dareios dem Ganzen wenig Interesse erübrigen konnte, da er nunmal kein Wort Japanisch verstand. Trotzdem freute er sich aber mit, als Kyure einen plötzlichen Geistesblitz zu haben schien und laut »AH!« rief. Entschlossen kritzelte das Mädchen auf dem Block herum und zeigte Lara ihr Ergebnis, was Dareios auch diesmal natürlich nicht verstand und sich deshalb innerlich fragte, ob man das Thema nicht wechseln könne.
      »You slippery snail, you solved it with too much ease!«, lautete die Antwort des Hoothoot-Mädchens. Lara setzte zu einer Bewegung an, die nach einem freundlichen Schulterklopfen aussah, stoppte dann aber ein Haarbreit vor dem Ziel, welches da Kyures Schulter war. »Wir stehen hier schon so lange herum wie ein Rudel Noktuska in der Wüste. Wollen wir nicht was essen und dann endlich mal die Stadt erkunden?«
      Dareios öffnete freudig seinen Mund, nachdem er diese erleichternden Worte vernahm, aber genau wie Lara eben war nun er dazu prädestiniert, seinen Gedanken keinen freien Lauf lassen zu dürfen: Urplötzlich erschallte ein seltsamer Laut aus der Tasche des Orre-Mädchens, der sich als ein äußerst heroisch und altmodisch klingender Klingelton von deren strahlend blauem Handy offenbarte. Dareios musste bei dem lauten Lied an die SNS-Konsole denken, die seine Geschwister mal besessen hatten. Oder war es eine N64? In seiner Gedankenversunkenheit bemerkte der Olivianer fast gar nicht, dass sich Lara gekonnt davonschlich, während eine weibliche Stimme aus ihrem Handy herausbrüllte. Beinahe reflexartig zog er dabei sein eigenes Gerät aus der linken Hosentasche und tippte auf dem etwas veralteten und Smartphone herum, um auf die Rückkehr des Hoothoot-Mädchen zu warten.
      »NGAAAAAAAAAAAAAAH! SCHREI DOCH NOCH LAUTER, DASS ES JEDER PUNK DA DRAUßEN HÖRT!«, vernahm Dareios dann aber auf einmal.
      Insgeheim hatte er dem Gespräch versucht zu lauschen, einfach aus reinem Interesse, nicht etwa aus bösen Gründen, wobei er leider nichts Spannendes mitbekommen hatte. Trotzdem wurde das Interesse des jungen Trainers geweckt, als er Lara etwas wie »Team Magma« erwähnen hörte. Irgendwann spitzte er seine Ohren so sehr, dass es ihm unangenehm wurde. Was würde denn nur Kyure denken?

      »Welp. Da hatte ich wohl eine wichtige Angelegenheit zu klären, kiddos«, lautete schließlich das Urteil des Orre-Mädchens, die langsam wieder angetrottet kam. »Da hinten steht steht die Imbissbude Flandre, dort gibt‘s wohl French Fries. Das Haus mit der Holzverkleidung heißt Sushizuka, na was es dort wohl gibt? Das weiße Haus mit dem blauen Dach bietet wohl Xeneroviller Gyros an ... Christos Austos heißt das. Oder besonders coolinarisch: die Eisdiele Giovanni. Oh und da hinten sind noch zwei ... äh ... Etablissements, vielleicht gibt es da ja etwas, das ihr noch lieber mögt.«
      Dareios folgte den Vorschlägen des Hoothoot-Mädchens gespannt, während er ihren Armgesten folgte. Eine Imbissbude mit angeblich originalen Pommes, ein offenbar extravaganter Sushi-Laden und ein Stand mit griechischen Spezialitäten. Der Trainer überlegte und merkte, wie im dabei das Wasser im Mund zusammenlief. Irgendwie fehlte ihm so etwas wie ein Kabāb-Laden oder etwas in dieser Art, aber in Regionen wie Hoenn, Sinnoh, Johto oder Kanto waren diese nicht zu finden.
      »Also ich wäre ja für Gyros!«, äußerte sich Dareios, da dies das war, was Kabāb am nächsten kam. »Grieche ist gut.«
      Die Entschlossenheit, die Lara ausstrahlte, erfüllte auch ihn mit einem solchen Gefühl.

      Pokémon






      Parvēz


      Leyla


      Giv








      Sturzbach


      Statik


      Temposchub



      • Kratzer
      • Aquaknarre
      • Biss
      • Grimasse

      • Ruckzuckhieb
      • Silberblick
      • Schockwelle
      • Fußkick

      • Ruckzuckhieb
      • Doppelteam
      • Ultraschall
      • Scanner





      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • "Pofflés... Soso... merkwürdiger Name. Kenne sowas eigentlich nur für Menschen und nicht für Pokemon. Ist da kein Zucker drin? Wirklich nur Beeren?", etwas schief beäufte sie das Pofflé und gab es an das verfressene Magnayen.
      "Might!", grollte es und fraß das Teil mit einem Happs. Ein Ausdruck der Freude schien ersichtlich zu werden.
      "Du kannst mir ja erzählen wie ihr die Dinger macht, wenn wir weiter gehen... Schließlich wollten wir uns noch einen Wettbewerb ansehen."
      Nun da sie sowieso schon das Magnayen und das Absol herausgelassen hatte, holte sie ihren jüngsten Zugang hinzu. Ein deutlich kleineres Hunduster.
      "Das ist Damon. Wunder dich nicht er ist etwas scheu. Aber die frische Luft wird ihm gut tun... Ich halte nicht viel von Haltung in Gefangenschaft.", dabei packte sie skeptischen Blickes den roten Ball wieder in die schwarze Tasche und ging mit Sahira im Schlepptau auf die Wettbewerbshalle zu.

      Dort angekommen, traf sie allerdings auf ein Schild, dass ihr so gar nicht gefallen wollte.
      "Pokemon nur in Bällen gestattet", las sie vor. "Super... und wie sollen Ranger das ganze machen? Ihre Partner einfangen? Oder werden die systematisch ausgegrenzt. Ach verfickte Bürokratie!", wütend trat die Punkerin gegen die weiße Wand.
      "Scheiß auf Regeln... ihr kommt nicht in den Ball. Flugzeug ja... aber in nem Pokemonwettbewerb ist das doch schwachsinnig."
      Die Schiebetür ging auf, als Sue sich davor stellte und mit den 3 Pokemon eintrat. "Wolltest du draußen bleiben oder kommst du auch?", rief sie über die Schulter zu der Teenagerin.
      Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
    • Lara Fleming (22/ein Jahr zuvor)Ort: Pyritus-Emschurchen, Old Shiver Mountain 8
      Determination: MetallicTrainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi Golbat #i-golbat# .Pun Counter: setzt aus
      Reisegruppe:
      @Kyure Kyure Kannagi,
      @Raikachu Dareios,
      Besondere Widmung für @7om
      Sowie @shiningdoge und @Gala


      Laras Erinnerungen I


      Wer das Anwesen des Dr. Abakus, eines schrulligen Wissenschaftlers in der Orre-Region, schon als schäbig befand, der hatte noch nie der Drachenschanze eines gewissen "Lord" Drake W., fälschlicherweise auch als "Drake. W" bekannt, einen Besuch abgestattet. Fest hielt Lara ihren Kaffeebecher umklammert, die Ohren betäubt durch die Musik ihrer großen, schwarzen Kopfhörer. Lange war es her, dass sie Pyritus wieder betrat. Nach der Schließung ihrer Geburtsstadt Orcus war die Familie in die idyllische Hafenstadt Portaportus, sodass eine Rückkehr ins vogelwilde Pyritus, Hort zahlreicher zwielichtiger Figuren, eigentlich nicht notwendig war. Und dann waren die Randbezirke auch noch schmuddeliger als dieses verkommene Loch selbst ... wenigstens wurde der Old Shiver Mountain mit seinem gelben, halbzerfallenen Hof seinem Namen gerecht, als Lara bei Anblick dieser bewohnten Bauruine erschauderte.
      Der selbsternannte Metal-Trainer Drake nämlich, ebenso Meister der Drachen-Pokémon und laut einer Urban Legend lediglich Besitzer zweier unter seiner Obhut verstorbener Dedenne, hatte bereits regional für Aufsehen gesorgt. Der für ihren eher inkompetenten Content berüchtigte Youtube-Großmacht hatte sich sogar ein Mann aus der Einall-Region angenommen, der für die unzähligen Livestream-Wutausbrüche Reaction-Videos anfertigte. Dass er "Bone" im Namen trug, gefiel natürlich in erster Linie Sans, dem Knogga. Lara wusste nur sehr vage, worauf sie sich hier eingelassen hatte. Sie wurde von vielen Seiten gewarnt, beispielsweise von ihrer großen Schwester Undyne, die als "Andain", mit ai, ganz wichtig, die Prügel angedroht bekommen hatte, da zwei solcher Hitzköpfe auch im Internet den Cyberherd zum Glühen bringen, worauf man dann gut und gerne eine ganze Ladung Mett grillen konnte. Man konnte wirklich vieles über den Lord der Drachen sagen, aber nur selten etwas Positives. Die meisten die ihm zugeschriebenen Eigenschaften waren jedoch gar nicht Ursache für die mangelnde Polarisierung, die der Einstellung zu dieser skurrilen Figur anhaftete. Dick? Inkompetent? Nicht besonders hell? Historisch absolut unwissend? Ungebildet? Faul? Auch Lara wusste, dass jeder seine Macken hatte. Obwohl Drake diese Eigenschaften tagtäglich als angehendes Videoportalsternchen für jedermann mit Bravour zur Schau stellte und auch sein notorischer Drang, zu lügen und falsche Versprechungen zu machen, war es doch eigentlich nur seine schier unglaubliche Arroganz, sein unbändiger Glaube, besser als alle anderen und mit seinen Handlungen erfolgreich zu sein gepaart mit unzähligen abschätzigen Beleidigungen gegen teils gut gemeinte Ratschläge, die den meisten Neutralgesinnten ihr Mitleid gegen ein ungläubiges Kopfschütteln austauschen ließen.

      Old Shiver Mountain 8. Das rostige Gitter quietschte wie ein Traunfugil bei Vollmond, als der südorrianische, staubige Wüstenwind mit den antiken Bauelementen der Drachenschanze spielte. Lara gönnte sich den letzten Schluck ihres Kaffees, steckte den Plastikbecher in einen kleinen, schwarzen Rucksack und wischte sich noch einmal über die Stirn. Sie schob das Tor beiseite und rückte ein ganzes Stück auf das baufällige Scheunengelände mit "Burgruine" vor, die Hände beide locker in die Bauchtasche ihres indigoblauen Hoodies gesteckt. Zur Hilfe hatte sie neben ihren eigenen Pokémon auch ein Golbat an die Seite gestellt bekommen, um den unberechenbaren Hausharren notfalls mit einem Konfusstrahl zu verwirren und Reißaus zu nehmen, sofern die Attacke überhaupt ihren gewohnten Effekt zeigt und nicht einfach wirkungslos verpufft. Michael, das Voltilamm, durfte zu seiner eigenen Sicherheit dieses wagemutige Abenteuer nicht antreten.
      Der mit Rissen versehene, hellgelbe Putz war an vielen Stellen bereits abgeblättert und offenbarte schäbigstes graues Gestein, rostige Werkzeuge wie Schraubenschlüssel oder Holzhackäxte oder mit zahlreichen Sprüngen geschmückte Schüsseln zeichneten den Hof aus, der selbst das invasive Orre-Moos zum Rückzug gezwungen hatte. Keine Frage, kaum passte der typisch orrische Ausdruck "White Trash" besser als zu einem Ort dieser Güteklasse. Nur jemand, der so gutgläubig durchs Leben tappte wie Lara, konnte man einen solchen hochriskanten Auftrag anvertrauen, ging sie doch tatsächlich davon aus, ein willkommener Gast zu sein. Gastronomisch gesehen würde dies stimmen, würde es sich um einen echten, menschenhungrigen Drachen handeln, aber die Brutalanda, wie Lara Wesen mit very high standards, mieden diesen Ort wie Giratina das Weihwasser.

      "Verpiss dich von meinem Grundstück, alder! Sonst komm' ich dir gleich runter und schmeiß' dir die Prügel raus! Das ist Hausfriedensbruch, alder, sonst gibt's am Montag ne digge, fedde Anzeige!" Die bereits zuvor angekündigte Gestalt mit Sturmfrisur, zausigem Bart, zornigem Blick und einer Zigarette im Mund, wankte erbost auf seinen Balkon, um sein Domizil gegen die junge Frau zu verteidigen, die doch nur, einer wagemutigen Heldin gleich, ihrem Auftrag nachging! Lara biss die Zähne zusammen und zog sich mit einer Hand nervös an ihrem kurzen Jeansrock, völlig ins kalte Wasser geworfen. Sie hasste es so sehr, wenn jemand sie anschrie, gar anbrüllte und dann noch so anschaute, als wäre sie für den Weltuntergang schlechthin verantwortlich. Diese schlechten Erinenerungen aus der Kindheit konnte sie nie abschütteln, versuchte jedoch, vor dem übergroßen Makuhita-Recken die Fassung zu bewahren.
      "Alder, ich ruf die Bullen! Have you a brainschaden ... äh ... was heißt Schaden ... busted! Are you brainbusted or what is wrong with your face?"
      Selbst an seiner eigenen Sprache scheiterte der Einheimische nahezu stündlich, während unserer Heldin die Situation sichtlich unangenehm wurde. Augen zu und durch ... die Brünette versuchte, all ihre Angst, die sie in diesem Moment packte wie ein adrenalinerfüllter Sumoringer, abzuschütteln und schnurstracks zu einem großen Baum führte, der bereits die Hälfte seiner Blätter verloren hatte. Sie war so angespannt, dass selbst das Knistern des faulig gelben Laubs Lara massiv verstreckte. Hier, unter dem Exemplar eines Prunus mendacius, einer Lügenkirsche, die von einem riesigen, dunklen Loch im Wurzelwerk durchbohrt war, lebten Informationen der Pokémon-Schutzbehörde eine kleine Kolonie Kikugi, die sich tagsüber nicht trauten, unter den hasserfüllten des nach eigener Aussage niemals Hass empfindenden Drake, das Anwesen zu verlassen und nachts einfach nicht über das abgeschlossene Gitter springen konnten!
      "Heya Drake! The name's Lara! Ich will selbst später bei der Polizei arbeiten und übernehme den Auftrag meiner Schwester. Ich habe hier ein Dokument der Pokémonschutzbehörde dabei, das mir Zugang gewährt, verschanzte Pokémon in ein größeres Habitat zu bringen, buddy!"
      Für einen Augenblick blitzte ihr gewohnt sonniges Gemüt auf und durchleuchtete die dichte Wolkendecke, die das pyritanische Ödland an diesem Tag eingehüllt hatte, doch irgendwie beschlich sie das Gefühl, dass auch der Lord niemals ihr Freund würden wollte. Es war bezeichnend, dass die Behörde den Auftrag an Undyne weitergereicht hatte, die, in einem Moment seltener Selbsterkennung ihres aufbrausenden Temperaments, ihrem Schwesterchen eine WIRKLICHE Heldenaufgabe stellte.
      "Das is' mir sc*eißegal, Alder! Komm' mal auf dein Leben klar, Alder! Statt mich hier zu stalken, weil du ohne mich nur ein kleiner, schwacher Wurm bist, ey, mann ey! Hör auf zu lügen!"
      Lara seufzte traurig, als sie sich niederkniete und mit einer Taschenlampe ausschau nach den scheuen Pokémon hielt. Kleine, weinrote Kugeln wurden plötzlich, völlig zurückgezogen, in einer Ecke sichtbar. Niedergeschlagen war nicht nur die angehende Heldin selbst, sondern auch ihre Augenlider, als sie für einen kurzen Moment innehielt und tief ausatmete: Wieso war dieser Typ so gemein zu ihr?
      "Gotcha! You're free, pals!", begrüßte die junge Frau breit grinsend die zitternden Pokémon und streckte den Arm nach ihnen aus, worauf die in ihrer Mobilität eingeschränkten Pflanzen-Pokémon zögernd herankamen.
      Der sonst ebenso nicht allzu bewegliche Drake hatte sich inzwischen durch die ganze Bruchbude gekämpft, um schnaufend nun an seiner Türschwelle die tapfere Lara erneut zu beleidigen: "Ich ruf' jetzt die Bolizei, du B*tch! Da sieht man einfach mal wieder, wie dumm ihr Haider doch einfach seid!" Wenn sie doch nur eine echte Haterin wäre. Sie wollte ihm nichts Böses, sondern nur den armen Pokémon einen besseren Lebensraum als diese bald zerfallene Lügenkirsche zu bieten! Die drei Kikugi kletterten in Laras dünne Ärmchen und warteten darauf, rausgetragen zu werden. Vorher jedoch hatte sie von dem schwarzen Ledergürtel, der ihren Rock umschloss, einen Pokéball gelöst, um den leidenschaftlichen Metal-Hörer Drake zumindest solange außer Gefecht zu setzen, bis sie den Hof verlassen hatte.
      "Welp. Gotta go! You're going to have a bat time, Drake!", rief Lara freudestrahlend, den Lord mit einem vorzüglichen Pun beglückt zu haben, als das Golbat aus seinem Ball erschien und seinen Widersacher mit Konfusstrahl tatsächlich in einen Zustand der noch größeren Konfusion beförderte. Zeit, ihre schmächtigen Beine in die Hand zu nehmen und den alten, schaurigen Ort hinter sich zu lassen.

      Schnaufend wie nach einem Cooper-Test hatte sich Lara, weit hinter der chaotischen Peripherie Pyritus', kniend und mit beiden Armen auf den Oberschenkeln abgestützt, auf einer Wiese niedergelassen. Hechelnd wie ein Fukano saß sie da, während die drei Kirschen-Pokémon sie glücklich anlächelten. Diese Bocage-Landschaft würde sich hervorragend als neues Habitat der Kikugi eignen. Nun wandelte sich auch der von körperlicher Anstrengung geplagte Gesichtsausdruck der sonst so faulen Heldin in ein sanftes Lächeln. Alles richtig gemacht. Was war denn schon Drachenmeister Siegfried aus der Johto-Region gegen eine echte Drachenbändigerin wie Lara? Dieser Gedanke erfüllte sie mit Entschlossenheit, die sie bis nach Gemma tragen würde.

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    • Fenja (15)

      Trainer
      Hoenne
      Aschewald

      Aktuelle Begleitung:
      Niemand

      Spätere Begleitung:
      Finley (@Pk-fan)
      Norian (@YunTakeo)
      Lost (@Tonja)

      Kapuno ♂
      (Chase)

      Übereifer

      Kopfnuss
      Knirscher
      Drachenpuls
      Drachenstoß
      Dartignis ♂
      (Comet)


      Flammkörper

      Ruckzuckhieb
      Schnabel
      Glut
      Klingensturm
      Fukano ♂
      (Ace)


      Feuerfänger

      Flammenrad
      Gegenschlag
      Feuerzahn
      Funkenflug
      Felilou ♀
      (Muffin/Cleo)

      Flexibilität

      Verfolgung
      Gewissheit
      Schlitzer

      Nachthieb


      Fenja Teil 3

      Orientierungslos lief Fenja in dem Wald umher und suchte verzweifelt nach einem Ausweg. Ace hatte sich inzwischen in seinem Pokéball verzogen, um der lästigen Ashe zu entgehen. Auch Comet dränge sich immer näher an Fenja heran. Die Ashe lag schwer auf seinen Flügeln und auch ihn rief sie nach einer Weile in seinen Pokéball zurück. Nur Chase tobte noch auf dem Weg umher. Ein Rascheln in Fenjas Rücken ließ sie hochschrecken. Ein wildes Pokémon? Schnell drehte sie sich um, doch nichts war zu sehen. Vielleicht hatte sie sich auch nur vom Wind täuschen lassen. Doch sie lief in die entgegengesetzte Richtung weiter. Wieder raschelte es im Gebüsch. Das war kein Wind. Doch immer noch war nichts zu sehen. Wiederholt drehte Fenja sich von dem Geräusch weg und lief weiter. Ein mulmiges Gefühl machte sich in ihr breit, doch ihr Kapuno schien das alles nicht bemerkt zu haben, denn er tobte weiter verspielt durch die Ashe. Vielleicht war sie auch einfach nur paranoid? Doch dann hörte sie hinter sich ein klägliches miauen. Vielleicht wieder nur Einbildung? Wohl eher nicht, denn dieses Mal schien auch Chase aufmerksam geworden zu sein. Mit einem kurzen Nicken zeigte sie ihm, dass sie sich das mal genauer anschauen würden. Dann schluckte Fenja und lief los. Vorsichtig bog sie Äste zur Seite und umging Büsche, bis plötzlich ein Schatten von der Seite auf sie zu sprang. Bevor sie reagieren konnte spürte sie Schmerzen in ihrem rechten Arm und taumelte blindlings zur Seite. Dann erst erkannte sie ein Hunduster, welches sich nun in ihrem Arm festgebissen hatte. Schmerzerfüllt versuchte sie es irgendwie wieder loszubekommen, doch erst als Chase mit Kopfnuss den Bauch des kleinen rammte lockerte es den Biss, sodass Fenja ihren Arm wieder frei bekam. Lautes Jaulen kam aus seiner Kehle. Dann stellte es sich in Angriffsstellung und fletschte die Zähne. Chase hatte sich vor Fenja gestellt und ein dunkler Ton kam aus seinem Maul, welcher einem Knurren ähnelte. Der Ton jagte Fenja eine Gänsehaut über den Rücken. Schon lange hatte sie Chase nicht mehr so wütend erlebt und sie hatte Angst davor. Beim Letzten Mal hatte er das gegnerische Pokémon fast komplett auseinander genommen und seit dem hatte sie immer versucht Chase vom Kämpfen abzuhalten, doch dieses Mal wusste sie, dass sie ihn nicht stoppen können würde. Entgeistert starrte sie auf das Geschehen. Ihr Kapuno griff immer wieder mit wilden Attacken an. Kein Muster erkennbar, nach dem man sich hätte richten können. Am Ende lag das arme Hunduster blutend am Boden. Ein klägliches Jaulen entwich seiner Kehle und weiteres Geheul kam zurück. Es schien nah zu sein. Vorsichtig richtete Fenja sich, ihren blutenden Arm haltend, wieder auf und lief langsam auf die beiden Pokémons zu. Chase setzte gerade zu seinem letzten Angriff an als Fenja laut Stopp rief. Er hielt inne und trat danach einen Schritt zurück. Fenja lief langsam auf das verletzte Hunduster zu, doch bevor sie es erreicht hatte sprang es auf einmal auf und rannte dann laut hechelnd davon. Danach ertönte erneut lautes Jaulen aus der Ferne und als Fenja versuchte ihm zu folgen stießen sie auf drei weitere Hunduster. Zwei umzingelten ein Felilou, welches sich in einer Ecke zusammengerollt hatte, und das andere leckte dem verletzten über die Wunden. Dieses knurrte laut auf als es Chase erkannte. Alle Hunduster drehten sich in Fenjas und seine Richtung um und begannen sich Chase knurrend zu nähern. Dieser stellte sich beschützend vor Fenja. Plötzlich schoss er vorwärts und griff mit Drachenpuls alle seine Gegner gleichzeitig an. Darauf folgend kam sofort Drachenstoß, mit dem er wieder alle Hunduster angriff. Eines davon taumelte zurück, während die anderen weiter auf Chase zustürmten und ihn mit Biss und Glut attackierten. Fenja ließ schnell Ace aus seinem Pokéball, welcher dann seine feurigen Zähne in den Leib eines der Hunduster schlug. Chase rammte seinen Angreifern seinen Kopf mit voller Wucht in die Seite. Dann setzte er Knirscher auf einen der beiden kleinen Hunde ein, welcher taumelnd zu Boden ging. Erschrocken blickte Fenja auf das Geschehen. Sie hatte ihre Freunde nie so wütend und aggressiv gesehen. Nun hatte sich auch das letzte Hunduster wieder gefangen und griff mit Finte an. Doch schon kam Gegenschlag von Ace und damit ging noch eins der Hunduster zu Boden. Zwei standen noch, obwohl beide schon sehr ramponiert aussahen. Es dauerte nicht lange, bis Fenjas kleine Freunde auch diese beiden zu Boden gebracht hatten und sich danach stolz zu Fenja wandten. Diese war jedoch mehr erschrocken als glücklich über die ganze Situation. Vorsichtig ging sie in die Hockte und streichelte ihre beiden Partner. Ace strich um ihren Arm und begann dann die klaffende Wunde abzulecken. Ein brennender Schmerz schoss ihr bis zur Schulter hoch. Und obwohl er es nur gut meinte stand sie schnell wieder auf um dem brennenden Schmerz zu entgehen und ging zu dem verletzten Quartett. Sie lagen erschöpft am Boden und als Fenja ihre Hand nach einem der vier ausstrecken wollte ertönte wieder dieser undefinierbare Ton, der von ihrem Kapuno ausgestoßen wurde. Dann schob ihr Fukano sanft ihre Hand zur Seite. Auch wenn die beiden sie nur beschützen wollten, die Hunduster würden ihr in dieser Situation kaum noch etwas tun. Kurz lächelte sie die beiden an, bevor sie erneut die Hand nach dem Hunduster ausstreckte und ihm vorsichtig über das Fell strich. Sie fühlte sein kleines Herz schnell pulsieren und beschloss ihnen zu helfen. Es war schließlich ihre Schuld, dass es so weit gekommen war. Also gab sie ihm etwas von einem Trank und sein Leben regenerierte sich wieder. Dasselbe tat sie auch mit den anderen dreien und sie machten danach auch keinen Aufstand mehr. Mit eingezogenem Schwanz zog sich das Quartett wieder in die Tiefe des Waldes zurück und Fenja heilte schnell noch ihr eigenes Team. Inzwischen stand der Mond schon hoch oben am Himmel und Fenja sah sich um. Von wo war sie gekommen? Doch plötzlich miaute wieder etwas kläglich. Sie blickte sich um und erkannte in der Ecke von einem Baum das kleine Felilou, das die Hunduster angegriffen hatten. Bei der ganzen Situation hatte sie doch glatt vergessen, weswegen sie sich überhaupt in diese Lage gebracht hatte. Schnell näherte sie sich dem kleinen Pokémon, welches ihr ängstlich in die Augen sah. Vorsichtig streckte sie ihm die Hand hin und wartete, bis diese daran roch. Dann streichelte sie sanft über den Kopf des Felilou, welches schnell begann zu schnurren und sich dann an sie schmiegte. Hinter Fenja blitzten plötzlich schwarze Augen aus dem Nichts heraus auf und das Katzen Pokémon wollte sich reflexartig bei Fenja verstecken, doch kippe dann plötzlich zur Seite weg. Noch rechtzeitig fing Fenja das Felilou auf und drückte es an sich. Schnell warf sie ihrem Fukano noch einen bösen Blick zu, bevor sie sich dem Fellknäul in ihren Armen zuwandte. Eine der Pfoten war voller Blut und das Felilou zitterte am ganzen Körper. Als Fenja vorsichtig nach der Pfote griff zuckte es schmerzerfüllt zurück. Von der Wunde ausgehend waren die Adern des kleinen Pokémons schwarz gefärbt und Fenja wusste, was das zu bedeuten hatte. Vorsichtig legte sie das Pokémon auf den mit Ashe bedeckten Boden, darauf bedacht, dass die Wunde nicht direkt auf dem Dreck lag und begann dann in ihrer Tasche zu wühlen, immer ein Auge auf ihren Patienten gerichtet. Chase kam immer näher und schnell reagierte seine Trainerin und verbot ihm mit einem finsteren Blick auch nur einmal hineinzubeißen. Manchmal ging Fenja die Charaktereigenschaft ihres Kapunos ziemlich auf die Nerven. Als sie keinen Gifttrank in ihrer Tasche fand fluchte sie laut auf und rief danach schnell Comet aus seinem Ball. Bis dahin hatte Ace einfach nur schmollend ein paar Meter entfernt gesessen, doch als auch er bemerkte, was mit dem Felilou nicht stimmte kam er vorsichtig näher und stupste es mitfühlend an. Dann schleckte es dem kleinen Pokémon, welches zitternd versuchte ihm auszuweichen, über den Kopf und legte sich daneben. Dann erst beruhigte sich auch das Felilou etwas. Inzwischen hatte Fenja Comet losgeschickt um einen Ausweg aus diesem Wald zu finden, doch dieser kam schnell wieder. Leider hatte er nicht viel finden können. Dank der ganzen Asche konnte er kaum 5 Minuten lang fliegen, bevor seine Flügel zu schwer wurden und ihn beim Fliegen behinderten und irgendwas erkennen konnte er erst recht nicht. Die Asche schien sich auch immer mehr zu verdichten. Verzweifelt tippte Fenja auf ihrem Poke-Multi-Navi herum, doch die Karte ließ sich dank zu wenig W-LAN immer noch nicht öffnen. Plötzlich entdeckte sie auf dem Display einen Hilfe Button und drückte drauf, nicht wissend, was nun passierte. Doch als dort Missionsauftrag stand versuchte sie es genervt wieder weg zu bekommen. Wild drückte sie auf dem Gerät herum und schickte dabei ausversehen den Auftrag ab. Doch sie ignorierte es in dem glauben, dass er eh nicht abgeschickt werden würde, da sie keine Beschreibung der Situation angegeben hatte. Und außerdem wäre, an wen auch immer diese Nachricht gehen sollte, wahrscheinlich eh zu spät gekommen. Und selbst wenn nicht, wie sollte man Fenja überhaupt finden, hier, mitten in der Wildnis? Vor allem, da man sie inzwischen kaum noch von dem Rest der Umgebung unterscheiden konnte, so Aschebedeckt, wie sie inzwischen war. Verzweifelt blickte sie auf das verletzte Felilou, welches sich an Ace und Comet gekuschelt hatte. Auch Chase hatte sich danebengelegt und pustete immer wieder gelangweilt die Ascheflocken von seiner Nase weg. Unschlüssig stand Fenja inmitten eines ihr unbekannten Gebiets, mit einem verletzten Pokémon, ohne zu wissen, was sie tun sollte und wünschte sich, dass sie nicht alleine hergekommen wäre.

    • Gruppenpost (so mit der Gruppe und den einzelnen Leuten abgesprochen)


      Nor V





      Pokemon Ranger (16)
      aus Ringstadt (Fiore)

      Helio City (Hafen)
      Aktuelle Begleitung:
      Finley ( @Pk-fan )
      Lost ( @Tonja )

      Evoli Miko ♂
      Anpassung


      Heilung
      Ruckzuckhieb
      Sternschauer
      Biss






      Nor konnte es kaum glauben, als seine neuen Freunde ihm wirklich folgten. Vielleicht würde er einfach eine Weile hier in Gemma bleiben und ein bisschen über Pokémon lernen, indem er mit ihnen durch Gemma reiste. Er freundete sich langsam mit dem Gedanken an, aber natürlich musste das warten, wenn Spencer ihn in Ringstadt brauchte. Immerhin war er ein Pokémon Ranger!
      Die Gruppe verließ den schönen alten Hafen mit den vielen Segelbooten und liefen in die Stadt hinein. In der Mitte der Stadt war war ein riesiger Baum zu sehen, fast so hoch wie ein Berg, der die Stadt überragte und ihr Schatten spendete. Es war beeindruckend, wie groß die Pflanze war. Der Stamm hatte bestimmt einige Meter Durchmesser. Die Blätterkrone war so gewaltig, dass darin bestimmt 3 Pokémon-Arenafelder hineingepasst hätten. Unzählige Menschen und Pokémon könnten diesen Baum bevölkern ohne, den ihn dabei zu stören. Doch den drei Freunden viel es schwer die Spitze des Baumes zu erkennen, weil er viel zu hoch war. Sie staunten und machten einige Fotos davon, während sie eine Antwort auf die Frage suchten, wie ein einzelner Baum es geschafft hatte, so stark zu gedeihen. Ihnen fiel keine plausible Erklärung ein und Norian beschloss im stillen den Rangerleiter danach zu fragen.
      Lost und Finley folgten dem schüchternen Jungen und seiner Karte durch die hübsche Altstadt von Helio City. Selbst aus den schmalsten Gassen konnten sie immer wieder Blicke auf den Wunderbaum werfen und er diente ihnen als Orientierung. Ansonsten hätten sich die Drei wohl mehr als einmal verlaufen. In den Straßen spielten Kinder und Pokémon mit einem Ball doch als sie die beiden Evolis entdeckten unterbrachen sie ihr Spiel und bestaunten die seltenen Pokémon. Nor und Lost erlaubten den Kindern Miko und Mizu zu streicheln und bald konnten sie weiter. Dabei bewunderten sie die vielen Spezialitäten Gemmas die in den Schaufenstern der Läden zu bestaunen waren. Helio City lockte offenbar viele Besucher an, denn die Souvernierläden reihten sich aneinander und in jedem konnte man Ansichtskarten oder kleine Nachbildungen des Baumes kaufen. Finley wäre fast in gegen ein Regal mit Schneekugeln mit dem Wunderbaum gerannt doch im letzten Moment bemerkte er es noch.
      Je näher sie der Rangerbasis kamen, um so unruhiger wurde Nor. Er wusste nicht was ihn erwartete und wie die anderen Ranger besonders der Rangerleiter reagieren würden. Im Vergleich zu Helio City war Ringstadt ein kleines Dorf und er wollte nicht als wie ein Dorftrampel wirken, weil er sich in so großen Städten nicht auskannte. Zwar hatte Fiore mit Herbstenau und Sommerlingen auch große Städte, doch Helio City war einfach eine andere Größe. Ohne Karte konnte man sich problemlos verlaufen in den engen Gassen, auch wenn die Menschen sehr hilfsbereit schienen.
      Nach einem langen Fußmarsch erreichten sie eine breitere Hauptstraße und Nor sah das Rangergebäude sogar schon. Er beschleunigte seine Schritte und lief direkt darauf zu. Hinter sich hörte er wie Rudy, das Ponita in einen Trabgang verfiel und die Hufe schneller auf die alten Pflastersteine klapperten. Doch Nor wollte es hinter sich bringen und drehte sich erst um, als er mitten vor der Rangerbasis stand. Das Gebäude war in einem modernen Stil gebaut und wirkte groß. Finley und Lost sahen etwas verwirrt aus.

      "Warte du bist ein Pokémon Ranger?!" , fragte sie und musterte ihn erneut. Nor lief rot an. Es war nicht so, dass er sich für seinen Beruf schämte, aber es war ihm unangenehm wie Lost ihn ansah. Er hätte es ihr gesagt, aber irgendwie hatte sich keine Gelegenheit ergeben. Bevor auch Finley sich beschweren konnte, beeilte er sich in das Gebäude zu gelangen.
      Er betrat eine große Eingangshalle, die ähnlich aufgebaut war wie in der Ringstadtbasis. Links befand sich das schwarze Brett mit offenen Aufträgen für die man sich anmelden konnte und dort waren Sitzgelegenheiten für die Ranger, die sich eine kurze Pause zwischen ihren Aufträgen gönnten, während sich rechts Besucher über die Arbeit der Ranger und die Rangerausbildung informieren konnten.
      Doch Nor lief daran vorbei und steuerte die Schalter an. Dort standen immer Mitarbeiter der Basis die Fangkoms aufladen und reparieren konnten aber auch Leute die Aufträge vermitteln oder von Leuten annehmen konnten.

      "Ähm ich müsste mit dem Rangerleiter sprechen. Ich bin Norian aus Ringstadt und Spencer schickt mich.", stammelte Nor und versuchte die junge Frau, die ihn fragend ansah, anzulächeln. Es gelang ihm nicht ganz.
      "Ah Spencer hatte schon gesagt, dass er einen Ranger schicken würde!", sagte eine tiefe Stimme hinter ihm.
      Nor fuhr herum und blickte in das Gesicht eines älteren Mannes der freundlich wirkte. "Dann... sind sie..?", fragte Nor leise.
      "Nur keine Scheu, ich bin Robin. Fühl dich hier wie zu Hause, Norian. Darf ich den Brief haben, bitte?"
      Nor schluckte und übergab Robin den Brief. Dieser brach das Siegel und begann stumm zu lesen. Jetzt würde sich alles entscheiden dachte Nor. Spencer hatte ihn her geschickt. Aber sein Auftrag war erfüllt, außer Spencer hatte etwas in dem Brief geschrieben. Doch er wusste endlich einmal was er wollte und das war mit Lost und Finley durch Gemma zu ziehen, falls die beiden überhaupt auf ihn warteten...
      "Ah ich verstehe. Spencer muss viel von dir halten! Er schickt dich, damit du uns unterschützt und als freier Ranger in Gemma bleibst für eine Weile. Wir haben da ein Problem mit..."
      In diesem Moment begann ein Signal und Nor wusste, dass ein Notruf abgeschickt worden war.
      "Norian, bist du sehr müde oder könntest du das übernehmen?", fragte Robin.
      "Nein ich... Ich bin bereit und übernehme!"
      "Danke Norian. Gib mir bitte kurz deinen Fangkom, dann übertrage ich dir alle wichtigen Daten. Wir wissen leider nichts. Nur dass der Hilferuf, aus dem Aschewald kam."
      Nor erhielt seinen Fangkom zurück.
      "Pass bitte auf dich auf und viel Erfolg!"

      Dann lief Nor nach draußen. Lost und Finley sahen ihn fragen an. Sie hatten auf ihn gewartet. "Ich habe einen Auftrag bekommen und muss wahrscheinlich jemanden retten. Ihr solltet euch hier in Helio City ein Quartier suchen. Das ist zu gefährlich für euch!", meinte er knapp. "Ich komme dann entweder nach oder ihr geht ohne mich. Das ist mein Job als Ranger. ", murmelte er entschuldigend. "Macht´s gut, falls wir uns nicht mehr sehen. Es war jedenfalls nett euch zu treffen!", dann rannte er los in Richtung Aschewald, auch wenn er nicht ahnen konnte was ihn dort erwartete.








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