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Der ESC-Blog 2017

    • Medien

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    • Ich gebe jetzt mal nicht meine Meinung zum portugiesischen Beitrag kund, das wäre etwas unangebracht. $: Jedenfalls herzlichen Glückwunsch an den Gewinner, #Lisboa2018-Haipuuu!~ :bg: Neues Jahr, neues Glück! Und diesmal hoffentlich mit etwas mehr Auswahl.

      Apropos ... Mir ist aufgefallen, dass die ziemliche Mehrheit der Teilnehmer ganz weiße, ganz schwarze oder schwarz-weiß gemischte Outfits getragen hat. Ich weiß, dieser Minimalismus ist momentan in Mode, aber ich fand die Performances, besonders im Kontext mit den insgesamt doch sehr eintönigen Liedern, schon schwach. Deswegen habe ich große Hoffnungen an nächstes Jahr, dass das Ganze wieder bunt, ausgefallen und vielfältig wird. Zumindest letzteres, bitte. :/

      Jedenfalls habe ich für Rumänien abgestimmt, weil ich den Beitrag, die Performance und die Interpreten einfach sympathisch fand. Und das Lied hat sich auf eben diese super lockere, sympathische Art und Weise abgehoben. Yodel it, Europe! Top 10! :]


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Ich denke, zu diesem Sieg gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Wie er selbst sagt: Es ist nicht nur ein Sieg für Portugal, es ist ein Sieg für die Musik, die einen Sinn hinter ihrer Existenz hat und die mit Emotionen statt mit pyrotechnischer, bunter Show punktet. Das Lied von Luísa Sobral ist wirklich ein Meisterwerk des Jazz und zugleich auch ein Zeichen dafür, dass nicht nur die bunten Showeinlagen, die der Radiomusik gleichen, so einen Contest gewinnen können und Herzen bewegen können, sondern auch Musik, die ihren gesamten Fokus nur auf die Stimme und die Melodik setzt und den Rest völlig außen vor lässt. Schlussendlich findet sich auch ein Bisschen vom Motto "Celebrating Diversity" - in Form eines von anderen sehr abhebenden Musikstils - wieder.

      Letzten Endes bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich es echt nicht nach dieser fast tragischen ESC-Geschichte Portugals doch noch zu so einem glücklichen Sieg wird. Ein auf das letzte Detail wundervoll komponierte und interpretierte Lied zeigt meines Erachtens auch, dass dieser Contest - entgegen vieler anderer Meinungen - einen Wert hat und dass nicht nur Radiomusik, wie wir auch letztes Jahr sahen, zum Sieger gekürt wird.

      Da ich mich dieses Jahr gar nicht im Thread geäußert habe, will ich hier mal schnell meine Favoriten loswerden:
      (Diese sind - bis auf Portugal an erster Stelle - nicht nach Vorliebe sortiert)

      - Portugal
      - Rumänien
      - Finnland
      - Italien
      - Bulgarien
      - Kroatien
      - Niederlande
      Keine Signatur

      The post was edited 1 time, last by Gala ().

    • [IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9d/EuroPortugal.svg/150px-EuroPortugal.svg.png][IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9d/EuroPortugal.svg/150px-EuroPortugal.svg.png][IMG:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9d/EuroPortugal.svg/150px-EuroPortugal.svg.png]

      Die schönste Zeit des Jahres neigt sich dem Ende zu und wir durften einen nahezu historisches Ergebnis erleben, denn das erste Mal in der langen ESC-Geschichte geht Portugal mit Salvador Sobral und seiner jazzigen Ballade "Amar pelos dois" (zu deutsch: Liebe für zwei) als Sieger hervor. Damit endet die lange Misserfolgsserie des Landes, die ganze 52 Jahre andauerte.
      Parabéns!

      Auf den zweiten Platz landet das Küken des Jahrgangs: Kristian Kostov landet mit seiner Popballade "Beautiful Mess" auf einen sensationellen zweiten Rang und sichert somit das beste Ergebnis für Bulgarien jemals. Vielleicht reicht es nach einem vierten Platz im letzten Jahr und einem zweiten Platz im diesen Jahr zu einem Sieg im nächsten Jahr?

      Eine sehr große und für mich persönlich eine schöne Überraschung stellt der dritte Platz dar: SunStroke Project hat mit dem Partyhit "Hey, Mamma!" den dritten Platz für die Republik Moldau geholt und somit das beste Ergebnis des Landes hinter den Karpaten gesichert.

      Blanche belegt mit ihrem ausgesprochen modernen Song "City Lights" den vierten Rang und sorgt für Belgien die dritte Top10-Platzierung hintereinander. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten bei den Proben konnte sie ihre Nervosität besiegen und es hat sich ausgezahlt.

      Auf Platz 5 landete der Schwede Robin Bengtsson, der mit seinem einfachen Popsong "I Can't Go On" eine saubere Performance bot und die Schweden wieder zurecht unter die ersten Fünf brachte.

      Am Anfang hochgelobt, bei den Wetten war er die Nummer eins und auf YouTube hat das Musikvideo schon über 100 Millionen Aufrufe. Francesco Gabbani sorgte mit seiner lustigen Performance mit dem Gorilla und seinem gesellschaftskritischen Song "Occidentali's Karma" (zu deutsch: Karma der Abendländer) für gute Laune. Über Platz sechs kam er jedoch nicht hinaus.

      Restliche Platzierungen:

      7. Rumänien: Ilinca ft. Alex Florea – Yodel It!
      8. Ungarn: Joci Pápai – Origo
      9. Australien: Isaiah Firebrace – Don’t Come Easy
      10. Norwegen: JOWST feat. Aleksander Walmann – Grab the Moment
      11. Niederlande: OG3NE – Lights and Shadows
      12. Frankreich: Alma – Requiem
      13. Kroatien: Jacques Houdek – My Friend
      14. Aserbaidschan: DiHaj – Skeletons
      15. Großbritannien: Lucie Jones – Never Give Up On You
      16. Österreich: Nathan Trent – Running On Air
      17. Weißrussland: Naviband – Story of my Life
      18. Armenien: Artsvik – Fly With Me
      19. Griechenland: Demy – This Is Love
      20. Dänemark: Anja – Where I Am
      21. Zypern: Hovig – Gravity
      22. Polen: Kasia Moś – Flashlight
      23. Israel: IMRI – I Feel Alive
      24. Ukraine: O. Torvald – Time
      25. Deutschland: Levina – Perfect Life
      26. Spanien: Manel Navarro – Do It For Your Lover

      Deutschland hat sich etwas steigern können und kam mit ganzen sechs Punkten auf den vorletzten Platz und konnte nur den Spanier Manel Navarro hinter sich lassen.
      Der Österreicher Nathan Trent konnte sich trotz der null Punkte des Televotings auf einen ordentlichen Platz im Mittelfeld retten: Für ihn der 16. Platz!

      ENDERGEBNIS DES TIPPSPIELS:

      1. @Pk-fan: 65 Punkte
      2. @DaVoir: 45 Punkte
      3. @Simsa: 44 Punkte
      4. @Seiko: 20 Punkte
      5. @Pizzachu: 17 Punkte

      Damit gewinnt Pk-fan haushoch das Tippspiel. Herzlichen Glückwunsch!

      An dieser Stelle nochmal danke an alle, die hier fleißig kommentiert haben. Ihr seid die besten! Es macht mir jedes Jahr sehr viel Spaß, meine Leidenschaft mit euch zu teilen. Gute Nacht allerseits und wir sehen uns im November wieder beim JESC 2017 in Tbilisi, Georgien!
      I have a lot of talents but none of them are really useful.

      I am really good in making fun of people dancing.
      I invented like ten emoticons.
      I can walk up and down an escalator in like two seconds.
      I can fit my body into small spaces.
      I can instantly tell whether someone is fat or pregnant, with 60 percent accuracy.
      I can sneak three dogs into a movie theatre.
      I can convince my grandmother that I'm not real.
      I can win a staring contest with a cat.
      I can make every security guard suspicious of me.
      I can convince my mom that I'm adopted.

      The post was edited 3 times, last by DaVoir ().

    • Nochmals ein herzliches Danke @DaVoir, dafür dass du den Thread erstellt und regelmässig up to date gebracht hast inert kürzester Zeit. Und natürlich auch für das Tippsiel. Das verdient doch einen Applaus: :klatsch:

      Leider sind meine Favoriten nicht so gross rausgekommen, wie erhofft. Dennoch freut es mich, dass Italien und Rumänien zumindest in den Top Ten sind. Lediglich für Weissrussland hätte ich mir noch eine höhere Platzierung gewünscht. (Und den Siegersong mag ich noch immer nicht, aber meine subjektive Meinung soll diesen objektiv verdienten Sieg nicht abschwächen)

      Also: Glückwunsch an Portugal für den Sieg und Glückwunsch @Pk-fan für den ersten Platz im Tippsiel.
      Kate Nash - Don't You Want to Share the Guilt?
      I don't know how more people haven't got mental health problems
      Thinking is one of the most stressful things I've ever come across

      Donato - Einfach
      Ich gehe es an
      Bin auf dem Weg in mein Paradies, die Regeln umgangen
      Schwimme gegen den Strom, steinigen Wegen entlang
      Ohne Echolot, wo ich lande sehe ich dann

      Against the Current - Comeback Kid
      I'm gonna be a comeback kid and I want to find the words I need to say
      Yeah, I'm gonna survive with my head held high and finally walk away
      I'm gonna be a comeback kid and I want to be the one that's not afraid
      To jump from every sinking ship 'cause I'm done waiting to be saved
      I'm done waitin'

      Anton Nachtwey (aka Serk) - Wunderkinder
      Und wenn du nicht weisst, was hinterm Horizont liegt,
      dann find´ es heraus, pack´ deinen Koffer und zieh´
      Und wenn du nicht weisst, ob das was kommt dich besiegt,
      kannst du erst sicher sein, wenn du es probierst

      Escape The Fate - I Am Human
      I am strong, I am weak, I am everything between
      I am proud to be me, I am human
      I am weird, I'm a freak, I am different, I'm unique
      I will love who I please, I am human
      You are just like me

      Donato - Ferngesteuert
      Es gab falsche Freunde. Und echte, die ich enttäuschte.
      Von den echten fehlen Adressen. Die falschen treff' ich noch heute.
      Auch wenn ich falsche begrüsse, von echten träum' ich noch heute.
      Warum sollte ich lügen? Es macht kein' Sinn es zu leugnen.

      The post was edited 1 time, last by Seiko ().

    • Seiko wrote:

      (Und den Siegersong mag ich noch immer nicht, aber meine objektive Meinung soll diesen subjektiv verdienten Sieg nicht abschwächen)
      Kann es sein, dass du "objektiv" und subjektiv" im Satz verwechselt hast? :D
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    • DaVoir wrote:

      Seiko wrote:

      (Und den Siegersong mag ich noch immer nicht, aber meine objektive Meinung soll diesen subjektiv verdienten Sieg nicht abschwächen)
      Kann es sein, dass du "objektiv" und subjektiv" im Satz verwechselt hast? :D
      So was passiert, wenn man sich mit seinem nicht vorhandenen Fremdwörter-Vokabular profilieren möchte. XD
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    • Ich verstehe trotz allem nicht, warum er so gehyped wurde :$ Ich hätte Bulgarien auf Platz 1 gesetzt oder Moldova (wobei ich beide Song auch nicht schlecht fand ( Moldau > Bulgarien ) ) Aber Portugal fand ich gestern ernsthaft langweilig xD. Ich habe die Halbfinale nicht gesehen, aber der Song ist mir weder im Ohr geblieben noch sonst was, während ich bei anderen Liedern deutlich mehr mitsingen könnte oder mitgewippt habe im Schnelldurchlauf.
      Der portugiesische Song ist jetzt nicht schlecht oder so, nur für mich persönlich war der Song nichts Besonderes, was sich groß von der Masse abhob und ich habe zum größten Teil nur den Ton gehabt, also nichts mit auffälliger Bühnenshow.

      Deutschland vorletzter fand ich jetzt auch etwas happig. Soooo schlecht fand ich den Song nicht und deutlich besser als Spanien, sodass ein paar mehr Punkte vllt auch verdient gewesen wären, aber gut das ist halt Europas "Meinung" .
      Am schlimmsten waren aber echt Spanien und der Jodel-Song aus wo auch immer nach meiner persönlichen Meinung :tlmao:

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    • Tonja wrote:

      Der portugiesische Song ist jetzt nicht schlecht oder so, nur für mich persönlich war der Song nichts Besonderes, was sich groß von der Masse abhob und ich habe zum größten Teil nur den Ton gehabt, also nichts mit auffälliger Bühnenshow.
      Du darfst aber auch nicht die Gesamtheit der Musikgenres mit dem ESC gleich stellen, denn das Lied hat innerhalb der 26 Finalisten und auch innerhalb aller Teilnehmer deutlich hevor gestochen, gerade weil der Auftritt in sich gekehrt, beruhigend und auf die Musik konzentriert war, wasd sowohl die Jury, als auch die Zuschauer angesprochen hat.

      Viele Künstler kaschieren, dass sie nicht sonderlich gut singen können, indem sie ständig eingängige Phrasen nutzen, das Lied mit einem Elektro-Beat ausstatten oder eben irgendetwas Auffälliges, wie eine besondere Bühnenshow einbauen, was man bei den 26 Finalisten auch immer wieder sehen konnten. Nicht so Portugal und genau das kam gut an.

      Eingängige Refrains und das Potential, mitsingen zu können, sind eben nicht alles, was ein Lied gut machen muss.
    • Woah, apropos Deutschland.

      Hat euch auch so extrem genervt, dass der Kommentator am Ende wirklich merkbar gezwungen versucht hat, den deutschen Beitrag und die Künstlerin irgendwie zu verteidigen und ihre streitbar verdiente "Niederlage" als ungerecht darzustellen? =__= "Das europäische Publikum hat entschieden ..." und solche Phrasen, mit diesem verachtenden Unterton. Als sei es die Schuld des Publikums, dass Deutschland immer so dermaßen (und diesmal mMn wirklich verdient) schlecht abschneidet. Gut, klar, theoretisch ist es die "Schuld" des Publikums, aber man muss nur einen Schritt weiterdenken, dann kommt man zu der Frage, was wohl die Faktoren dafür waren, wieso das Publikum so entschieden hat.

      Dazu kann man wie immer nur sagen, dass das viele Geld, das Deutschland als Teil der Big Five in den ESC investiert, sinnvoller genutzt werden könnte. Würde es sich für das Finale qualifizieren müssen, würde auch bestimmt nicht so ein langweiliger Song in der ohnehin schon mausgrauen Masse eingesendet werden. Vielleicht würde man sich dann auch mal ein bisschen mehr kreative Mühe geben, denn singen konnte die Dame ja offenbar. :ups:


      Hoc est enim corpus meum. Hermione saltica, regina festorum, saltatrix summa, mimema inclyta, malefica fabulosa, arbitratrix Vesperae Omnis Sanctae.
    • Rai wrote:

      Hat euch auch so extrem genervt, dass der Kommentator am Ende wirklich merkbar gezwungen versucht hat, den deutschen Beitrag und die Künstlerin irgendwie zu verteidigen und ihre streitbar verdiente "Niederlage" als ungerecht darzustellen? =__= "Das europäische Publikum hat entschieden ..." und solche Phrasen, mit diesem verachtenden Unterton. Als sei es die Schuld des Publikums, dass Deutschland immer so dermaßen (und diesmal mMn wirklich verdient) schlecht abschneidet. Gut, klar, theoretisch ist es die "Schuld" des Publikums, aber man muss nur einen Schritt weiterdenken, dann kommt man zu der Frage, was wohl die Faktoren dafür waren, wieso das Publikum so entschieden hat.
      Ist schon seit 2011 so, seitdem wir wieder schlechtere Beiträge zum ESC schicken.
      Bin auch kein großer Fan von Peter Urban, denn der kann es nicht lassen, sowas zu kommentieren und ich empfinde es einfach als störend, wenn er das am laufenden Band macht, oder einfach seine Meinung als allgemeine Meinung hinstellt. Vor allem die politischen Ansichten, die er gerne beim Kommentieren einbringt, sind unangemessen.

      Ich persönliche empfinde es aber auch nicht als Meisterleistung, direkt einen Teilnehmer im Finale zu haben, nur weil wir zur Big5 gehören und weiß, dass der deutsche Musikgeschmack nicht unbedingt europaweit gut ankommt, oder einfach im Vergleich zu anderen Teilnehmern in dieser Runde schlechter war.

      Sagen wir es mal so, ich bin auch nicht immer der Meinung, dass ein Beitrag so schlecht ist, wie er dort bewertet wird (egal, um welches Land es sich handelt), doch als einzelne Person kann ich da höchstens Prognosen abgeben, was gut ankommt. Im Endeffekt betreiben die Teilnehmer zuvor eine Promotions-Tour durch die ESC-Länder, welche auch einen großen Teil zur Platzierung im Finale beiträgt. Wenn unser Teilnehmer bereits dort in Interviews und bei seinen Auftritten nicht gut ankam oder langweilig ist, dann wird dieser auch während des Finales nicht weit kommen, doch von alle dem bekommen wir im Finale nichts mehr mit.

      War eigentlich kein so großer Fan vom Raab, doch auch er hat in vielen Fällen sich was einfallen lassen, damit er während des Finales auffällt und im Gedächtnis bleibt, da ist jemand, wie Levina einfach eine graue Maus, die kurz auftritt und schon hat man sie vergessen.

      Hinzu kommt, dass nicht jedes Jahr dieselben Dinge gefragt sind und es einfach auf das Gesamtbild aller Teilnehmer drauf an kommt, wie gut unser Beitrag ankommt, selbst wenn wir ausgefallene Teilnehmer hinschicken. Und zu guter Letzt ist es ein Wettbewerb, das heißt, wir können einfach nicht jedes Mal gewinnen, oder gut bei allen ankommen. Irgendjemand muss verlieren.
    • @Floh Die ESC-Promotionstour muss nicht immer von Vorteil sein, denn Levina hat alle ESC-Pre-Events besucht und Besuche in Österreich, Ungarn, Mazedonien, Armenien und in Georgien gemacht. Geholfen hat das nicht.

      In der neueren Zeit hat Raab von 2010-2012 die deutschen Beiträge promotet und damit sind wir auch immer unter den ersten Zehn gelandet. Ab 2013 hat Deutschland so schlecht abgeschnitten. Unsere beste Platzierung ab da an war der 18. Platz 2014.

      Ich hoffe jedoch, dass sich der NDR für 2018 endlich mal ordentliche Mühe gibt und nicht Restposten von anderen Komponisten abkauft, sondern extra maßgeschneiderte Songs für die Teilnehmer schreiben lässt.
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    • @Floh Oh, kam so rüber, als würdest du sagen, dass die Promotionstour eine gute Platzierung gewährleistet
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    • Das Problem ist halt, dass das eigene Lied irgendwo auch polarisieren muss, damit es eine Chance im ESC hat.
      Das deutsche Lied war ohne Frage besser als einige andere Finalteilnehmer. Aber wenn man sich einmal anschaut, wann ein Land überhaupt erst Punkte bekommt:

      Es muss in den Jurys mindestens als eines der besten 10 von 26 Liedern gesehen werden.
      UND
      Es muss von den einzelnen Zuschauern als BESTES von 26 Liedern gesehen werden.

      Beide Ziele können mit einem guten Lied, das aber nicht komplett begeistert, einfach nicht erreicht werden. Selbst wenn wir besser als 15 andere Lieder sind, wären wir theoretisch punktlos. Deutschland hat es einfach verlernt zu polarisieren, damit zumindest einige Punkte erkämpft werden können. Und gerade das haben Portugal und auch Bulgarien dieses Jahr geschafft.

      Unsere 3 Publikumsstimmen kamen übrigens alle aus der Schweiz. Die Nachbarschaft kann also trotzdem noch etwas retten. :woot:

      Und ich wollte @DaVoir nochmal für den Thread danken. Er sollte nächstes Jahr deutsches ESC-Jurymitglied werden, so intensiv wie er immer dabei ist. :shifty:
    • Schade, dass meine Favoriten nicht gewonnen haben :( Rumänien immerhin noch in den Top-10 :cool: Der Beitrag aus Kroatien war dann aber wohl doch zu speziell für die breite Masse, hat aber viele Publikumsstimmen bekommen.

      Alles in allem haben mir die allermeisten Lieder überhaupt nicht gefallen (unter anderem die komplette Top-5). Oder um es anders herum zu sagen: Rumänien und Kroatien fand ich gut, Italien und der Jack-Johnson-Song aus Österreich waren auch noch ganz in Ordnung, auf den Rest hätte ich persönlich getrost verzichten können.

      Nichtsdestotrotz ist der Sieg bei einer solch hohen Punktzahl sowohl von Jury als auch vom Publikum mehr als nur hochverdient.
      Wer immer lacht, dem glaubt man nicht, dass er auch weinen kann
      Und wenn ihm auch das Herz zerbricht, man sieht es ihm nicht an
      Und von mir erwartet ihr nur Spaß und schönen Schein
      Es ist nicht leicht, ein Clown zu sein
    • Zu dem Sieger:

      Den unnötigen Hass verstehe ich nicht, der portugiesische Beitrag hat sowohl Jury- als auch Televoting gewonnen. Er hat wirklich eine tolle Persönlichkeit und ist ein liebevoller Mensch. Sein Beitrag war toll. (Ich persönlich bekomme bei dem Lied immer total Studio Ghibli/Disney Vibes, weswegen ich pure Nostalgie und irgendwie auch Melancholie spüre)

      Was (wie ich finde) aber viele falsch interpretieren ist: "We live in a world of fast food music. This is a victory for music... music isn't fireworks, music is feeling."

      Salvador wollte bestimmt nicht den ganzen Song Contest bzw. alle Teilnehmer angreifen und damit prallen, dass sein Lied besser ist und eine tiefgründige Bedeutung hat, sondern generell die Musikindustrie und wie sich Musik entwickelt hat. Er hat Recht, Musik hat sich zu was negativem entwickelt.Viele assozieren Musik nur noch mit Sex, Drogen, Geld usw..

      Man kann es nicht allen recht machen. Salvador hat nur gewonnen, weil er einen Herzfehler hat. Jamala hat gewonnen, weil ihr Lied politisch angehaucht ist. Måns sah halt gut aus. Conchita war eine Drag Queen, ein Sieg der Toleranz..etc. *bla bla bla bla* *heul* heul* *schnauz* schnauz*

      Wie tief muss man gesunken sein um sich über eine Person mit Herzfehler lustig zu machen?

      Es wird immer nur gemeckert, vor einem Jahr wurde noch behauptet, dass Jamala die schlechteste Gewinnerin ist, der ESC wäre von nun an tot, jetzt gehört der Titel Salvador Sobral und der ESC ist inoffiziell schon wieder gestorben(?)

      Hört auf Ausreden zu finden, akzeptiert es, jeder Sieg hat seine Berechtigung. Gönnt ihm den Pokal!

      Tut mir echt Leid, ich musste mal meinen Frust ablassen und die nervige Moralapostel spielen.

      - Danke @DaVoir für den tollen Thread :knuddel: und Herzlichen Glückwunsch @Pk-fan

      (Hab' den Beitrag mit dem Handy verfasst, entschuldige mich mal für die Fehler und danke fürs lesen ;) )

      Achja, ist irgendwer von euch auch total depri sowie sad, weil der ESC vorbei ist? Ich kann es nicht fassen, mein Leben ergibt kein Sinn mehr xD

      The post was edited 5 times, last by Hairy-Potter ().

    • Also, meine angekündigte Meinung... Portugal hat verdient gewonnen. Hätte niemand von mir erwartet? ... Ich sagte nie, das Lied ist schlecht, aber es ist nicht mein Geschmack. Ansonsten war der Contest irgendwie... Relativ langweilig, wie eigentlich jedes Jahr. Habe irgendwie auch nicht zu Ende geguckt, muss ich gestehen... Und das Ganze nur verfolgt, weil Schweden so ESC-verrückt sind. Im Ernst, das gleicht dort einer neureligiösen Bewegung! Und meine Familie kommt nunmal teilweise aus Schweden. Da wird man doch wohl unfreiwillig ESCs verfolgen dürfen.
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