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Legend of the Dragon-Rider

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  • Legend of the Dragon-Rider

    Herzlich Willkommen im Rollenspiel-Thread zu Legend of the Dragon-Rider! Für weitere Informationen bitte dem Link zur Anmeldung folgen c:

    Anmeldung - Legend of the Dragon-Rider

    In diesem Thread findet nun die eigentliche Story des RPGs statt, in welchem eure Charaktere nun zum ersten Mal in ihrem Leben die Akademie Skyward mit ihren eigenen Augen sehen werden. Doch zunächst noch einmal eine kleine Übersicht für euch ^^

    Die Geschichte

    Display Spoiler

    "Auf dem Kontinent Malakai gibt es zehn verschiedene Insignien,
    überall verstreut. Jede der Insignien steht für ein bestimmtes
    Drachen-Pokémon und die Elemente der Natur, die es damit verbindet.
    Einst waren sie alle im Besitz eines alten Königpaares, welches sie
    nutzte, um unseren Kontinent zu erschaffen. Doch nachdem böse,
    machtgierige Menschen eine Insignie erfolgreich stehlen konnten, wurden
    die restlichen neun überall verstreut, auf dass sie nie zueinander
    finden würden. Denn mit den Insignien kommt die Kraft. Mit ihnen kommen
    die Drachen. Und nur der über sie herrschende Mensch ist in der Lage,
    ihre Taten mit gut und schlecht zu bewerten, nur er entscheidet, was
    gerecht ist. Doch mit den Insignien verschwand der Bund zu den
    legendären Drachen und die Einzigen, die noch von den Geschichten der
    glorreichen Zeit erzählen, sind die Bücher."


    So lautet die Einleitung eines der ersten Bücher, die ihr in dieser
    Akademie in der Hand halten werdet. Auch wenn es euch noch nicht bewusst
    ist, ihr denkt, dass ihr nur normale Schüler seid und einfach nur
    versucht, euch durch euren Alltag zu schlagen... nein. Ihr seid viel
    mehr als das. Ihr seid auserwählt, die zehn Insignien zu vereinen. Doch
    habt keine Angst. Die Drachen werden euch führen. Denn auch sie spüren,
    dass das Ende naht. Bedrohungen, stärker als die Macht der Drachen, aber
    nicht unaufhaltbar, wenn sie alle zusammen finden.


    Doch wenn ihr eine Insignie gefunden habt... wofür werdet ihr einstehen?
    Was werdet ihr mit eurem Drachen anfangen, der nur auf euren Befehl hin
    agiert? Werdet ihr für eure Gruppe einstehen, oder ein ganz eigenes
    Ziel verfolgen?


    Die Prophezeiungen geben mir keine Antworten. Aber noch will ich euch
    noch nicht damit belästigen. Ich bitte euch, konzentriert euch erst
    einmal auf eure Hausaufgaben. Auf das Lernen, auf das Studium. Das ist
    es, worauf es in den Augen eines Schülers ankommen sollte. Und solange
    ich noch keine Gewissheit habe, will ich, dass ihr euch auch darauf
    beschränkt.


    Die Charaktere

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    SpielernameCharakternameGeschlechtRunePokémon-Team
    ObscuriteRhedonon MayMännlichBlitzrune - -
    NickiIstas CatoriWeiblichFrostrune -
    Foenix10000Ilen FaitunMännlichTiefenrune -
    NuitcoeurMichael 'Mika' LarssonMännlichWeltenrune -
    ProtosHikaniosFelix ElricMännlichFlammenrune-
    ArrowSirius ElricMännlichErdrune -
    Sanchez619Akito NakashimaMännlichUnbekannte Rune - -
    ObscuriteLavender May [Runencharakter]WeiblichHöhenrune -
    ObscuriteKatosi Sumussa [Runencharakter]WeiblichWissensrune -



    Die Regeln

    Display Spoiler

    (!) Es gelten die allgemeinen Filb-Regeln
    (!) Es gelten die allgemeinen Regeln des RPG-Bereichs
    Es wird im Romanstil geschrieben!
    Es müssen mindestens 6 Personen teilnehmen, maximal können zehn Personen teilnehmen.
    Wer sich nach der Anmeldefrist anmeldet, muss damit rechnen, nicht sofort in das RPG einsteigen zu können.
    Wenn das Anmeldeformular nicht korrekt ausgefüllt worden ist bzw. unvollständig ist, wird die Anmeldung nicht angenommen.
    Legendäre Pokémon sind nicht erlaubt!
    Folgende Pokémon dürfen ebenfalls nicht genutzt werden: fossile Pokémon aller Generationen, Porygon, Porygon2, PorygonZ, Pokémon der siebten Generation [sie werden wählbar sein, sobald die Generation in Europa erschienen ist]

    Ihr dürft alle Pokemon bis zur 6. Generation nutzen.
    Pokemon die sich durch Items entwickeln, die keine Entwicklungssteine sind, entwickeln sich in diesem RPG durch ähnliche Umstände [Ein Elektekt kann sich zu Elevoltek entwickeln, indem es einer sehr starken Stromquelle ausgesetzt wird, etc.]

    Megaentwicklung ist erlaubt -> Aber erst später, nach einem bestimmten Ereignis.
    Da wir hier alle gemeinsam ein RPG spielen wollen, wird ein höflicher Umgang untereinander erwartet.
    Euer erstes Pokémon muss zu eurer Rune passen.


    Die Karte

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    Zahlen 1-16 = Städte [Dörfer werden nicht hinzu gezählt]
    Buchstaben A-T = Besondere Orte und Gebäude

    1. Bakai A: Skyward
    2. Weyma B: Strahlensee
    3. Timal C: Diamantenhöhle
    4. Laughin D: Zendyrstrand
    5. Akinta E: Unterwasserhöhle
    6. Errandi F: Arceus-Altar
    7. Havilty G: Traumschrein
    8. Rix H: Grubenschrein
    9. Fantin I: Saint-Fey Kirche
    10. Bannon J: Hauptrevier der Polizei
    11. Willder K: Maquin-Ruine
    12. Boyum L: Zeitendschungel
    13. Lamkan M: Rabenschrein
    14. Deryl N: Fallcloud
    15. Seroth O: Crowmist
    16. Zendyr P: Schloss Caranght
    Q: Höllenschlund
    R: Liliensee
    S: Shariva
    T: Xermanschrein


    Unterrichtsstunden in Skyward

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    Deutsch – Die einen lieben, die anderen hassen ihn: Den Deutschunterricht. Aber auch hier muss er sein und wird knallhart durchgezogen. Er unterscheidet sich nicht wirklich von unserem Deutschunterricht heutzutage.

    Geschichte der Drachen – Grundsätzlich wie Geschichte heutzutage, allerdings nur bezogen auf Legenden und Geschichten altehrwürdiger Drachen-Pokémon.

    Drachenpflege– Man lernt, wie man sich um seinen Drachen-Partner kümmert, den man von der Schule zugeteilt bekommt. Man sollte sich hier keine schwerwiegenden Fehler leisten, immerhin lernt ihr hier an echten Lebewesen! Gleichzeitig kümmert ihr euch hier aber auch um euer eigenes Pokémon, dass ihr mitgebracht habt.

    Kräuterkunde– Da ihr auch auf Expeditionen geht, ist es wichtig, die Natur um euch herum zu kennen. Zu wissen, was ihr selbst essen könnt, was ihr euren Partnern geben könnt, was giftig ist, etc.

    Kriegsstrategie– Überraschung: Es wird in diesem RPG insgesamt zehn unterschiedliche Klassen geben! Zu diesem Fach gibt es keine Erklärung, da eure Klasse mit eurer Rune zusammen hängt. Ihr erfahrt mehr, sobald eure Charaktere das erste Mal in diesem Fach unterrichtet werden. Nur so viel: Die Pokémon sind nicht die Einzigen, die in diesem RPG auf Schlachtfeldern herumturnen werden.

    Malakaikunde– Erdkunde auf Malakai. Kein großer Unterschied zum Erdkundeunterricht, nur, dass es sich nicht auf die ganze Erde, sondern nur auf Malakai bezieht. Von diesem Unterrichtsfach aus werdet ihr auf die meisten Expeditionen geschickt.

    Pokémonpflege– Ähnlich wie Drachenpflege, nur hier kümmert ihr euch hauptsächlich um die Pokémon, die nicht euch gehören, sondern denen, die momentan auf einer Expedition oder Mission unterwegs sind.

    Kampftraining– Kämpft mit euren Pokémon gegen eure Mitschüler! Klingt nach Spaß, macht Spaß, aber habt immer ein gutes Auge auf eure Schützlinge!

    Politik– Gute, alte Politik. Lernt etwas über die Situation Malakais, die einzelnen Länder und ihre politischen Positionen und entscheidet für euch selbst, auf was für Seiten ihr euch schlagen würdet.


    Lehrer in Skyward

    Display Spoiler

    Beryl Lanchester– Direktorin der Schule. Eine ältere Frau mit blonden, leicht gräulichen Haaren, stets angemessen gekleidet und immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Sie nimmt den Unterricht ihrer Schüler ernst, sowie ihre Probleme und Sorgen und ist eine hervorragende Lehrkraft. Sie unterrichtet Drachenpflege, Kräuterkunde und Geschichte der Drachen.

    Rowley Finn– Junger Lehrer mit braunen Haaren und bernsteinfarbenen Augen, immer gut drauf, greift aber hart durch, wenn man seinen Unterricht nicht ernst nimmt oder für Probleme sorgt. Er unterrichtet Deutsch, Politik und Malakaikunde

    Amanda May– Lehrerin im mittleren Alter mit schwarzen Haaren und blauen Augen. Sie nimmt ihren Unterricht zumeist ernster als andere Lehrer und ist dafür bekannt, keine Noten zu verschenken. Sie verwaltet die Waffenkammer und unterrichtet Kriegsstrategie, Kampftraining und Pokémonpflege.

    Raven Fow– Lehrer mit hohem Intellekt und keinem Geschmack für besonderes Essen, Kleidung oder Witze. Hat längere, braune Haare, die ihm bis zur Schulter gehen, sowie rehbraune Augen. Er kümmert sich um die Pokémon, die auf der Akademie bleiben und unterrichtet Pokémonpflege, Drachenpflege und Politik.

    Kerre Sedan– Blonder Lehrer, der in seinem Unterricht hart durchgreift und jeden Fehler bestraft, als 'normaler Mensch' aber sicher der Liebling eines jeden Schülers sein könnte. Er unterrichtet Kriegsstrategie, Geschichte der Drachen und Deutsch.

    Harvey Edna– Junge Lehrerin mit roten Haaren und grünen Augen, die man kaum außerhalb des Unterrichts sieht. Hat eine unangenehme Ausstrahlung und wirkt stets komplett desinteressiert. Irgendwie wurde sie trotzdem als Lehrerin eingestellt und unterrichtet nun Drachenpflege, Pokémonpflege und Kräuterkunde.

    Lila Rayvra– Ältere Lehrerin mit grauen Haaren und blauen Augen, die zwar gut mit Kindern auskommt, aber man sieht ihr deutlich an, dass sie eigentlich keinen Bock mehr auf ihren Job hat. Sie unterrichtet Deutsch, Kampftraining und Geschichte der Drachen.


    Pokémon, die auf Skyward zurück geblieben sind

    Display Spoiler


    CharakterPokémon in den Ställen
    Rhedonon May---
    Istas Catori---
    Asytra Usadja---
    Ilen Faitun---
    Michael 'Mika' Larsson---
    Felix Elric---
    Sirius Elric---
    Akito Nakashima---
    Lavender May [Runencharakter]---
    Katosi Sumussa [Runencharakter]---



    Wochen und Verwarnungen
    Display Spoiler

    Wochen:

    WochenzahlAnfang der WocheEnde der WocheVerwarnungen
    115.03.22.03.---
    223.0330.03ProtosHikanios
    331.03.17.04.Obscurite, Nicki, Kyure, Arrow, Foenix10000
    403.0518.05


    Verwarnungen:

    SpielerVerwarnungenAktivitätspunkte
    Obscuritex1---
    Nickix1---
    Kyurex1---
    Foenix10000x1---
    Nuitcoeur------
    ProtosHikaniosx1---
    Arrowx1---
    Sanchez619------



    Dann bleibt mir wohl nur noch euch viel Spaß beim RPG zu wünschen ^^ Auf ein erfolgreiches RPG-Erlebnis!

    "Obscuritemon!"
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    The post was edited 11 times, last by Obscurite ().

  • Skyward ist wirklich eine eindrucksvolle Akademie, gesteht sich wohl jeder von euch ein, als er die mächtigen Zinnen der beiden Burgtürme seht, die bereits hinter den Bergen hervorragen. Innerhalb eurer Gruppe von insgesamt dreißig Schülern, die dieses Jahr die Schule neu besuchen werden, habt ihr noch nicht viel geredet, da ihr euch erst in einem Zwischenlager getroffen habt, von welchem aus euch einer der Lehrer abgeholt hat. Vorgestellt hatte er sich als Rowley Finn, Mr. Finn für euch. Nun folgt ihr einem alten Wanderweg den Berg hinauf, was schon wie eine erste Prüfung wirkt... denn einfach ist der Aufstieg nun wirklich nicht.
    Dafür lohnte es sich auf jeden Fall, als ihr nun endlich die alten, ehrwürdigen Tore seht, die nur noch wenige Meter entfernt standen. Hoch gebaut und sicher genug, um Räuber, Mörder und was sonst noch an menschlichen Schwächen sich auf den Weg hierhin gemacht haben sollte. Nur kurz müsst ihr warten, während die mächtigen Tore nach hinten geöffnet wurden und das erste Haus der Akademie vor euch erscheint. Wie ein Viereck stand es dort, ein großer Platz mit Rasen, abzweigenden Wegen und vor allem Schülern davor. Rechts und links des Gebäudes ragten riesige Burgtürme in die Höhe, auf dem Hauptgebäude ragte aber auch bereits das eindrucksvollste des ganzen Komplexes – eine steinerne Drachenstatue, den majestätischen Kopf gehoben, das Maul geöffnet, als wollte es in den Himmel brüllen... selbst die Drachenkenner mussten sich eingestehen, dass sie noch nie ein derartiges Pokémon gesehen hatten, dass diese Statue darstellte.
    Nun drehte sich Mr. Finn zu euch um, lächelte euch entgegen und nickte dann in Richtung des Platzes. „Ihr werdet in zehn Minuten hinein gelassen, damit unsere Schulleiterin euch begrüßen kann. Lernt euch solange noch kennen oder schaut euch um.“

    Gesagt, getan, schon war Rhedonon von seinem Platz neben seiner Schwester gesprungen und war drauf und dran, als erster die Gruppe zu verlassen, um direkt alles zu erkunden. Das Einzige, was ihn letzlich effektiv davon abhielt, war die Hand Lavenders, die ihn an den Haaren gepackt und zurück gezogen hatte. "Willst du unbedingt in den ersten Minuten zum Clown der Schule werden?", zischte sie ihm leise entgegen, während seine Pokémon zustimmend nickten. Rhey befreite sich mit ein paar weniger geschickten Handgriffen, ehe er sich einmal auf die Brust klopfte. "Mr. Finn hat gesagt wir können uns umschauen. Genau das hatte ich vor. Nur weil ihr alle so faul seid muss ich ja nicht hier bleiben und Däumchen drehen, oder?" Ob der mit dem 'alle' nun die gesamte Klasse, oder nur seine Freunde und Schwester meinte, war selbst Lavender unklar. Die seufzte letzlich nur genervt, ließ ihn aber nach wie vor nicht los, sondern ließ den Blick über den Pausenhof schweifen. Viele Schüler standen in kleinen Gruppen beisammen, spielten miteinander, ihre Pokémon immer dabei. Hier draußen würde sie sicher keinen ruhigen Ort finden, um sich in ihre Bücher zu stürzen...

    "Obscuritemon!"
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  • „Ziemlich protzig, nicht wahr, Akito? Das ist also Skyloft. Ich weiß ja echt nicht, was ich hier eigentlich soll. Mit meinen Schreinerhänden werde ich bestimmt kein guter Schüler.“
    „Ach, jetzt sei doch nicht so pessimistisch, Shigehito. Das Schuljahr hat doch gerade erst begonnen. Kein Grund daher schon jetzt auf Panikmodus zu schalten. Und selbst wenn, die Wälder hier im Umkreis sehen super aus, nicht?“
    Akito war erleichtert, dass er unter den Neulingen doch einige Leute kannte. Noch dazu, dass seine eigene Schwester da war. Von seiner „Mutter“ hatte er noch nie viel gehalten und obwohl sein alter Mann durchaus in Ordnung ist, war es gut für ihn, nicht in einer Nobelvilla eingesperrt zu sein.
    „Es sind wirklich wenige Schüler“, sagte Emi leicht enttäuscht. „Noch dazu sind fast alle von ihnen männlich. Und dabei habe ich mich so gefreut, viele neue Leute kennen zu lernen...“
    „Pro Jahr werden nur 30 Schüler zugelassen“, meinte Asuka kalt. Eine kurze Stille trat ein.
    „Thank you, Lady Obvious! Your sophisticated contribution to this difficult discussion is highly appreciated. Feel free to say whatever baffles your empty mind!“
    Die Provokation Akitos fiel auf unfruchtbaren Boden. Wieder einmal zeigte sich der Stoizismus der „eisernen Lady“, wie sie Akito nannte. Oft wünschte er sich, dass Asuka etwas mehr Schwäche zeigen würde. Allerdings machte sie das auch so interessant in seinen Augen.
    In demselben Moment wandte sich der zu weiblich geratene Lehrer zu den Schülern und sagte:
    „Ihr werdet in zehn Minuten hinein gelassen, damit unsere Schulleiterin euch begrüßen kann. Lernt euch solange noch kennen oder schaut euch um.“

    Daraufhin ging er in Richtung des Osttraktes. Einen guten Eindruck machte er nicht wirklich.
    „Er scheint ja recht nett zu sein“, meinte Emi. „Hoffentlich sind alle Lehrer auf Skyloft so...“
    „Bei allem Respekt, Milady: Wenn die Pauker alle so sind wie der, dann verschwinden Akito und ich noch heute Nacht. Ich bin hier, um ein Drachenreiter zu werden und nicht, um Tee zu trinken.“
    „Ausdruck, mein Lieber! Ausdruck...aber du hast recht. Mr Goody to Shoes wird mit seiner Art sicher keinen Blumentopf bei mir ernten“, spottete Akito. „Politik, Drachen- und Pokemonpflege... Eine brillante Kombination.“
    „Lasst uns nicht allzu schnell urteilen“, erwiderte Asuka. „Mit euch beiden Ganoven würde sowieso kein Lehrer zurecht kommen, egal wie gut er sein mag.“
    „Mensch, Leute!!“, motzte Emi. „Könnt ihr nicht einmal aufhören, euch zu streiten? Ich dachte, ihr seid doch Freunde! Und Freunde lachen miteinander anstatt sich gegenseitig nieder zu machen!“
    Die Kleine war kurz vor den Tränen. Sie mochte alle drei sehr gerne und konnte es nur schwer ertragen, dass sie sich immer gegenseitig stichelten. Um Schlimmeres zu vermeiden, nahm Akito sie in ihren Arm.
    „Du hast recht, Emi. Tut mir leid. Ich hätte wissen müssen, wie viel dir dieser Tag bedeutet.“
    Für eine Weile standen die vier einfach nur da. Obwohl einige der anderen Schüler komisch schauten, machte es für sie keinen Unterschied. Sie waren unzertrennliche Freunde, die keine Worte brauchten, um sich gegenseitig ihre Wertschätzung entgegenzubringen.
    „Schaut mal dort drüben! Was ist das dort drüben?“, fragte sich Shigehito.
    Er zeigte auf eine der kleineren Statuen, die an den Säulen der westlichen und östlichen Gebäudetrakte waren. Von Shigehitos Neugier gepackt ging die Gruppe zu der Drachenstatue. Komischerweise war das Drachenpokemon, welches darauf zu sehen war, ihnen nicht bekannt. Tatsächlich war sogar keine einzige der Statuen nahe dessen, wie die Erzählungen aus ihrer Kindheit die zehn Drachen der Runen beschrieben.
    „Wieso sollte man aber die Gestalt der Drachen fälschen wollen?“, fragte Shigehito. „Ich meine, es ist klar, dass diese zehn Drachen nicht „unsere Drachen“ sind. Nur, wer hat was davon?“
    „Hmmm...“ Asuka kratzte sich am Kopf. Dies war eines ihrer Zeichen dafür, dass sie nicht wusste, womit sie antworten sollte.
    „Um das eigentliche Bild der Drachen zu verstecken.“
    Überrascht von der plötzlichen Antwort, die von keinem der vier kam, drehten sie sich um. Vor ihnen stand ein noch pubertierender Junge um die 13-14 Jahre. Mit seiner Robe und einem Monokel gab er eine sehr interessante Erscheinung von sich. Vollkommen unbeeindruckt von seiner Besserwisserei ging Akito auf den Burschen zu und fragte ihn:
    「君知らない。お名前.」(Ich kenne dich nicht. Dein Name?)

    「あっ。すみません。私は長谷川利津です。サイントレーヌの教会から来ました。どうぞよろしくおねげいいたします。」(Ah! Es tut mir leid. Mein Name ist Sanegawa Ritsu. Ich komme von der Saint Reyn-Kirche. Es freut mich, euch kennen zu lernen.)
    ~Sehr interessant~, dachte sich Akito.~Der Kleine ist besser, als ich gedacht hätte. Vielleicht...~
    „Okay, Ritsu. Tut mir leid, dass ich einfach so die Sprache gewechselt habe. Kannst du uns vielleicht noch mehr sagen?“

    „Das könnte ich, aber gäbe es dann noch einen Grund, weshalb wir uns nochmal treffen sollten?“
    ~Ooooh, da ist jemand ein kleiner Stalker!~ Der alte Diebesinstinkt in Akito wurde soeben geweckt. Ein Junge mit einem selben Level an Cleverness hatte sich gefunden und Akito würde nicht eher ruhen, bis er ihm gezeigt hatte, wer der Mann mit dem längeren Hebel ist.
    „Nun gut. Dann spiele ich eben nach deinen Spielregeln...vorerst. Ich nehme mal an, dass gleich die Ansprache beginnt. Danach?“
    „Ich werde warten“, antwortete Ritsu.

    The post was edited 2 times, last by Sanchez619 ().

  • Das 16 jährige Mädchen mit dem schneeweißem Haar, das fast bis zum Boden reichte stand bewundernd vor der Drachenstatue. Das Anwesen, welches diese Schule beherbergte, erinnerte das zierliche Mädchen an die einstige Pracht ihres Zuhauses. Ja hier würde sie sich gewiss wohl fühlen.
    Mit einem geübten flüssigen Griff, richtete sie den Kragen ihrer weißen Bluse. Diese Kreatur aus Stein hatte etwas ehrwürdiges. Blieb nur zu hoffen, dass diese Akademie genauso ehrwürdig war.

    Catoris Blick wandte sich nach hinten, als einige Schüler sich lautstark unterhielten. War es eine Unterhaltung? Sie konnte es nicht genau definieren. Jedenfalls erschien ihr das Gerede sinnfrei zu sein.
    'Protzig...', dachte das blasse Mädchen, '...sie haben wohl nie davon gehört, dass man mit derlei Dingen seinen Rang ausdrücken kann.'
    In ihren Augen hatten diese Menschen, oder vielmehr Schüler, noch keinen Kontakt zu höherrangigen Instituten genossen.
    'Bestimmt wissen sie nichteinmal welches Besteck man wofür verwendet, bei einem großen Essen.'

    Aber was sie dachte behielt sie für sich und auch an ihrer Mimik war nicht abzulesen, was sie über diese lauten Menschen dachte. Nur ihre Hoffnung auf gleichgesinnte Menschen wurde durch diesen 'Haufen' getrübt. Doch sie lies sie sich nicht entmutigen. Ihre grau-blauen Augen wanderten über das grüne Gras des Anwesens. Zuhause war alles frostig und kalt gewesen, dies hier wa gänzlich ungewohnt. Der Winter würde doch auch einmal im Jahr diese Farben verschwinden lassen und sie würde diese Zeit der kalten Luft genießen.

    Ein glückliches Lächeln lag dabei auf ihren Lippen. Andere hätten es wohl als ein freundliches Lächeln gedeutet.
    Vielleicht fand sie ja noch jemanden mit dem auch sie sich unterhalten konnte. Aber dann doch bitte in einem feineren Ton und nicht so laut und grob, wie diese Menschen dort hinten.


    Leichten Fußes ging das Mädchen aus dem einst edlen Hause auf das Gebäude zu. Mit den dünnen Fingern strich sie über die Lücken in dem Stein. Dieses Gebäude war fast so atemberaubend wie ihr Zuhause. Ein erneutes Lächeln.

    Ja... hier würde sie sich wohl fühlen.
    Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
  • ~Es hat sich nicht gerade gelohnt in dieses Zwischenlager runterzulaufen, nur um wieder hochzulaufen. Aber was Miss Lancester sagt, wird wohl das Richtige sein. Ihr habe ich es ja überhaupt zu verdanken, dass ich jetzt hier sein kann~
    Ilen sieht sich um und sieht die restlichen Schüler, vom Aufstieg erschöpft, zur großen Drachenstatue schauen. Er wundert sich, ~Die sehen ja irgendwie alle aus, als wären sie noch nie auf einen Berg gegangen~ Er tapst etwas von einem Fuß auf den anderen und entschließt sich dann doch die blöden Schuhe, die ihm von Miss Lancester mitgegeben wurden, auszuziehen. ~Vielleicht liegt ihre Erschöpfung auch einfach bloß an diesen blöden Schuhen, das könnte ich zumindest verstehen~
    Er sah sich nach seinem Freund Daero um, dem Ilen gesagt hatte, dass er gleich dort bleiben solle, da Daero sich grundsätzlich bei so vielen Leuten unwohl fühlte. Er konnte ihn in einem dem Eingangstor nahen Baum ausmachen, der sich perfekt für ein, vor den Blicken der Lehrer geschütztes, Nickerchen eignete. Da der Baum nicht sonderlich weit vom Hauptversammlungsplatz weg war, entschloss Ilen sich zu dem Baum und Daero zu laufen. ~Sobald es offiziell losgeht bin ich auch schon wieder bei der Gruppe und ich bin ja eh nicht der Einzige, der sich etwas von der Gruppe entfernt.
    "Seine" Schuhe zurücklassend ging er zügig zum Baum und erklomm ihn mit gekonnten Handgriffen in wenigen Momenten.
    "Und wie war die Zeit ohne mich? Wie ich sehe hast du's ja gut überstanden!" Ilen lächelte und knuffte Daero, der sich daraufhin an ihn kuschelte und einen leisen Ton der Zufriedenheit, ähnlich einem schnurrren, von sich gab. " Sag mal, was hältst du von denen? Ist schon echt ein bunter Haufen... Die einen haben fast nur Fetzen an und die anderen sind rausgeputzt wie Prinzen oder Prinzessinen. Mal sehen, ob sie sich auch so verhalten..."
  • *klick* *klack* *klick* *klack* *klick* ...

    Mit einem lauten *klack* schnappte die silberne Taschenuhr ein weiteres Mal geräuschvoll zu, ehe sie wieder in einer der Seitentaschen von Sirius' dunklem Mantel verschwand. Nachdenklich zog er stattdessen ein kleines Skizzenbuch mitsamt Graphitstift aus einer anderen Tasche und begann, die imposante Drachenstatue zu Papier zu bringen. Auch wenn er sich hervorragend mit Mythologie auskannte und sehr bereist war, von einem derartigen Pokémon hatte er bislang noch nie etwas gehört. Mit geübten Bewegungen ließ er den Stift über eine der Buchseiten tanzen und schon bald hatte er ein detailgetreues Bild des Drachen gezeichnet. Zufrieden klappte er das Buch wieder zu und steckte die Zeichenausrüstung zurück in die Manteltasche. Dann warf er seinem Bruder ein breites Grinsen zu und ließ den Blick durch die Menge schweifen. "Ob es die richtige Entscheidung war, hierher zu kommen?", setzte er an und fügte dann mit einem Schmunzeln hinzu, "Der Altersunterschied ist ja teilweise schon ziemlich groß, einige sind ja fast noch Kinder. Ich frage mich, wie sich das auf den Unterricht auswirken wird."

    "Naja, es gibt nur eine Art, das rauszufinden...", erwiderte Felix und grinste seinen Bruder ebenfalls an.

    "Ja, da hast du wohl recht...", seufzend zog Sirus ein alt wirkendes Buch hervor und begann darin zu blättern. "Dieser Drache...", murmelte er leise, "... ist er nur ein Kunstwerk oder doch real?" Als die erwartete Reaktion seines Bruders nicht erfolgte, blickte Sirius erstaunt auf, erkannte aber bald den Grund für die ausbleibende Antwort. "Geh' doch mal rüber...", meinte er schmunzelnd und stupste seinen Bruder, dessen Blick plötlzich wie magisch von einem in der Nähe stehenden weißhaarigen Mädchen angezogen wurde, leicht an.
  • "Geh' doch mal rüber...", drang es zu Felix durch, welcher völlig geistig abwesend in Richtung der Weißhaarigen schaute.

    Er erinnerte sich nur noch dunkel: Er und sein Bruder waren an dieser Akademie angekommen, die sie die nächste Zeit besuchen sollten, Sirius hatte wie immer ein wenig an seiner Taschenuhr rumgespielt, nur sein Rotom war verdächtig still. Normalerweise nutzte es genau solche Momente, um Felix plötzlich irgendwas um die Ohren fliegen zu lassen. Schnell schaute er zu ihm, aber es wirkte friedlich, zu friedlich.
    "Ob es die richtige Entscheidung war, hierher zu kommen?", setzte Felix' Bruder an und fügte dann mit einem Schmunzeln hinzu, "Der Altersunterschied ist ja teilweise schon ziemlich groß, einige sind ja fast noch Kinder. Ich frage mich, wie sich das auf den Unterricht auswirken wird."
    "Naja, es gibt nur eine Art, das rauszufinden..", hatte Felix daraufhin noch erwidert und als er sich dann umgesehen hatte, sah er sie. Weißes, enorm langes Haar und etwas abseits stehend. Sie hatte sein Interesse geweckt, irgendwas... fand er an ihr. Er musste rübergehen, sie fragen, wieso sie so allein stünde. Was auch immer sein Bruder ihn fragte, er nahm es nicht wahr. Langsamen Schrittes ging er auf das Mädchen zu, bedeutete Sniebel und Hunduster noch, sich zurückzuhalten. Als er näher kam, kam er sich langsam etwas doof vor. Wie würde er sie ansprechen wollen? Er kannte sie nicht einmal.
    "Hey... Sag mal... Wieso stehst du denn so alleine hier?", brachte er schüchtern hervor, jedoch vielleicht etwas leise, wer weiß, ob sie ihn überhaupt gehört hatte?
    "Bitte lass mich nicht rot anlaufen...", waren seine Gedanken.

    The post was edited 1 time, last by ProtosHikanios ().

  • "Hey... Sag mal... Wieso stehst du denn so alleine hier?", drang es dem weißhaarigem Teenager von einer unbekannten Stimme ins Ohr. Die Stimme war etwas zurückhaltend.
    "Weil ich meine Ruhe haben wollte und nicht bei denen da drüben stehen wollte", sagte sie kühl und deutete dabei auf die Streithähne die etwas abseits in einem kleinen Grüppchen standen. Das denen betonte sie eindeutig sehr abwertend.
    Während sie all dies sagte, hatt sie nichteinmal ihren Kopf zu ihrem Ansprechpartner gedreht sondern blickte noch auf die Fassade des Gebäudes. Ein paar Mal blinzelte sie, drehte dann leicht ihren Kopf und reichte ihrem Gegenüber die Hand.
    "Du hast vergessen zu Grüßen und dich vorzustellen", erneut kühle Worte und ein fröstelnder ernster Blick.
    "Istas Catori ist mein Name. Kürzer ist wohl Cat", ihr Blick traf den anderen direkt in die Augen, dann ließ sie seine warme Hand mit ihrer eher kühlen Hand los und blickte zur Seite.
    "Aber du stehst auch nicht bei den anderen... also, warum stehst du so alleine hier?", ein Grübchen bildete sich an ihrer Wange, möglicherweise von einem 'fast' Lächeln.
    Seine Pokemon hatte sie noch nicht bemerkt, dafür bemerkte sie aber ihr Schnepke, welches sich zitternd an ihrem Bein festhielt. "Ist es dir hier zu warm...? In großen Gebäuden ist es meist kühler... ich hoffe wir können bald hinein."
    Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
  • Die beiden immer noch ein wenig verschmitzt aus den Augenwinkeln beobachtend, blätterte Sirius langsam durch das Buch. Wie immer stoppte er unwillkürlich bei einem ganz bestimmten handgezeichneten Bild und strich vorsichtig mit den Fingern darüber. Das mittlere der drei Wesen, ein schlangenartiger grüner Drache, übte jedes Mal wieder eine enorme Faszination auf ihn aus, ohne dass er wirklich benennen konnte, woher dieses Gefühl kam. Etwas gedankenverloren stöberte er weiter, bis er bei den freien weißen Seiten weiter hinten im Buch anlangte. Seufzend klappte er es zu und verstaute es in einer der Manteltaschen. Nichts. Absolut nichts.

    Da es für ihn im Moment nicht wirklich was zu tun gab und auch sein Bruder anderwertig beschäftigt war, setzte er sich an eine sonnige Stelle unterhalb der Statue und zog einen saftigen roten Apfel hervor, zerteiltr ihn mit einem Taschenmesser und musste grinsend feststellen, dass eine gewisse Apfelliebhaberin auch nicht lange auf sich warten ließ, auf seiner Schulter erschien und ihn leicht anstupste. "Na, du möchtest wohl deinen Anteil", meinte er grinsend und hielt dem Trasla mit den violetten Augen eine Apfelhälfte hin, dass diese mit einem freudigen Dankeston entgegennahm. Einen kurzen Moment später fing die Luft um ihn herum leicht zu vibrieren an und direkt vor ihm erschien ein Augenpaar, das ihn auffordernd anblickte. Lächelnd streckte Sirius dem Rotom die andere Hälfte hin, es sollte ja schließlich niemand leer ausgehen.

    Während sich Violet und Pulse eifrig über ihre Apfelhälften hermachten, zog Sirius zwei weitere Äpfel hervor und winkte Felix' Pokémon zu, die etwas abseits geduldig warteten und gab ihnen ebenfalls jeweils eine Apfelhälfte. Nachdem nun erstmal alle versorgt waren, biss Sirius in den eigenen Apfel - eine ziemlich sauere grüne Sorte, die aus einem für Sirius unerfindlichen Grund niemand außer ihm sonderlich zu mögen schien - und lies den Blick aufmerksam durch die mittlerweile etwas verteilte Schülergruppe schweifen. Aus welchen Gründen die anderen wohl hier waren?
  • "Weil ich meine Ruhe haben wollte und nicht bei denen da drüben stehen wollte", sagte sie kühl und deutete dabei auf eine andere Gruppe von Schülern die etwas abseits in einem kleinen Grüppchen standen. Das denen betonte sie eindeutig sehr abwertend.
    Diese Aussage alleine verunsicherte Felix schon etwas, aber es ging direkt weiter: "Du hast vergessen zu Grüßen und dich vorzustellen", sagte sie, während sie den Kopf auch etwas in seine Richtung drehte und seine Hand ergriff. "Istas Catori ist mein Name. Kürzer ist wohl Cat".Sie ließ seine Hand wieder los und sagte, noch bevor Felix etwas erwidern konnte: "Aber du stehst auch nicht bei den anderen... also, warum stehst du so alleine hier?".
    Sie hatte es geschafft: Sie hatte Felix vollkommen verunsichert, er wusste im ersten Moment absolut nicht, wie er reagieren sollte.
    Während er also so, wahrscheinlich komplett rot angelaufen, vor ihr stand, wandte sie sich an ihr Schneppke: "Ist es dir hier zu warm...? In großen Gebäuden ist es meist kühler... ich hoffe wir können bald hinein."
    Derweil versuchte sich der 17-Jährige wieder etwas zu fangen und ihr zu antworten, begonnen damit, Versäumtes erst einmal aufzuholen: "Mein.. Mein Name ist Felix. Felix Elric. Freut mich, dich kennenzulernen Cat...ori, ähm Istas. Ich und mein Bruder", er deutete Richtung Sirius, "sind auch eben erst angekommen."
    Er holte kurz Luft um dann noch ein "Du bist auch eine neue Schülerin auf der Akademie?" hervorzu, ja beinahe flüstern.
    Felix kam sich vor wie ein Idiot, er hatte es mal wieder komplett versaut und würde Istas den Rest des Aufenthaltes nicht mehr, ohne sich zu schämen, anschauen können.
  • Er holte kurz Luft um dann noch ein "Du bist auch eine neue Schülerin auf der Akademie?" hervorzu, ja beinahe flüstern.

    Etwas erstaunt blickte sie ihn an: "Wenn ich schon länger hier wäre... dann würde ich nicht vermuten, dass es in dem Gebäuder kühl ist, sondern es wissen. ALLEINE daran, kann man doch schon erahnen, dass ich neu bin." Sie seufzte etwas, blickte zu dem kleinen Eispokemon und Strich über den Spitzen Kopf, woraufhin sich ein Lächeln auf dem eckigen Mund abzeichnete und sich das Pokemon der Hand leicht entgegenstreckte. Ein dünner Streifen gefrorenen Wassers überzog ihre Hand einen Moment und brachte eben diese in der Sonne zum Glitzern.
    "Mhh... ich denke es wird wohl Doppeltische geben", sprach sie ihren Gedanken laut aus, "Und ehe ich neben einen von diesen Deppen sitzen muss, würde ich dich fragen ob du neben mir sitzen möchtest? Oder ist dir dein Bruder lieber?"
    Die Aussage wog wohl das kleinere Übel ab und Felix schien zumindest nicht zu den lauten Leuten seines Geschlechts zu gehören. Das war etwas Positives für Cat.
    Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
  • "Wenn ich schon länger hier wäre... dann würde ich nicht vermuten, dass es in dem Gebäuder kühl ist, sondern es wissen. ALLEINE daran, kann man doch schon erahnen, dass ich neu bin."
    Die Bestätigung: er hatte es vermasselt. Sie hielt ihn für einen totalen Idioten und ganz Unrecht hatte sie mit seinem Verhalten nicht. Beschämt schaute er zur Seite, abwägend, ob es jetzt noch klug wäre, irgendwas zu erwidern, oder ob das die Lage nur verschlimmern würde.
    "Mhh... ich denke es wird wohl Doppeltische geben" Erstaunt schaute er Istas, oder auch Cat, an. "Und ehe ich neben einen von diesen Deppen sitzen muss, würde ich dich fragen ob du neben mir sitzen möchtest? Oder ist dir dein Bruder lieber?"
    Eine zweite Chance? Mitleid? Oder Mittel zum Zweck, bloß damit sie nicht neben den anderen, von denen sie offenichtlich nicht viel hielt, sitzen musste? Egal, was es war, er wollte die Gelegenheit nutzen, war es doch eventuell seine letzte, bevor er nie wieder mit ihr reden konnte.
    "K-Klar, ich würde gerne neben dir sitzen! Wenn es dir nichts ausmacht, natürlich". Verdammt, den zweiten Satz hätte er sich eigentlich auch sparen können, immerhin hatte sie ihn doch gerade gefragt! Er versuchte, seine Verlegenheit mit einem freundlichen Lächeln zu überspielen, ob es ihm gelang, wusste er nicht.
    "Das ist deine wahrscheinlich letzte Chance, Felix, vermassel sie nicht!", dachte er sich dabei.
  • „Was war denn das für ein Kauz?“ fragte Shigehito. „Wenn du mich fragst: Ich würde den Typen nicht fragen. Du kannst diese Priestern, Mönchen etc. sowieso nie vertrauen. Sofern du nicht an ihre Überzeugung glaubst, benutzen sie dich nur so lange, bis sie keinen Nutzen für dich haben.“
    „Shigehito hat nicht Unrecht“
    , meinte Asuka. „Irgendwoher hat er von dir gehört. Vielleicht interessiert er sich für dich.“
    Akito antwortete nicht. Jetzt, wo er darüber nachdachte, kam ihm es erst. Warum gerade mich, fragte er sich. Zwischen Saint-Feyn und Willder gibt es kaum Beziehungen und erst recht nicht zwischen Saint-Feyn und den Nakashimas. Was wollen sie auch groß von einem Mönchsorden?
    „Mal sehen. Lasst uns erst einmal abwarten, was passiert. Zumindest sollte er mich nicht in einem Zweikampf nicht besiegen; immerhin ist er gut zwei, drei Jahre jünger.“
    Mittlerweile waren schon einige Minuten vergangen. Die Schüler hatten sich untereinander in kleine 2-3 Personen-Gruppen aufgespalten. Das Pack von Akito war tatsächlich das Größte von allen. Es waren einigermaßen mehr Jungen als Mädchen und sie warteten alle ungeduldig darauf, dass sie endlich in das Schloss eintreten dürfen.
    Einige Leute fielen Akito sofort auf. Da waren zum Beispiel die Elrics. Nicht nur, dass die zwei aus einer zwar nicht reichen, aber bekannten Familie stammen: Die Gerüchte darüber, dass sie einen „interessante“ Entdeckung gemacht haben raunte schon durch alle Länder. Normalerweise berichtete es ihr Vater sofort, was für wissenschaftliche Erkenntnisse und Funde er gemacht hatte. Dass seine Söhne stattdessen es unter Verschluss hielten, ließ viele vermuten, es handelte sich um einen sehr interessanten Fund; eventuell sogar unter Geheimhaltungsstufe.
    Wer ihm noch auffiel, war ein zartes Mädchen, welches als einzige alleine stand (abgesehen auf Ritsu, aber dieser hatte sich unerklärlicher Weise wie in Luft aufgelöst). Es war nicht, dass sie besonders bekannt gewesen wäre. Allerdings strahlte sie eine gewisse Aura aus; sie schien etwas zu verstecken. Was dies jedoch sein möge, konnte Akito unmöglich einfach so erraten.
    „Gut, dann lasst uns mal eine Zeit finden, um die Zeit totzuschlagen“, schlug er vor. „Da ja unsere Pokemon auf uns in den Ställen warten, können wir ja nicht in der Zwischenzeit keine Pokemon-Kämpfe veranstalten.“
    „Hoffentlich geht es Elise gut“, meinte Emi. „Sie wird schnell ängstlich, wenn sie alleine ist...“
    „Bleib ruhig, Emi“, versuchte Asuka sie zu beruhigen. „Unsere Pokemon wurden ja alle zusammen in die Ställe gebracht, also dürfte sie sich an Teddie und die anderen klammern.“
    Ihnen fiel einfach nichts ein. Ohne Pokemon und eingesperrt im Schulhof wussten die vier nicht, wie sie sich bei Laune halten sollten.
    Plötzlich hatte Asuka aber eine Idee: „Akito, wie wäre es mit einem kleinen Sparring?“
    Kaum hatte sie dies gesagt, flogen die Funken zwischen den beiden. Jedoch ahnte Akito, worauf seine Rivalin hinaus war.
    „W-w-wartet mal, ihr zwei...“, wollte Emi eingreifen, doch darauf antwortete ihr Bruder:
    „Keine Sorge, Schwesterherz! Hier würden wir nicht darauf kommen, wirklich miteinander zu kämpfen; allerdings wollen wir mal ein wenig Unterhaltung bieten...“
    Emi schaute erst etwas fragend zu den beiden, doch nach einiger Zeit hatte sie den Clou verstanden und nickte nur. Daraufhin gingen Asuka und Akito in die Mitte des Schlosshofs und stellten sich zu einem Kampf auf.

    „Meinst du, dass du noch es wie vor einem Jahr hinkriegst?“, fragte Akito.
    „Wie als wäre es gestern gewesen“, erwiderte Asuka kalt.
    Die beiden starrten sich gegenseitig an. Ziemlich schnell erlangten sie die Aufmerksamkeit der anderen Schüler. Langsam versuchten sich die beiden gegenseitig zu umkreisen. Dann gingen sie aufeinander los.
    Natürlich war es eine Farce. Denn vor exakt einem Jahr führten die beide eine gestellten Kampf auf dem Maskenfest in Willder auf. Es ist eines der größten Feste auf der Welt, welches Tausende von Leute anzieht. Die ganze Stadt putzt sich auf; vor allem die Adelsfamilien zeigten sich von ihrer besten Seite. Eines der größeren Privatevents dort ist das „Hyposthasen-Drama“, in denen die neuesten Theaterstücke der bestrenommierten Schriftsteller aufgeführt werden. Asuka und Akito hatten eine Gastrolle von zwei Kriegern zweier verfeindeter Clans. Der Showkampf wurde eines der Highlights; Asuka gewann für diese Aufnahme die goldene Maske, einen Ehrenpreis für eine herausragende Darbietung. Wenn dies dort Aufmerksamkeit erregt hat, würde es hier die Leute vom Hocker reißen.
    Der Kampf begann mit einigen kurzen Jabs. Alle wurden exakt abgewehrt. Darauf ging Akito für einen Headlock, doch Asuka wehrte ihn ab und stoß ihn nach vorne. Sie nahm ihn stattdessen in einen Sleeper-Hold. Ihr Gegner warf sie allerdings über ihre Schulter. Zwei Jabs und ein Hook von Akito wurden ein weiteres Mal abgewehrt. Da setzte Asuka zu einem Tritt gegen die seitlichen Rippen an, ebenfalls abgewehrt. Daraufhin gewannen sie wieder Abstand. Nun hatten sie die Aufmerksamkeit der Schüler.
    „Nun, du beeindruckst mich immer wieder, meine Kleine“, sprach Akito in einem herablassenden Ton. „Es ist nur schade, dass du nicht ansatzweise so gut als Trainerin bist.“
    Asuka ging nicht auf seine Provokation ein. Ohne Reaktion ging sie sofort wieder auf ihn los. Mehrere Schläge flogen links und rechts; Asuka benutzte hin und wieder einige Tritte. Als Akito schließlich einen ihrer Kinnhaken abwehrte, setzte er selber zum Kick an, doch Asuka konnte diesen in letzter Sekunde abwehren. Stattdessen trat sie selber zu, direkt gegen den Brustkorb von Akito. Dieser war jedoch nicht gestellt. Akito taumelte ein wenig nach hinten und musste erst einmal tief nach Luft schnappen.
    „Weniger reden, Freundchen, und mehr kämpfen!“
    Ihr Gegner musste schmunzeln. ~Ich habe es wohl provoziert, nicht wahr?~ Er rappelte sich auf und machte weiter. Einige der Schüler hatte der Kampf der zwei wohl gefallen. Sie jubelten und feuerten Asuka und Akito an; der Rest betrachtete den Kampf mit Argwohn.
    Über eine weitere Minute „kämpften“ die beiden weiter, ohne nennenswerte Vorfälle. Es waren immer noch keine Lehrer zu sehen, obwohl die Show mittlerweile zu einem kleineren Tumult geworden war. Mitten während dem Kampf entdeckte Akito Ritsu wieder. Er betrachtete ihn mit einer beunruhigenden Gelassenheit; als ob er ein Experiment betrachten würde.
    ~Was will er bloß?~ fragte sich Akito. ~Ich kenne diesen Blick. Dieser Blick ist meiner; er beurteilt mich für etwas. Aber wofür?~
    Trotz dieser kleinen Ablenkung verlief ihre Show reibungslos. Doch dies war Akito zu langweilig:
    Im Moment des Finish, als Asuka zu einem Tritt gegen den Sola Plexus ansetzte, ging ihr Rivale gegen den Plan. Er stellte sich weiter vor, griff sie am Bein und zog sie in seine Arme; Stirn an Stirn. Für eine Weile bewegten sich die beiden nicht; einige hätte sogar gemeint, dass sie sich küssen würden. Jedoch ließ Akito Asuka in höflicher Manier los und verbeugte sich galant:
    „Immer wieder eine Freude, Milady.“
  • Sirius konnte es zuerst nicht wirklich benennen, aber manche Leute in den Gruppen stachen in irgendeiner Weise hervor. Sein Blick streifte kurz den eines schwarzhaarigen Jungen mit dunklen Augen, doch dieser verschaffte sich anscheinend nur einen Überblick über die Anwesenden und sah schon nach kurzer Zeit wieder weg.

    Vorsichtig lehnte sich Sirius zurück und schloss die Augen. Er war vom Vortag immer noch müde und hatte es anscheinend mal wieder etwas mit dem Training übertrieben. Die Sonne schien angenehm warm auf sein Gesicht und bevor er es bemerkte, war er auch schon eingeschlafen.


    ~ Sirius' Traum ~

    Leise knisterte das Feuer und die Funken tanzten hoch in den nächtlichen Himmel hinauf. Während Felix schon eingeschlafen war, unterhielt sich Sirius noch mit dem großgewachsenen Mann, den sie auf einer ihrer Reisen getroffen hatten. "Du solltest nicht nach derartigen Dingen streben...", meinte dieser leise und senkte leicht den Blick,"... zu groß sind die Gefahren, die sich dadurch ergeben. Jede Münze hat eine zweite Seite und jeder Traum kann schnell zum Apltraum werden, wenn das Herz getrübt ist..." Langsam lehnte sich Sirius etwas zurück und betrachtete nachdenklich den Schlüssel, den der Mann um den Hals trug. Die Geschichte, die er gerade gehört hatte, klang so unglaublich und doch... er wusste, dass der Mann ihn nicht belogen hatte. "Keine Sorge, ...", erwiderte er leise, "... ich werde deine Geschichte nicht vergessen. So etwas darf sich niemals wieder ereignen..." Auf dem sonst ernsten Gesicht seines Gegenübers erschien ein Lächeln, "Ja, ich weiß, dass du niemandem schaden willst - du erinnerst mich ein wenig an mein jüngeres ich, daher habe ich dir auch das Himmelstmetall aus der weißen Stadt gegeben... komm bitte niemals vom rechten Weg ab." "Ich verspreche es, sei unbesorgt.", Sirius nickte ernst und bemerkte dann den neugiergen Blick des Mannes, der sich nun auf das alte Buch, das neben ihm lag, gerichtet hatte, "Sag bloß, du kennst es?" "Dieses Buch...", murmelte der Mann leise, "... die Wege der Zeit sind schon seltsam. Wie oft es nun schon den Besitzer gewechselt hat... Ich denke, ich hätte diese Geschichte damals schon niederschreiben sollen, aber manche Dinge brauchen wohl ihre Zeit. Lass es mich bitte um einen Eintrag erweitern!"


    Ein plötzliches Kribbeln auf der Nase ließ Sirius aus seinem Traum hochschrecken und ihn in zwei frei vor ihm schwebende Augen blicken, die ihm schelmisch zuzwinkerten. "Pulse... bin ich etwa kurz eingeschlafen?" Der junge Mann streckte sich und sah sich um. Die anderen Schüler waren immer noch in ihre Gespräche vertieft und auch sein Bruder schien mittlerweile einen Weg gefunden zu haben, seine Schüchternheit halbwegs zu überwinden. Zumindest sah es so aus. Nachdenklich zog er das alte Buch wieder hervor und schlug eines der weiter hinten gelegenen Seitenpaare auf. Ein Pokémon mit einer schwarzen Blume.
  • Cat legte den Kopf etwas schief, als Felix Gesicht rot anlief. Doch aufgrund ihrer emotinalen Kälte, konnte sie dies nicht richtig deuten.
    "Dir ist wohl auch warm... Dein Gesicht wird ganz rot", stellte sie nüchtern fest. Dann blickte sie zu dem rüber, der Felix Bruder zu sein schien. Er hielt ein Buch in der Hand in das er sich vertieft hatte. Pokemon hatten sich nebe ihn gesellt, ob all diese wohl seine waren? Schreckliche Elektro und Feuerpokemon tummelten sich um ihn und ließen ihre vorige Neugier, bezüglich des Buches fast gänzlich verschwinden.
    "Ich mag deinen Bruder nicht. Er hat eine furchtbare Auswahl an Pokemon getroffen. Sie sind gefährlich. Man sollte ihre Haltung verbieten."

    Ihr Blick fiel dabei vorallem auf das Hunduster. Das Schnepke an ihrer Seite versteckte sich bei dessen Anblick noch etwas mehr hinter ihrem Bein.
    Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta


  • "Endlich angekommen...", dachte ich, während ich die großen Türme der Akademie ansah. Es war nicht das erstemal, dass ich ein solch großes Gebäude sah. Unser Schloss war mindestens genauso groß... oder sogar größer? Ich war mir nicht sicher, aber ich redete es mir ein. Eos stand an meiner Seite und wirkte durchaus beeindruckt. Er lernte erst vor kurzem große Städte kennen und nun stand er vor einem riesen großen Schloss. Mein blick wanderte von den Türmen runter an das Hauptgebäude entlang, bis hin zu den Schülern, die hier versammelt waren. "...tze", zischte ich in meinem Inneren. Ich hatte keine große Lust mich mit den Anderen abzugeben. Ich war immerhin eine Prinzessin und hätte eine ganz andere Gesellschaft verdient... Doch da fiel mir wieder ein, dass ich ja eigentlich keine Prinzessin mehr war und ich mich irgendwie mit den Anderen arangieren musste.
    Ich zupfte mein Oberteil zurecht, strich mir eine Strähne aus dem Gesicht, welche kurz darauf wieder zurück in ihre Ausgangsposition hüpfte, und wagte mich näher an die Menge. Einige der Schüler unterhielten sich bereits und ich entschied mich, mich ihnen anzuschließen.
    Ich ging ein paar Schritte und sah dann einen jungen mit braunem Haar und einem Buch in der Hand. Ein Buch! Ich liebte Bücher. Die aus unserer Bibliothek hatte ich schon alle durchgelesen und war interessiert an Neuem! So entschloss ich mich, mich zu dem Jungen mit dem Buch zu gesellen.
    Als ich vor ihm stand, räusperte ich leise, aber dennoch hörbar. "Einen wunderschönen Tag wünsche ich. Darf ich mich zu Ihnen gesellen?", sprach ich überaus höflich. Genau so, wie man es jahrelang von mir verlangt hatte. Nun ja, alte Allüren konnte man auch nicht von heute auf morgen ablegen... Ohne aber auch nur eine Antwort zu erwarten, setzte ich mich neben den jungen und schielte auf den Titel seines Buches.


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  • "Ich mag deinen Bruder nicht. Er hat eine furchtbare Auswahl an Pokemon getroffen. Sie sind gefährlich. Man sollte ihre Haltung verbieten."
    Ihr Blick fiel dabei vor allem auf das Hunduster. Das Schneppke an ihrer Seite versteckte sich bei dessen Anblick noch etwas mehr hinter ihrem Bein.
    Jetzt geriet Felix etwas in Bedrängnis: wie sollte er ihr erklären, dass das Pokémon, dass sie als "gefährlich" bezeichnete, ihm gehörte?
    Er ging ein paar Schritte zurück: "Um ehrlich zu dir zu sein... Cloud! Ifrit! Kommt mal her!" Sein Sniebel und Hunduster kamen sofort angelaufen. Das Sniebel kletterte auf Felix' Schulter, während das Hunduster sich aufrichtete und mit den Vorderpfoten an seinem rechten Bein abstützte. "Die beiden gehören zu mir, aber Ifrit ist nicht annähernd so gefährlich, wie du scheinbar denkst. Wirklich nicht!", er schaute etwas verlegen, aber wenn es um seine Pokémon ging, war es ihm sehr wichtig.
  • Zu ihrem Schreck holte er das Ungeheuer auch noch her. Er schien dieses... unheimliche Wesen aber bändgn zu können. Vielleicht hatte er es abgerichtet?
    "Bespritzt du es mit Wasser wenn es versucht böse zu sein?", Catori machte einen leichten Schritt rückwärts. Zu ihrem erstaunen jedoch war das Schnepke hinter ihrem Bein verschwunden, stand vor Felix und 'grinste' das Sniebel an.
    "Kachina... pass auf, die sind gefährlich", besorgt blickte sie zu dem Schnepke, das wie... festgefroren vor dem Snibel stand. Es zitterte so sehr, als würde es gleich explodieren. Dazu die geröteten Wangen.
    "Kachina!"
    Doch Cat traute sich nicht heran um ihr Pokemon von dem gefährlichen Feuerpokemon zu beschützen, oder fortzuholen.
    Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
  • Zeit: 17:45 Uhr
    Wetter: Keine Wolke am Himmel, sodass man der untergehenden Sonne wunderbar zusehen könnte

    Jahreszeit: Herbst

    Während die Schüler sich auf dem Gelände umsahen, standen mehrere, ältere Menschen, Frauen und Männer, in einer höheren Etage vor den Fenstern und beobachteten ihre Neuankömmlinge. Die, die sich entspannt hingesetzt hatten, jene, die sich irgendwo versammelten und einem Showkampf zusahen und die, die sich fast komplett von den größeren Gruppen entfernt hatten. Alle hatten sie ein gewisses Potential, man sah es in ihren Blicken, die sie ihren Pokémon zuwarfen, in dem Vertrauen, dass sie einander entgegen brachten... auch wenn es in manchen Ecken nicht ganz so schön aussah wie in anderen. Doch das war erst einmal nicht mehr wichtig. Um derartige Fehler würde der Unterricht sich mit Sicherheit kümmern...
    „Es wird Zeit unsere Gäste zu begrüßen“, verkündete die älteste Frau entspannt, während die restliche Gefolgschaft sich bereits daran machte, den Raum der Direktorin zu verlassen, um entweder in ihre eigenen Klassen zurück zu kehren und sie abzuholen, oder um direkt an den Ort des Geschehens zu verschwinden.

    Als Rhey sich gerade mit seinen Partnern in neue Abenteuer stürzen wollte – schließlich hatte seine Schwester sich mittlerweile auch mal abgewandt, öffneten sich die beiden ungemein mächtig wirkenden Flügeltüre in die Akademie nach außen hin. Zeitgleich begannen mehrere Fontänen aus den Brunnen zu schießen, die den Weg von den Türen ins Gebäude, bis zu den Toren zur Außenwelt säumten. Ein hübscher Anblick für sich und für viele Wasser-Pokémon, die zuvor entweder auf dem Land liefen oder sich von ihren Partnern in größeren Fischgläsern hatten umher tragen lassen, nutzten die Gelegenheit um ein schönes Bad in den nun zum Überlaufen gefüllten Becken zu nehmen.
    Das besagte Tor, durch das die Neuen zuvor auf das Gelände gelassen wurden, begann langsam sich zu schließen, fast wie von Zauberhand und mit ungewohnter Geschmeidigkeit. Nur wer genau hinsah konnte die Kirlia und Abra erkennen, die sich um den langsamen 'Mechanismus' kümmerten.
    An den Toren zur Akademie wiederum standen ein Guardevoir und ein Simsala, welche jeweils eine der beiden schweren Türen bedienten. Dahinter zum Vorschein kam ein langer Gang, der sich in vielen kleinen Fluren verzweigte, ohne irgendeine Art der Ausschilderung, was förmlich schrie, das man sich besser schnell die benötigten Wege einprägte.
    Sonst konnten einem sicher die vielen Pokémon helfen, die geschäftig hin und her eilten. Anders als die Wesen draußen, waren die hier nie Arten, die größer als ein normaler Mensch war – obwohl in dieser Hallen mit Sicherheit ein Zekrom Platz gefunden hätte. Vielleicht sogar ein Reshiram.
    Alle neuen Schüler stoppten ihre Aktivitäten, Streitigkeiten und was sonst mittlerweile an Initiative ergriffen worden war, sie riefen ihre Pokémon dicht an sich heran, damit sie ja nicht plötzlich verloren gingen in dem unweigerlich folgenden Gedränge. Sie sahen zu, wie die beiden starken Psycho-Pokémon sich zu den Seiten entfernten und mittels Teleport komplett verschwanden.
    Aus einer Seitentür trat Mr. Finn von zuvor wieder zu den Neuankömmlingen und stellte sie in ihrer vorherigen Aufstellung auf. Kurz begutachtete er ihre Gesichter, ehe er leicht nickte und ein breites Lächeln seine Lippen zierte. Offensichtlich hatten ihn der vorangegangene Showkampf und die „kleinen“ Meinungsverschiedenheiten nicht interessiert, oder aber er hatte sie gar nicht erst bemerkt.
    „Nun gut. Wir gehen da jetzt rein, setzen uns in die Haupthalle, die aber eher der Essenssaal ist und der Hauptgrund warum ich hier arbeite, und hören der Direktorin Lanchester zu. Nach ihrer Ansprache werdet ihr in Zimmer aufgeteilt. Jeweils fünf teilen sich ein Zimmer, euer Hab und Gut wird bereits während der Versammlung dorthin gebracht.“
    Wie selbstverständlich tauchten die Kirlia und Abra von zuvor um die Schüler herum auf, nahmen das wenige Gepäck, dass ihnen erlaubt gewesen war und verschwanden damit wieder. Teleport war halt manchmal schon was feines.
    „In diesen Zimmern“, führte der Lehrer seine Ansage dann fort, „werdet ihr eure Stundenpläne, Uniformen... und kleine Überraschungen finden. Der Unterricht fängt immer morgens um acht Uhr an, um sechs Uhr wird das Frühstück bereit gestellt.“
    Mr. Finn unterbrach seinen Vortrag, als ein paar Schüler aufgeregt anfingen, sich bereits über das frühe Aufstehen zu beschweren. Ein strenger Blick seinerseits brachte die Meisten jedoch dazu, sich gedanklich weiter aufzuregen, statt ihrem Ärger bereits Luft zu machen. „Bis halb Acht steht das Frühstücksbuffet bereit, dann wird es abgeräumt. Sollten Stunden ausfallen könnt ihr euch an unser Laschoking wenden.“
    Besagtes Laschoking kam in diesem Moment in dem Eingangsbereich zum Vorschein. Es hob entspannt eine Pfote und begann lächelnd zu winken, den Mund zu einem fröhlichen Lachen geöffnet. „Es ist mir eine Freude.“
    „Ja, es kann reden. Sind Psycho-Pokémon nicht echt faszinierend? Manchmal. Egal. Vor dem Unterricht steht es stets bereit im Essenssaal um euch von euren Ausfällen zu unterrichten. Es freut sich im Übrigen sehr, wenn ihr ihm etwas von eurem Essen abgebt. Um halb eins endet der Vormittagsunterricht und bis zwei steht das Mittagessen. Ihr habt bis drei Uhr Freizeit, ab da beginnt der Nachmittagsunterricht bis sechs Uhr. Danach habt ihr wieder Freizeit, könnt euch aber bis neun Uhr stets am Abendbuffet bedienen. Um elf Uhr ist Bettruhe und dann will euch niemand mehr auf den Fluren sehen. Aber... erst einmal in den Essenssaal.“
    Damit drehte er sich um und stapfte durch die geöffneten Tore in die Akademie. So manch ein Schüler, der schon länger in diesen mächtigen Gemäuern hauste, sah neugierig in ihre Richtung, aus einer Tür drangen die strengen Stimmen von zwei Lehrern.
    Alles sah alt, aber in einem sehr guten Zustand aus. Die Türen, die die Neuankömmlinge von den Klassen und anderen Orten verdeckten, wirkten unangenehm schwer, als würde man wirklich vermeiden wollen, zu spät zu kommen. Denn unbemerkt rein schlüpfen konnte man hier ganz sicher nicht.
    Gemalte Bilder zierten die Wände, seien es Menschen, die der Schule irgendeinen Dienst erwiesen hatten, oder irgendwelche Pokémon. Die Decke war ein einziges Gemäle, kunstvoll verziert mit den unterschiedlichsten Drachen-Pokémon, bekannten wie Palkia und Zygarde, oder aber auch Unbekannten, die niemand irgendwie zuordnen konnte. Manche Stellen wirkten bleich, während andere gut in Schuss geblieben waren, aber kaum einer würde sagen können, dass die Qualität darunter litt. Es sah absolut wunderschön aus... und wenn man die Flure entlang sah, konnte man erkennen, das sich dieses Bild wohl durch die ganze Akademie ziehen würde.
    Die Haupthalle, oder aber der Essenssaal, je nachdem was man wichtiger fand, die Etikette oder das, was sich darin befinden würde, war... wirklich verdammt groß. An mehreren, langen Tischen, die in Reihen aufgestellt worden waren und mit Bänken bestückt waren, auf denen es sich die Schüler bequem machen konnten, standen an deren Enden kleinere Tische, auf denen schon jetzt einiges an Essen für den Abend bereit gestellt war. Am hinteren Ende des Raumes gab es eine kleine Erhöhung in der Ebene, die ganz eindeutig für die Lehrer bereit gestellt worden war, die etwas zu sagen hatten. Da es keinen höher gestellten Tisch für die Lehrer zu geben schien, aßen sie wohl bei den Schülern an den langen Tischen. Oder sie hatten einfach irgendwo dort ihren eigenen Tisch... da musste man als Neuling wohl einfach aufpassen.
    Jetzt im Moment stand das höher gestellte Rednerpult leer, ebenso wie die Stühle, die dahinter nebeneinander in Reih und Glied aufgestellt worden waren. Mr. Finn sah noch einmal kurz zu seinen Schützlingen, überblickte noch einmal die Gruppe und prüfte, dass auch ja alle mit ihren Pokémon da waren, ehe er wieder sein Lächeln auf die Lippen setzte.
    „Nun gut. Bitte geht an den Tisch in der vordersten Reihe und setzt Euch. Dann fängt die Ansprache gleich an.“ Damit wandte er sich den beiden vordersten Schülern zu und führte sie direkt an die Plätze ganz vorne an dem Tisch.

    Rhey und Lavender folgten einfach der Menge. Lavender hatte ihr Zobiris mittlerweile auf ihren Schultern, wo es sich einfach an ihren Haaren fest hielt und begeistert in der Halle umsah. Das war ganz nach seinem Geschmack! Die vier Kronleuchter, die ordentlich geordnet von der Decke hingen und mit schimmernden Juwelen besetzt waren, schienen aus echtem Gold gemacht zu sein, die vielen Lichtel, die offensichtlich als Lichtspender am Abend dienten, sahen neugierig zu den Neuankömmlingen hinab. Lavender brummte leise.
    „Hoffentlich sind die wirklich nur hier, um Licht zu machen und nicht, um uns die Lebensenergie aufzusaugen.“
    „Natürlich saugen sie uns die Lebensenergie aus“, flötete Rhey, vollkommen zufrieden mit der Situation. „Die brauchen sie zum Leben. Und wenn so viele Schüler auf einem Fleck stehen werden sie höchstens müde. Ist doch eigentlich die simpelste und ungefährlichste Art einer Fütterung, denkst du nicht?“
    Lavender sah ihren Bruder fast schon angeekelt an, ehe sie den Kopf schüttelte und sich auf einen freien Platz setzte, in der Hoffnung, dass niemand einen Gedanken daran verschwendete, sich neben sie zu setzen. Rhey allerdings schien diese Hoffnung komplett zu ignorieren, als er sein Enton und sein Sheinux hochhob und sich neben ihr niederließ.

    Katosi hielt nach wie vor ihr Fynx im Arm und sah sich in der Halle um. Auch ihr gefielen die goldenen Kronleuchter sehr, doch was sie viel mehr in den Bann zog, waren die Fenster, die offensichtlich die Wände ersetzten. Von diesem Raum aus hatte man einen perfekten Blick einen Abhang hinunter, an dem dieser hinterste Teil der Akademie offenbar grenzte. Sie unterdrückte den Drang, an die Fenster zu rennen und hinab zu starren, nicht einmal.
    „Woah!“, war jedoch das einzige, was sie als gekonnte 'Abhang-Kritikerin' hinausbringen konnte. Wenn man hinab sah konnte man zwar einiges erkennen, Nebelschwaden, fliegende Pokémon... aber ganz sicher nicht den Boden. Sie wusste ja, dass sie hier auf einem sehr hohen Berg waren, aber trotzdem hatte sie nicht so ganz erwartet, absolut gar nichts vom Boden sehen zu können.
    „Fynx!“, meldete sich das kleine Feuer-Pokémon dann auch schon zu Wort, woraufhin sie leise kichernd wieder abdrehte. „Schon gut, ich setze mich ja schon.“ Fröhlich kehrte sie zu den anderen der Gruppe zurück und ließ sich auf irgendeinem Platz nieder, der gerade gemütlich aussah.

    "Obscuritemon!"
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  • „Ich hätte nicht gedacht, dass wir ungeahndet davon kommen. Das mit dem Thema Autorität sollten sie vielleicht noch üben.“
    Etwas enttäuscht darüber, dass der Kampf schon vorbei war, folgten Akito und seiner Bande einige andere Schüler. Während sie durch den Gang schritten, hatten die vier keine Zeit, wirklich auf die Gänge zu achten. Jedoch nutzte Akito die Führung, um sich umzusehen.
    ~Lauter Gemälde, Glasmalereien... alle in sehr bunter Ausführung. Ein sehr linearer und wohl symmetrischer Aufbau; leider keine Attrappen, Rüstungen oder ähnliche Verzierungen. Also kann ich nachts hier nicht so leicht durch spazieren...~
    Ein weiteres Problem stellten die Psycho-Pokemon dar. Wie Mr. Goody Two-Shoes schon gemeint hatte, waren hier überall Psycho-Pokemon am Werk, sogar sehr intelligente. Sie zu täuschen, dürfte nicht gerade einfach werden.
    In der Zeit hatten sich die anderen drei mit den anderen Schülern gut angefreundet. Vor allem Mai schien putzmunter, während sie mit einem neu kennengelernten Jungen und einen Mädchen redete. Sie schienen aus recht einfachen Verhältnissen zu kommen und waren deshalb umso beeindruckter und respektvoller, von Mais Geschichte zu erfahren.
    „Ooooh, das heißt also, deine Familie ist sehr reich, oder?“
    „Ja, ist sie. Wir betreiben Immobilien- und Stoffhandel auf der ganzen Welt“, erklärte Mai. „Wenn Shigehito übrigens hier fertig ist, wird er uns den Möbelhandel eröffnen. Er ist wirklich beeindruckend: Zu meinem letzten Geburtstag hat er mir eine kleine handliche Kommode gefertigt, die man sogar auseinandernehmen und mit wenig Kraft mitnehmen mag.“
    Der Angesprochene errötete. Nicht nur, dass sich ein anderer Schüler an ihn gehangen hatte, sondern auch noch der „übertriebene Lob“, mit dem Milady ihn immer ansprach. Bis er zu den Nakashimas kam, war er nämlich nur Kritik gewohnt. Mit Lob konnte er stattdessen kaum umgehen. An Asuka hatte sich nur ein einziger Schüler getraut. Er selbst schien in der Kampfkunst bewandert zu sein, allerdings schien er doch nicht so bewandert zu sein: Er stellte Fragen auf Fragen; es schien gar nicht mehr aufzuhören. Doch Asuka zeigte ihre Geduld und beantwortete jede einzelne seiner Fragen so gut, wie sie konnte.
    Während die anderen von den ganzen Schülern abgelenkt waren, hatte sich ein Bekannter an Akito herangeschlichen. Natürlich hatte er ihn gemerkt, allerdings hatten sie ja ausgemacht, sich danach noch zu treffen.
    „Sehr beeindruckender Kampf vorhin! Allerdings hätte ich nichts anderes von jemandem erwartet, dessen Name 'kleiner Teufel' bedeutet.“
    Akito schwieg. Erstens hatte er keine Lust, nach der Show mit Asuka wirklich groß zu reden und zweitens war ihm Ritsu noch immer nicht geheuer. Das Muster, mit dem dieser ihn ansprach, schien keinen Sinn zu ergeben. Sicher war nur eins: Er will etwas von Akito, aber was?
    Einige Sekunden verbrachten die beiden in Stille. Dann fuhr Ritsu fort:
    „Du vertraust mir nicht, oder? Nun, ich kann es dir nicht abstreiten. Der Saint-Reyn Orden ist nicht gerade der transparenteste Orden. Allerdings kann ich dir allem, was ich besitze, versichern: Ich bin dein Verbündeter; und ich werde dir auch nicht in den Rücken fallen, falls du das meinst.“
    Akito fasste sich gegen die Stirn, seufzte und fragte Ritsu: „Was willst du dann von mir?“
    „Noch kann ich es nicht verraten, aber beizeiten werde ich verraten, worum es geht. Sagen wir so: Schon bevor ich mich hier einschrieb, habe ich mich über dich informiert, Akito. Du scheinst der Art von Mensch zu sein, der mir hier helfen könnte. Parkour, Diebstahl, Tarnung, Kampfkünste... nur jemand von deiner Art kann mir hier helfen.“
    „Dann solltest du dich neu umsehen“, erwiderte Akito harsch. „Ich habe mich noch nie manipulieren lassen und ich werde nicht damit anfangen.“
    „Das will ich auch nicht. Doch ich brauche deine unbedingte Hilfe. Stimmst du mir zu, werde ich dich bei all deinen Plänen auf Skyward unterstützen. Außerdem kann ich dir bestimmt weitere Kontakte geben, die du als Erbe der Nakashima gut gebrauchen könntest.“
    Akito schwieg erneut. Die Bitte Ritsus hatte ihn ein wenig beruhigt. Wenn er ihn so um Hilfe bittet, wird er wohl wissen, dass er körperlich unterlegen ist und ihn nicht leicht manipulieren kann. Dennoch hatte er immer noch große Zweifel an der Aufrichtigkeit Ritsus.
    „Ich mache dir einen Vorschlag, Akito“, meinte Ritsu. „Ohne irgendwelche Gegenleistungen werde ich zum einen über alles, was du machen wirst, schweigen. Zudem werde ich dich die ersten Monate unterstützen; egal, ob du ja sagst oder nicht. Dann kannst du dich entscheiden.“
    Das Angebot war interessant: Akito konnte nun Ritsu schamlos ausnutzen; des Weiteren war ein Monat genug, um zu prüfen, wie Ritsu tickt. Es waren kaum Risiken in diesem Angebot enthalten.
    „Also gut, Ritsu. Du hast mich überzeugt. Fürs erste bleibst du aber von mir fern; ich werde dir sagen, wann wir uns treffen. Zuerst brauche ich von dir eine Karte von Skyward. So präzise und genau wie du nur kannst. In einer Woche treffen wir uns; den Ort lasse ich dir zukommen.“
    „Dann mache ich mich auf dem Weg. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.“
    Darauf blieb Ritsu stehen und ließ die vier alleine.

    Als die Truppe im Speisesaal angekommen war, musste jeder von ihnen doch staunen. Sie hatten deutlich unterschätzt, wie groß Skyward eigentlich war. Der Saal war so groß wie eine Palasthalle; weder Akitos noch Asukas Familie besaß einen solch großen Raum. Sie sahen die vielen Tischreihen, die mindestens das vierfache der Neuankömmlinge hätte Platz bieten können. Allerdings haben sie bislang noch keine anderen Schüler gesehen.
    „Was glaubt ihr, wann wir die älteren Schüler treffen?“, wollte Mai wissen.
    „Wer weiß, ob es sie überhaupt gibt?“, fragte sich Shigehito. „Skyward hat eine so strenge Geheimhaltung, dass meist nur Familienangehörige wissen, wer auf dieser Akademie ist.“
    „Ehrlich gesagt fände ich es langweilig, wenn wir nur mit dreißig Schüler hier wären“, meinte Akito. „Diese Akademie ist riesig. Hier kann es dauern, bis man auch nur einem Menschen begegnet. Selbst wenn hier viele Pokemon sind: Richtige Menschen wären schon besser.“
    Einen kurzen Moment später sprach Mr. Finn zu den Schülern:
    Nun gut. Bitte geht an den Tisch in der vordersten Reihe und setzt Euch. Dann fängt die Ansprache gleich an.“ Damit wandte er sich den beiden vordersten Schülern zu und führte sie direkt an die Plätze ganz vorne an dem Tisch.
    „Jepp, ein eindeutiger Waschlappen“, meinte Shigehito. „Der kann froh sein, dass die anderen noch so zahm wie Welpen sind. Ich bin mal gespannt, wie der auch nur eine Unterrichtsstunde überleben will.“
    „Er hat eine offizielle Lehrlizenz, also wird er auch mit Typen wie dir zurecht kommen“, erwiderte Asuka. „Außerdem sind wir gerade erst einen Tag da. Gib ihm doch eine Chance!“
    „Ich bin derselben Meinung“, sagte Emi. „Er sieht sehr liebenswert und nett aus. Ich finde das sehr beruhigend. Skyward ist sowieso schon groß und furchteinflößend genug. Nicht wahr, Akito?“
    Der Angesprochene wurde erstmal plötzlich aus seinen Gedanken gerissen. Noch immer kreisten seine Gedanken um den neuen Partner „in crime“.
    „Tut mir leid, Emi“, entschuldigte sich Akito. „Ich war gerade kurz abgelenkt.“
    „Sag mal, großer Bruder: Geht es dir gut? Normalerweise bist du immer komplett aufmerksam über alles in deiner Umgebung.“
    „Liegt es an Ritsu?“, wollte Asuka wissen. „Was hast du mit ihm vorher besprochen?“
    „Nichts, was ich hier in aller Kürze erklären kann“, erwiderte Akito. „Lassen wir mal den restlichen Tag auf uns zu kommen. Danach können wir uns über andere Sachen sorgen.“
    Für eine Weile wurde das Gespräch von einigen Pokemon unterbrochen. Manche Schüler hatten nämlich darauf bestanden, ihre Pokemon mitnehmen zu dürfen. Zum Glück richteten sie kein Chaos an; ein kleines Wunder, wenn man bedenkt, was für Pokemon dort dabei waren.
    „Die Liebe zu unseren Pokemon in allen Ehren“, stöhnte Shigehito. „Trotzdem sollte man sie nicht in Räume lassen, wo sie wichtige Sachen kaputt machen könnten! Das habe ich von meinem Vater gelernt und ihr wisst, dass ich sonst gar nichts von ihm gelernt habe!“
    „Hier hast du recht“, stimmte Asuka zu. „Ich will mich beim Essen im Speisesaal nicht gleichzeitig auf meine Pokemon acht geben müssen.“
    „Ihr seid beim Essen und redet über Pokemon“, stichelte Akito. „Wollt ihr nicht vielleicht mal das tun, was man hier nicht eigentlich macht?“
    „Noch sollen wir auf die Rektorin warten“, antwortete Asuka.
    „Falsche Antwort, meine Liebe! Wir sollten schon vorher eine Rede hören; stattdessen warten wir hier im Speisesaal. Ich esse jetzt auf jeden Fall etwas! Wozu heißt man denn sonst Akito?“
    Er zog einen Apfel aus seinem Sakko, den er scheinbar von einem der Tische stibitzt hatte, und biss ein großes Stück davon ab. Shigehito und Emi mussten über den Apfel staunen.
    „Wie machst du das immer, Akito?“, wollte seine Schwester wissen. „Normalerweise stehst du doch immer im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Wie merkt es dann keiner, wenn du was wegnimmst?“
    „Sagen wir es so: Du musst nur wissen, wann du unbemerkt bleibst. Dann kannst du auch der größte Bühnenmensch der Welt sein und trotzdem ein guter Dieb bleiben.“
    Mit großer Zufriedenheit nahm er einen weiteren Bissen aus dem Apfel. Gerade in diesem Augenblick sah er aus dem Augenwinkel, wie ein bekanntes Gesicht ihn abfällig anschaute. Es war Sirius Elric.
    ~Nun sieh einer an~, dachte sich Akito. ~Diese Geschichte geht sehr interessante Wege...~
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