Willkommen bei Filb.de! Registrieren Passwort vergessen?

Pokémon Gemma

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Dareios XIV:
      Name: Dāriyūsch (Trainer)
      Ort: Karneol City, Vulkan/Arena
      Reiseteam: @Meowstic Lara Fleming, @gohan92 Zane, @ProtosHikanios Luna, @Tonja Erisa


      Da waren sie also. Nicht nur waren Dareios und Lara auf eine neue Weggefährtin getroffen, sondern hatten auch die einmalige Gelegenheit am Schopf gepackt, gegen die flamboyante Arenaleiterin Erisa anzutreten, welche die Herausforderung wie selbstverständlich sofort entgegengenommen hatte. Gemeinsam mit Luna waren sie via Fähre zum Vulkan gefahren, allesamt in ein nachdenkliches Schweigen gehüllt. Offensichtlich hatte die Redekünstlerin Lara etwas Energie tanken müssen, um beim Kampf ihr Bestes geben zu können.
      Und nun waren sie da, am Vulkan. Im Vulkan. Die Spannung zwischen den Kontrahenten schien sich mit der fürchterlichen Hitze in der Luft zu vermischen. Dareios ärgerte sich kurz, wieso er nicht einfach Luna gefolgt war, die sich lieber den Vulkan von außen anschauen wollte, als sich mitten in die höllische Magma zu stürzen. Dem Hoothootmädchen Lara schien dies nichts auszumachen – sie war wortwörtlich Feuer und Flamme. Statt sich von der Hitze erdrücken zu lassen, ging sie während des Kampfes geradezu auf. Dareios hingegen schwitzte still vor sich hin, ummantelt von der eisigen Stille von Spannung und Erschöpfung. Ihm schien der Kampf eindeutig mehr zu schaffen als Lara. So bemerkte er es irgendwann kaum noch, was vor sich ging. Auch Laras Jubel nach ihrem Sieg gegen die sich dumm und dämlich ärgernde Erisa, was ihr temperamentvolles Gemüt nur unterstrich, nahm er nicht wirklich wahr.

      »Yaaay? Wir haben gewonnen?! Great! ... villains of Gemma ... gekommen ...! Ha ... Knochenjob ... deine Hawtness hat mich ganz schön ins Schwitzen gebracht ... absolutely amazing ... die Lieblingsmarke eines bekannten ... Monk.«
      Immer stärker wurde das Verlangen nach Luft … nach Wasser … nach dem Meer … nach … Freiheit. Und plötzlich gingen alle Lichter aus. Nicht nur in Dareios‘ Kopf, sondern auch in der Arena. Mit einem letzten Blinzeln stürzte sich der Trainer aus der brennend schwarzen Unterwelt. Wären durch den Stromausfall bedingt nicht die Klimanlage ausgefallen, hätte er es vielleicht geschafft. Doch stattdessen fiel Dareios in eine fiebrige Ohnmacht, inmitten der Dunkelheit des Vulkans von Karneol City.


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.

      The post was edited 4 times, last by Rai ().

    • Lara Fleming (23)Ort: Karneol City, Arena
      Determination: CluelessTrainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 59
      Reisegruppe:
      @gohan92 Zane
      @Raikachu Dareios
      @ProtosHikanios Luna
      Arenaleiterin:
      @Tonja Erisa


      Lara XVIII


      Der Strom war zwar weg, aber glücklicherweise befand Lara sich in einer Feuer-Arena, sodass sie auf Unterstützung von altehrwürdigen Lichtspendern zählen konnte. Erisa rief ein paar Skelabra aus ihren Pokébällen, sodass man dank der Kronleuchter-Pokémon genug in der Arena sehen konnte. Währenddessen hatte die Orre-Trainerin ihre tapferen Kämpfer mit Wund- und Brandsalben eingerieben.
      "Ich bin beeindruckt, Lara. Du hast gut gekämpft und deine Pokémon sind sehr stark. Hiermit überreiche ich dir feierlich den Flammenorden. Deine Pokemon werden dich nun als stärkeren Trainer schätzen. Außerdem möchte ich dir die Möglichkeit geben deinen Pokémon mit etwas Training die Attacke Nitroladung beizubringen. Nitroladung lässt ein Pokémon im Kampf auch schneller werden. Am besten du befolgst diese Anleitung", sprach Erisa zu Lara und überreichte ihr nicht nur einen rot-orange gefärbten, funkelnden Orden in Form einer kleinen Flamme, sondern auch eine kleine Fibel, in der Kampftechniken, in diesem Fall Nitroladungen, illustriert und beschrieben waren. Diese Bücher gab es auch in Pokémonläden zu kaufen, aber Lara hatte nie daran gedacht, bei den horrenden Preisen Geld bei den Wucherern und Halsabschneidern hinzublättern.
      Die Brünette bedankte sich noch ein letztes Mal bei Erisa mit einer leichten Kopfverbeugung, kehrt machte und sich ihr Gepäck auf den Rücken lud.
      "Dareios, schau mal, die große Lara hat ihren ersten Orden err- ... äh ..."
      Doch just in dem Moment, als sie ihrem jungen Begleiter Dareios stolz ihren Orden präsentieren wollte, traf sie der Schlag - und Dareios kollabierte auf dem Boden, im Begriff, aus der stickigen, dunklen Feuergrube zu fliehen. Lara kratzte sich verwundert am Kopf, denn in einem orrischen Sommer waren solche Temperaturen nicht ungewöhnlich, sodass sie das Ganze recht gut weggesteckt hatte, aber bei ihrem Kumpan aus Johto sah die Sache etwas anders aus. Erst jetzt realisierte Lara, wie viel die mangels Strom ausgefallene Klimaanlage zum ihrem eigenen Wohlbefinden beigetragen hatte. Nachdem sie sich aus ihrer Schockstarre lösen konnte, rannte sie blitzartig zu Dareios und führte ihm eine Flasche Sprudel zu, in der Hoffnung, er würde schnell wieder zu Bewusstsein finden.
      Unmissverständlich teilte sie ihrem erneut aus dem Ball befördeten Sniebel Ayumi bei, etwas zur Besserung von Dareios' Zustand beizutragen: "Jesus Christ, Dareios! Dude, wake up! A- ... Ayumi! bitte kühle deine Pfote und lege sie auf seine Stirn. Wir sollten ihn schleunigst raustragen! Erisa, hilf mir, please!" Die Arenaleiterin wusste selbstverständlich auch, wie gefährlich ein solcher Kollaps war und das schnell gehandelt werden musste, sodass die beiden den Jugendlichen an die frische Luft transportieren konnte.
      "Hey, komm' schon! Sag, dass es nichts Schlimmes ist! Dareios! Komm schon!", klagte Lara in einer Tonfarbe, die sie nur allzu gerne versteckte. Denn diese offenbarte eine ängstliche, verletzliche Seite, aus Sorge um ihren Freund. Die salzige Meeresluft auf der kleinen Insel erfüllte Lara mit Determination ... und Dareios hoffentlich mit neuer Energie.

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Dareios XV:
      Name: Dāriyūsch (Trainer)
      Ort: Karneol City, Vulkan
      Reiseteam: @Meowstic Lara Fleming, @gohan92 Zane, @ProtosHikanios Luna, @Tonja Erisa


      Absolute Nox. Für ein paar Minuten war Dareios‘ gesamter Körper in einen Tiefschlaf der Erschöpfung gefallen. Das erste, was er vernahm, als er wieder zu sich kam, war eine salzige Brise Seeluft. Er inhalierte den ihm vertrauten Geruch ohne nachzudenken, verharrte einen Moment und schlug die Augen auf.
      »Hey, komm' schon! Sag, dass es nichts Schlimmes ist! Dareios! Komm schon!«
      Die erst eben noch triumphierend im Vulkan dagestandene Lara konnte sich vor Sorge kaum fassen und zu seinem späteren Bedauern bemerkte Dareios nicht schnell genug, was überhaupt vor sich ging. Er lag da, mitten auf dem steinharten Boden, und schwitzte wie ein Walraisa auf dem Schlotberg. Und das, obwohl die Luft am Karneoler Hafen mehr als nur erträglich war.
      »Wie … was? Lara, bist du das?«, kam es aus Dareios heraus. Sofort rappelte er sich auf und bedankte sich mit einem Nicken bei Laras Snibel Ayumi, das seine noch immer glühende Stirn gekühlt hatte. »Irgendwie kommt es mir vor, als hätten wir uns seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen …«
      Mit einem sportlichen Sprung aus dem Sitzen heraus kam der gebürtige Olivianer wieder auf seine Beine und fuhr fort: »Hast du den Kampf gewonnen? Was für ein Tag ist heute überhaupt …«
      In seiner Verwirrtheit fiel Dareios auf, dass nicht nur das Hoothootmädchen seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen zu haben glaubte, sondern auch seine teuren Pokémon. Mit einem spontanen Griff an den Gürtel versicherte er sich, dass die drei Gefährten noch mit von der Partie waren.
      »Warte … Irgendwie muss ich gerade an ein Mädchen namens Luna denken.«
      Offensichtlich benötigte der Trainer aus Johto noch einige Starthilfe, um wieder ganz zu sich zu kommen. Doch die ihm vertraute Meeresluft erfüllte ihn wieder mit Energie.


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.

      The post was edited 1 time, last by Rai ().

    • Lara Fleming (23)Ort: Karneol City, Vulkangelände
      Determination: RelievedTrainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 59
      Reisegruppe:
      @gohan92 Zane
      @Raikachu Dareios
      @ProtosHikanios Luna


      Lara XIX


      Mit geweiteten Seoskitzaugen blickte Lara angsterfüllt auf den bewusstlosen Körper von Dareios, dem sie mit einem ihrer Pompoms frische Luft zufächelte und immer wieder einen Schluck Wasser in den Rachen ihres Reisegefährten fließen ließ. Plötzlich stockte auch ihr der Atmen, allerdings, da Dareios sein Bewusstsein wieder erlangt hatte!

      "Wie … was? Lara, bist du das?", erfragte er, völlig durcheinander nach seinem Blackout. Lara griff sanft nach der Hand ihres Sniebel und wies sie somit davon an, von Dareios abzulassen. Der junge Olivianer nickte der Miezekatze zu, bevor er einen neuen Schub an Energie in sich wahrnahm und athlethisch aus dem Sitzen heraus wieder auf die Beine kam. Sportacus wäre stolz auf ihn. Dareios brauchte ein paar Sekunden, um sich seiner Situation zumindest bruchstückhaft zu vergewissern: "Irgendwie kommt es mir vor, als hätten wir uns seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen … Hast du den Kampf gewonnen? Was für ein Tag ist heute überhaupt … Warte … Irgendwie muss ich gerade an ein Mädchen namens Luna denken." Der schwarzhaarige Jüngling untersuchte seinen Gürtel und überprüfte die Anzahl seiner Pokébälle, wurde aber glücklicherweise nicht negativ überrascht. Auch Erisa sah, dass es ihm bereits wieder besser ging und das eine größere Hilfsmaßnahme nicht mehr von Nöten war.
      "Hell no, nicht mal zehn Minuten sind vergangen, seid du aus den Latschen gekippt bist! Gott sei Dank, tho. Aber ja, die große Lara hat es tatsächlich geschafft, die Meisterin der gemmayanischen Feuer-Pokémon niederzuringen! Ha! Awesome, oder?", fand Lara wieder zu ihrem alten Enthusiasmus zurück und präsentierte Dareios mit breit ausgestrecker Brust ihren ersten Orden, der im Sonnenlicht atemberaubend funkelte: "Aber yo, heute ist bei dir wohl eher ... Mayday ... hahaha ... okay, Witze auf deinen Kosten sollte ich mir wohl eher verkneifen, sorry, Bro. Was Luna betrifft - sie hat sich einen Spaziergang gegönnt. Wenn sie in den nächsten Minuten hier nicht vorbeikommt, sollten wir sie wohl suchen gehen, so groß ist die Insel nicht!" Lara steckte ihren Cheerpuschel wieder in den Rucksack zurück und tauschte ihn gegen eine kleine Plastikbox ein, während sie sich selber einige riesige Schlucke Sprudel gönnte und fast in einem Zug die Flasche austrank, nur um einem eigenen Kollaps vorzubeugen und ihre vertrocknete Kehle mit der kühlen Flüssigkeit einzubalsamieren.
      Als sie sich den Mund mit dem Arm abwusch, präsentierte sie Dareios goldbraun gebrannte, scheibenförmige Kekse und bot ihm die Box an: "Wenn du auch so einen Ursaring-Hunger hast wie ich, dann greif zu. Das sind Yantaré-Sablés! Ich habe das Rezept von einem Mädchen namens Manon, das ich in Kalos kennen gelernt habe. Also in der Region, nicht dem Lombrero ohne Auto ... thehe~ ... got it?" Leckere Sablés, ein Carlos-Pun und vor allem das Wohlaufsein ihres Freundes erfüllten die breit grinsende Flammenordenträgerin mit Determination. Nun galt es, Luna einzusammeln!

      Team Scowzy - Shitposting is my kink

      The post was edited 3 times, last by Kitsuran ().

    • Name: Luna
      Ort: Karneol Arena, obere Vulkaninsel
      Reiseteam: @Undyne Lara Fleming, @gohan92 Zane, @Raikachu Dareios



      Noch immer saßen Dratini und Luna oben am Vulkan und genossen die Aussicht. Hier oben war die Hitze etwas erträglich, durch die sanfte Brise, die vom Meer hinüberzog. Luna trank einen Schluck aus der mitbebrachten Flasche Wasser, welche sich mittlerweile durch die Hitze etwas aufgewärmt hatte. Dratini bot sie ein paar Beeren an, bis irgendwann die Gedanken an den Arenakampf und ob dieser vielleicht schon vorbei war hochkamen. Sie seufzte, aber sie würde sich wohl langsam an den Abstieg machen müssen, bevor die Anderen allzu lang auf sie warten mussten. Schließlich wollte sie auch noch mehr von der Gemma-Region sehen und es würde sicherlich noch einige weitere, vergleichbar schöne Flecken in Gemma geben wie hier. Einmal atmete sie noch tief durch, genoss die salzige Meeresluft, bevor sie sich dann langsam auf den Weg nach unten machte, der aber um einiges wesentlich beschwerlich war, als der vorangegangene Anstieg. Auch Dratini, welches die Zeit auf dem Vulkan offensichtlich sehr genossen hatte, folgte Luna. Immer wieder ziwschendurch blieben die beiden stehen um noch kurz den Ausblick zu genießen, wenn sich dieser denn bot, während der Rundweg um den Vulkan sie immer weiter nach unten führte, bis sie schlussendlich wieder vor dem Eingang zur Arena ankommen würden. Sie war noch nicht ganz unten angekommen, konnte aber schon eine ihr nicht mehr unbekannte Stimme wahrnehmen: "...Also in der Region, nicht dem Lombrero ohne Auto ... thehe~ ... got it?"
      Im nächsten Moment konnte Luna die anderen Beiden auch schon sehen. Sie schätze Lara auch so ein, dass ihre Laune gewisse angeschlagen wäre, hätte sie den Kampf verloren. Von daher schloss sie eine Niederlage im Arenakampf von vornerein aus und konnte sich so die Fragerei sparen. Lara würde sowieso gleich erzählen, da war sie sich sicher.
    • Dareios XVI:
      Name: Dāriyūsch (Trainer)
      Ort: Karneol City, Vulkan
      Reiseteam: @Meowstic Lara Fleming, @gohan92 Zane, @ProtosHikanios Luna, @Tonja Erisa


      Genau wie Dareios aus seiner erschöpfenden Ohnmacht erwacht war, musste wohl Lara wieder ihren euphorischen Charakter wiedergefunden haben. Enthusiastisch wie eh und je erwiderte sie auf seine Frage: »Hell no, nicht mal zehn Minuten sind vergangen, seit du aus den Latschen gekippt bist! Gott sei Dank, tho. Aber ja, die große Lara hat es tatsächlich geschafft, die Meisterin der gemmayanischen Feuer-Pokémon niederzuringen! Ha! Awesome, oder?«
      Stolz präsentierte das Orre Girl ihrem Reisegefährten den Orden, den sie soeben gewonnen hatte. Dareios fühlte, wie ein zufriedenes Lächeln über seine Lippen huschte. Inzwischen hatte er immerhin gelernt, dass es nichts nutzte, Lara mit seinem Lob zu unterbrechen, wenn sie nicht eindeutige Hinweise darauf gab, dass ihr die Worte ausgingen.
      »Aber yo, heute ist bei dir wohl eher ... Mayday ... hahaha ... okay, Witze auf deinen Kosten sollte ich mir wohl eher verkneifen, sorry, Bro«, sprudelte es also weiter aus der frischgebackenen Siegerin über die Arenaleiterin von Karneol City, die wie abwesend neben dem Geschehen stand. Erisas Gemüt entsprechend schien sie schon nach einem neuen Herausforderer Ausschau zu halten, um ihre Niederlage zu revidieren. »Was Luna betrifft - sie hat sich einen Spaziergang gegönnt. Wenn sie in den nächsten Minuten hier nicht vorbeikommt, sollten wir sie wohl suchen gehen, so groß ist die Insel nicht!«
      Wie gewohnt wartete Dareios darauf, dass Lara noch mehr Input geben würde. Ihrer Miene und Körperhaltung nach zu Urteil war sie von unten nach oben mit Determination gefüllt. So auch, als sie aus ihrem Rucksack eine Flasche Sprudelwasser hervorholte und sich das erfrischend aussehende Getränk in den Rachen kippte. Bei dem Anblick fühlte sich die Kehle des jungen Trainers – wie zu erwarten war – trockener als die Wüsten von Orre an. Also zögerte auch er nicht und ergötzte sich an der frischen Limonade, die er in seinem Rucksack bei sich trug. Für einen Moment dachte Dareios daran, wie aufmerksam Lara gewesen sein musste, an seinen Rucksack gedacht zu haben.
      Gerade hatte der Olivianer einen kräftigen Schluck seiner Limonade zu sich genommen, hielt das Hoothootmädchen vor ihm auch schon die nächste Überraschung bereit:

      »Wenn du auch so einen Ursaring-Hunger hast wie ich, dann greif zu. Das sind Yantaré-Sablés! Ich habe das Rezept von einem Mädchen namens Manon, das ich in Kalos kennen gelernt habe. Also in der Region, nicht dem Lombrero ohne Auto ... thehe~ ... got it?«
      »Ähm, ich denke schon!«, entgegnete Dareios fast halbherzig. Seine Aufmerksamkeit galt dem délicieusement duftenden Gebäck in Laras Box, sodass er sich sofort einen nahm und die Köstlichkeit verdrückte. »Dankeschön! Also warst du schon einmal in Kalos?«
      Gerade wollte sich Dareios einen weiteren der Kekse nehmen, als ihm auffiel, dass in Hörweite ein Mädchen stand. Karamellfarbene Haare, blaue Kleider …
      »Oh, ich glaube, wir müssen gar nicht auf Luna warten!«, wies Dareios Lara mit gefülltem Mund auf seine Entdeckung hin. »Da ist sie!«


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Lara Fleming (23)Ort: Karneol City, Vulkangelände
      Determination: Kagayaite-iru (Sparkling)Trainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 61
      Reisegruppe:
      @gohan92 Zane
      @Raikachu Dareios
      @ProtosHikanios Luna


      Lara XX


      Gespannt blickte Lara auf Dareios und wartete seine Reaktion auf das zugegebenermaßen nicht selbst kreierte Pun ab, doch der schien gar nicht richtig zugehört haben, da seine Antwort zu neutral für ein derart polarisierendes Wortspiel ausfiel: "Ähm, ich denke schon! Dankeschön! Also warst du schon einmal in Kalos?" Dareios griff ohne lange zu fackeln beherzt zu und auch Lara gönnte sich nach dem anstrengenden Kampf eine kleine Stärkung.
      "Ja, ich war mal eine Weile in Kalos gewesen und habe Macarons und andere leckere Sachen backen gelernt", entgegnete die junge Frau aus Orre nickend: "Die Architektur dort ist so wunderschön! In Orre sehen einige Städte aus wie besiedelte Schrottplätze. Vor allem Pyritus. Lel."
      Bevor sich Lara noch tiefer in Gedanken verlor und ihrem Schüler eine Vorlesung über die Kalos-Region halten konnte, entdeckten die beiden aus ihren Augenwinkeln eine junge Frau mit kastanienbraunen Haaren in einem blauen Kleid, die den steinigen Vulkanrundweg gerade hinter sich gelassen hatte.
      Dareios, der sich ein weiteres Sablé genommen hatte, machte der junge Olivianer seine ältere Begleiterin auch verbal auf die Wiederkehr der Dritten im Bunde aufmerksam:
      "Oh, ich glaube, wir müssen gar nicht auf Luna warten! Da ist sie!"
      "Howdy! Seht mal, wen die Meeresbrise zu uns geweht hat! Es ist Luna!", rief Lara, zur Seite gedreht mit verschränkten Armen, während durch den Wind eine Strähne ihrer kakaobraunen Haare ihr linkes Auge verdeckte, bevor sie ihre Pose auflöste und sich verlegen am Hinterkopf kratzte: "Hehe, ich hoffe, ich habe cool und mysteriös genug gepost, genau wie Kaguya Kanagata, meine Lieblingsschauspielerin! Sie stammt eigentlich aus Xeneroville und hat mich bei ihrem Besuch in Orre sogar ihr Flunkifer streicheln lassen! Nun dreht sie in Gemma einen Film, wäre awesome, wenn ich sie erneut treffen könnte!" Dass das in diesem Moment vielleicht gar keiner wissen wollte, zog das Orre-Girl nicht wirklich in Betracht. Laras Augen glitzerten wie die eines kleinen Mädchens, das gerade mit ansah, wie Santa Claus höchstpersönlich ihre selbstgebackenen Kekse aß - und dabei aß wirklich jemand gerade ihre Sablés!
      Natürlich wusste die reiselustige Abenteurerin genau, dass Lunas Fragen dadurch keinesfalls beantwortet waren: "Okay, Luna. Long story short, the bottom line is ... ich habe den Orden! Am Ende fiel dann der Strom aus irgendwelchen Gründen aus und Dareios erlitt eine Art Hitzschlag. Don't worry, gal. Ihm geht es Gott sei Dank wieder gut, denn wer isst, dem kann es nicht mehr allzu schlecht gehen~." Mit einer Hand an die Hüfte gestemmt präsentierte Lara stolz und mit einem Zwinkern der Rangerin ihren ersten Orden, bevor sie diesen endgültig in einer weinroten, mit Samt ausgekleideten Schatulle verstaute. Lara träumte davon, so cool zu werden wie Kaguya, eine braungebrannte, schwarzhaarige Schönheit in den letzten Jahren ihrer dritten Lebensdekade. Ihren Lieblingspromi, ihre "Kagy", vielleicht wiedersehen zu können, erfüllte sie mit Determination.

      Team Scowzy - Shitposting is my kink

      The post was edited 3 times, last by Kitsuran ().

    • Name: Luna

      Ort: Karneol Arena, obere Vulkaninsel

      Reiseteam: @Undyne Lara Fleming, @gohan92 Zane, @Raikachu Dareios


      "Oh, ich glaube, wir müssen gar nicht auf Luna warten! Da ist sie!" bemerkte Dareios sie, während Luna sich ihrer Reisgruppe wieder anschloss.
      Wie erwartet fing Lara sofort an zu erzählen:
      "Howdy! Seht mal, wen die Meeresbrise zu uns geweht hat! Es ist Luna!" begann sie und stellte sich mit verschränkten Armen so in den Wind, dass ihrer Haare ihr linkes Auge bedeckten, bevor sie sich wieder normal hinstellte. "Hehe, ich hoffe, ich habe cool und mysteriös genug gepost, genau wie Kaguya Kanagata, meine Lieblingsschauspielerin! Sie stammt eigentlich aus Xeneroville und hat mich bei ihrem Besuch in Orre sogar ihr Flunkifer streicheln lassen! Nun dreht sie in Gemma einen Film, wäre awesome, wenn ich sie erneut treffen könnte! Okay, Luna. Long story short, the bottom line is ... ich habe den Orden! Am Ende fiel dann der Strom aus irgendwelchen Gründen aus und Dareios erlitt eine Art Hitzschlag. Don't worry, gal. Ihm geht es Gott sei Dank wieder gut, denn wer isst, dem kann es nicht mehr allzu schlecht gehen~." Mit diesen Worten präsentierte Lara ihr auch den Orden, bevor sie ihn letztendlich in einer Schatulle verstaute.
      Luna warf einen kurzen besorgten Blick Richtung Dareios, dem es aber scheinbar wirklich wieder besser ging. Danach sah sie wieder zu Lara und konnte sich doch zu einem knappen "Glückwunsch" durchringen, obwohl sie der Arenakampf wirklich absolut gar nicht interessierte.

    • Sahira

      Pokemon: #i-felilou# Hexe, #i-rutena# Lunette, #i-dragonir# Larvin
      Begleiter: @Arrow @Heiteira @Sceptile
      Ort: Antimor City

      Immer noch leicht zweifelnd sah sie kurz zu Hexe, ehe sie dankbar nickte. "Vielen Dank, das wäre sehr nett! Apropos..." Mit einem Griff in ihre Tasche brachte sie zwei Pokébälle zutage. "Larvin, Lunette! Kommt raus, wir sind zum Glück nicht im Meer gelandet.", sagte sie geinsend als sie die Pokemon hinaus ließ. Als Kai sich wegen einem Telefonat sich abwand, nutzte Sahira die Chance um weitere Pofflées aus der Box zu nehmen und sie den Dreien zu geben. Zufrieden knabberten sie an den Gebäckstücken, mahr oder weniger wenn man sich die Verhältnisse zwischen Pokemon und Gebäck sich ansah. Das Katzenpokemon schin aber nach Sue ein neues Kissen gefunden haben, zumindestens sah es nicht danach aus, als ob es wieder eigenständig laufen würde. "Es tut mir so leid... Sie ist immer so aufdringlich un lässt sich schwerlich wieder von einem Gedanken abbringen.", meinte sie leicht verlegen und sah Hexe etwas genervt an, ehe ihr wieder einfiel, dass ihr Gegenüber in einem Gespräch war. Lunette kicherte leise und auch die Drachenschlange ringelte sich belustigt zusammen.
      Gerade als sie nachschauen wollte, was überhaupt für ein Wettbewerb anstand, brach das Netz ab. "Quoi?...", murmelte die Braunhaarige und sah auf, als das Licht ausfiel. "Was zur... Lunette, sorg mal für etwas Licht, damit wir etwas sehen können!" Auf Stichwort setzte das Rutena seinen Stock in Flammen und leuchtete die Höhle aus. Auch Kai schien Probleme mit dem Netz gehabt zu haben. "Stromausfall und Netzzusammenbruch? Na klasse...", meinte sie und sah sich um. Erst jetzt fielen ihr die Malereien deutlicher auf und Sahira musterte sie mit leuchtenden Augen. "Bei uns in Kalos gibt es auch antike Malereien. Ich merke schon, dass die Stadt mir gefallen wird!", rief Sahira begeistert und fing an, im schattigen Licht das Wandbild zu skizzieren. Das Dragonir schlängelte sich zu seiner Trainerin und ließ die Kristalle am Schwanz aufleuchten um weiteres Licht zu spenden. Nach ein paar Minuten schob sie ihren Block wieder in die Tasche und wand sich um. "Tut mir leid aber das musste kurz sein."
    • @Undyne

      Entfernt am Horizont nähert sich ein Vogel. Es ist ein kleines, braunes Pokémon, welches sich direkt auf Lara zu bewegt. Lara kennt dieses Pokémon, welches sich schnell als Keiga herausstellen sollte. Keiga, Kyures treues Hoothoot, landet direkt vor Lara und macht mit lauten, gurrenden Geräuschen auf sich aufmerksam. An seinem Fuß befindet sich ein Brief. Bei genauem betrachten des Umschlags lässt sich ein Wachssiegel, welches Vesprit, Tobutz und Selfe zeigt, erkennen. Auf der Vorderseite des Briefes steht: "Von Kyure an Lara".

      Brief öffnen
      Liebe Lara,

      ich möchte mich für mein plötzliches verschwinden entschuldigen. Es war nicht in Ordnung von mir, dass ich mitten in der Nacht Reißaus nahm.
      Und ich kann vollkommen verstehen, wenn du sauer auf mich bist. Ich wäre wirklich sehr gerne mit dir und Dareios auf Reisen gegangen. Doch es ereignete
      sich etwas in Sinnoh, was meine direkte Rückreise verlangte. Leider legte das Schiff in der Nacht ab, weswegen ich mich nicht verabschieden konnte
      und es blieb auch keine Zeit, eine Nachricht zu hinterlassen. Damit du verstehst, warum ich direkt abreisen musste, muss ich allerdings erstmal etwas ausholen.

      Ich komme aus einem kleinen Dorf namens Elyses in der Sinnoh Region. Es klingt sicherlich merkwürdig, aber in unserer Familie ist es normal,
      dass in einem Abstand von etwa 100 Jahren Drillinge zur Welt gebracht werden. Diese Drillinge sind dazu verpflichtet die Kräfte von Selfe, Vesprit und
      Tobutz in sich zu vereinen und das Gleichgewicht zwischen Raum und Zeit zu bewahren. Ich bin eines dieser Drillinge. Mein Patron ist Vesprit
      und ich wache über den Platin Orb. In der Nacht meiner Abreise erreichte mich eine Nachricht meines Patrons, welches mir von einer Gefahr
      in der Sinnoh Region erzählte. Ein Mann drohte das Gleichgewicht zwischen Zeit und Raum zu stören, was schreckliche Ausmaße auf die
      gesamte Welt gehabt hätte. Wir haben die Situation derzeit unter Kontrolle bringen können und wir können vorerst aufatmen. Doch leider
      ist es mir derzeit nicht möglich direkt wieder abzureisen, da durch die Ereignisse unsere Patrone geschwächt sind und die
      Gefahr noch nicht komplett gebannt ist. Sobald es mir möglich ist, möchte ich meine Reise in der Gemma Region fortsetzen und dich
      und auch Dareios wiedersehen. Immerhin habe ich in der Region ja auch noch etwas zu erledigen.

      Ich hoffe, dass es euch beiden gut geht. Bitte Grüße Dareios ganz lieb von mir. Ich hoffe, er ist mir nicht böse, weil ich dir schreibe.
      Aber mir war bei dem Gedanken, einem Jungen einen Brief zu schreiben, nicht ganz wohl. Ich weiß auch nicht........

      Liebe Grüße,

      Kyure Kannagi


      Keiga sitzt vor Lara und wartet offensichtlich darauf, dass Lara ihm entweder einen Brief gibt oder ihn ohne zurückschickt.

      The post was edited 2 times, last by Kyure ().

    • Zusatzkapitel α (spielt in Zukunft)


      @Kyure
      Zorc and Pals (c) Little Kuriboh

      "Hey Zorc, what time is it?"
      "Time to destroy the world ... again!"
      Schallendes Gelächter erhallte aus dem Flachbildfernseher, mit dem die rustikale Bar ausgestattet war. Während sich das Studiumspublikum wohl während der Aufnahme prächtig amüsiert habe, kam Lara beim Anblick einer ihrer Lieblingsshows ganz und gar nicht auf ihre Kosten. Mit fast schon manischem Blick starrte sie nach vorne, ihren leicht erröteten Kopf auf ihrem müden Arm abstützend, während die Eiswürfel in ihrem Whiskyglas so langsam dahinschmolzen, wie sich auch ihr Verstand in einem giftigen Gebräu aus negativen Emotionen für diesen Tag aufzulösen begann. Es war bereits nach Eins nachts, weswegen sich ihre aktuellen Begleiter selbstverständlich nicht mehr im Shelby's aufhielten. Während Laras Knogga schonungslos aus einer Flasche Ketchup trank, hatten sich ihre restlichen Pokémon bereits in den Ball zurückgezogen. Lustlos scrollte die junge Frau aus der Untergrundstadt durch ihre Skypekonversationen und fand darin Leute wieder, mit denen sie seit gefühlten Ewigkeiten keinen Kontakt mehr hatte und wohl auch keinen mehr haben würde, da diese längst die Skypeverbindung gekappt hatten.
      Die letzten Nachrichten lasen sich nicht gerade motivierend:
      "lara du nervst"
      "halt endlich die fresse!!!"
      "Verpiss dich aus meinem Leben, du wandelnde Katastrophe"
      Mit einem letzten Blick auf ihre Instant-Messenger-Historie schaltete Lara ihr Gerät ab: "'lara d1e haare sehn aus wie noktu-scheiße', hahaha ... sehr witzig. ... Nein, ist es nicht." Nachdem sie es in den Untiefen ihres Rucksacks versteckt hatte, zog sie die Kapuze ihres blauen Hoodies auf und sprang vom Barhocker, um nach draußen zu taumeln und sich ein bisschen vom stetig zunehmenden Zigarettengeruch des kleinen Nachtetablissements zu erholen. Es war frisch geworden und Lara umschlang ihre Brust eng mit ihren Armen, als die kühle Brise sie umfasste. Frech streckte ihr das in neonviolett strahlende Muschas, Maskottchen der Bar, ihr die Zunge heraus, als wollte es die junge Frau verhöhnen, die auf dem kalten Asphalt Platz nahm, ihre blanken Beine an sich gezogen.
      "Weißt du, Sans, eigentlich muss ich mich gar nicht mehr über diese ganzen Vorkommnisse wundern, you know, buddy? Kyure hat mich gesehen und dachte sich so: 'Heeeeey ... die ist behindert ... lass ma' abhau'n!' ...", seufzte Lara, zu diesen späten Stunden komplett in nachtblauem Casual-Style gekleidet, ohne wirklich Notiz von der Nicht-Anwesenheit ihres in der Bar eingenickten Freundes zu nehmen: "Weißt du, es macht mich wahnsinnig! Je öfter das vorfällt, desto länger grübele ich darüber, was ich alles falsch gemacht haben könnte! Zwar habe ich ein Team, aber ob das mich so sieht, wie ich es tue ... keine Ahnung. LOVABLE! LIONHEARTED! LEGENDARY! DAS IST LARA!" Ihr ewig andauernder Hunger nach Anerkennung und Zuneigung nahm mittlerweile fast schon fanatische Ausmaße an, eine dunkle Seite, die sie bisher noch relativ gut verbergen konnte, aber dies würde nicht mehr gelingen, wenn ihr wie nun der Mascara etwas verschmiert war, was sie letztlich einem Hoothoot noch ähnlicher machte.
      Gerade, als sie sich wieder aufgerichtet hatte, und mit ihren roten Augen fast schon hypnotisch eine alte Backsteinmauer anstarrte, setzte ein Vögelchen mit nicht weniger glühendem Blick zur Landung an.
      "K-keiga?", konnte sie es kaum fassen, wie sich ausgerechnet Kyures Hoothoot vor ihr niederließ, mit einem versiegelten Brief an seinem Fußgelenk befestigt. Sorgsam löste Lara den Brief vom Fuß des Vogels und streichelte diesem zärtlich über das Gefieder, als sie fassungslos ein Stück Post mit dem Sinnohsiegel, bestehend aus dem Seen-Trio in ihren Händen hielt: "Von Kyure an Lara".



      Brief

      Liebe Lara,


      ich möchte mich für mein plötzliches verschwinden entschuldigen. Es war nicht in Ordnung von mir, dass ich mitten in der Nacht Reißaus nahm.
      Und ich kann vollkommen verstehen, wenn du sauer auf mich bist. Ich wäre wirklich sehr gerne mit dir und Dareios auf Reisen gegangen. Doch es ereignete
      sich etwas in Sinnoh, was meine direkte Rückreise verlangte. Leider legte das Schiff in der Nacht ab, weswegen ich mich nicht verabschieden konnte
      und es blieb auch keine Zeit, eine Nachricht zu hinterlassen. Damit du verstehst, warum ich direkt abreisen musste, muss ich allerdings erstmal etwas ausholen.

      Ich komme aus einem kleinen Dorf namens Elyses in der Sinnoh Region. Es klingt sicherlich merkwürdig, aber in unserer Familie ist es normal,
      dass in einem Abstand von etwa 100 Jahren Drillinge zur Welt gebracht werden. Diese Drillinge sind dazu verpflichtet die Kräfte von Selfe, Vesprit und
      Tobutz in sich zu vereinen und das Gleichgewicht zwischen Raum und Zeit zu bewahren. Ich bin eines dieser Drillinge. Mein Patron ist Vesprit
      und ich wache über den Platin Orb. In der Nacht meiner Abreise erreichte mich eine Nachricht meines Patrons, welches mir von einer Gefahr
      in der Sinnoh Region erzählte. Ein Mann drohte das Gleichgewicht zwischen Zeit und Raum zu stören, was schreckliche Ausmaße auf die
      gesamte Welt gehabt hätte. Wir haben die Situation derzeit unter Kontrolle bringen können und wir können vorerst aufatmen. Doch leider
      ist es mir derzeit nicht möglich direkt wieder abzureisen, da durch die Ereignisse unsere Patrone geschwächt sind und die
      Gefahr noch nicht komplett gebannt ist. Sobald es mir möglich ist, möchte ich meine Reise in der Gemma Region fortsetzen und dich
      und auch Dareios wiedersehen. Immerhin habe ich in der Region ja auch noch etwas zu erledigen.

      Ich hoffe, dass es euch beiden gut geht. Bitte Grüße Dareios ganz lieb von mir. Ich hoffe, er ist mir nicht böse, weil ich dir schreibe.
      Aber mir war bei dem Gedanken, einem Jungen einen Brief zu schreiben, nicht ganz wohl. Ich weiß auch nicht........

      Liebe Grüße,

      Kyure Kannagi



      Als ihre erschöpften Augen so aufmerksam wie letztlich noch irgendwie möglich durch die Zeilen huschten, begann sich langsam ein Lächeln in ihrem Gesicht auszubreiten. Am liebsten hätte sie erneut ein paar Tränen vergossen, doch sie nahm sich vor, sich diesmal besser unter Kontrolle zu behalten. Ein Stein so groß wie ein Geowaz war ihr vom Herzen gefallen, als sie endlich über die wirklichen Beweggründe von Kyures übereilten und plötzlichen Abschieds mitgeteilt bekam.
      "Come, Keiga, lass uns schnell kurz ins Warme gehen! Ich schreibe dann schnell einen Brief für Kyure, bevor ich noch komplett einnicke!", forderte sie den jungen Kauz auf, ihr in die Bar zu folgen. Wirt Shelby war völlig verblüfft, als Lara plötzlich um Viertel vor Zwei noch eine ganze Schüssel Mac&Cheese und einen Maiskolben bestellte, nahm diese außergewöhnliche Order jedoch hin, schweigend, wie fast immer. Während das Essen auf sich warten ließ, schrieb Lara drauf los ...


      Brief an Kyure
      Heya Kyure,


      du weißt gar nicht, wie sehr ich mich über deinen Brief freue! Zugegeben, habe ich die Schuld für dein Verschwinden erst einmal bei mir selbst gesucht, da ich schon durchaus anstrengend sein kann. Naja, es hat mich eben schon aus heiterem Himmel getroffen!
      Was du allerdings aus deiner Heimat berichtest, klingt wirklich bedrohlich. Ich weiß aus eigener Hand, welche Probleme durch solche Leute in der gesamten Region entstehen können, von daher hätte ich an deiner Stelle wohl genauso gehandelt. Ich hoffe, dass alles schnellst möglich wieder in Ordnung kommt, fühl dich geflauscht von mir.
      Ziemlich krass, dass du quasi eine Auserwählte von einem legendären Pokémon bist, das ist echt cool! Was man da wohl so macht? Eine Heldin werden?
      Und was Dareios angeht, keine Sorge. Ich werde ihm den Brief zeigen und die letzte Zeile einfach ganz geschickt zuhalten, dann wird er sich sicher freuen!
      Weißt du, ich würde gerne noch mehr schreiben, aber mir fallen bald die Eis Augen zu. Es ist 2 am, buddy. Eigentlich ist das ja gar nichts für mich, aber heute bin ich etwas schlapp.
      Flausch flausch flausch. Du bist mir trotz dieser kurzen, kurzen Zeit kur richtig ans Herz gewachsen! Hab dich gern. x3


      Bye bye, deine Lara

      PS: Yo hast du Skype? Such mal nach "rawrachan" (Rara-chan;v; ), das bin ich
      PS II: Damit du nicht denkst, dass ich entführt wurde und ein anderer diesen Brief schreibt ...
      Wieso wurde Zubat in der Bäckerei entlassen? -
      Es hat kein Auge auf den Ofen geworfen! ;D


      Und so schob Lara dem Hoothoot ihren Brief in den Schnabel, tätschelte das Eulchen ein letztes Mal und verfiel dann in einen tiefen Schlummer, just in dem Moment, als ihr das Essen aufgesetzt wurde ...

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Laras Erinnerungen V




      Las Blegas - die Streite. Dieser berüchtigte Ort an der Grenze zu Orre diente jährlich 40 Millionen Menschen aus der Nivana-Region und außerhalb, vor allem aus Orre, Einall und Alola, in eine schillernde und blinkende Welt abzutauchen. Unkomplizierte Heiratsgesetze und doppelt so hohe Selbstmordraten ... hier in "Sin City" wurden Bünde fürs Leben geschlossen und gebrochen, getrunken und geraucht, gezockt und ge- ... gemeinsam schöne Nächte verbracht, während selbst die Enttäuschten hier ihren Frust pulverisieren konnten. Über Lara sagte man stets, dass sie kaum schlecht über andere redete und selbst in Bösewichten etwas Gutes zu sehen versuchte ... doch die Wörtchen "kaum" und "versuchte" machten doch klar deutlich, dass selbst sie irgendwo ihre Toleranzgrenze hatten. Manchmal ging es einfach zu weit, was bei dem Verhalten einiger Pyritusser Rednecks nun wirklich niemanden wunderte.
      CHANG!
      CHANG!
      CHUNG!
      Sieben. Orange. Kirsche. Der einarmige Bandit streckte Lara förmlich die Zunge heraus, als er wieder einmal drei Münzen verschlungen hatte, ohne ihr irgendeine Gegenleistung dafür zugeben. Jede weitere Niete erinnerte die junge Frau im violetten Abendkleid daran, weswegen sie ursprünglich nicht besonders gut gelaunt war. "Undankbar ... und deinem nächsten Gast wirfst du wahrscheinlich 500 Münzen in den Hals, hm? Dass er an deiner Zuneigung fast erstrickt oder wenigstens auf der schleimigen Münzspur ausrutscht. Dabei würde ich sowas gerne mal in Kauf nehmen, hätte ich mir als Obi-Wan-liker Mentor schon verdient ...", knurrte die Brünette und packte grob ihren Münzkorb, bevor sie zum Roulette schlenderte. Nach zwei Runden hatte Lara ihr Interesse für diesen Ort ebenfalls verloren, denn wenn ihr nicht mal eine fünfzigprozentige Chance Glück verhieß, sollte sie sich vielleicht lieber etwas anderem als den blinkenden Funkelautomaten oder einer goldenen Drehscheibe eingekleidet in ein Dress aus rot-schwarzem Nummernwirrwarr. Die neue Flamme des Orre-Girls spielte ihre Karten klar aus und würde auch ihr zumindest ein bisschen die Möglichkeit geben, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen - Poker.




      Einen Herz-Flush konnte Lara in der ersten Runde zwar nicht vervollständigen, doch ihr Ärger über ihre undankbare Schülerin verflog schnell, als sich die 3 und die 6 auf ihrer Hand immer noch als ein Full House entpuppten und den Bluff ihres Gegenspielers Michael teuer zu stehen kommen ließ. Sie wusste selbst nicht mehr, wie lange ihr charismatisches Grinsen der Welt verborgen blieben war, dass es selbst der wunderschöne Miniprismaturm vor dem Virage-Hotel nicht entlocken gekonnt hatte. Der galaktische Gewinn in der ersten Runde ermöglichte es ihr, die weiteren Runden gemächlich angehen lassen, sodass sie ihre Gegnerschaft sich nun beim sich gegenseitig Zermürben zuschauen konnte, die Arme hinter ihrem Kopf verschränkt. Nur kam es so nicht, als sie zwei Runden später selbst in einen gegnerischen Kreuzflush rannte, in der Hoffnung, selbst noch einen oder eine Straße zu bekommen - die Chancen standen keinesfalls schlecht, aber trotz impulsiven Bietens ließen sich die Anderen nicht abwimmeln. Nun war das sonst so heitere Wesen der spaßliebenden jungen Frau komplett zu Trümmern zerfallen, wie pulverisiert, nichts mehr weiter als Staub an diesem Abend. Ein erfrischender Drink musste her.




      Mit starrem Blick schlürfte Lara an ihrem Cocktail und grollte leise vor sich hin: "Ich sollte die einfach aus meinem Kopf schlagen. Deswegen kann ich nicht klar denken und es setzt mir mehr zu, als ich mir zugestehen will. Und im Pokern fehlt mir dann die nötige Konzentration ... dabei bin ich eigentlich gut darin ... graaah, f*ck that s*it ..." Müde blinzelte sie und fuhr sich mit der Hand vor dem Mund, um zu gähnen und danach weiter in der neongrünen Flüssigkeit, angereichert mit Kiwi, zu rühren. Während die rotäugige Lara ansonsten einem Hoothoot nicht gerade unähnlich sah, glich sie in ihrem eleganten violetten Dress und ihrem minimal gebräunten Teint nun eher einem Enekoro. War sie als stolze Miezekatze à la "very cool gal" in das Casino getrippelt, konnte sie die Welt nun noch weniger verstehen als ein Charlie Harper nach der fünffachen Menge an Cocktails.
      "Bin ich vielleicht nicht dafür geeignet, eine so gute Big Sis wie Undyne zu sein? God dammit! Ich kann auch ein Vorbild sein! Ist doch nicht so, dass alles, was ich anpacke, schiefgeht ... right? Ach keine Ahnung ... ich kann einfach nicht gewinnen!", murrte die ehemalige Wüstenbewohnerin, die ihren vom Nachdenken müden Kopf schief auf ihrem Arm abstützte. Genug Las Bregas für heute.




      Gleißendes Sonnenlicht erhellte die Wüste, in der die Hotelmetropole erbaut war. In die Dusche hatte Lara es in der letzten Nacht noch geschafft, doch zu mehr als sich in ihren dunkelblauen Kuschelhoodie und eine schwarze Jogginghose zu hüllen, war sie letztlich nicht mehr in der Lage gewesen. Mit dem Bauch auf dem Bett und ihrem Gesicht, von kakaobraunen Strähnen umhüllt in der Decke vergraben, hatte die Müdigkeit Besitz über ihren frisch abgebrausten Körper ergriffen gehabt. Sie befreite ihr Sniebel Ayumi aus dem Pokéball, streichelte die schwarze Mieze am Kopf und fuhr ihren Laptop hoch, um im Schneidersitz erst einmal nachzulesen, was sie alles verpasst hatte, zum Beispiel Dutzende langweiliger und banaler Skypemessages. Doch eine davon ließ ihre Rubinaugen immer größer werden und sich weiten, sodass ihr Glänzen fast den ganzen Bildschirm von selbst erleuchtet hätte: ihr Vater hatte ihr geschrieben: "Lara, Schätzchen, der Brief von dem Institut ist angekommen! Wo immer du auch bist, rufe mich bitte dringend an! Du hast die Zusage für das Ticket und die monatliche finanzielle Unterstützung erhalten! Ich freue mich so sehr für mein kleines Mädchen ... nein ... mein großes Mädchen. Mach dir bitte Gedanken, wann du Gemma erkunden möchtest! Hurry up! *hug*"
      "GYAAAAAAAAAAAAAA! AYUUUUUUMIIII!", fiel Lara ihrem Kätzchen um den Hals und machte dem Unlicht-Pokémon mit ihrem Knuddler damit schwer zu schaffen: "Ayumi ... Ayumi, hast du das gesehen? Orre hat mit Wes bereits seinen Helden, aber ich, die große Lara, werde die Heldin von Gemma! Und das, ohne zu verhungern! MYAAAAAAAA!" Das Sniebel bedankte sich mit ein paar rauen Leckattacken durch das Gesicht seiner vor Freude quiekenden Trainerin, bevor diese sich umdrehte und wie ein geschossenes Hunduster mit ausgestreckten Gliedmaßen auf dem Rücken lag. Lara atmete tief durch, ihr Brustkorb senkte sich auf und ab, doch darunter bebte ein roter Muskel, der in Wirklichkeit viel größer war, als viele ahnen konnten. Bevor sie sekundenlang an die langweilige, weiß verputzte Decke starrte, schloss die junge Frau aus Orre die Augen, um sich etwas viel schöneres vorstellen zu können. Die abenteuerliche Welt der Gemma-Region, mit neuen Leuten und neuen Chancen. Dies erfüllte sie mit Determination.



      @Kyure , @Raikachu , @ProtosHikanios , @Boo92

      Team Scowzy - Shitposting is my kink





    • Linas "Durin" Begiko
      16-jähriger Pokéathlet aus Dukatia City (Johto)




      Zurzeit in: Pyrius City


      Ziel: Harder, Better, Faster, Stronger


      Gruppe:


      Zigzachs (♂)

      Daugin

      Mitnahme

      Heuler
      Tackle
      Kopfnuss
      Sandwirbel

      Hoppspross (♀)

      Sklesti

      Chlorophyll

      Synthese
      Rutenschlag
      Feenbrise
      Stachelspore

      Quapsel (♂)

      Taskym

      Feuchtigkeit

      Nassmacher
      Aquaknarre
      Hypnose
      Blubber



      Linas 6: Konfuses Flugtraining!


      „Sorry, aber ich brauche mal ein wenig Zeit alleine.“ Linas starrte Hikari ungläubig hinterher als sie sich gedankenverloren mit ihren Pokébällen den Strand entlang machte. Sie hatte eben ihren ersten Arenakampf gewonnen und was tat sie? Keinerlei Jubel, keine Überschwängliche Freude. Vielleicht ein wenig stille Genugtuung, dieses Großmaul einmal ganz kleinlaut gesehen zu haben, aber sonst? Einfach nur ein schnörkelloser, einsamer Abgang, wie man ihm vom Verlierer erwarten würde. Der Pokéathlet verstand die Welt nicht mehr.

      „Was sollte das denn?“, fragte er halb verwirrt, halb aufgebracht den Ranger, der ähnlich verdutzt neben ihm stand und mit einer viel- beziehungsweise Linas wenigsagenden, schulterzuckenden Geste entgegnete:
      „Lass‘ sie lieber. Der Kampf war bestimmt sehr anstrengend für sie. Da solltest du ihr lieber ihre Ruhe lassen.“ Sie schwiegen sich wohl so fünf Sekunden an, bis sich Florian überlegt hatte, was er noch sagen wollte: „Aber du wolltest mir doch sowieso noch deinen Trainingsmethoden zeigen. Du hattest doch vorgestern gemeint, dass du Hilfe von Kryppuk gebrauchen könntest.“ „Ach ja, richtig“, Linas zitterte schon beim Gedanken an die Trainingsmethode, die er sich überlegt hatte, vor Freude, „hier scheinen wir auch direkt einen perfekten Ort dafür zu haben.“

      „Sklesti, Taskym, zeigt den beiden doch mal, wie unser Flugmanövertraining aussieht.“ Das Hoppspross segelte begeistert in die Luft und wurde ein paar Mal vom Wind gewirbelt, sodass es sich überschlug. „Siehst du, deshalb machen wir das. Sklesti kann zwar unglaublich schnell sein, wenn man weiß, wie man sie zu locken hat, aber der Wind bringt sie trotzdem manchmal aus dem Konzept. Und genau um dem entgegenzuwirken, trainere ich sie normalerweise mit Taskym.“, erklärte der Grünhaarige über beide Wangen strahlend und deutete auf sein Quapsel, das damit begann, sich im Kreis zu drehen und Blubberblasen in alle Richtungen schoss. „Sehr schön, das reicht, Taskym“, lachte Linas auf, als eine Blase an seiner hellbraunen Haarsträhne platzte und sich über ihn ergoss. Auch Florian blieb bei der Aktion nicht ganz trocken. Doch Linas war das schon gewohnt und rubbelte sich kurz mit seinem Handtuch durch die Haare bevor er es an den Ranger weitergab, seinen PokéCom herausholte, kurz darauf herumdrückte und zu seinem Pflanzenpokémon aufblickte.

      An Sklesti war schon eine freudige Aufregung zu erkennen, als die Blasen in die Luft stiegen, doch als Linas zu ihr hochschaute und gerade fragen wollte, ob sie bereit sei, sprühte das Hoppspross regelrecht vor Energie über und stürzte sich auf die erste der gut zwei Dutzend Blubberblasen, die nun überall über dem vorherigen Kampffeld schwebten. Linas war etwas perplex über den Übereifer des Flugpokémon, und konnte gerade den Timer seines Pokénav starten, bevor es die erste Blase zum Platzen brachte. Blitzartig surrte es kreuz und quer über die Köpfe der beiden Jungs hinweg, die ihm gebannt mit ihrem Blicken folgten und ehe man sich versah, hatte es mit seinem Körpereinsatz alle Blasen zum Platzen gebracht. „Zweiundsechzig Sekunden“, las Linas von seinem PokéCom ab. „Sehr gut, Sklesti, das war ein neuer Rekord“, lobte er das Pokémon, das es sich in seiner Frisur bequem machte und von ihm einen Wutkeks hinaufgereicht bekam.

      „Ich verstehe ja, dass du stolz auf dein Pokémon bist, aber die Blasen bewegen sich doch sehr langsam.“, merkte Florian an „Genau, aber meinen Pokémon fehlen die richtigen Attacken, um das besser zu trainieren. Daugi kann nur direkt angreifen und es wird wohl noch eine Weile dauern bis Taskym Blubbstrahl erlernt. Und eben deshalb wollte ich ja mal sehen, ob …“, Linas lehnte sich zur Seite, um am Ranger vorbei zu dessen Partnerpokémon zu sehen, „ … Kryppuk uns da weiterhelfen kann. Als Geistpokémon müsste es doch einige Fernangriffe draufhaben und dabei kontrollieren können, wie schnell es angreift. Oder liege ich da falsch?“

      „Tut mir ja Leid, aber ich glaube Kryppuk beherrscht keine speziellen Angriffe. Die einzigen Attacken, mit denen mir Kryppuk bei den Fangversuchen hilft, sind sein Schattenstoß, um wilde Pokémon zu überraschen, Hypnose um sie zu beruhigen und Konfu…“ Florians Rede wurde von einer strahlenden Kugel unterbrochen, die zwischen den Jungen auftauchte und unter einem moderat schnellen Farbwechsel nach oben stieg. Sklesti, die noch am Wutkeks knabberte, war eine Faszination an dem seltsamen Phänomen nicht abzusprechen und so schoss sie dem aufsteigenden Lichtball hinterher. Auch Linas starrte wie gebannt der plötzlich auftaufgetauchten Kugel hinterher, welche nun plötzlich die Richtung wechselte, mehrere Kreise am Himmel drehte, schlagartig in einen Sturzflug überging, und auf den überraschten Pokéathleten zuschoss, der gerade noch seine Arme bereit machen konnte, woraufhin sich sein Hoppspross vom plötzlichen Verschwinden des Lichts perplex regelrecht in ihn hinein stürzte. Leicht benommen taumelte er ein paar Schritte zurück und blickte unkoordiniert umher bevor sein Blick ein schaurig kicherndes Geistpokémon fokussierte.

      „Warst du das?“, richtete er sich leicht benommen an das daraufhin noch schaurig freudiger grinsende Partnerpokémon des Rangers, der ihm antwortete und sich sofort entschuldigte:
      „Ja, das war Kryppuks Konfustrahl, mit dem es mir hilft, indem es Pokémon ablenkt. Tut mir Leid, normalerweise ist es nicht so …“ „Ach Quatsch!“, fiel ihm Linas ins Wort, nachdem er sich kurz geschüttelt hatte, „Das ist doch perfekt, wenn es sogar in der Lage ist, die Richtung zu ändern, darum könnte man glatt einen gesamten Hindernisparkour drumherum bauen. Zum Beispiel könnte man mithilfe von …“

      [Meta] An dieser Stelle sollte ein etwa fünf Minuten langer Monolog stehen, in dem Linas Florian mit brillianten Trainigsmöglichkeiten vollschwafelt, gefolgt von einer vergleichbar langen Aufbausequenz, einem mehrstündiges Flugtraining mit Kryppuk-Unterstützung für das Hoppspross, unterbrochen von kleineren Kekspausen, in denen sich entschlossen wird, nach Hikari zu suchen sowie sich danach die Stadt anzusehen und einem schnellen Abbau. Allerdings habe ich Shiro und Sanchez jetzt zu lange auf einen Beitrag von mir warten lassen und möchte einfach, dass wir so bald wie möglich weitermachen können. Also können wir bitte alle ganz einfach so tun, als ob genau so etwas in diesem Absatz steht? … Super, Danke! [/Meta]

      Und so gingen die beiden Jungs und vier Pokémon, Sklesti trotz des anstrengenden Trainings immer noch vor Energie übersprühend, den überraschend wenig besuchten Strand entlang auf der Suche nach ihrer Mitreisenden, um sich noch einmal die Stadt anzusehen. „Es ist so komisch leer und ruhig. Findest du nicht auch?“, fragte Linas Florian.
      „Stimmt, jetzt wo du es erwähnst. Es ist wirklich angenehm still hier.“, erwiderte dieser. „Ich finde die Stille hier irgendwie unpassend. Normalerweise hat man doch hier doch zumindest etwas Musik von den Hotels gehört. Ich frage mich, ob nicht etwas passiert sein …“, führte Linas vor, denn sein Zigzachs hatte etwas ausfindig gemacht und auch Linas fiel die Gesuchte in diesem Moment auf. „Unterhält sie sich nicht da vorne? Das ist doch auch ihr Kirlia, oder?“, fragte er den Ranger, doch bevor dieser überhaupt Zeit hatte zu antworten, rief Linas winkend lautstark über den Strand: „Hey, Hikari, hier sind wir!“

      Sein Zigzachs raste daraufhin wie verrückt los und beschnupperte das Linas unbekannte, hundeartige Pokémon, dass sich an Hikaris Gesprächspartnerin kuschelte. Linas versuchte, mit dem Kleindachspokémon Schritt zu halten, hatte aber keine Chance es einzuholen. Dann folgte Florian, der erst perplex da stand, dann aber den beiden in einem etwas gemütlicheren Tempo hinterherlief, danach schwebten gelassen das Hoppspross und das Kryppuk, welches sichtlich Freude hatte, das Löwenzahnpokémon zu unterhalten. Und mit ein wenig Abstand folgte letztlich nun auch das Quapsel, das sich bemühen musste, mit dem Rest der Truppe Schritt zu halten.
    • Dareios XVII:
      Name: Dāriyūsch (Trainer)
      Ort: Karneol City, Vulkan
      Reiseteam: @Meowstic Lara Fleming, @gohan92 Zane, @ProtosHikanios Luna


      »Howdy! Seht mal, wen die Meeresbrise zu uns geweht hat! Es ist Luna!«
      Inzwischen hatte sich das Mädchen mit den karamellfarbenen Haaren zu den beiden gestellt, was Lara einen Anlass gab, mehr über sich und die Welt auszuplaudern: »Hehe, ich hoffe, ich habe cool und mysteriös genug gepost, genau wie Kaguya Kanagata, meine Lieblingsschauspielerin! Sie stammt eigentlich aus Xeneroville und hat mich bei ihrem Besuch in Orre sogar ihr Flunkifer streicheln lassen! Nun dreht sie in Gemma einen Film, wäre awesome, wenn ich sie erneut treffen könnte!«
      Auf diesen Vortrag hin zeigte sich Dareios ebenfalls interessiert, mehr von der Schauspielerin zu erfahren. In all seiner dezenten Weltfremdheit – beinahe ironisch zu dem Fakt, dass er seinen Unterhalt größtenteils als Fremdenführer verdiente – war der junge Trainer immer offen dafür, neue Persönlichkeiten kennenzulernen. Vor allem, wenn sie berühmt waren. Noch viel begeisterter zeigte sich Lara, deren Augen vor Bewunderung wie die von Zobiris glitzerten und funkelten.
      »Okay, Luna. Long story short, the bottom line is ... ich habe den Orden!«, fuhr Lara fort, nachdem die kurze Welle der Hingabe für Kaguya Kanagata an den Steilküsten der Realität zerbarst. »Am Ende fiel dann der Strom aus irgendwelchen Gründen aus und Dareios erlitt eine Art Hitzschlag. Don't worry, gal. Ihm geht es Gott sei Dank wieder gut, denn wer isst, dem kann es nicht mehr allzu schlecht gehen~.«
      Peinlich berührt kratzte sich Dareios am Hinterkopf und zeigte erneut seine Bewunderung dafür, wie Lara es immer und immer wieder schaffte, über Dinge, die manch einen unangenehme Nervosität gebracht hätte, mit ihrer luftig leichten Art überflog. Aber vielleicht lag das nur daran, dass Lara ihre Aufmerksamkeit kaum einen Wimpernschlag später ihren Errungenschaften widmete. Was Luna zu den Geschehnissen wohl sagen würde? Mehr als ein flüchtiges »Glückwunsch« brachte sie nicht hervor.
      »Mir geht’s jetzt auch wieder wirklich gut«, äußerte sich Dareios dazu, um das Mädchen vielleicht auf andere Gedanken zu bringen. »Und jetzt sind wir wieder an dieser wunderbar frischen Luft! Also, was steht jetzt an?«


      Als er das sagte, schwebten die Gedanken des gebürtigen Olivianers um einen Strandbesuch in Karneol City oder einen kleinen Abstecher bei einer Cocktailbar, doch er hätte niemals erwartet, dass nicht allzu weit entfernt ein kleines Piñata-Dromedar ein neuer Gefährte auf der Reise durch die Gemma-Region zu werden.


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Name: Luna
      Ort: Karneol Arena, obere Vulkaninsel
      Reiseteam: @Undyne Lara Fleming, @gohan92 Zane, @Raikachu Dareios

      "Mir geht’s jetzt auch wieder wirklich gut", bestätigte Darieos Laras Aussage ebenfalls nochmal. "Und jetzt sind wir wieder an dieser wunderbar frischen Luft! Also, was steht jetzt an?". Luna lächelte. Sie war doch erleichtert, dass es ihm gut ging, auch wenn sie ihn noch nicht lange kannt, geschweige denn, es aussprechen würde.
      Sie sah, wie Dareios, sich, scheinbar etwas verlegen, am Kopf kratzte. Offenbar sprach er nicht gerne über seinen vergangenen Sonnenstich.
      "Hm, ich würde mir gerne noch etwas Karneol City anschauen", sagte sie, um auf seine Frage zu antworten und gleichzeitig dieses Thema zu beenden. Zwar redete sie normalerweise nicht viel, aber in solchen Situationen rang sie sich dann doch zu ein paar Wörtern mehr durch als normalerweise.
      Anschließend sah sie kurz zu ihrem Dratini, welches ihre Aussage mit einem Ruf bestätigte. Vielleicht könnte sie sich dort auch etwas kühles zu trinken besorgen, sich mit Dratini etwas in die Sonne setzen, einfach das Wetter genießen. Sie wollte ihre Reise durch Gemma auf jeden Fall genießen und alles Sehenswerte gesehen haben.
    • Lara Fleming (23)Ort: Karneol City, Vulkangelände
      Determination: GroggyTrainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 61
      Reisegruppe:

      @Boo92 Zane
      @Rai Dareios
      @ProtosHikanios Luna



      Lara XXI


      "Glückwunsch."
      Lunas Worte zu Laras vor Kurzem errungenem Worte hätten knapper und prägnanter nicht einmal sein können, waren es ja nicht einmal Worte, sondern lediglich ein einziger Standardausspruch. Luna interessierte sich partout nicht für Kämpfe, das wurde der jungen Frau aus der Wüstenregion schnell bewusst, sodass sie sich auch gar nicht anstrengte, näher darauf einzugehen.
      Dareios, der aufmerksam Laras kleinem Einblick in die Welt des Glamours gelauscht hatte, versicherte seinen Begleiterinnen, dass wirklich alles in Ordnung war:
      "Mir geht’s jetzt auch wieder wirklich gut. Und jetzt sind wir wieder an dieser wunderbar frischen Luft! Also, was steht jetzt an?" Er kratzte sich verlegen am Kopf, denn es war sich nicht schwer vorzustellen, das ihm sein kleiner Schwächeanfall ein bisschen peinlich war - gerade wenn Lara immer wieder tönte, dass sie doch "very high standards" hatte. Doch sie war einfach nur glücklich, dass ihr neuer Freund offenbar keine Nebenwirkungen mit sich herumschleppen würde.
      Karneol City also. Dieser Gedanke war nur logisch, denn die Strandstadt hatte einiges zu bieten, um das insbesonders junge Klientel bei Laune zu halten und zu entertainen - langweilig wurde es dort selten, genau wie in Las Blegas!

      "Hm, ich würde mir gerne noch etwas Karneol City anschauen", schlug die karamellhaarige Luna vor, deren Idee von ihrem schlangenförmigen Minidrachen freudig begrüßt wurde.
      Lara, die sich in dem heißen Wetter ihre brünetten Haare zu einem etwas länger als schulterlangen Pferdeschwanz zusammenband, hatte an dem Vorschlag weder viel auszusetzen noch großartig zu ergänzen: "Yaaay! Deal, klingt gut. Yaaay!" Sie würde die erneute Überfahrt nutzen, um die in ihrem Arenakampf verbrauchte Energie langsam wieder hereinzuholen. Trotz des Sieges wirkte die gerne mal überschwänglich yayende Ex-Cheerleaderin etwas müde und blinzelte etwas länger als gewöhnlich, als die drei quasi abreisebereit waren. Karneol würde spaßig werden, da war sie sich sicher, doch für einen solchen pulsierenden und lebendigen Ort musste sie topfit sein! Wie der Stromausfall die Aktivitäten dort beeinflusste, wusste jedoch niemand der Drei.

      Team Scowzy - Shitposting is my kink

      The post was edited 1 time, last by Kitsuran ().

    • Dareios XVIII:
      Name: Dāriyūsch (Trainer)
      Ort: Karneol City, Vulkan
      Pokémon: #i-tyracroc# Parvēz, #i-elekid# Leyla, #i-yanma# Giv
      Reiseteam: @Meowstic Lara Fleming, @gohan92 Zane, @ProtosHikanios Luna


      Lunas Lächeln stimmte Dareios glücklich. Aufgrund ihrer schweigsamen Art hatte er eher erwartet, dass sie sich einem Vorschlag Laras fügen würde, vielleicht sogar die ganze Gruppe, doch ausnahmsweise äußerte sich das Mädchen tatsächlich über die Frage:
      »Hm, ich würde mir gerne noch etwas Karneol City anschauen.«
      Auf diese Vorlage stürzte sich Lara selbstredend wie ein hungriges Shnurgarst, da nach seinen Leckerchen trachtete. Dennoch deutete der Seitenblick Lunas zu ihrem Dratini darauf hin, dass sie dieses Thema schnell vom Tisch haben wollte.
      »Yaaay! Deal, klingt gut«, meinte das Hoothoot-Mädchen begeistert, bevor sie noch einmal mit einem »Yaaay!« verdeutlichte, dass man sich möglichst schnell die nächste Fähre nach Karneol City suchen sollte. Dareios bemerkte, dass Lara nach dem Arena-Kampf offenbar noch immer nicht zu ihrem vorherigen Elan zurückgefunden hatte.
      »Na also, dann ist ja alles gebongt!«
      Gerade in diesem Moment fiel Dareios auf, dass vor der Fahrt noch einige Dinge zu erledigen waren. Wichtige Dinge. Erneut verlegen wies er seine beiden Begleiterinnen noch schnell auf seine Pläne mit einem kurzen »Ich geh noch schnell auf die Toilette!« hin und verschwand dann recht geschwind von der Bühne, ohne darauf zu warten, was die anderen beiden dazu zu sagen hatten, immerhin musste es schnell gehen! Die Frage war nur, wo die Toilette überhaupt zu finden war. Dareios kratzte sich am Kinn, bevor ihm der Vulkan vor sich auffiel. Die Arena! Der junge Trainer eilte dem feuerspuckenden Giganten entgegen und achtete dabei kaum darauf, dass ihm seine Flipflops beim Sprint große Schwierigkeiten bereiteten. Wie zu erwarten fiel der ungeschickte Träger noch vor der ersten Treppe zu Boden, die den Vulkan hinauf in die Arena führte. Er fiel, gerade auf den rundlichen Körper eines Camaub, das gerade gemächlich Richtung Vulkan spazierte. Dieses folgenschwere Missgeschick versuchte Dareios noch schnell mit einem flüchtigen »Oh … hey, tut mir leid, kleiner Kerl!« zu entschuldigen, bevor er sich wieder aufrappelte und gerade ansetzte, die erste Stufe im Sprint zu nehmen, als auf dieser plötzlich ein lohendes Feuer entbrannte und jegliche Durchgangsmöglichkeiten für den Moment verhinderte.
      »I shall not pass?«, versuchte der Olivianer in seinem eher wenig hervorragenden Englisch die Situation zu eskalieren und das Camaub zu beruhigen, nachdem er dieses als den Ursprung der Flammen erkannt hatte. »Wenn du möchtest, kann ich dir gerade ein paar Leckerlis geben, wäre das okay?«
      Nicht nur die lodernde Glut, sondern auch das kleine Vulkan-Dromedar brachte Dareios ins Schwitzen. Für gewöhnlich interagierte er nicht gerne mit wilden Pokémon und versuchte sie im besten Fall einfach zu ignorieren, wenn es ging, doch wenn diese ihn angriffen und nicht mehr locker ließen, wusste er sich kaum zu helfen. Und das, obwohl der Trainer durch mehrere Regionen gezogen war und allerlei Abenteuer hatte erleben dürfen. Das Camaub glühte aber weiterhin wortwörtlich vor Wut über die Ungeschicktheit des jungen Exoten, dem der Ernst der Situation noch immer nicht recht einleuchten wollte:
      »Komm schon, ich muss wirklich auf die Toilette!«
      Wieder nur ein verachtendes Schnaufen auf Seiten des kleinen Pokémons. Langsam regte sich Dareios‘ Hand in Richtung Rucksack, die andere ergriff einen Pokéball an seinem Gürtel.
      »Na schön, dann werde ich dich jetzt eben … besiegen müssen!«, wechselte er schließlich doch gezwungenermaßen den Kurs. »Du hast es gewollt! Los, Parvēz!«
      Und sowie der Trainer diese Worte aussprach, zeigte sich seine Ungeschicklichkeit in anderen Belangen als der Technik gleich in doppelter Hinsicht ein weiteres Mal: Zum einen warf er nicht den Pokéball, in dem sich sein treues Tyracroc befand, sondern den leeren in seiner rechten, den er sicherheitshalber hervorgeholt hatte, und zum anderen übernahm er sich bei dem Wurf so sehr, dass er geradewegs ein weiteres Mal stolperte – natürlich auch behindert durch die Flipflops – und schmetterte die rot-weiße Kapsel mit so viel Schwung auf das stampfende Camaub, dass dieses prompt widerstandslos über einen roten Blitz in das technische Wunderwerk hineingezogen wurde. Und darin blieb.
      »Wie jetzt?«
      Dareios‘ Ratlosigkeit äußerte sich wie so oft in Form eines Kopfkratzens, während er verwirrt den Pokéball vom heißen Boden aufhob. Nun war also seine Kreativität gefragt, nachdem er doch tatsächlich durch die eigene Unfähigkeit einen neuen tierischen Begleiter gefunden hatte. Ein ziemlich temperamentvoller Begleiter, so viel stand nach der dezenten Überreaktion des niedlichen Dromedars fest.
      Natürlich war das alles einkalkuliert, wie immer!, kommentierte der Olivianer diese ulkigen Geschehnisse in Gedanken, um sich wenigstens selbst einzureden, dass alles geplant war. Nur wie nennen wir dich jetzt …?
      Dareios strengte sein Hirn an, um einen geeigneten Namen für das süße Tierchen zu finden, das er nun ungewollt sein Eigen nannte, was aufgrund der brutzelnden Sonne jedoch nicht von Erfolg gekrönt war. Stattdessen flüchtete er mit einem großen Satz über die brennende Stufe Richtung Arena, um seine Blase zu erleichtern. Was Lara und Luna von diesem Vorfall wohl halten würden?


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.

      The post was edited 1 time, last by Rai ().

    • Name: Luna
      Ort: Karneol City, Vulkan
      Reiseteam: @Undyne Lara Fleming, @gohan92 Zane, @Raikachu Dareios

      "Yaaay! Deal, klingt gut. Yaaay!" Scheinbar schien ihre Idee nicht nur bei ihrem Dratini auf Zustimmung zu stoßen, wenn auch Lara etwas müde wirkte.
      "Na also, dann ist ja alles gebongt!" stimmte auch Dareios ihr zu, schob direkt ein "Ich geh noch schnell auf die Toilette!" hinterher und war im nächsten Augenblick auch schon verschwunden, bevor sie oder Lara überhaupt reagieren konnten. Luna musste ein wenig schmunzeln, nicht nur im Hinblick des plötzlichen Verschwindens Dareios', auch die Euphorie, mit der ihre Idee aufgenommen wurde freute sie. Naja, würden sie eben hier noch kurz auf Dareios warten. Schulterzuckend sah sie, noch immer etwas schmunzelnd, zu Lara und kramte nocheinmal den rest Beeren aus ihrer Tasche hervor, die sie an Dratini weitergab und trank selbst ein Schluck Wasser. In der Stadt würde sie sich neu eindecken müssen, bei der Hitze wäre es sonst nach längerer Zeit nicht mehr wirklich genießbar...
      Während sie jetzt auf Dareios warteten plante Luna für sich schon einmal ihren Stadtbesuch, überlegte, was sie sich alles für die Reise neu zulegen musste und wo sie es wohl bekommen würde. Von dem Stromausfall hatte sie bisher nichts mitbekommen, war sie doch zu dem Zeitpunkt auf dem Vulkan gewesen.
    • Lara Fleming (23)Ort: Karneol City, Vulkangelände
      Determination: LoonyTrainer/Heroine
      Rufus Sans Ayumi .Pun Counter: 61
      Reisegruppe:

      @Boo92 Zane
      @Rai Dareios
      @ProtosHikanios Luna


      Lara XXII

      "Na also, dann ist ja alles gebongt! Ich geh noch schnell auf die Toilette!", kündigte Dareios etwas unerwartet an, wodurch sich Luna und Lara plötzlich nur noch zu zweit wiederfanden. Luna hatte zuvor kaum besonders eurphorisch gewirkt, wie die Brunette es von sich selbst vielleicht kannte, doch in diesem Moment war ein warmes, ehrliches Strahlen auf ihrem Gesicht zu sehen. Warum freute sie sich nur so sehr? Lara hatte weder ein Pun gebracht noch etwas gebacken - an ihr konnte es also nicht liegen, wieso denn auch eigentlich? Als Lunas Blick kurz in ihre Richtung huschte, trug sie immer noch ein Schmunzeln auf ihren hübschen Lippen, bevor sie ihren Fokus auf das Füttern ihres Dratini verlegte. Als sich die junge Rangerin eine kühle Erfrischung gönnte, musste auch Lara sich erneut etwas abkühlen, in dem sie wieder ihre Sprudelflasche hervornahm.
      Das eher etwas wortkarge Mädchen schien danach in Gedanken versunken zu sein, sicher schon über die verschiedenen Möglichkeiten in Karneol City fantasierend. Hemmungslos abfeiern war nicht unbedingt Laras Ding, denn sie zog ruhigere, gemütliche Orte mit entspannender Jazz-Musik dem lauten Gedröhne der Mainstreamlautsprecher vor. Die Stille zwischen der wortkargen Luna und ihr verunsicherte sie etwas, sodass sie sich leicht auf ihre Lippe biss, womöglich ja noch etwas errötete, doch das konnte sie gerade nicht feststellen.
      Lara atmete noch einmal kräftig aus, gab sich einen Ruck und erwiderte Lunas gute Laune mit einem breiten Grinsen, als sie ihren Hinterkopf mit ihren beiden Armen abstützte: "Weißt du schon, welche Attraktion du gerne besuchen würdest? Hoffentlich etwas Aufregendes als ein stinknormaler Café Karne-au-Lait, haha!"
      Für einen Moment stockte sie, gähnte kurz und versteckte ihre Zweifel der nicht ganz einfach zu lesenden Rangerin hinter eines ihrer Wortspiele und ein leichtes Gekicher, bevor das Hoot-Hoot-Mädchen sich wagte, noch etwas direkter zu werden, ohne ihre neue Begleiterin in einer Kaskade aus Worten erneut zu ertränken: "Luna, ich hoffe, dass wir noch viel mehr gemeinsam erleben können!" Sie mochte Luna und wünschte sie sich als Freundin, aber so direkt konnte sie ihr das schlecht aufdrücken, wirklich nicht. Lu-na. So ein süßer, schöner Name, so hätte sie ihr Sniebel Ayumi eigentlich auch nennen können. Lara legte ihren Kopf schief, um aufmerksam Lunas Reaktion zu verfolgen und strahlte sie mit leicht rubinrot glänzenden Augen an, Augen voller Determination.

      Team Scowzy - Shitposting is my kink

      The post was edited 1 time, last by Kitsuran ().

    • Dareios XIX:
      Name: Dāriyūsch (Trainer)
      Ort: Karneol City, Vulkan
      Pokémon: #i-tyracroc# Parvēz, #i-elekid# Leyla, #i-yanma# Giv, #i-camaub# unbekannt
      Reiseteam: @Zazou Lara Fleming, @boo92 Zane, @ProtosHikanios Luna


      Als Dareios zu seiner Truppe zurückstieß, herrschte ein selten gehörtes Schweigen, zumindest von Seiten Laras aus. Sie schien geradezu fasziniert von Luna zu sein – ein Umstand, den Dareios bei der ebenso wie Luna zurückgenommenen Kyure nicht hatte beobachten können. Er freute sich, auch eine andere Seite des euphorischen Hoothoot-Mädchens kennenlernen zu dürfen. Und ausgerechnet oder fast schon ironisch war es nun Dareios, der statt Lara mit froher Kunde dahereilte, das soeben gefangene Camaub in seinem Pokéball fest in der Hand.
      »Hört, hört, Leute!«, unterbrach der junge Trainer das praktisch nicht vorhandene Gespräch. Beinahe fühlte er sich schlecht, dass er Lara in diesem erinnerungswürdig schweigsamen Moment störte. »Ihr werdet es nicht glauben …«
      Es war wie verhext. Dareios erwartete, dass Lara sofort dazwischenfunkte, entweder mit ihrer puren Begeisterung oder einem ihrer berüchtigten englischen Wortspiele, doch keines von beidem war der Fall. Liebend gerne hätte sich er sich der leicht unangenehmen Stille ebenfalls hingegeben, doch die Neuigkeiten, die in ihm brannten, wollten herausposaunt werden.
      »Ein Camaub! Da war einfach ein Camaub! Und ich habe es gefangen! Ist das nicht cool? Einfach so … Aber natürlich geplant! Und es heißt …«
      Der gebürtige Olivianer konnte seine Begeisterung kaum in Worte fassen, bevor er merkte, dass eben diese Worte vielleicht ein wenig deplatziert wirken könnten. Doch nun war es zu spät, das Mauzi war aus dem Sack.


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    Impressum · Datenschutz

    © 1999–2019 Filb.de

    Pokémon © 2019 Pokémon. © 1995–2019 Nintendo, Creatures Inc., GAME FREAK inc.