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Digimon - Project Delta {V-2}

    • Rollenspiel

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    • Makkusu:

      Wie die meisten hier, bestaunte auch Makku das Lichspektakel der Maschine. Sie stellte sich als eine Art riesiger 3D-Drucker heraus.
      Man konnte es nicht übersehen, dass die Maschine in Hochtouren arbeitete. Selbst die Luft im Raum erwärmte sich ein wenig.
      Langsam konnte man erkennen, dass hinter dem Glas riesige Eier gedruckt werden, die in verschiedenen Farben leuchteten.
      "Ich frage mich was Eier mit dieser Studie zu tun haben. Ich glaube nicht, dass wir daraus Omlettes oder Ähnliches zaubern sollen.
      Vielleicht schlüpfen da ja bunte Vögel daraus. Vielleicht geht es ja um eine Studie mit Haustieren.
      Aber das hätten sie uns vorher sagen können. Naja egal, Tiere sind toll. Ich liebe Tiere!"

      Während Makku schon davon schwärmte, bald ein Haustier zu besitzen, ging schon gleich die erste Teilnehmerin zu der Kuppel,
      in der sich die Eier befanden und nahm sich eines heraus. Dabei war ihr anzusehen, dass sie ziemlich sauer war.

      "Was soll der Scheiß?! Ist das der Grund, warum ich hier bin? 'Ne scheiß Oster-Party?!"
      "Gott, kann die noch was anderes außer meckern. Da kommt einem ja die Galle hoch!"

      Der neugierige Student ging als nächstes zu der Kuppel. Seine Augen strahlten beim Anblick der schönen Eier. Eines schöner als das andere.
      Aber eines brachte sein Herz zum Rasen. Es war ein blaues Ei, das wie ein Edelstein schimmerte. "Ich nehme das Blaue da.".
      Er zog es, wie sie davor, aus der Kuppel vor ihm. Dann bemerkte er kleine Geräte, die unter den Eiern waren. "Vielleicht gehören die ja dazu."
      Er nahm das blau-grüne Gerät, was unter seinem Ei zu finden war. "Für was das wohl gut sein mag...Aber eins ist sicher. Es hat etwas mit dem Ei zu tun,
      sonst würde es ja nicht mit dabei liegen." Plötzlich spürte er ein kleines Ruckeln im Ei. "Jetzt gibt es keinen Zweifel mehr. Es muss um Tiere gehen."
      Makku ging von der Kuppel weg und es stand ihm im Gesicht geschrieben, wie glücklich er war.

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    • Lyxiria

      Neugierig verfolgte Ly, wie Professor Doktor Yu an dem Touchpad rumhandierte. Natürlich hatte er weder Makku noch ihr geantwortet aber das wunderte sie nicht wirklich. Scheinbar war der Professor allgemein einer der Sorte, die ihr Ding durchzogen und dabei die größtmögliche Show abzogen. Dann aber endlich kam auch Leben in das Gerät. Das Brummen der Server schwoll an und das Licht schien leicht zu flackern, als die Geräte anfingen ihre Arbeit zu tun. Scheinbar liefen die Geräte nun unter Volllast, denn auch Temperatur stieg nun an.
      Zeitgleich fand unter der Kuppel, die sie schon vorher spannend fand, ein unglaubliches Spektakel statt. Licht in allen Farben des Regenbogens tanzte in unter dem Glas. Rot, gelb, blau, lila Leuchten schimmerte dort und an den Stellen, wo das Licht verlosch, konnte man erkennen, dass dort Gegenstände am entstehen war. Gegenstände? Nein, das waren... Eier. Ja, eindeutig... Eier! Etwa so groß wie ein Straußenei und in seltsamen Farben - aber eben doch Eier.
      Ly dachte erst an einen Irrtum und als der Professor letztlich die Kuppel anhob und bestätigte, dass DAS die Dinge waren, die sie testen wollten, runzelte sie kurz die Stirn.
      "Das ist es?", flüsterte sie leise. Stillschweigend beobachtete sie, wie die blonde Frau sich das erste Ei - ein quirlig buntes, grün-rosa Ei, das besser zu ihr passte als ihr wahrscheinlich klar war - aus der Halterung nahm und ihren bisher erworbenen Ruf alle Ehre machte, in dem sie den Professor direkt anfuhr.
      Als Nächstes ging Makku zu den Eiern und nahm sich, scheinbar einen Impuls folgend, das strahlendblaue Ei und drückte es eng an sich. Er war scheinbar ganz zufrieden mit der Situation.
      Sie selbst sah sich die restlichen vier Eier an:
      Da war ein weißes, mit goldenen Streifen verziertes Ei. Eines, das mit einen breiten, roten Streifen - dunkel wie getrocknetes Blut - und einem seltsamen Symbol lag direkt daneben. Daneben war die Einbuchtung, in der das Bunte gelegen hatte. Das Nächste ließ ihr Herz sofort höher schlagen: es war schwarz und glänzte im Kunstlicht - schien aber zwei rote Streifen zu haben, die fast schon pelzig wirkten. Dann folgte die Einbuchtung von Makkus Ei und dann das letzte ovale Ding, welches lila und dessen Spitze weiß war, so dass es wirkte, als es ein kleiner Berg.
      Zögernd trat Ly näher an die Maschine heran und streckte die Hand langsam nach den verbliebenen Eier aus. Erst wollte sie das schöne lilane Ei nehmen, doch als ihre Hand über den Schwarzen hing, pochte ihr Herz abermals so stark und laut, dass dann doch danach griff.
      Zu ihrer Überraschung entpuppten sich die zwei roten Streifen tatsächlich als eine Art Fell, das direkt aus der Eischale wuchs und wie die Ohren eines Beagles herunter hingen. Und an der Eibasis saß der dazu passende Schwanz - bisher hatte das Ei genau darauf gelegen, weswegen sie es nicht gesehen hatte.
      Ein seltsames Ding. Welches Ei hat denn bitte Ohren und Schwanz?
      Zögernd schritt sie samt ihrer 'Eroberung' von der Kuppel weg, um den anderen Platz zu machen. Dabei fiel ihr auf, dass das Ei warm war. Nicht heiß, weil es frisch gebastelt war, sondern die Art Wärme, die ein Hühnerei unter einer Glucke entwickelte. Daraus wird etwas schlüpfen! Und da war sich sich vollkommen sicher.
      Als sie zögernd über den weichen Pelz strich, hörte sie etwas klappern. Scheinbar hatte sich etwas in dem Schwanz verfangen und war nun herunter gefallen. Zögernd hob sie das Es auf. Es hatte die Form eines Handys, wobei sein Körper größtenteils orange war - auch wenn es schwarze und weiße Verzierungen hatte.
      Während Ly beides - Ei und... Dings - an sich drückte, sah sie sich um, was die Anderen machten. Dabei fiel ihr vor allem Professor Yus begeisterter und fast schon fanatischer Blick auf. Scheinbar hatte er wirklich lange darauf gewartet, diese Eier endlich an den Mann zu bringen.
      Was daraus wohl schöüpfen würde?
    • Marina Jake Forster


      Jake betrat als einer der Letzten den Raum, mittlerweile wieder beruhigt. Es war letzten Endes immerhin nicht so schlimm gewesen wie er es wahr genommen hatte – niemand hatte sich dafür interessiert. Da konnte er besser ruhig bleiben und entspannt. Und sich anhören was der gute Professor sich für sie alle überlegt hatte.
      Und wow, der war wirklich... enthusiastisch! Eigentlich gefielen Jake enthusiastische Leute ja, aber der war definitiv eine neue Art davon! Dennoch hielt sich seine Aufmerksamkeit mehr oder weniger in Grenzen, denn auch er war viel mehr an der Kuppel interessiert.


      Als sie dann plötzlich anfing zu leuchten, blinzelte er kurz um sicher zu gehen, dass er nicht vergaß seinen Augen mal ein wenig Ruhe zu gönnen. Außerdem wollte er sicher gehen, dass er nicht so wirkte, als würde er wie ein Idiot das glänzende Licht anstarren und dabei vergessen das Blinzeln ein elementarer Bestandteil des menschlichen Lebens ist. Seltsamerweise.
      Als es dann erlosch, kam er ein dezentes Stückchen näher. Nicht viel, nur so weit, dass er ordentlich sehen konnte, was das Licht denn nun verborgen hatte. Mit erstaunen klappte seine Kinnlade ein klein wenig nach unten. Eier? Wirklich? Wirkliche Eier? Auch wenn er zugeben musste, dass er noch nie in seinem Leben solche Eier gesehen hatte, wirkte das doch ein klein wenig... normal. Auch wenn das wirklich kein Begriff für bunt pinke, blaue und rote Eier war. Oder Eier mit Ohren.
      Als die Blondine sich dann meckernd eines der Eier schnappte, mehr oder weniger genervt fragend, was daran denn bitte technisch war, zuckte lediglich eine seiner Brauen in die Höhe. Kurz warf er einen Blick in Richtung Yu, doch da der nichts dagegen sagte und sich nun auch andere der Eier bemächtigten, dachte er sich, dass es wohl nicht falsch sein konnte, ebenfalls eines raus zu nehmen.


      Er ließ den Blick kurz über die einzelnen Eier schweben, bis es an dem rot-weißen mit dem seltsamen Symbol auf der Vorderseite hängen blieb. Wenn es die Vorderseite war, aber konnte man bei so etwas wirklich von irgendwelchen Seiten sprechen? Sicher nicht. Bei genauerer Betrachtung erinnerte das Zeichen Jake wirklich stark an das Zeichen, was mit Radioaktivität in Verbindung gebracht wurde... also wohl nicht unbedingt optimale Voraussetzungen bot. Dennoch, irgendwie sprach es ihn von allen am Meisten an und Professor Yu würde ja wohl keine radioaktiven Eier herum geben.
      Vorsichtig nahm er es aus der Vorrichtung und betrachtete es mit neugierigem Interesse. So etwas hatte er noch nie zuvor gesehen und das reichte fast schon, um die lange Reise es wert zu machen. Aus dem Augenwinkel fiel ihm dann noch etwas anderes auf – ein etwas längliches Gerät, was wohl neben dem Ei Platz gefunden hatte. Ebenso vorsichtig nahm er es in die Hand und betrachtete es.
      „Also, das hier scheint mir schon sehr technisch zu sein“, gab er fast schon bewusst in Richtung der blonden Zicke von sich. Allerdings wandte er sich dann auch schon in Richtung des Professors. „Gehören diese Geräte und die Eier zusammen?“

      "Obscuritemon!"
      Banner by Shu <3
    • Calhaora


      Die Schwarzhaarige fühlte sich, als wäre sie in irgendeinem Sciencefictionfilm gelandet, als sie, wie vermutlich jeder hier...vielleicht mit Ausnahme, dem Gerät beim Arbeiten zusahen.
      Hao fand 3D-Drucker verdammt cool, besonders da sich mit ihnen so viel geiler scheiß herstellen ließen. Doch einen Moment später zeigte die Reaktion des Gerätes, dass es sich keinesfals um einen 0815-Drucker handelte.
      Das Licht das ausgestrahlt wurde war so unglaublich Schön, dass sie ihre Augen keine Sekunde abwenden konnte.

      Was das Licht jedoch entblößte erstaunte sie ein wenig. Es waren Eier verschiedenster Farben. Fast ein wenig wie hübsche übergroße Oster-Straußeneier.
      Und da hörten ihre Gedanken auf.
      Denn jemand anderes meldete sich so lautstark zu Wort das Calhaora ehrlich nichtmal mehr ihre eigenen Gedanken hören konnte.

      "Was soll der Scheiß?! Ist das der Grund, warum ich hier bin? 'Ne scheiß Oster-Party?!" Khiara stapfte nach vorn und griff, mir nichts, dir nichts, in die Kuppel.

      Es war - natürlich - die kleine Tusse, die sich schon wieder benahm als drehte sich der ganze verdammte Planet nur um sie.
      Und was sie nicht verstand, war automatisch dumm. Aber zumindest schien sie sich eins zu nehmen.

      "Was zur Hölle soll ich damit machen?! Rührei?! Wo is'n das bitte technisch?! Kann man damit telefonieren oder was?!"


      Hao rollte einfach nur übertrieben die Augen, als auch sie mal schauen ging, was es so gab. Sie waren alle auf ihre eigene Art hübsch, aber letztendlich entschied sie sich für eines, das aussah wie ein schneebedeckter, wenn auch lilaner, Berg.
      Es erinnerte sie irgendwie an zu Hause, und irgendwie sagte ihr auch das Bauchgefühl, dass es DAS Ei für sie war.
      Auch entdeckte sie eines dieser kleinen Geräte. Sie sahen ein wenig aus wie diese Tamagochis.
      Ob die dazugehören? War es vielleicht sogar genau das? Ein VR-Tamagochi?
      Das wäre, gelinde gesagt, SAU-Cool.
      Wieder wurde ihr die Frage über den Zusammenhang der Geräte zu den Eier vorrausgenommen, und wiederum entschied sie sich abzuwarten, was die Antwort sein würde.
      Derweil schaute sie der Reihe nach die anderen an, einfach in dem Interesse, welche Eier sie sich ausgesucht hatten.

      "Sie sind voll hübsch.", murmelte Hao schließlich. Es war an niemand bestimmten gerichtet. Auch war nicht klar ob sie nicht einfach mit sich selber sprach.


      ______________________________

      Na mal gucken ob du das Easter-Egg (badumtzz) in meinem Post findest @shu
    • Ray Theodore Stark


      Ray beobachtete wie der Professor in die Maschiene einige Befehle eingab. Der Professor wirkte so fokussiert auf darauf, dass er alles andere auszublenden schien. Als Yu dann einen Schalter umlegte, schien er einen Prozess in Gang gesetzt zu haben. Der Raum war von einem grellen Schein erfüllt und Ray kniff die Augen zusammen. Ein so helles Licht hatte er noch nie gesehen und als er seine Augen wieder öffnete, musste er erst einmal blinzeln. Doch das Licht wurde immer stärker und stärker und in der Kuppel begann sich etwas zu tun. Der Junge musste erneut seine Augen schließen, die bereits zu brennen begannen.

      Nach einem kurzen Moment rieb er sich die Augen und blickte vorsichtig zu der Kuppel hinüber. Dort offenbarten sich jetzt sechs Gegenstände die in etwa so groß waren wie ein Medizinball. Das waren wohl die technischen Objekte von denen der Professor die ganze Zeit sprach. Das was sollten sie darstellen und wie könnten sie die Welt weiterbringen?

      Diese Fragen stellte sich wohl auch die Zicke, die sich natürlich wieder lautstark äußern musste und sich direkte einen der eierförmigen Gegenstände griff. Der Professor starrte sie nur fasziniert an, statt sie ihr unangebrachten Verhaltens zu rügen. Makku setzte sich in Bewegung und griff sich den blauen Gegenstand. Die nächste war Ly, die sich das schwarze Ei aussuchte. Dabei fiel ihr ein kleiner Gegenstand runter, zu dem sie sich bückte. Es sah aus wie ein Mobiltelefon. Dadurch abgelenkt, verpasste Ray die Gelegenheit sich auch einen dieser technischen Geräte zu holen und Jake suchte sich auch eines aus. Dann war auch schon die Schwarzhaarige dabei und er war der letzte. Ray seufzte, als er an die Maschiene treten konnte und nur noch ein Gegenstand übrig war. Weiß verziert mit einem goldnenen Streifen, war es nun nicht wirklich das Objekt, dass er sich ausgesucht hätte. Aber egal es würde ja eh nur für den Zeitraum des Experiments sein. Als er das Ei in seine Hände nahm, spürte er es im Inneren pulsieren. Was hatte es damit nur auf sich?




    • Irina Harpiyevich


      Unerwünscht und auch nicht wirklich einem Menschen angemeßen wird Irina von einem, auf ihrem Kopf landenden braunen Kissen aus Schlaf gerissen, während Lalamon schadenfreudig lacht.
      "Oh, haha wirklich witzig.", antwortete die Frau mit einer müden und zugleich wütenden Mimik. Sie war sichtlich genervt von der Pflanze und begab sich zur neuen Zimmertür. Die Tür glänzte, so wie ihr Griff. Noch bevor Irina ihn ergreifen konnte ertönte eine Stimme, auf welche mehrere gelbe, geschleuderte Samen folgten. "Warte!", rief Lalamon ihr zu. "Du hast schon wieder die Tür kaputt gemacht!", schrie die Frau auf das Digimon, welches anscheinend noch nicht wusste, wie teuer und was eine Tür war. "Es war im Dunklen so langweilig, also habe ich mich mit einem Stock von deinem Schreibtisch beschäftigt.", erzählte Lalamon. Irina sah das unkluge Wesen nur uninteressiert an und begab sich anschließend ins Bad. Auf dem Weg dorthin fragte Lalamon tausende Fragen. Ein Feuerzeug. Was ist das? Sie wusste auch nicht was diese komischen Fetzen an der Braunhaarigen waren oder die unnormalen kurzen Wurzeln mit der komischen Färbung. Irina fragte uninteressiert, ob es das nicht auch in Lalamons Welt gebe. Lalamons Antwort war ein einfaches "Nein". Sie holte eine Zigarette aus der weißen Packung und zündete sie mit einem gewöhnlichen Feuerzeug an. Gleich fragte Lalamon was denn das sei. Irina schwieg. Sie riss die Tür zum Bad auf und betrat es.


      Lalamon blieb draußen, während die Frau im Spiegel eine Katastrophe erblickte. Ihr Gesicht war beschmiert mit einer schwarzen Flüssigkeit. Um ihre Augen herum waren nochmal Augen gezeichnet, um ihren Mund ein Bart. Zitternd vor Wut nahm sie das Feuerzeug in die Hand und schmiss eine Zigarette weg. Sie drückte den Schalter runter und die Flamme ging an. Damit zündete die Frau noch eine Zigarette unnötig an. Sie fragte mit einer starken Stimme nach, was mit Lalamon nicht stimme. Lalamon antwortete, dass sie mit einem Stock spielen wollte. Nach einer kurzen, lauten Schreierei wischte sich die 22 Jahre alte Frau Lalamons Kunstwerk aus dem Gesicht und putzte sich die Zähne. Sie schminkte sich und versuchte die Narbe zu verdecken, die sie nicht zu verschulden hatte. Irina ging zurück in ihr Zimmer und öffnete den gut verarbeiteten, großen Schrank. Dort entdeckte sie ihre Kleidung. Es war alles dabei. Billige Kleidung, teure Kleidung, Röcke, Hosen, Oberteile, einfach alles. Lalamon fiel eine markante Tatsache auf. Die Kleidung war entweder in Brauntönen oder weiß. Selten fand man eine andere Farbe. Irina suchte nach einem passenden Unter und Oberteil und schmiss die Kleidung, die ihr nicht gefiel auf ihr Bett. In der Zeit, in der die Frau nach kombinierbarer Kleidung suchte, zählte Lalamon über 100 Kleidungsstücke, welche auf dem Bett landeten. Es fragte sich, wie so viele Fetzen in einen Kasten passten. Nachdem die 22-Jährige etwas Passendes gefunden hatte, begaben die beiden sich aus den Wohnräumen in das gemeinsame Esszimmer.


      Ein Mann erwartete die beiden Streithähne dort und erkundigte sich danach, wie es den beiden ging. "Gut", antwortete Lalamon alleine. Der Mann im weißen Kittel sah zu der 22-Jährigen. Sie antwortete nicht, sah ihn nur zurück an, mit einem neutralen Blick. "Sie reden wohl nicht gerne?", fragte der Wissenschaftler. "Es gibt hier Regeln, die zu der Sicherheit von uns allen dienen. Sie sollten das Rauchen innerhalb der Labore unterlassen.". Niemand antwortete. "Was wollen Sie essen?", kam als Frage auf. Lalamon zählte wirklich überteuertes, dem Mann unbekanntes Essen auf. "Wir haben dies hier nicht. Es werden Ihnen die anderen Gerichte sicher auch gefallen.", kam als Antwort auf. "Es ist sehr interessant, wie auf mich reagiert wird.", sagte der Mann und stand auf. Der Wissenschaftler verließ das Zimmer. Ohne gegessen zu haben taten die beiden das Selbe.


      Zurück im Zimmer saßen Digimon und Digivicebesitzer auf dem voll bepackten Bett. Lalamon fragte einige Fragen, die Irina seltsam vorkamen. "Wieso schlaft ihr auf diesen großen Speicherkarten?", fragte Lalamon. "Das nennt man Bett.", kam als Antwort. "Was ist dieser komische Bildermacher?" "Ein Fernseher." Genervt von der Fragerei verließ Irina wütend das Zimmer und begab sich in den großen Gebäudekomplex. Lalamon folgte ihr. Nachdem sie sich verirrt hatte, fand sich die Braunhaarige vor der Tür des Labores, in welchem der Professor und die anderen warteten wieder. Die Frau öffnete die Tür des Labores, trat mit Lalamon ein, zündete eine Zigarette an und besorgte sich einen Sitzplatz auf einem Stuhl in der Ecke. Irina verschränkte die Beine, sah alle neutral an und sagte:"Hebt euch das für das auf was aus den Eiern schlüpfen wird."

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    • Während die Probanden die Ostereier in Melonengröße nacheinander aus dem futuristischen 3D-Drucker nahmen, bekam offenbar keiner von ihnen wirklich mit, was eigentlich geschah. Sobald die Eier in die Hände ihrer rechtmäßigen Besitzer vielen, bewegte sich etwas. Das Tier -- oder der Artikel, als welcher die Eier konstant bezeichnet wurden -- im Innern der dicken Schale schien auf die Berührungen, die Stimmen, die Verlagerungen von Licht und Gewicht zu reagieren. Es war vielleicht nicht direkt offensichtlich, aber es schien fast, als würden die Wesen sehr erpicht darauf sein zu schlüpfen...


      Professor Doktor Morgan Yu
      All die neuen Dinge, die in diesem besonderen Moment geschahen, waren eine absolute Sensation für den Professor. Er hatte es bisher nie geschafft, die Eier an den Mann zu bringen, ohne dass irgendwelche ungewollten Unfälle passierten. Und diesmal schaffte er es gleich mehrfach! Voller Begeisterung beobachtete der Professor die unterschiedlichen Reaktionen der Probanden auf die neuste Errungenschaft sowohl ihrer- als auch seinerseits. Die Mehrheit der Anwesenden war tatsächlich ziemlich begeistert, fast schon erstaunt. Dabei ignorierte er vollkommen den kleinen Ausbruch an absoluter Zickerei von Miss Sullivan. Er glaubte, dass es wahrscheinlich besser wäre, wenn man ihr nicht noch weiter Nahrung für einen weiteren Anfall hinwarf. Außerdem waren nun anderen Dinge eindeutig wichtiger.


      Als ihm einer der Probanden eine Frage stellte, wandte sich Yu um und erkannte, dass der besagte Interessent auch die kleinen Mobiltelefon-ähnlichen Geräte gefunden hatte. Im Endeffekt hatten es alle irgendwo und er holte gerade tief Luft, um die Funktion des "Digivice" getauften Dings zu erklären, als die Türe des Labors urplötzlich aufschwang. Ein kleiner Windzug durchfuhr den Raum und der Professor wirbelte herum. Er war tatsächlich kurz davor, wer auch immer durch die Türe kam wieder hinauszubefördern, als sein Blick auf die eigentliche Person und insbesondere deren Begleitung viel. Die Tatsache, dass sich die unbekannte Frau doch tatsächlich auf einen Stuhl setzte, eine Zigarette anzündete und die Reaktionen der Probanden eher sarkastisch kommentierte, war für den Doktor noch lange nicht so aufregend und verwirrend wie die Tatsache, dass sie von einem Lalamon, einem verdammten Digimon auf dem Rookie-Level, begleitet wurde. Sofort viel ihm auf, dass er die Frau noch nie zuvor gesehen hatte. Er kannte das Digimon, er konnte fast alle Digimon bei Sichtkontakt exakt benennen, aber was suchte dieses Lalamon bei dieser Frau? Gab es noch weitere Projekte, noch weitere 'Studien'? Warum wurde er nicht informiert?

      Morgan räusperte sich. Die Frage über das Digivice war für den Augenblick vergessen. Es gab, wieder einmal, wichtigere Dinge zu klären.
      "Verzeihen Sie die Frage, aber wer sind Sie? Wer hat Sie hier reingelassen?" fragte er auch schon recht unverblümt, nachdem der eigentliche Schock endlich nachließ. Er sprach dabei bewusst nicht das Lalamon an, noch erwähnte er es. Er hoffte offenbar, dass er die Antwort auch so bekommen würde. Dass er dadurch in einem eher schlechten und unprofessionellen Licht gegenüber den anderen Anwesenden erscheinen könnte, kam ihm erst einmal auch nicht in den Sinn...



      Khiara "Cherry" Sullivan
      Wenn Khiara in etwas Weltmeister war, dann war es die Disziplin des Ignorierens wenn sie eine besonders trotzige und genervte Phase durchlebte. Sie war wohl die Einzige, die das Mobiltelefon, das sich unter ihrem Ei befand, noch nicht entdeckt hatte. Auf der anderen Seite wollte und konnte sie das auch gar nicht, war in der Tat viel zu sehr damit beschäftigt, sich weiterhin über die offensichtliche 'Verarsche', die sich 'Studie' nannte, aufzuregen. Was sie dementsprechend auch nicht bemerkte, war die Tatsache, dass sich ihr Ei bewegte. Dass es vibrierte und warm wurde. Man könnte fast meinen, es mutierte zu einem Spielzeug für Erwachsene, aber dieser Gedanke kam ihr natürlich nicht in den Sinn.


      Um präzise zu sein, kam auch schon die nächste Ablenkung und damit der nächste Grund, um sich lautstark aufzuregen, förmlich wie gerufen. Als sich eine fremde, weibliche Stimme zu Wort meldete, fast schon sarkastisch wirkte, wandte sich auch die junge Blondine um. Daraufhin erblickte sie einen weiteren Nerd, diesmal weiblich, mit braunen Haaren und generell braunen Sachen. Und einer fliegenden Pflanze, die in etwa genauso hässlich aussah. Was für ein verschissener Hund war das denn, dachte sich die reiche Tochter, während sie einen Schritt voran trat und der Fremden böse entgegen funkelte.

      "Und wer ist der Clown?! Soll das hier 'ne Rateshow werden?! Ich wette, ich bin bei 'Versteckte Kamera' und das ist alles bloß 'ne scheiß Verarsche!" zeterte sie auch schon wieder drauflos. Da kam die Reaktion ihres Eis wohl als willkommene Unterbrechung, wenn man die Nerven der anderen Anwesenden bedachte...

      Langsam braute sich etwas in ihren Händen zusammen. Ein erneutes Licht erhellte den Raum, wenn auch nicht ganz so hell wie die Maschine es zuvor gezeigt hatte. Das Display des 'Mobiltelefon', das sich ihrerseits noch immer in der geöffneten Glaskuppel befand, leuchtete ebenfalls auf. Und urplötzlich, als habe Khiara ein Stück Knete in der Hand, verformte sich das Objekt in ihrer Hand. Endlich richtete sie ihren Blick gen Boden und beobachtete das Geschehen voller Schock und Irritation. Ihr Herz übersprang gleich zwei Schläge und der Atem stockte ihr. Nur wenige Sekunden später erlosch das Lichtlein auch schon wieder; und ein schwarzes, kleines Bällchen mit großem, laubgrünem Blättchen auf der Haube saß mit freudig strahlendem Gesichtsausdruck in ihrem Griff. Dass sie das Tier, oder was auch immer es war, mit einem spitzen Schrei auf die Sekunde genau fallen ließ und einen erschrockenen, gut ganzen Meter langen Satz nach hinten machte -- wobei es sie nicht interessierte, ob sie mit wem kollidierte --, war wohl abzusehen...

      Das kleine schwarzgefärbte Samenkorn fiel zu Boden und bouncte einige Male auf und ab. Der plötzliche Fall und daraus resultierende Aufprall waren wohl zu viel gewesen und bald flossen dicke Krokodilstränen die kleinen, pauschigen Wängchen hinab. Es sagte nichts; nein, es weinte nur bitterlich über die eher ungehaltene 'Begrüßung' seiner Digiritterin...
    • Lyxiria

      Kaum hatten alle Teilnehmer ein Ei aus der Vorrichtung genommen, schienen sich die Ereignisse kurz zu überschlagen.
      Der Professor schien gerade etwas sagen zu wollen, als sich die Tür zum Labor öffnete und eine weitere Person den großen Raum folgte - gefolgt von einem seltsamen, pflanzenähnlichen Ding. Ungerührt setzte sie sich auf einen Stuhl, zündete sich eine Zigarette an - Ly meinte förmlich zu spüren, wie der Professor kurz vor der Shcnappatmung war - und kommentierte das Geschehen so flaxig als wäre sie hier die Chefin. Ly fand sie auf Anhieb unsympathisch.
      Dem Professor schien es ähnlich zu gehen, denn scheinbar hatte er keinen Schimmer davon wer die Fremde war. Besorgt drückte Ly ihr Ei enger an sich. Mittlerweile drangen leise Geräusche daraus hervor und es wackelte leicht und unrhythmisch. Selbst die seltsamen Ohren und der Schwanz zuckten. Was auch immer sich darin befand, würde es nicht mehr lange bleiben.
      Wie zur Bestätigung schrie die bis eben noch zetternde, blonde Frau plötzlich auf und zog damit Lys Aufmerksamkeit auf sich. Gerade ließ sie irgendetwas schwarzes fallen und wich davor zurück, als hätte es ihr die Hände verbrannt.
      Lyxiria war da nicht so zaghaft. Neugierig hockte sie sich neben dem schwarzen Ding hin und betrachtete es näher - jedoch ohne es zu berühern. Zu ihrer Überraschung hatte die seltsame Kugel nicht nur Blätter anstelle Haare - und machte damit den Anschein eines Samens perfekt - nein, es hatte auch ein Gesicht. Gelbe, runde Augen, aus denen gerade große Tränen kamen und einen kleinen Mund, den das Wesen fest zusammendrückte - wahrscheinlich um nicht zu schluchzen.
      "Du armes Ding. Hast du dir weh getan?" Vorsichtig strich Ly über die grünen Blätter des Wesens. Sie hatte keine Ahnung, ob es das mochte, aber es sah so erbärmlich traurig aus, dass sie einfach trösten wollte. "Du kannst es doch nicht einfach so grob fallen lassen! Du hast ihm bestimmt weh getan.", schimpfte sie daher direkt auch mit der blonden Frau und sah sie streng an. Doch noch ehe sie mehr sagen konnte, ging von ihrem Ei, dass gerade auf ihren Schoß lag, ein sanftes Leuchten auf.
      Erstaunt blickte Ly darauf hinab. Das seltsame Ding, dass aus dem Schwanz ihres Eis gefallen war, begann ebenso zu leuchten und zu vibrieren, so dass die junge Frau verwirrt von Ei zum Gerät und wieder zurückblickte.
      Das Ganze dauerte nur wenige Sekunden. Dann verformte sich das Ei unerwartet, auch wenn die Veränderung bei weitem nicht so groß war wie bei dem vorigen Ei. Es wurde einfach nur breiter als hoch, der Schwanz zog sich zusammen und auf einmal war es flauschig. Als das Licht schwand, lag da eine weiße Fellkugel auf ihren Beinen, dass gerade die schwarzen Knopfaugen öffnete und Ly treuherzig anblickte, während es mit dem kurzen Stummelschwanz wackelte. Es hatte die selben, rosaroten Ohren wie das Ei. Das Gerät war nun ebenfalls wieder ruhig.
      "Paopao!", quitschte es fröhlich auf ihren Schoß und kuschelte sich noch enger in Lys Schoß. "Ha... hallo.", sagte sie zu dem kleinen Knäuel. Ihr Blick wanderte von dem Ding auf ihren Schoß zu dem weinenden Etwas auf den Boden und wieder zurück. Dann erhob sie sich, wobei sie die kleine Fellkugel wie zuvor das Ei fest an sich drückte und ihm vorsichtig über den Kopf strich. Dem Tierchen schien das zu gefallen, denn es schloss vergnügt die Augen und gab leise "aommaommmaommm"-Geräusche von sich.
      "Entschuldigen Sie Professor Doktor - aber was ist hier los? Was sind das für Wesen, die gerade aus den Eiern schlüpfen?" Ly war sich sicher, dass die anderen vier ebenfalls bald folgen würden.


      Anmerkung
      Babydigimon können meistens ja noch nicht sprechen, aber "Pao" als Laut klingt - betont hoch und kurz gesprochen - recht nahe am deutschen "Wau" (bilde ich mir zumindest ein xD), dass ich das bei einem zukünftigen Hundedigimon sehr spannend fand.
      Und ja - Paomon ist eigentlich ein Schleimdigimon - aber so wirklich nach Schleim sieht es nicht aus. Eher nach einer schönen, warmen Fellkugel. Also habe ich mich für die optische Beschreibung entschieden,
    • Makkusu:

      Man konnte es nicht ignorieren, wie die Labortür aufgeschlagen wurde und eine braunhaarige Frau mit einem pinken Pflanzenwesen eintrat.
      "Na wundervoll die wirkt ja genauso sympatisch wie Prinzessin Leck-mich-doch und Miss Schau-mich-an-und-ich-töte dich... Und was meint sie mit "was aus den Eiern schlüpft"?"
      Doch zum Nachdenken blieb kaum Zeit, als von einer Teilnehmerin ein lauter Schrei zu vernehmen war. "War ja klar, dass der von Fräulein Sullivan kommt."
      Er sah er ein kleines fremdes Wesen mit grünem Blättchen auf dem Kopf, dass sich in ihren Armen befand. Es schien aus dem Ei geschlüpft zu sein.
      Kurz darauf lässt sie das arme Ding fallen, welches sich gleich verängstigt verkiecht. "Ist dem kleinen nicht zu verübeln. Bei der "Mama" würde ich auch am liebsten abhauen."
      Er wollte gerade auf das kleine zugehen, um es zu beruhigen, jedoch war Ly bereits schneller. Sie sprach liebevoll mit dem Kleinen und ermahnte seine Partnerin.
      "Du kannst es doch nicht einfach so grob fallen lassen! Du hast ihm bestimmt weh getan."
      Gleich darauf begann Lys Ei zu leuchten und wenig später war da eine kleine weiße Fellkugel mit rosa Ohren und Stummelschwanz, welches Ly sofort ins Herz geschlossen hat.

      Plötzlich begann auch das Ei von Makku stark zu leuchten und das Gerät, welches mit dabei war fing an zu vibrieren. Es war ein helles Licht,
      dass einen leichten blauen Schimmer hatte. Kurz darauf hatte Makku einen kleinen blauen Schleimball in den Händen. Seine Haut fühlte sich jedoch
      nicht wirklich glatt oder schleimig, sondern eher schuppig an und bei genauerem Hinsehen konnte man auch eine Art Drachenschuppen-Muster auf seiner Haut erkennen.
      Er bemerkte, dass das kleine Wesen zitterte und sich ganz kalt anfühlte. "Frierst du etwa? Ist kein Wunder bei der Kälte in dem Raum."
      Er machte seinen Rucksack auf, holte eine Jacke heraus und wickelte das kleine blaue Wesen darin ein, damit es schön warm steckt.
      "Siehst du. Alles in Ord...nung." Er spürte einen Schmerz in der Magengegend. Das Drachenschleim-Monster hatte seinen Kopf mit voller Wucht in Makkus Bauch gerammt,
      sprang von seinen Armen und drehte sich beleidigt von ihm weg. "Hey was soll das? Das tat weh." sagte er zu ihm und ging einen Schritt auf es zu.
      Es fing kurz darauf an zu knurren und setzte einen Blick auf, der Makku das Blut in den Adern gefrieren ließ. Diese Haltung sagte so viel aus, wie:
      "Wenn du mich noch einmal anfassen solltest, dann verpass ich dir gleich noch einen Schlag. Der wird aber nicht so zaghaft sein."

      Es war Makku anzusehen, dass er ziemlich geschockt war. "Die anderen beiden scheinen freundliche Partner gekriegt zu haben,
      aber wieso verhält sich meins wie ein asoziales Arschloch? Ich versteh das nicht...."

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    • Marina "Jake" Forster


      Jake war bereits sehr begierig auf die Antwort, die er auf seine Frage bekommen würde, als im nächsten Moment schon die Tür aufschwang. Die junge Frau, die hinein trat, verhielt sich schon auf den ersten paar Schritten unsympathisch. Nicht einmal ein kurzes Hallo in die Reihen, wie höfliche Menschen es normalerweise taten. Stattdessen ließ sie sich auf einen Stuhl sinken und zündete, in einem wohl normalerweise geschlossenem Raum, eine Zigarette an. Normalerweise war Jake immer recht gut darin dem passiv-rauchen auszuweichen, doch hier sah er nicht wirklich eine Möglichkeit dazu. Das Ding auf ihrem Schoß tat er einfach als Kuscheltier ab. Wenn auch ein sehr seltsames Kuscheltier. Was sie sagte brachte ihn jedoch kurz zum Nachdenken... konnte es sein...


      Ein lauter Aufschrei zwang seine Aufmerksamkeit zur allseits bekannten Zicke der Nation. Gerade als er sich umgedreht hatte spürte er auch schon ein gewisses Gewicht gegen sich drücken, was er mit seinen eher weniger guten Reflexen kaum noch aufhalten konnte. Überrascht stolperte er ebenfalls zurück, verlor den Halt und krachte schließlich mit dem Hintern zuerst auf den Boden. Schnell rutschte er, sich mit einem Bein abstoßend um wenigstens etwas von der jungen Frau wegzukommen, aus dem Fallwinkel und schüttelte etwas perplex den Kopf. Noch immer hielt er dabei das Ei in seinen Armen, das komische Gerät hatte er beim Fall allerdings verloren. Blinzelnd sah Jake sich danach um und als er es sah konnte er gerade noch sehen, wie die Eier der anderen anfingen zu leuchten. Dank Khiaras eher... ungünstigem Sprung nach hinten hatte er immerhin noch nicht gesehen was genau sie dazu veranlasst hatte, doch er hatte so ein Gefühl, dass das Licht nicht wenig damit zu tun hatte. Und als er dann sah, was sich aus dem Ei in Lys Armen bildete, konnte er sich nur zu gut vorstellen, dass das bunte Osterei der blonden Zicke sich ähnlich verändert hatte.


      Schnell rutschte er ein Stück nach vorne zu seinem Digivice, doch kaum hatte er es an sich genommen und wollte aufstehen, wurde der letzte Teil seines Plans von dem eigenen Leuchten seines Ei's zerstört. Wie bei den drei anderen zuvor wurde das Leuchten greller und man konnte beinahe schon zusehen, wie die Form des Eis sich verändert – hätte Jake nicht aufgrund des grellen Lichtes seine Augen geschlossen. Doch als er spürte wie sich etwas in seinen Armen hin und her bewegte und offensichtlich versuchte aus dem schützenden Griff zu kommen, wagte er es, ein Auge zumindest einen Spalt breit wieder zu öffnen.
      In seinen Armen lag nicht mehr das seltsame Ei, sondern ein kleines, rotes Lebewesen. Es war warm, fast schon zu warm, als wäre es von einem inneren Feuer genährt, besaß große, flügelartige Ohren, die spitz aufgestellt waren und sah Jake mit großen, neugierig funkelnden Augen an. Dennoch bewegte es sich in einem erneuten Versuch dem engen Griff zu entkommen wieder hin und her, sodass er langsam etwas mehr Freiheit zu ließ. Entgegen seiner Erwartungen sprang das Ding allerdings nicht einfach aus seinen Armen, sondern nutzte die Freiheit einfach nur, um es sich bequem zu machen und ein leises, gähnendes Quieken von sich zu geben. „Na hallo... was bist du denn für einer?“ Als Antwort auf seine leise, überraschte Frage, bekam der junge Proband allerdings nur ein weiteres Quieken. Nun gut.


      Jake sah auf und blickte zu den anderen Leuten, deren Eier bereits geschlüpft waren. Während der Samen, offenbar Khiaras neues Haustier das direkt netterweise fallen gelassen wurde, nach wie vor bitterlich weinte, schien Lys weiße Fellkugel einfach nur... glücklich zu sein. Makku schien mehr Probleme mit seiner blauen Kugel zu haben und Jakes eigenes... schien einfach entweder faul, oder sehr knuddelwütig zu sein. Immerhin stellte Ly die richtigen Fragen und hoffentlich gab es diesmal darauf eine Antwort und nicht wieder eine seltsame Unterbrechung. Das Jake nach wie vor auf dem Boden saß hatte er beinahe schon vergessen, aber letzten Endes bot der nun eingenommene Schneidersitz dem jungen Ding wohl mehr Platz zum hinlegen und faul sein.

      "Obscuritemon!"
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    • Calhaora


      Hao hatte, wie es ihr vorkam kaum wirklich Zeit gehabt, den wunderschönen kleinen Berg, der dieses Ei war anzusehen, als es sich auch schon veränderte.
      Erstaund und zutiefst neugierig beobachtete die Schwarzhaarige, wie sich in ihrer Hand ein seltsames Gefühl breitmachte. Wärend die Lightshow in ihrer Hand tobte bemerkte schließlich auch sie, dass sich eine neue Person zu ihnen Gesellt hatte. Sie sah ehrlich gesagt nich wirklich sympathisch aus. Viel interessanter war da doch ihr seltsamer Gefährte.

      Doch schwang ihre Aufmerksamkeit sofort nach unten. Wo sich eben noch ein Ei befunden hatte, war nur ein kleines Wesen von ebenso lilaner Farbe. Der weiße "Stern" der die Bergspitze des Eis dargestellt hatte befand sich an der Spitze seiner kleinen Schnauze.
      Es war absolut niedlich und absolut weich.
      "Wie süß.",zwitscherte sie das kleine Wesen förmlich an, welches, ob der freundlichen Laute verzückt zurückfiepte. Irgendwie hatte das kleine Etwas ähnlichkeit mit einer Fetten Katze.. oder einem Katzen-Hund-Mix.
      Was Hao natürlich schon geähnt hatte, war das die Blondine es verkacken würde, und genau so war es auch.
      Ihr "Schützling" weinte bitterlich, doch es wurde schon von jemandem getröstet. Die dunkelhaarige selbst htte eher das verlangen ihr in ihre priviligierte Fresse zu schlagen.
      War es ihr doch völlig egal was Menschen miteinander trieben so konnte sie es ABSOLUT nicht haben, wenn jemandem Tiere - und in ermangelung von Wissen dachte sie bei den Wesen als solche - misshandelte.
      Dann Blickte sie, nachdem sie der Blonden einen höchst missbilligten Blick zugeworfen hatte, die anderen nacheinander an. Die meisten ihrer Tiere schien einfach nett zu sein. Ein paar eher stürmisch?
      Sie konnte es nicht sagen.

      Natürlich wurde schon die Frage gestellt, was das denn eigentlich für Wesen seien. Hao war immer noch ein wenig der Meinung das es doch sowas wie hypermoderne Tamagochis waren.
      Nicht das sie das stören würde. Ih kleines Wesen war einfach ultrasüß und fühlte sich sogar richtig täuschend echt an - wenn es denn ein Tamagochi war.
    • Irina Harpiyevich


      "Die Bordsteinschwalbe scheint ja sehr aggressiv zu sein.", dachte sich die 22 Jahre alte Digivicebesitzerin. Die anderen lenkten sich gerade so sehr mit ihren Digimon ab, dass Irina keine Aufmerksamkeit mehr bekam. Das musste dringend geändert werden. Obwohl sie keine Aufmerksamkeit mochte, war die 22-Jährige der Meinung, dass so eine Vorstellung nicht funktionieren würde. "Lalamon! Sorg für die nötige Aufmerksamkeit.", wurde Lalamon befohlen. Mit einem geteilten Gewissen ließ es mehrere Samen auf die anderen zufliegen. Diese landeten im Boden und zerstörten nichts und verletzten auch keine Personen oder Digimon. Jetzt war für Aufmerksamkeit gesorgt und das Lalamon begann auf die Personen im Raum einzugehen. "Irina Harpiyevich, 22-Jahre alt, kommt aus dem Osten Europas, mag es mit Kinderspielzeug zu sp...", stellte Lalamon die junge Frau vor, bis sie von Irinas wütendem Blick unterbrochen wurde. Die Braunhaarige stand auf, schmiss die Zigarette zu Boden, trat uninteressiert auf diese und fing an mit dem Professor zu reden. Währenddessen wurden alle anderen Personen in diesem Raum ignoriert. "Sie müssen Herr Professor Yu sein. Nunja, wissen Sie, es gab Beta-Tester und ich war eine von ihnen.", erzählte sie falsch lächelnd dem Professor. Anschließend wandte sie sich von ihm ab und fing an die anderen Digimon zu betrachten. "Langweilig, cholerisch, dumm,...", bewertete die Braunhaarige die Digimon der anderen Digivicebesitzer laut. Dabei sah man ihr die Enttäuschung über die Babydigimon an. "Zum Glück sah das als Lalamon schlüpfte nicht so aus.", meinte die 22-Jährige und erinnerte sich zurück.


      Rückblende


      Irina wachte in ihrem Bett die ganze Nacht über das Digimonei. Das Ei sollte nicht gestohlen werden und die Menschen sahen nicht gerade vertraulich aus oder waren es. Die junge Frau hielt das Digiei in der Hand und sah alle zwei Minuten zur Tür und zum Fenster. Am Morgen darauf war es dann so weit. Das stark pulsierende Ei begann zu leuchten und die Schale sprang an einigen Stellen auf. Geschockt sah Irina zu, wie aus dem großen Ei ein Yuramon schlüpfte. Das weiße Langfell-Digimon wurde von ihrem Schoß geschmissen und die braunhaarige 22-jährige junge Frau begab sich schnell zur anderen Seite ihres Bettes. Yuramon währenddessen kletterte auf den Fernseher und lächelte von dort die Frau an. Dieser war die Angst schon ins Gesicht geschrieben. "Das ist die Waffe?", fragte sich die Braunhaarige stotternd. Das Digimon hüpfte auf dem Fernseher und lächelte sie nur an. Mit einem Schlafkissen versuchte die Frau die neue Spezies abzuschießen. Darauf folgte das andere. Keines der beiden traf. Der Fernseher jedoch wurde beschädigt. Mit einem freundlichen Lachen kam die Waffe auf die Frau zu. Diese fing an sich weiter nach hinten zu bewegen und nach Hilfe zu rufen. Das Digimon landete am Ende auf ihrem Schoß und versuchte zu reden. "Ih in Ina.", sagte es. Irina sah es verwirrt an. "Ich b in Ina.". Irina erinnerte sich, wie sie dem Ei über die Menschen und sich erzählte. Dabei sagte sie diesen Satz. Langsam schloß die junge Probantin das Yuramon in ihre Arme und antwortete mit einem Lächeln.


      Ende


      Dann kam sie zu deren Besitzern. "Langweilig, unhöflich, dumm...", dachte die Digivicebesitzerin sich und wandte sich wieder ab von ihnen. Lalamon betrachtete währenddessen die anderen Digimon. "So werde ich nicht arbeiten können. Halten Sie bitte die Bordsteinschwalbe von mir fern und schicken Sie am besten den ganzen Rest nach Hause.", zeigte die Braunhaarige auf Khiara. Lalamon schien sich über die Digimon die erst die Stufe Baby erreicht haben zu freuen. "Sagen Sie mal, wieso wurden ausgerechnet die von allen Interessenten ausgewählt?", fragte die Braunhaarige. Anschließend zündete sie wieder eine Zigarette an und sah den Professor monoton an.


      Lalamon wollte währenddessen mit den anderen Babydigimon spielen. Dies erwies sich jedoch als schwer.
    • Professor Doktor Morgan Yu
      Wenn der Professor ehrlich war, ging nun wirklich alles drunter und drüber, und er fürchtete fast, dass ihm die Kontrolle über die Situation entglitt. Wie sollte er denn auch nur ansatzweise besagte Kontrolle behalten und die vermeintliche Studie vorbildlich leiten, wenn, den Worten der Neuen folgend, er nicht einmal über basische Dinge wie eine Beta-Tester-Reihe informiert worden war? Ein kleiner Stich machte sich in seinem Herzen breit, als er realisierte, dass man ihn in seinem eigenen Projekt offenbar übergangen hatte. Dass man ihn nicht informiert hatte, dass es auch andere Menschen gab, die mit den Digimon offensichtlich kompatible waren, zerstörte die komplette Auffassung, die der Professor über das Projekt bisher gehabt hatte. Der kleine Stich der Eifersucht und der Enttäuschung verwandelte sich schnell in Wut. Wut über all die Dinge, die just in diesem Moment komplett aus dem Ruder liefen. Und Wut insbesondere über das Verhalten der Fremden, die sich in einem so wichtigen Raum aufführte, als wäre sie die Königin der Welt. Als wäre sie der verdammte Chef der ganzen Operation, als würde sie über Leben und Tod entscheiden. Yu wusste natürlich, dass er sich solche Emotionsregungen nicht öffentlich zeigen sollte, dass er sich nicht anmerken lassen sollte, wie sehr er von den Entscheidungen der Obrigkeit getroffen war. Also beschloss er, sich einfach anschließend persönlich darum zu kümmern, sich mit besagter Obrigkeit in Verbindung zu setzen, während er die aktuelle Situation im Labor einfach herunterspielte. Das war doch das, worin die amerikanische Regierung am besten war, nicht?


      Fast schon bewusst freundlich lächelnd atmete der Doktor tief ein, bevor er seine Hände hinter seinem Körper verschränkte. "Beta-Tester, ich verstehe. Es ist erfreulich zu hören, dass sich das Projekt, recht offensichtlich", und damit verwies er zum ersten Mal auf das Lalamon, "sehr gut weiterentwickelt. In diesem Sinne heiße ich Sie natürlich herzlich in unserer Mitte willkommen, Miss Harpiyevich. Ich bin mir sicher, dass Sie als Veteran der Gruppe eine gute Hilfe sein werden." Vielleicht war es wirklich nur das Beste, de-eskalierend auf die Probanden, egal ob Beta-Tester oder nicht, einzuwirken. Er wollte nun wirklich keine Bürgerkrieg-Zustände hervorrufen... Dass sich die junge Dame dann anschließend recht ungewohnt und eher negativ an den Nerven der anderen zu schaffen machen musste, war allerdings nicht sonderlich in seinem Interesse. Genauso wenig wie die Tatsache, dass sie in einem so wichtigen Server-Raum rauchte und ihre Zigaretten-Müll auch gleich genau dort liegen ließ.

      Das Lächeln, das sich zuvor auf seinen Lippen eingenistet hatte, erreichte nun einen Status, in dem ihm wahrscheinlich jeder Laie ansehen konnte, dass es nicht mehr ansatzweise ernst gemeint war. Wenn man die normal als sehr aufgeregt und fast kindliche Person des Professors nicht mit einberechnete, konnte man fast schon meinen, dass es recht plötzlich ein paar drohende Züge an sich hatte...
      "Aber wenn Sie das nicht wollen, werde ich Sie mit Vergnügen von diesem Gelände verweisen." Irgendwo konnte sich der Professor denken, dass sie aus einem bestimmten Grund Beta-Tester geworden war, aber das erlaubte ihr in seinen Augen noch immer nicht, sich wie ein verdammter Idiot aufzuführen. Immerhin diente all dies, all die Anstrengungen, die er sich und den Probanden aufhalste, einem höheren Zweck. Das hatte man ihm jedenfalls gesagt.

      Schlussendlich wurde die Aufmerksamkeit des Leiters von einer anderen jungen Dame abgelenkt. Er warf Miss Harpiyevich einen letzten, warnenden Blick zu, bevor er sich der schwarzhaarigen Lyxiria zuwandte. Abermals wurde er gefragt, was nun, übersetzt, 'eigentlich Sache war', und er glaubte, dass er mittlerweile mehr preisgeben konnte. Jedenfalls ein paar kleine weitere Details. Erst jetzt bemerkte er, dass die Eier sich bereits entwickelt hatten, und sie nun mit Digimon auf dem Baby-Level begrüßt wurden. Nun, wenigstens etwas lief hier nach Plan... Mittlerweile konnte er sich nicht mehr ganz so groß darüber freuen, dass sich die auserkorenen Interessenten mit ihren Digimon verstanden, beziehungsweise sie überhaupt erst in die reale Welt holen konnten. Immerhin hatte man das schon vor ihm geschafft.
      "Eine sehr gute Frage." Das Lächeln seinerseits gewann wieder an Wärme und verlor diesen drohenden Unterton, den er Gegenüber Harpiyevich aufgesetzt hatte. "Dies, meine Damen und Herren, sind sogenannte Digimon. Es sind digitale Wesen, die in der realen, menschlichen Welt existieren und mit dieser interagieren können. Diese Wesen werden für die nächsten Wochen Ihr Projekt, Ihr... technisches Gerät sein. Ich rate zu Vorsicht und bitte um Fürsorge." Er betrachtete die verschiedenen Digimon und ihre Besitzer für eine Sekunde, bevor er tief Luft holte und fortfuhr: "Die Mobiltelefon-artigen Geräte, die Sie zu den Eiern bekamen, nennen wir Digivice. Diese stehen in direktem Kontakt mit Ihren Digimon. Jeder hat ein personifiziertes Digivice, die in Digitationen unterstützen und jene stabilisieren. Ich rate Ihnen, sie niemals zu 'verlegen'." Abermals grinste er breiter, als habe er gerade einen unglaublich witzigen Witz gerissen. Nur wenige Sekunden danach griff er in die Glaskuppel und holte das letzte Digivice hervor, welche er auch sogleich der jungen Miss Sullivan anbot. Er wollte immerhin nicht, dass es zu bösen und ungewollten Unfällen kam. Das konnte er in diesem Moment einfach nicht verkraften.



      Khiara "Cherry" Sullivan
      Die Ereignisse überschlugen sich nun förmlich. Während die junge Dame zurückwich, stieß sie ungewollt gegen einen weiteren Teilnehmer der Studie und verlor, genau wie dieser, das Gleichgewicht. Wenige Sekunden später befand sie sich auf dem Boden, auf ihrem Hinterteil, und starrte der Szene vor ihren Augen sowohl ungläubig als auch argwöhnisch entgegen. Ungläubig, weil sie sich nicht ganz erklären konnte, wie aus dem Ei ohne einen wirklichen Schlüpfvorgang ein kleines Samenkorn schlüpfen konnte, das in diesem Moment auch noch dumm daher heulte. Argwöhnisch, weil sie sogleich, aufgrund ihrer eher schreckhaften Aktion, von der Möchtegern-Anführerin der Gruppe angemault wurde. Und schlussendlich, wenn sie diesen Part ihrer Gefühle auch nicht ganz verstand, eifersüchtig. Wie konnte sich diese Lyrixia erdreisten, sich an Khiaras Ding zu schaffen zu machen?! Es war ja wohl ihre eigene Sache, was sie wie, wann und wo handhabte! Khiara warf der vermeintlichen Kollegin einen bösen Blick zu, als würde sie jeden Moment anfangen, ihr eine ihrer bereits bekannten Standpauken zu halten, als sich auch schon das nächste Ereignis in den Vordergrund stellte.


      Eine weitere Dame betrat das Labor und benahm sich augenblicklich, als wäre sie die Herrin über alles. Die Neue rannte in diesem Moment Khiara sicherlich den Titel der unsympathischsten Teilnehmerin ab, wenn man bedachte, wie pikiert und empfindlich Doktor Yu auf ihre plötzliche Anwesenheit reagierte. Abgesehen von ihrem Verhalten mit samt Zigaretten und dem... Ding, das sich auch gleich erdreistete, den Befehlen seiner Partnerin Folge zu leisten und den Boden vor den jeweiligen Interessenten mit explodierenden Samenkörnern zu bespucken. Wenn Cherry ehrlich war, sah es eher nach Knallerbsen aus. Es war nicht sonderlich bedrohlich und dementsprechend wenig eingeschüchtert reagierte die reiche Tochter. Im Gegenteil; die Kommentare der Braunhaarige stachelten sie nur weiter an. Und während sie soeben eine Konfrontation hinter sich gelassen hatte, so schlitterte sie nun glatt in die Nächste. Endlich rappelte sich Miss Sullivan auf, ignorierte automatisch die kleine Standpauke, die sie von Lyxiria bekam, und wandte ihre komplette Aufmerksamkeit der Fremden zu -- oder Miss Irina Harpiyevich, wie sie ihr komisches Kuscheltier mit den Knallerbsen schlussendlich vorstellte.

      "Wer glaubst du kleine Schlampe eigentlich, wer du bist? Schneist hier rein, machst dich breit, verdreckst alles mit deiner mickrigen Anwesenheit, und meinst nun, hier alles wie der Pimp der Reeperbahn zu kommentieren?! Und was redest du von Bordsteinschwalbe?!" Es war recht offensichtlich, dass Khiara solche Bemerkungen nicht auf sich sitzen ließ, egal, ob es den Prozess beziehungsweise den Verlauf der Studie aufhielt oder nicht. Unterdessen ignorierte sie auch vollkommen das kleine Samenkorn, das aus ihrem Ei 'geschlüpft' war, sowie Professor Yu, der ihr ihr Digivice entgegen hielt.

      Das kleine Nyokimon weinte noch immer. Dass die brünette Lady es zu trösten versuchte, schien ihm allerdings zu gefallen, und bald wurden die Tränen weniger und das Schluchzen hörte auf, ersetzt von einem wohligen Schnurren. Die großen, gelben Augen schloss sich und für den Moment genoss es die Zuneigung, die es erntete; bis sich ihre auserwählte Partnerin abermals in einen Konflikt stürzte. Vielleicht war es das laute Schreien, oder es war wirklich die Tatsache, dass sich das kleine Baby-Digimon schon jetzt für seine Digiritterin verantwortlich fühlte, aber es wandte sich von der netten Dame ab, die es getröstet hatte, und hüpfte Khiara hinterher. Als diese dann stehen blieb, um sich der Neuen entgegen zu stellen, positionierte es sich mit aufgepufften Wangen und bösen Blick vor seine Partnerin. Es ging sogar soweit, die Blätter auf seinem Kopf zu rascheln und aufzuplustern. Vermutlich, um größer und bedrohlicher zu wirken. Ob das in seiner Wirkung tatsächlich klappte, sollte allerdings dahin gestellt sein...
    • Lyxiria

      Mit zusammengekniffenen Augen beobachtete Ly die Vorstellung von Irina. Das Flauscheding in ihren Armen spürte ihre Anspannung und zappelte solange herum, bis es die junge Frau ebenfalls sehen konnte - allerdings nur um sie anzuknurren. Auch wenn das weniger bedrohlich klang. Dafür sträubte es aber das Fell und verzog sein Gesicht zu etwas, was wohl eine Drohung sein sollte. Als Irina die Tierchen auch noch als cholerisch, langweilig und dumm bezeichnete, sprang es aus ihren Armen. Auf dem Boden holte es tief Luft und spuckte in der nächsten Sekunde eine... Speichelblase?... aus. Dahinter steckte jedoch keine Kraft, nur viel Luft und so stieg das Bläschen einfach nach oben.
      Flauscheding sah ihr einen Moment verdutzt hinterher und blinzelte erschrocken, als die Blase platzte. Einen Moment murrte es einfach nur vor sich hin, ehe es Irina mit einem patzigen "Paopao!" anbluffte.
      Ly indes atmete tief durch und sammelte sich. Diese Frau mochte in der Freundlichkeitsskala tief unten angesiedelt sein, aber das war noch lange kein Grund sich zu vergessen. Also setzte sie wieder ihr übliches Lächeln auf, ging in die Hocke und zog Flauscheding an sich. "Lass gut sein. Das bringt nichts als Ärger." Das Wesen sah sie erst skeptisch an, akzeptierte dann die Ansage allerdings - auch wenn es dennoch der Frau die Zunge rausstreckte und Lalamon gekonnt ignorierte.
      Als sich der Professor nun endlich zu einer Erklärung herab lies, betrachtete die Frau ihr Flauscheding etwas näher. "Digimon, ...hrm?", flüsterte sie leise. "Pao!", rief das Tierchen fröhlich. Ly lächelte. Und das Teil war also auch wichtig - auch wenn sie keine Ahnung hatte, was eine Digitation sein sollte.
      Während sich die Blonde mit Irina auseinander setzte, nahm sie das Digimon in die Hände und hielt es so vor sich, dass ihre Augen auf einer Höhe waren. "Hast du einen Namen?"
      "Pao! Paopao!"
      "Pao?"
      "Paaaao!
      Ly lachte. "Nein, so werde ich dich nicht nennen. Ich nenne einen Hund ja auch nicht Wuff. Wie wäre es mit... Hati?"
      Einen Moment lang schien das Digimon darüber nachzudenken. Dann quitschte es fröhlich und wackelte mit den Schlappohren. Scheinbar war es einverstanden.
      "Also Hati. Ich bin Lyxiria." Vorsichtig setzte sie das Tierchen wieder auf den Boden, wo es nur fröhlich auf und ab sprang und weiter Pao quitschte. Nun endlich sah sich Ly aber auch die Digimon der anderen Teilnehmer an. Das kleine Pflanzending der Blonden hatte inzwischen aufgehört zu weinen und versuchte so bedrohlich wie möglich auszusehen, während ihre Besitzerin auf Irina einschrieh. Makku rieb sich den Bauch - sein Digimon hockte etwas weiter weg und sah ihn eher skeptisch und misstrauisch an. Jakes Partner kuschelte sich glücklich an den auf den Boden sitzenden Mann und auch das Tierchen der dunkel gekleiteten Frau, ein niedliches, lila Ding, schien glücklich mit seinem Partner zu sein.
      Nur Rays Ei schien sich noch etwas Zeit lassen zu wollen - zumindest sah es aus ihren Standpunkt so aus.
      Hati indes hatte sich in der Zeit zu der etwas hysterischen Dame und ihren Pflänzchen gesellt. Und noch ehe Ly eingreifen konnte, sprang er hoch und schnappte nach den wackelnden Blätter des Samens.
      "Hati! Nein!", rief Ly entsetzt und stürzte auf die beiden Digimon zu, um das schwarze Wesen von ihrem Begleiter zu befreien. Das fehlte noch! Das der Kleine anfing die anderen aufzufressen! Das war sicher nicht Teil des Projekts.
    • Makkusu

      Mittlerweile schien es so, dass Prinzessin Sullivan ihr Wesen akzeptiert hat. Sie wurf Ly einen ziemlich bösen Blick zu, als sie sich um es gekümmert hat.
      Währenddessen stellte sich die mysteriöse Frau vor, die sich hier mit eingeschmuggelt hat. "Irina Harpiyevich heißt sie also... eine Betatesterin.
      Das würde auch erklären warum ihr Wesen viel weiterentwickelter aussieht, als unsere. Sie hat es ja schon länger. Aber der Professor scheint irgendwie sehr nervös zu sein.
      Als ob er davon gar nichts wüsste..."

      Kurz darauf gab der Professor weitere Erklärung und Makku erfuhr, dass diese Wesen Digimon heißen und die Geräte - die Digivices - mit ihnen in Verbindung stehen.
      Ly kümmerte sich gleich um ihr Digimon und gab ihm einen Namen und das von Miss Sullivan scheint genauso zickig und hysterisch zu sein wie seine Partnerin.
      "Also wirklich bedrohlich wirkt das nicht, wenn es sich so aufplustert. Da wirkt mein Digimon dann doch schon bedrohlicher.
      Apropos, wo ist der Racker überhaupt schon wieder?"

      Kurz darauf bemerkt er, wie sein blauer Schleim, eingehüllt in seiner Jacke quer durch den Raum spaziert, hüpft, kriecht, oder wie man die Fortbewegung auch nennen kann.
      Wenig später stößt das Monster gegen seine Füße und schaut nach oben. Diesmal wirkt sein Blick zum Glück nicht so bedrohlich sondern eher normal oder neugierig.
      "Na hast du dich beruhigt?" Es drehte sich zwar beleidigt weg, jedoch wirkte es nicht mehr ganz so feindselig und ließ sich von Makku aufheben.
      "Ich hoffe nur, dass du mich nicht wieder so hinterhältig angreifst."

      "
      Da fällt mir ein: Das Digivice und das Digimon gehören ja zusammen. Vielleicht richte ich es mal auf meins." Er scannte es mit dem Gerät, welches anfing zu arbeiten.
      Wenig später zeigte das kleine Display einige Daten des gescannten Digimons an. "Chibomon, Level: Baby, Schleim-Digimon, Typus: Unbekannt, Attacke: Seifenblasen",
      las er vom Display vor. "Diese Funktion könnte äußert praktisch sein. Ich sollte die anderen davon in Kenntnis setzen."
      "Hey Leute, richtet mal eure Digivices auf eure Partner. Ich habe da eine interessante Funktion entdeckt.", rief er laut durch das Labor, sodass es alle Teilnehmer hören könnten. Kurz darauf wandte sich Makku wieder an sein Digimon, welches offenbar ein sogenanntes Chibomon war. "Ich glaub ich sollte dir einen Namen geben.
      Wenn ich dich nur Chibomon nenne, dann wäre es so, als ob ich einen Hund Hund nenne. Mal sehen. Du bist wahrscheinlich männlich.
      Zumindest ist dein Verhalten eher so. Außerdem scheinst du gerne zu kämpfen, wenn du Leute angreifst. Wie wäre es mit Victor? Das finde ich eigentlich ganz passend."

      Das kleine blaue Chibomon schien einverstanden zu sein. Zumindest zeigte es keine Abneigung gegenüber dem Namen.
      Danach blickten die beiden zu dem Tumult, den Lys Digimon verursachte und seuftzen darauf. "Ohje. Da hat ja Ly ein ziemlich stürmisches Digimon gekriegt.", sagte er zu Victor.

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    • Calhaora


      Sie hatte sich viel zu sehr mit ihrem kleinen lilanen Flauscheball beschäftigt, als der neuanköämmlingin wirklich Aufmerksamkeit zu schenken. Ihr wäre es auch sonst ziemlich wurscht gewesen, wer die eigentlich war.
      Die Tatasache dass die Frau jedoch auch so ein Wesen hatte, war in der Tat interessant.
      Genauso wie die Tatsache, das sie die Bitch genauso wenig leiden konnte wie sie. Es stahl sich sogar ein lächeln auf die Lippen Haos, das jedoch nur kurz dort verweilte, bsi sie wieder in ihren neutralen Blick verfiel.

      Doch sie war immer noch zutiefst belustigt von der Situation, die sich vor ihr abspielte. Besonders das der Prof. sichtlich seine fassung zu verlieren schien, da ihm die neue da in sein scheinbar genauestens geplanten Ablauf zu versauen schien. Sie ging sogar soweit, ihr Wesen irgendwelches Zeug schießen zu lassen.
      Hao seufzte.
      Dieses geschreie nach aufmerksamkeit ging ihr jetzt schon auf den Senkel, doch Ablenkung kam in Form von Makkusu der scheinbar erkannt hatte wozu die Tamagotchiteile dienten.
      So nahm sie sich ihres und probierte es ebenso an ihrem Wesen aus.

      Auch ihr gerät gab eine Info raus. Es schien sich um ein sogenanntes Dodomon zu handeln. Es war..ein Baby? Und...Schleim? Was zur hölle. Das Wesen fühlte sich alles andere als Schleimig an.
      Vielleicht war das ja irgendein Fachkram, den Hao noch würde verstehen lernen.
      Ihr Blick wandte sich von dem kleinen brugunderfarbenen Gerät zu dem Wesen, über das es immer noch die Infos anzeigte.
      Der kleine Kerl hatte sich in ihren Arm gekuschelt und sah, im gegensatz zu ihr, völlig fasziniert dem Treiben zu. Es schien wirklich 100% neugieriger zu sein als seine "Besitzerin".
      Aber das störte sie nich. Es erinnerte Hao ein wenig an ein Kätzchen, das alles total spannend fand.

      Und das war der Punkt.
      Ohne auf die anderen zu achten, ging Hao auf den einzigen zu, den sie für wichtig genug hielt um ihn etwas zu fragen. Sie hoffte inständig ihn nicht zu stören, aber es war doch immerhin wichtig etwas über dieses Baby zu erfahren.

      "Verzeihen Sie, Herr Doktor.. Womit genau sollen wir sie denn Füttern? Ich meine sie sind geschlüpft..", versuchte die dunkelhaarige ihre Frage zu formulieren, wärend sie sich gerade ziemlich bescheuert vorkam.
      Natürlich konnte sie nicht wissen was man mit diesem Wesen anstellte, aber sie mochte es nicht, zu wirken als wäre sie dumm.
      Ihr Dodomon unterdess quietschte ihn fröhlich an. Es schien seine Gestallt ungeheuer spannend zu finden.
      Ob das nun ein Kompliment war wusste man nicht, da er einfach ALLES ungeheuer spannend fand.


      Hao Blick war wärend der ganzen Fragerei kein einziges Mal auf das Gesicht des Mannes gerutscht. Sie mochte es einfach nicht und so entschied sie sich einen Punkt leicht über den Haareansatz zu fixieren. Für die meisten sah es aus, als würde sie demjenigen in die Augen schauen.
    • Professor Doktor Morgan Yu
      Je mehr sich der Professor bemühte, die Situation unter Kontrolle zu halten, beziehungsweise sie wieder in jenen Status zu bringen, desto schwieriger wurde die Aufgabe. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass sie ihm schlussendlich vollends misslang und entglitt, als sich Miss Sullivan urplötzlich dazu berufen fühlte, ihrem Unmut lauthals Luft zu machen. Schlussendlich stand ihm sein eigener Unmut diese Situation betreffend fast schon ins Gesicht geschrieben, als er fast schon fieberhaft versuchte, irgendeine Lösung zu finden. So sehr er sich aber auch anstrengte, ihm schien nichts passendes einzufallen, um die Szene zu entschärfen. Was er aber mit Sicherheit sagen konnte, war die Tatsache, dass sich die Security des Gebäudes das Geschehen nicht mehr lange ansehen würde. Er wusste, dass das Geschrei, das hier fabriziert wurde, nicht unentdeckt geblieben war, und dass hier bald andere Seiten aufgezogen würden. Es war wirklich nur eine Frage der Zeit. Weswegen er sich schlussendlich dazu entschied, Miss Sullivan nicht zu unterbrechen und sich stattdessen lieber den Probanden zuwandte, die sich wirklich mit der eigentlichen 'Studie' beschäftigten.

      Die Anrede 'Herr Doktor' war sicherlich ein wenig förmlich; aber sie ließ genau das geschehen, was die junge, schwarzhaarige Dame wollte und anstrebte. Yu wandte sich um und schenkte Miss Lightsbane seine Aufmerksamkeit. Es war nicht die volle Aufmerksamkeit, wenn man bedachte, dass er gerade in diesem Moment einfach nicht fassen konnte, wie sehr er von der Obrigkeit dieser 'Studie' hintergangen wurde, aber er versuchte noch immer sein Bestes, um seinen Job zu tun. Die Frage, was Digimon denn aßen, war daher sehr willkommen, und er warf Miss Lightsbane ein kleines, wenn auch sehr aufgeregtes, Lächeln zu.

      "Nun, das ist eine sehr gute Frage! Und glauben Sie mir, ich war genauso überrascht, wie Sie es sein werden! Trotz dass diese neuartigen Wesen essentiell der digitalen Welt entstammen, so passen sie sich offenbar unseren Gegebenheiten an. Sie essen das, was Sie und ich tagtäglich zu uns nehmen. Ich muss leider zugeben, dass wir noch nicht alle Nahrungsmittel getestet haben, aber Hunde- und Katzenfutter schmeckt ihnen vorzüglich." Er grinste immer breiter, je mehr er redete, und gestikulierte dabei wild um sich.


      Khiara "Cherry" Sullivan
      Ein grelles Fiepen durchbrach die Schimpftirade, die die Blondine auf die Fremde niederregnen ließ. Erschrocken, als habe sie schon wieder irgendetwas mit diesem Mistding falsch gemacht, hielt Khiara direkt inne und blickte hinab. Was sie dort sah, erschrak sie jedoch noch härter, als die Situation, in welcher sich das Ei in dieses Samen-Dings-Bums verwandelt hatte. Geschockt wich sie einen Satz zurück, als sie sah, wie sich dieses Flauscheding an ihrem Samen-Dings-Bums vergriff und doch glatt versuchte, sich die Blätter auf seinem Kopf einzuverleiben. Dass sich das Baby-Digimon ebenso erschrak und nun versuchte, wild umherzuhoppsen, war wohl keine wirkliche Überraschung.

      Diesmal geschah jedoch etwas anderes als zuvor. Statt, wie bereits geschehen, in die nächstbeste Person (wahrscheinlich wieder Jake...) zu stolpern, blickte Miss Sullivan in die Richtung der vermeintlichen Besitzerin, die in jenem Moment verzweifelt versuchte, ihr eigenes Digimon davon abzuhalten, ihr Samen-Dings-Bums zu fressen. Die Eifersucht, die sie zuvor anteilig gefühlt hatte, als besagte Lyxiria ihr Samen-Dings-Bums getröstet hatte, verdoppelte -- nein, verdreifachte! -- sich nun und sie stapfte entschlossen auf die junge Frau zu.

      "Kannst du dein Mistvieh nicht unter Kontrolle halten?!" rief sie, komplett empört, während auch sie sich hinab beugte, um die beiden Tierchen zu trennen.

      Unterdessen weinte das kleine Digimon abermals fürchterlich. Nicht, weil es Schmerzen hatte, sondern weil es sich so erschrocken hatte. Es schien sogar regelrechten Schluckauf zu bekommen und... was daraus resultierte, waren nichts als ein paar schleimig schimmernder Speichelblasen, die aufstiegen und wenige Zentimeter in der Luft zerplatzten. Als das kleine Digimon merkte, dass seine Ritterin ihr zu Hilfe eilen wollte, versuchte es sogar, sich von Lyxiria zu entkommen und sich stattdessen hinter Khiara zu verstecken.
    • Lyxiria

      "Tut mir Leid.", sagte Ly zerknirscht, während sie das 'Mistvieh' bewusst überhörte und schnell nach Hati schnappte, eher das hinter dem armen, leidgeprüften Samendigimon hinterher springen konnte. Das kleine Flauscheding versuchte durch wildes Gezappel aus ihren Armen zu kommen - dieses Mal hielt die junge Frau es jedoch fest genug, damit es nicht entwischen konnte. "Ich glaube allerdings, dass er nur... spielen wollte. Nicht fressen. Es ist nur ein wenig stürmisch. Wie ein aufgedrehter Hundewelpe." Der Vergleich war nicht von der Hand zu weißen, klang sein Paopao doch sehr nach einem Bellen und wedelte aufgeregt mit dem Stummelschwänzchen.
      "Hati!", sagte sie dann leise zu ihrem Digimon. "Das darfst du nicht machen. Du hast dem kleinen Ding furchtbare Angst gemacht! Du hättest es verletzten können!" Trotz ihrer eher leisten Stimme sprach sie streng mit dem jungen Tierchen und tatsächlich hielt es darauf hin inne. Es klimperte mit den Äugchen, ehe es Ohren und Schwänzchen hängen ließ und leise winselte. Scheinbar seine Art sich zu entschuldigen.
      Da es nun wieder still war, ließ sie es wieder auf den Boden. Tatsächlich blieb es nun auch an ihrer Seite und sprang nicht direkt auf das andere Digimon zu. "Hör zu.", sagte sie letztlich zu den Blonden. "Ich hab oben in der Tasche ein paar Butterkekse. Das mag nicht viel sein aber vielleicht mag dein Digimon sie ja? Als so eine Art... "bitte verzieh mir"-Präsent?" Sie merkte selbst wie albern das klang aber ihr fiel einfach nichts besseres ein um die Situation zu retten, auch wenn sie anzweifelte, dass ihr Gegenüber dieses Friedensangebot annehmen würde. Im stillen 'bedankte' sie sich bei Irina und Lalamon. Hätten die beiden nicht so eine Show abgezogen, wäre Hati niemals so hochgedreht und hätte die zuckenden Blätter mit einem Spielzeug verwechselt.
      Hati indes saß weiter mit hängenden Ohren neben Lys Beinen und sah traurig zu Nyokimon. Zu gern hätte es mit dem schwarzen Ding gespielt, wusste aber nicht, wie es ihm das klar machen sollte - und das es ihm weh getan haben könnte, fand das Paomon unvorstellbar. Es hatte doch nur ein wenig gelutscht! Aber wenn sein Ritter sagte, dass man das nicht machen dürfte, wollte es sich auch dran halten. Aber es mochte auch spielen. Vor Ratlosigkeit war es so deprimiert, dass es sich furchtbar platt an den Boden presste und nun eher einem haarigen Pfannkuchen glich denn eines... was auch immer es vorher geglichen hatte.
      Die beiden Partner waren so mit ihren schlechten Gewissen beschäftigt, dass Ly gar nicht mitbekam, dass der Professor gerade über die Ernährung der Digimon sprach.


    • Makkusu

      Scheinbar schien Makkus Entdeckung unbemerkt zu bleiben. Bei dem Tumult, verursacht durch Nyokimon und Paomon, war das ja auch kein Wunder.
      Dem Professor scheint auch so gut wie keiner Beachtung zu schenken. Während Makku dem Treiben der Baby-Digimon zusah, stupste Victor ihn vorsichtig mit dem Kopf an.
      Dabei schaute er auf den Professor. "Du hast Recht. Es ist glaub ich wichtiger dem Professor zuzuhören."

      "Und glauben Sie mir, ich war genauso überrascht, wie Sie es sein werden! Trotz dass diese neuartigen Wesen essentiell der digitalen Welt entstammen,
      so passen sie sich offenbar unseren Gegebenheiten an. Sie essen das, was Sie und ich tagtäglich zu uns nehmen. Ich muss leider zugeben,
      dass wir noch nicht alle Nahrungsmittel getestet haben, aber Hunde- und Katzenfutter schmeckt ihnen vorzüglich"
      , vernahm er vom Professor.
      "Naja auf Paomon wird das vielleicht noch mit dem Hundefutter zutreffen, aber ich glaube nicht, dass das für Victor gilt. Victor soll ja, wenn er auch nicht danach aussieht,
      ein Drache sein. Aber womit könnte man nur Drachen füttern." Wie immer völlig vertieft in Gedanken, erschrak er, als die übliche Verdächtige mal wieder in hoher Lautstärke
      ihren Ärger rausließ. "Kannst du dein Mistvieh nicht unter Kontrolle halten?!" "Die arme Ly tut mir schon etwas Leid.
      Erst dreht ihr Digimon wegen den Samen völlig durch und nun muss sie sich noch eine Standpauke von Prinzessin Sullivan anhören."

      Victor stupste Makku erneut an. Dieses Mal möchte er gerne runtergelassen werden. Kurz darauf kroch er in die nächste Ecke um sich dort von dem ganzen Trubel auszuruhen.
      "Ihm scheint das alles zu viel zu sein... Mir geht's gerade genauso." Er setzte sich schließlich zu Victor auf den Fußboden. "Ein bisschen kalt ist der Boden schon.
      Leider hab ich keine Decke oder etwas Ähnliches im Rucksack. Wird schon gehen..." Kurz darauf wandte er sich zu Victor und sprach leise mit ihm.
      "Ich hoffe mal, dass ich dich nach der Studie behalten kann. Hab mir schon immer ein Haustier gewünscht, aber meine Eltern wollten mir keines holen,
      weil sie denken, ich würde es nicht schaffen, mich um ein Haustier zu kümmern. Aber du bist noch mehr als nur ein simples Tier. Ich habe so ein Gefühl,
      dass ihr Digimon mehr als nur Tiere seid. Wesentlich intelligenter und so. Ich würde mich freuen, wenn du deshalb nicht nur mein Haustier, sondern mein Freund wirst...
      Ich habe zwar ein paar Kumpels, aber keinen, den ich wirklich als Freund bezeichnen würde. Nur solche Bekanntschaften, mit denen man nach der Uni plaudert und so...
      Aber ich spüre da so etwas bei dir. Als ob es die richtige Entscheidung wäre, dir zu vertrauen und sich dir anzuvertrauen."

      "Toll Makku. Jetzt bist du schon so verzweifelt, dass du Tiere fragst, ob sie deine Freunde sein wollen. Die verstehen das doch sowieso nicht..." Victor schien jedoch so,
      als ob er genau verstanden hat, was Makku gesagt hat, was Makku sehr überraschte. Seine Reaktion war jedoch weder ein Ja noch ein Nein.
      "Verstehe... Wir sollten uns erstmal besser kennenlernen, bevor ich gleich mit sowas ankomme."

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