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Origins

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    • Origins


      In diesem Thread steht euch wieder einmal die absolute Freiheit zur Vertiefung eurer Charaktere zur Auswahl - hier könnt ihr Hintergründe eurer Charaktere vorstellen, und ob ihr dazu die Dramaform oder die Romanform wählt, ist euch überlassen. Was allerdings auch geht, ist eine faktenbezogene Hintergrundgeschichten wie über Japankoreaner (Min), Piraten (Thatch) usw. Eine neue Variante, die nicht bei allen funktioniert, ist das Kommentieren einer festgeschrieben Legende. Kopiert die Legende mit Quelle in den Thread und lasst einen oder mehrere Charaktere wie in einem Contra-Kommentar die besten Stellen kommentieren: zum Beispiel bei Thatch, bei Kuzunoha oder bei Izanami.

      Team Scowzy - Shitposting is my kink
    • Danke an ricardo02, der aus dem Kojiki und dem Nihonshoki deutschsprachige Abschnitte der Öffentlichkeit auf seinem Blog zugänglich gemacht hat, und zwar hier! Ich wähle für heute das Kojiki als älteres Werk aus.

      Deswegen werden wir uns mit dem Mythos des niederträchtigen Fellballs Ran aus Yamihonou, Min und Bestie auseinandersetzen - auch bekannt als Izanami ...


      Eckige Klam­mern [ ] ste­hen für Kom­men­tare des Über­set­zers, geschweifte Klam­mern { } für Ergän­zun­gen mei­ner­seits, […] steht für eine Aus­las­sung, Druck­feh­ler wer­den ohne Ver­merk korrigiert

      Ganzes Original Kojiki

      „Hier nun erlie­ßen die Him­mels­göt­ter ins­ge­samt Befehl an die bei­den Gott­hei­ten Iza­nagi und Iza­nami und spra­chen: ›Ord­net, fes­ti­get und voll­en­det die­ses her­um­trei­bende Land!‹ Sie gaben ihnen den Himm­li­schen Juwe­len­speer und wie­sen sie also an. Daher stell­ten sich die bei­den Gott­hei­ten auf die Schwe­be­brü­cke des Him­mels und stie­ßen jenen Juwe­len­speer nach unten und rühr­ten mit ihm, und als sie die Salz­flut durch Rüh­ren zum Gerin­nen brach­ten und den Speer hoch­zo­gen, da häufte sich die Salz­flut, die von sei­ner Spitze her­ab­tropfte, und bil­dete eine Insel. Dies ist die Insel Ono­goro {= von selbst geron­nene Insel}.
      Sie stie­gen vom Him­mel auf diese Insel hin­un­ter, stell­ten den Heh­ren Him­mels­pfei­ler auf und errich­te­ten die Acht-Klafter-Halle. Als er dar­auf seine jün­gere Schwes­ter Iza­nami no mikoto fragte: ›Wie ist dein Kör­per gebil­det?‹, ant­wor­tete sie: ›Mein Kör­per wird und wird, aber eine Stelle kommt nicht zustande.‹ Da sagte Iza­nagi: ›Mein Kör­per wird und wird, aber eine Stelle im Über­maß. Wie wäre es, wenn ich die im Über­maß gebil­dete Stelle mei­nes Kör­pers in die unge­nü­gend gebil­dete Stelle dei­nes Kör­pers ste­cke und wir so Län­der zeug­ten?‹ Iza­nami ant­wor­tete: ›Das wird gut sein!‹ Nun sagte Iza­nagi: ›In die­sem Falle wol­len wir, ich und du, um die­sen Heh­ren Him­mels­pfei­ler her­um­ge­hen und zusam­men­tref­fen und uns ehe­lich ver­ei­ni­gen.‹ So gelob­ten sie, und er sagte: ›Geh du von der rech­ten Seite herum auf mich zu, ich gehe von der lin­ken Seite herum auf dich zu.‹ Als sie so gespro­chen hat­ten und her­um­gin­gen, sprach Iza­nami no mikoto zuerst: ›Oh, welch guter Jüng­ling!‹, dar­auf sprach Iza­nagi: ›Oh, welch gute Maid!‹ Als sie zu Ende gespro­chen, sagte er zu sei­ner jün­ge­ren Schwester/Gattin: ›Es ist nicht gut, daß die Frau zuerst spricht‹ Den­noch voll­zo­gen sie die Ehe und erzeug­ten den Sohn Hiruko [Blutegel-Kind]. Die­sen Sohn setz­ten sie in ein Schilf­bot und lie­ßen ihn davon­schwim­men. Danach erzeug­ten sie die Insel Aha [Awa]. Auch diese zählte nicht zu ihren Kindern.
      Hier­auf berie­ten sich die bei­den Gott­hei­ten mit­ein­an­der und sag­ten: ›Das Kind, das wir gerade gebo­ren haben, ist nicht gut. Wir soll­ten dies den Him­mels­göt­tern mel­den‹, und sie stie­gen zusam­men hin­auf und baten die Him­mels­göt­ter um Anwei­sung. Da divi­nier­ten die Him­mels­göt­ter mit der Gro­ßen Divina­tion {=Pro­phe­zei­ung} und gaben Befehl: ›Da die Frau zuerst gespro­chen hat, war es nicht gut. Kehrt nach unten zurück und sprecht erneut] […] {Die­selbe Pro­ze­dur, doch dies­mal spricht Iza­nagi zuerst. Sie erzeu­gen viele Inseln und Göt­ter.}”

      „Sodann erzeug­ten sie Hi no Yagi­ha­yawo no kami. Mit ande­rem Namen Hi no Kaga-biko no kami, mit ande­rem Namen Hi no Kagut­su­chi no kami. Weil [Iza­nami] die­ses Kind gebar, ver­brannte sie sich die Scham und legte sich krank dar­nie­der. Die Namen der aus ihrem Erbro­che­nen ent­stan­den Gott­hei­ten […] {Es fol­gen 3 Göt­ter}. Die Namen der danach aus ihren Exkre­men­ten ent­stan­de­nen Gott­hei­ten […] {Erneut 3 Gott­hei­ten}. Die Namen der danach aus ihrem Urin ent­stan­de­nen Gott­hei­ten […] {Dies­mal nur 2}. Weil nun Iza­nami den Feu­er­gott gebo­ren hatte, schied sie gött­lich von hinnen. […]
      Hier nun sprach Iza­nagi no mikoto: ›Oh daß ich dich, meine geliebte Gat­tin, für ein ein­zi­ges Kind ein­ge­tauscht habe!‹ So kroch er bäuch­lings zu ihrem Kopf hin, kroch bäuch­lings zu ihren Füßen hin und weinte, da ent­stand aus sei­nen Trä­nen die Gott­heit die sich zu Füßen der Bäume bei Unewo am Kagu-Berg auf­hält und Naki­sa­wame no kami heißt. Dann bestatte er die gött­lich von dan­nen geschie­dene Iza­nami no kami auf dem Berg Hiba, der Grenze zwi­schem dem Land Izumo und dem Land Hahaki.
      Da nun zog Iza­nagi no mikoto das zehn Hand­brei­ten lange Schwert, das er an der Hüfte trug, und schlug den Kopf sei­nes Soh­nes Kagut­su­chi no kami ab. Das Blut, das an der Spitze sei­nes Schwer­tes haf­tete, spritze da auf die Masse der Fel­sen; die Namen der so ent­stan­de­nen Gott­hei­ten waren […] {es folgt eine Auf­zäh­lung von Götternamen}.
      Die obi­gen Göt­ter von Iha­saku no kami bis Kur­a­mi­tsuha no kami, acht Gott­hei­ten, sind durch das Schwert gebo­rene Gottheiten
      [Aus den Kör­per­tei­len des Kagut­su­chi ent­ste­hen wei­tere acht Gott­hei­ten, deren Name auf Teile von Ber­gen bezo­gen sind.]
      Der Name des Schwer­tes, mit dem [Iza­nagi den Feu­er­gott] zer­hieb, war Ame no Woha­bari, mit ande­ren Namen Itsu no Woha­bari.”

      „Da nun wünschte [Iza­nagi] seine Gat­tin Iza­nami no mikoto wie­der­zu­se­hen und folgte ihr in das Land der Fins­ter­nis. Als sie ihm aus der mit einer Kor­del ver­schlos­se­nen Tür des Palas­tes ent­ge­gen­trat, sagte Iza­nagi no mikoto: ›Meine geliebte Gat­tin, die Län­der, die ich und du geschaf­fen haben, sind noch nicht fer­tig geschaf­fen. Du sollst daher zurück­keh­ren!‹ Hier­auf ant­wor­tete Iza­nami no mikoto und sagte: ›Ach wie schade, daß du nicht frü­her kamst! Ich habe vom Koch­herd des Lan­des der Fins­ter­nis geges­sen. Den­noch mein gelieb­ter Gatte, wie dan­kens­wert, daß du her­ein­ge­kom­men bist. So will ich denn mei­nen Wunsch zurück­zu­keh­ren für ein Weil­chen mit den Göt­tern des Lan­des der Fins­ter­nis bespre­chen. Sieh nicht nach mir!‹ Mit die­sen Wor­ten ging sie in den Palast zurück, doch da es gar lange dau­erte, fiel ihm das War­ten schwer. Also brach er einen End­zahn des viel­zäh­ni­gen Kam­mes ab, den er im lin­ken Haar­schopf ste­cken hatte, und zün­dete ihn als ein­zi­ges Licht an; als er nun hin­ein­ging und nach ihr sah, da wim­melte es [in ihrem Leich­nam] über­all von Maden,und ihrem Kopf befand sich der Große Don­ner, in ihrer Brust der Feu­er­don­ner […]. Ins­ge­samt waren acht Don­ner­gott­hei­ten in ihr enstanden.
      Als Iza­nagi no mikoto vor die­sem Anblick erschrak und sich zur Flucht wandte, sprach seine Gat­tin Iza­nami no mikoto: ›Du hast mir Schande zuge­fügt!‹, und schickte die Abscheu­li­chen Wei­ber des Lan­des der Fins­ter­nis zu sei­ner Ver­fol­gung. Da nahm Iza­nagi no mikoto den schwar­zen Ran­ken­kranz von sei­nem Haupt und warf ihn weg – sofort bil­de­ten sich Wein­trau­ben, und wäh­rend sie diese auf­la­sen und aßen, floh er wei­ter. Als sie ihn aber wei­ter ver­folg­ten, nahm er den viel­zäh­ni­gen Kamm, den er in sei­nem rech­ten Haar­schopf trug, zer­brach ihn und warf ihn weg, da bil­de­ten sich sofort Bam­bus­schöß­linge. Wäh­rend sie diese her­aus­zo­gen und außen, floh er wei­ter. Doch danach schickte [Iza­nami] die Acht Don­ner­göt­ter mit tau­send­fünf­hun­dert Krie­gern des Lan­des der Fins­ter­nis zu sei­ner Ver­fol­gung. Da zog er das zehn Hand­brei­ten lange Schwert, das er bei sich trug, schwang es nach hin­ten und floh dahin. Aber sie ver­folg­ten ihn wei­ter, und als er am Fuße des Fla­chen Abhangs der Fins­ter­nis ankam, nahm er drei der am Fuße des Abhangs befind­li­chen Pfir­si­che, erwar­tete sie und bewarf sie damit, daher flo­hen sie alle zurück. Da sagte Iza­nagi no mikoto zu den Pfir­si­chen: ›So wie ihr mir gehol­fen habt, so sollt ihr auch dem sicht­ba­ren grü­nen Men­schen­gras im Mitt­le­ren Land der Schilf­ge­filde hel­fen, wenn es ins Elend fällt und sich in Sorge quält.‹ […]
      Zuletzt kam seine Gat­tin Iza­nami no mikoto selbst zu sei­ner Ver­fol­gung her­bei. Da zog er einen Fel­sen, [sonst] von tau­send [Män­nern] zu zie­hen, zum Fla­chen Abhang der Fins­ter­nis und ver­sperrte ihn. Mit die­sem Fels zwi­schen sich stan­den sie sich gegen­über und er sprach die Schei­dungs­for­mel aus. Da sagte Iza­nami no mikoto: ›Mein gelieb­ter Gatte, wenn du so tust, werde ich an einem Tag tau­send Häup­ter von Men­schen­gras dei­nes Lan­des zu Tode wür­gen!‹ Da sprach Iza­nagi no mikoto: ›Meine geliebte Gat­tin, wenn du so tust, werde ich an einem Tag tau­send­fünf­hun­dert Gebär­hüt­ten errich­ten!‹ Also ster­ben an einem Tag gewiß tau­send Men­schen, und gewiß wer­den an einem Tag tau­send­fünf­hun­dert Men­schen gebo­ren. Daher heißt Iza­nami no mikoto die ›Große Göt­tin der Fins­ter­nis‹. Es heißt auch, daß man sie wegen des Ver­fol­gens die ›Große, auf dem Weg Ver­fol­gende Göt­tin‹ nennt. Der Fel­sen, mit dem der Abhang der Fins­ter­nis ver­sperrt wurde, heißt ›Große Gott, der auf dem Weg zurück­schickt‹; ein ande­rer Name ist der ›Gro­ßer Gott, der das Tor der Fins­ter­nis ver­sperrt‹. Der soge­nannte Fla­che Abhang der Fins­ter­nis heißt jetzt Ifuya-Abhang im Land Izumo.
      Nun sprach Iza­nagi no mikoto: ›Ich bin in einem ekel­haf­ten, abscheu­li­chen, schmut­zi­gen Land gewe­sen. Daher will ich mich rei­ni­gen.‹ Er gelangte zur Ahaki-Heide an der Meer­enge von Tachi­bana in Himuka auf Tsu­ku­shi und rei­nigte sich. Der Name der Gott­heit, die ent­stand, als er sei­nen erlauch­ten Stock hin­warf, […] {Göt­ter­auf­zäh­lung}. Die zwölf Gott­hei­ten in der obi­gen Auf­zäh­lung […] sind alle aus dem Able­gen der an sei­nem Kör­per getra­ge­nen Sachen entstanden.
      Nun sagte er: ›Die obere Strö­mung ist zu schnell, die untere Strö­mung zu schwach‹, also ging er hin­un­ter, tauchte in die mitt­lere Strö­mung und wusch sich, da ent­stand ein Gott Yaso­ma­gats­uhi no kami [ ›Gott der Acht­zig Übel/Krummheiten‹], danach Oho­ma­gats­uhi no kami [ ›Gott der Gro­ßen Übel/Krummheiten‹]. Diese Gott­hei­ten ent­stan­den aus der Befle­ckung, die er sich durch den Auf­ent­halt in dem unrei­nen Land zuge­zo­gen hatte. Die Namen der Gott­hei­ten, die dann ent­stan­den, um diese Übel/Krummheiten wie­der gerade zu bie­gen, lau­ten Kamu­nahobi no kami [ ›Gott des Gött­li­chen Zurecht­bie­gens‹], danach Oho­nahobi no kami [’Gott des Gro­ßen Zurecht­bie­gens‹], danach Izu no Me no kami. [Es ent­ste­hen fer­ner die von der Sippe der Azumi als Ahnen ver­ehr­ten Mee­res­göt­ter sowie die drei im Sumino’e Schrein ver­ehr­ten Meeresgötter.]
      Der Name der Gott­heit, die ent­stand als er sein lin­kes Auge wusch, lau­tet Ama­ter­asu Oho­mi­kami. Der Name der Gott­heit, die ent­stand , als er sein rech­tes Auge wusch, lau­tet Take­haya Susa no Wo no mikoto.
      Die vier­zehn Gott­hei­ten der obi­gen Auf­zäh­lung von Yaso­ma­gats­uhi no kami bis zu Take­haya Susa no Wo no kami sind Gott­hei­ten, die durch das Waschen des Kör­pers ent­stan­den.”


      Min: Oh Mann, diese Geschichten zu hinterfragen und zu zerreißen wird so megalustig! :D
      Ran: ... Bitte, sei respektvoll, sonst bringe ich dich im Affekt noch um ... ich kenne dich gut genug.
      Satsuki: Min ist heute ein good girl, nicht waaaahr? ^-^
      Min: Nö. .3.

      Als er dar­auf seine jün­gere Schwes­ter Iza­nami no mikoto fragte: ›Wie ist dein Kör­per gebil­det?‹, ant­wor­tete sie: ›Mein Kör­per wird und wird, aber eine Stelle kommt nicht zustande.‹ Da sagte Iza­nagi: ›Mein Kör­per wird und wird, aber eine Stelle im Über­maß. Wie wäre es, wenn ich die im Über­maß gebil­dete Stelle mei­nes Kör­pers in die unge­nü­gend gebil­dete Stelle dei­nes Kör­pers ste­cke und wir so Län­der zeug­ten?‹ Iza­nami ant­wor­tete: ›Das wird gut sein!‹

      Min: Okay, dein Bruder also? Und ihr stellt beide solche grenzdebile Fragen?
      Ran: <_<" Das Wort für Schwester im Text kann auch als Ehefrau gelesen werden, auch wenn Inzucht im Kaiserhaus damals nicht so unüblich war. Und nein, so habe ich mich sicher nicht artikuliert, denn diese Geschichte ließ der Kaiser Temmu damals niederschreiben, um seine eigene Legitimation aufrechtzuerhalten.
      Min: Ich bin Groudon und will Land zeugen! Also, willst du deine ungenügend gebildete Stelle deines Körpers so posi-
      Ran: MIN! <___>" Hier überschreitest du Grenzen, okay? Wie die der Yomi!
      Min: Chill ... o_o"

      Als sie so gespro­chen hat­ten und her­um­gin­gen, sprach Iza­nami no mikoto zuerst: ›Oh, welch guter Jüng­ling!‹, dar­auf sprach Iza­nagi: ›Oh, welch gute Maid!‹ Als sie zu Ende gespro­chen, sagte er zu sei­ner jün­ge­ren Schwester/Gattin: ›Es ist nicht gut, daß die Frau zuerst spricht‹

      Min: Wer wusste das, mal wieder keiner.
      Ran: Das ist sogar korrekt. <_<" Ich sehe da jetzt echt nicht den Unterschied.
      Min: Feministin Izanami und der Ewige CIS-Faschist. Würd ich mir ins DVD-Regal stellen. ;D
      Ran: ........... GRRRRRR! >:

      Den­noch voll­zo­gen sie die Ehe und erzeug­ten den Sohn Hiruko [Blutegel-Kind]. Die­sen Sohn setz­ten sie in ein Schilf­bot und lie­ßen ihn davon­schwim­men. Danach erzeug­ten sie die Insel Aha [Awa]. Auch diese zählte nicht zu ihren Kindern.

      Min: Ja Mensch, die Insel ist nicht dein Kind? Das finde ich aber gemein.
      Ran: Das ist metaphorisch zu sehen ...
      Min: Und was ist mit dem Blutegel?
      Ran: <_< Ack ...
      Satsuki: Ran, du musst uns schon Antworten liefern! Aber jede Reaktion ist wohl selbst eine ...

      Hier­auf berie­ten sich die bei­den Gott­hei­ten mit­ein­an­der und sag­ten: ›Das Kind, das wir gerade gebo­ren haben, ist nicht gut. Wir soll­ten dies den Him­mels­göt­tern mel­den‹, und sie stie­gen zusam­men hin­auf und baten die Him­mels­göt­ter um Anwei­sung.

      Min: Am Montag gibts ne fedde, digge Anzeige.
      Ran: Naja es war halt wirklich so.


      „Sodann erzeug­ten sie Hi no Yagi­ha­yawo no kami. Mit ande­rem Namen Hi no Kaga-biko no kami, mit ande­rem Namen Hi no Kagut­su­chi no kami. Weil [Iza­nami] die­ses Kind gebar, ver­brannte sie sich die Scham und legte sich krank dar­nie­der. Die Namen der aus ihrem Erbro­che­nen ent­stan­den Gott­hei­ten […] {Es fol­gen 3 Göt­ter}. Die Namen der danach aus ihren Exkre­men­ten ent­stan­de­nen Gott­hei­ten […] {Erneut 3 Gott­hei­ten}. Die Namen der danach aus ihrem Urin ent­stan­de­nen Gott­hei­ten […] {Dies­mal nur 2}. Weil nun Iza­nami den Feu­er­gott gebo­ren hatte, schied sie gött­lich von hinnen. […]

      Min: Die reden ausgiebig von deinen ...
      Ran: Okay, okay, pass auf. Ich habe letztens einen getroffen, der sich dafür interessiert und als Lehrer arbeitet. Er meinte dann so "ja das könnte ich im Unterricht machen" und ich nur so: "Freundchen, du wirst diese Stelle so sehr mit Euphorismen ausschmücken, als ob es ... NEIN ... WEIL es um dein Leben geht." Er hat mir dann erzählt, dass er den Begriff "waste product" genutzt hat. Vor mir hat man eben noch Angst und Respekt.
      Min: Ach Rana ... immerhin entstanden daraus Götter! Die einen waren sicher angepisst, dass die anderen solche Kotzbrocken waren und sich so scheiße benahmen! ;D
      Ran: ò____O Um dein Leben geht es auch!

      Dann bestatte er die gött­lich von dan­nen geschie­dene Iza­nami no kami auf dem Berg Hiba, der Grenze zwi­schem dem Land Izumo und dem Land Hahaki.

      Min: Hier ist also dein Grab?
      Ran: *nick* In der Shimane-Präfektur, nicht leicht zugänglich, kaum bewohnt ...

      Also brach er einen End­zahn des viel­zäh­ni­gen Kam­mes ab, den er im lin­ken Haar­schopf ste­cken hatte, und zün­dete ihn als ein­zi­ges Licht an; als er nun hin­ein­ging und nach ihr sah, da wim­melte es [in ihrem Leich­nam] über­all von Maden,und ihrem Kopf befand sich der Große Don­ner, in ihrer Brust der Feu­er­don­ner […]. Ins­ge­samt waren acht Don­ner­gott­hei­ten in ihr enstanden.

      Satsuki: Für uns als Medizinerinnen ist das jetzt keine große Überraschung ...
      Ran: *verwandelt sich in eine Illusion von Izanami*
      Min: ACH DU HEILIGE ... O_O
      Satsuki: u.u" Also für Izanagi dann auf jeden Fall!
      Ran: *wieder ein Fluff* Was meint ihr denn, wieso er nicht hinschauen sollte. Das war ... das war einfach nur schrecklich und unglaublich verletzend - ich hatte sein Wort!

      Da nahm Iza­nagi no mikoto den schwar­zen Ran­ken­kranz von sei­nem Haupt und warf ihn weg – sofort bil­de­ten sich Wein­trau­ben, und wäh­rend sie diese auf­la­sen und aßen, floh er wei­ter.

      Min: Izanagi hat den Franzosen den Wein gegeben? Krass!
      Ran: Naja, also so weit würde ich jetzt nicht gehen. ^^

      Da sagte Iza­nami no mikoto: ›Mein gelieb­ter Gatte, wenn du so tust, werde ich an einem Tag tau­send Häup­ter von Men­schen­gras dei­nes Lan­des zu Tode wür­gen!‹ Da sprach Iza­nagi no mikoto: ›Meine geliebte Gat­tin, wenn du so tust, werde ich an einem Tag tau­send­fünf­hun­dert Gebär­hüt­ten errich­ten!‹ Also ster­ben an einem Tag gewiß tau­send Men­schen, und gewiß wer­den an einem Tag tau­send­fünf­hun­dert Men­schen gebo­ren.

      Ran: Und das ist mehr oder weniger die Grundlage für Tod und Leben. Diese Zahl war für frühere Verhältnisse natürlich absolut Gang und Gäbe, aber heute sterben viel mehr Menschen, was an den menschgemachten Leiden hängt. Nicht nur Mord, Unfälle und Krieg, sondern auch indirekte Schäden - ist der Körper nicht mehr intakt, bleibt mir keine Wahl, die Person zusätzlich in die Unterwelt zu nehmen ...
      Min: Und seitdem fegt der Tod über Japan - wie es wohl wäre, wenn die Scheidung nie erfolgt wäre?
      Ran: Hätte, hätte Fahrradkette. Wie die Geschichte geschrieben wäre, wenn es nicht im Auftrag des Kaisers gewesen wäre? Die Nihonshoki-Versionen verkörpern den Standpunkt des Adels. Izanamis wahre Geschichte hingegen ... wird immer ein Geheimnis bleiben, denn wer würde schon Rin glauben?
      Min: Also ich schon! ò.ó
      Ran: Ach, kleines Dummerchen Minu;w; ...

      Nun sprach Iza­nagi no mikoto: ›Ich bin in einem ekel­haf­ten, abscheu­li­chen, schmut­zi­gen Land gewe­sen. Daher will ich mich rei­ni­gen.‹

      Ran: Yomi. Das Land der Schwefelquellen, die Unterwelt. Ein Ort voller dunkler Gestalten, zutiefst giftig und voller Krankheiten. Und sobald du vom Herd gegessen hast, ist es vorbei.
      Min: Oh Mann, habt ihr also keinen KFC in der Unterwelt?
      Ran: Leider nicht, aber ich habe mich von meinem letzten Griechenlandbesuch für eine Taverne erwärmen können, wo dich leckere kalte Speisen wie Weinblätter mit Reis, Tzaziki oder verschiedene Salate erwarten! Wie es in Yomi aber genauer aussieht ... das könnt ihr gemeinsam mit Min und mir im Nachfolger von Bestie herausfinden! ^^

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