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Die Diskussionsrunde

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    • Die Diskussionsrunde

      Hallo, liebe Leserinnen und Leser.

      Mit diesem Fanclub möchte ich euch eine Plattform bieten, über festgesetzte Themen zu diskutieren und darüber auszutauschen. Ich empfinde diskutieren als sehr wichtig und öffnet einem sehr viele Eindrücke zum vorhandenen Thema. Dieser Scharfsinn dient dazu, uns immer weiterzuentwickeln, womit ich es eigentlich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann, hier dabei zu sein. ;)


      Ablauf


      Ich werde in regelmäßigen Zeitabständen als Leiter des Fanclubs ein Thema präsentieren. Diese Präsentation beinhaltet einen (aktuellen) Anlass, warum das Thema erwähnenswert ist und was ein angestrebtes Ziel der Diskussion sein könnte. So simpel bis hierhin.
      Jeder ist herzlich Wilkommen, hier an diesem Thread teilzunehmen. Da der Fanclub-Bereich mit Anmeldungen arbeitet, bitte ich kurz und bündig darum, in dem ersten Beitrag, den ihr schreibt, euch kurz vorzustellen. Was diese Vorstellung beinhalten soll, werde ich euch im Folgenden näherer erläutern.
      Mit jeder abgeschlossenen Diskussion werden sogenannte Erfahrungspunkte verteilt, die je nach Beteiligung jedes Einzelnen vergeben werden. Das Rechnungssystem dahinter werde ich bei erstmaliger Nutzung bekannt geben. Dies soll auch nur ein kleiner Ansporn sein und ist eigentlich nicht notwendig, aber ich dachte mir: Ich mache es trotzdem! :p


      Verhaltenskodex


      Zusätzlich zu den vorhandenen Regeln des Fanclub-Bereiches möchte ich einen Art Verhaltenskodex für diesen Fanclub einführen, um ein friedvolles Miteinander zu gewährleisten:
      • Ein respektvoller Umgang miteinander und untereinander muss gewährleistet sein, um eine vernünftige Diskussion führen zu können.
      • Respektiert die Meinung von anderen Leuten und geht auf diese ein. So entsteht eine lebendige Diskussion, die dazu noch fair verlaufen kann.
      • Dies gilt ebenso für politische und religiöse Einstellung, die hier nicht grundlos verurteilt werden soll.
      • Wenn ihr euch auf externe Beiträge bezieht oder sie zitiert, wäre es schön, wenn ihr die Quelle mit angebt.
      • Als Leiter des Fanclubs behalte ich mir vor ggf. Personen auszuschließen oder zu sanktionieren.


      Vorstellung

      Wenn ihr euren ersten Beitrag schreibt, wäre es super, wenn ihr euch einmal vorstellen könntet. Dabei wäre interessant zu wissen, wofür ihr euch interessiert, wie eure Diskussionserfahrung ist und euer Lieblingsessen, einfach weils mich interessiert. :p
      Sollte diese Vorstellung vollzogen sein, werde ich euch in die Liste der Mitglieder aufnehmen.


      Mitglieder




      Ich freue mich auf eine rege Beteiligung. ;) Im nächsten Post werde ich die erste Diskussion beginnen.
      Wisst ihr, ich habe keine Ahnung, was hier stehen soll, deswegen: Kartoffel.
    • #1 - Ist Social Media wirklich sozial?

      Wir schreiben das Jahr 2017, wo soziale Medien für die meisten Bewohner der Erde mittlerweile unabdingbar geworden sind. Neue Kommunikationswege wurden eröffnet, damit aber auch neue Problemfelder geschaffen. Aus Anlässen wie dem vorangegangenen US-Wahlkampf, wo auf Twitter ein Präsidentschaftskandidat und heutiger Präsident mit sogenanntem 'hate speech' Massen mobilisiert und Vorurteile streut und immer wieder vorkommenden 'Beefs' auf Twitter, die öffentlich Leute bloßstellen und verschiedene Personen zu Lachnummern werden lassen, kann man sich wirklich die Frage stellen: Ist Social Media eigentlich sozial?

      Ich persönlich beobachte viele Hater-Kommentare unter Videos auf YouTube und frage mich schon immer, warum es im Internet so viel Hass gibt. Warum es immer wieder Leute gibt, die sich asozial gegenüber friedlebenden Mitmenschen verhalten, und das sogar teilweise grundlos. Die Anonymität spielt an dieser Stelle wohl eine ganz entscheidene Rolle - wie soll ein normaler Internetnutzer jemals herausfinden, wer ihn dort so böse angegangen ist, weil demjenigen die eigene Meinung nicht gepasst hat?

      Aus dieser Problematik stellt sich mir die Frage, ob man Social Media wirklich so nennen darf und ob es wirklich so gut ist, dass es mittlerweile ein Muss ist. Desweiteren würde mich interessieren, wie ausschlaggebend ihr die Anonymität im Internet für die Probleme in den sozialen Medien findet.

      Meinen Denkanstoß habe ich diesem Video entnommen:

      Let's discuss!
      Wisst ihr, ich habe keine Ahnung, was hier stehen soll, deswegen: Kartoffel.
    • Mein Lieblingsessen ist Lasagne. Diskussionen gibt es bei mir im Freundeskreis immer wieder. Ich finde man kann durch ordentlich geführte Diskussionen viel mitnehmen, sei es auch nur über die Denkweise des Gegenübers.

      Ich würde in dem Video noch eine Art von störenden Social-Media-Usern hinzufügen:
      Da hätten wir zu einem noch den "Klugscheißer". Ich bin mir nicht sicher ob er nicht manchmal ein Troll ist, aber oftgenug hat man ihn auf facebook gesehen, meist in Gruppen der selben Art, die sich absolut nicht um seine Meinung drehen sondern um das absolute Gegenteil. Er versucht den Menschen, mehr oder weniger bewusst, mit seiner Meinung vor den Kopf zu stoßen. Meistens wird er nicht ausfallend, doch seine Beiträge stören logischerweise das Thema der Gruppe imenz, so dass er nach kurzer Zeit in der Gruppe gesperrt wird.
      Wer möchte schon in einer Gruppe für rein vegetarische Rezepte lesen, wie toll und nahrhaft Fleisch ist?

      Wenn man sich viel und häufig mit dem Internet und den dazugehörigen Medien beschäftigt bzw. beschäftigen muss, fallen diese Dinge nicht nur in großen Netzwerken auf. Nein, genau die selbe Art der User existieren z. B auch auf filb. Der Unterschied ist, dass diese Seiten so klein sind, dass man seine Trolls schon kennt, vielleicht sogar mit ihnen sympathisiert, weil man eben mit ihnen schon mal ordentlich über Skype oder ähnliches geschrieben hat. Ich denke, dass ist auch das Problem der großen Medien/Youtubern. Sie können bei so vielen Kommentaren teilweise nicht mehr differenzieren ob es sich um die selben Idioten handelt wie unter jedem Video. Daher entstehen dann auch solche Gedanken, ob man, wie im Video erwähnt, nur negativ ist.
      Wir haben aber auch wieder einen Wandel in den Sozialen Medien. Sehen wir uns z.B meine Nutzung von Facebook über die Jahre an. Erst genutzt wie jegliche SchülerVZ Seite um mit Freunden Bilder, Kommentare, Links und Spiele zu teilen, sich über schulisches zu Unterhalten in den jeweiligen Gruppen.
      Dann beim älter werden hinzufügen von weiteren Newsseiten. Ich hab bei den Sachen die ich selber geliked habe eigentlich nie etwas kommentiert, mir diese nur immer wieder durchgelesen, bis es schier langweilig wurde. Selbst bei Beiträgen über Gehirnstrukturen wurde irgendwie eine Verbindung zu Flüchtlingen, Illuminaten etc gebracht. Auf welch abstruse Weise das manchmal geschah war einfach nur krank. Da fragt man sich ob es Menschen gibt, die ihren ganzen Tag damit verbringen unter jedem Beitrag irgend einen zusammenhang mit Flüchtlinge nachzudenken.
      Jedenfalls hat mich das derartig gewaltig gestört, dass ich nur noch in Gruppen geblieben bin die mir als Info und Ratgeber helfen könnten (Barf Gruppen, Flohmarktseiten). Doch auch hier wurde ziemlich ähnliches getan. Es wurde sich über Dinge aufgeregt, es als Tierquälerei angesehen wenn man anders fütterte als beim barfen ( :irre: ). Ich hab mich letzendlich gänzlich von Facebook distanziert, schaue höchstens ob ich mal ne Nachricht bekommen habe, aber auch das ist nicht mehr der Fall, weil kaum jemand nennenswertes aus meinem Freundes und Bekanntenkreis sich noch mit FB beschäftigt. Gibt ja jetzt WhatsApp. Ich denke auch, dass Facebook das kommen sah und deshalb WhatsApp aufgekauft hat. Es gab ja schon genügend Soziale Netzwerke in der Art, z.B werkenntwen die auch einen baldigen Seitentot erfahren haben.
      Gegen eine Sache im Video muss ich aber sagen, dass sie meiner Ansicht nach unzutreffend ist. Trolls im Internet sind nicht neu, auch nicht in der Masse, dass es so auffällt liegt nur daran, dass wir im Internet mittlerweile überall kommentieren und lesen können. Auch ältere Menschen sind in der Lage herumzutrollen.

      Ich denke ich werde mich später noch einmal dazu äußern, hab aber erstmal den ganzen Tag zu tun, da muss das hier erst einmal reichen.
      Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
    • Moin,
      Ich diskutiere relativ oft (mindestens 1 bis 2 mal in der Woche) im Sozialkunde Lk-Unterricht über verschiedene Themen. Ich interessiere mich vor allem für Pokémon (was ne Überraschung :kl: ) sowie zu teilen für die aktuelle politische Lage in Deutschland/Europa und auch für Chemie (was denke ich aber hier eher selten Thema sein wird). Mein Lieblingsessen ist roher/gebackener Hefeteig, Rouladen, Schnitzel, ........ usw.

      Nun zum Thema: Ich habe hier leider das Problem das ich weder auf Facebook, noch auf Twitter, Twitch, Instagram, Snapchat, ... angemeldet bin und auch nie war. Einzig WhatsApp ist bei mir (außer Filb) wirklich in Benutzung, wobei ich hier ja noch kontrollieren kann wer mir schreibt etc. Aufgrund dessen kann ich das nur von außen betrachten, was nicht heißt das das Problem mir nicht bekannt ist. Selbst wenn man nur so mal ein paar Videos auf YouTube anschaut und die obersten Kommentare ließt, reicht mir das schon. Auch wenn ich mir auf Tagesschau.de (eine durchaus seriöse und eigentlich meiner Meinung nach objektive Webseite) eine Nachricht durchlese und dann unten in die Kommentare schaue, ist dasselbe wie in dem Video gesaugte zu sehen. Allerdings möchte ich die Aussage, das dieser Sprachgebrauch nur im Internet unter Anonymität existiert nicht so stehen lassen. Als Schüler 12. Klasse bemerke ich immer öfter bei 5.-9. Klässlern diese „Sprache" und gegenseitige Umgang welcher dem des hier kritisierten stark ähnelt. Wo ich in diesem Alter war, da bin ich mir relativ sicher, war dies lange nicht so ausgeprägt. Vor allem wenn ich mich mit Kindern/Schülern von einer nahen Gesamtschule statt mit denen vom Gymnasium beschäftige, ist dieses Verhalten viel ausgeprägter und in einer größeren Altersspanne zu finden. (Ich wohne auf dem Land; man sollte dies noch zur Beurteilung meiner Aussage wissen -> ich weiß nicht wie es in Städten wo soziale Kriesen z. T. denke ich noch öfter vorkommen)
      So bis mir noch mehr zu dem Thema einfällt muss das mal reichen.

      The post was edited 1 time, last by Mega-Wummer: Wo kam der Spoiler her? Weg isser Und noch Rechtschreibfehler ().

    • @Mega-Wummer Ist Filb für dich wirklich "social media"? Und warum? Ich könnte es an einer gewissen Stelle nachvollziehen, aber ob dieses Forum wirklich solchen "Kriterien" entsprechen würde, möchte ich grundsätzlich erstmal anzweifeln.
      Wisst ihr, ich habe keine Ahnung, was hier stehen soll, deswegen: Kartoffel.
    • Naja, ich habe mich etwas informiert und aufgrund der beschriebenen Anhaltspunkte für „Social Media" entschieden, dass ich es dazu zählen würde. Laut dem was ich gelesen habe, ist eine Medium „social Media" wenn es im Internet (passt) Nutzern möglich macht Informationen (denke schon), Wissen (yup), Eindrücke (gibt es hier) sowie Erfahrungen auszutauschen (passt auch). Außerdem werden im „Social Media" die Inhalte von den Benutzern bestimmt, was hier zu teilen der Fall ist. Somit habe ich nicht genügend was dagegen spricht, dass Filb „Social Media" ist. @HoLy

      Quellen: - de.m.wikipedia.org/wiki/Social_Media
      - onlinemarketing-praxis.de/glos…cial-media-soziale-medien

      The post was edited 1 time, last by Mega-Wummer: Quellen vergessen ().

    • Na gut, dann möchte ich dir an dieser Stelle recht geben @Mega-Wummer ;)

      Ich habe bei Social Media einfach das Gefühl, dass der Begriff nur einfach fehl am Platz ist. Was soll daran social sein? Dass man sich mit anderen austauscht? Das ist es für mich nicht so wirklich. Unter dem Begriff social, also sozial, verstehe ich positive Werte, die gepflegt werden. Aber wenn ich mir dann jeden Tag irgendwelche Beefs auf Twitter angucke oder diverse unschöne Kommentare auf Facebook, kann ich dem nichts abgewinnen.
      Sorry, ich wollte schon früher was schreiben, aber hatte einiges zu tun :ups:

      Nochmal zur Sprache: Sprache wandelt sich nun mal eben. Ich meine schon früher viel gelesen zu haben, wie schlimm es sei, dass wir auf einmal Anglizismen benutzen, und heutzutage sind Begriffe wie Smartphone, Handy oder ähnliches doch alltäglicher Sprachgebrauch. Das kann keiner aufhalten und ist ein Prozess. Was würdest du denn dagegen tun wollen? Jedem deutsche Begriffe eintrichtern? Menschen müssen mit der Zeit gehen, auch an dieser Stelle.
      Wisst ihr, ich habe keine Ahnung, was hier stehen soll, deswegen: Kartoffel.
    • Mit der Sprache meinte ich nicht die Anglizismen, welche ja auch in letzter Zeit relativ stark geworden sind (wobei ich hier eher das Problem sehe, dass die jüngeren in unserer Gesellschaft diese ohne das Wissen um die Bedeutung/ Übersetzung in vielen Kontexten einfach einwerfen), sondern dass mit „Ey du Hurensohn, mach mal ..." oder „Du Arschloch mach mal schneller..." um nur Beispiele zu nennen die ich so mitbekommen habe. Auch haben diese jüngeren teilweise recht viel Respekt verloren, wo ich denke das das ein Nebeneffekt des Umgangs im „Social Media" ist, da die Jüngeren nicht so den Unterschied zwischen diesem und der realen Welt mitbekommen. Freitag erst haben mich solche 7. oder 8. Klässler (Realschüler/Raucher frisch auf dem Weg wieder zurück zum Unterricht) gemeint zu beleidigen mal davon abgesehen, dass ich deutlich Älter bin und von den Körpermaßen ungefähr doppelt so breit (nicht fett eher ein breites Kreuz/Schultern) und 1,5 Köpfe größer bin. Da ich leider nicht die Zeit hatte darauf zu reagieren habe ich es ignoriert aber und bin einfach weiter gegangen. Aber ich finde dieses Benehmen ähnelt dem oben Erwähnten Benehmen im „Social Media" und lässt mich wieder bei manchen auf die Unfähigkeit zwischen Internet und Realität zu Unterscheiden vermuten.
      Sollte ich zu weit ausschweifen tut es mir leid, sagt mir dann Bescheid, dass ich nächstes mal versuche enger am Thema zu bleiben.
      Gruß
    • HoLy wrote:

      Gibt es noch Interesse am Thema oder soll ich weitergehen?
      Ich lese fleißig bei diesem Thema mit, aber ich bin ein Social Media Banause (irgendwie bin ich in vielen Dingen ein Banause, merke ich gerade xD) - daher ist meine Meinung höchstwahrscheinlich nicht objektiv genug diesbezüglich um eine tatsächlich fruchtbare Diskussion zu führen.

      Hoffe sehr, dass ich beim nächsten Thema mein Glück finde. :>



    • Meinetwegen kann das weg :$
      Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
    • Na gut, lassen wir die Social-Media-Diskussion ruhen. Wenn wem noch etwas wichtiges dazu einfällt, den möchte ich nicht aufhalten.

      #2 - Der Schulz-Effekt


      Beitrag von SPIEGEL Online: *klick*
      [IMG:http://www.business-on.de/dateien/bilder/schulz_martin_jpg_2.jpg]

      "Schulz-Effekt" beschreibt und bestimmt momentan die Umfragelandschaft, wenn wir in den letzten Wochen einen neuen Bundestag hätten wählen müssen. Seit dem Rückzug von Sigmar Gabriel und seiner Nominierung zum SPD-Kanzlerkandidaten sind round about 5000 Menschen in die SPD eingetreten und bildet in Umfragen wieder die stärkste Kraft. Mit ihm hat sich eine Euphorie unter SPD-Wählern und Mitgliedern breitgemacht, die bis jetzt anhält.

      Die Frage stellt sich: Wird dieser Effekt anhalten? Kann Martin Schulz wirklich überzeugen, auch wenn er bis jetzt kaum konkrete Inhalte geliefert hat?


      Zusammen mit dem Schulz-Effekt sind auch viele Memes entstanden, die man im Internet findet. 'Gottkanzler' ist nur eines der Synonyme, die ihm zugesprochen werden. Er selbst reagierte belustigt darauf. Ist das "moderner" Wahlkampf? Fängt man so heutzutage Stimmen?

      Kann er vor allem etwas gegen den Rechtsruck und dem Erstarken des rechten Flügels in der politischen Landschaft entgegensetzen?

      Eure Meinung ist gefragt!
      Wisst ihr, ich habe keine Ahnung, was hier stehen soll, deswegen: Kartoffel.
    • HoLy wrote:

      Kann er vor allem etwas gegen den Rechtsruck und dem Erstarken des rechten Flügels in der politischen Landschaft entgegensetzen?
      Dass die entsprechende Partei den "Schulz-Hype" pusht, ist mMn verständlich und trifft den jetzigen Zahn der Zeit. Merkel dümpelt schon einige Zeit vor sich hin, es ist nichts Halbes, aber auch nichts Ganzes. Und die SPD will diesen Wandel für sich nutzen. Schulz erschreckt nicht vor kontroversen Themen, bietet genug Diskussionsfläche und man kann sich von ihm sowohl eine sachliche, als auch konstruktive Basis erwarten. Die Zukunft wird zeigen, ob er einigen Dingen entgegensetzen kann.



    • Moin moin, dann will ich mich mal kurz vor den Baum stellen, nee, das wars nicht. Vor das Haus? Nee, auch nicht... Ach ja, vorstellen:

      Ein wirkliches Lieblingsessen hab ich eigentlich nicht, dazu mag ich zu viele Sachen zu gerne^^ Was das Diskutieren angeht, kommt es immer wieder mal zu Situationen, wo man um eine Diskussion nicht herumkommt. Insofern ist das bei mir eigentlich so wie bei fast jedem anderen auch. Interessen sind eigentlich auch recht breit gefächert, als "Spezialgebiete" nenne ich immer wieder Biologie, Erdkunde, Römische Geschichte etc.

      So, nun zum Thema:
      Ich denke, der "Schulz-Effekt" hat auch damit zu tun, dass die SPD mit ihm nach vielen Jahren mal wieder einen "Kopf" hat. Einen, der auch reden kann. Der letzte, der gut reden konnte, war in der SPD meiner Meinung nach Gerhard Schröder. Und letztendlich gibt es bestimmt nicht wenige Leute, die nicht nach Partei und Wahlprogramm wählen, sondern nach Kandidaten und Köpfen.

      Ob Schulz den Rechtsruck bremsen kann, bleibt abzuwarten. Sicherlich hat es einige bisherige Nichtwähler gegeben, die alleine durch Schulz' Kandidatur in Umfragen nicht mehr angegeben haben, die AFD zu wählen, sondern die SPD. Was solche Umfragen für einen Wert haben können, wissen wir nicht erst seit Donald Trump. Nichtsdestotrotz ist jedes Prozent, das die AFD weniger bekommt, ein gutes Prozent, wenngleich selbst ein Prozent Stimmen für die AFD ein Prozent zuviel ist.

      Was die Inhalte angehr, kommen diese erfahrungsgemäß erst in den nächsten Wochen / Monaten. Dennoch könnte es gut sein, dass es bei der nächsten Bundestagswahl zu einem "Machtwechsel light" kommt. Deutschland scheint langsam, aber sicher "Merkel-müde" zu werden und ich denke schon, dass der so genannte "Schulz-Effekt" noch anhalten kann und zumindest noch einige Zeit wird. Eine kleine Tendenz könnte man evtl. schon in den Landtagswahlen im Saarland, in Schleswig-Holstein und in NRW erkennen.

      "Machtwechsel light" deswegen, weil es aller Voraussicht nach auch bei der kommenden Bundestagswahl auf eine "GroKo" hinauslaufen wird, wenn die AFD nicht noch massivst einbricht und z. B. die Grünen Stimmen hinzubekommen, was ich aber zu bezweifeln wage.

      Ob Schulz es wirklich großartig anders macht (bzw. anders machen KANN) als Merkel, wird sich auch erst in den Monaten nach der Wahl herausstellen.
      Wer immer lacht, dem glaubt man nicht, dass er auch weinen kann
      Und wenn ihm auch das Herz zerbricht, man sieht es ihm nicht an
      Und von mir erwartet ihr nur Spaß und schönen Schein
      Es ist nicht leicht, ein Clown zu sein
    • Rheinfeuer wrote:

      Ich denke, der "Schulz-Effekt" hat auch damit zu tun, dass die SPD mit ihm nach vielen Jahren mal wieder einen "Kopf" hat. Einen, der auch reden kann. Der letzte, der gut reden konnte, war in der SPD meiner Meinung nach Gerhard Schröder. Und letztendlich gibt es bestimmt nicht wenige Leute, die nicht nach Partei und Wahlprogramm wählen, sondern nach Kandidaten und Köpfen.
      Was die Inhalte angehr, kommen diese erfahrungsgemäß erst in den nächsten Wochen / Monaten. Dennoch könnte es gut sein, dass es bei der nächsten Bundestagswahl zu einem "Machtwechsel light" kommt. Deutschland scheint langsam, aber sicher "Merkel-müde" zu werden und ich denke schon, dass der so genannte "Schulz-Effekt" noch anhalten kann und zumindest noch einige Zeit wird. Eine kleine Tendenz könnte man evtl. schon in den Landtagswahlen im Saarland, in Schleswig-Holstein und in NRW erkennen.

      "Machtwechsel light" deswegen, weil es aller Voraussicht nach auch bei der kommenden Bundestagswahl auf eine "GroKo" hinauslaufen wird, wenn die AFD nicht noch massivst einbricht und z. B. die Grünen Stimmen hinzubekommen, was ich aber zu bezweifeln wage.

      Ob Schulz es wirklich großartig anders macht (bzw. anders machen KANN) als Merkel, wird sich auch erst in den Monaten nach der Wahl herausstellen.
      Schulz ist ja schon mal eine andere Person als Merkel. Dass er etwas anders machen wird, ist zu erwarten und das erwarte ich ja auch, wenn ich ihn wähle, weil wenn ich eine Person wie Merkel haben will, kann ich auch Merkel wählen. Oder so:D

      Ich habe heute bei t-online gesehen, dass R2G sogar eine Mehrheit hätte. Vielleicht kommt es doch noch zu einem Machtwechsel. Wäre diese Koalition eher was für dich oder doch eher die Große Koalition? Für mich persönlich wäre die nächste GroKo nur möglich, wenn die SPD die größere Kraft ist. Sonst würde ich die CDU gerne mal wieder in der Opposition sehen, weil für mich das Erstarken der AfD in Zusammenhang mit der Linksorientierung der Union (gut, sagen wir CDU, weil die CSU ja so tolle Menschen wie Scheuer hat) steht.

      Ich denke nicht, dass Deutschland "merkelmüde" (geiles Wort btw) ist, es gab nur bis Schulz für mich keine andere wählbare Möglichkeit. Hätte Sigmar Gabriel kandidiert, wäre für mich eine SPD-Stimme schwer zu verantworten gewesen. Die Grünen entgleisen sehr gerne und die Linken sind selten zu Kompromissen bereit und traue ihr deswegen keine Regierungsverantwortung zu. Die FDP ist, was soziale Gerechtigkeit und Umverteilung angeht, immer eine Mogelpackung und von der AfD muss ich glaub ich gar nicht erst anfangen. Aber ich meine an dieser Stelle: Zum Glück ist es nun Schulz.

      Mirage wrote:

      Dass die entsprechende Partei den "Schulz-Hype" pusht, ist mMn verständlich und trifft den jetzigen Zahn der Zeit. Merkel dümpelt schon einige Zeit vor sich hin, es ist nichts Halbes, aber auch nichts Ganzes. Und die SPD will diesen Wandel für sich nutzen. Schulz erschreckt nicht vor kontroversen Themen, bietet genug Diskussionsfläche und man kann sich von ihm sowohl eine sachliche, als auch konstruktive Basis erwarten. Die Zukunft wird zeigen, ob er einigen Dingen entgegensetzen kann.
      So sehr ich diesen Schulz-Hype auch mag, er sollte sich schon bald mit konkreten Themen eindecken, sonst wird er von anderen Parteien zerrissen. Das wäre nicht so schön.
      Wisst ihr, ich habe keine Ahnung, was hier stehen soll, deswegen: Kartoffel.
    • Den Post jetzt einzeln "auseinanderzunehmen" ist mir zu umständlich und könnte schnell unübersichtlich werden, deshalb mach ich das jetzt so:

      @HoLy

      Klar wird Schulz die Sache anders angehen als Merkel, das muss man so erwarten und wird auch so eintreten. Nichtsdestotrotz muss die SPD, sofern sie die stärkste Kraft ist, in einer möglichen GroKo auch ein wenig auf die Union zugehen, was ja in der Natur der Sache liegt. Die Themen, die der SPD wichtiger sind, werden auch anders gemacht, davon gehe ich aus.

      Eine GroKo ist aber immer auch ein gewisser Hemmschuh, da sich beide Parteien (CDU und CSU behandle ich jetzt mal wie eine Partei in der Argumentation) alleine aus ihrer politischen Richtung heraus nicht sonderlich nahe stehen.
      Womit ich bei dem Aspekt wäre, dass ich von einer GroKo nicht sonderlich viel halte. Meiner Meinung nach braucht eine gute Regierung auch eine einigermaßen starke Opposition, was bei einer GroKo nicht gegeben ist. Genauso halte ich es für sehr problematisch, wenn eine Partei alleine die absolute Mehrheit hat.

      Womit ich auch nicht sagen will, dass R2G für mich die beste Alternative ist. Was die Regierungsverantwortung bei der Linken betrifft, sehe ich das ganz genauso wie du; das traue ich denen einfach nicht zu, eben weil sie zu sehr auf ihre Linie festgefahren sind, um als zweite oder dritte Kraft in einer Koalition die nötigen Kompromisse einzugehen.

      Was ich von der FDP halten soll, weiß ich nicht so wirklich. In der Vergangenheit (bei den Kanzlern Helmut Schmidt und Helmut Kohl) scheint es so, als sei die Partei eher opportunistisch veranlagt zu sein.

      Sorry, wenn ich das so drastisch formuliere, aber die Grünen kann ich im Moment nicht so wirklich ernst nehmen. Damit die Partei wieder zu alter Stärke zurückfinden kann, sollte es parteiintern eine einheitliche Linie geben, möglichst mit nur einem "Alphatier". Meiner Meinung nach stehen sich Özdemir, Göring-Eckard und Hofreiter gegenseitig im Weg.

      Dass die Union in den letzten Jahren ein wenig zu sehr nach links von ihrer eigentlichen "Identität" abgerückt ist, sehe ich auch so. Und das wird auch mit ein Grund für das Erstarken der AfD sein, da gebe ich dir recht. Und auch deswegen ist eine GroKo mMn ein Hemmnis, da eine der beiden Parteien zwangsläufig mehr von ihrem eigentlichen Kurs abweichen muss, ganz egal, welche.

      Nach nunmehr 12 Jahren mit der Union als stärkste Partei sähe ich persönlich die Union auch gerne wieder in der Opposition.
      Und da sehe ich Schulz als die größte Möglichkeit an, dass dies passieren kann, wenngleich ich immer noch damit rechne, dass es am Ende auf eine erneute GroKo hinausläuft. Dann aber gerne mit Martin Schulz als Kanzler, denn ihm traue ich zu, dass er gute Arbeit leisten wird, im Rahmen seiner Möglichkeiten. Immerhin hat er dies als EU-Politiker gemacht.
      Welche Koalition am ende die beste Alternative ist, kann ich nicht beurteilen (und möchte ich ehrlich gesagt auch nicht).

      Hauptsache, die AfD ist am Ende nicht an der Regierung, wobei ich davon ausgehe, dass dies auch nicht passieren wird.
      Wer immer lacht, dem glaubt man nicht, dass er auch weinen kann
      Und wenn ihm auch das Herz zerbricht, man sieht es ihm nicht an
      Und von mir erwartet ihr nur Spaß und schönen Schein
      Es ist nicht leicht, ein Clown zu sein
    • It's my Turn:
      Ich denke der „Schulz-Effekt" wird bei den ganzen ich sag mal einfachen Leuten etwas länger andauern als vermutet, da diese die polit. Diskussion nicht zu 100% mitbekommen und verfolgen. Dort jedoch kann Herr Schulz aber wie ich denke, nur bei bestimmten Themen liefern. Ich habe gehört, dass eine seiner Kernkompetenzen die Außenpolitik ist, er jedoch in Wirtschaftsfragen nicht viel Ahnung hat.
      Sonst so Stimme ich eigentlich in allen Punkten Rheinfeuer zu.
      Gruß
    • Dann fange ich mal mit meiner Vorstellung an...
      Ich interessiere mich für viele Dinge. Hauptsächlich sind meine Hobbys Schreiben, Werwolf, Pokemon und kochen. Ein richtiges Lieblingsessen habe ich nicht, so lange ich selbst kochen darf schmeckt mir ohnehin fast alles :$
      Diskutieren ist nicht gerade meine Stärke. Habe schon im Werwolfspiel eigentlich immer Probleme damit und versuche hier vielleicht ein bisschen was zu lernen oder so.

      Aber nun zum Thema


      HoLy wrote:

      Die Frage stellt sich: Wird dieser Effekt anhalten? Kann Martin Schulz wirklich überzeugen, auch wenn er bis jetzt kaum konkrete Inhalte geliefert hat?
      +

      HoLy wrote:

      Zusammen mit dem Schulz-Effekt sind auch viele Memes entstanden, die man im Internet findet. 'Gottkanzler' ist nur eines der Synonyme, die ihm zugesprochen werden. Er selbst reagierte belustigt darauf. Ist das "moderner" Wahlkampf? Fängt man so heutzutage Stimmen?
      Ich denke schon, dass sich der Wahlkampf in der letzten Zeit verändert hat und auch weiter verändern wird. Sämtliche Partein werden versuchen müssen Stimmen zu gewinnen und zu verhindern, dass Partein wie die AfD an Stimmen gewinnen. Dafür werden sie ihr Wahlprogamm umstellen müssen und ich denke, dass sich gerade in der heutigen Zeit auch immer weniger Leute für Politik interessieren, denn wenn man mal nicht gerade die bekannten Minister nimmt (wie von der Layen, Gabriel, Schäuble) sondern mal unbekanntere kennt die Namen keiner.
      Oder wüsstet ihr aus dem Kopf wer Minister/in für Umwelt oder Minister/in für wirschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist? Und das sind theoretisch wichtige Politiker Deutschlands, die viel zu sagen haben. Wenn sie aber nicht gerade durch irgendwelche Skandale in den Medien sind oder man sich über ihre Gesetzesvorschläge beschwert, sind sie einfach nicht präsent und für die meisten Mitbürger unnahbar. Sicher auch ein Grund für die Politikmüdigkeit. Die Nichtwählerquote ist auch ziemlich hoch und das sicher nicht weil all diese Leute nicht wählen gehen könnten, sondern weil sie nicht wollen und das in einem Land, in dem vor knapp 100 Jahren noch Straßenkämpfe in Berlin stattfanden, weil man die erste deutsche Demokratie einführen wollte, die schließlich scheiterte und ins dritte Reich mündete.
      Man könnte sicher stundenlag debatieren, ob es nun an den Wähler oder an den Politikern liegt. Ich denke schuld haben beide Seiten. Aber wenn man die Nichtwähler, nicht mit Argumenten locken kann, ist es vielleicht ein Anfang es auf andere Weise zu versuchen, auch wenn ich persönlich nicht wirklich überzeugt bin von der Methode. Eigentlich bin ich der Ansicht, dass auch Argumente und Inhalte zählen und hoffe dass diese wirklich kommen werden und die SPD dann auch damit punkten kann und nicht nur durch ihren Kandidaten als Person.
      Allerdings kann man es wohl fast als Tatsache aufnehmen, dass viele Menschen im Moment eine Veränderung wollen. Sie sind mit Merkel nicht hundertprozentig zufrieden und sehen Schulz als Alternative die Sigmar Gabriel für viele einfach nicht war. Vielleicht weil er als Person nicht so sympathisch und charismatisch ist wie Schulz, vielleicht hat Schulz auch einfach den Vorteil noch nicht so viele "Fehler" gemacht zu haben, denn die Menschen neigen oft dazu an Fehler zu denken, während sie gute Dinge dann oft vergessen oder schlecht reden. Jedenfalls sehen sie in Schulz eine Veränderung, die sie herbeisehnen und dabei ist ihnen vielleicht auch (noch) der Inhalt egal.
      Ich kann euch nur zustimmen, dass es auf Dauer wohl für die meisten Menschen nicht reichen wird, wenn er um die wichtigen Dinge herumredet und nicht konkret Stellung bezieht und sich für und gegen Dinge ausspricht. Aber für den Moment ist wahrscheinlich etwas, was sich viele Leute gewünscht haben, sonst wären die Umfragewerte entsprechend anders.

      HoLy wrote:

      Kann er vor allem etwas gegen den Rechtsruck und dem Erstarken des rechten Flügels in der politischen Landschaft entgegensetzen?
      Im Moment denke ich ja. Zwar nicht weil er viele Rechte überzeugen kann, aber weil er unentschlossenen Wählern, die wirklich etwas verändern wollen eine Alternative zur AfD gibt und Nichtwähler, die indirekt auch die rechten Partein unterstützen, motivieren kann. Ob das bis zu den Wahlen anhalten kann muss sich zeigen. Er wird sicherlich Ansätze liefern müssen, aber er ist in keiner schlechten Position, wenn er sich denn nutzen kann. Wenn er dann überzeugend ist, könnte er tatsächlich erst einmal etwas gegen den Rechtdruck bewirken, wenn er das allerdings nicht schafft, könnte der Rechtsruck um so stärker werden, befürchte ich.


      Zu @Mega-Wummer auch als Kanzler müsste er nicht einmal von allen Themen Ahnung haben. Wichtig wäre meiner Ansicht, dass er die Intressen seiner Partei und der Wähler vertreten kann. Wenn er später Kanzler ist, hätte er immer noch Minister und Berater, die es ihm erleichtern müssen. Merkel kennt sich sicherlich auch nicht mit allen Themen aus. Er muss nur in Interviews geschickt sein, um seine Ahnungslosigkeit nicht völlig zur Schau zu stellen. Das sollte also an sich kein all zu großes Problem werden, solange er sich nicht blamiert und dadurch Wähler verliert.

      Alles in allem finde ich die Situation sehr interessant und beobachte es gern weiter. Würde mich freuen, wenn es zumindest eine gute Wahl wird, die vielleicht deutlich weniger AfD-Stimmen und eine neue Koalition hervorbringen könnte. Martin Schulz kann als Mensch überzeugen, ob er es als Politiker auch kann bleibt abzuwarten, denn das sollte man trennen können. Ob die Mehrheit der Gesellschaft das tut ist wieder eine andere Frage, aber so lange es nicht am Ende die AfD wird, können wir vermutlich aufatmen.


      Man sieht vielleicht das Politik nicht gerade mein bestes Thema ist. Tut mir leid. Ich hoffe es bringt euch trotzdem weiter und stört nicht zu sehr.

      Achso @anders ich habe gehört du solltest dir im März etwas Zeit nehmen :$

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        Schafft sich YouTube selbst ab? (4) 57%
      Jungs und Mädels! Welches Thema wünscht ihr euch? Sorry, dass ich etwas geschlafen habe.
      Wisst ihr, ich habe keine Ahnung, was hier stehen soll, deswegen: Kartoffel.
    • Okay, nach 12 Stunden haben wir schon ein recht eindeutiges Thema, und ich möchte keine Zeit länger dran abgehen lassen, in der wir schon längst diskutieren könnten! ;)


      #3 - Schafft YouTube sich selbst ab und verblödet unsere Jugend?


      YouTuber - im Jahr 2010 war das noch keine große Sache, kaum einer hat die Leute als Vorbilder oder überhaupt als Menschen öffentlichen Lebens wahrgenommen. Im Jahr 2017 schnappen sich Menschen diese Plattform für ihre Produktplatzierungen, die sie manchmal nicht einmal kennzeichnen. Das deutsche YouTube-Umfeld ist gespalten, wie es das noch nie vorher war. Auf der einen Seite unkreative Menschen, die ihr Geld verdienen wollen und auch nicht davor zurückschrecken, Ideen zu klauen. Dann gibt es die Youtuber, die gegen diese Leute Videos machen, "Ansagen" machen und sie demoralisierend zerstören, was im Nachhinein keinen großen Effekt hat und den geldgeilen Youtuber auch nicht aufhalten wird. Außerdem kann man ja auch Klicks damit machen.
      Und dann die wirklich kreativen Leute, die mittlerweile in YouTube Deutschland kaum Aufmerksamkeit erhalten, weil die Trends zu essentiell geworden sind und man sich da bei Videos wie diesem hier fragt, wie sie es ohne Einkauf dort hineingeschafft haben können.

      Für mich ist es eine tickende Zeitbombe, die bald komplett platzen wird, die Folgen kann ich mir nicht ausmalen. Außerdem geraten vor allem im Ausland Youtuber auch immer wieder in die Medien, sowohl neutral als "BRAVO"-Interviewgast (oder vergleichbares im Ausland), als auch negativ wie z.b. Pewdiepie, dem Antisemitismus vorgeworfen wurde. Für Kinder sind sie immer mehr große Vorbilder, was positiv sein kann, aber auch hier kann man sich sehr schnell falsche Ikonen aussuchen.

      Wie seht ihr das? Habt ihr noch mehr Ansprechpunkte, die man in die Diskussion bezüglich YouTube anbringen kann? Dann markiert diese Frage oder das Statement bitte fett unterstrichen.

      Schafft sich Youtube selbst ab? Ist es gut, dass sie Vorbilder sind? Ist trendy sein auf der Plattform überhaupt gut? Ist deutscher Youtube-Content sehenswert und was zeichnet sich dort für ein Trend ab?


      Ihr seid gefragt!
      Wisst ihr, ich habe keine Ahnung, was hier stehen soll, deswegen: Kartoffel.
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