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Seelenreise

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    • Kapitel V: Kokudo 35


      Als Rin ihren linken Arm nach vorne streckte und den schweren Thron wie durch Geisterhand langsam mit ihren Psikräften zur Seite schob, kam das Eisblaue der kleinen Kristalle und Pilze, die die Seelenpforte schmückten, nun erst zur Geltung. All die zahlreichen bunten Lichter, die diesen Ort bis jetzt erfolgreich unauffällig gehalten hatten, erloschen schlagartig. Leichte Hysterie machte sich unter den Partygästen breit, doch ich fürchtete mich kein bisschen vor der unerwarteten Verdunklung. Mir graute es vor der Enthüllung, die Dutzende schrulliger Kreaturen über eine Art gigantische Lichtprojektion gezeigt bekommen würden. Misato hielt mich fest im Arm umschlungen und wiegte mich etwas hin und her, wobei ich nicht einmal sagen könnte, ob sie eher mich oder sich selbst beruhigen wollte – vielleicht auch beides. Ich spürte ihre Nervosität, doch an meine eigene kam diese nicht heran. Von allen Anwesenden, außer vielleicht Rin, wusste ich wohl am Besten über meine dunkle Vergangenheit bescheid. Sehr viele Detailerinnerungen hatte sie mir während der Wiedergeburt fragmentiert, doch mir war klar, dass sie nicht gerade von einer Musterschülerin zeugen würden, denn an meine Wiedergeburt als Insektenlarve konnte ich mich definitiv noch erinnern.
      „In der Hauptrolle einer unserer ganz besonderen Gäste! Lasst euch ... einfach überraschen!“, zwinkerte Rin der Menge zu, schien sich jedoch erst aufmerksam in alle Richtungen umzusehen, bevor sie leichtfüßig von der Bühne hopste.



      Als ob ich hier nicht bereits genug musikalisch unter Strom gesetzt wurde, durfte ich mich zum Einstieg der Szene mit lauter, fetziger Musik berieseln lassen. Diese schien noch etwas scharfkantiger und wilder zu sein als die Klänge in Rins Location, doch meine steil aufgerichteten, zitternden Ohren waren dem Doppelselbstmord aus Liebe, Shinjuu, gefährlich nahe. Statt feiernder Oni sahen wir feiernde Menschen mit für Japaner verblüffend vielfältigen Haarfarben. Natürlich war alles daran gefärbt, wie bei den drei Hauptdarstellerin der sehr spontan zusammengebauten Bühne in einer graffitiüberzogenen Halle, die überwiegend aus Blech und altem Holz bestand. Kisten dienten als Stühle und Fässer als Tische, doch die meisten standen ohnehin, um den „Æmber Cats“ beim abrocken zuzusehen. Drei junge, gestiefelte Frauen im besten Studentinnenalter boten eine rasante Show in flamboyanten schwarzen Lederkleidern, die in teils benieteten Tellerröcken endeten. Blond mit roten Strähnen am Schlagzeug, brünett mit goldenen Strähnen an der E-Gitarre und schwarzhaarig mit blauen Strähnen am Keyboard waren sie, zum Mikrofon griffen sie jedoch allesamt.
      „Ich liebe dich, Sayaka, du Verrückte!“
      „Du bist die Beste, Mana!“
      „Wie kann man nur so saugeil sein, Eiko?“
      Natürlich tobte die Menge, als das kleine Konzert sein großes Finale erlebte, nach dem Ende des Auftritts wurde unser Fokus allerdings auf ein paar der Gäste gelenkt. Erst schien daran nichts Besonderes zu sein, doch eine der Zuschauerinnen trug ihre schulterlangen Haare komplett in einem auffälligen Saphirblau. Die junge Frau entschied sich wie einige andere Besucher nach dem Gig eine Stärkung in einem kleinen Etablissement zu sich zu nehmen. Im Mittelpunkt der Projektion stand jedoch ein Jugendlicher, der ebenfalls das kleine Diner im typisch amerikanischen Stil betrat.



      Es waren nicht wenige, die diesen grell erleuchteten Ort, halb Bar, halb Snackrestaurant um diese Uhrzeit aufsuchten, sodass es eng wurde auf den roten Ledersitzen oder den großen Barhockern auf dem schachbrettartigen PVC-Boden. Selbst die urige Vintage-Jukebox diente einigen Getränken kurzzeitig als Abstelltisch, bis die Übeltäter auf ihr Vergehen hingewiesen wurden. Der junge Mann im graukarierten Hemd und einer schwarzen, zerfetzten Jeans setzte sich so neben die Blauhaarige in schwarzer Nietenjacke und weiß-rotem T-Shirt, deren von einem Nietengürtel passend an der Hüfte befestigte Jeansminirock nicht minder ausgefranst und abgewetzt schien.
      „Sup. Ich bin Hideo, stört dich doch hoffentlich nicht, wenn ich hier Platz nehme, oder?“, stellte sich der Jugendliche vor, während seine Sitznachbarin darin vertieft war, die Eiswürfel in ihrem fruchtigen, grünen Cocktail umzurühren und kurz an diesem zu schlürfen.
      „Was? Umm … nope. Schon okay. Ayumi. Du kannst mich aber auch Min nennen, ist im Grunde genommen egal.“
      „Na dann. Freut mich! Jemand mit einem so wilden Style wie du … du kannst doch nur aus der Großstadt leben, oder?“
      „Jep. Wir waren früher in Sakai, aber jetzt leben wir in Osaka selbst. Trotzdem bin ich ein echtes Großstadtgirl, aaaber …“, hielt die jugendliche Min kurz inne, um sich ihren Strohhalm zu greifen und ein weiteres Schlückchen von ihrem Drink zu nehmen: „Wäre ich irgendwo in der Prärie in Tottori gefangen, irgendso ein dämliches Kuhkaff in der tiefsten Provinz, dann würde ich wahrscheinlich nicht anders aussehen! Und selbst wenn den alten Knackern die Kinnlade mit dem zweiten Gebiss runterklappt, keine Minute könnte ich dort still halten – NO – FUCKING – WAY!“
      Hideo lachte auf und bekam nicht mal mit, wie ihm sein Steak serviert wurde. Das blauhaarige Mädchen hingegen hatte ihren prall gefüllten Burger fest im Blick und stierte wie hypnotisiert auf das späte Abendmahl, um sich sofort bei der Landung des Tellers auf der Theke draufstützen zu können.
      In der Zwischenzeit hatte Hideo einige Momente gehabt, um über Mins Aussage nachzudenken und sein eigenes Leben etwas Revue passieren zu lassen: „Ja, das kenne ich nur zu gut, hör zu: In genau so einem Kaff verbringe ich bereits mein ganzes Leben, aber nächstes Jahr werde ich auf die Uni gehen. Keine Ahnung, ob ich gut genug für Osaka oder sogar Kyoto sein werde … schätze nicht, aber ich werde mich wohl für den Aufnahmetest zusammenreißen müssen ...“
      „Oh, du kommst aus Tottori? Hahaha, ja, man erzählt sich in den Großstädten wirklich allerhand Storys über die Landeier … fuck, sieh zu, dass du bald abdampfst … muss ja nicht Osaka sein … wie wärs denn mit …?“
      „Tokyo?“
      „FUCK TOKYO! Wir … äh … war das zu laut?!“, posaunte die junge Punk-Min übereifrig und voller Leidenschaft heraus, bevor sie sich mit schnellen Kopfbewegungen umsah: „Ich meinte … eher etwas, wo sich Leute aus Kansai besser wohlfühlen würden. Paris, L.A., Honolulu, New York, San Francisco, Seattle ...“
      „Gut, gut, gut! Ich habe schon gemerkt, worauf du hinauswillst. Gibt wohl viele Orte, die du gerne bereisen möchstest, hm? Aber eigentlich komme ich aus Wakayama.“
      „Hell yeah! War leider noch nie im Ausland, das ist so traurig … alles Geld geht für meine bescheuerten großen Geschwister drauf.“ Die anderen Gäste des Diners waren weiter damit beschäftigt, der bunt gemischten Jazz-Rock-Pop-Country-Retromusik zu lauschen, sich miteinander zu unterhalten oder langsam ihren müden, von Zigaretten und Alkohol benebelten Kopf langsam auf die Theke abzusenken und vor sich hin zu dösen. Niemand nahm also Mins kleinen passionierten Ausbruch wirklich zur Kenntnis.
      Hideo kratzte sich am Kinn, danach im Nacken, bevor er seine Aufmerksamkeit wieder auf sein Steak und die junge Frau neben ihm richtete: „Ja, ist blöd, sowas. Aber die USA wären nichts für mich … noch nicht zumindest. Ich fühle mich in Englisch nicht wirklich sicher. Vielleicht geht’s ja mal nach Kyushu, da sind zwar Palmen im kalifornischen Ausmaß, aber als Ausgleich so viele Klappergebisse wie in anderen ländlichen Gegenden!“
      „Oh, du sagst es!“, lachte Min und freute sich über diese tatsächlich ziemlich realitätsnahe Vorstellung, bevor sie wieder etwas nachdenklicher wurde: „Meine bes- … also eine Freundin aus frühen Tagen, Satsuki, hat Verwandtschaft dort und fährt jedes Jahr runter. Wir waren auch mal da, aber ich kann mich kaum noch daran erinnern, so lang ist das her. Wenn du für drei Kinder Schulgebühren berappen musst, reicht es für eine normale Familie einfach nicht zum Urlaub. Das ist … Japan.“ Das Mädchen mit den blauen Haaren seufzte, stützte sich mit ihren Armen auf der Theke auf und senkte ihren Kopf, um deprimiert auf das zu schauen, was vor wenigen Minuten noch ein stolzer Burger voller saftiger Tomaten, aromatischen Avocados, würzigen Käse und herzhaften Fleischs war.
      „Wird schon irgendwann klappen, spätestens, wenn du selbstständig lebst. Ich würde auch gerne in fünf Jahren mal nach Hawai'i fahren, und das definitiv mit einer anderen Person an der Seite als meinem Vater, einem Mann, dessen Tageshighlight darin besteht, seinem einzigen Sohn neue kreative Vorwürfe zu machen. Eitaro Miyahira, Lokalpolitiker und Arschloch.“
      „Wow, sorry … that really sucks. Politikerarsch … im Lokalloch.“
      „Früher träumte ich davon, dass es ein Mädchen namens Mayu wäre. Aber die Zeiten sind vorbei. Sie ist launisch, eifersüchtig, impulsiv, egoistisch … ihr hübsches Gesicht alleine kann ihre unzähligen negativen Eigenschaften längst nicht mehr verstecken. Unglaublich, dass ich mal … ach egal ...“, versuchte der Teenager, diesen so amüsanten und aufregenden Abend von den dunklen Wolken fernzuhalten, die seinen Alltag in Schatten hüllten. Min schaute in Hideos Augen, hatte aufmerksam zugehört, doch gerade, als ihre Lippen in Begriff waren, sich zu öffnen, schien ihr Gesicht von eben jenen Schatten verschlungen zu werden, bis das Diner binnen Sekunden aus unserem Sichtfelt ausradiert wurde. Dort, wo vor kurzem noch Mins dunkelbraune, deutlich mit Mascara in ihrer Schönheit unterstrichenen Katzenaugen strahlten, blickte nun ein Augenpaar aus glühenden Pilzen auf die Schaulustigen hinab. Die kleine Kinovorstellung war vorbei, eine Fortsetzung stand vorerst nicht in Aussicht.

      Wie wild strampelte ich, um mich aus Misatos Arm befreien und auf den Boden hopsen zu können. Als vierpfotiger Wattebausch wirbelte ich zwischen den dicken Onistelzen hindurch, bis ich mir erfolgreich meinen Weg zu Rin bahnte, die auf einem kleinen Podest gemütlich ihre Zigarettenpause genoss.
      Ich verlangte eine Erklärung: „Was war das denn bitte? Willst du deine kleinen Seifenoperfreunde hier emotional Achterbahn fahren lassen? Wie kamst du dann bitte auf die Entscheidung, dass du uns ausgerechnet … dieses Monster … als einen ganz normalen Menschen mit Problemen und Sorgen wie jeden anderen vorstellen willst? Ich dachte, der gilt in der Unterwelt als vogelfrei!“ Rin kniff ihre Augen zusammen und blickte mich finster an, ohne jedoch ein Wort zu sagen. Nicht, weil sie das Gespräch mit mir scheute oder weil es nichts gäbe, mit dem sie auf mich sofort hätte reagieren könnte. Es war viel mehr so, dass die Herrin der Unterwelt ihre Pause nicht um eine Sekunde verkürzen würde, nur weil ein rotes Samtpfötchen es wagte, sie zu stören.
      „Mayu, Mayu, Mayu, ich habe mich bewusst dazu entschieden, das Spotlight diesmal auf jemanden Anderes zu richten. Eigentlich lag das doch in deinem Interesse ...“, stellte die Kitsune-Frau verwundert fest, als sie ihre Zigarette an einer alten Säule ausdrückte und ihren Blick danach auf mich richtete, die in eine dunkle Strumpfhose gehüllten Beine verspielt baumelnd und ihre Hände in ihrem Schoß ruhend: „Bist du etwa wirklich so eifersüchtig, wie er sagt? Wenn sich … jemand anderes an 'deine Misato' heranwagt? Glaub mir, das ist auch bei Tieren keine Seltenheit, mein fluffiges Zuckerschätzchen ...“
      Tief aus meiner Kehle entfuhr mir ein leises, aber dunkles Knurren, während ich meine Zähne fletschte. Irgendwo schwankte sie zwischen Ernst und Sorglosigkeit, und das zur gleichen Zeit. Als ob sie sich nicht im Geringsten für mein Problem zu interessieren schien, aber mir gleichzeitig einen Rüffel für diese Szene hier erteilen wollte.
      Rin wischte sich seufzend die Haare aus ihrer Stirn und lehnte ihren Rücken gegen die alte Säule, bevor sie mich plötzlich an meinen Flanken hochhob und auf ihren Schoß setzte. Mit eingezogenen Klauen war es nicht so einfach, auf ihren dünnen Beinen Halt zu finden, sodass ich mir erst eine angenehme Sitzposition schaffen konnte, doch lange blieb es dabei nicht.
      Bereits als ich meine Frage weiter ausführen konnte, nahm die Fuchsschweifträgerin mich auf den Arm, erhob sich und eilte zügig davon, während sie unsere anderen Gruppenmitglieder heranwinkte: „Gut, dann zeichne ihn schwarz und weiß, meinetwegen – aber doch nicht durchgängig NUR weiß!“
      „Ich habe den Film vor allem dir zeigen wollen, Mayu. Du kennst die schwarzen Stellen bereits zur Genüge, dabei solltest du eine neue Seite deines Feindes kennenlernen. Wie du richtig erkannt ist, die meisten sind nicht nur böse, nicht mal der Tod, nicht wahr? Außerdem gefiel mir der Dialog.“
      „Das heißt, du wolltest von vornherein ein Leben einer Person zeigen, die überhaupt gar nicht anwesend war?“
      „Nein, er ist hier und ich schätze meine Bodyguards werden ihn nicht mehr so lange in Schach halten können! Vamos!“ Von einem Augenblick auf den anderen gefror das Blut in meinen Adern. Mit Entsetzen blickte ich hinter mich, wo das Lichtergeflacker so intensiv erscheinte wie nie zuvor.
      Meine Starre löste sich nach einer Weile, denn die Wut taute meinen steifen, vor Angst verkrampften Körper auf und ich fauchte: „Wieso laufen wir weg? Wieso stellst und zerstörst du ihn nicht? Das ist DIE Chance ohne Giratina!“
      „Sagst du bei jemandem, der dich beinahe geköpft hätte. Eure Sicherheit steht über einem undurchdachten Rachefeldzug, ist das klar? Ihr müsst die vier Siegelwächter besiegen und dafür brauche ich euch lebendig, geht das in dein Spatzenhirn rein?“ Ging es, keine Sorge, Rin. Die beiden anderen Mädchen hechteten neben mir her, während die restlichen Mitglieder der Haustierschaft via Telekinese unfreiwillig per Luftweg nachfolgten, bis wir einen anthrazitfarbenen Jeep erreichten, das erste motorisierte Fahrzeug, dem ich bislang begegnet war.
      Misato schaltete trotz ihrer kläglichen schulischen Leistungen schnell: „Okay … Rin-chan, wir sind den ganzen Weg gelaufen, obwohl du ein Auto hier unten hast?“
      „Ich kann es nicht herzaubern und im Süden ist bei Fuonzuka Endstation, weil das gebirgige Terrain jenseits davon mit dem Jeep nicht erschlossen werden kann. Halt dein Jammermaul und steig jetzt ein!“ Immer wieder blickte mich um, aus Angst, Miyahiras bestialischen Blick doch hinter meinem Nacken vorzufinden, doch offenbar erfüllten Izanamis Lakaien ihren Dienst. Als der Motor wie ein seekrankes Kleoparda zu schnurren und fauchen begann und sich das schwerfällige Vehikel endlich in Gang setzte, atmete ich erleichtert auf, mein Herzschlag bewegte sich gen Normalwert zurück. Ge- … -schafft?



      Nicht nur Misato und Min, auch ich lehnte mein Köpfchen nach vorne, um ein Stück glänzendes Fotopapier zu beschnuppern und zu bewundern. Nach einem kurzen Lagecheck und dem Aufzeigen von Miyahiras möglichen Aufenthaltsorten hatte sich die Situation wieder einigermaßen beruhigt. Das Foto zeigte Misatos Cousine Satsuki, bis auf die fehlende Brille kaum wirklich anders als die heutige, die eine langhaarige Min mit Pferdeschwanz und ohne jegliche Strähne an den Schultern festhielt und neben ihr eine elegante Pose eingenommen hatte. Mins Kleidungsstil war dem heutigen zwar schon sehr ähnlich, doch mit ihrem errötetem, zwinkernden Gesicht und rausgestreckter Zunge wirkte sie so glücklich, wie man sie selten sah. Dieses niedliche Foto zweier bester Freundinnen ließ mir irgendwie warm ums Herz werden, doch in Mins Blick lag wohl ein wenig Wehmut …
      „Sazzy und du! Krass ...“, merkte Misato an und legte ebenfalls ihre Hand auf den Schultern der Älteren ab.
      „Ist von '09, nicht lange, nachdem wir seit Jahren mal wieder richtigen Kontakt hatten. Musste mir die Haare wieder seriös färben, wegen des Uni-Aufnahmetests. Das Konzert von den Æmber Cats war aber '08, weswegen mich das an diese Zeit erinnert hat. Hach, ich hoffe nur, dass es meiner Sazzy gut geht.“
      Nach diesem kurzen Seufzer der Melancholie stockte Min-yeon jedoch kurz der Atem: „Oh Mann, hieß die eine nicht Eiko? WAR DAS UNSERE EIKO? Ich habe nie nach ihrem Bandnamen damals gefragt!“
      „OH – MY – GOOOOD!“
      Mir war dieses Fangirlen etwas zu laut, sodass ich meine langen Flamaraohren herunterklappte und eng an meine Schläfen presste. Auch von unserer Fahrerin ernteten sie einen entnervten Seufzer.
      „Wahnsinn! Aber … sag mal. Hattest du noch länger Kontakt zu deiner … umm … Barbekanntschaft?“, stellte meine junge Trainerin nun die nächste neugierige Frage, die allerdings auch mich brennend interessierte, sodass die Öhrchen in Rekordgeschwindigkeit wieder heraufschnellten.
      „Nope. Er hat sich nicht mehr gemeldet, relativ kurz, nachdem wir überhaupt Kontaktdaten ausgetauscht hatten. Well … bad luck for him!“, zuckte Min unbeteiligt mit den Schultern, als ob es sie wahrlich nicht im Geringsten interessierte. Was mich jedoch zum Grübeln brachte, waren meine fragmentierten Erinnerungen. Ich wusste, dass Miyahira und seine Freundin einige Jahre zusammen gewesen waren, sodass es gut sein konnte, dass er sie kurz nach Min kennengelernt hatte und diese dann fallen ließ wie eine heiße Kartoffel, sollte er je ernsthaft an ihr interessiert gewesen sein. Dass dieses auf Gegenseitigkeit beruhte, glaubte ich bei der ein Jahr älteren Japankoreanerin allerdings nicht. Vielleicht redete ich mir dies aber auch nur ein, um einen immensen Brechreiz in Zaum halten zu müssen: Miyahira, dieser widerliche Kotzbrocken!
      Doch trotz all dieser Flashbacks zur Oberwelt befanden wir uns immer noch im gigantischen Reich der Toten Japans, einer Realität, mit der uns Izanami kurz darauf wieder konfrontierte: „Ihr hattet Hunger, nicht wahr? Wir werden uns gleich einen nächtlichen Snack gönnen, werden relativ bald in Fuonzuka ankommen und uns dann aufs Ohr hauen. Morgen steht euer Kampf gegen Shinobu an, den ihr hoffentlich die ganze Zeit über fest im Blick hattet.“
      Die beiden Trainerinnen blickten irritiert zur Seite. Es war wirklich kinderleicht, sie zu ertappen. Blieb nur zu hoffen, dass sie sich nicht in den entscheidenden Momenten so kopflos anstellten wie jetzt.
      Selbst die erfahrene Min machte keinen komplett selbsicheren Eindruck, was auch Rin nicht entgangen war und sie zu einer kleinen Aufheiterung zwang: „Hör zu, Min-chan. Wenn wir es hier rausschaffen, würde ich euch liebend gern statt Kokudo 35, einem öden Highway, Folgendes ankündigen: Nekusuto sutoppu: Rasubegasu!“
      „Was'n das für'n Ding?!“
      „Las Vegas. Ein richtiger Mädelsabend in Sin City! Naaa, was sagt ihr? Show, Spa, Casino, Edeldinner, Bandenkriege durch göttliche Fügung entscheiden ...“
      Misatos Gesicht begann in Sekundenschnelle zu erstrahlen wie zehn Sonnen, bis ihre Laune binnen Sekunden zusammenstürzte wie ein Kuchen ohne Hefe und sie den Vorschlag mit einem gestreckten Schnaufen kokettierte. Ihr war eingefallen, dass sie noch keine 21 war … doch auch mir würde es besser gefallen, wenn Izanami uns mal an die amerikanische Westküste ausführen würde statt in die staubtrockene Wüste. Von Binnenregionen hatte ich aufgrund unseres Untergrundabenteuers erstmal mehr als genug.
      „San Francisco? Los Angeles? Min hat ja ein paar schöne Ziele vorgeschlagen. Na?“
      Endlich fand auch Misato mit dieser nächtlichen Tagträumerei ihre Freude wieder und ich beglückte meine Begleiterinnen mit einem sanften Schnurren~
      [IMG:https://vignette.wikia.nocookie.net/gravityfalls/images/6/6a/S2e5_Paul_Robertson_Giffany_standing.gif/revision/latest?cb=20141010215747]
      I AM YOUR NYUU WAIFU - CARRY MY BOOKS ò_ó
      Avatar von Valentinstagsaktion, zeigt Chloe und Bongo II, merci~ <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Miao ()

    • RAVE! RAVE! RAAAAAAAVE!! ò__Ó Wofür das war? Man weiß es nicht!

      Leichte Hysterie machte sich unter den Partygästen breit, doch ich fürchtete mich kein bisschen vor der unerwarteten Verdunklung.
      Awwwww, die armen Dämönchen haben Angst vor Dunkelheit, buhuhuhu;w; xD

      „Wie kann man nur so saugeil sein, Eiko?“
      Da frage ich mich ... kennen sich Eiko und Mayu eigentlich? Nein, oder? owo

      Ayumi. Du kannst mich aber auch Min nennen, ist im Grunde genommen egal.
      Niedergeschlagene Min? ;A; Oder ist sie nur so minig, wenn bei Sazzy ist? ò.o

      „FUCK TOKYO! Wir … äh … war das zu laut?!“
      FUCK JEDE GROßSTADT MIT HÄSSLICHEN BETONBAUTEN qwq

      Niemand nahm also Mins kleinen passionierten Ausbruch wirklich zur Kenntnis.
      Oy, die müssen ja echt fertig mit ihrem Leben sein, wenn sie sowas nicht bemerken. IN JAPANuuuuuu. <__> Mit ihrer offenen und wenig rücksichtsvollen Art ist Min da bestimmt ein echter Kanarienvogel. welp ;w;

      Früher träumte ich davon, dass es ein Mädchen namens Mayu wäre.
      Wer oder was ist "es"? Und was hat das alles zu bedeuten? :(

      Es war viel mehr so, dass die Herrin der Unterwelt ihre Pause nicht um eine Sekunde verkürzen würde, nur weil ein rotes Samtpfötchen es wagte, sie zu stören.
      Oh Gott, es ist Setsuna. q__q Setsuna live!

      Rin wischte sich seufzend die Haare aus ihrer Stirn und lehnte ihren Rücken gegen die alte Säule, bevor sie mich plötzlich an meinen Flanken hochhob und auf ihren Schoß setzte.
      Awww, Schoßpupsi Mayu. Vielleicht wird sie ja am Ende noch einmal sterben und legt sich dann eine bedrohlichere Form zu ... Momentan ist sie eher eine kleine Knutschkugel als ein STOLZES UND ANMUTIGES FLAMARA.

      STOLZ UND ANMUT :mad:

      Außerdem gefiel mir der Dialog.
      Ha, Rin verliert eben nie ihren Sinn für Theatralik! So wie Thatch! 8D

      [...] bis wir einen anthrazitfarbenen Jeep erreichten, das erste motorisierte Fahrzeug, dem ich bislang begegnet war.
      Ein Jeep in der Hölle? Ein Roadtrip durch die Hölle? Omg wie viel Stil hat das? qwq

      Misato schaltete trotz ihrer kläglichen schulischen Leistungen schnell: „Okay … Rin-chan, wir sind den ganzen Weg gelaufen, obwohl du ein Auto hier unten hast?“
      ... Und Rin verliert wohl nie ihren Sinn für unnütze Anmerkungen! <_> Soll sie doch froh sein, dass sie nicht weiterlaufen muss!

      Halt dein Jammermaul und steig jetzt ein!
      Und das ist der Grund, wieso jeder Rin mag und keiner Mishato mag. 8c Plus den Fluffschweif natürlich!

      Mins Kleidungsstil war dem heutigen zwar schon sehr ähnlich, doch mit ihrem errötetem, zwinkernden Gesicht und rausgestreckter Zunge wirkte sie so glücklich, wie man sie selten sah.
      Der Twist ihrer Geschichte ist, ist, dass sie niemals glücklich wurde. ;_;

      Hach, ich hoffe nur, dass es meiner Sazzy gut geht.
      Njooaaa, Min ist in der Hölle und sie nicht, wie schlecht kann es ihr da schon gehen? Fragt auch mal jemand, wie es Min geht?! Natürlich wieder nicht! :blah:

      Ich wusste, dass Miyahira und seine Freundin einige Jahre zusammen gewesen waren, sodass es gut sein konnte, dass er sie kurz nach Min kennengelernt hatte und diese dann fallen ließ wie eine heiße Kartoffel, sollte er je ernsthaft an ihr interessiert gewesen sein.
      Welp, Mayu war Miyahiras Freundin? RIP ;w;

      [...] Nekusuto sutoppu: Rasubegasu!“
      „Was'n das für'n Ding?!“
      „Las Vegas. [...]
      Wie seltsam wäre die Unterhaltung denn, wenn das in Japanisch geschrieben wär? xD

      "Next stop: Las Vegas!"
      "Was'n das für'n Ding?!"
      "Las Vegas."

      Min plssss q_q

      Hrrrr~ Ein sanftes Schnurren zum Abschied! Mata neeee!




      stars in our eyes
      'cause we're having a good time


      Avatar von Isanya, vielen Dank dafür <3
    • Awwwww, die armen Dämönchen haben Angst vor Dunkelheit, buhuhuhu;w; xD
      Instant-Contrakommi, buhuhu;w; (und bei Elaine fehlts immer noch omg ... naja mal sehen). Naja, nicht vor der Dunkelheit, sondern vor dem Wesen, das das verursacht hat ganz plötzlich.

      Da frage ich mich ... kennen sich Eiko und Mayu eigentlich? Nein, oder? owo
      Mayu: Kapitel 11, 12, 13 herum? Wir kennen uns definitiv, wo Misato nach Kitakyushu an den Strand und in den Wisteria-Park abgehauen ist. Tja, ist schon was her ... *Pfötchen übereinander leg*

      Niedergeschlagene Min? ;A; Oder ist sie nur so minig, wenn bei Sazzy ist? ò.o
      Min: Nö, ich war da nicht niedergeschlagen. ^^ Aber sich erstmal mit einem gewöhnlichen japanischen Namen vorzustellen, kann manchmal von Vorteil sein. .3.
      Satsuki: Bei mir ist sie suuuuuuper minig ... vor allem, wenn sie von Träumen erwacht.
      Min: o////////o" Hyaaa ... meine Träume sind ganz besondere Snowflakes!
      Satsuki: Naaaaw ... *Min in den Arm nehm und fest drüc* ^w^


      FUCK JEDE GROßSTADT MIT HÄSSLICHEN BETONBAUTEN qwq
      Min: Hast du gerade Fuck Japan gesagt? qwq Und Fuck USA? QwQ Wie gemein! Aber ja, die Stadtbilder sind wirklich nicht so hübsch. Außer San Francisco! ;D

      Oy, die müssen ja echt fertig mit ihrem Leben sein, wenn sie sowas nicht bemerken. IN JAPANuuuuuu. <__> Mit ihrer offenen und wenig rücksichtsvollen Art ist Min da bestimmt ein echter Kanarienvogel. welp ;w;
      Min: Das bin ich wirklich. ;w; Eher ein roter Ara, ein richtiger Papagei! xD Oder vielleicht ja ein krasser Kranich! 8)
      Satsuki: *im Wörterbuch nachblätter* Kranich heißt auf Französisch "Grue cendrée". o-o
      Min: Willst du bei Yomi schleimen? Ich habe was, das sie dir nicht bieten kann!
      Satsuki: Ne große Klappe?
      Min: Ja, und ...
      Satsuki: Nya anatomisch seid ihr euch ja schon ähnlich ... ^^ Ich würde nicht mal sagen, dass sie kawaiier ist als du, nur klassischer kawaii.
      Min: Ich bin anders kawaii! Yaaaaaaay! °o° *Sazzy auf die Wange küss*
      Satsuki: o///o" Nya ... sowas sieht man in Japan auf offener Straße natürlich auch nicht so oft.
      Min: ^w^ Ich bin eben echt innovativ!


      Wer oder was ist "es"? Und was hat das alles zu bedeuten?
      Mayu: Dass ich Miyahiras Crush war. Keine Po-Ente.
      Misato: BEURK! Dx
      Mayu: Lass gut sein, Missy ... *Hand ableck*
      Misato: ...


      Oh Gott, es ist Setsuna. q__q Setsuna live!
      Rin: Oh nein, die Herrin der Unterwelt ist eine Teuflin! Du bist ja wirklich leicht zu überraschen ...

      Awww, Schoßpupsi Mayu. Vielleicht wird sie ja am Ende noch einmal sterben und legt sich dann eine bedrohlichere Form zu ... Momentan ist sie eher eine kleine Knutschkugel als ein STOLZES UND ANMUTIGES FLAMARA.
      Mayu: Vergiss nicht, dass ich als Flamara noch sehr jung bin, etwa in Misatos Alter. Wie soll ich da eine stolze, anmutige Bestie werden? ^^
      Misato: Also ich bin ja schon bedrohlich irgendwo. ^^ Aber du? L.O.L.
      Mayu: Das sehen wir ja im nächsten Kapitel! ò-ò Da wird nämlich gekämpft, Surprise.


      Ha, Rin verliert eben nie ihren Sinn für Theatralik! So wie Thatch! 8D
      Sheila: Um Gottes willen, lass das nie geschehen, dieses Shipping. Das wäre zu viel für diese Weeeeelt! Dx
      Rin: Ach wat. Lass mir eenmal meinen Spaß, eenmal! *sich eine Gaufre liègoise reindrück*
      Min: Riiinaaa? Warst du in Belgien?
      Rin: Ach wat ...


      Ein Jeep in der Hölle? Ein Roadtrip durch die Hölle? Omg wie viel Stil hat das? qwq
      Rin: Mehr als Min sich je in ihren alternativen Punkläden kaufen könnte! 8)
      Min: Lass uns mal dahin gehen, ich kleide dich ein! Nahe von Namba sind zwei übereinander und ein paar Burgerläden gibt es auch! .3.
      Rin: Amerikanische Burger ...
      Min: Naja, dieses Franchise ist auf Japan begrenzt. xD Die haben Avocadoburger!
      Satsuki: °0° Nyoooom! x3
      Min: Hm dann habe ich ja einen ort für ein günstiges Date. .3.
      Satsuki: <_<" D-date?! Ich bin nicht gut im Daten, das weißt du!
      Min: Rawr! ;3


      ... Und Rin verliert wohl nie ihren Sinn für unnütze Anmerkungen! <_> Soll sie doch froh sein, dass sie nicht weiterlaufen muss!
      Misato: ò_ó Oh mann, Alter, darf ich auch mal was sagen, ohne dass es einen Affront ist, du Yukiotoko? ò_ó
      Min: xD Toukas Bruder detected
      Misato: Die Geisha ist doch keine Yukionna ...
      Min: Schokonara aber schon ... das ist ne Fo- ... vorzügliche Lady, wenn du verstehst, was ich meine.


      Und das ist der Grund, wieso jeder Rin mag und keiner Mishato mag. 8c Plus den Fluffschweif natürlich!
      Misato: Q_Q Wow, du Arschloch. *Stinkefinger zeig*
      Min: Gib ihr etwas Zeit, sie ist in ihrer Infinite Edgelady-Phase oder so ... ich hatte das auch mal!
      Misato: *Min an den Haaren ziehen* Halt's Maul! >:C
      Min: *Misato gegen die Wade tritt* Catfight? Kannste haben! ò_ó
      Satsuki: ô_ô Yamete? Kudasai? =_= Ach lasst mich doch in Ruhe, ihr kleinen Mädchen ... -.- *Jacke überzieh und weggeh*
      Min: SAZZY-CHAN! Dx


      Der Twist ihrer Geschichte ist, ist, dass sie niemals glücklich wurde. ;_;
      Min: *seufz* Dank solchen Leuten wie Rana, Rina und Konsorten ... mal von jemandem wie KANG ganz abgesehen, ich hasse den, grrrr! ò_ó

      Njooaaa, Min ist in der Hölle und sie nicht, wie schlecht kann es ihr da schon gehen? Fragt auch mal jemand, wie es Min geht?! Natürlich wieder nicht!
      Min: Naja, wer weiß, die Oberwelt ist oft genug eine Hölle, nicht wahr? Ich habe quasi Urlaub ... okay, in einer Mischung aus Nordkorea und einer Thüringer Tropfsteinhöhle, aber guuuut ... ist mal was neues ... aber stimmt, glücklich bin ich wirklich nicht. u_u"

      Welp, Mayu war Miyahiras Freundin? RIP ;w;
      Mayu: Nein, Miyahira war an mir interessiert, dann kurz an Min und danach an seiner aktuellen Freundin Asuka.
      Min: Aktuell. xD
      Mayu: Prämortal halt ...
      Misato: Wat? o.o"
      Rin: Oh Mann sogar die Kanton-Ente kennt mehr Fremdwörter als du ...
      Misato: Wer? o_o"
      Min: Fei. Sie ist sehr baka.
      Misato: Die kennt mehr Fremdwörter als ich? -///-
      Min: Sie nannte mich mal eine altruistische Lady!
      Rin: Hahaha. Als ... ob. *Zigarette ausdrück und sich zurücklehn*
      Min: Ja doch, ich hatte mein koreanisches Zeremonienkostüm an! ;D Sie meine "aristokratisch", but the point iiiis ... I was smoking hot!
      Rin: Ein Hanbok? Zeig mal.
      Min: Das bin ich. .3.

      [IMG:https://img.alicdn.com/imgextra/i4/746675463/TB2IDchaXXXXXbeXXXXXXXXXXXX_!!746675463.jpg]
      Rin: ô_ô Hyaaa ... sugooooiii!
      Min: Sazzy hats auch gefallen. ;D *sich ein Knusperalgenblatt in den Mund schieb*
      Rin: Ja, sie mag es, wenn du dich besonders ladylike kleidest. Das passt zu deiner kawaiien Grundanatomie.
      Min: o//////////////////////////////////o" NAAAANI? *almost nosebleed*
      Rin: Das hast du nicht von mir. ;3
      Min: KYAAAAAAAAAAAA! O/////////////O Sazzy-chan findet mich kawaiiiiiiiiiiiiiiii! qwq
      Rin: Du bist 1,10 groß, siehst aus wie ne Katze und hast große Schokoaugen, was denkst du denn, hahaha ...
      Min: Meine Beine musst du aber auch loben, die zeige ich nicht umsonst so gerne! ;*
      Rin: *eyeroll* Ja, du bist wie eine Gazelle. Eine kleinwüchsige, tollwütige Gazelle. Auf Speed.
      Min: 8) Ich passe wie angegossen zu Antilopen-Sazzy!


      Wie seltsam wäre die Unterhaltung denn, wenn das in Japanisch geschrieben wär? xD
      Min: Weniger, weil wir die debilen Katakana gewohnt sind. Nur bei Städten ist es halt nicht immer geläufig.

      "Next stop: Las Vegas!"
      "Was'n das für'n Ding?!"
      "Las Vegas."
      Min: Hm also vielleicht eher "Las - Vegas!" mit Pause dazwischen und vorher eben in einem Rutsch gesprochen. ;D Bis dann und vielen Dank für das süße Kommi, freut mich! *Elegante Hanbok-Min verbeugt sich*
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    • Kapitel VI: Senjou [Battleground]


      Wir hatten es wirklich lange genug hinausgezögert, doch nach einer weiteren Trainingseinheit in der unterweltlichen Einöde war uns klar, dass wir nicht um einen Kampf herumkamen. Es war Zeit, unser Match gegen Shinobu schnell hinter uns zu bringen, doch noch standen so viele offene Fragen im Raum, die uns Rin nun nach für nach erklären würde. Ungeduldig stapfte ich mit mit meinen Pfötchen im feinkörnigen Kiesbett fast wie in einer Katzentoilette auf und weigerte mich, liegend auszuharren.
      Chiaki, die langhalsige Geisterdame mit der Geishafrisur, hatte ihren Kopf zu Rins Unbehagen auf deren Schulter abgelegt, während diese die grundsätzlichen Regeln verlas: „Der erste Siegelkampf zwischen dem Team von Min-yeon Seol und Misato Miyazaki gegen Siegelwächterin Shinobu sieht folgende Regularien vor. Shinobu besitzt drei Pokémon, die kampfunfähig gemacht werden müssen, die Herausforderinnen dürfen fairerweise mit vier ihrer Begleiter kämpfen, denn bei ihnen kommt der Überraschungseffekt wohl kaum zu tragen. Angriffe auf die Trainerinnen sind nicht legitim … und ja, das muss ich immer wieder aufs Neue wiederholen. Wählt eure ersten Pokémon und es geht los!“ Wortlos und elegant schwang die Shinigami ihre Sense und was erst wie eine Art Schaueinlage oder Kampfpose wirkte, diente in Wirklichkeit dazu, ihr erstes Pokémon herbeizurufen. Geister verstanden es, wie man sich aus der Unsichtbarkeit urplötzlich materialisieren konnte und so manifestierte sich vor uns ein Zwirrklop als erster Gegenspieler. Ich war nun wirklich keine ängstliche Katze, doch es gab nicht viele Geister-Pokémon, mit denen ich als Kontrahent noch unzufriedener gewesen wäre als einem klumpfüßigen Zyklopen, dessen robuster Michelinmännchen-Körper fast unmöglich aus der Bahn zu werfen war. Die beiden Trainerinnen sprachen sich kurz miteinander ab, bevor sie ihr erstes Pokémon in den Ring schickten – ihre Wahl fiel auf einen wenig begeisterten Besenval.



      „Sacre bleu, was wollt ihr denn von mir? Einen Kampf gegen dieses scheußliche Ungetüm?“, spottete der Pudel und kratzte mit den Hinterpfoten seine Schläfen.
      Während ich rüber zu meiner Misato tapselte und mich sanft auf den Arm nehmen ließ, machte das einäugige Monster den Monsieur tief grollend auf einen groben Fauxpas aufmerksam: „Das 'scheußliche Ungetüm' trägt den Namen Hitotsumebo!“
      „Das interessiert doch wirklich niemanden, abscheuliche Kreatur. Da ist wohl jemand zu lange in der Bastille verrottet.“

      Eigentlich wollte ich mir näher anschauen, wie die beiden den Kampf eröffneten, doch Misato drückte mich sanft an ihre Brust, strich mir einmal über Stirn und Ohren und presste danach ihre Lippen auf meine, verharrte aber nur einen Augenblick, bevor sie sich wieder dem Streicheln widmete. Verblüfft zuckte ich mit den Ohren. Es war nicht so, dass mir das zum ersten Mal widerfuhr oder ich einfach nicht damit rechnete, im Gegenteil. Der kätzische Teil in mir brachte menschliche Lippen unweigerlich mit den Nasen und Zungen von Hunden in Verbindung, denn beide waren ungewohnt feucht. Miezige Zungen und Lippen hingegen waren trocken und vermittelten ein ganz anderes Gefühl, auch wenn die Schnauze nie das Ziel feliner Liebkosungen waren als viel mehr Stirn, Ohren oder Wangen. Die menschliche Mayu hingegen, die Misato erst vor Kurzem zu Genüge in all der Gesamtheit ihrer grässlichen Wesenzüge kennengelernt hatte … wusste die Zuneigung zu schätzen.
      „Besenval, äh … mach die ganze Zeit Biss!“, gab Min-yeon unserem Haushund die einzige sinnvolle Anweisung, die ein Coiffwaff gegenüber einem Zwirrklop auch umsetzen konnte, bevor sie sich an Misato wandte: „Umm, Misa-Misa … ich will nicht böse sein, aber Sazzy hat mir erzählt, dass Katzen keine romantischen Küsschen auf das Schnäuzchen mögen. Hab den Fehler früher auch gemacht. Menschenaffen hingegen küssen sich, aber das ist vielleicht gar nicht so überraschend.“
      Ich gab währenddessen alles, um ein Bild zweier miteinander verschlungener Kommandutans aus meinem Kopfkino zu verbannen – so war Besenval nicht der Einzige, der gerade kämpfte.
      „Oh … umm … okay, das wusste ich nicht“, errötete die Oberschülerin verlegen und blickte mir tief in die Augen, in einen Hauch von Traurigkeit gehüllt: „Tut mir leid, Mayu-chan. Ich … ich wollte dich nicht … naja, irritieren.“
      Ich zuckte mit den Ohren, das Köpfchen geneigt und die Augen aufmerksam auf ihr ruhend. Um ihr etwas Rückhalt zu geben, unterstützte ich meine junge Trainerin mit einem Schnurren, denn Fehler zuzugeben verlangte ihr schon seit jeher viel ab. Eine Frage stellte ich mir jedoch – hätte sie mich als Mensch geküsst? Wegen ihrer notorischen Angst, mit Ablehnung gestraft zu werden vermutlich nicht, denn das bedeutete schließlich etwas ganz Anderes,
      „Stell dir mal vor, sie hätte dich aus heiterem Himmel geküsst … also … also als richtiger Mensch, wie damals eben!“, warf Min kichernd ein, bevor sie mit einem Stirnrunzeln verfolgte, wie Besenval dem Schlagabtausch durch einen kleinen Abstecher zu Rin an der durch die roten Spinnenlilien markierten Seitenlinie entging. Glücklicherweise sah man mir als Flamara nicht an, wie rot ich in Wirklichkeit wurde!

      „Ja klar“, wandte sich Misato verlegend kichernd wieder mir zu, formte eine kleine Schmolllippe und kraulte liebevoll mein Kinn, bevor auch sie dem Kampf wieder die nötige Aufmerksamkeit schenkte: „Besenval, was machst du denn da?“
      Natürlich konnte der Hund nicht wirklich mit Misato kommunizieren, sodass Rin als Übersetzerin herhalten musste. Nur äußerst ungern nahm sie ihren Glimmstängel aus dem Mund und erstickte diesen im Kies, um für uns zu übersetzen: „Also normalerweise kann man sich ja für Arenakämpfe im Internet schlau machen, was bestimmte Pokémon, Taktiken und Hilfsmittel besitzt, aber hier … na ja, eure Smartphones bringen euch hier nicht weiter. Es ist nur fair, euch mitzuteilen, dass eure Pisstöle einen Evolithen in den Händen von Hitotsumebo festgestellt hat.“ Die „Pisstöle“ reagierte auf diese Bemerkung mit einem bösartigen Knurren und Kläffen bestehend aus irgendwelchen französischen Fluchwörtern, doch mir standen die Haare aus einem anderen Grund zu Berge. Wir wussten niemanden in unseren Reihen, der diese geballte Defensive hätte brechen sollen, gescheitert am ersten Pokémon.
      „Wir brauchen also ein Pokémon, das Raub oder Abschlag beherrscht. M-Mayu? Kannst du sowas?“, fragte mich Misato mit einem herzzerreißend hilflosen Blick. Dieses rotzfreche Mädchen hatte Demut sicher schon länger gelernt, nur zeigte sie sie so unglaublich selten wie in jenem Moment. Niedergeschlagen und mit hängenden Ohren schüttelte ich meinen Kopf.
      Min warf immer wieder ihren einzigen gefüllten Pokéball ein kleines Stückchen nach oben, um ihn aufzufangen und erneut emporzuschicken, als sie über unser weiteres Vorgehen nachdachten: „Dein Shuppet kann Raub und mein Zobiris kann Abschlag. Es wäre eigentlich sinnvoll, via Raub das Item an uns zu reißen, aber es wird keinen großen Effekt bei einem Pokémon haben, das nicht nur nichts aushält, sondern auch noch eine große Geist- und Unlichtschwäche mit sich bringt. Ich lasse Yamato kämpfen.“

      Erleichtert seufzte das Coiffwaff auf, als es seinen Platz zu Gunsten des Zobiris räumen musste. Yamato stürmte schnell nach vorne und entriss dem schwerfälligen Zyklopen sein Wunderitem, bevor es eine heftige Finsterfaust einstecken musste. Min entschied sich dann dafür, den Gegner mithilfe von Konfusstrahl ins Taumeln zu bringen, um so erfolgreich einige weitere Treffer austeilen zu können, ohne dass ihr Pokémon weiter verwundet wurde. Eine Gruppe Irrlichter seitens des Zwirrklop verpassten unseren Kampfpartner nur knapp, doch zu einem letzten makaberen Akt sollte Shinobus erstes Pokémon noch gelangen – wie aus dem Nichts materialisierte sich aus der Energie der Unterwelt eine messerartige Waffe, die nur wenige Augenblicke später im Rumpf des klobigen Zyklopen verschwand und diesen rückwärts umkippen ließ.
      Was entfernt an einen rituellen Selbstmord erinnerte, sollte uns laut Misato noch teuer zu stehen bekommen: „W-war das nicht Fluch? Wir müssen auswechseln, sonst verlieren wir ein Pokémon!“
      Die nächste Unterweltskreatur, die Shinobu an ihre Seite beorderte, besaß vier gleich lange Arme und einen bläulich glühenden Kopf, auf dessen Spitze eine mit einem leichten Violettstich geprägte blaue Flamme loderte. Unser nächster Gegner stellte sich also als ein Skelabra heraus, gegen das auf den ersten Blick Sakuya die intelligenteste Wahl schien.
      „Wir haben ein Wasser-Pokémon im Team ...“, überlegte Misato und legte sich zwei ihrer Finger unters Kinn, während sie nachdenklich in das sternenlose Felshimmelszelt zwischen Ober- und Unterwelt blickte: „Ich weiß nicht so viel über dieses Teil, aber sein Spezialangriff soll unglaublich hoch sein. Seine Flammen würden locker auch unserer Sakuya böse Wunden zufügen.“
      Tatsache. Ich tat, was eine gute Schwester tun musste – ich pfötelte mich geschickt aus der Umarmung der Jugendlichen und landete mit allen vier Pfoten sicher auf dem kiesigen Untergrund, um mich selbst dieser Aufgabe zu stellen!
      „M-mayu?!“, murmelte Misato besorgt, doch Min zog sie an ihre Schulter heran und drückte sie.
      Als die Ältere und Erfahrenere der beiden ihr erklärte, welchen Vorteil meine Entscheidung mit sich führte, erhellte sich ihr Gesicht langsam: „Mayu besitzt doch diese Feuerresistenz. Sie muss höllisch auf die anderen Angriffe aufpassen, aber zumindest dagegen ist sie immun!
      Befehle musste man mir keine geben, denn den einzigen effektiven Angriff würde ich über meine spitzen Zähne ausführen können. Problematisch an der Angelegenheit war jedoch, dass mein Gegner um einiges agiler über das Kampffeld schwebte als ich. So wurde ich mit einem Spukball nach dem anderen konfrontiert, ohne mich meinem Feind wirklich annähern zu können. Als Flamara lagen meine Stärken im Nahkampf, doch es gelang mir einfach nicht, diese auszuspielen! Dass der fliegende Kronleuchter mir immer einen Schritt voraus war, durfte man zwar nicht wörtlich nehmen, aber sinngemäß traf diese Formulierung ins Schwarze. Bereits nach kurzer Zeit stand ich breitbeinig und keuchend im Kiesbett, während mein Gegenspieler den nächsten Spukball auflud. Der einzige risikofreie Wechsel wäre zu Besenval gewesen, doch jegliches weiteres Vorgehen war in Anbetracht seines Fellkleids zum Scheitern verurteilt.
      „Rin! Ich schaffe das nicht! Wieso müssen gleich unsere ersten Gegner SOLCHE Pokémon sein?“, klagte ich vorwurfsvoll und richtete meinen wütend funkelnden Blick auf eine Steinlaterne, vor der ich eigentlich ihren Kopf erwartet hätte. Ich musste mein Kinn nur etwas hinabsenken, um an der Seite wieder ihre animalische Form begrüßen zu dürfen.
      Das neunschwänzige Vulnona, als ein fluffiger Ball zusammengekuschelt, gab eine völlig unaufgeregte Antwort: „Ich besitze zu viel Erfahrung, dass ich nicht zum Schutze einer Welt meinen Wächtern glaubwürdig ein Nebulak und ein Driftlon für ihre Teams empfehlen kann.“
      „Ran … ich schaffe das nicht alleine. Das ist zu groß für mich.“
      Sakuya hätte natürlich auch aus der Distanz angreifen können, während ich für den Fernkampf nur meine hier komplett wirkungslosen Flammen zur Verfügung hatten, doch der Gedanke daran, wie sich das Feuer in die Haut meiner Familienmitglieder brennen würde, hatte mir keine Wahl gelassen. War es die richtige Entscheidung? Zumindest hatte ich genug durchschnaufen können, um auch den nächsten beiden Angriffen zu entgehen, aber danach wieder erneut völlig aus der Puste zu sein.

      „Hnnnnnnnng, Shinobu ...“, säuselte die bildschöne Füchsin plötzlich und schwang ihren neunfach beschweiften Po in Richtung der Sensenträgerin, um ihr liebevoll das Bein zu lecken: „Ich wünsche mir, von dir den Bauch gekrault zu bekommen.“ Während Ran sich auf den Rücken warf, um ihre als Herrin der Unterwelt wohlverdiente Bauchmassage einzufordern, konnten meine zittrigen Pelzstümpfe erneut zumindest etwas Halt gelangen.
      Nun merkte ich, was hier vor sich ging und auch Min hatte das Prinzip erkannt: „Immer wieder Tempo rausnehmen, verzögern, den Druck des Gegners annulieren … nur so können wir uns Stück für Stück wieder heranrobben – der wie vielte Spukball war das denn überhaupt?“ Plötzlich stellten sich meine Ohren steil auf. Genau, müssten die Spukbälle nicht bald endlich versiegen? Gerade ein Feuerpokémon wusste ganz genau, dass die Flammenkraft für einen bestimmten Zeitraum nur von beschränkter Natur war. Irgendwann war der Ofen aus, jedoch nicht bei mir, als ich der nächsten Angriffswelle entging. Als Nächstes musste die Shinigami ihre ganze Konzentration in das Verwöhnen von Rans dreieckigen Lederöhrchen stecken, gefolgt von einer Kopfmassage. Diese Kitsunedame wusste genau, was sie wollte und dazu gehörte eben auch zum Wohl aller unser Sieg. Als der Zeitpunkt gekommen war und das auf Spukball und Feuerattacken offensiv beschränkte Pokémon mir nichts mehr entgegenzubringen hatte, schlug ich mit meinen spitzen Zähnen zu. Einmal, zweimal, dreimal, so oft ich eben zubeißen musste. So schickte ich meinen Gegner letztlich auf die Bretter – mit dem Bauch schlapp im Kies hängend. Was auch immer jetzt kommen würde, hätte mit mir leichte Beute. Doch weder Besenval, noch das Zobiris und das letzte aus unserem Team frei wählbare Pokémon schienen gegen das gewappnet, was Shinobu nun als ihr finales Monster enthüllen würde. Der Begriff Pokémon war absolut unangebracht hinsichtlich dieses grotesken Wesens, das mit einem einzigen Blick meine Ohren zum herunterklappen brachte wie ein Orkanstoß ein altes Sonnensegel.
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    • Mayuuuuuuuuuuuuuuuuuuuna~ ;A;

      Ungeduldig stapfte ich mit mit meinen Pfötchen im feinkörnigen Kiesbett fast wie in einer Katzentoilette auf und weigerte mich, liegend auszuharren.
      welp So viele unerzählte Details ... Stell dir vor, der Erzähler würde jedes Mal davon berichten, wenn der Protagonist gerade auf Toilette muss! SHITE

      Chiaki, die langhalsige Geisterdame mit der Geishafrisur, hatte ihren Kopf zu Rins Unbehagen auf deren Schulter abgelegt [...]
      Ich mag Chiaki, sie ist random. .3. Random ist witzig, also ist es gut. Yay! x3

      Angriffe auf die Trainerinnen sind nicht legitim … und ja, das muss ich immer wieder aufs Neue wiederholen.
      Uff. xD Na ja, wen wundert es? Wir sind hier in der Hölle, da geht den Leuten die Gesundheit anderer sicherlich mal sowas von am Gesäß vorbei. :'D

      Ich war nun wirklich keine ängstliche Katze, doch es gab nicht viele Geister-Pokémon, mit denen ich als Kontrahent noch unzufriedener gewesen wäre als einem klumpfüßigen Zyklopen, dessen robuster Michelinmännchen-Körper fast unmöglich aus der Bahn zu werfen war.
      Mit dieser Beschreibung kann man doch wohl kaum noch Angst vor dem Teil haben. Köstlich! :tlol:

      Die beiden Trainerinnen sprachen sich kurz miteinander ab, bevor sie ihr erstes Pokémon in den Ring schickten – ihre Wahl fiel auf einen wenig begeisterten Besenval.
      Besenvaaaaaaaaaal~ °0° Also wenn der jetzt gegen den Zwirrklops verliert, hat er sämtliche Ehre verloren. Das ist ja praktisch unmöglich. .w.

      „Das 'scheußliche Ungetüm' trägt den Namen Hitotsumebo!“
      Mototsu. Mototsu! MOTOTSUUUUUUUUU!! ò________ó

      Eigentlich wollte ich mir näher anschauen, wie die beiden den Kampf eröffneten, doch Misato drückte mich sanft an ihre Brust, strich mir einmal über Stirn und Ohren und presste danach ihre Lippen auf meine, verharrte aber nur einen Augenblick, bevor sie sich wieder dem Streicheln widmete.
      Hat sie so sehr Angst um Besenval? D: Ich meine, klar, sie sind in der Hölle und so und es geht hier nicht mal mehr um Leben oder Sterben, sondern ums Sein oder Nichtsein, aber das ist immer noch Besenval! Besenval, der gegen ein Geist-Poggemann antritt! >.>

      Umm, Misa-Misa … ich will nicht böse sein, aber Sazzy hat mir erzählt, dass Katzen keine romantischen Küsschen auf das Schnäuzchen mögen.
      Ja Mann, Misa-Misa! >:c Hör auf Mayu in eine sexuelle Beziehung zu ziehen, die sie vielleicht gar nicht will!!!!!11111

      „Tut mir leid, Mayu-chan. Ich … ich wollte dich nicht … naja, irritieren.“
      A-aber warum hat sie es denn jetzt gemacht? o.o Wäre ein verzweifeltes Flauschen nicht ausreichend gewesen, wenn sie Angst hat?

      „Stell dir mal vor, sie hätte dich aus heiterem Himmel geküsst … also … also als richtiger Mensch, wie damals eben!“
      Ich find's irgendwie gerade mega witzig, wie alle so ziemlich sämtliches Interesse an dem Kampf verlieren, nur um darüber zu reden, wie Mishato komplett aus dem Nichts mit Mayu knutschen will. :tlol: Apropos random, ich ziehe meine Aussage wieder zurück! xD Na ja, ich stehe weiterhin mit Besenval! Keine Sorge, nicht jeder hat dich vergessen!

      „Besenval, was machst du denn da?“
      Woooooooooaaah, irgendwie triggern die mich gerade alle richtig hart. @.@" Hauptsache, der tapfere Besenval darf da unbeachtet um Leben und Tod kämpfen, während die feinen Damen sich mit Küsschen begnügen, nur um dann einen auf überrascht zu machen ... "Aaaaach, dich gibt's ja auch noch, was machst duuuuuuuuu denn da?" HNNNNNNG Besenval ist der wahre Held der Geschichte! QwQ Offenbar ist er der einzige, der sich darum kümmert, worum es hier wirklich geht!

      Erleichtert seufzte das Coiffwaff auf, als es seinen Platz zu Gunsten des Zobiris räumen musste.
      Und natürlich bekommt er keinen Dank dafür, dass er dieses Zwirrklop hingehalten hat, während die Damen sich köstlich amüsiert haben. =__= Ran sollte den Urlaub in der Hölle für die mal ordentlich verlängern, so viel steht fest.

      „Ich weiß nicht so viel über dieses Teil, aber sein Spezialangriff soll unglaublich hoch sein. Seine Flammen würden locker auch unserer Sakuya böse Wunden zufügen.“
      HNNNG MISHATO PLSSS Sie weiß, dass Skelabra einen hohen Spezialangriff hat, obwohl sie sonst kaum etwas darüber weiß, weiß im selben Zug aber nicht, dass Aquana, IHR Pokémon, mit den hohen KP eine spezielle Defensive par excellence besitzt? PRIORITÄTEN. c__c

      „Mayu besitzt doch diese Feuerresistenz. Sie muss höllisch auf die anderen Angriffe aufpassen, aber zumindest dagegen ist sie immun!
      Na ja, wenigstens greifen sie zur zweitbesten Option. Aber wehe, am Ende heulen sie rum, dass Mayu dem Skelabra nicht standhalten kann! ò_ó

      War es die richtige Entscheidung?
      Also aus spieletechnischer Sicht nicht. .3. Wo ist der Champ Touka, wenn man ihn braucht, um diese Anfänger zu belehren?! QwQ

      Diese Kitsunedame wusste genau, was sie wollte und dazu gehörte eben auch zum Wohl aller unser Sieg.
      welp Jetzt brauchen sie Rans Kitsune-Power, um überhaupt gegen irgendwen ankommen zu können. qwq Was machen wir nur mit diesem Himmelfahrtskommando...?

      Der Begriff Pokémon war absolut unangebracht hinsichtlich dieses grotesken Wesens, das mit einem einzigen Blick meine Ohren zum herunterklappen brachte wie ein Orkanstoß ein altes Sonnensegel.
      Uuuuuuuh, ein Cliffhanger. .3. Das gleicht beinahe Misatos und Mayus und Mins fürchterliches Fauxpas aus, als sie SICH LIEBER MIT KÜSSCHEN ALS MIT DEM EINZIG RELEVANTEN EREIGNIS IN DIESEM MOMENT BESCHÄFTIGT HABEN. ò________ó DER FLAUSCH GEHT ZU WEIT. NOT COOL.

      So! Sorry für den Rant, aber nooooooon non non, das kann ich nicht akzeptieren! Dx Diesen Cliffhanger aber schon. Er ist sehr sugoi! .3. Vielleicht zeigt er und der restliche Verlauf des Kampfes Misato & Co., dass Flauschen und Küssen nicht im immer Zentrum des Universums stehen. nO!!!! xD Besenval, solange bist du der neue Held dieser Geschichte!




      stars in our eyes
      'cause we're having a good time


      Avatar von Isanya, vielen Dank dafür <3
    • Viermal noch kein Contrakommentar, oje oje, das kann Mayuuuuna;w; so nicht stehen lassen! Dx
      @Rai

      Uff. xD Na ja, wen wundert es? Wir sind hier in der Hölle, da geht den Leuten die Gesundheit anderer sicherlich mal sowas von am Gesäß vorbei. :'D
      Rin: Wer stirbt wird eh wiedergeboren und hier leben generell keine so glücklichen Existenzen. Auch wenn man sich jetzt fragt, wie man einen Geist tötet, hmmm ... o.o"

      Hat sie so sehr Angst um Besenval? D: Ich meine, klar, sie sind in der Hölle und so und es geht hier nicht mal mehr um Leben oder Sterben, sondern ums Sein oder Nichtsein, aber das ist immer noch Besenval! Besenval, der gegen ein Geist-Poggemann antritt! >.>
      Mayu: Zwirrklop darf man nicht unterschätzen. Erinnere dich nur an Zwirrfinst aus PMD: o.o"

      Ja Mann, Misa-Misa! >:c Hör auf Mayu in eine sexuelle Beziehung zu ziehen, die sie vielleicht gar nicht will!!!!!11111
      Misato: "Sexuell". Lol. o.o"
      Mayu: Wieso benutzt jetzt jeder "o.o""? o.o"
      Misato: Ist hip. o.o"


      A-aber warum hat sie es denn jetzt gemacht? o.o Wäre ein verzweifeltes Flauschen nicht ausreichend gewesen, wenn sie Angst hat?
      Misato: Hnnng, instinktiv, das plant man ja nicht so wirklich im Voraus! ;w;

      Woooooooooaaah, irgendwie triggern die mich gerade alle richtig hart. @.@" Hauptsache, der tapfere Besenval darf da unbeachtet um Leben und Tod kämpfen, während die feinen Damen sich mit Küsschen begnügen, nur um dann einen auf überrascht zu machen ... "Aaaaach, dich gibt's ja auch noch, was machst duuuuuuuuu denn da?" HNNNNNNG Besenval ist der wahre Held der Geschichte! QwQ Offenbar ist er der einzige, der sich darum kümmert, worum es hier wirklich geht!
      Besenval: Es ist immer das Gleiche, genau wie am Hof von Versailles! Die ganze Arbeit bleibt an den Ministern und Erziehern hängen, während die feinen Damen kichernd fluffen und die Majestät nur ans Dinieren denkt! u_u"
      Min: Oh ja so ein Hähnchen könnte ich mir jetzt auch neischürn und dann nach Varennes eine romantische Kutschfahrt machen! °3°


      Und natürlich bekommt er keinen Dank dafür, dass er dieses Zwirrklop hingehalten hat, während die Damen sich köstlich amüsiert haben. =__= Ran sollte den Urlaub in der Hölle für die mal ordentlich verlängern, so viel steht fest.
      Ran: Ääääh nein, ich bleibe nicht länger Babysitter für diese Dummköpfe, als ich muss. =__=
      Misato: ò_ó Dumm? =_= Wieso wird mir das immer vorgehalten, baka janaaaaiiiyooo! ;w;


      HNNNG MISHATO PLSSS Sie weiß, dass Skelabra einen hohen Spezialangriff hat, obwohl sie sonst kaum etwas darüber weiß, weiß im selben Zug aber nicht, dass Aquana, IHR Pokémon, mit den hohen KP eine spezielle Defensive par excellence besitzt? PRIORITÄTEN. c__c
      Misato: Vorsicht ist die Mutter der Faienceriekiste!
      Mayu: Was?
      Misato: Ich wollte auch mal wie Besenval klingen! ò_ó


      Uuuuuuuh, ein Cliffhanger. .3. Das gleicht beinahe Misatos und Mayus und Mins fürchterliches Fauxpas aus, als sie SICH LIEBER MIT KÜSSCHEN ALS MIT DEM EINZIG RELEVANTEN EREIGNIS IN DIESEM MOMENT BESCHÄFTIGT HABEN. ò________ó DER FLAUSCH GEHT ZU WEIT. NOT COOL. Vielleicht zeigt er und der restliche Verlauf des Kampfes Misato & Co., dass Flauschen und Küssen nicht im immer Zentrum des Universums stehen. nO!!!! xD Besenval, solange bist du der neue Held dieser Geschichte!
      Besenval: Solange? Wer bitte steht denn sonst im Zentrum der Geschichte?!
      Mayu: Du kamst in Bestie nur alle drei Kapitel vor. Also ... ich. :c
      Besenval: Wer liest denn schon Geschichten über ein halbes Kind?
      Mayu: Ich bin erwachsen! Wieder! *fauch*
      Besenval: Nur wenn man sich das Verhalten einer Dirne aneignet, ist man noch lange nicht ein reifer Teil der Gesellschaft. Was glaubst du denn, wieso das Wahlrecht bei 25 Jahren liegt?
      Mayu: Daaaas gilt heute ganz sicher nicht mehr. o_o"
      Besenval: Welch törichter Fehler ...
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    • Kapitel VII: Netsuaikawa



      Am ehesten glich das dunkle, von einem kräftigen Saphirblau glimmernden Leuchten umgebenen Vierbeinerwesen einer Art Wolf oder Wildhund, dessen Größe in etwa der von Raikou, Entei oder Suicune entsprach. Bedrohlich knurrend stand es da auf vier mächtigen Beinen, die mitternächtlichen Zedernstämmen ähnelten, seine violetten Amethystaugen versehen mit einem kampfeslustigen Schimmern. Weiße Reißzähne, fast so lang wie die von Raikou, spitze Ohren wie die eines Anubis … dieses canide Ungeheuer besaß alles, um einem Hauskätzchen sämtliche Haare zu Berge stehen zu lassen.
      „Das ist ein Raiju, 'Schoßhündchen' des Donnergeists Raijin. Nicht zu verwechseln mit Raichu, ha … haha“, kicherte Ran und leckte sich das Brustfell. Wenn sie unter Beweis stellen wollte, dass sie EXTREM witzig war, handelte es sich jetzt um den falschen Zeitpunkt. Allerdings waren wir ihr für die Bestätigung dankbar, dass dieses Monster offenbar Elektrizität kontrollierte.
      Sogar für Misato war nun klar, auf wen sie in diesem Gefecht zählen musste: „Voltabsorber ist unsere einzige Hoffnung … urg … Denjiro, los!“ In den ersten Sekunden nach der Enthüllung des Raiju sah man ihrem angespannten Gesicht mit den vor Schrecken geweiteten Augen deutlich die Furcht an, die nun langsam von Kampfgeist überdeckt, wenn auch nicht verdrängt wurde. Weglaufen oder Aufgeben stand uns nicht als Option zur Verfügung.
      „Byaahuuuuuuuuu!“, jaulte das elektrisch geladene Wolfsungetüm und stieß ein lautes Kampfgebrüll gleich einem Donnergrollen aus, das nicht nur meine Ohren gehörig zusammenzucken ließ. Mein Bruder, dessen Kraftreserven noch komplett aufgeladen war, nahm die Herausforderung entschlossen an.

      Misato nahm nun etwas mehr die Zügel in die Hand als zuvor und befehligte den ersten Angriff: „Ich glaube, dass wir Strom vergessen können. Geh auf Nadelrakete! Ja!“ Sofort feuerte das Blitza eine Salve spitzer Nadeln ab, verfehlte sein Ziel jedoch. Das kräftige Wolfswesen nahm Anlauf und stellte sich dabei als äußerst agil heraus, doch auch Denjiro gab eine gute Figur im Kampf ab und konnte den angesetzten Knirscher-Angriffen des Raiju entkommen. Es schien fast so, als waren die Angriffsmuster der beiden Kontrahenten auf diese Attacken beschränkt, bis mir wieder klar wurde, dass Elektrizität überwiegend im Fernkampf eingesetzt wurde und somit das Donnermonster möglicherweise auf den Nahkampf eingeschränkt war.
      Nadelrakete erwies sich leider nicht als die treffsicherste aller Attacken, was Denjiros Trainerin zum Umdenken bewegte: „Wir treffen nie! Sollen wir auf Doppelkick wechseln?“
      „Doppelkick ist nicht stark und wir können uns keine physischen Angriffe erlauben, zumal da andere stärker drin wären“, fügte Min ihre Meinung hinzu und wischte sich ihre bunten Strähnen aus dem Gesicht. Meine Ohren hingegen hingen auf Halbmast, denn ich wusste, dass Elektropokémon mit Boden nur eine wirkliche Schwäche besaßen, aber niemand kontrollierte derartige Kräfte. Wenn ich doch nur die Erde erzittern lassen könnte, aber so fühlte ich mich einmal mehr hilflos, erst Recht, als der in Strom gehüllte Wolf doch einen Schritt schneller war als mein Bruder und ihn mit einem rüden Tackling laut aufjauelnd ins Kiesbett beförderte. Sicherlich hatte er sich die Flanken aufgeschürft, doch ohne zu Zögern stand er wieder auf allen vier Beinen, wirkte jedoch nicht mehr so agil wie vorher. Der Treffer hatte ihn offenbar mehr mitgenommen, als er sich dies selbst hätte einstehen wollen, denn auch dem nächsten Angriff konnte er nicht ausweichen. Interessant war jedoch, dass auch unser Gegner eine Weile brauchte, um sich aufzurappeln, den Kopf nach hinten zu neigen und immer wieder die gleichen Gesten seiner sensentragenden Trainerin Shinobu umzusetzen.
      „Die Attacke … das ist Bodycheck, oder?“, äußete Misato vorsichtig ihren Verdacht und begann, sich eine Taktik zurecht zu legen: „Er wird sich immer weiter schwächen, solange wir Denjiro draußen haben. Wir können jetzt nicht wechseln … aber ich habe schon eine Idee.“ Jene Idee bestand darin, Denjiro den Kampf verlieren lassen – noch ein Bodycheck und wir hätten wieder eine kleine Chance, den Kampf für uns zu entscheiden.
      Dann rannte der Raiju endlich an.
      Denjiro versuchte, zur Seite zu springen.
      Doch er humpelte.
      Dann der Angriff.
      Bodyche- …
      NEIN!
      „Denjiro!“
      Mit einem herzzerreißenden Aufjaulen versank mein Bruder im Zustand der Bewusstlosigkeit, nachdem das blau leuchtende Ungeheuer mit seinen bestialischen Zähnen zugeschnappt hatte – Biss, Knirscher, wer konnte das schon genau sagen? Letzlich reichte es aus, um das erste Pokémon aus unserem Team zu besiegen, ohne sich eine weitere Verletzung zuzuiehen.

      Die beiden jungen Japanerinnen schauten gequält und mitleidsvoll drein, waren jedoch um Fassung bemüht, als das Zobiris Yamato aufs Kampffeld zurückkehrte. Um ehrlich sein wusste ich nicht, was er hätte ausrichten können, vor allem, da ein Bodycheck auf einen Geist generell keinen Effekt vorzuweisen hatte, weder einen positiven, noch einen negativen!
      Min blieb stumm, als sich die hundeartige Kreatur in vierfarbig knisternden Strom hüllte und eine Salve mit gelben, orangenen, blauen und violetten Farbnuancen auf ihr neues Pokémon schoss, bis auf den entscheidenden Moment: „Yamato! Tiefschlag!“ Der gesamte Untergrund knisterte, sodass auch meine feinfühligen Pfotenballen noch etwas von der massiven Energie spürten, die der Raiju eben freigesetzt hatte. Wie zu erwarten hatte das Zobiris der Attacke nicht standhalten können, doch auch unser Kontrahent schnaufte heftig.
      Min, die unsere beiden niedergestreckten Kämpfer zu sich holte und sofort ärztlich zu versorgen begann, trat zurück und überließ nun Misato den Rest des Kampfes: „Du und Mayu, ihr wisst, was jetzt zu tun ist.“
      „Ja!“, ballte Misato erst entschlossen ihre Faust, doch nur binnen Sekunden kehrten die Zweifel nicht nur bei ihr, sondern auch zu mir zurück: „Wir brauchen einen guten Treffer – aber wir haben in Punkto Geschwindigkeit das Nachsehen.“ Ich besaß durchaus die Möglichkeit, auf einen Ruckzuckhieb zurückzugreifen, doch ich bezweifelte, dass ich als angeschlagene kleine Mayu dadurch genug Wucht entfachen konnte, um meinen Gegenspieler aus der Bahn zu werfen.
      Als sich das Monster in Blitze hüllte, dachte ich, dass es um mich geschehen war, doch es zogen sich stattdessen lediglich dunkle Wolken über dem Kampffeld zusammen, aus denen es zu tröpfeln begann – ich hingegen hatte mein Pulver verschossen und verfehlte meinen Gegner, traf jedoch einen der kahlen Baumleichen hinter ihm, die sofort Feuer fing. Da der Niesel gerade erst begonnen hatte, konnten die Flammen das tote Gewächs schnell umhüllen und in Brand setzen, da der größte Teil der Oberfläche staubtrocken sein musste. Das Feuer würde zwar sicherlich bald erlöschen, doch es reichte, um die Stabilität des Baumes zu Grunde zu richten und ihn auf den Raiju kippen zu lassen. Ein Treffer von einem glühenden Stamm im Nacken reichte aus, um selbst einen kräftigen Vierbeiner wie ihn in die Knie zu zwingen – der Kampf war gewonnen.

      Schnaufend und mit vier gespreizten Beinen ließ ich mich in das feuchte Kiesbett sinken, das auch die Gluten des Baumstammes schnell ersticken ließ. Nach Shinobus Niederlage stoppte auch der Regen abrupt und die Wolken lösten sich auf, als befänden wir uns mitten in einem sommerlichen Hoch. Shinobu begab sich zu ihrer Bestie, um ihr fürsorglich den Kopf zu streicheln und die verkohlten Baumreste mit ihrer Sense von seinem breiten Rücken herunterzukratzen, bevor sie sich auf Min und Misato zubewegte, eine Hand ausgestreckt und zugleich verschlossen. Wie ein sich entfaltender Schmetterlingskokon entfalteten sich ihre Finger und offenbarten einen bernsteinartigen Splitter in der Form eines Komma – einem als Tomoe bezeichneten Schmuckjuwel.
      Mit einem anerkennenden Nicken streckte die Shinigami den beiden Trainerinnen den gelb schimmernden Schlüsselsplitter hin, worauf Misato nach Mins Zustimmung beherzt zugriff und ihn mit einer kleinen Verbeugung an sich nahm. Wir hatten den ersten von vier unmöglichen Kämpfen erfolgreich bestritten und uns nun eine kleine Ruhepause verdient, bevor unsere Reise durch die Unterwelt weiterging … wahrscheinlich lange bevor ich wieder aus meinem tiefen Schlummer erwachen würde.



      Schweißgebadet erwachte ich, mein verschlafenes Knautschgesicht gegen das Polster der Rückbank unseres schnurrenden Jeeps gepresst. An einen bösen Traum konnte ich mich genauso wenig erinnern wie an einen guten. Stattdessen konnte ich auf einen vorzüglichen Schlaf zurückblicken, doch die Hitze war mittlerweile selbst mir unangenehm. Wie im japanischen Subtropensommer presste sich die drückende Wärme tief in mein rotblondes Fellkleid, das sich für Misatos kraulende Finger wie ein Schwamm anfühlen musste. Mich mit den Vorderpfoten auf ihre Beine aufzustützen, erlaubte mir einen Blick durch das Fenster: Rohre, Turbinen, Generatoren, Pipelines und Schläuche, teilweise orange glühend, sorgten für eine wenig einladendes, tristes Bild der Umgebung. Es war nicht so, dass ich in der Unterwelt ein zweites Hawai'i erwartete, doch ein japanisches Riesenkraftwerk zählte zu den Orten, die ich weder über noch unter der Erdoberfläche besuchen wollte.
      „Wie geht es Besenval, Denjiro und Yamato?“, miaute ich, den Kopf nun zu unserer ausgefuchsten Fahrerin gewandt.
      „Den Umständen entsprechend gut. Min-yeon hat sich gut um sie gekümmert und jetzt ruhen sie sich in ihren Bällen aus.“
      „Immerhin, das beruhigt mich etwas. Was ich von dieser Umgebung allerdings nicht behaupten kann.“
      Schulterzuckend kommentierte Rin die dampfenden und qualmenden Errungenschaften der unterirdischen industriellen Revolution: „Irgendwoher brauche ich ja den Strom für meine kleinen Gimmicks hier unten. Wusstest du, dass von den zwölf größten Erdgaskraftwerken der Welt alleine acht in Japan stehen?“
      Mit auf Halbmast stehenden Ohren schüttelte ich den Kopf, denn woher hätte ich das wissen sollen? Nicht mal die Naturburschen von Team Aqua konnten mit einem solchen Wissen aufwarten.
      „Und bei Erdöl belegt unser Land die Plätze 2-10, nur die Pole Position haben die Saudis sich unter den Nagel gerissen. Den haben wir dafür bei den Atomkraftwerken. Kashiwazaki-Kariwa, seit 2011 nach dem Desaster stillgelegt.“
      Während ich mein Köpfchen an Misatos Bein rieb und mir von meinem Frauchen ein paar Krauleinheiten abholte, war ich zumindest froh, dass sich Menschen anpassungsfähig und lernwillig zeigen konnten, selbst wenn es extreme Überzeugungskraft abverlangte: „Gut, so sind wir auf der sicheren Seite.“
      „Nicht SO stillgelegt. Man denkt bereits drüber nach, sie nach einer Sicherheitsüberprüfung in den nächsten Jahren wieder hochzufahren. Es liegt übrigens im Gegensatz zu dem Fukushima-Kraftwerk an einer Westküste.“ Das war definitiv nicht die Antwort, die ich gerne gehört hätte, aber ändern können würde ich ohnehin nichts. Schwebende Feuerbälle kamen immer wieder aus dem eisernen Dickicht hervor und verschwanden hinter einer Art Abhang, die sich nach dem Anfahren auf eine Erhöhung als ein kleines Steilufer herausstellte.
      „Janjan, jaaaanjan!“, zischten die brennenden Kugeln aus hellblauem Feuer, die von beiden Ufern in die Mitte des breiten Flusses schwebten und sich beinahe zu vereinigen schienen. Vorher eingetroffene Flammenbälle jedoch gingen wieder auseinander und begaben sich in die entgegengesetzte Richtung.
      Min lehnte ihre Schulter an die von Misato, um noch besser aus dem Fenster zu schauen und für das Spektakel irgendeine halbwegs logische Erklärung zu finden: „Rinniiiie? Das sind Seelen, oder? Halten die für dich eine Parade ab?“
      „Für mich? Ach was, nein, das machen die ständig“, erklärte die Kitsunefrau uns gelassen: „Das sind Janjanbi, die rastlosen Seelen von Geliebten, deren Überreste nicht im gleichen Tempel zur letzten Ruhe gebettet wurden. Um sich zu treffen, verlassen sie ihre Gräber und begeben sich zum Fluss. Manche sind sogar durch einen Doppelselbstmord ums Leben gekommen. Während ich das Wasser des Stroms als Kühlung benutze, strahlen die Feuerbälle Wärme aus, mit denen ich ein bis in alle Ewigkeit arbeitendes Thermokraftwerk betreiben kann. Deswegen heißt es Netsuaikawa, am Fluss der leidenschaftlichen Liebe.“ Es ging eigentlich seit unserer Ankunft überwiegend um Tod und Seelen, die nicht durch eine gute Wiedergeburt in den Kreislauf des oberen Leben gespült wurde. Wer würde da nicht eine gewisse Schnippigkeit und eine zynische Grundhaltung entwickeln, die unsere Rin-chan zumindest für den Moment verschlossen hielt. Über Miyahira oder Giratina hatten wir in der Zwischenzeit kein weiteres Wort verloren, doch ich wusste um die Gefahr.



      „Tsugi wa – Eientan. The next stop is Eientan“, kündigte Rin am Ende unserer Fahrt eine Art Hafenregion an, sofern ich das silberne Glitzern auf einer welligen, schwarzen Oberfläche folgerichtig als Wellengang deutete.
      Min als Einheimische der Kansai-Region schien interessierter daran als Misato zu sein, was unsere Lokalisation betraf: „Was ist das denn für ein Teil? Soll das dein Pendant zu Osaka sein?“
      „Oh, also das Gebiet unter Osaka heißt auch Eientan. Dieser ganze Küstenabschnitt von Sakai bis Kobe heißt Eientan. Egal, wo du die Segel hisst, das Meer ist überall gleich finster und gefährlich. Du wirst nichts Neues entdecken können, obwohl du dir nichts mehr wünschst, als als ruhmreicher Entdecker wiederzukehren. Ewige Klage oder Ewige Gier – was die Schriftzeichen betrifft, habe ich mich nie festgelegt und für die zweite Hälfte des Wortes Hiragana-Silbenschrift gewählt.“
      „Das sieht aber mehr als besch- … eiden aus ...“, merkte Min an, bedacht, unsere vulpine Fremdenführerin nicht unnötig zu provozieren.
      „Sag' das doch den Leuten, die 'Minami-Arupusu' erfunden haben.“
      „Was genau hast du mit uns hier vor?“
      „Ach, mal sehen. Für meine liebsten Schätzchen stecke ich voller bezaubernder Überraschungen“, lachte Rin, während sie sich nach gefühlten Ewigkeiten wieder über ihren Schweif eine Zigarette anzündete – wie auch immer Kitsune das anstellten.
      „Wir … sind aber nicht deine liebsten Schätzchen … oder?“
      „Ja, das stimmt. Ihr geht mir ziemlich oft auf den Geist“, kommentierte die Todesgöttin die Frage der jungen Ärztin trocken, parkte den Wagen, öffnete die Tür und hüpfte aus dem Jeep.
      "Auch Mayu-chan? Sie ... sie ist immer lieb!", verteidigte Misato mich aufopferungsvoll.
      "Oh, die manchmal sogar am meisten!"
      Besten Dank auch.
      Normalerweise liebte ich es, das weite Meer zu beobachten, doch diese schwarzen Wassermassen erfüllten mich mit beklemmender Furcht. Auch Misato fühlte sich nicht wirklich wohl und wärmte ihre Brust leicht zitternd mit ihren eigenen Armen, obwohl die Temperatur sich nicht von der eines angenehmen Sommerabends unterschied. Vielleicht war die kleine Südjapanerin auch einfach etwas zu empfindlich, was Kälte betraf? Vor unseren Augen stach ein Schiff in See, das mich an das in dem Museum zur Meiji-Restauration in Kagoshima erinnerte, also ein großer Holzkahn aus dem 19. Jahrhundert. Die Seefahrt hatte Rin also bereits länger nicht mehr modernisiert, auch wenn sie die Gründe hierfür bereits zuvor dargelegt hatte. Eigentlich hätten wir stolz auf das sein können, was wir nun gemeinsam als ein Team erreicht hatten, doch die Realität saß wie ein giftiger Rosendorn in meinem Herzen: eine Herausforderung von VIEREN hatten wir gemeistert, mehr nicht. Der Weg, der noch vor uns lag, schien so endlos wie das ruhige Meer vor Eientan.
      [IMG:https://vignette.wikia.nocookie.net/gravityfalls/images/6/6a/S2e5_Paul_Robertson_Giffany_standing.gif/revision/latest?cb=20141010215747]
      I AM YOUR NYUU WAIFU - CARRY MY BOOKS ò_ó
      Avatar von Valentinstagsaktion, zeigt Chloe und Bongo II, merci~ <3
    • Mayuuuuna/Rin & Friendz/#Pray4Besenval, ich kommeeeeee~ qwq Wir haben auf eine Antwort der Königin gewartet und die Königin hat geantwortet! Unterweltlicher Flauuuusch! ò.ó

      Am ehesten glich das dunkle, von einem kräftigen Saphirblau glimmernden Leuchten umgebenen Vierbeinerwesen einer Art Wolf oder Wildhund, dessen Größe in etwa der von Raikou, Entei oder Suicune entsprach.
      Tjaa, und schon liest man Windhund. xD Das wäre irgendwie nicht so bedrohlich gewesen, die können ja schon ziemlich lächerlich aussehen. :'D Man erinnere ich nur hieran...

      Bedrohlich knurrend stand es da auf vier mächtigen Beinen, die mitternächtlichen Zedernstämmen ähnelten, seine violetten Amethystaugen versehen mit einem kampfeslustigen Schimmern.
      Saphirblaues Leuchten, violette Amethystaugen? Ich kenne ein Muster .... ZU VIEL YU-GI-OH! GESPIELT?!?!?! :rofl:

      Weiße Reißzähne, fast so lang wie die von Raikou, spitze Ohren wie die eines Anubis … dieses canide Ungeheuer besaß alles, um einem Hauskätzchen sämtliche Haare zu Berge stehen zu lassen.
      Oh wow ... Was ist das denn für ein Frankensteinungeheuer? xD Reißzähne wie ein Säbelzahntiger, den Kopf wie ein Schakal und Waden wie ein Fahrradfahrer. Was ist eeeeees? :grin:

      Hotoke: Probier's mal mit Tamamo nach dem Aufwachen.
      Tamamo: =__ó

      Das ist ein Raiju, 'Schoßhündchen' des Donnergeists Raijin.
      Kein Fluffpuff-Hündchen? ;w; Schade! Dabei hätte sich eine Wolke so viel besser als Schoßhündchen angeboten, wenn man einen flauschigen Begleiter an seiner Seite haben will. Dx Liegt doch voll nahe als Donnergott, MANN. .__.)

      „Byaahuuuuuuuuu!“, jaulte das elektrisch geladene Wolfsungetüm und stieß ein lautes Kampfgebrüll gleich einem Donnergrollen aus, das nicht nur meine Ohren gehörig zusammenzucken ließ. Mein Bruder, dessen Kraftreserven noch komplett aufgeladen war, nahm die Herausforderung entschlossen an.
      Na, der hat ja mal was auf dem Kasten. Er blickt dem Tod mutig entgegen, anstatt sich in Flausch und Fluff zu stürzen, so wie gewisse andere Leute hier. ò_ó ... Hm, ja, aber immerhin hat er die Übermacht der Pokémon-Logik auf seiner Seite. Sämtliche Angriffe werden an ihm abprallen, selbst, wenn sämtliche Donner der Unterwelt auf ihn niederprasseln! o/ Und dann haben wir noch den offensichtlich gigantischen Größenunterschied zwischen Blitza und diesem Monster-Vieh, aber gut, Physik und Pokémon halt .. xD RATTFRATZ SETZT RUCKZUCKHIEB GEGEN GROUDON EIN! ES HAT KEINE KP MEHR! Hiyay! \o/

      „Ich glaube, dass wir Strom vergessen können. Geh auf Nadelrakete! Ja!“
      Mishatos Entschlossenheit ist wirklich inspirierend. xD Na wenn sie meint, dass sie mit ihrem klitzekleinen Blitza eine Chance gegen ein monströses Unterweltmonster hat, so sei es! Aber dann sollte sie sich nicht wundern, wenn Denjiro seinen zweiten Tod stirbt. Warte mal! Was passiert eigentlich, wenn man in der Unterwelt stirbt? Raaaaan? :O

      „Doppelkick ist nicht stark und wir können uns keine physischen Angriffe erlauben, zumal da andere stärker drin wären“,
      Nadelrakete einsetzen, aber Doppelkick ABLEHNEN? Habe ich irgendwas verpasst? xD Also so wie es scheint, ist das ein echter Kampf à la David gegen Goliath und Blitzes super schlechtes Movepool, vor allem ohne TMs, ist da auch keine Hilfe.

      Jene Idee bestand darin, Denjiro den Kampf verlieren lassen – noch ein Bodycheck und wir hätten wieder eine kleine Chance, den Kampf für uns zu entscheiden.
      Na, wenigstens sind sie nicht vollkommen planlos. Auch wenn dieser Bodycheck eher Bodycheck ex machina heißen sollte, immerhin ist die Dummheit dieses Donnerköters wohl deren einzige Chance, nicht in der Unterwelt der Unterwelt zu landen. Was will der eigentlich von denen? Sie einfach nur feddischmachen? <__<

      Ich besaß durchaus die Möglichkeit, auf einen Ruckzuckhieb zurückzugreifen, doch ich bezweifelte, dass ich als angeschlagene kleine Mayu dadurch genug Wucht entfachen konnte, um meinen Gegenspieler aus der Bahn zu werfen.
      Ich danke Mayu an dieser Stelle, das wäre sonst echt lächerlich geworden. u.u" Aber jetzt bin ich wirklich gespannt, wie sie das noch gewinnen wollen. Zeit für einen Flammenwurf ex machina, als Antwort auf den Bodycheck? So eine Feuersbrunst ist sicherlich verheerend, egal wie viel "KP" das zieht. Also aus rein realistischer Sicht. xD

      Ein Treffer von einem glühenden Stamm im Nacken reichte aus, um selbst einen kräftigen Vierbeiner wie ihn in die Knie zu zwingen – der Kampf war gewonnen.
      Na, so geht das auch. ^u^ Ich bin zufrieden, dass diese Unsinnigkeit namens KP-Leiste hier eine kleine bis gar keine Rolle gespielt hat, von so einem brennenden Baumstamm erschlagen zu werden, hätte so ziemlich alles KO geschlagen oder schwer genug verletzt, dass einfach so weiterzukämpfen eher keinen Sinn gemacht hätte. Aber jetzt müssen wir wirklich erfahren, was hinter diesem Anschlag gesteckt hat! ô.o

      Nach Shinobus Niederlage stoppte auch der Regen abrupt und die Wolken lösten sich auf, als befänden wir uns mitten in einem sommerlichen Hoch.
      Oh, ups. Es war ein Kampf gegen Shinobu? Wow, ich habe wohl so einiges vergessen. RIP ;w;

      Wir hatten den ersten von vier unmöglichen Kämpfen erfolgreich bestritten und uns nun eine kleine Ruhepause verdient, bevor unsere Reise durch die Unterwelt weiterging …
      Ich hoffe, der nächste Kampf wartet noch ein bisschen, Poggemonn-Kämpfe sind nämlich irgendwie echt schwer zu kommentieren, ohne einfach nur zu wiederholen, was schon geschrieben wurde. u.u Der Kommentar muss ja auch lesenswert sein!

      An einen bösen Traum konnte ich mich genauso wenig erinnern wie an einen guten.
      Carolina: Ha, mit dieser Aussage könnte ich einen guten Teil meines Lebens beschreiben. Es ist ein nicht enden wollender Traum, manchmal gut und manchmal so übel, dass man nicht einmal mehr aufwachen möchte. Es soll einfach nur enden. :(

      Stattdessen konnte ich auf einen vorzüglichen Schlaf zurückblicken, doch die Hitze war mittlerweile selbst mir unangenehm.
      Also wenn das aus dem Mund eines Flamara kommt, dann ist die Kacke wirklich am dampfen. Wortwörtlich. Und ich verrecke schon, wenn hierzulande 30° C sind. xD Und dann die Hölle erst ...

      Wie im japanischen Subtropensommer presste sich die drückende Wärme tief in mein rotblondes Fellkleid, das sich für Misatos kraulende Finger wie ein Schwamm anfühlen musste.
      Okay, das ist wirklich eklig. Merkt es Misato einfach nur nicht, dass ihr Kätzchen als FEUER-Pokémon kurz vor dem Hitzekollaps ist oder opfert sie sie sich einfach nur, um Mayu zu beruhigen? Und was noch wichtiger ist ... Wie geht es den Menschen dabei, wenn schon Mayu die Hitze nicht aushalten kann? Wir erinnern uns daran, dass das Teil 1.600° C heiß ist ...! xD

      [...] den Kopf nun zu unserer ausgefuchsten Fahrerin gewandt.
      Tamamo: Ausgefuchst? Den merke ich mir! uvu

      Schulterzuckend kommentierte Rin die dampfenden und qualmenden Errungenschaften der unterirdischen industriellen Revolution [...]
      Oh, das ist jetzt interessant. Spiegelt die Hölle einfach die Ereignisse auf der Oberwelt oder entwickelt sie sich vollkommen unabhängig bzw. eigenständig? Die Lebensbedingungen vieler Arbeiter war ja schon genug Hölle auf Erden, wie das dann wohl da unten war ...

      Nicht mal die Naturburschen von Team Aqua konnten mit einem solchen Wissen aufwarten.
      Hm. Wow. Das regt gerade sehr zum Denken an. xD Wenn man genauer darüber nachdenkt, dann ist Team Aqua schon wie Greenpeace in einem alternativen Universum, in dem es Waffengewalt benutzt, um seine radikalen Ziele und Visionen durchzusetzen. Spannend!

      Kashiwazaki-Kariwa, seit 2011 nach dem Desaster stillgelegt.
      Hat seitdem ein großes Umdenken in Japan stattgefunden? :O Und wie schaut es generell mit erneuerbaren Energien dort aus? Als so ein fortschrittliches Land denkt man wohl, dass das ja "Standard wäre", aber wenn ich es so bedenke, habe ich dahingehend irgendwie nie viel Bahnbrechendes aus Japan gehört. xD Aber gut, außer bezüglich irgendwelchen Konflikten mit Nordkorea oder seltener China hört man hier generell wenig von Japan.

      Es ging eigentlich seit unserer Ankunft überwiegend um Tod und Seelen, die nicht durch eine gute Wiedergeburt in den Kreislauf des oberen Leben gespült wurde.
      Die Geschichte heißt ja auch Seelenreise, aber davon kann Mayu ja nichts wissen, sie ist ja kein Deadpool. xD Rin ist eher so ein Deadpool, aber auch sie kann die vierte Wand nicht durchbrechen. Stell dir das mal vor. Das wäre faszinierend. Eine echte Troll-Rin, noch trolliger als jetzt.

      Wer würde da nicht eine gewisse Schnippigkeit und eine zynische Grundhaltung entwickeln, die unsere Rin-chan zumindest für den Moment verschlossen hielt.
      Also ich muss ehrlich sagen, dass ich es Ran nicht verübeln kann, dass sie keinen Bock hat, den Rest ihrer Existenz in der Hölle zu verbringen. Ist ja kein schöner Ort, aber wen wundert's. xD Kein Wunder, dass Izanagi da die Beine in die Hand genommen hat, wahrscheinlich war die Unterwelt ein genauso grässlicher Anblick wie seine Frau!

      Du wirst nichts Neues entdecken können, obwohl du dir nichts mehr wünschst, als als ruhmreicher Entdecker wiederzukehren.
      Wow, diese unterweltliche Parallelwelt zur Oberwelt ist wirklich superspannend. Was sich die Leute alles ausgedacht haben ... Ich freue mich darauf, mehr über diese Verflechtungen zu erfahren! :D

      [...] während sie sich nach gefühlten Ewigkeiten wieder über ihren Schweif eine Zigarette anzündete – wie auch immer Kitsune das anstellten.
      Tamamo: Tja, da sieht man mal, dass Kitsune auch in der Moderne noch einen aktuellen Gebrauch aus ihren Fähigkeiten ziehen können. uvu Ich bin glücklich!
      Hotoke: Und ich bin eine glückliche Nichtraucherin. övö

      Normalerweise liebte ich es, das weite Meer zu beobachten, doch diese schwarzen Wassermassen erfüllten mich mit beklemmender Furcht.
      Thatch: Ratet mal, was schlimmer ist, als eine Bucht voller endlos schwarzem Meer zu beobachten! Genau, auf einem Boot mitten in diesem endlos schwarzen Meer herumzutreiben! 8D Solche Sorgen muss man als Seemann schnell ablegen, sonst packt einen schnell der Wahnsinn. Oder man sucht sich einfach eine Beschäftigung, es gibt immer viel zu tun. ^u^

      Vielleicht war die kleine Südjapanerin auch einfach etwas zu empfindlich, was Kälte betraf?
      Stimmt, vielleicht ist sie als Südjapanerin wirklich überlegen, was Hitzeresistenz anbelangt. xD Aber Mayu ist doch auch gebürtige Kyushu...anerin, oder? ò.o Vielleicht ist sie einfach nur eine Lusche! So wie ich. xD

      Es geht also wirklich auf die See? :D Wie cool! Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön!~ Captain Rin steht ihnen zu Diensten! Und dann auch noch mit einem exotischen Segelschiff. Na, da bin ich ja mal gespannt, wohin sie die endlosen Weiten der See tragen. Ist es denn in dem Hafen auch heiß oder haben sie wenigstens dort ein paar frische Seebrisen abbekommen? ^^ Ach, ich vermisse das Meer mit seinem wundervollen Wind! Dx




      stars in our eyes
      'cause we're having a good time


      Avatar von Isanya, vielen Dank dafür <3
    • Mayuuuuna/Rin & Friendz/#Pray4Besenval, ich kommeeeeee~ qwq Wir haben auf eine Antwort der Königin gewartet und die Königin hat geantwortet! Unterweltlicher Flauuuusch! ò.ó
      Ran: *ranfluff* .3. Darauf freue ich mich immer! * @Rai über die Hand schleck* :3

      Saphirblaues Leuchten, violette Amethystaugen? Ich kenne ein Muster .... ZU VIEL YU-GI-OH! GESPIELT?!?!?!
      Misato: Hnnng kawaii ;/////; So eins will ich!
      Mayu: Du hast schon ein Haustier, das dem ziemlich ähnlich sieht. o.o"


      Hotoke: Probier's mal mit Tamamo nach dem Aufwachen.
      Tamamo: =__ó
      Ran: Oder ich nach dem Aufwachen. =__ó

      Kein Fluffpuff-Hündchen? ;w; Schade! Dabei hätte sich eine Wolke so viel besser als Schoßhündchen angeboten, wenn man einen flauschigen Begleiter an seiner Seite haben will. Dx Liegt doch voll nahe als Donnergott, MANN. .__.)
      Shinobu: (Der soll ja gerade nicht flauschig sein)
      Fei: Ein Nackthund? :o



      Na, der hat ja mal was auf dem Kasten. Er blickt dem Tod mutig entgegen, anstatt sich in Flausch und Fluff zu stürzen, so wie gewisse andere Leute hier. ò_ó ...
      Denjiro: Wir Blitzas sind eben ganz besondere Helden! :D
      Sheila: Myaa myaa, hihihi~ *schnurr* ^_^


      Und dann haben wir noch den offensichtlich gigantischen Größenunterschied zwischen Blitza und diesem Monster-Vieh, aber gut, Physik und Pokémon halt .. xD RATTFRATZ SETZT RUCKZUCKHIEB GEGEN GROUDON EIN! ES HAT KEINE KP MEHR! Hiyay! \o/
      Min: Dieses Spiel ist Schuld am Untergang des Abendlandes. u_u" 4 4 4 Dragonir nicht mit mir!

      Mishatos Entschlossenheit ist wirklich inspirierend. xD Na wenn sie meint, dass sie mit ihrem klitzekleinen Blitza eine Chance gegen ein monströses Unterweltmonster hat, so sei es!
      Misato: Äh wir haben keine andere Wahl, sonst verrecken wir sowieso da unten? ._."

      Aber dann sollte sie sich nicht wundern, wenn Denjiro seinen zweiten Tod stirbt. Warte mal! Was passiert eigentlich, wenn man in der Unterwelt stirbt? Raaaaan? :O
      Ran: Man stirbt keinen "ersten" Tod, wenn man auf diese Art und Weise in der Unterwelt landet - ist Izanagi auch nicht. Wer hier stirbt, verliert seinen Körper und tritt normal in den Wiedergeburtenkreislauf ein.

      Nadelrakete einsetzen, aber Doppelkick ABLEHNEN? Habe ich irgendwas verpasst? xD Also so wie es scheint, ist das ein echter Kampf à la David gegen Goliath und Blitzes super schlechtes Movepool, vor allem ohne TMs, ist da auch keine Hilfe.
      Misato: Ich dachte, Nadelrakete wäre nicht physisch. Danke, Abe. =_=

      Na, so geht das auch. ^u^ Ich bin zufrieden, dass diese Unsinnigkeit namens KP-Leiste hier eine kleine bis gar keine Rolle gespielt hat, von so einem brennenden Baumstamm erschlagen zu werden, hätte so ziemlich alles KO geschlagen oder schwer genug verletzt, dass einfach so weiterzukämpfen eher keinen Sinn gemacht hätte.
      Ran: Wir bemühen uns, von Pokémonlogik zu distanzieren.

      Aber jetzt müssen wir wirklich erfahren, was hinter diesem Anschlag gesteckt hat! ô.o
      Ran: Der Islamische Staat. ò_o

      Oh, ups. Es war ein Kampf gegen Shinobu? Wow, ich habe wohl so einiges vergessen. RIP ;w;
      Ran: B-baka! =_=" Fällt dir früh auf! xD

      Ich hoffe, der nächste Kampf wartet noch ein bisschen, Poggemonn-Kämpfe sind nämlich irgendwie echt schwer zu kommentieren, ohne einfach nur zu wiederholen, was schon geschrieben wurde. u.u Der Kommentar muss ja auch lesenswert sein!
      (Ich finde Kämpfe leider auch eher langweilig zu schreiben tbh. Die hauen sich doch nur auf die Fresse)

      Carolina: Ha, mit dieser Aussage könnte ich einen guten Teil meines Lebens beschreiben. Es ist ein nicht enden wollender Traum, manchmal gut und manchmal so übel, dass man nicht einmal mehr aufwachen möchte. Es soll einfach nur enden.
      Yomi: Meine arme kleine Myüü ;///////; *fluffelflausch* Bald kommst du mal nach Frankreich für einen erholsamen Urlaub und ich backe dir köstliche Macarons! ^-^
      Kagayaku: Also geht doch alles über Fluff und Flausch! :o


      Okay, das ist wirklich eklig. Merkt es Misato einfach nur nicht, dass ihr Kätzchen als FEUER-Pokémon kurz vor dem Hitzekollaps ist oder opfert sie sie sich einfach nur, um Mayu zu beruhigen? Und was noch wichtiger ist ... Wie geht es den Menschen dabei, wenn schon Mayu die Hitze nicht aushalten kann? Wir erinnern uns daran, dass das Teil 1.600° C heiß ist ...! xD
      Misato: Es ist locker 35, 40 Grad, wie ein mediterraner Sommer. Selbst mit kurzer Kleidung absolut schwer auszuhalten. Stell dir vor, ich hätte meine lange Jeans an omg. Dx

      Oh, das ist jetzt interessant. Spiegelt die Hölle einfach die Ereignisse auf der Oberwelt oder entwickelt sie sich vollkommen unabhängig bzw. eigenständig? Die Lebensbedingungen vieler Arbeiter war ja schon genug Hölle auf Erden, wie das dann wohl da unten war ...
      Ran: Theoretisch ja, aber ich führe nennenswerte Errungenschaften aus der Oberwelt hier mit Verzögerung ein. Ansonsten sind die Entwicklungen aber relativ autonom. Naja, die Arbeitsumfelder sind halt anders. Wenn es oben wie auf Hawai'i ist, ist es hier wie Chemnitz, oder mit etwas Glück auch mal Cottbus.

      Hat seitdem ein großes Umdenken in Japan stattgefunden? :O Und wie schaut es generell mit erneuerbaren Energien dort aus? Als so ein fortschrittliches Land denkt man wohl, dass das ja "Standard wäre", aber wenn ich es so bedenke, habe ich dahingehend irgendwie nie viel Bahnbrechendes aus Japan gehört. xD Aber gut, außer bezüglich irgendwelchen Konflikten mit Nordkorea oder seltener China hört man hier generell wenig von Japan.
      Ran: Das Kraftwerk sollte nach einer Diskussion '16/'17 wieder 2019 starten. Also nicht wirklich, von den Großen her. GG. Die einfachen Leute sind aber schon kritischer und umweltbewusster geworden.

      Die Geschichte heißt ja auch Seelenreise, aber davon kann Mayu ja nichts wissen, sie ist ja kein Deadpool. xD Rin ist eher so ein Deadpool, aber auch sie kann die vierte Wand nicht durchbrechen. Stell dir das mal vor. Das wäre faszinierend. Eine echte Troll-Rin, noch trolliger als jetzt.
      Mayu: Ich würde sie in ihrem eigenen Wohnzimmer erdrosseln. ):
      Rin: Wenn du die nächsten zehn Male als Corasonn wieder geboren willst, mach doch.
      Mayu: Ist doch eigentlich ganz reizvoll, wenn auch langweilig. :o
      Rin: Stirb einen elenden Plastikmüll und Meereserwärmungstod in Australien! Ò-Ó


      Also ich muss ehrlich sagen, dass ich es Ran nicht verübeln kann, dass sie keinen Bock hat, den Rest ihrer Existenz in der Hölle zu verbringen. Ist ja kein schöner Ort, aber wen wundert's. xD Kein Wunder, dass Izanagi da die Beine in die Hand genommen hat, wahrscheinlich war die Unterwelt ein genauso grässlicher Anblick wie seine Frau!
      Izanagi: Ha, das kann man wohl so sagen! :'D
      Izanami: Geh wieder Götterbingo im Seniorenzentrum Takamagahara spielen! ò_ó


      Tamamo: Tja, da sieht man mal, dass Kitsune auch in der Moderne noch einen aktuellen Gebrauch aus ihren Fähigkeiten ziehen können. uvu Ich bin glücklich!
      Hotoke: Und ich bin eine glückliche Nichtraucherin. övö
      Satsuki: Ich auch övö *gibt Hotty Five*

      Stimmt, vielleicht ist sie als Südjapanerin wirklich überlegen, was Hitzeresistenz anbelangt. xD Aber Mayu ist doch auch gebürtige Kyushu...anerin, oder? ò.o Vielleicht ist sie einfach nur eine Lusche! So wie ich. xD
      Misato: Ich bin Hitze schon besser gewöhnt als die meisten Japaner, stimmt. ;D Auch wenn es in Japan generell reeelativ warm ist, klagen seeehr viele über die Hitze.
      Mayu: Als Pokémon ja, als Menschlein eine Kansaianerin. ovo Ich kenne so wenige Kanto-Girls!
      Min: Wayne
      Yomi: ;///; Buhuhu;v;
      Mayu: Nicht weinen, wir haben ein wundervolles Kommi erhalten! Arigato! x3
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Miao ()

    • Isanya schrieb:

      gutes kapitel ab jz xD <3 Mach weiter ;* ~Deine San
      Hallo San!
      Es freut mich, dass dir meine Geschichte bis jetzt gefällt :)
      Und natürlich bin ich froh, dass du sie so schnell gefunden hast :) Wie hast du das angestellt? *neugierig guck*
      Naja, ist jetzt auch egal :)
      Ich hoffe, dass du weiterhin dran bleibst und dir meine Upload-Zeit nicht stört :)
      Ich wünsche dir noch viel Spaß auf Flip.de und bis später! *wink*

      Mfg, deine Mayuna :)
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    • Kapitel VIII: Tsumikura


      Während die verschiedensten Dämonen und Geisterdämonen an den wadenhohen Tischen neben uns Takoyaki und Okonomiyaki verzehrten, starrte ich mit hängenden Ohren auf mein rötliches Reisbällchen. Eingefärbt mit süßlichen Azukibohnen, würde es zumindest ein kleines Geschmackserlebnis liefern, bis mir selbst dieses von Rin persönlich abgenommen wurde. Weder die in Teigbällchen eingebackenen Tintenfischstückchen noch die divers gefüllten, mit Soße garnierten Teigfladen waren für mich bestimmt, lediglich ein bloßer, weißer Klumpen Reis wurde mir aufgetischt. Ein paar Sojasprossen schimmerten zwar auch hinaus, doch ich rümpfte tief enttäuscht die Nase.
      „Azukibohnen kann man auch nicht roh essen. Tut mir leid, aber auch diese Speise würde euch sonst umbringen“, erklärte Rin schulterzuckend und biss in ihr Reisbällchen hinein, während ich die Konsistenz meines Mahls mit der Pfote misstrauisch überprüfte.
      „Aber ich bin ein Flamara. Ich kann mir mein Essen doch selbst braten!“
      „Nein, kannst du nicht.“
      Ich hasste Rinsplaining so sehr. Besserwisserische Erklärungen von Rin.
      Aber leider war es notwendig, um mein Überleben zu sichern, wie sich herausstellte: „Es gibt kein Lebewesen, dass das Feuer vollständig kontrollieren kann, nicht einmal mich. Gerade seine Unkontrollierbarkeit macht es so einzigartig, schöpferisch, aber auch zerstörerisch. Man kann es zähmen, aber es ist insgeheim immer noch ein Kampfhund. Sobald die Flammen deinen Mund verlassen, werden sie zum Höllenfeuer, das deine Speisen dem Untergang weiht.“ Ernüchtert seufzte ich und nahm lustlos einen Happen meines faden, langweiligen Veggie-Reisbällchens, von dem die beiden jungen Frauen neben mir auch nicht angetan waren. Immerhin wussten Min-yeon und Misato um ihr Schicksal und versuchten gar nicht erst, sich zu beklagen.
      „Min-yeon, wusstest du, dass diese leckeren, gebratenen Sachen, die die dort hinten essen, Spezialitäten aus dem oberweltlichen Osaka sind?“, kicherte Rin plötzlich affektiert und wedelte belustigt mit dem Schweif.
      Min fand schnell zu ihrer früheren Reizbarkeit zurück und echauffierte sich umgehend, mit der rechten Faust wütend auf die Tatamimatte aus Reisstroh trommelnd, über diesen überflüssigen Hinweis unserer neunschwänzigen Klugscheißerin: „Oh Mann, ich lebe mein ganzes Leben, seit fast 25 Jahren, in Osaka! Natürlich weiß ich das, du Psycho!“
      „Und lass mich raten, jetzt habe ich dich noch hungriger gemacht, als ohnehin schon. Großartig. Ich liebe es, Leute aufzuziehen, ahaha!“ Min fraß still und heimlich ihren Ärger in Form des Reisbällchens in sich rein, starrte die Totengöttin aber weiterhin tief frustriert an. Diese Füchsin war einfach unfassbar schadenfroh und sadistisch, dass sie schnell jemanden gegen sich aufbringen konnte. Wie viele Feinde unsere absolutistische Kaiserin hier wohl gegen sich hatte?



      Nach unserem, im wahrsten Sinne des Wortes bescheidenen, Mahl führte unser Weg an die Küste, doch ein romantischer Strandspaziergang in der ewigen Dunkelheit stand erstmal nicht auf dem Programm. Wir verließen den alten Jeep nicht, sondern setzten stattdessen auf eine Art Fähre über, die so viel älter schien als das etwas rückständige Schiff, das den Hafen zuvor verlassen hatte.
      „Was'n das für'n Teil?“, kommentierte Misato müde blinzelnd das eisern ausgekleidete Schiff, das eine Art hölzerne Lagerhalle oder einen niedrigen Wachturm in der Mitte des Bords zu beinhalten schien. Als der Motor des Wagens verstummte, wechselte unsere Fremdenführerin zurück in ihre vulpine Form.
      Mit einem Satz aus dem Gefährt hopsend, klärte der beige Haufen Fell meine junge Besitzerin über die Umstände dieses sonderbaren Kahns auf und forderte uns schweifzuckend dazu auf, ihr zu folgen: „Kommt! Wir sind gerade auf einem Atakebune, den gepanzerten Kriegsschiffen, mit denen einst Oda Nobunaga die gegnerischen Holzflotten versenkt hatte.“
      „Das … ist eine Weile her“, hauchte Misato verblüfft und berührte fast schon ehrfürchtig mit ihren Fingern den Metallschutz des Schiffes: „450 Jahre. Und du kamst nie darauf, etwas zu modernisieren?“
      „Ach was. In der Unterwelt gibt es keinen Grund, weit auf das offene Meer hinauszufahren. Es sei denn, du möchtest dich unbedingt auf See verirren. Und dann kannst du, kilometerweit vom Land entfernt, in dieser langweiligen Brühe nicht einmal verhungern, verdursten oder ertrinken! Was gibt es Schlimmeres?“ Da hatte Ran offenbar Recht. Stattdessen hatte sie großen Wert auf die Ausstrahlung eines solchen Schiffes gelegt, denn der gigantische Seemonkopf am Bug wirkte trotz bereits einiger abgebrochener Stacheln äußerst imposant. Am Steuer befand sich erstaunlicherweise ein Pokémon, dessen Art ich in Kyushu bereits häufiger gesehen hatte. Ein kräftiger, aber gedrungener Körper in giftig intensivem Violett endete sowohl im gegabelten Schweif als auch in dem kronenähnlichen Kopf in mehreren röhrenartigen Fortsätzen, deren letzter Abschnitt golden schimmerte.
      „Bring uns nach Tsumikura“, forderte die sich streckende Füchsin das Pokémon auf, aus dessen riesigem Maul ein unangenehmer Atem zu riechen war. Kein Wunder, denn die Zähne wirkten so verfault wie sein dumpf gelber Blick. Sofort war dieses Monster als Krawumms sicherlich nicht identifizierbar gewesen. Aus den orgelpfeifenähnlichen Fortsätzen dieses klobigen Normal-Pokémon dröhnte schon bald das laute, dumpfe Geräusch eines Schiffhorns, als sich der Kahn in Bewegung setzte und in See stach. Meine bemitleidenswerten Ohren vibrierten dementsprechend heftig, sodass ich vorerst lieber auf Abstand ging.
      „Solche Pokémon wie dieses Krawumms hier könnt ihr nicht fangen. Das sind reine Unterweltpokémon, so ist unser Kapitän hier vom Typ Normal und Geist. Weckt mich, sobald ihr die Windhosen seht … ryaa~“, gähnte das Vulnona, als wären diese ganzen Informationen das normalste Wissen der Welt. Um es vorwegzunehmen: diese Warnung vor den Windhosen hatte niemand von uns ernst genommen.

      An Bord durften alle Pokémon das Deck erkunden, auch wenn es nicht besonders viel zu erkunden gab. Meine Geschwister und auch Besenval empfingen ihre Reisbällchen mit mäßiger Begeisterung, doch als sich vor unserem Bug rotierende Luftsäulen in noch sicherer Distanz türmten, stieg unser Blutdruck rasant an. Mit den Vorderpfoten an das Geländer gelehnt, begab ich mich schnell zurück auf vier Pfoten und stürmte zur dösenden Misato, um sie mit einem herzhaften Schlecker durch ihr Gesicht aufzuwecken und ihr die Nachricht mitzuteilen. Lethargisch rieb sich die junge Rebellin mit den grünen Haaren den Schlafsand aus den Mandelaugen, die sie letztlich beunruhigt weitete. Nicht nur ragten mehrere Windhosen in den finsteren Unterwelthimmel, sondern auch unter der Wasseroberfläche konnte ich riesige Strudel ausmachen. Glücklicherweise bemerkte auch das sonderbare Krawumms diese heikle Stelle und lenkte das Schiff im seitlichen Bogen von dem Hindernis weg. Wie vereinbart stupste ich Ran mit der Nase sanft wach, sodass sich diese sogar ohne das sonst so typische morgenmuffelige Murren erhob und wie eine pelztragende Königin zum Bug stolzierte. Verwundert zuckten meine langen Flamaraohren, als ich nicht nur das Rauschen dieses sonst so stillen, finsteren Meeres vernahm, sondern auch ein dumpfes Gebrüll weit unter der Wasseroberfläche. Als dieses groteske Röhren noch lauter wurde, erstarrte ich und neigte den Kopf in Richtung des Decks, um besser lauschen zu können.
      „GIYAAYARUUUU!“
      Angsterfüllt blickte ich zur neunschwänzigen Füchsin herauf, als die von den Windhosen aufgewirbelten Wassertropfen einen leichten Regenschauer über unseren Kahn niederprasseln ließen: „Ran-sama? Bitte sag mir, dass das dein hungriger Bauch war!“
      „Ach, Schätzchen!“, lachte die Vielschweifige süffisant. „Das ist das Äquivalent der Strudel zwischen Honshu und Shikoku. Ich dachte, das wäre offensichtlich. Die Strudel der Unterwelt katalysieren die der Oberwelt. Oder es ist einfach nur ein großer Zufall? Wer weiß, ich bin schließlich keine Naturwissenschaftlerin. Vielleicht sollte ich eine engagieren?“ Verdutzt schluckte ich, denn jedes Kind und jeder Pokémonwelpe in Japan wusste, wer an besagtem Ort hauste. Gemessen an den sympathischen Zeitgenossen, denen ich hier bereits begegnet war, grauste es mir vor der Gestalt, die sich das „Lugia der Unterwelt“ schimpfen würde. Noch ein paar Mal ließ das bedrohliche Grollen mein Herz erzittern, bevor wir die dunklen Strudel endlich passiert hatten und bereits kurz darauf das Festland in Sicht war. Aus Ran wurde nun auch wieder Rin, sodass wir die neue Insel mit dem Jeep erkunden konnten.

      „Was zum Teufel ist das nun wieder für ein unerhört grässliches Drecksloch?“, schnaubte Besenval in der gewohnten Todesverachtung für diese wenig einladenden Flecken Erde, die trotz Küstenlage alles andere als nach Sommerurlaub schrien.
      Rin bemühte sich auch gar nicht erst, diesem Ort irgendeine positive Konnotation zu verleihen: „Das ist eine große, abgelegene Insel, die sich sehr gut dazu eignet, Straflager für Verbannte zu errichten, so etwas wie ein Exil. Unser nächstes Ziel heißt nicht umsonst Tsumikura, das Sündenlager. Aber keine Angst, ich habe nicht vor, euch hinter Schloss und Riegel zu bringen!“
      Sehr beruhigend. Offenbar handelte es sich hierbei um das Pendant zu Shikoku, einer eher ländlicheren Region, die durch ihren buddhistischen Pilgerpfad mit 88 Stationen Bekanntheit errungen hatte. Noch einmal glitt mein Blick zurück an die Küstenlinie, die von dem nun sonderbar ausgeprägten Wellengang malträtiert wurde. Dass eine Gruppe Geister die Fähre betrat, war mittlerweile nicht mehr ungewöhnlich. Diese als Funa-Yuurei bekannten Rachegespenster waren einst Menschen, die auf hoher See ertranken. Neben ihrer beinlosen, leicht milchig-durchsichtigen Gestalt trugen sie ein weißes, dreieckiges Stofftuch namens Hitaikakushi an der Stirn. Misatos Großvater Gotoku, der Seebandit von Team Aqua, hatte mir diese Geschichten einst ausführlich erzählt, doch mittlerweile wusste ich nicht einmal mehr, aus welchem Leben diese Erinnerung überhaupt stammte.
      Auch Min hatte währenddessen bemerkt, wer für den außergewöhnlichen Wellengang verantwortlich war und wandte sich im Angesicht der gigantischen, schwarzen Kreatur, die im etwas tieferen Wasser herauslugte, spürbar verängstigt an Rin: „Das Teil da hinten, das ist doch nicht euer Lugia, oder? Wie wär's, wenn du mit deinem Ranamobil mal Gas gibst?“
      „Was? Nein. Das ist nur ein Umibozu.“
      Großartig. Ein schwer definierbares Monstrum in der Form eines Tentoxa- oder Octillerykopf und den großen Glubschaugen eines Tangoloss, das ganze Fregatten überragte und böswillig einen Schiffsbruch nach dem Anderen heraufbeschwor, um Menschen auf See zu ertränken, würde ich ungern mit dem Begriff „nur“ beschreiben.
      „Ich muss aber zugeben, dass es mich erleichtert, so gut durchgekommen zu sein. Dieses Monster ist leider etwas problematisch“, gestand Rin und zündete sich schweifwedelnd eine Zigarette an, bevor sie schon wieder im Begriff war, kehrt zu machen und mit unserem schlammverkrusteten „Ranamobil“ ins Landesinnere abbiegen.



      Tempelanlagen und Paläste waren oft von alten, leicht überdachten Lehmmauern umgeben, die den inneren Bezirk von der Außenwelt abgrenzten. So in etwa wirkte auch diese Gefängnisanlage auf mich, nur wie zu erwarten nicht besonders schmuckvoll oder gepflegt. Weiß, Braun und Schwarz, mehr Farben benötigte man nicht, um einen solchen Ort zu gestalten. Ungewöhnlich war jedoch das turmhohe, pagodenartige Gebäude in der Mitte, in das klitzekleine Fenster an jeder Seite integriert waren.
      „Wozu brauchen Seelen eigentlich ein Gefängnis? Sind die in diesem Notstandsgebiet nicht schon gestraft genug?“, fragte Min, als der Fuchsschweif zuckte und die beiden in einer chinesisch inspirierten Soldatenrüstung gekleideten Zwirrklop-Wächter ohne zu zögern das Haupttor öffneten. Unser Weg führte vorbei an den kleineren Hallen, direkt in den finsteren Turm hinein, der wie in der alten japanischen Architektur üblich von einem bei Bedarf schwankenden, erdbebensicheren Holzpfahl in der Mitte geschützt wurde. An den Wänden jedes Stockwerks, so weit und hoch man schauen konnte, befanden sich Käfige, in denen sich nicht nur Leuchtkugeln befanden, sondern auch Ampharosmasken, die diese Seelen übergestülpt bekommen hatten! Gelb und Schwarz waren hier jedoch vertauscht, sodass die ganze Szenerie noch grotesker und unheimlicher anmutete.
      Rin entzündete ein paar fahle Gaslichter mit der Glut aus ihrem Schweif, sodass uns das ganze Ausmaß dieses Turms noch eindringlicher bewusst wurde und stellte uns mit einem durchaus stolzen Grinsen dieses Projekt vor: „Das Leben im Gefängnis ist Teil dieser Wiedergeburt. Es wäre etwas problematisch, wenn jeder sofort ein hungriger Geist oder ein Avici-Verdammter würde, der auf der großen Schwenkplatte wieder und wieder in den Lavasee purzelt. Die Kapazitäten sind nun mal begrenzt.“
      „Okay? Und wofür soll die Maskerade gut sein? Ich habe noch nie in der japanischen Mythologie von Schafen gelesen!“
      „Oh, dieses Motiv stammt aus der Bibel. Die Welt ist voller Sündenböcke und häufig ist man selbst einer für irgendeine Ungerechtigkeit, der man machtlos ausgeliefert ist.“
      „Ist da noch niemand wegen der Christianisierung der Unterwelt auf die Straße gegangen?“ Aufrichtig unwissend zuckte die Königin des japanischen Totenreiches mit den Schultern, zumal wahrscheinlich nur die Wenigsten von der Existenz des Inneren dieses Gebäudes wussten.
      Misato hingegen schien sich hier zu langweilen: „Was suchen wir denn da?“
      „Wir warten auf jemanden“, antwortete Rin trocken und neigte ihren Kopf ganz nah an eines der Gitter, steckte ihre Zigarette durch die Stäbe und rieb etwas Asche von der Spitze: „Das ist ja nicht einmal das Gefängnis, das waren die kleinen Baracken drumherum. Hier drin werden Urteile gefällt. Vielleicht kann ich euch das ja nachher zeigen, denn hier gibt es natürlich auch ein Seelenportal.“
      Die blaue Seelenkugel bewegte sich wild umher, als wolle sie aus dem Gefängnis ausbrechen, doch nach einer Weile erlosch das Zischen der Luft, das von den ruckartigen Bewegungen des Insassen erzeugt wurde. Ich versuchte, es mir auf dem kalten Fliesenboden irgendwie bequem zu machen, doch heimisch würde ich mich hier nicht mehr fühlen. Diese zitternde Unruhe der Seelenkugeln, die immernoch auf die Verkündung ihrer Verurteilungen warten musste, war geradezu ansteckend. War diese „Bürokratie“, über die sich Misato und vor allem auch ihr Vater so lautstark aufregten etwa hier unten genauso höllisch? So begann ich, meinen Körper zu putzen und mich immerhin etwas abzulenken, während Rin die Zellen des Erdgeschosses und später auch der ersten Etage inspizierte. Kein Unterweltbewohner hatte sie zuvor je in ihrer menschlichen Form gesehen und doch dauerte es nie lange, bis sie begriffen, wen sie da eigentlich vor sich hatten.
      „Fucking Shikoku. Alter. Sag mal, wolltest du uns nicht zum Ausgang bringen?“, ließ Min-yeon noch einmal unsere bisherige Reiseroute in ihrem Kopf Revue passieren, als die Frau mit dem Fuchsschwanz gemütlich die Holztreppe herunterschlenderte.
      Freundschaftlich umarmte die Unterweltsmonarchin die Sterbliche von der Seite und drückte sie an ihre Seite: „Min-chan, wenn alles gut läuft, fahren wir hier mit zwei Schlüsseln weg. Wir müssen auch noch in Richtung des Ortes, dessen Spiegelbild ihr als Hiroshima kennt. Und dann durch das unwirtliche Gebirge in Richtung des westlichen Ausganges bei Izumo.“
      „Westlich? Wo ist der Östliche?“
      „Nord-Tohoku.“
      Kurzes Schweigen.
      „Fuck ...“
      „Es gibt auch noch einen südlichen auf Kyushu. Aber das ist für uns nicht weiter interessant. Dabei frage ich mich jetzt gerade, wo der andere Vollidiot mittlerweile steckt.“
      Sofort spitzten sich meine Ohren und meinen schweren, schläfrigen Kopf hob ich an. Miyahira hatten wir persönlich noch nicht getroffen, auch wenn wir ihm bereits sehr nahe waren. Mir graute es vor einem weiteren Aufeinanderstoßen. Erst einmal war mir jedoch wichtig, dass in diesem Gerichtsturm nicht meine Sünden in die Waagschale gelegt wurden.




      Karte:
      1 Beginn der Geschichte (Koya)
      2 Tamazono (Yoshino)
      3 Fuonzuka (Nara)
      4 Ekirei-zan (Nara-Wakakusa)
      5 Kito (Kyoto)
      6 Netsuaikawa (Uji)
      7 Eientan (Osaka)
      8 Tsumikura (Tokushima)
      9 Arena-Ort ??? (Hiroshima)
      10 Westausgang aus der Unterwelt (Izumo)
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    • Die Zeit ist gekommen! Nein, ehrlich, tut mir leid für die Verspätung, mir ging's heute gesundheitlich nicht so gut und habe immer noch ziemlich penetrante Kopfschmerzen, also bitte nicht wundern, wenn ich irgendwas überlesen sollte. Ich gebe mir beste Mühe! Also dann, show me what you've got, Mayunaise! o/

      Weder die in Teigbällchen eingebackenen Tintenfischstückchen noch die divers gefüllten, mit Soße garnierten Teigfladen waren für mich bestimmt, lediglich ein bloßer, weißer Klumpen Reis wurde mir aufgetischt.
      Hoppla. Wieso kriegt Mayu so wenig? Und warum wird ihr einziges Reisbällchen von Rin verschlungen? Welche Mächte sind hier am Werk?! Oh, warte, stimmt ja. Wir sind in der Hölle! 8D

      „Aber ich bin ein Flamara. Ich kann mir mein Essen doch selbst braten!“
      „Nein, kannst du nicht.“
      Ich hasste Rinsplaining so sehr. Besserwisserische Erklärungen von Rin.
      Das sind wohl die unangenehmen Seiten von Rans Niederträchtigkeit. Auch wenn ich weiterhin der festen Überzeugung bin, dass Rin sonst ziemlich unfehlbar ist, kann man ihre satanische Teuflischkeit wohl doch nicht leugnen. :blah:

      Tamamo: Kann das auch mal jemand über mich sagen? :achja:
      Hotoke: Was starrst du mich so an? ö.ö" Ich wäre die Letzte, die solche unziemlichen Wörter in den Mund nehmen würde. Und du wirst sowieso nie aus der Hölle kommen, weil du keine reinkarnierte Todesgöttin bist.
      Tamamo: ... Das bringt mich auf eine Idee. ò.o Wenn ich keine Höllenherrscherin sein kann, dann werde ich die Hölle eben durch meine Herrschaft auf die Erde bringen! 8D

      Wie viele Feinde unsere absolutistische Kaiserin hier wohl gegen sich hatte?
      Also wenn sich das nur auf die Reisegruppe bezieht, dann wohl so ziemlich jedes einzelne Mitglied. xD Aber stimmt, es wäre unfassbar interessant zu erfahren, wie die anderen Höllenbewohner zu ihrer Herrscherin stehen.

      Nach unserem, im wahrsten Sinne des Wortes bescheidenen, Mahl führte unser Weg an die Küste, doch ein romantischer Strandspaziergang in der ewigen Dunkelheit stand erstmal nicht auf dem Programm.
      Thatch: Ach was, in stockdunkler Nacht am Strand spazieren zu gehen ist einer meiner Lieblingsaktivitäten! uvu Nichts geht darüber, auf tote Fische zu latschen, sich die Füße an Muscheln aufzuschlitzen oder sich gleich ganz zu verirren!
      Carolina: Das erklärt dein Improvisationstalent. ô.o
      Thatch: ùvú
      Carolina: Ich sage dir lieber nicht, dass dieses Talent meistens daraus besteht, panisch Reißaus zu nehmen und/oder sich in noch größere Schwierigkeiten zu bringen. o.ô"
      Thatch: Immerhin lebe ich noch!
      Carolina: Immerhin wurdest du bereits einmal erfolgreich gehängt. :hexe:
      Thatch: :hexe:

      „Kommt! Wir sind gerade auf einem Atakebune, den gepanzerten Kriegsschiffen, mit denen einst Oda Nobunaga die gegnerischen Holzflotten versenkt hatte.“
      Oder wie die Schildkrötenschiffe der Koreaner, die die Invasion von Herrn Odas wertem Nachfolger abgewehrt haben. Ironisch. xD Und was gleich noch ironischer ist, ist die Tatsache, dass dann doch einige davon mit beinahe der gesamten koreanischen Flotte in dem einzigen japanischen Sieg auf See versenkt wurden. Ein ständiges Hin und Her! <__>

      „450 Jahre. Und du kamst nie darauf, etwas zu modernisieren?“
      Angenommen, dass in der Unterwelt eventuell kein biologischer Verfall oder Alterung existiert, haben solche Teile doch echt Stil. 8)

      Stattdessen hatte sie großen Wert auf die Ausstrahlung eines solchen Schiffes gelegt, denn der gigantische Seemonkopf am Bug wirkte trotz bereits einiger abgebrochener Stacheln äußerst imposant.
      Oh, das erinnert mich doch glatt an Ebenholz City in Heartgold und Soulsilver. Hnnnnng, ich brauche ein Re-Remake von Johto! òOó

      Um es vorwegzunehmen: diese Warnung vor den Windhosen hatte niemand von uns ernst genommen.
      Spoiler-Mayu! Dx Aber gut, wenn ein gähnendes Füchschen das so selbstgefällig trällert, sollte man sich nicht wundern, dass es keiner ernst nimmt. Ich bin mal gespannt, wie Ran auf dieses Dilemma reagiert!

      Das ist das Äquivalent der Strudel zwischen Honshu und Shikoku.
      Na, da kann ja die Schraube auch nicht weit sein. >__>"

      Hotoke: Mir fällt auf, dass mir kein Name einer mir bekannten Person einfällt, der die Silbe -ru- enthält. Seltsam. Dann gibt es eben keinen Witz von Hotoke!

      Gemessen an den sympathischen Zeitgenossen, denen ich hier bereits begegnet war, grauste es mir vor der Gestalt, die sich das „Lugia der Unterwelt“ schimpfen würde.
      Also praktisch Crypto-Lugia? Oh no, da kann dieser glatzköpfige Zwerg mit den gigantischen Ohrläppchen ja auch nicht weit sein. xDD Eine HÖCHST einschüchternde Gestalt, ja ja!

      [...] wenig einladenden Flecken Erde, die trotz Küstenlage alles andere als nach Sommerurlaub schrien.
      Klingt ziemlich nach Fischköpp Coast. xD Ist der Sand am Strand wenigstens weiß? Oder ist es überhaupt Sand? <_>

      Großartig. Ein schwer definierbares Monstrum in der Form eines Tentoxa- oder Octillerykopf und den großen Glubschaugen eines Tangoloss, das ganze Fregatten überragte und böswillig einen Schiffsbruch nach dem Anderen heraufbeschwor, um Menschen auf See zu ertränken, würde ich ungern mit dem Begriff „nur“ beschreiben.
      Ich frage mich echt, woher all die Kreativität stammt, sich solche Wesen auszudenken. Das ist so, als würde man ein Kind danach fragen, an welche Sagengestalten es glaubt, und statt den Weihnachtsmann oder den Osterhasen zu malen, kommen dann solche Unglücke bei raus. :tlol:

      „Ist da noch niemand wegen der Christianisierung der Unterwelt auf die Straße gegangen?“
      Oy vey. :tlmao: Da frage ich mich ... Ob die Unterwelt-Bewohner ein Gewissen darüber haben, dass die praktisch dem Glauben einer an einem bestimmten Ort ansiedelnden Gruppe entsprechen und diese Schafsmaske Teil des Glaubens einer Gruppe an einem anderen Ort entspringt? :hmm2:

      Hotoke: Ein Paradoxon. *Kuzunoha anstarr* ö__ö
      Kuzunoha: Was ist denn daran ein Paradoxon? oo" *einen Schritt zurückweich* Ich frage schließlich auch nicht, ob Rassisten über das Gewissen verfügen, dass es keine biologische Unterteilung zwischen einem dunkelhäutigem und weißem Homo sapiens gibt.

      War diese „Bürokratie“, über die sich Misato und vor allem auch ihr Vater so lautstark aufregten etwa hier unten genauso höllisch?
      Thatch: Ahaaa, unsere köstliche kleine Mayunaise entwickelt einen hervorragenden Sinn für Humor! 8D

      Und dann durch das unwirtliche Gebirge in Richtung des westlichen Ausganges bei Izumo.
      Izumo ... o_o Das friedliche Königreich mit dem kindisch-bekloppten Wahrsager-Herrscher von göttlicher Abstammung?

      Tamamo: Das mit dem kindisch-bekloppt klingt verdächtig nach einer gewissen Dame, die ich kenne ...
      Hotoke: ö_ö ... u.u Deine Existenz stört meinen Seelenfrieden. In anderen Worten: Bitte entferne dich und kehre nie wieder zurück, bevor dein Verstand nicht von jeglichem Unheil geläutert wurde.
      Suzuka: Kannst du Läuterfeuer? :O
      Hotoke: *starrt Suzuka so eindringlich an, dass ihre Augen zu flattern beginnen* ö___________________ö Wer weiß.
      Suzuka: Cool! :D *schmeißt einen Pokéball gegen Hotokes Kopf*
      Hotoke: Autsch!! >x< ... *sich den Kopf mit leerem Blick reib* ö___ö ... uvu ... Bitte entferne dich auch, kleines Mädchen, sonst werde ich mich gezwungen fühlen, deine Seele so reinzuwaschen, dass nichts mehr von ihr übrig bleibt. ^~^

      „Nord-Tohoku.“
      hOOOOOOIIII, Winter!! °0° Eine hervorragende Abwechslung zu der unfassbaren Hitze!

      Die Waagschale der Sünden, so so ... Klingt ja ziemlich ägyptisch. Und wer weiß, vielleicht ist ja Ran das menschfressende Krokodil Füchslein, hehe. Oder sie hat irgend so ein Haustier. Aber sollte es jetzt wirklich nach Tohoku gehen, bin ich mal gespannt! :D Bis dahin! o7




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      'cause we're having a good time


      Avatar von Isanya, vielen Dank dafür <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rai ()

    • Hoppla. Wieso kriegt Mayu so wenig? Und warum wird ihr einziges Reisbällchen von Rin verschlungen? Welche Mächte sind hier am Werk?! Oh, warte, stimmt ja. Wir sind in der Hölle! 8D
      Rin: Oh, Mayunaise hat ihr eigenes Reisbällchen. Ich darf ja ein gebratenes essen. Außerdem braucht sie als Katze nicht so große Portionen wie Menschen. ^-^

      Das sind wohl die unangenehmen Seiten von Rans Niederträchtigkeit. Auch wenn ich weiterhin der festen Überzeugung bin, dass Rin sonst ziemlich unfehlbar ist, kann man ihre satanische Teuflischkeit wohl doch nicht leugnen.
      Rin: Irgendwo muss meine Bösartigkeit ja raus, fufufu~


      Tamamo: Kann das auch mal jemand über mich sagen?
      Hotoke: Was starrst du mich so an? ö.ö" Ich wäre die Letzte, die solche unziemlichen Wörter in den Mund nehmen würde. Und du wirst sowieso nie aus der Hölle kommen, weil du keine reinkarnierte Todesgöttin bist.
      Tamamo: ... Das bringt mich auf eine Idee. ò.o Wenn ich keine Höllenherrscherin sein kann, dann werde ich die Hölle eben durch meine Herrschaft auf die Erde bringen! 8D
      Fei: Fei bewundert deine Tatarische Käuflichkeit, Tammy-sama! ^-^
      Min: Satanische Teuf- ...
      Fei: Ja hab ich doch gesagt! òwó


      Also wenn sich das nur auf die Reisegruppe bezieht, dann wohl so ziemlich jedes einzelne Mitglied. xD Aber stimmt, es wäre unfassbar interessant zu erfahren, wie die anderen Höllenbewohner zu ihrer Herrscherin stehen.
      Rin: Die müssen ja so oder so mit mir zurechtkommen. :^)

      Thatch: Ach was, in stockdunkler Nacht am Strand spazieren zu gehen ist einer meiner Lieblingsaktivitäten! uvu Nichts geht darüber, auf tote Fische zu latschen, sich die Füße an Muscheln aufzuschlitzen oder sich gleich ganz zu verirren!
      Rin: Und wir sind beide bereits einmal gestorben! Wir haben viel gemeinsam!
      Kagayaku: Ach, stehst du auch auf mich? :3
      Rin: l_I ... was bist du für ein wundersames Wesen?
      Kagayaku: Eine Raubkatze, rawr! ;3


      Angenommen, dass in der Unterwelt eventuell kein biologischer Verfall oder Alterung existiert, haben solche Teile doch echt Stil. 8)
      Rin: KEIN BIOLOGISCHER ZERFALL? Das ist das Totenreich, da zeichnen sich Dinge dadurch aus, dass sie tot und zerfallen sind. xD
      Mayu: Wie dein Geist?
      Rin: Mein Geist ist klarer als Sake, rede keinen Unsinn!


      Spoiler-Mayu! Dx Aber gut, wenn ein gähnendes Füchschen das so selbstgefällig trällert, sollte man sich nicht wundern, dass es keiner ernst nimmt. Ich bin mal gespannt, wie Ran auf dieses Dilemma reagiert!
      Ran: Gab zum Glück kein Dilemma.
      Besenval: Der Herr hat uns beschützt!
      Ran: ._." Ganz sicher nicht.

      Besenval: Es gibt nur einen Gott!
      Ran: Professor Eich dachte sicher auch, es gäbe am Anfang nur ein Pokémon. So ist das mit den Kami auch.

      Hotoke: Mir fällt auf, dass mir kein Name einer mir bekannten Person einfällt, der die Silbe -ru- enthält. Seltsam. Dann gibt es eben keinen Witz von Hotoke!
      Fei: Doch bitte, Hotoke-sama! *^* Rudwig van Beethoven!
      Min: Und Danieru Radokurifu? ._.
      Fei: Genau! :D
      Min: *formt die Finger wie eine Pistole und "erschießt" sich selbst* x_x


      Also praktisch Crypto-Lugia? Oh no, da kann dieser glatzköpfige Zwerg mit den gigantischen Ohrläppchen ja auch nicht weit sein. xDD Eine HÖCHST einschüchternde Gestalt, ja ja!
      Rin: Der würde gut in die Unterwelt passen. Tut er aber nicht! In Wirklichkeit sieht er ja wie ein Buddha auf Crack aus.
      Amida: -.- Es gibt keinen Buddha, der seinen erleuchteten Geist berauscht.
      Rin: *shrug*


      Klingt ziemlich nach Fischköpp Coast. xD Ist der Sand am Strand wenigstens weiß? Oder ist es überhaupt Sand? <_>
      Rin: Eher schwarz. Aber es ist schon Sand und Kies. An Geröll mangelt es der Unterwelt ja nicht.

      Ich frage mich echt, woher all die Kreativität stammt, sich solche Wesen auszudenken. Das ist so, als würde man ein Kind danach fragen, an welche Sagengestalten es glaubt, und statt den Weihnachtsmann oder den Osterhasen zu malen, kommen dann solche Unglücke bei raus.
      Misato: Manchmal erfinde ich die, wenn mir langweilig ist. .3.
      Rin: Bist du eigentlich auch so ein Unglück oder warst du geplant?
      Misato: ö_______________________ö" Ich hasse dich!
      Rin: *kicher* Fufufufu~
      Misato: *zerknautscht Mayu* Maaayuuu-chaaan! ;////;
      Mayu: ^OxO^ Maunz?


      Oy vey. Da frage ich mich ... Ob die Unterwelt-Bewohner ein Gewissen darüber haben, dass die praktisch dem Glauben einer an einem bestimmten Ort ansiedelnden Gruppe entsprechen und diese Schafsmaske Teil des Glaubens einer Gruppe an einem anderen Ort entspringt?
      Oni: Nichts verstehen. Was Glaube? Nur sehen große Rückenmuskeln!
      Oni 2: *geht zur Seite* Rückenmuskeln! Stolz!
      Rin: Offensichtlich nicht, auch die Intelligenteren.


      Hotoke: Ein Paradoxon. *Kuzunoha anstarr* ö__ö
      Kuzunoha: Was ist denn daran ein Paradoxon? oo" *einen Schritt zurückweich* Ich frage schließlich auch nicht, ob Rassisten über das Gewissen verfügen, dass es keine biologische Unterteilung zwischen einem dunkelhäutigem und weißem Homo sapiens gibt.
      Fei: Ein Paradoxon. *Kuzunoha anstarr und Kaffee schlürf* ö__ö
      Min: Hör auf, meine Nono zu abusen!
      Fei: Warum interessiert dich Nonos Busen? o_o"
      Min: Dx Wow ...


      Thatch: Ahaaa, unsere köstliche kleine Mayunaise entwickelt einen hervorragenden Sinn für Humor! 8D
      Mayu: Fast schon Englisch! :3
      Moira: Gute Mieze! ;D


      Izumo ... o_o Das friedliche Königreich mit dem kindisch-bekloppten Wahrsager-Herrscher von göttlicher Abstammung?
      Rin: Da hat auch Susanoo gewütet!

      Tamamo: Das mit dem kindisch-bekloppt klingt verdächtig nach einer gewissen Dame, die ich kenne ...
      Hotoke: ö_ö ... u.u Deine Existenz stört meinen Seelenfrieden. In anderen Worten: Bitte entferne dich und kehre nie wieder zurück, bevor dein Verstand nicht von jeglichem Unheil geläutert wurde.
      Suzuka: Kannst du Läuterfeuer? :O
      Hotoke: *starrt Suzuka so eindringlich an, dass ihre Augen zu flattern beginnen* ö___________________ö Wer weiß.
      Suzuka: Cool! :D *schmeißt einen Pokéball gegen Hotokes Kopf*
      Hotoke: Autsch!! >x< ... *sich den Kopf mit leerem Blick reib* ö___ö ... uvu ... Bitte entferne dich auch, kleines Mädchen, sonst werde ich mich gezwungen fühlen, deine Seele so reinzuwaschen, dass nichts mehr von ihr übrig bleibt. ^~^
      Rin: Noch ist das nicht notwendig, aber in ein paar Jahren! Andererseits *schaut Fei eindringlich an* ö___ö
      Fei: ö_ö"
      Rin: Danke für das Kommentar jedenfalls! ;D
      [IMG:https://vignette.wikia.nocookie.net/gravityfalls/images/6/6a/S2e5_Paul_Robertson_Giffany_standing.gif/revision/latest?cb=20141010215747]
      I AM YOUR NYUU WAIFU - CARRY MY BOOKS ò_ó
      Avatar von Valentinstagsaktion, zeigt Chloe und Bongo II, merci~ <3
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