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Ankündigung Schreibworkshop II

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    • Ich hab wohl Zeit und würde bei dem Thema dann auch mitmachen. Ich denke man kann sein Wissen immer auffrischen.
      Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
    • YnevaWolf schrieb:

      Öh... Interesse ja, aber keine Zeit. Entschuldige San. War bis Heute nicht klar, ob da was passiert oder nicht^^
      Hatte das für morgen letzte Woche ziemlich fix angekündigt, aber kein Problem :)
      vllt. das nächste mal!


      ohke Mau D:
    • Sanchez619 schrieb:

      Um wie viel Uhr findet das ganze denn statt? Wenn es geht, würde ich auch mitmachen, aber das geht erst recht spät (etwa 19.30...)
      ich werde so gegen 18 uhr beginnen, da wir open end haben dürfte es kein problem sein, wenn du um 19:30 dazu klommst.

      es soll nur nicht allgemein der eindruck entstehen, dass es egal ist, wann man dazu kommt (wie das letzte mal xD)
    • Interesse besteht auch bei diesem Thema, allerdings ist 18 Uhr für mich sehr ungünstig, ich stieße dann also auch erst später hinzu. :x
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    • 1. Workshop: Techniken zur Szeneneinleitung / Szenenbeschreibung | 28.April 2017

      So der erste Schreibworkshop 2017 ist geschafft!

      Danke für alle Teilnehmer, ich hoffe, es hat euch spaß gemacht und weitergebracht.

      Hier die zusammengeschriebene Theorie mit Beispielen, die wir durchgesprochen haben

      Spoiler anzeigen

      Teilnehmer:
      Draconira
      Renee
      San
      Sanchez
      Shenzi
      Stolli-Ross
      Turtacos
      Wasserwisser

      Techniken zur Szeneneinleitung / Szenenbeschreibung:

      Als Geschichtenschreiber sind wir ja nicht nur die, die sich Handlung und Charaktere ausdenken (oder geschehen lassen xD) sondern, und das ist eigentlich noch wichtiger, die, die Handlung und Charaktere in eine dynamische Symbiose setzen. Wir sind in gewisser Maßen Regisseur der Geschichte. Heißt. Es liegt an uns, ähnlich wie beim Film, wie wir dem Leser etwas vermitteln, was wir ihm zeigen und in welcher Reihenfolge. Anfang, Mittelteil und Ende einer Szene haben jeweils ihre eigenen Schwierigkeiten, mit denen wir klar kommen müssen.

      Anfang: Interessant und fesselnd
      Mittelteil: Nicht gehetzt und nicht zu langatmig, je Situation und Handlung angepasst.
      Ende: Was ist besser? abgehakt? Langsames, ruhiges zum Schluss kommen? Oder Ein Cliffhanger?

      Ich kenn viele, die sagen “ich weiß immer nicht, wie ich anfangen soll”. Stellt euch Eure Geschichte wie ein Film vor und versucht ihn dann zu beschreiben. Tatsächlich haben wir beim Schreiben ähnliche Möglichkeiten wie beim Film, eine Szene zu beginnen und durchzuziehen, aber auch, eine Szene zu beenden.

      Da gibt es zum Beispiel den Zoom-In und Zoom-Out.

      Zoom-In ist mit dem überblick über die Gesamtsituation anzufangen und dann immer mehr ins Detail zu gehen. Allgemeines Beispiel ist

      Zum Beispiel:
      Finstere Nacht liegt unter dem wolkenverhangenen Gestirn. Dunkle Gewitterschwaden drohen den aufkommenden Wolkenbruch an, der über die hügelige Ebene bis in die Stadt Regen und Blitze hinablassen wird. Die vereinzelten Lichter der Wohnungen in den Häusern und Wolkenkratzern der Kleinstadt und ihre Lichtalleen der Straßen liegen hinter dem Mann, der mit wutzerfressenem, ernstem Gesicht die wenig befahrene Straße entlang stapft.
      Nur wenige Autos rauschen ab und an an ihm vorbei, die hellen Scheinwerfer blenden, doch den Mann scheint das nicht zu stören. Er beachtete keines der Fahrzeuge, auch nicht die vereinzelten Blitze, die in dem Wetterleuchten die finsteren Wolken für Sekundenbruchteile erhellen. Als die ersten Regentropfen fallen, lupft er sich die Kapuze seines dunkelroten Mantels über die schwarzen Haare.
      (Magie der Ahnen II)


      Zum Beispiel:
      Der Hohn der Sonne schien vom Himmel herab. Herab auf die Schar der Menschen, die in dunkler, trister Kleidung beisammen standen. Sie sagten kaum ein Wort, doch Schluchzen und Weinen durchbohrte die schwüle Luft, in der das sanfte Knistern eines Gewitters lag. Feuchte Augen starrten auf den hellen Stein, der in einer der vielen Reihen aus der Erde ragte. Doch dieser Stein war besonders. Möglichst naturbelassen wirkte er warm im Vergleich zu denen, die ihn umgaben. Aus den graugrünen Augen, die zitternd auf die eingravierten Buchstaben starrten als erhebten sie sich und formten sich in etwas anderes, sprach keine Wärme mehr. Als würde sie aufgesogen von dem hellen Stein und nur dunkle Kälte zurück lassen. Die Lider schlossen sich für ein Blinzeln, Tränen quollen hervor und unter dem leicht kantigem, schmalen Kopf drückte sich ein Gesicht an das schwarze Hemd.
      (Touch of Clues I)


      Zoom-Out ist bei einem Detail anzufangen und den Blickwinkel und das Wissen des Lesers immer ein Stück zu erweitern.

      Zum Beispiel:
      “Lass mich nicht zappeln, Hinoka-san.”
      Hinter dem schmalen Lächeln auf dem leicht schief gelegten Kopf lag etwas, das man diesem - zwar distanzierten, aber freundlichen - Gesicht nicht sofort zutraute.
      Braune, gut gepflegte Haare fielen in lockerem, aber nicht wildem Stufenschnitt bis zu den Ohren und bildeten eine angenehme, recht klassische Frisur. Sie umrahmten das gleichmäßige Gesicht schlichter ovaler Form mit leicht spitz zulaufendem Kinn, und einer hübschen, nicht zu kleinen und nicht zu klobigen Nase, die ohne Krümmung zwischen einem dunkelblauen Augenpaar und schmalen, einladenden Lippen saß. Relativ hohe Wangenknochen, die nicht weit hervorstanden, gaben dem Gesicht etwas Unauffälliges, sehr Attraktives.
      Die dunkle Pupille saß in der Mitte einer nachthimmelblauen Iris mit etwas helleren Strukturlinien, sie wirkte sehr tief, ein wenig kühl und berechnend, aber nicht böswillig.
      In Kombination mit dem seichten, zutraulichen Lächeln war der Ausdruck ruhig, ein wenig schelmisch.

      Er beobachtete, wie die Schwarzhaarige in ihrer asiatisch angehauchten Kleidung zu der Theke der Kombüse trat und sich nicht durch das seichte, großzügige Wanken des Raums beeinträchtigen lies. Das Zimmer roch leicht nach dem Salzwasser, das das gesamte Gefährt seit den drei Tagen der Reise umgab und war in hellen Blautönen eingerichtet, gepaart mit weißen Objekten und etwas dunkleren blauen Akzenten. Keine Kombüse der billigen Preisklasse, das stand auf dem ersten Blick fest.

      (Touch of Clues I)


      Dann gibt es die Bullet Time.
      Im Film ist das der Effekt, bei dem eine Position gehalten wird und die Kamera um mind. 180 ° um das Objekt herum dreht. Oder die Position. Wie der legendäre tritt in Matrix oder das klassische “Pistolenkugel wird abgeschossen, Kamera dreht sich und zeigt, wie sie trifft/verfehlt”. Natürlich kann man beim Schreiben schlecht anwenden, dass der Leser dies oder das in einer Kamerafahrt um ein statisches Objekt betrachtete, aber den Zeitlupen-Effekt kann man anwenden. In einer dynamischen, schnelle Szene gibt es plötzlich ein Kernelement, das sehr detailliert beschrieben wird. Muss nur gerade mal suchen, ob ich sowas finde in meinen Geschichten. [Searching over 1000 Sites… ]


      Beispiel:

      Was zählte war, dass der Spuk vorüber sein würde, wenn die Klinge meines Vaters sich in den Boden fraß.
      Die Krieger des nördlichen Appōns wagten es auch dann nicht, ihren König anzufassen als er unter einem wütendem Aufschrei sein Schwert zog, einen Schritt ging und dabei den Griff weit gerade neben sich entlang zog. All das war schnell und ungreifbar.
      »Vater!«
      Für diesen Moment war ich wie gelähmt. Der Stichangriff Orions war eine einzige fließende Bewegung, so schnell, dass meine Hand in ihrer Reaktion erst mein eigenes Schwert ergriff während Lyon, der noch vor mir stand, sein Schwert gegen die Klinge seines Vaters schmetterte. Das klirrende Eisen erfüllte die dumpfe, nächtliche Dunkelheit ebenso wie der markdurchbohrende Aufschrei des Königs. Sie hallten lange in meinen Ohren wieder.
      »Nein, Vater!« Lyons Brüllen drang nur gedämpft zu mir durch.
      Erneut schwanden die Kräfte aus meinen Beinen als ich von der bluttriefenden Klinge, die tief in den Bauch unterhalb des Rippenstücks der bebänderten Rüstung eingedrungen war, zu dem schmerzerfüllten Gesicht meines Vaters aufblickte. Seine zuvor noch kraftvoll erhobenen Arme zuckten hinab, es war, als kämpfte er damit, sein Schwert nicht loszulassen. Blut rann von seinem Mund zu seinem Kinn, fraß sich in seinem Bart und tropfte langsam auf seinen Arm, der auf Orions Hand auflag.
      Lyons Einsatz war zu spät. Zwar kreuzte er die Klinge seines Vaters, jedoch erst, als diese bereits in den königlichen Körper eingedrungen war. Bis auf ein entsetztes Japsen und Raunen im Augenblick als der Griff den eisernen Handschuhen meines Vaters entglitt, drang nichts an meine Ohren.
      Seine Augen versuchten Orion zu erreichen, doch verdrehten sich immer wieder zu einem unheilvollen weiß, die Lippen bebten als wollten sie Worte sprechen.
      »Majestät!« Leif.
      »Mein König!« Conrad.
      »W-Wie konntest du nur?!« Und Lyon.
      Mein Cousin trat zurück und sah zu mir, der ich mit trockener Kehle auf die Wunde starrte, aus der mein Onkel seine Klinge wortlos rupfte.

      (Magie der Ahnen I)

      Ha. Erwischt. Das Beispiel hatte eigentlich keine Bullet-Time. Die Bullet-Time wird im geschriebenen so wie im Film tatsächlich sehr sehr selten verwendet, da dieses absolute Stillstehen der Zeit schwer einzufangen ist und auch selten wirklich in eine Szene passt. Als Option aber vorhanden.

      Aber dafür einen anderen Effekt, nämlich den Vertigo-Effekt. Oder auch Dolly-Time.
      Das sind die Momente in Filmen, in denen irgendetwas Entscheidenes passiert, eine Entscheidung fällt oder DIE Erleuchtung auf einen Charakter einprescht. Im Film wird das so dargestellt, dass auf den Charakter gezoomt wird und die Umgebung erscheint wie weggezoomt. Oft werden dadurch Geräusche und Dialoge ausgeblendet oder abgedumpft.

      Ein weiteres Beispiel dafür ist das hier:
      Ein großgewachsener, der bisher kaum aus der Menge seiner Gefährten zu mir dringen konnte, trat nun vor und zeigte mir verheerend schnelle Speerkampfausführungen, die meine Beine aufs höchste forderten, meine Augen beinahe überforderten und mein Herz rasen ließen. Er zielte verdächtig auf meine Füße, sodass ich alsbald im Zurückweichen zu taumeln begann und als ich meine Arme im Reflex ausbreitete, den Thronsaal im Rücken, bohrte sich Schmerz durch meine Schulter. Der Dolch entglitt meiner Hand, so glaubte ich, schwankend trat ich einen Schritt vor, dann zurück, japste und wand meinen Kopf. Die wirren Ausrufe der Soldaten, das Aufschreien einer Magd und irgendein Wort Orions drangen nur dumpf in meine Ohren, während ich auf die Knie sackte und meinen Blick senkte. Ich hörte das Schlagen meines Herzens, spürte das Blut in meinen Ohren pulsieren und sah auf die Pfeilspitze, die sich knapp oberhalb meiner Achsel durch die Schulter gebohrt hatte. Das brennende Gefühl breitete sich in meinem Arm und meiner Brust aus. Ein verschwommener Schatten bewegte sich in meinem Augenwinkel und als ich meinen Blick wieder an die Soldatenschaar richtete, sah ich, wie das Holz eines Speers über mir erhoben wurde. Ich begriff in meiner schmerzerfüllten Benommenheit zu spät, dass das stumpfe Speerstück auf mich niedergeprescht wurde, ehe der entsetzliche Hieb an meinem Kopf meine Sicht vollends benebelte und meinem Körper keine Regung mehr erlaubte. Das letzte, was ich sah, war ein seichtes Kippen der Umgebung.

      (Magie der Ahnen I)




      Häufiger tritt die Slow Motion auf. Die Zeit wird extrem langsam abgespielt. Nicht durch detailreiche Erzählungen, sondern durch andere Erzählweisen. Lasst mich dazu noch ein Beispiel finden.




      Dann gibt es noch allgemeine Szenenbetrachtungen, die einem einfach Insipiration geben, was man beschreibt. Auch aus dem Film geklaut.

      Longshot:
      Große Landschaft, einzelnes Objekt oder Person, kaum “sichtbar”. Wäre z.b. der Anfang von einem Zoom-In.

      Halbtotale: Ein Mensch oder ein Objekt/anderes Wesen wir im gesamten beschrieben. Oder auch eine kleine Gruppierung wird in ihrer Gesamtheit beschrieben.

      Medium close up: Nur der Oberkörper des Menschen wird beschrieben oder “gezeigt”.

      Close up: Es wir nur ein Detail oder ein Teil des Körpers gezeigt/beschrieben. Dabei geht es entweder um verdeutlichung von Emotionen und Handlungen oder der verschleierung von Identitäten


      Hier folgen die Texte der Schreibübung.
      Jeder hat eine Emotion, einen Ort und einen Charakter aufgeschrieben. Orte und Charaktere wurden neu verteilt und mit den neu zusammengesetzten gruppierungen durfte jeder eine Szene schreiben. Hier sind die, die veröffentlicht werden dürfen:

      By San


      Ort: Klassenzimmer
      Emotion: Freiheitsdrang
      Charakter: Kahzuna




      Text:
      Diese verdammten Menschen. Er könnte kotzen. Oder noch besser. Jemanden umbringen. Viele umbringen. Aber eigentlich wollte er nur hier raus. Menschen. Es war beengt und so … räumlich. Dicke Wände umgaben ihn an allen vier Seiten, vor ihm eine dunkle Tafel, an die Menschenkinder krakelige, hässliche Linien ge… nun .. gekrakelt hatten. Er wollte sie zerfetzen und vor allem hier raus. Kahzuna gefiel es ganz und gar nicht mit drei Schichten Eisenketten an einen mehrfach in den Laminatboden geschraubten Stuhl gefesselt worden zu sein. Wie war er überhaupt in diese Situation gekommen? Er hatte keine Ahnung, ein dicker, schwarzer Balken war über der Erinnerung vor dieser Szenerie. Aber eines wusste er: Das gackern, kichern und reden dieser Menschenkinder - und auch des großen Menschen! - gingen ihm gewaltig auf den Sack. Leider konnte selbst er nicht die Ketten von sich reißen, die ihn streng fesselten. Er konnte nicht mal reden, da ihm irgendetwas in den Mund gestopft worden war. Ja, politisch und juristisch gesehen sah er sich in seiner Freiheit noch nie so beraubt wie in diesen Momenten.
      “MHM MHMHMMM MHMHMMMHMM, MHM MH MMMMH!!!”, schnaubte er die unverständlichen Worte “IHR VERDAMMTEN MISSGEBURTEN, MACHT MICH LOS!” durch seinen Knebel.
      Das Lachen und Gackern verblasste und diese niederen, dummen Wesen setzten sich in Reih und Glied jeder auf einen Holzstuhl. Je zwei von ihnen saßen vor einem Tisch, die ebenfalls in fast steriler Anordnung im Raum verteilt waren. Sie alle saßen mit den Rücken zu Kahzuna und betrachteten einen größeren, wohl Erwachsenen menschen, was prinzipiell ja egal war, wenn sie alle tot waren. Doch dazu müsste er erst einmal frei kommen.
      Das Gedachte “ICH BRING EUCH UM!” übersetzte der Knebel in ein eher zahm wirkendes “MMHM MHMMH MHH!”
      Allerdings konnte sein Gesicht klarer ausdrücken, was die monotones Laute zu bedeuten hatten. Das sah nur keiner. Er wurde ignoriert, war gefesselt, geknebelt und das gefiel ihm nicht. Umgeben von niederen Kreaturen, die Menschen geschimpft wurden, in einem von Wänden umschlossenen Raum, den er noch nie von Innen gesehen hatte. Vielleicht mal die ein oder anderen Bauten in Dörfern, wenn er dort aus Lust und Laune und in Auslebung all seiner Stärke und Freiheit, von denen er die Inneneinrichtung nur dann gesehen hatte, wenn er die Fassenaden eingerissen und zerschlage hatte. Abgesehen davon kannte er schlicht keine eingekreisten Räume. Das war ihm zuwider. Und dann diese grausige Anzahl von bestimmt zwanzig menschlichen Rücken, die ihn alle ignorierten. Als wäre er, der starke, unbesiegbare Kahzuna mit dunkelroten Haaren, stechend roten Augen und schwarzen, Gefiederten händen gar nicht da. Er ruckelte und zappelte, doch das eiserne Klappern war nur bedingt hörbar, so gut war der hellhäutige Körper an den Stuhl gebunden und so gut war der Stuhl in dem Boden verankert.
      Oh er schwörte, wenn er hier raus kam, wenn er befreit wurde und wenn er wieder frische Luft roch, wieder seine Arme und Beine voll bewegen konnte, er würde diese verfluchten-
      “MHMMMMNNGHHRAAAAH!”

      Das mittlerweile selbst in seinn Gedanken unverständliche Fluchen glitt in einen Schrei über.
      Schweißgebadet starrte der Awi, der Jarg, der Dämon, in den Nachthimmel. Keuchen. Er atmete ein und aus. Nur ein Traum. Ein schrecklicher Traum.
      Dabei wusste er gar nicht, was schlimmer war: Dieser erbärmliche Haufen Menschen, der ihn ignorierte und einfach nur da war oder dass er sie nicht erreichen konnte, weil er so sehr in seiner Bein- und Armfreiheit eingeschränkt war.
      Oh. Oh ja. Dass er sie nicht diesmal beleidigen konnte. Das war es.



      By Stolli-Ross


      Ort: Berggipfel
      Emotion: Gedankenversunken
      Charakter: Donald Trump





      Text:

      Die Sonne stieg über einen Berghang auf. Nach und nach verschwand die Nacht und ein orangener Mann war auf dem Gipfel zu sehen. Es war Donald Trump.
      “Endlich hab ich es geschafft”, dachte er sich, “jetzt ist America great again.”
      Präsident Trump schaute vom Gipfel des Mount Whitneys auf sein Land herab.
      “Was soll ich jetzt machen, nachdem ich mein Ziel erreicht habe? America noch greater machen? Vielleicht sogar die ganze Welt?”
      Nachdenklich setzte sich Donald hin, während die Sonne nun das gesamte Land erhellt.
      “Wie soll ich America noch greater machen? Den Rest der Welt ungreat machen?
      Ich sollte jemanden Fragen, der mich versteht. Nur versteht mich keiner besser als ich selbst”, überlegte Trump.



      By Nicki ! FSK 16 !

      Ort: Wüste
      Emotion: Lust
      Charakter: Shyruka





      Text:

      Shyruka, so hieß das Mädchen mit den unordentlichen braunen Haaren, und den smaragdgrünen Augen. Die weißen Wolfsohren schauten frech aus dem Wuschelkopf hervor. Ihr blasser Teint passte nicht in die Umgebung in der sie sich befand. Ihre Kleidung, die aus einem schwarzen Top und einem braunen Lederrock bestand, dagegen schon viel besser. Aus letzterem schlängelte sich ein weißer, flauschiger Schweif.
      Allein die Farbe der Ohren und die des Schweifs, deutete schon darauf hin, dass Shyruka nicht in diese Wüste gehörte.
      Die Sonne schien sengend herunter, erhitzte den Sand unter ihren nackten Füßen. Die junge Frau glaubte, dass diese bald anfangen müssten zu brennen. Die Hitze in dieser kargen Wüste war so unerträglich. Schweiß rann in Strömen an ihrer nackten Haut herab, fing sich in dem Stoff der Kleidung. Mittlerweile war diese komplett nass, klebte an ihrem Körper, schlang sich eng um ihren Bauch und ihre üppige Oberweite. Bei jedem Schritt rieb sich die Kleidung an dem noch so unschuldigen Körper, ließ den warmen Wüstensand über ihre Haut kriechen, umspielte ihre Brüste.
      Der Sand befand sich mittlerweile überall in ihren Klamotten. Warme Luftströme hatten ihn an Stellen getrieben wo sich sonst unter normalen Umständen kein Sand finden sollte. Aber ihre knappe Bekleidung, hatte diesen einfach nicht abwehren können. Mittlerweile fühlte Shyruka auch in ihrer Unterwäsche, wie der Sand sich kribbelnd bewegte. Wenn das so weiterging, könnte sie bald keinen Schritt mehr gehen.
      Weil sie so unglaublich durstig war… aber nicht nach Wasser, sondern nach… körperlichen Berührungen. Dieser Sand vernebelte dem Wolfsmädchen das Gehirn. Je weiter sie ging, desto schlimmer wurde das Gefühl, das Kitzeln und Kribbeln. Ohja, Shyruka wurde es in dieser Wüste ganz schön heiß. Heiß vor Lust und Leidenschaft.
      In weiter Ferne konnte sie etwas ausmachen: Eine Palme an einem kleinen Gewässer.
      Erfreut über diesen Entdeckung und die Tatsache, dass sie so den Sand von ihrem Körper spülen konnte, zog sie bereits davor ihre Kleidung aus. Das nassgeschwitzte Top, lag so eng an ihrem Körper, dass sie sich wahrlich anstrengen musste um es runterzubekommen. Der Rock fiel fast wie von selbst in den goldgelben Sand, genau wie die Unterwäsche.
      Endlich war sie nackt an dem Gewässer angekommen, freudig machte sie einen Sprung in eben jenes.
      Schade nur, dass sich Shy das nur eingebildet hatte, denn das vor ihr war nur eine Fata Morgana, von etwas dass sie sich nur all zu sehr gewünscht hatte.
      Stattdessen schauten nur noch ihr oberkörper, ihre Arme und der Kopf aus dem Treibsand in den sie förmlich freiwillig hineingesprungen war.
      Dieser Sand…. er war so unglaublich Anpassungsfähig… überall fand er hin, kitzelte sie an Stellen von denen sie es nie für möglich gehalten hatte. Fand seinen Weg in ihr tiefstes Innerstes. Wenn Shyruka sich vorher noch dagegen gewehrt hatte, dann sich nicht mehr jetzt. Sie genoss das Gefühl, dass der merkwürdige Sand in ihr auslöste. Er war nicht unangenehm, nein er war das schönste was das braunhaarige Mädchen je gefühlt hatte. Freiwillig gab sie sich dem Sand hin, ließ ihn hinein.
      Ein leises Stöhnen entrann ihrer Kehle, als der Treibsand sie immer tiefer hinab zog.
      Tiefer und tiefer in die Unendlichkeit der Lust.

      Kaum war ihr Kopf im Sand verschwunden, landete sie nur ein paar Sekunden später in einer unterirdischen Höhle. Erschöpft lag sie dort, die Brustwarzen keck aufgerichtet, der Brustkorb hob und senkte sich schnell. Bald schon fiel Shyruka in einen tiefen Schlaf.



      Vielleicht wurde Shyruka nach einiger Zeit von Tentakel-Hentai-Monster oder wilden Lust-Kobolden gefunden. Aber das bleibt eure Fantasie o.o’


      By Wasserwisser

      Ort: Küche
      Emotion: Stolz
      Charakter: Olaf Schubert





      Text:

      “Ich präsentiere dir ein Wunderwerk der kulinarischen Unfassbarkeit. Ein Geschmackserlebnis, das Seinesgleichen in sämtlichen Hemisphären vermissen lässt.”, sprach der Fünfzigjährige mit einer Freude und Erfülltheit, die ich nur nebenbei wahrnehmen konnte. Denn mein Blick fixierte panisch einzelne Punkte in dem Zimmer, das nun mehr an ein Schlachtfeld als an eine Küche erinnerte. Nebelschwaden zogen von dem einzelnen noch auf dem Herd befindlichen Topf nicht etwa in Richtung des Abzuges, sondern zu einem seltsam klebrig wirkenden braunem, rundem Gebilde an der Decke, von dem man nur noch erahnen konnte, dass es einst ein Pfannkuchen war. Der Boden war von einer Wasserschicht bedeckt und in der Spüle stapelten sich Pfannen, Töpfe, Kellen, Messer, Gabeln und warum auch immer Zwiebelschalen zu einem einschüchternd hohen und wackeligen Turm aus Geschirr auf, der den Anschein erweckte jede Sekunde auf den darunter stehenden Tritt-Mülleimer einzustürzen, um den sich trotz seiner anscheinend hochfrequenten Benutzungsnotwendigkeit Reste von Verpackungsmaterial, Bananenschalen, Papierservietten und Löffeln gruppierten, von denen ein fauliger Geruch aufstieg und sich zusammen mit dem des verbrannten Bratens, der allem Anschein nach noch im offenen Ofen, aus dem nun riesige Qualmwolken ausstiegen vor sich hin verschmorte zu einem widerlich beißenden Geruch. Als Olaf diese Wolken bemerkte, ließ er den Topf mit Bolognesesauce, den er die ganze Zeit in der Hand hielt, fallen und riss panisch herum zu den Topflappen mit demselben Rautendesign wie sein strahlend gelber Pollunder, der im Schein des letzten Restes des Wachshaufens, der sicher zu Beginn des Kochvorgangs eine prachtvolle Kerze dargestellt hatte und eilte zum Ofen während ihm ein Teil der Bolognesesauce über die Schuhe schwappte, bevor der Topf wieder zu einem sicheren Stand auf dem Boden fand. Ich nahm immer noch mehr als irritert den Topf auf und stellte ihn auf dem Tisch ab. Olaf währenddessen stand schweißgebadet, aber glücklich grinsend mit einem schwarzen Etwas in einer Schale vor mir, dessen eigener Sud sich mit dem von der halbbeglatzten Stirn des angehenden Koches heruntertropfenden, wäre es weniger gewesen, hätte man ihn durchaus als Schweiß bezeichnen können vereinte.
      “Wohlan,” sagte er lautstark, “es ist verrichtet.”, stellte den Braten auf den Tisch und begann damit, sich Suppe auf den Teller zu schaufeln. “Nun, ergötze dich an diesem Mahl. Ich sage nicht, dass es perfekt ist, aber ich hätte es nicht besser machen können”


      By Renee

      Ort: verlassener Highway
      Emotion: explodierender Zorn
      Charakter: Lester





      Text:

      „Ist es denn wirklich zu viel verlangt – ist es… nicht verständlich für euch, wenn ich euch eine Anweisung gebe? Eine VERBINDLICHE ANWEISUNG?“
      Die Stille der Umgebung wurde von der wütenden, sich beinahe überschlagenden Stimme des Mannes durchbrochen. Seine sonst wachsamen, aber doch recht offenen Augen zeigten ein wütendes Funkeln, wie man es bei ihm nicht häufig zu sehen bekam. Die Augenbrauen senkten sich immer weiter, während seine Atmung in kurzen, flachen Stößen ging. Der ganze Körper des Mannes wirkte angespannt und er nahm sogar den strömenden Regen nur noch am Rande wahr. Die Tropfen trafen hart und unbarmherzig auf den kalten, an vielen Stellen aufgesprungenen Asphalt und sammelte sich dort in großen Pfützen. Die vielen Schlaglöcher zeigten deutlich, dass hier wohl lange keiner mehr lang gefahren war. Der Ort war verlassen, vergessen, er strahlte eine unangenehme Kälte aus.

      Alles, was der Mann jedoch spürte war eine unbändige Hitze, die ihm zu Kopf stieg und seine klaren Gedanken vernebelte. Er ballte wütend eine Hand zur Faust, ehe er verächtlich schnaufte.
      „Wisst ihr, was auf dem Spiel stand?! Was alles hätte auffliegen können?!“ Er schnappte in seiner Rage nach Luft, ehe er fortfuhr. „Was seid ihr für ein Haufen ignoranter, INKOMPETENTER IDIOTEN!“
      „A..aber Sir, wir haben doch nur versucht-“
      „Sei leise!“ Der recht große, dunkelblonde Mann unterbrach den Sprechenden harsch und machte einen harten Schritt auf ihn zu. Der Kleinere wich leicht zurück, jedoch, ohne die ihm zugewiesene Position in der Reihe zu verlassen.


      Feedback zu Theorie und Texten sind gern sehen! :D
      Danke nochmal an alle, die mitgemacht und mitgewirkt haben!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Isanya ()

    • Okilidokili!

      Der Nächste Workshop mit dem Thema Dialoge wird am Freitag, den 25.08.2017 angesetzt sein.

      Beginn wird ca 18- 19 Uhr sein. Wie sieht es aus? Wer kann? Wer hat interesse?
      Ende ist Open End.

      Es wird eine Diskussionsphase und eine Schreib-Phase geben :)

      Das ganze würde ich am liebsten über Skype machen. Wenn es nicht anders geht wohl oder übel auch via Discord.

      @Wasserwisser, @Feuerherz, @Stolli-Ross, @Tonja, @Rheinfeuer, ,@draconira, @Turtacos, @Zebra, @YnevaWolf, @Zazou, @Shenzi, @renee, @ItsCubeX, @Sanchez619

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Isanya ()

    • @San Freitag der 25. oder Samstag der 26.? ô.o

      Stand jetzt kann ich eigentlich. Wie lange ich bleibe ist halt ne andre Sache.
      [IMG:https://vignette.wikia.nocookie.net/gravityfalls/images/6/6a/S2e5_Paul_Robertson_Giffany_standing.gif/revision/latest?cb=20141010215747]
      I AM YOUR NYUU WAIFU - CARRY MY BOOKS ò_ó
      Avatar von Valentinstagsaktion, zeigt Chloe und Bongo II, merci~ <3
    • Zazou schrieb:

      @San Freitag der 25. oder Samstag der 26.? ô.o

      Stand jetzt kann ich eigentlich. Wie lange ich bleibe ist halt ne andre Sache.
      Freitag, der 25. O: oki!


      Tayro schrieb:

      Interesse wäre da, allerdings kann ich erst so gegen 20:30 Uhr und ich bin ungewollt dauerhaft auf Kriegsfuß mit Mikrofonen. Alle rauschen.

      Ich nehme an, dass ist zu spät?
      puh... wenn ich um 18 uhr anfange, is 2,5h verzug schon nicht wenig. ABER .. [siehe unten]



      Rheinfeuer schrieb:

      Ich kann nicht. An jenem Tag fahr ich in den Urlaub.
      das hab ich befürchtet, aber ich musste nun nen Termin nehmen, an dem ich kann . ABER [siehe unten]


      Tonja schrieb:

      Also den Freitag kann ich nicht weil Gamescom. Samstag wäre ich dabei.
      Freitag ist der Termin von mir angedachte Dx ABER [siehe unten]


      hier das ABER:

      Ich möchte das Thema an einem zweiten Termin anbieten, wahrscheinlich dann im September oder Oktober, weil es ein Thema ist, das immer Interessant ist und bei dem man immer schön üben kann :D
      Daher, wer dieses mal nicht kann oder auch zu spät kann, kann auch beim nächsten Mal teilnehmen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Isanya ()

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