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Von Legenden und der Fantasie

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  • Von Legenden und der Fantasie


    ~ Von Legenden und der Fantasie ~

    Das Rollenspiel



    Kap. I - "Schwachmaten" und "Gotteslästerer"

    "Wir sind ebenfalls dazu bereit, militärische Schritte einzuleiten, sollte es zu weiteren fanatistischen Ausschreitungen kommen", erklärte der Schattenmeister vor einigen Tagen. Die Lage ist sehr angespannt zwischen den beiden Nationen, da der eine sich vom jeweiligen Anderen auf den Schlips getreten fühlt.

    An einem Punkt der Grenze kam es bereits zu heftigen Ausschreitungen, wo auch die Charaktere zu finden sind, mit der wir uns in dieser Geschichte näher behandeln wollen. Es kam bereits zu vielen öffentlichen Anfeindungen. Nur eine Frage der Zeit, bis man Gewalt anwenden würde und üble Verbrechen gegen den anderen begehen würde. Einige betrachteten diese Lage mit Sorge, einige hatten sich bereits gefreut, endlich mal wieder streiten zu können.
    Wie wird es in dem Dorf der schützenden Wächter, auch Kaiti genannt, nun weitergehen? Mal sehen, wie die Geschichte geschrieben wird...



    _______________________________________________

    Ein kleiner einführender Text. Im Laufe des Kapitels wird es häufiger solche "Plots" geben, die ich dann dazwischenschieben werde.
    Wir alle befinden uns momentan in der Stadt 'Kaiti' und werden Zeuge dieses Konflikts. Sonnen- und Schattenpokémon beleidigen sich gegenseitig, meist völlig wahllos. Eure Entscheidung ist es nun, ob ihr euch dort raushaltet, energisch mitmacht oder versucht, die Situation zu entschärfen. Ebenfalls müsstet ihr entscheiden, ob ihr aus diesem Dorf kommt/ob ihr dort lebt, oder auf der "Durchreise" seid.
    Noch einmal alle Charaktere in der Übersicht:

    Charakterübersicht

    UsernameCharakterZugehörigkeit
    @HoLyKaito ♂ (Trasla)Sonne
    @pikachumailToxona ♀ (Molunk)Sonne
    @ObscuriteAlain ♂ (Leufeo)Sonne
    @EddieDiànlì ♀ (Plusle)Sonne
    @RaiTaliesin ♂ (Rutena)Sonne
    @TurtacosGoji ♂ (Igamaro)Sonne
    @FeuerherzTiger ♂ (Miezunder)Schatten
    @ShenziCabaho ♂ (Skunkapuh)Schatten
    @ZazouZoey ♀ (Absol)Schatten
    @Boo92Diarmiud ♂ (Sichlor)Schatten
    @TotodileZip ♂ (shiny Zorua)Schatten
    @Ceres
    Tamaki ♀ (Ambidiffel)
    Sonne



    Mit mir sind wir nun 11 und das ist eine sehr beachtliche Zahl! Vielen Dank, dass ihr mitmacht.
    Und nun gehts los!
    Wisst ihr, ich habe keine Ahnung, was hier stehen soll, deswegen: Kartoffel.

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  • Kaito #i-trasla#

    Es war mitten in der Nacht, und man hörte immer noch Stimmen von draußen. Sie dringen durch die Holzwände meiner kleinen Wohnung, direkt in meine viel zu empfindlichen Ohren. Ständig zuckte ich hoch, wenn ich die tiefen Stimmen der furchteinflößenden Pokémon der Schattenseite vernahm. Sie ließen mich ständig zusammenzucken.
    So gerne ich auch nachsehen würde, was da draußen vor sich geht, umso sicherer war ich mir, dass es sicherer war, das Bett vorerst nicht zu verlassen, schon gar nicht meine Wohnung.
    Ich wusste, dass sich ein Konflikt zwischen Sonnen- und Schattenseite entwickelt hatte, nur war mir nicht klar, dass es direkt solche Maße annehmen würde. Gotteslästerer schrien sie in Richtung der Schattenpokémon, da sie nicht an die Erzählungen und Legenden der alten Sonne glauben würden. Schwachmaten riefen sie zurück, dass wir solch einen Humbug glauben würden. Ich fragte mich jedoch eher, ob es das wert war, sich darüber in derartiger Form zu streiten.
    Ich konnte nicht lesen, was meine Uhr zeigte, doch es müsste tief in der Nacht sein. Durch mein Fenster erkannte ich nichts, das Licht im Dorf wurde eigentlich bereits überall gelöscht. Die Stimmen waren trotzdem zu hören, was es meiner Meinung nach noch unheimlicher machte. Letztlich konnte ich nicht anders, stand vorsichtig auf und lugte doch recht auffallend durchs Fenster. Ich erkannte ein kleines Feuer, aber es war etwas weiter weg. Ob diese Stimmen von da kommen?
    Nein, weiter durfte ich dem nicht nachgehen, sagte ich zu mir selber. In was ich mich sonst da reinziehen würde, vermochte ich mir nicht auszumalen.
    Wisst ihr, ich habe keine Ahnung, was hier stehen soll, deswegen: Kartoffel.
  • Zip #s-zorua#

    Es dämmerte bereits als Zip das Dorf Kaiti erreichte, stundenlang war es durch den Wald gelaufen um dann zu einer Straße zu gelangen die hierher führte. Vor ein paar Tagen noch hatten ihm ein paar Digda von einem Dorf voller Pokemon erzählt als er gerade in Gestalt eines Sandan durch den Wald lief und über eins der Digda stolperte und seitdem hatte es Zip in den Pfoten gejuckt das mit eigenen Augen zu sehen auch wenn er bezweifelte dort wirklich ein Dorf mit Häusern und Straßen zu finden, aber irgendwo musste er ja mit der Suche nach seinem Rudel anfangen und vielleicht erfuhr er ja sogar etwas über die Legenden. Wie er nun erkannte gab es wirklich Orte an denen Pokemon in Gebäuden lebten, nicht in einer kleinen Höhle, unter einem Haufen Blättern oder wie er selbst in einem ausgehöhten Baumstamm (zwei Peppeck waren so nett gewesen diesen auszuhöhlen). Sichtlich beeindruckt wanderte Zip durch das Dorf bis es zu einer Herberge kam, zumindest nahm er an das es eine war, die Pokemon auf der Lichtung hatten das Gebäude zwar nicht wirklich beschreiben können aber alle waren sich einig das eine Herberge immer voller Pokemon war und es dort ständig Streit gab. Vor dem Haus standen tatsächlich viele Pokemon der verschiedensten Typen und gaben sich gegenseitig Namen die Zip noch nie zu Ohren gekommen waren, anhand des Tonfalls wurde aber selbst ihm klar das es keine netten Namen waren.

    Da die streitenden Parteien allerdings den Eingang blockierten musste Zip feststellen das es nur zwei Optionen gab, entweder in den Streit eingreifen oder sich irgendwie unauffällig durchquetschen. Keine der beiden Möglichkeiten gefielen ihm aber solange er nicht wusste welche Seite Recht hatte würde Zip erstmal auf eine Diskussion verzichten, Zip selbst hatte zwar eine Meinung zu dem Thema aber er war bis eben auch noch der Meinung die Geschichten über ein Pokemon-Dorf seien doch sehr weit hergeholt. Also entschied er sich als Knospi zwischen den Pokemon hindurch zu schlüpfen und sich erstmal einen Platz zum übernachten zu sichern.

    Als dann ein kleines Knospi auf die Herberge zutrippelte würdigten die größten Pokemon es keines Blickes aber die kleineren machten belustigt Platz, man sah nicht alle Tage ein Knospi so schnell laufen.

    Drinnen angekommen beendete Zip die Verwandlung und begab sich zu einem Zobiris das hier offensichtlich das Sagen hatte, zumindest war es das einzige das nicht aß, trank oder sich mit anderen stritt. Während Zip sich darum bemühte nicht völlig ahnungslos bezüglich der Zahlungsmittel zu wirken (die Pokemon der Lichtung hatten auch keine Ahnung von Geld aber ein Honweisel das sie regelmäßig besuchte hatte Zip etwas davon zugesteckt) bemerkte er das breite Grinsen des Zobiris und wusste das er hier wohl ordentlich über den Tisch gezogen werden würde. Nachdem das Geist-Pokemon scheinbar mehr als genügend von Zips Geld eingestrichen hatte, übergab es ihm einen Schlüssel für ein Zimmer und wieß ihm dann einen Tisch zu an dem Zip etwas zu essen bekommen sollte.

    Nachdem Zip gegessen hatte begab er sich müde auf sein Zimmer und kaum das sein Gesicht das Kissen berührte war Zip auch schon eingeschlafen.
    "Wann denkt Ihr stirbt ein Mensch?
    Wenn er von einer Pistolenkugel im Herz getroffen wird? Nein.
    Wenn er an einer unheilbaren Krankheit leidet? Nein.
    Wenn er eine Suppe aus giftigen Pilzen gegessen hat? Nein!!
    Man stirbt, wenn man vergessen wird."

    – Doc Bader
  • Toxona #i-molunk#

    Es war bereits Nacht als ich das Dorf erreichte. Obwohl es 2 Tage waren, kam es mir so vor als wäre ich eine ganze Woche durch die Wüste geirrt. Ich war noch nie in solch einer Stadt, deshalb war ich neugierig und aufgeregt, also schaute ich mich ein wenig um.

    Trotz der späten Stunde stritten sich viele lauthals, und ich fragte mich wie man bei dem Lärm schlafen könne.
    Da fiel mir ein, das ich mir eine Bleibe für die Nacht suchen sollte, am besten eine die nicht so laut ist, doch da ich zu müde war, nahm ich die Erstbeste.Außerdem wäre bestimmt in jeder Herberge Zoff gewesen.
    Als ich also an der Tür klopfte, öffnete nach einer Weile ein nicht gerade erfreutes Alpollo mir die Tür. Das Geld das ich von der Ganovil Familie bekommen würde für gerade einmal vier Nächte reichen. Schließlich bezahlte ich für eine Nacht. Das Alpollo nahm ungeduldig mein Geld entgegen , während ich mir den Schlüssel aus seiner Hand schnappte und erschöpft die Treppe hoch trottete, vorbei an Zimmerbewohnern die sich über den Balkon aus stritten.Ich hätte gerne etwas gegen den Streit unternommen, allerdings bezweifelte ich das ich gegen diese starken Pokemon ankommen würde, außerdem überwältigte mich meine Müdigkeit, als ich mich auf mein Bett fallen ließ. Schnell war ich eingeschlafen, doch wegen dem Krach wachte ich immer wieder auf. Ich verstand einfach nicht wieso sie ihre Meinungen nicht einfach gegenseitig respektierten. Generell finde ich so einen sinnlosen Zoff schlecht, vorallem da sie sich besonders fiese Beleidigungen gegen den Kopf warfen. Irgendwann beruhigten sie sich ein wenig, sodass ich die ganze Nacht durchschlafen konnte.
    Be free, be a dragon and fly
    #f-rayquaza# #f-dragoran# #f-latias# #f-latios# #f-dialga# #f-palkia# #f-giratina# #f-rayquaza#
    Dragons 4 ever !

    #f-dragoran# #i-dragoran#

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  • (Actual Handlung in den letzten beiden Abschnitten, davor erfahrt ihr mehr über Zoey selbst ^^)



    Zoey #i-absol#

    Der Schleier der Dunkelheit legte sich über die neutrale Zone in Kaiti. Auch wenn die Pforten meines Lieblingsladens RÊVE bereits geschlossen waren und bereits ein feines Abendmahl zu mir nehmen konnte, war auf den Straßen noch viel los. Ohne meine Mundwinkeln zu einem Lächeln zu verziehen stapfte ich rastlos mit pochenden und pulsierenden Fußballen durch die Gassen - ich vagabundierte im Grenzgebiet, lotete die verschiedenen Vorteile der beiden Reiche aus und machte mir diese zu Nutze. Natürlich bekam man dort Einiges mit, was man manchmal vielleicht mitbekommen wollte und manche hatten schon schwer einen an der Waffel. Sture Bauerntölpel - wozu verließ ich dieses Notstandsgebiet, in dem ich aufwuchs, wenn ich vor diesen Trotteln ohnehin nicht entkommen konnte? Ich stellte mir immer wieder die Frage, wieso mein Vater einst seinen Wohnort auf einem tropischen, paradiesischen, aber weit entfernten Inselarchipel aufgegeben hatte, um sich hier niederzulassen - wieso hätte nicht meine Mutter zu ihm ziehen können? Auf die Idee kam mal wieder keiner. Ein eigenes Bild konnte ich mir von ihnen nie machen, sämtliche Informationen über sie hatte ich übers Hörensagen erhalten. Zwar hatte ich mein eingeengtes Leben bei meinen immer unerträglicher werdenden Stiefeltern gegen die Freiheit eingetauscht ... aber ich war mir sicher, dass da trotz meiner Vorliebe für das Reisen noch Luft nach oben war - aber in die Heimat meines Vaters zurückkehren zu können war eine Unmöglichkeit zum jetzigen Zeitpunkt. Wo meine echten Eltern steckten, wusste keiner, dass sie verstorben war galt als "offiziell vermutet", aber zurückgelassen hätten sie mich doch sicher auch nicht. Nicht eine einzige Möglichkeit traute ich mir einzugestehen. Es war zum Rattfratzmelken ...

    Letztendlich fand auch das letzte Pofflé, dass die im RÊVE arbeitenden Sabbaione und Floette kunstvoll gebacken hatten, den Weg in meinen Magen. Es gab doch kaum etwas Schöneres, als sich nach einem guten, durchwachsenen oder abgrundtief elenden Tag am Ende den Magen vollzustopfen. Ein kurzer Blick in den Himmel - kein Regen in Aussicht, immerhin. Würde es regnen, würde sich das aus Beeren gewonnene, blaue Färbemittel an meinem linken Horn wieder verflüssigen und mich wie eine Vollidiotin aussehen lassen. Einige waren der Meinung, dass ich bereits jetzt wie eine aussah, aber was kümmerte mich schon die Meinung von Bauerntölpeln, die in ihrer örtlichen Kneipe über jeden herzogen, der ihnen nicht in den Kram passte. Wäre ja nicht das erste Mal, dass ein Absol mit einer noch dunkleren, schwärzeren als dunkelblauen Hautfarbe für Aufsehen sorgte. Was scherten mich deren Konventionen? Und im Gegenzug erwarteten diese Quacksalber dann, selbst ernst genommen zu werden, während sie die Gedanken einst unschuldiger Kinder durch ihren verblendeten Dünnpfiff manipulieren wollten. No way! Von "Mah Nigga" to "Drecksgöre" war ich ja schon allerlei skurrile Bezeichnungen gewohnt, was mich aber nicht immer davon abhielt, die Nerven zu behalten. Misstrauisch beäugte ich das Spektakel auf den Straßen. Es viel mir oft schwer, hau'oli zu sein, was eigentlich im krassen Gegensatz zum Erbe meines Vaters stand - doch meine Fröhlichkeit war, zumindest anderen Pokémon gegenüber, vielleicht nicht so ausgeprägt, wie sie sein sollte. Wie es wirklich im tropischen Inselparadies war, wusste ich nicht, aber es hörte sich so viel besser an als das, was ich tagtäglich erlebte: "Zoey, hör auf damit! Zoey, mach dies! Zoey, misch' dich da nicht ein!". Sie würden nicht mehr länger zwischen mir und meinem Glück stehen, doch eine Person ließ sich davon nicht abbringen - ich selbst. WO, ja WO sollte ich denn nur anfangen zu suchen? Nach einem Ort, an dem erst einmal ich selbst glücklich werden konnte? Damn, ich wusste ja noch nicht einmal, WAS genau dieser Ort bieten musste, um mich hau'oli zu machen.

    "Mann, Alter ey, ich f*** dich un' dein Mutter ey du Kackspatz, komm doch, Junge, yo yo yo!", gebärdete sich ein Zurrokex, der den Dicken raushängen ließ und in feinster Gossenmanier herumfuchtelte. Auch wenn mir solche relativ bedeutungslosen Streitigkeiten mit dem Potential zum Handgemenge nicht gänzlich unbekannt war, entschied ich mich dazu, weiterzulaufen - war ja wirklich nichts Ungewöhnliches. Ich kramte etwas Miezenminze, ein dem Vitalkraut ähnliches Grünzeug, aus meiner kleinen Brusttasche und brachte sie mit einem angesetzten Flammenwurf zum Glühen - die Attacke, die ich angeblich von meinem Vater erhalten hatte, genau wie meinen zweiten Vornamen Kea - weiß. Irgendwie ironisch, denn weiß war nur mein Fell, und das war bei anderen Absol nicht anders. Trotzdem, mit meinem ersten Namen war ich voll und ganz zufrieden~ Ich ließ mich also nieder, schlug meine Vorderpfoten übereinander und inhalierte die freigesetzten Dämpfe. Die fast schon brennenden Schmerzen meiner Ballen traten schon bald in den Hintergrund, als ich mich entspannt wälzte und auf die Seite legte, natürlich nicht, ohne die Blicke der anderen Pokémon auf mich zu ziehen. Zum Beispiel ein Porygon, das mich unverblümt anstarrte.
    "Aloha, pehea 'oe? Hi, wie geht's?", fragte ich die rosa-blaue Witzfigur, die statt zurückzugrüßen ein unverständliches Gemurmel von sich gab. Jaja, die Jugend von heute, zu nichts zu gebrauchen, dachte der sich wohl.
    Zumindest interpretierte ich das und zischte nun wesentlich weniger wohlwollend zurück: "Ach, lösch dich doch einfach!" Nachdem der unangenehme Typ nicht wirklich verschwunden wollte, scharrte ich kurz Sand auf das entzündete Kraut und zog weiter - klasse, alles umsonst!

    Aber heute war einfach das Waumpel drin. Der Echsen-Azzlack und der rosa-blaue Weirdo waren bei weitem nicht die Einzigen, die heute gereizt wirkten, mich eingeschlossen. Andere Pokémon standen sich ebenfalls gegenüber und trugen heftige Wortgefechte aus. Neben dem standardmäßigen "Drecksack", "Arschkeks" oder "Pestbeule" erregte aber viel mehr das Thema des Streits selbst meine Aufmerksamkeit. Langsam setzte ich eine Pfote vor die andere, um näher am Geschehen zu sein: Sonnenlegendenquacksalber waren es, die sich lautstark mit denjenigen stritten, die nichts von all jenem Humbug zu halten schienen. Ich begab mich in die Sitzposition und neigte meinen Kopf, als ich verächtlich schnaubte: "F***ing Fundamentalisten-Psychos ..." Etwas erschrocken blickte ich mich um - befand sich da etwa jemand hinter mir? Neben mir? Über mir? Was solls ... konnte mir doch grundsätzlich egal sein, ob jemand das gehört hatte oder nicht ...

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  • Cabaho

    Als Cabaho älter geworden war, zog es von den Sleima weg, wollte sich ein eigenes Leben aufbauen. Die Suche nach einer Dauerhaften bleibe... oder auch nach einer kurzzeitigen, gestaltete sich mehr als nur schwer.
    "Verzieh dich, du stinkst", die aggressiven Stimmlagen waren ihm noch gut in Erinnerung. "Wenn ich dich hier wohnen lasse, werde ich die Wohnung dannach abreißen und neubauen müssen um deinen Gestank loszuwerden."
    All dies verletzte das junge Skunkapuh, dass ja sowieso bereits sehr empfindlich durch seine bisherigen Erfahrungen war. Irgendwann gab das lila Pokemon auch auf, als es ein größeres, veraltetes Abwasserrohr fand, dass scheinbar nicht mehr an die Kanalisation angeschlossen war. Ein wenig aufräumen hatte es schon erfordert, was nur zu noch mehr Gestank der an ihm haftete, geführt hatte.
    In der Zeit in der das Stinktier-Pokemon nun dort wohnte, hatte es beide Parteien kennengelernt. Die der Schatten und der Sonnen-Fundamentalisten. Die Schatten standen dem Glauben aber mehr als nur skeptisch gegenüber. Auch Cabaho hatte kein gutes Bild über diese Art der Religion, geschweige denn über die Anhänger dieser Gruppierung.
    An vielen der Wohnungen, die es hatte haben wollen, waren Sonnen-symbole befestigt gewesen. Für Cabaho waren diese Pokemon der Religion diskrimierend den anderen Gegenüber.
    Und immer, wenn Caba mitbekam, dass ein Pokemon dieser Gruppierung angehörte, ließ es heimlich eine... nennen wir es Duftnote... hevor. Diese los zu werden dauerte wohl Tage, wenn nicht gar Wochen.
    Freunde hatte er dennoch nicht gefunden, auch nicht in den Schatten und bisweilen war ihm kein anderer 'Stinker' begegnet.
    Doch heute sollte es vielleicht anders werden...

    Die Gassen in denen Cabaho an diesem tag herumirrte, waren Emotional geladen. War etwas zwischen beiden Parteien vorgefallen, dass die ganzen Beschimpfungen noch schlimmer wurden? Eigentlich war es dem Stinktier egal, es hatte Lust seinen angestauten Frust der Einsamkeit, herauszulassen. Vielleicht auch mit ein bisschen Wind.
    Ein Porygon und ein Zurrokex stänkerten zu zweit herum. Scheinbar gehörten beide der Sonnenpartei an. Auch ein Absol war an dem Geschehen beteiligt, fluchte laut und sah sich dann scheinbar erschrocken um.
    "Haben diese Pissnelken dir irgendwas getan?", fragte Caba in einem mehr als nur provozierendem Ton, "die Wörter aus deren Fresse stinken ja noch mehr als ich. Können wir ja Mal vergleichen!"
    Und schon richtete es seine kompletten weiß gefärbten Haare auf, drehte sich herum, richtete seinen flauschigen Schwanz nach oben, so dass man direkt auf die Drüse blicken konte, aus der gleich der betörende verstörende Geruch kommen würde. Und schon sah man sie, die lila Giftwolke, die auf beide Pokemon zugeflogen kam.
    Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
  • Zip

    Als Zip die Herberge nach einem ausgiebigem Nickerchen verließ schienen sich endlich alle Streithähne verzogen zu haben, die Anspannung war den anderen Pokemon in der Herberge zwar noch anzumerken aber immerhin musste er sich nicht erst wieder durch solche Massen wie am Vortag durchkämpfen. Während des Frühstücks hatte Zip sich überlegt wie es weitergehen sollte, das erreichen des Dorfes war ja schön und gut aber wie sollte es jetzt weitergehen. In der Herberge hatte niemand mit ihm reden wollen und sich dort mittels einer Verwandlung anzupassen kam nicht in Frage nachdem alle gesehen hatten das er sich als Knospi Zugang verschafft hatte. Zumindest hatte Zip gehört das es einen "Dorfplatz" geben sollte, was auch immer damit gemeint war, vielleicht so etwas wie eine Lichtung, an der ebenfalls viele Pokemon zusammentrafen, entweder um zu handeln oder um Neuigkeiten auszutauschen. Dort wollte Zip als erstes hin um möglichst viele Informationen zu sammeln und vielleicht auch um jemanden zu finden der ihm diese neue Welt erklären konnte, noch immer verstand er nicht was Zobiris mit Geld wollte wo man es doch nicht essen konnte und warum hier scheinbar jeder ein eigenes Haus brauchte obwohl im Wald doch so viel Platz war. Doch zunächst galt es einen ruhigen Ort für eine Verwandlung zu finden, was nützte die beste Tarnung wenn jeder wusste wer er war? Als Zip endlich einen passenden Ort gefunden hatte gab es nur noch ein Problem, in was sollte es sich verwandeln, hier gab es Pokemon sämtlicher Typen und keiner davon schien offener als der andere zu sein. Sein eigener Typ viel natürlich raus, einerseits weil es abgesehen von Zobiris und sich selbst kein Pokemon davon wirklich aus der Nähe gesehen hatte und andererseits hatten sich schon die Besucher der Lichtung mit seinem Typ eher schwer getan. Ein Pflanzen-Pokemon viel auch raus, nicht weil Zip nicht genügend davon kopiert hätte sondern weil ihm hier zuviele Pokemon mit offenen Flammen rumliefen und als Wasser-Pokemon würde es diese dann vielleicht verschrecken was natürlich auch für den Feuer-Typ gegenüber dem Pflanzen-Typ galt. Nach einigen Minuten des Grübelns traf Zip eine Entscheidung.

    Niemandem viel das Wiesor auf das aus einer leeren Gasse trat und sich anschließend unter die Menge auf dem Dorfplatz mischte.
    "Wann denkt Ihr stirbt ein Mensch?
    Wenn er von einer Pistolenkugel im Herz getroffen wird? Nein.
    Wenn er an einer unheilbaren Krankheit leidet? Nein.
    Wenn er eine Suppe aus giftigen Pilzen gegessen hat? Nein!!
    Man stirbt, wenn man vergessen wird."

    – Doc Bader
  • Zoey #i-absol#

    Selbst als ich niemanden in meiner direkten Nähe sah, traute ich dem Braten nicht. Ruckartig drehte ich mich um, verlagerte fatalerweise für einen Moment meine ganze Kraft auf mein rechtes Hinterbein und zack - schon schoss ein pulsierender Schmerz durch meinen Körper. Wieder kramte ich die Miezenminze hervor und machte mir diesmal ihren zweiten Effekt zu Nutze, ohne dass ich jetzt meinen Genuss dabei verleugnete. Vor etwa zehn Jahren hatte ich von einem Shadrago einen dermaßen heftigen Schlag kassiert, dass die Verletzung meines Beins, insbesondere im Kniebereich, nie richtig verheilt war. Es sah einige Zeit immer wieder gut aus, aber das Glück war mir nicht unbedingt hold, sodass eine als geheilt angesehene Verletzung hartnäckig zurückkehrte. Ohne meine Schmerzen für gewisse Zeit zu betäuben konnte es manchmal furchtbar unangenehm sein, zu springen oder zu laufen beziehungsweise zu humpeln. Ich hoffte sehnlichst, dass mir diese Bürde irgendwann abgenommen werden würde. Erneut ließ ich mich auf dem Boden nieder, entzündete den kleinen Haufen Wunderkräuter und legte meinen Kopf davor ab. Ein wohliger Geruch erfüllte die Luft, doch man sagte, dass er nur auf feline Pokémon eine so betörende Wirkung ausübte. Es dauerte nicht lange, bis mir die Schmerzen aus Pfoten und Beinen erneut wie auf magische Weise genommen wurden.

    Aus den Augenwinkeln heraus erkannte ich immer andere Pokémon, die entweder vorbeizogen oder mit anderen aneinandergerieten. Ich blieb von Besuch jedoch nicht lange verschont, bis ... ja bis ich eine leichte Veränderung des Kräuteraromas feststellte. Der Verursacher dessen entpuppte sich als ein Skunkapuh. Das großmäulige Zurrokex und das Porygon waren mir offenbar ebenfalls gefolgt, sodass ich meinen Kopf schnell zur Seite drehte, meine Augen gefährlich rot aufblitzend.
    "Haben diese Pissnelken dir irgendwas getan? Die Wörter aus deren Fresse stinken ja noch mehr als ich. Können wir ja Mal vergleichen!", raunte das kleine Stinktier mit herausforderndem Blick. Erstaunt riss ich die Augen auf, war ich doch ziemlich verwundert, dass mich mal nicht jemand für meinen Lebensstil schelten wollte. Demonstrativ drehte sich in die Richtung der beiden Deppen, richtete seinen Pelzschweif aus und bedrohte sie mit dieser Geste, den für seine Spezies so markanten Geruch abzufeuern. Ganz blöde waren die beiden entgegen meiner Vermutungen allerdings nicht, sodass sie schnell die Leine zogen.
    Immer noch gemütlich am Boden liegend, schüttelte ich meinen fluffigen Körper einmal richtig durch, bevor ich meinen Kopf zur Seite drehte, um den kleinen Skunk zu begrüßen: "Aloha, hoa. Hey, Kumpel. Nur blöd angestarrt haben die mich, aber bin ich ja gewohnt. Scheiß Spießer, wie die mir auf den Geist gehen!." Für einen kurzen Moment richtete ich meinen Blick auf den Erdboden vor mir und leckte mit meiner Raspelzunge meine verstaubten Vorderpfoten, um sie zumindest etwas zu säubern. Hatte er mir geholfen? Ich wäre mit denen alleine fertig geworden und hatte jetzt auch nicht wirklich um Hilfe gebeten, aber ... ach komm, Zoey. Wann ist denn schon mal jemand nett zu dir?
    "Mahalo. Man dankt", fügte ich knapp hinzu, bevor ich mich wieder hingebungsvoll meinen pelzigen Tatzen widmete.

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  • Diànlì #i-plusle#

    Das Plusle kam fast hektisch im Dorf an, froh endlich wieder im Licht zu sein. "Warum muss es im Wald auch immer so dunkel sein...", murrte sie und hoppelte etwas verloren in den Gassen herum. Ihre Ohren und Wangen leuchteten sanft rot, damit sie etwas besser sehen konnte. Beim Anblick der anderen Pokemon wich sie eingeschüchtert zurück, blieb jedoch auf ihrem Weg und machte sich auf die Suche nach einem Unterschlupf.

    Plötzlich jedoch schubste jemand sie um, und zwar mit ausgefahrenen Krallen. Ein Kleoparda sah sie das Hasen-Pokemon mit hungrigen Augen an. "Na du kleines Abendessen. Hast du auch schon fleißig an deine Hirngespinste gebetet? Vielleicht solltest du auch darum beten, dass du überlebst?" Hinter ihm tauchten weitere Pokemon auf, einige Felilou waren es. Diànlì wich etwas zurück und umklammerte ihre Tasche, wo ihre Notizbücher und weiteres drinnen war, jedoch schaute sie die Katzen-Pokemon finster an. "Es geht euch einen Dreck an, woran ich glaube und was ich für wahr halte. Ihre Ohren zuckten als sich einige Pokemon um das Plusle und die Bande von Schattenanhängern versammelten.

    "Die Kleine wird keine Chance haben, die Viecher werden sie zerreißen." "Los Cleo, das ist doch nur ein Happen" "He Plusle! Das schaffst du, kämpfe wie eine aus den Legenden!" Anscheinend ist der Hase nun Teil der Auseinandersetzungen geworden.
    Na klasse... Wie schaffe ich es eigentlich immer, in Schwierigkeiten zu geraten? Konzetriert beobachtet Diànlì ihre Gegner. Das eine Pokemon hat Recht, so habe ich keine Chance. Aber vielleicht habe ich wenigstens eine, wenn ich sie austrickse? Eins der Felilou sprang schon auf sie zu, als das junge Pokemon zur Seite sprang und die Wangen auflud.
    "Wenn ihr wirklich etwas schokierendes erleben wollt, dann bekämpft mich doch", grinste sie und sprang den angreifenden Katzen aus dem Weg. Die zuschauenden Pokemon feuerten ihre Favoriten an. Durchströmt von Entschlossenheit hüpfte sie durch die Pokemon und lachte innerlich, wenn hin und wieder zwei Felilou ineinander krachten.

    Jedoch kam es, wie es kommen musste: Diànlì stolperte über ihre Tasche und rollte direkt vor die Pfoten des Kleopardas. "Du hast dich wohl für eine ganz Kluge gehalten, huh?" Mit gebleckten Zähnen beugte sie sich zu Diànlì hinab und lächelte kalt. "Ich kann mir wohl das Geld für das Abendessen sparen...", schnurrte das Unlicht-Pokemon sanft und musterte den Hasen abfällig, welcher hastig atmete. Konzentriere dich... Einatmen, ausatmen. Spannung sammeln und... Diànlì grinste plötzlich. "ach, denkst nicht eher, dass du eine neue Frisur brauchst" Irritiert wurde sie angeschaut, bevor ihre Gegner einen aufgeladenen Ladungsstoß abbekamen, was ihr Fell zum abstehen brachte. Einige Katzen lagen paralysiert am Boden und selbst das Kleoparda wich erstaunt und erschrocken zurück.

    Die Sonnen-Pokemon jubelten bei diesem Erfolg und sofort fingen die Beschimpfungen wieder an. "Ha, wir sind einfach stärker als ihr Trolle!" "Selbst die Kleinen von uns können sich durchsetzen ihr Schmarotzer!" "Das war einfach nur Glück, ihr seid trotzdem einfach nur Idioten, die alles glauben"
    Im Schutze der aufgekeimten Unruhe huschte das kleine Pokemon durch die Massen und hoffte einfach, dass die Raubkatzen nicht mitbekamen, wohin sie floh. In ihrer Panik folgte sie einfach dem Strom und entdeckte eine kleine Gaststätte. So schnell wie möglich huschte das Hasen-Pokemon hinein, bezahlte erstmal für eine Nacht und rannte praktisch zu ihrem Zimmer.
    Angekommen nahm sie erschöpft die Tasche ab und schaute nach ihren Sachen, ehe sie sich selbst untersuchte. Erst jetzt bemerkte sie die Schnittwunden, die ihr zugefügt worden sind. Offensichtlich haben die Katzen sie doch erwischt und das Adrenalin hat dafür gesorgt, dass sie dies nicht gespürt hatte. Notdürftig versorgte Diànli die Wunden und ließ sich ins Bett fallen. Dass es im Raum dunkel war bemerkte sie schon gar nicht mehr.
  • Tiger #i-miezunder#

    Weiter schlenderte ich durch die Stadt. Von weitem hörte man Streitereien, ich versuchte es zu ignorieren. Nachdem ich meine Pfote gesäubert hatte sprang ich auf eine Mülltonne.
    Ich befand mich in einer Gasse von Kaiti, in der einige Mülltonnen standen.
    Bumm! Der metallige Gegenstand viel auf den Boden und der Inhalt viel heraus. Das Geräusch, dass er auslöste war laut, wahrscheinlich würde man ihn in ganz Kaiti hören. Ich schnupperte an einigen Abfällen, erkannte aber, dass sie alle nicht essbar waren.
    Lange hatte ich nichs mehr gegessen. Auf Streit hatte ich keine Lust, weshalb ich mich von den Streitereien weg hielt. Ich hätte sowieso keine Chance.
    Ich schlenderte weiter, achtlos an der Mülltonne vorbei, suchte den Horizont ab, aber nichs, was auf kostenloses Essen hinwies.
    "Mahalo. Man dankt" Ich sah mich um. War da jemand? Ich hatte ja vorhin schon ein Irrokex gehört, aber das war eine andere Stimme. Ich versuchte ihr zu folgen, doch die Worte waren zu schnell ausgesprochen und so fand ich nicht den Sprechenden. Verwirrt lief ich herum, merkte nicht, dass gute fünf Meter von meinem meinem Rücken entfernt zwei Pokémon standen. Ich sah in die entgegen gesetzte Richtung, meinte, dass dort die Stimme hergekommen sei.

    @Zazou @Shenzi
  • Zip

    Die Stunden krochen dahin während Zip zunehmend ungeduldig den anderen Pokemon dabei zu sah wie sie ihrem Tagesgeschäft nachgingen, er hatte eine alte Kiste gefunden und darauf Platz genommen nachdem seine Versuche mit anderen Pokemon Kontakt aufzunehmen grandios gescheitert waren. Ein Großteil hatte die Gespräche direkt eingestellt sobald sie erfahren hatten das Zip am Wahrheitsgehalt der Legenden zweifelte und bezeichneten ihn noch als Ketzer oder schlimmeres. Der Rest wollte nicht mehr mit Zip reden als offenkundig wurde das er eigentlich nichts über diese Welt wusste, ein Kecleon hatte ihm zwar noch erklärt das Zobiris ihm etwa das doppelte des eigentlichen Preises abgenommen hatte aber das war dann auch schon alles. Nun saß Zip auf seiner Kiste und versuchte diese Welt durch reines beobachten zu verstehen, ein paar Dinge hatte es auch bereits herausgefunden, zum Beispiel das alle Pokemon nur Geld akzeptierten wenn ein anderes Pokemon etwas von ihm kaufen wollte, die Logik verstand er zwar noch nicht aber immerhin kannte er jetzt einige Preise. Auch schien es so das manche Stände nur von bestimmten Pokemon besucht wurden, nach einer Weile viel Zip auf das diese Pokemon alle entweder an die Legenden glaubten oder diese anzweifelten. Zip fand das ziemlich übertrieben, Meinungsverschiedenheiten hin oder her man konnte es auch übertreiben und das hier war einfach albern.

    Als er das Gefühl hatte hier nichts neues mehr erfahren zu können beschloss Zip sich noch den Rest des Dorfes anzusehen und dort vielleicht ein paar zugänglichere Pokemon zu finden. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf sprang Zip von seiner Kiste und trat betont unauffällig in eine leere Gasse um nochmal seine Gestalt zu wechseln, vielleicht mochte man hier einfach keine Wiesor.

    In Gestalt eines Stollunior zog Zip nun durch die Straßen und Gassen von Kaiti und hielt dabei Ausschau nach neuen Bekanntschaften, das ganze lief zunächst etwas entspannter, hier waren weniger Pokemon und damit gab es weniger Reibungsflächen, wenngleich einige Pokemon meinten Zip solle sich gefälligst von den Blechtonnen fernhalten, ganz so als ob jedes Stollunior nur ans futtern denken würde.

    Schließlich betrat Zip einen schmalen Durchgang zwischen zwei Häsuern und wurde prompt von einem Zurrokex und einem Porygon über den Haufen gerannt. Das Zurrokex schien sich dabei noch ziemlich übel den Fuß zu stoßen aber Zip landete trotzdem auf der Nase, nachdem er sich wieder aufgerappelt hatte sah er sich nach dem Grund für diesen Aufruhr um und entdeckte das Hinterteil eines Skunapuh und ein, offenbar sehr entspanntes, Absol. "Hey ihr zwei, habt ihr diese Trampel aufgescheucht?", kaum hatte Zip seinen Satz beendet bemerkte er die Giftwolke die auf ihn zugeflogen kam Oh man, der Geruch wird anhaften... war alles was er denken konnte bevor die Wolke ihn erreichte.
    "Wann denkt Ihr stirbt ein Mensch?
    Wenn er von einer Pistolenkugel im Herz getroffen wird? Nein.
    Wenn er an einer unheilbaren Krankheit leidet? Nein.
    Wenn er eine Suppe aus giftigen Pilzen gegessen hat? Nein!!
    Man stirbt, wenn man vergessen wird."

    – Doc Bader
  • Tiger #i-miezunder#

    "Hey ihr zwei, habt ihr diese Trampel aufgescheucht?" Ich wirbelte herum, als ich eine neue Stimme vernahm. Und was ich dort sah, war nur der erste Schreck: Ein Absol stand lässig vor einem Skunkapuh, welches den Schweif hob und eine Giftwolke in Richtung eines Zurrokex, eines Porygon und eines Stollunior's abfeuerte. Zurrokex und Porygon waren schon außer Weitreiche, aber das Stollunior stand direkt vor dem.... "Pfurz". Ich wusste nicht was ich tun sollte, sollte ich zu Stollunior rennen und es retten oder weg gehen? Ich entschied mich für die gute Seite, vielleicht konnte man dadurch Freundschaften bilden. Ich duckte mich und rannte auf das Stollunior los. Ich packte es mit meinen Vorderpfoten und schupste es aus der Linie der Giftwolke. Unsanft landete ich auf dem Boden und überschlug mich einige Male, dass Stollunior fest umkrallt an meinen Bauch gepresst, damit wir beide nicht sterben würden. Dann lag ich irgendwann endlich am Boden und rührte mich nicht mehr. Mein Griff lockerte sich und schließlich ließ ich das Stollunior endgültig los. Mein Bauch hob und senkten sich langsam und ich wollte gar nicht versuchen aufzustehen, sondern lag einfach nur auf der Seite und schaute das Pokémon an.
    "Alles in Ordnung bei dir, Kumpel? Nicht verletzt? Nichts von der Giftwolke abbekommen?", fragte ich das Stahl-Pokémon. Ich ging oft Risiken ein, dass war für mich normal.

    @Zazou @Shenzi @Totodile

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  • "Mir gehen die scheiß Spießer auch auf den Geist...", ließ das Stinktier ertönen, drehte sich dann nach seiner Giftwolke in Richtung des Angriffs um und... bemerkte, wie dort 2 andere Pokemon sich vor der Wolke versteckt hatten. Oder es zumindest versucht. Ein Zorua(wie wäre es wenn du deine Verwandlungen am Anfang als Icon neben dein Zorua setzt) und ein Mitzunder hatten sich gerade rechtzeitig weggerollt.
    "Oh Sorry... euch wollte ich gar nicht angreifen", betrübt blickte Cabaho zu den beiden rüber. Es ärgerte ihn, dass er es sich wahrscheinlich durch diese Aktion wieder bei anderen Pokemon versaut hatte.
    Aber wahrscheinlich hätten sie ihn sowieso nicht gemocht. Es wunderte ihn ja sowieso schon, dass das Absol hier noch so seelenruhig bei dem Gestank seine Tatzen leckte.
    Zumindest von dem Porygon und dem Zurrokex war nichts mehr zu sehen.
    Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta
  • Caito #i-trasla#

    Der Tag war angebrochen, doch wirklich heller als nachts war es nicht. Passend zur Stimmung hingen dunkle Schäfchenwolken über dem Himmel und versperrten uns die Wärme der Sonne.
    Ich rieb mir die Augen frei, da ich gerade erst wach geworden bin. Wie ich es geschafft hatte, bei solchem Lärm überhaupt einzuschlafen, war mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Diese wütenden Beschimpfungen machten mich wahnsinnig, so etwas war ich hier im Dorf lange nicht gewohnt. Kaiti, die Heimat der friedlichen Völker, verwandelt sich in ein Slum der Gewalt und des Hasses.
    Als ich die Tür meiner kleinen Wohnung öffnete und hinaus auf die Kiesstraße trat, konnte ich das Knistern der Atmosphäre quasi auf meiner Haut spüren. Leid, Angst und Aggressivität war deutlich zu vernehmen und beeinflusste mein Denken deutlich. Ich konnte meine gut gelaunte Fassade einfach nicht aufrecht erhalten. In einer Welt voller Hass und Krieg wäre ich hoffnungslos verloren.
    Keine zehn Meter bin ich gegangen und entdeckte Blut auf dem Boden, anscheinend noch frisch. Blankes Entsetzen machte sich in mir breit. Ein öffentlicher Disput der Beziehungen war mir bekannt. Aber Gewalt? Vielleicht sogar Mord? Das ist doch kein normaler, diplomatischer Zwischenfall mehr! War alles schon viel weiter, als ich es im Sinn hatte?


    Eigentlich wollte ich meiner täglichen Routine nachgehen. Ich wäre jetzt beim Nachbarn gewesen, hätte einen guten Morgen gewünscht. Danach wäre ich der alten Lady #i-roserade# zu Hilfe gekommen in ihrem Garten. Sie bezahlte mich auch angemessen dafür. Doch weder der Nachbar, noch die alte Lady waren zuhause. Ich wollte mir gar nicht ausmalen, was alles passiert war. Nein. Damals war es schon schlimm genug.. bei Mutter und Vater..


    Verwirrt zog ich weiter um die Straßen. Dunkle Gestalten zierten meinen Weg, vor allem das Stinktier fiel besonders auf. Aber für meinen Geruchssinn nicht unbedingt positiv. Bloß schnell weitergehen.. aber wohin eigentlich? Mein Tag ist eigentlich gelaufen.
    Wisst ihr, ich habe keine Ahnung, was hier stehen soll, deswegen: Kartoffel.
  • Zoey #i-absol#

    "Hey ihr zwei, habt ihr diese Trampel aufgescheucht?", erhallte plötzlich eine weitere unbekannte Stimme hinter mir, die eines Stolluniors. Unbekannt waren die Stimmen hier fast alle für mich, lediglich die Ladeninhaber waren mir mehr oder weniger vertraut. Bevor ich etwas dazu erwidern konnte, hatte das arglose Pokémon sich jedoch bereits in der Schussbahn für die Stinkwolke des Stinktiers positioniert, sodass ein anderes Katzen-Pokémon, ein Miezunder, beherzt zur Rettung eilte und das Stahl-Pokémon erstaunlich leicht aus dem Weg stoßen konnte. Ich hatte mir diese Wesen immer etwas schwerer vorgestellt. Ich wäre nicht in die Bresche gesprungen, denn es war nun wirklich nicht so gefährlich, dass mich ein schlechtes Gewissen hätte plagen müssen - für einen Freund hätte ich es vielleicht versucht, aber bewegen wir uns mal lieber weiter weg von der Utopie. Während die beiden sich nun irgendetwasn zusäuselten, galt meine Aufmerksamkeit dem Stinktier.
    Dieses besaß nämlich eine klare Meinung zu den Nervensägen, mit denen ich mich immer wieder in unterschiedlichsten Alltagssituationen herumschlagen musste: "Mir gehen die scheiß Spießer auch auf den Geist ... Oh Sorry... euch wollte ich gar nicht angreifen" Das Kerlchen hatte nun auch gesehen, wie seine Attacke die beiden Anderen knapp verfehlt hatte, während sich die beiden Hirnakrobaten längst aus dem Staub gemacht hatten.

    Ich beendete meine kleine Tatzenpflege und blickte zu dem Miezunder und dem unter sich begrabenen Etwas herüber, um deren an mich gerichtete Frage kurz und unaufgeregt zu beantworten: "Nope. Das war nicht einmal nötig gewesen." Der etwas modifizierte Geruch, der das rauchende Kräuterbündel umgab, lag immer noch markant in der Luft, wenn auch längst nicht mehr in Reinform und qualitativ schlechter, was in Anbetracht der skunkapuh'schen Giftwolke aber auch kein Wunder war. Somit stand ich auf und schüttelte mich einmal kräftig, sodass einige weiße Haare langsam wie Schnee auf den Boden niederrieselten. Aufgerichtet erschien ich so viel größer als diese ganzen kleinen Kiddos.
    "Ja Mann! Man könnte meinen, die wären nur so, um Freigeistern das Leben zur Hölle zu machen - keine Ahnung, wieso so viele in der heutigen Zeit noch so rückwärtsgewandt denken", schnaubte ich zustimmend und ließ meinem Unmut über die Gesellschaft Luft. Wenigstens bei diesem Skunkapuh musste ich mir nicht unbedingt Sorgen machen, es würde mir aus reinem Kalkül auf den Zeiger gehen wollen. Was die anderen betraf - die konnte ich noch nicht einschätzen, weswegen ich abwartend meine linke Vorderpfote anhob und meinen Fokus auf die beiden anderen Pokémon richtete.

    @Shenzi , @Totodile , @Feuerherz

    Team Scowzy - Shitposting is my kink

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  • Tiger #i-miezunder#

    "Oh Sorry... euch wollte ich gar nicht angreifen" Nun ließ ich das Stollunior endgültig los und drehte mich herum, damit ich zu den beiden anderen Pokémon schauen konnte. Es war das Skunkapuh welches sich entschuldigt hatte.
    "Nope. Das war nicht einmal nötig gewesen." Das Absol beendete seine Pfotenpfelge und schaute zu uns hinüber.
    "Ja Mann! Man könnte meinen, die wären nur so, um Freigeistern das Leben zur Hölle zu machen - keine Ahnung, wieso so viele in der heutigen Zeit noch so rückwärtsgewandt denken", wandte sich das Absol wieder an das Skunkapuh und fukosierte uns anschließend. Langsam, auf den Beinen noch wacklig vom Sturz, stand ich auf und ging auf die beiden zu.
    "Besser als die ganze Zeit stinkend herumzulaufen, nicht?", erwiderte ich dem Absol, als ich bei den beiden ankam und mich hinsetzte. Einmal schaute ich zum Stollunior zurück.
    "Über wen redet ihr eigentlich?", wandte ich mich wieder den beiden anderen Pokémon zu. Noch einmal schaute ich zurück. "Und wer seid ihr?"

    @Totodile @Shenzi @Zazou

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  • Zip #i-stollunior# ()

    Gerade als Zip sich gedanklich schon darauf eingestellt hatte die nächsten Tage ausserhalb der Herberge zu schlafen wurde er umgerissen und polterte umklammert von einem großen, warmen Etwas über den Boden. Während sich in seinem Kopf noch alles drehte hörte er wie sich jemand für den Angriff entschuldigte, dass musste das Skunapuh sein, zumindest war das naheliegend. Als Zip sich aufrappelte bemerkte es neben dem recht intensiven Geruch des Skunapuh noch den Duft verbrannter Blätter und das es sich bei seinem Retter um ein Miezunder handelte. Die Pokemon hier scheinen wirklich alle sehr angespannt zu sein, das Absol scheint einen Angriff ja regelrecht zu erwarten. In der Hoffnung die Lage etwas entschärfen zu können trat Zip immernoch als Stollunior vorsichtig näher, eine Rückverwandlung wollte er jetzt nicht riskieren, wer weiß wie diese Pokemon darauf reagieren würden.

    "Vielen dank für die Rettung, ich dachte schon dieser Tag würde noch schlimmer werden als er ohnehin schon ist." und an das Skunapuh gewandt meinte er "Und diese Wolke stammte von dir? Damit kannst du schon fast mit den Giflor mithalten die bei mir zu Hause leben.", zu dem Absol hielt Zip allerdings erstmal gebührenden Abstand, jetzt wo es nicht mehr lag war es wirklich groß und er war sich auch ziemlich sicher das Absol normalerweise eine andere Hornfarbe hatten.
    "Wann denkt Ihr stirbt ein Mensch?
    Wenn er von einer Pistolenkugel im Herz getroffen wird? Nein.
    Wenn er an einer unheilbaren Krankheit leidet? Nein.
    Wenn er eine Suppe aus giftigen Pilzen gegessen hat? Nein!!
    Man stirbt, wenn man vergessen wird."

    – Doc Bader
  • Alain

    Die Nacht über hatte ich nicht unbedingt viel von dem ganzen Tumult auf den Straßen mitbekommen. Ich hatte schon länger eine Art Gaststätte gemietet und auch wenn mir somit die Anfänge der Streitigkeiten durchaus ins Gesicht gedrückt wurde, musste ich in der Nacht nicht selbst durch die Massen an Pokémon laufen. Es hatte halt manchmal doch etwas gutes, wenn man sich pünktlich um einen Schlafplatz bemühte! Und es war eine wirklich entspannte Nacht gewesen, man konnte ganz bequem durchschlafen und einfach nichts von den Streitigkeiten mitbekommen. Leider... hielt das nicht lange an.

    Da ich heute auf jeden Fall aus dem Haus musste, verließ ich recht früh morgens die ruhige Umgebung und fand mich in einem wilden Tumult aus Pokémon unterschiedlichster Spezies und Gläubigkeiten wieder. Wunderbar! So wollte man doch aufwachen! Immerhin war man so nicht mehr alleine auf den Straßen! Tatsächlich war mir ziemlich egal wer wen beschimpfte und wer letzten Endes in die Schranken gewiesen wurde, solange ich selbst keine Angriffe abbekam. Als ein kleines Marill mit einer Wasserdüse förmlich auf mich zugerast kam, duckte ich mich lediglich und sah zu, wie es gegen die nächste Wand donnerte. "Tut mir Leid, aber ich hab keinen Durst", sagte ich entschuldigend, worauf das Marill lediglich mit dem Schweif zuckte und sich wieder aufrappelte.

    Entspannt lief ich weiter die Straßen entlang und zuckte nur hin und wieder zur Seite, um Angriffen auszuweichen, die meist nicht einmal auf mich abgezielt hatten. Glücklicherweise begnügten die meisten Pokémon sich noch mit guten alten Beschimpfungen. Denen musste man nicht ausweichen, die musste man einfach nur ignorieren und ich war gut darin dumme Sachen zu ignorieren!
    Was sich jedoch weniger gut ignorieren ließ, war der Geruch des Blutes. Den Fleck selbst sah ich nicht, aber der Geruch war schon intensiv genug. In der Nähe konnte ich eine kleine Gruppe Felilou um ein Kleoparda erkennen, dessen Fell in alle Richtungen abstand und aussah, wie ein einziges, großes Fellknäuel. Eigentlich ganz amüsant, doch war recht offensichtlich, dass es sich nicht um das Blut der Raubkatzen handelte. Das sah eher nach einer guten Portion Elektrizität aus. Also zuckte ich etwas mit meiner Nase und folgte die Richtung, in die der Geruch mich führte.

    Schließlich stand ich vor einer weiteren Gaststätte. Ein paar getrocknete Tropfen Blut lagen vor der Tür und jedes Pokémon, welches Lust auf einen verletzten Happen hatte, konnte nun wohl eins und eins zusammen zählen. Mehr oder weniger entspannt schaufelte ich etwas Sand darüber, was den Geruch zumindest ein wenig bedecken sollte. Vermutlich war es von dem Kleoparda angegriffen worden. Da ich selbst wohl auch zu den Raubkatzen zählte, war es wohl unklug selbst reinzugehen und zu schauen wo der oder die Verletzte war. Vielleicht sollte ich einfach warten bis das Pokémon selbst wieder rauskam? Gähnend setzte ich mich neben das Schild zur Gaststätte und begann, mit ein klein wenig Fellpflege.

    "Obscuritemon!"
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  • Diànlì #i-plusle#

    Die Nacht war viel zu kurz für das Hasen-Pokemon. Mit einem unverständlichen Gemurmel stand sie auf und rieb sich erst einmal die Augen. Hm?.. Waren da schon immer rote Flecken?... Noch nicht ganz wieder bei Sinnen schüttelte Diànlì den Kopf und schaute hinaus. Selbst das Dorf wirkte trist und feindselig. Dahinten waren die Fellknäuel, die sie gestern angegriffen haben. Anscheinend hatten sie erstmal genug davon, Raubtouren zu veranstalten.

    Nachdem sie halbwegs wach war, erkannte sie auch, was das für Flecken waren. Blut. Ein Blick auf den Boden zeigte ihr, dass die Wunden doch schlimmer waren als zuerst angenommen. Uff... Das darf ich ja alles saubermachen. Ihr Fell war ebenfalls stellenweise verkrustet und rief praktisch nach einer gründlichen Pflege. Okay, erstmal das Fell, dann die Wunden und zum Schluss das Zimmer. Immerhin klang das nach einem Plan.
    Nachdem das Fell endlich frei von Blutkrusten war, nahm der Hase die Verbände ab. Ein paar waren wie erwartet ziemlich tief im Verhältnis zu anderen, jedoch war es nichts Bedrohliches. Dieses Mal versorgte sie die Kratzer gründlicher und lief dann hinab um vom Wirt Putzzeug und neue Laken zu erhalten, damit sie ihre Spuren beseitigen konnte. Nachdem auch dies getan war konnte das Plusle nun auch endlich weiter sich im Dorf umschauen.

    Als sie hinaustrat, zuckte sie mit den Ohren. Ein Leufeo hatte es sich am Eingang gemütlich gemacht. Erst meldete sich ihr Instinkt in ihr, dass die fliehen müsste aber die Neugierde überwog. Sie musterte den Löwen aufmerksam ehe sie sich weiter umsah. Ein Trasla verschwand in einer der Gassen, eine weitere Gruppe aus Pokemon schien sich gebildet zu haben und auch die anderen Dorfbewohner wirkten angespannt. Und ich dachte, dass dieses Dorf dafür bekannt sei, das es friedlich sei... So kann man sich irren. "Hey du da!", wandte sie sich zu dem Leufeo. "Ich hab eine Frage, nur so aus Neugierde. Wie kannst du so halbwegs entspannt sein?" Diànlì neigte den Kopf zur Seite. "Außerdem wirkt es so, als würdest du auf wen warten." Nachdem sie das gesagt hatte, sah sie sich erneut kurz um, konnte aber niemanden sehen, der etwas mit dem Feuer-Pokemon zu tun haben könnte.
    An diesem Tag war echt alles seltsam...

    @Obscurite
  • Tamaki #i-ambidiffel#

    Wie jeden Morgen wagt sich die Affendame mit einem geflochtenen Bambuskorb bewaffnet aus dem Haus und lief mäßig fröhlich an den Streithähnen, den ruhigeren Gruppierungen von Pokemon und den Überresten der Kämpfe zwischen den feindlich gesinnten Parteien. Sie wurde ein wenig langsamer und betrat einen kleinen, von einem Frubaila geleiteten Laden und winkte der wandelnden Mangostanfrucht freundlich zu, ehe sie ihr ihre Wünsche äußerte und die erhaltenen Lebensmittel brav bezahlte. Dann legte sie alles in ihren Korb, legte ein rot-weiß kariertes Tuch drüber und verabschiedete sich erst von der Ladenbesitzerin, bevor sie weiter durch die Straßen lief und noch rechtzeitig bemerken konnte, dass ein in einem Busch aufgelauertes Iscalar aus eben diesem hervor schwebte und geradewegs auf sie zustürmte. Mit hellviolett leuchtenden Schweifen konnte sie mit einem Doppelschlag das Iscalar zurück in den Busch befördern, während sie mit den richtigen Armen den Korb hütete, als wäre es ihr eigenes Kind. "Du hast vielleicht Nerven DAS bei mir zu versuchen, Kleiner!" gab sie mit leicht verengten Augen von sich und landete problemlos wieder auf den Beinen. "Mach das nochmal und ich sorge dafür dass du mich nicht mehr so leicht vergisst!" ergänzte sie, kehrte dem Tintenfisch den Rücken zu und ging weiter ihres Weges, an den vielen Häusern vorbei und bemerkte an der einen Gaststätte ein verletztes, aber verarztetes Plusle und ein Leufeo welches vor dem Eingang des Gebäudes mit Fellpflege beschäftigt war. Mit einer Hand an der Wange überlegte das Ambidiffel kurz, ob sie hingehen sollte oder lieber nachhause und mit den Vorbereitungen anfangen sollte. Sie entschied sich dafür, den beiden Pokemon zu helfen und ging mit fröhlich hin und her schwingenden Schweifen und freundlichem Lächeln auf die beiden Pokemon zu. "Guten Morgen!" begrüßte Tamaki die beiden, hob zum Gruße die Pfote und musterte die beiden kurz. "Ich weiß, dass diese Nacht und dieser Morgen sehr hart war und ich könnte mir vorstellen, dass euch eine wohltuende Mahlzeit in meinem Café sicher nicht schaden würde! Natürlich geht euer Frühstück dann auf meine Kosten!" schlug das violette Pokemon vor und wippte mit Hüfte und Schweifen hin und her.


    @Eddie @Obscurite

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