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Ankündigung Schreibworkshop II

    • Die bisherigen Interessenten für den "Psychologie-in-Geschichten"-Schreibworkshop am 13.1.2018 hab ich in die Tabelle im Startthread eingetragen - bitte prüft, ob bei euch alles richtig ist und wer sich nch nicht geäußert hat, möge das bitte noch tun, danke :D
      FanGeschichten - Lesecke - Redaktion
      Mosaik - Hanyesha - BGS - Pichu Story - Super Potion - Schublade
      Schreibworkshop II
      San.Art.Now | GFX | Spriting Runes
      Nicki | Renee | Miao | Cube | Kampfhamster | Wemo | Jaderrene | Stolli | Rai | Zuko | Rheinfeuer

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Isanya ()

    • YnevaWolf schrieb:

      Ich wollte auch gern dabei sein, aber die Woche ist gerade recht anstrengend. Es kann durchaus sein, dass mein Hirn mitten drin disconnectet und ich vorm Rechner schnarche. :O
      Überleg es dir, ob du es versuchst und dich sonst einfach früher verabschiedest oder nicht :)


      Feuerherz schrieb:

      Ich hasse, aber ich muss mich schon wieder abmelden :heul:
      Bin da auf eine übernachtsnungparty eingeladen >.<
      Awww, das ist schade, aber ich wünsche dir viel Spaß auf der Party :3
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      Schreibworkshop II
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    • Feuerherz, ich hab dich vermisst o-o'

      Wir haben einen spannenden, lustigen und etwas chaotischen Schreib-workshop hinter uns :D
      EDIT: ich muss hier nochmal sagen: 19:00 - 23:30 etwa. Mit ner halben Stunde pause gegen 21 Uhr - top mitgemacht <3
      Vielen Dank an alle Teilnehmer, hier ist das Protokoll:

      Psychologie in Geschichten 2018/01

      Filb Schreibworkshop 18/01
      Psychologie in Geschichten - Realistisch agieren und reagieren!


      Teilnehmer: Jaderrene, Nicki, Rai, Kagayaku, YnevaWolf, Miro, Tonja, Renée, Miao, Anderswisser, Turtacos - jemanden vergessen?

      Psychologie ist ein sehr wichtiger Bestandteil jeder Geschichte, egal ob es ein Märchen, eine simple Fanfiktion oder ein Psycho-Thriller ist.
      Eine richtig angewandte Psychologie in Geschichten ist wichtig für realistische, nachvollziehbare Aktionen und Reaktionen, Phobien und Traumata. Sei es von Protagonisten, Antagonisten oder Sidekicks.
      ich denke mal, das ist jedem klar :D

      vorlieben - gutes Stichwort.

      Wichtig ist, sich erst einmal klar zu machen, was alles einwirkt auf einen Charakter.
      Psychologie in GEschichten ist nicht nur ein heftiges Trauma, das den Bösen dazu bringen, die welt beherrschen zu wollen, weil ihm als kind die Buntstifte geklaut wurden :'D
      das geht schon bei sehr viel kleineren Sachen los. Wie der einzelne Charakter auf die Dinge im Alltag reagiert.

      auf kleine Szenen wie ... dass einem Passanten, den wir nicht kennen, das gerade gekaufte eis runterfällt. einer lacht ihn aus, der andere hat mitleid, sagt aber nichts, wieder ein anderer kauft ihm ein neues.
      gutes Beispiel nicki xD
      für die meisten Verhaltensweisen gibt es Gründe.
      Gründe, die nicht immer ein verhalten rechtfertigen, aber es zumindest erklären.
      Aber für die meisten Ursachen gibt es auch unterschiedliche Möglichkeiten, darauf zu reagieren.


      Was wirkt alles auf die Psychologie eines Charakters ein?
      - soziales Umfeld
      - Vorgeschichte
      - Beziehungen
      - momentane Laune
      - äußere Einflüsse durch freunde und Familie, schule
      - Erfahrungswerte nach Handlungen (und ganz wichtig: die Reaktionen anderer darauf)
      - Genetik auch ein stück weit
      - Die Erziehung, die man genossen hat
      - das Alter
      - Gesundheitlicher Physischer - und psychischer - Zustand
      - hormone
      - Grundbedürfnisse
      - Wohlstand
      - Bildung
      - Charakter aka grundlegende Persönlichkeit
      - Prägungen in der Kindheit
      - Rollenvorbilder, die man hat
      - religiöse Moralvorstellungen
      - eigene Träume und Wünsche
      - Herkunft & Kultur, die man kennen gelernt hat
      - Sexualität (im falschen Körper geboren ect. )


      was denkt ihr denn, sind die meisten Fehler sind, die Schreiberlinge im Bezug auf die Psychologie ihrer Charaktere machen?
      • Zu sehr sich selbst schreiben, statt den Charakter
      • nicht drüber nachdenken welche Schwachpunkte ihre chars haben
      • immer nur ganz viel drama einbauen
      • oberflächliche Charaktere
      • Die Charaktere innerhalb einer Geschichte zu ähnlich machen. Also 10mal einen Char statt unterschiedliche
      • 180°-Wenden aus dem Nichts
      • schüchterner char ist plötzlich todesmutig und rettet alle ohne grund.


      Probleme:
      (miro) meine Charaktere haben meisten irgendwie keinen psychologischen Hintergrund....
      (tonja) Eigentlich nicht so viel. Kann nur keine richtigen fiesen/bösen Leute schreiben und Egoistische Chars fallen mir auch manchmal etwas schwer

      Lösungsansätze:
      “meine Charaktere haben meisten irgendwie keinen psychologischen Hintergrund....”

      • einer deiner chars... nennen wir ihn peter, könnte einen cholerischen Charakter haben, und ständig wütend werden wenn er dinge nicht schafft, da seine Eltern hohe ansprüche an ihn haben. sind z.B Ärzte oder Juristen…
      • zum Beispiel, schafft er es nicht sein Pferd ordentlich z striegeln, das Pferd beißt ihn dann und er wird total sauer, tritt nen Wassereimer um, so dass das ganze heu und Stroh nass ist.. so dass er sich quasi selber bestraft weil er nochmal ausmisten muss... und dann wird er noch wütender
        • z.b.; bei so "Persönlichkeitsrastern" wie Cholerikern muss man nur ahct geben, dass man sie nicht zu oberused, sodass sie nur ungewollt nerven
      • Charakteren einen psychologischen Hintergrund geben heißt nicht, jedem eine dramatische Vergangenheit aufzubrummen.
      • manchmal reicht es, den Charakteren andere Elternhäuser zu geben.
      • Wohlstand, mittelständisch, Unterschicht. beide Eltern. Eltern in Trennung. Geschieden. nur bei einem Elternteil aufgewachsen. ein Elternteil haben, das alle paar Monate nen anderen partner anschleppt. ect.
      • du kannst bei sowas auch nachdenken und dich fragen wie du es finden würdest, wenn deine Eltern sich auf einmal scheiden würden. oder sich eben wieder neu lieben lernen. das ändert einen ja
        • das ist ein ganz wichtiger punkt - sich in den Charakter und seine psyche hineinverstzen. wenn der Charakter nicht grundlegend wie du ist kann es auch sein, dass er über manche dinge anders denkt oder ruteilt als du es machen würdest und entsprechend anders handelst.
      • Stell dir vor du bekommst nen Stepdouche, der dir alles verbieten will
      • Auch bei der Psychologie in Geschichten gilt beim schreiben allgemein: show, dont tell:


      statt: Das Pferd hatte nämlich angst vor Kühen - lass den satz weg.

      Möglichkeiten, das zu umgehen:

      * Reiterin beruhigt das Pferd * - Kurzer gedanken-escord an das erste mal als der Reiterin aufgefallen ist, dass das Pferd angst vor kühen hat. bsp.

      Das letzte mal, als sie an dieser Weide vorbeigeritten waren, war die Nervosität ihres Pferdes noch deutlicher gewesen. Protagonist-Sama wusste nicht, warum Pferd so ängstlich wurde, wenn sie an Kühen vorbeiritt, aber sie war froh, dass es mit jeder Begegnung etwas besser wurde.

      *Reiterin beruhig das Pferd * - ein Gespräch über die angst des Pferdes vor den Kühen beginnt. bsp.
      "Ihr habt das aber schon gut im Griff."
      "Ja, das stimmt. Wir sind den WEg so oft geritten, sie hat sich schon ganz gut daran gewöhnt."

      verkauf den Leser nicht für dumm. außer du schreibst ein Kinderbuch.
      Drück ihm nicht alles in die Nase, vorallem, wenn es um Phobien oder andere herausstechende psychologische Sachen geht.

      Wenn ein Charakter austickt wegen irgendeiner Sache, handle das nicht ab mit "das tat er weil der baum so aussah wie seine Oma" sondern lass es stehen.
      Lass es im späteren verlauf der geschichte erklären. Durch flashbacks (nur nicht zu viele davon benutzen!), durch Dialoge anderer Charaktere wie
      "Hast du ne Ahnung, warum er so geschrien hat?"
      "Ja, weißt du, der baum sah aus wie seine Oma"
      "Wtf."
      "Ja, dachte ich mir auch...."

      oder indem andere charktere ihn fragen;
      "Sammal, was warn mit dir los?"
      - und dann je nach Charakter:
      1. "geht dich nichts an."
      2. "das ist etwas kompliziert, wirst du wahrscheinlich eh nicht verstehen"
      3. "der scheiß baum sah aus wie meine Oma."
      ect.


      “Kann nur keine richtigen fiesen/bösen Leute schreiben und Egoistische Chars fallen mir auch manchmal etwas schwer” / “Antagonisten, die nicht konstruiert wirken”

      • grundsätzlich böse - schöner hint. muss jemand grundsätzlich böse sein?
      • Es gibt fast kaum grundsätzlich böse Als Reinform
      • nicht jeder böse muss eine tragische grundstory haben
      • manche "bösewichte" beleben auch gerade dadurch die geschichte, dass ihre Vergangenheit nicht bekannt wird, dass es da keine gibt,
      • wenn man ihnen eine Vergangenheit gibt, muss man natürlich aufpassen, dass sie nicht too much ist oder nicht nachvollziehbar
      • Charaktere mit dem Bedürfnis nach Streben nach Macht sind gar nicht mal so schlecht, wenn sie von purer Selbstliebe und Egoismus getrieben werden, aber das muss gut geschrieben sein
      • ich glaube einen richtigen Antagonisten kann man am besten schreiben, indem man in den Gedanken des Antagonisten kramt. so wie san es gemacht hat.. mit messern usw. das stellt das am besten dar. da braucht es nicht unbedingt als Hauptursache die tragische story, sondern eben die Gedanken... zu töten wollen... mit messern zu schneiden... die warmen Gedärme in der hand zu halten... das reißen, wenn man sie herauszieht... das schreien des opfers.
      • vielleicht ist der böse auch einer, der in seinem kopf alles plant. der Intrigen schmiedet wie er andere gegeneinander ausspielen kann, es muss nicht immer um blut und ermordung gehen
        • Stichwort: psychologische kriegsführung


      Wenn ein Char die seiten wechselt und auf die böse Seite geht, braucht er dann nicht dafür einen Grund?
      • das sollte man dann schon erklären, und sei es nur Geld oder so, sonst ists echt unlogisch
      • ein Charakter geht ja nicht einfach so mal eben auf die böse seite
      • "hier gibt's cookies" sollte nicht der grund sein
      • der Charakter braucht eine nachvollziehbare Begründung, warum er, wenn er vorher dem Leser als gut in Erinnerung war, jetzt die seiten wechselt.
      • die motive und v.a. die ZIELE, an die der Charakter bei einem Seitenwechsel glaubt, müssen stimmig sein
      • Auch bei nem umgekehrten Seitenwechsel
      • wenn der Charakter so ein arsch ist, dass ihm das geld wichtiger ist als z..b das leben von ihm wildfremden menschen, ist durchaus ein Seitenwechsel nachvollziehbar
      • Was ist, wenn die bisherigen Guten eigentlich die Bösen sind und der Protagonist das erkennt? Manchmal treibt einen auch mal die Abneigung gegen oder von einer bestimmten Person auf die andere Seite. Oder vielleicht wird er von jemanden hewzungen ('Du arbeitest jetzt für mich oder wir nehmen deinem Bruder die Kekse weg!')
      • Auch ein persönlicher Konflikt, ist an sich ne sehr gute sache. So ein Charakter ist dann glaubwürdiger, wenn er zweifel hat
      • Manchmal wird man auch nur zum bösen, weil man ein ziel verfolgt, das nichtmal böse sein muss, aber das nicht so gute taten erfordert, um es zu erreichen
      • du kannst aber auch jemanden töten lassen und der typ ist trotzdem nicht komplett böse. weil er seine gründe zum töten hat
      • vielleicht hat der böse auch nen ganz besonderen Fetisch... die leichen seiner opfer von schweinen fressen lassen. das genießt er total, weil er das damals, auf dem Hof seines vaters das erste mal mit seiner stiefmutter gemacht hat


      Vielleicht hilft es, folgende Fragen zu stellen:
      • was sind die ziele des bösen?
      • kann er sich damit identifizieren? will er die auch erreichen?
      • was hat er davon, wenn der böse macht erhält?


      Schreibübung!
      1. Ein psychologisches Phänomen. Das kann ne Phobie sein oder einfach ein zustand, ein krankhafter, eine Neurose, vielleicht auch etwas sehr einfaches wie irre schüchtern zu sein.
      2. Ein Ort
      3. Ein Charakter von euch, den ihr schreiben könnt.

      keine Szene dazu schreiben. nur diese drei Sachen :)

      Vorbereitung:

      1. Phase: ich schreibe euch jetzt privat einen Ort und eine Psychologische Erscheinung. Ihr schreibt eine Szene darüber, wie das einen x-beliebigen Charakter direkt betrifft. nehmt nicht den Charakter, den ihr schon genannt habt!
        also z.b Nicki bekommt.

      • Sadismus
      • Ostfries
      Dann schreibt sie, wie Peter Röll einen schwall von Sadismus überkommt.

      1. Phase: jetzt bekommt jeder seinen google-docs link mit der Szene, die der Vorgänger geschrieben hat. auf diese Szene antwortet ihr mit dem Charakter, der in eurem doc steht. also der, den ihr zuerst genannt habt.


      Anregungen / Wünsche: Workshop zum Thema Antagonisten



      und die Texte zu den Schreibübungen:

      Miao

      Filb Schreibworkshop 18/01
      Psychologie in Geschichten - Realistisch agieren und reagieren!
      Schreibübung: Psychologische Erscheinungen und wie man damit umgeht - deine Charakter in der Konfrontation.




      Psychologische Erscheinung: Wichtigtuerei
      Ort: Rom, kleine Wohnung in ruhigem Stadtviertel
      Charakter: Yomi-Chan die Sanu-chan sehr kawaii findet ;*





      Vorgegebene Szene (by Tonja):
      „Also ich fand, dass es heute ein richtig guter Tag war!“, begann er, kaum hatte er die kleine Wohnung betreten, die er zurzeit als Ferienwohnung gemietet hatte. Seinen vollgepackten Touristenrucksack warf er in eine Ecke und zog die Schuhe aus. Dann lief er ins kleine gemütliche Wohnzimmer und vergaß komplett, dass er noch Sonnenbrille und Kappe trug, die ihn beim Sightseeing vor der heißen Sonne Italiens geschützt hatten. Er warf sich aufs Sofa, das unter seiner Last quietschte. Nachdem er die Füße hochgelegt hatte, sah er sich den Stadtführer für Rom in seiner Hand an.
      „Wer auch immer den geschrieben hat, sollte seinen Beruf an den Nagel hängen. So ein Schwachsinn was da drin steht. Ich hätte den viel besser schreiben können. Die Bauwerke hätte ich einfach viel intensiver beschrieben, da waren zu viele Fehler drin. Also bitte! Und vor allem die Minutenangaben von einer Sehenswürdigkeit zur Anderen. Eine Schnecke muss das geschrieben! Ich meine ich bin sehr sportlich…“, er hielt kurz inne um seinen gut gebauten Körper zu betrachten, „Aber so komplett falsch kann nur ein Anfänger die Zeiten einplanen. Selbst wenn ich in einem Rollator sitzen würde, wäre ich schneller vom Kolosseum zum Kapitols Platz gekommen. Eine stümperhafte Arbeit.“ Er schüttelte verständnislos den Kopf.
      „Aber gut jetzt habe ich Rom einmal gesehen. Ich brauche keinen Stadtführer mehr. Morgen finde ich mich allein in Rom zurecht. Ist immerhin eine Stadt, also was soll schon schiefgehen? Ich bin immerhin der beste Städteerkunder, den es auf der ganzen Welt gibt. Jeder, der mit mir unterwegs ist, hat enormes Glück.“, er streckte sich zufrieden auf dem Sofa. Als er grad den Fernseher anschalten wollte, knurrte sein Magen laut. Grummelnd erhob er sich und lief in die kleine Einbauküche. Es war gut, dass er sich gleich am ersten Tag der Reise mit Tiefkühlpizzen eingedeckt hatte. Wenn man schon mal in Italien war, sollte man auch italienisches Essen genießen. Also erhitzte er den Ofen und legte eine gefrorene Pizza auf das Blech. Dann stellte er sich einen Küchenwecker und lief zurück ins Wohnzimmer.
      Während er auf sein Essen wartete, zappte er durchs Fernsehprogramm. Den Sportsender ließ er laufen. „Warum gucken sich die Italiener eigentlich noch Fußball an? Deren Nationalmannschaft hat es ja noch nicht einmal zur WM geschafft. Aber wen wundert das auch schon? Der Trainer hat einfach viel zu viele Fehler gemacht. Nur alte Knacker aufgestellt. Wenn ich Trainer gewesen wäre, hätte ich das Team ganz anders aufgestellt und dann hätten die Schweden einpacken können. 10:0 hätte ich die nach Hause geschickt und die hätten sich nie wieder getraut gegen die Italiener zu spielen.“, er nickte bei der Vorstellung wie sich die Fotografen darum reißen würden ein Interview mit ihm zu bekommen und ihn nach seiner besonderen Taktik zu fragen.
      Das Klingeln des Weckers riss ihn aus seinen Gedanken. Er holte die Pizza, schnitt sie in Stücke und probierte. „Nicht einmal Pizza machen können diese Italiener“, seufzte er. „Wenn ich die gemacht hätte, würde sie natürlich viel besser schmecken!“.



      Genau so musste es abgelaufen sein. Yomi blinzelte ungläubig, ließ ihr rosa Schweifchen rastlos gegen die Holzbeine ihres Stuhls peitschen und hob die kleine Porzellantasse an, um wieder ein Schlückchen ihres heißen, tiefschwarzen Kaffees zu schlürfen. Als Wissenschaftlerin und begeisterte Köchin mit zwei Muttersprachen war sie eine hervorragende Mentorin für verschiedenste Gebiete, sodass eine kleine Nebentätigkeit zum Treffen neuer Menschen für sicher als sehr ertragreich und vielversprechend galt, zumal das heitere Dicloniüsschen sich mit vielen Leuten relativ gut verstand. Natürlich suchte die junge Fortscherin auch neben dem Vermitteln von Wissen das persönliche Gespräch, dass ihr nun einen Reisebericht aus Italien bescherte. Es war nicht das Erlebte, dass sie stutzig werden ließ, sondern viel mehr die Art, wie es ihr Gegenüber präsentierte. Yomi-chan war als Dessertmeisterin eine Meisterin des Servierens und ab und an auch des Auftischen kleiner unschuldiger Lügen, doch dieser Fall erwies sich als eine besonders harte Nuss, mit der sie umgehen musste.
      Die Laune des magentahaarigen Mädchens, das sich üblicherweise in einem femininen, süßen Stil kleidete, sank stetig wie eine zerschossene Galeone. Mit jedem vorsichtigen Schlückchen an der heißen Tasse kniff sie ihre beerenfarbenen großen Augen immer weiter zusammen, bis sie sich zu einer Art Schlitze verengt hatten. Fürs Erste war Yomi einfach sprachlos, da sie nicht wusste, wie sie auf ein derart großspuriges Verhalten reagieren sollte. Es war so … anders großspurig. Setsuna, ihr selbstverliebter und größenwahnsinniger Boss schmückte sich mit den wundersamsten Utopien und hatte genug Ärgernisse auf ihrer schwarzen Liste notiert, doch jemand, der das Haar in der Suppe suchte, war sie wahrlich nicht. Vielleicht war die Sphinxenlady dafür auch einfach viel zu faul. Yomi bezweifelte, ob sie mit dieser Person wirklich auf Reisen gehen wollte, gerade unter ihrer Führung würde eine solche Konstellation ein immenses Konfliktpotential bergen. Ihr Schweif hielt nun das Stuhlbein fest umwickelt und dem erfindungsfreudigen Tausendsassa fiel einfach kein Weg ein, diesen Mischmasch aus Unbehagen und Anspannung aufzulösen. Das gehörnte Dicloniusmädchen richtete ihren Blick fast schon hilfesuchend nach unten auf ihre Tasse, während sie weiterhin um Worte rang - Menschen vor den Kopf zu stoßen war nicht unbedingt ihre Stärke, auch wenn sie dies manchmal für notwendig hielt. Einfach wie eine Sphinx sein, Léonie, die fauchende Löwin, um ihrem Zweitnamen alle Ehre zu machen. Der Kaffee war bereits ausgeschlürft, sodass ihre Ausweichmanöver vollends erschöpft waren und Yomi sich der Konversation stellen musste. Was sollte man denn einer Person sagen, die authentische Cuisine aus einem der kulinarischen Herzen der Welt verschmäht und sich dafür von simplen Tiefkühlfraß ernährt sagen?
      Das war unangenehm. Das war unsympathisch!
      Bauerntölpel? Das waren die Worte einer sphingischen Adligen wie Setsuna oder ihrer kleinen Schwester Kagayaku.
      “Umm … donc … alors … euuuuh …”, spulte die zierliche junge Frau ihr ganzes Repertoire an Füllwörtern ab, bevor sie sich endlich dem Kern der Sache widmete: “Du würdest gut daran tun, dich nicht wie ein Waschlappen über alles aufzuregen und es so abschätzig zu behandeln! Die Italiener haben ihren sportlichen Ausfall einmal in sechzig Jahren und wenn du Umwege von einer Sehenswürdigkeit zur anderen gehst, siehst du Dinge, die jedem anderen entgehen würden! Wenn dir Rom nicht gefällt, womit könnte man es dir sonst recht machen? Sei froh, dass du keinen Urlaub in einem eisig kalten Kartoffelacker ohne gepflasterte Straßen machen musst wie so manch armer Schlucker aus Köln! Hmpf!” Kurz, nachdem sie das Großmaul zurechtgewiesen hatte, erschrak Yomi und bedeckte ihren gerundeten Mund mit ihren Fingern , war es doch eigentlich gar nicht ihre Art, zu derartigen Worten zu greifen … andererseits … war es auch nur ganz selten nötig. Vielleicht stimmte die Chemie einfach nicht zwischen ihnen … dem großspurigen Angeber und dem süßen Dicloniusmädchen aus dem zehnjährigen Kellerverlies, das einfach ganz andere Dinge zu schätzen wusste …

      Yomi: :* #Liebe *fluff*


      Wasserwisser

      Filb Schreibworkshop 18/01
      Psychologie in Geschichten - Realistisch agieren und reagieren!
      Schreibübung: Psychologische Erscheinungen und wie man damit umgeht - deine Charakter in der Konfrontation.




      Psychologische Erscheinung: Putzzwang. Für den Charakter kann sein Haus/seine Wohnung/seine Höhle nicht sauber genug werden. Es muss alles blitzeblank sein.
      Ort: Dschungel
      Charakter: Atrina





      Vorgegebene Szene (by Miao):
      Raazu Taganzoku war schon immer ein etwas schwieriges Mädchen. Nicht, weil sie besonders bösartig, besonders faul, besonders rebellisch oder besonders untalentiert war, sondern weil sie ihre ganz eigenen Macken besaß. Jeder hatte so seine Ticks, doch Raazu schaffte es, die Anzahl dieser in einen dreistelligen Bereich zu bringen. Manche waren stärker ausgeprägt, manche weniger, manche allgegenwärtig. Die zierliche junge Brünette zeichnete sich insbesondere dadurch aus, dass man es ihr in gewissen Punkten nie Recht machen konnte. Sie war seit jeher empfänglich für Ängste und Phobien aller Art, ein detaillierter Putzzwang nahm jedoch eine nahezu unangefochtete Spitzenfunktion an. Was sollte man von einem Mädchen erwarten, das vor dem Kauf eines Rocks nachmaß, ob die Falten symmetrisch und gleich lang waren? Ein Mädchen, das in einer menschenreichen Großstadt mehr Bakterien als Einkaufsläden sah und panische Abneigung gegen alles Verdreckte, Schmutzige, Unreine, Verseuchte, Kontaminierte, Asymmetrische entwickelte? Befanden sich in ihrr Bentobox elf Tofuscheibchen statt zehn, war das ein valider Grund, den Kauf des Produkts zu überdenken, egal, wie sehr ihr Magen knurrte.

      Fast schon grotesk wirkte es, dass die manisch-panische Tochter einer angesehenen Ninjafamilie ihr Steckenpferd in der Hirschzucht besaß. Mitten im Dschungel der südlichen Hänge der zentralen Nipponeira zwischen Takamura und Shirosuna befand sich die Taganzoku farm, eingehüllt in Palmen, Kämpferbäume, Bambus, Farne und die für den Süden so typischen Bananen. Die Huftiere, mit denen sie bereits als kleines Mädchen aufwuchs, fasste sie problemlos an, konnte sogar deren Hinterlassenschaften mit der Schaufel entfernen, ohne am Brechreiz zu leiden. Menschen die Hände schütteln, ein unordentliches Arbeitszimmer oder Laub und Staub auf der Terasse? Hier kannte die Einzelgängerin aufgrund gegensätzlicher Erinnerungen aus ihrer Kindheit keine Gnade. So tat sich das hübsche Mädchen schwer, mit anderen Menschen Kontakte zu schließen, ganz im Gegensatz zu ihrem älteren Bruder Hideaki, der nun in Kyoto als Fußballer seine Brötchen verdiente. Sport – die gesellschaftlich legitimierte Form der Selbstbeschmutzung. Schlamm. Gras. Regen. Spucke von irgendwelchen Testosteronhünen … Raazu, bewaffnet mit Desinfektionsspray, Staubwedel, Schippe, Besen und Feuchttüchern, sah sich mit einer Fläche konfrontiert, die einem umgepflügten Fußballacker ähnelte.

      Der Subtropenmonsun hatte den Süden Japans heimgesucht, sodass die sonnengegerbte Brünette wieder ihrem Putzzwang erlag. Nachdem die Hirsche gefüttert waren, stand sie schnaubend, bebend, ja fast schon aufgewühlt vor der verdreckten Terasse des Farmhäuschens. Sogar zermatschte Bananen hatten es auf die hölzerne Sitzbank geschafft. Raazu ließ ihren Kopf kreisen, blinzelte ein paar mal öfter als normal, um ihren angespannten Körper irgendwie zu beruhigen. Dieser Anblick ließ eine Unmenge an Unbehagen in ihr aufquellen, das sie durch diese internalisierten körperlichen Reaktionen irgendwie einzudämmen und abzuschütteln versuchte. Mit zusammengenkniffenen Augen führte sie sich vor Augen, dass weiteres Starren in das Antlitz des Chaos nicht zur Lösung führen würde. Es hieß Anpacken! Erst beseitigte Raazu unter den quietschenden Klängen der Sika-Hirsche den groben Schmutz mit Besen und Schippe, bevor sie sich Vogelkot und vertrockneten Fruchtleichen auf den hölzernen Möbeln widmete. Einmal, zweimal, dreimal musste sie die Pberflächen mit den verschiedensten Hilfsmittel reinigen, um sich wieder einigermaßen wohl zu fühlen auf einer Terasse, die den Naturgewalten des Dschungels komplett ausgesetzt war. Eine Schutzvorrichtung aus Glas war im schwülen Süden sicherlich keine Notlösung, wenn sie nicht schmelzen wollte wie ein Eisbällchen im Rachen eines hungrigen Kindes. Zufrieden betrachtete Raazu ihr Resultat in der windstillen, trockenen Umgebung – alles erledigt. Doch als sie bemerkte, dass die anstrengende Körperarbeit die fleißige junge Frau in der Subtropenhitze in einen unangenehmen Film gewickelt hatte, erstarrte sie. Ihre dunklen Katzenaugen weiteten sich schlagartig, als das Bedürfnis nach einer erfrischenden Duschen und umfassenden Körperreinigung in ihr Überhand nahm, und das, obwohl kein einziger Fleck ihre luftige Kleidung aus Shirt und kurzem Rock heimgesucht hatte. Ein Teufelskreis.

      _________________________________________________________________________

      Eine ganze Weile nun war Atrina im Dschungel unterwegs. Ihr war zwar bewusst, dass die nächste Stadt hinter diesem Wald lag. Aber die Hitze hatte die vor sich hin fluchende junge Trainerin deutlich unterschätzt. Das dichte Dickicht und die dort vorherrschende Temperatur machten ihrem Team zu schaffen. Ihr schien das auch zu Kopf zu steigen, denn entweder waren ihre Sinne von der Hitze so benebelt, dass sie keine Pokémon mehr wahrnahm, oder sie hatte sich verlaufen, aber das konnte ja wohl kaum der Fall sein. Ihre Glieder wurden mit jedem Schritt schwerer und langsam aber sicher konnte sie nicht mehr. Ihre Kleidung klebte an ihrem Körper und die Kette um ihren Hals schien mittlerweile ein hundertfaches des ursprünglichen Gewichts zu haben. Plötzlich hörte sie ein Geräusch. Es klang nicht nach Pokémon. Das war das Rascheln eines Besens? Sie ging weiter in die Richtung aus der das Fegegeräusch kam. Sie traute ihren Augen nicht als sie mitten im Dschungel eine Villa sah und davor eine junge Frau, die gerade mit einer Zahnbürste Vogelkot von einem Baum fegte.

      “Das reicht! Ich gebe auf! Dschungel ist Scheiße!”, schrie sie und teleportierte sich zurück zum letzen besuchten Pokémoncenter, um dort einen anderen Weg zur nächsten Stadt zu suchen.



      Kagayaku

      Filb Schreibworkshop 18/01
      Psychologie in Geschichten - Realistisch agieren und reagieren!
      Schreibübung: Psychologische Erscheinungen und wie man damit umgeht - deine Charakter in der Konfrontation.




      Psychologische Erscheinung: extreme Verschlossenheit, Unfähigkeit, jemandem außer sich selbst zu vertrauen, daraus resultierender Pessimismus
      Ort: Schule
      Charakter: Danto





      Vorgegebene Szene (by Wasserwisser):
      Mit langsamen, aber gründlichen Zügen wischte sie die Tafel. Die letzten Schüler hatten gerade den Klassenraum verlassen und rannten lautstark die Treppe hinunter in Richtung Schulhof. Natürlich hatten alle vergessen, ihren Dienst zu erledigen oder es nicht gründlich genug gemacht und morgen würde sie wieder darüber nachdenken, es in der Klassenleiterstunde anzusprechen. Letztendlich würde sie es aber dann doch nicht tun. Ändern würde sich ja ohnehin nichts. Hatte es auch schon die letzten 20 Male nicht.
      Zunächst galt es aber, die Aufgaben zu erledigen, die ihre Schüler hinterlassen hatten. Als sie die Tafel abzog, schweiften ihre Gedanken auf ihren restlichen Tagesablauf. Sie würde, nachdem sie den Raum gereinigt hatte, nachsehen, ob jemand die Lichter in den einzelnen Räumen angelassen hat. Daraufhin würde sie persönlich im Sekretariat nachfragen, ob jemand Briefe in ihr Fach legen lassen wollte. Gedankenverloren trat sie an das Waschbecken und legte Schwamm und Wischer hinein. Und dann hätte sie frei. Frei. Sie ließ ihren Blick schweifen, bis dieser auf die Fotos der letzten Klassenfahrt fiel. Sie hätte frei. Hätte. Wenn sie nicht noch den Rundbrief an die Eltern aller siebten Klassen schreiben müsste und dort im Detail zu erklären, wie denn nun die Klassenfahrt abläuft. Was auch noch nicht geklärt war.
      Sie würden für 4 Tage in die Großstadt fahren. Soweit hatte man sich bei der letzten Konferenz geeinigt. Aber alles Weitere kam nicht zur Sprache. Und seitdem hat man noch nichts zu diesem Thema gehört. Weder vom Direktor, noch von den anderen Klassenlehrern. Wie hätte sie auch, sie redete ja kaum mit ihnen. Einfach weil es für sie keinen Gewinn gehabt hätte. Aber egal, sie hatte gerade andere Dinge zu tun.
      Sie ging noch ein paar mögliche Ausflugsziele im Kopf durch und ans hintere Ende des Klassenzimmers. Die beiden Fische aus dem Naturkundeunterricht schwammen fröhlich umher. Und das hatten sie quasi nur ihr zu verdanken. Wie oft sie schon verhungert wären, wenn ihr nicht aufgefallen wäre, dass ihre Schüler es doch wieder nicht hinbekommen haben. Eigentlich hätten sie ja überhaupt erst den Sinn gehabt, den Schülern das Prinzip Verantwortung näher zu bringen, aber das konnte man ja vergessen. Die Fische knabberten an den letzten Resten des Futters, dass heute Morgen in das Aquarium gefallen war, weil es irgendjemand umgeschubst hatte, nachdem die Dose wieder nicht ordentlich weggeräumt wurde. Sie warf noch den letzten Rest des Futters in den Kasten bevor sie die Schultern hängen ließ und sich im Hinterkopfe merkte, dass sie heute noch Fischfutter zu kaufen hätte…

      Danto beobachtete das Geschehen vom Fenstersims aus, auf den sie zuvor gesprungen war.
      Was ihr wohl gerade durch den Kopf ging? Naja, sie scheint doch ziemlich in ihren Gedanken versunken zu sein.
      Sie sprang durch das offene Fenster herein und mache mit einem “Quapsel?” auf sich aufmerksam.
      “Huch, wie kommst du denn hier rein? Ach… das Fenster ist ja noch offen...Das hätte ich jetzt fast vergessen. Aber hier bleiben kannst du nicht, also entweder, du gehst mit mir raus oder du gehst wieder durch das Fenster zurück ins Freie.”
      Oder ich setze dich einfach auf die Fensterbank und mach das Fenster zu. Die Entscheidung liegt bei dir.
      “Quapsel, Quapsel!”, antwortete Danto und ging voraus Richtung Tür.
      “Mir wäre zwar lieber gewesen, du wärst alleine wieder gegangen, aber von mir aus.”
      Dann müsste ich nämlich nicht den Umweg jetzt machen. Ins Sekretariat nehm ich es nicht mit. Abgesehen davon sind Pokémon hier eh nicht gern gesehen, es sei denn bei Übungskämpfen auf dem Platz.Aber auch das hab ich den Schülern schon oft genug gesagt, trotzdem tollen ihre Pokémon in den Pausen überall rum. Wäre das im Unterricht auch so, könnte ich meinen Beruf als Lehrerin an den Nagel hängen.
      Sie führte Danto durch einen Gang, bog rechts und danach links ab, während sie darauf achtete, dass ihr das Quapsel folgte. Mit einem entsetzlichen Quietschen öffnete sie die Tür ins Freie.
      “So, bitteschön. Jetzt noch ins Sekretariat und dann Feierabend.” Und geölt wird diese Tür auch seit Jahren nicht. Vielleicht lohnt sich das auch gar nicht mehr.
      Nachdenklich betrachtet sie die durch und durch roten Türscharniere, die irgendwann einmal zumindest geglänzt haben mussten. Die ehemalige Farbe ließ sich nicht einmal mehr so einfach bestimmen, aber da der Türrahmen schwarz war, lag die Vermutung nahe, dass die Scharniere ebenso schwarz gewesen waren. Bevor sie Farbe abgebröckelt war und einem hübscheren Rostrot Platz machte natürlich.
      “Quapsel?”
      “Du bist ja immer noch da. Raus mit dir.”
      Danto folgte der Anweisung und drehte sich noch einmal zu ihr um. Wie bei einem Springbrunnen ließ sie mit Aquaknarre Wasser senkrecht in die Höhe schießen.
      “Das kannst du ja schon gut. Ich muss jetzt aber leider weg.”
      Sie drehte sich um und ließ die Tür ins Schloss fallen, während sie sich auf den Weg zum Sekretariat machte. Danto blieb allein zurück.


      Jaderrene

      Filb Schreibworkshop 18/01
      Psychologie in Geschichten - Realistisch agieren und reagieren!
      Schreibübung: Psychologische Erscheinungen und wie man damit umgeht - deine Charakter in der Konfrontation.




      Psychologische Erscheinung: Klaustrophobie
      Ort: Burg
      Charakter: Lehrerin namens Janett





      Vorgegebene Szene (by kagayaku):
      *Tür mit viereckigem Guckloch, das mit Eisenstangen versperrt ist. Abstand zwischen Tür und Boden reicht gerade so aus, um Essen durchzuschieben. Ketten. Handfesseln.*
      Das war auch alles, was es in diesem Verließ gab. Heinrich wusste nicht einmal mehr, warum er hier eingesperrt worden war. Wie denn auch, die einzigen Gedanken, die er denken konnte, waren eben diese. Und diese dienten lediglich dem Zweck der Ablenkung. Denn es gab noch etwas in diesem Raum, was ihm sogar mehr Angst bereitete als das, was womöglich aus ihm werden sollte.
      *Nein, nicht dran denken... Die Wände... Die Decke...*
      "NAAAAHHHH!"
      "Ruhe da drin, sonst gibt's für dich kein Abendessen!"



      “Wie können sie nur, so mit diesem armen Mann umspringen!?” schrie Janett ihren Fernseher an in dem ein Film über Klaustrophobie im Verließ lief. Gespannt schaute Janett den Film und dachte daran wie viel schlimmer es anderen Leuten gehen kann als ihr.
      Janett war sehr interessiert an dem Thema Psychosen wie Klaustrophobie und ähnliches.
      Ihr Vater war selbst klaustrophobisch und jedesmal wenn sie das damals erwähnte kam nur: “Klaus, Klaus Klaaauuuus” zurück. Vor den Schülern möchte sie dieses Thema nicht erwähnen. Doch in dem Moment merkte sie was…
      “Oh nein… Ich komm zu spät zum Elternsprechtag!”
      Sie drückte auf der Fernbedienung auf Stop und schaltete alles in der Wohnung ab. Und verließ das Haus. “Vielleicht sollte ich meine Klasse mal über solche Zustände unterrichten”
      dachte sich die Lehrerin.


      Nicki

      Filb Schreibworkshop 18/01
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      Schreibübung: Psychologische Erscheinungen und wie man damit umgeht - deine Charakter in der Konfrontation.




      Psychologische Erscheinung: Eifersucht
      Ort: New Orleans
      Charakter: Shyruka





      Vorgegebene Szene (by Isanya):
      Ihre Augen tränten, doch der Ausdruck war bitter und böse. Bitterböse. Sie starrte in die Menschen, hier in dieser Stadt. Sie starrte auf dieses Pärchen, das sich dort vergnügte. SIe konnte es nicht fassen. Warum sie? und warum er? Warum musste sie sich ausgerechnet an ihn heranmachen? Ihn, den sie selbst so sehr verehrte, ihn, den sie so sehr liebte. Warum hatte er ihr keine Chance gegeben, warum dieser anderen Frau? War sie hübscher? War sie besser? Sophia konnte nicht verhindern, dass ihre Tränen flossen. Sie vergrub ihr Gesicht in ihren Händen, hasste sich dafür, dass sie diese Schwäche zuließ, dass sie sich nicht getraut hatte, ihn anzusprechen. Aber noch mehr hasste sie diese andere Frau neben ihm. Wie konnte sie es wagen? Sophia war es doch, die sich um ihn kümmern wollte, die ihm nah sein wollte! Irgendwas musste sie tun. Sie wusste nur noch nicht was. Aber sie wischte sich die Tränen von den Augen und stiefelte auf die beiden zu. Das durfte sie nicht zulassen. Wut spiegelte sich in ihrem Blick.

      Shyruka lehnte an der Schulter des Mannes, den sie so sehr liebte, beobachtete mit ihm den Sonnenuntergang und erfreute sich an seiner Nähe. Nie hatte sie sich mehr gewünscht als ihn. Sein zu sein voll und ganz. Was hatte sie nicht alles für ihn aufgegeben. Doch nichts war wichtiger als die Liebe zu ihm. Nichts könnte wichtiger sein.
      Und dann kam sie, diese unbekannte Frau zerstörte diesen wunderschönen Moment. Den ersten den die beiden zusammen hatten. Shyruka erkannte Tränen in ihrem Gesicht. Wer war das? Und was hatte sie mit ihm zu tun?
      Ein erster Stich durchbohrte Shyrukas Herz. Sie wollte nicht, dass diese Frau näher kam, sie wollte nicht, dass sie existierte, und vor allem wollte sie nicht, dass sie diesen Moment zerstörte. Doch was war, wenn sie ihn haben wollte? Schmerzhaft biss sie sich auf die Lippe, schmeckte etwas Blut. Dieser Blick den die Frau vor ihr hatte, dass war der Blick den eine Frau bekam, wenn sie etwas besitzen wollte. Und alles wäre ihr egal.
      Auch Shyruka bekam genau diesen Blick, erhob sich, ballte die linke Hand zur Faust… und als die Dame nah genug dran war, knallte ihre rechte Hand auf die Wange ihres Gegenübers, hinterließ einen kräftigen roten Handabdruck.
      “Er ist mein.” Shyruka würde nicht kampflos aufgeben.


      YnevaWolf

      Filb Schreibworkshop 18/01
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      Schreibübung: Psychologische Erscheinungen und wie man damit umgeht - deine Charakter in der Konfrontation.




      Psychologische Erscheinung: Zu allem nett sein, versuchen jedem alles recht zu machen, obwohl man am liebsten stets nur nach der eigenen, wahren Meinung handeln will
      Ort: Reitstall
      Charakter: Alexander





      Vorgegebene Szene (by Nicki):
      Nevis befand sich in dem Reitstall der Menschen, den Fenia ihm gezeigt hatte. Der kräftige Halb-Jarg hatte noch nie Pferde gesehen.
      „Öh…“, knurrte er, „Warum sieht man die nie im Freien? Sind die nur für Menschen?“
      „Nein, dass liegt daran, dass sie wohl nicht überleben würden mit all den Riesenschlangen und Raubtieren und den ganzen Dämonen-Jarg… Genau wie wir Menschen. Aber sie sind praktisch für uns, damit wir schneller reisen können.“
      „Reisen?! Auf diesen Viechern?“, seine Augen wurden groß, als er die riesen Tiere musterte. Schlimmer als bei ihm konnte man jede Muskelfaser an ihrem kräftigen Körper sehen. Und diese… Pferde sollten keine Chance gegen Dämonen-Jarg haben? Nie im Leben würde er sich auf so ein Wesen setzen!
      Doch Fenia zog sich elegant auf den Pferderücken und reichte ihm die Hand. „Na komm schon. Sie sind harmlos. Pflanzenfresser.“
      Irgendwie glaubte er ihr nicht, wollte lieber verneinen und sich umdrehen, aber er konnte Fenia doch nichts abschlagen. Er seufzte, nahm ihre Hand und mit einem kräftigen Sprung, landete er unsanft hinter Fenia. Doch dem Pferd war der Sprung wohl etwas zu kräftig, so wieherte es lautstark, ein Markerschütterndes Geräusch für Nevis, und trat mit Wucht nach hinten aus. Die hölzernen Dielen des Stalles knarrten verdächtig.
      „Hoh… Beruhig dich!“, auch Fenias Körperhaltung war nun angespannt, trotzdem beugte sie sich über den langen Pferdehals, tätschelte die Wange des Tieres. „Alles ist gut. Und Nevis wird jetzt absteigen und die eine Karotte geben.“
      „Was werde ich?“, Nevis Augen wurden noch größer. Sicher würde er nicht von diesem Rücken steigen, so einen Tritt riskieren und dem Vieh auch noch etwas zu essen geben. Doch Fenias Hand wies sanft auf einen Eimer mit Möhren. Nevis seufzte… diesmal deutlich vorsichtiger, rutschte er seitlich hinab und schlich zum Gemüse, nahm unbeholfen den ganzen Eimer und wollte ihn mit großer Distanz dem mächtigen Friesen präsentieren.
      „Nein, nicht so… Eine einzige mit deiner Hand“, wies ihn die junge Menschenfrau an.
      Ein erneutes seufzen seitens Nevis. Aber das Viech würde mit Sicherheit seine ganze Hand mit fressen! Und trotzdem tat er es, weil er Fenia vertraute und ihr das auf irgendeine Weise zeigen wollte.
      Mit der Karotte in der Hand, den Lippen schmal wie ein Strich, hielt er dem Untier das Gemüse unsicher hin. Allerdings kam es anders als er vermutet hatte. Das Pferd zog ihm mit dem Maul vorsichtig die Karotte aus der Hand, vernichtete eben diese mit zwei Happen, näherte sich seiner Hand wieder und rieb dann den großen Kopf an seinen Fingern.
      „Oh… das… ist ja weich…“, murmelte er verlegen.
      „Ich sagte doch, es tut dir nichts“, grinsend blickte sie Nevis an.

      _____________________________________________________

      Wer auch immer auf die Idee kam, dass Alex ausgerechnet ein Shetlandpony reiten sollte, sollte sofort erschossen werden. Er reitete seit er vier Jahre alt war. Er hatte einen Araber verdient! Oder einen Friesen! Oder doch zumindest ein Haflinger. Auf jeden Fall ein Pferd. Und kein Pony! Seine Beine schleiften fast auf den Boden!
      Wie auch immer. Er richtete sich so würdevoll wie nur möglich auf dem viel zu kleinen Pferd auf und ließ das Tier im Schritt durch die Stallgasse gehen. Hoffentlich sah ihn keiner auf diesem… verdammt! Da waren tatsächlich leute. Verstimmt zog er zu hart an den Zügeln des Shetties, damit es anhielt. Zu seinem Glück schienen die beiden seltsamen Vögel nicht auf ihn zu achten, weil sie viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren.
      „Warum sieht man die nie im Freien? Sind die nur für Menschen?“
      Du meine Güte! Hatte dieser Kerl noch nie ein Pferd gesehen?! Warum gab man so jemanden wie dem ein so wundervolles Tier, während er mit diesem Zwerggaul vorlieb nehmen musste?
      Staunend lauschte Alex der Unterhaltung weiter. Riesenschlangen? Raubtiere? Hier gab es nirgends Raubtiere und die einzige Schlangen, die hin und wieder mal auftauchten, waren Blindschleichen. Und das waren nicht einmal Schlangen! Er hatte es mit Verrückten zu tun. Geistig verwirrten. Warum waren die beiden hier im Stall und nicht in einer Nervenheilanstalt? Reisegruppe? Therapie? Er würde den Verantwortlichen feuern lassen.
      Skeptisch beobachtete der junge Adlige, wie der Pferdeidiot versuchte auf das besagte Pferd zu steigen. Er rechnete schon damit, dass er es nie und nimmer schaffen würde. Zu seinem Leidwesen schaffte er es auf Anhieb - wenn auch etwas zu heftig. Das feurige Pferd tat seinen Unmut über den Schwung lautstark zu Geltung. Und sein Mistviech von Pferd? Keine Regung. Es kaute frommfröhlich auf dem Stangengebiss herum. Eine Beleidigung dieses Tier!
      Dennoch wurde seine Aufmerksamkeit wieder auf den Anderen gerichtet. Nun rutschte er wieder vom Pferderücken, nur um sich erst mit dem ganzen Möhreneimer und dann mit einer einzelnen Möhre zu bewaffnen. Ein seltsamer Ausdruck trat auf das Gesicht des Fremden, als das Pferd ihm die Karotte aus der Hand zupfte. Irgendwie glücklich und kindisch-naiv.
      Alex schnaubte.
      “Leute wie du…”, sagte er laut, während er sein krumbeiniges Ponyding wieder in den Schritt brachte, um an dem größeren Pferd und die beiden Fremden vorbei zu schreiten, “zeigen, dass so manches Pferd klüger ist als dessen Reiter.” Seine Stimme nahm genau diesen näselnden Klang an, den er sonst so hasste. Aber an der Stelle war es seine Waffe. Sie zeigte deutlich, was sie von den beiden seltsamen Vögeln hielt, die da das gute Pferd bekamen, während er auf diesen verflixten Babygaul saß.
      Dass er dabei reichlich lächerlich aussah, vergaß er leider.


      Rai

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      Psychologische Erscheinung: Autismus mit Schüchternheit, Ängstlich, aber nicht böse
      Ort: Eine Kirche
      Charakter: Héloise Beaumont





      Vorgegebene Szene (by YnevaWolf):
      PoPoPoPoPoPo. Ihr Herz. Es schlug zu schnell. Nicht das gewohnte, gemächliche Popu...Popu...Popu… sondern PoPoPoPoPoPo. Ihr Atem ging schnell, heftig. Als wäre sie den ganzen Weg gerannt. Als wäre sie eben erst hier angekommen. Und doch war sie schon so lange hier. Wie lange? Sie wusste es nicht. Doch die Priester hatten eben das Urteil gefällt. Nach vielen, so vielen Stunden Gericht. Und Gebete. Er würde ins Gefängnis gehen. Für den Rest seines Lebens. Sie würde ihn nie wieder sehen. Sie müsste glücklich sein! Und doch schlug ihr Herz so rasant in ihrer Brust. Und doch schien sie keine Luft zu bekommen. Und doch drehte sich der ganze Raum um sie. Und doch wollte sie hier und jetzt ihren Magen entleeren, so schlecht war ihr vor Angst.
      Ihr Vater würde ins Gefängnis gehen. Und sie? Sie würde zu Fremden kommen. Wie sollte sie das schaffen? Sie hatte sie noch nie gesehen, den Bruder ihres Vaters und dessen Frau und deren gemeinsamer Sohn. Ein fremdes Haus, fremde Leute. Bedienstete!
      Irgendjemand sprach sie an. Berührte sie. Wütend ruckte sie weg, entzog sich der Hand. Noch immer voller Angst sah sie nach oben. Wer malte ein Bild an eine Decke, die so viele Meter über ihren Köpfen hang? Viele Menschen, deren Namen sie nicht kannte, an einem ungedeckten Tisch vor Fenstern durch die man den blauen Himmel erkennen konnte. Männer - und eine Frau? - die wild diskutierten, während der eine Mann in der Mitte mit offenen Armen bedächtig nach unten schaute. Nicht zu ihr hinab, vielleicht zum Altar. Lyrias Augen fanden die kleinen Details, die kleinen Fehler, die Zeichen des Verfalls. Sie wusste, dass dieses Bild nur eine Kopie des Originals war. Eines Originals, das vor so vielen Jahrhunderten durch Flut zerstört wurde. Den Künstler kannte man nicht mehr, doch der Name des Bildes hatte etwas mit Essen zu tun. Was seltsam war, wo doch der Tisch ungedeckt war.
      Langsam senkte sie ihren Blick wieder. Ließ ihn über die hohen, bunden Mosaikfenster gleiten, die alle religiöse Bildnisse zeigten. Über die kalten, harten Bänke. Den herrlichen Altar. Zu ihrem Vater, der gerade den großen Mittelgang hinab geführt wurde. Der letzte Gang in relativer Freiheit. Der Gang zum Gefängnis. Sie war frei! Und doch fühlte sie sich so eingesperrt wie nie zuvor. Fremde Menschen. Fremdes Haus. PoPoPoPoPo.

      Helles Licht strahlte durch die bunten Fenster der Kirche. Für gewöhnliche liebte Héloïse Kirchen, sie hatten immer so etwas Altehrwürdiges an sich, so etwas Erhabenes, wenn auch in völliger Stille ... Doch nicht diese Kirche. Es herrschte eine unangenehme Spannung in der Luft, in deren Zentrum ein Mann stand, der zum Abführen bereitgemacht wurde.
      Héloïse saß auf einer der hinteren Bänke, weit weg von dem prächtigen Altar. Einige Reihen vor ihr erkannte sie ein Mädchen. Eine Frau. Aus der Entfernung konnte sie es nicht genau erkennen.
      Auf dem Weg aus der Kirche kam sie erneut an der Frau vorbei. Sie schien todunglücklich. In ihr lag eine stille, unausgesprochene Unzufriedenheit, die Héloïse nur zu gut von ihrer Freundin Carolina kannte. Ein jähes Gefühl der Zuneigung durchdrang Héloïses Körper. Echte Zuneigung. Sie wollte, dass ihr diese fremde Frau das Herz ausschüttete und wieder lächelte.



      Miro

      Filb Schreibworkshop 18/01
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      Schreibübung: Psychologische Erscheinungen und wie man damit umgeht - deine Charakter in der Konfrontation.




      Psychologische Erscheinung: soziophobische Charakterzüge
      Ort: eine dunkle Gasse
      Charakter: Elina





      Vorgegebene Szene (by Rai):
      Es war beinahe Mitternacht. Martinien hatte sein Geschäft erst spät geschlossen, nachdem er sich mit einem seiner Kunden wieder verquatscht hatte. Dabei wollte er mit dem rauen Kerl überhaupt nichts zu tun haben – er stank nach Alkohol und hatte sich dem Geruch nach seit Monaten nicht mehr gewaschen. Ähnlich roch es auch in der Gasse, in der sich der gebürtige Akadier nun auf dem Nachhauseweg befand. Irgendwer hatte einfach an eine der Hauswände gepisst und ein anderer sich mehrfach übergeben. Und noch einer hatte wohl Unmengen an Alkohol verschüttet. Oder alles zugleich. Irgendein ein unzivilisierter Landstreicher musste sich vor lauter Alkohol beinahe in die Hose gemacht, aus demselben Grund alles vollgekotzt und schließlich den Rest der Substanz, die für all das verantwortlich gewesen war, weggeschüttet haben.
      Martinien empfand es geradezu als schicksalshaft, dass ihm diese ominöse Person noch in derselben Gasse über den Weg lief. Es war jedoch kein Wegelagerer, der seit Jahrzehnten keine echte Stadt mehr gesehen hatte, wie es sich der Akadier ausgemalt hatte, sondern ein zusammengesackter Mann mit völlig verdreckter, aber stattlicher Kleidung. Half trotzdem nicht gegen den bestialischen Gestank, der von dem Haufen Mensch ausging.
      Bei dem Anblick des Mannes beschleunigte Martinien seinen Schritt und versuchte, der dunklen Gasse entkommen zu sein, bevor seine Anwesenheit in dem Drecksloch überhaupt auffiel. Daraus wurde nichts. Natürlich nicht. Trotz seiner verzögerter Reflexe schreckte der Mann auf, als Martinien an ihm vorbeillief, und spuckte völlig alkoholisiert aus: „Hey, bist du nicht die Fischfresse aus Kanada?“
      Martinien gefror das Blut in den Adern. Er war Kälte gewohnt, immerhin stammte er tatsächlich ungefähr aus dem Flecken Land, das man heutzutage Kanada nannte, doch die Kälte, die ihn bei der Ekel erregenden Stimme des betrunkenen Mannes durchfuhr, war für ihn eiskalte Qual. Wie er es hasste. Menschen. Solche Menschen. Es war, als wäre er wieder ein Jugendlicher, auf der ziellosen Reise durch Nordamerika. Vertraue niemandem. Lass niemanden an dich ran. Weiß dich zu verteidigen. Kein Kind, das wie Martinien außer dem Hof, auf dem es aufgewachsen war, und den Tieren in den Wäldern nichts von der Welt gekannt hatte, würde diese Worte auf Anhieb verstehen. Doch jetzt, sechs Jahre später, hatte Martinien verstanden. Und wie er es verstanden hatte. Es war keine Anweisung mehr, es war ein Fluch. Er konnte nun überhaupt keine fremden Menschen mehr leiden. Und diesen hier erst recht nicht.

      Elina, die gerade auf dem Weg nach Hause war, musste jedes mal durch diese Gasse und war es gewohnt, dass es so stank, aber Heute war es wirklich furchtbar. Zudem war es auch unnormal voll hier. Auch wenn sie eigentlich nicht so die ängstliche Person war, machte ihr die dunkle Gasse doch etwas Angst.
      Da kam ihr Martinien entgegen, der ihr irgendwie unheimlich war, denn der schaute so Griesgrämig drein. Elina, die ziemlich schüchtern war, aber gerne wissen wollte was hier los war, fragte ihn Trotzdem.
      Martinien antwortete ziemlich Grießgrimmig, woraufhin Elina voller Angst in ihrem Bett aufwachte.
      Elina dachte nur: “Was für ein Traum war das denn? Sowas habe ich ja noch nie geträumt.” Trotzdem wollte ihr Herz nicht aufhören vor Angst wieder langsamer zu schlagen. Als sie sich wieder beruhigt hatte, schlief sie wieder ein.
      Aber was passierte denn da. Sie gelangte genau dorthin zurück, wo sie aufgewacht war. Nur konnte sie jetzt nicht wieder aufwachen. Jetzt bekam sie es wirklich mit der Angst zu tun.
      “Warum bin ich hier? Warum bin ich wieder in dieser gasse gelandet? Und warum ist Martinien so komisch? Normal ist er doch so ein toller Mensch, mit dem man auch mal Reden kann und der Autisten, wie mich versteht.”
      Da sie es nicht verstehen wollte, suchte sie ihn und fragte nach. Aber aus Martinien bekam sie keine normale Antwort heraus. Nur das er eine soziophobie hatte, aber das kam ihr komisch vor. Da sie so verwirrt war, schlenderte sie noch einige Zeit in der gasse herum…
      Als sie mitten in Gedanken angerempelt wurde und ihr Name gerufen wurde, war sie Wach, Hellwach, denn sie wurde von ihrer Mutter geweckt.
      Als sie dann auch wieder klar bei Sinnen war, denn die Mutter wusste ja noch nichts von ihrem Albtraum. Sagte die Mutter nur: “ Aufstehen, dass Frühstück ist fertig”
      Elina nur: “ Jaja, ich komme ja schon.”


      renee

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      Psychologische Erscheinung: panische Angst
      Ort: nächtliche Kern einer modernen Metropole (Los Angeles oder halt das was irgendwie für die Figur Sinn macht)
      Charakter: Emmett





      Vorgegebene Szene (by mIro):
      Kora, eine junge Frau, Mitte zwanzig, und flog das erste Mal nach Los Angeles. Zum Glück war sie am Tage angekommen und nicht in der Nacht.
      Als es dann langsam Abend und Dunkel wurde, musste sie wohl oder übel raus, denn sie hatte eine Verabredung mitten in der Metropole. Hieß, ab mit Ihrer panischen Angst ins Getümmel. Sie bekam schweiß nasse Hände, sie fing an leicht zu zittern und war kurz davor wieder umzudrehen. Sie hasste es in der Nacht in Los Angeles zu laufen, auch wenn die Straßen durch die vielen bunten Lichter gut beleuchtet waren, so hatte sie dennoch panische Angst. Denn je mehr Leue um sie herum liefen desto eher konnten sich Diebe unbemerkt an sie heran machen und ihr die Wertsachen stehlen. Auch wenn Kora sie gut in den Jackentaschen verstaut hatte, so dachte sie dennoch immer daran.
      Aber auch hatte sie vor den Hochhäusern Angst, denn in den Gassen bekam sie immer etwas Platzangst und das wurde zusätzlich noch durch die Passanten verstärkt.

      Emmett bahnte sich genervt den Weg durch die störrischen Menschenmassen. Er seufzte innerlich. Er hasste Orte wie diesen, zu viele Personen, zu viele Geräusche und Sinneseindrücke an einem Fleck. Alleine, nach Los Angeles zu kommen, war eine halbe Tortur gewesen, und vor Ort wurde das Ganze kein Stück besser.
      Er sah sich aufmerksam um, als er von einer Kreuzung in die nächste Straße einbog. Hier irgendwo müsste ihr Treffpunkt sein. Wieso man das ganze Unterfangen nicht vor Ort in Australien sondern am anderen Ende der Welt abwickeln musste, war ihm schleierhaft. Was hatte sich Major dabei nur gedacht?
      In einer Mischung aus Gereiztheit, aber auch einer gewissen, gesunden Neugierde musterte er aus einem müden Augen die Passanten, an denen er vorbeikam. Die meisten waren so sehr in ihren alltäglichen Trott vertieft, dass die kaum Notiz von ihrer Umwelt zu nehmen schienen. Gesichtslose Gestalten, die er allesamt bald wieder vergessen hatte.
      Er folgte einer Weile lang dem Straßenverlauf, bis ihm eine junge Frau durch ihr Verhalten besonders in die Augen stach. Sie musste neu hier sein, möglicherweise hatte sie eine Dienstreise hier her verschlagen. Wie eine Touristin wirkte sie jedenfalls nicht.
      Man merkte an ihrer unsicheren Art, wie sie sich fortbewegte, dass sie sich nicht auskannte. Als sie näher kam, stellte Emmett fest, dass sie nicht nur verunsichert, sondern gar ängstlich wirkte. Die angespannte Körperhaltung entging ihm nicht.
      Wovor fürchtete sie sich? Die Menschenmassen hier waren ätzend, aber sicherlich alles andere als zum fürchten.
      Er zuckte mit den Schultern. Möglicherweise war es auch etwas ganz anderes, dass sie beschäftigte. Ihm konnte es letztendlich egal sein.
      Auch ihr Gesicht würde er sich nicht merken. Er vergrub die Hände in den Hosentaschen und folgte weiter dem Verlauf der Straße.


      Tonja

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      Psychologische Erscheinung: Sucht
      Ort: Eine Arena
      Charakter: Tobias





      Vorgegebene Szene (by renee):
      Ein dumpfer Aufschlag, der Staub von dem sandigen Boden auf wirbelte, drang in Dorians Ohren, als sein Gegner zu Boden ging.
      Für einen Moment erfüllte eine ehrfürchtige Stille die Arena, in der man eine Stecknadel auf dem Boden hätte aufschlagen hören können, das Schlagen von den Flügeln eines Schmetterlings. Dann auf einmal erklang Jubel, tosender Applaus, in einer fast unvorstellbaren Lautstärke. Die Ränge der Arena waren restlos ausverkauft, die Masse an Zuschauern überwältigend. Für einen Moment vergaß der gehörnte Mann alles um sich herum, ließ die Geräuschkulisse auf sich wirken und schloss die Augen. Es war ein überwältigendes Gefühl.
      Triumph.
      Der schwarzhaarige Mann blickte zu seinem Gegner, ebenfalls ein junger Kerl seines Alters. Er hatte sich gut geschlagen, doch letztendlich war es nicht genug gewesen. Denn er, Dorian, hatte über ihn triumphiert, war ihm sowohl physisch als auch taktisch überlegen gewesen. Der Kampf war schnell vorbei gewesen, der arme Kerl hatte nicht einmal fünf Minuten standhalten können. So schnell konnte man hier sein Leben verlieren, grausamer Alltag in der Arena. Doch wenn man hier überleben wollte, galt nunmal das Gesetz des Stärkeren. Das hatte man zu akzeptieren, oder man würde nicht einmal eine Woche hier überstehen.
      Dorian erinnerte sich, es musste mittlerweile ein Jahr sein, dass er an diesem gottverlassenen Ort verbracht hatte. Ein Jahr, in dem er viele Kämpfer kommen und gehen sah, viele von ihnen waren den Kämpfen bereits zum Opfer gefallen.
      Nicht er. Er hatte bereits Gegnern getrotzt, die weit erfahrener gewesen waren als er selbst. Irgendwie hatte er es geschafft.
      Und auch wenn er wusste, dass das Töten in dieser Arena keinen tieferen Zweck erfüllte, als die sadistischen Triebe der Zuschauer zu befriedigen, erfüllten ihn seine Triumphe mit einem gewissen Stolz, den er sich selber nicht recht erklären konnte.
      Ein Lächeln legte sich auf seine Lippen, als die Zuschauer auf den Rängen begannen, immer wieder seinen Namen zu rufen. Ein gewaltiger Chor entstand, Musik ihn seinen Ohren.
      Kaum zu einem klaren Gedanken fähig wusste er nur: Er wollte mehr.
      Dorian wandte sich von seinem gefallenen Gegner ab und wischte das Blut von der Klinge seines Einhänders.
      “Was ist? Wer möchte als nächstes sein Glück versuchen?”, brüllte er enthusiastisch, kam damit kaum gegen die tosende Menge an. “Gebt mir eine richtige Herausforderung, sonst sterbe ich noch vor Langeweile!”
      Der durchtrainierte Mann lachte.
      Aus dem Augenwinkel beobachtete er, wie sich ein Tor öffnete und ein neuer Gegner, ein Berg von einem Mann, muskelbepackt und eine große Axt schulternd, das Feld betrat.
      Oh ja, das war ganz nach seinem Geschmack.

      “Und wie gefällt es dir?”, fragte Frank ihn. Tobias sah sich das Spektakel in der Arena nur an. Er hatte noch kein Wort gesagt, während Frank die ganze Zeit über den Kampf redete. Er hasste es sich das ansehen zu müssen. Vor allem jetzt fühlte er ein Stechen in seiner Brust. Der Junge, der von der Kreatur, die als Dorian angekündigt wurde, besiegt worden war, war etwa in Kayles Alter. Tobias musste daran denken, dass es auch sein Sohn hätte sein können, der jetzt leblos im Sand lag, weil er den Kampf nicht gewonnen hatte. Ihm war übel bei dem Gedanken daran.
      “Ja ich weiß der Kampf war etwas langweilig”, plapperte Frank weiter, doch Tobias hörte ihm nicht zu. Er musterte die Kreatur mit einem finsteren Blick. Nur der Gedanke an seinen Sohn hielt ihn zurück. Er musste sich das ansehen. Immerhin hatte ihm der Boss damit einen Gefallen tun wollen. Als Belohnung für die erfolgreiche Mission sollten sie sich ein paar Kämpfe ansehen und dabei entspannen. Er klatschte nicht, als die Arena vor Begeisterung tobte und Frank aufsprang, um besser sehen zu können. Stattdessen zog er Frank an der Robe und brüllte ihm zu: “Werden wir solche Kreaturen für das große Finale einsetzen?” Frank sah ihn lachend an. “Warum nicht? Die hauen wenigstens ordentlich zu und am Ende sind sie nur Marionetten. Besser die verrecken als wir. Und wenn sie verrecken, müssen wir uns nicht mehr mit ihnen herumschlagen!”, grinste der nur.
      Tobias sah sich den neuen Gegner nun interessierter an. Wenn sie die Drecksarbeit erledigen würden, wäre das sogar vorteilhaft. Er müsste nur seinen Sohn endlich dazu bringen nicht mehr gegen sie zu kämpfen, dann wäre alles gut und sie hätten ihre Ruhe. Mit solchen Verbündeten war es dumm sich gegen sie zu stellen. Sie würden alle vernichten können, die es auch nur wagten ihnen zu widersprechen. Auch wenn ihm die Kämpfer nicht gefielen, so bewahrte er seine Fassung. Wenn er die Wahl zwischen dem sicheren Tod und sich auf verachtenswerte Verbündete zu verlassen, die sich nach dem Triumph sehnen, wählte er letzteres. Er würde nicht den Fehler machen sich zu opfern. Den Heldentod überließ er Anderen. Er hatte schon einmal um sein Leben kämpfen müssen und das würde er nicht wiederholen. Also setzte er ein Lächeln auf und sah zu Frank. “Ist nicht übel hier”.


      Turtacos

      Filb Schreibworkshop 18/01
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      Schreibübung: Psychologische Erscheinungen und wie man damit umgeht - deine Charakter in der Konfrontation.




      Psychologische Erscheinung: Krampfhafter Neid
      Ort: Sarg / Friedhof
      Charakter: Handlungsreisender Manfred Menge.





      Ein eisiger Windhauch durchwehte die bleichen, blattkargen Bäume am tristen Ort der Verstorbenen.
      Manfred stand vor dem Grab seiner Mutter, die vor ein paar Jahren aus dem Leben geschieden war, und die er immer noch schmerzlich vermisste. Sie war eine der wenigen Menschen auf der Welt, die ihn verstanden, und die seinen nicht immer umgänglichen Charakterzügen stets mit Geduld und Fürsorge beiseitegestanden hatten.
      Den Blumenstrauß, den Manfred für sie mitbrachte, legte er sanft auf ihr Grab. Veilchen, aus welchen der Strauß hauptsächlich bestand, hatte die Mutter schon immer gemocht. Ihre Liebe zu Vergissmeinnicht war zwar noch größer gewesen, doch diesen hatte Manfred nirgendwo auftreiben können.
      Der Besucher trat zurück und schwieg. Da bemerkte er, dass jemand auf dem Grab direkt neben dem seiner Mutter ebenfalls einen Blumenstrauß hinterlassen hatte. Das war zwar nichts Ungewöhnliches, aber Manfred bemerkte schnell, dass dieser Blumenstrauß viel größer und auch bunter war - und er beinhaltete Vergissmeinnicht!
      Als ob sein Blick durch den Strauß einen brennenden Schmerz erlitte, wie wenn man in einen geheizten Ofen seine Hand legte, schwang er seinen Kopf schnell herum und versuchte auch gar nicht mehr
      an diesen Strauß zu denken. Doch je länger er dies tat, desto stärker wurde er wieder in den Bann des Straußes gezogen und er musste sich bei einem erneuten Blick widerstrebend eingestehen, dass dieser viel schöner war als sein eigener Strauß. "Und wenn schon", dachte er sich, "es geht mich ja nicht an. Dann bringe ich halt nächstes Mal einen noch schöneren Strauß mit."
      Doch bei dem Gedanken, das Grab seiner Mutter zu verlassen, mit dem Wissen, dass andere Besucher ihren geliebten Verstorbenen viel schönere Gaben mitbringen, bekam er das Gefühl, als würde er an seinem Brustkorb mit giftgrünen Garnelenscheren gezwickt werden. Sein eigener Blumenstrauß mit den Veilchen erschien Manfred nun lächerlich klein und trist. "Ich kann doch nicht meiner armen Mutter nur diese kleinen Fitzelchen schenken! Was bin ich doch nur für ein schlechter Sohn!"
      Hier stand er nun, sich mit den Händen die Haare raufend, der Verzweiflung nahe, mit seiner armen Anzahl an Veilchen, während dort drüben der glamouröse Blumenstrauß provozierend prangte. "Aber Vergissmeinnicht beinhaltet er nicht. Ha!", dachte Manfred hämisch. Doch trotzdem gierte es ihm nach diesem anderen Strauß. Er erschien ihm nicht nur wie ein gewöhnlicher Blumenstrauß, er war ein wunderschöner Blumenstrauß, der Strauß aller Sträuße, aber er gehörte nur irgendeinem fremden Ehepaar und nicht seiner Mutter. Dieser königliche Blumenstrauß gehörte Manfred nicht, und das machte ihm zu schaffen.
      Augenblicke später gab er nach. Er stahl sich zum benachbarten Grab, pflückte ein Vergissmeinnicht aus der Vase und legte es in seine eigene. Da er aber fand, dass ein einziges Vergissmeinnicht unter einem Veilchenstrauß verdächtig wirken musste, nahm er sich noch eins. Weil er nun auch einen neuen Farbton in seinem Strauß haben wollte, stahl er eine Narzisse. Und schließlich hatte er tatsächlich sämtliche Blumen aus der fremden Vase in seine eigene befördert.
      Zufrieden, und sich noch nicht ganz seines Diebstahls bewusst, kicherte Manfred krankhaft in sich hinein, als er das Grab seiner Mutter verließ. Der Gedanke daran, dass er nun das besaß, was die anderen gehabt hatten, befreite sein Brustkorb von allen sich in den letzten Minuten zusammengestauten Verklemmungen, und anstelle diesen verspürte er Befriedigung.
      Auf einmal erblickte er ein Grab, welcher die anderen Gräber im Umkreis überragte. Manfred trat darauf zu und sah den erstaunlichen, im Mondschein glänzenden Marmorkoloss mit der schwungvollen Gravur und den schönsten Blumensträußen, die er je gesehen hatte. Unser Friedhofsbesucher sackte nun auf die Knie, zerquetschte mit seinen Händen Grashalme und riss sie aus der Erde. Dann stieß er einen lauten Schrei aus.




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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Isanya ()

    • Urkunden sind da :D

      Ich hoffe, ich hab keinen vergessen o_o

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    • Miro schrieb:

      Isanya schrieb:

      Grober , meistens sind das Gruppenübungen,
      in welchem Sinne von Gruppenübung?????
      So eine Schreibübung wie beim letzten Mal. Die funktionierte nur in der Gruppe gut, weil man so überrascht wurde mit den Vorgaben, zu denen man schreiben sollte - und jeder konnte bei den Vorgaben mitwirken :)
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