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Westliches Dorf und Umgebung (A3-C5)

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    • Westliches Dorf und Umgebung (A3-C5)



      Das westliche Dorf liegt an der Grenze des Waldes an einem Fluss, dessen Überqueren eine kleine Brücke möglicht macht. So finden sich auf beiden Seiten des Flusses Häuser der Menschen. Am Tag herrscht im westlichen Dorf reges Treiben. Doch in der Nacht, herrscht seit einiger Zeit Ruhe und Angst. Alle Bewohner schlossen sich Nachts ein, aus Angst vor dem Ungeheuer, das in der Nacht kam und sich einen Dorfbewohner holte, dessen Überreste man dann am nächsten Tag fand.
      Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
    • Steckbrief



      Anfriff (ANGR)1 P
      Verteidigung (VERT)1 P
      Schnelligkeit (INIT)4 P


      Intelligenz (IQ)3 P
      Glück (LUCK)1 P
      Lebensleiste (KP)0 P/20 KP


      Kommt aus Richtung B 1 zu B/C 3/4 @YunTakeo

      Zwei Tage war Aria nun schon unterwegs.Nachdem sie endlich aus dem mit Fallen bestückten Wald entkommen war, war sie einfach nur noch los gerannt. Sie wusste nicht wohin und auch nicht, was sie ab jetzt tun sollte, doch ihr Instinkt trieb sie weit weg von den Menschen. Immer weiter entfernte Aria sich von dem ihr bekannten Ort, doch wohin sie auch lief, immer wieder traf sie auf ein weiteres Dorf. Sie wusste nicht, wie lange sie nun schon gerannt war, doch ihre Trauer trieb sie weiter an. Immer schneller hechtete sie durch die Wälder und Felder. Ihre Beine trugen sie weit weg. Der Wind rauschte in ihren Ohren und die Umgebung schien an der Wölfin vorbeizufliegen. Aria hatte nun schon seit Tagen nichts mehr gefressen und getrunken. Endlich verlangsamte sie ihre Schritte und folgte dem Geruch von frischem Wasser. An dem kleinen Fluss angekommen stand sie hechelnd und völlig außer Atem vor dem plätschernden
      Bach. Die Wölfin gönnte ihren Müden Gliedern endlich eine Pause. Ihr Blick schweifte über die Gegend. Sie war schön und schien idyllisch zu sein. Vielleicht sollte sie sich hier niederlassen. Vorsichtig trank sie einen Schluck aus dem Bach. Es war schön kühl und Aria genoss die Abkühlung. Müde sank sie in sich zusammen und kuschelte sich in das weiche Gras zu ihren Füßen. Schnell fielen ihr die Augen zu und die Wölfin versank in einem tiefen Schlaf.
      Als sie wieder aufwachte war es Abend geworden. Ihre Muskeln schmerzten von der langen Wanderung und sie hatte Probleme aufzustehen. Mutlos rappelte sie sich auf und schon meldete sich ihr Magen zu Wort. Zu lange hatte sie nun schon nichts mehr zwischen die Zähne bekommen. So machte sie sich auf die Suche nach etwas Essbarem. Sie stieß auf einen kleinen Fuchs, der über den Waldboden rannte, in seiner Schnauze hing eine tote Maus. Leise folgte Aria ihm bis zu einem hohlen Baumstumpf. Dort ließ er sich nieder und begann sich über seine Beute herzumachen. Aria pirschte sich langsam an ihn heran. Ihr ganzer Körper kribbelte, als sie sich Angriffsbereit machte. Dann schoss sie vor, doch der Fuchs zog sich schneller als erwartet in den Baumstamm zurück. Arias Beine waren von der langen Reise noch zu geschwächt. Die hungrige Wölfin stand Zähnefletschend vor dem Unterschlupf des Fuchses, doch er war weit genug ins Innere geschlüpft, als das Aria nicht mehr an ihn heran kam. Widerwillig zog sie sich zurück und suchte nach einer neuen Beute. Eine Weile verging, bis sie einen Hasen fand. Mutig hoppelte er über eine kleine Lichtung und begann immer wieder erneut Stellen abzugrasen. Er erinnerte sie an die letzte Jagd, die sie mit Sorin verbracht hatte. Wieder stieg die Trauer in ihr hoch. Dann wandte sie sich ab und ging zurück zum Fluss. Der Hunger war ihr vergangen. Dort kuschelte sie sich an einen Baum und schlief nach einer Weile wieder ein. Ihre Muskeln schrien immer noch nach Ruhe und die wollte sie ihnen geben.
      Fast ein ganzer Tag verging bis ihre Augen wieder das Tageslicht erblickten. Müde rappelte sie sich auf. Ihr Blick schweifte über die Gegend und blieb an einem jungen Reh hängen, welches in der Nähe an dem Fluss trank. Ein mutiges kleines Ding, sich so nah an einen Feind zu trauen. Vorsichtig überquerte Aria an einer geeigneten Stelle den Fluss, immer darauf bedacht ihre Beute nicht auf sie aufmerksam zu machen. Dann pirschte sie sich durch das Gestrüpp so nah es ging an das Kalb heran. Ein Ast zerbrach unter ihrer Pfote und ein leises Knacken ertönte. Das junge Reh richtete sich sofort auf und blickte sich um, doch es war schon zu spät. Aria schnellte nach vorne und packte es grob am Hals. Ihre Beute war erfolgreich gefangen. Stolz drehte sie sich um, eine Pfote immer noch auf der erlegten Beute, doch dort stand niemand. Wieder überkam Trauer sie. Er war nicht da. Und er würde es auch nie wieder sein. Ihr Blick versteifte sich auf den Boden vor ihr. Moosbedeckter Waldboden, genau wie bei ihrem Zuhause. Niedergeschlagen nahm sie ihre Beute und schleifte den Kadaver zu dem Baum, an dem sie zuvor noch geschlafen hatte. Eine Weile lag sie einfach nur dort, keinen Bissen nahm sie von dem frischen Fleisch. Ihr Blick war weit in die Ferne gerichtet. Sie schwelgte in Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mit ihrem Menschen. Nach einiger Zeit begann die junge Wölfin missmutig einzelne Stücke von dem Kalb zu reißen. Der Wind fuhr ihr durchs Fell und die Umgebung roch nach Wildnis. Früher hatte sie sich häufig vorgestellt wie schön es doch sein musste in der freien Natur zu leben und nicht an einen Ort gebunden sein zu müssen, doch nun, wo sie selbst frei war, wollte sie ihren Menschen zurück. Sie wollte wieder mit ihm zusammen leben und sich abends an ihn kuscheln können. In ihrem Inneren war ein großes Schwarzes Loch aufgetaucht das alles in sich einsog. Die schöne, grüne Umgebung. Der kleine Fluss, an dem abends die Glühwürmchen zum Nachthimmel emporschwebten. Alles sah für sie grau und kalt aus. Nichts konnte sie wirklich glücklich machen. Arias Augen wurden immer schwerer, doch als sie plötzlich einen bestimmten Geruch in die Nase bekam war sie wieder hellwach. Ihre Sinne waren bis auf das schärfste hochgefahren und die junge Wölfin war sofort aufgesprungen. Ohne zu zögern rannte sie los. Weg von diesem Ort und damit auch weg von den Jägern, die in ihre Richtung unterwegs waren.
      Lange rannte sie den Fluss entlang, bis sie die Jäger endlich nicht mehr wittern konnte, erst dann verlangsamten sich ihre Schritte wieder. Ein ganzes Stück lief sie noch an dem plätschernden Fluss entlang, bis ein ihr fremder und doch irgendwie vertrauter Geruch in ihre Nase kam. Kurz bleib sie stehen um eine genauere Richtung ausfindig machen zu können. Aria wusste selber nicht was sie mit dieser Info anfangen sollte. Es einfach ignorieren? Sich davon entfernen? Oder doch darauf zulaufen? Ihr war unwohl bei dem Gedanken auf etwas ihr fremdes zuzulaufen, doch ein Instinkt trieb sie in genau diese Richtung. Eine bisschen Wärme verteilte sich in ihrem Körper je näher sie kam, ohne, dass sie sagen konnte woher sie kam. Neugierig schlich sie weiter den Fluss entlang, bis sie den Geruch deutlich wahrnehmen konnte. Immer näher kam sie dem Ort, von dem das kleine bisschen Hoffnung ausging. Ihr Körper kribbelte leicht und Aria schlich immer näher, bis sie endlich stehen bleib. Das Plätschern des Flusses drang an ihre Ohren und weit entfernt hörte man einige Vögle aufgewühlt aufschreien. Arias Blick jedoch war stur auf die andere Seite des Flusses gerichtet. Dort im Schatten lag ein schwarzer Wolf und schlief. Angst überkam die junge Wölfin. Was sollte sie tun? Wie sollte sie sich verhalten? Sollte sie versuchen sich davon zu stehlen? Doch ihre Beine bewegten sich nicht. Ein beklemmendes Gefühl machte sich in ihr breit. Wieder dieses Gefühl, als ob sie es kannte, sich nicht bewegen zu können. Wieder das Gefühl, etwas ihr sehr wichtiges vergessen zu haben. Wieder stieg Trauer in ihr auf, so wie sonst auch, wenn so etwas passierte. Verwirrt starrte sie ihr Spiegelbild im Fluss an. Sie sah einen Wolf an der nicht hierher gehörte und auch nicht wusste woher er kam. Immer hatte sie diese Frage ignoriert. Sie kannte ihre Heimat nicht. Wusste nicht, wer ihre Eltern waren. Ihr war es egal gewesen. Sie hatte eine Familie gehabt. Sorin war ihre Familie gewesen und ihr hatte das immer gereicht, doch jetzt? Nun war sie alleine, ohne Aufschluss darüber, was sie zu tun hatte. Sie wollte eine Familie haben, jemand, der sich um sie kümmerte, genau wie es Sorin getan hatte. Niemand würde seinen Platz einnehmen können. Und doch sehnte sie sich danach jemanden um sich zu haben. Ihr Blick fiel wieder auf den schwarzen Wolf. Es war irrsinnig. Er war ihr fremd und doch wollte sie zu ihm gehen und mit ihm sprechen. Sich mit ihm anfreunden. Kurz entschlossen trat sie in das kalte Wasser und durchquerte den Fluss. Er war nicht tief und die Strömung war auch sehr schwach, sodass sie keine Probleme damit hatte. Auf der anderen Seite angekommen schüttelte sie erstmal den Großteil des Wassers wieder aus ihrem Fell bevor sie auf den Schlafenden zuging. Ängstlich näherte sie sich der schwarzen Gestalt und stupste ihn dann vorsichtig mit der Nase an.

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    • Letzter Beitrag
      Talon

      Position B/C 3/4 Auf der Grenze (wenn das für eure Jagd falsch ist, bitte anmerken :$ )

      Seine Flanken bebten. Seit Stunden schon führte er einen aussichtslosen Kampf gegen die Erschöpfung. Nur sein Kampfgeist und der Wunsch seinen kleinen Bruder endlich zu finden, sowie seine Schuldgefühle, ihm und seinem alten Freund Charger gegenüber, ließen ihn durchhalten. Weitermachen. Weiterlaufen. Nicht aufgeben. Er musste Shadow endlich finden. Sie waren schon viel zu weit vom Rudel entfernt. Er hatte sie allein zurückgelassen. Rose würde das Rudel gut führen, aber sie war keine geborene Alphawölfin. Sie würde Mühe haben, sich auf Dauer durchzusetzen und dann war da auch noch das andere Rudel. Es war mal sein Rudel gewesen, wenn Cazador ihn nicht einfach angegriffen hätte, hätte er die beiden Rudel auch vereinen können. Er machte sich immer noch Vorwürfe und fragte sich, was passiert wäre, wenn er im Kampf gegen seine Verfolger gestorben wäre. Er war fast noch ein Welpe gewesen, aber es hätte wohl viel Leid erspart. Vor allem hätte Shadow dann nicht weglaufen müssen...
      Er hatte die Spur vor einigen Tagen verloren. Shadow war einfach schneller, auch wenn er selbst ausdauernder war als sein kleiner Bruder, hatte er ihn nie erreichen können. Dann war er an eine Weggabelung gekommen und hatte sich entscheiden müssen, zwischen den hochaufragenden, gefährlichen Bergen und dem Wald, wo er das Rauschen eines Flusses vernommen hatte. Da Shadow ziemlich am Ende seiner Kräfte sein musste, hatte Talon schließlich beschlossen, den Fluss zu nehmen. Es versprach Sicherheit immer Wasser in der Nähe zu haben und wo Wasser zu finden war, konnte man auch kleine Tiere jagen. Vieles sprach dafür, dass er Shadow dort finden würde, doch bisher hatte er keine Spur von seinem Bruder gefunden. Je weiter er lief, um so mehr fragte er sich, ob er nicht den falschen Weg gewählt hatte, nur er konnte nicht umkehren, wenn es einem Aufgeben gleich kam. Er musste einfach mit ihm reden. Shadow war so wütend gewesen, dass er ihm nicht zugehört hatte, aber es gab noch tausend Dinge, die sein Bruder wissen musste. Über Charger. Über ihre Eltern. Über sich selbst. Und wenn er ehrlich war, konnte er auch nicht zulassen, dass sein Bruder einfach so wegrannte. Er wollte ihn kennen lernen und so viel Zeit nachholen, die sie nie gehabt hatten und ihn beschützen. Doch dafür müsste er Shadow erstmal finden und ihn dazu bringen, ihm zu vertrauen.
      Der Schrei eines Vogels riss ihn aus seinen Gedanken und sofort blieb er stehen. Er war in Alarmbereitschaft. Er spitze die Ohren. Gefahr? Er lauschte. Seine Herz pochte. Er konnte jetzt nicht kämpfen. Er musste doch Shadow finden. Er hatte keine Zeit! Sekunden vergingen. Eine Ewigkeit stand der schwarze Wolf mitten im Wald und wartete, dass etwas geschah. Auf einen Angreifer oder auf Shadow, der ihm plötzlich entgegen sprang. Nichts geschah.
      Nur langsam fiel die Anspannung von ihm ab. Es mochten nur wenige Minuten vergangen sein, aber Hunter fühlte sich unglaublich müde. Die Erschöpfung drohte ihn zu besiegen. Nachdem er sich versichert hatte, dass wirklich keine Gefahr drohte, schleppte er sich zum Wasser. Das kühle Nass erfrischte ihn, als er seine raue Zunge in den Fluss tauchte. Nach einigen Schlücken betrachtete er sein Spiegelbild. Eine Pause würde ihm wirklich nicht schaden. Missmutig trottete er einige Schritte vom Wasser weg und ließ sich im Schatten eines Baumes nieder. Er brauchte einige Momente Ruhe, bis er wieder laufen könnte. Er würde Shadow finden! Er wollte eigentlich nicht einschlafen, aber bei dem Gedanken an seinen Bruder und sein altes Rudel, fielen ihm die Augen zu und er begann zu träumen.


      Talons Steckbrief


      1) Persönlichkeit
      - Name: Talon
      - Alter: 18
      - Charakter: gelassen, ruhig
      - Vorgeschichte/Vergangenheit:
      Talon wurde in einem großen Rudel geboren. Seine Eltern waren hoch angesehen im Rudel, wenn sie auch nicht die Alphatiere waren. Talon freundete sich schnell mit einem grauen Wolf an, der den Namen Charger trug und sie wurden beste Freunde. Einige Jahre später wurde Shadow geboren, Talons kleiner Bruder. Er war stolz einen Bruder zu haben und er freute sich darauf mit ihm rumzualbern und mit ihm zu toben. Doch dazu kam es nie.
      Im Rudel brach ein Streit aus und es kam zu schweren Kämpfen. Talon und Charger flohen und Talon trug den kleinen, tappsigen Welpen im Maul. Sie wurden von zwei Wölfen verfolgt und Talon wusste, dass sie nicht fliehen konnte. Er bat Charger seinen Bruder zu retten vereinbarte einen Treffpunkt und stellte sich den Verfolgern. Der junge Wolf wollte kämpfen, doch sie schlugen ihn ko und verschleppten ihn.
      Als er erwachte war er in einem fremden Rudel. Die Wölfe erzählten ihm, dass seine Eltern bei den Kämpfen getötet worden waren. Talon fragte nicht nach Charger und seinem Bruder um sie zu schützen. Er lernte im dem neuen Rudel zu recht zu kommen. Dabei wurde viel von ihm gefordert, doch er arbeitete hart an sich.
      Schließlich übernahm er das Rudel als der Alpha starb. Er blieb als einziger bei den Kranken und Schwachen um sie zu schützen, während er den Rest des Rudels auf die Jagd schickte. Eine kleine Gruppe, die ihm nicht vertraute tötete dabei einen fremden Wolf. Talon wollte den Wolf sehen und erkannte seinen alten Freund Charger. Einerseits glücklich zu sehen, dass er und Shadow damals entkommen waren, andererseits wütend, dass sein Freund tot war. Er wollte die Täter stellen, doch er geriet in einen Hinterhalt und floh schließlich. Ein anderer Wolf übernahm das Rudel.
      Nach langer Suche fand er seinen Bruder und erklärte ihm alles. Doch sein Bruder nahm die Geschichte nicht gut auf und es kam zu Streitigkeiten. Shadow lief weg und Talon, der von seinen Schuldgefühlen geplagt war, eilte ihm hinterher, um ihn zu beschützen.

      kurz:
      Talon ist Fenix´ großer Bruder, er war schon einmal Alphawolf wurde aber in einem unfairen Kampf besiegt und ist dann geflohen. Er ist mit für den Tod von einem von Fenix Freunden verantwortlich und deshalb hat er kein gutes Verhältnis zu seinem Bruder. Fenix und er wurden in früher Kindheit getrennt, sodass Fenix auch lange Zeit nicht wusste das er einen Bruder hat. Talon wünscht sich nichts lieber als seinen Bruder wieder für sich zu gewinnen.

      - Stärken: Loyalität, strategisches Denken, nicht ungeübt im Kampf, bleibt ruhig und gelassen auch wenn er unter Stress steht, ausdauernder Läufer, sehr geduldig
      - Schwächen: zu loyal, wirkt manchmal kalt und abweisend, zu starke Beziehung zu seinem Bruder, nicht ganz so ein schneller Läufer
      - Mag: Ruhe, seinen Bruder Fenix, sein Rudel, Freunde
      - Mag nicht: Streit, seine Vergangenheit,

      2) Aussehen
      - Farbe des Fells: schwarz
      - Körperbau: ausgewachsen, kräftig,
      - Größe: normal groß
      - Augenfarbe: bernsteinfarben
      - Äußerliche Besonderheiten: /
      - Bild: (kommt später)
      - Sonstiges: /

      3) Attributpunkte*
      - Angriff (ANGR): 3
      - Verteidigung (VERT): 2
      - Schnelligkeit (INIT): 1
      - Intelligenz (IQ): 3
      - Glück (LUCK): 1
      - Lebensleiste (KP): 20


      Talon

      Position B/C 3/4 Auf der Grenze @Ciyta

      Keuchend preschten sie durch den Wald. Sie mussten sich beeilen. Ihre Verfolger waren dicht hinter ihnen. Wenn sie auch nur ein Bisschen langsamer wären, würden sie eingeholt werden! Er beschleunigte trotz seiner bereits schmerzenden Flanken. Lange würde er nicht mehr durchhalten, das wusste er und Charger neben ihm wusste es auch. Der Graue kam ebenfalls an seine Grenzen. Fieberhaft überlegte Talon, was er tun sollte. Es musste doch Rettung geben! Ihm kam eine waghalsige Idee. Da es schlicht unmöglich schien, dass sich die beiden Jungwölfe mit dem kleinen Welpen, den Talon bei sich trug in Sicherheit bringen konnten, musste ein Opfer gebracht werden.
      "Charge?", brachte er hervor. "Nimm... den Kleinen... und bring... bringt euch... in Sicherheit...", keuchte er. "Ich... halte... sie... auf!"
      Er bremste ab und hielt seinem besten Freund das schwarze Fellbündel hin. Charger nahm den Welpen behutsam und warf seinem Freund einen letzten bittenden Blick zu. Dann lief er weiter und Talon blieb allein zurück.
      Er drehte sich zu seinen Verfolgern um und heulte. Stolz und als Kämpfer würde er sterben, nicht wie ein Reh, dass sie hetzten, bevor sie es auf der Jagd töteten. Die beiden kräftigen Wölfe kamen auf ihn zu. Talon sprang los und wollte angreifen. Dann wurde alles schwarz. Einzelne Bilder tauchten vor seinen Augen auf. Er lag am Boden und versuchte sich zu wehren. Ein Hieb mit der Pranke. Der Geruch von Blut. Er hatte sich schwach und hilflos gefühlt. Der Moment als er gedacht hatte, dass er sterben müsse. Bis ihn einer der Angreifer einen Stoß versetzte.

      Talon zuckte zusammen. Er blinzelte. Es dauerte einen winzigen Moment, bis er die Orientierung wiederfand. Er war auf der Suche nach seinem kleinen Bruder. Er hatte halt gemacht und wollte sich nur kurz ausruhen... Er schalt sich dafür, dass er eingeschlafen war, doch sofort ging er in Alarmbereitschaft. Er roch einen fremden Wolf. Eine Wölfin. Doch an ihr war ein starker fremder Geruch der ihm einen Schauer über den Rücken laufen ließ. Die Wölfin schaute ihn vorsichtig an. Mit seinen feinen Sinnen versuchte er die vermeitliche Gefahr auszumachen. Fehlanzeige. Langsam beruhigte er sich und sah sich die junge Wölfin genauer an. Ihr Fell war sandbraun mit einigen weißen Stellen. Sie war recht zierlich und etwas kleiner als er. Talon fiel eine kleine Stelle an ihrem Hals auf. Er konnte die Haut sehen. Kein einziges Haar wuchs dort. Solche Narben kannte er nur von einigen wenigen schweren Kämpfen, die es im Rudel gegeben hatte. Doch sie schien nicht wirklich eine Kämpferin zu sein. Sie besaß zu wenig Selbstbewusstsein. Ihre Körperhaltung zeigte ihm, dass sie sich eher unterwerfen würde, bevor sie Streit anfangen würde. Aber dieser komische, fremde Geruch...

      "Wie heißt du?", fragte er vorsichtig, aber dennoch höflich. Er hatte das Gefühl diese junge Wölfin würde seine Hilfe brauchen und eine Fähe, die auch noch sehr hübsch war, konnte er schließlich nicht im Stich lassen. Zumindest fragen konnte er sie. Das würde nicht schaden und wenn sie schon länger unterwegs war, hatte sie vielleicht sogar seinen kleinen Bruder gesehen und konnte ihm auch weiterhelfen. Dann bemerkte er ihr nasses Fell. "Warst du schwimmen?", wollte Talon wissen und musterte sie neugierig. Er war sich sicher, dass sie seine Hilfe brauchen würde und er spürte sofort das Verlangen ihre Last zu tragen. Was sie auch immer für ein Problem hätte, er würde ihr helfen, so viel stand fest.

    • Steckbrief



      Anfriff (ANGR)1 P
      Verteidigung (VERT)1 P
      Schnelligkeit (INIT)4 P


      Intelligenz (IQ)3 P
      Glück (LUCK)1 P
      Lebensleiste (KP)0 P/20 KP




      B/C 3/4 @YunTakeo


      Das Zwitschern der Vögel und das Rauschen des Baches drangen leise an Arias Ohr. Vor ihr schlug der schwarze Wolf verschlafen die Augen auf. Vorsichtig trat sie einen Schritt zurück. Plötzlich fuhr er hoch und Aria zuckte zusammen. Automatisch legte sie unterwürfig die Ohren an und ihr Blick richtete sich in Richtung Boden, doch sie konnte den Blick nicht komplett von ihm lösen. Sie hatte keine Angst vor ihm und doch verhielt sie sich, als ob sie es hätte. Aria hatte Selbstständig wirken und einen guten ersten Eindruck hinterlassen wollen, so wie Sorin es auch immer bei ihm fremden Menschen getan hatte, doch die Wölfin war kläglich gescheitert. „Wie heißt du?“, kam es von ihrem Gegenüber, der sie zu mustern schien. Seine Stimme war weich und Aria war glücklich darüber, dass er sie nicht sofort angegriffen hatte. „Warst du schwimmen?“ Verdutzt sah Aria an sich herab. Nasse Tropfen hingen an ihrem Fell und tropften auf den Boden unter ihr. „Ähm, nicht wirklich, also… irgendwie schon.“, setzte sie verunsichert an, „Ich hab den Fluss überquert.“ Merkte sie schnell an und zeigte mit der Schnauze leicht in die Richtung des plätschernden Baches. Sie hatte es verhauen. Von Anfang an hatte sie es verhauen. Was für einen Eindruck sollte er denn jetzt bitte von ihr haben? Verlegen blickte sie zur Seite und ging nochmal die Situation durch. Sie hatte ihn ohne wirklichen Grund geweckt und hatte keine Ahnung was sie sagen sollte. War doch schon Mal ein perfekter Start. Dann war er aufgewacht und hatte sie nach ihrem Namen gefragt, den sie ihm immer noch nicht verraten hatte. „Äh, tut mir leid. Ich… Ich heiße Aria. Also, zumindest wurde ich bisher so genannt…“ traurig ließ sie den Kopf hängen. Sie wusste schon seit einer ganzen Weile nicht mehr, wie ihre Eltern sie früher genannt hatten. An sich die Erinnerung an sie war nur sehr verschwommen. Sie wusste vieles über ihr früheres Rudel nicht mehr und hatte inzwischen auch aufgegeben darüber nachzudenken. Nun war auch nicht der rechte Moment dafür und so hob sie schnell wieder den Kopf. „Wie ist denn dein Name?“ fragte sie vorsichtig, während sie verlegen von einem Bein auf das andere trat. Ihr war irgendwie unwohl und doch wollte sie weiter mit dem schwarzen Wolf reden, sich mit ihm anfreunden. Er war Aria sympathisch und löste in ihrem Inneren Wärme aus. Sie war glücklich darüber endlich einen anderen Wolf getroffen zu haben, der nicht gerade nur aus einem Kopf bestand und an der Wand einer übel stinkenden Kneipe hing. Er war lebendig und sie konnte sich mit ihm unterhalten. Es fühlte sich ein kleines bisschen nach Heimat an, doch es schmerzte auch. Sie hatte ihr Zuhause zurück gelassen um ein neues zu finden. Einen Neustart zu machen und einfach alles vergangene hinter sich zu lassen, doch sie konnte nicht loslassen. Immer wieder kamen Erinnerungsstücke wieder hoch, an die sie gerade nicht denken wollte. Ein Gefühl löste in ihr einen Schwall an Erinnerungen aus, die Aria wieder zurück in das Loch warfen, aus dem sie versuchte zu entkommen. Doch dieser Wolf, der ihr gegenüber stand, hatte sie dort irgendwie herausgeholt. Zumindest für den Moment.

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    • Talons Steckbrief


      1) Persönlichkeit
      - Name: Talon
      - Alter: 18
      - Charakter: gelassen, ruhig
      - Vorgeschichte/Vergangenheit:
      Talon wurde in einem großen Rudel geboren. Seine Eltern waren hoch angesehen im Rudel, wenn sie auch nicht die Alphatiere waren. Talon freundete sich schnell mit einem grauen Wolf an, der den Namen Charger trug und sie wurden beste Freunde. Einige Jahre später wurde Shadow geboren, Talons kleiner Bruder. Er war stolz einen Bruder zu haben und er freute sich darauf mit ihm rumzualbern und mit ihm zu toben. Doch dazu kam es nie.
      Im Rudel brach ein Streit aus und es kam zu schweren Kämpfen. Talon und Charger flohen und Talon trug den kleinen, tappsigen Welpen im Maul. Sie wurden von zwei Wölfen verfolgt und Talon wusste, dass sie nicht fliehen konnte. Er bat Charger seinen Bruder zu retten vereinbarte einen Treffpunkt und stellte sich den Verfolgern. Der junge Wolf wollte kämpfen, doch sie schlugen ihn ko und verschleppten ihn.
      Als er erwachte war er in einem fremden Rudel. Die Wölfe erzählten ihm, dass seine Eltern bei den Kämpfen getötet worden waren. Talon fragte nicht nach Charger und seinem Bruder um sie zu schützen. Er lernte im dem neuen Rudel zu recht zu kommen. Dabei wurde viel von ihm gefordert, doch er arbeitete hart an sich.
      Schließlich übernahm er das Rudel als der Alpha starb. Er blieb als einziger bei den Kranken und Schwachen um sie zu schützen, während er den Rest des Rudels auf die Jagd schickte. Eine kleine Gruppe, die ihm nicht vertraute tötete dabei einen fremden Wolf. Talon wollte den Wolf sehen und erkannte seinen alten Freund Charger. Einerseits glücklich zu sehen, dass er und Shadow damals entkommen waren, andererseits wütend, dass sein Freund tot war. Er wollte die Täter stellen, doch er geriet in einen Hinterhalt und floh schließlich. Ein anderer Wolf übernahm das Rudel.
      Nach langer Suche fand er seinen Bruder und erklärte ihm alles. Doch sein Bruder nahm die Geschichte nicht gut auf und es kam zu Streitigkeiten. Shadow lief weg und Talon, der von seinen Schuldgefühlen geplagt war, eilte ihm hinterher, um ihn zu beschützen.

      kurz:
      Talon ist Fenix´ großer Bruder, er war schon einmal Alphawolf wurde aber in einem unfairen Kampf besiegt und ist dann geflohen. Er ist mit für den Tod von einem von Fenix Freunden verantwortlich und deshalb hat er kein gutes Verhältnis zu seinem Bruder. Fenix und er wurden in früher Kindheit getrennt, sodass Fenix auch lange Zeit nicht wusste das er einen Bruder hat. Talon wünscht sich nichts lieber als seinen Bruder wieder für sich zu gewinnen.

      - Stärken: Loyalität, strategisches Denken, nicht ungeübt im Kampf, bleibt ruhig und gelassen auch wenn er unter Stress steht, ausdauernder Läufer, sehr geduldig
      - Schwächen: zu loyal, wirkt manchmal kalt und abweisend, zu starke Beziehung zu seinem Bruder, nicht ganz so ein schneller Läufer
      - Mag: Ruhe, seinen Bruder Fenix, sein Rudel, Freunde
      - Mag nicht: Streit, seine Vergangenheit,

      2) Aussehen
      - Farbe des Fells: schwarz
      - Körperbau: ausgewachsen, kräftig,
      - Größe: normal groß
      - Augenfarbe: bernsteinfarben
      - Äußerliche Besonderheiten: /
      - Bild: (kommt später)
      - Sonstiges: /

      3) Attributpunkte*
      - Angriff (ANGR): 3
      - Verteidigung (VERT): 2
      - Schnelligkeit (INIT): 1
      - Intelligenz (IQ): 3
      - Glück (LUCK): 1
      - Lebensleiste (KP): 20


      Talon

      Position B/C 3/4 Auf der Grenze @Ciyta

      Er wartete ruhig auf eine Antwort. Die Wölfin schien etwas als wüsste sie nicht recht, was sie ihm antworten sollte. „Ähm, nicht wirklich, also… irgendwie schon.“, brachte sie hervor, doch es klang ziemlich verunsichert. Talon musterte sie erneut. Sein Gefühl hatte ihn nicht getäuscht. Sie war unsicher und schüchtern, wahrscheinlich auch etwas ängstlich. Um so verwunderlicher war es, als sie sagte: „Ich hab den Fluss überquert.“ , und mit ihrer Schnaue in die Richtung des Gewässers deutete. Dann ertappte er sich bei dem Gedanken, dass er sie interessant fand. Er wollte herausfinden, warum sie vor ihm solchen Respekt hatte, aber ziemlich mutig in den Fluss sprang. Er war nicht groß, aber dennoch war es nicht ganz einfach.
      „Äh, tut mir leid. Ich… Ich heiße Aria. Also, zumindest wurde ich bisher so genannt…“, unterbrach sie seine Überlegungen. Aria. Er musste zugeben, dass der Name zu ihr passte. Ein hübscher Name für eine junge hübsche Fähe. Doch ihre letzten Worte ließen ihn aufhorchen. Sie wurde so genannt? Hatte sie etwa ein ähnliches Schicksal wie er und war nicht bei ihren Eltern aufgewachsen? Es klang ganz danach. Auch er hatte sich so seinem kleinen Bruder vorgestellt. Nur dass er seinen wirklich Namen noch kannte, auch wenn er den Großteil seines Lebens nicht Talon genannt worden war. Darüber würde er mit ihr noch reden. Sie würde seine Probleme verstehen und ihn ernst nehmen, nicht so wie sein vorlauter kleiner Bruder, den er immer noch suchte.
      „Wie ist denn dein Name?“, fragte Aria.

      "Ich bin Talon", sagte er stolz. Ab jetzt würde er diesen Namen auch immer tragen. "Darf ich dich fragen, was du hier machst, Aria? Du siehst nicht so aus, als würdest du dein Rudel suchen. Woher kommst du? Und...", er brach ab und überlegte fieberhaft wie er es ausdrücken könnte, ohne sie zu beleidigen. Er konnte ihr schließlich nicht sagen, dass sie einen komischen Geruch an sich hatte. Das wäre sehr unhöflich. Also wartete er darauf, dass sie erzählte und stellte eine Frage, die ihn ebenso beschäftigte. "Du hast nicht zufällig einen kleinen schwarzen Wolf hier in der Nähe gesehen?" Er hoffte sehr, dass Aria ihm bei der Suche helfen könnte, denn Hilfe konnte er gut gebrauchen. Wenn er die Spuren nicht schnell wieder fand, würde er seinen Bruder wohl nie wieder sehen und er musste ihm noch dringend etwas erzählen...

    • Steckbrief



      Anfriff (ANGR)1 P
      Verteidigung (VERT)1 P
      Schnelligkeit (INIT)4 P


      Intelligenz (IQ)3 P
      Glück (LUCK)1 P
      Lebensleiste (KP)0 P/20 KP




      B/C 3/4 @YunTakeo


      „Ich bin Talon.“, kam es von ihrem Gegenüber. Ein schöner Name. Ihr gefiel es, wie er ihn aussprach. Stolz und Anmut klangen in der Stimme mit. "Darf ich dich fragen, was du hier machst, Aria? Du siehst nicht so aus, als würdest du dein Rudel suchen. Woher kommst du? Und...", dann brach er ab. Fieberhaft überlegte die junge Wölfin, was sie antworten sollte. Sie wusste doch selber nicht was sie wollte. Sie wusste nicht mal wo sie hier war. Und die Frage woher sie kam. Schwierig. Würde es ihn abschrecken, wenn sie ihm die Wahrheit sagte? Aria hatte schließlich eine lange Zeit bei einem Menschen gelebt, was, wie sie aus dem Wolfskopf bei den anderen Menschen schloss, nicht sonderlich üblich war und wahrscheinlich von anderen Wölfen auch eher ungerne gesehen wurde. Doch sie wollte ihn nicht anlügen. Oder meinte er aus welchem Land sie kam? Es machte nicht wirklich großen Unterschied, denn auch das konnte sie nicht recht beantworten. Sie war damals zu klein gewesen um den Namen zu kennen. Nervös wartete sie darauf, dass Talon zu Ende sprach und merkte gar nicht, dass sie jede kleinste Bewegung von ihm beobachtete. Erst als sich ihre Augen trafen wendete sie ihren Blick verlegen wieder von ihm ab. „Du hast nicht zufällig einen kleinen schwarzen Wolf hier in der Nähe gesehen?" Nervös trat sie von einem Bein auf das andere. Was sollte sie ihm sagen? Dass sie ihn nicht gesehen hatte und keine Ahnung hatte, ob sie ihn vielleicht mal gewittert haben könnte, da ihr Gesprächspartner der erste lebendige Wolf war, den sie getroffen hatte, seit dem sie in diesem Land war? Würde es nicht irgendwie komisch kommen? Aber was sollte sie sonst sagen? Sein Blick verriet ihr, dass Talon diesen besagten Wolf dringend finden wollte und Aria wollte ihm auf keinen Fall eine falsche Aussage geben. „Ähm, naja… Ich bin mir nicht ganz sicher. Also, gesehen eindeutig nicht, aber ich…“ Sie brach ab. Wie sollte sie es formulieren? Unbehagen stieg in ihr hoch. „Also, ich weiß nicht, wie Wölfe riechen., gab sie kleinlaut von sich. Wieder trat sie einen Schritt zurück. „Ich meine, ich wusste es nicht. Jetzt schon. Irgendwie zumindest.“ Kein einziges Mal sah sie ihn mehr an, ihr Blick war immer irgendwo auf den Boden unter ihr gerichtet. „Zu der Frage, wo ich herkomme, muss ich dich leider auch enttäuschen. Ich weiß nicht woher ich komme, falls du das Land meinst. Ich weiß nur, dass es wärmer war als hier. Falls nicht, ich habe vor ein paar Tagen meinem Heim verlassen und bin seit dem unterwegs.“ Zwei Fragen schon mal beantwortet, ohne zu erwähnen, dass sie bei Sorin gelebt hatte. Eigentlich war sie ja glücklich darüber, doch sie wusste, dass es gerade eher unpassend war, dies zu erwähnen. Traurig blickte sie zu Boden. „Ähm, was ich hier mache…“, erhob sie wieder ihre Stimme: „Naja, ich… ich suche eigentlich nach einem Ort, an dem ich bleiben kann.“ Soweit so gut. Es standen keine weiteren gestellten Fragen von ihm mehr offen. Unwohl trat sie wieder von einem Bein auf das nächste, eine Angewohnheit, die sie sich vor einer ganzen Weile angewöhnt hatte und seitdem nicht mehr loswurde. Es schmerzte Aria Talon nicht alles anvertrauen zu können, doch sie wusste einfach nicht, wie er darauf reagieren würde und wollte vermeiden, dass er sie komisch fand oder gar verabscheute. Traurig sah die Wölfin zu Boden, bevor sie langsam wieder den Kopf hob und ihn vorsichtig ansah und auf seine Reaktion zu den Antworten wartete.
    • Talons Steckbrief


      1) Persönlichkeit
      - Name: Talon
      - Alter: 18
      - Charakter: gelassen, ruhig
      - Vorgeschichte/Vergangenheit:
      Talon wurde in einem großen Rudel geboren. Seine Eltern waren hoch angesehen im Rudel, wenn sie auch nicht die Alphatiere waren. Talon freundete sich schnell mit einem grauen Wolf an, der den Namen Charger trug und sie wurden beste Freunde. Einige Jahre später wurde Shadow geboren, Talons kleiner Bruder. Er war stolz einen Bruder zu haben und er freute sich darauf mit ihm rumzualbern und mit ihm zu toben. Doch dazu kam es nie.
      Im Rudel brach ein Streit aus und es kam zu schweren Kämpfen. Talon und Charger flohen und Talon trug den kleinen, tappsigen Welpen im Maul. Sie wurden von zwei Wölfen verfolgt und Talon wusste, dass sie nicht fliehen konnte. Er bat Charger seinen Bruder zu retten vereinbarte einen Treffpunkt und stellte sich den Verfolgern. Der junge Wolf wollte kämpfen, doch sie schlugen ihn ko und verschleppten ihn.
      Als er erwachte war er in einem fremden Rudel. Die Wölfe erzählten ihm, dass seine Eltern bei den Kämpfen getötet worden waren. Talon fragte nicht nach Charger und seinem Bruder um sie zu schützen. Er lernte im dem neuen Rudel zu recht zu kommen. Dabei wurde viel von ihm gefordert, doch er arbeitete hart an sich.
      Schließlich übernahm er das Rudel als der Alpha starb. Er blieb als einziger bei den Kranken und Schwachen um sie zu schützen, während er den Rest des Rudels auf die Jagd schickte. Eine kleine Gruppe, die ihm nicht vertraute tötete dabei einen fremden Wolf. Talon wollte den Wolf sehen und erkannte seinen alten Freund Charger. Einerseits glücklich zu sehen, dass er und Shadow damals entkommen waren, andererseits wütend, dass sein Freund tot war. Er wollte die Täter stellen, doch er geriet in einen Hinterhalt und floh schließlich. Ein anderer Wolf übernahm das Rudel.
      Nach langer Suche fand er seinen Bruder und erklärte ihm alles. Doch sein Bruder nahm die Geschichte nicht gut auf und es kam zu Streitigkeiten. Shadow lief weg und Talon, der von seinen Schuldgefühlen geplagt war, eilte ihm hinterher, um ihn zu beschützen.

      kurz:
      Talon ist Fenix´ großer Bruder, er war schon einmal Alphawolf wurde aber in einem unfairen Kampf besiegt und ist dann geflohen. Er ist mit für den Tod von einem von Fenix Freunden verantwortlich und deshalb hat er kein gutes Verhältnis zu seinem Bruder. Fenix und er wurden in früher Kindheit getrennt, sodass Fenix auch lange Zeit nicht wusste das er einen Bruder hat. Talon wünscht sich nichts lieber als seinen Bruder wieder für sich zu gewinnen.

      - Stärken: Loyalität, strategisches Denken, nicht ungeübt im Kampf, bleibt ruhig und gelassen auch wenn er unter Stress steht, ausdauernder Läufer, sehr geduldig
      - Schwächen: zu loyal, wirkt manchmal kalt und abweisend, zu starke Beziehung zu seinem Bruder, nicht ganz so ein schneller Läufer
      - Mag: Ruhe, seinen Bruder Fenix, sein Rudel, Freunde
      - Mag nicht: Streit, seine Vergangenheit,

      2) Aussehen
      - Farbe des Fells: schwarz
      - Körperbau: ausgewachsen, kräftig,
      - Größe: normal groß
      - Augenfarbe: bernsteinfarben
      - Äußerliche Besonderheiten: /
      - Bild: (kommt später)
      - Sonstiges: /

      3) Attributpunkte*
      - Angriff (ANGR): 3
      - Verteidigung (VERT): 2
      - Schnelligkeit (INIT): 1
      - Intelligenz (IQ): 3
      - Glück (LUCK): 1
      - Lebensleiste (KP): 20


      Talon

      Position B/C 3/4 Auf der Grenze @Ciyta


      „Ähm, naja… Ich bin mir nicht ganz sicher. Also, gesehen eindeutig nicht, aber ich…“, gab die junge Fähe von sich. Sie schien sich unwohl zu fühlen und brachte dann sehr leise etwas wie: „Also, ich weiß nicht, wie Wölfe riechen.“, hervor. Sie wich ein Stück von ihm und ergänzte: „Ich meine, ich wusste es nicht. Jetzt schon. Irgendwie zumindest.“ Talon war etwas verwirrt, als er die Worte hörte. Ein Wolf der nicht wusste, wie ein anderer Wolf roch? Das war schon nicht ganz gewöhnlich. Es schien ihr peinlich zu sein, denn Aria sah ihn nicht an. Sie schaute auf den Boden. Es schien ihr auch nicht leicht gefallen zu sein, darüber zu reden und er wollte sie gern aufmuntern, doch bevor er einige aufmunternden Worte fand, fuhr sie fort seine Fragen zu beantworten und er lauschte gespannt.
      „Zu der Frage, wo ich herkomme, muss ich dich leider auch enttäuschen. Ich weiß nicht woher ich komme, falls du das Land meinst. Ich weiß nur, dass es wärmer war als hier. Falls nicht, ich habe vor ein paar Tagen meinem Heim verlassen und bin seit dem unterwegs.“ Er spürte eine tiefe Verbundenheit mit ihr. Aria war wie er auf der Reise und hatte ihre alte Heimat verlassen.
      „Ähm, was ich hier mache…Naja, ich… ich suche eigentlich nach einem Ort, an dem ich bleiben kann.“, beendete Aria dann ihre Antwort.

      "Dann haben wir wohl einiges gemeinsam, Aria. Ich bin auch auf der Suche nach einem Rudel*. Wir könnten erstmal zusammen bleiben, was meinst du?", er sah sie freundlich an und hoffte, dass sie ihm zustimmen würde, denn über ein bisschen Gesellschaft würde er sich durchaus freuen und sie schien auch nicht so, als würde sie gern allein bleiben wollen.
      "Ich würde dem Flusslauf folgen, denn dort wird es bestimmt Tiere geben, die wir jagen können. Offen gesagt... Ich habe ein wenig Hunger.", meinte er und wie zu seiner Bestätigung knurrte sein Magen. Talon musste lachen. Irgendwie war es komisch. Die junge Wölfin war durchaus nicht gewöhnlich. Sie wusste nicht wie Wölfe riechen oder woher sie kam und hatte ihn trotzdem hier gefunden. Vielleicht war es auch ein Wink des Schicksals, dass die beiden Wölfe aufeinander getroffen waren. Talon war aber sehr froh über diese Begegnung und wollte sich schnell auf den Weg machen, etwas zu jagen.


      *ich habe es neutral formuliert, weil Fenix nicht mehr dabei ist und ich nicht weiß wie Nicki es schreiben wird, wird notfalls überarbeitet.

    • Steckbrief



      Anfriff (ANGR)1 P
      Verteidigung (VERT)1 P
      Schnelligkeit (INIT)4 P


      Intelligenz (IQ)3 P
      Glück (LUCK)1 P
      Lebensleiste (KP)0 P/20 KP




      B/C 3/4 Auf der Grenze @YunTakeo

      "Dann haben wir wohl einiges gemeinsam, Aria. Ich bin auch auf der Suche nach einem Rudel. Wir könnten erstmal zusammen bleiben, was meinst du?" Ein freudiges Lächeln spielte um Arias Gesicht als sie diese Worte hörte, doch… Schon verblasste es wieder. Ihr war nicht wohl dabei mit ihm zu reisen, ohne, dass er wusste auf wen er sich einließ. Ihre Hintergrundgeschichte war etwas, was ihm wahrscheinlich nicht gefallen würde und außerdem war sie auch nicht ganz ehrlich zu ihm gewesen. Also sie hatte ihm zwar keine Lüge erzählt, aber auch nicht die ganze Wahrheit, was aber auch schon wieder in gewisser Weise eine Lüge war. Verzweifelt fing sie wieder an von einer Pfote auf die nächste zu treten. Sie wollte wirklich gerne mit ihm zusammen weiter ziehen, also warum es ihm nicht einfach sagen? Aus irgendeinem ihr nicht erfindlichen Grund vertraute die Wölfin ihm. Sie wollte so gerne bei ihm bleiben, aber wenn Aria es ihm sagen würde, wäre er dann enttäuscht? Würde er sie vielleicht nicht mehr mögen? "Ich würde dem Flusslauf folgen, denn dort wird es bestimmt Tiere geben, die wir jagen können. Offen gesagt... Ich habe ein wenig Hunger.", kam es wieder von ihm. Ein lautes Knurren seines Magens unterstrich seine Aussage hervorragend. Talon musste lachen und auch Aria konnte nicht anders. Sie würde es ihm sagen und wenn er dann immer noch mit ihr zusammen weiter ziehen wollte würde sie bei ihm bleiben. „Klar, ich würde gerne. Du musst wissen, ich bin eine hervorragende Jägerin. Naja, wenn ich nicht gerade total übermüdet und abgemagert bin. Aber du solltest denke ich erst wissen auf wen du dich einlässt.“ Niedergeschlagen sah sie zu Boden, holte einmal tief Luft und begann dann zu erzählen: „Ich habe dir gesagt, dass ich nicht weiß woher, beziehungsweise aus welchem Land ich komme, nicht? Ganz einfach daher, dass ich mich – zwar ziemlich verblasst nur noch, aber zumindest etwas – an meine Eltern erinnern kann. Es war immer sehr warm, nicht so wie hier. An mehr von meinem alten Rudel erinnere ich mich nicht. Das nächste, dass ich weiß, ist das ich auf einem Schiff – falls du nicht weiß was das ist, ich meine diese Komischen Gehäuse, die die Menschen über das Wasser transportieren – aufgewacht bin.“ Wieder machte die Wölfin eine Pause. Nun war es zu spät um einen Rückzieher zu machen. Vorsichtig hob Aria ihren Kopf und sah Talon in die Augen. „Von da an wurde ich von einem Menschen aufgezogen. Er ist vor ein paar Tagen gestorben und ich bin danach weggelaufen.“ Ihr ganzer Körper verkrampfte sich. Wieder tauchte das Bild von Sorins Leiche in ihrem Kopf auf, wie er blutend am Boden lag, wie die Krähen mit gierigen Blicken in den umliegenden Bäumen saßen und auf seinen Körper herab blickten. Schnell schüttelte sie ihren Kopf um das Bild wieder aus dem Kopf zu bekommen. Erneut kam es Aria so vor, als wenn sie dieses Gefühl kennen würde. Das Gefühl sich an etwas Schreckliches zu erinnern. Doch das war der Wölfin im Moment nicht wichtig. Laut pochte ihr kleines Herz gegen ihren Brustkorb. Fast schon zitternd hob sie ihren Kopf und sah nervös zu Talon. Aria hoffte so sehr, dass es ihm egal war und er trotzdem mit ihr zusammen weiterziehen würde, doch es war eher unwahrscheinlich.

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    • Talons Steckbrief


      1) Persönlichkeit
      - Name: Talon
      - Alter: 18
      - Charakter: gelassen, ruhig
      - Vorgeschichte/Vergangenheit:
      Talon wurde in einem großen Rudel geboren. Seine Eltern waren hoch angesehen im Rudel, wenn sie auch nicht die Alphatiere waren. Talon freundete sich schnell mit einem grauen Wolf an, der den Namen Charger trug und sie wurden beste Freunde. Einige Jahre später wurde Shadow geboren, Talons kleiner Bruder. Er war stolz einen Bruder zu haben und er freute sich darauf mit ihm rumzualbern und mit ihm zu toben. Doch dazu kam es nie.
      Im Rudel brach ein Streit aus und es kam zu schweren Kämpfen. Talon und Charger flohen und Talon trug den kleinen, tappsigen Welpen im Maul. Sie wurden von zwei Wölfen verfolgt und Talon wusste, dass sie nicht fliehen konnte. Er bat Charger seinen Bruder zu retten vereinbarte einen Treffpunkt und stellte sich den Verfolgern. Der junge Wolf wollte kämpfen, doch sie schlugen ihn ko und verschleppten ihn.
      Als er erwachte war er in einem fremden Rudel. Die Wölfe erzählten ihm, dass seine Eltern bei den Kämpfen getötet worden waren. Talon fragte nicht nach Charger und seinem Bruder um sie zu schützen. Er lernte im dem neuen Rudel zu recht zu kommen. Dabei wurde viel von ihm gefordert, doch er arbeitete hart an sich.
      Schließlich übernahm er das Rudel als der Alpha starb. Er blieb als einziger bei den Kranken und Schwachen um sie zu schützen, während er den Rest des Rudels auf die Jagd schickte. Eine kleine Gruppe, die ihm nicht vertraute tötete dabei einen fremden Wolf. Talon wollte den Wolf sehen und erkannte seinen alten Freund Charger. Einerseits glücklich zu sehen, dass er und Shadow damals entkommen waren, andererseits wütend, dass sein Freund tot war. Er wollte die Täter stellen, doch er geriet in einen Hinterhalt und floh schließlich. Ein anderer Wolf übernahm das Rudel.
      Nach langer Suche fand er seinen Bruder und erklärte ihm alles. Doch sein Bruder nahm die Geschichte nicht gut auf und es kam zu Streitigkeiten. Shadow lief weg und Talon, der von seinen Schuldgefühlen geplagt war, eilte ihm hinterher, um ihn zu beschützen.

      kurz:
      Talon ist Fenix´ großer Bruder, er war schon einmal Alphawolf wurde aber in einem unfairen Kampf besiegt und ist dann geflohen. Er ist mit für den Tod von einem von Fenix Freunden verantwortlich und deshalb hat er kein gutes Verhältnis zu seinem Bruder. Fenix und er wurden in früher Kindheit getrennt, sodass Fenix auch lange Zeit nicht wusste das er einen Bruder hat. Talon wünscht sich nichts lieber als seinen Bruder wieder für sich zu gewinnen.

      - Stärken: Loyalität, strategisches Denken, nicht ungeübt im Kampf, bleibt ruhig und gelassen auch wenn er unter Stress steht, ausdauernder Läufer, sehr geduldig
      - Schwächen: zu loyal, wirkt manchmal kalt und abweisend, zu starke Beziehung zu seinem Bruder, nicht ganz so ein schneller Läufer
      - Mag: Ruhe, seinen Bruder Fenix, sein Rudel, Freunde
      - Mag nicht: Streit, seine Vergangenheit,

      2) Aussehen
      - Farbe des Fells: schwarz
      - Körperbau: ausgewachsen, kräftig,
      - Größe: normal groß
      - Augenfarbe: bernsteinfarben
      - Äußerliche Besonderheiten: /
      - Bild: (kommt später)
      - Sonstiges: /

      3) Attributpunkte*
      - Angriff (ANGR): 3
      - Verteidigung (VERT): 2
      - Schnelligkeit (INIT): 1
      - Intelligenz (IQ): 3
      - Glück (LUCK): 1
      - Lebensleiste (KP): 20


      Talon

      Position B/C 3/4 Auf der Grenze @Ciyta

      „Klar, ich würde gerne. Du musst wissen, ich bin eine hervorragende Jägerin. Naja, wenn ich nicht gerade total übermüdet und abgemagert bin."
      Das klang doch sehr gut. Auch Talon war ein guter Jäger und wenn man nur zu zweit jagte, mussten beide Wölfe ein gewisses Talent aufweisen, sofern sie Erfolg haben wollten. Außerdem würde er ihr wahrscheinlich keine Taktiken erklären müssen, wenn Aria bereits selbst Erfahrung hatte. Nach einem kurzen Mustern stellte er fest, dass sie sich in guter Verfassung befand. Sie sollten auf der Jagd keiner großen Problem haben, wenn sie sich geschickt anstellten. Als er Arias traurigen, aber sehr ernsten Blick sah, schob er seine Gedanken jedoch zur Seite. Sie schien etwas zu bedrücken.
      Aber du solltest denke ich erst wissen auf wen du dich einlässt.“, hörte er die junge Fähe sagen. Sie mied seinen Blick schien ihren ganzen Mut zusammen zu nehmen und fuhr fort, " „Ich habe dir gesagt, dass ich nicht weiß woher, beziehungsweise aus welchem Land ich komme, nicht? Ganz einfach daher, dass ich mich – zwar ziemlich verblasst nur noch, aber zumindest etwas – an meine Eltern erinnern kann. Es war immer sehr warm, nicht so wie hier. An mehr von meinem alten Rudel erinnere ich mich nicht. Das nächste, dass ich weiß, ist das ich auf einem Schiff – falls du nicht weiß was das ist, ich meine diese Komischen Gehäuse, die die Menschen über das Wasser transportieren – aufgewacht bin.“ Während sie das erzählte sah Talon sie ernst und ruhig an. Er hörte ihr interessiert zu, blieb aber neutral. Aria erzählte und nach einer kurzen Pause, sah sie ihm dann endlich in die Augen, „Von da an wurde ich von einem Menschen aufgezogen. Er ist vor ein paar Tagen gestorben und ich bin danach weggelaufen.“
      Als sie geendet hatte, herrschte einen Moment Stille. Talon versuchte die Geschichte zu verstehen und einzuordnen. Aria war von ihren Eltern getrennt worden und bei Menschen aufgewachsen. Nun war sie geflohen und wusste vermutlich nicht, wie es für sie weitergehen sollte. Es war wohl wirklich die Ironie des Schicksals, die die jungen Wölfe zusammen geführt hatte, wenn man bedachte welche Vergangenheit Talon selbst erlebt hatte. Wenn Aria sich auch nur annähernd so verloren fühlte, wie er vor einiger Zeit, musste sie in diesem Moment Schreckliches durchmachen. Sie tat im sehr leid und seine Gefühle schienen ihn zu überwältigen. Langsam trat er einen Schritt vor und stupste sie vorsichtig mit seiner Schnauze an. Dann legte er behutsam seinen Kopf auf ihren. "Aria", sagte er mit leiser, tiefer und ernster Stimme. "Ich kann mir vorstellen, wie das für dich sein muss. Du brauchst aber keine Angst zu haben, ich bin jetzt für dich da." Er spürte immer noch ihre Anspannung. "Es ist gut, dass du es mir erzählt hast, denn so kann ich dich besser verstehen." Er ließ absichtlich weg, dass es ihren merkwürdigen Geruch erklärte, das war in diesem Augenblick einfach nicht wichtig, denn auch wenn er es niemals zugegeben hätte, aber er genoss diesen Moment sehr und er wollte Aria helfen mit ihrer Vergangenheit fertig zu werden. "Ich finde es nicht schlimm, dass du von Menschen aufgezogen wurdest, erzähl es am besten nur nicht jedem Wolf. Ich bin Wölfen begegnet, die dich dann verstoßen hätten.", murmelte er leise und hoffte, dass es sich nicht zu sehr ängstigen würde. "Also möchtest du mit mir jagen gehen?"

    • Steckbrief



      Anfriff (ANGR)1 P
      Verteidigung (VERT)1 P
      Schnelligkeit (INIT)4 P



      Intelligenz (IQ)3 P
      Glück (LUCK)1 P
      Lebensleiste (KP)0 P/20 KP





      B/C 3/4 Auf der Grenze @YunTakeo

      Stille trat ein. Arias Anspannung wurde immer größer. Er hasste sie. Er hasste sie und sie war wieder alleine. Die Wölfin wollte sich gerade von Talon abwenden, um ihm unnötige Worte zu ersparen, als er auf einmal auf sie zu trat. Was hatte er vor? Zitternd stand sie vor ihm, als er sie plötzlich anstuppste und anschließend seinen Kopf auf ihren legte. Sie spürte die Wärme, die von ihm ausging, sein Fell kitzelte Aria leicht in ihrem Gesicht und doch ging Verwirrung durch ihren Körper. "Aria" Sie horchte auf? Was wollte er ihr jetzt sagen? "Ich kann mir vorstellen, wie das für dich sein muss. Du brauchst aber keine Angst zu haben, ich bin jetzt für dich da." Erleichtert atmete sie langsam aus, doch ihre Anspannung hielt weiterhin stand. "Es ist gut, dass du es mir erzählt hast, denn so kann ich dich besser verstehen." Langsam aber sicher lockerte sich ihre Haltung etwas. "Ich finde es nicht schlimm, dass du von Menschen aufgezogen wurdest, erzähl es am besten nur nicht jedem Wolf. Ich bin Wölfen begegnet, die dich dann verstoßen hätten.", Sie wollte sich am liebsten in seinem Fell vergraben, als sie das hörte, doch bei seinen letzten Worten lief ihr ein kalter Schauer über den Rücken. Ihre Vermutungen waren also wahr gewesen. Gerade wollte sie dazu etwas sagen, doch Talon erhob wieder seine Stimme. "Also möchtest du mit mir jagen gehen?" „Danke“, hauchte sie leise in sein Ohr. Dann trat die Wölfin wieder einen Schritt von ihm weg. Sie hatte diese Nähe zu ihm genossen, doch sollten sie los, denn auch ihr Magen begann schon zu Rumoren. „Echt, vielen Dank. Ich hatte echt Angst das du mich nicht mehr mögen würdest oder sowas. Ich werde vorsichtiger damit sein wem ich es erzähle. Ich hatte mir schon gedacht, dass es nicht so gut kommt, wenn man bei Menschen gewohnt hat.“ Traurig sah Aria auf den Boden. „In der Kneipe des Dorfes, in dem mein Mensch gewohnt hat, hing ein ausgestopfter Wolfskopf.“ Irgendwie war sie eine Verräterin, oder? Sie fühlte sich schlecht deswegen, doch was hätte sie denn tun sollen? „Naja, ich denke wir sollten uns auf den Weg machen. Um ehrlich zu sein, ich bin inzwischen auch etwas hungrig.“ Verlegen wanderte ihr Blick zur Seite, bevor sie sich kurz entschlossen umdrehte und dem Flusslauf folgte, so wie Talon es zuvor vorgeschlagen hatte.
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