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The last hope

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  • Kapitel 4
    Amgriff zum Dinner

    "Kommt", flüsterten sie. Langsam bewegten sich die vier Werwölfe voran, schlichen den Berg hinauf und sahen sich vorsichtig um. Der Typ hatte es ihnen gezeigt, mit dem ließ es sich nicht Spaßen. Doch nun vielen vier andere Wesen in ihr Visier.
    "Sie sind sehr nah bei unserer Höhle" Eines hatte Flügel wie ein Vogel und Pfoten wie sie selbst. Die zwei anderen waren scheinbar Schlangenartige Wesen und ein Drache war auch noch da.
    Einer von den Werwölfen knurrte leise. Ein anderer schlug in mit der Pfote auf die Schnauze.
    "Halt die Klappe du Idiot! Sonst entdecken sie uns noch!"
    Die Sonne ging langsam unter.
    "Bald ist unsere Zeit gekommen...", murmelte ein Werwolf mit struppigem Fell.
    "Macht euch bereit. Einen von den Vieren holen wir uns zum Dinner." Ein Grinsen wanderte über sein Gesicht.

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    Tageszeit: Abend
    Jahreszeit: Spätsommer
    Wetter: Klarer Himmel, leichter Wind im ganzen Land
    Temperatur: 12° im Norden und Inseln; 13° im Süden, 18° in der Wüste

    Abgemeldet: @Flamira @Rhaast
    Datum des nächsten Kapitel: 08.11.2017

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  • Efaah & Erenír

    Wenn man es prinzipiell betrachtete, hegte auch Efaah keinen sonderlichen Groll gegen die gegnerische Fraktion der Astoria. Ihrer Vergangenheit als Auftragskillerin folgend hatte sie nie sonderliches großes Interesse an den zwei großen Fraktionen der Welt gehegt. Sie bekam einen Auftrag und erledigte ihn, vollkommen egal, aus welchem Reich das Ziel stammte, noch in welches Land sie reisen musste, um den Hit auszuführen. Die Missgunst, die die Schlangendämonin dem Greifen gegenüber hegte, war also weniger rassistischer oder politischer Natur, als viel mehr dem Fakt geschuldet, dass sie in diesem Moment mehr als offensichtlich absolute Qualen litt und sich dieser nutzlose Vogel einmischen und sie alle weiter aufhalten musste. Und die Tatsache, dass die Greifin nun besondere Bedingungen nannte, unter welchen sie die drei durch das Gebirge führen würde, machte all das nicht einen Deut besser. Efaah klammerte sich daraufhin noch enger an ihren Lebensgefährten und starrte dem Federvieh regelrecht mörderisch entgegen. Wenn es nach ihr ging, hatte sie absolut kein Interesse daran, 'geführt' zu werden. Sie hatten es soweit geschafft, sie würden auch den Rest noch bewältigen können! Und das auf eigene Faust!

    Erenír war diesbezüglich allerdings recht offensichtlich nicht Efaahs Meinung. Ihm kam das Angebot viel eher sehr gelegen. Eine sichere Führung würde ihnen allen garantieren, dass diese Reise, sowohl über den Berg als auch dieses Zusammentreffen, ein gutes Ende nehmen würde. Es würde beiden einen Vorteil verschaffen, egal, welcher Fraktion sie angehörten, was die Chancen, dass irgendwer gegen die Regeln spielte, erheblich verminderte. Wenn man es so sah, war Erenír wirklich der Rationalere des Paares, was sich schlussendlich auch darin zeigte, dass er der Greifin wortwörtlich zulächelte -- eine sehr seltene Emotion auf dem Gesicht des weißen Dämonen Fremden gegenüber, aber solange es dem Zweck diente, würde er die kleine Blöße in Kauf nehmen.
    "Wir haben nicht vor, in dein Territorium einzudringen. Wir wollten lediglich... eine Abkürzung nehmen. Eine sichere Führung käme uns also sehr gelegen", gab er also zurück, laut, deutlich und vor allem ruhig. Der Schlangendämon ignorierte den Stich von Efaahs Ellenbogen in seiner Seite kurzerhand und nickte dem gefiederten Samariter zu, was unweigerlich auch zur Folge hatte, dass sich der Schmuck seines Haupts wundervoll in der langsam untergehenden Sonne spiegelte. Sie würden sich wirklich beeilen müssen. Vielleicht fanden sie ja irgendwo eine Höhle als Unterschlupf für die Nacht? Erenír konnte sich vorstellen, dass die Reise durch das Gebirge noch mehr als eine Tagesreise beinhalten würde, und das Reisen durch ein Gebirge bei Nacht war wohl das Tückischste, was man sich vorstellen konnte...



    Es war, als hätten die vier Werwölfe, die sich unweit der vier Reisenden zur Tarnung und Jagd niedergelassen hatten, in etwa den gleichen Gedanken gehabt; wenn auch der Schutz ihrer Höhle einen definitiven Vorrang hatte. Mit hochgezogenen Lefzen setzten sie sich nun in Bewegung und schlichen ihren Weg über Felsen, Steine und hin und wieder einer witterungswiderständigen Pflanze immer näher an die unglücklichen Fremden heran. Alles, was sie tun mussten, war aus dem Sichtfeld der zwei geflügelten Wesen bleiben -- dann würde die Jagd, vorzugsweise einer der Dämonen oder der Greif, verdammt einfach werden...

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    @Shinju // { @Rhaast }
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